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Apple - unaufhaltsamer Aufstieg - wie lange noch? (Seite 2942)



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Die alten, bösen Geister sind zurück. Wie schon im Vorjahr taumelt Apple förmlich ins neue Börsenjahr. Schon fünf Prozent gingen in nur sieben Handelstagen verloren. Analysten sind skeptisch, und ausgerechnet ein Erzrivale zieht den iKonzern ironischerweise nach unten. Die Sorge vor den nächsten Quartalszahlen in zwei Wochen wächst.

Die Flitterwochen sind zu Ende. Berauscht von der Aussicht eines aggressiven Investors im Nacken in Form von Carl Icahn und des erwartbaren Vertragsabschlusses mit China Mobile sprintete die Apple-Aktie im Schlussquartal 2013 doch noch ins positive Terrain.



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http://www.maclife.de/panorama/leute/kolumnen/apple-2014-neu…


2014 indes ist die Euphorie verflogen. Das neue Jahr beginnt fast exakt nach der Blaupause des vergangenen Jahres. Gerade mal sieben Handelstage sind verflogen und die Apple-Aktie hat 2014 bereits 28 Dollar oder 5 Prozent verloren und dabei 25 Milliarden Dollar an Börsenwert vernichtet – der veritable Fehlstart ins Börsenjahr 2014 ist perfekt. Was ist da los? Die Gründe für den Fehlstart sind vielschichtig:

1.) Korrektur an den Aktienmärkten war überfällig

Die Märkte sind im vergangenen Jahr weit, sehr weit gelaufen. Die Technologiebörse Nasdaq legte um unglaubliche 38 Prozent zu – so viel wie nie in diesem Jahrtausend. Die Index-Schwergewichte Google und Amazon legten um enorme 56 bzw. 60 Prozent zu, Facebook verdoppelt sich sogar. Die Neigung der Investoren, nach dem Rekordjahr Gewinne einzustreichen, ist also höchst nachvollziehbar.

Apples Pech: Das Kassemachen im neuen Jahr trifft auch den iKonzern, obwohl 2013 so gut wie keine Gewinne anfielen. Mickrige 5 Prozent betrug das auf den letzten Metern aufgestellte Kursplus, das in den ersten zwei Wochen des Börsenjahres 2014 wieder kassiert wurde. De facto notiert die Apple-Aktie also ziemlich genauso dort, wo sie ins Börsenjahr 2013 startete: bei 532 Dollar.

2.) Analysten-Herunterstufungen

Ausgelöst hatte den Fehlstart in 2014 ein skeptischer Analystenkommentar von Maynard Um von Wells Fargo. Seine These: Das Aufwärtspotenzial des wertvollsten Konzerns der Welt wäre weitgehend im Aufschwung der Aktie von mehr als 150 Dollar in den vergangenen sechs Monaten eingepreist.

2014 würde für Apple nur eingeschränktes Aufwärtspotenzial bieten: Der Wells Fargo-Analyst glaubt nämlich, dass sich der Margenverfall, der die Märkte nach dem iPhone 5-Launch schockierte, sich mit dem iPhone 6 im Herbst wiederholen könnte. Ebenfalls für Um Anlass zur Sorge: Die Mobilfunkprovider könnten ihre Subventionen zurückfahren. Entsprechend stufte Wells Fargo seine Empfehlung von „übergewichten“ auf „marktneutral“ herunter.

Und es gibt sogar Analysten, die raten in deutlichem Englisch, Apple zu verkaufen. Die Argumentation dafür ist allerdings eher moralischer Natur: So stufte Ronny Moas von Standpoint Research die Apple-Aktie auf „Sell“ zurück, weil die Bezahlung einiger Arbeitskräfte nicht im Verhältnis zu den Cash-Reserven stünde: „Es ist obszön, bei Barmitteln von 150 Milliarden Dollar Arbeitern 2 Dollar die Stunde zu zahlen“, ereiferte sich Moas, ohne dass sich am Tag des Downgrades wirklich Druck auf die Aktie entwickelte.

3.) Samsung-Bilanz verschreckt Anleger

Das tat ausgerechnet am Tag darauf der ärgste Rivale auf dem Smartphone-Markt – und das auch noch aus eigener Schwäche. Samsung gab am Dienstag einen Ausblick auf das abgelaufene Weihnachtsquartal, der schwer enttäuschte: der Gewinn brach krachend um 18 Prozent im Vergleich zum Vorquartal ein und gab im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum ebefalls um 6 Prozent nach. Der Hauptfaktor neben einmaligen Sonderposten im Rahmen eines Bonusprogramms über eine Milliarde Dollar: die erodierende Gewinnmarge.

Anleger befürchten bei Verkündung von Apples Geschäftsbilanz im abgelaufenen Weihnachtsquartal nun offenbar eine ähnlich unangenehme Überraschung. Ausräumen kann Apple alle Zweifel bereits in zwei Wochen, wenn das neue Zahlenwerk für das erste Geschäftsquartal verkündet wird. Die Spannung steigt.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.214.855 von SCFFan am 12.01.14 19:04:59Die dämlichen Analysten sterben nicht aus. Maynard Um ist berüchtigt für seine Fehlprognosen und der Blödsinn von Moas ist ja nicht mehr zu unterbieten.
Für mich als Investor gilt: Auf Dauer zählen nur Fakten.
Als nächstes sind das:
CM-Freigabe am 17. Januar.
Quartalsergebnis am 27. Januar,
dann Earnings Call Transcript studieren und dann sehen wir weiter.
Wird bei euch auch Werbung auch
seit neusten Mitten in den Text
eingeblendet?
Stört unheimlich!
Zitat von elbepo: Wird bei euch auch Werbung auch
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Ja, zumindest auf dem iPad.
man kann die nicht ausblenden.
Das so störend , dass das Lesen keinen Spaß
mehr macht !
liebe wallstreet- onlinelineverantwortliche,
schaltet bitte die werbung auf der linke seite
ab .
Danke....
Dialog Semiconductor verzeichnet Rekordumsätze -> Die Apple Aktie rührt sich nicht :confused:

Sind doch die besten Vorzeichen - viel Besser als irgendwelcher Analysten Glaskugel-Okkultismus
Zitat von dochico: Dialog Semiconductor verzeichnet Rekordumsätze -> Die Apple Aktie rührt sich nicht :confused:

Sind doch die besten Vorzeichen - viel Besser als irgendwelcher Analysten Glaskugel-Okkultismus


Geht doch ... scheinbar mussten wir auf Übersee warten, damit jemand die Zahlen interpretiert
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