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Deutsche Beteiligungs AG (Seite 187)

eröffnet am 27.05.05 10:21:50 von
neuester Beitrag 18.04.21 18:50:02 von


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10.03.20 09:17:34
Beitrag Nr. 1.861 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.939.105 von hw_aus_s am 09.03.20 18:19:58Ja, na klar. DTBAG ist ein Spiegelbild der Märkte. Wenn es da runter geht, dann sind sie ebenfalls betroffen. Umgekehrt allerdings genauso.
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12.03.20 10:49:48
Beitrag Nr. 1.862 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.944.979 von Be_eR am 10.03.20 09:17:34Ja , aber Achtung oft gehen die sch..... Zocker Werte schneller hoch. Aber wenn ich da die Bilanzen lese :confused: wenn da überhaupt noch Zahlen stehen, unglaublich was da die letzten Jahre sich Firmen erlaubt haben. Da ist bei vielen Werten noch großer Platz nach unten. Gersten hat ja die Vorstand Dame einiges gekauft ? wie ich gelesen habe. Aber ich glaube das wird noch günstiger, ob das ,,gerecht oder richtig ,, ist für diesen Wert kann ich natürlich nicht sagen Alles Gute allen ist nur bedrucktes Papier, ;)eine GUTE Gesundheit ist mehr Wert.
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24.08.20 13:56:26
Beitrag Nr. 1.863 ()
24.08.2020: DBAG investiert in congatec Holding AG zum Ausbau der Führungsposition von congatec / Die Zukunft des Edge-Computings beschleunigen ...
u.a.: In einem Management-Buyout (MBO) wird der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII die Mehrheit der Aktien von den Gründungsaktionären übernehmen.

Ich frage mich immer, wieso die Altaktionäre in solchem Maße verkaufen, wo doch die große Zukunft angeblich erst noch vor dem Unternehmen liegt. Das "schmeckt" mir gar nicht!
Wissen die Altaktionäre mehr, was die "rosige Zukunft" angeht?
Zu verschenken hat keiner was!

Für mich ergibt sich bei der DBAG immer noch kein klares Investitionsbild.
Nach dem Abgang von Herrn von Hodenberg hat man das Investitionstempo deutlich erhöht, aber dabei vielleicht die Qualität aus den Augen gelassen. Denn so viele "tolle" Unternehmen tauchen nicht in dieser Schnelligkeit auf.

Für mich immer ein prima Beispiel: MBB SE
Es wird selten investiert, aber dann nachvollziehbar sehr sehr günstig in gute Unternehmen mit viel Potential.

Bei der DBAG hat man mittlerweile das Gefühl, die Fonds müssen gefüllt werden, komme was wolle. Und dann ruckzuck den nächsten Fonds an den Start bringen.

Nee, nee ...
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24.08.20 14:16:58
Beitrag Nr. 1.864 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.861.823 von Hyperventilierer am 24.08.20 13:56:26
Zitat von Hyperventilierer: 24.08.2020: DBAG investiert in congatec Holding AG zum Ausbau der Führungsposition von congatec / Die Zukunft des Edge-Computings beschleunigen ...
u.a.: In einem Management-Buyout (MBO) wird der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII die Mehrheit der Aktien von den Gründungsaktionären übernehmen.

Ich frage mich immer, wieso die Altaktionäre in solchem Maße verkaufen, wo doch die große Zukunft angeblich erst noch vor dem Unternehmen liegt. Das "schmeckt" mir gar nicht!
Wissen die Altaktionäre mehr, was die "rosige Zukunft" angeht?
Zu verschenken hat keiner was!

Für mich ergibt sich bei der DBAG immer noch kein klares Investitionsbild.
Nach dem Abgang von Herrn von Hodenberg hat man das Investitionstempo deutlich erhöht, aber dabei vielleicht die Qualität aus den Augen gelassen. Denn so viele "tolle" Unternehmen tauchen nicht in dieser Schnelligkeit auf.

Für mich immer ein prima Beispiel: MBB SE
Es wird selten investiert, aber dann nachvollziehbar sehr sehr günstig in gute Unternehmen mit viel Potential.

Bei der DBAG hat man mittlerweile das Gefühl, die Fonds müssen gefüllt werden, komme was wolle. Und dann ruckzuck den nächsten Fonds an den Start bringen.


MBB und die DBAG sind kaum miteinander zu vergleichen. MBB ist eine Industrieholding, sie investieren ihr eigenes Geld in attraktive Beteiligungen, die sie nicht wieder verkaufen wollen (es sei denn, der preis ist unverschämt gut). Die DBAG legt für Investoren Beteiligungsfonds auf, an denen sie selbst bis zu 20% hält. Und wenn diese Anlegergelder investiert werden, geht die DBAG ggf. noch eine eigene direkte Beteiligung ein, auch bis 20%. Die DBAG investiert also überwiegend Investorengelder und hat hierzu bei Auflage des Fonds ein "Renditeversprechen" abgegeben bzw. eine Renditeerwartung. Und sie kauft i.d.R. (Nischen-) Marktführer und zwar mit Invest-Horizont von ca. 7 Jahren. Der Wiederverkauf, um die Fonds-Investoren auszuzahlen, gehört zum Geschäftsmodell - bei MBB hingegen gibt es kein "Verfallsdatum" für die Töchter.
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25.08.20 06:49:49
Beitrag Nr. 1.865 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.862.126 von sirmike am 24.08.20 14:16:58Da habe ich die berühmten Äpfel mit Birnen verglichen.

Mir ging es eigentlich darum aufzuzeigen, dass sich das Geschäftsmodell der DBAG, in die ich im Übrigen lange Jahre investiert war, deutlich in Richtung "Fonds" verschoben hat.

Und wie das der Zufall will, habe ich gestern Abend noch im Buch "University of Berkshire Hathaway" auf Seite 152 den Kommentar von Buffett (oder war es Munger? / HV 2007) genau zu dem Thema der Unternehmen gelesen, deren Geschftszwecks es ist Investorengelder einzusammeln und diese Gelder dann in die von ihnen aufgelegte Fonds zu investieren.
Da kommt schon Investitionsdruck auf, wenn man mit Investorengeldern "überschwemmt" wird, was gerade in der heutigen Zeit aufgrund mangelnder Alternativen natürlich vorkommt.
Das kann doch eigentlich nur auf Kosten der Qualität der Unternehmen gehen, in die man investiert, da es sooo viele klasse überdurchschnittlich gute Betriebe nicht gibt.
Bei Berkshire wie auch bei MBB (da ist sie wieder) kommt das nicht vor. Man kann warten, bis die große Gelegenheit gefunden ist oder "vorbeikommt". Beide Unternehmen sitzen auf hohen Cashpositionen, die gezielt eingesetzt werden können, auch wenn das Cash zur Zeit keine Rendite bringt.

Ich halte es weiterhin für sehr merkwürdig, wenn Altaktionäre einen Großteil "ihres" Unternehmens abgeben, "damit es weiterentwickelt werden kann". Hat einen seltsamen Geschmack.
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25.08.20 10:49:07
Beitrag Nr. 1.866 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.869.617 von Hyperventilierer am 25.08.20 06:49:49Ich kann dieser Sichtweise nichts abgewinnen. Transaktionen gehören zum Wirtschaftsleben dazu, sie sind die Essenz des Wirtschaftsmodells. Genau da liegt das Geschäftsmodell von DBAG und Co.
Ansonsten dürfte auch niemand ein Haus verkaufen um umzuziehen, eine Firma dürfte nie einen Betrieb verkaufen wenn er nicht mehr zur Strategie passt usw.

Kurzum: Firmen wie DBAG sind wichtige Träger des Transaktionsmarktes weil sie hier unterstützend eingreifen und dafür sorgen, dass ein Unternehmen gut geführt von einem dauerhaften Eigner zu einem weiteren gelangen kann.
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25.08.20 14:35:41
Beitrag Nr. 1.867 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.869.617 von Hyperventilierer am 25.08.20 06:49:49
Zitat von Hyperventilierer: Da habe ich die berühmten Äpfel mit Birnen verglichen.

Mir ging es eigentlich darum aufzuzeigen, dass sich das Geschäftsmodell der DBAG, in die ich im Übrigen lange Jahre investiert war, deutlich in Richtung "Fonds" verschoben hat.

Und wie das der Zufall will, habe ich gestern Abend noch im Buch "University of Berkshire Hathaway" auf Seite 152 den Kommentar von Buffett (oder war es Munger? / HV 2007) genau zu dem Thema der Unternehmen gelesen, deren Geschftszwecks es ist Investorengelder einzusammeln und diese Gelder dann in die von ihnen aufgelegte Fonds zu investieren.
Da kommt schon Investitionsdruck auf, wenn man mit Investorengeldern "überschwemmt" wird, was gerade in der heutigen Zeit aufgrund mangelnder Alternativen natürlich vorkommt.
Das kann doch eigentlich nur auf Kosten der Qualität der Unternehmen gehen, in die man investiert, da es sooo viele klasse überdurchschnittlich gute Betriebe nicht gibt.
Bei Berkshire wie auch bei MBB (da ist sie wieder) kommt das nicht vor. Man kann warten, bis die große Gelegenheit gefunden ist oder "vorbeikommt". Beide Unternehmen sitzen auf hohen Cashpositionen, die gezielt eingesetzt werden können, auch wenn das Cash zur Zeit keine Rendite bringt.

Ich halte es weiterhin für sehr merkwürdig, wenn Altaktionäre einen Großteil "ihres" Unternehmens abgeben, "damit es weiterentwickelt werden kann". Hat einen seltsamen Geschmack.


Du hast Recht, dass sich das Geschäftsmodell der DBAG verändert hat. Früher war man eine klassische Beteiligungsgsellschaft und nun ist man Fondsanbieter und Co-Investor. Mir gefällt das neue Modell; man bekommt viel Fremdkapital, zahlt dafür aber keine Zinsen, sondern bekommt sogar noch Provisionen (für die Fondsverwaltung und ggf. Erfolgsprämien). Finde ich sehr claver.

Dass die DBAG einen besonderen Anlagedruck hat wegen der Fondsstruktur und daher schlechtere Investments tätigt, sehe ich nicht. Sie kauft sich ja selbst immer mit 10-20% Eigenanteil ein; insofern wäre sie blöd, drittklassige Investments zu tätigen. Und sie bekommt ja auch Provisionen für Fortschritte in den Unternehmen und/oder beim Verkauf eine Gewinnbeteiligung. Die DBAG hat sich da zu einer kleinen KKR gewandelt und gemausert; finde ich prinzipiell gut und interessant.

Auch Deine Verwunderung über "abgebende Altaktionäre" kann ich nicht teilen. Viele Gründer- oder Eigentümer geführte Unternehmen finden keinen Nachfolger, weil sich die Kinder nicht für das Geschäft interessieren. Natürlich kann man die Firma einfach schließen, aber die meisten möchten doch ihr Lebenswerk in "gute Hände "geben und dafür sorgen, dass es fortbesteht. Gerade dieses versprechen hat doch Buffett immer als einen seiner besonderen Erfolgsfaktoren herausgestellt, man denke nur an Rose Blumkin und ihren Möbelmarkt in Nebraska.
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26.08.20 07:43:49
Beitrag Nr. 1.868 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.872.674 von Be_eR am 25.08.20 10:49:07Es geht mir nicht um Transaktionen im Allgemeinen, sondern um deren Qualität, wenn die Anzahl der Transaktionen nach oben geschraubt wird. Der Verdacht liegt nahe, dass man bei der DBAG die Fonds auffüllen will, um eben die Provisionen zu erhöhen und einen weiteren größeren Fonds aufzulegen, was wieder bei Investorenanlage die Provisionen weiter erhöht. Also eine Spirale nach oben.
Sieht gut aus, aber ich bleibe dabei, die Qualität der Unternehmen, in die man einsteigt, wird aufgrund des zunehmenden Investitionsdrucks und fehlender Alternativen nicht größer sondern das Gegenteil wird der Fall sein!
In meinen Augen hat sich das Geschäftsmodell von einem Langfristigen zu einem deutlich Kurzfristigeren gewandelt.
Natürlich beteiligt man sich in gewissem Rahmen mit an den Unternehmen, was zeigen soll, dass man mit den Fonds-Investoren in einem Boot sitzt.
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30.11.20 08:35:37
Beitrag Nr. 1.869 ()
Heute Zahlen. Dividende soll 80 Cent betragen.

Wie beurteilen die hier schon länger Beobachtenden die aktuellen Zahlen?
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30.11.20 09:08:34
Beitrag Nr. 1.870 ()
Anhand der zu erwartenden und nun mitgeteilten Zahlen ist die Dividendenkürzung sinnvoll, wenn auch wenig schön 😢
Wenn in 2021 die Bewertung an den beteiligten Unternehmen wieder höher sein sollte, wird auch die Dividende wieder steigen.
Da ich immer mit der Dividende unseren Urlaub bezahle und dieses Jahr nicht gehen konnte, habe ich für den nächsten Urlaub schon etwas Taschengeld 😎😉
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