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TUI ? TUI !!! (Seite 565)



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Heute geht es mal endlich wieder richtig hoch. Wenn wir Ende des Monats deutlich über 9 stehen bin ich zufrieden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.630.128 von DosEquis am 02.12.10 10:55:26Ja, TUI Travel reißt sie raus. Trotz sehr zurückhaltendem Ausblick, Verlust und (sinnfreier) Dividende.
Ein stärkerer Treibsatz dürften die Börsenpläne für Hapag sein, so sie im Frühjahr realisiert werden könnten.
AKTIE IM FOKUS: Tui sehr fest - Händler loben Geschäftsbilanz

Dienstag, 14. Dezember 2010, um 11:40

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Tui haben am Dienstag positiv auf das vorgelegte Zahlenwerk des Reiseunternehmens reagiert. Gegen 10.40 Uhr verteuerten sich die Titel um 4,20 Prozent auf 9,744 Euro und waren damit Spitzenwert im MDax (Xetra: Nachrichten).. .

HÄNDLER LOBEN ZAHLEN

Händler beurteilten das Zahlenwerk des weltgrößten Reisekonzerns positiv. Es habe über den Erwartungen gelegen. Der für 2010/11 angestrebte Nettogewinn entspreche zugleich den Marktprognosen. Einer der Börsianer verwies zudem auf Medienberichte, denen zufolge die Containerschiff-Tochter Hapag-Lloyd Schulden an die Muttergesellschaft sowie die Albert Ballin GmbH als weiteren Anteilseigner zurückgezahlt habe. Dies sollte sich ebenfalls leicht positiv auf die Tui-Aktie auswirken, sagte er.

Ein weiterer sagte, dass die Trendwende bei Hapag-Lloyds Containerschifffahrt der Geschäftsentwicklung wie schon im dritten Quartal geholfen habe. Zudem hob er den Ausblick positiv hervor. Zur anstehenden Telefonkonferenz dürfte sich der Fokus indes vor allem auf den angestrebten Börsengang von Hapag-Lloyd richten, glaubt er. Vorstandschef Michael Frenzel sagte laut Redemanuskript zur Bilanzvorlage: "Wir sehen dafür in 2011, wenn die Märkte offen bleiben, gute Chancen."/gl/ck
Von der BPK meldet dpa-AFX.

heute, 12:05 dpa-AFX

Tui lässt sich nicht auf Tui-Travel-Übernahme festnageln

HANNOVER (dpa-AFX) - Der Reisekonzern Tui TUI lässt sich nicht auf eine Komplettübernahme seiner wichtigsten Tochter Tui Travel TUI TRAVEL PLC festnageln. Abhängig davon, wie hoch der Erlös aus dem Verkauf der Restbeteiligung an der Container-Reederei Hapag-Lloyd ausfällt, sondiere der Tui-Konzern die Möglichkeiten, sein Hotel- und Veranstaltergeschäft enger miteinander zu verzahnen, sagte Tui-Chef Michael Frenzel am Dienstag bei der Bilanzvorlage für das Geschäftsjahr 2009/2010. Die an der Londoner Börse notierte Tui Travel umfasst das Veranstaltergeschäft des Konzerns, der 57 Prozent der Tui-Travel-Aktien besitzt. Direkt zur Tui AG gehören zudem Hotelbeteiligungen und die Kreuzfahrtsparte.

Bei Hapag-Lloyd ist Tui zum Jahresende voraussichtlich noch mit gut zwei Milliarden Euro engagiert und hält dann 49,8 Prozent der Anteile. Diese will der Konzern voraussichtlich 2011 an die Börse bringen oder an Investoren verkaufen. Der Verkaufserlös soll der Schuldentilgung und dem Ausbau des Reisegeschäfts dienen. Außerdem könnten Aktionäre die vor Jahren in Aussicht gestellte Sonderdividende einfordern:look:./stw/fn
Da der Vorstand wieder einmal den Aktionären keine Dividende zahlen will, muss es überraschen, wenn trotzdem eine üppige erfolgsabhängige Vergütung an die Vorstandsmitglieder gezahlt wurde. So erhielt Herr Frenzel zu seiner erfolgsunabhängigen Vergütung von 1,26 Mio. € noch zusätzlich 1,23 Mio. € „erfolgsabhängige Vergütung“, 0,57 Mio. Bezüge aus einem „langfristigen Anreizprogramm :confused:“ und noch weitere 0,39 Mio. € als „Vergütung für Aufsichtsratsmandate im :look: Konzern“. (GB, S. 34)

Herrn Feuerhakes Tätigkeit war relativ gesehen noch erfolgreicher, denn seine Gesamtbezüge bestanden nur zu einem Drittel aus dem Fixum.

Absoluter Spitzenreiter unter den so erfolgreichen TUI-Managern war jedoch Herr Long, dessen Gesamtbezüge von 4,3 Mio. € eine erfolgabhängige Vergütung von 2,3 Mio. € einschließen.

So viel Erfolg kann schon neugierig machen und zu einem Blick auf die Hintergründe werfen. Bei Herrn Long sieht es so aus, dass TUI Travel für 2009 -4,8 Pence je Aktie Verlust und für 2010 7,8 Pence je Aktie Verlust vermelden musste. Dennoch konnten dank eines in bester Frenzel-Manier errechneten bereinigten Ergebnisses (Underlying :confused: result) von 20 bzw. 22 Pence Dividenden von 10,7 bzw. 11 Pence je Aktie vorgeschlagen werden.:look:

Man kann und muss sich hier fragen, wieso TUI Travel aus den Verlusten Dividenden – vor natürlich in die klamme Kasse seines Großaktionärs TUI - ausschütten kann, während das bei der TUI AG nicht möglich ist.

Bei der TUI AG selbst wird, wenn man einmal hinter der mit großen Anstrengungen betriebenen „bereinigenden“ Ergebniskosmetik die wahren Tatsachen gefunden hat, ein Konzernergebnis von 76,4 Mio. € ausgewiesen (S. 189, was einer Eigenkapitalrendite von 3,1 Prozent entspricht. Dieses Ergebnis resultiert vor Steuern zu 150,3 Mio. € aus der nach der Equity-Methode bewerteten Containerschifffahrt und zu 135, 0 Mio. € aus der Höherbewertung der Darlehen an die Containerschifffahrt, wobei für das eingesetzte Kapital ein negatives Zinsergebnis von 143,4 Mio. € zu berücksichtigen ist (S.174).

Die besonders vergütete Leistung des Vorstands besteht also praktisch in der Höherbewertung der Darlehen an die Containerschifffahrt. Offensichtlich konnten die Herren Frenzel, Long, Feuerhake etc. also durch ihre ganz individuellen Leistungen die Weltkonjunktur aufhellen. :confused:;)

Allerdings kam durch diese Höherbewertung kein Geld in die TUI-Kasse, sodass dieser Erfolg des Vorstands nicht mit einer Dividende verbunden ist, die ohnehin nur einmal in den letzten fünf Jahren gezahlt wurde. (S. 42). Das zeigt sehr deutlich, wie berechtigt ;) die Vergütungen für den Vorstand aus dem „langfristigen Anreizprogramm“ sind.
Nach einer Analystenkonferenz kommt die LampeBank zu folgender Beurteilung:

TUI vorsichtiger Ausblick auf 2010/11

21.12.10 12:16
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Sebastian Hein, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die TUI-Aktie von "verkaufen" auf "halten" hoch.

Die TUI AG habe auf ihrer Analystenkonferenz in Hannover einen vorsichtigen Ausblick gegeben. Für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 werde folgendes erwartet: Steigerung des Umsatzes der Konzern-Sparten infolge höherer Gästezahlen und besserer Durchschnittspreise (BHLe: +3,8%), ein leichter Anstieg des bereinigten EBITA (BHLe: +6,2%) sowie Anstieg des berichteten EBITA (BHLe: +3,1%), und ein positives Konzernjahresergebnis (BHLe: 215,1 Mio. EUR).

Ein lediglich leichter Anstieg des bereinigten EBITA sei hierbei aus Sicht der Analysten eine konservative Prognose, gerade vor dem Hintergrund des positiven Trading-Updates. Die Buchungen für den Winter würden zum Teil (nordische Länder sowie Belgien und die Niederlande) zweistellige Buchungszuwächse zeigen und die ersten Indikationen für die Sommerbuchungen (UK +7% sowie Durchschnittspreise +4%, nordische Region Buchungen +13%) seien ebenfalls positiv.

Während der Konferenz sei deutlich geworden, dass der Exit aus dem Hapag-Lloyd-Investment zeitnah erfolgen solle. Die wahrscheinlichste Variante sei ein IPO, wobei vor dem Hintergrund einer nicht abschätzbaren Marktentwicklung 2011 auch andere Szenarien (z. B. Verkauf an einen strategischen Investor) geprüft würden.

Im Zuge des IPO sei es dabei nicht realistisch, dass sich TUI bereits im ersten Schritt komplett von seiner Beteiligung trenne (die Analysten würden davon ausgehen, dass die Gesellschaft nach dem IPO zunächst noch etwa 10% halten werde). Sie würden es für möglich halten, dass bereits im ersten Halbjahr des kommenden Jahres konkreter Newsflow folge. In ihrem Modell würden sie bis zur Bekanntgabe von Details zunächst die Hapag-Lloyd-Beteiligung weiter führen. Falls die Transaktion zustande komme, würden sie einen Zukauf von TUI Travel-Anteilen für nahe liegend und wahrscheinlich halten. Die restlichen 45% der TUI Travel plc hätten aktuell einen Marktwert von rund 1,4 Mrd. EUR.

Die nicht-strategische Hapag-Lloyd-Beteiligung habe das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres maßgeblich getrieben. Das hieraus erzielte at-equity-Ergebnis von 150,3 Mio. EUR mache 84,5% des ausgewiesenen EBT von 177,8 Mio. EUR aus.

Der Unterschied zwischen berichtetem EBITA und bereinigtem EBITA sei auch im zurückliegenden Geschäftsjahr signifikant :look: gewesen. Die gesamten Bereinigungen hätten sich auf 373,7 Mio. EUR belaufen :look:, wovon alleine 127 Mio. EUR auf die Auswirkungen der Aschewolke zurückzuführen gewesen seien. Das bereinigte EBITA habe in allen Sparten verbessert werden können und sich wie folgt dargestellt:

Bei TUI Travel habe sich das bereinigte EBITA +10,7% auf 506,0 Mio. EUR verbessert. Hier hätten sich die Integrationssynergien von 195 Mio. Britischen Pfund positiv ausgewirkt. In der Sparte TUI Hotels+Resorts sei das bereinigte EBITA +14,6% auf 126,6 Mio. EUR gestiegen. Hier hätten die Kosteneinsparungen bei einer lediglich flachen Entwicklung der Auslastung (75,1% nach 75,2% im Vorjahr) und rückläufigen Erlösen pro Bett (48,26 EUR nach 49,35 EUR) zur Verbesserung beigetragen. Bei TUI Cruises habe das bereinigte EBITA von -3,1 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR angezogen. Hier sei zu berücksichtigen, dass im Vorjahr noch start-up-Kosten angefallen seien.

Der Konzern werde weiterhin durch die hohe Nettoverschuldung belastet. Zum Bilanzstichtag habe diese 2,29 Mrd. EUR betragen, nur geringfügig unter dem Wert vor Jahresfrist (2,34 Mrd. EUR.) Verbessern würden sich die Bilanzrelationen durch eine Veräußerung der Hapag-Lloyd-Anteile. Zudem fließe der TUI AG 160 Mio. EUR aus der Rückzahlung des TUI Travel Shareholder Loans zu. In Verbindung mit dem Monetarisierungsprogramm, welches weitere ca. 360 Mio. EUR einbringen solle, sei die Ablösung der Senior Note (620 Mio. EUR im Mai 2011) aktuell nicht gefährdet. Insgesamt verfolge der Konzern eine Asset-light-Strategie :look:, die vor allem für den Hotel-Bereich relevant sei. Hier wolle man sich zukünftig auf Joint Ventures und Management-Verträge konzentrieren.

Nach Fortschreibung und Anpassung ihres Modells würden die Analysten das Kursziel von 6,50 EUR auf 9,80 EUR erhöhen und die Aktie von "verkaufen" auf "halten" hochstufen. Insgesamt ergebe sich ein ausgewogenes Chance/Risiko-Profil, nachdem die Aktie einiges an positivem Newsflow bereits vorweggenommen habe. Sukzessive habe der Konzern zwar die Risiken aus der Hapag-Lloyd-Beteiligung minimieren können. Gleichzeitig bestehe aber hinsichtlich eines möglichen IPO von Hapag-Lloyd auch ein Downside-Risiko, falls die Transaktion nicht nach Plan verlaufe und/oder der Veräußerungserlös unter den Markterwartungen sei.

Zudem seien die Ergebnisse in den beiden abgelaufenen Geschäftsjahren jeweils von Hapag-Lloyd getrieben worden (2009: Veräußerungserlös von 937 Mio. EUR und 2009/10: at-equity-Ergebnis von 171 Mio. EUR), während das Kerngeschäft ergebnisseitig enttäuscht habe. Hier müsse TUI noch beweisen, dass man den Turnaround im Kerngeschäft schaffen werde.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die TUI-Aktie von "verkaufen" auf "halten" herauf. (Analyse vom 21.12.2010) (21.12.2010/ac/a/d)
Die Analyse gefällt mir, die Einstufung ist m.E. ein Witz. Das müssen die mal ihren Kunden erklären warum sie bei steigenden Kursen ständig verkaufen sollen und wenn man keine Aktien mehr hat soll man auf einmal halten...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.743.827 von DosEquis am 21.12.10 13:03:43Euch allen erst einmal ein ganz tolles Jahr 2011!
Tui macht mir angst, jeden Tag warte ich darauf, dass sie in sich zusammenfällt bis ca. 9,50 aber sie steigt. Sie ist dermaßen überkauft, dass ich mich frage, wann es den Knall tut. Und den wird es tun. Wie verfahrt ihr? Gewinne sichern oder größere Schwankungen aussitzen? Ich weiß, die übliche Gewissensfrage. Potenzial reicht m. E. bis 14-15 EUR.
Ist ja noch e bisserl was.
LG, Nika:)
An den Knall glaube ich (noch) nicht. In einer guten Analyse hier kürzlich wurde sauber herausgearbeitet, dass einzig die hohe Verschuldung ein Stolperstein sein könnte. Ansonsten sind es IMO nicht schlecht aus. Wenn Hapag an die Börse gebracht wird, die Reiselust weiter steigt, kein Vulkan mehr Asche regnen lässt usw. wird 2011 sehr schön, vielleicht noch schöner als 2010. Man beachte alleine die Stärke heute!
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