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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5377)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 15.06.21 08:19:51 von

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15.12.06 19:35:49
Beitrag Nr. 501 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.184.023 von Kleiner Chef am 14.12.06 19:39:50Solarvalue ist ja fast noch ein Seed-Financing. Wäre nicht meine Sache.

Deine Begeisterung für Tyros kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Die Meldung, dass mal eben 300 Vertriebsmitarbeiter übernommen wurden finde ich eher fragwürdig. Ich frage mich wo die her kommen, wenn nicht jemand übernommen wurde. Gute Vertriebsleute von Finanzdienstleistungen sind sehr schwer zu finden und der Markt ist so dermaßen satt in diesem Bereich, dass für mich weder die Branche und schon gleich gar kein neuer Player, der noch mehr oder weniger nichts bewiesen hat, interessant ist. Die Homepage ist sowohl für potentielle Kunden als auch für Investoren ausgesprochen inhaltslos. Ich finde da wenig Substanz und wenig Potential, aber vielleicht sehe ich es auch nicht.

Finde aktuell auch VEM, Impera, GCI interessant und würde die Gewinne aus Bavaria zum Teil umschichten.

Commerceplanet und ACMH laufen prima. Für ACM gibt es eine neue Panmure Studie mit KZ 7,50

Nur meine Meinung
Gruß
smartcash
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14.12.06 19:39:50
Beitrag Nr. 500 ()
Solarvalue AG: Start-Up Unternehmen - Wette auf neues Verfahren der Silizium Produktion

Solarvalue AG: KZ: 30 Euro
Kurs: 15,00 Euro
Risikoklasse 3 - hoch
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -

Weltmarkt für Solarsilizium

Die Solarvalue AG ist seit September 2006 an der Börse im Freiverkehr gelistet. Das Unternehmen verfolgt das Ziel an allen Ebenen der Wertschöpfungskette im Solarmarkt teilzunehmen. Dies in einem Markt, der jährlich deutlich wächst. Engpassfaktor für viele Unternehmen ist der Grundstoff – Solarsilizium. Heute werden in einem oligopolistischen Markt ca. 34.700 To produziert. Von dieser Produktionsmenge wird ein Grossteil des Siliziums mit ca. 60 % von der Halbleiterindustrie beansprucht. Produzenten sind Grossunternehmen der Chemieindustrie wie Hemlock Semiconductor Corporation, die Wacker Chemie AG und der Renewable Energy Corporation. Allen Herstellern ist gemeinsam, dass sie das sogenannte „Siemens-Verfahren“ anwenden, ein chemisches, energieintensives Verfahren. Die Knappheit der Grundstoffes veranlasste diese Unternehmen ihre Kapazitäten auszubauen. Die ersten Kapazitätserweiterungen werden ab 2008 zur Erhöhung des Angebotes führen und bis 2010 zu einer Verdoppelung der Produktion.

Solarvalue setzt auf neues Verfahren der Siliziumproduktion

Ende November vermeldete Solarvalue die Genehmigung der slowenischen Regierung zum Kauf der künftigen Siliziumfabrik in Ruse. Zuvor hatte man die Fabrik für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag mit dem Maschinenpark und den erfahrenen Mitarbeitern, erworben.
Der nächste Schritt besteht in dem Umbau der Fabrik, um Solarsilizium nach der „Solarvalue-Verfahren“ herzustellen. Basis hier ist metallurgisches Silizium, welches in einem mehrstufigen Produktionsprozess zu Solarsilizium veredelt werden soll. Man sicherte sich hierzu die Dienste von John Mott, der dieses Verfahren bereits in kleinem Rahmen, während der Zeit bei der Solarex in den 80er Jahren, produziert hat. Das Konzept stammt von der amerikanischen National Renewable Energy Laboratory (NREL).

Der Umbau des Werkes wird im nächsten Schritt bis Mitte 2007 ca. 20 Mill. Euro kosten.
Hierzu stehen Investoren bereit, die sich an das Unternehmen beteiligen, um sich das Know-How und die Produktionsmengen zu sichern. Die Investoren sollen in Kürze, nach Vertrags-unterzeichnung, publiziert werden.

Einschätzung der weiteren Entwicklung

Die Solarvalue AG ist derzeit bei 565.000 ausstehenden Aktien mit ca. 8 Mill. Euro bewertet. Da die Finanzierung der Werksumbaus als gesichert gilt, besteht der nächste Schritt in dem Umbau der Fabrik in Ruse bis Mitte 2007. Im Worst-Case gelingt es dem Unternehmen nicht Solarsilizium in der geforderten Reinheit zu produzieren. In diesem Fall bleibt als Erlösquelle die Produktion von ca. 21.000 to metallurgischem Silizium mit ca. 30 Mill. Euro. In diesem Fall müsste das Unternehmen den Nachweis einer rentablen Produktion erst erbringen. Ziel des Managements ist es 20 % des metallurgischem Siliziums zu Solarsilizium verarbeiten zu können. So ist für 2007 eine Produktion von ca. 850 To mit einer Erhöhung ab 2008 auf 4.400 To geplant. Kann dieses Szenario umgesetzt werden, wird Solarvalue sehr schnell zu einem der rentabelsten Solarunternehmen mit Nettomargen oberhalb von 20 % und ab 2008 einem Umsatz im dreistelligen Mill. Bereich. Für ein kg Solarsilizium erzielt man einen Erlös von 40-50 Euro. Hinzu kommt, dass die Produktion gegenüber dem „Siemensverfahren“ 50 % der Kosten ausmacht. So ist man auch bei geänderten Marktbedingungen langfristig wettbewerbesfähig. Dieses Szenario sehen offenbar nicht nur die Investoren für den Umbau der Fabrik so, sondern auch der Falkenfond so, ein deutscher Nebenwertefond, der mit 13 % am Unternehmen beteiligt sind.

Fazit und Bewertung:

Es ist schwer bei Unternehmen in diesem Stadium eine klare Empfehlung auszusprechen. Scheitert der Versuch Solarsilizium herzustellen, kann der aktuelle Börsenwert mit 8 Mill. nur gehalten werden, wenn der Absatz des metallurgischen Siliziums profitabel betrieben werden kann. Sobald sich herausstellt, dass die Zielsetzung erreicht wird, könnte sich Solarvalue schnell als 2. Solarword entwickeln mit einer Kursvervielfachung noch in 2007, selbst wenn man bis dahin noch Kapitalmaßnahmen durchführen wird, da man in der ersten Hälfte des Jahres 2007 in den Entry Standard wechseln will.



Gruß
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12.12.06 17:06:07
Beitrag Nr. 499 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.110.039 von smartcash am 11.12.06 19:43:41
Diese Größe ist die eine verlässliche Indikation für das Quartalsergebnis des Instrumentengeschäftes hinsichtlich Umsatz im Q1. Weil das Vorratsvermögen mit 11,1 Mio. leicht unter dem Vorjahr liegt, wäre ein Umsatz von 9,5 Mio. warscheinlich und alles andere darüber überraschend.
Ich habe über die letzten Quartale eine sehr starke Korrelation zwischen beiden Werten festgestellt.
Wenn von einem akteullen guten Auftragseingang von H. Berka gesprochen wird, ist das immer relativ.

Gruß
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12.12.06 13:19:57
Beitrag Nr. 498 ()
12/12/2006 7:00 AM ET News Release Index


Commerce Planet's Consumer Loyalty Group Announces All-Time Records for New Memberships

GOLETA, Calif., Dec 12, 2006 /PRNewswire-FirstCall via COMTEX News Network/ --

Commerce Planet, Inc. (OTC Bulletin Board: CPNE) announced today that its subsidiary, Consumer Loyalty Group, enrolled an all-time daily record of 3,466 paid memberships for December 6th, 2006. In addition, the week of December 4th set a new all-time weekly record for membership signups of 19,600. In recent weeks Commerce Planet has experienced staggering order growth that the Company believes is attributed to the launch of new products, the international order program, the Costa Rican outbound sales efforts and the successful execution of other strategic initiatives.

Commerce Planet CEO Michael Hill stated, "We are finally beginning to fire on all cylinders. Our new-membership growth experienced a dramatic increase in volume for the month of November and has continued to gain momentum into the month of December. I am excited to see the results of this surge in order volume as it translates into top and bottom line revenue."
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11.12.06 19:43:41
Beitrag Nr. 497 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.108.152 von Kleiner Chef am 11.12.06 18:40:50diese Größe hältst du für so wichtig ? Es ist doch lediglich die bilanzwirksame Zwischenstufe zwischen Auftragseingang und abgerechnetem Umsatz. Ich muß aber alle drei Größen sehen. Eine Schwankung in dieser Größenordnung i.V. zum Umsatz halte ich für normal.

Für interessanter halte ich, dass pro 1 Euro Umsatzsteigerung ca. 50 cent EBIT hängen bleiben. EIn toller Skaleneffekt

pantarhei
Für Status quo Ertargswertberechnungen kann man vereinfacht EBITDA X 12 + Liquide Mittel rechnen. Korrekterweise muß man durch die im Umlauf befindlichen Aktien teilen, also die Aktien im Stockbestand abziehen.

4,78 Mio x 12 + 11,735/ 4,6 Mio Aktien= 15 Euro

So gesehen wird AJA nur mit dem 6fachen EBITDA gehandelt

Gruß
smartcash
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11.12.06 18:40:50
Beitrag Nr. 496 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.099.658 von pantarhei am 11.12.06 11:09:22
Zu AJ:

Habe noch keine Zeit gefunden den GJ komplett zu lesen. Allerdings ist eine der wichtigsten Kennzahlen für das Instrumentengeschäft
das Vorratsvormögen um 1 Mio. gefallen gegenüber 30.06.
Im Vorratsvermögen stecken die im Kundenauftrag gefertigten Instrumente.

Gruß
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11.12.06 11:09:22
Beitrag Nr. 495 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.099.249 von smartcash am 11.12.06 10:49:29Wie hast du den fairen Wert kalkuliert? Ich kann auf den ersten Blick die Unterberwertung nicht erkennen.
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11.12.06 10:49:29
Beitrag Nr. 494 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.086.101 von Kleiner Chef am 10.12.06 17:25:17auf Basis des heute vorgelegten Jahresberichtes sehe ich einen aktuellen fairen Wert von 14 Euro bei AJA. Dieser berücksichtigt allerdings nicht den Umstand der sich abzeichnenden Skaleneffekte für die nahe Zukunft.

Strong buy !
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10.12.06 17:25:17
Beitrag Nr. 493 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.085.958 von benny996 am 10.12.06 17:21:46
Danke für Loorbeeren!

Gruß
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10.12.06 17:21:46
Beitrag Nr. 492 ()
Hallo Kleiner Chef,

ich lese schon seit geraumer Zeit in deinem interessanten Thread mit.

Wollte mich auf diesem Wege für deine super Arbeit und Einschätzungen hier bedanken.

Weiter so :)
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