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Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? - Beliebteste Beiträge


ISIN: DE0008232125 | WKN: 823212 | Symbol: LHA
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Ich denke in diesen Minuten an die vielen Opfer des tragischen A320-Absturzes in d. franz. Alpen u. drücke d. Angehörigen d. Verunglückten mein tiefstes Mitgefühl aus !!!
War´s das? Oder kommt da noch was?
Bei LHA bin ich ja immer noch optimistisch - war aber in den letzten Monaten hier vorsichtig.

Die Gewinnwarnung wundert mich nicht, wenn man sich die Bilanz richtig angesehen hat. Hatte aber gehofft, es geht auch ohne Gewinnwarnung. Hauptursache scheint die Rückstellung für evtl. Steuernachforderungen zu sein.

Was in der Presse - aus meiner Sicht - falsch dargestellt wird, ist, dass LHA auf die Preise drückt und das ganz bewusst. Mit dem sich zuspitzenden Wettbewerb macht man andere Wettbewerber kaputt. Und in Europa verfügt man über deutliche Überkapazitäten, was die Airlines angeht. Immer vorausgesetzt, dass man kostendeckend arbeitet.

Vergleicht man die Preise einiger Airlines mit anderen Verkehrsmitteln, fragt man sich, wie bestimmte Preise zu Stande kommen. Unterhält man sich mit Leuten, die in der Luftfahrtbranche arbeiten, dann kommt man auf oft erstaunliche Dinge, wo bestimmte Airlines einsparen. Oft ist das die Wartung.

An meiner Taktik mit verkauften Put-Optionen an der EUREX halte ich fest und bekomme die ein oder andere LHA-Aktie angetragen. Charttechnisch haben wir noch Luft auf 10 EUR, nachdem die 17 EUR signifikant geknackt worden sind. Ob die 10 EUR erreicht werden, ist die andere Frage.

Die Baustelle Eurowings wollte man dieses Jahr profitabel machen. Aus meiner Sicht ein sehr optimistischer Gedanke. Hier sind zu viele kleine Einzelbaustellen, um diesen Bereich innerhalb von zwei Jahren fit zu machen. Auch der Cargo-Bereich entwickelt sich eher rückläufig und diese Tenedenz wird man nicht aufhalten können.

Der Konkurrent Ryanair verkündete inzwischen großspurig, man wolle "Amazon der Luftbranche" werden. Hier habe ich erhebliche Zweifel. Ryanair wird genauso wie Easyjet in den nächsten Jahren wohl im Fluggeschäft dabei bleiben, aber andere Fluggesellschaften werden verschwinden. Dazu zähle ich eine Norwegain Shuttle, aber auch eine SAS.

Der enorm harte Wettbewerb wird weiter auf die Erlöse bei allen Fluggesellschaften in Europa drücken und viele werden das nicht überleben. Daraus gestärkt werden aber einige Große hervor gehen, die gut aufgestellt sind - und das ist in erster Linie die Lufthansa.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.973.671 von MisterGoodwill am 02.08.16 17:42:52Selbst ich als Lufthansa-Kritiker überlege, eine Position zu schnappen.
Allein die Tatsache, dass Mister Goodwill den Untergang des Internehmens prognostiziert ist für mich Grund genug.
Über Jahre hier am Board habe ich KEINEN besseren Kontraindikator gesehen...:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.633.882 von Friseuse am 15.01.19 12:16:33
Zitat von Friseuse:
Zitat von katjuscha-research: @Friseuse

LH ist investitionsintensiv (siehe Cape/Umsatz zu Ebit/Umsatz) und hat immer mal diverse Dauerthemen, die das Risiko von Gewinneinbrüchen beinhalten.


Ganz anders bei Lufthansa, hier sind die Zahlen auch aktuell im Niveau historisch bestens und die Frage nach der weiteren Entwicklung scheint interessant. Wenn die zyklischen Sektoren Schwäche zeigen, erst Autos und dann Chemie, warum dann eine Lufthansa nicht? Es kann am positiven Fundamentaltrend im Gesamtmarkt und beim Unternehmen liegen, kaputter Wettbewerb wird weiter verschwinden und eine historisch beste Umwelt für Lufthansa bilden. Gleichzeitig optimiert sich die Produktion von Lufthansa weiter mit geringeren Verspätungskosten und sinkender Leerfliegerei, Geschäft wird weiter deutlich profitabler mit einem satten Hebel auf ein EPS von 6-7€ 2020. Nur mal so als Szenario mit erwartbaren Kursen bei 45-60

Die Investmentszene übt sich im Angesicht politischer Risiken gerade in Zurückhaltung, von daher erklären sich Kurse in der Breite aus ganz vorsichtigen Annahmen. Nur wie wahrscheinlich sind die Gesänge vom zyklisch gesehenen Konjunkturhoch und kommenden akuten Einschlägen? Das kann alles sein, dann sehen wir eine Lufthansa auch zügig gegen 10 und erleben die halbe Einstellung der Weltkonjunktur. Nur wo liegen die Wahrscheinlichkeiten? Das Timing für Trendfolgehandlungen sehen wir scheinbar gleich als noch kommend, also warten wir es ab?

Oder kann man das hier besser greifen?


Lufthansa kann man besser greifen. Insbesondere dann, wenn man sich den GB richtig ansieht.

Vorweg: Lufthansa ist aktuell meine größte Position in meinem Bestand inkl. einem nicht unwesentlichen Bestand an EUREX-Call-Optionen.

Wie katjuscha richtig bemerkte, LHA ist sehr investitionsintensiv. Damit auch ein Profiteur der Niedrigzinsen.

Die LHA von heute hat mit der LHA vor zehn Jahren wenig zu tun. Die Bilanz wurde sehr stark aufgeräumt - sehr geringe Verschuldung - Pensionsverpflichtungen wurden abgetreten. Aktuell wird die Luftflotte sehr clever modernisiert. Man nutzt also die Niedrigzinsphase sehr clever aus, um das Unternehmen sehr gut aufzustellen.

Von den fünf Geschäftsbereichen ist die Networking Airlines - also die Markenluftlinien mit Lufthansa, Air Austria und Swissair - mit Abstand der profitabelste Bereich. Bereich Billigflieger mit Eurowings gibt es noch - nach Meinung des Vorstandes - erheblich Potenzial nach oben. Hier mußte im Herbst der Bereichsvorstand gehen. Bereich Sky Chefs trägt kaum etwas zum Ergebnis bei - hier scheint man auch nicht abgeneigt zu sein, diesen Bereich zu verkaufen. Bereich Technik - also Flugzeugwartung - ist man weltweit einer der Größten, doch deuten sich hier Schwierigkeiten an, da die Flugzeugbauer diesen Bereich wohl deutlicher an sich binden wollen und hier mit Blockieren von Wissenstransfer glänzen. Auch hier deuten sich Änderungen an.

Ursprünglich rechnete ich mit einem Ergebnis pro Aktie von 4,25 EUR pro Aktie für 2018 - nach 5,03 EUR in 2017. Ich gehe aber inzwischen von einem leicht höheren Ergebnis für 2018 aus. Würde man die Eingliederungskosten der ehemaligen Air Berlin Teile herausrechnen, würde man für 2018 etwa auf 5,50 EUR Gewinn/Aktie kommen.

Bei 5,03 EUR Gewinn/Aktie entspräche die letztjährige Dividende von 80 cent einer Ausschüttungsqoute von ca. 15 %. Im GB 2017 wurde von einem einzigartigen Jahr gesprochen und man begründete damit die niedrige Ausschüttungsqoute. Dieses Jahr wird von einem zu Ende gehenden lang anhaltenden Zyklus gesprochen. Dennoch gehe ich davon aus, dass man auch für 2019 zumindest 4,00 EUR pro Aktie erwirtschaften wird, sofern keine dramatischen Ereignisse eintreffen, denn die Airline ist extrem gut aufgestellt.

Lufthansa, Air France/KLM, British Airways/Iberia, Ryanair und Easyjet - diese fünf Fluggesellschaften haben in Europa einen Marktanteil von über 50%. Lufthansa ist hier der Primus und kratzt ganz hart an der 20%-Marke.

Bei der Air Berlin Pleite gab u. a. Hans Rudolf Wöhrl, Sanierer der Deutschen British Airways, ein Gebot mit ab. Er wurde aber nicht berücksichtigt, und Air Berlin wurde der Lufthansa zugeschlagen, was Wöhrl als Skandal bezeichnete und damit begründete, dass die Lufthansa bereits zum Zeitpunkt der Air Berlin Pleite eine immense Marktmacht in Europa inne habe. Falls Air Berlin komplett zerschlagen werde, würde diese Marktmacht noch deutlich zu nehmen. Als ich den Geschäftsbericht von LHA zerpflückte, verstand ich die Bedenken des Herrn Wöhrl immer mehr.

Lufthansa erklärt auch ganz deutlich in seinen Berichten, dass man bei weiteren Pleiten von Airlines hier bei Bedarf weiter zukaufen möchte, um den Bereich Eurowings zu stärken. Man kommuniziert auch ganz offen, man werde nur in Einzelfällen Flugzeuge bestellen, die Großzahl werde man bei entsprechend günstigen Konditionen den Flugzeugbauern abnehmen, da eine Vielzahl von Airlines, ihre in Auftrag gegebenen Flugzeuge aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten letztlich nicht bezahlen werden könne.

Während Air France und Ryanair erhebliche Probleme mit Streiks hatten bzw. haben, hat LHA bereits im letzten Jahr Abkommen mit Gewerkschaften unterzeichnet und hier einen Burgfrieden bis ins Jahr 2022 geschaffen. Der Streik bei der Air France im letzten Jahr kostete die Gesellschaft einen höheren dreistelligen Millionenbetrag.

Es werden immer wieder die Treibstoffkosten ins Spiel gebracht. Die treffen auch die Lufthansa, aber bei weitem nicht so hart, wie andere Konkurrenten, dank der effizienten Kostenstruktur.

Fazit:

Ich gehe davon aus, dass die Lufthansa die Dividende auf mindestens 1,00 EUR erhöhen wird. Es ist auch vorstellbar, dass die Dividende auf 1,00 EUR plus 20 cent Sonderausschüttung erhöht wird.
Bei einem Verkauf der Sky Chefs oder der Techniksparte entstehen erhebliche Cash-Bestände. In diesem Falle gehe ich von einem Aktienrückkaufprogramm aus.

Kurse von 25 EUR und mehr halte ich in diesem Jahr für realistisch. Bei einem günstigen Börsenumfeld halte ich auch Kurse von 35 EUR für nicht realitätsfremd, aber für eher unwahrscheinlich in diesem Jahr.

Sollten wir in den nächsten drei bis vier Jahren eine halbwegs stabile Konjunktur und ein weiterhin niedriges Zinsniveau (bis ca. 3% bei den zehnjährigen Bundesanleihen) haben, kann der LHA durchaus eine Neubewertung bevorstehen.
Sehr gutes Ergebnis mit gewohnt konservativer Prognose.
Daß die LH nach den großen Investitionen in neue Maschinen in desem Jahr (FCF deswegen nur 250 Mio €) bei €0,80 Dividende bleibt, ist verständlich. Sie zahlt damit mehr aus als sie FCF hatte.

Adj. Ebit zusätzlich bereinigt um AB-Integrationskosten in ttm-Darstellung
speziell für Ines nochmal: ttm = trailing twelve months (d.h., jeder Balken stellt das kumulierte Ergebnis der letzten 12 Monate dar)

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.363.352 von Informierer am 16.04.19 07:43:01
Ein geschickter Schachzug des Managements
Zitat von Informierer: Warum eigentlich mußten nun diese geschätzten Vorquartalszahlen raus? Damit die Aktie zweimal fällt?
Wenn die Jahresprognose gesenkt würde, ok, doch die wird gerade gehalten.

Die ausführlichen Ergebnisse des ersten Quartals 2019 veröffentlicht die
Deutsche Lufthansa AG am 30. April 2019 um 7:00 Uhr MEZ


Im Grunde nutzt eine solche Vorveröffentlichung niemandem, der mit LH "befreundet" ist, weder Beschäftigten, noch Besitzern, nicht einmal Gläubigern, die Bonität wurde ja gestern erst gehoben.
Es nutzt nur der Konkurrenz, die früher sieht, was bei ihrer Konkurrenz los ist und besser reagieren kann. Und also schadet es LH.


Du hast natürlich recht mit Deiner Frage: "Warum eigentlich mußten nun diese geschätzten Vorquartalszahlen raus?"

Es gibt keinerlei Anlass, diese Meldung vorab herauszugeben, aber das Management bezweckt damit zwei Dinge. Dafür muss man sich die Meldung aber richtig durchlesen.

Zunächst wird das bevorstehende Verlustquartal bekannt gegeben, um gleich hinterher zu schieben, man rücke von den Gesamtjahreszahlen nicht ab.

Damit kann der Vorstand wunderbar zur Hauptversammlung punkten: Einmal kann er damit begründen, warum man die Dividende nicht anhob, da sich bereits vorab ein "schlechtes erstes Quartal 2019" abzeichnete, was jedoch so aus meiner Sicht nicht zutrifft( dazu aber gleich mehr). Und zweitens kann man zum Zeitpunkt der HV eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive darlegen, da das Verlustquartal dann längst Vergangenheit ist.

Die Meldung ist für mich ein Grund vielleicht trotzdem einmal auf die HV zu gehen, insbesondere auch einmal dem einen oder anderen LHA-Manager oder auch Analysten auf den Zahn zu fühlen, was bei solchen Massenveranstaltungen leider nicht allzu leicht ist.

Während hier vor ein bis zwei Wochen einige sich mit dem Thema "komplexe Steuergesetze in Deutschland" tagelang beschäftigten, was - meiner Meinung nach - hier überhaupt nichts zu suchen hat, wurde der gestiegene Treibstoffpreis überhaupt nicht erwähnt. Aus meiner Sicht unverständlich! LHA begründet das Verlustquartal u. a. mit gestiegenen Treibstoffpreisen von 220 Mio. EUR in Q1 bei einem Verlust von ca. 330 Mio EUR.

Irgendjemand hat darauf hier geschrieben, der Treibstoffpreis ist unwichtig, da man einfach die Ticketpreise erhöhen wird. Das ist natürlich Blödsinn! Fast jedes Unternehmen hat aus wettbewerbstechnischer Sicht Probleme, seine Preise zu erhöhen. Insbesondere wenn dann noch, wie hier bei den Airlines ein deutliches Überangebot herrscht (siehe LHA-Geschäftsbericht). Zudem werden die aktuellen schlechten Q1 Zahlen mit Ticketpreiszugeständnissen begründet.

Sieht man sich die Zahlen näher an, resultiert der Verlust hauptsächlich aus den Netzwerk-Airlines, also aus den Markenairlines wie Lufthansa, Swiss und Austria. Hier hat man offensichtlich massiv Preisnachlässe gewährt und das aus gutem Grunde, denn Lufthansa lässt hier die Muskeln spielen!

Lufthansa ist der Marktmacher auf dem europäischen Markt. Durch Preisnachlässe bei gestiegenen Spritpreisen übt man massiv Druck auf die schwachen Airlines aus, die unbedingt Geschäft benötigen, um zu überleben. Dadurch werden weiter schwache Mitbewerber aus dem Markt gedrängt und dadurch Überkapazitäten verringert.

Traditionell ist das erste Quartal bei den Fluggesellschaften saisonal bedingt das schlechteste Jahresquartal. Daher messe ich diesem Quartal nicht allzu viel Bedeutung bei und bin für das Gesamtjahr bei LHA optimistisch. Letztlich hat man Umsatz und Passagierzahlen - zu Lasten des Wettbewerbs - gesteigert.

Langfrisitg bleibt die Aktie nach wie vor sehr interessant.
Deutsche Lufthansa: Wie gehts weiter?

Tageschart


Rückblick:
Der Kurs der Deutschen Lufthansa AG konnte im Dezember letzten Jahres das symmetrische Dreieck (blau) nach oben durchbrechen. Im Anschluss darauf verzeichnete die Aktie deutliche Kursgewinne. Dabei wurde der Widerstand von 15 Euro kurzfristig, jedoch nicht signifikant, überschritten. Aktuell befindet sich der Kurs an der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie bei aktuell 13 Euro.

Bedeutende charttechnische Marken:
10 Euro: Unterstützung
11 Euro: Kreuzunterstützung
12 Euro: Unterstützung
13 Euro: Aufwärtstrendlinie
15 Euro: Widerstand
19/20 Euro: Widerstand

Interpretation:
Infolge des FalseBreaks der 15er Marke wurde bereits ein erstes Verkaufsignal generiert. Ein weiteres würde durch einen Bruch der Aufwärtstrendlinie bei aktuell 13 Euro erfolgen. Dies würde Abgaben bis mindestens 12 Euro, im Idealfall jedoch bis rund 11 Euro implizieren. Deutlich verbessern würde sich das Chartbild hingegen wieder im Falle eines signifikanten Bruchs des Widerstands bei 15 Euro. Hierdurch würde weiteres Potenzial bis 19/20 Euro eröffnet werden.

Quelle: www.chart-signal.de
Zitat aus dem Geschäftsbericht 2011:
Im Falle eines Rückgangs der Treibstoffpreise um 20 Prozent unter
das Preisniveau von Anfang Februar 2012 würde sich der Aufwand
des Lufthansa Konzerns von den erwarteten rund 7,4 Mrd. EUR
auf rund 6,4 Mrd. EUR reduzieren. Die hiermit verbundene Ergebnisentlastung
würde durch reduzierte Treibstoffzuschläge unter
Umständen wieder eingeschränkt.


Anfang Februar lag der Ölpreis(Brent) etwa bei 112$. Heute liegt er bei 93$. Ist also nicht mehr weit hin zu den besprochenen 20 Prozent.
Eine Einsparung von 1Mrd (von 7,4Mrd auf 6,4Mrd) würde einem Ebitda-Effekt von >2€ pro Aktie (pro Jahr) entsprechen. Selbst wenn die Konjunktur nachlässt, ich halte den Effekt der eingesparten Treibstoffkosten für höher als den Effekt eines kleinen Umsatzrückgangs. Auch wenn die LH nur in HJ2 von den niedrigeren Treibstoffkosten profitiert, dann bleibt statt der 2€ vielleicht immer noch ein Effekt von 1€ pro Aktie und durch die Hedging Strategie kauft man einen Teil des Treibstoffes für die nächsten Jahre gleich mit zum billigen Preis.
yoni schrieb. "weil über kriegsgebiete nicht geflogen werden darf"

... das ist natürlich Unsinn. Während des Vietnamkrieges bin ich auf der Strecke Bangkok - Tokyo viele Male über Danang geflogen. Auch während des Jugoslawienkriegs habe ich keine Routenänderung feststellen können.

Hier schreiben einige Leute, die mit Gewalt, aber wenig Sachkenntnis die Lufthansa-Aktie herunterreden wollen. Ich meine, daß der Boden jetzt erreicht ist und wir bald wieder die 17 sehen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.403.922 von Salazie am 31.07.14 08:04:45Lufthansa hat keine zukunft.

Zu hohe Personal Kosten
Ölpreise steigen tendenziell eher deutlich als daß sie fallen
Marode Politik wird die Finger ausstrecken mit kerosinsteuer usw.
Lufthansa pilotengewerkschaft zu stark

konkurrenz aus arabischen ländern fliegt mit Billigpersonal und Billigsprit
und ohne Gewerkschaft

Diese Aktie muß man nicht um jeden Preis haben.

Fazit: Strong Sell
Einstellige kurse im oktober:cry:

Nur meine private Meinung,keine handelsaufforderung.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.233.422 von absolut2007 am 05.11.14 18:38:26Wird eigentlich diese unnütze Steuer separat berechnet und auf den Tickets ausgewiesen ? (Ich habe nie daruf geachtet).

Das war doch wieder so ein untauglicher Versuch in Sachen Umwelt und CO2-Lüge, nur um die Bürger weiter abzuzocken.

Selbst heizen die Politmationetten mit fetten Dienstwagen und eigenem Flugdienst sinnlos durch die Welt.
Ich bitte um Nachsicht, aber ich möchte das jetzt doch mal zur Diskussion stellen. Die allermeisten Beiträge des Users "expertchen007" mit seinen Wasserstandsmeldungen und Befindlichkeiten sind aus meiner Sicht völlig überflüssig und müllen diesen Thread nur zu. Wenn ich mit dieser Meinung völlig alleine stehe, dann akzeptiere ich das natürlich. Wenn ich aber damit richtig liege, dann bitte ich um entsprechende Reaktionen von Euch.
Wenn die fliegenden und überbezahlten Busfahrer mit der Kohle nicht zufrieden sind, warum gehen die dann nicht zur Konkurrenz ???

Ryan Air bietet Top-Konditionen mit Selbständigkeit und eigener Firma. Da kann man sich soviel auszahlen, wie man will, oder gegen die eigene Firma streiken !!! :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Tatsache ist doch, dass dieser Pilotenstreik mit seinem Forderungskatalog in der breiten Masse der Bevölkerung auf absolutes Unverständnis stößt. Damit trägt er ein Stück weit zur weiteren Auflösung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft bei.

Bezeichnend ist, dass gerade in den Bereichen, die der Mensch nicht elementar zum Leben benötigt, das Meiste verdient wird. Man nehme nur den Spitzenfußball, das Showgeschäft in allen Medien, das Investmentbanking, usw. ,was auch noch zu großen Teilen durch Steuergelder und Zwangsbeiträge mitfinanziert wird.

Wenn z.B. aber mager bezahlte Kranken- und Altenpfleger(innen) ihre berechtigten Forderungen flächendeckend durchsetzen wollten, wird mit der moralischen Keule gedroht.

Was würden diese Lufthansapiloten sagen, wenn eine Notfalloperation bei ihnen oder einem Familienmitglied streikbedingt nicht durchgeführt werden könnte?

Oder wenn die Freiwillige Feuerwehr tatenlos zusieht, wenn ihr Haus abbrennt und das Leben ihrer Angehörigen in Gefahr gerät?

Oder wenn der einfache Streifenpolizist nicht mehr gewillt wäre , seine Knochen für uns hinzuhalten? oder ,oder,oder........

Darin sehe ich ein viel größeres Übel, als in der möglichen Minderrendite des einzelnen Aktionärs.
Überflieger Deutsche Lufthansa AG – Steckt mehr dahinter?
Meine Idee zu diesem starken Anstieg kommt auch aus dem Bereich Käufe eines Investoren oder aber ein Hedgfonds der es seinen Kollegen schwer macht gerade.;)

http://www.trading-treff.de/trading-an-der-boerse/ueberflieg…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.343.309 von charliebraun am 18.07.17 01:27:54
Zitat von charliebraun: Wow. :lick:
Zur weiteren Erheiterung kann man sich noch die gesammelten Totalausfälle durchlesen, die sich die "Analysten" letzten Herbst geleistet haben.:D:cool:

Die gesammelten Totalausfälle hatte ich Anfang Mai mal für mich in einem Bild zusammengebastelt :laugh:

Die Halbjahreszahlen waren ein Probelauf für Zahlen deutlich über Markterwartungen bei gestiegenen Treibstoffkosten, der Zusammenhang von gestiegenen Treibstoffkosten zu Zahlen im Tiefflug ist so gängig wie nicht wirklich gegeben. Zahlen sind hier ein Ausdruck von Managementstärke, versterbenden Defizitfliegern im Umfeld und allgemeiner Konjunkturentwicklung.


Der Lufthansakurs und Ölpreis





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.



Das sieht alles nicht nach der oft auch von Analysten gebrachten Kausalität von schlechten Zahlen als Folge gestiegener Ölkurse aus, vorherrschend ist der konjunkturelle Einfluß und der zeitigt steigende Ölkurse zu steigenden Umsätzen und steigenden Gewinnen bei Lufthansa.

Lassen wir uns von Ahnungslosen nicht beirren, eine Lufthansa fliegt nach Sondereffekten (Integration lastet jetzt noch, Pensionspush 2017) auf neue Best Ever Zahlen zu. Dies ist eine strategische Entwicklung, dabei blüht die innere Stärke in einem zunehmend sich freundlich ergebenden Wettbewerb auf, man lese bitte die Präsentation mit der EBIT Margin über zwei Jahrzehnte

https://investor-relations.lufthansagroup.com/fileadmin/down…

Eine wunderbare Entwicklung mit den Major Drivers:

Increasing consolidation
Clear strategic positioning of airlines
More rational management teams


Die wirtschaftlichen Bruchpiloten sind aus dem Markt (Air Berlin) und Billigflieger wie Ryanair kommen mit ihrer Kostenstruktur auch übers Personal unter Druck.

Die Erzählungen zu diesen Kursen sind vor der Realität schon jetzt flüchtig, die Auslastung sinkt nicht, die Kosten steigen kaum, die Umsätze steigen schneller.

Also sehen wir die weite Analystenschaft oft mit Bärenfüssen auf dem Holzweg unterwegs und Lufthansa verkündet diesen Monat bullige Siegerzahlen, spannend in der Situation und in der Sache nüchtern klar.

Das Thema hier ist doch nicht Lufthansa, das Thema ist ob Börse überhaupt noch was rafft. Lufthansa fliegt längst auf Höchstkursniveau, der Kurs nur noch nicht
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.135.249 von Aldy am 18.03.19 23:53:53Kannst du deine Flüchtlingshetze bitte woanders unterbringen?! Danke!

Gibt ja genug einschlägige Foren dafür. Muss man nicht auch noch hier lesen.
Lufthansa Quartalszahlen Q1
Nun kam ich endlich dazu, mir die LHA-Zahlen genauer anzusehen:

Der gestiegene Ölpreis machte etwa einen Mehraufwand von 200 Mio. EUR aus. Insgesamt ist die Kostenseite etwas mehr als 500 Mio. EUR im ersten Quartal gestiegen.

Wo verbleiben also die restlichen 300 Mio. EUR?

ca. 100 Mio gehen auf das Konto der Personalerhöhung, wie bereits in HJ 2 vom Management angekündigt. Weitere ca. 100 Mio. betreffen die Erhöhung der planmäßigen Abschreibungen , sowie etwas mehr als 100 Mio. EUR für den Bereich Technik.

Im Klartext:
200 Mio. EUR für höhere Treibstoffkosten
100 Mio. EUR für höhere Personalkosten, um das Chaos an den Flughäfen in den Griff zu bekommen
Mehr als 200 Mio. EUR für die Integration der Air Berlin Maschinen, sowie höhere Ersatzteilvorhaltung wegen Brexit

Die Integration der veralteten Air Berlin Maschinen kostet die Lufthansa so einiges. Aber die Abnahme der Maschinen scheint wohl Bedingung des Übernahme-Deals gewesen zu sein.

Für mich der wichtigste Punkt in der gesamten Mitteilung:
Die Veräußerung der LSG-Group "als Ganzes oder in Teilen" scheint weiter vorangeschritten zu sein, als von mir bisher angenommen und scheint konkrete Formen anzunehmen.

Ansonsten wird die Modernisierung der Flotte weiter in den Vordergrund gestellt und hier scheint man ganz intensiv daran zu arbeiten. Hier steht natürlich das Thema "neuen Flugzeuge mit möglichst geringem Treibstoffverbrauch" im Vordergrund.

Die Zahlen sehe ich aktuell nicht als schlecht an. Man wird weiter versuchen, seine Marktposition geschickt auszubauen und andere, schwache Wettbwerber zu verdrängen.
Aktuelle Situation und HV
Seit langem habe ich mir wieder einmal eine HV eines DAX-Unternehmens angetan. Neues kam für mich dabei wenig rum.

Erstaunt war ich etwas über die Reden der Institutionellen und der Aktionärsschützer. Eine Gruppe der Aktionärsschützer fällt mir schon seit langem durch ihre Unkonstruktivität und Planlosigkeit auf. Bei dieser Gruppe fehlt es nur noch, dass sie sich über das Menü während der HV beschweren, dann hätten sie ihr mäßiges Niveau noch übertrumpft. Eine andere Aktionärsschützer-Gruppe kritisierte viel, aber das hielt sich für mich im Rahmen, war für mich teils begründet aber in den meisten Punkten unbegründet.

Ein Fondsvertreter (Institutionelle) kritisierte die Unternehmenspolitik der Lufthansa. Er wolle, dass die Lufthansa sich auf das Kerngeschäft konzentriert und von zukünftigen Übernahmen absehen möge. Insbesondere das Bestehen und den Ausbau der Billig-Tochter Eurowings stellte dieser Fondsvertreter in Frage. Obwohl der Mann einige andere Punkte ganz gut angesprochen hat, frage ich mich manchmal bei Bankanalysten und Institutionellen, wofür diese Leute überhaupt bezahlt werden. Bestimmt nicht für ihre Fachkenntnisse. Er hat meiner Meinung nach nicht begriffen, was hier überhaupt abgeht und welche Strategie die Lufthansa fährt.

Beide Fondsvertreter kündigten übrigens an, Vorstand und Aufsichtsrat nicht entlasten zu wollen. Warum, versteht wohl niemand, der sich ernsthaft mit diesem Unternehmen befasst hat.

Ein Punkt der heftig diskutiert wurde, war das neue Vergütungssystem für den Vorstand. Das stieß mir beim ersten Mal, als ich das durchlas, ebenfalls etwas auf. Wenn ich mir dies aber mit anderen deutschen Unternehmen vergleiche, ist das aber - aus meiner Sicht - in Ordnung, auch wenn man hier das eine oder andere vielleicht anders gestalten könnte. Mit Vergütungssystemen in den USA möchte ich das erst gar nicht vergleichen, denn da sind wir in einer völlig anderen Welt.

Die Strategie, die gefahren wird ist weiter völlig klar - auch wenn Herr Spohr ganz klar erklärte: "Bestimmte Dinge werden wir auch nicht in Zukunft vorab veröffentlichen, da wir hier den Wettbewerb nicht in unsere Karten sehen lassen wollen."

Man rechnet mit einer weiteren Konsolidierung - sprich weiteren Insolvenzen - auf dem Markt und will hier nach rentablen Gelegenheiten Ausschau halten. Eine Alitalia möchte man aktuell bei den angebotenen Konditionen nicht abnehmen. Meiner Meinung nach, bekommt der italienische Staat die Alitalia zu den aktuellen Konditionen nie los. Hier spielt die Zeit für Interessenten, denn Alitalia geht bald die finanzielle Luft aus.

Was für mich zwischen den Zeilen ziemlich klar heraus kam, dass man bei den Ticketpreisen im ersten Quartal Zugeständnisse gemacht hat. Das sieht man aber auch, wenn man sich die GuV genauer ansieht. Damit übt die LHA massiv Druck auf den europäischen Wettbewerb aus.

Ein großes Problem für die LHA stellt die Situation an den Flughäfen dar. Für Verspätungen und Annulierungen von Flügen, die die LHA nicht zu verantworten hat, sind sehr hohe Aufwendungen fällig.

Wiederholt wurde auf die "Biligeimer", wie ich diese ganz gerne nenne, eingegangen. Mit Eurowings wird dieses Preissegment massiv angegriffen. Man rechnet hier mittel- bis langfristig mit einem schrumpfenden Markt, geht aber von einem Überleben der Ryanair und Easyjet aus.

Eurowings bleibt wohl die große Wundertüte und man kann nicht vorhersagen, wie sich Eurowings in diesem Jahr entwickeln wird. Wie auch, dachte ich bei mir, denn die "Billigeimer" trifft der Kerosinpreis am heftigsten.

Im Ganzen war für mich nicht viel neues dabei. Das erste Quartal ist traditionell das schlechteste Quartal der Fluggesellschaften. Aktuell bleibt daher abzuwarten, wie sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter entwickelt. Eine Verschärfung in der Tonart wird die Börsen weiter belasten und damit die Einzelwerte.

Kurse unter 18 EUR werde ich für neue Zukäufe nutzen. Man hält an der Ganzjahresprognose fest und die ist aus meiner Sicht auch gerechtfertigt. Meiner Meinung nach wird die LHA in diesem Jahr noch ein paar mal positiv überraschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.835.531 von trestma am 18.06.19 20:33:49Die Story die hier vom Markt gespielt wird ist doch eine ganz andere. Aktuell werden weitere Gewinnwarnungen seitens der LH eingepreist. Die letzten 2 Warnungen haben ja auch nicht gerade dazu beigetragen hier Vertrauen aufzubauen.

Außerdem scheint immer klarer zu werden, dass es so langsam im Billigheimermarkt zu Überkapazitäten kommt, da alle Mitbewerber in dem Bereich genauso unter Druck sind. Da im Moment hier aber scheinbar keiner Willens ist nachzugeben, wird das mittelfristig auf weiteren Margenverfall hinaus laufen. Und nachdem man bei Eurowings jetzt auch das kostenlose Wasserpäckchen gestrichen hat, sind die Einsparpotentiale irgendwie begrenzt.

Bei der Lufthansa selber scheint es noch gut zu laufen. Allerdings kommt die Wirtschaft immer stärker unter Druck, was in der Regel auch nichts gutes für die Geschäftsfliegerei bedeutet.

Alles in allem ist bei den Zahlen und Prognosen wohl noch Luft nach unten. Ab wann oder ob die Aktie bereits günstig bewertet ist, muss am Ende jeder selbst entscheiden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.910.632 von fifteenbagger am 28.06.19 09:50:39
Zitat von fifteenbagger: Die Gewerkschaften und Sozis richten alles zugrunde mit ihrer Arbeitsscheu. Dann darf man den Arbeitsvertrag halt nicht unterschreiben wenns einem nicht passt!


lol

Gewerkschaften und Sozis bedienen schon fast per Definition Arbeiter, auch wenn letztere von den Arbeitern kaum noch gewählt werden. Sie als arbeitsscheu zu bezeichnen, ist also hanebüchener Unsinn.




Mann Mann, was laufen hier im Forum nur für Gesellen rum?! Aber gut, die Gesellschaft derzeit scheint ja allgemein so drauf zu sein, andere Menschen abzuwerten.
Deutsche Lufthansa | 14,88 €
kannste bitte in einen politik thread gehen mit deinem braunen gesülze ?

danke opa
Deutsche Lufthansa | 14,29 €
So langsam scheint auch den Spätzündern an der Börse zu dämmern, welchen Effekt der massive Einbruch des Ölpreises auf die LH hat.
Hm, wird lecker werden, das Ding fliegt nun massiv weiter nach unten, denke bei 11-12 lohnt eine Einstieg, nach dem 1/3 vom Gewinn weg geht, müßte der Kurs auch mindestens ähnlich gehen.
Man sollte hier mal die Kirche im Dorf lassen und sich nicht öffentlich in die Hose machen.

Die Aktie ist seit der Gewinnwarnung um über 20 % gefallen. Das ist stark übertrieben.

Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt gerade mal noch 7,3 Mrd. EUR.

Die Gewinnerwartungen wurden auf 1 Mrd. für 2014 und 2 Mrd. für 2015 zurückgenommen. Inkl. Einmaleffekte sollen es 2014 sogar 1,3 Mrd. EUR werden.

Dies betrifft zwar das operative Ergebnis und nicht das Konzern-Netto-Ergebnis, das bedeutet aber nicht, dass es Netto automatisch weniger sein muss (bspw. 2012 betrug das operative Ergebnis +839 Mio. EUR, das Konzernergebnis lag mit +1.228 Mio. EUR sogar deutlich darüber).

Wenn wir also nach Einmaleffekten operativ rd. 1,3 Mrd. EUR erwarten, dürften unterm Strich durchaus 1 Mrd. EUR überbleiben. Bei 461 Mio. Aktien sind das für 2014 EUR 2,17 pro Aktie, was einem aktuellen KGV von 7,3 entspricht (Southwest Airline hat für 2014 bzw. 2015 KGVs von 17 bzw. 15, Ryanair liegt ebenfalls deutlich über 10!). Bei 2 Mrd. EUR in 2015 liegen wir sogar bei 4,34 EUR pro Aktie, das wäre aktuell ein KGV von 3,6.

Da kann sich jeder ausrechnen, was für Kurse möglich sind, wenn wir mit dem 2014er-KGV von 7,3 auch für 2015 rechnen würden oder sich das KGV in die branchenübliche Richtung, und sei es nur Richtung 10, bewegen würde.

Und wenn nicht sehr viel Unvorhergesehenes passiert, können wir davon ausgehen, dass der neue Lufthansa-Chef Ziele für 2014 und 2015 gesetzt hat, die auch erreicht bzw. übertroffen werden.

Ich gehe davon aus, dass es demnächst auch eine Einigung mit den Piloten geben wird, durch das neue Angebot bei Austrian ist auch hier wieder Bewegung reingekommen.

Das Kurspotential ist also auf der aktuellen Kursbasis ziemlich groß. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Investoren auf die niedrige Bewertung aufmerksam werden und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben einsteigen. Wäre eine Übernahme rechtlich möglich, würde der ein oder andere bei den derzeitigen Preisen sicherlich einsteigen.
Schon mal dran gedacht dass die meisten hier null Ahnung haben von welchem "Zerti" du sprichst, auch keine Lust haben 100 Seiten zurückzublättern um es herauszufinden, eigentlich grundsätzlich wenig Interesse daran in diesem Forum besteht, alle 5 Minuten neu darüber informiert zu werden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.133.741 von charliebraun am 20.02.15 20:53:09De Begriff "Einmaleffekt" wird bei den Jahresabschlüssen der LH aber leider zum Dauerzustand, die alljährlichen Einmaleffekte von mehreren 100mio€ sozusagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.148.435 von StockCruncher am 23.02.15 14:56:48
Zitat von StockCruncher: :laugh::laugh::laugh: Gib's auf, der kapiert es echt nicht! Habe ihn gerade ausgeblendet, soviel Dummheit ist zuviel für mich..


Danke dafür. Ich lasse dich aktiv. Als Reminder, niemals so selbstherrlich enden zu wollen, wie du.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.430.714 von Expertchen007 am 26.03.15 14:47:10
Zitat von Expertchen007: So bin weg - die Diskussion geht mir jetzt etwas zu weit -
trotzdem einen guten Tag - soweit es geht .

Dein angekündigtes Wegbleiben wird dem Niveau hier nur dienlich sein. Ich habe mir nochmal alle Deine postings hier angeschaut. Es war aber auch kein einziges dabei, daß ich vermissen würde. Erstens warst Du nie aktuell, was bedeutet, daß Du Dir auch nie einen Blick z.B. auf die Dauersendung von N24 gegönnt hast. Zweitens hast Du die vorhergehenden sachbezogenen postings schlicht ignoriert und z.B. die deutlichen Hinweise auf bewußtes Handeln des Copiloten nicht zur Kenntnis genommen. Drittens sind Deine postings stets in einer derart verstümmelten Sprache verfaßt, die es wirklich schwer macht, den Sinn zu erkennen. Viertens bist Du so weit entfernt von einer auch nur minimalen Sachkenntnis in Dingen der Luftfahrt, daß ich zumindest es verstehen würde, wenn Du Fragen stellen würdest, nicht aber, wenn Du hier als jemand auftrittst, der den vollen Durchblick hat.
Also: Bleibe bitte bei Deiner Entscheidung, hier nicht mehr zu posten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.569.065 von Snowdragon am 15.04.15 14:05:58
Zitat von Snowdragon: Ist im Neigungswinkel (von rechts oben nach links unten) der roten Nackenlinie bereits berücksichtigt ob auch die Angehörigen des CoPiloten die 50 000 Euro Sofortzahlung von der Lufthansa bekommen haben?:look::look:


es soll leute geben, denen nichts heilig ist. das möchte ich ihnen nicht gerade unterstellen, ich ermangelung der bekanntschaft mit ihnen die ich sowieso niemals anzustreben gewillt wäre.

hoffe jedenfalls für sie, dass bei ihnen noch was zu machen ist.

jedenfalls habe ich selbst hier in diesem forum seltenst einen derartig sinnbefreiten, ja außerordentlich dümmlichen kommentar gesichtet.

pfui
Nach diesem Urteil wird das für VC nicht so einfach werden.
Das hat ja eine Außenwirkung mit hohem öffentlichem Interesse. Weiterhin werden sie mit Regreßforderungen der Lufthansa konfontiert werden.
Die haben schließlich nicht Geld ohne Ende. Markige Worte sind das eine, die reale Durchführung etwas gänzlich anderes.
Auch die Piloten werden es sich nun 3 mal überlegen ob sie einem Streik beitreten werden.
Denn rechtswidrige Streiks können auch ganz schnell mal fristlose Kündigungen nach sich ziehen.
Ich hoffe das Lufthansa weiterhin hart bleibt, denn es kann nicht sein das eine wahrlich nicht unterbezahlte Klientel von ca. 5400 Personen einem Unternehmen ein Schaden von 300 Millionen Euro (vom restlichen volkswirtschaftlichen Schaden der um einiges höher liegen dürfte ganz zu schweigen)verursacht, nur um ihre Pfründe aus längst vergangener Zeit beizubehalten.
Auch die Piloten sollten langsam erkennen das diese Zeiten ein für allemal vorbei sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.340.824 von Ines43 am 04.05.16 10:13:55
DER MARKT FINDET SEINEN PREIS...
Ja, es ist ärgerlich, dass man die Lufthansa Aktie nun einige Prozent günstiger bekommt als noch vor einigen Tagen aber damit muss man leben....

Ich denke aber, dass man eine Aktie mit einem KGV unter 5 mit einem Ausblick, der das Aufrechterhalten dieses niedrigen KGV weiter in Aussicht stellt ganz klar als günstig betrachten muss mit der Chance, dass die Airline Probleme löst und weiter mehr Geld verdient.

NOCHMALS : Für die Verhandlungen mit den Piloten ist die aktuelle Situation sogar NOTWENDIG. Ohne Jammern keine Einigung mit den Piloten.....Kommt die Einigung, werden Kosten weiter gekürzt, baut man den Konzern mit Übernahmen aus könnte sich das KGV schneller als gedacht durch steigende Kurse erhöhen....


Der niedrige Kerosinpreis gibt uns die Sicherheit, dass die Lufthansa ihre "Probleme" mit Rückenwind aus dieser wichtigen Kostenfront lösen kann....


Kursziele von 10- 20 Euro belegen, dass die Analysten aus der LH Aktie eher eine Glaubensfrage machen. Daher muss man sein eigenes Bild machen.....

Ich habe derzeit lieber eine Aktie mit KGV um 5 im Depot und einem Ausblick auf Niveau 2015, statt Banken, die immer wieder mit neuen NegativNews auffallen, mit Autos, die konjunkturell wohl ihren Peak gesehen haben, etc....

So, habe mir die Aktie nun genug schön geredet. Hoffe ich war mir gegenüber ehrlich genug.
Cure

ohne ein gewisses Maß an Humor lässt sich
das hier nicht aushalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.706.143 von Ines43 am 27.06.16 17:12:53
Zitat von Ines43: Ines ...wie lange machst du den schon mit Aktien ....wenn ich mal fragen darf "

2002


2002 ....gut ...dann hast du 14 Jahre Börsenerfahrung ....du hast also 2008/9 miterlebt ....jetzt denk mal drüber nach ob das im Nachhinein eine Chance war ...und wie der Mainstream damals mit der Situation umgegangen ist ( Stichwort "sicherer "Weltuntergang, es wird nie mehr so sein wie es war )

Auch die Lufthansa steht jetzt vor dem Weltuntergang im Mainstream ....weil ...gigantische 3 % Umsatz mit GB den befohlenen Sinkflug weiter herbeiführen sollen ...sagen gekaufte Analysten ...aus dem Stuhlkreis :laugh::laugh:..

Bin mal gespannt wann der nächste Analyst auftaucht und das KZ runtersetzt weil die Ölpreise wieder fallen ...:laugh:..oder noch schlimmer ....das KZ hochsetzen ...weil die Ölpreise nicht mehr steigen ...:eek::D

Und wenn LH jetzt wieder steigt ...haben es ehe alle gewusst das da übertrieben wurde ..weil ....3 % Umsatz mit GB ja nur Pipifaxe sind ..für die LH ...und man sogar als Gewinner gegenüber den GB Fluglinien aus diesem Brexit rausgehen wird , weil diese GB Fluglinien mit jedem EU Land die Flugrechte neu verhandeln müssen ...auch mit Deutschland ...

Wendehalsmarkt ....heute so ...morgen anders ...wie man es gerade braucht ...wenn man den Kurs sieht könnte man meinen das Deutschland seinen Exit hatte ..mit der Lufthansa aus der EU fliegt ...:laugh::laugh:

Krisen sind Chancen ...war immer so ...wird immer so sein ...metal sehr schwer zu handeln .....aber es gibt keine bessern Chancen der Vermögensvermehrung .... dosiert kaufen ...nicht auf Kredit ..Plan im Kopf ..Zeiffenster offen bis egal ....mit Cash was du nicht braucht ..

Ines ..war es jemals anders ...:cool:

Cure
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.935.994 von Ines43 am 28.07.16 11:31:32
Rette sich wer kann
Es tut mir für die vielen Investierten leid, dass sie mit der LH solch horrende Verluste einfahren mussten und müssen.

Investment in LH ist einfach eine Katastrophe in zweierlei Hinsicht:
Intern:
- Überzogene Gehälter und zu großer Wasserkopf
- Schlechtes Management
- Pensionsrückstellungen die einfach nicht tragbar sind!!!
Externe Faktoren:
- Generelle Überkapazitäten
- Terror
- Schlecht laufende Wirtschaft im allgemeinen, gepaart mit sinkenden Realeinkommen

Im DAX ist zuviel Müll wie die LH (Dbk, Coba......)
Die Piloten sollten zukünftig einen Teil ihrer Bezüge in LH-Aktien erhalten, vielleicht würde das vor weiterer Ausplünderung des "börsennotierten Pensionsfonds" schützen.
Die Aktionäre der Lufthansa AG (vornehmer Begriff für "Slebstbedienungladen der Piloten")

sollten auf jeder HV Spenden einsammeln für die wirklich notleidenden Piloten........

Ich würde wetten, dass 67% aller Privataktionäre nicht deren fette Nettojahreseinkünfte haben werden.....

Wenn die Statistiken stimmen, sind sechsstellige Nettojahrereinkünfte in Deutschland pro Nase selten
Dieses ganze Gelabere mit Pensions-Rückstellungen… Ich kanns echt nicht mehr hören.
Tatsache ist wohl, jeder Euro, der heute zusätzlich aufgezinset wird (ob nun OCI oder in PL ist egal), belastet heute das EK aber vermindert die zukünftige EK Belastung.

Am Zahlbetrag ändert sich nichts. Und ob Rückstellungen nun mit 1%, 3% oder 5% oder whatever abgezinst werden, ist doch eh alles nur linke Tasche, rechte Tasche.
Wichtig ist, dass zum Zeitpunkt der Zahlung das Geld verdient ist und damit hat Abzinsung erstmal null zu tun. Insbesondere bei der heutigen Diskrepanz zwischen FK-Zinssätze und EK-Renditen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.230.191 von Der Tscheche am 07.09.16 21:17:55:laugh: Nur weil das in der Vergangenheit so war, ist das jetzt die Begründung??? Einfach nur lachhaft.

Ein kleiner Unterschied zur Vergangenheit ist z.B. Der Ölpreis.. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.359.014 von Ines43 am 27.09.16 17:29:45
Zitat von Ines43: Air Berlin taumelt – drohen höhere Flugpreise?
Infolge des geplanten Deals zwischen Lufthansa und Air Berlin könnten Flugtickets für bestimmte Ziele teurer werden.
27.09.2016 15:39"

Die Überschrft verstehe ich nicht ganz.
Für wen ist das eine Drohung? Für die LH jedenfalls nicht.
Als LH Aktionär sehe ich da keine Drohung sondern eher eine Hoffnung oder ein Versprechen
auf höhere Flugpreise.

Du verstehst vieles nicht. Besonders von Luftfahrt verstehst Du nichts. Und so lange Dein Weltbild nur aus KGVs und Leerverkäufen besteht, verstehst Du auch vom Aktienmarkt nichts. Und wenn sich daran nichts ändert, kann man Dich auch nicht ernst nehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.433.324 von guensing am 07.10.16 22:12:54
Zitat von guensing: Höchstkurs heute fast 9,50. Vielleicht darf man hoffen, dass Management und Mitarbeiter die Botschaft des Kurses verstehen und kapieren, dass es für LH offenbar ums Überleben geht.


:laugh: Du bist ja echt völlig planlos. Dann schau Dir mal den Chart der letzten 20 Jahre an. Da ging es ständig zwischen 8€ und 25€ hin und her. Da wäre das Untenehmen nach Deiner Logik 7x vor der Pleite gestanden.

Ein vernünftigerer Markt hätte den Kurs zwischen 13€ und 18€ schwanken lassen, im Schnitt ging es nur seitwärts. Aktuelle absolute Traumkurse, leider bin ich bereits zu 10,7€ dabei, aber ich kann lange halten. Die Märkte heutzutage übertreiben nach oben und untertreiben nach unten, weil Gier und Angst immer mehr zunehmen und die Leute über Derivate gehebelt investieren - da muss dann irgendwann zu welchem Kurs auch immer geschmissen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.451.807 von Ines43 am 11.10.16 13:25:31
Lufthansa meldet Septemberzahlen
Lufthansa konnte im September 2016 insgesamt 6,041 Millionen Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge begrüssen, das waren 3,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat.

Das Angebot wurde gegenüber dem September 2015 um 2,4 Prozent auf 16,901 Milliarden Sitzplatzkilometer ausgeweitet, die Nachfrage verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 13,986 Milliarden Sitzplatzkilometer. Der Sitzladefaktor ist um 0,1 Prozentpunkte auf 82,8 Prozent angestiegen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres flogen mit der Lufthansa Passage insgesamt 47,760 Millionen Passagiere, das entspricht einem leichten Rückgang von 1,2 Prozent.

Konzernweit konnten die Passagierzahlen im September 2016 um 5,2 Prozent auf 10,787 Millionen Fluggäste gesteigert werden.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stiegen bei den Konzern Airlines von Lufthansa gesamthaft 83,946 Millionen Passagiere zu, was einem Wachstum von 1,1 Prozent entspricht.


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Ist ja total grottenschlecht. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.512.557 von Landfein am 19.10.16 23:11:49
Zitat von Landfein: Ich muss die Leute hier im Forum noch kennen lernen.

Mich wirst Du jedenfalls nicht mehr hier im Thread kennen lernen.
Ines43 war schon häufig eine Zumutung. Jetzt haben PaulRode und Du diesen Thread gekapert und damit die Qualität auf das Null-Niveau gebracht. Dass man Dich bei ariva rausgemobbt hat, kann ich jetzt nachvollziehen. Ich kenne ariva nicht, aber dort wird man jetzt davon profitieren.
Ich muß mal etwas grundsätzliches zu diesem Thread anmerken.
Ich vermute stark, dass es keinen anderen Thread hier im Forum von w:o gibt, bei dem auch nur ansatzweise soviele Beiträge durch die Mods gesperrt werden. Das ist besonders auffällig, seit hier die beiden User PaulRode und landfein sich beteiligen; man kann auch sagen, den Thread okkupiert haben. Stil, Form und Inhalt in diesem Thread sind inzwischen unerträglich geworden.
Ich verabschiede mich deshalb aus diesem Thread. Auch lesen werde ich hier nicht mehr. Meine Zeit ist mir zu schade dafür. Wenn es etwas wichtiges zum Börsengeschehen um die LH-Aktie gibt, habe ich andere Möglichkeiten, mich zu informieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.099.626 von websin am 17.01.17 10:39:04Lufthansa gewinnen 3,1 Prozent nach Berichten über einen möglichen Einstieg von Etihad bei der deutschen Fluglinie. Laut der Zeitung "Messagero" erwägt Etihad den Kauf von 30 bis 40 Prozent der Lufthansa-Anteile im Zuge einer Kapitalerhöhung der Kranichlinie. Im Handel äußert man sich skeptisch. Der Markt glaube nicht an einen Einstieg, sonst würde die Lufthansa-Aktie stärker reagieren, heißt es. Ein Lufthansa-Sprecher wollte sich zu den Spekulationen nicht äußern.

Einer so hohen Etihad-Beteiligung könne auch das Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz (LuftNaSiG) im Wege stehen, heißt es. Danach müssen die Lufthansa-Aktien mehrheitlich in den Händen von EU-Staaten oder deren Staatsbürgern liegen, ansonsten erlöschten die Betriebsgenehmigung und die Luftverkehrsrechte. Zum Jahresende 2016 war der Konzern zu knapp 70 Prozent in deutscher Hand, der Anteil der Aktionäre, die nicht aus der EU kamen lag bei 22,5 Prozent.

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 17, 2017 04:15 ET (09:15 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
Das Kerosingeschrei ist doch nur den sogenannten Analysten geschuldet.

Ein A321 verbraucht 600 Liter Kerosin auf 100 Kilometer.

Köln --- Mallorca also ca. 8000 Liter zu 0,47 € = 3760 € pro Flug

3760 € geteilt durch ca. 180 Passagiere sind 20,88 € pro Passagier.

Die meisten Flugtickets werden bei Eurowings für durchschnittlich 100 € verkauft.

Sollte sich der Kerosinpreis dem Höchststand der letzten 15 Jahre angleichen würde der Kerosinpreis vom heutigen Stand um 50 % steigen was bei einem Beispielflug von Köln --- Mallorca 10 € ausmachen würde.

Erstens ist es unwahrscheinlich das der Kerosinpreis um 50 % steigt, und zweitens würde sich kein Urlauber wegen 10 € davon abhalten lassen NICHT in den Süden zu fliegen.

Also bleibt mal etwas entspannter wegen dem Kerosinpreis.

Die Lufthansa ist ein grundsolides Unternehmen das den Kampf gegen Ryanair definitiv gewonnen hat.

Ryanair wird nachziehen müßen.

30 € noch dieses Jahr ist absolut gerechtfertigt und selbst dann noch unterbewertet mit KGV von 7,5

40 € wäre ein fairer Preis.
Lufthansa wächst ungebremst - sagt n-tv heute
Ein Jahr ist der innerdeutsche Konkurrent Air Berlin nun Pleite, und bei der Lufthansa ist im Jahresvergleich der Wachstumsschub gut zu erkennen:

Dank ihres vergrößerten Flugangebots und eines steigenden Ticketabsatzes beförderte die Kranich-Linie samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines in dem Ferienmonat rund 13,8 Millionen Fluggäste und damit 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich dabei um 0,5 Prozentpunkte auf 86,4 Prozent.

Im Frachtgeschäft ging es erneut abwärts. Bei einem vergrößerten Angebot sank die Verkehrsleistung um 0,7 Prozent auf 895 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 2,7 Punkte auf 63,2 Prozent.

Also irgendwann muss die Logik einschlagen, dass weniger Konkurrenz und höhere Preise auch mehr Gewinn und höheren Aktienkurs bedeutet. Aktuell ist der Trend leider noch negativ, der Versuch an der 200-Tage Linie scheiterte.





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Und hier nochmal mein Lieblingschart für alle Dampfplauderer, die behaupten, der Ölpreis sei schuld....Was ist denn passiert, als der Ölpreis massiv (-75%!) gefallen ist? Stieg da der Kranich? Nö. Sind wahrscheinlich sogar leicht positiv korreliert, sprich die Nachfrage ist unelastisch und der Preisanstieg kann mehr als weitergereicht werden.




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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.994.400 von Ines43 am 18.10.18 16:36:14
Zitat von Ines43: Eingezogene Aktien kann man zur Not auch wieder auf den Markt werfen und damit Cash generieren.


Die Aussage ist falsch. Eingezogene Aktien sind halt eingezogen und die Anzahl der umlaufenden Aktien reduziert sich. Will man diese wieder erhöhen, muss man dann eine Kapitalerhöhung machen und damit erdet man den Kurs erst richtig!

Zurückgekaufte Aktien kann man wieder verkaufen, solange sie nicht eingezogen sind. Aber dann macht der Rückkauf keinen Sinn und es ist nicht Aufgabe der GF mit den eigenen Aktien zu spekulieren. Wenn ich will, dass das jemand mit meinem Kapital macht, dann kaufe ich nen Fonds und habe wenigstens halbwegs das Gefühl, der Fondsmanager weiß rudimentär, was er tut.

Im übrigen sind Aktienrückkäufe ein Armutszeugnis für die Führung eines Unternehmens. Es bedeutet nämlich nichts andere, als das man keine sinnvolle Verwendung mehr im Unternehmen für das Kapital hat. Aber ich glaube, soweit ist die Lufthansa nach all den Zukäufen der letzten Jahre noch nicht und die Marktkonsolidierung wird weiterehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.194.432 von Friseuse am 12.11.18 11:12:13Das ist richtig. Die italienische Regierung wird aber stets mitreden wollen und Jobabbau ist in Italien ein Politikum. Deshalb hatte LH im Vorfeld stets geäußert, man sei nicht an einer Übernahme in der jetzigen Form interessiert. Hoffentlich bleibt es dabei...
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