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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5324)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 17.05.21 15:52:49 von


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18.04.21 13:12:16
Beitrag Nr. 53.231 ()
Edeka hat zum wiederholten Mal Brut d'Argent im Angebot.
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18.04.21 13:50:35
Beitrag Nr. 53.232 ()
Wochenupdate: Einige Überlegungen zur Depotaufstellung
Corona verändert die Welt

Die Wahrnehmung der Märkte konzentriert sich aktuell auf Erholungstendenzen in vielen Sektoren. Engpässe sind vielfach an der Tagesordnung. Im Automobilbereich fehlen die Halbleiter, die Stahlpreise schießen durch die Decke, Holzversorgung wird knapp in diversen Anwendungen und die Preise werden im Monatstakt erhöht. Ich selbst erlebe im Bausektor nie zuvor dagewesene Auftragsbestände über mehrere Monate, da wo ansonsten eine Lieferzeit von 48 Stunden üblich ist.

Das ist die eine Seite: Kleine Unternehmen, Sektoren kämpfen aktuell ums Überleben. An die Oberfläche kommen diese Fälle, wenn Fördermaßnahmen auslaufen.

Symbol für die erstere Entwicklung sind Unternehmen wie Steico, AT&S, die sich in Märkten mit Nachfrageüberhängen bewegen. Beispiele für die zweite Entwicklung sind die Gastronomie, Getränkeunternehmen, der stationäre Handel ganz allgemein.

Die Auswirkungen für das Depot?

Die letzte Woche war eine ruhige Woche mit relativ geringen Schwankungen in den Einzelwerten. Aktuell habe ich 15 Werte im Depot und fühle mich damit wohl mit Blick auf eine diversifizierte Aufstellung.

Die Kurschancen auf 12 Monate liegen bei 38 %, wenn ich 3U Kursziel anhebe bei 42 %. Auf Sicht von 24 Monaten liegt die Kurschance bei 86 %.

Die letzten beiden Neuzugänge sind noch nicht so aufgegangen wie erhofft mit Haemato und Alexanderwerk, wenngleich sie im Plus notieren. Bei Haemato handelt es sich um eine spekulative Beimischung, man darf gespannt sein, ob die Spekulation aufgeht, was maßgeblich davon abhängt, ob sie sich ein Stück vom Kuchen in der Versorgung mit Corona-Tests abschneiden können.

Ansonsten gilt: Der Newsflow aus den Unternehmen wird darüber entscheiden, ob sich die Kurschancen bewahrheiten. Hierzu gab es auch in der letzten Woche wieder News und auch in den nächsten Wochen. Teilweise stehen die Jahreszahlen 2020 noch endgültig aus, teilweise berichten die Unternehmen schon über den Verlauf des ersten Quartals.

Mit Blick auf die nächsten Wochen und Monate rückt die Dividendensaison in den Fokus. Werte wie Mutares und Lang & Schwarz sollten von der hohen Dividendenrendite profitieren können.
Anderseits sind die Märkte gut gelaufen und wir erklimmen ein Rekordhoch nach dem anderen. Insofern kann ich mir gut vorstellen auch die Cash-Quote in den kommenden Wochen etwas auszubauen.

Ob ich perspektivisch eine Überarbeitung der Depotstrategie vornehme, das fließt aktuell in meine Überlegungen ein, denn mit höherem Alter steht das Thema Werterhaltung mehr im Fokus als Gewinnmaximierung, was natürlich auch Einfluss auf die Risikoneigung und das Picken einzelner Titel hat.

DEFAMA und Unidevice: Eher enttäuschende Kursentwicklungen!

Unidevice hat Vorabzahlen zum Q1 2021 gemeldet. Normalerweise sorgen Gewinnsteigerungen von über 30 % für eine Kurssteigerung, zumal wenn absehbar das Unternehmen mit einem KGV von 6-7 für 2021 bewertet ist. Diese Kurssteigerung blieb aus, weil offenbar ein Umsatzrückgang von 10 % dafür ausschlaggebend ist.

Ich begreife den Umsatzrückgang als vorübergehende Entscheidung, sich in Corona Zeiten auf Transaktionen und Produkte zu konzentrieren mit höheren Margen. Hinzu kommen die Verkäufe von Alteigentümern über den Markt, die teilweise die gewährten Kredite eingebracht haben zum Start des Unternehmens. Diese werden teilweise wieder rausgenommen, was ich nachvollziehen kann, ohne daraus negative Ableitungen auf die Unternehmensperspektiven vorzunehmen.

Beide Faktoren belasten den Kurs. Solange aber das Unternehmen operative liefert sind das vorübergehende Begleiterscheinungen und insofern kann ich damit leben. Ich bin mir sicher, das der Kurs nicht mehr auf aktuellem Niveau notiert, wenn es in Richtung Dividendenzahlung geht im Juni 2021, denn auf aktuellem Niveau bedeutet das eine Rendite von 5 %.

Auch der Kursverlauf von DEFAMA verläuft in 2021 hinter den Erwartungen. In den letzten 6 Monaten verlief der Kurs seitwärts. Solche Phasen sind überraschend, zumal DEFAMA immer geliefert hat. Aktuell kommt hinzu, das die Kassen gut gefüllt sind und weiteres, signifikantes Wachstum auch ohne Verwässerungen gestemmt werden kann.

Denn: Wenn man wie zuletzt ein Objekt verkauft, dann nimmt man solche opportunistischen Gelegenheiten wahr, denn eine Verdoppelung des Verkaufserlöses innerhalb weniger Jahre, muss man als Erfolg werten, denn mit einem Cashzufluss von 3 Mill. Euro wird die Schlagkraft für künftige Zukäufe deutlich gestärkt.

Ein FFO von mindestens 1,6 Euro/Aktie für 2021, zum Jahresende annualisiert von 1,8 Euro läßt Spielraum für weitere Kurssteigerungen. Ich bin mir sicher von der Kauffront wird es wieder Neuigkeiten geben, die Dividende von 48 Cent werden den aktuellen Kurs wieder anschieben.

Für beide Werte gilt: Nicht immer verläuft der Kurs wie man es sich vorstellt, dann muss man dennoch die Geduld behalten, denn auf längere Sicht werden die Bewertungen den operativen Entwicklungen folgen. Das beide Unternehmen und deren Geschäftsmodell funktionieren haben beide Unternehmen bereits bewiesen.

Wochengewinner und Verlierer im Überblick!



Die Jahresperformance liegt bei 35 %!

Die Wochengewinner und Verlierer können der Übersicht entnommen werden. In der vergangenen Woche blieb das Depot stabil. Die Jahresperformance bleibt bei 35 %.



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18.04.21 14:42:13
Beitrag Nr. 53.233 ()
Nach Aufhebung des Mietdeckels in Berlin gab es ,wie zu erwarten, eine Aufwertung bei Deutsche Wohnen.

Bei Adler bisher noch nicht. Sollte doch eigentlich noch kommen...

VG
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19.04.21 11:44:00
Beitrag Nr. 53.234 ()
Ich hoffe sind sind einige dabei bei Traumhaus.









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Die Kombination aus.

-Kippung der Mietbremse
-Holzmangel
-Bauboom durch Corona

hat den Knoten zum platzen gebracht.

Vielleicht sehen wir mein persönliches Kursziel von 35 bis 40 € doch schneller als erwartet.

Glückwunsch an alle die letzte Woche rein sind.
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19.04.21 11:53:48
Beitrag Nr. 53.235 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.868.042 von WissenMacht am 19.04.21 11:44:00
Zitat von WissenMacht: Ich hoffe sind sind einige dabei bei Traumhaus.

Die Kombination aus.

-Kippung der Mietbremse
-Holzmangel
-Bauboom durch Corona

hat den Knoten zum platzen gebracht.

Vielleicht sehen wir mein persönliches Kursziel von 35 bis 40 € doch schneller als erwartet.

Glückwunsch an alle die letzte Woche rein sind.


Wann wurde die Mietpreisbremse gekippt. Hast Du nähere Informationen? M.E. fehlt ein Effekt: Das Pushen durch die Empfehlung in diesem Forum.
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19.04.21 11:58:27
Beitrag Nr. 53.236 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.868.150 von deepvalue am 19.04.21 11:53:48Mietendeckel natürlich. :laugh:

stimmt hatte ich vergessen
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19.04.21 12:15:11
Beitrag Nr. 53.237 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.868.042 von WissenMacht am 19.04.21 11:44:00
Zitat von WissenMacht: Die Kombination aus.

-Kippung der Mietbremse
-Holzmangel
-Bauboom durch Corona

hat den Knoten zum platzen gebracht.


Was hat das Kippen des Mietendeckels in Berlin mit dieser eher im Westen Deutschlands aktiven Baufirma zu tun? Es sit doch jetzt so, das es eine bundesgesetzliche Regelung geben könnte, d.h. einen Mietdeckel nicht nur in Berlin, sonder überall wo es angebracht ist

Was soll daran für eine Baufirma positiv sein, wenn sie kein Baumaterial mehr bekommt bzw. das Baumaterial astronomisch hohe Preise erreicht und sich damit ggf. vorherige Festpreiskalkulationen nicht mehr rechnen und die Firma mit den Vertragsbauten Verlust macht?

Einen Bauboom gibt es seit über 10 Jahren. Das hat wenig mit Corona zu tun, sondern mit der Zinsentwicklung. Und dem Drang der Menschen in die Städte bzw. in verkehrlich gut angebundene Randbereich von Städten.

Der Börsenwert der Traumhaus AG liegt aktuell nach einem kurzen Blick zu Ariva beim 4achen des Eigenkapitals. Die Firma ist nicht überragend profitabel und eine ganz normale Baufirma wie es hunderte gibt. Es gibt jetzt Risiken mit dem Preisanstieg am Bau. Insgesamt viel zu teuer angesichts extrem niedrig bewerteter Alternativen, die vom derzeitiigen Anstieg der Rohstoffpreise enorm profitieren.
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19.04.21 12:39:55
Beitrag Nr. 53.238 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.868.358 von Klaus321 am 19.04.21 12:15:11Bei den Immobauern gibts mmn 2 effekte: 1) wunsch nach eigenheim in corona + massiv steigende mieten vs. 2) mittelfristig Jobverluste im Zuge der Coronapleitewelle wenn die Insopflicht mal wieder kommt. Dazu Jobverluste in "gut verdienerbranchen" (Banken, Chemie durch CO2 Bepreisung, Auto + Zulieferer). Kann nicht einschätzen was stärker wirken wird...Immos daher irgendwie ne ambivalente Geschichte.
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19.04.21 12:41:53
Beitrag Nr. 53.239 ()
Wie schonmal hier geschrieben, verbaut Traumhaus kaum Holz und man besitzt auch eigene Grundstücke mit Holzvorkommen.

Das ist bei der aktuellen Lage ein erheblicher Pluspunkt für Traumhaus.

Den Zahlen kannst Du etwas mehr Zeit widmen. Das Umsatzwachstum hat kein Mitbewerber und auch die Pipeline ist voll.


Das Wiesbadener Wohnimmobilienunternehmen sieht keine Beeinträchtigungen in seiner Geschäftstätigkeit durch den pandemiebedingten zweiten Shutdown in Deutschland. Aktuell befinden sich 48 Projekte im Bau und Vertrieb mit einem Verkaufsvolumen von rund 580 Mio. EUR. Davon sind 18 Projekte mit einem Verkaufsvolumen von rund 144 Mio. EUR im Bau. Mit der Fertigstellung werden 531 neue Eigentümer ihr Eigenheim beziehen können. Zeitnah startet der Bau und Vertrieb von weiteren fünf Projekten, die ein Verkaufsvolumen von rund 95 Mio. EUR haben und 236 Wohneinheiten schaffen.

Kippung des Mietendeckel ist ein Signal für ganz Deutschland.

Da Traumhaus auch den Schritt nach Berlin angekündigt hat und mittlerweile auch erfolgreich Blockdeal abwickelt ist dies sehr wichtig.

Und noch abschließend zum Bau Boom. Dieser war nie höher als Heute.


„Die Nachfrage in der Pandemie ist extrem hoch“, bestätigt auch Björn Beckers, Verkaufsleiter von Schwörer Haus. „Alle wollen raus auf‘s Land.“ Viele Menschen hätten in der Pandemie gemerkt, dass gutes Wohnen total wichtig ist. „Sie wollen raus aus der Mietwohnung, wo sie eingepfercht sind“, sagt Beckers. „Die Menschen wollen sich frei bewegen können.“ Da falle immer häufiger die Entscheidung, lieber weit raus auf das Land zu ziehen – sogar in Bereiche, wo man früher nicht hinwollte. Diese Entwicklung sei durch die Corona-Pandemie ausgelöst worden.

„Vor der Krise war Homeoffice nicht anerkannt“, sagt Beckers. Jetzt sei hingegen unklar, ob die Firmen wieder komplett in die Büros zurückkehren werden. Ziel sind Orte mit guter Internetverbindung. „Kölner ziehen in Richtung Nettetal, während für Frankfurter plötzlich der Hunsrück und die Eifel attraktiv sind“, sagt Beckers. Wenn man nur noch einmal in der Woche ins Büro fahren müsse, nehme man auch eine Stunde Fahrtzeit in Kauf. Vor allem, wenn die Grundstückspreise auf dem Land „total erschwinglich“ sind. Die Anfragen sind nach Angaben von Schwörer Haus um 100 Prozent nach oben gegangen.


https://www.wz.de/nrw/wuppertal/das-geschaeft-mit-den-fertig…
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19.04.21 13:03:28
Beitrag Nr. 53.240 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.845.200 von moneymakerzzz am 16.04.21 14:02:51Hawesko profitiert ja auch wenn Corona vorbei ist, da man ja auch Hotelgeschäft hat und Handel.
Wie gesagt kein Tenbagger, aber ne solide Mischung aus Value, Wachstum und Dividende.
Anbei noch der Case als Video, das VOR den Zahlen online war

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