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SNP kaum beachtet - Beliebteste Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.278.458 von Junolyst am 23.07.18 14:45:15
Zitat von Junolyst:
Zitat von katjuscha-research: Ja! Natürlich!


Wenn Snp morgen eine Profit Warning bringt kannst du dein Gemale in die Tonne kloppen! Genauso wenn die Zahlen die in kürze anstehen schlecht werden!



Du solltest dir mit deinen 24-25 Jahren endlich mal etwas Respekt angewöhnen! In allen Foren das gleiche mit dir. Alle, die nicht so handeln wie du oder andere Analysemöglichkeiten als du verwenden, scheinst du für bekloppt zu halten.

Ich hab nirgendwo geschrieben, dass Chartanalyse das Wichtigste an der Börse ist. Sie macht etwa 10% meiner Gesamtanalyse aus. Sie hätte bei SNP in der Vergangenheit aber schon erstaunlich perfekt funktioniert. Man hätte bei den großen Kaufsignale der Aktie hier erhebliche Gewinne machen können und bei den dominanten Verkaufssignalen erhebliche Verluste vermieden, wenn man danach gehandelt hätte.


Ob man bei einer Profitwarnung den Chart in die Tonne kloppen kann, wird sich erst noch zeigen. Kann gut sein, dass der Chart ja die Mischung aus Psychologie (und damit sehr negativer Erwartungshaltung) und Fundamentaler Bewertung bereits anzeigt.

Man kann Charts nämlich durchaus als Mischung aller Einflussfaktoren (Psychologie, Fundamentals, Gesamtmarkt) begreifen. Was nicht heißt, Kurse vorausahnen zu können. Das ist vermutlich auch dein Verständnisproblem zur Chartanalyse, wie vieler Leute, die von Chartanalyse nichts halten. Ihr denkt immer, eine Chartanalyse will Kurse der Zukunft voraussagen, was natürlich Quatsch ist, auch wenn es manche User von sich behaupten. Chartanalyse gibt lediglich Signale frei, die man dann entsprechend handelt. Sollte es danach zu einer (wichtig!) überraschenden News kommen, kann natürlich das Signal auch ein Fehlsignal sein, aber im allgemeinen antizipiert der Markt schon halbwegs gut, so dass nur wirklich sehr, sehr überraschende News Chartanalyse komplett aufheben.

Ich war früher genauso skeptisch wie du. Zum Glück bon ich älter und erfahrener und vor allem lernfähiger geworden, so dass ich allen Meinungen und Analysemöglichkeiten eine Chance gebe. Wie gesagt, in deinem Alter wäre ich ehrlich gesagt nicht so vorlaut. Dein Erfolg scheint dir zu Kopf zu steigen. Mach das alles mal über 20-25 Jahre mit mehreren Haussen und Baissen, und dann sehn wir weiter, ob du dich dann in Foren anders verhälst als bisher bei w:o.

Nix für ungut, Großer! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.481.022 von Ralph100 am 08.08.17 16:24:34Du gibst Dir ja reichlich Mühe, die Aktie anzugreifen :)

Zu den "ernsthaften Finanzierungsproblemen" kann man aber auch einfach die Fakten anschauen, was die Liquiditätsposition angeht:

- SNP wies zum 30.6. einen positiven Cashbestand von 26,5 Mio. EUR auf.
- Von diesem gingen die Kosten für den 60% Anteil für die ADEPCON Gruppe ab. Das Unternehmen hat einen Umsatz von 20 Mio. USD. SNP zahlt Umsatzmultiples zwischen 0,7 und 1,2. Wenn man hier den teuersten Fall von 1,2 annimmt, beträgt der maximale Kaufpreis 0,6 * 20 * 1,2* 0,85 = 12,2 Mio. EUR.
- Somit verblieben nach der Übernahme 14,3 Mio. EUR Cash.
- Darauf kamen nach Q2 dann Einnahmen von 18,7 Mio. EUR aus der Kapitalerhöhung.

Kurz: SNP weist derzeit eine positive Liquidität von ca. 33 Mio. EUR auf. Der Kauf der verbleibenden Anteile von ADEPCON erfordert jedoch lediglich Mittel von rund 8 Mio. EUR. Und das auch erst in den nächsten Jahren, da die Zahlungen gestaffelt Jahre hinweg umgesetzt werden, um das lokale Management zu binden. Aber selbst wenn SNP diese Zahlungen jetzt vorziehen würden, hätten sie noch 25 Mio. EUR Cash.

Darüber hinaus verfügt SNP über ungenutzte Kreditlinien und kann laut Geschäftsbericht aktuell zu 1,41% Fremdkapital aufnehmen. Das ist weit unter dem normalen Finanzierungssatz anderer deutscher Mittelständler.

Mit anderen Worten: SNP hat alles andere als "ernsthafte Finanzierungsprobleme" und hat ganz sicher keinen Grund, die Übernahme der verbleibenden ADEPCON Anteile zu verzögern. Im Gegenteil: Ich denke eher, dass sie in 2018 noch weitere Übernahmen durchführen werden angesichts der soliden Finanzausstattung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.393.386 von straßenköter am 12.05.16 14:51:29
HV-Bericht
Habe gerade auf Ariva einen HV-Bericht eingestellt. Hier für die w.o.-User auch nochmal:

Da haben wohl jetzt diejenigen verkauft, die denken dass jedesmal wenn der SNP-CEO ans Mikro geht, eine Erhöhung der Prognose bekannt gegeben wird.

Am Essen kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Nach der HV gab es Putenfleisch (wenn mich mein Geschmackssinn nicht getäuscht hat) mit Bratkartoffeln, gebackenen Auberginen, Spargel und grüner Spargel, sonstiges Gemüse. Dazu Dessert aus Obst auf Vanillepudding (lecker - 6 Schüsselchen einverleibt) :-))
Das ganze sehr ansprechend kredenzt. War wirklich klasse!

Vor und während der HV gab es Laugenbrezel.

HV-Besucheranzahl ca. 70-80 Leute.


Hier mal in Stichpunkten was erwähnenswert wäre (Herr Schneider Neureither kürze ich mit SN ab). Sollte ich etwas mißverständlich/nicht 1:1 wiedergeben, und jemand hier mitlesen der auch auf der HV war, kann er mich ja berichtigen.

> Auftragseingang bis Anfang Mai schon bei 34 Mio. Zitat SN: "Wachstum ungebremst". Angestrebt wird auf das Gesamtjahr ein Volumen von 90 Mio., damit man auch im nächsten Jahr gut wachsen kann. Ich denke dass das noch überboten werden könnte. Rechnet man die bisher eingegangenen 34 Mio. aufs Jahr hoch, dann landet man bei ca. 95-100 Mio.
Auftragseingang 2015 war 59 Mio. (organischer Umsatzanstieg in 2015 betrug 56%).
Den Auftragseingang kann SNP ziemlich genau abschätzen. SN hat berichtet dass im "Auftragstrichter" in dem sich alle "potenziellen" Aufträge befinden, ca. 52% tatsächlich zu Aufträgen werden. Sehr interessant dabei ist, dass diese Prozentzahl in der Vergangenheit wesentlich niedriger war, nämlich bei 45%. Das ist eine satte Steigerung von knapp 16%!

> 2018 visiert man die 100 Mio Marke an (voraussichtliche Mitarbeiterzahl bis dahin ca. 1000). Das halte ich für sehr konservativ geplant, aber das ist auch gut so. Lieber den Ball flach halten und Prognosen erhöhen, als den Mund zu voll nehmen und dann zurück rudern müssen.
Überhaupt erinnert mich der SNP-CEO in seiner Art sehr an Herrn Dietz von GFT.
Sehr sachlich und bodenständig. Hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht!
Für mich ist das sehr wichtig, da ich mir die Leute die Firmen führen in denen ich stark investiert bin, schon sehr genau ansehe. Neben den Zahlen, muss mich auch das Wesen eines Firmenchefs ansprechen, und das tut es hier absolut!

> Mittlerweile ist man auch an Projekten im 2-stelligen Millionenbereich dran. Das wäre vor kurzem (kapazitätsmäßig) noch nicht drin gewesen.

> Der Hewlett-Packard Auftrag in 2015, war der größte Split der je durchgeführt wurde. Ich habe das so verstanden dass es nicht der größte Split gewesen war den SNP je durchgeführt hat, sondern der überhaupt je durchgeführt wurde.

> Das Volumen des Transformationsmarktes ist riesig. SN hat erwähnt dass er das Volumen in 2015 bei 100 Milliarden gesehen hat. Mittlerweile geht er von einem Volumen von 200 Milliarden aus. Alleine die nächsten Jahre gehen jedes Jahr 5000 Firmen zur SAP Software S4 über.

> In USA scheint sich einiges zu tun, auch hervorgerufen durch den erfolgreich abgewickelten HP-Auftrag.

> Die Mitarbeiter teilen sich auf in
71% DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz)
23% Asien
6% USA

> Dass man jetzt auch in Asien präsent ist, ist auch unter folgendem Aspekt wichtig:
SN hat zwei Beispiele genannt (das eine war die Firma Bosch, die andere habe ich akustisch nicht verstanden) bei denen man eine Ausschreibung verloren hat, alleine schon aus dem Grund dass die ausschreibenden Firmen darauf Wert legten dass diejenige Firma die den Zuschlag erhält, unbedingt in Asien präsent sein muss. Dieser Grund sollte nun der Vergangenheit angehören.

> Was sich auch sehr positiv angehört hat - man hat bei den kürzlich in Asien übernommenen Firmen alle Mitarbeiter halten können. Dies ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. SN erwähnte hier das Beispiel IDS Scheer die vor einiger Zeit von der Software AG übernommen wurden, und wo viele MA`s dann ihre Koffer packten und wechselten. Die MA`s der von SNP übernommenen Firmen scheinen jedenfalls alle davon überzeugt dass ein Verbleib für sie Sinn macht und SNP ihnen eine gute Zukunft bieten kann.

> Sehr aussagekräftig über die Auftragslage einer Firma ist ja die Zahl der offenen Stellen. Bei SNP beträgt diese Zahl im Moment 150!

> Die Transformationssoftware von SNP scheint wirklich "state of the art" zu sein. SN erwähnte ein Beispiel eines Auftrags von Siemens. Hier hat der größte Anbieter weltweit (Namen habe ich auch da akustisch nicht verstanden, SN hat sich beim Reden manchmal etwas zurückgelehnt, und dann ging es mit der Lautstärke ziemlich bergab) 24 Monate veranschlagt, SAP 12 Monate und SNP 6 Monate. Die tatsächliche SNP-Abwicklungsdauer betrug dann letztendlich 7 Monate. Also das ist schon eine echte Hausnummer wenn man die Aufträge so viel schneller als die Konkurrenten abwickeln kann.

> Weitere Übernahmen wenn kommen, "wäre es nicht verwunderlich". Übernahmen bis 3-4 Millionen könnte man aus dem Cashflow stemmen. Bei 10 Millionen-Übernahmen müsste man das anders angehen. Die Eigenkapitalquote soll auf alle Fälle gehalten werden.

> Zum Umsatz in 2016 meinte SN dass man bewusst eine große Range von 72-78 Millionen ausgegeben hat, da man dann nicht laufend Prognoseerhöhungen abgeben muss. Ich denke dieses Problem hätte wohl jede Firma gerne. :-))
In Q1 waren es ja 18,5 Millionen, wobei das zweite Halbjahr bei SNP das stärkere ist. Ich persönlich halte es im Bereich des Möglichen dass am Ende eine 8 vorne dran stehen könnte.

> Starker Fokus auf die USA gelegt. Hier scheinen die Firmen - anders als in Europa - was Veränderungen betrifft, nicht lange zu fackeln. SN scheint von den Möglichkeiten die sich für SNP in den USA bieten, sehr angetan zu sein. So wie ich es verstanden habe, dürfte das der Markt mit den stärksten (prozentualen) Zuwächsen werden.

> Überhaupt scheint SNP mehr und mehr von den Kunden als äußerst schlagkräftige Firma wahrgenommen zu werden. Ich habe mich auf der HV irgendwie so gefühlt wie bei der GFT-HV im letzten Jahr. Würde mich nicht wundern wenn der SNP-Kurs auch einen ähnlichen Verlauf nehmen würde wie es nach der GFT-HV 2015 der Fall war (nochmalige Verdoppelung innerhalb eines Jahres). Für den ein oder anderen mag das jetzt ziemlich pushig klingen, aber so habe ich halt SNP auf der HV wahrgenommen.

Eine Firma mit einem sehr guten Produkt, die in einem für sie riesigen, und weiterhin wachsenden Markt zugange ist. Und geführt wird von einem bodenständigen CEO der schon einige Jahre Erfahrung an der Börse vorweisen kann, und selbst in hohem Maße in der Firma investiert ist. Gerade dass SN selbst (ähnlich wie Herr Dietz bei GFT, und Herr Slabke bei Hypoport) der größte Aktionär von SNP ist, ist für mich sehr beruhigend. Ein CEO der selbst stark in der Firma investiert ist die er leitet, führt diese einfach anders als jemand der nur Lohnempfänger ist, und der sich wenn er wegen zu risikobehafteter Strategie den Karren an die Wand gefahren hat, den nächsten Job sucht.

Wenn ein CEO nicht nur eine Firma leitet, sondern diese Firma auch sein Lebenswerk ist, wird er mit der Demut die für solch einen Job auch nötig ist, an die Arbeit gehen. Und das ist in meinen Augen einer der Faktoren schlechthin, solch ein enormes Wachstum gut hinzubekommen.

Wie ich die Zukunftsperspektive von SNP einschätze:

Ich bin ja erst seit Ende Oktober in SNP investiert (waren Teilverkäufe von Hypoport die aus Gewichtungsgründen einfach mal vollzogen werden mussten). Bis heute war ich der Meinung meine Anteile festhalten zu müssen. Dies hat sich nun dahingehend geändert dass ich die Anteile nicht mehr festhalte, sondern sie gedanklich im Depot festgetackert habe, und zusätzlich verschraubt. Zu guter letzt noch eine fette Schweißnaht rumgelegt. :-)

So, das war es dann erst mal soweit.

Achja, eins noch in eigener Sache. Ein mancher hat ja sicher schon mitbekommen dass wir im Hypoportthread eine Spendenaktion angeleiert haben. Wenn jemand von euch sowieso ab und an spendet, dann wäre es nett wenn ihr für diese Aktion ein paar Euros locker machen könntet.

Mittlerweile (Start der Aktion war vor 9 Wochen) beträgt die Spendensumme schon über 50.000 Euro. Falls es euch interessiert, schaut es euch mal an. Wir freuen uns sehr über jeden der sich uns anschließt. :-))

deswos.de/spenden/sponsoring/2016/1482.php
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.694.202 von Ralph100 am 07.09.17 23:13:14Auch wenn Du Gefallen daran gefunden zu haben scheinst, hier regelmäßig Misgunst zu sähen: Bashing ohne Faktenwissen hilft halt auch keinem weiter. Nicht mal dem eigenen Ego.

Frau Weispfennings Privatvermögen wird, anders als von Dir behauptet, nicht von der Shareholder Value AG verwaltet. Keine Ahnung wie Du auf solchen Quatsch kommst. Ein Blick in die Aktionärsstruktur hätte gereicht, um das festzustellen. Aber Dir geht es wahrscheinlich eh nicht wirklich um die Fakten?

Auch die Widergabe der ZKK Präsentation verdreht die Aussagen ziemlich. Hier die Zusammenfassung des Vortrags von Junolyst, der vor Ort war (Quelle: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf19920415):

> Züricher Kapitalmarktkonferenz < Ich war gestern auf der Züricher Kapitalmarktkonferenz und hatte dort ein Gespräch mit dem Head of Investor Relations Herrn Wiskow. Nachdem ich bereits am Samstag ein Gespräch mit dem CEO Herrn Dr. Schneider-Neureither hatte, diente dies als Ergänzung. Nach der breiten regionalen Ausweitung durch die Übernahmen zuletzt in Polen und Südamerika und damit dem Aufbau von Beratern wird zukünftig wichtig sein die Software in den jeweiligen Regionen durch entsprechende Projekte zu vertreiben. So habe man beispielsweise in Mexiko einige interessante Projekte im Blick und können nun Projekte umsetzen die bislang nicht möglich waren, da oftmals Mitarbeiter auch in den Projekten vor Ort sein müssen. Durch zukünftig eine vermehrte Automatisierung der Prozesse (durch logarithmen bereits bekannte Strukturen erkennen) - sog. Artificial Intelligence - und eine variable Vergütung in Abhängigkeit der Projektgröße (sog. Value Beteiligung) will man zukünftig die Marge zusammen mit einem deutlich höheren Softwareanteil steigern. Dieser könnte in den kommenden Jahren auf bis zu 30% steigen, zum Halbjahr lag der Umsatzanteil bei 14,1%. Im zweiten Halbjahr werden noch einige Vertriebserfolge verzeichnet werden müssen, um die Marge erreichen zu können, jedoch habe man hier sehr viele Projekte in der Pipeline. Dennoch ist 2017 eine Art Übergangsjahr und sollte dann im kommenden Jahr wieder zu einem höheren organischen Wachstum sowie einem deutlich verbesserten Ergebnis führen. Dazu werde auch das Thema Umstellung auf S4 Hana noch in den Fokus rücken, das bislang erst noch ganz am Anfang stehe. Daher bin ich mit Blick auf 2018 und die Jahre danach positiv gestimmt, sodass auch im Zuge dessen der Aktienkurs wieder weiter anziehen sollte. Bereits in den vergangenen Tagen konnte der Kurs sich wieder erholen.

Dass 2017 bei der Marge wohl keine Offenbarung wird, ist ja nun keine große Neuigkeit. Das Unternehmen wächst im Moment so stark, dass alle 2 Jahre der Umsatz verdoppelt wird. Insofern wäre es recht albern, wenn SNP hier eine kurzfristige Margenoptimierung in den Vordergrund stellen würde. Was zählt ist, wie das Unternehmen extern vorankommt und intern das Wachstum verdaut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.281.110 von Junolyst am 23.07.18 19:55:02Ich hab mich zwei lange Postings aufs Wesentliche konzentriert, um zu erklären was der Sinn der Chartanalye ist, welchen Raum sie einnehmen sollte und wie sie konkret (am Beispiel SNP) funktioniert. Mehr an Erklärung kann ich nicht bieten.

Wenn du das nicht lesen willst, ist das deine Sache, aber erzähl nicht immer anderen Usern, was wesentlich ist und was nicht!

Deine Arroganz trieft ja schon.
Nach Studium des Quartalsberichtes anbei einige interessante Punkte:

Das organische Wachstum im Professional Service ist auf +10% in Q3 angezogen nach nur +1% in Q2. Das Book to Bill Ratio ist nun das 3. Quartal im Folge über 1. Eigentlich zieht das organische Wachstum wieder stark an. Leider wird dies durch den starken, organischen Rückgang des Software Geschäftes um 32% eskomptiert. Wenn es sich jedoch lediglich um Verschiebungen handelt, dann sollte auch dieser Bereich in den nächsten Quartalen wieder anziehen. Das ist jedoch eine Glaubensfrage.

Der Personalaufwand ist adjustiert um die Zukäufe im Stammgeschäft um +EUR 7,6mio bzw. 22% gestiegen und das bei dem geringen organischen Wachstum ytd. Das ist wirklich massiv und erklärt auch die schwachen Margen. Der Aufbau von Personal in Folge einer optimistischen Wachstumserwartung hat schwer auf die P&L gelastet. Wenn das Wachstum wieder kommt und die Trends in Q3 (Service Wachstum und book to bill) sprechen dafür, dann sollte sich dieser Punkt entspannen.

Rein aus diesen Zahlen sehe ich schon eine recht gute Chance, dass sich das Blatt in den nächsten 12 Monaten zum positiven wenden wird. Dies kann auch sehr schnell gehen. Wenn man aber wirklich, wie vom Unternehmen behauptet, einen SOFTWARE Basierten Transformationsstandard setzen möchte, dann muss auch das Segment Software wachsen. Gemäß den Aussagen im Conference Call soll die Pipeline ja randvoll sein.

Zum Thema Unternehmenskommunikation:
Die Aussage in der Pressemitteilung zum Quartalsbericht "Erreichung strategischer Ziele über Plan" ist gelinde gesagt eine Frechheit. Das Unternehmen hat mindestens in den letzten 6 Monaten auf sehr dünnem Eis mit dem Kapitalmarkt kommuniziert und opportunistisch noch eine Kapitalerhöhung durchgezogen. Ob jetzt gelogen wurde, würde ich nicht unterstellen. Man hat meiner Meinung nach Annahmen getätigt, die wohl nur in einem absoluten Best-Best Case herausgekommen wären, der wohl wenig realistisch war. Für diejenigen, die im Juli die KE zu 37 Euro gezeichnet haben, muss ein solcher Satz wie blanker Hohn klingen aber auch vor dem Hintergrund dass man gleichzeitig die Gewinnziele signifikant verpasst. Kein Wunder das die Aktie dann doch noch die letzten 2 Tage abgefackelt wurde. Diese Art der Kommunikation wird zum Bumerang und gehört abgestellt. SNP wird weiterhin auf dem Kapitalmarkt angewiesen bleiben, wenn es seine "strategischen" Ziele erreichen will.

Insgesamt denke ich, das wir uns jetzt aus dieser Gemengelage von Fakten aber auch Emotionen an einem Wendepunkt beim Newsflow befinden. Der Kurs mag noch kurzfristig unter Druck stehen durch die Enttäuschten.. aber ich sehe hier einen guten Zeitpunkt gekommen auch mal wieder ein Risiko zu nehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.277.264 von Junolyst am 23.07.18 12:14:21Ja! Natürlich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.302.158 von Junolyst am 25.07.18 20:47:10Ich frage mich warum man glaubt, dass sich mit einem neuen CFO alles verbessern wird. Ich denke das Problem liegt doch eher beim Hauptaktionär und CEO. Schon zum EK Forum letztes Jahr schwung deutliche Kritik vom COO an dem CEO in der Rede mit, als er von einer Expansion mit "brachialer Gewalt" sprach.
Seit dem Q4 2016 gibt es rückläufige Ergebnisse und kaum organisches Wachstum. Der Guidance cut signifikant. Ich wollte eigentlich um die 20 Euro wieder einsteigen, bleibe hier aber besser fern. Kaufen wenn die Kanonen donnern ist sicherlich eine valide Strategie, ich befürchte jedoch, dass hier die letzte Schlacht noch nicht geschlagen wurde. Ausser ein paar warmer Worte, dass es mittel bis langfristig wieder besser wird, hat man hier wenig in der Hand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.346.348 von straßenköter am 26.09.16 09:33:25
SNP hat sich sicherlich gegen Branchengrössen wie CapGemini, Atos Origin oder Infosys durchgesetzt und akquiriert mit einer Marktkapitalisierung von per Freitag EUR 150mio einen IT Auftrag in Höhe von knapp 9Mio Euro für eine der größten Fusionen überhaupt. Dies ist ein unglaublich hohes Budget. Rechnet das mal auf SAPs Market Cap hoch...

Die Frage der Bewertung muss man sich individuell beantworten, ggf. SNP mit Unternehmen mit ähnlicher Bewertung vergleichen, gerne aus anderen Branchen.

Ich stelle mir gerade die Frage, was wohl gerade bei der wesentlich grösseren und finanzstärkeren Konkurrenz los ist.. da brennt intern die Hütte. Würde mich nicht wundern wenn wir hier bald neue Investoren in dem Titel sehen, die eher einen strategischen Blick auf die Dinge haben...
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.421.898 von Ralph100 am 30.07.17 16:21:32
Zitat von Ralph100:
Zitat von Inhaberschuldverschreibung: Mit dir zu diskutieren macht einfach keinen Spaß weil du den Sinn von Zukäufen und das eine mögliche Folge daraus eine kurzfristig niedrige Marge sein kann aber nicht muss, nicht verstehst.

"Mit dem Zukauf der polnischen BCC Gruppe passte der Vorstand die Umsatzprognose nach oben an und erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Konzernumsatz von rund 110 Mio. EUR. Mit der um mehr als 15% angehobenen Umsatzprognose wird eine EBIT-Marge von 7% bis 12% erwartet. Aufgrund der organischen und anorganischen Wachstumsinvestitionen unterliegt die Profitabilität der SNP Gruppe einer gewissen Schwankungsbreite."

Auch das Software Unternehmen i.d.R. ein antizyklischer Geschäft haben was im zweiten HJ zulegt, kann man dir nicht erklären.

"Wie in den Vorjahren rechnet SNP mit einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr."

So das wars jetzt aber, reicht schon das du auf Ariva jedes mal das selbe schreibst.


Bei ARIVA steht einigen Überinvestierten das Wasser förmlich bis zum Hals. Deine Beiträge dort und hier werden auch nicht durch Fettdruck richtiger. Das man nach einem Zukauf die Umsatzprognose erhöht ist schlicht eine zwingend vorgeschriebene Maßnahme, die adhoc-pflichtig ist.

Die Anleger werden es auch nicht belohnen, dass der CEO die Erhöhung der Umsatzprognose nicht in voller Höhe der hinzugekauften und erwarteten Umsätze vornimmt. Auch das lässt eher Zweifel an den Zukäufen, insbesondere in Polen, vermuten.

Erkläre lieber einmal anhand von konkreten Zahlen hier im Forum, wie der Vorstand die bisher mickrige EBIT-Rendite, die nur durch Bereinigungen auf knapp über 0(!) angehoben werden konnte, bis Jahresende nun plötzlich im Durchschnitt für das GANZE Jahr 2017 auf 7% - 12% anheben will! Vielleicht fällt Dir dann etwas auf?


Ich habe nirgendwo geschrieben das der Vorstand freiwillig eine Umsatzerhöhung rausgegeben hat? Für die Antwort hast du jetzt nen ganzen Tag gebraucht?

Das Investment in SNP steht und fällt halt mit der Marge. Ich gehe von einer im 8-9% aus und das sich im zweiten HJ ein deutlich stärkeres Geschäft in den Zahlen niederschlagen wird. So wenn es halt nicht passiert, gehts halt in 2018 weiter.

Mir fehlt leider momentan die Zeit, hier nen ausführlichen Beitrag zu verfassen, da bei mir noch ein paar Klausuren anstehen. Du hingegen scheinst ja den ganzen Tag Zeit zu haben dich ständig zu wiederholen. Schwierig mit so jemanden zu diskutieren, deshalb werde ich dich jetzt einfach ignorieren und meine Zeit nicht mehr mit dir verschwenden. Muss ganz schön schwer sein, andere Meinungen zu akzeptieren. Wer recht hatte, machen wir dann in spätestens zwei Jahren aus.
Ich speicher es mir mal in meinen Kalender ein und hoffe das es den Account "Ralph100" dann noch gibt.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.600.042 von sirmike am 25.08.17 18:27:41Dieser Verkauf wird nach meinem Dafürhalten ohnehin in den Foren überbewertet. Frau Weispfenning hat das Paket ja bekanntermaßen von ihrem verstorbenen Mann geerbt (dem einen oder anderen hier dürfte Herr Weispfenning durch seine Shareholder Value AG und Stiftung bekannt sein).

Die Dame wird im November 80 Jahre alt. Da ist es ja nicht der absurdeste Gedanke, wenn sie oder ihr Vermögensverwalter dann mal auf die Idee kommt, den konzentrierten Aktien-Klumpen in einem Einzelwert zu reduzieren, den der verstorbene Value-Investor ihr hinterlassen hat.

In diesem Jahr hat zum einen der CEO massiv in Millionenhöhe SNP Aktien gekauft. Zum anderen hat eine 80-jährige Erbin das Klumpenpaket Aktien ihres verstorbenen Mannes reduziert. Es fällt mir schwer, daraus etwas Negatives zu konstruieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.054.765 von washiwashi am 29.10.17 22:52:51Ich habe meine Meinung zu SNP geändert. Wohl sehen die Indikatoren wie AE und Wachstum des Beratungsgeschäfts danach aus, dass man 2018 wieder zu organischem Wachstum auf Konzernebene und höheren Gewinnmargen zurückkehren wird, aber es gibt einige grundsätzlichen Fragezeichen hinter der Gesamtstrategie des Unternehmens.
Ich habe hieraus meine Konsequenzen gezogen und bin weitgehend ausgestiegen, denn ich sehe einige Risiken:
Auf dem letzten EK Forum hat nicht der CEO sondern der COO präsentiert. Er sprach davon, dass man die Internationalisierung "mit brachialer Gewalt" vorangetrieben hat. Schwingt da Kritik mit? Warum man ausgerechnet in Südamerika hinzugekauft hat und ein BackOffice asset in Polen konnte mir nicht schlüssig vermittelt werden. Man hat das eine oder andere Projekt gewonnen und konnte die Backoffice Funktionen gut für ein Projekt nutzen. Alles Argumente die mich nicht überzeugten. Immerhin hatte man doch die USA als DEN IT Transformationsmarkt ausgerufen- externe Expansion dort Fehlanzeige. Mir kommt es so vor als ob hier aus der Hüfte geschossen wurde um irgendwas zu machen.

SAP/HANA: SNP positioniert sich zumindest verbal immer stärker als das Unternehmen, an dem wohl kein HANA Upgrade mehr vorbei kommt. Es wird immer wieder betont, wie groß die Herausforderung der SAP Transformation auf HANA ist, wie riesig das Marktpotenzial und das es nicht genügend Consultants gibt etc. Ich habe den Eindruck gewonnen, das SNP voll auf die SAP/HANA Upgrade Karte setzt und zwar für Grosskunden. Für mich eine riskante Strategie. Ich hatte in der Zwischenzeit die Gelegenheit mit andere IT Unternehmen aus dem SAP Umfeld zu sprechen. SNP und deren Produkte verdienen Respekt. Nur wird nicht geschlafen. Die Industrie arbeitet ihrerseits an Automatisierungslösungen. Ob die so umfassend sind wie die der SNP, wird man sehen. Meiner Meinung nach wird auch SAP eine Lösung für ihre Kunden präsentieren müssen, um eine glatte Transformation zu gewährleisten. Vielleicht ist dann SNP mit im Boot, vielleicht aber auch nicht.

Kommunikation: COO in der Präsentation "Cristal Bridge wird ein Blockbusterprodukt". Klingt ein wenig nach Biotech. Der Mutige wird auf jeden Fall belohnt, wenn es gut geht. Ich wünsche allen Investierten, dass ich es falsch einschätze.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.194.545 von katjuscha-research am 12.07.18 09:44:26Meine letzte Einschätzung. Dabei will ich es auch belassen:

1. Ich unterstelle, dass SNP Erfahrung genug hat, um eine Übernahme zu tätigen. Sie haben sich auch durch Experten beraten lassen. Infolgedessen sind auch die Integrationskosten bekannt.

2. Mein Eindruck ist, dass hier sehr hohe Aufwendungen als Sonderbelastung qualifiziert wurden, die keine sind und deshalb auch nicht wegfallen werden.

3. Man hat stets angekündigt, top Aufträge in der Pipeline zu haben. Bei allen bedeutenden Ausschreibungen werde man aufgefordert Angebot abzugeben. Dann muss man sich doch nach über einem Jahr die Frage stellen, woran die Auftragsvergabe gescheitert ist und das operative Wachstum so schwach? Mit der Integration kann das nichts zu tun haben.

4. Die Branche ist hart umkämpft. Da reicht es nicht aus, "Billigarbeitskräfte" anzulernen zu wollen, weil man eine tolle Software hat, um Top-Auftrage abzuwickeln. Bei Unternehmensintegrationen treten regelmäßig zahlreiche fachliche Fragen und abwicklungstechnische Probleme auf, die man alleine mit Softwareeinsatz und angelernten Kräften gar nicht bewältigen kann.

Die top Aufträge für die SNP Angebote abgegeben hat, haben sich nicht alle in "Luft aufgelöst", sondern sind an Wettbewerber gegangen. Hierfür muss es triftige Gründe gegen und man muss sich ernsthaft fragen, weshalb das in Zukunft anders sein soll.

Ich akzeptiere Deine Meinung, doch meine Meinung bzw. Einschätzung ist eine andere und das eben nicht erst seit dem Kurssturz.
@Junolist

gegen die (visuelle) Darstellung von Indikatoren + Charts ist überhaupt nichts einzuwenden.

Charts dokumentieren die Kursbewegungen der Vergangenheit, sind also das unverfälschte objektive Ergebnis der Entscheidungen der Verkäufer + Käufer, also des Marktes. Deine Annahme, das hätte nichts mit Fundamentalfaktoren der Gesellschaft zu tun, ist falsch.
Natürlich darf davon ausgegangen werden, dass es immer besser informierte Personen als die "breite Masse" gibt. Deren Handlungen werden u.a. durch Charts transparent. Kurzum: Charts und Fundamentals stehen auch miteinander in Verbindung, natürlich nicht exklusiv (d.h., es ist nicht ausgeschlossen, dass Kursbewegungen (auch) andere Ursachen haben).

@Katjuscha
mach einfach mit der Darstellung von Indikatoren + Charts weiter wie bisher.

VG
Die wilde Expansion ist gescheitert. Einstellige Kurse drohen. Ja, es war absehbar. Man hat sich bloß gewundert, wer die Aktie auf fast 50,- gekauft hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.425.420 von Junolyst am 17.05.16 20:49:48@Junolyst

Du hast geschrieben:

"Da ruft man letzte Woche bei der IR an und fragt ob sie wissen warum der Kurs so stark gefallen ist und dann kommt nur man wüsse auch nicht warum und für den Vorstand hätte es teilweise Aplaus gegeben....toll...interessiert das jemanden?! An dem Tag ist 100 pro schon was durchgesickert wegen der KE, sonst wäre der Kurs da nicht schon abgeschmiert. "

Und in deinem Wikifolioprofil schreibst du:

"Somit verfüge ich einerseits für mein junges alter von aktuell 23 Jahren bereits über einige Jahre Erfahrung im Handel von Aktien am Kapitalmarkt, aber darüber hinaus auch über die Fähigkeit, wichtige Details aus Geschäftsberichten zu entnehmen und zu analysieren, Bilanzen, GuVs sowie Cashflow-Rechnungen zu analysieren sowie mögliche Chancen und Risiken zu entnehmen und zu beurteilen."

Will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber diese beiden Aussagen widersprechen sich doch ziemlich.

Was hast du denn bei deinem Anruf erwartet?
Dass die IR dir sagt dass es demnächst eine KE gibt? Und dass du die Info exklusiv bekommst, weil du dir die Mühe gemacht hast, bei SNP anzurufen?

Du weißt sicherlich dass die IR bei solchen Dingen niemanden auch nur einen Hauch von Informationen geben darf - selbst wenn sie wollte.

Und dass hier was durchgesickert ist im Vorfeld, kann so gewesen sein, muss es aber nicht.

Warum ich das so sehe:

Jeder der mit einer größeren Übernahme rechnet, hat sich während der HV sicherlich überlegt seine Anteile zu reduzieren/zu verkaufen. Denn der CEO hatte ja (habe ich auch in dem Bericht neulich geschrieben) deutlich gemacht dass kleinere Übernahmen aus dem Cashflow bezahlt werden sollen, bei größeren Übernahmen muss man anders vorgehen.

Hier muss also niemand etwas vorher "gewusst" haben (wobei sich so etwas ja kaum vermeiden lässt, Beispiele hierfür gab es in der Vergangenheit ja genug), sondern da hat es schon gereicht wenn jemand 1 und 1 zusammengezählt hat.

Zur KE selbst:

Ist natürlich schon eine Hausnummer, da müssen 1 Mio. neue Aktien an den Mann/die Frau gebracht werden. Aber - wichtig ist was unterm Strich rauskommt.

Und ich denke dass SNP hier aufs Gas treten sollte. Man hat einen Technikvorsprung, und den sollte man schnell in die Breite umsetzen. Ich könnte mir vorstellen (ist aber eine reine Vermutung meinerseits) dass in den USA zugekauft wird.

Und bei Zukäufen in den USA - da hoffe ich dass SNP hier extrem wachsam ist. Es wurden schon viele deutsche Firmen von den Amis bei Zukäufen abgekocht.

Darum ist ein bodenständig arbeitender CEO, der mit beiden Beinen auf den Boden steht, auch so wichtig in solch einer Situation. Da braucht es keinen Börsennewbie der denkt das Geld das an der Börse eingesammelt wird, ist zum verjubeln da.

Ganz generell - wenn was dementsprechend Vernünftiges dabei rumkommt, macht eine KE durchaus Sinn. Auch wenn es kurzfristig gesehen, sicherlich nicht zu Jubelarien verführt.
Ich finde den HInweis auf die Beteiligung des Managements bei der KeH bemerkenswert. Das deutet für mich darauf hin das es konkrete Pläne für die MIttel aus der KEH gibt.
Ich werde an der KEH teilnehmen
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.346.288 von Highjumper2 am 26.09.16 09:25:39
Zitat von Highjumper2:
Zitat von straßenköter: ...

Genau das reine Abstellen auf Kennzahlen ist das Problem von Anlegern, die in Aktien wie Grenke, Wirecard oder auch SNP investiert sind. Durch die optisch nicht günstige Bewertung werden solche Aktien viel zu früh verkauft, weil man es nicht für möglich hält, dass ein Unternehmen auf erhöhter Basis so stark weiterwachsen kann.


Bei mir geht es aber um einen Ersteintieg und da sollte schon eine gewisse günstige Bewertung vorhanden sein. ;)


Auch wenn diese Frage zu einem Erstkauf und zum Halten einer Aktie im Grunde in der Theorie nicht unterschiedlich sein sollte, weiß natürlich jeder Anleger, dass es in der Praxis alles andere als leicht ist, die Frage zu beantworten.

Ich halte es dann meist so, dass ich in mehreren Schritten kaufe. Psychologisch gesehen kann man dann bei Kursrückgängen billiger zukaufen. Ist die Aktie beim Zweitkauf gestiegen, ist das Gefühl ebenfalls besser, weil man bislang "richtig" lag.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.834.474 von Katjuschov am 06.12.16 10:40:04Das was hier bei SNP passiert, ist das, was viele nicht verstehen. Bei solchen Unternehmen auf die Bewertung zu gucken, hilft nicht wirklich weiter, weil die entscheidende Frage ist, ob das Unternehmen das Wachstum aufrecht erhalten kann oder nicht. Genau das entscheidet dann am Ende über die Frage, ob ein Unternehmen noch weiter im Kurs steigen wird oder nicht. Es ist also nichts anderes als bei Wirecard, Grenke Leasing und auch Novo Nordisk. Am Beispiel Novo Nordisk sieht man, was passiert, wenn eine Verlangsamung eintritt, in diesem Fall eine Margenabschwächung. Bei SNP wissen wir auch nicht, ob das Unternehmen führend bleibt oder ob andere in den Markt eindringen. Aufgrund der Komplexität und Spezialisierung des Geschäfts habe ich die Hoffnung, dass SNP noch länger so weiter wächst wie bisher. Wissen tue ich das aber genauso wenig wie die anderen hier.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.201.856 von Junolyst am 31.01.17 10:37:01Ich habe meine Position bereits bei 18 Euro angefangen aufzubauen, damals wurde glaube ich ein Großauftrag oder gute Zahlen gemeldet. Weiss nicht mehr den genauen Grund. Ging dann relativ fix auf 30. Da bin ich weitgehend raus und habe dann im Rahmen der KE wieder aufgestockt. Nun bin ich komplett raus.

Ich meine 2017, nicht 2018, Schreibfehler meinerseits.

Ich habe keinen Bewertungshorizont der weit in die Zukunft reicht. Bin seit 20 Jahren im Geschäft und immer wenn Unternehmen mit Zukunftsprognosen über mehr als 1-2 Jahren gekommen sind, ging das in 95% der Fälle komplett in die Hose. Keiner kann die Zukunft voraussagen. Deshalb halte ich mich an halbwegs greifbare Dinge. Und greifbar enthält die Bewertung für mich aktuell vile heisse Luft. Das kann gutgehen, keine Frage, Ausnahmen gibt es immer, aber erfahrungsgemäß geht es in die Hose ;)

Zitat von Junolyst: @hugohebel: Bis vor einem halben Jahr habe ich auch noch so gedacht wie du. Sau teure Aktie, wie soll das gerechtfertigt sein. Doch bei diesem dynamischen Wachstum ist auch die sportliche Bewerung ok. Warum ist 2018 so wichtig? Grds. ist doch jedes Jahr wichtig. Und jedes Jahr soll die Marge gesteigert werden. Warum müssen sie da irgendwas übertreffen? Das sehe ich überhaupt nicht so. Meine Umsatzrpognose für 2017 liegt leicht unter der Prognose.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.202.156 von hugohebel am 31.01.17 11:05:31Ihr habt alle recht und ich habe die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen.

Hier meine Sicht der Dinge:

1. SNP propagiert seit längerem die Devise "Wachstum vor Profitabilität". Warum? Es geht darum, möglichst schnell auf Augenhöhe zu der Konkurrenz in Punkto globale Aufstellung sowie Manpower und kritische Größe aufzusteigen, um an die wirklich großen IT Projekte zu kommen, damit dann auch die Margen in eine andere Dimension wachsen können. In dieser Vision hat sich nichts geändert. SNP hatte bereits vor mehreren Jahren das Ziel herausgeben in 2018 EUR 100m Umsatz zu machen. Nun wird man das voraussichtlich bereits in 2017 tun. Die heutigen Zahlen untermauern den Fokus auf das Wachstum und eine organische Guidance von 20% Umsatzwachstum ist stark. Ich kann mir auch vorstellen, dass man dieses Jahr noch die eine oder andere größere Akquisition stemmen wird, denn man hat sich einen großen finanziellen Spielraum einräumen lassen (siehe Pressemeldung vom Nov.).

2. Profitabilität bleibt kurzfristig unter dem Potenzial zurück. Das Wachstum kostet Marge, denn die Ausbildung von Beratern, die Suche nach Akquisitionen sowie deren Integration kostet Geld. Hier würde ich mir auch wünschen, dass man etwas mehr zeigt, damit die Investoren auch mehr Vertrauen in das Profitabilitätspotenzial des Unternehmens stecken können. Hier habe ich mir für das 4. Quartal auch mehr versprochen. Daher sehe ich den Kursrückgang heut auch als ganz normale Reaktion. Wäre ich nicht richtig langfristig engagiert, ich hätte heute auch zunächst das Geld vom Tisch genommen.

3. Insiderkäufe: Der CEO und Gründer, welche bereits knapp 20% an dem Unternehmen kann nicht auf dem "falschen " Fuß durch eine Quartalszahl erwischt werden. Er kauft doch mit einem ganz anderen Horizont und sei es das er an seine Vision für 2023 und darüber hinaus glaubt und weil er sich anscheinend sehr sicher ist, dass das Unternehmen in eine andere Dimension wächst oder mittelfristig von einem der ganz großen übernommen wird. Er kann doch im übrigen auch nicht ohne weiteres verkaufen, ohne das es dann lästige Fragen und Infragestellungen geben wird. Daher sehe ich das uneingeschränkt positiv.

Fazit: In 6 Jahren wird man den heuten Kursrückgang im Chart ganz weit unten links kaum wahrnehmen. - nur meine Meinung
Circa 200 Mitarbeiter und Umsatz im unteren zweistelligen Millionenbereich: da gibt es direkt vor der Haustüre die Realtech AG. Zwar nicht gerade eine Erfolgsgeschichte, aber auf einen Schlag viele Mitarbeiter, die man ansonsten erst rekrutieren müsste. Und eine Immobilie in Walldorf gibt es auch noch als Zugabe.

Ob man sich da einmal auf dem Golfplatz getroffen hat und sich näher gekommen ist? :confused:
Du bist einfach nur beratungsresistent. Meine Frau arbeitet an der Seite des Vorstandes eines börsennotierten Unternehmens. Ein Gremienmitglied kann nicht so einfach zu jedem Zeitpunkt kaufen, jedenfalls nicht, wenn man oberhalb des Freiverkehr gelistet ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.180.895 von ThomasHouse am 21.06.17 20:26:47Zitiere bitte wo ich sarkastisch bin. Ich war sehr lange von SNP überzeugt. Das Unternehmen hat jedoch in Q4 sowie Q1 nicht das geliefert, was ich mir erhofft habe also bin ich abgesehen von ein paar Erinnerungsstücken ausgestiegen. Mir gefällt die Kommunikation nicht mehr. Es wurden einige Akquisitionen durchgeführt, die eigentlich die Gewinnsituation des Unternehmens stärken sollten, aber der Gegenteil ist der Fall. Sicherlich macht dies langfristig und strategisch alles Sinn, ich bin aber vorsichtig, wenn ein Mittelständler innerhalb von 12 Monaten Akquisitionen auf verschiedenen Kontinenten tätigt. Das muss erst einmal verdaut und gemanaged werden. Ansonsten geht der Schuss nach hinten los.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.327.477 von washiwashi am 14.07.17 19:06:08
Antwort von SNP
SNP AG widerspricht Analystenreport der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG



Heidelberg, 14. Juli 2017 – Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (SNP) widerspricht in aller Deutlichkeit und mit Nachdruck dem heute erschienenen Analystenreport der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG. Wie das Unternehmen betont, beruht der Report offensichtlich und erkennbar auf falschen Grundlagen und zum Teil irreführenden Einschätzungen.



Unter anderem sind die nachfolgenden Punkte grob falsch und bedürfen der Richtigstellung:



Der im Report erwähnte Vertrag zur „Data Distillery“ ist grundverschieden zu den vertraglichen Regelungen beim „Transformation Backbone“. Die in diesem Zusammenhang aufgestellten Behauptungen, wie “a similar fate may await SNP’s transformation software” oder „While the deal explains SNP’s recent operational success, it is a mid-term curse as transformation software IP leaks from SNP to SAP”, sind daher gänzlich unzutreffend.



Richtig ist: Die vertraglichen Regelungen zwischen der SNP AG und SAP zur Transformations Software (SNP Transformation Backbone with SAP LT) sind den früheren vertraglichen Vereinbarungen zur Data Distillery diametral entgegengesetzt. SAP hat keinen Einblick in die SNP-eigenen Teile des SNP Transformation Backbone with SAP LT, SAP vertreibt nicht den SNP Transformation Backbone und SNP bekommt daher auch keine Lizenzgelder von SAP, vielmehr hat SNP von der SAP Lizenzen gekauft und damit die eigene Software angereichert. Folglich kann es auch keinen „IP Leak from SNP to SAP.“, wie es im Report fälschlicherweise suggeriert wird, geben.



Des Weiteren wird im Report behauptet, dass sich das Business Modell bei SNP verändert (“The DNA of SNP’s business model is hence changing rapidly”). Auch dies ist unzutreffend und zeichnet ein mehr als verzerrtes Bild der strategischen Ausrichtung der SNP AG.



Richtig ist: Das Unternehmensziel der SNP ist es, zum globalen Standard für softwarebasierte Datentransformation zu werden. Daran hat sich nichts geändert. Die SNP AG verfolgt dieses Ziel intensiv und kontinuierlich mit drei – auch sehr deutlich so kommunizierten – strategischen Ansätzen:



1. Automation durch Software

2. Internationalisierung

3. Ability to execute



Zur Verdeutlichung der strategischen Stoßrichtungen hier einige Meilensteine:



Automation durch Software:

Erfolgreiche Markteinführung der neuen Version des SNP Transformation Backbone
Einbettung von SAP LT in den SNP Transformation Backbone
Einführung zusätzlicher Produkte wie

Ø SNP CrystalBridge

Ø SNP Interface Scanner

Ø SNP BPA

Ø SNP RESC

Erweiterung des Software-Portfolios durch gezielte Zukäufe, u.a. Harlex, BCC oder Innoplexia



Internationalisierung:

Um globaler Standard zu werden, verfolgt die SNP AG eine konsequente Internationalisierungsstrategie. Die jüngsten Akquisitionen bzw. beabsichtigten Akquisitionen zielen deswegen hauptsächlich auf wichtige globale Märkte ab: USA, China, Südostasien, UK, Polen, Südamerika.
Der SNP-Ansatz ist einzigartig in der Branche und es gibt in den genannten Regionen keine Software-Häuser mit einem Business Modell, das dem der SNP ähnlich wäre. Deswegen haben wir gezielt Beratungsfirmen identifiziert und zugekauft, die

Ø einen breiten Kundenzugang haben und dadurch auch SNP Software platzieren können und

Ø Mitarbeiter beschäftigen, die über Kompetenzen in der zentralen Domäne der SNP verfügen



Ability to execute



Auch wenn wir einen hohen Automatisierungsanteil anstreben, benötigen Transformationsprojekte entsprechende Kundeninteraktion. Für unsere Kunden ist eine Betreuung mit hoher Qualität von großer Bedeutung, da die Transformation immer zentrale und kritische Kundensystem betrifft.



Vor diesem Hintergrund ist die im Report dargelegte Einschätzung, dass die SNP AG keinen softwarebasierten Transformationsansatz mehr verfolgt („Rather than a scalable software business with recurring sales, SNP looks set to develop into a personnel-intensive project consultancy with mediocre margins”) ebenfalls unzutreffend. Wesentliche Aspekte der Portfolio-Erweiterungen bei SNP sind dabei nicht berücksichtigt bzw. scheinen völlig fehlinterpretiert worden zu sein.


SNP hat mit der „SNP Applications“ eine Business-Line aufgebaut, die sich ausschließlich auf das Softwaregeschäft basierend auf Algorithmen der Datentransformation fokussiert. SNP hat in den letzten 12 Monaten auch in diesem Bereich die Internationalisierung massiv vorangetrieben, u.a. durch die Gründung der SNP Application EMEA, SNP Applications US und SNP Application SEA.



Der Vorstand der SNP AG hat die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG aufgefordert, die Verbreitung des falschen Reports unverzüglich zu unterbinden und den Report zu korrigieren.



Weitere Information:

Marcel Wiskow, Tel.: +49 62216425637, +49 1727296897





Mit freundlichen Grüßen / Best Regards

i.A. Marcel Wiskow
Director Investor Relations & Corporate Governance

SNP Schneider-Neureither & Partner AG | Dossenheimer Landstr. 100 | 69121 Heidelberg | Germany
H&A blamiert sich bis auf die Knochen.
War das nicht die Bank die damals die ganzen Förtsch Neue Markt Fonds aufgelegt haben. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.339.274 von washiwashi am 17.07.17 15:11:44Das sehe ich anders. Wenn eine Bank/ein Researchhaus Fehler in seiner Analyse macht und auch wenn SNP Dinge anders bewertet, sehe ich es als richtig an die Fehler richtigzustellen oder seine Sichtweise darzustellen. Und warum soll SNP warten oder sich an Hauck direkt wenden? Hauck hat sich auch nicht vor Veröffentlichung der Analyse mit SNP zusammengesetzt und ist die Daten mit denen durchgegangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.414.682 von valueanleger am 28.07.17 17:58:28Lese die Meldung einmal genau.

Es wird nicht zwischen operativen Umsatz und neuem Umsatz aufgrund der Zukäufe unterschieden. Die bereinigte EBIT-Marge liegt nur noch knapp über 0. Vor dem Hintergrund ist die Prognose von 7 - 12% EBIT-Marge bezogen auf das Jahr 2017 meines Erachtens nicht mehr zu halten. Kauf 20 Mio. Euro Umsatz in Polen bei den aktuellen politischen Verhältnissen, die zur Investitionszurückhaltung in Polen führen, sind für ein Beratungsunternehmen ein kleiner "Super-Gau" und können die Aufträge dort durchaus auch einbrechen lassen.

Meines Erachtens wird jetzt eine gnadenlose Expansion durchgeführt die sehr teuer wird und kein Raum für vernünftige Margen lassen. Das ist der Grund, weshalb Hauck & Aufhäuser wohl zu Recht die erwarteten Gewinn neu berechnet hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.418.717 von Ralph100 am 29.07.17 14:36:46
Zitat von Ralph100: Frau Weisspfennig wird durch ihre Stiftung "Shareholder Value" beraten. Und die Zahlen zeigen, dass ihre Entscheidung der Beteiligungsreduzierung zu einem noch guten Zeitpunkt getroffen wurde.

Auch wenn der CEO nun die Umsatzprognose aufgrund des Zukaufs in Südamerika noch nicht vollständig angepasst hat, so wirkt das sehr "strategisch" geplant vor dem Hintergrund des aufgerufenen Margenziels von 7% bis 12 % für 2017, welches nach dem 1. Halbjahr bereits offensichtlich nicht mehr erreichbar ist.

Fazit: Man sollte sich darauf einstellen, dass der CEO beim Ergebnis am Jahresende wieder enttäuschen wird und das ambitioniert Margenziel von 7% - 12% nicht erreicht, dafür heißt es aber dann, dass man mit den Umsatzerlösen die Prognose übertreffen konnte, also "konservativ" prognostiziert haben.

Frage: Welcher Investor freut sich über zunehmende Umsatzerlöse, noch dazu wenn diese aus Zukäufen resultieren, wenn das Unternehmen immer weniger profitabel arbeitet und weitere Kapitalerhöhungen plant?


Jetzt beruhige Dich mal wieder. Natürlich scheint die Prognose ergebnisseitig herausfordernd. Warum soll aber in H2 nicht eine zweistellige EBIT-Marge möglich sein, wenn keine negativen Sondereffekte entstehen? Dann könnten die Jahresziele noch möglich sein, auch wenn bei mir bei einer EBIT-Marge von 7% keine Jubelstimmung aufkommt.

Wenn man Deine Zeilen liest, könnte man denken, dass SNP seit Jahren seine Ziele verfehlt. Das erste Halbjahr hinterlässt jetzt ein paar Fragezeichen. Nicht mehr und nicht weniger.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.418.717 von Ralph100 am 29.07.17 14:36:46Mit dir zu diskutieren macht einfach keinen Spaß weil du den Sinn von Zukäufen und das eine mögliche Folge daraus eine kurzfristig niedrige Marge sein kann aber nicht muss, nicht verstehst.

"Mit dem Zukauf der polnischen BCC Gruppe passte der Vorstand die Umsatzprognose nach oben an und erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Konzernumsatz von rund 110 Mio. EUR. Mit der um mehr als 15% angehobenen Umsatzprognose wird eine EBIT-Marge von 7% bis 12% erwartet. Aufgrund der organischen und anorganischen Wachstumsinvestitionen unterliegt die Profitabilität der SNP Gruppe einer gewissen Schwankungsbreite."

Auch das Software Unternehmen i.d.R. ein antizyklischer Geschäft haben was im zweiten HJ zulegt, kann man dir nicht erklären.

"Wie in den Vorjahren rechnet SNP mit einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr."

So das wars jetzt aber, reicht schon das du auf Ariva jedes mal das selbe schreibst.
Das Problem bei dem Zukauf ist für mich folgendes. Momentan agiert man in einer Nische, wenn es Transformationsprojekte oder Carve Outs geht, kommt man meist nicht an SNP vorbei. Gerade in großen Projekten ist da höchsten die SAP selbst aktiv, aber mit ganz anderen Preisen.

Durch den Zukauf rutsch jetzt aber ins klassische SAP Consulting, Fincance, Logistik etc., wo einheimlich viele Player aktiv sind. Vom 5 Mann Consulting Laden bis zu IBM und Accenture.
Sorry, aber das macht absolut keinen Sinn was du sagt h1as - durch die Zukäufe erschließt man neue Märkte, dass ist viel effektiver als mühsam selbst die Märkte in anderen Ländern zu "erobern".

Durch die Zukäufe sichert sich SNP qualifizierte Arbeitskräfte die gerade in der SAP Beratung schwierig zu bekommen sind, erschließt mit einer Transaktion einen Markt (wie Osteuropa, Südamerika, Asien, England, Stichwort Brexit), erweitert sein Portfolio mit weiteren Bausteinen wie Prozess- und Technologieberatung und kann somit dem Kunden den Mehrwert bieten ein Transformationsprojekt von der Planung über die Realisierung bis hin zum Betrieb gewährleisten.

Die Schwierigkeiten bei solch einem enormen anorganischem Wachstum sehe ich eher in der Integration der Zukäufe, aber wenn man sich die Vergangenheit der SNP anschaut, wurden die Firmen immer gut in die integriert (siehe Zukauf in Österreich) - deshalb ist die SNP eine klare Kaufempfehlung.
Langsam kehrt bei SNP wieder die Vernunft (der Anleger) zurück.
Der Kursrückgang war total überzogen - Glückwunsch an alle die neu eingestiegen sind.
Ich habe die Aktie im Langfristdepot und da bleibt sie auch. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.678.152 von straßenköter am 06.09.17 11:34:38Sehr schön. Man ist ja dabei, geographische Lücken zu schließen, um bei internationalen Ausschreibungen von Multinationals mitmachen zu können, die globale Coverage verlangen. Auch dafür dürfte diese Kooperation helfen, ohne dass man gleich eine japanische Tochter kaufen muss. Zudem hat man einen Vertriebspartner für die margenstarke Software in einem großen Markt gewonnen.
Wenn das Nebenwertejournal ein Titelgeschichte um eine Aktie macht -
dann ist sie sehr oft Sell..

Vor Jahren haben sie das sogar selber analysiert und besprochen...

Bei snp haben sie ca . bei 38e gelobt - ich habe mini position bei 34,8 gekauft - und danach nur noch runter -news gabs natürlich keine...
Da braucht man nicht so blumig aussenrum reden. Der Vorstand hat gelogen bis sich die Balken biegen um den Kurs zu stützen. Das man im Jahr 2017 mit deutlichem Verlust wird abschließen müssen war doch schon lange klar. Warum auf biegen und brechen bis zum letzten Moment damit warten? Das hat jetzt wochenlang auf dem Kurs gelastet und jetzt wo man stückchenweise damit raus ist ist die Enttäuschung trotzdem groß.

Die Frage ist m.E.: Hat der H&A Analyst auch mit seinen restlichen Aussagen recht? Stichwort Data Distillery. SNP behauptet ja die Aussagen vom Analysten sind falsch. Aber das haben sie auch anderweitig behauptet und nun stellt sich raus, der Analyst lag goldrichtig. Ist also das Geschäftsmodell, wie SNP es darstellt in Wirklichkeit gar nicht vorhanden?

Wenn SNP direkt mit einer Gewinnwarnung rausgekommen wäre zum Halbjahr könnte man denen ja wenigstens glauben. Aber so bleibt die Unsicherheit halt weiter hoch.
Bricht das Kartenhaus zusammen? Ich erinnere mich an diese denkwürdige Präsentation des COO auf dem EK Forum. Hatte dazdazu am 19.12.2017 geschrieben.
Ich bin mal gespannt wiwie lange die Banken still halten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.278.005 von katjuscha-research am 23.07.18 13:41:37
Zitat von katjuscha-research: Ja! Natürlich!


Wenn Snp morgen eine Profit Warning bringt kannst du dein Gemale in die Tonne kloppen! Genauso wenn die Zahlen die in kürze anstehen schlecht werden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.278.458 von Junolyst am 23.07.18 14:45:15Ich frag mich, warum du mit SNP dann 30% seit Jahresanfang im Minus bist. Charttechnik gehört zu einem Investment in gewissem Maße dazu. In die Tonne kannst du deinen verkorksten Einstiegszeitpunkt kloppen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.279.121 von Junolyst am 23.07.18 15:56:41
Zitat von Junolyst:
Zitat von Kampfkuh: Ich frag mich, warum du mit SNP dann 30% seit Jahresanfang im Minus bist. Charttechnik gehört zu einem Investment in gewissem Maße dazu. In die Tonne kannst du deinen verkorksten Einstiegszeitpunkt kloppen!


weil ich das Geschäftsmodell interessant finde. Dafür brauche ich keine Charttechnik. Die kann genauso wenig den "optimalen" Einstiegszeitpunkt liefern.




optimal sicher nicht.

aber sie kann dir ein besseren Einstiegzeitpunkt bringen und vor allem Verluste begrenzen. Und bei SNP lief das bisher geradezu beispielhaft.


Im Grunde war im Mai/Juni 2017 bereits der ehemalige Aufwärtstrend verlassen, wobei das noch nicht zwingend was zu sagen hatte, aber spätestens mit dem starken Verkaufssignal im Juli 2017 (roter Kreis) durch das tiefere Tief inklusive mehrerer Rosshaken war ein starkes mittelfristiges Verkaufssignal entstanden. Hinzu kam der signifiknte Fall unter die 200TageLinie, die danach auch noch in den Sinkflug überging. Erst wenn man danach den Bereich um die 38 € Marke signifikant zurückerobert hätte, wäre auf der Oberseite wieder was möglich gewesen. Man ist aber danach mehrfach daran gescheitert, was schon hätte stutzig machen können, aber noch kein weiteres Verkaufssignal bedeutete, denn es hätte ja auch mittelfristig in eine längere Seitwärtsbewegung (1-2 Jahre) zwischen 28 und 38 € übergehen können.

Aber mit dem Verkaufssignal bei 28 € im Juni 2018 mit neuem tieferen Tief und flankiert vom großen MACD-Verkaufssignal war auch das Szenario aufgehoben, so dass ein starker Kursverfall bevorstand. Das hatte ich im Juni in den Foren auch so geschrieben, dass man dann bis 21-22 € fallen könnte, wobei Chartanalyse nicht voraussagt, dass es dorthin geht. Erstmal ist nur das Verkaufssignal wichtig. Und auf das kann man als erfolgreicher Investor durch reagieren. Das du das nicht gemacht hast, weil du von Charttechnik nichts hälst und deshalb weiteren fast 30% Kursverfall zugeschaut hast, ist ja dir überlassen. Aber ein bißchen Demut gegenüber Leuten, die danach durchaus erfolgreich handeln, sollte gestattet sein.


Als Fundamentalinvestor nutze ich jetzt natürlich die Kurse bei 21-22 €. Da bon ich ganz bei dir. Dennoch hätte man auch für diesen Fall die Chartanalyse nutzen können, da bei 21 € eben der langfristige Aufwärtstrend verläuft. Man kann also sowohl charttechnisch als auch fundamental antizyklisch Investieren. Das schließt sich nicht aus. Man kann aus allen Analysemöglichkeiten einen Nutzen ziehen, wenn man sich darauf einlässt und sich nicht in Kleinigkeiten verzettelt. Ich nutze bei der Chartanalyse auch nur sehr klare Signale. Gibt auch für mich Chartanalysten, die es übertreiben. Aber glasklare Signale sollte man durchaus beachten.


Schaut man sich den Kursverlauf an, so wird zukünftig jeder
Institutionelle einen weiten Bogen um SNP machen:

Seit dem 14.6 fiel der Kurs um 30 Prozent in nur 3 Wochen - ohne
Gewinnwarnung & entgegen dem Börsentrend.
Und welch Überraschung: Jetzt erneut ne fette Gewinnwarnung.
Intern wußte offenbar jeder halbwegs Informierte bereits seit 5 Wochen
Bescheid, nur ne adhoc-Information an die externen Eigentümer gab´s nicht.

Man wollte man anscheinend intern erst mal selber noch teurer
verkaufen.
Nach dem Call würde ich sagen das ist noch ein langer und steiniger Weg für SNP durch die Restrukturierung.

Meiner Erfahrung nach ist es gerade schwierig Auslandsgesellschaften von Deutschland zu aus restrukturieren wenn man kein gutes Vorort Management hat. Und das hat SNP definitiv nicht.

Der Finanzvorstand wirkte bemüht, hat aber glaube ich auch noch nicht ansatzweise die großen Probleme des Unternehmens so richtig erfassen können in der kurzen Zeit. Die Gefahr das dort noch alter Mist hochkommt halte ich aktuell für hoch.

Technisch stellen sie sich zwar Top dar, da muss man dann halt dran glauben. Denn weder durch Aufträge noch durch Fakten kann man dies momentan belegen, nur durch neue Versprechungen.

Die Banken haben den Laden noch zusätzlich in der Hand. Die drehen denen scheinbar gerade ordentlich die Luft ab. Wenn dann die Großaufträge doch nicht im Q3 kommen...

Die Kunden sind ja auch nicht blöd, wenn die sehen der Laden geht jetzt schon finanziell am Stock würde ich denen ein Großprojekt anvertrauen?

Ein Hoffnungswert für alle Hoffenden da draußen ;) Mal schauen wie weit der aktuelle Rebound trägt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.362.582 von Big Nick am 02.08.18 20:03:30In meinen Augen ist die Eigenkapitalquote bei Software/Consulting-Firmen nicht wirklich aussagekräftig--weder im Guten noch im Schlechten.

Es liegt in der Natur das Geschäftsmodells von IT Firmen, dass sie keine großen materiellen Eigenkapitalwerte wie Fabriken oder Maschinen mit sich rumschleppen. Wenn überhaupt, ist das ein Vorteil, weil sie dadurch weniger Kapital binden. Dass die Bilanzen solcher Unternehmen überwiegend immaterielle Werte beinhalten, ist daher nicht ernsthaft anzuprangern.

Genau aus diesem Grund macht es auch keinen Grund, die Kreditwürdigkeit anhand von Substanzwerten wie EK-Quoten, Buchwerten etc. zu messen. Wenn man Kreditgeber für eine Softwarefirma ist, stellt man sich nicht die Frage, was die Maschinen wert wären, wenn man den Laden dicht macht.

Vielmehr ist die Kreditwürdigkeit am Earnings-Potenzial zu messen. Insofern ist Net-Debt/EBITDA hier eine viel wichtigere Kennziffer als die EK-Quote. Das EBITDA ist 2018 natürlich eine Katastrophe bei SNP. Aber wie auch immer das ganze weitergeht: es steht in meinen Augen außer Frage, dass man an der Ecke wieder auf die Beine kommt. *Schlimmstenfalls* muss man Adepcon halt wieder (mit Verlust) verkaufen und damit den Kredit zurückführen.

Angesichts der gegenwärtigen Situation ist jedoch auch klar, dass man sich weitere finanzielle Abenteuer nicht erlauben kann. In den nächsten 12 Monaten wird man daher sicher keine neuen Übernahmen in Panama, Spenden für Malariahilfe im Sudan oder Sponsorship der Reutlinger Tischtennis-Junioren sehen. Ich denke, das kann nicht schaden. Das Geldausgeben mit dem Füllhorn hat nicht wirklich geholfen zuletzt.
Mometan ist etwas wenig Handel in dem Wert aber ich denke zur HV wird sich das ändern den technologie und ne gute Dividende gibt es kaum.


SNP Schneider-Neureither & Partner AG
Heidelberg
� ISIN DE0007203705 �
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung
Wir laden die Aktionäre unserer Gesellschaft ein zur ordentlichen Hauptversammlung am
Mittwoch, den 17. Mai 2006, 10.00 Uhr,
in die Print Media Academy
Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürstenanlage 52 -60
69151 Heidelberg

Tagesordnung
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2005 und des Lageberichts, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2005 und des Konzernlageberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2005

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2005 in Höhe von EUR 337.500,-- eine Dividende von EUR 0,30 je Aktie, das sind insgesamt EUR 337.500,- auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 1.125.000,00, an die Aktionäre auszuschütten.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2005
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2005
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2005 Entlastung zu erteilen.

5. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2006
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die MOORE STEPHANS TREUHAND AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rennershofstraße 8, 68163 Mannheim, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 zu wählen.

6. Änderungen der Satzung
Der Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) sieht wesentliche Änderungen der Voraussetzungen für die Teilnahme der Aktionäre an der Hauptversammlung vor. Das bisher geltende Erfordernis der Hinterlegung der Aktien soll entfallen, stattdessen wird ein Anmeldeerfordernis und ein sogenannter �record date� eingeführt. Die Satzung einer Aktiengesellschaft kann bestimmen, dass Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, sich bis zum Ablauf des 7. Tages oder einer kürzeren Frist vor der Hauptversammlung anmelden müssen. Bei Inhaberaktien ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Aktionäre an einem gesetzlich bestimmten Tag vor der Hauptversammlung Inhaber der Aktien waren, mit denen sie sich zur Teilnahme anmelden. Dafür reicht ein in Textform erstellter Nachweis des depotführenden Instituts aus; weitere Einzelheiten können in der Satzung geregelt werden. Die Monatsfrist für die Einberufung der Hauptversammlung wird durch eine Mindestfrist von 30 Tagen ersetzt.
Das Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) ist zum 1. November 2005 in Kraft getreten. Die derzeitige Satzung der SNP Schneider- Neureither & Partner AG hat die Änderungen, die durch das UMAG Eingang in das Aktiengesetz gefunden haben, noch nicht berücksichtigt.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, wie folgt zu beschießen:

§ 7 Abs. (4) bis (6) der Satzung werden neu gefasst. Die bisherigen Absätze (7) und (8) des § 7 der Satzung werden ersatzlos gestrichen. Der bisherige § 7 Abs. (9) wird § 7 Abs. (7), der bisherige § 7 Abs. (10) wird § 7 Abs. (8), der bisherige § 7 Abs. (11) wird § 7 Abs. (9), der bisherige § 7 Abs. (12) wird § 7 Abs. (10), der bisherige § 7 Abs. (13) wird § 7 Abs. (11), der bisherige § 7 Abs. (14) wird § 7 Abs. (12), der bisherige § 7 Abs. (15) wird § 7 Abs. (13), der bisherige § 7 Abs. (16) wird § 7 Abs. (14), der bisherige § 7 Abs. (17) wird § 7 Abs. (15).
§ 7 wird wie folgt neu gefasst:

"(1) (unverändert)
(2) (unverändert)
(3) (unverändert)
(4) Die Einberufung der Hauptversammlung erfolgt durch einmalige Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger mit den gesetzlich erforderlichen Angaben derart, dass zwischen dem Tag der Veröffentlichung und dem letzten Anmeldetag gem. Abs. 5 dieses Paragraphen der Satzung, beide Tage nicht mitgerechnet, eine Frist von 30 Tagen liegen muss.
(5) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich unter Vorlage eines Nachweises ihres Aktienbesitzes bis zum Ablauf des 5. Tages vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft unter der in der Einladung hierfür mitgeteilten Adresse anmelden. Bei der Berechnung der Frist wird auf den Zugang abgestellt.
(6) Der Nachweis des Aktienbesitzes ist durch Bestätigung des depotführenden Instituts in Textform, der sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Versammlung bezieht, zu erbringen. Die Bestätigung muss in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt sein.
(7) Je eine Stammaktie als Stückaktie gewährt eine Stimme. Stimmrechtslose Vorzugsaktien gewähren vorbehaltlich zwingender gesetzlicher Vorschriften kein Stimmrecht. Soweit den Vorzugsaktien nach dem Gesetz ein Stimmrecht zusteht, gewährt eine Vorzugsaktie eine Stimme.
(8) Eine Stimmrechtsvollmacht kann erteilt werden, sie muß jedoch in schriftlicher Form vorliegen. Der Vorstand sorgt für die Bestellung eines Vertreters für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts der Aktionäre.
(9) Solange Aktienurkunden nicht ausgegeben sind, werden in der Einladung zur Hauptversammlung die Voraussetzungen bestimmt, unter denen die Aktionäre ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung ausüben können.
(10) Zum Vorsitz in der Hauptversammlung ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats berufen oder im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter oder ein sonstiges Aufsichtsratsmitglied. Ist der Aufsichtsratsvorsitzende verhindert und hat er niemand zu seinem Vertreter bestimmt, so leitet die Hauptversammlung ein von den Anteilseignervertretern in den Aufsichtsrat gewähltes Aufsichtsratsmitglied.
(11) Der Aufsichtsratsvorsitzende leitet die Verhandlungen und bestimmt die Reihenfolge der Verhandlungsgegenstände sowie die Form der Abstimmung. Das Ergebnis der Abstimmung kann im Substraktionsverfahren durch Abzug der Ja- oder Nein-Stimmen und der Stimmenthaltungen von den stimmberechtigten insgesamt zustehenden Stimmen ermittelt werden.
(12) Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, soweit nicht das Gesetz oder die Satzung zwingend eine andere Mehrheit vorschreibt. Soweit das Gesetz außerdem zur Beschlußfassung eine Mehrheit des bei der Beschlußfassung vertretenen Kapitals vorschreibt, genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist, die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals.
(13) Bei Stimmengleichheit gilt ausgenommen bei Wahlen ein Antrag als abgelehnt.
(14) Sofern bei Wahlen im ersten Wahlgang keine Mehrheit erzielt wird, werden die beiden Bewerber mit den erreichten höchsten Stimmzahlen zur Stichwahl gestellt. Bei gleicher Stimmenzahl im zweiten Wahlgang entscheidet das Los.
(15) Die Hauptversammlung beschließt insbesondere über die Verwendung des Bilanzgewinns, die Wahl des Abschlussprüfers, über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, über die Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrates, soweit gesetzlich oder in dieser Satzung nicht etwas anderes vorgeschrieben ist, und in den im Gesetz vorgesehenen Fällen über die Feststellung des Jahresabschlusses.�


Teilnahme an der Hauptversammlung

Durch das am 1. November 2005 in Kraft getretene Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) wurden die gesetzlichen Bestimmungen für die Anmeldung zur Hauptversammlung und den Nachweis zur Berechtigung zur Teilnahme und Ausübung des Stimmrechts in § 123 AktG geändert. Nach der gesetzlichen Übergangsvorschrift in § 16 EGAktG ist es den börsennotierten Gesellschaften, die ihre Satzung noch nicht an § 123 i.d.F. des UMAG angepasst haben, erlaubt, ihre bisherigen Satzungsregelungen für die Teilnahme an der Hautversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts mit der Maßgabe anzuwenden, �dass für den Zeitpunkt der Hinterlegung oder der Ausstellung eines sonstigen Legitimationsnachweises auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung abzustellen ist�. Daneben gilt für alle Hauptversammlungen, die nach dem 1. November 2005 einberufen werden, die Neuregelung des § 123 Abs. 3 S. 2 AktG i.d.F. des UMAG, wonach zum Nachweis der Berechtigung bei börsennotierten Gesellschaften ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut ausreicht.

Dies führt dazu, dass für die Hauptversammlung der SNP Schneider-Neureither & Partner AG am 17. Mai 2006 zwei verschiedene Möglichkeiten bestehen, wie die Aktionäre ihre Berechtigung zur Teilnahme und zur Ausübung des Stimmrechts nachweisen können. Teilnahmeberechtigt sind danach die Aktionäre, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
(1) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien spätestens zu Beginn des einundzwanzigsten Tages vor dem Tage der Hauptversammlung, also spätestens am Mittwoch, dem 26. April 2006, bei der Gesellschaft, bei einem Notar oder bei einer Wertpapiersammelbank hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen.
Aktien sind auch dann ordnungsgemäß hinterlegt, wenn sie mit Zustimmung einer der vorstehend genannten Hinterlegungsstellen für diese bei anderen Banken bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden.
Wurden Aktien bei einem Notar hinterlegt, ist die hierüber ausgestellte Bescheinigung in Urschrift oder beglaubigter Abschrift spätestens am Freitag, den 12. Mai 2006, bei der Gesellschaft einzureichen.
(2) Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind darüber hinaus diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich nach Maßgabe von § 123 Abs. 3 S. 2 AktG n.F. durch einen in Textform ausgestellten Nachweis ihres Anteilsbesitzes ihres depotführenden Instituts ausgestellt auf den Beginn des 21. Tages vor dem Tag der Hauptversammlung, also spätestens ausgestellt auf Mittwoch, den 26. April 2006, legitimieren. Der Berechtigungsnachweis muss spätestens am 5. Tag vor der Hauptversammlung, also spätestens am Freitag, dem 12. Mai 2006, bei der Gesellschaft unter der nachfolgend angegebenen Adresse eingereicht werden.
SNP Schneider-Neureither & Partner AG � Dossenheimer Landstraße 100 � D-69121 Heidelberg.
(Telefax-Nr. 06221/642520)



Ausübung des Stimmrechts

Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten, auch durch eine Vereinigung von Aktionären, ausgeübt werden. Eine Stimmrechtsvollmacht muss in schriftlicher Form vorliegen.

Die Gesellschaft bietet ihren Aktionären die Möglichkeit an, einen von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Diejenigen Aktionäre, die dem von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter eine Vollmacht erteilen wollen, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Vollmachten für den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter müssen schriftlich übermittelt werden. Die notwendigen Unterlagen und Informationen hierzu erhalten die Aktionäre zusammen mit der Eintrittskarte.

In den Geschäftsräumen der Gesellschaft und unter der Internetadresse www.snp.de liegen seit der Einberufung der Hauptversammlung der festgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 und der Lagebericht, der gebilligte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005 und der Konzernlagebericht sowie der Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2005 zur Einsicht der Aktionäre aus. Auf Wunsch senden wir jedem Aktionär kostenlos und unverzüglich eine Abschrift der Vorlagen zu.

Gegenanträge von Aktionären gemäß §§ 126, 127 AktG sind der Gesellschaft spätestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung ausschließlich an die folgende Adresse zu übersenden:
SNP Schneider-Neureither & Partner AG � Dossenheimer Landstraße 100 � 69121 Heidelberg
(Telefax-Nr. 06221/642520)

Zugänglich zu machende Anträge von Aktionären werden unverzüglich nach ihrem Eingang unter der folgenden Internetadresse veröffentlicht: www.snp.de.



Heidelberg, im März 2006

SNP Schneider-Neureither & Partner AG, Heidelberg

� Der Vorstand �
Hier die heutige Meldung. Im Q4 scheint sich jetzt doch eine Besserung anzudeuten.



31.01.2011 / 08:30

Pressemitteilung

SNP AG mit starkem Schlussspurt im 4. Quartal

- Konzernumsatz um 9 % gesteigert

- EBIT-Marge bei 20 %

- Für 2011 beschleunigtes Wachstum erwartet

Heidelberg, 31. Januar 2011 - Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (SNP) veröffentlicht heute ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 (zum 31.12.). Der Konzernumsatz verbesserte sich demnach um 9 % auf 22,0 (Vj. 20,2) Mio. Euro. Während sich der Bereich Beratung mit 16,0 (Vj. 16,0) Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres bewegte, legte das Segment Software mit plus 43 % auf 6,0 (Vj. 4,2) Mio. Euro deutlich zu. Die Lizenzumsätze stiegen um 39 % auf 4,6 (Vj. 3,3) Mio. Euro, die Wartungsumsätze erhöhten sich um 56 % auf 1,4 (Vj. 0,9) Mio. Euro.

Aufgrund der Investitionen in die Vermarktung der neuen Software SNP Transformation Backbone(R) (SNP T-Bone) sowie der hohen Anzahl von Neueinstellungen im Geschäftsjahr 2010 lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 4,5 (Vj. 4,7) Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge erreichte trotz der hohen Zukunftsinvestitionen 20,0 % gegenüber 23,4 % im Vorjahr.

Das Schlussquartal war mit einem Gesamtumsatz von 6,8 Mio. EUR einmal mehr maßgeblich für den Gesamterfolg des Geschäftsjahres. Dies entspricht einem Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 20 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010. Das EBIT stieg im 4. Quartal um 21 % auf 1,8 (Vj. 1,5) Mio. Euro. Die nahezu Verdoppelung der Software-Lizenzumsätze gegenüber dem Vorjahr auf nun 2,0 (Vj. 1,1) Mio. Euro trug dabei erheblich zur Steigerung des operativen Ergebnisses bei.

'Obwohl wir nicht alle der von uns selbst für 2010 gesteckten Ziele zu hundert Prozent erreicht haben, sind wir mit dem Verlauf und den Ergebnissen des Geschäftsjahres zufrieden', kommentierte Petra Neureither, CFO der SNP AG. 'Für uns wesentlich war die ausgesprochen positive Resonanz unserer Kunden und Geschäftspartner auf SNP T-Bone. Sie bestätigte uns in den Erwartungen an das Potenzial der ersten Standard-Software für wirtschaftlich oder technisch bedingte Anpassungen von SAP-Systemlandschaften und ermutigte uns, die Investitionen in Personal und Marketing zu forcieren. Dadurch wurde das operative Ergebnis im Berichtsjahr zwar belastet, jedoch die Basis für künftiges dynamisches Umsatz- und Ertragswachstum geschaffen. Das Gewinnen von T-Systems International GmbH als weiteren internationalen Vertriebs- und Implementierungspartner für SNP T-Bone war ein zusätzlicher wichtiger Erfolg auf diesem Weg. Mit den starken Zuwächsen des Segments Software im zweiten Halbjahr und dem Segmentumsatz, der über den Erwartungen für das Gesamtjahr lag, sehen wir uns in unserem eingeschlagenen Kurs bestätigt.'

Die SNP hat die Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf 170 erhöht (zum Stichtag 31.12.) und damit auch die vor allem zu Jahresbeginn 2010 günstige Lage am Arbeitsmarkt genutzt, um die eigenen Kapazitäten zu erweitern. In der Regel dauert es sechs bis neun Monate, bis neu eingestellte Berater ihre volle Produktivität erreichen. Gleichzeitig belastet die notwendige umfangreiche Einarbeitung durch erfahrene Mitarbeiter deren eigene Produktivität.

'Auch wenn wir 2010 unser Wachstum vollständig aus dem Segment Software geschöpft haben, so sind die Aussichten für die beiden Geschäftsbereiche Software und Beratung weiterhin sehr gut. Mit der Stärkung unserer personellen Basis haben wir nun die Kapazitäten, die im Markt vorhandenen Potenziale noch besser auszuschöpfen', so Dr. Andreas Schneider-Neureither, CEO der SNP AG. 'Wir erwarten daher für 2011 ein beschleunigtes Umsatzwachstum in beiden Segmenten. Ziel für das laufende Jahr ist es, uns auch außerhalb Deutschlands noch besser zu positionieren. Des Weiteren werden wir die Funktionalitäten von SNP T-Bone erweitern. Internationalisierung und Innovation werden damit die Themen des Geschäftsjahres 2011 und wichtige Wachstumstreiber sein.'

Die vollständigen Jahreszahlen 2010 werden mit dem Geschäftsbericht am 29. März 2011 veröffentlicht.
Geschäftsbericht 2010 ist draußen.

Einfach nur geil. Wachstum 2011 und 2011 wird avisiert, weitere Neueinstellungen.

Es gibt sie noch... die buy and hold - Aktien. Einfach zur Apotgheke gehen, Schlafmittel kaufen & einnehmen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.349.996 von BerentzenFan am 11.04.11 17:43:23Na dann mach ich es :laugh:
Buy and hold, so sehe ich es auch in diesem Fall.


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