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GAZPROM - Russland Rohstoffperle (Seite 2290)

eröffnet am 13.05.05 18:37:39 von
neuester Beitrag 15.06.21 10:12:42 von

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21.12.05 13:23:53
Beitrag Nr. 179 ()
Sollte das der Grund sein, dass die Dividenden so mager sind?:laugh:

Gasprom kauft Putins Lieblingsklub

Russischer Energiekonzern übernimmt Zenit St. Petersburg und will 2006 etwa 50 Millionen Dollar für neue Spieler investieren

Von Elke Windisch, Moskau

Wladimir Putin dürfte momentan ein sehr glücklicher Mensch sein. Zuerst wurde bekannt, dass ein guter Freund des russischen Präsidenten, der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder, im Aufsichtsrat des Konsortiums der Ostsee-Pipeline unter der Führung des vom Kreml kontrollierten russischen Gaskonzerns Gasprom sitzen soll. Nun wird Gasprom bis zum Jahresende auch noch Putins Lieblingsfußballklub übernehmen. 25 bis 33 Millionen Euro will Gasprom laut Presseberichten für den Erstligisten Zenit St. Petersburg zahlen.

Der vom Kreml kontrollierte Konzern Gasprom hatte sich bislang als Minderheitsaktionär an Zenit beteiligt. In der Vorwoche habe der ebenfalls aus St. Petersburg stammende Gasprom-Chef Alexej Miller die Übernahme von mehr als 70 Prozent der Zenit-Anteile vom Bankhaus Sankt Petersburg vollzogen, meldete die russische Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ unter Berufung auf Quellen bei Gasprom und Zenit. Die Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison den 6. Platz in der russischen Meisterschaft belegte, verfügt nach Schätzungen bislang über ein Jahresbudget von 20 Millionen Euro.

Das wird sich nun ändern. Allein für die kommende Saison, in der es Zenit St. Petersburg wie in dieser Spielzeit erneut mindestens bis in die Runde der letzten 32 Teams im Uefa-Cups schaffen soll, wollen Gasprom und zahlreiche Tochtergesellschaften rund 50 Millionen US-Dollar in den Ankauf von Weltklasse-Spielern investieren. Dafür fahren die Gasbarone ihre Unterstützung für andere Klubs zu Gunsten ihrer Neuerwerbung massiv zurück. Treffen wird das insbesondere einige der größten Konkurrenten von Zenit – unter anderem ZSKA Moskau und Schinnik Jaroslawl. Sie wurden bisher vom Ölgiganten Sibneft, den der russische Ölmilliardär Roman Abramowitsch im Herbst an Gasprom verkaufte, und von Sibur, einer weiteren Gasprom-Tochter, unterstützt. Beide Unternehmen kündigten bereits den Ausstieg aus den Sponsor-Verträgen an, die bis Ende 2006 laufen sollten.

Die Klubleitung bei Zenit hat den bevorstehenden Eigentumswechsel inzwischen offiziell bestätigt. Gemunkelt wurde darüber schon seit längerem. Gerüchten zufolge soll sich der Staatspräsident, der für den Klub seiner Heimatstadt schon als Student schwärmte, selbst bei Gasprom für den Deal stark gemacht haben. Zenit und Gasprom liegen damit im Trend. Immer mehr russische Milliardäre und Großunternehmen kaufen oder fördern heimische Spitzenklubs.

Maßgeblicher Entwickler dieses Modells ist Roman Abramowitsch. Der Gouverneur der Eismeer-Halbinsel Tschukotka ist laut dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin „Forbes“ momentan reichster Mann Russlands. Er übernahm im Sommer 2003 den Londoner Fußballklub FC Chelsea und formte ihn mit seinem Geld zu einem Spitzenteam. Etwa 220 Millionen US-Dollar musste Abramowitsch für sein neues Spielzeug hinblättern, fast noch einmal so viel hat er nach Meinung von Experten inzwischen für die Dienste von talentierten Fußball-Legionären aus aller Welt gezahlt.

Auf Kritik in der russischen Öffentlichkeit, er investiere sein Geld nur im Ausland, reagierte Abramowitsch mit dem bis zu diesem Zeitpunkt spektakulärsten Sponsorenvertrag im russischen Sport. Der damals noch von ihm kontrollierte Ölkonzern Sibneft handelte mit dem Moskauer Verein ZSKA im März 2004 eine Unterstützung über 45 Millionen Euro für drei Jahre aus. Die Finanzspritze zeigte Wirkung: ZSKA Moskau verstärkte seinen Kader massiv und gewann im Mai dieses Jahres als erste russische Mannschaft den Uefa-Cup.


Tagesspiegel, 21/12/05
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16.12.05 17:18:11
Beitrag Nr. 178 ()
@trendneutral

Ist glaub ich gut das wieder eingestiegen bist.
Da wird sich die nächsten Tage noch einiges tun. :D:D:D

16. Dezember. Gazprom (WKN 903276) hat in dieser Woche nicht nur wegen Gerhard Schröder Schlagzeilen gemacht - der Alt-Bundeskanzler ist in den Aufsichtsrat eines von Gazprom geführten Joint-Ventures ernannt worden. Darüber hinaus konnte die Aktie des größten Gasproduzenten der Welt bei starken Umsätzen neue Höchststände erklimmen. Montag wechselten über 100.000 Papiere an der Börse Frankfurt den Besitzer. Ausländische Investoren beteiligen sich allerdings nicht direkt über Aktien an dem Staatskonzern. Sie müssen den Umweg über ein Zertifikat gehen - ADR genannt. Die Höhe der Beteiligung ausländischer Investoren ist zudem begrenzt, die russische Regierung hat jedoch die Aufhebung der Restriktion noch in diesem Jahr angekündigt. Jan Vrbsky, Skontroführer der Baaderbank auf dem Frankfurter Parkett, traut der Aktie einiges zu: "Der Wegfall dieser Einschränkung sorgt für neue Phantasie beim Aktienkurs. Schließlich wird der Wert zum Schwergewicht im MSCI-Index. Fonds, die diesen Index nachbilden, steigen dann ein.
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16.12.05 14:00:44
Beitrag Nr. 177 ()
[posting]19.313.333 von Trendneutral am 16.12.05 13:01:16[/posting]Big DIRKIX is still watching you...
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16.12.05 13:01:16
Beitrag Nr. 176 ()
Es interessiert zwar niemanden, aber ich bin wieder drin. Natürlich teurer nachgekauft. Wie immer.

Mittlerweile betrachte ich diesen Thread als persönliches online-Tagebuch. Auch nicht schlecht.

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14.12.05 22:42:50
Beitrag Nr. 175 ()
:mad::mad::mad: Wo ich jetzt raus bin, hagelt`s wieder gute News:

SPIEGEL ONLINE - 14. Dezember 2005, 20:23
Gasprom will deutsche Stadtwerke kaufen

Erst angelte sich der russische Gasriese Gasprom Altkanzler Gerhard Schröder als Aufsichtsratschef, jetzt will das Staatsunternehmen in Deutschland auf Einkaufstour gehen. In Zukunft wolle man auch deutsche Stadtwerke erwerben, erklärte der Deutschland-Chef des Unternehmens.

Berlin - "Wir wollen nicht nur als Lieferant von Erdgas fungieren, sondern näher an die Verbraucher herankommen", sagte Hans-Joachim Gornig, Deutschlandchef von Gasprom, dem Berliner "Tagesspiegel". Bestehende Beteiligungen in Deutschland sollten deshalb ausgebaut und weitere Unternehmen zugekauft werden. Gasprom hat bisher Anteile an der BASF-Tochter Wingas und dem Leipziger Versorger Verbundnetz Gas AG (VNG).
Bereits am Vortag hatte Gasprom-Vizechef Alexander Medwedew in Berlin erklärt, das Unternehmen wolle in den nächsten fünf Jahren zu einem führenden globalen Energiekonzern werden. Dazu setze Gasprom auf Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Gasquelle bis zum Endkunden.

In Deutschland könnten diese Beteiligungspläne für neuen innenpolitischen Wirbel sorgen. Am Donnerstag will sich der Bundestag mit dem Plan von Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) befassen, Aufsichtsratsvorsitzender beim deutsch-russischen Gaspipeline-Konsortium NEGP zu werden. Zu dem Konsortium gehören Gasprom, BASF und E.on.
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14.12.05 15:32:25
Beitrag Nr. 174 ()
Da ich in diesem Thread keine Gazprom-Fürsprecher mehr finde, habe ich heute verkauft. :cry: Spaß beiseite. Raus bei 62,25 und neues Abstauberlimit gesetzt. Eine alte Börsenregel sagt: Schaue ab und zu mal auf den 38-Tage-Durchschnitt.:D Blöd wäre natürlich, wenn ich bei 70 teuer nachkaufen muss. :mad:
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09.12.05 15:57:04
Beitrag Nr. 173 ()
Hast wohl recht. Muss wohl noch etwas warten, bis es hier voll wird. Bis dahin:


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09.12.05 15:14:35
Beitrag Nr. 172 ()
[posting]19.215.309 von Trendneutral am 09.12.05 13:44:44[/posting]Sei doch froh, dass du deine Gewinne mit niemandem teilen musst, wenn du alleine in dem Wert bist... ;)
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09.12.05 14:21:28
Beitrag Nr. 171 ()
Yepp. Neues ATH.
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09.12.05 13:44:44
Beitrag Nr. 170 ()
Man, seid Ihr langweilig.
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