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Diskussion zum Thema Silber (Seite 13284)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.182.208 von schamiddi am 24.03.19 11:21:37Das war sehr klug, denn noch schlimmer als Silber kaufen, ist gefundenes Silber ! Da macht man sich strafbar, denn es gehört einem nicht. Ausser in Bayern zählt heute der Finder gar nichts mehr und mann muss noch mit einer Anklage rechnen, da es ein Bodendenkmal ist und dem Land gehört. Also zurücklegen und minimum noch einen Stein draufmauern !

Also Hände weg von Silber und Augen auf beim Unzenkauf ;)

Zitat: " Schon der Versuch einer Nachforschung oder Ausgrabung ohne behördliche Erlaubnis kann in Deutschland den Straftatbestand der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung nach § 304 StGB erfüllen." Quelle Wikipedia
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.182.208 von schamiddi am 24.03.19 11:21:37Deshalb noch mal: Danke und auch weiterhin immer her mit den guten Tips....:kiss:

Hier noch ein paar tolle Tipps, könnten fast auch von der Barbe sein:
https://www.youtube.com/watch?v=dzp4gnxgWxc
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.261 von Keilfleckbarbe am 23.03.19 05:54:24was nützt es dir silber angeblich seit 8 Jahren"billig" einzukaufen, wenn es jährlich billiger wird und du noch nicht mal deinen Einkaufspreis zurückbekommst. Hier hat gutser absolut recht. Ganz zu schweigen, von der entgangenen Rendite




der langfristige Durschnittspreis von Silber inflationsbereinigt liegt etwa beim aktuellen Preisniveau. Ausser, dass Silber noch klar im Abwärtstrend seit 2011 ist, wie jeder am folgenden Chart sehen kann.
Es ist für mich nicht billig noch teuer.

https://www.macrotrends.net/1470/historical-silver-prices-10…

Wenn man es als Silberinteressierter positiv sieht, liegt die nächste Rezession bald vor uns und Silber ist wieder unter 10 Dollar ein Kauf. (siehe Chart im folgenden Artikel).
Ein Fingerzeig könnte die Zinstrukturkurve sein. Bisher war es der Top-Indikator auf eine baldige Rezession. Und Rezession heisst historisch und logischerweise (Hauptnachfrager nach Silber ist die Finanzwelt und Industrie) immer: Kaufkurse beim Silber.
Wenn man denn etwas zocken möchte.

https://www.cash-online.de/investmentfonds/2018/was-ist-die-…


Apropos entgangene Rendite mit Silber: Vergiss Silber als Renditebringer; das war es noch nie.
Vielleicht von 1300 auf 1460 n. Chr.. Aber danach nie mehr.

Schon lustig, wie hier immer der Dollar mies geredet wird in den EM-Lobbyseiten..
Nur mal ein kleines Rechenbeispiel:
wer vor 100 Jahren 1 Dollar als Geldanlage genommen hat, hat heute mit 5 Prozent Zinsen im Schnitt) und Wiederanlage = 146 Dollar. - Die Nachfahren würden sich weit mehr freuen als über Silber..

https://www.finanzfluss.de/zinseszinsrechner/

Inflationsbereinigt ist aus einem Dollar von damals heute ca. 25 Dollar geworden:

https://www.usinflationcalculator.com/

Das heisst ein "langweiliger Sparbuchanleger in Dollar" (ich nenne ihn mal harper) hat aus seiner Kaukfraft vor 100 Jahren mit "Papiergeld" fast 600 Prozent inflationsbereinigt gemacht.


Während ein Silberanleger in dieser Zeit nicht mal einen Blumentopf gewonnen hat.

https://www.macrotrends.net/1470/historical-silver-prices-10…

Das sagt wohl alles zur WohlstandsVERMEHRUNG mit Silber..



Unternehmensbeteiligungen (moderne Portfoliotheorie) mit Wiederanlage der Divis etc. als "Zinseszins" bleibt unschlagbar für ein breites Anlegerpublikum.
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Also, das war doch ein erneuter Rohrkrepierer heute. Erklär doch mal einer, wie man mit Silber nur ansatzweise seine Kaufkraft erhalten kann oder sollte? Der DAX geht runter, Silber auch runter. Der DAX geht rauf, Silber geht nicht rauf, eher runter. Warum Silber kaufen?
Ich sehe hier keinerlei Sinn mehr mit dem Silberhorten. 7 Jahre kontinuierlicher Kauf führte nur zu Verlusten.
Keiner lebt ewig, also kommt mir nicht mit "ich bin im Plus, hab vor 100 Jahren billig gekauft", denn dann seid Ihr steinalt.
Ja, natürlich ist man mit diesem Schexxinvest frustriert. Nach Jahrelangem warten, nicht als Zocker!!!
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Das wallsteet und ich ein Paar mit gleicher Meinung sind, kann man nun nicht mehr leugnen. Sorry, marc, das ich Dich nicht vor meinem Post informiert habe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.192.596 von wallstreetmarc am 25.03.19 21:20:22Abwärtstrend seit 2011 oder
Aufwärtstrend seit 2001.

Das ist hier die Frage.....


Zinseszinsrechnung, eine interessante Sache.

Ich komme übrigens bei 1 Dollar auf 100 Jahre mit 5% "nur" auf 131 Dollar, nicht auf 146,- wie Du.
Ist aber relativ egal.

Du hast bei dieser Denke ein paar kapitale Fehler drin.

Zum Ersten war es in Deutschland oder Österreich auf Grund der politischen Entwicklung nicht möglich vor 100 Jahren ein Dollarsparbuch anzulegen, und dies über die letzten 100 Jahre zu behalten.

Weiters musst Du diverse Vermögenssteuern abziehen, die zwar früher schwer einzukassieren waren, jetzt aber problemlos abgezogen werden können.

Weiters hast Du die letzten 10 Jahre praktisch keine Zinsen bekommen. Rechnest Du daher statt mit 100 Jahren nur mit 90 Jahren, in denen übrigens die Zinsen auch lange Jahre oft niedriger als 5 % waren, so kommst Du bei 90 Jahren "nur" auf 80 Dollar.

Ich würde aber laut meiner Schätzung 4 % als real ansehen. Dann kommst Du "nur" auf 34 Dollar in 90 Jahren.

Als Anleger in Deutschland und Österreich hättest Du mehrere Währungsreformen gehabt, in denen Dein Geld, oder besser dessen Wert kassiert worden wäre. Als Sudetendeutscher, Ostpreusse oder Jude im 3. Reich wäre sowieso alles weg gewesen.

Aber auch Ungarn hatte nach dem Krieg eine gewaltige Hyperinflation, in der nur die Edelmetalle überlebt hätten.

Der Dollar hat als Währung der stärksten Militärmacht dieser Erde und Leitwährung bisher den Vorteil gehabt, dass er von fast jedem Krieg, insbesondere von den Weltkriegen profitiert hat. Denn irgendwer muss die Zinseszinsen ja erwirtschaftet haben, die von den Amis abgeschöpft wurden. Die Amis konnten nur deshalb so viele Dollars drucken, weil es Deppen gab und gibt, die sie ihnen gegen ihre eigene Wirtschaftsleistung abkauften. Während viele andere Länder durch Kriege und Hyperinflation immer wieder neu anfangen mussten und die Ersparnisse ihrer Bevölkerung und damit die gespeicherte Wirtschaftsleistung vernichtet wurden, konnten die Amis ihre frisch gedruckten Dollars seit 100 Jahren ungehindert verkaufen.

Das geht vielleicht nicht mehr lange so weiter.

Dann such Dir mal eine Währung, in der Du Dein Geld sicher anlegen kannst. Auf den Dollar oder Euro oder Yen würde ich dabei nicht setzen.

Vielleicht in Schweizer Franken. Nur bekommst Du dort sicher auf lange Zeit keine 5 %.

Heute übrigens wieder ein kleine Goldmünze bekommen. 8 Gulden um 210 Euro. Es läppert sich weiter zusammen....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.192.902 von lordknut am 25.03.19 21:54:16Zusammengefasst kann keine Währung so richtig überzeugen.

Zwar werden Norwegerkronen, Dollar US, Can $, Sing $, Franken und wenige andere Währungen verschiedentlich empfohlen. Richtig sinnvoll wäre dann, in der jeweiligen Währung zu bleiben, sonst kostet es beim Verkauf zum Beispiel der Norwegerkronen Anleihe einen Zwangsumtausch in €. Also, auf nach Norwegen, eine Bank suchen und den ganzen Trallalla.

Oder ein NKR Währungskonto, das üblicherweise nicht verzinst wird.

Bis jetzt habe ich noch keine Reise gemacht.

Ich versuche bei meinem kärglichen Aktienanteil außerhalb der "Zonengrenze" zu investieren.

Ansonsten mach ich das so wie Du, außer, dass ich zum Metall noch ein paar Metall- und sonstige Aktien beimische und mich an das gesetzliche Zahlungsmittel halte. Das wirft zwar kein Zins ab, ist aber immer da, wo es gebraucht wird.

Beim Zahlungsmittel kann man auch die 10 DM Münzen bis 1997 wählen, die kosten nur gut 5 Prozent mehr als der Nominalwert und man hat noch die Chance auf Kursgewinne und eine Verlustbegrenzung.

Meine Ideen ohne Gewähr!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.328 von boyoboy am 25.03.19 23:14:24Nicht so bekannt, aber auch alternative Währungen ggü dem Euro sind noch die tschechiche Krone und der australische Dollar.
Wenn man über so etwas nachdenkt, wäre ggf. ein Quasi-Währungsdepot bei dem Broker Lynx möglich. Da kann man in viele Währungen tauschen wie z. B. in AUD und das Geld dort liegen lassen. Oder auch Aktien aus diesen Ländern in der jeweilgen Währung kaufen.
Was noch spannend wird ist die Frage, ob UK (Lynx ist aus UK) bei einem Austritt aus der EU die Bail-In-Regeln übernimmt oder nicht.

Aber Edelmetalle halte ich für die bessere Alternative.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.328 von boyoboy am 25.03.19 23:14:24Halte auch nix von Währungen, weil alle durch gegenseitige Währungsreserven stark miteinander verbunden sind.

Wobei mir der Franken aus mehreren Gründen noch am besten gefällt.

DM-Silber habe ich einiges, aber viel mehr Schilling und Euro Silbermünzen aus Österreich.

Da hab ich auch eine Absicherung durch die Nominale. Die Euro-Münzen habe ich meist ohne Aufpreis bekommen, da kann nicht viel hin sein.

Es mehren sich jetzt übrigens die Meldungen zu Basel 3 und Gold als Eigenkapital für Banken ab Anfang April. Und zwar nur physisches Gold. Bin gespannt, ob da wirklich was kommt.....

https://www.godmode-trader.de/artikel/kommt-der-goldstandard…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.580 von lordknut am 26.03.19 02:52:57Danke für die Info mit dem Goldstandard.
Wenn das stimmt, wäre es ein enormer Beschleuniger für den Goldpreis.

Es kann durchaus so sein, weil man dadurch (a) die Banken elegant retten könnte und (b) die Notenbanken wahrscheinlich ihre Politik mit QE und negativen Zinsen mittlerweile als Sackgasse sehen und letztendlich auf eine sehr hohe Inflation bzw. Geldentwertung hinsteuern müssen.

Wäre für grosse Gold-Produzenten mit Explorer-Chancen wie SL ein Segen.
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