Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 3359)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 26.11.20 22:36:04 von


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22.11.17 09:30:57
Beitrag Nr. 33.581 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.242.562 von trustone am 22.11.17 09:10:27Wiener, du kritisiert hier Dinge die du selber laufend machst. Du postest doch auch jede Kleinigkeit zu "deinen" Werten hier, und nicht nur das, du wiederholst dich auch ständig.
Mich nervt das im übrigen auch das jede Kleinigkeit hier gepostet wird, dafür gibt es doch die Aktien-Eigenen Threads.
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22.11.17 09:32:42
Beitrag Nr. 33.582 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.242.808 von Caissa_Sosi am 22.11.17 09:30:57deshalb auch mein Posting vorhin mit Verweis auf die dazugehörigen Threads,
werde hier über LuS erst wieder was bringen wenn es Neuigkeiten gibt,
versprochen;
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22.11.17 10:07:40
Beitrag Nr. 33.583 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.242.145 von WissenMacht am 22.11.17 08:30:57
Zitat von WissenMacht: Man kann sehr gut erkennen wo der Traffic herkommt und das er echt ist und organisch und nicht bezahlt. Hauptquellen sind Youtube Facebook und die ganzen Racingforen weltweit.

Das sind nunmal Eindrücke die man bei einer Bewertung des Unternehmens berücksichtigen muss.


Naja eigentlich kann man das nicht, denn die Möglichkeit eines Skriptes besteht ja, auch wenn ich nicht behaupten würde das es so ist. Nur sollte man nicht die Möglichkeit, dass diese Zahlen durch gestiegenes Aktionärsinteresse oder andere Umstände erhöht wurden nicht vollkommen ausschließen.

Dazu kommt halt die Tatsache dass es kein Problem ist 4 Mio Klicks auf Youtube von irgendwelchen Minderjährigen zu generieren - trotzdem kaufen die ganzen Dagi Bee Follower keine Lenkräder zum Preis von 500 € aufwärts.

Von daher halte ich Klicks, Likes und Besucherzahlen für denkbar ungenaue Indikatoren um den Umsatz vorherzusagen.
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22.11.17 10:12:44
Beitrag Nr. 33.584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.239.562 von Kleiner Chef am 21.11.17 20:43:23sorry, das hatte sich nur auf den letzten Teil bezogen, habe mich wohl zu ungenau ausgedrückt.
Ich wollte eig. fragen, was die größten Faktoren sind, dass du einen midcap einem smallcaps vorziehst. Du hattest ja erwähnt, dass du nurnoch 8% Cash hast. Ist es im Moment schwieriger geworden genug small caps zu finden oder bietet der midcap, den du im Auge hast, einfach nur ein super CRV?

Dennoch bin ich dankbar für deine Antwort da ich weiß, dass Turnaroundwerte deine Spezialität sind.
Ich kannte z.B. nur den Ansatz, dass man bei Turnaroundwerten erst dann einsteigt. wenn die Zahlen den "Turn" auch wiederspiegeln..
So wie ich das bisher verstanden habe, bist du (meist viel) früher dabei. Ich nehme an das kann man nur tun wenn man die Punkte 3-5 beherscht,,sehe ich das richtig?

p.s. mit WIMA ist Wirtschaftsmathematik gemeint oder das Research von WissenMacht? ^^
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22.11.17 10:31:38
Beitrag Nr. 33.585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.243.228 von Svabo am 22.11.17 10:07:40
Zitat von Svabo:
Zitat von WissenMacht: Man kann sehr gut erkennen wo der Traffic herkommt und das er echt ist und organisch und nicht bezahlt. Hauptquellen sind Youtube Facebook und die ganzen Racingforen weltweit.

Das sind nunmal Eindrücke die man bei einer Bewertung des Unternehmens berücksichtigen muss.


Naja eigentlich kann man das nicht, denn die Möglichkeit eines Skriptes besteht ja, auch wenn ich nicht behaupten würde das es so ist. Nur sollte man nicht die Möglichkeit, dass diese Zahlen durch gestiegenes Aktionärsinteresse oder andere Umstände erhöht wurden nicht vollkommen ausschließen.

Dazu kommt halt die Tatsache dass es kein Problem ist 4 Mio Klicks auf Youtube von irgendwelchen Minderjährigen zu generieren - trotzdem kaufen die ganzen Dagi Bee Follower keine Lenkräder zum Preis von 500 € aufwärts.

Von daher halte ich Klicks, Likes und Besucherzahlen für denkbar ungenaue Indikatoren um den Umsatz vorherzusagen.




klar ist da viel Möglich aber nicht der Fall denn die ganze Racingbranche verzeichnet diesen Boom. Ob es Racing Foren sind oder Hersteller. Und das Aktionäre oder Skipte überall verursacher sind ist doch sehr unwahrscheinlich.

hier ein paar Beispiele:

Foren:
https://www.similarweb.com/website/perfectsimracer.com#overv…

https://www.similarweb.com/website/gtplanet.net#overview

https://www.similarweb.com/website/isrtv.com#overview

Hersteller:
https://www.similarweb.com/website/thrustmaster.com

https://www.similarweb.com/website/fanatec.com#referrals

https://www.similarweb.com/website/mardomedia.de#overview

https://www.similarweb.com/website/vesaro.com#overview

Wachstumsraten von 200-500% (zumindest was den Traffic betrifft)

Die Hersteller haben aktuell das Problem das sie fast ausverkauft sind. Auch Endor hat dieses Problem mit dem PS4 Lenkrad in den USA. Mehrfach ausverkauft gewesen und Endor selber sagte im Blog es gäbe keinen Black Friday Deal für das Lenkrad in den USA weil man sonst an Weihnachten komplett ausverkauft ist.
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22.11.17 10:51:12
Beitrag Nr. 33.586 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.243.318 von marzu am 22.11.17 10:12:44
Aufstockungskandidaten?
Zitat von marzu: sorry, das hatte sich nur auf den letzten Teil bezogen, habe mich wohl zu ungenau ausgedrückt.
Ich wollte eig. fragen, was die größten Faktoren sind, dass du einen midcap einem smallcaps vorziehst. Du hattest ja erwähnt, dass du nurnoch 8% Cash hast. Ist es im Moment schwieriger geworden genug small caps zu finden oder bietet der midcap, den du im Auge hast, einfach nur ein super CRV?

Dennoch bin ich dankbar für deine Antwort da ich weiß, dass Turnaroundwerte deine Spezialität sind.
Ich kannte z.B. nur den Ansatz, dass man bei Turnaroundwerten erst dann einsteigt. wenn die Zahlen den "Turn" auch wiederspiegeln..
So wie ich das bisher verstanden habe, bist du (meist viel) früher dabei. Ich nehme an das kann man nur tun wenn man die Punkte 3-5 beherscht,,sehe ich das richtig?

p.s. mit WIMA ist Wirtschaftsmathematik gemeint oder das Research von WissenMacht? ^^


Wie ich schrieb kommt es nicht darauf an, ob es ein Small oder Midcap Wert ist. Wenn Du aber aktuell mein Depot danach strukturierst, dann kommt man zu dem Ergebnis, das die Small-Caps schon (zu)
stark gewichtet sind.

Einstiegszeitpunkt: Desto früher desto höher die Chance. Bei Opera ist es bisher in die Hose gegangen und sitze deshalb deutlich in der Verlustzone. Dennoch ist das CRV aus meiner Sicht aktuell atrraktiv und bleibe dabei.

Nehmen wir Vectron: Glaubt man an die Story von Get-Happy ist jetzt ein guter antizyklischer Einstiegszeitpunkt, oder in meinem Fall Aufstockungszeitpunkt.

Beide letzteren Werte sind in meinem Sinne Mid-Cap, da über 100 Mio. Market-Cap. Gehen beide Stories auf, dann winken hier 100 % Chance. Warten wir es ab.

Die Story, die ich im Blick habe, fliegt etwas unterhab dem Radar von Investoren. Erscheint im Peer-Group-Vergleich sehr attraktiv. Letzteres Kriterium ist schon sehr bedeutsam, bei den aktuell hohen Bewertungen.

Ja, WIMA war als Info-Quelle für WissenMacht gemeint.

Gruß
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22.11.17 13:12:20
Beitrag Nr. 33.587 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.233.802 von Aliberto am 21.11.17 11:35:35@Aliberto: Danke für Deine Erklärung. Aber mit meinem Posting wollte ich eigentlich nur auf eins hinweisen: Dass Deine Aussage, Lang & Schwarz würde von einem fallenden Gesamtmarkt nicht betroffen sein, so pauschal nicht stimmt. Sie ist nur dann richtig, wenn wir eine schnelle kurze Korrektur und dann sofort wieder eine Erholung sehen. Nicht aber wenn wir dauerhaft niedrigere Kurse sehen mit den entsprechenden Folgen (insgesamt geringere Handelsvolumina gerechnet in absoluten Euros; größere Zurückhaltung der Privatanleger usw.). Dann wäre Lang & Schwarz sogar überdurchschnittlich stark betroffen.

Mir schien es einfach wichtig, das klarzustellen, weil viele weniger erfahrene Anleger sich die Aktie sonst evtl. unter falschen Annahmen ins Depot legen. Es dürfte ja einige geben, die die Transaktionen von Dir, Kleiner Chef u.a. zumindest teilweise nachhandeln.

Es gibt ganz sicher Aktien, die im Fall einer anhaltenden Baisse ein besseres Chance-Risiko-Profil als Lang & Schwarz haben.

Ich weiß aber nicht, ob das hier jetzt der richtige Platz ist, um so eine Grundsatzdiskussion zu führen. Was den Gesamtmarkt betrifft nur soviel:

Wir haben im Moment historisch betrachtet extrem hohe Bewertungsniveaus, speziell in den USA, egal ob man nun das zyklisch adjustierte KGV nach Shiller, die Q-Ratio oder das Verhältnis Marktkapitalisierung zu Bruttoinlandsprodukt hernimmt. Natürlich kann man immer das Argument heranziehen, die Zinsen seien niedrig und Aktien deshalb überdurchschnittlich attraktiv im Vergleich zu anderen Anlageklassen, weswegen sie eine höhere Bewertung verdient haben. Aber das gilt logischerweise eben nur solange wie die Zinsen niedrig bleiben.

Und ob die Zinsen niedrig bleiben oder nicht hängt u.a. natürlich auch von der Entwicklung der Inflation ab. Niemand geringeres als Warren Buffett hat bereits vor einigen Jahren sinngemäß gesagt, dass sämtliche VWL-Lehrbücher neu geschrieben werden müssten, wenn diese extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken nicht zu einer deutlich steigenden Inflation führen wird.

Bisher sieht es tatsächlich so aus, als ob sie neu geschrieben werden müssten. Es gibt aber auch Ökonomen, die das bisherige Ausbleiben auf Globalisierungseffekte schieben, die nun aber langsam auslaufen würden.

Letztlich weiß das doch kein Mensch, wie es kommen wird. Wer hätte denn vor der Finanzkrise und auch noch direkt danach gedacht, dass die Zinsen so lange so extrem niedrig bleiben werden?

Ich persönlich werde immer sehr skeptisch, wenn neue Paradigma ausgerufen werden, speziell nach 8 Jahren Bullenmarkt. "Diesmal ist alles anders" sind die vier teuersten Worte an der Börse, hat Sir John Templeton mal gesagt.

So, jetzt hab ich doch mehr geschrieben, als ich wollte. Kleiner Chef, kannst das gerne stoppen, wenn es zu sehr off-topic wird ;)
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22.11.17 13:36:54
Beitrag Nr. 33.588 ()
Aurelius: Short, shorter, long! Auch dank Aussicht auf 10% Dividendenrendite...

Nach 5 Jahren auf meiner Empfehlungsliste und einer jährl. Durchschnittsrendite von 40% ist es Zeit für einen Rückblick. Und eine Neueinschätzung...

> zum Artikel
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22.11.17 13:53:11
Beitrag Nr. 33.589 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.245.313 von ArminBrack am 22.11.17 13:12:20
Hohe Bewertungsniveaus, Anlagenotstände und Rahmenbedingungen des Aktienmarktes!
Zitat von ArminBrack: @Aliberto: Danke für Deine Erklärung. Aber mit meinem Posting wollte ich eigentlich nur auf eins hinweisen: Dass Deine Aussage, Lang & Schwarz würde von einem fallenden Gesamtmarkt nicht betroffen sein, so pauschal nicht stimmt. Sie ist nur dann richtig, wenn wir eine schnelle kurze Korrektur und dann sofort wieder eine Erholung sehen. Nicht aber wenn wir dauerhaft niedrigere Kurse sehen mit den entsprechenden Folgen (insgesamt geringere Handelsvolumina gerechnet in absoluten Euros; größere Zurückhaltung der Privatanleger usw.). Dann wäre Lang & Schwarz sogar überdurchschnittlich stark betroffen.

Mir schien es einfach wichtig, das klarzustellen, weil viele weniger erfahrene Anleger sich die Aktie sonst evtl. unter falschen Annahmen ins Depot legen. Es dürfte ja einige geben, die die Transaktionen von Dir, Kleiner Chef u.a. zumindest teilweise nachhandeln.

Es gibt ganz sicher Aktien, die im Fall einer anhaltenden Baisse ein besseres Chance-Risiko-Profil als Lang & Schwarz haben.

Ich weiß aber nicht, ob das hier jetzt der richtige Platz ist, um so eine Grundsatzdiskussion zu führen. Was den Gesamtmarkt betrifft nur soviel:

Wir haben im Moment historisch betrachtet extrem hohe Bewertungsniveaus, speziell in den USA, egal ob man nun das zyklisch adjustierte KGV nach Shiller, die Q-Ratio oder das Verhältnis Marktkapitalisierung zu Bruttoinlandsprodukt hernimmt. Natürlich kann man immer das Argument heranziehen, die Zinsen seien niedrig und Aktien deshalb überdurchschnittlich attraktiv im Vergleich zu anderen Anlageklassen, weswegen sie eine höhere Bewertung verdient haben. Aber das gilt logischerweise eben nur solange wie die Zinsen niedrig bleiben.

Und ob die Zinsen niedrig bleiben oder nicht hängt u.a. natürlich auch von der Entwicklung der Inflation ab. Niemand geringeres als Warren Buffett hat bereits vor einigen Jahren sinngemäß gesagt, dass sämtliche VWL-Lehrbücher neu geschrieben werden müssten, wenn diese extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken nicht zu einer deutlich steigenden Inflation führen wird.

Bisher sieht es tatsächlich so aus, als ob sie neu geschrieben werden müssten. Es gibt aber auch Ökonomen, die das bisherige Ausbleiben auf Globalisierungseffekte schieben, die nun aber langsam auslaufen würden.

Letztlich weiß das doch kein Mensch, wie es kommen wird. Wer hätte denn vor der Finanzkrise und auch noch direkt danach gedacht, dass die Zinsen so lange so extrem niedrig bleiben werden?

Ich persönlich werde immer sehr skeptisch, wenn neue Paradigma ausgerufen werden, speziell nach 8 Jahren Bullenmarkt. "Diesmal ist alles anders" sind die vier teuersten Worte an der Börse, hat Sir John Templeton mal gesagt.

So, jetzt hab ich doch mehr geschrieben, als ich wollte. Kleiner Chef, kannst das gerne stoppen, wenn es zu sehr off-topic wird ;)


Armin: Zunächst einmal danke für den Input rund um Lang & Schwarz, die ich teile. Wenn man nun im Kontext hoher Bewertungen nach Aktien differenzieren will, die in fallenden Märkten anfällig reagieren und solche, die eher konjunkturresitent sind, dann muss man dies nach Sektoren gliedern. Diese Diskussion führt an dieser Stelle zu weit. Was man auf jeden Fall feststellen kann ist, das Finanzwerte die ersten sind, die überproportional abgeben. Wenn man hier nach den Pros und Cons differenzieren will, so sind allein schon aus psychologischen Gründen die Finanzwerte die Verlierer in einer (längeren) Marktkorrektur.

Umgekehrt: Weisen Telecomwerte oder Werte aus dem Gesundheitsektor/Medizintechnik eine attraktive Bewertung auf, so gelten diese eher als defensiv und präferiert zu picken in solchen Phasen.

Was die Zinspolitik angeht, so müssen wir uns wohl auf andere Zeiten einstellen in Zukunft. Das es zu Zinsveränderungen kommt ist klar; jedoch reden wir dann geringe Zinsschritte in die ein oder andere Richtung. Die Fiskal- und Schuldenpolitik läßt hier gar keinen Spielraum für eine Rückkehr zu einer restriktiven Geldpolitik wie wir sie aus früheren Jahrzehnten kannten.

Diese Grundsatzdiskussion führt am Ende des Tages nicht weiter, weil jeder schon mit einer Korrektur, bzw. Ende des Aufwärtstrends rechnet, aber sie kommt nicht. Deshalb gilt es ständig auf der Hut zu bleiben und ich wünsche allen Investoren das richtige Händchen, falls sie kommt, die Korrektur.

PS: Noch eine Anmerkung: Ich bin nun wirklich jemand, der auf hohe Bewertungen bei der Auswahl achtet. Aktuell finde ich aber immer noch Werte, die mir attraktiv erscheinen.

Armin: Wenn wir hier schon im Aktienforum diskutieren, dann würde mich Deine Einschätzung zu Sharc Energy interessieren, die Du schon mal am Rande erwähnt hast und ich gehe deshalb davon aus, das Du sie auf dem Radar hast?

Gruß
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22.11.17 14:54:15
Beitrag Nr. 33.590 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.245.685 von Kleiner Chef am 22.11.17 13:53:11Kleiner Chef: Guter Beitrag. Ich seh das halt eher "abstrakt", was den Gesamtmarkt betrifft. Irgendeine Krise wird es schon geben, die den nächsten Crash auslöst und das System kurzfristig wieder instabil macht. Keiner weiß, was und wann das passieren wird. Das kann natürlich auch noch ein paar Jahre dauern. Ich habe das für mich im Frühjahr so gelöst, dass ich bewusst im Durchschnitt so ca. 1/3 Cash halte (und damit letztlich auf Performance verzichte), um im Fall der Fälle Pulver trocken zu haben, wenn es gute Kaufchancen gibt. Letztlich gibt es da wohl keinen "Königsweg".

Sharc Energy: Hatte bewusst nichts geschrieben dazu, weil ich nicht immer den Spielverderber geben möchte, bei solchen Werten. Ich beschäftige mich schon relativ lange mit kanadischen Pennystocks, die hierzulande promotet werden, auch weil ich da im Geldanlage-Report oft Warnungen vor einzelnen Aktien ausspreche. Das geht zurück bis in die Zeiten von DeBeira Goldfields etc., falls die noch jemand kennt. Das ist unter dem Strich eine eher undankbare Aufgabe, weil man sich da Ärger von allen Seiten einhandelt, nicht zuletzt auch sogar von den Lesern selber, denen man den Trade damit "kaputtmacht".

In all den Jahren ist mir - ganz ehrlich - bei Dutzenden, wenn nicht Hunderten solcher Promos nicht ein Wert begegnet, der sich als eine dauerhafte Erfolgsgeschichte herausgestellt hätte. Ich bin daher hyperskeptisch bei diesen Firmen.

Trotzdem fand ich die Story, die Du da ausgegraben hast spannend und das war ja auch schon bevor die letzten Promos angelaufen sind (wobei ich mir sogar vorstellen kann, dass das kein Zufall war, dass die nach Deiner Empfehlung gekommen sind, weil der Wert durch Dich ja eh schon "hot" in Deutschland war, da lag es natürlich auf der Hand eine Promo nachzuschieben, die ja dann wohl auch relativ erfolgreich war).

Was Sharc im speziellen betrifft, hab ich hier auf w:o mal einen anderen User per Boardmail gefragt, der mir durch seine qualitativ starken Beiträge aufgefallen war und der auch am kanadischen Markt aktiv ist (ich schreib jetzt mal nicht den Namen, weil ich nicht weiß, ob er das möchte). Sein Statement war kritisch: "Es ist NICHT so, dass Sharc etwas Tolles erfunden und patentiert hätte, das sie jetzt vermarkten könnten und dabei einige Jahre ein freies Feld hätten. Eine Wärmepumpe an ein möglichst warmes Medium anzuschließen, ist im Prinzip das, was jeder Häuslebauer auch tut, der eine Wärmepumpe einbaut. Nur wird dort die Wärme nicht aus Abwasser, sondern aus dem Erdreich, Grundwasser oder der Umgebungsluft genutzt. Lediglich eine andere Wärmequelle für die Wärmepumpe zu wählen, ist nicht übermäßig erfindungsreich, sondern liegt auf der Hand."
Wie gesagt, das ist aber nur seine Meinung und ich schätze mal, ganz so trivial wird es nicht sein...
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