checkAd

TUI ? TUI !!! (Seite 1605)

eröffnet am 10.05.05 14:39:40 von
neuester Beitrag 17.06.21 08:23:33 von

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


  • 1
  • 1605
  • 2151

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
15.12.09 09:26:46
Beitrag Nr. 5.463 ()
Zu den aktuellen Zahlen schreibt das Handelsblatt:

Tui schreibt dank Hapag-Verkauf Gewinn

Dienstag, 15. Dezember 2009, um 8:22 CET

ek/HB HANNOVER. Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat im Rumpfgeschäftsjahr 2009 nur wegen des Teilverkaufs der Reederei Hapag-Lloyd schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre nach neun Monaten wie von Experten erwartet ein Gewinn von 333 Mio. Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hannover mitteilte. Damit fiel das Ergebnis rund zehnmal so hoch aus wie ein Jahr zuvor.

Allerdings hatte Tui im ersten Halbjahr aus dem Verkauf der Hapag-Lloyd-Anteile 1,1 Mrd. Euro Sondergewinn eingestrichen. Vor allem der Verlust der Reederei im operativen Geschäft drückte auf das Ergebnis. Der Tui-Umsatz ohne Hapag-Lloyd sank um fast 14 Prozent auf 13,1 Mrd. Euro.

Die Tui AG passt gerade ihr Geschäftsjahr an das touristische Jahr bis Ende September an. Aus diesem Grund wurde die Berichtsperiode 2009 auf neun Monate verkürzt. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 (Ende September) rechnet der Tui-Vorstand vor Sondereffekten in der Touristik mit einem stabilen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (bereinigtes EBITA). Ab dem Jahr 2010/2011 sollen Umsätze und Gewinne im Tourismus wieder steigen. Bei Hapag-Lloyd, an der Tui noch mit gut 43 Prozent beteiligt ist, rechnet das Management trotz Erholungstendenzen auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem Verlust.

Die Tui-Bilanz 2009 resümiert lediglich ein Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis September. Nach dem Reederei-Verkauf passt die im vorigen Jahr aus dem Dax geflogene und in den MDax übergesiedelte Tui ihre Buchführung an die Gepflogenheiten in der Touristik an. Dort bilanzieren die meisten Unternehmen das im Oktober beginnende touristische Geschäftsjahr, das mit der Wintersaison beginnt und nach der Sommersaison endet. Das sei einerseits zwar konsequent, kommentieren Branchenkreise. Andererseits mache der Wechsel der Bilanzperiode das ohnehin komplexe Zahlenwerk noch ein Stück schwerer vergleichbar, als es ohnehin schon sei.;)

Die Abspaltung der zuvor noch als besonders zukunftsträchtig eingeschätzten Schifffahrtssparte hatte Frenzel im Frühjahr 2008 eingeleitet. Auf Betreiben seines Großaktionärs John Fredriksen hatte der Tui-Chef einen Käufer gesucht. Nach weltweiten Kontakten blieb zum Beginn der Wirtschaftskrise nur das Hamburger Konsortium übrig. Ihm gehören die Stadt Hamburg, der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, die HSH-Nordbank, die Warburg-Bank sowie die Versicherungen Signal Iduna und Hanse Merkur an.

Das Geschäft kam erst in diesem Frühjahr zustande. Schon wenig später mussten die Gesellschafter hohe Beträge zuschießen, um das Überleben von Hapag-Lloyd zu sichern. Allein Tui steckte über Darlehen rund 2,5 Milliarden Euro in die einstige Tochter. Nach einigem Hin und Her übernahmen die Stadt Hamburg und der Bund in diesem Herbst eine Staatsbürgschaft über 1,2 Milliarden Euro, die der fünftgrößten Container-Reederei der Welt neuen finanziellen Spielraum einräumen kann.

Inzwischen herrscht bei den Reedern und in der Tui-Zentrale in Hannover vorsichtiger Optimismus. Hapag-Lloyd-Vorstandschef Michael Behrendt hatte als Präsident des Verbandes Deutscher Reeder für die Branche kürzlich erklärt, es gebe Anzeichen dafür, dass der Welthandel wieder in Schwung komme; allerdings sei er nur "sehr verhalten optimistisch".

Aus Kreisen des Hamburger Unternehmens wird bestätigt, man könne inzwischen das "Licht am Ende des Tunnels" sehen. Seit der zweiten Jahreshälfte gelinge es wieder besser, höhere Frachtraten durchzusetzen, und entsprechend zögen die Margen an. Damit könnten auch Verluste reduziert werden.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transport- und Logistiksparte werden nach inoffizieller Einschätzung bei Hapag-Lloyd in diesem Jahr zu einem Verlust von 900 Millionen Euro führen. Mit sensationellen Verbesserungen sei trotz der positiven Signale der letzten Wochen noch nicht zu rechnen.

Für die Touristik hatte Peter Long, Chef der in London notierten Konzerntochter Tui Travel, Anfang des Monats ebenfalls vorsichtigen Optimismus geäußert. Die aus einer Fusion mit dem britischen Reiseveranstalter First Choice hervorgegangene Gesellschaft gehört zu 54 Prozent der Tui in Hannover. Sie hatte das touristische Jahr 2008/2009 zwar operativ noch mit einem Verlust von 37 Millionen Pfund (41 Millionen Euro) abgeschlossen, doch im Jahr zuvor waren es noch 184 Millionen Pfund gewesen.

Long verwies auf die erfolgreiche Integration der beiden Veranstalter, die zu erheblichen Synergien in dreistelliger Millionenhöhe führe. Da die Kosten für den Konzernumbau zurückgingen, seien 2010 bei Tui Travel schwarze Zahlen in Reichweite.

In Analystenkreisen wird der Optimismus im Konzern nur beschränkt geteilt. NordLB-Analystin Martina Noss beispielsweise erwartet ein weiterhin sehr schwieriges Umfeld in der Touristik wie in der Schifffahrt. So würde das Tui-Konzernergebnis ohne den Buchgewinn aus dem Hapag-Verkauf deutlich negativ ausfallen. Eine Fokussierung auf ein striktes Kostenmanagement sei unbedingt erforderlich.

Generell rechnen die Beobachter aus der Finanzszene damit, dass der touristische Umsatz um etwa 14 Prozent zurückgegangen sei. Tui hatte mit drastischen Kapazitätseinschränkungen bei Flug- und Hotelbuchungen auf den zögerlichen Markt reagiert und damit zumindest die Margen gesichert.
Avatar
14.12.09 21:22:01
Beitrag Nr. 5.462 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.560.262 von LeoF am 14.12.09 01:37:37@ LeoF,

danke für die Klärung, eine Nachtschicht war aber nicht unbedingt nötig. Gemeinsam bringen wir ja doch schon was auf die Reihe.

Es gibt also 2 Anleihen, die in 2013 fällig sind:

a) € Mio 300 zu 8,625% - unbefristete Hybridanleihe, Jan. 2013 Call-Option erstmalig fällig, danach geänderte Verzinsung
b) € Mio 450 zu 4,50% - Umtauschanleihe, April 2013 fällig, Umtauschpreis € 3,765 mit Barausgleichsoption

Die Hybridanleihe fehlte in Deiner Aufstellung in #5265 vom 30.10.09, die Umtauschanleihe war mir bisher nicht bekannt.

Hinzu gekommen sind € Mio 218 - Wandelanleihe, fällig Nov. 2014. Die Gesamtverschuldung beträgt also nominal

[€ Mio] 550 + 625 + 694 + 450 + 300 + 450 + 218 = 3.287,

wovon selbst dann noch satte 3 Milliarden verbleiben, wenn die letzte Anleihe ausschließlich zur Umschichtung verwendet wird. Vorzeitige Tilgung, Rückkäufe sind bisher nicht bekannt.

Ein paar Fragen sind noch offen geblieben bzw. neue Ungereimtheiten aufgetaucht:

- Call-Option der Hybridanleihe, wer hat welche Option?
- WPKN der Umtauschanleihe?
- Verhältnis Anleihevolumen zu Umtauschwert TUI-Travelaktien?

10,7% aller im TUI-Besitz befindlicher TUI-Travel-Aktien haben zum Umtauschpreis einen Wert von

[€ Mio] 3,765 * 0,107 * 0,51 * 1.100 = 226

das Anleihevolumen ist also doppelt so hoch, oder stimmt die Definition nicht?

Die Journalisten wissen hoffentlich, welche Fragen sie morgen auf der Bilanz-Pressekonferenz der TUI zu stellen haben.

@ BLKBOSS69,

nach diesen neuen Erkenntnissen ist unsere Sicht richtiger denn je. Frenzels Spielraum ist damit noch enger als angenommen und Fredriksen braucht eigentlich nicht mehr viel zu tun. Für die Nominierung von Olaf Troim darf er der Unterstützung der großen Aktionärsvereinigungen versichert sein, einige 3%- oder 5%-Anteile aus der bisherigen Gefolgschaft könnten verärgert die Seite wechseln und selbst die ach so dummen Kleinanleger werden aufgrund der ausbleibenden Dividenden darauf kommen, daß zuwenig Cash vorhanden ist.

Daß Fredriksen selbst in den AR einzieht, ist m.E. verzichtbar, denn ohne ihn werden Kuhnt und Troim ein gutes Team sein. Eine Verkleinerung des Vorstandes brauchen sie schon nicht mehr zu veranlassen, nachdem einer der großen Trapezkünstler freiwillig vom Zirkuszelt heruntersteigt.

Es gilt aber für längerfristig orientierte Anleger, jetzt abzuschätzen, welche Aussichten das neue Team für eine erfolgreiche Sanierung hat, d.h. im wesentlichen wie die Schuldenlast abgebaut werden und gleichzeitig Vermögenswerte weitgehend erhalten bleiben können.

Ansonsten KZ ohne sinnfreies DCF-Modell € 9,- bis HV.

:look:
Avatar
14.12.09 21:09:32
Beitrag Nr. 5.461 ()
Auch darüber sollte man sprechen, bevor man von 9 € und mehr träumt.

News - 14.12.09 14:14
Tui schließt rabenschwarzes Jahr


Schwache Zahlen und Ärger mit dem Großaktionär John Fredriksen drücken die Stimmung.
Nur ein Sondereffekt kann das Schlimmste in der Bilanz kaschieren. Europas größter Touristikkonzern ist vom Geldverdienen weit entfernt. Was das Unternehmen verspricht - und was Analysten davon halten.

DÜSSELDORF. Europas größter Touristikkonzern Tui hakt ein rabenschwarzes Jahr ab. Morgen wird Konzernchef Michael Frenzel bei der Präsentation der Bilanz zwar einen Nettogewinn von einer knappen Milliarde Euro verkünden, doch dieser ist - so Analysten - ausschließlich auf den im Frühjahr unter erheblichen Mühen vollzogenen Teilverkauf der Schifffahrtssparte zurückzuführen: Es ist die erste Kaufpreis-Rate als Buchgewinn.

Ob weitere Erlöse folgen, gilt als fraglich. Denn die im Konzern verbliebenen 43 Prozent der in schwere Seenot geratenen Container-Reederei Hapag-Lloyd machten im Laufe des Jahres bei Tui und dem Konsortium Albert Ballin als neuem Miteigentümer Milliardenverpflichtungen erforderlich, von denen unklar ist, ob und wie sie zurückgezahlt werden. Auch im Kerngeschäft Touristik ist Tui vom Geldverdienen immer noch weit entfernt.

Die Tui-Bilanz 2009 resümiert lediglich ein Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis September. Nach dem Reederei-Verkauf passt die im vorigen Jahr aus dem Dax geflogene und in den MDax übergesiedelte Tui ihre Buchführung an die Gepflogenheiten in der Touristik an. Dort bilanzieren die meisten Unternehmen das im Oktober beginnende touristische Geschäftsjahr, das mit der Wintersaison beginnt und nach der Sommersaison endet. Das sei einerseits zwar konsequent, kommentieren Branchenkreise. Andererseits mache der Wechsel der Bilanzperiode das ohnehin komplexe Zahlenwerk noch ein Stück schwerer vergleichbar, als es ohnehin schon sei.

Hohes Darlehen für Hapag-Lloyd

Die Abspaltung der zuvor noch als besonders zukunftsträchtig eingeschätzten Schifffahrtssparte hatte Frenzel im Frühjahr 2008 eingeleitet. Auf Betreiben seines Großaktionärs John Fredriksen hatte der Tui-Chef einen Käufer gesucht. Nach weltweiten Kontakten blieb zum Beginn der Wirtschaftskrise nur das Hamburger Konsortium übrig. Ihm gehören die Stadt Hamburg, der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, die HSH-Nordbank, die Warburg-Bank sowie die Versicherungen Signal Iduna und Hanse Merkur an.

Das Geschäft kam erst in diesem Frühjahr zustande. Schon wenig später mussten die Gesellschafter hohe Beträge zuschießen, um das Überleben von Hapag-Lloyd zu sichern. Allein Tui steckte über Darlehen rund 2,5 Milliarden Euro in die einstige Tochter. Nach einigem Hin und Her übernahmen die Stadt Hamburg und der Bund in diesem Herbst eine Staatsbürgschaft über 1,2 Milliarden Euro, die der fünftgrößten Container-Reederei der Welt neuen finanziellen Spielraum einräumen kann.

Höhere Frachtraten seit zweiter Jahreshälfte

Inzwischen herrscht bei den Reedern und in der Tui-Zentrale in Hannover vorsichtiger Optimismus. Hapag-Lloyd-Vorstandschef Michael Behrendt hatte als Präsident des Verbandes Deutscher Reeder für die Branche kürzlich erklärt, es gebe Anzeichen dafür, dass der Welthandel wieder in Schwung komme; allerdings sei er nur "sehr verhalten optimistisch".

Aus Kreisen des Hamburger Unternehmens wird bestätigt, man könne inzwischen das "Licht am Ende des Tunnels" sehen. Seit der zweiten Jahreshälfte gelinge es wieder besser, höhere Frachtraten durchzusetzen, und entsprechend zögen die Margen an. Damit könnten auch Verluste reduziert werden.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transport- und Logistiksparte werden nach inoffizieller Einschätzung bei Hapag-Lloyd in diesem Jahr zu einem Verlust von 900 Millionen Euro führen. Mit sensationellen Verbesserungen sei trotz der positiven Signale der letzten Wochen noch nicht zu rechnen.

Für die Tui-Rumpfbilanz werde es vermutlich kaum Auswirkungen geben: Die bescheidene Aufwärtsentwicklung liege im Wesentlichen hinter dem Stichtag 30. September.

Schwarze Zahlen für Tui Travel in Reichweite

Für die Touristik hatte Peter Long, Chef der in London notierten Konzerntochter Tui Travel, Anfang des Monats ebenfalls vorsichtigen Optimismus geäußert. Die aus einer Fusion mit dem britischen Reiseveranstalter First Choice hervorgegangene Gesellschaft gehört zu 54 Prozent der Tui in Hannover. Sie hatte das touristische Jahr 2008/2009 zwar operativ noch mit einem Verlust von 37 Millionen Pfund (41 Millionen Euro) abgeschlossen, doch im Jahr zuvor waren es noch 184 Millionen Pfund gewesen.

Long verwies auf die erfolgreiche Integration der beiden Veranstalter, die zu erheblichen Synergien in dreistelliger Millionenhöhe führe. Da die Kosten für den Konzernumbau zurückgingen, seien 2010 bei Tui Travel schwarze Zahlen in Reichweite.

Analysten fordern striktes Kostenmanagement


In Analystenkreisen wird der Optimismus im Konzern nur beschränkt geteilt. NordLB-Analystin Martina Noss beispielsweise erwartet ein weiterhin sehr schwieriges Umfeld in der Touristik wie in der Schifffahrt. So würde das Tui-Konzernergebnis ohne den Buchgewinn aus dem Hapag-Verkauf deutlich negativ ausfallen. Eine Fokussierung auf ein striktes Kostenmanagement sei unbedingt erforderlich.

Generell rechnen die Beobachter aus der Finanzszene damit, dass der touristische Umsatz um etwa 14 Prozent zurückgegangen sei. Tui hatte mit drastischen Kapazitätseinschränkungen bei Flug- und Hotelbuchungen auf den zögerlichen Markt reagiert und damit zumindest die Margen gesichert.

Endgültiger Rückzug von Krumnow erwartet

In der heutigen Aufsichtsratssitzung wird erwartet, dass der langjährige AR-Chef Jürgen Krumnow seinen endgültigen Rückzug aus dem Gremium erklärt. Den Vorsitz hatte er bereits vor einigen Wochen an Dietmar Kuhnt abgegeben.

Auf den frei werdenden Sessel möchte Großaktionär Fredriksen seinen Vertrauen Olav Troim bugsieren und hat dies bereits beim Amtsgericht in Hannover beantragt. Doch der norwegische Reeder und Milliardär ist bei der Tui wenig geliebt. Nach zwei vergeblichen Versuchen, auf den Hauptversammlungen Frenzel und Krumnow zu stürzen, gilt der Mann mit fast einem Fünftel Tui-Aktien in Aufsichtsratskreisen als wenig berechenbar. Es heißt, seine Interessen würden im Zweifelsfall nicht die des Unternehmens und der anderen Aktionäre sein.

Eberhard Krummheuer

© Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2009: Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion oder Modifikation ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH ist untersagt. All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited.
Avatar
14.12.09 20:58:28
Beitrag Nr. 5.460 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.564.446 von LeoF am 14.12.09 17:34:22Der Einstieg in die TUI macht also m.E. eher für den Sinn, der sich vorstellen kann, daß sich sowohl die interne Lage als auch die externen Konstellationen in den kommenden zwei bis drei Jahren bessern.

Sehr schön auf den Punkt gebracht.

Es könnte aber auch so laufen wie bei Karstadt.
Von daher lieber Finger weg.
Avatar
14.12.09 20:54:01
Beitrag Nr. 5.459 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.563.397 von BLKBOSS69 am 14.12.09 15:40:23Fuer mich gilt weiterhin: Kursziel TUI bis zur HV* 9 EUR.


Wenn das so sein sollte, würde ich darüber nachdenken ob man nicht
einen Tag vorher verkaufen sollte.


Welche HV meinst Du ? :rolleyes:
Avatar
14.12.09 20:14:21
Beitrag Nr. 5.458 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.563.397 von BLKBOSS69 am 14.12.09 15:40:23Sorry BLKBOSS69,

habe ich die "sinnvolle" ;) Begründung für dein Kursziel überlesen?:confused:

Wo kann ich sie finden? :look:
Danke!
Avatar
14.12.09 19:28:32
Beitrag Nr. 5.457 ()
Feuerhake macht sich aus dem Staub:


14.12.2009, 18:13
TUI-Finanzvorstand Feuerhake geht im Februar in den Ruhestand

HANNOVER (Dow Jones)--TUI-Finanzvorstand Rainer Feuerhake (65) wird sein Mandat mit Beendigung der nächsten Hauptversammlung der TUI AG am 17. Februar 2010 niederlegen. Wie die TUI AG am Montag mitteilte, wird Feuerhake sein Mandat aufgrund des Erreichens der Altersgrenze niederlegen und in den Ruhestand gehen.

Der Aufsichtsrat habe in seiner heutigen Sitzung die zum November 2010 auslaufende Bestellung von Horst Baier (53) zum Mitglied des Vorstands der TUI AG um fünf Jahre bis November 2015 verlängert, teilte das in Hannover ansässige MDax-Unternehen weiter mit. Nach dem Ausscheiden von Feuerhake werde Baier, bislang Controlling-Vorstand, künftig auch für das Ressort Finanzen verantwortlich sein.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vwdnews/0,2828,tic…
Avatar
14.12.09 17:34:22
Beitrag Nr. 5.456 ()
1. Daß Fredriksen groß angreift, glaube ich nicht. Im Gegensatz zu manchem Kleinanleger scheint er zu verstehen, daß die TUI in den nächsten Jahren vor allem sehr, sehr viel Cash benötigt (siehe bereits seine Warnung anläßlich der letzten HV).

2. Daß sich die Situation in der Schiffahrt verbessern wird, heißt leider noch lange nicht, daß Hapag in die schwarzen Zahlen zurückkehrt.

3. Mit dem Tourismus wäre ich angesichts des definitiven Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten auch etwas vorsichtiger. Oder glaubst Du, daß der Steuerzahler die Suppe Kurzarbeit ewig auslöffelt?

Der Einstieg in die TUI macht also m.E. eher für den Sinn, der sich vorstellen kann, daß sich sowohl die interne Lage als auch die externen Konstellationen in den kommenden zwei bis drei Jahren bessern.
Avatar
14.12.09 15:40:23
Beitrag Nr. 5.455 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.557.975 von dekrug am 13.12.09 01:24:57Die Anleihe, welche in 2013 eine Wandlung in Aktien ermoeglicht, ist tatsaechlich derzeit voellig irrelevant. Demnach ist es nicht notwendig, irgendwelche Planspiele nach dem Motto: Was waere wenn? zu veranstalten.

Wichtig sind die naechsten Wochen und Monate!

1. Bis zur HV mit notwendiger Kurskosmetik und/oder einem weiteren Angriff Frederiksons.

2. Das naechste halbe Jahr mit einer signifikanten Erholung des Welthandels = Anstieg der Frachtraten und somit positiv fuer Hapag Lloyd.

3. Die naechsten 9 Momate mit einem wieder anziehendem Tourismusgeschaeft in 2010.

Wenn diese 3 Faktoren zusammen betrachtet werden, macht der Einstieg bei TUI auf diesem Nivieau (heute 5,23 EUR) absolut Sinn.

Es ist auch meiner Ansicht nach richtig, seine Kursziele nicht jeden Monat zu korrigieren. Ausserdem sollte dem Kursziel kein sinnfreies DCF-Modell zugrunde liegen (wie bei vielen sogenannten "Profis").

Fuer mich gilt weiterhin: Kursziel TUI bis zur HV 9 EUR.
Avatar
14.12.09 01:42:22
Beitrag Nr. 5.454 ()
Pflichttermin für Interessierte:

Dienstag 9:30 Bilanzpressekonferenz der TUI (auch live im Internet)
  • 1
  • 1605
  • 2151
 DurchsuchenBeitrag schreiben


TUI ? TUI !!!