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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5380)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 17.06.21 16:21:00 von

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11.12.06 19:43:41
Beitrag Nr. 497 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.108.152 von Kleiner Chef am 11.12.06 18:40:50diese Größe hältst du für so wichtig ? Es ist doch lediglich die bilanzwirksame Zwischenstufe zwischen Auftragseingang und abgerechnetem Umsatz. Ich muß aber alle drei Größen sehen. Eine Schwankung in dieser Größenordnung i.V. zum Umsatz halte ich für normal.

Für interessanter halte ich, dass pro 1 Euro Umsatzsteigerung ca. 50 cent EBIT hängen bleiben. EIn toller Skaleneffekt

pantarhei
Für Status quo Ertargswertberechnungen kann man vereinfacht EBITDA X 12 + Liquide Mittel rechnen. Korrekterweise muß man durch die im Umlauf befindlichen Aktien teilen, also die Aktien im Stockbestand abziehen.

4,78 Mio x 12 + 11,735/ 4,6 Mio Aktien= 15 Euro

So gesehen wird AJA nur mit dem 6fachen EBITDA gehandelt

Gruß
smartcash
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11.12.06 18:40:50
Beitrag Nr. 496 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.099.658 von pantarhei am 11.12.06 11:09:22
Zu AJ:

Habe noch keine Zeit gefunden den GJ komplett zu lesen. Allerdings ist eine der wichtigsten Kennzahlen für das Instrumentengeschäft
das Vorratsvormögen um 1 Mio. gefallen gegenüber 30.06.
Im Vorratsvermögen stecken die im Kundenauftrag gefertigten Instrumente.

Gruß
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11.12.06 11:09:22
Beitrag Nr. 495 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.099.249 von smartcash am 11.12.06 10:49:29Wie hast du den fairen Wert kalkuliert? Ich kann auf den ersten Blick die Unterberwertung nicht erkennen.
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11.12.06 10:49:29
Beitrag Nr. 494 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.086.101 von Kleiner Chef am 10.12.06 17:25:17auf Basis des heute vorgelegten Jahresberichtes sehe ich einen aktuellen fairen Wert von 14 Euro bei AJA. Dieser berücksichtigt allerdings nicht den Umstand der sich abzeichnenden Skaleneffekte für die nahe Zukunft.

Strong buy !
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10.12.06 17:25:17
Beitrag Nr. 493 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.085.958 von benny996 am 10.12.06 17:21:46
Danke für Loorbeeren!

Gruß
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10.12.06 17:21:46
Beitrag Nr. 492 ()
Hallo Kleiner Chef,

ich lese schon seit geraumer Zeit in deinem interessanten Thread mit.

Wollte mich auf diesem Wege für deine super Arbeit und Einschätzungen hier bedanken.

Weiter so :)
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10.12.06 16:45:59
Beitrag Nr. 491 ()
Depotupdate: Kurzeinschätzung der Werte

Größte Positionen:

Silicon Sensor: Basisinvestment mit hervorragenden Aussichten; nach 40 % Kursanstieg Konsolidierung erwartet
Bavaria Industriekapital: Basisinvestment auch nach 100 % Kursgewinn längst nicht ausgereizt
Tyros AG: Bodenbildung erfolgreich - Verdoppler für 2007 - Operative Entwicklung des Geschäftsaufbaus in Line - Ende des Jahres bereits 500 Vertriebsmitarbeiter
Petrohunter: Produktionsaufnahme und Resourcen Australien sprechen für Verdoppler in 2007
GCI-Managememnt: 50 % Potentail innerhalb von 3 Monaten. IPO von Pfaff im Januar 2007

Weitere Basisinvestments:

Analytik Jena: Operative positive Entwicklung mit 50 % Umsatzanstieg sollte Schub bringen, weiter steigende Margen erwartet - könnte durch weitere Dollarentwicklung abgeschwächt werden
Solarvalue AG: Start-Up und First Mover der Solarsilizium Produktion nach metallurgischem Verfahren - Gelingt die Zielsetzung in 2007 sehen wir eine neue Solarworld - BW 4 Mill. Euro
Biolitec AG: Anfang eines neuen Wachstumsschubes - Potential der Ästetikanwendungen mit Cellulite und Elves birgt enormes Potential
Inova Holding: Erfolgreiche Bodenbildung? Gelingt der Turnaround m Ergebnis - Verdoppler in 2007
Commerce Planet: Positiver Newsflow hält an - bei Wachstum von 100 % in 2007 ein KGV von 5. Nettomarge im Q3 2006 von 45 % des E-Commerce Anbieters

Kurzfristinvesestments:

Zertifikat auf steigenden DAX: ABN-Amro Call 2099/12 DAX - ABN90M



Zertifikat auf Münchener Rück: ABN-Amro Call 2099/12 MUENCH.RUECKVER - AA0AMG





Watchlist:
Impreglon, Impera, Inticom
Gruß
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10.12.06 12:50:51
Beitrag Nr. 490 ()
Solarvalue AG: John Mott Solarvalue Vorstand: Metallurgisches Silizium als Grundlage eines neuen Verfahrens zur Produktion von Solarsilizium bei Solarvalue.

Solarvalue will in Slowenien eine Produktion für Kalziumkarbid auf Solarsilizium umrüsten (25.11.2006 07:00:00)

Die 2005 gegründete Solarvalue AG wollte eigentlich nur eine Solarfabrik betreiben, also Module und vielleicht noch Zellen herstellen. Wie bei allen Neulingen in der Photovoltaikbranche folgte die Ernüchterung umgehend: Die benötigten Vorprodukte sind auf Grund des Siliziummangels nicht verfügbar. Doch bei Solarvalue ließ man nicht locker und will jetzt selber in die Siliziumproduktion einsteigen. Mit John Mott haben sie einen alten Hasen am Start, der vor über 20 Jahren bereits Solarsilizium bei dem amerikanischen Modulhersteller Solarex produziert hat. Mott steht vor dem stillgelegten Lichtbogenofen »M5«, einem haushohen Monstrum in einer dreckigen Fabrikhalle im slowenischen Ort Ruse. »Ich musste erst mal nachschauen, wo das überhaupt liegt.« Auf der Webseite der CIA habe er dann ausreichend erfreuliche Informationen über das Land gefunden, in dem sich der Amerikaner auf Wunsch seines neuen Arbeitgebers künftig sehr oft aufhalten wird: »Das klang alles gut, wir haben keine Truppen hier.«Mott arbeitet jetzt als Finanzvorstand der Solarvalue d.d., einer Tochter der deutschen Solarvalue AG. Seine Aufgabe: Umbau einer Fabrik für Ferrolegierungen und Kalziumkarbid aus dem Jahr 1918 in eine moderne Solarsiliziumproduktion. Und mit dem Ofen »M5« will er anfangen.Wenn man sich das dreckige Monstrum anschaut, den Müll und die zerbrochenen Fensterscheiben, dann ist es schwer, sich hier die Produktion eines Stoffes mit der sagenhaften Reinheit von 99,9999 Prozent vorzustellen - mithin von Solarsilizium. Doch wenn es einer schaffen kann, dann John Mott. Denn Mott hat das alles schon einmal gemacht. Während heutzutage Silizium für die Photovoltaikindustrie fast ausschließlich mittels des so genannten Siemens-Prozesses hergestellt wird - einem aufwändigen und teuren Verfahren, das weltweit derzeit nur wenige Chemiekonzerne beherrschen - gab es in der Jugend der Photovoltaik bereits alternative Ideen.

Siemens und Solarex stellten Anfang der 1980er Silizium für Solarzellen selbst her

Man nahm hochreinen Quarz (Siliziumdioxid) als Ausgangsmaterial, der dann im Lichtbogenofen um den Sauerstoff erleichtert wurde. Zurück blieb reines, metallurgisches Silizium, das dank der Qualität der verwendeten Rohstoffe und des Produktions-equipments anschließend nicht mehr großartig gereinigt werden musste. Siemens zog daraus sogar Einkristalle, die zu monokristallinen Solarzellen verarbeitet wurden.

Zurück zu den Wurzeln: John Mott hat Anfang der 1980er Jahre bei Solarex Solarsilizium hergestellt, das auch zu Solarzellenverarbeitet wurde. Jetzt möchte er das Verfahren in großem Maßstab bei Solarvalue aufl eben lassen.Bildquelle:Solarvalue

Bei Solarex wurden aus dem selbst hergestellten Silizium multikristalline Solarzellen gefertigt. Die Wirkungsrade der so produzierten Solarzellen lagen auf der Höhe der Zeit - sie waren weder bei Solarex noch Siemens von den Zellen aus Halbleiter-Silizium zu unterscheiden.

Ansätze nach wenigen Jahren eingemottet

Beide Firmen haben die Ansätze aber nach wenigen Jahren eingemottet. Bei Siemens glaubte man den Versprechungen der Dünnschichtforscher und gab der kristallinen Technologie keine langfristigen Chancen mehr, zumal man mit den Lizenzen für den Siliziumreinigungsprozess mittels Abscheidereaktoren gutes Geld verdiente und ohnehin keine Ambitionen besaß, den eigenen Kunden als Siliziumhersteller Konkurrenz zu machen. Und bei Solarex passte das Produktionsvolumen für Silizium nicht zu den damals viel kleineren Produktionskapazitäten für Zellen und Module.Bei Siemens waren die Pioniere Hubert Aulich und Friedrich-Wilhelm Schulze, heute Vorstände der PV Silicon AG in Erfurt. Bei Solarex war es John Mott. Während Aulich und Schulze der Photovoltaik treu blieben, widmete sich Mott ganz dem metallurgischen Silizium und kehrte so der Photovoltaik den Rücken. Bis Februar 2006.

Fabrik für Ferrolegierungen und Kalziumkarbid in Ruse

Solarvalue trat in Motts Leben über einen aufgeregten Anruf seines alten Bekannten Julio Bragagnolo, Präsident der NPC America Corporation, einem Hersteller von Produktionsequipment für die Solarindustrie. Bragagnolo - inzwischen parallel Technikvorstand bei Solarvalue d.d. - hatte für Solarvalue in Slowenien eine zum Verkauf stehende Fabrik für Ferrolegierungen und Kalziumkarbid entdeckt, die TDR-Metalurgija d.d. in Ruse, etwa eine halbe Autostunde von der österreichischen Grenze entfernt. Von den einst 2.200 Mitarbeitern gibt es heute noch 390 bei TDR, der Umsatz liegt bei 35 Millionen Euro, es gibt drei große Lichtbogenöfen, vier wesentlich kleinere Induktionsöfen und ein Labor. Der staatliche Betrieb sollte in gute Hände abgegeben werden, die eine neue Produktpalette mitbringen und so die Arbeitsplätze sichern. Denn die Arbeitslosigkeit liegt in Ruse bei 16 Prozent. Bragagnolo wollte jetzt von Mott wissen: Kann man mit den Öfen Silizium produzieren?Solarvalue war da bereits gehörig unter Zugzwang. Die im Juni 2005 von Karoly Horvath gegründete Firma sollte eigentlich schnellstens in den lukrativen Solarmarkt einsteigen - Horvath engagierte hierzu zwei erfahrene Manager von Anderson Capital, Claudia Boehringer als Vorstandsvorsitzende und Joerg Duske als Berater - wurde dann aber unsanft vom herrschenden Siliziummangel ausgebremst. Die heruntergekommene Fabrik in Slowenien bot da einen Hoffnungsschimmer.Dann ging alles ganz schnell: John Mott gab grünes Licht, Solarvalue gab zusammen mit der slowenischen W&P Profil Ltd. ein Gebot ab, und die letzten Unterschriften waren Mitte Oktober dieses Jahres nur noch Formsache. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, er dürfte aber nach Schätzungen von Fachleuten eher im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen. Zum Vergleich: Eine schlüsselfertige Siliziumproduktion mit 5.300 Tonnen Produktionskapazität - so viel will Solarvalue dort in zwei Jahren produzieren - kostet rund 500 Millionen Euro.

Joint Venture

In wenigen Tagen, maximal Wochen, wird das Joint Venture W&P/Solarvalue im Besitz von 91 Prozent der TDR-Metalurgija d.d. sein (die restlichen Anteile halten zahlreiche Kleinaktionäre, vor allem Mitarbeiter der TDR). W&P, dessen Geschäftsleiter Alojz Cajnko einen der Öfen für seine Metalllegierungen nutzen will, kennt TDR schon gut und lange. Bevor er sich mit seinem Betrieb zur Produktion von Metallrohren selbstständig machte, hat er vor 25 Jahren in Ruse bei TDR gearbeitet. Und Solarvalue plant in den beiden großen Öfen die Produktion von metallurgischem Silizium, das anschließend in den kleineren Induktionsöfen soweit gereinigt wird, bis sich daraus Solarzellen herstellen lassen. »Wir wollten nach Amerika reisen und haben eine Mondreise fertig«, beschreibt Duske das Gefühl, jetzt in die Siliziumproduktion einzusteigen, um letztlich doch nur an Solarmodule zu kommen.So ganz vollendet ist die Reise allerdings noch nicht. Zwar lässt sich mit den dort vorhandenen Lichtbogenöfen durchaus metallurgisches Silizium produzieren. Bis das Endprodukt aber die benötigte Reinheit aufweist, ist es noch ein weiter Weg. Das weiß auch John Mott, der deshalb erst einmal mit nur 20 Prozent für die Solarzellenproduktion geeignetem Silizium rechnet, die restlichen 80 Prozent sollen bis auf weiteres als qualitativ hochwertiges metallurgisches Silizium zum Beispiel an die Aluminiumindustrie verkauft werden.

Produktionsprozess begutachtet und als machbar eingestuft

Der Produktionsprozess wurde von dem externen Siliziumexperten Ted Ciszek begutachtet und in einer Expertise als machbar eingestuft. 30 Millionen ist Solarvalue der Versuch wert, den eingemotteten Lichtbogenofen M5 zu reaktivieren und den Ofen M1 umzurüsten. Bereits im März 2007 soll das erste Silizium produziert werden - ein abenteuerlicher Zeitplan. Duske zumindest gibt sich optimistisch: »Der Ofen ist wie ein Kochtopf, da kann man jede Suppe drin machen.« Und immerhin wurde 1997 in diesem Ofen bereits einige Monate lang metallurgisches Silizium produziert. Verwendet werden sollen ausschließlich allerbeste, also reinste Zutaten. Hochreiner Quarz, hochreiner Kohlenstoff - so dass das Silizium aus diesem Ofen bereits eine sehr gute Qualität hat. Also letztlich genau der Ansatz, der vor über 20 Jahren bei Siemens und Solarex in dort allerdings viel kleinerem Maßstab verfolgt wurde. »Die Technik ist aber dieselbe«, bekräftigt Mott.

»solar grade« Qualität

Spannend dürfte es aber auf den letzten Metern werden, bis also »solar grade« Qualität erreicht wird. Hierzu soll das Silizium aus dem Lichtbogenofen in mehreren Schritten in den Induktionsöfen gereinigt werden, in dem man zu der Schmelze bestimmte Schlacken beimengt, die unerwünschte Verunreinigungen binden. Durch eine abschließende gerichtete Erstarrung des Materials sammeln sich die letzten Fremdstoffe an der Oberfläche des Blocks und können so abgeschnitten werden - hofft zumindest John Mott.Denn natürlich ist Quarz ein Naturprodukt, die Verunreinigungen werden in Qualität und Quantität schwanken. Die Solarsilizium-Pioniere wissen, dass man im Zweifelsfall das halbe Periodensystem der Elemente darin finden kann. Und der Kohlenstoff, der zur Reduktion benötigt wird, kann noch so sauber sein - er ist ein unerwünschtes Element im Silizium, das, wenn als Siliziumkarbid vorliegend, nur äußerst schwer zu entfernen ist. Titan, Molybdän, Wolfram, Eisen - all dies ist für gute Solarzellen pures Gift, und Mott muss darauf achten, dass diese Stoffe deutlich unter einem Teilchen pro Million Siliziumatome bleiben.Derweil entledigt sich ein Arbeiter bei TDR eines Müllsacks in dem Ofen, in dem gerade Kalziumkarbid produziert wird. Mott kann das die gute Laune aber nicht verderben. Als erstes wird er wohl die alten Glasflaschen aus dem »M5« räumen und die zerbrochenen Fenster reparieren.

Solarvalue AGFasanenstraße 2810719 BerlinTel.: +49 (0) 30/889 24 95-20Fax: +49 (0) 30/889 24 95-28contact@solarvalue.comwww.solarvalue.comQuelle: Solar Info Center

Gruß
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09.12.06 15:02:24
Beitrag Nr. 489 ()
Einschätzung zur GCI-Management.

GCI – Management: Einer der günstigsten deutschen Nebenwerte mit über 10 % Dividendenrendite

Geschäftsmodell aus 3 Säulen

Das Geschäftsmodell der GCI Managment besteht aus drei Säulen. Im Beratungsgeschäft ist man für Unternehmen als Performance Ratgeber einer wachsenden profitablen Geschäftsentwicklung und als Turnaround Manager tätig. Weiterhin betreut man Unternehmen bei dem Gang an die Börse wie in 2006 bei der Hansen-Sicherheitstechnik und Driver & Bengsch umgesetzt. Der Erfolg zeigt sich seit dem Börsengängen in einer Kurssteigerung von über 100 % beider Unternehmen.. Gleichzeitig baut man über die 2. Säule, dem Beteiligungsmanagement, über die beiden Minderheitsbeteiligungen weitere Werte durch stille Reserven auf. Die dritte Säule besteht aus dem Bankgeschäft. Die 2004 zu 100 % erworbene Beteiligung an der Weserbank wurde bis auf einen 10 % Anteil 2006 veräußert. Durch den Einstieg mit knapp 25 % des Bankhauses Lampe, Düsseldorf bei GCI hat man aber einen neuen Kooperationspartner gefunden.

Die Entwicklung des Unternehmens seit 2003 ist beeindruckend. So konnte der Gewinn kontinuierlich vervielfacht werden. Nach 9 Monaten im Jahr 2006 konnte das Ergebnis/Aktie auf 1,36 Euro gegenüber dem Vorjahr um über 100 % zulegen. Für das Gesamtjahr wird mit einem Ergebnis von 2 Euro erwartet. Die Wertsteigerung der Beteiligungen ist der wesentliche Grund für die Ergebnisentwicklung.

Werthaltiges Beteiligungsportfolio – Steigerung der liquiden Mittel

Mit dem Erwerb der Pfaff Industrie Maschinen in Kaiserslautern konnte man in 2005 100 % fast zum Nulltarif erwerben. Durch den gerade abgeschlossenen Restrukturierungsplan wurde für das Unternehmen die Grundlage für eine nachhaltige Wende geschaffen. So wird der Standort in Kaiserlautern mit 400 Mitarbeitern erhalten. In 2008 wird mit dem Bezug eines neuen Werkes die Kostenbasis nochmals verbessert. Durch diese Maßnahmen werden in 2007 Umsätze von 75 Mill. Euro angestrebt bei einer Vorsteuerrendite von 10 %. Der nächste Schritt ist Anfang 2007 der Gang an die Börse. Hier kann von einer Börsenbewertung von 40-50 Mill. Euro ausgegangen werden.
Weiterhin hält man aktuell noch 51 % an der Windsor AG, einem im Immobilienbereich tätigen Unternehmen ansässig in Berlin. Der Wert dieser börsennotierten Beteiligung beläuft sich bei einem aktuellen Kurs von 6,5 Euro auf 30 Mill. Euro. Zum Halbjahr 2006 verfügte die GCI über liquide Mittel von 35 Mill. Euro. Durch Anteilverkäufe an der Weserbank und Driver & Bengsch konnten die liquiden Mittel entsprechend erhöht werden und dürften zum 30.09.2006 bei ca. 45 Mill. Euro liegen.

Günstige Bewertung mit einem KGV von 5

In Summe ergibt sich so auf der Grundlage der unteren Wertansätze eine faire Bewertung von 115 Mill. Euro aus den Mehrheitsbeteiligungen und den liquiden Mitteln. Dies entspricht ca. 13 Euro je Aktie. Weitere Minderheitsbeteiligungen und das Beratungsgeschäft sind hierbei unberücksichtigt. GCI ist aktuell bei einem Kurs von 9,1 Euro nur mit 90 Mill. Euro bewertet. Auch aufgrund der Gewinnerwartung für das Jahr 2006 ist die Aktie aktuell mit einem KGV von 5 sehr günstig. Bei einer auf der Hauptversammlung angekündigten möglichen Dividende von 1 Euro ergibt sich eine Rendite von über 10 %. Bedenkt man, dass sich Unterbewertungen im Zeitablauf abbauen, so wäre eine Kursverdoppelung möglich, ein Ziel von 15 Euro realistisch.
Die Risiken werden ausgehend vom aktuellen Kurs mit ca. 20 % eingeschätzt. Dies entspricht dem Jahrestief von Kursen bei 8 Euro. Sollte der Kurs darunter fallen, sollte man den Wert zur Vermeidung weiterer Verluste verkaufen.

Durch weitere Einnahmen aus Beteiligungsveräußerungen an der Weserbank werden die liquiden Mittel zum Jahresende auf über 50 Mill. Euro ansteigen. Weiterhin ist der Kurs durch die hohe Dividendenrendite von über 10 % nach unten abgesichert.

Weitere Ergebnisverbesserung in 2007 erwartet

Weitere Zukäufe wurden vom Unternehmen avisiert. Vieles spricht dafür, dass die erreichten Wertzuwächse durch die 3-Säulen-Strategie bei der Windsor AG und nach der Umsetzung des Restrukturierungsplans bei der Pfaff AG, auch bei einem Neuerwerb wiederholt werden kann. Ferner plant das Unternehmen den Aufbau eines Private Equity Fonds mit einem Volumen von über 100 Mill. Euro. Die dem Unternehmen dann zufließenden Managementgebühren von 2 Mill. Euro können so in 2007 zu weiteren signifikanten Unternehmenswertsteigerungen und Ergebnisverbesserungen beitragen

Fazit und Einschätzung der Aktie:

Kursziel: 15 Euro
Aktueller Kurs: 9,1 Euro
Chancen in %: 55
Risiken in % : 20
Risikoklasse: 1 – niedrig


Gruß
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05.12.06 09:41:33
Beitrag Nr. 488 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.941.385 von smartcash am 04.12.06 22:49:49
Biosoutions: Teile der Umsätze wurden zu Beginn des GJ 05/063
in den Bereich Analytik Solutions eingruppiert, ohne das Vorjahr zu ändern.

Gruß
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