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Deutsche Beteiligungs AG (Seite 189)

eröffnet am 27.05.05 10:21:50 von
neuester Beitrag 17.05.21 20:23:34 von


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10.04.21 17:04:29
Beitrag Nr. 1.881 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.765.228 von sirmike am 10.04.21 16:40:34Die Strategie wird klar kommuniziert, das stimmt. Auf der HV hatte ich aber eher den Eindruck, dass die Expansion nach Italien mehr im Fokus steht als die Differenzierung auf Wachstumsbranchen. Und Precision Castparts ist schließlich kein Softwareunternehmen, darum hinkt der Vergleich ein bischen bzw. unterstützt eher meine These, dass es fragwürdig ist, wie sich die klassischen Old-Economy-Werte in Zukunft schlagen werden. Die hohen Multiples in der Tech-Branche kommen schließlich nicht von irgendwo her. Die skalierbaren, ortsunabhängigen (vor allem Cloud) und oft plattformbasierten Geschäftsmodelle sind meist einfach viel vorteilhafter als produktions- oder rohstoffabhängige Geschäftsmodelle und blicken neben besseren Margen auch ganz anderen Wachstumsraten entgegen. Aber wie gesagt, ich will die DBAG gar nicht schlecht reden. Dem Management traue ich es zu, dass es den Wandel auch operativ mitgeht. Hätte mir auf der HV nur klarere Bekenntnisse bzw. mehr Konkretes dazu gewünscht und dafür lieber weniger zu den Bemühungen in Norditalien.

Aber GSC Research war ja auch ausschließlich voller Lob. Hier ein Ausschnitt aus dem HV-Bericht, der in Gänze kostenpflichtig auf der GSC Research-Homepage veröffentlicht ist:

"Auch im virtuellen Format glänzt die DBAG mit viel Transparenz und Professionalität. So wurde die komplette Hauptversammlung öffentlich im Internet ausgestrahlt, sowohl die Vorstandspräsentation als auch die Vorstandsrede im Wortlaut veröffentlicht sowie professionelle Videobeiträge mit den nicht anwesenden Vorständen gedreht, die ihrer Qualität nach auch locker Teil einer Blockbuster-Dokuserie hätten sein können. Die Sequenz, als der ausscheidende Dr. Scheffels seinen Mantel anzieht, aus seiner Bürotür geht und dann mit der Hand auf der Türklinke sekundenlang innehält… - bevor er die DBAG-Räumlichkeiten verlässt: Gänsehaut!

Und auch operativ weiß man, was man mit der DBAG hat. Alle drei Monate werden der Nettovermögenswert und das Ergebnis aus Fondsberatung transparent publiziert. Das Geschäftsmodell ist von der Kombination aus Asset-Manager und Private-Equity-Akteur auf eigene Rechnung geprägt. Mit der Börsennotierung und einem über die Jahrzehnte aufgebauten exzellenten Ruf am Markt stehen auch weiterhin alle Weichen auf Wachstum und satten Dividenden. Selbst die deutlich gekürzte Dividende von 0,8 Euro entsprach am Tag der Hauptversammlung immer noch einer Dividendenrendite von 2,1 Prozent.

Bei der DBAG weiß man, was man hat. Die Aktie wird sich in den nächsten Jahren vermutlich eher nicht verdoppeln oder verdreifachen. Hingegen hat der Aktionär einen professionellen und transparenten Private-Equity-Investor und -Asset-Manager mit einem breit diversifizierten Portfolio von aktuell 33 mittelständischen Unternehmen. Auch wenn die Dividende aufgrund der Wachstumsstrategie, insbesondere dem Ausbau der eigenen Beteiligungen und der regionalen Erweiterung nach Norditalien, aktuell gekürzt ist, beabsichtigt der Vorstand mittelfristig wieder zur alten Dividendenstärke zurückzukehren.

Nicht zuletzt da der Generationswechsel augenscheinlich frühzeitig und mit weiser Vorausschau geplant und durchgeführt wurde, spricht nach Ansicht von GSC Research viel für ein Fortsetzen der Erfolgsgeschichte. Sollten die neuen Vorstände wie erhofft weiter frischen Wind in Sachen Digitalisierung und Wachstumssektoren mit sich bringen, könnten die besten Zeiten noch bevorstehen. Bis zu den Höchstkursen im Jahr 2018 bei über 50 Euro ist auf jeden Fall noch reichlich Luft.

Freuen dürfte die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte vor allem auch Großaktionär Dirk Rossmann, welcher über 25 Prozent der Anteile hält. Der Unternehmer hat bereits frühzeitig ab dem Jahr 2008 eine Minderheitsbeteiligung aufgebaut und in den Folgejahren auf über 25 Prozent aufgestockt. Mittlerweile dürfte Rossmann seine Beteiligung allein mit den Dividendenausschüttungen in etwa refinanziert haben. Ein Investment-Case, der sich möglicherweise in den nächsten zehn Jahren wiederholen könnte. Bei der DBAG weiß man eben, was man hat."
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12.04.21 23:35:05
Beitrag Nr. 1.882 ()
KE 4:1 zu 28,-€
Geht ihr vollumfänglich mit?
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13.04.21 07:42:58
Beitrag Nr. 1.883 ()
Solche Unternehmen die jahrelang immer hohe Dividenden auskehren, aber dann kein Geld haben zum wachsen und eine Kapitalerhöhung benötigen....
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13.04.21 12:47:15
Beitrag Nr. 1.884 ()
Die Kapitalerhöhung setzt den Kurs der DBAG unter Druck. Und das dürfte erstmal wohl nur der Anfang sein Denn schaut man sich die Modalitäten genauer an, dürfte der Abgabedruck in den nächsten Wochen zunehmen. Unschön für Bestandaktionäre, für Kaufwillige möglicherweise durchaus interessant. Ich gehöre zu beiden Kategorien...
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/13765292-kapitale…
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13.04.21 14:20:22
Beitrag Nr. 1.885 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.793.045 von sirmike am 13.04.21 12:47:15Der Bezugspreis ist mit 28 Euro recht tief angesetzt, es könnte sich lohnen, morgen zu verkaufen und die Aktien durch Kauf von Bezugsrechten, deren Handel morgen beginnt, wieder zu beziehen.

"Alle von der Gesellschaft bereits ausgegebenen Aktien werden voraussichtlich von Mittwoch, 14. April 2021 an am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse "ex Bezugsrecht" notiert."

Beim Kurs 38,25 wäre der rechnerische Wert des Bezugsrechts 10,25 / 5= 2,05.
(38,25 - 28,00) / (4+1)
Rechnerischer Kurs exBezugsrecht: 28,00 + 4 * 2,05 = 36,20
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13.04.21 15:11:24
Beitrag Nr. 1.886 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.794.716 von honigbaer am 13.04.21 14:20:22Mit welchem Einstandskurs werden solche Aktien eingebucht? Wenn mit 0, dann lohnt es sich nicht.
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13.04.21 15:14:55
Beitrag Nr. 1.887 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.794.716 von honigbaer am 13.04.21 14:20:22
Zitat von honigbaer: Der Bezugspreis ist mit 28 Euro recht tief angesetzt, es könnte sich lohnen, morgen zu verkaufen und die Aktien durch Kauf von Bezugsrechten, deren Handel morgen beginnt, wieder zu beziehen.

"Alle von der Gesellschaft bereits ausgegebenen Aktien werden voraussichtlich von Mittwoch, 14. April 2021 an am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse "ex Bezugsrecht" notiert."

Beim Kurs 38,25 wäre der rechnerische Wert des Bezugsrechts 10,25 / 5= 2,05.
(38,25 - 28,00) / (4+1)
Rechnerischer Kurs exBezugsrecht: 28,00 + 4 * 2,05 = 36,20


Meine Gedanken zum Bezugspreis: Der wird mit €28 je Aktie veranschlagt und damit deutlich unter dem aktuellen Börsenkurs von €40. Viel zu niedrig? Tja, die DBAG bewertet ihr Portfolio ja vierteljährlich und die Zahlen zum 31. März stehen noch aus. Per 31.12.2020 gab sie den Portfoliowert mit €437,3 Mio. an und das macht bei 15,04 Mio. Aktien €29,075 je Aktie. Das ist nun nicht mehr wirklich weit weg von den nun aufgerufenen €28.

Aber nein, ein Aktienpreis von €40 ist deshalb nicht völlig überteuert, denn zu dem Beteiligungsportfolio gesellt sich das stark wachsende und stetige Renditen einfahre Asset Management hinzu. Ich hatte Ende März in "Deutsche Beteiligungs AG rockt (wieder): Back in black und well on track!" dazu ausgeführt, dass dieses mit etwa €240 zu bewerten sei, also knapp €16 je Aktie.

Dennoch geht der Vorstand wohl davon aus, dass dem Kapitalmarkt eher der reine Portfolio-NAV als Bezugsgröße zu vermitteln ist als der "reale NAV". Auch das spricht dafür, dass man bei der KE (zu) günstig Aktien abstauben kann. Allerdings schade für die DBAG, weil ihr zu natürlich auch Geld durch die Lappen geht. Aber das Asset management-Business ist in Deutschland weiterhin weitgehend unverstanden, dem muss die BDGA (noch) Tribut zollen...
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13.04.21 15:16:23
Beitrag Nr. 1.888 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.795.724 von sirmike am 13.04.21 15:14:55Ist ein Auszug aus keinem Blogartikel. Der genannte vorherige Artikel ist hier zu finden: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/13701907-deutsche…
Dt. Beteiligungs AG | 39,10 €
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13.04.21 16:22:39
Beitrag Nr. 1.889 ()
Ich habe erst mal meine Gewinne mitgenommen und warte ab wie der Kurs sich nach der KE einpendelt. Hier möchte ich keine frisches Geld nachschiessen, gestern angekündigt, morgen Ex Bezugsrecht, solche Methoden gefallen mir nicht.
Dt. Beteiligungs AG | 39,20 €
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13.04.21 16:37:12
Beitrag Nr. 1.890 ()
Ich werde die Bezugsrechte ausüben und welche dazu kaufen.
Langfristig sehe ich hier keinen Nachteil. Bezugsrechte verkaufen macht auch keinen Sinn, da Steuer anfällt.
Manche machen zu viel Panik um die KE.
Dt. Beteiligungs AG | 39,30 €
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