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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4443)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.340.479 von Be_eR am 26.08.19 09:40:46zum Thema Small Caps.....Uzin Utz heute mit sehr guten Zahlen. Zum HJ wurden 2,14 € pro Aktie verdient. Rechnet man dies aufs Jahr hoch, dürften die Reuters-Schätzungen von 4,42€ so in etwa getroffen werden. KGV von aktuell knapp 10. Habe mir hier eine erste Position zu 45,2 ins Körbchen gelegt.
Halbjahreszahlen von Funkwerk sind da und sind nicht schlecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.340.479 von Be_eR am 26.08.19 09:40:46
Zitat von Be_eR: Was ist denn da die conclusio aus deiner Aussage?
Ab unters Kopfkissen mit all dem Geld?

Bitte beachten, dass all das Rezessionsgerede nur Deutschland betrifft. Daher ist auch der Dax weiterhin ein underperformer




Meine Aussage ist wie schon die ganzen letzten Monate, dass man in einzelne Aktien anlegen sollte, wenn diese gute Bilanzdaten als auch gute Marktstellung (möglichst mit wenig Konjunkturabhängigkeit) aufweist, aber dass ich grundsätzlich auch am Aktienmarkt mit fallenden Notierungen rechne. Ich halte nicht viel von dem pauschalen Vergleich mit Anleihen bzw. dem Zinsniveau. Ja, das macht Aktien attraktiver, und Ja, es gibt viele günstige Aktien. Aber erstens gibt es eben auch noch viele sehr teure Aktien, auch in Deutschland. Und zweitens ist der Anleihemarkt bzw. der Niedrigzins ja nicht die Lösung, sondern das Symptom der Krise.

Geld unters Kopfkissen legen, ist natürlich auch Quatsch, aber eine gewisse Cashquote zu halten, plus Aktien und Edelmetalle, vielleicht auch etwas in Fremdwährungen, ist sicherlich keine schlechte Alternative. Wer die Möglichkeiten hat (weil hohes Vermögen) kann natürlich auch in Grund und Boden investieren oder gar in Immobilien, wobei man bei letzterem aktuell sicherlich keinen guten Zeitpunkt erwischt.

Jedenfalls gings mir in meiner Antwort an Wertfinder nur darum, dass man eben nicht so pauschal sagen kann, Aktien wären günstig, auch nicht wenn man sich rein am Eigenkapital orientiert. Mal davon abgesehen ist es immer schwierig aus aktuellen Daten auf Bewertungen zu schließen, wenn es makroökonomisch auf der Kippe steht. Ohne das ich das vergleichen will, aber Ende 2001 oder Anfang 2008 sahen Aktien auch sehr günstig aus. Das hat den Markt nicht daran gehindert, sich zu halbieren. ... ja, ich weiß, damals waren die Zinsen höher. Sicherlich richtig.
Funkwerk mit Prognoseanhebung - mal wieder
Einer meiner 2019er Nebenwertefavoriten sorgt für Furore. Trotz 55% Kursplus seit Jahresstart dürfte die Aktie weiterhin deutlich unterbewertet sein; nach den jüngsten Zahlen sollte er eher Richtung €30 streben, als sich mit der €18 abmühen. Aber das wird noch, da bin ich ziemlich sicher.

Funkwerk: Umsatz, Aufträge, Gewinnprognose hoch. Geht jetzt auch der Kurs wieder ab?
Saustarke Halbjahreszahlen legte Funkwerk vor und - wie so oft in den letzten Jahren - die Prognosen nach oben schrauben müssen. Und doch mit reichlich Platz für mehr...
http://www.intelligent-investieren.net/2019/08/funkwerk-umsa…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.339.822 von straßenköter am 26.08.19 08:13:29
Egoismus verschiedener User
Zitat von straßenköter:
Zitat von Pep92: ...

Der letzte Satz ist köstlich, den muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vorallem vor dem Hintergrund, dass du hier Endor kritisierst.

Endor stand vor einigen Jahren bei 1 Euro. Jetzt bei 16 Euro. Rechne mal wieviel Gewinn das macht. Du hättest mit sicher genau den gleichen gedöns von dir gegeben als die Aktie bei 1 Euro war wie jetzt, schliesslich war die Kommunikation damals die gleiche. Allerdings frage ich mich, ob du dann heute ebenfalls sagen würdest "...werde ich nie eine Aktie kaufen und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen !" - schliesslich hättest du in der Zwischenzeit eine ver16fachung verpasst. Denk mal drüber nach.

;)


Dieser Egoismus verschiedenster User in diesem Thread geht mir mehr und mehr auf die Nerven. Wenn ich schon Sätze lese, die mit "...und dies hat sich im nachhinein immer als richtig erwiesen" enden, bekomme ich Pickel am Hintern. Ich halte mich für relativ erfolgreich an der Börse, aber wenn ich sehe, was ich in den letzten 23 Jahren aus verschiedensten Gründen falsch eingeschätzt habe, dann weiß ich, was solche Aussagen wert sind.


Du bist seit 23 Jahren an der Börse aktiv, bei mir sind es 20 Jahre (vorher nur Beobachter)

Wenn hier nur Leute diskutieren würden, die so lange dabei sind, hätten wir keine Probleme

Ganz am Anfang hatte ich nie in irgendwelche Geschäftsberichte geschaut oder gar eine HV besucht, daher hatten andere Meinungen für mich einen ganz anderen Stellenwert als jetzt, so wird es den meisten Neulingen hier ergehen

Wenn KC wiederholt vom Megapotential bei UET durch 5G erzählt, schaue ich in den Geschäftsbericht, dort wird berichtet, daß UET die eigenen Umsatzprognosen verfehlt hätte und im laufenden und auch folgenden Jahren 11% Wachstum erwarten würde und das Risiko durch konjunktuelle Unsicherheiten wird explizit benannt, das könnte also unterschritten werden. Dann schaut man sich den HV Bericht an, der keine neuen Erkenntnisse liefert, für mich zumindest. Natürlich gibt es da auch andere Meinungen, ganz klar!! Fakt ist aber, daß eben nicht jeder seit 20 Jahren an der Börse ist, sondern sehr sehr viele erheblich kürzer. Und die meisten bilden sich ihre Meinung eben nicht, in dem sie mal kurz, zumindest oberflächlich, in den Geschäftsbericht schauen

Wenn hier im Forum Endor gaaaanz massiv gepusht wurde, so z.B. Ende 2017 im 5 Minuten Takt mit gefühlt hunderten postings durch den Foristen WissenMacht, dann steht der Aktienkurs plötzlich bei 21 Euro, dann kam der Bericht und die Folgen waren eklatant, der Aktienkurs knallte wie ein Stein in atemberaubendem Tempo runter auf unter 10 und steht jetzt fast zwei Jahre später immer noch nicht bei den damaligen Höchstkursen

Die Prognosen wurden damals klar verfehlt, die halbgaren Äußerungen im Halbjahresbericht waren nichts wert.

Wäre ja nett, wenn im Halbjahresbericht die Risiken klar benannt würden, das werden sie aber nicht. Risiko ist der viel zu geringe Gewinn, kein Einziger hier im Forum redete darüber Ende 2017

Was ist denn möglicherweise gewinnmindernd bei Endor??? Zum Beispiel absurd grotesk zu hohe Vorstandsgehälter, ist also besser wenn der Vorstand nur 1x im Jahr über Gewinne spricht und nicht bereits im Halbjahresbericht darauf hinweist
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.334.509 von Kleiner Chef am 24.08.19 14:51:59Hallo KC,

hier die Betätigung von Warburg, die haben wahrscheinlich Deine Einschätzung gelesen ;)

https://www.blue-cap.de/fileadmin/Uhle/Blue_Cap_Comment_2019…

daraus: Während Ende 2018 der größte Blue Cap Aktionär PartnerFonds AG noch die Konfrontation mit dem Blue Cap Management suchte, hat sich die Lage hier deutlich entspannt. Nach dem Einstieg des Private Equity Fonds Evoco bei PartnerFonds, hat dieser sein als rechtsmissbräuchlich eingestuftes Einberufungsverlangen einer a.o. HV zurückgezogen.
Auch wurde eine von CEO Dr. Schubert unterstütze Neubesetzung des Blue Cap Aufsichtsrats
beschlossen: 2 der 3 bisherigen Aufsichtsratsmitglieder bleiben im Amt, zusätzlich wurde ein Gründungspartner von Evoco und mit Prof. Dr. Grenz ein unabhängiger Spezialist für Corporate Governance gewählt. Schlussendlich gibt es für die anstehende PartnerFonds Hauptversammlung etliche Gegen- und Ergänzungsanträge PartnerFonds betreffen
d, die in Summe eine Bereinigung bei PartnerFonds wahrscheinlich machen sowie die
Unabhängigkeit der kapitalmarktnotierten Blue Cap AG weiter stärken.


Gruß

upanddown1
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.342.339 von upanddown1 am 26.08.19 13:22:11
Blue-Cap: Und der NAV von 30 Euro ist nur die halbe Wahrheit!
Zitat von upanddown1: Hallo KC,

hier die Betätigung von Warburg, die haben wahrscheinlich Deine Einschätzung gelesen ;)

https://www.blue-cap.de/fileadmin/Uhle/Blue_Cap_Comment_2019…

daraus: Während Ende 2018 der größte Blue Cap Aktionär PartnerFonds AG noch die Konfrontation mit dem Blue Cap Management suchte, hat sich die Lage hier deutlich entspannt. Nach dem Einstieg des Private Equity Fonds Evoco bei PartnerFonds, hat dieser sein als rechtsmissbräuchlich eingestuftes Einberufungsverlangen einer a.o. HV zurückgezogen.
Auch wurde eine von CEO Dr. Schubert unterstütze Neubesetzung des Blue Cap Aufsichtsrats
beschlossen: 2 der 3 bisherigen Aufsichtsratsmitglieder bleiben im Amt, zusätzlich wurde ein Gründungspartner von Evoco und mit Prof. Dr. Grenz ein unabhängiger Spezialist für Corporate Governance gewählt. Schlussendlich gibt es für die anstehende PartnerFonds Hauptversammlung etliche Gegen- und Ergänzungsanträge PartnerFonds betreffen
d, die in Summe eine Bereinigung bei PartnerFonds wahrscheinlich machen sowie die
Unabhängigkeit der kapitalmarktnotierten Blue Cap AG weiter stärken.


Gruß

upanddown1


Man muss hinsichtlich des NAV auf folgende Punkte hinweisen, die aus meiner Sicht den NAV erhöhen würden. Wenn man die Liquden Mittel mit 21 Mill. Euro den Krediverbind. = 56 Mill. gegenüberstellt, dann ergiben sich Nettofinanzschulden von 35 Mill. Euro.

Viele Unternehmen verkaufen die Grundstücke und Gebäude und leasen sie zurück. Das läßt die Bilanz aufhübschen mit der Folge, das sich die Netto-Finanz.schuldenposition ins positve drehen läßt. Nicht ganz unwesentlich dieser Faktor in der Gesamt-Berurteilung von Blue-Cap.


Ich formulieren es mit den Worten von Warburg. Nicht in den 120 Mill. NAV enthalten ist die Holding und die Immobiliengesellschaften, die man mit 20 Mill. Euro ansetzt. Hinzu nehme ich 8 Mill. für Inheco an und komme auf einen NAV von 35 Euro.

Fazit: Damit notiert Blue-Cap mit weniger als 50 % zum NAV korrigiert. Schon ein Wahnsinn für ein solides, dividendenzahlendes Unternehmen.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.320.178 von haowenshan am 22.08.19 17:08:20
Zitat von haowenshan: 1. fett, weil es der titel war, wo ichs gelesen habe.
2. ein konzernergebnis von 180 mio € (das ist am oberen ende der bandbreite von 160 - 180) bei einer aktuellen bewertung von 2.7 mrd € entspricht einem kgv von 15. das ist für die branche ein hoher wert! ist halt so, ich kanns auch nicht ändern. im konzernergebnis ist im übrigen der ergebnisbeitrag des verbunds bitte schön schon enthalten.
3. diese sum-of-parts überlegung mag eine nette übung sein, ist aber wenig praktikabel, da wie schon mehrfach ausgeführt ein verkauf des verbunds in absehbarer zeit ziemlich unrealistisch ist. berücksichtigung findet eine wertsteigerung des verbunds daher nur in entsprechend höheren ergebnisbeiträgen durch die verbund dividende. da können zukünftig natürlich steigerungen drinnen sein.
4. ruf bei evn an, frag sie, ob es für sie in absehbarer zeit denkbar ist, dass sie den verbund verkaufen; wenn nein, dann hat sich diese überlegung erledigt.




Dazu muss ich noch was sagen.

zu 2. Nein, der Verbund-Ergebnisbeitrag ist eben nicht im Ergebnis des EVN-Konzerns enthalten, sondern nur die Verbund-Dividende im Finanzergebnis der EVN.

zu 3.+4. Das ist ja ein wenig albern. Wie lange soll man sowas dann fortführen? Wenn der Verbundkurs dann bei 80 € steht, sagt man immernoch, man wolle ja nicht verkaufen und deshalb wäre es für EVN nicht in der eigenen Bewertung zu berücksichtigen? Aber die Schulden darf man berücksichtigen, oder wie? ... Mal davon abgesehen, wenn wir so anfangen wie du erübrigen sich (etwas überspitzt gesagt) ein Drittel aller Postings hier, da hier im Thread viele Holdings und Beteiligngsunternehmen besprochen werden. Soll man da auch sagen, bei Mutares, BlueCap, MBB und Co ist der Anteil der Mutter so groß, dass er nicht verkauft werden kann? Und noch merkwürdiger wird es ja dann bei den Beteiligungsunternehmen wo die Beteiligungen nicht börsennotiert sind. In dem Fall wird sich oft gerne auf den NAV verlassen, den der Vorstand angibt. Ist das sinnvoller und vor allem transparenter als bei einem Milliradenkonzern wie der Verbund AG?


Nee sorry, also was du dir da aus den Fingern saugst, macht so wenig Sinn. Wobei ich selbst ja durchaus 20% Abschlag zum NAV vornehme, und dann trotzdem noch auf 22-23 € pro Aktie inneren Wert komme.
7 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Wie ich schon erhofft/erwartet hatte, nun Centrotec mit nächstem Erwerbsangebot über 10% der Aktien zu 12,6 €.

https://www.ariva.de/news/ad-hoc-centrotec-sustainable-ag-ce…

Bin gespannt, wie stark die Annahmequopte sein wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.345.036 von katjuscha-research am 26.08.19 18:28:28so schwierig ist das nicht zu verstehen.
der verbund ist derzeit historisch gesehen hoch bewertet, das hängt mit dem strompreis zusammen, der ist derzeit vglweise hoch
https://www.projekt-promotion.at/artikel/energiepreisentwick…

der strompreis kann und wird sich aber auch wieder ändern; grundsätzlich ist der verbund aber sehr gut aufgestellt weil er strom primär aus regenerativen quellen (wasserkraft) herstellt. zu beachten ist aber, dass seine stromproduktion von den niederschlagsmengen/wasserpegel abhängt (trockene sommer wie letztes jahr sind nachteilig).

2008/09 war der strompreis auch sehr hoch (https://selectra.at/energie/tipps/strompreis/strompreisentwi… der verbund war ähnlich wie jetzt bewertet, dann sank der strompreis und ein paar jahre später war der verbund nur mehr ein fünftel seines wert von 2008/09 wert...

was ist wenn sich der wert des verbunds in den nächsten jahren wieder deutlich verringert (derzeit hat er kgv >30 glaub ich, da ist schon einiges ein positiver entwicklung eingepreist)? wenn evn den zwischenzeitlich hohen verbundkurs nicht durch verkauf realisiert, was haben sie von einem zwischenzeitlichen hohen buchwert?

die evn ist ein stromversorger, infrastrukturbetreiber, energieversorger (gas, fernwärme) und der verbund ist eine STRATEGISCHE beteiliung;
evn ist kein beteiligungsunternehmen wie mutares, aurelius etc., die kaufen, entwickeln/sanieren, und verkaufen dann wieder. das ist was anderes. da nützt man jede opportunität.

sieht man sich die langfristige strompreisentwicklung an (1986-2007), so lag die strompreisentwicklung deutlich unter der inflationsrate. der strommarkt wird zukünftig auch dynamisch bleiben: gänzlich andere verbraucher (auto?), andere produzenten (sieht man sich die preisentwicklung bei solarpanelen an, so kann erwartet werden, dass sich neben wasserkraft auch wirtschaftliche alternativen aus erneuerbarer energie auftun https://www.solarify.eu/2019/02/09/271-erster-pv-park-deutsc…

mE ist es daher nicht zwingend, dass der strompreis hoch bleiben muss. und wenn der strompreis wieder fällt, dann fällt auch die verbund aktie wieder....


wie auch immer, rückblickend betrachtet (z.B. YTD) wärs doch 10 mal gscheiter gewesen aktien vom verbund als wie von der evn zu kaufen... mich interessiert aber stromerzeugung aus wasserkraft und ich habe deswegen eine kleine position in Brookfield Renewable Partners; der verbund ist mir aktuell einfach zu teuer.
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