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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 3340)


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noch kurz zur gestrigen Diskussion hier;
also die aktuellen Märkte sind ganz ideal für Börsenhändler wie LuS, Tradegate und co.

im Tradegate Forum ist folgendes zu lesen;

Bester jemals auf Tradegate erzielter Umsatz auf Wochenbasis. ( in der letzten Woche)

mit diesen aktuellen Schwankungen könnte das Q4 ebenfalls ganz stark laufen,
Eine Top-Turnaround-Chance im Nebenwertebereich könnte die Aktie von Hapag-Lloyd sein.

https://boerse.ard.de/aktien/aktie-des-tages/hapag-lloyd-gut…

Die Ergebnisreihe nach Steuern lautet für 2017:
Q1: - 62,1 Mio. Euro
Q2: + 16 Mio. Euro
Q3: + 54,3 Mio. Euro
Gesamt Q1 - Q3 + 8,2 Mio. Euro versus minus 133,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum

Die Transportmenge wurde um 24,4 % gesteigert - die Kosten exklusive Treibstoffkosten sind aber nur um 17,8 % gestiegen - ein Effekt von Kosteneinsparungen und weiterer Flotten- und Netzwerkoptimierungen nach der Übernahme der Reederei UASC.

Hapag-Lloyd hat nach eigenen Angaben die weltweit drittgrösste Eigenschiffflotte und ist der fünftgrösste Anbieter bei Containerschiffstransporten. Man ist im Gegensatz zu Moeller-Maersk klar fokussiert, was laut Analystenmeinung die Aktie zu einer weltweit einmaligen Börsenanlage macht. UASC ist dabei erst ab dem 24.05.2017 konsolidiert - die Jahreszahlen 2018 werden also entsprechend höher ausfallen. Die Integration soll bereits Ende des Jahres abgeschlossen sein. Es werden Synergieeffekte von 400 Millionen Euro erwartet - das ist enorm.

Die AG ist 2015 noch mitten in der grössten Branchenkrise aller Zeiten an die Börse gegangen. Die Aktie notiert deshalb trotz fast Kursverdopplung in diesem Jahr derzeit mit einem KBV von 0,9. Dier Umsatz könnte 2018 vllt. in den zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich vorstoßen, das KUV liegt sogesehen dann derzeit unter 0,6. Goldman Sachs sieht das Kursziel bei 32,30 Euro - alle anderen Analysten liegen glaube ich bei 40 Euro und drüber.

Der Börsenwert liegt derzeit bei ca. 5,8 Milliarden Euro. Allerdings liegt der Streubesitzanteil nur bei ca. 17 %. Und es ist davon auszugehen, das die diversen staatlichen Großaktionäre ihre Anteile eher nicht handeln. Dito hat der einzige private Großaktionär - der Milliardär Kühne - angekündigt, seinen Anteil von 17,6 % aufstocken zu wollen. Im Oktober hat es eine 7%ige KE zur Schuldenreduzierung gegeben - der 10 %-Rahmen wurde also trotz der bis dato Nettoverschuldung von rund 7 Milliarden Euro nach dem USAC-Kauf nicht ausgeschöpft. Der Ausstieg von TUI - u.a. Kühne hatte die Aktie übernommen - im Juli tat der Aktie auch gut.

Entscheidende Faktoren zur KGV-Berechung sind jetzt die Entwicklung der Frachtraten und die Treibstoffkosten. Entgegen der allgemeinen Entwicklung der Ölpreise für Autos oder Flugzeuge ist der Preis für Schiffsdiesel schon viel eher deutlich angestiegen. Die bisherige Konsolidierung hat dazu geführt, das nur noch 5 Unternehmen ca. 80 % der Angebotsmenge stellen. Man kann erwarten, das dies im Laufe der Zeit eine gewisse Marktmacht entfaltet, denn nach 9 Jahren Krise und wohl fast vollständiger Abarbeitung der kartellrechtlich möglichen Übernahmen in der Branche dürfte bei keinem Anbieter die Lust auf einen Preiskampf ausgeprägt sein - trotz Neubauten größerer Schiffe. Das Schöne ist, das man mit der Reduzierung von Frachtkapazitäten sowohl die eigenen Kosten senken, als auch die Erlöse steigern kann. Deshalb beobachten natürlich auch die Kartellwächter die Branche genau. Zudem bietet die Weltwirtschaft derzeit gute Rahmenbedingungen. Hapag-Lloyd selbst sieht erhebliche Wachstumschancen in Routen von /nach Afrika.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.188.959 von wiener9 am 15.11.17 13:42:18Thema "Fake News":
Dies fällt mir mittlerweile immer häufiger bei Beiträgen oder Diskussionen in verschiedenen Aktien auf und da werden einfach mal Beiträge "rausgehauen" und dann als Fakt bzw. Fakten bezeichnet. Wenn man dann mal ganz konkret nachhakt, bekommt man keine fundierte Begründung oder Quelle und dann wird man sogar fürs Nachfragen noch "teilweise beleidigt". Jeder Forumsteilnehmer sollte seine Beiträge doch irgendwie begründen oder belegen können und nicht einfach aus der Laune heraus "irgendwelchen Unsinn oder Unwahrheiten heraushauen". Dies ist aber wahrscheinlich leider der Zeitgeist und viele machen sich nicht mehr die Mühe sich intensinv mit Fakten, Geschäftsabläufen oder Bilanzen etc. auseinanderzusetzen; dazu bedarf es ja schließlich auch einiger Zeit und evtl. Fachwissen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.185.233 von Effektenkombinat am 15.11.17 07:40:14
Zitat von Effektenkombinat
Zitat von katjuscha-research...



Früher wurde L&S immer mit einstelligen KGVs bewertet?

Also erstens behaupte ich nirgendwo man müsse L&S wie Fintechs mit KGV von 25 bewerten. Wie kommst du darauf? Bei 30 € hätte man ein KGV von 14-15, cashbereinigt von rund 10.

Auch zu wikifolios äußere ich mich hier nicht bzw. kaum hinsichtlich LuS.


Mich wundert nur, wieso du immer mit deinem Bärenmarkt als Argument kommst. In einem Bärenmarkt fallen vor allem die gut gelaufenen, konjunkturabhängigen Werte, die Trend getrieben sind. Du unterstellst, wikifolio und LuS müsse sich im Börenmarkt erst beweisen und wird deshalb geringer bewertet. Wieso gilt das nicht für alle Aktien? Erklär mir das mal!

Wie kommst du auf deine Aussage, in einer Seitwärtsphase würden die Gewinn von LuS auf jeden Fall einbrechen und der Vorstand würde genau das sagen? Diese Aussage solltest du mit Quellen belegen! Zudem wüsste ich nicht wie man ernsthaft die Zukunft voraussehen kann. Du sagst ja ernsthaft, die Gewinne werden auf jeden Fall einbrechen. Bermerkenswert hellseherisch!

Aber gut, irgendwann wird es wohl bei 95% aller Unternehmen einen Gewinneinbruch geben.


Ich glaube du unterschätzt etwas den Einfluss von Wikifolio, weil der Vorstand meint, das würde nur zu 10% der Einnahmen beitragen. Das ist zwar korrekt wenn man die direkten Einnahmen meint, aber es gibt natürlich Synergien, die das Kerngeschäft antreiben.


Mach' dich mal locker. Du nervst.





Genau das meinte ich gegeüber Tscheche.

Mir ist durchaus bewusst, dass ich nerve. Daher versuche ich meine Aussagen hier im Thread zu minimieren.

Aber du wirst doch wohl nicht verlangen, dass ich deinen Argumenten zu LuS nichts erwidern darf, oder? Du hast genauso viele Postings gestern/heute zu LuS verfasst wie ich. Schon interessant, dass du also nicht nervst, du es aber anderen Usern vorwirfst. Bißchen Selbstreflektion täte auch dir ganz gut.

Mal davon abgesehen, dass das hier ein Diskussionsforum ist, wo man Argumente austauschen sollte, negativ wie positiv. ... aber wie gesagt, manchmal ist es wohl ganz gut die Klappe zu halten, woran ich mich auch mehrhaltlich halte. Die letzten Wochen gabs hier genug Aktien, die gepusht wurden, wo ich auch was dran auszusetzen hätte. Aber da war es dir dann ja auch keine Kritik wert. Wieso hängst du dich also so an LuS auf, aber nicht an den vielen anderen Aktien, die nun weiß Gott nicht günstig oder risikoarm sind?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.189.874 von katjuscha-research am 15.11.17 15:13:01Wenn es nun also soweit ist, dass einige User sich mit Kritik zurück halten, weil sie anderen nicht den Push versauen möchten, dann würde dieser Thread wertlos werden. Ohne kritischen, aber sachlichen Austausch macht das hier keinen Sinn. Nehmt doch zum pushen irgendwelche facebook-Gruppen oder sonst was, gibt genug (soziale) Medien dafür.
Eine hoffentlich eher kurzfristige Gewinn-Chance könnte sich jetzt endlich bei der GEWA Tower Anleihe ergeben, denn bis Ende November soll jetzt der Kaufvertrag unterschrieben werden:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gewa-tower-in-f…

Ich bin da schon seit März 2017 mit derzeit ca. 15 % Verlust investiert - erwarte aber noch den Lauf in die Gewinnzone. Das besondere an dieser Anleihe ist, das die Gläubiger den Anleihe aufgrund der Grundbuchabsicherung bevorrechtigt bedient werden. Also mit dem eigentlichen Insolvenzverfahren, das demnächst eröffnet werden soll, und dessen Abschluss nichts zu tun haben sollten.

Die Anleihegläubiger sollen von einem Käufer des Towers 13,5 Mio. Euro der ausstehenden 35 Mio. Euro erhalten. Abzuziehen davon sind m.W. noch ca. 634 TEURO Verfahrenskosten, so dass sich eine Quote von 36,8 % ergibt und nicht die im Zeitungsartikel genannten 40 %.

Handel war heute zu 28,5 %, was eine Rendite von 29 % ergibt. Ich selbst habe eine kleine Nachkauforder zu 28 % eingestellt. Wann die Zahlung an die Gläubiger erfolgt, ist mir allerdings nicht bekannt. Ich hoffe auf noch 2018. Es werden dann von Großinvestoren in der Anleihe noch weitere Ansprüche geprüft, von denen man allerdings mangels Masse eher nichts mehr erwarten sollte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.189.547 von Wertefinder1 am 15.11.17 14:34:42Ich finde Hapay Lloyd auch nicht uninteressant, die Schifffahrtsbranche könnte wirklich vor einem nachhaltigen Turnaround stehen. 5,7 Mrd. Börsenkapitalisierung ist allerdings nicht wirklich ein Nebenwert, finde ich. Und persönlich finde ich Ernst Russ viel spannender als Turnaroundstory. Einerseits Asset Manager für Beteiligungen (u.a. Schifffahrtsbereich), andererseits im Reedereigeschäft tätig (natürlich keine Ozeanriesen, sondern die kleineren Kähne) und im Bereich Non Performing Loans (notleidende Schiffsfinanzierungen). Und... ist 'n Nebenwert, ganz sicher. :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.190.099 von sirmike am 15.11.17 15:38:07
Zitat von sirmikeIch finde Hapay Lloyd auch nicht uninteressant, die Schifffahrtsbranche könnte wirklich vor einem nachhaltigen Turnaround stehen. 5,7 Mrd. Börsenkapitalisierung ist allerdings nicht wirklich ein Nebenwert, finde ich. Und persönlich finde ich Ernst Russ viel spannender als Turnaroundstory. Einerseits Asset Manager für Beteiligungen (u.a. Schifffahrtsbereich), andererseits im Reedereigeschäft tätig (natürlich keine Ozeanriesen, sondern die kleineren Kähne) und im Bereich Non Performing Loans (notleidende Schiffsfinanzierungen). Und... ist 'n Nebenwert, ganz sicher. :D


Hapag Lloyd ist im S-DAX - dem Small-Cap-Index der Deutschen Börse - gelistet. Als M-DAX-Wert hätte ich ihn nicht nochmal hier aufgeführt. Die Aktie hat eine erhebliche Volatilität, was ich eben auf die geringe Streubesitzquote zurückführe.

Leider ist der Trend hier im Thread ja der, das immer mehr extrem kleine und gering regulierte (teils ausländische) Werte vorgestellt werden, die nur wenige Millionen Euro Umsatz machen und wo die Marktmanipulation schon vom Grundsatz her gegeben ist. Ich bin zwar nur ein kleiner Kleinanleger, aber für mich kommen solche Miniaktien trotzdem nicht in Frage.

Anders ist es bei (Insolvenz)-Anleihen, weil man da keine Käufer suchen muss, weil da der Käufer und das Ende i.d.R. feststeht. Da geht es dann nur nach reiner Mathematik.
Das grösste Chancenpapier am Deutschen Aktienmarkt ist aus meiner Sicht allerdings die Aktie der Deutschen Rohstoff AG unter den veränderten Rahmenbedingungen wie sie sich augenblicklich darstellen. Ich verstehe nicht, das man bei den Perspektiven die sich hier eröffnen, höchstriskante Kleinstwerte bespricht.

Die DRAG hat nach meiner Lesart ca. 5 Mio. Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2017 gemacht - nämlich dann, wenn man die 3 Mio. Euro Wertabschreibung der USD-Barbestände in Euro außen vor lässt. Im Moment steht der Euro da wo er am 30.09.2017 stand.

Das kommende Q3 wird eher schwach ausfallen - wegen der nochmaligen Währungsabschreibung, der Ölpreise und der Probleme beim Gasverkauf. Ich rechne hier mit +/- null. Im Q4 könnte es aufgrund der 7 neuen Bohrplätze (zu den 23 hinzu) und den Ölpreis vllt. so 3 Mio. Euro Gewinn werden. D.h. ca. 8 Mio. Euro im Gesamtjahr - ohne Währungskorrektur.

In 2018 kann man pauschal mit einer verdoppelten Förderung rechnen. Das liefe dann auf einen Nettogewinn von 3 Euro je Aktie hinaus, woraus sich für 2018 ein KGV von nur 6 ergibt. Bei vielen hier zuletzt besprochenen Kleinstwerten ist ja die Gewinnzone gar nicht absehbar.

Jetzt kann man negativ eine weitere Euro-Aufwertung auf 1,30, 1,40 USD ... annehmen - es gibt aber genauso Argumente für einen fallen Euro ggü. dem USD. Beim Ölpreis beliebt festzustellen, das der WTI-Ölpreis im Q2 und Q3 2017 mit bis runter auf 42 USD eher schwach war verglichen mit den durchgehend 54 USD im Q1 2017 und den 55 USD aktuell. Nachfrageanstieg in 2018, Disziplin bei der Förderbegrenzung, Kriege und Kriegsrhetorik in Arabien, Börsengang von Saudi Aramco, Venezuela vor Zahlungsausfall, Finanzierungslasten bei anderen US-Frackern ... . Man kann da auch erwarten, das die Ölpreise eher nicht wieder so stark zurückfallen. Dazu gibt es die Goodies im Minenbereich und eine evtl. doch noch zustandekommende US-Steuerreform, was die Steuerbelasung der DRAG USA mindern könnte.

Ich konnte 2016 die Euphorie in der DRAG-Aktie nicht so recht teilen - hat sich auch bestätigt. Aber jetzt scheint die Story 2018 doch in's Laufen kommen zu können. Und genau da scheint die Aktie aus dem Fokus gekommen zu sein.
Einer meiner neuen Favoriten hat heute gezündet: :cool:

FinTech Softwarehersteller niiio finance group AG plant eigenen Blockchain-Marktplatz

DGAP-News: niiio finance group AG / Schlagwort(e): Sonstiges FinTech Softwarehersteller niiio finance group AG plant eigenen Blockchain-Marktplatz 15.11.2017 / 14:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

FinTech Softwarehersteller niiio finance group AG plant eigenen Blockchain-Marktplatz

Görlitz, 15.11.2017. Blockchain, die größte Neuerung seit der Erfindung des Internets, wird die gesamte Finanzwelt revolutionieren. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Technik sich bis 2025 im Massenmarkt etabliert und mindestens zehn Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung über Blockchain-Infrastrukturen abgewickelt wird. Fakt ist: Ohne das Stichwort "Blockchain" kommt heute kein Innovationsevent oder FinTech-Post aus - trotzdem sind die Anwendungsbereiche in der Praxis bis dato rar. Dies soll sich im kommenden Jahr ändern, denn der Software-Hersteller niiio AG aus Görlitz plant den gezielten Ausbau seiner Blockchain Aktivitäten - ein maximal (r)evolutionärer Innovationsplan.

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Deutsche Software Engineering and Research GmbH, Mehrheitsaktionär der niiio finance group AG, sehr intensiv mit den Themengebieten Blockchain, Kryptographie, ICO und smart contracting. Gemeinsam mit einem Kunden aus dem Bankenumfeld wurde beispielsweise der Einsatz der Blockchain-Technologie in Verbindung mit smart contracts für die Verwaltung von Verträgen analysiert und - ebenfalls im Zusammenhang mit der Schlüsseltechnologie Blockchain - Optimierungspotential in Bezug auf Digitales Onboarding sowie KYC-Prozesse untersucht. Hierauf basierend arbeitet das börsennotierte FinTech zurzeit mit Hochdruck an der Entwicklung einer Blockchain-Lösung, die in der Lage sein wird, den Kunden zu authentifizieren, zu legitimieren und ihm zu ermöglichen, seine Legitimation Dritten weiterzureichen. Der Launch der Software-Lösung ist für 2018 geplant.

Parallel stellt das Unternehmen gegenwärtig die Weichen für einen weiteren Auf- und Ausbau von personellen Ressourcen im Bereich der Blockchain. "Wir etablieren 2018 eine eigene Blockchain-Business-Unit und planen sogar ein neues Vorstandsressort im Blockchain-Bereich", berichtet Johann Horch, CEO der niiio finance group AG und Geschäftsführer DSER. "Die Etablierung von Blockchain-Infrastruktur wird eines unserer Fokus-Themen im neuen Jahr sein, da sie aus unserer Sicht riesiges Potenzial für wesentliche Effizienzsteigerungen im Finanzsystem bietet."

Und niiio denkt und geht sogar noch weiter: Den Wertpapierhandel sowie die Etablierung von Plattformen für den Tausch von digitalen Assets stets im Blick, hat das Softwarehaus bereits heute eine fertige Backend-Technologie in der Schublade, die es ermöglicht, etablierten Banken über Blockchain-Plattformen (wie z. B. Ethereum) eine virtuelle Depotführung inkl. Order-Internalisierung anzubieten. In einem zweiten Schritt wäre es auch denkbar, weitere Partner an dieses Ökosystem anzudocken, um so einen eigenständigen Marktplatz zu schaffen. "Wir wären dann nicht mehr weit von der Funktionalität einer Börse entfernt", so Johann Horch, der derzeit Gespräche mit seinen Bankkunden über den Einsatz solcher innovativen Plattformen führt. "Unser Ziel ist es, in den nächsten 3 Jahren bis zu 10 % des deutschen Handels über unsere Plattform abzubilden".

Die dafür notwendigen finanziellen Ressourcen werden jedoch nicht - wie derzeit sehr gehypt - über einen ICO (Initial Coin Offering) bereitgestellt, sondern über bekannte und bewährte Finanzierungswege. "Wir stehen dem Hype der Kryptowährungen aktuell eher kritisch gegenüber. Solange es keine klaren regulatorischen Vorgaben gibt, bleiben wir beobachtend", so Horch.

Über niiio finance group AG

Digitale Dienste für die digitale Zukunft des Bankings - darauf ist die niiio finance group spezialisiert. Neben dem Robo-Advisor gehören auch eine Community-Plattform und API-Banking-Tools dazu, ebenso maßgeschneiderte Beratungs- und Entwicklungsleistungen und Betriebsmodelle. Die Software-Schmiede aus dem sächsischen Görlitz versteht sich als Lösungspartner für Banken und Finanzdienstleister. Die hochwertigen Plug-and-Play-Angebote sind nutzerfreundlich und individuell anpassbar - und helfen, Kosten drastisch zu senken und Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Seit 2016 agiert die DSER unter einem Dach mit niiio finance group in einer schlagkräftigen Aufstellung. Ziel ist es, ein ganzheitliches FinTech-Ökosystem zu bieten, das Banken, Berater und Privatanleger gemeinsam in die digitale Zukunft führt. DSER ist bereits seit elf Jahren erfolgreich im Markt für Portfoliomanagement-Lösungen tätig. Mit ihrem ausgefeilten Kernprodukt munio bewegen aktuell bereits ca. 80 aktive Kunden rund 40 Milliarden Euro Bestandsvolumen und verwalten rund zwei Millionen Depots.

Mehr unter:

- Website niiio it-services GmbH: www.niiio.de - Produkt-Ansicht niiio Robo-Advisor: www.niiio.com - Website niiio finance group AG: www.niiio.finance - Website DSER GmbH: www.dser.de - Produkt-Portal Portfoliomanagementsystem munio: www.munio.de Kontakt: niiio finance group AG Johann Horch, Vorstand Elisabethstr. 42/43, 02826 Görlitz Tel.: +49 35 81 - 374 99 - 0 E-Mail: johann.horch@niiio.finance

15.11.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

629607 15.11.2017

ISIN DE0006946106
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