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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4511)



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UniDevice
Mega-Q3 bei UniDevice - aktuell noch viele Aktien im Xetra-Brief, wer will, kann noch zu unter 2 Euro groß einsteigen. Mehr im Thread:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1275685-neustebe…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.078 von imperatom am 15.10.19 15:48:08
Unidevice: Da gehe ich mit!
Zitat von imperatom: Mega-Q3 bei UniDevice - aktuell noch viele Aktien im Xetra-Brief, wer will, kann noch zu unter 2 Euro groß einsteigen. Mehr im Thread:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1275685-neustebe…


Kauf 4 % zu 1,52 Euro: Grund Quartalszahlen sind von der Ertragsentwicklung hervorragend. Damit sollte die Schätzungen pulverisiert werden, denn der Ertragslevel hat sich um über 50 % gegenüber H1 verbessert, d.h. 20 Cent für 2019 sind in Greifweite, wenn 50 % ausgeschüttet werden sind das 10 % und 6,5 % Div.rendite.

Bisheriges Kursziel der Analysten bisher 2,9 Euro dürfte angehoben werden, nach den Zahlen. Mein Kursziel lege ich bei 2,9 Euro..

Gruß
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.339 von Kleiner Chef am 15.10.19 16:12:02
Zitat von Kleiner Chef: Kauf 4 % zu 1,52 Euro


Hat nur für 3999 statt 4000 Aktien gereicht? Der Arme, der da jetzt auf seiner einen Restaktie rumhängt, zahlt hoffentlich keien Gebühren für Teilausführungen 🤣
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.339 von Kleiner Chef am 15.10.19 16:12:02Ich zitiere den CEO von WengFineArt aus dem Forum [Hervorhebungen von mir]


Zitat von CEO-WengFineArt:


Habe mir das Unternehmen mal angeschaut, weil die am selben Tag wie wir in München die Aufnahme in den m:access beantragt hatten. Die sind ja auch, wie wir, im Handel tätig und haben eine vergleichbare Größe.

M.M. nach aber hier ein hochriskantes Geschäft, da die Margen extrem niedrig sind. Wenn da mal eine Charge "verunfallt", eine Partei nicht abnimmt oder bezahlt, dann brauchen die Jahre, um den Verlust wieder reinzuholen.

In der Bilanz steht dem Eigenkapital nur ein "Firmenwert" entgegen - die Liquidität wird durch Gesellschafterdarlehen und eine einzige Kreditlinie der HVB aufrecht erhalten.

Die Eigentümerstruktur ist mysteriös und wird auch geheim gehalten (Anfragen dazu blieben unbeantwortet). Die Zahlen zum angeblichen Free Float glaube ich nicht. Im Aktionariat scheinen mir, außer den Großaktionären, nur Strohleute zu sein, die man brauchte, um überhaupt an die Börse zu kommen.

Die Börsenumsätze von Unidevice betragen etwa 1 % (!) von denen der Weng Fine ARt AG bei einem vergleichbar hohen Free Float. Dazu kommt, dass die meisten Umsätze aus Käufen von 100 Stück pro Tag vermutlich durch den Händler oder eine der Gesellschaft nahestehenden Person generiert werden. Mit diesen Käufen soll wohl der Kurs auf der Briefnotierung gehalten werden soll. Was die auf Xetra machen ist mir schleierhaft - das Buch ist immer leer.

Ich vermute, dass die Eigentümer eine Börsennotierung benötigen - ähnlich wie bei den chinesischen Papieren, die in den vergangenen Jahren in Deutschland notiert wurden (und heute fast alle pleite sind). U.U. dienen die Aktien den Eigentümern auch als Kreditsicherheit.

Ein ernsthafter Börsenhandel sieht jedenfalls anders aus ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.339 von Kleiner Chef am 15.10.19 16:12:02schon wieder so ein Microcap. ;)

nee okay, macht mal! … ich guck mir das aufgrund mangelnder Liquidität und Historie schon gar nicht mehr genauer an, aber dafür bringen die Aktien auch höhere Chancen, wenn die Story einschlägt.




Aber mal echt, SmallCaps oberhalb 50 Mio MarketCap findet man hier im Thread ja kaum noch.

Wie wäre als Vorschlag mit Fortec?

MarketCap 67 Mio €
4-5 Mio Nettocash -> EV bei 62-63 Mio €
KGV bei 11-12
DIV-Rendite von 3,4%
man wächst organisch etwa 3-4% pro Jahr, zusätzlich dann aus dem operativen Cashflow noch regelmäßig durch Übernahmen

Vielleicht ja etwas zu langweilig für diese Aktienmärkte, aber für diesen Thread hier eigentlich diskutabel. Man muss ja nicht immer diese klitzekleinen Beteiligungsunternehmen und Turnaroundstories kaufen. Fortec hat jetzt jahrelang überzeugt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.729 von heinzconrad am 15.10.19 16:45:21
Zitat von heinzconrad: Ich zitiere den CEO von WengFineArt aus dem Forum [Hervorhebungen von mir]


Zitat von CEO-WengFineArt:


Habe mir das Unternehmen mal angeschaut, weil die am selben Tag wie wir in München die Aufnahme in den m:access beantragt hatten. Die sind ja auch, wie wir, im Handel tätig und haben eine vergleichbare Größe.

M.M. nach aber hier ein hochriskantes Geschäft, da die Margen extrem niedrig sind. Wenn da mal eine Charge "verunfallt", eine Partei nicht abnimmt oder bezahlt, dann brauchen die Jahre, um den Verlust wieder reinzuholen.

In der Bilanz steht dem Eigenkapital nur ein "Firmenwert" entgegen - die Liquidität wird durch Gesellschafterdarlehen und eine einzige Kreditlinie der HVB aufrecht erhalten.

Die Eigentümerstruktur ist mysteriös und wird auch geheim gehalten (Anfragen dazu blieben unbeantwortet). Die Zahlen zum angeblichen Free Float glaube ich nicht. Im Aktionariat scheinen mir, außer den Großaktionären, nur Strohleute zu sein, die man brauchte, um überhaupt an die Börse zu kommen.

Die Börsenumsätze von Unidevice betragen etwa 1 % (!) von denen der Weng Fine ARt AG bei einem vergleichbar hohen Free Float. Dazu kommt, dass die meisten Umsätze aus Käufen von 100 Stück pro Tag vermutlich durch den Händler oder eine der Gesellschaft nahestehenden Person generiert werden. Mit diesen Käufen soll wohl der Kurs auf der Briefnotierung gehalten werden soll. Was die auf Xetra machen ist mir schleierhaft - das Buch ist immer leer.

Ich vermute, dass die Eigentümer eine Börsennotierung benötigen - ähnlich wie bei den chinesischen Papieren, die in den vergangenen Jahren in Deutschland notiert wurden (und heute fast alle pleite sind). U.U. dienen die Aktien den Eigentümern auch als Kreditsicherheit.

Ein ernsthafter Börsenhandel sieht jedenfalls anders aus ...


Wer sich für das Geschäftsmodell"Kunst" interessiert, kann sich den kostenlosen HV-Bericht der Weng Fine Art angucken. Da bekommt man schon einmal einen ganz guten Eindruck über das Geschäftsmodell und was die wichtigen Parameter sind.

HV_Bericht WFA:
http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/detailan…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.697.107 von katjuscha-research am 15.10.19 17:14:26
UniDevice - Wenn der Kurs darauf nicht reagiert....
Zitat von katjuscha-research: schon wieder so ein Microcap. ;)

nee okay, macht mal! … ich guck mir das aufgrund mangelnder Liquidität und Historie schon gar nicht mehr genauer an, aber dafür bringen die Aktien auch höhere Chancen, wenn die Story einschlägt.




Aber mal echt, SmallCaps oberhalb 50 Mio MarketCap findet man hier im Thread ja kaum noch.

Wie wäre als Vorschlag mit Fortec?

MarketCap 67 Mio €
4-5 Mio Nettocash -> EV bei 62-63 Mio €
KGV bei 11-12
DIV-Rendite von 3,4%
man wächst organisch etwa 3-4% pro Jahr, zusätzlich dann aus dem operativen Cashflow noch regelmäßig durch Übernahmen

Vielleicht ja etwas zu langweilig für diese Aktienmärkte, aber für diesen Thread hier eigentlich diskutabel. Man muss ja nicht immer diese klitzekleinen Beteiligungsunternehmen und Turnaroundstories kaufen. Fortec hat jetzt jahrelang überzeugt.


dann ist hier in der Tat was faul, in dem Sinne das hier viele abladen.

Ich habe mehrfach auch die Risiken im Geschäftsmodell angesprochen. Tatsache ist,
das die Entwicklung für das Unternehmen spricht. Aber ich schaue mir das unter dem angesprochenen Aspekt an.

Für den Kauf war entscheidend, das der CEO sein Handwerk versteht und dies bereits bei
Haemato gezeigt hat. Und wer dort investiert war, hat nicht schlecht verdient.

Genau das könnte sich hier wiederholen. Wie gesagt, werde die Sache genau beobachten und
ich muss mich nicht in die Aktie verlieben.

Aber mit Fortec wirst Du wahrscheinlich besser schlafen: Gibt es einen besonderen Trigger?

Gruß

Gruß

Gruß
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.696.729 von heinzconrad am 15.10.19 16:45:21
UniDevice
Zitat von heinzconrad: Ich zitiere den CEO von WengFineArt aus dem Forum [Hervorhebungen von mir]
Zitat von CEO-WengFineArt: (1) M.M. nach aber hier ein hochriskantes Geschäft, da die Margen extrem niedrig sind. Wenn da mal eine Charge "verunfallt", eine Partei nicht abnimmt oder bezahlt, dann brauchen die Jahre, um den Verlust wieder reinzuholen.
[...]
(2) Die Börsenumsätze von Unidevice betragen etwa 1 % (!) von denen der Weng Fine ARt AG bei einem vergleichbar hohen Free Float.


Sorry, aber das erste ist einfach Blödsinn und das zweite veraltet.

1. Blödsinn ist, dass das Geschäft wegen der kleinen Margen hochriskant sei, da UniDevice nur auf Bestellung einkauft. Dabei muss dem Management auch keine Dummheit unterstellt werden, es könnte z.B. mit Treuhandkontozahlungen oder anderen Sicherheiten der Besteller operieren.

Aber selbst wenn ein Abnehmer mal komplett ausfällt und die Bestellung nicht abnimmt: UniDevice verkauft zu jedem Wochenende sein komplettes Lager leer und fängt monatgs neu an. Wenn da nun doch mal etwas vom Freitag liegenbleibt, sind die Smartphone am Montag ja nicht plötzlich wertlos geworden. Man muss dem Unternehmen schon wirklich böses wollen, um zu behaupten, dass das ein Problem wäre, an dem die Firma Jahre bräuchte, "um den Verlust wieder reinzuholen". Ich frage mich, was der WFA-CEO mit der Äußerung dieses Unissns bezweckt hat - oder ob es einfach Unwissenheit war.

2. Mag sein, dass UD beim Start nur 1% des Umsatzes von WFA generiert hat. 2019 werden es 50% sein. Beim Jahresüberschuss hat UD Weng bereits überholt. Offenbar sollte sich der Weng-CEO mal mehr um seinen eigenen Laden kümmern, statt über Senkrechtstarter erst zu lästern und sie dann vorbeiziehen zu lassen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.697.473 von Kleiner Chef am 15.10.19 17:51:01nöö, besonderen Trigger seh ich bei Fortec nicht.

Die größten Schübe hat man durch anorganisches Wachstum bekommen, da der Vorstand es offenbar versteht, die neuen Unternehmen richtig zu integrieren. Insofern hat Fortec durch die guten Bilanzdaten dort einen Trigger, da man sich ohne weiteres nochmal 10-20 Mio € Umsatz in den nächsten zwei Jahren dazu kaufen könnte.
Ansonsten hat man halt 1-2 Bereiche im Konzern, die typische Wachstumsfelder sind, aber man ist auch nicht frei von konjunkturellen Risiken.

"Trigger" zeitlich könnten die kommenden Finanztermine sein. Nächste Woche Geschäftsbericht des GJ18/19, und im November dann die Q1-Zahlen des neuen Geschäftsjahres. Einfach insofern wichtig, weil Fortec ja kaum noch auf dem Radar erscheint. Da sind News bei Nebenwerten immer wichtig, im vergleich zu Bluechips und MidCaps, die ja auch in Zeiten ohne eigene Unternehmensnews mit den Märkten mitziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.697.107 von katjuscha-research am 15.10.19 17:14:26Lieber Kajuscha,
Du hast etwas falsch verstanden. Es geht hier aus meiner Sicht überwiegend darum, Aktien "vorzustellen", die "getrieben" werden können. Dazu müssen sie eben markt-eng sein und eine möglichst geringe Kapitalisierung aufweisen...

Siehst eh gerade, wie reagiert wird, wenn ein Unternehmen mit einem Wert > 50 MIO EUR vorgestellt wird.
Bei der Pyrolyx AG vor ein paar Tagen wars ähnlich, da ging es sogar so weit, dass betreffender User schrieb "Ich weiß nicht, wie oft ich schreiben soll, dass ich den Investmentcase hier eigentlich in keinster Weise diskutieren wollte.", um dann nachzulegen "Ich weiß schon, warum ich in diesem Thread meine Aktivitäten heruntergefahren habe.". Nun, heute griff er mein Posting gleich als die nächstbeste Gelegenheit auf, um seine Aktivitäten hochzufahren und "sein" Unternehmen vorzustellen.
Es gibt Im Westen nichts neues.
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