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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4442)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.458 von Aliberto am 25.08.19 14:12:32Endor hat aktuell schlichtweg die Kapazitäten in der Buchhaltung noch nicht um mehrmals pro Jahr eine ausführliche Bilanz zu erstellen. Das wurde auf der HV mal in etwa so erklärt. (was im übrigen bei vielen kleinen AGs der Fall ist)
Einen Umsatz auf Halbjahresbasis anzugeben ist nicht der große Aufwand.
Den genauen Gewinn zu ermitteln ist dann nochmals eine ganz andere Nummer.
Produktion in China, mehrere Tochtergesellschaften weltweit usw.
Da musst du Stichtagsbezogen alles abgrenzen, vom Einkauf hin zur Produktion und den Verkäufen.
Kann ich aktuell noch verstehen dass Endor diesen erheblichen Aufwand nur einmal pro Jahr durchführt.
Sollte mittelfristig aber jedenfalls kommen da bin ich bei Dir.
Die weitere Diskussion sollen wir im Endor Thread fortsetzen um das Thema hier nicht zu überstrapazieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.566 von jambam1 am 25.08.19 14:36:43... bist du dir der notwendigen Abläufe besser bewusst.
Wenn die Konten richtig zugeordnet sind, sollte die Jahresabschlusserstellung wenig Aufwand bereiten. Auch einen Überblick über Umsatzerlöse könnte man leicht geben. Werden ja auch laufend verbucht.
Stichtags bezogen abzugrenzen ist jetzt nicht die Schwierigkeit. Hört sich für mich eher so an, als hätte man keine Lust auf diese Extrarbeit oder man möchte nicht auf einzelne Aussagen festgenagelt werden. Prognosen sind halt nicht deren Stärke.
Bei aller liebe trustone, aber für wie dumm hälst du eigentlich die Leser hier? Ein Halbjahresergebnis bezüglich des Gewinns zu veröffentlichen ist doch kein Hexenwerk...

Bei uns im Unternehmen bekommen wir das für jeden Monat hin und wenn Mann seinen Laden vernünftig führen will muss man das auch. Wir sprechen immerhin von einem börsengeführten unternehmen und keiner Dönerbude.

Endors Produkte sind absolut klasse, da bin ich vollkommen bei dir. Aber diese hahnebüchenen Erklärungen warum es zu kompliziert sein soll die Halbjahreszahlen, die man laut eigener Aussage ja kennt, zu veröffentlichen, das ist echt gruselig.

Und bezüglich der grotigen und oft irreführenden Kapitalmarktkomminikation hat aliberto vollkommen recht. Das ist auch für mich ein k.o. Kriterium.

Wen das nicht stört für den ist endor natürlich eine interessante aber eben auch sehr riskante zyklische Wette die m.e. niemals zu hoch gewichtet werden sollte.

Trotzdem drücke ich allen dort investierten natürlich die Daumen für möglichst hohe Gewinne.

Lg
30jährige Bundesanleihe bringt 50 % Verlust für die Anleger

Bei dieser Ausgangslage ist es doch nicht zu verstehen, das Aktien solider, profitabler Unternehmen bei 20, 30 % ihres wirklichen Wertes notieren:



Alles was jemals galt, gilt heute nicht mehr. Die Finanzwelt gerät außer Kontrolle. :(
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.458 von Aliberto am 25.08.19 14:12:32
Zitat von Aliberto: Wir reden aneinander vorbei. Mir ist es vollkommen egal, ob Endor in diesem Jahr nun ein Konzernergebnis von 0.9 oder 1.2 oder 2.0 Mio macht. Mir geht es einzig und allein um die Kapitalmarktkommunikation einer AG und da sollte doch jeder interessierte Anleger bei Endor aus dem Jahr 2018 seine Lehren gezogen haben.

Endor macht keine Quaratalsberichte => gut, damit kann und muss man als interessierter Anleger leben und gibt es ja auch bei anderen Gesellschaften
Endor macht eine Halbjahresveröffentlichung => darin wird der Umsatz explizit aufgeführt, ein Konzernergebnis aber nicht veröffentlicht.

Jetzt gibt es genau zwei Möglichkeiten !!!!!:
a) Endor hat keinen Überblick / Ahnung vom Halbjahresergebnis => wenn eine Firma bereits über einen derart einfachen buchhalterischen Aspekt keine Ahnung hat, dann sollte man hier tunlichst die Finger von der Aktie lassen.
b) Endor hat Ahnung vom Halbjahresergebnis => will aber den Kapitalmarkt und die aussenstehenden Aktionäre bewußt und gewollt nicht informieren !!! (dies scheint ja laut Ad-Hoc der Fall zu sein "Im ersten Halbjahr 2019 lagen die wichtigsten Ergebniskennziffern dennoch deutlich über den Vorjahreswerten")

Da gehen bei mir dann alle Alarmglocken an !! D.h. man kennt das Halbjahresergebnis, will aber die aussenstehenden Aktionäre nicht informieren und für "dumm verkaufen".

Mein Fazit:
Von so einer AG, mit einer derart "gewollt" miserablen Kommunikationspolitik, werde ich nie eine Aktie kaufen und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen !


Der letzte Satz ist köstlich, den muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vorallem vor dem Hintergrund, dass du hier Endor kritisierst.

Endor stand vor einigen Jahren bei 1 Euro. Jetzt bei 16 Euro. Rechne mal wieviel Gewinn das macht. Du hättest mit sicher genau den gleichen gedöns von dir gegeben als die Aktie bei 1 Euro war wie jetzt, schliesslich war die Kommunikation damals die gleiche. Allerdings frage ich mich, ob du dann heute ebenfalls sagen würdest "...werde ich nie eine Aktie kaufen und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen !" - schliesslich hättest du in der Zwischenzeit eine ver16fachung verpasst. Denk mal drüber nach.

;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.339.462 von Pep92 am 26.08.19 06:44:57
Zitat von Pep92:
Zitat von Aliberto: Wir reden aneinander vorbei. Mir ist es vollkommen egal, ob Endor in diesem Jahr nun ein Konzernergebnis von 0.9 oder 1.2 oder 2.0 Mio macht. Mir geht es einzig und allein um die Kapitalmarktkommunikation einer AG und da sollte doch jeder interessierte Anleger bei Endor aus dem Jahr 2018 seine Lehren gezogen haben.

Endor macht keine Quaratalsberichte => gut, damit kann und muss man als interessierter Anleger leben und gibt es ja auch bei anderen Gesellschaften
Endor macht eine Halbjahresveröffentlichung => darin wird der Umsatz explizit aufgeführt, ein Konzernergebnis aber nicht veröffentlicht.

Jetzt gibt es genau zwei Möglichkeiten !!!!!:
a) Endor hat keinen Überblick / Ahnung vom Halbjahresergebnis => wenn eine Firma bereits über einen derart einfachen buchhalterischen Aspekt keine Ahnung hat, dann sollte man hier tunlichst die Finger von der Aktie lassen.
b) Endor hat Ahnung vom Halbjahresergebnis => will aber den Kapitalmarkt und die aussenstehenden Aktionäre bewußt und gewollt nicht informieren !!! (dies scheint ja laut Ad-Hoc der Fall zu sein "Im ersten Halbjahr 2019 lagen die wichtigsten Ergebniskennziffern dennoch deutlich über den Vorjahreswerten")

Da gehen bei mir dann alle Alarmglocken an !! D.h. man kennt das Halbjahresergebnis, will aber die aussenstehenden Aktionäre nicht informieren und für "dumm verkaufen".

Mein Fazit:
Von so einer AG, mit einer derart "gewollt" miserablen Kommunikationspolitik, werde ich nie eine Aktie kaufen und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen !


Der letzte Satz ist köstlich, den muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vorallem vor dem Hintergrund, dass du hier Endor kritisierst.

Endor stand vor einigen Jahren bei 1 Euro. Jetzt bei 16 Euro. Rechne mal wieviel Gewinn das macht. Du hättest mit sicher genau den gleichen gedöns von dir gegeben als die Aktie bei 1 Euro war wie jetzt, schliesslich war die Kommunikation damals die gleiche. Allerdings frage ich mich, ob du dann heute ebenfalls sagen würdest "...werde ich nie eine Aktie kaufen und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen !" - schliesslich hättest du in der Zwischenzeit eine ver16fachung verpasst. Denk mal drüber nach.

;)


Dieser Egoismus verschiedenster User in diesem Thread geht mir mehr und mehr auf die Nerven. Wenn ich schon Sätze lese, die mit "...und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen" enden, bekomme ich Pickel am Hintern. Ich halte mich für relativ erfolgreich an der Börse, aber wenn ich sehe, was ich in den letzten 23 Jahren aus verschiedensten Gründen falsch eingeschätzt habe, dann weiß ich, was solche Aussagen wert sind.
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vor 16 Jahren stand der DAX bei 2500, in diesem Zustand der Börse war quasi jeder Aktienkauf ein Volltreffer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.338.937 von Wertefinder1 am 25.08.19 22:29:48
Zitat von Wertefinder1: 30jährige Bundesanleihe bringt 50 % Verlust für die Anleger

Bei dieser Ausgangslage ist es doch nicht zu verstehen, das Aktien solider, profitabler Unternehmen bei 20, 30 % ihres wirklichen Wertes notieren:




Nur weil ein Asset deutlich günstiger als ein anderes ist, heißt bdas ja nicht, dass es inklusive sich eintrübender Perspektiven günstig ist.

Und was bedeutet schon "wirklicher Wert"? Woran machst du das fest? Vor allem 20-30%, auf welche Aktie soll denn das zutreffen? Komm mir bitte nicht mit dem Eigenkapital von Salzgitter!

Wenn die Rezession kommt, bei niedrigen Zinsen, und vielleicht noch ein weiteres Problem hinzu kommt (politische Krise oder Währungskrise oder Bankenkrise etc), dann nützt den Aktien letztlich auch nicht, dass das Symbol der Krise (also die Staatsanleihen) weniger günstig ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.340.263 von katjuscha-research am 26.08.19 09:16:01Was ist denn da die conclusio aus deiner Aussage?
Ab unters Kopfkissen mit all dem Geld?

Bitte beachten, dass all das Rezessionsgerede nur Deutschland betrifft. Daher ist auch der Dax weiterhin ein underperformer
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