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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.638.100 von jambam1 am 15.01.19 19:23:20Dank Dir für die Blumen!
Es freut mich natürlich dass du schon von der ein oder anderen Empfehlung profitieren konntest.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.635.466 von wiener9 am 15.01.19 15:17:12
Zitat von wiener9: korrekt ist dass ich myhammer hier damals als meinen IT/Internet Favorit vorgestellt hatte,

aber auch schon damals bei der Vorstellung hatte ich frankenland als "den myhammer Spezialisten" erwähnt,
er war es, der als erstes den Turnaround kommen sah,
kurze Zeit später vollzog die Aktie dann ja auch eine völlige Neubewertung,

die Aktie ist langfristig gesehen meiner Meinung nach aussichtsreich,
aber ich bin hier seit einiger Zeit nur an der Seitenlinie da es meiner Meinung nach aktuell noch günstigere Titel am Parkett gibt,


Da ich nur diesen Thread lese (im wesentlichen) blieb mir dein Name in Erinnerung, von Frankenland habe ich hier nichts gesehen. Insofern: wieder mal ein Tipp von dir, der mehrere hundert Prozent einbrachte. Die Geschäftsmodelle sind meist schlicht und einleuchtend (jedenfalls für mich). Das gefällt mir.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.637.311 von sirmike am 15.01.19 17:54:33Alle 66 Mio. Einwohner? Nee, das ist nur der Anfang, nicht die Lösung. Vielleicht können sie sich ja 2 Wochen halten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.636.657 von startvestor am 15.01.19 16:59:19Siehe die Anwort von sirmike. Der britische Gesundheitsminister (!) hat sich selbst gerühmt, das UK der grösste Importeur von Kühlschränken in der letzten Zeit war. Auch der NHS (National Health Service) soll schon seit Monaten Medikamente auf Vorrat kaufen. Weil die meisten Medikamente kommen auch aus der EU. Die Briten wissen gar nicht, was sie alles aus Europa bekommen. 16.000 LKW sollen täglich (!) von meist Frankreich nach UK Waren transportieren - davon 10.000 LKW in den Hafen von Dover. Plus sonstiger Schiffs- und Flugverkehr.

Dennoch glauben viele Briten, das der (harte) Brexit gut ist. Weil sie so hervorragende Produkte herstellen, die alle Welt haben möchte. Das sehen sie ja z.B. an den 80 % der gefertigten Autos die sie exportieren - also da müssen Autos aus britischer Produktion doch mit die besten der Welt sein! Das sie unabhängig ruckzuck mit aller Welt viel bessere Handelsabkommen, als die EU sie heute hat, abschließen können. Und wenn sie jede Woche 350 Millionen Pfund mehr in den NHS stecken und nicht mehr an die EU überweisen müssen - wie es Nigel Farage plakatiert hat - dann muss die medizinische Versorgung im Land auch besser werden.

Das dieses Geld gar nicht fließen wird, das das britische Gesundheitssystem Fachzuwanderung aus dem Ausland braucht um überhaupt noch irgendwie zu laufen, das selbst eine Ikone wie Jaguar unter ihren indischen Eigentümern Jobs aus UK abziehen wird wenn sie in der Logistikkette massive Kostennachteile ggü. Skoda und Co. haben werden, das glauben viele Briten nicht. Und das mit dem Austritt aus der EU auch ganz viele Handelsabkommen mit anderen Ländern nicht mehr existieren, soweit denkt erst recht fast keiner.

Letztlich ist es auch eine fatale Spaltung zwischen jung und alt. Den Alten sind zu viele Polen, Rumänen etc. im Land und sie sind 'eh auf Rente. Die haben für den Brexit gestimmt. Die Mittleren waren am Arbeiten und hatten keine Zeit für Politik. Und die Jungen hatten kein Interesse an Politik. So läuft das halt dann.

Aus meiner Sicht sollte man das für die Börse nicht überbewerten. Die Briten trifft es viel härter als die EU - eben weil auch Handelsabkommen der EU mit anderen Ländern dann nicht mehr für UK gelten. Auf Einsicht bei den Briten würde ich aber nicht wetten. Und wer raus ist, ist raus. Der kann nicht so einfach von der EU wieder aufgenomen werden - dafür gibt es ja Regularien. Und wenn erfolgt eine Wiederaufnahme nicht mit den bisherigen Sonderrechten - eine weitere Kröte die UK schlucken müsste.

Viel wichtiger ist, was Trump und China machen bzw. was China mit seiner Wirtschaft macht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.636.657 von startvestor am 15.01.19 16:59:19Google doch einfach mal Hamsterkäufe und GB. Die Briten machen seit Wochen/Monaten nichts anderes, damit fängt doch keiner morgen an...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.635.220 von Wertefinder1 am 15.01.19 14:45:25Das sind langfristige Auswirkungen des Brexits. Was ich meine, sind kurzfristige. Beim harten Brexit wird am 30.03. die Grenze dicht sein. Mich interessieren da erst mal nur die Importe von GB, die nicht mehr reinkommen, weil alle an der Grenze warten. Das hält niemand lange aus. Es wird schon am 2. Tag Hamsterkäufe geben und bald danach Plünderungen. Das können die Briten nur verhindern, wenn sie sehr schnell kapitulieren und alle ohne Zollabfertigung durchwinken. Die EU wird das auch machen, weil der Druck auch hier schnell groß wird.

Niemand ist wirklich auf einen harten Brexit am 30.03. vorbereitet. Das bräuchte Jahre. Aber aufgrund der Unklarheit konnte man ja nicht schon Mitte 2016 anfangen.

Selbst wenn May morgen und nächste Woche verliert, werden immer noch die meisten glauben, dass der harte Brexit nicht kommt. Weil es kompletter Wahnsinn ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.635.466 von wiener9 am 15.01.19 15:17:12
Zitat von wiener9: korrekt ist dass ich myhammer hier damals als meinen IT/Internet Favorit vorgestellt hatte,

aber auch schon damals bei der Vorstellung hatte ich frankenland als "den myhammer Spezialisten" erwähnt,
er war es, der als erstes den Turnaround kommen sah,
kurze Zeit später vollzog die Aktie dann ja auch eine völlige Neubewertung,

die Aktie ist langfristig gesehen meiner Meinung nach aussichtsreich,
aber ich bin hier seit einiger Zeit nur an der Seitenlinie da es meiner Meinung nach aktuell noch günstigere Titel am Parkett gibt,


Da muss ich dir doch glatt einmal zustimmen ;) vielen Dank für die Richtigstellung.

Schauen wir einmal, ob ich dieses Mal auch den "Vorabriecher" habe. Damals hatte ich bei Kursen zwischen 1,25 und 1,5 eindringlich auf den sich abzeichnenden, bzw. schon laufenden Turnaround hingewiesen, ich meine du hattest die Zeichen dann ab 2 - 2,5€ richtig gedeutet ;) Die Diskussion hier soll ja auch nicht dazu da sein, anderen seine Meinung "aufzuzwängen", sondern andere über Fakten und Abschätzungen zu informieren. Seine Investentscheidung muss dann jeder selbst treffen. Diese Diskussion hier finde ich super, wobei sie gelegentlich mal etwas abdriftet, wenn ein Wert "inflationär" behandelt wird :)

Die meisten Infos zu MyHammer, auch die aus den "dürren" Jahren kann der interessierte User hier finden (siehe Links). Ich beschränke mich hier in dieser Diskussion auf gelegentliche Updates. Grundsätzlich bin ich aktuell auch zeitlich knapp dran (Kinder, Hausbau, Jobwechsel), so dass ich nicht mehr so viel zum Schreiben komme wie damals.

https://www.ariva.de/forum/umsatzentwicklung-bei-my-hammer-a…
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1158012-18241-18…

Dann mal allseits gutes Invest
Grüße
FL
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.635.892 von Aliberto am 15.01.19 15:56:39Warum so aggressiv? Wir brauchen doch wieder mehr Liebe und weniger Hass - gerade im Internet.

Ich habe in meinem Studium gelernt, das die Monatsberichte der Deutschen Bundesbank wichtige Quellen sind:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesbank-befuerchtet-keine-…

Die Bundesbank hat zwar ihre Wachstumsprognosen für Deutschland gesenkt, sie schaut aber dennoch optimistisch in die Zukunft. ... Im dritten Quartal war das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) erstmals seit dreieinhalb Jahren geschrumpft - vor allem wegen der Probleme der Autoindustrie mit dem neuen Abgasmesszyklus WLTP.

Bzgl. VW und anderen Herstellern musst Du bedenken, das VW ja auch die meisten in China verkauften Autos in China selbst produziert. Wie auch in anderen Ländern wie Brasilien. Da gibt es dann Autos, die werden hier in Deutschland gar nicht angeboten, weil sie den Geschmack der Kundschaft nicht treffen oder es andere staatliche Vorgaben gibt wie E100 in Brasilien. Und bezogen auf die Produktion bzw. das Verkaufsvolumen in Deutschland war WLTP dann schon ein massives Ereignis. Erinnere Dich doch bitte an die riesigen Lagerflächen wie beim Berliner Flughafen für die Zwischenlagerung der produzierten aber noch nicht verkauften Autos.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.686 von Wertefinder1 am 15.01.19 13:42:45Du schreibst hier teilweise einen Mist, dies ist schon ziemlich realitätsfern !!

Also die gesunkenen Autoverkäufe nur in Deutschland haben das gesamte Deutsche BIP in Q3 schrumpfen und das Q4 2018 BIP nur minimal steigen lassen. Vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen und Unsinn !! WLTP hat natürlich die Autoverkäufe in Deutschland in diesen beiden Bereichen belastet, aber die großen Deutschen Hersteller haben doch mittlerweile ihre Hauptabsatzgebiete eben nicht mehr in Deutschland, sondern in China und den USA (Exportweltmeister). Volkswagen verkauft mittlerweile ca. jeden zweiten PKW in China und da wirkt sich ein Handelskonflikt doch deutlichst stärker auf unser BIP aus, als diese "lächerliche" deutsche WLTP-Problematik.

Hast Du irgendeine Veröffentlichung über eine konkrete Einigung zwischen USA und China zum Handelskonflikt gesehen ?? Ich noch nicht ....aufgeschoben ist nicht aufgehoben !
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Hut ab Wiener für deine Ehrlichkeit bezüglich Frankenland!
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.635.055 von jambam1 am 15.01.19 14:27:19korrekt ist dass ich myhammer hier damals als meinen IT/Internet Favorit vorgestellt hatte,

aber auch schon damals bei der Vorstellung hatte ich frankenland als "den myhammer Spezialisten" erwähnt,
er war es, der als erstes den Turnaround kommen sah,
kurze Zeit später vollzog die Aktie dann ja auch eine völlige Neubewertung,

die Aktie ist langfristig gesehen meiner Meinung nach aussichtsreich,
aber ich bin hier seit einiger Zeit nur an der Seitenlinie da es meiner Meinung nach aktuell noch günstigere Titel am Parkett gibt,
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.968 von haowenshan am 15.01.19 14:16:02
Zitat von haowenshan:
Zitat von Wertefinder1: Alles in allem ist der Brexit im Weltmaßstab ein Randthema.


dir ist aber schon bekannt, dass GB ein G7 Mitglied ist (sprich zu den 7 größten Volkswirtschaften der Welt gehört)


Ja. Anteil an der Weltwirtschaftsleistung nach Kaufkraftparität 2,2 %.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bru…

Die härtesten Prognosen lauten bei einem harten Brexit glaube ich bei 8 % Rückgang der britischen Wirtschaftsleistung. Das wären dann bezogen auf die Weltwirtschaftsleistung nicht mal 0,2 %.

Und die sind in den gesenkten Prognosen für 2019, die ja schon in den Aktienkursen als Befürchtung eingeflossen sind, bereits enthalten! Also im Weltmaßstab ein Randthema.

Bzw. die teilweise extrem gesunkenen Aktienkurse solide aufgestellter Unternehmen auf zeitweise weniger als die Hälfte ihres fairen Wertes sind historische Kaufchancen. Entweder man erkennt es jetzt - oder trauert in der Zukunft der vergebenen Chance nach.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.938 von startvestor am 15.01.19 14:11:38Nein - das mit der Rückkehr kann nicht passieren - wie sollte es?

Die Sachlage ist doch die, das es heute wahrscheinlich - ggf. nach Börsenschluss - keine Mehrheit für das Verhandlungsangebot der EU geben wird. Dann muss May in spätestens 3 Tagen sagen, was die Alternativen sind. Was das ist, kann heute keiner sagen. Weil es eben sehr viel Weltfremdheit, Egoismus und Widersprüchlichkeit gibt.

Wenn man mit der EU nichts mehr zu tun haben will, dann gibt es logischerweise wieder eine Grenze zwischen UK und der EU in Irland. Will man keine Grenze weder zwischen Irland und Nordirland noch zwischen der großen und kleinen Insel, dann muss man in der EU Zollunion bleiben. Oder man muss Nordirland an Irland abtreten und bleibt mit seiner großen Insel außerhalb der EU. Dieses grundsätzliche Problem wird auch mit dem Plan von der EU/May nicht gelöst, sondern nur bis Ende 2020 vertagt.

Die Brexit-Hardliner wie Nigel Farage oder Boris Johnson haben sich aus der Verantwortung für ihre Lügenmärchen gestohlen und lassen das Volk allein. Und die Labourführung hat keine Meinung, sondern will nur an die Macht - koste es die Briten was es wolle. Müssen die selbst klären.

Die EU an sich sollten sich von dieser Zerrissenheit nicht anstecken lassen. Wenn die unbedingt ihre Automobilfirmen etc. aus dem Land treiben wollen, dann sollen sie es machen. Jaguar Landrover hat erst kürzlich ein Werk in der Slovakei eröffnet. JLR macht nicht wenig Verlust. Bei Milliarden Pfund an Zusatzkosten für die Fertigung in UK ggü. Osteuropa werden die indischen Eigentümer von Tata nicht zögern, die Produktion aus UK abzuziehen. Auch Nissan hat das angekündigt. Toyota auch. BMW auch. PSA/Vauxhall auch.

80 % aller in UK produzierten Autos gehen in den Export - die Hälfte davon in den EU-Raum. Wirtschaftlich betrachtet ist der Brexit ein Wahnsinn für UK - und die Autoindustrie ist da nur ein Ausschnitt. Aber er kann über die Zeit ziemlich gut für die EU werden, weil es Verlagerungen von ganz vielen Arbeitsplätzen aus UK gerade nach Süd/Osteuropa geben könnte.

Nationaler Egoismus ist Mist. Für die Börse, für die Wirtschaft, für die Menschen. Man kann nur hoffen, das die Deutsche AfD mit ihrem Dexit-Beschluss vom Wochenende den Anfang ihres Untergangs gelegt hat.

Warten wir die Woche ab - heute wird eher nichts entschieden. Im Weltmaßstab alles Kleinkram. Da sind Dinge wie die kürzliche einheitliche Mehrwertsteuerreform in Indien als Wachstumsimpuls, Entwicklungen in China und beim Handelsstreit USA/China viel wichtiger.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.629.613 von Frankenland am 14.01.19 20:22:52
Zitat von Frankenland: ...
Der Kurs ist meiner Meinung nach nach unten durch das damalige Übernahmeangebot von 6,5€ nach unten abgesichert mit erheblichen Chancen nach oben. Ein von mir erwartetes KGV von 15 für 2019 ist evtl. nicht das günstigste, aber bei einem Gewinnwachstum von 50%, Schuldenfreiheit und den Monetarisierungsmöglichkeiten usw. die es noch gibt für mich akt. ein sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis, das besser ist als das von so mancher Aktie die hier teilweise inflationär behandelt wird (sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;) ).

Grüße
FL



myhammer wurde von wiener schon längstens empfohlen, da dürfte sie grad bei 1 Euro plus gewesen sein.
Deshalb überrascht es mich ziemlich, dass jetzt dein Name als zuständiger Fachmann fällt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.686 von Wertefinder1 am 15.01.19 13:42:45
Zitat von Wertefinder1: Alles in allem ist der Brexit im Weltmaßstab ein Randthema.


dir ist aber schon bekannt, dass GB ein G7 Mitglied ist (sprich zu den 7 größten Volkswirtschaften der Welt gehört)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.089 von Mersault am 15.01.19 12:36:24
Zitat von Mersault: Vielen Dank für die Infos zu MyHammer. Ich finde das liest sich sehr interessant. Erinnert mich hinsichtlich Skalierungspotenzial ein wenig an Hypoport. Und im Chart sehe ich, dass sich der Kurs unter dem Strich seit drei Jahren kaum bewegt hat. Aber gut, ich bin jetzt auch nicht so der megaerfahrene Börsencrack... Mag sich vielleicht noch jemand zu dem Investment-Case äußern? Insbesondere auch @katjuscha-research, deine Einschätzung würde mich interessieren?


Gehe mal in den MyHammer-Thread. Dann wirst Du erkennen, dass sich Frankenland mit Abstand am besten bei MyHammer auskennt. Seine Prognosefähigkeit ist sicher am besten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.686 von Wertefinder1 am 15.01.19 13:42:45Heute war in der Börse am Mittag von WELT ein Experte aus Hamburg. Was der zum harten Brexit gesagt hat, hat mich wirklich erschüttert und in Hamburg werden sie sich auskennen.

Danach rechne ich ehrlich gesagt damit, dass der komplette Handel EU / UK binnen maximal einer Woche kollabieren würde. Ich schätze aber, dass danach sofort zum EU-Modus zurückgekehrt wird. Ansonsten dürfte UK sehr schnell im Bürgerkrieg sein, ich erinnere z.B. an London 2011.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_England_2011
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.634.002 von Aliberto am 15.01.19 12:27:281. Solche Insiderkäufe wie Du sie nennst, gibt es nie. Wie soll so ein einzelner Vorstand eines zweistelligen Milliardenkonzerns für 100 Mio. Euro Aktien kaufen? Und er bekommt i.d.R. schon Aktienoptionen zugeteilt. Große Firmen stellen die Aussichten ihrer Firma auch heute nie "recht positiv da", weil ihnen das schon von den Aktiengesetzen her teuer zu stehen käme. Die Aussichten werden immer realistisch bis konservativ zurückhaltend prognostiziert.

2. Eben. Es gibt ja heute Firmen, die 2019 ihren Nettogewinn ggü. 2018 nach heutiger Lage stark steigen dürften. Die eine satte Nettoliquidität haben. Und die trotzdem unter ihrem Buchwert notieren. Z.B. CropEnergies. Das ist eine historische Chance.

3. Q3 und Q4 in Deutschland waren wesentlich durch WLTP beeinflusst - sagt jeder Kommentar dazu. Das ist jetzt weitgehend vorbei.

Man sollte auch die Unsicherheit nicht weiter schüren, sondern zu einer realistischen Lagebeurteilung beitragen. Dazu gehört z.B., das Grossbritannien auch mit einem harten Brexit nicht von der Landkarte verschwindet. Es wird weiter Handel mit UK geben. Nur durch Zollformalitäten vllt. so erschwert, das Grossbritannien als Produktionsstandort an Attraktivität verliert und z.B. Autohersteller wie JLR, Nissan, Honda ihre Produktion in die EU verlegen. Was aber ggf. durch einen massiven Wertverlust des britischen Pfundes kompensiert wird und die Verlagerung dann doch nicht kommt. Alles in allem ist der Brexit im Weltmaßstab ein Randthema.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.629.613 von Frankenland am 14.01.19 20:22:52Vielen Dank für die Infos zu MyHammer. Ich finde das liest sich sehr interessant. Erinnert mich hinsichtlich Skalierungspotenzial ein wenig an Hypoport. Und im Chart sehe ich, dass sich der Kurs unter dem Strich seit drei Jahren kaum bewegt hat. Aber gut, ich bin jetzt auch nicht so der megaerfahrene Börsencrack... Mag sich vielleicht noch jemand zu dem Investment-Case äußern? Insbesondere auch @katjuscha-research, deine Einschätzung würde mich interessieren?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.633.279 von Wertefinder1 am 15.01.19 11:18:15
Zitat von Wertefinder1: Dabei ist die Lage in ganz vielen Bereichen - gerade für die Wirtschaft wichtigen Bereichen wie Konjunktur, Beschäftigung, Steuern - so gut wie nie zuvor. Analog sehen viele Börsenanalysten nur Probleme - und nehmen dabei gar nicht mehr die gute Gewinnlage und (historisch) hohe Dividendenrenditen vieler Unternehmen wahr.


1) Aussagen oder Artikel von Redakteuren sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, genau so wie Empfehlungen in Börsenblättchen; schließlich müssen Zeitungen ja verkauft und möglichst fette Schlagzeilen geschrieben werden.

Wenn aber Vorstandsvorsitzende großer AG´s reihenweise mahnen, dann hat dies schon eine ganz andere Gewichtung; diese Personen "sitzen schließlich direkt an der Quelle" und können bzw. sollten die nähere zukünftige Entwicklung schon recht gut einschätzen können. Diese Personen stellen ja naturgemäß in der Regel "Ihre AG" und die Aussichten immer recht positiv da und dies liegt ja auch in ihrem Interesse bzw. ihrem Job begründet.

Frage: Warum haben in den letzten beiden Quartalen 2018 z.B. bei den großen Deutschen Autobauern keine größeren (!) Insiderkäufe stattgefunden, wenn es 2019 doch wesentlich besser wird bzw. die Kurse eine Unterbewertung vermuten lassen ?

2) An der Börse wird nicht die Vergangenheit oder die Gegenwart gehandelt, sondern die Zukunft !! Gewinne 2017 oder 2018 interessieren nur noch am Rande ! Aussichten 2019 und danach zählen !

3) Stichwort: Wirtschaftslage
Kommt halt immer darauf an, welchen Zeitraum man betrachtet ! Das komplette Jahr 2018 war für Deutschland ein sehr gutes Jahr und hier gab es ja insgesamt noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, wenn man dann allerdings nur die letzten beiden Quartale 2018 betrachtet, sieht der Sachverhalt schon wieder ganz anders aus und hier gab es in Q3 ein Wirtschaftsrückgang und in Q4 bestensfalls ein Miniwachstum !

Und die Frage ist jetzt halt, wie geht es in Q1 und Q2 2019 zunächst weiter und was ist in den Kursen eingepreist ??

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bip-zahlen-…

Hier mal ein m.M.n. sehr interessantes Interview mit dem Chefanlagestratege von Allianz Global Investor:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends…

Ein Satz daraus hat mir besonders gut gefallen und diesen kann wohl derzeit auf viele Politiker und Länder beziehen und nicht nur auf den Brexit:

"Wir befinden uns in einer Phase radikaler Unsicherheit. Während hinter Risiken eine Wahrscheinlichkeit steht, weiß bei radikaler Unsicherheit niemand, was kommt."
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heute ist schon ein schräger Tag. der BREXIT Tag, vor dem ich mich vor Jahresende "gefürchtet" habe, zählt hinsichtlich der Entwicklung meines Portfolios bisher zu den erfolgreichsten Tagen in diesem Jahr...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.631.401 von valueanleger am 15.01.19 07:09:42Viele Unternehmen kenne ich gar nicht. Ich habe da andere TOP-Unternehmen, die sich in einer ausgezeichneten wirtschaftlichen Verfassung befinden, Wettbewerbsvorteile haben, von aufrichtigen Managern geleitet werden und deren Aktien man in der gegenwärtigen Ausnahmesituation zu einem Preis (sehr) deutlich unter dem inneren Wert kaufen kann

Im Schnitt der Jahr 2014 - 2019 liege ich besser als der Index. Das stimmt mich auch zuversichtlich - trotz der sehr hohen Verluste im Jahr 2018. Aus den dadurch erreichten teilweise historisch niedrigen Bewertungen mancher Aktien ergeben sich für 2019 dann allerdings auch enorme Chancen. Manche TOP-Aktie kann vom aktuell extrem niedrigen Niveau 100 % Zuwachs haben und wäre selbst dann nicht zu teuer.

Es ist im Moment etwas wie in der Politik. Eine AfD muss permanent unser Deutsches Vaterland und Europa schlechtreden, weil sie daraus ihre Daseinsberechtigung ableitet. Dabei ist die Lage in ganz vielen Bereichen - gerade für die Wirtschaft wichtigen Bereichen wie Konjunktur, Beschäftigung, Steuern - so gut wie nie zuvor. Analog sehen viele Börsenanalysten nur Probleme - und nehmen dabei gar nicht mehr die gute Gewinnlage und (historisch) hohe Dividendenrenditen vieler Unternehmen wahr.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.631.434 von valueanleger am 15.01.19 07:21:44na ja, ich würde das mit Conti noch nicht überbewerten.

viele letztes Jahr abgestürzte Aktien bzw. die Unternehmen werden erstmal zwar leicht schlechtere Gewinne erwarten als 2018, und da der Markt noch weniger erwartet hat, erstmal steigen. Das Problem geht doch aber tiefer. Die Vorstände werden erstmal mit bestem Wissen und Gewissen das als 2019er Prognose verkünden, was der heutigen Konjunkturlage/perspektive entspricht, aber wenn sich die Lage weiter verschlechtert, werden auch Conti, Covestro und Co dann im Laufe des Jahres ihre eh schon tiefen Prognosen nochmals senken müssen. Aktuell reicht es dem Markt aber nach den stark gefallenen Kursen, was man gestern zu hören bekam, da das erstmal auf KGV von 9-10 hinausläuft und historisch günstig ist. Ich würd aber drauf wetten, dass das wie so oft in Baissephasen zu 1-2 Prognosesenkungen im laufenden Jahr kommen wird.

Trotzdem kann man die bear market Rallye nun natürlich mal spielen. Das könnte einige dieser letztes Jahr gerupften Aktien in den nächsten Wochen nochmals 10-15% hochspülen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.631.434 von valueanleger am 15.01.19 07:21:44
Automotive-Sektor 2019 - Aussichten?
Zitat von valueanleger: Gestern gab es bei Conti eine Gewinnwarnung und der Kurs ist sogar oder sollte man sagen logischerweise gestiegen.
Ein paar Ängstliche sind zum Börsenstart noch ausgestiegen und durften mit ansehen wie die Aktie vom Tief deutlich gestiegen ist.
Nun ja - Lehrgeld muss man eben bezahlen, bringt aber nur was wenn man auch daraus lernt.
Die nun kommenden schlechten Meldungen in der Automotive Industrie sind in den Kursen, größtenteils, enthalten.
Große Unternehmen, wie der Blue Chip Conti, werden aus Sieger aus der Korrektur und auch Marktbereinigung hervorgehen.
Schäffler wurde gleich mit nach oben gezogen und bei Dürr sieht es auch nicht schlecht aus.
Die großen Zulieferer und die Automobilkonzerne stehen vor einer starken Investitionsoffensive.
Davon profitieren die Ingenieurbüros, Entwickler und die Anlagenbauer als erste.
Probleme bekommen die Unternehmen welche nicht mehrere Standbeine haben oder denen das nötige Kapital zur Expansion fehlt.
Bei den meisten deutschen Unternehmen habe ich hier keine Bedenken.
Trotzdem wird es zu Insolvenzen (bei den kleineren und nichtbörsennotierten Firmen) sowie zu Übernahmen bei den Innovationsführern kommen.
Man sollte also nicht den ganzen Sektor links liegen lassen bzw. als zum Tode verurteilt sehen.
Die deutschen Unternehmen sind stärker als viele denken - warum immer dieser Pessimismus??? :rolleyes:

Gruß
Value


Ich denke das wir für 2019 von einem stagnierenden globalen Gesamtmarkt ausgehen können, da wir im Q1, Q2 2019 auf dem erniedrigten Niveau H2 2018 bewegen werden. Wer hierbei Marktanteile verlieren und gewinnen wird, bleibt abzuwarten. Spätestens seit dem Erfolg von Modell 3 von Tesla sind alle anderen wach geworden und fangen an zu rennen, um ebenfalls an diesem Mega-Trend teilzunehmen.

Und jetzt kommt der Punkt, was ist schon eingepreist und was nicht in den aktuellen Kursen. Ich denke, das die Unternehmen eine gute Chance haben, die

a) Trotz der genannten Rahmenbedingungen wachsen können, weil sie mehr Teile je Fahrzeug verbauen und global aufgestellt sind. Schönes Beispiel dafür ist etwa Elmos
b) Wenn man bei den Megatrends gut vertreten ist. Hierbei würde ich Paragon nennen wollen, da mit E-Mobilität und Digitale Assistenz zwei junge Geschäftsbereiche hier organisch um 50 % p.a. wachsen werden. Im Kernsegment wird man den Umsatz mindestens halten können (vor Zukäufen), weil man im Bereich Kinnematik zweistellig wachsen wird, im Bereich Sensoren mehr Sensoren pro Auto verbauen wird (Stichwort z.b. Dust detect/dust protect) und im Bereich Interieur neue Sound/Bediensysteme in den Markt bringt

Mein Fazit: Wenn meine Annahmen stimmen, dann sollte viel im Kurs der genannten Werte enthalten sein. Für Paragon und gegen Elmos habe ich mich bei der Depotauswahl ausgesprochen, weil das Margenniveau von Elmos auf Rekordhoch steht und ich hier keine Steigerungen für möglich halte, was bei Paragon in 2019, aber insbesondere ab 2020 wahrscheinlich ist.

Griß
Gestern gab es bei Conti eine Gewinnwarnung und der Kurs ist sogar oder sollte man sagen logischerweise gestiegen.
Ein paar Ängstliche sind zum Börsenstart noch ausgestiegen und durften mit ansehen wie die Aktie vom Tief deutlich gestiegen ist.
Nun ja - Lehrgeld muss man eben bezahlen, bringt aber nur was wenn man auch daraus lernt.
Die nun kommenden schlechten Meldungen in der Automotive Industrie sind in den Kursen, größtenteils, enthalten.
Große Unternehmen, wie der Blue Chip Conti, werden aus Sieger aus der Korrektur und auch Marktbereinigung hervorgehen.
Schäffler wurde gleich mit nach oben gezogen und bei Dürr sieht es auch nicht schlecht aus.
Die großen Zulieferer und die Automobilkonzerne stehen vor einer starken Investitionsoffensive.
Davon profitieren die Ingenieurbüros, Entwickler und die Anlagenbauer als erste.
Probleme bekommen die Unternehmen welche nicht mehrere Standbeine haben oder denen das nötige Kapital zur Expansion fehlt.
Bei den meisten deutschen Unternehmen habe ich hier keine Bedenken.
Trotzdem wird es zu Insolvenzen (bei den kleineren und nichtbörsennotierten Firmen) sowie zu Übernahmen bei den Innovationsführern kommen.
Man sollte also nicht den ganzen Sektor links liegen lassen bzw. als zum Tode verurteilt sehen.
Die deutschen Unternehmen sind stärker als viele denken - warum immer dieser Pessimismus??? :rolleyes:

Gruß
Value
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.629.289 von Wertefinder1 am 14.01.19 19:47:32Dieser Index hat nun wirklich einige der TOP Unternehmen mit dabei.
Und trotzdem hat er -20% in 2018 gemacht.
Das ist aber kein Problem, sondern zeigt nur das auch schlechte Jahre ganz normal sind und man deshalb nicht sofort sein ganzes Depot über den Jordan schicken muss.
Die Cashquote beträgt nur noch 5,83% - sie werden somit massiv profitieren sobald die Kurse nachhaltig anziehen.
Fast alle Werte habe ich auch in meinem Depot - das bestätigt meine Strategie. ;)
Nun ja, ich bin schließlich auch ein Peter Lynch Anhänger.

Gruß
Value
13 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
MyHammer Update: Zahlenschätzungen 2018 und Start 2019
Ich beobachte ja schon seit Jahren die Entwicklungen bei MyHammer und leite aus den Beobachtungen der Partnerzahlen im Branchenbuch (= Anzahl zahlender Kunden die ein Laufzeitpaket abgeschlossen haben) die Umsatz und Gewinnzahlen ab. In den letzten Jahren hat das sehr gut geklappt (siehe meine Diskussion bei Ariva/JaminGottfried). Dieses Jahr ist es etwas schwieriger, da man zusätzliche Kontaktgebühren eingeführt hat. Sollte aber trotzdem einigermaßen passen.

Es schaut so aus, als wären trotz der zusätzlichen Gebühren für die Kunden die Partnerzahlen in Q4 konstant geblieben, damit sollten die 2 Mio Gewinn in 2018 auf Jahressicht machbar sein (nach 1,1 Mio in 2017). Ich weiß allerdings nicht, ob die TV-Werbung die offensichtlich in Q1 2019 wieder läuft, neu ist oder die alten Spots. Wenn neu, könnten Ende 2018 ggf. Produktionskosten aufgelaufen sein.

Der Start in 2019 läuft scheinbar erstaunlich gut, dafür dass es das (zusätzliche) neue Gebührenmodell gibt. Ich schätze ca. 300 zusätzliche Partner in den ersten 2 Wochen. Das ist der zweitbeste Wert für den Jahresstart den ich seit 7 Jahren beobachtet habe. Bei MyHammer ist das Q1 das richtungsweisende Quartal für das jeweilige Jahr, hier werden die meisten Starterpakete verkauft, die dann im Laufe des Jahres in Laufzeitverträge verlängert, oder gekündigt werden.

Wie hier schon hergeleitet, gehe ich bei dieser Entwicklung von einem Umsatzwachstum von ca. 20% in diesem Jahr aus und einer Gewinnsteigerung von >50%. Wenn keine größeren Invests in Produktentwicklungen oder sonstige Invests in zukünftiges Wachstum getätigt werden, schätze ich auch für 2020 ein Gewinnwachstum von 50%, da die Erweiterung des Gebührenmodells erst gegen Ende 2019 abgeschlossen sein soll wirkt sich diese dann erst in 2020 voll aus.

An der letzten HV wurde erwähnt, dass man erwartet dass die großen Player wie Facebook auch in diesen Markt der Handwerker und Dienstleistungsvermittlung einsteigen werden. Da die Konzernmutter von MyHammer, Homeadvisor, in den USA schon mit Facebook kooperiert, gehe ich davon aus, dass das auch für Deutschland eine sehr naheliegende Option ist. Durch die Erweiterung des Gebührenmodells (monatliche Grundgebühren + neu Kontaktgebühren) wird der durchschnittliche Umsatz je MyHammer Kunde signifikant steigen (was er in den letzten Jahren auch schon sukzessive getan hat). Dies bedeutet, dass Werbemaßnahmen oder Kooperationen wesentlich effektiver bzw. ertragreicher werden. Ich vermute, dass es zu einer großen Kooperation kommt, wenn das neue Gebührenmodell großteils eingeführt ist.

Es gibt ja auch noch weitere Monetarisierungsmöglichkeiten, die auch schon auf der HV angesprochen wurden, wie z.B. die Rechnungsstellung für die Handwerker über das Portal. Ich gehe davon aus, dass dies die nächste größere Plattformerweiterung wird, es liegt einfach nahe und bietet den Handwerkern einen Mehrwert.

Der Kurs ist meiner Meinung nach nach unten durch das damalige Übernahmeangebot von 6,5€ nach unten abgesichert mit erheblichen Chancen nach oben. Ein von mir erwartetes KGV von 15 für 2019 ist evtl. nicht das günstigste, aber bei einem Gewinnwachstum von 50%, Schuldenfreiheit und den Monetarisierungsmöglichkeiten usw. die es noch gibt für mich akt. ein sehr gutes Chance-Risiko-Verhältnis, das besser ist als das von so mancher Aktie die hier teilweise inflationär behandelt wird (sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;) ).

Grüße
FL
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.629.289 von Wertefinder1 am 14.01.19 19:47:32 Oh ja, Softing wird in der Tat von einem Manager geleitet der wie ein Eigentümer handelt ;)
Gerade mal wieder auf den Value-Stars-Deutschland-Index geschaut:

Zur Aktienauswahl:

Die Strategie des Value-Investing wird im Musterdepot des Anlegerbriefs angewendet. Sie ist eine rationale und systematische Anlagestrategie, die auf den Grundsätzen herausragender Investoren wie Warren Buffett, Benjamin Graham und Peter Lynch beruht. Die Value-Strategie bedient sich ausschließlich der Fundamentalanalyse. Bei der Suche nach aussichtsreichen Unternehmen stehen vier Fragen im Mittelpunkt:

o Befindet sich das Unternehmen in einer ausgezeichneten wirtschaftlichen Verfassung?
o Besitzt das Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die auch in Zukunft eine positive Entwicklung ermöglichen?
o Wird das Unternehmen von aufrichtigen Managern geleitet, die wie Eigentümer handeln?
o Kann die Aktie des Unternehmens zu einem Preis deutlich unter dem inneren Wert gekauft werden?


Performance:
seit Emission +70,90 % (DAX +15,19 %)
2019 +4,21 % (DAX +2,95 %)
2018 -20,77 % (DAX -18,26 %)
2017 +29,20 % (DAX +12,50 %)
2016 +17,10 % (DAX +6,90 %)
2015 +23,10 % (DAX +9,60 %)
2014 +11,10 % (DAX +2,70 %)

Positionen zum 30.11.2018
7C SOLARPARKEN AG O.N. 9,92%
SMT SCHARF AG 8,97%
SIXT SE VZO O.N. 8,52%
PSI SOFTWARE AG NA O.N. 6,17%
NABALTEC AG INH. 5,97%
BLUE CAP O.N. 5,87%
STEICO SE 5,26%
SILTRONIC AG NA O.N. 4,75%
EINHELL GERMANY VZO O.N. 4,61%
GRENKE AG NA O.N. 4,38%
A.SPRINGER SE VNA 3,62%
M-U-T AG MESSGER.INH.O.N. 3,51%
BAYWA AG VINK.NA. O.N. 3,45%
FINTECH GROUP AG NA O.N. 3,37%
HELLA KGAA HUECK+CO. O.N. 3,06%
ELMOS SEMICONDUCTOR AG 3,03%
MEDIOS AG O.N. 2,73%
SOFTING AG O.N. 2,40%
UZIN UTZ AG O.N. 2,20%
E.ON AG NA 1,69%
DT.ROHSTOFF AG NA O.N. 0,68%
Gewichtung 30.11.2018
Aktien 94,17 %
Cash 5,83 %

https://anlegerbrief.com/zertifikat.php#download
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.628.812 von kronos01 am 14.01.19 18:59:23
Zitat von kronos01: bei Corestate gab es heute einen dicken Insiderkauf von knapp 100.000 Euro. ...


Alles relativ.

Bei Klöckner&Co. hat der Insider schon für mehrere hundert Millionen Euro Aktien gekauft. Hat die Aktie aber trotzdem nicht davor bewahrt, seit Januar 2017 über 50 % und nur seit Oktober 2018 in der Spitze 40 % an Wert zu verlieren und auf ein KBV von nur ca. 0,5 zu fallen.


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