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Leoni - Wachstumsaktie 2005 im M-Dax (Seite 679)

eröffnet am 04.03.05 00:25:17 von
neuester Beitrag 21.06.21 16:29:40 von

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03.05.05 13:02:41
Beitrag Nr. 102 ()
Scheinbar versucht der Vorstand unbedingt noch Überraschungspotenzial bei den Zahlen der einzelnen Quartale zu haben.





Der Autozulieferer Leoni AG hat seine Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. Wie der Vorstandsvorsitzende Klaus Probst am Dienstag auf der Hauptversammlung in Nürnberg mitteilte, rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 12 % auf 1,4 Mrd. Euro. Aufgrund der im letzten Jahr durchgeführten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effiziensteigerung soll sich die EBIT-Marge auf 7 % verbessern. Für das abgelaufene 1. Quartal 2005 hatte Leoni im März ein Umsatzwachstum von 20 % in Aussicht gestellt. "Der Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten dieses Jahres entspricht unseren Planungen", zeigte sich Probst zufrieden. Die Zahlen für das 1. Quartal werden am 12. Mai veröffentlicht.
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02.05.05 16:52:18
Beitrag Nr. 101 ()
Okay, hab jetzt im SAL6ZC wieder gekauft. Ek 0,72 €.

Kann mir keine größeren Kursabschläge in den nächsten 8 Handelstagen vorstellen. Der Div-Abschlag ist im OS eingepreist, und die Zahlen dürften sehr ordentlich ausfallen.
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02.05.05 15:30:31
Beitrag Nr. 100 ()
100 :)
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02.05.05 14:31:29
Beitrag Nr. 99 ()
Morgen ist HV
Übermorgen vermutlich Dividendenabschlag
Am 12.05. kommen Quartalszahlen
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02.05.05 11:09:54
Beitrag Nr. 98 ()
Im Moment scheint wirklich die Luft raus zu sein.
wann genau genau kommen die Mai-Zahlen?
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24.04.05 18:19:51
Beitrag Nr. 97 ()
Weiss jemand ob Leoni mit den Qualitätsproblemen bei Mercedes zu tun hat ( Rückrufe wegen Elektronicproblemen), wenn dann könnten Regressforderuingen kommen
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24.04.05 13:53:03
Beitrag Nr. 96 ()
❯ Unternehmen und ihre Geschichte(n) Teil 9
Von Lyon nach Nürnberg
IM MITTELALTER waren Drahtprodukte auch
unter dem Namen „leonische Waren“ bekannt,
die im 16. Jahrhundert in Lyon gefertigt
wurden. Die französische Stadt war eine
Hochburg für Manufakturen, die sich auf die
Herstellung feinster Gold- und Silberdrähte
spezialisiert hatten. Die kostbaren Güter
wurden vor allem für Stickereien und hoch-
Als der Franzose Anthoni Fournier
1569 mit einigen Mitstreitern im
fränkischen Nürnberg eine Werkstatt
für Drahterzeugnisse gründete,
ahnte noch niemand, dass damit der
Grundstein für eines der führenden
Unternehmen für Kabel und Drähte
gelegt wurde.
Leoni – allzeit auf Draht
wertigen Textilien verwendet, die an den europäischen
Palästen feilgeboten wurden. Viele
Könige und Leute „aus besseren Kreisen“
schmückten sich mit der Pracht der edlen
Stickereien.
Nach dem Tod von Meister Fournier übernahmen
seine Söhne das Kommando und
eröffneten im fränkischen Roth weitere Manufakturen,
die die ungebremste Nachfrage
nach Drahtprodukten stillen sollten. Die
Söhne etablierten das Handwerk in Franken,
wobei die mittelalterlichen Zünfte mit ihrer
rigiden Gewerbeordnung die weitere Entfaltung
stark einschränkten.
Goldenes Handwerk
Die Fertigung und die Veredelung von Metalldrähten
war für damalige Verhältnisse
eine Kunst und zugleich ein hartes Stück Arbeit.
Ein Kupferrohling, bis zu vier Zentimeter
stark, wurde beim Durchziehen durch die vorgestanzten
Lochscheiben mit einer ausgefeilten
Technik und Muskelkraft in mehreren Arbeitsgängen
auf zwei Millimeter Durchmesser
und weniger reduziert. Auch heute sind die
wesentlichen Arbeitsschritte noch erhalten
geblieben, lediglich Maschinen übernehmen
nun den Part der menschlichen Muskelkraft.
Bis ins 18. Jahrhundert überstanden die Manufakturen
alle Widrigkeiten der Geschichte,
selbst Kriege und Hungersnöte konnten dem
kontinuierlichen Wachstum und Gedeihen
des Unternehmens nicht im Wege stehen. Im
18. Jahrhundert wurde dann mit Beginn des
Industriezeitalters die Werkstattfertigung
endgültig abgelöst und die maschinelle Fertigung
hielt Einzug in das „drahtige“ Unternehmen.
Aufbruch zu neuen Ufern
Kurz vor Ende des ersten Weltkrieges anno
1917 schlossen sich die mittlerweile auf
drei große Einzelunternehmen angewachsenen
Drahtwerke zu den Leonischen Werken
Nürnberg-Roth zusammen. Ende der 1920er »
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Bewahrer der Zeit
Die klassischen leonischen Waren gibt es
trotz der Hightech-Drähte heute immer noch.
Zwar tragen sie nur im Promille-Bereich zum
Konzernumsatz bei, sind dabei aber auch
weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Leoni-
Geschichte. Im kleinen Ort Weißenberg
stellen rund 200 Mitarbeiter auf Maschinen
der Oldtimer-Klasse Schmuckdrähte her, die
für Weihnachtsschmuck, aber auch für Rangabzeichen
der Lufthansa-Piloten verwendet
werden. Die höchste Ehre für die edlen Drähte
kommt aus dem fernen Mekka. Die Kaaba,
das größte Heiligtum der Muslime wird mit
einem kunstvoll bestickten Tuch verhüllt. Die
silbernen Fäden wurden in mühevoller Kleinarbeit
in Weißenberg gefertigt - so dass auch
die Globalisierung in Mekka Einzug gehalten
hat.
Wachstum im Ausland
Heute beschäftigt Leoni rund 25.000 Mitarbeiter
im In- und Ausland und kann auf gewachsene
Strukturen zurückblicken. Nicht nur
die heimischen Produktionsstätten wurden
mit qualifiziertem Personal und modernsten
Maschinen ausgerüstet, auch in den Nachbarländern
ist man seit längerem aktiv. Jüngste
Betriebseröffnungen fanden in der Ukraine,
Rumänien und der Slowakei statt. Woche für
Woche werden in den osteuropäischen Fab-
Jahre wurde die Fertigung von gummiisolierten
Drähten und Leitungen aufgenommen,
die hauptsächlich im damalig noch
jungen Fahrzeugbau eingesetzt wurden.
Damit war der Weg zum Automobilzulieferer
geebnet. Durch den rasant wachsenden
Fahrzeugmarkt mit immer neuen Modellen,
konnten die Leoni-Werke durch den Einsatz
von kompletten Kabelsätzen und anderen
technischen Innovationen, dem technischen
Fortschritt mehr als folgen. Neue Fabriken
und Maschinen schafften schließlich, dass
immer höhere Produktionsmengen bedient
werden konnten.
Glänzende Produkte
Vom Glanz der alten Zeit ist heute nur noch
im Verborgenen etwas zu erkennen. Hightech
und modernste IT haben die einfache Produktion
längst überholt. Geblieben sind jedoch
die Rohmaterialen, mit denen immer noch
einzigartige Produkte fabriziert werden.
Anstatt der früheren leonischen Waren
werden heute modernste Kabel für Telekommunikations-
und Raumfahrtunternehmen
produziert. Kerngeschäft ist heute die Produktion
von komplexen Bordnetzen für die
Automobilindustrie. Kunden wie Porsche,
BMW und DaimlerChrysler schwören auf die
ausgefeilten Produkte, die höchsten Qualitätsstandards
genügen.
Details können entscheiden
Gerade bei den komplexen Bordnetzwerken
ist Fingerspitzengefühl gefragt. Hunderte
Meter von Kabeln verbergen sich in einem
normalen Mittelklassewagen - bei einer Luxuskarosse
wie einem Rolls-Royce summiert
sich die Gesamtlänge auf mehrere Kilometer.
Das Bordnetz für ein Wagen der Golf-Klasse
bringt es immerhin noch auf 1200 Meter Kabellänge.
Bei diesen Mengen kommt es auf
jedes Detail an, denn bei einer Abweichung
von Durchmesser oder Gewicht kann dies böse
Folgen haben. Trotz enormen Preisdrucks,
dem sich viele Automobilzulieferer ausgesetzt
sehen, schafft es Leoni bei Einhaltung
höchster Qualitätsstandards, die Autohersteller
immer wieder aufs Neue zu überzeugen.
Der Lohn sind Auszeichnungen von Porsche
als bester Zulieferer oder auch der Hall of Fame
Award der Lear Corporation.
❯ Unternehmen und ihre Geschichte(n) Teil 9
»
10
riken bis zu 150 Mitarbeiter eingestellt und
eingearbeitet. Gerade bei den noch immer
teilweise aufwändigen, manuellen Tätigkeiten
wie z.B. das Zusammenfügen von Kabeln
für ein Bordnetzwerk - ein unbezahlbarer
Vorteil. Dennoch ist klar, dass der heimische
Standort trotz immer wiederkehrender Diskussionen
um Arbeitsplatzverlegungen und
hoher Lohnkosten, gehalten wird. Die Verwurzelung
in der fränkischen Heimat und
ein ausgeprägtes geschichtliches Sendungsbewusstsein,
zeichnet Leoni aus. Trotz aller
Standortbekenntnisse, die Realität zeichnet
schon heute ein etwas anderes Bild. Rund 85
Prozent der gesamten Mitarbeiter sind schon
heute im Ausland beschäftigt, und das in über
23 Staaten.
Die Grenzen des Wachstums sind aber auch
für Leoni noch längst nicht erreicht. Das im
MDAX gelistete Unternehmen hat weiterhin
ehrgeizige Ziele für die Zukunft. Bei den
Bordnetzwerken möchte der Automobilzulieferer
bis 2006 europaweit die Nummer zwei
werden und peilt auch schon einen Umsatz
von knapp 1,5 Mrd. Euro an. Rosige Aussichten
für ein schon jetzt kerngesundes Unternehmen,
das bewiesen hat, dass mit Drähten
und Kabeln auch in der heutigen Zeit wahre
Wunderwerke der Technik vollbracht werden.
FONDS
Quelle Börse am Sonntag v. 24.04.2005. Ich finde es interessant und vielversprechend.;)
Grüsse Brandmeister
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21.04.05 13:24:55
Beitrag Nr. 95 ()
schön volatil heute. auf 60,50 runter, jetzt wieder 61,40. wichtig für die nächste aufwärtsbewegung ist es, dass die 60 halten. da hat vermutlich intraday ein fonds kasse gemacht.
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20.04.05 23:29:02
Beitrag Nr. 94 ()
Charttechnischer Kurzcheck von Börse-Online von heute:



In der vergangenen Woche gab es eine kräftige Korrektur um fast 13 Prozent. Der Kurs fing sich auf dem Niveau der 55-Tage-Linie, die bei aktuell gut 60 Euro für Halt sorgt. Auch ein sechs Monate alter Aufwärtstrend wurde gerade noch einmal beibehalten. Werden die Unterstützungen nicht verteidigt, ist Platz bis zur horizontalen Zone bei etwa 55,50 Euro. Die 200-Tage-Linie befindet sich bei knapp 52 Euro. Schafft der Titel dagegen neue historische Höchststände oberhalb von 68 Euro, liegt das nächste Kursziel nach Fibonacci-Extensions bei 74 Euro. Weiter KAUFEN mit Stop loss 51,50 Euro.

Guido
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19.04.05 14:21:14
Beitrag Nr. 93 ()
heute sieht es ordentlich aus. mal sehen, ob das nur ne tech. reaktion war
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