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GAZPROM - Russland Rohstoffperle (Seite 201)



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und schon die nächste... klingt ja gut:-)

Gazprom rechnet 2010 mit Wiederherstellung der Gasexporte auf Vorkrisenstand
22:35 | 29/ 03/ 2010




MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Der russische Gaskonzern Gazprom rechnet damit, seine Gasexporte noch in diesem Jahr auf den Vorkriesenstand wiederherzustellen.

Das sagte Gazprom-Vizevorstandschef Alexander Medwedew am Montag in einem Interview für das Magazin "Gazprom". Preis-Prognosen führender Analysten unterschieden sich kaum spürbar von den laufenden Preisen, die bei 70 bis 80 US-Dollar je Barrel lägen.

"Demnach soll Gazprom-Gas, das nach langfristigen Verträgen bezogen wird, im Durchschnitt 320 Dollar pro 1000 Kubikmeter kosten. In diesem Fall kann der Vorkrisenstand bereits 2010 erreicht werden. Wir planen, (in diesem Jahr) 160,8 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa zu pumpen", sagte der Gazprom-Vize.

2009 hatte der russische Gasmonopolist 140,25 Milliarden Kubikmeter nach Europa und einige andere Länder geliefert und dabei 42,5 Milliarden Dollar eingenommen. 2008 lag der Erlös aus dem Exportgeschäft mit 65 Milliarden Dollar rund 30 Prozent über dem Stand von 2009. Gegenüber 2007 betrug das einen Anstieg um 60 Prozent.

Gazprom-Vize Medwedew sagte ferner, der Konzern wolle die Valutaeinnahmen 2010 um 18 Prozent auf 50,3 Milliarden Dollar steigern. Die 2008 erzielten Rekordpreise von 407 Dollar pro 1000 Kubikmeter könnten nach seinen Worten erst 2012 wieder erreicht werden.
und hier ein Statement zur Dividende http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-03/16501106…

30.03.2010 07:01
Gazprom could pay highest-ever dividend - report
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MOSCOW, March 30 (Reuters) - Russia's gas export monopoly Gazprom may pay a record 100 billion roubles ($3.4 billion) in 2009 dividends, business daily Vedomosti reported on Tuesday.

Under Russian Accounting Standards that are used to calculate dividends, Gazprom's net profit soared almost fourfold to 600 billion roubles in 2009, the paper quoted two sources close to Gazprom as saying.

Under its dividend policy, Gazprom must allocate around 17.5 percent of RAS net profit to shareholders. However, a year ago it paid 5 percent, or 8.5 billion roubles instead of the 30.3 billion it could have paid under its rules.

The paper quoted an analyst as saying the gas monopoly could calculate dividends based on profits adjusted for non-cash one-offs, including the revaluation of its oil unit, Gazprom Neft. The payout would therefore total about 39.4 billion roubles, the analyst said.

Gazprom, whose board is scheduled to discuss dividends in May, was not immediately available for comment.

Russian Accounting Standards differ significantly from International Financial Reporting Standards (IFRS). Gazprom plans to report its 2009 IFRS results on April 29.

($1=29.62 Rouble)

(Reporting by Maria Kiselyova; Editing by Lincoln Feast) Keywords: GAZPROM/DIVIDEND

(maria.kiselyova@reuters.com, +7 495 775 12 42, Reuters Messaging: maria.kiselyova.reuters.com@reuters.net)
auch nicht unwichtig...

Entschädigungsklage: Gazprom und Slowakei einigen sich außergerichtlich - "RBC Daily"
14:34 | 30/ 03/ 2010




MOSKAU, 30. März (RIA Novosti). Die einzige gegen Gazprom wegen der Verzögerung der Gaslieferungen eingereichte Anklage wird möglicherweise nicht einmal vor Gericht kommen, schreibt die Zeitung "RBC Daily" am Dienstag.

Um einen Präzedenzfall zu vermeiden zeigt sich der russische Energieriese bereit, die Gasliefermengen zu den für den slowakischen Konzern Slovensky plynarensky Priemysel (SPP) ungünstigen Preisen zu reduzieren. Das wird Gazprom ungefähr 180 Millionen Dollar jährlich kosten.

Anfang 2009 hatte sich die Ukraine geweigert, ihre Gasschulden bei Gazprom zu tilgen. Als der russische Energiekonzern die Lieferungen in das Nachbarland stoppte, scheute sich Kiew nicht, das Gas aus dem Transitrohr illegal abzuzwacken. Im Gegenzug stellte Gazprom die Lieferungen nach Europa komplett ein. Mehrere Länder mussten daraufhin gänzlich auf Gas oder auf einen großen Teil verzichten. Der Slowakei fehlten damals 300 Millionen Kubikmeter Gas, weshalb sie kurz vor einer Energiekrise stand.

Obwohl sich mehrere andere europäische Verbraucher des russischen Gases bereit zeigten, Gazprom wegen der ausgebliebenen Lieferungen gerichtlich zu belangen, wird die Klage von SPP, die fast 1,5 Jahre nach dem Zwischenfall im Pariser Schiedsgericht eingereicht wurde, wohl die einzige bleiben.

Laut einer den Verhandlungen nahe stehenden Quelle haben sich die Seiten außergerichtlich einigen können. Damit SPP die Klage zurücknimmt, kann Gazprom für zwei Jahre die für die Slowakei nach Take-or-Pay-Verträgen festgelegten Gasmenge um zehn Prozent reduzieren. In den kommenden vier Jahren soll sie um fünf Prozent anwachsen. Derzeit würden die letzten „technischen Details" diskutiert, um eine prinzipielle Vereinbarung zu erreichen, so die Quelle.

Sowohl SPP als auch Gazprom Export gaben keine Kommentare zu dem Verlauf der Verhandlungen ab. Eine Quelle in der Export-Tochter von Gazprom verwies darauf, dass es an einer außergerichtlicher Vereinbarung nichts Besonderes gebe. Das sei ein normaler Vertragsprozess.

Die Slowakei kauft jedes Jahr ungefähr sechs Milliarden Kubikmeter Gas. Wenn sie kommenden Jahr auf 600 Millionen Kubikmeter für den Durchschnittspreis von 300 Dollar je 1000 Kubikmeter verzichten würde, könnte SPP 180 Millionen Dollar jährlich einsparen, führte der Analyst der Investitions- und Finanzgesellschaft Metropol, Alexander Nasarow, an. Für Gazprom sei diese Summe gar nicht kritisch und mache höchstens 0,3 Prozent seines geplanten Gewinns in diesem Jahr aus.

Gazprom müsste aber um jeden Preis eine außergerichtliche Einigung mit der Slowakei erreichen, um einen Präzedenzfall zu vermeiden, so Branchenkenner. Für die Slowakei wäre das ein sehr nützlicher Deal, der aber auch für Gazprom akzeptabel wäre, stellte Nasarow fest. Die Slowaken bekommen dadurch die Möglichkeit, das Gas teilweise auf dem billigen Spotmarkt zu kaufen oder auf den Kauf komplett zu verzichten. In zwei Jahren werde Gazprom möglicherweise das ganze System seiner langfristigen Verträge umgestalten müssen, fügte der Experte hinzu.
Gazprom legt erstes Rohr der Ostsee-Pipeline

Der russische Gaskonzern Gazprom hat heute das erste Unterwasser-Rohr für die Ostsee Pipeline gelegt. Wie der Konzern mitteilte, sei dabei das erste Rohr für die insgesamt 1220 Kilometer lange Pipeline gelegt worden. Der offizielle Baubeginn des 7,5 Milliarden Euro schweren Pipeline-Projektes soll am 9. April bei Wyborg an der finnischen Grenze beginnen. Die Pipeline soll dabei von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg bis nach Greifswald an der deutschen Küste führen. Auf dem Weg dahin durchquert sie die Wirtschaftsgewässer von Finnland, Schweden und Dänemark. Die Jahreskapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter soll mit dem 1220 Kilometer langen ersten Strang, der 2011 in Betrieb genommen werden soll, erreicht werden. Nach der Inbetriebnahme des zweiten Stranges soll die Kapazität sogar auf 55 Milliarden Kubikmeter im Jahr steigen.

© 2010 dts Nachrichtenagentur
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.283.610 von snafur am 06.04.10 22:53:19Riesiges Gasvorkommen in Polen entdeckt: Gefahr für Gazprom? - „Kommersant" :eek:
http://de.rian.ru/business/20100406/125778738.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.292.411 von Jens T am 08.04.10 09:34:12Also für meine Begriffe alles heiße Luft!

Auszug aus dem oben genannten Bericht:
"
Gleichzeitig präzisiert Analyst Edward Kott von LCM Commodities, dass die Erschließung von Schiefergasvorkommen ein aufwändiger und langwieriger Prozess sei und dass die industrielle Förderung erst in zehn Jahren beginnen könne. Das bestätigt auch Michail Krutichin"

Also in 10 Jahren kann noch viel passieren und bis dahin wird noch Geld verdient und sich diversifiziert. Tankstellennetze, Versorger zugekauft etc. also alles nicht so schlimm wie es aussieht.

Hat jemand Informationen wie das Gas aus dem Schiefer entzogen wird?
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Ist diese Technologie umweltfreundlich oder wird hierdurch das Erdreich und somit auch das Trinkwasser verseucht?
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Wie immer alles nur meine Meinung!!!!

Gruß
qq:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.294.601 von quickclick am 08.04.10 14:16:31weiter so!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.294.601 von quickclick am 08.04.10 14:16:31Hi quickclick, deine Frage bzgl. Umweltbedenken ist auch Bestandteil des Artikels im Manager-Magazin http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,688…

Dennoch könnten die Märkte aktuell eine kleine Pause brauchen (auch die Rohstoffe)...

Gruss Smarti
Guten Abend,

ich kann mich Deiner Meinung anschließen das die Aktienmärkte und natürlich die Rohstoffe auch eine Verschnaufpause brauchen.....

aber trotzdem ist das 2010-2011 KGV von Gazprom eine Einladung Aktien zu kaufen und wie es dann in "bis zu 10 Jahren" aussieht muß man dann abwarten.

Am Ende kommen sinkene Gaspreise ja auch den Verbrauchern zugute die sich bestimmt darüber freuen werden.

Gruß
qq
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