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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5232)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 17.05.21 11:52:19 von


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01.03.21 17:16:13
Beitrag Nr. 52.311 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.252.170 von Lynvestor am 01.03.21 16:12:33
Zitat von Lynvestor: Ja klar. Es wird noch viel mehr geben, als wir auf dem Schirm haben. Darauf wollte ich auch mit meiner Antwort auf den KC Kommentar hinaus. Es ist für mich eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Aber warum sollte der Verkäufer nicht ein kurzes Päuschen einlegen und die Aktien dann auf dem höheren Niveau verkaufen? So dringend kann der Verkauf ja nicht sein, es geht ja schon eine ganze Weile so...



Da kann man doch aber generell fragen, wieso Anleger stark unterbewertete Aktien verkaufen oder teilverkaufen.

Ich mein, ich habe L&S bei 60 € vor drei Monaten schon teilweise verkauft, Ich habe GFG bei 3-4 € teilweise verkauft, etc pp, obwohl ich mir sicher war, dass sie noch viel höher steigen könnten, was sie dann auch sind. Sie haben sich nochmals verdoppelt und verdreichfacht. Von Aktien ganz zu schweigen, die sich nach meinem Teilausstieg oder Komplettausstieg danach ver10facht haben.

Aber da man die absolute Sicherheit nie hat (auch hinsichtlich der Frage was der Gesamtmarkt macht, gerade in so unsicheren Zeiten wie derzeit), verkauft an halt gerne mal Aktien, bei denen man in wenigen Wochen 100-200% gemacht hat. Finde ich ganz normal. Und das ist trotz der Sondersituation mit dem Spread zu den H-Aktien auch bei Haier nicht anders. Auch hier dürften ein paar Chinesen, die vor 10 Wochen nur 1 € für ihre Aktien bekamen, verkaufen, genauso wie viele deutsche Trader, die im Dezember eingestiegen sind und ebenfalls auf 100% Kursgewinn sitzen. Dazu kommen ein paar Zocker, die Verluste realisieren, weil sie dachten es ginge schneller mit dem Anstieg und vor 2-3 Wochen bei 2,5 € gekauft hatten. Und das sind nur die offensichtlichsten Gründe für Verkäufe. Hinzu kommen könnten private Gründe einzelner verkäufer oder schlichtes Depotmanagement, etc..

Man kann immer argumentieren, wenn es doch so offensichtlich ist, dass die D Aktien unterbewertet sind, wieso verkauft man dann. Die Funktionsweise der Börse und die Denkweise der Anleger respektive Verkäufer ändert das aber nicht. Es wird immer etliche Gründe für Verkäufe geben. Die muss man nicht immer verstehen, aber sie sind vorhanden, egal wie unlogiosch das erscheinen mag, gerade in so einer Situation wie wir sie bei haier vorfinden.

Aber man muss ja auch mal entgegen deiner Argumentation sagen, dass die D Aktie sehr wohl die Lücke zu den H Aktien mehr als halbiert hat. Das ist ja erstmal Fakt. Und das in nur wenigen Wochen. Gut möglich, dass in wieder nur 6 oder 10 Wochen ein weiterer Teil schließen lässt. Daran ändern 3-4 Wochen Gewinnmitnahmen nichts.
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01.03.21 17:31:33
Beitrag Nr. 52.312 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.250.712 von SquishyLady am 01.03.21 14:55:06
Wer hat einen Kleinanleger-Aggressionsindex zur Hand?
Zitat von SquishyLady: ...Meistens sollen Werte hier möglichst positiv dargestellt werden, wenn man etwas Negatives sagt wird man angegriffen. Deswegen macht es überhaupt keinen Sinn das auch noch freundlich zu tun.

Ich finde es aber wichtig sich vor allem auch der Risiken bei einem Investment bewusst zu sein. Das würde ich gerne diskutieren. Wollen die Meisten aber nicht.
...
Und das ist ja noch nicht mal Kritik, sondern nur eine Klarstellung von Tatsachen!
Auf sowas kann man auch nicht immer wieder freundlich hinweisen...
...
Dann aber bitte nicht wundern wenn der nächste geplante Umtausch von D nach H eben doch nicht funktioniert. Over and out

Also ich persönlich meine, man könne auch negative Einschätzungen freundlich transportieren
und die weniger sozialverträglichen Reaktionen den notorischen "pushern" überlassen.
So trennt sich die Spreu vom Weizen, die ernsthaft Interessierten von den "pushern" und "bashern".
In all den Jahren auf w:o habe ich auch noch keinen Wert gefunden, der durch "Unfreundlichkeit" gestiegen wäre. Habe jetzt keine Statistik zur Hand, aber gefühlt ist Unfreundlichkeit eine Methode der "shorties", um Anleger zu verunsichern.
Das ist sehr wohl von sachlichen Begründungen evtl. negativer Aspekte zu unterscheiden!

Im Fall Haier haben wir das Glück, sehr tiefgehende Mikro- und Makroanalysen geboten zu bekommen.
Danke an alle Beteiligten! Die sind sich auch nicht in allem einig,
würdigen die verschiedenen Perspektiven aber im freundschaftlichen oder neutralen Diskurs.
Das hat noch keiner mirt bekannten Aktie geschadet!

Freundliche Grüßle
Randfontein
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01.03.21 23:34:56
Beitrag Nr. 52.313 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.247.676 von halbgott am 01.03.21 11:35:11BVB

Wobei zu bedenken ist:
anstelle von Marco Rose hätte ich ein Handschlag-Abkommen mit Watzke, dass Haaland in der kommenden Saison noch nicht verkauft wird.

Das hätte verschiedene Vorteile.
Der Wert von Haaland wird sowieso beibehalten, kann sich noch leicht steigern,
und höhere Ziele wie die CL können wieder angepeilt werden, inkl. der Einnahmen.
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02.03.21 08:42:45
Beitrag Nr. 52.314 ()
Energiekontor: Der wohl größte Projektverkauf in der Unternehmensgeschichte!
Die schottische Projektpipeline beginnt sich auszuzahlen. Der Verkauf
dürfte der größte Projektverkauf in der Unternehmensgeschichte sein:

Energiekontor AG: Capital Dynamics erwirbt 50-MW-Windparkprojekt Longhill von Energiekontor

https://www.ariva.de/energiekontor-aktie/news

Gruß
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02.03.21 09:49:19
Beitrag Nr. 52.315 ()
Blue Cap
https://blue-cap.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-SMC-…

SMC-Research sehe für die Tochterunternehmen wie für den Konzern insgesamt aussichtsreiche Expansionschancen, die in dem ermittelten Potenzialwert von 44,50 Euro je Aktie zum Ausdruck kommen. Auf dieser Basis biete der Titel nach Einschätzung des Researchhauses in etwa ein Verdoppelungspotenzial. Das hohe Kurspotenzial beruhe zum Teil auf der Chance, dass der große Abschlag zum Substanzwert bei einer erfolgreichen Entwicklung der Beteiligungen sukzessive abgebaut werde. In Kombination mit einem dank der Diversifikation leicht unterdurchschnittlichen Prognoserisiko laute das Urteil der Analysten „Buy“.

Blue Cap: Analysten sehen Verdoppelungspotenzial | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/13574721-blue-cap…

Gruß

upanddown1
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02.03.21 12:48:30
Beitrag Nr. 52.316 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.260.126 von Kleiner Chef am 02.03.21 08:42:45Schaltbau gestern Abend vorab mit Zahlen. Man hat das EBIT ohne Einmaleffekte um 20% gesteigert, 2021 Ziel sind grob nochmal 20% Steigerung und 5 Jahresziel ist wenn ich "oberer einstelliger Bereich" mal mit 7,5% EBIT-Marge und die 750 Mio. Umsatz auch als Untergrenze nehme nicht weniger als eine Verdopplung. Dazu ist man laut Slide 23 der Präsentation mit extrem vielen Kunden in Gesprächen und wohl 2 Aus dem Automotive-Bereich kurz vor der Bestellung (vlt. BMW?). Mallus sind die 60 Mio. KE durch Pflichtwandelanleihe zu 29 Euro. Kurs hat sich nach deinem Ausstieg ja kaum bewegt - reichen dir die Zahlen für ne Re-Entry? Solides Bahngeschäft + präsent in Zukunftsmärkten. Als LANGfristinvest bzw. für die Defensive in volatilen Zeiten ja eigentlich wie gemacht...
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02.03.21 14:06:04
Beitrag Nr. 52.317 ()
Nanorepro-Telko
Heute war die lang erwartete Telefon-Konferenz von Nanorepro. Aus meiner Sicht die wichtigsten Inhalte:

- Seit Mitte Februar nochmal deutlicher Nachfrageschub im Geschäft mt professionellen Schnelltests
- Aktuelle Umsatz-Adhoc kommt in den kommenden Tagen, man sei sehr zufrieden
- Marge von 20-70% wurde nochmal bestätigt
- "Sehr wahrscheinlich", dass die 30 Mio des einen Bestellers auf 130 Mio aufgestockt werden
- Zulassung von Nasen- und Spuck-Schnelltest wird erwartet
- Lieferkapazität von 3 Mio Tests pro Tag

Meine Rechnung: 200 Tage * 3 Mio Tests *6 Euro VK-Preis = 3,6 Milliarden
Bei "nur" 33% Marge würden 1,2 Milliarden bei NanoRepro hängenbleiben.

Ohne Gewähr.
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02.03.21 14:11:42
Beitrag Nr. 52.318 ()
Hallo KC
Sehe, daß Du Clinuvel Pharmaceuticals im Portfolio hast, hier kleine Info

https://www.instagram.com/p/CL6elFTnHEK/
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02.03.21 15:21:50
Beitrag Nr. 52.319 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.266.270 von imperatom am 02.03.21 14:06:04
Zitat von imperatom: Heute war die lang erwartete Telefon-Konferenz von Nanorepro. Aus meiner Sicht die wichtigsten Inhalte:

- Seit Mitte Februar nochmal deutlicher Nachfrageschub im Geschäft mt professionellen Schnelltests
- Aktuelle Umsatz-Adhoc kommt in den kommenden Tagen, man sei sehr zufrieden
- Marge von 20-70% wurde nochmal bestätigt
- "Sehr wahrscheinlich", dass die 30 Mio des einen Bestellers auf 130 Mio aufgestockt werden
- Zulassung von Nasen- und Spuck-Schnelltest wird erwartet
- Lieferkapazität von 3 Mio Tests pro Tag

Meine Rechnung: 200 Tage * 3 Mio Tests *6 Euro VK-Preis = 3,6 Milliarden
Bei "nur" 33% Marge würden 1,2 Milliarden bei NanoRepro hängenbleiben.

Ohne Gewähr.


600 Mio verkaufte Tests allein für NanoRepro halte ich für eine gewagte These, oder? Damit würde ja jeder Deutsche in 2021 knapp 8 Tests kaufen.
Zudem halte ich die Nettomarge von 33% auch für sehr hoch gegriffen, da der Einzelhandel auch noch gut an den Tests verdienen will.
Grundsätzliche Frage: vertreibt NanoRepro -mit Ausnahme des ggf bald erscheinenden Spucktests- nicht eher die Tests oder werden auch selbstentwickelte Tests vertrieben? Wie hoch ist deren Anteil? Naturgemäß ist deren Marge natürlich wesentlich höher.
Falls die Zahlen aber auch nur ansatzweise so eintreffen wäre NanoRepro trotz der zeitlich sehr eingeschränkten Umsatzexplosion noch sehr günstig.
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02.03.21 15:30:57
Beitrag Nr. 52.320 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.267.653 von MrGurke am 02.03.21 15:21:50Nanorepro hat einen selbst entwickelten Test zur Freigabe eingereicht. Darauf bezieht sich auch die Kalkulation, die ich nicht für so abwegig halte. Nanorepro vertreibt aber auch Tests für professionelle und private Nutzer von Drittanbietern. Daher konnte man 2020 auch den Umsatz verzehnfachen (!) ggü VJ.

Was mich wirklich wundert ist, dass viele der alten Hasen hier diese Gelegenheit völlig verschlafen haben.
Dabei erfüllt gerade Nanorepro als deutscher Small Cap doch wirklich alle Kriterien mit exzellentem CRV um hier ausgiebig diskutiert zu werden. Die Politik ist zudem seit Wochen dabei Fakten zu schaffen um den Weg für Nanorepro zu weisen.
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