Deutsche Telekom - wir raten vom Kauf ab (Blue Max)

    Beiträge: 63
    neuester Beitrag 26.04.07 16:32:58
    eröffnet am 12.04.05 11:02:18
    eröffnet von
    Aufrufe heute: 0
    Aufrufe Gesamt: 4.318
    ID: 974.125
    zu Favoriten
    Diskussion abonnieren

    Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

     Durchsuchen
    • 1
    • …
    • 4

    Begriffe und/oder Benutzer

     

    Top-Postings

     Ja Nein
      Avatar
      #63
      wenn sie jetzt 34 Stunden die Woche streiken, merken sie erst mal, dass das viel anstrengender als 34 Stunden Büroschlaf ist
      Avatar
      #62
      Vorstandsvorsitzender der Telekom packt aus- "Berlin Mitte"/ZDF 19.04.2007

      "Unsere Mitarbeiter verdienen das Doppelte wie die Mitarbeiter der Konkurrenz und unsere Mitarbeitr arbeiten nur 34 statt 38 Stunden pro Woche."

      ---
      Aha, deshalb sind deren Gebühren so völlig überteuert...

      :eek:
      Avatar
      #61
      http://www.focus.de/finanzen/news/kommunikationsbranche_nid_…

      Vodafone-Chef attackiert Obermann


      05.03.07

      Friedrich Joussen, Deutschland-Chef bei Vodafone, wirft Telekomboss Obermann vor, eine Pseudo-Strategie zu verfolgen.


      Friedrich Joussen ist ein jovialer Rheinländer. So schnell bringt den Deutschland-Chef von Mobilfunker Vodafone nichts aus der Ruhe. Das ändert sich, wenn man den Topmanager auf die jüngsten Ankündigungen des Bonner Wettbewerbers Telekom anspricht. Die will mit großem Tamtam ihren ins Gerede geratenen Kundenservice verbessern. Statt sich still und heimlich darüber zu freuen, dass sich der Konkurrent eine solche Blöße gibt, wirft der 43-Jährige dem Unternehmen mangelnde Professionalität vor: „Die Verbesserung eines womöglich mangelhaften Service ist für mich keine Strategie, sondern eine Selbstverständlichkeit“ :laugh::laugh::laugh:, erklärt Joussen gegenüber FOCUS. „Mein Telekommunikationsanbieter sollte mir immer bestmöglichen Service bieten.“

      „Obermann demotiviert eigene Mitarbeiter“

      Kein Verständnis hat Joussen zudem dafür, dass der seit November amtierende Telekom-Chef René Obermann sich abfällig über die eigene Belegschaft äußere. „Ich würde mich nicht gleich in den ersten hundert Tagen vor meine Leute stellen und sagen: ´Ihr habt Euren Job nicht ordentlich gemacht`“, kritisiert der Vodafone-Chef. „Damit demotiviert man das wichtigste Gut eines Unternehmens – die eigenen Mitarbeiter.“

      Mit mehr Respekt spricht Joussen im FOCUS-Gespräch vom Wettbewerber E-Plus, der mit Flatrates (Base) sowie einem 10-Cent-Tarif in alle Netze (Zehnsation) die deutsche Mobilfunk-Szene aufmischt. „Das ist eine andere Strategie“, erklärt Joussen und weist daraufhin, dass die deutsche Nummer drei sich aus dem Geschäft mit dem mobilen Internet praktisch verabschiedet habe. „Die zeigen sich zwar wenig zukunftsorientiert beim künftigen Netzausbau, aber sie sind billig und fordern damit die Wettbewerber heraus“, betont der Manager.

      “Auf diese Strategie muss und will Vodafone reagieren“, räumt der Manager ein. So will der nach Umsatz größte Mobilfunkanbieter Deutschlands die Preise für Telefonate im Ausland senken – und die Zahl der Länder, in denen Gespräche zum Inlandsminutenpreis zu haben sind, auf 33 erhöhen. Gleichzeitig wird der Anruf bei der Mobilbox aus dem Ausland künftig kostenlos sein.

      „Frau Reding kann gerne bei Vodafone anfangen“

      Hart ins Gericht geht Joussen mit EU-Kommissarin Viviane Reding, die Preise für Auslandstelefonate vorschreiben möchte. „Das geht ein Stück zu weit, das ist keine Missbrauchsaufsicht mehr“, schimpft Joussen und wirft der 55-jährigen Luxemburgerin eine Überschreitung ihrer Kompetenzen vor. „Sollte sie wirklich Spaß daran haben, Minutenpreise und Tarife festlegen zu wollen, lade ich sie ein, bei uns Marketingmanagerin zu werden“, lästert der Rheinländer. Und schmunzelt dabei.
      Avatar
      #60
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,469285,00.html

      01.03.2007

      Telekom plant Billigmarke und lagert 50.000 Mitarbeiter aus




      Bonn - Die Zahl, die alle hören wollten, verriet René Obermann nur auf Nachfrage. Die Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Telekom lief schon seit über einer Stunde - da erst sagte der Konzernchef, sein Unternehmen werde "49.000 bis 50.000" Mitarbeiter auslagern. Sie sollen künftig in der neuen Konzerntochter namens T-Service beschäftigt sein.

      So jedenfalls sieht es ein Sparprogramm vor, das der Aufsichtsrat gestern gebilligt hat. Die T-Service-Mitarbeiter sollen mindestens 38 Stunden arbeiten und "marktüblich" - also schlechter als bisher - entlohnt werden. Derzeit gilt bei der Telekom die 34,5-Stunden-Woche. Bisher hatte Obermann immer gesagt, "mindestens" 45.000 Mitarbeiter seien von den Plänen betroffen.

      Obermann will nicht nur die Konzernstruktur umbauen - sondern auch den Markenauftritt. Die bei vielen Kunden unbeliebte Marke T-Com für das Festnetzgeschäft verschwindet. Die Marke T-Home wird künftig für Angebote zu Hause stehen und T-Mobile für Angebote unterwegs.

      Und weil das T-Logo insbesondere bei jüngeren Kunden als überteuert und altmodisch gilt, soll es eine neue Billigmarke geben - die ganz ohne T auskommt. Diese "unabhängige Zweitmarke" solle "mit einem eigenen Auftritt, einfachen Angeboten beziehungsweise Festnetz- und Mobilfunk-Bündeln zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen sehr preisbewusste Kundengruppen ansprechen", sagte Obermann. Die Marke solle im Sommer an den Start gehen.

      Obermann versprach, man wolle mit der Zweimarken-Strategie, und verbessertem Service Kunden zurückgewinnen. Bei der Kundenzufriedenheit nannte Obermann ein äußerst ehrgeiziges Ziel: 2008 wolle man vor allen anderen Wettbewerbern liegen.

      T-Aktie verliert

      Die Gewerkschaft Ver.di hat der Telekom wegen der Auslagerung großer Teile der Belegschaft mit Streik gedroht. Rund 13.000 Gewerkschafter hatten am Mittwoch in Bonn unmittelbar vor der Aufsichtsratssitzung gegen die Pläne protestiert. Es werde aber "für keinen Mitarbeiter zu drastischen Einschnitten kommen", verkündete der Konzern. "Unser Ziel ist es nicht, unsere Beschäftigten von heute auf morgen mit deutlichen Entgeltabsenkungen zu konfrontieren", sagte Dietmar Welslau, Vorstandsbeauftragter für Personalumbau.

      Am Morgen hatte die Telekom ihre Jahreszahlen für 2006 bekannt gegeben, die schlechter ausfielen als vom Finanzmarkt erwartet :laugh: . Börsenhändler beklagten, vor allem der Nettogewinn sei niedriger als erhofft. Die T-Aktie gehörte am Morgen zu den größten Verlierern im Dax. Titel des Konzerns fielen gegen 10.35 Uhr um 2,43 Prozent auf 13,23 Euro. Der Dax stieg hingegen um 0,44 Prozent auf 6745,00 Punkte.

      Alle drei Telekom-Sparten büßten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis im inländischen Geschäft ein. Der Verlust im vierten Quartal belief sich auf 898 Millionen Euro - ein Jahr zuvor gab es noch einen Überschuss von 991 Millionen Euro an. Im Gesamtjahr sank der Konzerngewinn von 5,6 auf 3,2 Milliarden Euro.

      Begründet wurde der Einbruch mit den Kosten des Personalabbaus. Bis Ende kommenden Jahres sollen 32.000 Mitarbeiter die Telekom verlassen. Nach Angaben eines Sprechers führt das zu einer finanziellen Belastung von 2,8 Milliarden Euro - denn die freigestellten Mitarbeiter erhalten Abfindungen und Zahlungen für Frühpensionierung.

      Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um 12,5 Prozent auf 4,55 Milliarden Euro. Vor allem das Festnetz- und Breitbandgeschäft sowie die Geschäftskundensparte verzeichneten deutliche Einbußen. Auch Mobilfunktochter T-Mobile fuhr im Inland ein geringeres bereinigtes Ebitda ein. Die Telekom ringt auf ihrem Heimatmarkt mit dem harten Wettbewerb.

      Verkäufe sollen Milliarden bringen

      Die Telekom will nun in den kommenden Jahren vor allem mit Breitbandangeboten wachsen. Im Mobilfunk zieht sie auch Übernahmen und die Expansion in neue Regionen in Betracht. Die Mittel dazu wolle der Konzern unter anderem durch den "Verkauf von nicht strategischen Beteiligungen" erzielen, sagte Obermann. Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick sagte, die Erlöse sollten mindestens drei Milliarden Euro bringen.

      Der Umsatz des Konzerns stieg nur dank des US-Geschäfts und des Erlösbeitrags der erstmals konsolidierten Töchter Telering, Gedas und PTC. Im Gesamtjahr legte er um 2,9 Prozent auf 61,3 Milliarden Euro zu - und lag damit leicht unter der Prognose des Unternehmens. Die frei verfügbaren Mittel (Free Cash-Flow) sanken um 58,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, belastet von den Kosten für den Erwerb von zusätzlichen Mobilfunkfrequenzen in den USA für 3,3 Milliarden Euro. Trotz des Gewinnrückgangs will die Telekom für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von 0,72 Euro zahlen.

      ---
      Wer nicht hören will... :laugh:

      :eek:
      Avatar
      #59
      http://www.welt.de/data/2006/09/25/1049914.html

      Apocalypse Magenta



      Was ist bloß bei der Telekom los? Deutschlands beliebtester Konzern stürmte jahrelang von Sieg zu Sieg, war mehrfach „Meister der Herzen“ und „Meister der Renditen“. Nun geht es plötzlich bergab. Man hört die wildesten Gerüchte um Konzernchef Kai-Uwe Ricke. Diese GLASAUGE-Exklusiv-Reportage von der Telekommunikationsfront bringt auch keine Klarheit. Aber sie rockt.

      Kai-Uwe Ricke im Herz der Finsternis: der belagerten Telekom-Festung tief im Bonner Dschungel Foto: pa/dpa
      Ein fensterloses Büro im 13. Stock des Telekomhochhauses. Man hört „The End“ von den Doors. Auf einer Liege in der finstersten Ecke des Raumes liegt Ricke. Sein Kopf ist kahl geschoren, manchmal streicht er sich über die Glatze, wie um die Gespenster hinaus zu wischen, die unter seiner Schädeldecke toben. Um ihn herum steht eine Art Leibgarde aus halbnackten Bonner Eingeboren, die mit Speeren und Maschinengewehren bewaffnet sind. Ihre Körper sind in den Kriegsfarben Magenta und Grau bemalt.

      Ricke brüllt in ein Telefon: „Nein, ich erlaube keine Kapitulation. Der Nächste, der noch einen einzigen Kunden verliert, kommt vors Betriebsgericht und seine ganze Sippe stecke ich ins DSL – mit Hochgeschwindigkeit!“

      Plötzlich sieht er zur Tür. Andere Eingeborene bringen einen gefesselten Mann im Anzug herein. Ricke lässt das Telefon liegen, als hätte er es in derselben Sekunde vergessen. Er greift nach einer Maschinenpistole und murmelt aus dem Halbdunkel: „Hat die Regierung Sie geschickt? Die Aktionäre? Oder steckt vielleicht mein alter Freund Ron Sommer dahinter?“

      Der Mann im Anzug antwortet im dienstlichen Ton: „Die Regierung und die Aktionäre, Sir!“

      Ricke spricht mit flüsternder Stimme: „Dafür sind sie also mit ihrem Boot den ganzen Rhein hinauf gefahren. Mutig von Ihnen, hierher zu kommen. Glauben Sie, ich wüsste nicht, wie Sommer und diese ganzen Spießer mich nennen? ,Der Winter unserer Missvergnügens’. Sie denken, ich wäre am Ende. Ein einsamer Irrer. Aber ich habe noch viele mächtige Freunde. Robert T. Online hat mich gerade erst wieder angerufen. Mit Rüttgers gehe ich regelmäßig in den Club.“

      Ein gewaltiges Beben erschüttert das Haus. Kalk rieselt von der Decke, Staub hüllt das ganze Büro ein. Die Eingeborenen zetern und kreischen. Nur Ricke bleibt ganz ruhig. Er erklärt dem Gefangenen: „Das war ein 10 000-Kunder. Jeder Treffer kostet mich 10 000 Verträge. Damit bombardieren Sie mich den ganzen Tag und denken, sie kriegen mich damit klein. Sie wissen nichts, nichts wissen sie!“ Er feuert eine Garbe aus seiner Maschinenpistole irgendwo in die Richtung seiner unsichtbaren Feinde. Dann saugt er die Luft genüsslich durch die Nase: „Ah, ich liebe den Geruch von verbrannten Millionen am Morgen.“

      Ruckartig reißt Ricke sich aus seiner Trance: „Ich habe nur einen Fehler gemacht. Ich habe viel zu lange Versager neben mir geduldet. Von wegen ,Business-Leader‘! Loser sind sie alle. Pauly – der hat doch schon damals in Stalingrad versagt. Raizner, Obermann, Eick – intrigante Zwerge, die vor mir winseln, aber hinter meinem Rücken mit dem Feind paktieren. Ich hätte es wie Stalin machen sollen: Ich hätte sie alle erschießen sollen.“

      Die Tür wird zögernd aufgeschoben. Drei ängstliche bebrillte Männer mit kugelsicheren Westen, die alle aussehen wie Guido Westerwelle, schauen zögernd hindurch und schwenken ihre Presseausweise: „Nicht schießen, Herr Ricke! Wir sind von der Wirtschaftsredaktion der WELT. Ein Kollege von uns war vorige Woche hier, um Sie zu interviewen. Seitdem haben wir nichts mehr von ihm gehört. Wissen Sie vielleicht, wo er stecken könnte?“

      „Er ist noch hier.“

      „Noch hier?“ Ihre Blicke werden noch furchtsamer.

      „Ja. Sagen Sie ihm doch ,Guten Tag‘!“ Ricke zieht eine Schublade seines Schreibtischs auf, greift hinein und wirft ihnen einen abgeschlagenen Kopf zu. Die Wirtschaftsredakteure rennen schreiend davon.

      Ricke wendet sich wieder an den Gefangenen: „Haben Sie jemals über Freiheit nachgedacht? Ich meine Freiheit vom Denken der anderen?“

      Der Mann im Anzug sagt nichts.

      „Wir spielen doch alle in einer Box. Sie wirkt nur von außen immer größer, je höher man kommt.“

      Der Mann sagt immer noch nichts.

      „Sie denken: ,Soll der Irre doch reden!‘ Aber ich bin noch nie so bei klarem Verstand gewesen wie jetzt. Ich werde eine ganz neue Erlebniswelt schaffen. Ich kann immer noch täglich den Konzern umstrukturieren. Oder nein! Ich werde eine Preisreform machen. Wer seine Anrufe drei Wochen vorher anmeldet, zahlt weniger. Das hat bei der Bahn super funktioniert. Ich frage gleich mal den Mehdorn.“

      Er wählt eine Nummer und verlangt den Bahnchef. „Was heißt das? ,Er ist in einer Besprechung, die sehr, sehr lange dauert.‘ Die feige Ratte versteckt sich vor mir.“ Ricke wirft das Telefon an die Wand. „Der denkt auch, ich bin erledigt. Dabei bin ich immer noch genauso gut wie damals, als ich jung war und das Siegtor im Champions-League-Endspiel gegen Turin geschossen habe.“

      Einer der Eingeboren wagt zu widersprechen: „Dat waren doch nit Sie! Dat war dä Ricken.“ Ricke reißt die MP hoch und durchlöchert ihn. Die anderen Bonner schreien und wehklagen.

      „Schnauze! Wenn ihr nicht sofort ruhig seid, verlege ich den Konzernsitz.“ Rickes Geist driftet sichtbar immer mehr in den Wahnsinn ab: „Schläffer soll kommen. Ich habe doch schon vor Stunden nach ihm geschickt. Was machen die Operationen ,Excellence‘, ,Re-Invent‘ oder ,Save for Growth?‘ ,Save for Growth‘ wird die Wende bringen.“

      Man hört draußen Tumulte. Gewehrfeuer. Explosionen. Kampflärm. Todesschreie.

      Ricke zum Gefesselten: „Sie wollen mich holen! Aber sie kriegen mich nicht. Ich habe immer noch meine Wunderwaffe. VDSL wird bald einsatzbereit sein! Damit kann ich jeden Kunden ultraschnell mit Blockbustern aus Hollywood bombardieren. Dagegen war die V2 ein Rentnerpfurz.“

      Eine Handygranate fliegt durch die geöffnete Tür. Die Eingeborenen verkriechen sich schreiend in die Zimmerecken. Die Granate explodiert nicht.

      Ricke ballert mit der MP durch die geöffneten Türen: „Rickt euch doch ins Knie! Ihr seid alle gefeuert! Ich habe gerade Amerika gekauft. Ich bin der letzte Rick ’n‘ Riller des deutschen Managements.“

      Dunkel. Die Stromversorgung ist ausgefallen. Man hört Ricke in der Schwärze murmeln: „Das Grauen, das Grauen!“

      ABBLENDE

      Wie geht‘s weiter? Wird die Vergeltungswaffe VDSL noch einem die Wende bringen? Wird Schläffer noch kommen? Oder wird der geheimnisvolle Fremde sich zum Herrscher über Rickes Dschungelkönigreich aufschwingen?

      :laugh::laugh::laugh:

      Trading Spotlight

      Anzeige
      Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!
      +8,86 %
      Avatar
      #58
      09. August 2006

      PREISDRUCK

      Telekom gibt Gewinnwarnung aus

      Die Deutsche Telekom hat für das laufende Geschäftsjahr eine Gewinnwarnung ausgegeben. Grund sei vor allem der unerwartet starke Preisdruck durch die Konkurrenz, hieß es.

      Bonn - Das Bonner Unternehmen veröffentlichte am späten Abend in Bonn eine Ad-hoc-Mitteilung, wonach der Umsatz um etwa 600 Millionen Euro und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um etwa eine Milliarde Euro niedriger ausfallen wird als bisher geplant. Analysten hatten die Prognosen des Unternehmens bereits als nicht mehr haltbar angesehen, allerdings erst im Herbst mit einer Korrektur gerechnet.


      AP
      Deutsche Telekom: Preisdruck stärker als erwartet
      Besonders deutlich korrigierte die Deutsche Telekom die Gewinnschätzung für die Festnetzsparte, den traditionellen Zweig. Im Geschäft mit den Telefonanschlüssen steht dem Ex-Monopolisten vielerorts aggressive Konkurrenz gegenüber, die die Kunden mit Kampfpreisen umwerben. Den Preisdruck bekommen nach Angaben der Telekom aber alle drei Geschäftsfelder Festnetz, Mobilfunk und Geschäftskunden zu spüren.

      Die Mitteilung wurde wenige Stunden vor der Bekanntgabe der Telekom-Halbjahresbilanz veröffentlicht. Demnach erwartet der Konzern nun einen Umsatz für das Gesamtjahr zwischen 61,5 und 62,1 Milliarden Euro. Bisher lautete die Prognose 62,1 bis 62,7 Milliarden Euro. Das Ebitda solle nach der Neuberechnung nun zwischen 19,2 und 19,7 Milliarden Euro liegen statt wie zuvor angenommen zwischen 20,2 und 20,7 Milliarden Euro. Für 2007 werde ein wieder moderat steigender Umsatz erwartet. Das Ebitda solle in der Größenordnung des laufenden Jahres liegen. Ursprünglich sollte der operative Gewinn wieder auf 21,7 bis 22,2 Milliarden Euro steigen.

      Die Aktionäre sollen bei der Dividende nicht schlechter abschneiden als im vergangenen Jahr: Der Vorstand wolle dem Aufsichtsrat eine Ausschüttung zumindest auf dem Vorjahresniveau von 0,72 Euro je Aktie vorschlagen, teilte die Telekom mit.
      Avatar
      #57
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,430964,00.html

      Telekom gibt Gewinnwarnung aus

      ---
      Wer nicht hören will, muss fühlen !

      :laugh::laugh::laugh:
      Avatar
      #56
      Naja, finde das ganz normal, mußten die Flate von 30 auf unter 10 € senken. Würden die die Preissenkung nicht mitmachen, hätte das enormen Kundenverlust zur Folge.

      Interessant wird es aber, wenn die telekom t-online zurück geholt hat, dann werden angebote folgen die auch das arcor komplettpaket angreifen!

      Was macht dann Arcor, die sollen doch gerade an der Gewinnschwelle stehen ?
      Avatar
      #55
      Der Kurs ist derzeit sehr mies ! Mal sehen wie derKurs sich jetzt weiterentwickelt und on die 13 hält !
      Avatar
      #54
      #53

      Na, dass es die "grösste Schrott-Aktie" in ganz D ist, würde ich ja nie behaupten. Da gibt es noch ganz andere.

      Aber im DAX sind ja auch nur 30 Werte enthalten... ;)
      Avatar
      #53
      und es geht weiter abwärts......
      Die größte Schrott-Aktie in Deutschland......
      Bravo Herr Ricke......
      :eek:
      Avatar
      #52
      Aktueller Kurs 13,24 Euro. ;)
      Avatar
      #51
      http://focus.msn.de/finanzen/geldanlage/handybranche_nid_288…

      Starker Preisdruck setzt T-Mobile zu


      11.05.06

      Die Deutsche Telekom hat den Preiskampf auf dem Mobilfunkmarkt zum Jahresauftakt zu spüren bekommen.

      Die Mobilfunktochter T-Mobile verlor auf ihrem Heimatmarkt 3,4 Prozent Umsatz und erlöste nur noch zwei Milliarden Euro, wie der Bonner Konzern mitteilte. Dank Zuwächsen auf den beiden anderen Hauptmärkten USA und Großbritannien lag der Umsatz von T-Mobile insgesamt im ersten Quartal mit 7,6 Milliarden Euro jedoch um 12,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Damit war der Mobilfunk erneut das einzige operative Segment mit einem Umsatzplus.

      Umsatztreiber USA

      Treiber des Wachstums war vor allem T-Mobile USA. Dort stiegen die Erlöse von Januar bis März auf Jahressicht um 29 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Die Kundenzahl stieg um gut eine Million. Analysten hatten nur mit knapp 840 000 neuen Nutzern gerechnet. T-Mobile Deutschland verzeichnete 284 000 neue Teilnehmer und blieb damit etwas unter dem Durchschnitt der Prognosen. Deutlich blieb die Telekom-Tochter hier zu Lande hinter dem Konkurrenten E-Plus zurück, der für die ersten drei Monate einen Zuwachs von 694 000 Kunden vermeldet hatte. Die beiden anderen Wettbewerber O2 und Vodafone legen ihre Zahlen am Freitag beziehungsweise Ende des Monats vor.

      In Großbritannien zeigte sich T-Mobile erneut stark. 379 000 neue Kunden und ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf eine Milliarde Euro prägten den Start ins Jahr. Zurückzuführen sei dies vor allem auf einen neuen Tarif mit längerer Kundenbindung, erläuterte das Unternehmen.

      Telekom steigert Gewinn dank Handyboom

      Vor allem dank guter Handy-Geschäfte konnte indes die Deutsche Telekom ihren Gewinn zu Jahresbeginn deutlich steigern: Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Plus von 1,1 Milliarden Euro, das war ein Zuwachs von knapp zehn Prozent, wie der Konzern in Bonn mitteilte. Die Erlöse der Festnetzsparte brachen dagegen weiter ein. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Telekom ihren Gewinn deutlich gesteigert. Ungeachtet der guten Zahlen will der ehemalige Staatskonzern 32 000 Stellen streichen.

      „Das Geschäftsfeld Mobilfunk ist nach wie vor der Wachstumstreiber", erklärte Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke. Insgesamt hat die Telekom damit weltweit knapp 90 Millionen Handykunden. Das Handygeschäft macht rund die Häfte des Konzernumsatzes aus, der im ersten Quartal bei knapp 15 Milliarden Euro lag. Die Festnetzsparte verlor weiter an Boden: Der Umsatz fiel um gut sechs Prozent auf 6,2 Milliarden Euro.

      In diesem Jahr will die Telekom vor allem in den Ausbau schneller Internetanschlüsse investieren. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 20,2 und 20,7 Milliarden Euro.
      Avatar
      #50
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,403788,00.html

      01.03.2006

      GEWINNEINBRUCH

      T-Online lässt kräftig Federn

      "...Nettoergebnis ging um 32,3 Prozent auf 203,8 Millionen Euro zurück..."

      :eek:
      Avatar
      #49
      [posting]16.352.363 von Blue Max am 12.04.05 11:02:18[/posting]#1
      Geh zu Mutti u.laß dich trösten.....
      :laugh::laugh::laugh:
      Avatar
      #48
      Neuer Rekord bei der Dt. Telekom:

      52-Wochen-Tief mit aktuell 13,78 Euro...

      :laugh::laugh::laugh:
      Avatar
      #47
      16. Dezember 2005

      BILLIGOFFENSIVE

      Vodafone senkt Mobilfunk-Preise

      Der Preiskampf im deutschen Mobilfunkmarkt setzt die großen Anbieter zusehends unter Druck. Nach T-Mobile reagiert nun auch Vodafone und senkt seine Tarife zum Teil.

      Düsseldorf - Bei dem über das Internet buchbaren Prepaid-Tarif "CallYa Compact" könnten die Kunden künftig für 25 Cent pro Minute telefonieren, teilte die deutsche Tochter Vodafone D2 heute in Düsseldorf mit. Gespräche mit anderen Vodafone-Kunden würden fünf Cent je Minute kosten. Für eine Kurzmitteilung (SMS) innerhalb des deutschen Vodafone-Netzes würden fünf Cent berechnet. Zuvor hatte die Gesprächsminute mit 30 Cent zu Buche geschlagen. Im Vodafone-Netz konnten Kunden für 15 Cent pro Minute telefonieren und eine SMS kostete ebenfalls 15 Cent.

      Das britische Unternehmen folgt damit dem deutschen Nummer eins T-Mobile, der in der vergangenen Woche seine Preise im gleichen Umfang reduziert hatte. Allerdings ist das Angebot des Marktführers zunächst bis zum 28. Februar befristet. Beide Angebote laufen über Guthabenkarten (Prepaid), die nur über das Internet zu haben sind, und beinhalten kein Handy.

      Hintergrund der Billigoffensive ist der Einstieg des Discounters Aldi in das Mobilfunkgeschäft. Zusammen mit Medion und dem zu KPN gehörenden Netzbetreiber E-Plus bietet der Einzelhändler günstige Handy-Verträge an. Aldi verlangt für eine Gesprächsminute in fremde Netze 15 Cent die Minute, Gespräche unter Kunden von "Aldi Talk" werden mit fünf Cent abgerechnet.

      In den kommenden Monaten werden nach Angaben aus Branchenkreisen weitere Discounter folgen. Anfang kommenden Jahres will der Aldi-Konkurrent Lidl ebenfalls ein eigenes Mobilfunkangebot in sein Sortiment aufnehmen. Der Minutenpreis von Aldi soll dabei unterboten werden.

      Schon seit Anfang 2005 drängen mehrere Billiganbieter mit simpler Tarifstruktur auf den hiesigen Markt. Jüngste Gründungen dieser servicefreien Akteure sind der Mobilcom-Ableger Klarmobil.de, Blau.de und Easymobile. Hinter Easymobile steht der dänische Telekommunikationskonzern TDC. Vorreiter ist E-Plus mit seiner Billigtochter Simyo.

      SPIEGEL ONLINE
      Avatar
      #46
      Nur weil z.B. jetzt die DSL Flatrate für 9,90 Euro gibt, heisst das nicht gleich Umsatzeinbruch, Telekom stellt die Netze zur Verfügung und verdient vor allem damit Geld, wenn z.B. United Internet heute meldet, das sie mit den DSL Zugängen mächtig wachsen (1,75 Millionen bis zum JAhresende), dann verdient die Telekom dabei kräftig mit....



      09.11.2005 / Der Umsatz steigt um 3,6 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro

      Im kommenden Jahr wolle die Telekom zusätzlich 1,2 Milliarden Euro für die Gewinnung von Kunden und in die Einführung neuer Produkte aufwenden, sagte Ricke. Dabei werde bewusst in Kauf genommen, dass das bereinigte EBITDA 2006 zurückgehe, ehe es dann 2007 wieder deutlich auf 21,7 bis 22,2 Milliarden Euro steigen solle. Mit dieser Maßnahme will die Telekom in den in den kommenden beiden Jahren ein Umsatzwachstum von jeweils fünf Prozent erreichen.
      Avatar
      #45
      "DTE plant Umsatzsteigerungen"

      Mein guter Jjeiiin, ich plane auch viel, was ich davon umsetzen kann steht auf einem anderen Blatt. Bsp. meine jährliche Diät, mehr Sport-Vorsätze, aber das ist eine andere Baustelle :laugh:

      Der Telekom-Markt ist eigentlich sehr transparent, jeder Aktionär/Kunde kann sich über Preise, Entwicklungen etc. selbst seine Gedanken machen. Wenn ich mir also nun die Preise in den Bereichen Internet, Festnetz und Mobilfunk ansehe, die vor 12 Monaten noch bei einem Vielfachen waren, dann ist mir anhand der Formel:

      Umsatz = Preis x Menge

      nicht klar, wie die Telekom bei sich z.T. viertelnden Preisen den Umsatz halten geschweige denn erhöhen will. Mag sein dass 2005 noch irgendwie ordentlich ausfällt, aber der Trend und die Aufgeklärtheit der Kunden, die überall "aldisiert" werden, ist nicht aufzuhalten und wird spätestens 2006 voll durchschlagen. Insofern hat der Markt meines Erachtens Recht, wenn sich die Telekom Richtung Einstelligkeit bewegt.
      Avatar
      #44
      "bei einem weiter drastischen Umsatzeinbruch "

      DTE plant Umsatzsteigerungen, ich höre immer nur UMsatz bricht weg :eek:
      • 1
      • …
      • 4
       Durchsuchen


      Interessante Diskussionen für Sie

        Deutsche Telekom - wir raten vom Kauf ab (Blue Max)
        Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
        Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
        • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
        • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
        • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
        • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
        • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
        • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
        Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
        wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
        Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
        Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

        Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
        Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
        Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
        Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
        Daten & Kurse von: TTMzero