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ZUCKER & CO. AG - Top News / Mantelspeku und Neuausrichtung endlich erfolgreich!!! - Die letzten 30 Beiträge



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Geld war da doch vorher schon keins mehr in der Kasse, nachdem man die Immobilie billig verkauft hatte und sich die Aktien-Beteiligungen, was war es noch gleich, als wertlos oder jedenfalls unverkäuflich erwiesen hatten. In Abwicklung heißt ja nur, dass jetzt alles liquidiert wird und ein unwahrscheinlicher Überschuss an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Also "unwahrscheinlich" im Sinne von unwahrscheinlich, dass überhaupt was bleibt und nicht im Sinne von unwahrscheinlich hoch. Die abwicklung scheint aber abgeschlossen zu sein (mit oder ohne Schlusserlös)?!

Die längst nicht mehr börslich Aktien kann man wohl weiterhin gegen die Urkunde über den Anteil an einer Globalurkunde tauschen, nur was hat man davon, so lange es kein Geld mehr geben wird? Hat man mehrere Aktien, kann man diese vielleicht auch ausliefern lassen und sein Heim damit dekorieren. Oder ist es vielleicht sogar dafür schon zu spät.

Bis zur Auszahlung von Abwicklungsraten, kann so ein Abwicklungsbeschluss auch zurückgenommen werden, die Anmathe AG hatte ja im März 2015 (Bundesanzeiger 20.03.2015) verlauten lassen, man habe die Zucker AG zur Einberufung einer HV aufgefordert. Der seinerzeitige Abwicklungsbeschluss wurde wohl auf der ao HV vom 28.10.2008 gefasst. (Einladung im Bundesanzeiger vom 19.09.2008) Bereits am 17.11.2008 wurde mitgeteilt, dass Uwe Sander zum Abwickler bestellt wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.033.951 von honigbaer am 15.02.18 15:28:30Und was heißt das nun? Geld weg?
Heute im Bundesanzeiger:

Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen AG
Bonn Gesellschaftsbekanntmachungen Abwicklung 15.02.2018

Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen AG
Bonn

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, sich bei ihr zu melden.

Der Abwickler
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.186.706 von DachsKurt am 22.06.17 17:00:06..ob der der Meinung ist, dass sich dieser Thread mit Rohstoffen (also quasi Zucker & co) beschäftigt? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.186.502 von Scheiss_Egal am 22.06.17 16:27:20Für einen Moderator finde ich das Posting echt peinlich aber das ist meine Meinung

keine Kaufempfehlung
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.183.739 von thschmidt am 22.06.17 10:21:41Der Zuckerpreis ist bei dieser Aktie ja ein überaus wichtiges Entscheidungskriterium für den Kauf und Verkauf der Aktie.... :laugh:
Der Zuckerpreis kann jetzt auch auf Wallstreet:online aufgerufen und z.B. in die Watchlist aufgenommen werden:

www.wallstreet-online.de/rohstoffe/zuckerpreis
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.273.035 von honigbaer am 08.02.17 17:51:58So geht der Umtausch, wie mal letztes Jahr im Bundesanzeiger mitgeteilt wurde, aber die Aktionäre von ihren Banken nicht informiert wurden:

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…
Heute war die Kraftloserklärung für die alten Urkunden im Bundesanzeiger:
Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen AG
Bonn
Bekanntmachung über die Kraftloserklärung von Aktienurkunden gemäß § 73 AktG der Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft i. L. mit Sitz in Bonn (früher: Zucker & Co. Vermögensverwaltung Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin) ...


Die Urkunden können aber weiterhin in entsprechende Bescheinigungen zum Nachweis des Anteilsbesitzes an der Globalurkunde umgetauscht werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.936.180 von honigbaer am 28.07.16 11:49:09
Zitat von honigbaer: Das wäre dann erst noch interessant, wegen der selteneren Sammelurkunden, aber ich glaube 350 x 1.000 und 870 x 100DM war es nur bis zur Kapitalerhöhung 1:1 von 1996 und seitdem gibt es nur noch Einzelurkunden.

Die Direktbanken können mangels Filialnetz nur auf dem Postweg ausliefern und lassen sich das laut Preisverzeichnis teuer bezahlen. Kommt ja heutzutage auch selten vor, denn fast alles ist globalverbrieft und bei der Auslieferung gehen die steuerlichen Anschaffungskosten auch erstmal unter.



Hat schon jemand eine Mitteilung von seiner Bank zum Umtausch erhalten? Meine Bank sagte mir auf Anfrage, in solchen Fällen würde nichts verschickt, andere Banken könnten das aber anders handhaben. Jeder Aktionär sei dafür selber verantwortlich, auch wenn die Aktien bei einem Depot ihrer Bank verbucht sind. Nur woher sollen die Aktionäre das wissen, die werden kaum jeden Tag nur den Bundesanzeiger lesen und auswerten?
Das wäre dann erst noch interessant, wegen der selteneren Sammelurkunden, aber ich glaube 350 x 1.000 und 870 x 100DM war es nur bis zur Kapitalerhöhung 1:1 von 1996 und seitdem gibt es nur noch Einzelurkunden.

Die Direktbanken können mangels Filialnetz nur auf dem Postweg ausliefern und lassen sich das laut Preisverzeichnis teuer bezahlen. Kommt ja heutzutage auch selten vor, denn fast alles ist globalverbrieft und bei der Auslieferung gehen die steuerlichen Anschaffungskosten auch erstmal unter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.935.418 von honigbaer am 28.07.16 10:35:47
Zitat von honigbaer: Das gibt also Papierkrieg mit dem Finanzamt, wobei im Fall der Anschaffung ab 2009 ja ein verlustträchtiger Veräußerungsvorgang eher ein Vorteil wäre.

Angesichts der geringen Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt nochmal Wind in die (fast?) vermögenslose Gesellschaft in Liquidation kommt, wird wohl mancher die Urkunden in der Schreibtischsschublade lassen. Und ob man bei Bankverwahrung jetzt überhaupt noch etwas ausgeliefert bekommt. Vermutlich doch. Aber dann hat man wieder bis zur Einreichung bei der Gesellschaft keine Stimm- und Vermögensrechte und wenn es dann doch noch eine HV oder einen Liquidationserlös gibt, wird kaum ein freier Aktionär präsent sein und Herr Sander kann schalten und walten wie es ihm gefällt. :(



Muss halt jeder für sich selber entscheiden, ob ihm das Wertpapier im Rahmen an der Wand mehr Wert ist als das Stimmrecht bei einer HV, was auch immer mit der AG passiert. Soweit ich weiß, gibt es aber eh nicht so viele Einzelurkunden. Eine habe ich zumindest. Die meisten sind Sammelurkunden. Und die Auslieferung der effektiven Stücke bei den Banken ist ja glaube ich nicht ganz billig. Lohnt sich aus meiner Sicht nicht sonderlich.
Das gibt also Papierkrieg mit dem Finanzamt, wobei im Fall der Anschaffung ab 2009 ja ein verlustträchtiger Veräußerungsvorgang eher ein Vorteil wäre.

Angesichts der geringen Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt nochmal Wind in die (fast?) vermögenslose Gesellschaft in Liquidation kommt, wird wohl mancher die Urkunden in der Schreibtischsschublade lassen. Und ob man bei Bankverwahrung jetzt überhaupt noch etwas ausgeliefert bekommt. Vermutlich doch. Aber dann hat man wieder bis zur Einreichung bei der Gesellschaft keine Stimm- und Vermögensrechte und wenn es dann doch noch eine HV oder einen Liquidationserlös gibt, wird kaum ein freier Aktionär präsent sein und Herr Sander kann schalten und walten wie es ihm gefällt. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.932.514 von honigbaer am 27.07.16 23:23:05
Zitat von honigbaer: Das kommt mir aber spanisch vor. Bei einer Übertragung in ein Fremddepot wird der Vorgang doch steuerlich als Veräußerung behandelt. Und von der genannten Verwahrung der Globalurkunde bei Clearstream ist auch nicht die Rede, Übertragungen zwischen den Gesellschaftern müssten dann jeweils unter Mitwirkung der Gesellschaft erfolgen? Blick ich nicht. Bei Kur und Verkehrsbetriebe Oberstdorf muss man auch die Urkunden einreichen, aber dann wird der Bestand wieder im Depot gutgeschrieben. Bei Zucker will man Bescheinigungen ausstellen?!



So wie sich das anhört, wird die Globalurkunde nicht mehr bei Clearmstram Banking verwahrt und auch Depotbestände wird es nicht mehr geben, sondern nur noch Übertragungsvorgänge, die über die AG selber laufen. Habe mal in der Fachliteratur geschaut. Diese Möglichkeit gibt es durchaus bei kleineren AG ohne Börsennotierung. Die Steuerpflicht sehe ich nicht, da man ja Ersatz geliefert bekommt, zwar nicht als Depotgutschrift, aber als Bescheinigung und kann so den Umtauschvorgang gegenüber dem Finanzamt dokumentieren. Man bleibt ja nach wie vor Aktionär der AG.
Das kommt mir aber spanisch vor. Bei einer Übertragung in ein Fremddepot wird der Vorgang doch steuerlich als Veräußerung behandelt. Und von der genannten Verwahrung der Globalurkunde bei Clearstream ist auch nicht die Rede, Übertragungen zwischen den Gesellschaftern müssten dann jeweils unter Mitwirkung der Gesellschaft erfolgen? Blick ich nicht. Bei Kur und Verkehrsbetriebe Oberstdorf muss man auch die Urkunden einreichen, aber dann wird der Bestand wieder im Depot gutgeschrieben. Bei Zucker will man Bescheinigungen ausstellen?!
Ging ab nun doch recht zügig, heute im Bundesanzeiger:


Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen AG
Bonn
Erste Aufforderung zum Aktienumtausch der
Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft mit Sitz in Bonn
(früher: Zucker & Co. Vermögensverwaltung Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin)
(WKN 786 000 / ISIN DE0007860009)
Die ordentliche Hauptversammlung der Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft (Gesellschaft) vom 18.02.2005 hat beschlossen,

1.
die Firma der Gesellschaft von „Zucker & Co. Vermögensverwaltung Aktiengesellschaft” in „Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft“ zu ändern und
2.
den Satzungssitz der Gesellschaft von Berlin nach Bonn zu verlegen.
Die Satzungsänderungen wurden am 18.03.2005 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Durch diese Änderungen der Firma und des Satzungssitzes der Gesellschaft ist der Inhalt der Aktienurkunden der Gesellschaft unrichtig geworden. Wir richten deshalb hiermit an die Aktionäre der Gesellschaft die

Erste Aufforderung,
in der Zeit vom 01.09.2016 bis zum Ablauf des 30.11.2016
sämtliche auf die frühere Firma und den früheren Sitz lautenden unrichtigen Inhaberaktien einschließlich der zu jeder Aktienurkunde gehörenden Gewinnanteilscheine und des Erneuerungsscheins an die Gesellschaft in 53123 Bonn, Fontainengraben 26 per eingeschriebenem Brief einzureichen.

Wenn und soweit die unrichtig gewordenen Aktienurkunden bei einem Kreditinstitut verwahrt werden, ist der verwahrenden Depotbank der Auftrag zur Übertragung der unrichtig gewordenen Aktienurkunden in das folgende Abwicklungsdepot zu erteilen: Zucker & Co. AG, c/o Uwe Sander, Deutsche Bank AG, IBAN: DE31 3807 0024 0323 7203 02 und der Gesellschaft die Übertragung schrfitlich per Post oder per E-Mail: zucker.ag@outlook.com unter Beifügung einer Kopie der Übertragungsbescheinigung anzuzeigen. Die Aktienübertragung wird in der Regel von inländischen Kreditinstituten kostenfrei durchgeführt.

§ 4 der Gesellschaftssatzung schließt das Recht der Aktionäre auf Verbriefung ihres Anteils an der Gesellschaft aus, sodass zukünftig von dem Recht der Globalverbriefung Gebrauch gemacht werden wird und die Aktionäre nach Abschluss des Verfahrens lediglich eine Mitteilung über die Höhe ihrer Beteiligung an der Gesellschaft erhalten.

Inhaberaktien, die trotz dreimaliger Veröffentlichung dieser Aufforderung nicht eingereicht worden sind, werden mit Genehmigung des Amtsgerichts Bonn – Handelsregister – vom 27.05.2016 (Az: HRB 13646) einschließlich Gewinnanteilscheinen und Erneuerungsschein für kraftlos erklärt werden.



Zucker & Co. Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft

Der Liquidator
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.922.443 von SteffensOnline am 26.07.16 23:44:44
Zitat von SteffensOnline: OK, ein Tausch gegen eine Globalurkunde macht natürlich Sinn. Diese wird übrigens auch bei Clearstream verwahrt, sonst wären Buchungen auf den Depots der Aktionäre nicht möglich.

Warten wir ab wann das ganze über die Bühne geht.


Also den Sinn der Globalverbriefung verstehe ich nicht so recht, da müsste es ja eine gesetzliche Regelung geben, die bei Globalverbriefung den Banken erlaubt, NICHT über die Hauptversammlung zu informieren. Und noch eine, die den Banken erlaubt, auf Kosten der AG ohne deren Zustimmung Hauptversammlungseinladungen zu schicken. Und welche Hauptversammlung überhaupt? Die letzte HV liegt rund 8 Jahre zurück und die Gesellschaft befindet sich in Liquidation.

Aber Abwarten ist natürlich genau verkehrt, sondern man sollte sich schnell die Urkunden noch ausliefern lassen, BEVOR das umgesetzt wird. Dann hat man wenigstens etwas Papier für schlechte Zeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.910.992 von Mantelspezzi am 25.07.16 18:39:38OK, ein Tausch gegen eine Globalurkunde macht natürlich Sinn. Diese wird übrigens auch bei Clearstream verwahrt, sonst wären Buchungen auf den Depots der Aktionäre nicht möglich.

Warten wir ab wann das ganze über die Bühne geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.893.325 von SteffensOnline am 22.07.16 16:41:00
Zitat von SteffensOnline: @ Mantelspezzi

Ich halte diesen Urkundentausch für Unsinn.

Zuerst einmal kommt vor der Kraftloserklärung eine dreimalige "Aufforderung zur Einreichung der unrichtig gewordenen Aktienurkunden", anschliessend erfolgt die Kraftloserklärung. Das ganze muss dann auch noch im Bundesanzeiger veröffenlicht werden!

Neudruck und Umtausch kosten Geld, das aber hat die Zucker & Co. AG nicht. Oder zahlt Sander selbst? Am besten rufst Du Herrn Sander noch mal an und fragst genau nach.

Wer seine Zucker-Aktien loswerden will, auch um den Verlust für die Steuererklärung zu realisieren, kann mir eine Boardmail schreiben. Ich suche ein paar Stücke.




Habe heute nochmal mit Sanders telefoniert und nach den Hintergründen gefragt. Die Antwort war einfach, knapp und plausibel: Man will nur noch gegen einen Globalurkunde tauschen, da die Satzung dies vorsieht, die Aktien werden nicht mehr bei Clearstream Banking verwahrt und die Aktionäre erhalten nur noch eine Bescheinigung über ihren Anteilsbesitz. Damit entfallen offenbar erhebliche HV-Kosten, da HV nur noch über den Bundesanzeiger veröffentlicht werden muss und die ganzen Banken keine Einladungen mehr versenden müssen. Spart rund offenbar 2.5 TEUR an Kosten. Aufhebung der Liquidation scheint offenbar zu kommen. Veröffentlichung des Umtausches im Bundesanzeiger erfolgt wohl kurzfristig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.361.610 von Mantelspezzi am 07.05.16 22:55:05
Urkundentausch
@ Mantelspezzi

Ich halte diesen Urkundentausch für Unsinn.

Zuerst einmal kommt vor der Kraftloserklärung eine dreimalige "Aufforderung zur Einreichung der unrichtig gewordenen Aktienurkunden", anschliessend erfolgt die Kraftloserklärung. Das ganze muss dann auch noch im Bundesanzeiger veröffenlicht werden!

Neudruck und Umtausch kosten Geld, das aber hat die Zucker & Co. AG nicht. Oder zahlt Sander selbst? Am besten rufst Du Herrn Sander noch mal an und fragst genau nach.

Wer seine Zucker-Aktien loswerden will, auch um den Verlust für die Steuererklärung zu realisieren, kann mir eine Boardmail schreiben. Ich suche ein paar Stücke.
Habe neulich mit dem Liquidator kurz telefoniert, um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Und er sagte, dass offenbar die alten Aktienurkunden gegen neue Urkunden ausgetauscht werden sollen, da sie unrichtig sind und noch die alte Firmenbezeichnung den alten Sitz enthalten. Man warte noch auf die Kraftloserklärung der Urkunden durch das Gericht, um mit dem Umtausch beginnen zu können. Welchen Sinn das haben sollte, erschließt sich mir nicht und wollte er mir auch so ad hoc nicht beantworten. Habt ihr eine Idee?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.989.035 von vonHS am 02.11.15 21:31:03Sorry, das mit dem Beitrag verlinken, klappte irgendwie nicht... :-(
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.927.106 von ThomasZuern007 am 25.10.15 10:50:04Vielleicht dauert die Abwicklung ja noch an...?
Kann man eigentlich jahrelang ohne Hauptversammlung abwickeln???
Die Einberufung einer Hauptversammlung hatte ja schon mal "Jemand" wenigstens probiert (vgl. Beitrag Nr. 1301 vom 21.03.2015 auf Seite 131 hier Thread: Kein Titel für Thread 49390976), aber daraus ist ja wohl auch nichts geworden, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.887.979 von Courtier am 01.06.15 12:31:42
Schlußrechnung gemäß § 273 AktG notwendig
Der Abwickler ist gemäß dem Aktiengesetz verpflichtet eine Schlußrechnung zu erstellen. Ist die Abwicklung einer AG beendet, muß der Abwickler den Schluß der Abrechnung ins Handelsregister zur Eintragung anmelden. Gemäß § 271 AktG muß vor der Auflösung der Zucker & Co. AG das verbleibende Vermögen an die Aktionäre aufgeteilt werden. Die Gesellschaft kann erst aufgelöst werden, wenn mit der Verteilung des Vermögens an die Aktionäre begonnen worden ist. Erfolgt keine Vermögensverteilung -bzw. ist mit der Auszahlung des Liquidationsanteils noch nicht begonnen worden -, können die Aktionäre -gemäß § 274 AktG - die Fortsetzung der Gesellschaft beschließen. --- Die Auszahlung einer Mini-Liquidationsdividende von 0,007 € pro Aktie wäre für die Fortsetzung der AG schädlich. Solange wir noch nichts erhalten haben, könnte eine Zucker-Hauptversammlung die Fortsetzung der AG mit einer Drei-Viertel-Mehrheit des vertretenen Grundkapitals beschließen.
ja schade um diese AG.
Waren wohl die falschen Leute an der Macht!!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.895.110 von jediritter74 am 02.06.15 12:36:36Die Abwicklung in der Liquidation kann Jahre dauern...
Außer der kleinen Rückstellung für eine irgendwann einmal abzuhaltende HV (keine Ahnung, wie lange man das noch hinauszögern kann) und einem Hausbesorgungsvertrag war nichts mehr in der AG...

Schade um die lange Tradition dieser Gesellschaft!
Da bin ich gespannt was noch raus kommt, bzw. wie lange alles dauert.
Und wenn weniger als ein, aber mehr als null Cent je Aktie übrig bleibt, wird das dann auf- oder abgerundet? :look:
Danke Euch beiden für Eure Beiträge!
Wie lange dauert es bis der Liquidationserlös ausbezahlt wird?
Danke!

Die letzte Bilanz war mir nicht bekannt.
Aber ich schrieb ja, falls noch etwas
davon erhalten ist. Dann eben 2-3 ;)


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