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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5231)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 12.06.21 19:04:58 von

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12.09.11 17:35:38
Beitrag Nr. 1.942 ()
"Da müsste sich grundsätzlich etwas an der Debatte ändern."

Genau das sage ich doch, eine gelaunchte Öl-Multi Kampangne.
Was in anderen Ländern (E10 und mahr Bioanteil) möglich ist, geht in DE nicht? Es geht darum den fossilen Anteil zu verringern, und da ist die Beimischungskomponente nur ein Baustein von mehreren.

Ich kann nur folgendes feststellen. In NRW gibt es nahezu kein Angebot an E10. Erst wenn die Vorraussetzung erfüllt ist, kann ich über Schritt 2 reden, nämlich der Akzeptanz.
Genau die heute kein E10 tanken, beschweren sich über die teurer werdenen fossilen Spritkosten von morgen und über die Umweltschäden,
die den Bohrungen aus der Tiefsee vom Golf von Mexico oder die Ölsandgewinnung in Kanada verursacht werden.
Von der CO2 Reduktion über den gesamten Prozess von bis zu 90 % spreche ich erst gar nicht. Ob tatsächlich mehr verbraucht wird, glaube ich erst wenn es neutrale Gutachten hierzu gibt. Die gibt es zwar und haben das Gegenteil behauptet, aber auch hier scheint selbst-
inszenierte Strategie der Ölmultis aufzugehen.

Gruß
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12.09.11 16:20:05
Beitrag Nr. 1.941 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.075.593 von 1erhart am 12.09.11 15:56:46Und ich glaub die Leute haben leider auch recht. Hab zwar bisher nur Tankfüllungen überprüft, aber da hat sich der Preisvorteil und der höhere Verbrauch gegenseitig ausgeglichen.
Und wenn man dann auch noch aus politischen oder umweltfreundlichen Gründen lieber auf Biosprit verzichtet, lassen sich die 10% erklären. Glaub auch nicht, dass das im 2.Halbjahr besser geworden ist. Da müsste sich grundsätzlich etwas an der Debatte ändern.
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12.09.11 15:56:46
Beitrag Nr. 1.940 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.075.569 von lumumba72 am 12.09.11 15:52:39Das kann ich zu 100% bestätigen. Ich kenne auch nur 2 aus meinem Bekanntenkreis die E10 tanken.
Und warum soll ich nicht 3 oder 4 Cent pro Liter mehr zahlen wenn laut Aussagen ob sie stimmen oder nicht ich bei E10 mehr an Verbrauch benötige. Und wenn es nur gut 2% mehr Verbrauch sind stehen wir dann ja schon bei gleichem Preis.
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12.09.11 15:52:39
Beitrag Nr. 1.939 ()
sorry, aber da macht irh euch schon ein bißchen was vor.

ich kann die genannten Städte nicht beurteilen, aber hier in Berlin und Umgebung hat eigentlich so gut wie jede Tankstelle E10 im Angebot und es wird trotzdem kaum getankt.
Ich tanke es, weil es halt billiger ist, aber selbst das ja nicht besonders eindeutig. Mit 3-4 Cents lockt man keinen E10 Skeptiker hinterm Ofen hervor. Würden es 7-8 Cents sein, wäre ich mir sicher, dass die anfängliche Skepsis (war ja auch medial übertrieben) sich legt und 20-30% der Leute, die Benzin tanken, dann E10 nutzen würden. Aber so wie es jetzt läuft, muss man da keine Verschwörung wittern. Es ist einfach Fakt, dass nur 10% es tanken. In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis bin ich der Einzige, der E10 tankt.


Verbio übrigens heute an einer wichtigen Kreuzunterstützung angekommen. Drückt die Daumen, dass die 2,2 € halten!
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11.09.11 21:49:01
Beitrag Nr. 1.938 ()
Die Strafen für die ölmultis müssten erhöht werden, sodass sie die Strafen nicht mehr auf die Kunden umlegen können. Die politik unterstützt aber die ölmultis und macht das nicht.
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11.09.11 20:07:28
Beitrag Nr. 1.937 ()
Zu Verbio: "Lobbyarbeit der Ölmultis dem Lehrbuch entnommen"

Hier der Artikel:

Der E10-Tod auf Raten (11.09.2011)
Es gibt Alternativen zum ungeliebten Biosprit E10 - doch noch heißt das Motto: Augen zu und durch. Modellrechnungen zeigen, dass die Branche kaum Chancen sieht, mit E10 die Bioquote zu erreichen. Das kostet. Verbraucherschützer fordern einen grundsätzlichen Neustart. Berlin (dpa) - Für Holger Krawinkel ist das Urteil bereits gesprochen.

«E10 ist faktisch tot», sagt der Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband. «Bis der Tod amtlich festgestellt wird, kann es aber noch bis 2012 dauern.» Spätestens bei einer neuen Bundesregierung werde es ein neues Biosprit-Konzept geben. Alles müsse auf den Prüfstand. Man brauche eine Biostrategie aus einem Guss, denn auch die zunehmende Stromproduktion aus Biomasse ist umstritten, weil es irgendwann knapp werden könnte mit Rohstoffen, die nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion stehen dürfen.

Spätestens wenn der ADAC von der Stange geht, sei E10 nicht mehr zu halten, ist bei Bundestagsabgeordneten immer wieder zu hören. Der Automobilclub steht Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) noch zur Seite. Schlagzeilen machte man zuletzt mit einem Langzeittest mit einem Opel Signum, der als E10 unverträglich eingestuft war. «E10 kann schädlich sein», lautete anschließend das Fazit. Der Fahrer bemerkte nach 27 000 gefahrenen Kilometern laut «ADAC Motorwelt» intensiven Benzingeruch. Die Wand der Benzinpumpe war korrodiert. Auch wenn nur bestätigt wurde, was der Hersteller empfohlen hatte, fördert das Resultat nicht das Image von E10.

Bis 2014 soll die Biokraftstoffquote bei 6,25 Prozent bleiben - es muss also eine Lösung her, an Alternativvorschlägen mangelt es nicht. Immer wieder - auch Krawinkel bringt diese Idee ins Spiel - wird gefordert, statt der Beimischung wieder mehr auf den Absatz reinen Biodiesels zu setzen. So wären Autofahrer weitgehend außen vor - und müssten sich nicht ständig ärgern über das intransparente Dickicht aus Quoten, Strafzahlungen und der Umlage selbiger auf den Spritpreis. Doch Steuervergünstigungen für Biodiesel soll es nur noch bis 2012 geben - und die neueren Motoren, etwa bei Lkw, vertragen so viel Bio im Tank nicht.

Der Grünen-Energieexperte Hans-Josef Fell sieht dennoch hier die Lösung. «Die Bundesregierung weigert sich, das Scheitern ihrer E10-Biokraftstoffstrategie zur Kenntnis zu nehmen», kritisiert er. Anstatt zur bewährten Steuerbegünstigung zurück zu kehren, wolle sie reine Biokraftstoffe ab 2013 wieder voll besteuern. Er erinnert an die Chancen, wenn viele dezentrale Tankstellen in ländlichen Räumen entstehen und Menschen direkt beim Bauern tanken können.

Einen ähnlichen Vorstoß macht der Bundesverband Pflanzenöle (BVP) - sicher spielt hier auch Eigeninteresse eine Rolle. Der BVP fordert reine Pflanzenölkraftstoffe für die Land- und Forstwirtschaft. «Die bisherige Biokraftstoffpolitik befindet sich in einer Sackgasse», sagt Vorstand Thomas Kaiser. Auf rund drei Prozent der deutschen Ackerflächen könne der gesamte Kraftstoffbedarf der Land- und Forstwirte ohne Verdrängungswettbewerb zum Nahrungsmittelmarkt produziert werden.

Die Verarbeitung der Energiepflanzen zu Öl könne in dem Netz der rund 600 dezentralen Ölmühlen erfolgen. Im Hier und Jetzt muss aber zunächst der Verbraucher weiter zahlen - und zwar bis zu zwei Cent extra pro getanktem Liter Super mit fünf Prozent Ethanol (E5). Als Strafe sozusagen dafür, dass E10 gemieden wird. Der Chef des Mineralölwirtschaftsverbands, Klaus Picard, findet es ungerechnet, dass die Mineralölbranche an den Pranger gestellt wird. Er warnt vor einer Täuschung der Verbraucher in der Debatte um Strafen wegen zu wenig verkauftem E10. Jedes Unternehmen sehe jeden Tag am Absatz, ob die Bioquote von 6,25 Prozent erreicht worden ist. Also nicht erst 2012, wie die Regierung betont. Daher gebe es auch keine vorauseilende Abzocke.

Picard versucht diese Aussagen mit einer Modellrechnung zu belegen. Demnach kommt man mit E5 und E10 derzeit nur auf eine Bioquote von etwa 3,52 Prozent. Allerdings stellt sich die Frage, was passiert, wenn die Mineralölbranche den Autofahrern im Wissen um das Defizit jetzt zu viel Geld abknöpft und die Biokraftstoffquotenstelle des Zolls in Cottbus 2012 letztlich auf gar keine Strafzahlungen für 2011 kommt? Dann hätte Picard ein Erklärungsproblem.

Verbraucherschätzer Krawinkel moniert, dass ganze Quotensystem sei höchst intransparent. Wie lange soll es also so weitergehen, dass Autofahrer für eine verkorkste Einführung und für ihre grundsätzlichen Zweifel bezahlen?

Umweltminister Röttgen macht bisher keine Anstalten, von E10 abzurücken. Sein Ministerium fordert lediglich eine Versachlichung der Debatte und verweist auf andere Instrumente zur Quotenerfüllung, wie mehr verkaufter Biodiesel B100. Picard betont, auch der Kauf von mehr B100 koste Geld. «Die Bioquote verursacht Kosten - egal wie sie erfüllt wird.» Wenn die Politik Klimaschutz durch Biokraftstoffe fordere, sollte sie auch den Mut haben, die Kosten zu kommunizieren.


Mein Kommentar: Ein weiterer, möglicherweise letzter Versuch der Öl-Lobby sich der Beimischungsquote zu verweigern und die Argumente passend zu machen. Ich könnte den Beitrag auch eine andere Überschrift geben:

"Trotz der Weigerung der ÖL-Industrie E10 einzuführen, werden bereits 10 % E10 getankt"

denn die Wahrheit sieht so aus:

Hilden/Haan

Kaum E10 an den Tankstellen

VON JENNIFER KOCH - zuletzt aktualisiert: 03.09.2011 Hilden/Haan (RP). Der Biokraftstoff E10 werde in Deutschland nicht nachgefragt, der Verbraucher verweigere sich dem neuen Angebot, heißt es. In Hilden und Haan ist es aber kaum möglich, E 10 zu tanken. Kaum eine Tankstelle bietet es an.

Den Biokraftstoff E10 möchte in Deutschland niemand kaufen? RP-Leser Horst Bruch ist da anderer Meinung. Er hat festgestellt: Den mit zehn Prozent Ethanol angereicherten Sprit gibt es in Hilden gar nicht. "Wenn das Angebot künstlich verknappt wird, darf man sich doch nicht wundern, dass die Nachfrage niedrig ist", sagt er.

Die Recherche bei Hildener und Haaner Tankstellen zeigt: Kaum eine Tankstelle führt in Hilden den Kraftstoff E10. Die Total-Tankstellen lassen auf ihren Preistafeln Fantasiepreise aufblinken oder lassen die Anzeige ganz schwarz. Bei Shell gibt es E10 gar nicht, auch bei Esso sucht man vergeblich. Auch die private Tankstelle Hahne in Haan bietet den Biosprit nicht an.

Säulen sind schon umgelabelt

Bald erste Lieferungen

Zwei Konzerne haben konkrete Pläne, den Biosprit in den nächsten Wochen einzuführen.

Bei Aral gibt es ab der 38. Kalenderwoche E10. Super wird weiter angeboten.

Die Star-Tankstellen sollen in den kommenden Wochen mit E10 beliefert werden, auch dort lässt man dem Kunden die Auswahl und bietet Super weiter an.

Bei Jet soll laut Internetseite bald E10 verfügbar sein. Konkrete Zeitangaben gibt das Betreiberunternehmen Conoco Phillips nicht.
Selbst dort, wo das Symbol für den Biokraftstoff an der Säule steht, tankt der Verbraucher noch lange nicht umweltfreundlich: "Da ist kein E10 drin", sagt Heinz-Willi Schmidt, Sprecher des Unternehmens Orlen, das in Deutschland die Star-Tankstellen betreibt. "Wir haben die technische Umrüstung der Säulen jetzt abgeschlossen, erst in der nächsten oder übernächsten Woche wird es auch in Hilden E10 geben." Der Verbraucher glaubt aber schon jetzt, dass er E10 tankt, so steht es an der Zapfsäule. Hätte das Unternehmen das verhindern wollen, hätte man die Zapfsäulen über diese Zeit sperren müssen.

Genau diesen Weg geht die Aral-Tankstelle am Aldi-Ei. Dort gibt es ebenfalls Zapfsäulen, die bereits mit dem E10-Logo gekennzeichnet sind, diese sind aber mit Klebeband versperrt. In drei Wochen wird sich das ändern. In der 38. Kalenderwoche also zwischen dem 19. und dem 23. September, sollen alle Tankstellen in Hilden und Umgebung mit E10 beliefert werden. Dann können die Kunden zwischen dem herkömmlichen und dem neuen Super wählen.

Auch in Haan kein Biosprit

Auch in Haan tanken Kunden der Oil-Tankstelle zurzeit nur scheinbar umweltfreundlich. Ein Unternehmenssprecher sagt: "Erst wenn man einen Preisunterschied sieht, ist wirklich E10 in der Zapfsäule." Denn der Biosprit wird einige Cent günstiger sein als das herkömmliche Super-Benzin.

Der Orlen-Konzern hat bisher in den Regionen, in denen E10 schon länger angeboten wird, keine guten Erfahrungen mit dem Biosprit gemacht. "Die Nachfrage geht nicht über zehn Prozent hinaus", sagt Heinz-Willi Schmidt. In Zukunft werden Kunden bei den Star-Tankstellen drei Benzinsorten vorfinden: Super, Super plus und E10. "Wir lassen unserem Kunden die Wahl."

Unklar ist die Situation an der Jet-Tankstelle an der Düsseldorfer Straße. Laut Preistafel wird dort E10 angeboten. Ob aus dem Hahn auch wirklich der Biosprit kommt, dazu erteilte das Unternehmen Conocophillips, das die Jet-Tankstellen betreibt, gestern keine Auskunft. Preislich gibt es aber an der Jet-Tankstelle keinen Unterschied zwischen normalem Super und E10.

Mein Fazit: Verarschung hoch zehn was hier abgezogen wird. Die verlangten Mehrkosten der Tankstellen sind Folge einer selbst inszenierten Strategie der ÖL-Multies und insofern eine Verweigerung der gesetzlichen Vorgaben. Hoffentlich gibt es mehr Verkehrsteilnehmer die die Auffassung des Verfassers des Leserbriefes teilen.
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11.09.11 19:09:51
Beitrag Nr. 1.936 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.071.978 von Kleiner Chef am 11.09.11 18:56:34Kleiner Chef das versteh ich.
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11.09.11 18:56:34
Beitrag Nr. 1.935 ()
Zitat von Straßenkoeter: Kleiner Chef was hältst du Von Youniq. Ein Immobilienunternehmen, dass in der Nische Studentenwohnheime tätig ist und diese erstellt und zu 50% über Fonds vertreibt und die anderen 50% in Eigenbesitz nimmt und 100% der Verwaltung macht. Kurs liegt 35% unter NAV. Wollen ab 2012 hohe Gewinne schreiben.


Habe das Unternehmen und die Story nur am Rande verfolgt - allerdings ist das Geschäftsmodell mit dem Wachstum spezialisiert auf kleine Wohneinheiten plausibel. Die Studentenflut bedingt durch Wegfall Wehrpflicht, 13 Schuljahr ist gesichert. Um das Unternehmen wirklich beurteilen zu können müßte ich einige Stunden investieren. Da ich mit der Windsor AG bereits einen Wert im Depot habe, gleichzeitig es aber auch wie ausgeführt zahlreiche Werte gibt, kann ich mich zum Unternehmen nicht abschließend äußern. 100 % Potential hören sich zumindest verlockend an.

Gruß
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11.09.11 18:05:38
Beitrag Nr. 1.934 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.071.784 von Kleiner Chef am 11.09.11 17:19:36Kleiner Chef was hältst du Von Youniq. Ein Immobilienunternehmen, dass in der Nische Studentenwohnheime tätig ist und diese erstellt und zu 50% über Fonds vertreibt und die anderen 50% in Eigenbesitz nimmt und 100% der Verwaltung macht. Kurs liegt 35% unter NAV. Wollen ab 2012 hohe Gewinne schreiben.
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11.09.11 17:19:36
Beitrag Nr. 1.933 ()
Zitat von Straßenkoeter: Im Steviabereich dachte ich, dass Pure Circle führend sei. Aber richtig vorankommen tun die nicht.


In der Tat ist Pure Circle die größere Company. Man muß sich hier die Details anschauen und abwägen, was das bessere Invest ist. Sunwin ist spekulativer, ist aber diesmal vorbereitet auf die EU-Zulassung durch den Partner Wild (Flavours), der an Sunwin beteiligt ist und zu den größten Produzenten im "Natural" Food-Bereich gehört.

Gruß
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