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1) die Zulassung kommt, 100% (nicht 50:50, nicht 80:20, 100%!)
Die FDA hat das Abstimmungsverfahren bei Panels vor kurzem umgestellt. Es wird nicht mehr danach gefragt ob das Produkt zugelassen werden soll oder nicht, es werden die mittlerweile 3 bekannten Fragen gestellt: safety, intended use, benefit/risk.
Die wichtigste ist diese letztere Frage, und die ist 5:4 positiv ausgegangen. Das die Abstimmung bei Intended use 5:6 gegen Epi ausgangen ist ist zwar ärgerlich, aber kein Dealbreaker (ich könnte dies weit ausführen, aber ich hab auf gut Deutsch kein Bock drauf. Es haben sich Fehler überall eingeschlichen, bei Epi, bei der FDA, bei dem Panel. Reiner Frust, mein letztes Wort dazu). Ich hab es vor Jahren geschrieben, ich kann es nur wiederholen, DIE FDA WILL DEN EPIPROCOLON TEST ZULASSEN. Die Anerkennug durch das Panel gibt ihr das gute Gewissen dazu.

2) Iawmeetstax Du hast die wichtigsten Punkte zu der Frage "warum ist das Panel so schlecht ausgefallen, und mit welchen Konsequenzen ?" angesprochen. Ich habe meine Kommentare dazu in Deinem Originaltext eingebettet.

Aus meiner Sicht hat Epi eine falsche "intended use" beantragt ja, aber nein .... Die Panel-Mitglieder haben teilweise deutlich gemacht, daß sie zwar keine gleichwertige Alternative zu FIT erkennen, aber den Einsatz für "Stuhltest-Schlauch-Verweigerer" sich grundsätzlich gut vorstellen können. Die "intended use" muß von Epi also zu ungenau oder zu ambitioniert im Antragsverfahren angegeben worden sein. Mindestens ein Panelmitglied hat konkret gesagt, daß bei einer abgewandelten intended use in Richtung Second-line sie mit ja gestimmt hätte. Ich gehe jetzt mittlerweile soweit, daß Epi im Antragsverfahren falsch beraten war bei der Formulierung der intended use und hinsichtlich des Nachweises der Erreichbarkeit von Verweigerern. Die diesbezügliche Behauptung allein konnte das Panel offenbar nicht überzeugen. wie willst Du eine Studie aufstellen, die nur die Personen aufnehmen, die die Darmspiegelung verweigern, und gleichzeitig mit dem Goldstandard, ie Darmspiegelung vergleichen. Statistisch unmöglich. Wie hat Epi argumentiert ? Die Tatsache, das ausschlielich solche Personen aufgenommen, wurden, die sich erst mit 60 einer Darspiegelung unterziehen, sprich 10 Jahre lang auf das Angebot nicht eingegangen sind, ist eine indirekte Auswahl solcher Personen. Macht Sinn, aber wissenschaftlich anfechtbar, und dementsprechend wurde nicht in dem Label aufgenommen.

Die intended use "Second-line" wird bestimmt derjenige Punkt sein, der die angesprochene Änderung im Labeling betrifft.
sehr wahrscheinlich, aber praktisch ohne Konsequenzen mMn

Was ich immer noch nicht verstanden habe: Epi hat die Unsicherheiten jetzt nur aufgrund der hohen falsch positiven. Die 2.0 Version mit einem veränderten Logarithmus kommt zu deutlich besseren Ergebnissen (bis zu 99%). Diese Daten waren nicht Teil des offiziellen Antrags. Gleichwohl könnten sie doch jetzt in die Diskussion eingeführt werden. Dies tut zumindest hier im Forum aber niemand, obwohl dies (bei Richtigkeit) ALLES verändern würde. Mir scheint, daß das Management von Epi die Bedeutung der falsch-positiven aus der Sicht des Panel unterschätzt hat und nicht ausreichend versucht hat, auf den veränderten Logarithmus (2 von 3) abzustellen.muss ich Dir leider widersprechen. Die US pivotale Studie Ende 2011 wurde mit 2.0 durchgeführt und 1/3, 2/3 und 3/3 alle als positiv herangezogen, sonst hätte man dich wichtigere Sensitivität Hürde nicht geschafft. Was mich ärgert, ist das die Masse der Daten, die über der letzten 3-4 Jahre mit 2.0 und zum Teil durch dritte, unabhängige Labore generiert wurde, überhaupt nicht berücksichtigt oder gar erwähnt wurden

3) ich zitiere dlg, der wiederum einen US Analysten zitiert.
"Though with a mixed vote, it would seem the approval and the timing for the Epi proColon test is now up in the air, and we could envision anything from approval with a follow-up study and restricted label claims to the FDA deciding to hold off on approval until such a study is completed, so as to help inform the FDA on programmatic sensitivity, subgroup analysis, and intervals."
hold off on approval until such a study is completed, so as to help inform the FDA on programmatic sensitivity, subgroup analysis and intervals
Das ist das schlimmste, was ich dazu gelesen habe !!! Das ist pure bösartige MANIPULATION ! Diese Alternative gibt es nicht !
Die Frage der Langzeitstudie (programmatic sensitivity) und der Bestimmung der Testabstände stellt isich n der selben Form für Exact Sciences. Das ist eine Unverschämheit etwas anderes anzudeuten. Die Fragen müssen und können erst nach der Markteinführung beantwortet werden

4) Punkte die hier im wo Forum augetaucht sind
a) andere Märkte: China, Argentinien, Tschechien, Frankreich
von unrelevant in absoluter Größe (Argentinien) bis hin zu unrelevant in absehbarer Zukunft (China)
b) FDA wird ja sagen weil der Test bereits in Europa und Argentinien zugelassen ist
falsch !!!!! (Gott sei dank)
c) Finanzierung
Ausübung der WA bringt 2.675 x 4.86 m in die Kasse. Ich gehe auf die Bedingungen der Ausübubg nicht weiter ein, ich sitze schon zu lange an dem Computer

Exact hat ein positives Votum bekommen, Epi hat ein Positives Votum bekommen. Beide Produkte werden in ein paar Monaten auf dem US Markt sein. Beide werden PMA zertifizierte Produkte und Alternativen sein. Ernst dann fängt das Ernst des Lebens an.
Alles andere interessiert mich nicht.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Notizen von der a.o. Hauptversammlung der Epigenomics AG 25.09.2017
ca. 50 Teilnehmer

AR-Vortrag
- Heino von Prodzynski eröffnet HV und verliest Formalien
- Notar ist Herr Steinke
- Dr. Helge Lubenow, Anne Clare Kessler und Prof. Dr. Günther Reiter waren nicht da;
- Herr Hamilton wird seine Antworten auf Englisch abhalten und Herr Vogt (Leiter IR) wird übersetzen (und hat das m.M. nach sehr gut gemacht!)


Vortrag von Dr. Staub
- Wählen war gestern, wir haben heute nicht geplant abzustimmen
- Ich möchte einige rechtliche Hintergründe geben, bevor ich Verlust offiziell anzeige
- § 92 Abs. 1 sieht vor, dass die HV unverzüglich einberufen werden und der Verlust angezeigt werden muss;
- § 92 ist auf den Einzelhandelsabschluss der AG gem. HGB anzuwenden und nicht auf den Konzernabschluss und nicht auf die IFRS Rechnungslegungsstandards
- am 7 Aug. haben wir angezeigt, dass „ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist“
- Für die Verluste sind im Wesentlichen operative Verluste aus dem Tagesgeschäft verantwortlich und keine Sonderereignisse
- Wir haben jetzt kumulierte Verluste von rund 50 Mio. Euro bei einem Eigenkapital von rund 61 Mio. Euro; das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Grundkapital, den Kapitalrücklagen und den aufgelaufenen Verlusten; der Verlust bezieht sich auf das Grundkapital

Ich schätze, dass man sich das so vorstellen muss:

Per 31.12.2016 sah es gem. Bilanz so aus:                      Nach der Verlustanzeige
31.12.2016 am 07.08.2017*
Gezeichnetes Kapital (GK) 22.735.260 unverändert
Kapitalrücklage 38.233.434 unverändert
Insgesamt 60.968.694 60.968.694
Verlustvortrag -36.515.592 -44.376.001 <- die 36,5+7,7 aus dem Vj. addiert
Jahresfehlbetrag -7.860.409 -6.592.693 <- im den ersten 7M 2017 aufgelaufener Verlust
Verlust bis Ende 2016 insgesamt -44.376.001 -50.968.694
Verbleibendes EK 16.592.693 11.000.000
50 % Schwelle (= 50 % des GK) 11.367.630 11.367.630
*) meine Schätzung! Gemäß Ausführungen auf der HV hatte man die 50 % vom GK am 07.08.2017 knapp unterschritten; 50 % von den 22.735.260 Euro GK sind 11.367.630 genau 50 %


- Wir haben eine Kapitalerhöhung (KE) durchgeführt, um die Kapitalsituation wieder verbessern
- Wir sind mit der KE wieder über die magische 50 % Schwelle gekommen;
- Es ist anzunehmen, dass die 50 %-Schwelle wieder im Q1 2018 unterschritten wird
- Unsere Finanzierung ist bis Ende 2018 gesichert
- Wir hatten noch 7,7 Mio. Euro an liquiden Mitteln am 30.06.2017; Durch die Einzahlung der 6,5 aus der Wandelschulverschreibung und der 5,5 Mio. Euro aus der KE haben sich die liquiden Mittel auf aktuell 12 Mio. Euro erhöht;


1. Präsenz
1.154.529 = 5,08 % des GK (22.735.260 Aktien hat das GK)



1.) Redner Herr Schwarz
- Was bedeutet der vorläufige Kostenbescheid des CMS-Panels?
- Könnten sie den CMS Bescheid aus diesem Jahr wieder anfechten?
- Welche Punkte aus dem BCA werden jetzt noch gelebt, nachdem die Übernahme nicht geklappt hat?
- Werden sie die benötigen Mittel für die Vermarktung von Epi ProColon in den USA in einer Monster-KE holen oder eher nach und nach. So wie sie es bisher auch gemacht haben?
- Wer hat die letzte KE gezeichnet?
- Wie viel Euro liegen sie jetzt über den 50 % Eigenkapital?
- Die Übernahme hat sicher viel Arbeit gekostet. Was bedeutet es für sie, dass das Übernahmeangebot durchgefallen ist? Wie motivieren Sie sich jetzt?
- Durch die Konstruktion der Bedingungen der Wandelschuldverschreibung haben Sie - wenn es schlecht läuft - Ende 2018 ein großes Refinanzierungs-Risiko. Haben sie schon einen Plan, wie sie dieses Risiko minimieren können?
- Hat die Gesetzesinitiative mittlerweile mehr als 15 Unterstützer im Repräsentantenhaus?
- Warum hat das Dept. of Veteran Affairs bisher noch keine Order platziert?
- Können Sie die Aktionärsstruktur erläutern. Wer gehört da jetzt eigentlich zu wem?

2.) Michael Kunert, SdK
- Wie weit sind wir über die 50 % Schwelle? Wäre es vielleicht nicht sinnvoll gewesen, knapp daruter zu bleiben, damit man in 2018 nicht schon wieder eine Verlustanzeige machen muss?
- Diese Verlustanzeigen, sind in dieser Branche durchaus etwas normales, aber es ist unschön, wenn die immer wieder erfolgen müssen;
- Haben die KE neue Investoren oder haben Altinvestoren aufgestockt; hat Cathay bei der KE mitgemacht?
- Wäre es nicht sinnvoller gewesen, gleich eine große KE mit Bezugsrechts zu machen, auch damit sie nicht von der Hand in den Mund leben müssen?
- Planen sie weitere Wandelanleihen?
- Können die Wandelanleihen auch von anderen Aktionären gezeichnet werden?
- Entspricht die Wandelanleihe genau den Absprachen, die sie vorher mit dem Cathay gemacht haben?
- Was glauben sie, warum Cathay das Angebot kurz vor Ablaufen nicht etwas geändert hat? Z.B. die Annahmeschwelle etwas absenken;
- Als wir die erste Verlustanzeige hatten, waren die Aktionäre sehr verunsichert, heute sieht es besser aus, FDA Zulassung haben sie und sind auch besser mit Kapital ausgestattet;

3.) Herr Dubisch
- Wie ist es zu dem Verlust gekommen und wodurch - mich interessiert die praktische Seite
- Und mit welchen Produkten wollen sie Umsätze machen?
- Wollen sie Personal abbauen?
- Wie hoch sind die Kosten dieser HV? Auch bei 50 % Verlust, sollte es hier einen Kaffee geben


Danach im Laufe der Diskussion noch ca. 5 weitere Aktionäre mehrere Männer & eine Frau;
Wir als Aktionäre sind ja feuergehärtet;



Antworten von Greg Hamilton (in engl. Sprache)

Festlegung der Höhe des Erstattungspreis durch CMS
- es gibt bei CMS zwei getrennte Abteilungen, die unabhängig (independent) voneinander arbeiten; die eine Abteilung beschäftigt sich mit der „Coverage“, d.h. der Frage ob überhaupt eine Erstattung erfolgt und die zweite Abteilung beschäftigt sich mit der „rate“, d.h. der Frage, in welcher Höhe eine Erstattung erfolgt;
- CMS hat am Freitag, den 22.09.2017, um 8 o’clock (p.m.?) east coast time eine Entscheidung bezüglich der des Erstattungspreises (rate) veröffentlicht; aber CMS hat derzeit noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob der Test auch erstattet wird;
- Unser Erstattungscode für Epi ProColon lautet 81327; im letzten Jahr (2016) hatte CMS entschieden, dass sie unseren Code 81327 mit dem Code 81287 für vergleichbar hält (crosswalked 81327 to 81287) und das der Code 81287 mit 84 USD erstattet wird;
- Wir hatten diese Entscheidung im Juli angefochten, Aber die Anfechtung haben wir verloren („We lost the appeal“); CMS hat in der vorläufigen Entscheidung, die am Freitag publiziert wurde, entschieden, dass sie unseren Code 81327 weiterhin mit dem Code 81287 vergleichbar hält und damit für uns gültig ist („CMS is going to continue to crosswalk us to that code 81287“)
- ABER: Freitagnacht wurden von der CMS auch die Entscheidungen zum PAMA-Gesetz veröffentlicht; PAMA = Protecting Access to Medicare Act; dieses Gesetz ändert die Erstattungshöhe der allermeisten Erstattungscodes; in der Tat wurde die Erstattungspreise von 75 % aller Codes reduziert! (on 75 % of all the codes that CMS covers, the rates were reduced)
- Und die gute Nachricht ist, der Code 81287 gehört zu den 10 % der Erstattungscodes, deren Erstattungshöhe erhöht wurde und zwar auf 124,69 USD (The good news is, the rate for code 81287 was increased to 124 USD);
- Wir gehen davon aus, dass wenn die endgültige Erstattungshöhe im November publiziert wird, wir für unseren Code 81327 einen Erstattungspreis von 124,69 USD bekommen; es gibt jetzt nochmal eine vierwöchige Kommentierungfrist; wenn sich da nichts tut, dann wird der Preis auf 124,69 USD festgelegt;
- All die Zahlen, die am Freitag veröffentlicht wurden, sind vorläufig; Final numbers will be issued in November;
- Wir können diese Entscheidung kein zweites Mal anfechten - man darf nur einmal Einspruch erheben und das haben wir gemacht; (“We are not allowed to appeal again.“)
- Wenn die neue Rate im November entgültig festgelegt ist, wird sie erst in 3 Jahren re-examined, d.h. für drei Jahre sind die 124,69 USD dann fix;
- 124 USD is a good rate, auch wenn 160 wäre besser gewesen;


Wie weit ist es bis zur Entscheidung, ob CMS den Epi ProColonTest erstattet
- Damit CMS unseren Test auch erstattet, muss entweder die Gesetzesinitiative beschlossen werden (legislation approved) oder CMS eine national coverage determination erteilen;
- wir erwarten das bis Jahresende eine Entscheidung getroffen wird; We expect to have more information by year end - entweder bezüglich eines Fortschritts bei den Richtlinien oder der Gesetzgebung; right now we are in the same spot as we were two month ago;
- CMS hat am Freitag auch veröffentlicht, dass zwei Drittel der Umsätze von Exas von CMS kommen, das zeigt wie wichtig die Kostenerstattung durch CMS ist;
- Die Gesetzesintiative ist derzeit in zwei Ausschüssen des Repräsentantenhauses - im Ausschuss “Energy and Commerce” und im Ausschuss “Ways and Means”
- der nächste Schritt der Gesetzesinitiative ist, dass das Congressional Budget Office die Bill „scores“; das bedeutet, dass geprüft wird, ob das Gesetz innerhalb von 10 Jahren zu einer Ausgabenerhöhung oder Ausgabensenkung führt oder Kostenneutral ist; denn dann wissen die Abgeordneten ob sie dafür die Steuern erhöhen müssen (= schlecht) oder nicht;
- After the congressional budget office scored the bill, we envision, that the bill will be added to a larger piece of legislation at the end of 2017;
- The number of sponsors of the bill has increased to 22; at this point it is less about sponsors, but to get the bill scored in the budget office and then get it included in a larger bill (Gesetzesinitiative)
- The appeal of Obamacare is part of the Graham-Cassidy bill, which we think will fail; deshalb ist es gut, dass wir nicht Teil dieser Gesetzesinitiative sind; die Abstimmung dazu findet diese oder nächste Woche statt;
- We are in contact with the American Cancer Society (ACS), but ACS has not issued new guidelines; but ACS is planning to publish new guidelines in the near future, aber wir wissen nicht, ob das in 2 Wochen oder 5 Monaten bedeutet; but they will be publishing new guidelines;
- ACS hat Anfang 2017 zwei Studien veröffentlicht, die zum Thema hatten, dass es einen Anstieg von Darmkrebs bei Menschen unter 50 Jahren gibt; das hat den Richtlinienveröffentlichungsprozess verzögert, weil jetzt die Frage ist, ob sie das Vorsorgealter für Darmkrebs reduzieren sollten;


Informationen rund um das Übernahmeangebot
- Der Bieter allein entscheidet, ob er das Übernahmeangebot ändert; wir können nichts dazu sagen, warum CFIC das Angebot nicht kurz vor Ende der Frist angepasst hat (z.B. einen höheren Preis geboten oder eine niedrigere Annahmeschwelle gefordert hat);
- Wir alle bei Epi - der Vorstand und der Aufsichtsrat - waren “very strong supporters of the tender offer“; „we wished“ das es durchgegangen wäre; weil es ein sehr gutes Angebot an die Aktionäre war, von denen viele offensichtlich nicht verstanden haben, dass das Unternehmen nach wie vor erheblichen Risiken ausgesetzt ist; Zum Beispiel haben wir am Freitag die Anfechtung unseres CMS-Erstattungsbetrages verloren; Was wäre z.B. gewesen, wenn auch unser Erstattungspreis gekürzt worden wäre, wie 75 % aller anderen Erstattungspreis? „We would have been dead!”; and „we had no idea, that the rate went up!“
- Die Übernahme durch die Chinesen hätte auch die Entwicklung des Unternehmens enorm beschleunigt, weil man keine Energie mehr auf die Einwerbung von Kapital verschwenden muss, sondern in allen Bereichen (Vermarktung von Epi ProColon, Epi ProLung zur Vermarktungsreife bringen und dem Entwickeln weiterer Produkte aus der Biomarkerpipeline) aus vollen Rohren hätte feuern können;
- „The reality is, that deal had to get done!” “Deals with a 50 % premium have to get done, otherwise it has significant signals to the markets.”; “Übernahmeangebote mit einer 50 %igen Prämie scheitern nur sehr selten.”
- Für ein Unternehmen wie Epigenomics mit den vorhandenen Risiken war das eine „outstanding premium“;


Welche Punkte aus dem Business Combination Agreement (BCA) werden jetzt noch gelebt, nachdem die Übernahme gescheitert ist?
- The BCA has terminated;
- der Bond sollte nur ausgegeben werden, wenn das Übernahmeangebot durchfällt; The tender offer was the best case to assure cash for the company; aber für den Fall, dass das Angebot scheitert, hätten wir mit leeren Taschen dagestanden und hätten im Anschluss schnell irgendwie Geld aufnehmen müssen; daher die Vereinbarung für die Wandelanleihe;
- die Wandelschuldverschreibung wurde mit den genauen Konditionen des BCA umgesetzt;
- Wir wissen nicht, ob CFIC die Wandlungsoption der Wandelanleihe ausübt oder nicht; das könnte schon Morgen passieren oder gar nicht; es ist keine Pflichtwandelanleihe; wir haben keine Erwartungen dazu, ob CFIC wandelt oder nicht;
- Gewandelt werden kann jederzeit - sollte der Wandlungspreis unter 7,14 liegen, bleibt der Rest als Verbindlichkeit ggü. CFIC stehen;
- Wenn bis zum 31.12.2018 jemand anderes (außer CFIC) die Kontrollmehrheit über Epigenomics erlangt muss die Wandelanleihe mit 120 % vom Nennwert zurückgezahlt werden (das ist ja eine kleine Poison Pill; mein Eindruck ist insgesamt, dass sich die Chinesen mit diesem Wandler einen Teil der Kosten der Übernahme wieder zurückgeholt haben, denn die Bedingungen erscheinen mir doch - im Vergleich zu den bisherigen Pflichtwandelschuldverschreibungen - sehr großzügig);


Durch die Konstruktion der Bedingungen der Wandelschuldverschreibung haben Sie - wenn es schlecht läuft - Ende 2018 ein großes Refinanzierungs-Risiko. Haben sie schon einen Plan, wie sie dieses Risiko minimieren können?
- Die ausstehende Wandelanleihe will be part of our capital raising plans in 2018;


Wie könnte der Kapitalbedarf für die Vermarktung von Epi ProColon in den USA gedeckt werden?
- Epi desperately needs capital; there is no cancer diagnostic company with a market cap over 1 billion, that did not raise - post commercial launch - at least 250 Mio. USD; wir werden das Kapital über mehrere KEs aufnehmen („ultimately multiple raises“); Die KE’s der anderen Gesellschaften lagen alle zwischen 50 bis 250 Mio.; das sind die üblichen Summen; allein im Juni 2017 hat Exas in einer KE 240 Mio. USD aufgenommen;
- Wir schließen eine große KE mit BZ nicht aus, aber erst wenn es Klarheit über den Erstattungsprozess gibt; derzeit wäre eine große KE „challenging“
- We are looking at all possible capital raising possibilities, sind aber durch deutsche Gesetze stark in dem eingeschränkt, was man machen kann (auf die unterschiedlichen Regulierungen bezüglich KEs in den USA und Deutschland hatte er schon auf der letzten HV hingewiesen)
- An weiteren Wandelanleihen können auch weitere/andere Aktionäre teilhaben;
- ich bin überzeugt, dass Epi in den USA erfolgreich sein wird (“will work”); aber es bestehen nach wie vor Risiken; “we have to raise capital to mitigate the risk”; Now our focus is to raise that capital; the challenge is, that we are a small company; I am confident that we can do it; aber die Übernahme hätte viele dieser Probleme gelöst;
- dadurch das wir nur so wenig Kapital haben, können wir Dinge nicht machen, die wir jetzt eigentlich machen müssten;
- The next milestone is CMS reimbursment; bis dahin haben wir very limited options;
- sobald wir die Kostenerstattungszusage der CMS haben, wird das Unternehmen „very different“ werden; so werden wir das Unternehmen u.a. „in very short time“ von 45 auf über 100 Mitarbeiter ausbauen; außerdem müssen wir die Entwicklung weiterer Produkte beschleunigen;
- ich schätze, dass Epi ProLung noch mindestens 20 Mio. Euro und mindestens 3 Jahre davon entfernt ist „commercially viable“ zu sein;
- In 2-3 Jahren werden wir “either much larger and still growing or part of another entity” sein; denn ab einer bestimmten Größe gibt es andere Gesellschaften, zu denen Epi dann besser passen würde; ABER dafür brauchen wir massig Kapital;
- mit Kapitalerhöhungen in der Größenordnung von 10 Mio. Euro pro Jahr, werden wir keinen Erfolg haben („can not compete“);
- die nächste große KE wird in den USA stattfinden, weil dort große und effiziente Kapitalerhöhungen möglich sind; in den USA gibt es sehr viel mehr Biotechinvestoren als in Europa, die über viel mehr Kapital verfügen; the success of the large capital raise will be higher in the US; entscheidend dafür ist, dass wir die Erstattung kommen; 40-50 Mio. USD sind das Minimum für eine Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit einem Nasdaq listing; größer wäre besser und möglich; weniger als 40-50 Mio. USD macht keinen Sinn, weil die KE dann verhältnismäßig teuer wird und viele Investoren aufgrund der geringen Liquidität nicht kaufen können; derzeit gibt es aber keine konkreten Pläne für so eine KE; da müsste auch der AR erstmal zustimmen;

Können Sie bitte die Aktionärsstruktur erläutern. Wer gehört da jetzt eigentlich zu wem?
- Alle auf der Webseite genannten Aktionäre sind alle „independet“ - mit einer Ausnahme; von BioChain sind zwei Gesellschaften vertreten, die eine ist Bio Epi und die andere ist Globetrotter; beides sind Töchter von BioChain, die insgesamt rund 9,2 % des Kapitals halten;
- Uchip ist ein Teil von Summitview;
- Cathay Fortune International Company und Summitview sind getrennt, die gehören nicht zusammen


Wer hat die letzte KE gezeichnet?
- Die Investoren der letzten KE veröffentlichen wir nicht; vielleicht gibt es diesbezüglich eine Stimmrechtsmeldung; aber die letzte KE wurde von einem existierenden Investor (Altinvestor) und einem neuen Investor gezeichnet; ein Investor kommt aus Deutschland und der andere aus den USA;
- CFIC hat an der letzten KE nicht teilgenommen;


Wie viel Euro liegen sie jetzt über den 50 % Eigenkapital?
- Wir buchen unterjährig nicht nach HGB, weil die Quartalsabschlüsse gem. IFRS aufgestellt werden; aber wir werden zum 30.09. einen Zwischenabschluss nach HGB machen, um ein genaues Bild vom Verlust zu haben;
- Als wir am 07.08.2017 die Verlustanzeige gem. § 92 Abs. 1 AktG gemacht haben, lagen wir nur knapp unter der 50 % Schwelle; theoretisch müssen sie die Meldung schon machen, wenn sie auch nur einen Euro unter der Schwelle liegen; nachdem klar war, dass wir uns der Schwelle nähern, haben wir natürlich häufiger und genauer geprüft, wann wir die Schwelle unterschreiten;
- Durch die KE haben wir die Schwelle wieder um 2,75 Mio. Euro angehoben (nach nochmaliger Nachfrage bestätigte der Mitarbeiter, dass er sich das verrechnet hat; das GK wurde nur um 1,279 Mio. Euro erhöht, während die restlichen 4,2 Mio. Euro aus der letzten KE in die Kapitalrücklagen geflossen sind; § 92 Abs. 1 AktG bezieht sich aber nur auf das Grundkapital);
- Das eigezahltes EK vor der Verlustanzeige betrug 61 Mio. Euro; gemäß Präsentation waren bis zur Verlustanzeige 50 Mio. Euro Verlust aufgelaufen;
- Vorrausichtlich im Feb. oder März 2017 werden wir die 50 % Schwelle wieder unterschreiten und dann erneut eine Verlustanzeige machen müssen, der dann wieder eine a.o. HV folgt;
- Warum wir jetzt mit der letzten KE wieder über die Schwelle gestiegen sind, anstatt nur soviel Kapital aufzunehmen, dass wir knapp drunter bleiben ist doch klar: Wenn wir 5 Mio. Kapital aufnehmen können, dann machen wir das natürlich, weil es uns längere Planungssicherheit gibt;
- Die heutige a.o. HV kostet alles in allem ca. 5.000 Euro;


Sonstige Antworten
- we are not looking at cutting personal; as an FDA-Licensed Company, there is a certain personal infrastructure, that we are required to have; all of our competitors have hundreds or thousands of employees; we have 45 Mitarbeiter;
- Mit dem Liefervertrag für das Dept. of Veterans Affairs sind wir part of the federal supply schedule; but Dept. of Veterans Affairs is also very influenced by medical guidelines und der CMS Erstattung; d.h. bis auf diesem Gebiet nichts passiert, wird das Dept. kaum etwas ordern;
- Greg Hamiltons Vertrag läuft noch bis Ende 2019; wir haben Fristen bis 6 bis 9 Monate vor Ablauf des Vertrages, in denen wir eine Entscheidung treffen müssen; da werden dann Verlängerungsgespräche geführt; wir vom Aufsichtsrat haben mit Sicherheit kein kurzfristiges Angestelltenverhältnis im Sinn gehabt;
- Derzeit machen wir Post-Marketstudie für Epi ProColon, dazu sind wir gemäß der FDA-Zulassung verpflichtet; die kostet richtig viel Geld;
- An das Dept. of Veterans Affairs verkaufen wir den Test zu ca. 84 USD; that is the price our distribitor Polymedco sells the test to the Dept.; die 124,69 USD sind der Endkundenpreis der Labore, d.h. dieses Geld bekommen die Labore von CMS erstattet; wir wiederum verkaufen den Test für weniger an die Labore, die ja auch etwas für die Auswertung des Tests verdienen wollen; der Preis für den wir den Test an die Labore verkaufen „will be close to the 84 USD of the verterans deal“;
- Die nächste reguläre HV findet am 31.05.2018 statt;
5 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Bin heute mal spendabel, der Artikel habe ich kürzlich mal gekauft, kostet sonst > 30 €:

http://link.springer.com/article/10.1007/s10620-015-3575-2/f…

Dafür bitte viele grüne Daumen!
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Wer glaubt das Epi eine positive Experten,Eignung bekommt, gibt mir mal bitte einen Daumen.

Dann werden wir ja sehen wie viele hier positiv gestimmt sind!
Kommt die Zulassung, und wenn ja wann ?
Cyriaxx und question-mark haben die Frage richtig beanwortet.
Da einige dunklen Gestalten aus nevrotischen Gründen, mit manipulativen Absichten oder aus reinem Unwissen Unsicherheit schüren, gebe ich auch noch meinen Senf dazu.

Zulassung kommt 100%, aber davor
1) die FDA will den "Beipackzettel" überarbeiten (wem soll der Test angeboten werden ? Wie oft ?)
2) eine Post Approval Studie soll ausgearbeitet werden (was bringt die Wiederholung des Tests im Jahre 1,2 und 3 zB ?)

Diese Besprechungen finden in den nächsten 4 Wochen statt, und kurz danach fällt die Entscheidung. Zweite Mai Hälfte ist realistisch in meinen Augen.

Epi wird keine Studie durchführen bevor die Vermarktung begint. KEINE AUFLAGE WIRD DEN START VERZÖGERN. Gegenteilige Behauptungen sind einer der 3 og Kategorien zuzuordnen.
letzte Nacht war's nicht der DJ der mein Leben gerettet hat,
es war die IgnoreListe :-)

Selbst da ist es eine Herausforderung über 60 Seiten seit meinem letzten Besuch an interessante Info zu kommen. Am Anfang blüten alle mögliche Variationen zum Thema Verschwörungstheorie, bis ich auf Seite 2125 auf den ersten interessanten Beitrag gestolptert bin. Danke EnergyRango.

EnergyRango (S. 2125 Beitrag 47.090.722)
Die FDA hat nach meiner Lesart nicht den Test selbst sondern dessen (fehlendes) Vermarktungskonzept kritisiert. Klingt für alte Europäer komisch, ist aber US-Stil: Etwas mehr Statistik und Planung, bitte. Dann wird´s laufen.

und dann, dann ist endlich mogli3 eingesprungen und hat die Diskussion auf Niveau gebracht. Vielen Dank mogli, Du hast mir viel Arbeit erspart, weil ich es nicht besser hätte formulieren können.
An alle echte Epi Investoren, bitte nochmal ganz genau durchlesen !!!!!!

mogli3 (S.2127 Beitrag 47.091.180)
Die Meldung ist nicht die die wir erhofft haben, nämlich schnelle Zulassung, aber auch keine Katastrophe. Der Antrag auf Zulassung wurde nämlich nicht abgelehnt sondern noch nicht statt gegeben. Im entscheidenden Punkt hat die FDA sogar eine quasi Zulassung erteilt, nämlich im entscheidenden Punkt der klinischen Leistungsfähigkeit des Tests gegenüber dem FIT-Test. Das war die grosse Hürde für Epi ( und in diesem Punkt hatte ich Angst wegen einer Ablehnung) und nicht das was jetzt noch nach geliefert werden muss. Der blutbasierte Test von Epi hat nur seine Berechtigung wenn der Personenkreis der einen Darmkrebsvorsorgetest durchführt massiv vergrössert wird gegenüber dem Fit-Test. Und das ist ja gerade das Geschäftsmodell von Epi. Ohne diese massive Verbreiterung gibt es auch keinen kommerziellen Erfolg für Epi. Ergo, wenn dieser Nachweis durch Epi nicht erbracht werden kann macht der Epi-Test keinen Sinn. Genau dieser Punkt war beim Panel Ende März der kritische Punkt und dem ist jetzt die FDA gefolgt und zurecht. Warum soll sie einen Test zulassen der im klinischen Teil knapp das bringt was der Fit-Test bringt aber auch nicht mehr Personen zur Darmkrebsvorsorge gehen ( das ist das vorrangige Ziel der FDA!!!!). Die FDA lässt nur etwas NEUES ZU WAS BESSER IST ALS DAS WAS AUF DEM MARKT IST. Ich denke nicht dass es für Epi schwierig sein wird den Nachweis zu erbringen dass der Bluttest deutlich mehr Personen zur Vorsoge bringt als der Fit-Test. Das dauert auch nicht sehr lange und kostet nicht so viel da es sich bei dem Nachweis meines Erachtens nur um eine Umfrage handeln kann.

mogli3 (S. 2161 Beitrag 47.107.110)
Die jetzige Variante ist eher auf der positiven Seite weil der für mich heikle klinische Teil von der FDA akzeptiert wurde. Der Nachweis des Verbreitungsteils in der Zielgruppe ist einfacher.

mogli3 (S. 2162 Beitrag 47.107.598)
Epi geht davon aus, dass wenn die FDA die Wirksamkeit und Sicherheit generell aufgrund der bisherigen Studien als gegeben betrachtet dies auch für die Zielgruppe der Verweigerer seitens der FDA gilt.

und ebenfalls wichtig !

dergesser (S. 2171 Beitrag 47.107.676)
Die FDA möchte verständlicherweise Verhindern, dass Screeningteilnehmer von der Koloslope abspringen und stattdessen den Epi Test machen

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so, das sind alles Fakten oder Auslegung von Fakten die mMn unstreitbar sind.
Darüberhinaus möchte folgende Punkte machen

1) die Zulassung kommt 100%, nicht 80%, nicht 90% , 100% !
Klingt bekannt ? -:)
Ich schliesse mich an die Aussage von AR Chef HvP an, der einführend auf der HV gesagt hat: "ich war überzeugt daß die Zulassung kommt, jetzt bin ich noch überzeugter". Der Satz wurde hier im Forum in der Zusammenfassung erwähnt, leider ist er in der TK am Nachmittag vom CEO nicht zitiert worden.

2) Not Approvable Letter ist keine Complete Response Letter
Im Grunde fehlen nur ein paar Daten, wenn die vorliegen muss Epi keinen neuen Antrag mehr stellen, die werden von der FDA intern ausgewertet und das war's, es findet kein Advisory Committee mehr statt. Kann theoretisch sehr schnell gehen, hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der Epi die Daten liefert.

3) Die fehlenden Daten: Umfrage oder Studie ?
ich glaube keine Sekunde, daß eine Umfrage wie sie in Berlin gemacht wurde ausreicht. Erstens waren die alle bereit sich einer Darmspiegelung zu unterziehen. Zweitens und viel wichtiger geht es nicht um Vorhaben, es geht um umgesetztes, nachweisbares Vorhaben.

4) Wie soll die Studie denn aussehen ?
Die wird bei PCPs (primary care physician=Hausärtze) stattfinden, nicht auf der Straße, nicht bei Gastroenterologen. Es muß ein Erstberatungsgespräch sein, oder jemand, der vielleicht in den letzten 9 Jahren ein FIT test gemacht hat, aber keine Darmspiegelung. Ob der Bluttest gleich in der Palette der Möglichkeiten aufgelistet wird, oder man nur Kolo und FIT im ersten Schritt anbietet, weiß ich nicht. Ich vermute das erste. Die No Kolo No Fit geben eine Blutprobe ab und die positiven werden an den Gastro überwiesen. Schließlich wird nach einer bestimmten Zeit (wichtiges Parameter ! 1 Monat ? 3 Monate ?) abgezählt wer sich tatsächlich einer Darmspiegelung unterzogen hat. Und dann wird gerechnet ...

5) was soll aus der Studie rauskommen ? was nicht ?
wie es mogli3 genau geschildert hat, muß die Gesamtzahl steigen, und wie es dergesser ebenfalls genau gesehen hat, dürfen vielleicht welche von FIT auf Epi umsteigen aber nicht allzu viele von Kolo auf Epi. Beispiel
Compliance ALT: 50% Kolo + 10% FIT/FOBT = 60%
Compliance NEU: 50% Kolo + 5% FIT/FOBT + 10% Epi = 65%

Ich weiß nicht wieviele FIT positive zur Kolo gehen und viele nicht, aber dieses Verhältnis wird bei Epi ebenfalls von Bedeutung sein. Wenn vergleichbar, alles OK, wenn niedriger wird das Label weiter eingeschränkt.

6) wie groß, wie lange, wie teuer ?
ich begebe mich damit auf dünnes Eis, aber das läßt sich irgendwann nicht vermeiden.
Annahme: 1000 Beratungsgespräche, 500 nehmen die Kolo an, 100 machen den FIT, 300 machen den EpiProColon, 100 machen gar nichts. Wenn wir die Spezifizität von EpiProColon bei 85% ansetzen und 95% bei FIT, heißt es daß 45 + 10 Patienten von Epi bzw FIT zur Kolo geschickt werden. Dann muss man nur noch 6 Wochen (Annahme) warten und abzählen wieviele von den 45+10 tatsächlich sich der Kolo unterzogen haben. Wie lange hat man zum Daten sammeln gebraucht ? 3-4 Monate ?
Kosten: 300xEpiProColon, 45xKolo + Fixkosten/Zentrum. Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir über EUR 1m landen. Alles nur über den Daumen

7) Performance ist abgehackt, muß nicht mehr gezeigt werden.
Zwangsläufig wenn man logisch darüber nachdenkt: keine Pflicht zur Darmspiegelung (im Gegensatz zur pivotalen Studie), heißt keine Goldstandard Kontrolle, heißt keine Perfomancemessung möglich.

8) der Kurs wird früher nach oben drehen als die meisten denken.
Im Gegensatz zur FIT Vergleichstudie, ist der Ausgang dieser Compliance Studie bekannt. Das mit einem Bluttest sich insgesamt mehr Leute testen lassen ist so einleuchtend, daß das Ergebnis bereits bekannt ist. Die Unbekannten sind Kosten und an erster Stelle Dauer. Nichts was ein paar klügere Köpfe davon abhalten sollten dieses Risiko einzugehen. Das Risiko ist nicht mehr binär, aber das haben die wenigsten hier kappiert !
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Hier die Übersetzung, 1 zu 1 natürlich Sinngemäß

In Amerika ist Darmkrebs der viert häufigste Krebs und die zweithäufigste Todesursache. Vorsorge wird empfohlen, nicht nur um die Sterblichkeit zu senken sondern auch um dem Krebs vor zu beugen indem man gefährliche Polypen entdeckt.
Es gibt jetzt schon viele Vorsorge „screening“ Methoden, und neuere Methoden welche sich auf molekulare Marker beziehen versprechen viel für die Zukunft.
Wieso Darmkrebs überprüfen?
In Amerika ist Darmkrebs der viert häufigste Krebs, nach Brust, Prostata und Lungenkrebs, und der zweittödlichste nach Lungenkrebs. Der Krebs wird circa 50310 Amerikaner 2014 töten. Weltweit gibt es 1.4 Millionen Fälle pro Jahr, das macht den Krebs zum 3 häufigsten auf der Welt. Aber es gibt gute Nachrichten. In Amerika, Leute die 50 Jahre oder älter sind ist die Zahl der Darmkrebs Fälle um 1.8% zurückgegangen und die Sterblichkeit um 2.8%. Dies hängt mit vielen Faktoren zusammen wie zum Beispiel: Bessere Behandlungen und Ernährung. Aber ein großer und wahrscheinlich der größte Faktor ist die Übernahme der Darmkrebs Vorsorge in dieser Altersgruppe. Fast zwei drittel der Altersgruppe nutzen die Vorsorgemöglichkeiten gegen Darmkrebs.
Die Darmkrebsvorsorge wurde erstmals bei einer Studie in Minnesota entwickelt welche im Jahr 1975 gestartet ist und im „New England Journal of Medicine“ im Jahre 1993 veröffentlicht wurde.
Die Forscher konnten nach 13 Jahren Verlaufsbeobachtung (Jedes Jahr untersuchen lassen) herausfinden das die Gruppe welche den Test FOBT annahmen („fecal occult blood testing“) eine 33% geringere Sterblichkeitsrate hatten als die Gruppe welche nicht zur Vorsorge gegangen ist. (33% bezieht sich natürlich auf Darmkrebsfälle/-Tode)
Die dritte Gruppe welche nur alle 2 Jahre zur Vorsorge ging konnte man, in dieser Zeit, keiner geringere Sterblichkeitsrate nachweisen.
Wie auch immer, 6 Jahre später, nach dem alle Gruppen nicht mehr zur Vorsorge gingen, hatte die erste Gruppe immer noch 33% und die die alle 2 Jahre ging mittlerweile 21% geringere Sterblichkeitsrate an Darmkrebs wie die Gruppe welche nie zur Vorsorge gegangen ist.
Zwei andere zufällig gewählte Gruppen welche die FOBT Vorsorge annahmen und alle zwei Jahre zur Vorsorge gingen, eine in England die andere in Dänemark, zeigten das die Sterblichkeitsrate dadurch gesenkt werde.
Weiterer Textverlauf, es wird nur geschrieben das die Vorsorge hier nützt und den Krankheitsfall und die Sterblichkeitsrate verringert.
Was sind die aktuellen Empfehlungen und sind diese Effektiv?
Die Experten empfehlen mit der Vorsorge ab 50 zu beginnen und eine der drei Vorsorge Arten zu nutzen:
1. Koloskopie alle 10 Jahre
2. Sigmoidoskopie alle 5 Jahre
3. FOBT jedes Jahr
FOBT ist ein Stuhltest wo nach Blut im Stuhl gesucht wird. Wird Blut nachgewiesen gilt der Test als positiv und das der Patient wohl Krebs hat oder eine nahe Vorstufe was dann eine Koloskopie erfordert. Dann kommt nur unnötiges Zeug wie das es gut ist das es die Tests gibt, das Minnesota die Studie weiterführt und und und
Hier nun der wichtigste Part;
Was muss gemacht werden um die Vorsorge zu Verbessern?
Das Hauptaugenmerk der Forschung liegt darin eine Darmkrebsvorsorge zu entwickeln welche den Krebs erkennt ohne das die Bevölkerung es merkt das welcher da ist oder er kurz vor der Entwicklung ist. Leider gibt es auch andere Krebsarten welche eine frühe Erkennung benötigen aber keine bietet so viele Möglichkeiten wie Darmkrebs. Das ist ein Segen aber auch ein Problem, ein Segen weil es mehrere Vorsorgemöglichkeiten gibt und ein Problem weil es nicht nur eine Vorsorgemassnahme gibt und dies es erschwert die Bevölkerung zu erreichen.
Es wurden deshalb mehrere Möglichkeiten erarbeitet wie man die Bevölkerung erreichen könnte, eine davon sieht zum Beispiel vor FOBT Tests an Risikopatienten zu senden. Aber ab diesem Punkt muss noch viel gelernt werden da viele noch voreingenommen sind wirkt es so als wäre hier eine Grenze erreicht.
Nicht invassive, genomische Methoden werden oft vorgeschlagen um die Vorsorge zu erhöhen.
Was sind diese und können diese die Anzahl der Vorsorgeteilnehmer erhöhen?
Das Steigern der performance von nicht endoskopischen Vorsrogemethoden sind eines der größten Vorteile dieser genomischen, epigenomischen und anderen molekularen früherkunngsmarker.
Der Stuhl DNA test welcher im letzen “New England Journal of Medicine” vorgestellt wurde nutzt 9 verschiedene Marker. (Zwei hypermethylation Marker und sieben KRAS punkt Mutationen plus zusätzlich den FIT. Mehrere Gruppen arbeiten an Molekularenmarkierer welche im Blut gefunden werden können, dies beinhaltet auch Proteine wie das „Carcinoembryonic antigen“, mutierte Gene wie KRAS und auch „hypermethylated“ Gene wie SEPT9 und microRNA.

Was hält die Zukunft für uns offen?

Auch wenn im Moment keiner dieser Bluttests sich als absolutes Vorsorgemodel beweisen konnte ist es gut möglich das eines dieser Marker oder neue entdeckt werden welche spezifisch genug für eine Vorsorge sind. So wie es beim Stuhltest der Fall war. Viele Leute sind davon überzeugt das dies noch mehr Leute zur Vorsorge anregen würde da es nun eine Alternative geben würde für die Verweigerer welche weder einen Stuhltest noch eine Koloskopie machen wollen.
Das gute an dem Bluttest ist das man es einfach bei einer Routineuntersuchung mit einbinden kann. Solch ein Darmkrebstest verbunden mit der Eigenschaft auf hohe Genauigkeit könnte die Vorsorge an die 100% rücken bei den über 50 Jährigen. Im Bezug auf auf die Molekularmethoden welche immer präziser und sensitiver werden bin ich optimistisch das dieses Ziel nicht weit entfernt ist.

Bitteschön, das hier ist das wichtigste von mir übersetzt, das Dickdarmkrebs Darmkrebs umgangssprachlich ist sollte hier jedem Leser bewusst sein, Marker sind Makierer und „Carcinoembryonic antigen sowie hypermethylated wusste ich beim besten willen nicht zu übersetzen.

LG, nein ich habe mir meinen Text nach zwei Stunden schreibarbeit nicht nochmal durchgelesen also lyncht mich nicht wenn ein Satz nicht grade in 1a Deutsch verfasst ist.
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Eigenkapitalforum, die Zweite (und letzte)
Das beherrschende Thema am Dienstagmorgen beim Termin mit Greg Hamilton und Peter Vogt, war natürlich die Entscheidung der CMS über die Erstattung von $83.
Diese ist wissenschaftlich falsch und wird angefochten werden, d.h. EPI erhebt Einspruch!
Falls diesem stattgegeben wird, wird die Änderung frühestens für das Jahr 2018 gelten.
Aber wie Mr. Hamilton sagt: CMS is judge and jury at the same time…
Etwas positives konnte der neue CEO der Entscheidung, außer das Epi damit gut leben kann, noch abgewinnen, in dem er feststellte, dass die Versicherer bei einer cost-benefit Analyse eher bereit sind das Produkt von EPI für $83 in ihre Richtlinien aufzunehmen, als das von Exact , das die Versicherungen $508 kostet.
Labcorp und Quest kontrollieren 50% des Labor Marktes in den US und bestimmen mehr oder weniger den Preis zu dem sie Septin 9 von Polymedco beziehen. Greg geht davon aus, das Polymedco mit 50%, d.h. mit 43-45$ rechnen kann.
Über die weitere Verteilung werden EPI und Polymedco, angesichts der neuen Situation noch einmal reden müssen.
Bei entsprechenden Volumina wird EPI auch in der Lage sein die Stückkosten sehr weit nach unten zu drücken. Auf Nachfrage machte es auf uns den Eindruck, dass $3 durchaus im Bereich des Möglichen sind!
Eine Frage aus dem Forum betraf Quest und deren Interesse die FDA approved version zu vertreiben.
Greg geht davon aus, dass Quest nur auf die Erstattungsentscheidung gewartet hat und allein aus Wettbewerbsgründen spätestens im q1 dazu kommt.
Über sales forecast für 2017 und darüber hinaus wird Epi sich erst im Januar äußern.
Die Gesetzesinitiative ist von Neil Doherty initiiert worden, weil in den USA von 23 Diagnosetests, 20 ihre Erstattung von Medicare über erlassenen Gesetze bekommen haben.
Das Medicare Verfahren dauert nämlich noch mal 12-24 Monate, darum fährt man zweigleisig
Greg ist der Auffassung, dass durch den drohenden gov.shutdown wegen der Defizitproblematik, versucht wird noch möglichst viele Gesetze vor Jahresende durchzupeitschen (warum, habe ich nicht ganz verstanden), jedenfalls sieht er eine Chance, dass „unser Gesetz“ noch dieses Jahr verabschiedet wird.
Das würde bedeuten, dass Medicare sofort erstatten muss. Er rechnet spätestens im q2 mit der Verabschiedung, also wesentlich schneller als ohne Gesetzgebung.
Für ein Nasdaq Listing müssen laut Greg 3 Voraussetzungen erfüllt sein:
1) Die Erstattungsrate
2) Medicareerstattung
3) Inclusion in die Guidelines





Die American Cancer Society (AMS) hat vor Jahren bei Darmkrebs die Losung 80/18 ausgesprochen, d.h. 80 % screening Rate bis 2018. Seit 10 Jahren verharrt die screening rate in den US bei 65%.
Die AMS kann gar nicht umhin unsere disruptive technology wie er sagt in die Guidelines aufzunehmen und das muss spätestens im q2 erfolgen.
Damit wären die 3 Voraussetzungen erfüllt. Diese müssten deshalb erfüllt werden, um den amerikanischen Instis ein Preismodell anzubieten, ein finanzielles Gerüst, um die zukünftigen Ergebnisse gut prognostizieren zu können.
Wenn es nun so kommen sollte gibt es vielleicht ein Problem- eine unerwünschte Übernahme. Bei einem Diagnostik Unternehmen, werden üblicherweise nicht mehr als 40% Prämie auf die letzten Kurse bezahlt.
So jemanden wie Roche interessiert nicht ob die 150 Mio oder 400 Mio für eine Übernahme zahlen, sie wollen nur die Sicherheit.
Also gibt es für EPI nur ein kleines Zeitfenster, das Nasdaq Listing so hinzubekommen, dass wir gleich in den Genuss der höheren US Bewertung kommen und wir dann einer eventuellen Übernahme gelassener entgegensehen können. Die Diskussion kam deshalb auf, weil Greg kein Diagnostikunternehmen kennt, das 2 Jahre nach der Zulassung seines Lead Produktes noch unabhängig wäre.
Die unrühmliche Ausnahme ist natürlich Exact Sciences, die aber so gehyped ist, dass keiner Interesse hat so ein überteuertes Unternehmen zu akquirieren.
Auf die Frage (aus dem Forum) was denn von der Ankündigung von EXAS und der Mayoklinik und den vier Biomarkern die gemeinsam entwickelt werden zu halten sei, war die Antwort:
Their pipeline is zero.
„China will be as big as the US“, was die Anzahl der verkauften Tests angeht. Wir erinnern uns: Biochain hat einen billigeren Test entwickelt, bei dem EPI eine royalty im einstelligen Prozentbereich bekommt, und EPI die weltweiten Rechte ex China besitzt. Bei dem Kürzlich angesagten Asien deal, ist EPI sich noch nicht sicher welcher der beiden Tests vertrieben werden soll.
Bei diesem billigeren Test kommen die Zutaten aus China und nein er wird nicht in den USA oder Europa angeboten werden.
Die Erstattung der einzelnen Provinzen in China muss man sich so vorstellen, dass es eher eine Art Erlaubnis oder Genehmigung ist, wobei die Patienten das Recht haben mit ihrem eigenen Geld den Test im Krankenhaus durchführen lassen zu können.
Die beiden letzten Kapitalerhöhungen wurden jedenfalls wohl aus gutem Grund von chinesischen Milliardären gezeichnet…
Eine Frage betraf die post approval study (PAS) und die Anzeichen dass Daten von EPI overdue seien.
Dies entspricht nicht den Tatsachen, die genaue Antwort glaube ich war: „the FDA fucked up“



EPI pro lung wird in mid 17 seine CE mark bekommen. Vor dem Antrag bei der FDA, wird sich Greg mit denen zusammensetzen und gemeinsam erarbeiten was genau zugelassen werden soll, dann meint er bekommt er den Antrag bis zur Zulassung in 12 Monaten durch.
Es gibt ganz tolle Produkt in der pipeline, aber noch nicht genug Mittel um diese weiter zu entwickeln.
Ähnlich verhält es sich mit Marketingaufwendungen für Septin9. Wir müssen mit dem arbeiten was wir haben.
Greg ist durch seinen Vertrag sehr an eine positive Entwicklung des Aktienkurses interessiert. In den US ist es üblich Management durch Aktienoptionen ans Unternehmen zu binden, da es aufsichtsrechtlich fast unmöglich ist für einen CEO Aktien des eigenen Unternehmens kaufen zu können; entweder man ist in einer quiet period , oder arbeitet an einem Deal, und hat Insiderwissen usw. Greg ist davon ausgegangen, dass sein Vertrag gleich öffentlich wird, aber nach deutschem Aktienrecht, darf dieser erst zur nächsten HV publik gemacht werden (ich hoffe wir sind mit diesem Thema endlich durch).
Hamilton, sehr kompetent, sympathisch, hands on, All American Guy und die öffentliche Präsentation später, das Beste was ich je von EPI gesehen habe.
Danke
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Wer hält zu EPI ?
ICH BIN DABEI !!! GIBT MIR NEN DAUMEN
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.585.818 von tancho am 16.12.14 15:46:39
Die Aussichten sind sicherlich Top
Wandelanleihe: Die Anleihen werden wahrscheinlich nicht weiterhin in den Markt geworfen wie letzte Woche. Einer von den fünf wird Geld benötigt haben. Es gibt sicherlich noch bessere Gelegenheiten zu wandeln/verkaufen. Außerdem spült dies Geld in die Kasse von Epigenomics, um weiter erfolgreich operieren zu können, kein Nachteil.

USA-Studie: Die Studie rennt bereits und ist auf dem besten die Anforderungen der FDA zu genügen. Die Studie kann je nach dem, wie die Teilnehmer kooperieren, ca. Ende 1.Q oder Anfang 2.Q beendet sein.

USA-Zulassung: Man darf davon ausgehen, dass die Studie erfolgreich beendet wird (ähnlich wie die in Deutschland). Somit ist der Zulassungstermin für EpiProColon in den USA im 1. Halbjahr stark möglich und eine Zulassung sehr wahrscheinlich. Wenn die USA EpiProColon partu nicht wollen, hätten sie es vor einem halben Jahr schon ausgesprochen.

China-Vermarktung: BioChain ist unter Hochdruck dabei EpiProColon auf dem Gesundheitsmarkt zu etablieren und ist weit fortgeschritten. China erkennt den Nutzen der Vorsorge, die in 2-3 Jahren enorm viel Geld einsparen wird.

Deutschland-Krankenkasse: In Deutschland ist die Vorsorge für Darmkrebs hinterher. Erste private Krankenkassen übernehmen den Test ganz oder teilweise. Noch denken die Krankenkassen nicht weit genug. Allerdings, soweit ich weiß, bestehen immer wieder Gespräche mit den Kassen. Wer weiß, vlt. platzt der Knoten 2015.

Nur meine Meinung. Denke es schaut nicht schlecht aus :)
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Zitat von isdev:
Zitat von Rooobert: Frage 2 wurde mit 5:6 beantwortet. Versprecher hin oder her. Wird auch von Epi so gesehen und kommuniziert. Ich bewundere (genauer gesagt belächele) den Eifer, mit dem sich hier einige an diesen vermeitnlichen Punkt festklammern.

Wenn die Mitschriften korrekt sind, wurde sie eben mit 6:4 beantwortet. Ich denke aber, dass bei ECX die Prioritäten woanders liegen, als das jetzt großartig breitzudrücken. Selbst mit dem "offiziellen" Ergebnis geht der Genehmigungsprozess in den USA weiter und nebenbei hat man ja gerade in China und Südamerika zu tun.

Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn ECX das sofort und breit rausgeben würde, da mir das eher nach der Suche nach Strohhalmen aussähe. So geben die das halt als Anfrage an die FDA weiter und wenn die eine Korrektur herausgeben sollten, kann man das dann immer noch ad-hoc melden.


Ich habe für 200 US $ nun den Mitschnitt (webcast von fda-live.com) gekauft und angesehen. Mein teuerstes Video bis heute... Geliefert wurden drei Teile. Im dritten Teil findet sich die Abstimmung bei 4h:15 min.

Das Protokoll ist korrekt. Es haben 6 YES und 4 No gestimmt. Das Ergebnis wurde allerdings NICHT vom Chair vorgetragen, sondern von Ms. Waterhouse von der FDA. Sie hatte einen Bildschirm, Voting erfolgte wohl elektronisch. Sie hat den Chair neben ihr angesprochen (konnte man aber nicht hören), wohl wegen seines Tiebreak-Votums, und dann das Ergebnis zu Frage 2 verkündet.

Dafür spricht auch, dass die FDA das transcript vom 26. März noch nicht online hat, obwohl das für den 27. März schon online ist. Damit steht das Votum mit 6:4 für Frage 2.
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Der Kursverlauf der letzten Tage ist absolut bemerkenswert.

Nach der Bekanntgabe des Panel-Termins 1 ½ Tage lang ein Absturz,
obwohl sich damit an den Fakten überhaupt nichts geändert hat.

Gestern auf dem Tagestief eröffnet, dann beinahe kontinuierlich
angestiegen und nur knapp unter dem Tageshoch geschlossen.

Interpretation:

Ausgestiegen sind die Ungeduldigen, diejenigen, die den Kurs
unserer EPI bis Februar oder März sinken sehen und die glauben,
sie könnten in den vier Monaten an anderer Stelle mehr „verdienen“.

Ja, sollen sie. Freut mich. Es war mir hier in den letzten Monaten
sowieso zu laut, zu gierig, zu frauenfeindlich, zu dummmachomäßig.

Die meisten der Trader haben sich vermutlich noch nie selbstkritisch
mit der psychologischen Tücke auseinandergesetzt, dass man
eine Verkaufsentscheidung nicht immer so locker wieder revidiert.
Einerseits, weil das Geld dann an anderer Stelle gebunden ist und
man sich von dem anderen Investment auch etwas verspricht,
zum anderen, weil man den Neueinstieg meist zu tief ansetzt.

Die meisten dürften beim Verkauf schon mal gleich übersehen haben,
dass ihnen unsere EPI aus den Händen gerissen wurde: Jedem Verkauf
stand ein Käufer gegenüber, der sich über den niedrigen Kurs freute.

Der gestrige Verlauf zeigt das überdeutlich, denn es gab auch bei
steigenden Kursen kaum Angebot. Oft standen nur ein paar Hundert
Stück auf der Briefseite bei 5 oder 10 Cent höher. Und der stetige
Anstieg über den ganzen Tag zeigt, dass die Zittrigen schon raus sind.

Doch wer kauft jetzt? Meiner Meinung nach kommen jetzt auch
mehr und mehr institutionelle Investoren ins Spiel. Die Unsicherheit
ist raus, weil der Termin steht und Chance/Risiko ist Spitzenklasse.

Aber es kommt noch etwas hinzu, Freunde: Schon mal was gehört
vom „window-dressing“? Viele Fonds müssen den Investoren
am letzten Handelstag des Jahres einen Blick in ihr Portfolio gewähren.
Und da schmücken sie sich gern damit, dass sie bereits frühzeitig
die größten Gewinner erkannt und fleißig gekauft haben.

Und wie wir wissen gehörte unsere EPI bereits im Jahr 2013
zu den größten Gewinnern am deutschen Aktienmarkt und
das Unternehmen ist mit diesem Anstieg auch in eine Größe
hineingewachsen, die es etlichen Fonds ermöglicht, EPI jetzt
tatsächlich zu kaufen (80 – 90 Millionen Marktkapitalisierung).

Ich erwarte also, dass wir bis Mitte Dezember einen Anstieg
sehen werden, bis die Fonds ihre Bücher schließen, und dann
dürfte es ab Anfang/Mitte Januar genauso weitergehen.

Oder anders gesagt: Die Dummen sind raus oder gehen noch raus
und die Klugen sind drin und steigen noch ein und die Dummen
werden ganz schön dumm gucken, weil sie ihre Traumkurse
nie mehr sehen werden, weil sie aber so lange auf diese hoffen,
bis der Kurs ihnen viel zu hoch ist, um wieder einzusteigen.
Motto: Ich verkaufe doch nicht bei 6,20, um bei 9,50 zu kaufen.

Ansonsten möchte ich euch mitteilen, dass ich mich in Kürze
aus diesem Blog völlig zurückziehen werde. Mein Krebs,
der mit Null-Resektion vor knapp zwei Jahren besiegt schien,
ist mit mehr Power und zahlreichen Metastasen zurück,
nunmehr unheilbar, nur noch palliativ zu bekämpfen, d. h.
ich kann nur noch darauf hoffen, dass mein Leben verlängert wird
und dass meine Lebensqualität halbwegs und lange erhalten bleibt.
Wer sich für weitere Details interessiert: www.Krebsleben.de
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die FIT head to head Studie ist veroeffentlicht worden.

http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjourna…

es fehlt nur noch die pivotale Studie, muesste (hoffentlich) auch bald passieren. (ich gebe keine Prognose zu diesem Thema mehr ab... Es ist eindeutig eine Schwaeche der Firma: Epi hat seine Profs nicht so richtig im Griff)

Genug des Meckerns, zurueck zum positiven.
Warum ist da gut, die Daten sind ja bekannt ?

a) Die Aussage und der Ton der Aussage, dazu 2 Auszuege aus der Diskussion und Schlusswort
"Assuming that the availability of a blood test will increase participation in CRC screening programs, a 70% detection rate with the Septin9 test would significantly reduce mortality due to CRC, as was observed in trials demonstrating changes in mortality, incidence and stage shifting based on gFOBT [29], [30]. A similar benefit has been seen in the use of the PAP smear for cervical cancer screening, where, despite sensitivities of only 50%, the test has drastically lowered the incidence and mortality of this disease."

"The results of this prospective multicenter study support the use of the Epi proColon blood test for CRC screening. The study clearly demonstrates that Epi proColon has similar performance for cancer detection as OC FIT-CHEK, a state-of-the-art FIT test. Based on a comparison of the negative diagnostic likelihood ratios, both tests have similar performance in ruling out cancer in patients with negative test results. The Septin9 test did have a higher positivity for subjects who were negative for CRC, and would result in an increased number of follow-up colonoscopies. However, colonoscopy is a standard of care for CRC screening. The availability of non-invasive screening options, including the Septin9 test based on a simple blood draw, has the potential to increase screening rates and identify additional cancer cases at an early and curable stage"

b) Richtlinien
Das ist der wichtigste Grund !!!!!!!!!!!!
USPSTF hat vor kurzem damit angefangen die CRC screening richtlinien zu ueberarbeiten. Veroeffentlichte Studien sind das A und O dieser Arbeit. Kein Artikel, keine Chance. Epi hat jetzt 3 Studien (PRESEPT, Ladabaum (Kosten/Nutzen) und jetzt die FIT Studie). Uebrigens die Studien der Partner ARUP, Quest und Abbott werden auch beruecksichtigt, da die Untersuchung nicht auf EPiProColon begrenzt ist, sondern es geht um den Biomarker, Methylierung von Septin9.

c) Sensitivitaet im Fruehstadium :Epi 70,8% vs 68.8% FIT
Sehr wichtig, eigentlich genauso so wichtig oder wichtiger als die Richtlinien. Exact Sciences wird weiter auf die AA Erkennungsrate rumhacken, es ist Ablenkungsmanoever. USPSTF hat ausdreucklich darauf hingewiesen, dass nur die CRC Fruehstadien von Relevanz sind und nicht die AA !

d) Erkennungsrate EpiProColon + FIT = 89%
Es wird US KK geben, die alles daran setzen werden, FIT und EpiProColon als Buendel anzubieten. Das wird Exact Sciences auch versuchen unter den Teppich zu kehren.


Ok, der Vergleich ist stolz, aber das wird ein geiler Sommer fuer Epi und Epi's Aktionaere
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.048.738 von NewKidOnTheBlog am 14.12.13 00:01:01Lieber NKOTB

Leider musste ich am WE vernehmen, dass du dich aus diesem Forum zurückziehen willst.
Wir sind eine kleine Truppe von Hobbytradern. Die meisten von uns sind in EPI investiert, teils schon seit mehreren Jahren.
Ich meinerseits bin erst seit einem Jahr hier investiert, da ich eher ein konservativer Anleger bin.
Habe mich aber trotzdem Entschieden auf ein risikoreicheres Investment wie EPI zu setzen, nicht zuletzt dank den fundierten Beiträgen die deinesgleichen hier reinstellt.
Hat sich bis jetzt als richtige Entscheidung herausgestellt.
Wir würden es jedenfalls sehr schade finden, wenn du uns in Zukunft nicht mehr mit deinen Beiträgen „füttern“ würdest.
Von uns ist niemand im wo – Forum angemeldet. Dies einerseits, weil wir uns als zu wenig kompetent halten, hier sinnvolle Beiträge zu leisten. Andererseits haben die meisten von uns Familie, Beruf und sind sonst noch irgendwo engagiert, sodass uns die Zeit fehlt lange zu recherchieren.
Genau deshalb braucht das wo-Forum Leute wie dich, die sich die Zeit nehmen.
Gut, man kann jetzt sagen, dass wir nur Profiteure sind, die sich bequem mit Infos beliefern lassen, um nicht selber recherchieren zu müssen.
Ja, ist so.
Aber ich glaube ausser uns gibt es in diesem Forum noch ganz viele andere „stille“ Mitleser, die ebenfalls froh sind von deiner Seite mit fundierten Beiträgen und weitergehenden Analysen beliefert zu werden.

NKOTB, deine Beiträge werden geschätzt !

Da wie gesagt viele hier nicht angemeldet sind, können Sie dir dies leider auch nicht mitteilen.

Im Namen wohl der meisten Mitleser möchte ich dir für die bisherigen Beiträge danken.

Gruss

Spaltbeil
Wie versprochen , direkt aus Ffm ein Update zu EPI. Dr. T hat eine sehr überzeugende Präsentation hingelegt und bekräftigt, dass man von einer Zulassung seitens der FDA in Wochen und nicht Monaten ausgeht...
Er ist vielmehr auf die efforts seitens der Company eingegangen was die Kommerzialisierung von Septin 9 in USA angeht.
Er hat auch gesagt, dass im Laufe des Jahres der blutbasierte Test für Lungenkrebs fertiggestellt sein wird. Der muss dann natürlich die Zulassunsverfahren durchlaufen, wobei man auf ein verkürztes Verfahren hofft. Dies nur kurz als info
Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut, dann ist es noch nicht das Ende...;-)



Habt ihr gesehen. Der Chart hat einen sogenannten Stuhl gebildet.
Damit ist die Kacke bald raus und der Kurs wird steigen.
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Auch in diesem Jahr machte der AR-Vors in seiner Eingangsrede inhaltliche Aussagen (den Schock des letzten Jahres habe man auch emotional verarbeiten müssen, man sei nun jedoch von FDA-Zulassung überzeugt, dies in einer überschaubaren Zeitschiene).

Die Vermarktung in USA werde zu Neueinstellungen führen, Periodeneffekte hätten zunächst zu Anstieg der Kosten geführt, da erste Aufträge aus China vorlägen, diese würden in den nächsten Quartalen zu Umsatz führen. BioChain sei von der zügigen Zulassung überrascht worden, Erstattungsverhandlungen daher noch nicht abgeschlossen, man werde nun mit eigenen Salesmitarbeitern die Kommerzialisierung betreiben, man sei zuversichtlich, nach und nach die Kostenerstattungen zu erhalten,verhandele in 12 Provinzen, tendenziell die Ballungsräume. Man sehe zwei Marktsegmente, einerseits die chinesische Mittel/Oberschicht, prozentual eher klein, absolut aber beachtlich mit einer Preisvorstellung analog USA/Eur mit etwa 100 € und andererseits den chinesischen Massenmarkt, für den Biochain ein eigenes Produkt (Lizenz natürlich von epi) entwickele mit 50 €. In China sei man aber ingsgesamt ein (natürlich sehr gut informierter) Zuschauer.

Herr Staub berichtete dann von der Berlin Health Weak, man habe insgesamt 400 Test als Marketingaktion ausgegeben, habe die Ausgabe angesichts der großen Nachfrage stoppen müssen, 67 Ärzte seien beteiligt gewesen.

USA: Da man im Sommer 14 sehr zuversichtlich war, habe man die Lager gefüllt und sei dann böse durch die Verögerung überrascht worden, da die Tests in einigen Komponenten 12, in anderen 18 Monate haltbar wären, sei die Haltbarkeitsdauer bei einigen doch überschritten worden, obwohl man einige nach China hätte vergeben können. Es wäre allerdings auch schlecht gewesen, nach Zulassung ohne größere Vorräte dazustehen. ADMIT sei nun fertig, Bericht werde in der Woche nach der HV an die FDA gehen, erwartet habe die Studie eine Teilnahme an FIT von 20-40 %. Ein FIT-Teilnehmer weniger und man hätte die statistische Signifikanz erreicht gehabt.

Dann wieder Taapken: Man rechne in USA mit 75-90 $ Erstattung von Polymedco, Ziel Polymecos seien 140 $ Erstattung seitens der Kostenträger, analog dem was Quwest zur Zeit von seinen Kostenträgern erhalte.

Deutschland weiterhin problematisch, da neuen Verfahren gegenüber nicht aufgeschlossen, Vollkaskomentalität der Versicherten, keine Übernahme bisher durch KV, man habe sich "einfacheren" Märkten zugewandt. Bei der Burda-Stiftung habe man in 11/14 ein intensives Gespräch gehabt, dort sehe man aber weiterhin die Spiegelung als optimal an.

Für die Umsatzeinschätzung könne man natürlich nicht die Hand ins Feuer legen, wenn die Zulassung zum 1.7. oder 1.8. käme, könnte man die erwarteten Umsätze von 3-4 Mio (jeweils 50% USA und China) realisieren. Man erhoffe sich bei größeren Volumina eine Marge von 70 %, wie es bei Diagnostika üblich wäre.

Er verwies auf die Alternativlosigkeit der Konstruktion der Wandelanleihen, ohne diese hätte man kaum Möglichkeiten gehabt, die verzögerte Markteinführung in USA finanziell zu überstehen.

Insgesamt eine schöne Veranstaltung, viele Fragen von Aktionärstvertretern und einem Kleinaktionär, lächerliche Teilnahme (11 %), dennoch war das Essen zu schnell alle, Management und AR optimistisch und gelöst, mehrfach natürlich der Hinweis, dass alle Planzahlen unter dem Vorbehalt der FDA-Zulassung stünden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.871.736 von bruder_halblang am 24.04.14 23:29:49Es gab in der letzten Zeit einige kritische Dokumentationen
im Fernsehen über die Schwächen der Krebs-Früherkennung.
Insbesondere der PSA-Wert bei Prostatakrebs, der zu den
Igel-"Leistungen" gehört, die Patienten selbst zahlen müssen,
und der natürlich von vielen (auch von mir schon mehrfach)
bezahlt wird, obwohl er völlig unsinnig ist. Aber das sagt dir
der Arzt natürlich nicht, der ihn dir verkaufen will.

Im Laufe meiner zwei Krebserkrankungen bin ich noch mit
einigen anderen "Früherkennungen" und "Tumor-Markern"
traktiert worden. Und obwohl die Ärzte mir jeweils offen sagten,
dass sie wahrscheinlich nichts bringen, wurden sie eingesetzt,
weil man ja immer hofft, dass sie in dem eigenen Fall eben doch
einen Erkenntnisgewinn bringen und die Krankenkasse hat gezahlt.

Eine der wenigen Krebsarten, bei der die Früherkennung wirklich
sinnvoll ist, ist der Darmkrebs. Und im Vergleich zum ekligen
FIT-Test und zur unangenehmen Darmspiegelung werden viele lieber
den Septin9-Bluttest von Epi wählen und ihn nach 2 Jahren wiederholen,
weil in dieser kurzen Zeit aus einem Darm-Polypen erst ein
Darmkrebs im Frühstadium gewachsen sein kann, der noch einfach
operativ zu entfernen ist.

Und für eine gut situierte Mittelschicht ist es wichtiger,
die Zeit für eine zudem ekelhafte Untersuchung zu sparen
als 100 Euro zu sparen. Das gilt in China wie überall.

Für jede Unterschicht sieht die Rechnung natürlich anders aus.
Tja, barfuß oder Lackschuh ^^
So is das eben mit den Biowerten vor einer Zulassung... Schade, aber Kopf hoch!
Das Produkt ist Marktreif und wird auch ihre Akzeptanz finden.
Die Ablehnung durch die FDA versteh ich so überhaupt nicht - das stinkt!
Wer etwas Zeit hat, kann ja mal googeln, denn Epi hatte vor paar Jahren genau so eine Umfragestudie schon einmal durchgeführt (hatte ich hier auch schon angesprochen) mit breiter Akzeptanz.
Und wenn ich mich recht erinnere war die Umfrage sogar auch in den USA.
Ich versteh diese lächerliche Ablehnung nicht, aber nützt ja nix, da müss mer jetzt durch.
Gutes nächtle.

Und den Leuten die sich über das Leid anderer erfreuen sei gesagt:
Das Produkt was es hier zu verbreiten gilt ist keine Fußhupe oder dergleichen, dieses Produkt soll im besten Fall dabei helfen Menschenleben zuretten. Und genau so bitter wie sich über die Ablehnung zu freuen ist es diejenigen die daran geglaubt haben(und es noch tun) zu verspotten.
Der Blitz soll euch beim Scheißen treffen!
Unerfreulich in den letzten Wochen und Monaten war nicht
der Kursverlauf, sondern der Wortmüll und dieses Gebashe im Forum.
Wofür? Glaubt jemand, dass er am Ende als der Klügere dasteht,
weil er mal auf einen Schlusskurs annähernd richtig gewettet hat?
Alles Gerede darüber ist bullshit und wirkt abschreckend.
Auch die Ansicht, je mehr Beiträge (ohne sinnvollen Inhalt)
desto mehr Leute schauen ins Forum und investieren, ist Unsinn.
Denkende Investoren lassen sich nicht von „Der Kurs steigt.“
– „Nein, der Kurs fällt.“ anlocken, verbunden mit Handgreiflichkeiten
in der Art des Kasperletheaters. Die Intelligenz nimmt da Reißaus.

Aber jeder hat das Recht, sich so gut zu blamieren wie er nur kann.

Ja, ich gestehe, ich habe auch versucht, den Kurs zu prognostizieren.
Und schon lag ich falsch. Vielleicht habe ich trotzdem ein wenig Recht?

Auf der HV im Mai dieses Jahres erklärte der Vorstand, aus Gesprächen
mit institutionellen Investoren wisse man zum Teil, zum Teil könne man
vermuten, dass einige Fonds und Institutionelle in EPI investiert seien,
nur seien sie unterhalb der Meldeschwelle geblieben.

Interessant wäre es nun, zu erfahren, ob nur die Amerikaner, oder auch
ein Teil der deutschen/europäischen Institutionellen bei der Zeichnung
der Wandelanleihe mit im Boot sind. Ich vermute, dass wir das nicht
erfahren werden oder erst bei der Ausübung der Option zur Wandlung.
Aber durch die neue Möglichkeit für die Fonds, sich im größeren Stil,
zudem doppelt abgesichert (bei Nicht-Zulassung Rückgabe der Anleihe
zum Nennwert, bei Zulassung gedeckelt) an EPI zu beteiligen, ohne
dass der Einstieg über die Börse den Kurs treibt, dadurch wird nun
der von mir erwartete Kursschub vor Weihnachten zumindest nicht
von den Institutionellen erfolgen, die bereits investiert sind.

Aber vielleicht kommen ja trotzdem neue Institutionelle hinzu.

Was dagegen von den zockenden Kleinanlegern zu erwarten ist, das
konnten wir hier im Forum tausendmal mit ähnlichen Worten lesen.
Da herrscht Aktionismus vor, denn 4 Monate scheinen für viele
eine Ewigkeit zu sein, in der man lieber die Gefahr eingeht, das Geld
in einer aufgeblasenen Aktie zu verzocken, statt abgesichert zu warten.

Bei der Negativkritik an der Wandelschuldverschreibung ist ein Aspekt
(zum Glück) völlig vergessen, der vor kurzem hier sehr en vogue war
Niemand muss weiterhin die mögliche Insolvenz von EPI befürchten.
NewKidOnTheBlog hat vorgerechnet, wie viel Geld das für EPI am Ende ist,
und dass dieses Geld jetzt vor der Entscheidung Planungssicherheit bringt.

Bisher wurde dieser positive Effekt weitgehend ignoriert, erst am Freitag
hat sich die Erkenntnis (durch das Angebot an die Kleinaktionäre)
langsam in die Hirne gefressen und etwas Wirkung gezeigt. Vielleicht
kommt ein Kursschub, wenn die erfolgreiche Platzierung gemeldet wird.

Erfreulich in diesem Forum war für mich, dass letztes Wochenende
so viele mitfühlende und mich emotional bewegende Reaktionen
auf meinen Beitrag hier eingestellt wurden.

Auch wenn kein noch so gutes Wort etwas an meiner Situation ändern kann,
so haben mich doch die „vibrations“ erreicht und mich glücklich gemacht.
Ich danke euch dafür.

Kurz, leider zu kurz, flammte eine Diskussion über ethisches Investieren auf.
Das wäre jedenfalls eine sinnvolle Diskussion, die etwas in den Köpfen
und in den Herzen von denkenden Investoren bewegen könnte und
die Wartezeit bis zur EPI-Bescherung sinnvoll füllen könnte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.049.492 von zip_3009 am 14.12.13 09:55:43Dieser Beitrag ist so wunderbar, dass man
ihn sich einrahmen und hinhängen sollte.

Aber nicht etwa, weil der „Plappernde“ die Wahrheit spricht,
sondern, weil er mit dem, was er sagt,
genau das bestätigt, was NewKidOnTheBlog sagt,
allerdings ohne es selbst zu merken.

Da zippy völlig überzeugt ist, sich genau auszukennen,
schreitet er überheblich über diverse Bereiche hinweg,
kanzelt NewKidOnTheBlog von oben herab ab
(was er auch mit anderen Bloggern gern macht) und
beweist mit jeder seiner Aussagen, dass er auf allen
Gebieten überhaupt keine Ahnung hat
.
Aber eine Meinung. Aber eine Meinung. Aber eine Meinung.

Oder, mit René Descartes gesagt:
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand;
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

1) NewKidOnTheBlog hat mit dem erwähnten Beitrag nicht etwa „Werbung für seine eigenen Aktien gemacht“,
sondern auf zwei Unternehmen hingewiesen, die in derselben Situation wie EPI waren und deren Kurs dann
in wenigen Tagen stark gestiegen sind. Es war ein fundierter Beitrag zur weiteren Kursentwicklung von EPI,
sogar mit „empirischem Beweis“. Wenn der Plappernde den Beitrag gelesen hat, dann hat er ihn nicht verstanden.
Aber eine Meinung. Aber eine Meinung. Aber eine Meinung.
2) „keinen interessiert’s“
toll, wie der Plappernde schließt: Was ihn nicht interessiert, das interessiert niemanden. Dabei hat er keine Ahnung,
dass NewKidOnTheBlog seit mehr als drei Jahren hier der mit Abstand kompetenteste und wichtigste Blogger ist.
Immer ist er durch Dick und Dünn vorweggegangen und hat mit seiner Laterne den Weg ausgeleuchtet.
Was NewKidOnTheBlog zu sagen hat, das interessiert hier gewaltig.

In diesem Blog ist es vielleicht so,
dass die neue Währung der Raum ist,
den man derart mit Unsinn flutet,
dass die sinnvollen Beiträge verschwinden.
Und dann beherrschen Andere das Feld: z. B.
pump and dump wie (vielleicht) bei Paion?
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Nun haben sie es also geschafft, die Akteure von „aktienverchecker.id“
und die berühmten „Sex-Investoren“, deren Ausbildung bei den größten
Wirtschaftsprofessel-Ohren (wohl mindestens 2,10m) jeder von uns kennt:
Sie haben den Aktienkurs unseres Unternehmens abgeschossen, wie es
im geheimen Buch des coolen Abzockers steht. Und morgen geht’s weiter.
Oder?

10-Tages-Chart bei Tradegate

Die potentiellen Käufer unter den Kleinanlegern werden abgeschreckt
mit der Warnung, nicht ins fallende Messer zu greifen. Na logisch!
Da folgen die natürlich alle brav. Wer will schon blutige Hände sehen?
Und dann auch noch die eigenen? Und überhaupt: Biotech! Man weiß ja,
wie gefährlich das schon grundsätzlich ist! Völlig unnötig zu schauen,
wie es da um die Details im konkreten Fall bestellt ist. Und schon gibt es
praktisch keine Geldkurse da unten, wo gewisse Leute gerne ganz allein
und ungestört im Trüben billig fischen wollen.

Die bereits investierten Kleinanleger bekommen Panik und überlegen,
schnell noch zu verkaufen. Ihre Angst wird kräftig geschürt durch
die süffisant aufgezählten, scheinbar objektiven Unterstützungszonen
irgendwo da unten. Und sie rechnen schnell mal ihre Verluste durch:
nicht die realen, sondern die, die entstehen werden, sicher wie das
Amen in der Kirche, weil ja die Experten …

Zusätzlich treten „Verstärker“ auf, die eine bestätigende Story finden:
(findet man immer! egal wie absurd! ich bring gleich auch noch eine!)
Putin ist böse und die Biotechs überhaupt und in China fällt sicher
ein Sack Reis um. Wenn nicht heute, dann ganz bestimmt morgen.

Doch gewisse wichtige Punkte werden dabei gern übersehen oder verschwiegen:

1) Welche Relevanz hat es, wenn z. B. 20Tsd. EPI zu 4,60 € umgehen,
während es 13 Mio. Aktien gibt, die nicht gehandelt werden, sondern in
festen Händen sind (wie Abbingworth, Gerber, Taapken, aurakel, NewKid und erdlink)?

2) Stört es mein Vermögen, falls EPI morgen auf dem Papier um 10% fallen,
wo ich doch damit rechnen muss, dass sie jederzeit, spätestens aber
in zwei bis vier Wochen bei der Zulassung um z. B. 150% steigen werden?
Oder: Welches finanzielle Risiko habe ich, wenn ich die Aktien jetzt verkaufe!
Z. B. das Risiko nur zu erheblich höheren Kursen zurückkaufen zu können,
weil der Rebound nach dem Abfischen der Stopp-Loss-Marken unter der
200-Tage-Linie oder unter dem lächerlichen „Gap“ in Minuten erfolgt,
weil dort alle Aktien bereits weggefischt wurden! (man nennt das sell-off)

3) Welche Relevanz hat die Chart-Technik überhaupt in einem Fall wie EPI?
Oder: Die fundamentale Lage beim FDA-Votum sprengt jede Chart-Technik.
Im Moment wird die Lage beherrscht von all den Leuten, die keine Ahnung haben,
aber Angst; real oder irreal spielt dabei keine Rolle, weil Angst biochemische
Prozesse ablaufen lässt, die das rationale Denken ausschalten: Der von Angst
Besessene kann nicht unterscheiden, ob seine Angst rational oder irrational ist.
Und die Grundlage der Chart-Technik ist in diesem Fall gar nicht gegeben:
Die Theorie dahinter lautet nämlich, dass sich in den Kursbewegungen
die Insider-Handlungen (auch die illegalen) bereits ablesen lassen, bevor
die kursbewegenden Nachrichten bekannt werden. Wer aber sind jetzt
die Insider? Vor der FDA-Entscheidung weder die Firmenlenker, noch die
institutionellen Investoren oder das Expertengremium, das sein Votum
abgegeben hat. Allerhöchstens die Mitarbeiter der FDA, die entscheidungs-
befugt sind. Ich sehe im Moment nur Angst und Unsicherheit, wodurch
die Anleger übersehen, dass jeder Verkauf nur dann ausgeführt werden kann,
wenn ein Käufer die Aktien mit echtem Geld bezahlt. Dieser aber muss
(offensichtlich!) von der Zulassung von Epis Septin9-Test durch die FDA überzeugt sein.

4) Auch die Story mit Putin ist natürlich Quatsch. Erstens, weil man allgemein
übersieht, dass es sich um eine perfekte psychologische Kriegsführung der USA
handelt: Es geht nicht um die Ukraine oder die Krim, sondern um süße Rache
für Edward Snowden: Weil Putin als Einziger ihn vor dem Zugriff der Amerikaner
gerettet hat, wird jetzt ein WIRTSCHAFTSKRIEG gegen Russland geführt. (Die USA
werden NIEMALS selbst Kriegshandlungen in Osteuropa ausüben!!) Damit
lenken die USA von ihrer NSA-Überwachung ab, die immer noch andauert,
gegen Freund und Feind, ohne Entschuldigung oder Erklärung, nicht einmal
an „verbündete“! Nationen. Und plötzlich sind die USA in allen westlichen Medien
wieder nur noch die Guten, während sie in Wirklichkeit Putin so sehr reizen und
in seinen Wunden stochern (dank NSA wissen sie genau Bescheid), dass er
seinen inneren Wolf von der Leine lässt und die USA die guten Gegenspieler
geben können. (Nicht, dass jemand etwa meint, ich fände Putin toll!
Keineswegs. Er ist kein Demokrat, sondern ein Diktator. Aber ich sehne mich
schon nach Kanzler Schröder oder Schmidt, die Obama entgegentreten und
sagen würden: Deeskalation heißt, mit Putin auf Augenhöhe zu reden und
nach einer pragmatischen Lösung zu suchen, bei der alle Seiten ihr Gesicht
wahren können. Und by the way: Wem schaden Wirtschaftssanktionen gegen
Russland mehr: den USA oder Deutschland? Werden hier zwei Fliegen mit
einer Klappe…? Der Exportweltmeister wird geschrumpft und Putin zerstört?
Die NSA kann weiter sammeln, der CIA foltern und die USA bleiben trotzdem:
„GOD’S OWN COUNTRY“! )
Doch zurück zu EPI unter Putin und der Krim-Krise: Glaubt ernsthaft jemand,
dass sich in einem halben Jahr alle Bewohner der USA keine Darmkrebs-
Vorsorge mehr leisten können? Wegen der Krim-Krise?

5) Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien. Schon deshalb nicht, weil ich
nicht die teuren Rechtsanwälte und Gerichtskosten gegen „aktienverchecker.id“
und die berühmten „Sex-Investoren“ bezahlen möchte. Aber angenommen
ich wäre Fonds-Manager, dann würde ich morgen oder übermorgen, jetzt,
da alle in den Osterurlaub aufgebrochen sind oder noch aufbrechen werden
& vorher ihre Stopp-Loss-Marken ins System eingeben, 5000 bis 10.000 EPI
nach unten schütten, um zu versuchen, dann 100.000 Aktien nach dem
Auslösen der Limite noch tiefer wieder einzusammeln, was sich sonst
keiner traut, aus Angst vor den beschworenen, blutenden... Bestellt oder nicht:
Diese Handlungsanweisung steht aufs Feinste in den Analysen der Analügsten.

6) Was kann man dagegen tun? Nicht hinsehen. In Urlaub fahren. Sich schöne
Tage machen. Das Glück jedes kleinen Momentes genießen (denn das Leben
ist zu kurz, um es mit Panikattacken zu verschlechtern). Und das Wichtigste:
so viele Kauforder aufgeben für so viele Aktien, dass sich das Schütten
nicht mehr lohnt.

Außerdem sollte man auch dieses Forum nicht mehr lesen. (Begründung spar ich mir.)

Ich empfehle nur noch die Beiträge von NewKidOnTheBlog zu lesen:
dazu führt folgendes Vorgehen:
1) die aktuellste Seite der Diskussion aufrufen, 2) über dem ersten Beitrag der
Seite finden sich zwei Reiter (drop-down-Menu), den rechten mit der
Bezeichnung „Ansicht: Normal“ mit der linken Maustaste anklicken 3) in dem
sich öffnenden Fenster bis zur vorletzten Zeile hinunterfahren und dort die
Worte „Beliebteste Beiträge“ mit der linken Maustaste anklicken 4) nun steht
ein Beitrag von NKOTB an erster Stelle (zu Recht). 5) mit der linken Maustaste auf den
Namen „NewKidOnTheBlog“ klicken. 6) in dem sich öffnenden Fenster auf
„öffentliches Profil ansehen“ klicken. Nun kann man 7) hinunter scrollen,
um zu sehen, ob NewKid etwas geschrieben hat, was man noch nicht kennt.
Wenn das der Fall ist, wenn aber nicht der ganze Beitrag angezeigt wird,
so kann man 8) die blaue Schrift „MEHR ANZEIGEN“ anklicken. Nun wird
der gesamte Beitrag von NewKidOnTheBlog angezeigt, ohne dass man sich
durch den täglichen Schwachsinn wühlen muss.

Da es im Moment nur um die Zulassung durch die FDA geht,
(die Aufnahme in die nationalen Krebsvorsorge-Programme
innerhalb der EU, wie D, F und GB werden danach relevant)
sind nur seine Beiträge von Interesse, da er sich als einziger in
diesem Forum mit den Fallstricken der FDA-Entscheidung auskennt!
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
es gibt echt leute hier die sich freuen wenn andere ihr geld verlieren.
armen schweine
ständiges hin und her zwischen Provokation und Frustation ...

ich stelle mir folgende Fragen:
Was kann Epi denn sagen zum Abstimmunsverfahren mit der FDA solange es nicht abgeschlossen ist ? Gab es je eine Pressemitteilung zum Inhalt von Gesprächen einer Bank mit der BaFin ?
Gibt es ein positiveres Zeichen als ein VV der Aktien im Markt kauft, im Anschluß an dem knapp ausgefallenen Adcom und nochmal nach der letzten Abstimmungsrunde vor der Zulassung ? Gib es ein positiveres Zeichen als ein ARV der Aktien im Markt kauft, wenn der größte Aktionär aus für dritte nicht nachvollziehbaren Gründen sich verabschiedet ?
In der Vergangenheit haben Organe nur bei KEs mitgemacht, was sagt der Kauf im Sekundärmarkt aus über das Timing einer kurzfristig anstehenden Finanzierung ?

Ja es ist frustierend, ja es ist langwierig, aber ich darf an eine Investment Grundregel erinneren: BARRIER TO ENTRY. Je höher die Hürde um so schwieriger wird es für Wettbewerber in den Makrt einzudringen. Und um so wertvoller wird Epi sein.

So Jungs und jetzt dürft ihr weiter spielen. Wie war das nochmal mit dem Stop loss ? Stop buy ? Stop & Go ?
STOP in the name of love !
die Meldung ist eindeutig positiv zu werten.
Eigentlich positiver als das positivste im Rahmen der positiven Varianten.

"Es ist geplant, die Studie mit Personengruppen durchzuführen, die nicht an Darmkrebsuntersuchungen nach den gängigen Vorsorgerichtlinien teilnehmen. Dabei könnten Patienten einbezogen werden, die in Darmkrebsvorsorgeprogrammen innerhalb der Gesundheitssysteme aktiv erfasst werden."

Dieser Satz bedeutet, daß man gezielt die Personen ansprechen und einschließen wird von denen man bereits weiss, daß sie Kolo und FIT ablehnen (Polymedco und Kaiser Permanente haben bestimmt 100 000 Namen parat !). => Rekrutierung wird im Handumdrehen abgeschlossen.


"ein adaptives Studiendesign einen frühen Abschluss der Studie ermöglichen könnte, wenn die statistische Signifikanz eindeutig erfüllt ist".

Dieser Satz bedeutet, daß der primäre Endpunkt ausschließlich aus der Durchführung des Bluttests besteht, und daß man die Studie frühzeitig abbrechen kann, wenn die verbesserte Teilnahme an einem Screening Program eindeutig (statitisch signifikant) belegt ist.

"Die sekundären Endpunkte der Studie beinhalten die Erfassung der Bereitschaft von Patienten im Anschluss an einen positiven Epi proColon® oder FIT-Test, eine Koloskopie durchführen zu lassen. Für diesen Endpunkt werden im Prä-Marketing-Stadium die Resultate beschreibend sein und müssen nicht als statistisch signifikante Ergebnisse berichtet werden. "

Das ist in meinen Augen der wichtigste Satz ! Er bedeutet, daß man nicht darauf warten muß, daß. der letzte EpiProColon positive Patient, sich entschieden hat, ja oder nein zur Kolo zu gehen. ( wo zieht man den Strich ? nach 6 Wochen oder 6 Monaten ?)

Also zusammenfassend: es dauert ein bißchen bis die Studie anrollt, dann geht's aber schnell bis sehr schnell, und die Beweislast ist minimal.

BACK ON TRACK !
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.107.491 von EnergyRango am 22.10.14 20:13:19
Zitat von EnergyRango: Wenn schon eine dringend erforderliche Kapitalerhöhung bejubelt wird, ist das für mich kein gutes Zeichen für die nahe Zukunft. Ich bleibe daher skeptisch und warte weiter ab...


Was soll das werden EnergyRango? Am Anfang dachte ich, Du lässt nur Deinen Frust über realisierte Verluste mit Epi raus. Mittlerweile wirkt es auf mich mittlerweile wie bashing. Nur warum? Jedenfalls will ich diese und weitere Aussagen von Dir nicht so stehen lassen, da sie zu kurz greifen und ein Bild erzeugen, dass meiner Meinung nach verfälscht ist.

Also: ja, eine Kapitalerhöhung ist erforderlich gewesen. Das ist nicht neu. Wenn man sich die Zahlen anschaut war von Epi auch mehrfach kommuniziert worden, dass zusätzliche Liquidität erforderlich ist. Welche Möglichkeiten hat Epi? Befürchtet wurde insbesondere, dass Epi Aktien am freien Markt anbietet, mit ungewissem Ausgang. Der Kurs wäre bei einer entsprechenden Ankündigung höchstwahrscheinlich abgeschmiert.

Was ist stattdessen passiert? BioChain, der Vertriebspartner Epis für China, vertraglich mit Epi verbunden, mit hohen eigenen wirtschaftlichen Interessen an Epiprocolon, nimmt mal eben für 5,3 Mille Dollar Aktien zu 3,08 Euro ab. Wovon hängt die Entwicklung des Kurses ab? Meines Erachtens in den nächsten Monaten von der Zulassung in China und der Entwicklung in den USA, Studienverlauf und -ergebnisse, Entscheidung der FDA. Evtl. noch etwas von der Entwicklung in Ländern, in denen Epiprocolon bereits zugelassen ist (Umsätze, evtl. Übernahmen durch KV (wobei das Spekulation meinerseits ist). BioChain wird in Epi investiert haben, weil sie von Epiprocolons Erfolg in China überzeugt sind. Mit der 5-Mille-Investition schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: sie stützen ihren Vertragspartner und partizipieren an deren erwarteten wirtschaftlichen Erfolg in Form steigender Kurse. Die mal angesprochene Vermutung, dass BioChain die 5 Mille in Epi bei fehlender Überzeugung in deren Produkt investiert hat, halte ich für wenig einleuchtend. Epi hätte das Geld auch am freien Markt bekommen, nur eben zu niedrigeren Kursen. Wenn BioChain nicht von Epi überzeugt wäre, hätte BioChain Epi diesen Finanzierungsweg gehen lassen können - haben sie aber nicht.

Zitat von EnergyRango: BioChain sitzt schon mit im Boot. Daher hätte ich es begrüßt, wenn man neue Investoren gewonnen hätte. Es muss einen doch stutzig machen, dass es da gar kein Interesse von anderen gibt bzw. die ihre Positionen abbauen.


Die Lösung mit BioChain war für mich absolut naheliegend und elegant, siehe obige Ausführungen. Worauf beruht Deine Aussage, dass es kein Interesse von anderen gibt? Hast Du rumtelefoniert und gehört "nö, wir haben kein Interesse?" Epi hat ohne größeren Aufwand die Finanzierung für die nächste Zeit sichergestellt. Wenn die Zulassung in China kommt, wird der Kurs steigen. Sollte dann weiterer Liquiditätsbedarf bestehen und das Mittel der Kapitalerhöhung gewählt werden, ließe sich mehr Geld bei Ausgabe weniger Aktien beschaffen. Und Interessenten werden auch da sein. Für mich scheint die vergleichsweise geringe Aktienausgabe an einen bestehenden Partner daher strategisch optimal zu sein.

"die ihre Positionen abbauen." ?? Sorry, aber das ist spekulativer Unfug erster Klasse. Nachweis, Beleg??


Zitat von EnergyRango: Die KE beträgt ca. 4 Mio. Euro von denen schon über 1 Mio. für die FDA-Studie gebraucht wird. D. h. man nur die notwendige Studie finanziert und ein paar Monate Zeit gekauft.
Außerdem ist BioChain doch viel mehr Amerikaner als Chinese, daher wird man sich an der FDA-Entscheidung orientieren. Neben "don´t fight the FED" gilt in den USA nämlich auch "don´t fight the FDA".


"BioChain viel mehr Amerikaner als Chinese" ?? Häh? Was soll das? Hast Du Dich mit diesem Unternehmen jemals wirklich auseinandergesetzt, eine eigene DD gemacht?
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.292.367 von galleien24 am 10.02.17 16:41:02
Zitat von galleien24: Arme Spiele dieser CEO hat sich noch nie zu was geäußert. Er gehört eher auf einen trödelplatz als zu spielen.


Wenn ich mir Deine bisherigen Post´s so ansehe, dann ist da nur beleidigendes Geseiere Richtung der Vorstände der von Dir kommentierten Gesellschaften (Epi und QSC), sonst nichts Substantielles.

Darauf können wir hier verzichten. Wer dem zustimmt, gibt einen grünen Daumen.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Daher will ich mich einen kleinen Schritt vorwagen und
auf einige Aspekte eingehen, die in diesem Forum und/oder
in der Diskussion über Krebs regelmäßig unterbelichtet werden.

Wenn man hört, dass ein Krebskranker mit Chemotherapie
behandelt wird: Was stellt sich Manfred Mustermann dabei vor?


Der Mensch bekommt eine wirksame Therapie und ist anschließend gesund.

Oder etwa nicht?

Erinnert sich noch jemand an die Diskussionen im EPI-Forum,
dass es schrecklich sei für die bis zu 20% Getesteten,
die falsch positiv sind und unnötig unter Todesangst leiden müssen?
Das wurde hier als Argument gegen eine Zulassung ins Feld geführt.

Und nun zurück zur Chemotherapie (und ihrer unbekannten Realität):
Bei meiner seltenen Krebsart (Karzinom in den Gallengängen der Leber)
reagieren nur etwa 45% der Karzinome und Metastasen auf die Chemotherapie.
Der „kleine REST“ von 55% wächst unvermindert weiter, als gäbe es
keine Therapie oder gar, als hätte man den Tumor gedüngt. Wohlgemerkt:
Die „Neben-wirkungen“ (wenn auch nicht alle bei jedem) treten zu fast 100% auf.
(Alle reden vom Haarausfall, ich nicht: der ist harmlos. Die anderen Nebenwirkungen
dekliniere ich nicht durch, außer einer: Langzeitfolge von Chemo ist Leukämie.)

Und was glaubt ihr: Wie viele wagen es, in dieser Situation zu sagen:
Ich will keine Therapie. ??? 55% ist mir ein zu großes Risiko ???


Ich kenne die Zahl nicht. Ich schätze aber maximal 2 bis 5%.

Nur eines weiß ich ganz sicher:
Ich wünsche mir Biomarker für jede Krebsart
und 100% frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen,
weil Operationen dann eine hohe Erfolgsrate haben.
An dieser Stelle gestatte ich mir selbst den Hinweis,
dass die Beschäftigung mit dem Tod nicht etwas ist,
das man vermeiden, ja sogar ausmerzen muss.
Bewusst jeden Moment genießen,
statt die Lebenszeit sinnlos zu verplempern:
Das kann der Gedanke an den Tod bewirken.
Und damit gewinnt man erheblich an Lebensqualität.


Ich habe dazu auf meiner Homepage Krebsleben.de
Dinge aufgelistet, die sich mit der Diagnose verbessert haben.
Da nur wenige Leute die Homepage besucht haben
(ich vermute, weil sie nur Gejammer erwartet haben),
konfrontiere ich euch hier mit diesen positiven Gedanken.
Auch wenn das nicht 100% zum Thema EPI gehört, so münden
meine Beiträge vielleicht doch in die Debatte „ethisches Investment“
und in der Besinnlichkeit der Adventszeit mute ich euch das zu.

Dinge in meinem Leben, die sich mit der Diagnose "Krebs" verbessert haben:

1) Jeden schönen Moment genießen können?
Das geht so leicht, wenn man nichts erwartet.
2) Große Ziele? Nur noch, was ich schnell
und leicht erreichen kann. Also mehr Erfolge.
3) Lotto spielen? Geld gewinnen? Ich will
nur noch, was Geld nicht kaufen kann:
Die Zeit mit lieben Menschen verbringen.
4) Ich spare nicht mehr für große Wünsche.
Stattdessen wähle ich lieber viele kleine
und lebe sie einfach sofort.
Das macht viel häufiger glücklich.
5) Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden?
Das fällt so leicht wie nie zuvor im Leben.
6) Unglaublich viel Zeit und Energie haben?
Ja, weil ich mich für den ganzen Schwachsinn
dieser Welt nicht mehr interessiere: Klatsch
und Tratsch, unnütze Medienaufreger, Sport,
Fernsehverdummung, Talkshows, Promis.
7) Mehr auf die inneren Bedürfnisse hören? Ja.
Konsequenter „nein“ sagen können? Ja.
Radikaler leben? Ja, aber verantwortlich.
8) Die Zeit dehnt sich wie in ständiger Zeitlupe.
Vielleicht weil ich jeden Moment mehr beachte? Weil
ich mich aufs Wichtige beschränke und mehr schaffe?
9) Die Rente? Ist für mich keine Sorge mehr.
10) Demenz? Pflegeheim? Betrifft mich nicht.
11) Ein schwerer Unfall? Ein Terroranschlag?
Dann ist das Krebsleiden gleich vorbei.
12) Ist das Essen gesund? Wieso? Ich sterbe
sowieso bald. Hauptsache es schmeckt mir.
13) Jetzt noch das große Glück? Die große Liebe?
Es gab immer nur das kleine Glück in den
Momenten. Alles andere ist leerer Wahn.
14) Das Leben von Grund auf ändern?
Wozu denn noch? Jetzt ist es so,
wie es war: Unveränderbar.
15) Ich muss kein toller Hecht mehr sein.
Ich weiß, dass ich krank bin. Daher
setze ich mich nicht mehr so unter Druck.
Was nicht mehr geht, das geht nicht mehr.
16) „Die Zukunft“ ist das nächste weiße Blatt,
das sich erst im Erleben füllt.
17) Nur noch „Last Minute“ buchen.
„Nächstes Jahr im Sommer“ ist gelogen.
18) Ich muss keine noch schickeren Sachen kaufen,
wenn die "alten" ihre Funktion noch voll erfüllen.
Das spart viel Geld und die Zeit des Suchens.
19) Es noch mal krachen lassen? Bin ich denn
der Typ dafür, wenn ich’s nie zuvor getan?
20) Muss ich noch was Neues lernen,
das ich im Grab nicht brauchen kann?
21) Gründlich lernen muss ich jetzt
nur noch das Abschiednehmen.
22) Verantwortung für diese ganze Erde?
Die überlass ich leicht den Lebenden.
23) Alle Machtspiele und Kriege dieser Welt?
Ich bin schon nicht mehr von dieser Welt.
24) Eine große Tat vollbringen, die man
sich nur leisten kann, wenn man
nicht mehr lange zu leben hat.
z. B. Whistleblower werden und
Umweltzerstörungen der eigenen Firma
oder menschenverachtendes Verhalten
seines Staates der Weltöffentlichkeit
bekannt machen.

Hier noch zwei weiterführende Artikel dazu:
zuerst eine Negativliste:
http://www.stern.de/panorama/buch-einer-krankenschwester-was-sterbende-am-meisten-bereuen-1782966.html
Und dann eine Positivliste:
http://www.zeit.de/2013/44/arbeit-gluecksforscher-howard-gardner/komplettansicht
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Moralisch Leben und ethisch investieren

Meiner Ansicht nach liegt unserer Existenz heute ein Zielkonflikt
zugrunde zwischen der Erhaltung der Lebensgrundlagen
auf dieser endlichen Erde und dem unendlichen Egoismus
jedes einzelnen Menschen
.

Jede Art (nicht nur der Homo Sapiens) ist mit dem unbedingten Willen
zu leben ausgestattet. Dazu gehört der absolute Egoismus,
es sich gut gehen zu lassen, sei es auch auf Kosten anderer
(die Gier gehört nicht nur zum "Finanzhai", sondern zu jedem Individuum
bis "hinunter" zum "Hartz4-Betrüger").

Doch angesichts des vollständigen Sieges der menschlichen Rasse
über alle feindlichen Lebensbedingungen gerät das Ökosystem
immer mehr aus dem Gleichgewicht. Subjektiv aber sieht
das Individuum nicht ein, warum es sich selbst auch nur
im geringsten Maß beschränken sollte. "Mein Anteil ist doch
verschwindend gering. Sollen doch erst mal die andern...",
lautet eine beliebte Entschuldigung.

Objektiv ist das Maximum an Glücksgefühl für jedes Individuum
festgelegt durch die Ausschüttung von Hormonen im eigenen Körper
.
(das habe ich nirgendwo gelesen. Das ist meine eigene Analyse.)
Daher können wir subjektiv kein größeres Glück empfinden,
je mehr wir konsumieren. In meinen Augen liegt
größeres Glück in der "Sozialen Kompetenz" (siehe Wikipedia).
Mehr soziale Kontakte und weniger Medienkonsum.
Mehr und tiefere Freundschaften statt immer neue,
größere, bessere, schnellere, billigere Waren,
die ihren Neuheitskick schnell verbrauchen
und sich bald unauffällig in den grauen Alltag integrieren,
woraufhin das Ego nach einem neuen Kick schreit.

Ob wir es schaffen werden, unsere Wertvorstellungen
noch rechtzeitig vor großen Katastrophen zu ändern?
Ich weiß es nicht. Sicher bin ich mir aber darüber,
dass es so nicht weitergeht und dass wir als Bürger,
als Konsumenten und als Investoren nicht nur passiv sein können,
sondern aktiv werden müssen, rein schon aus egoistischen Motiven:
Um die Grundlage unserer Existenz für uns und unsere Kinder zu sichern.

- In Shanghai ist derzeit die Luft so belastet, dass die Menschen zuhause bleiben müssen
(und wie lüften sie?)
- Über die radioaktive Belastung der Region Fukushima darf bald nicht mehr berichtet werden.
(sie hängen nicht den Verursacher, sondern den Überbringer der Nachricht)
- US-amerikanische Unternehmen propagieren das Fracking und vergiften die ganze Erde
(und wie waschen sie den Giftcocktail wieder aus dem Trinkwasser heraus?)
- In Südamerika bringen „clevere“ Finanzinvestoren auf Hunderten Quadratkilometern
besten Ackerlandes den Genmais aus, nachdem sie zuvor die gesamte Flora und Fauna
mit dem entsprechenden Gift vernichtet haben, das nur den Genmais leben lässt.
(und wie lässt sich das Ökosystem jemals in der Zukunft wieder herstellen?)
- Ein französisches Unternehmen verkaufte den Frauen billiges Silikon als Implantat.
(Als es an die Haftung ging, waren sie pleite.)
- Weltweit gehen die verschiedenen Mafia-Organisationen skrupellos über Leichen
(und töten auch jeden aus den eigenen Reihen, der gegen die Regeln verstößt)

Das sind nur einige Beispiele. Es dürfte hunderte oder tausende geben,
die noch niemand kennt. Daher glaube ich, dass es nicht ausreicht,
als Konsumenten solche Unternehmen zu boykottieren oder
als Investoren solche Unternehmen zu meiden:
Das zerstört noch lange nicht ihre unethische Geschäftsgrundlage.

Durch meine Krebserkrankung bin ich auf die Idee gekommen,
dass ich die Verbesserung der Welt mit folgendem Appell befördern kann.
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Leerverkäufe ? Drücker ?
ich halte gar nichts von solchen Verschwörungstheorien. Die Realität ist viel einfacher.
Es gab in den letzten Monaten 2 Kategorien von Abgebern:
1) welche die eine WA Tranche gezeichnet und bekommen haben.
Per Definition haben diese Leute, ich vermute ausschließlich Einzelaktionäre, einen Altbestand von mindestens 100T St gehabt. Wieviel es waren weis ich nicht: 3,4,5,6 oder gar noch mehr ? Wir werden es vermutlich rausfinden , wenn der US Investor den Saldo ausübt und melden muß. Diese Leuten haben bestimmt nicht die Absicht gehabt die Position bei 5.86 zu verdoppeln, ergo haben die den Altbestand über den Markt verkauft, mit der Gewissheit durch die WA den Altbestand wieder herstellen zu können. Das waren diese 10T und 20T Blöcke, die alle hier berunruhigt haben.
2) Altaktionäre, die irgendwann seit August 2013 auf den Zug gesprungen sind und vor dem Panel Gewinne sichern wollen. Diese Kategorie ist bunt gemischt, private, profis egal. Gemeinsam ist die Motivation: Risikominimierung vor einem binären Ereignis. Vielleicht glauben die an das Produkt, vielleicht auch nicht. Es ist nicht relevant. Fette potentielle Buchgewinne, realisiren, Punkt.

Was belastet hat, war die erste Kategorie. Sie ist unprofessionnel an die Sache herangegangen (die Blöcke waren wirklich sehr offensichtlich), mußte unbedingt vor dem 26. März duch sein und hatte je nach o.g. Annahme zwischen 300T und 600T St in den letzten 10 Wochen zu verscherbeln.

Man kann, sollte es positiv sehen: trotz allem ist der Kurs gestiegen.
Ich werde in der Nacht vom 25. auf den 26. sehr gut schlafen.
Und noch besser in der folgenden Nacht :-)
Diese perfiden Amerikaner verwundern mich doch immer wieder: Für die Zulassung eines Tests (keines Medikaments!) zur Darmkrebsfrüherkennung dreht man am ganz großen Rad, aber gentechnisch veränderte Lebensmittel kommen in Umlauf, ohne dass der Produzent auch nur ansatzweise deren Unbedenklichkeit nachweisen muss. Wie kann man eine solche Nation ernst nehmen...
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Zitat von lawmeetstax: @newkid

Mir ist in der Meldung aus China aufgefallen, daß zwar eine tolle Sensitivität und Spezifität erzielt wurde, gleichzeitig aber auch ausdrücklich erwähnt wurde, daß bei 1000 Probanden immerhin 300 Krebsfälle zu verzeichnen waren. Es handelte sich also um keinen Querschnitt der Bevölkerung, sondern vermutlich um Verdachtsfälle. Läßt dies vielleicht die Schlußfolgerung zu, daß innerhalb der Probandengruppe der Anteil an fortgeschrittenen Stadien wohl auch überdurchschnittlich hoch war? Ich frage deshalb, weil die Erkennungsrate bei Stadium IV ja deutlich höher ist als bei Stadium I oder II, denn dann könnte die gute Erkennungsrate auch auf diesen Umstand zurückzuführen sein.

@ zum Protokoll

Achtung: Es steht noch keinesfalls fest, daß falsch ausgezählt wurde. Es wäre ebenso gut möglich, daß die Einzelvotings schlicht falsch vorgelesen wurden. Dann läge dort der Fehler und das Zählergebnis wäre richtig. Es heißt also abwarten


Frage @newkid
wie wissen zu wenig über das Studiendesign, aber wahrscheinlich hast Du recht. Ich vermute, daß die Studie in dem Design vergleichbar ist mit der CE Markierung Studie, und deshalb auch die fast identische Ergebnisse. Case control Studie mit 300 Krebsfällen und 700 Kontrollfällen wäre meine Vermutung. Diese Ergebnisse verschönern das wahre Bild der Performance im prospektiven Setting so viel is sicher. Wir wissen aber mittlerweile was der Test kann: 70-75% Sensitivität und 85%-90% Spezifizität. Und diese Werte machen ihn zweifelsohne sehr wertvoll.

@ zum Protokoll
muss ich Dir erneut recht geben.
Am Anfang bestand Zweifel an meiner inoffiziellen Version. Dann kam die FDA Version, und Du hast recht, die letzte Möglichkeit das 5:6 negative Votum aufrecht zu erhalten, wäre, daß die Einzelvotings falsch vorgelesen wurden.
ABER. Es gibt nur 2 Rechtfertigungen die das yes oder no nicht enthalten. Nur die Kommentare von dr Caggana und von dr Gallagher beinhalten keine Wiederholung der Abstimmung.

Dr Gallagher wird zitiert mit dem Satz "I WOULD BE MUCH MORE COMFORTABLE IF those limitations and whatever were worked directly into the proposed intended use rather than remaining outside of it". Was soviel bedeutet wie "ich würde mich wohler fühlen, wenn die Einschränkungen gleich im Label mitaufgenommen würden".
Es gibt nur 3 Auslegungsmöglichkeiten
a) "Ich habe mit Ja abgestimmt, aber ich würde mich wohler fühlen, wenn die Einschränkungen gleich im Label mitaufgenommen würden".
b) "Ich habe mit nein abgestimmt, aber ich würde mich wohler fühlen, wenn die Einschränkungen gleich im Label mitaufgenommen würden".
c) "Ich habe mit nein abgestimmt, aber ich würde mich wohler fühlen, und mit ja abstimmen, wenn die Einschränkungen gleich im Label mitaufgenommen würden".

b) macht keinen Sinn, c) ist theoretisch möglich aber die Unterstellung ist zu gewaltig, deshalb ist a) mMn die einzige mögliche Interpretation

Dr Caggana wird zitiert mit dem Satz "I ALSO went for the reasonable assurance and the effectivenes on the data that was presented and then the CAVEAT on the intended use and the longitudinal study. That seems like it's you know we all agreed was going to be done. THIS WAS MY ASSERTION ALSO".
Die 3 Wörter in Blockschrift sprechen eindeutig für ein Ja, wobei das Wort ALSO am eindeutigsten ist. Warum ? Weil die Ausführung von Dr Caggana unmittelbar der von Dr Mc Shane folgte, und der hatte alle 3 Fragen mit Ja beantwortet.

Ich bin deswegen fest davon überzeugt, daß das Votum eigentlich 9/0/1, 6/4/0 und 5/4/1 war, bin aber genau so überzeugt, daß die Zulassung mit dem falsch verkündenten Ergebnis kommt. Weck und Lipkin haben mit nein abgestimmt, sagen aber ausdrüclich, daß sie mit einer enger definierten Zielgruppe ja abgestimmt hätten. Und da die FDA selbst gegen den Wusch der Firma wie wir beim cc erfahren haben auf eine breit gefasste Zielgruppe bestanden hat, würde sie sich mit einer Ablehnung in den Fuß schiessen !!! Es besteht kein Zweifel, daß die Zulassung sehr bald ausgesprochen wird.

Die Wahscheinlichkeit ist mit dem FDA Protokoll von 100,0% auf 100,00% gestiegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.093.768 von medigene101 am 03.06.14 14:41:10HV ist seit 12 Uhr vorbei. Habe heute leider keine Zeit, morgen etwas mehr.

Pronzyndksy gab zunächst ein Statement, dass es für ein so kleines Unternehmen wie epi eine "bescheidene" (eigentlich wollte er wohl was anderes sagen) News sei. Er habe bei Roche etwa 5-8 solcher Zwischenbescheide bekommen, bei allen sei das Problem lösbar in einer Zeit von 4-18 Monaten gewesen, Frau Kessler habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

Taapken sprach von großer Enttäuschung, nachdem er drüber geschlafen habe, sehe er aber nach aktivem Dialog mit der FDA einen gangbaren Weg. Es handele sich um eine "kleine" Studie, die man schon mal in Berlin gemacht habe (Willst Du Schlauch im Ar***? Oder Piekser?) und wo das gewünschte 20% Schlauch und 80 % Piekser Ergebnis rauskam. Dies seien allerdings Deutsche Daten und keine Amerikanischen, so dass man die seitens der FDA verstehen könne.
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Vergesst bei der ganzen Arroganz der Amis nicht, das wir etwas von denen wollen - nämlich ihren Markt!
Da bleibt im Interesse des großen ganzen eben auch die Speichelleckerei nicht aus.
Wie schon oft formuliert - es hat sich am vermarktungsmodell nix geändert, nur eine (weitere nervende) Verzögerung. Das Produkt wird sich durchsetzen, das wird auch die geforderte Studie deutlichst unterstreichen! Ich vermute das ganze wird wie bei der ersten Umfrage laufen.
http://www.epigenomics.com/de/news-investors/news-media/pres…
Da gabs im übrigen auch schon einen Einblick einer Umfrage von Quest Diagnostics an 1300 Leuten bezüglich Akzeptanz von Epi ProColon.

@Erdlink: Evtl.bist Du ja noch Stiller mitleser - Ich wünsch dir alles erdenklich gute und noch eine schöne Zeit. Danke für deine vielen und guten Beiträge!
@NKotB: Scheiß auf das Gerede der anderen, die, die schon lang Investiert sind wissen um deine fachlichen Beiträge und deine guten Recherchen.
@einige: Keiner hat was gegen Kritik, aber dieses unargumentierte "alles Scheiße" könnt ihr im Exact-Forum loslassen, denn da ist es zutreffend.
Und sich dann noch beweihräuchern zulassen wenn der Kurs fällt "hab ich schon immer gesagt-alles Scheiße" ist so unkonstruktiv...aber egal, daran erkennt man wenigstens gleich die Trolle.
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Mal ein wenig Off-Topic. Ein bisschen.

Ich habe das Gefühl, dass es hier im Forum drei Gruppen gibt:

1) Menschen, die Epi gekauft haben, weil darüber irgendwo geschrieben wurde. Ich gehe davon aus, dass diese Gruppe sich mit Epi nicht gut genug auseinander gesetzt haben. Nach dem Motto - gute Gewinnchancen, kaufen. Diese Gruppe äußerst sich dann entsprechend euphorisch oder frustriert - je nach Schwankung des Kurses.

2) Menschen, die ihr Selbstwertgefühl durch das "Leid" der anderen steigern. Eine Gruppe für sich. Fällt der Kurs, sind sie sofort da um zu schreiben - ich habe ja gesagt. Steigt der Kurs leicht bzw. fällt der Kurs ein wenig, liest man - das wird nichts. Steigt der Kurs nachhaltig - hört man von den Menschen nicht. Und dann geht's von Vorne los. Ich vermute sogar, dass diese Menschen selbst ein wenig mit der Aktie traden. In diesem Fall sind es immer die Gewinner, egal ob der Kurs fällt oder steigt - die "coolsten" von uns also.

3) Menschen, die sich mit dem Produkt auseinandergesetzt haben und an das Produkt glauben. Diese Menschen lächeln, falls der Kurs steigt und seufzen ein wenig, wenn der Kurs sinkt - wie beim eigenen Kind, das sich gerade doof verhalten hat.

4) Die gibt es hier (im Forum) nicht ;) Die Menschen machen still ihr Geld und ziehen weiter. Das sind dann wirklich die coolen Leute =)

Leute, den Boden gibt es bei 0€. Für jede Aktie. Ob der Kurs dort landet - das ist eine andere Frage. Möglichkeiten gibt es unendlich, Wahrscheinlichkeiten nur im Bereich von 0% bis 100%. Man kann schnelles Geld machen, wenn man Glück hat. Aber wenn die Börse so einfach für jeden wäre, dann wäre das Geld einfach Wertlos.

Ich persönlich bin von dem Produkt überzeugt. Die Menschen, die anstatt einen Bluttest lieber eine Darmspiegelung machen, kann ich nicht verstehen. Es sei denn man macht es gerne. Das sind die Leute, die beim Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung auf die Betäubung mit dem Argument "das Gesicht fühlt sich so be*** an" verzichten. Egal welche Art von Krebs - je einfacher und harmloser (auch weniger peinlicher) eine Untersuchung ist, desto mehr Menschen werden bereit sein diese zu machen.

Wer überzeugt ist, den stören die Schwankungen fast nicht. Derjenige guckt sich die Nachrichten genau an bzw. wartet auf die Informationen. Dann kommt die Entscheidung - nachkaufen oder verkaufen?

Ich kann als Beispiel die Tesla-Aktie nennen. Nach der Brandmeldung ging es mit dem innerhalb weniger Tagen massiv runter. Zur meinen Freude. Ich habe nachgekauft. Weil ich vom Produkt überzeugt bin und die Reaktion tatal übertrieben fand. Es hat sich gelohnt.

Natürlich kann man sich irren. Aber ich habe kein Problem damit. Dann habe ich mich verschätzt. Punkt. Oder entscheidet sich jeder immer richtig?

Ich gehe nie All-In, egal wie verlockend die Aktie und meine Tagträume sind ;) Schnelles Geld ist für mich persönlich zu gefährlich. Man sagt ja auch immer - investiere nur das Geld, das du nicht bald brauchen wirst.

Viel Geld kann man auch mit Lotto machen. Möglich? Aber natürlich! Wahrscheinlich? ......

Grüße an jede Gruppe =)
So, das is mal der Text.
Wie gesagt es ist eine Zusammenfassung von allen Erkenntnissen zum Thema Darmkrebsfrüherkennung (screening) in den Staaten.

Screening hat was gebracht, und sogar mehr als man sich ausgerechnet hat. Die positiven Auswirkungen halten nämlich viel länger an als angenommen.

Beteiligung an Screeningmaßnahmen tritt auf der Stelle, 1/3 nimmt nie teil

Ein Bluttest, wie etwa bei Prostatakrebs mit dem PSA Test könnten dies ändern.

Und für Epi von besonderer Relevanz, Krebsfälle, die in den 5 Jahren nach einer Darmspiegelung entstehen sind mit großer Mehrheit dem Methylierungspathway zuzuordnen.


Abstract

In the US, colorectal cancer is the fourth most common cancer and the second most deadly. Screening is recommended, not only to reduce mortality, but to prevent cancer by detecting precancerous polyps. Many screening methods are available now, and newer methods based on molecular markers show promise for the future.

Why screen for colorectal cancer?

In the US, colorectal cancer is the fourth most common cancer, after breast, prostate, and lung cancers, and the second most deadly cancer after lung cancer; it will kill an estimated 50,310 Americans in 2014 [1]. Worldwide there are 1.4 million cases per year, making it the world's third most common cancer. But there is good news. In the US among people 50 years old and over, colorectal cancer incidence has been declining by 1.8% per year and mortality by 2.8% per year [1]. This is due to many factors, including improved treatments and adoption of healthier diets and other behaviors in this age group. But a large, and perhaps the largest, factor is widespread adoption of colorectal cancer screening among that age group. Almost two-thirds of that age group report using some form of colorectal cancer screening [1].

Colorectal cancer screening was first evaluated by a study in Minnesota that started in 1975 and was published in the New England Journal of Medicine in 1993 [2]. The investigators reported that after 13 years of follow-up, the group offered annual fecal occult blood testing (FOBT) had a 33% lower rate of death from colorectal cancer than the group not being offered any screening (the controls). A third group offered biennial (every 2 years) screening did not show any reduction at that time. However, 6 years later, after screening had stopped, the annual group still had a 33% lower mortality but the biennial group now showed a 21% lower mortality than the controls. Two other randomized trials of FOBT screening, one in the UK [3] and one in Denmark [4], studied biennial screening only and in 1996 confirmed reduced mortality levels in The Lancet.

The original Minnesota trial reported in a later New England Journal of Medicine paper [5] that annual and biennial screening with FOBT led to 20% and 17% lower incidence (as well as lower mortality) of colorectal cancer, respectively, after 18 years of follow-up. More recently, three other randomized trials of colorectal cancer screening, using an endoscopic method called flexible sigmoidoscopy instead of FOBT, have also reported reductions in both colorectal cancer incidence and mortality using a single screen or two screens 3 to 5 years apart [6-8]. From these trials it is clear that colorectal cancer screening has the capacity to lower both incidence and mortality.

What are the current recommendations and are they effective?

In the US, several groups, including the US Preventive Services Task Force, the American Cancer Society, and the American College of Gastroenterology, have published guidelines for colorectal cancer screening [9]. They currently all recommend screening beginning at age 50 by one of three methods: colonoscopy every 10 years, flexible sigmoidoscopy every 5 years, or FOBT every year.

FOBT is a test of stool samples for the presence of blood. Some are simple chemical tests (guaiac FOBT) and some are fecal immunochemical tests (FIT). Either form of FOBT is acceptable as long as it is sensitive enough to the presence of blood. The presence of blood is considered a positive test and indicates that the patient may have cancer or advanced pre-cancerous adenomas and requires follow-up with colonoscopy. Colonoscopy is an endoscopic method used to visualize the whole colorectum. Flexible sigmoidoscopy examines only the lower part of the colon and rectum, and if cancer or adenomas are found, follow-up with colonoscopy is also required to complete the examination. Although randomized trials have not been done to show colonoscopy's benefits, the efficacy of both FOBT and flexible sigmoidoscopy depend on colonoscopy to follow up findings on those tests.

Other tests that are available but not universally recommended are double-contrast barium-enema X-rays; 'virtual colonoscopy', a method of using computed tomography to visualize the colon using contrast media; and stool DNA tests that look for additional molecular biomarkers in the stool as well as occult blood. As more is learned about these methods, they may be more widely adopted.

The effectiveness of colorectal cancer screening so far is demonstrated not only by the decline in mortality that exceeds what is expected from improved treatment, but also by the steady reductions in incidence that have been observed in the US since 2006. However, about a third of the people who can benefit from early detection of colorectal cancer are not getting screened [10], and some of them are suffering and dying needlessly.
Recently, several large-scale studies have examined colorectal cancer screening. What did they find?

Three recent studies, all in the New England Journal of Medicine [11-13], that received considerable attention have shifted our understanding of screening. The first was an analysis of the long-term effects of FOBT screening on colorectal cancer mortality in the original Minnesota trial [13]. That report found that the effects observed at 18 years have continued through 30 years of follow-up, even though the study-directed screening ended in 1993. This somewhat unexpected finding demonstrates that the impact of screening may last much longer than we had assumed, and this raises its value in preventing death and disease. In addition, the longer follow-up provided more power to look at the effects of screening within subgroups by age and sex, and found that there may be more benefit of earlier screening for men, whereas the benefit for women may be from later screening at an age older than 50.

The second study used a cohort of individuals some of whom had undergone sigmoidoscopy or colonoscopy during the 20-year follow-up period to evaluate the impact of that procedure on incidence and mortality from colorectal cancer [11]. Although such an approach does not eliminate the potential for biases from self-selection or lead-time, the investigators found evidence of a reduction in both incidence and mortality among those who underwent endoscopy compared with those who did not. In addition, there was evidence that cancers diagnosed within 5 years of endoscopy were more likely to be of the CpG island methylator phenotype than those diagnosed more than 5 years later [11]. This has implications not only for adjusting surveillance periods based on evaluation of pre-cancerous lesions, but also for the development of molecular markers for early detection.

The third, most recent, study evaluated a test of DNA markers in stool [12]. Stools were collected and evaluated from nearly 10,000 individuals. A panel of DNA markers plus an FIT was compared with a stand-alone FIT for sensitivity to colorectal cancers and for advanced adenomas, and the DNA panel was found to be significantly more sensitive, though less specific (that is, it was more likely to identify a lesion, but was also more likely to misidentify a person without lesions as being positive for a lesion). A Food and Drug Administration panel has recently recommended approval of the test for early detection.

What needs to be done to improve screening?

How to increase the uptake of colorectal cancer screening in the asymptomatic population for which it is intended has been the subject of much research. Unlike other cancers for which early detection is recommended, colorectal cancer offers a number of choices for screening methods. This is both a blessing and a curse: a blessing because it allows flexibility in addressing the preferences and concerns of an individual considering screening, but a curse because it makes the public health message about screening less tidy and potentially more confusing [14,15]. A range of strategies have been studied, from directly mailing FOBT kits to screen eligible people to assigning 'navigators' for people who may be challenged in negotiating the options and restrictions of their own healthcare system. At this point, there is still much to be learned, as the proportion of the population using screening seems to have reached a plateau.

Non-invasive, genomic methods are often mentioned as the way to increase screening. What are they and will they improve uptake?

Increasing the performance of non-endoscopic screening methods as well as making them more acceptable to the individual are the primary benefits of genomic, epigenomic, and other molecular early detection markers. The stool DNA test in the recent New England Journal of Medicine paper detailed above [12] uses a panel of nine different markers (two hypermethylation markers and seven KRAS point mutations in addition to an FIT. Several groups are working on molecular markers that can be found in blood, including proteins such as carcinoembryonic antigen, mutated genes such as KRAS [16]; hypermethylated genes such as SEPT9 (encoding septin 9) [17]; and microRNA [18].

What does the future hold?

Although to date none of these blood markers has been proven adequate for screening, there is a good chance that one or a panel of such markers will eventually be discovered that is sensitive and specific enough for screening, much like what was done in the stool DNA test. Many believe that a blood test would help boost uptake of screening by providing an alternative to those who want neither endoscopy nor a stool test. The robust and rapid uptake of prostate-specific antigen (PSA) testing for prostate cancer despite the lack of clear evidence of efficacy can, in part, be attributed to the fact that it is a blood test and can be administered as a routine part of a standard physical in which blood is taken for cholesterol, glucose, and other substances. A similar test for colorectal cancer with the added benefit of clear evidence of efficacy should drive uptake of screening closer to the ideal 100% of the 50-and-over asymptomatic population. Given the rate at which molecular methods are becoming more and more precise and sensitive, I am optimistic that this goal is not far off.
Zitat von Rooobert: Hey Leute, jetzt scheint's ja nochmal deutlich runter zu gehen. Die Preisfrage ist: hält die 2?


Rooobert! Mensch! Schön, von Dir zu lesen! Was hälst Du denn von den neuesten Erkenntnissen zu den Wandelanleihen? Zu den Auskünften in der Telefonkonferenz zu den Anforderungen der von der FDA geforderten Studie? Von den Quartalsergebnissen? Von der Entwicklung der Zulassung in China?

Mensch, Rooobert, sach doch mal! Ach nee, falscher Ansprechpartner. Die Antwort wird egal, wie es in der Sache läuft oder sich auch nur der Chart entwickelt, lauten: ooooh, es geht bergab, ob wohl die 0,50 ct halten??
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.944.789 von derqesser am 04.10.14 16:34:55Langsam, langsam
Ich glaube es besteht ein Mißverständnis. Nein, EpiProColon wird nicht im Nachteil sein !!!!

Screening eligible average-risk patients identified as non-adherent by medical record will be eligible for the study.
1) man identifiert zunächst die Versicherten die den Screening Empfehlungen nicht gefolgt sind (non-adherent)

Potential subjects will be recruited to participate in a study via mailing and/or at a clinic visit.
2) Man lädt die Leute unter 1) ein, an einer Screening Studie teilzunehmen. Die Einladung (nicht der FIT Test !) kommt mit der Post nach Hause, ohne das ein spezieller Test gennant wird. (Da liegt glaube ich das Misverständnis bei einigen)

All study subjects will be enrolled at a clinic visit and will be randomized in two study arms.
3) Die Leute gehen in die Klinik, geben Ihre Personalien ab und unterschreiben die Einwilligung. Erst dann erfahren sie welchem Arm (und dem entsprechend welchem Test) sie zugeteilt worden sind.

Those assigned to Arm 1 will be offered a FIT test kit for home use. Those assigned to Arm 2 will be offered a blood draw for the Epi proColon test.
4) Arm 1 bekommt den FIT Test und geht nach Hause, Arm 2 macht vor Ort die Blutentnahme (oder weigert sich).

Hoffe daß es damit klar ist. Das Design ist auf keinen Fall zum Nachteil von Epi.
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Zusammenfassung
ich hoffe ich kann dem ein oder anderen etwas weiterhelfen.

(1) Wandelanleihen (WA):

Wenn ein WA-Inhaber die Wandlung durchführt, muss er Epi für die 200k Shares/WA ~600k€ zahlen. Diese Aktien liegen dann in seinem Depot. Liegen in diesem Depot mehr als 3% der verfügbaren Epi-Shares kommt eine Meldung (egal welche Aktien aus WAs oder direkt am Markt gekauft). Da keine Meldung kam hat keiner der WA-Inhaber aktuell mehr als 3% (~600k Shares). AKtuell dürfte max. 1-2 WA gewandelt worden sein. Es gab keine Pflichtwandlung.

(2) Abingworth LLP (ALLP):

ALLP hatte folgene Beteiligungen: 04/2010 = ~19% / 06/2014 = ~9% / 04/2015 = ~5%. Diese Beteiligungen wurden strikt reduziert (unabh. vom Zukunftspotential). Dies wird auch die Stimmrecht-Meldung bestätigt, da ALLP nun <3% erreicht (Meldpeflicht). Fakt ist das ALLP aussteigt und somit auf 0% reduziert. Dies sind ~1Mio Shares, welche einen erheblichen Teil dazubeigetragen haben dass der Kurs um ~20% nachgab. Diese Exit-Strategie hat rein gar nichts mit einer positiven / negativen Epi-Zukunft zu tun!

(3) Kostenerstattung:

In USA gibt es drei Standbeine (I) Medicare/Medicad (staatlich) und (II) PKVs (privat). Ca. 85% der Amerikaner sind durch I bzw. II versichert. Auf deren Basis ergibt sich ein Lücke bzgl. Darmkrebsfrüherkennung von ~25 Mio Amerikaner. Die Labore bekommen bei einem verkauften Test die Kosten (~140USD) von Versicherungen. Davon bleibt an den Laboren ca. 60USD hängen. Mit einer Bruttomarge von 70% und 50/50 Epi und Polymedco bleiben bei Epi pro verkauften Test ca. 20-25€ Nettgewinn hängen. Bei guter Marktdurchdringung (80% der ~25 Mio Amerikaner) kommt man locker auf eine MK von 500 Mio USD bzw. einen Kurs von >20€. Die Krux an der Sache ist dass dies Kosten ersteinmal von den Versicherungen übernommen werden müssen. Aktuell gibt es bereits den Test als Lizenzprodukt in USA (Vertrieb durch Lizenznehmer Quest/ARUP) und wird bereits von ein paar Versicherungen bezahlt. Wichtig ist an dieser Stelle das Epi das Geld bereits beim Verkauf an Polymedco erhält (keine Vorleistung durch Epi). Dies müsste zu einem direkten Umsatzsprung führen. Bzgl. Erstattung haben die großen Labore eigene Abteilungen die sich um diese Themen kümmern. Bei Medicair gibt es einen zentralen Antrag bzgl. Kostenerstattung. Epi wird an dieser Stelle entsprechend unterstützen.

(4) Prognose (persönliche Meinung)

Austieg von ALLP konnte man nicht ahnen (kleine Überraschung) und ist meiner Meinung nach zu 90% durch. Ich gehe davon aus dass bis Ende der Woche ALLP höchstwahrscheinlich bei 0% Beteiligung steht (eine Meldung kommt aber nicht mehr!). Von dieser Seite sollte kein Druck mehr kommen. Die WAs werden weiterhin monatlich reinplätschern (denk bis Herbst 2016). Dies sollte aber nicht so extrem ins Gewicht fallen.
Spätestens mit der HV im Mai gibt es Details bzgl. Status Kostenerstattung spätestens ab Ende Mai sind die Kursen von 5,xx Geschichte (im positiven Sinne).
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Man stelle sich vor ...
es gäbe ein Biotech-Unternehmen mit einem ausgereiften Produkt für einen Markt, der ein Marktpotential von einem Vielfachen der MK bietet. Die MK zieht aber nicht nach, der Kurs verharrt auf diesem Niveau. Es muss also einen Haken an der Sache geben. Naja – kann doch nicht so schwer sein, den zu finden:

1. Vermutung: wesentliche Zugangsvoraussetzungen für den Markt fehlen?
-> Fehlanzeige, weil: FDA-Zulassung , die inhaltlich den Vorgaben entspricht

2. Vermutung: dem Produkt fehlt die fachliche Anerkennung?
-> Fehlanzeige, weil: innovatives Produkt, Zukunft liquid biopsy, Zulassungen, China-Auszeichnung, EU-Forschungsförderung, Performance-Daten des Bluttests sind für eine Screening-Anwendung passabel …

3. Vermutung: die Konkurrenz ist übermächtig?
-> Fehlanzeige, nicht für die Zielgruppe zur Erhöhung der Screeningrate

4. Vermutung: es gibt andere Hemmnisse z.B. seitens der Politik?
-> Fehlanzeige, weil: Gesundheitspolitik hat die Ausweitung des Darmkrebsscreenings als erklärtes Ziel und ist sich bewusst, dass dafür neben Stuhltests ein neuer Screening-Ansatz nötig ist – das steigert die Chancen für die Erstattung erheblich, da die Alternativen zu Epi proColon fehlen

5. Vermutung: das Produkt hat sonst irgendeinen Makel (Patientenakzeptanz, Preis)?
-> Fehlanzeige, weil: Akzeptanz von blutbasierten Tests ist hoch; einfache Handhabung und wenig Zeitaufwand für die Patienten; der Preis scheint kein Hindernis für Erstattung zu sein: siehe Punkt 4 und vgl. mit Höhe der Erstattung bei Test von EXAS

6. Vermutung: es fehlt an der Finanzierung?
-> Fehlanzeige, weil: Cash-Bestand + Geld, das sukzessive durch Wandlungen hereinkommt / Kosten für die Vermarktung wegen Zusammenarbeit mit Partner gering … -> Unternehmen scheint auch ohne KE bis Ende des Jahres durchfinanziert zu sein

7. Vermutung: es gibt kein adäquates Konzept für die Vermarktung?
-> Fehlanzeige, weil: es gibt starke, erfahrene Partner für den Markt

Natürlich könnte man die Liste fortsetzen, aber es scheint keine substantiellen Bedenken zu geben, die gegen eine äußerst chancenreiche Zukunft der Epi-Story sprechen. Daher warte ich gerne und gelassen ab und bei Realisierung der Chancen wird es völlig gleichgültig sein, was der Kurs zwischen Mai und Dezember 2016 gemacht haben wird – wegen Großinvestor-Ausstieg, Zockerstrategen, Gewinnmitnahmen, KE-Angsthaltungen, enttäuschten Erwartungen, Vertrauenskrise, Abwartehaltungen … und weiß der Teufel aus welchen Gründen sonst noch. (Dass bei großen Chancen auch ein Risiko besteht, versteht sich von selbst – es geht nicht um 100%ige Sicherheit, sondern um das lukrative Verhältnis zwischen Chancen und Risiken.)

Hat man diese Überzeugung und die Bereitschaft zur (weiteren) mfr/lfr Anlage, baut man natürlich auf eine gute Umsatzentwicklung , die eben Zeit benötigt – kurzfristige Kurssteigerungschancen (Einstieg Großinvestor, Übernahmeangebot, Nasdaq-Listing …) bieten zwar einen zusätzlichen Reiz, man ist aber nicht auf deren Erfüllung angewiesen. Falls es in den kommenden Monaten nicht zu einem Einstieg eines Großinvestors bzw. zu einem Übernahmeangebot kommt (worauf ich nicht spekuliere, was ich aber auch nicht ausschließe), wird der Kurs voraussichtlich erst dann nennenswert anziehen, wenn erste Erfolgsmeldungen über den US-Umsatz kommen. Na und? Wenn ich an die Erfolgsstory glaube, spricht alles dafür, durchgehend investiert zu bleiben – dies gilt sowohl für den Fall eines plötzlichen, kurstreibenden Ereignisses als auch für langfristig-stetigen Kursanstieg.

Was ich nicht verstehe: wenn man früher an die Epi-Story geglaubt hat, warum sollte sich jetzt nach Zulassung etwas daran ändern – die Verunsicherung aufgrund des Kursverlaufs nach Zulassung führt offenbar zu Ängsten, dass jetzt unter den Anlegern die proColon-Vermarktungschancen geringer bewertet werden als vor der Zulassung oder gar, dass sie geringer sind – beides halte ich für unsinnig, diese Ängste sind irrational. Die Erklärung für den Kursverlauf liegt m.E. vielmehr darin, dass die Einschätzung zur Einpreisung der hohen Zulassungserwartung (sie war mit Unterbrechungen über Jahre sehr hoch) falsch war, was zu Verunsicherung geführt hat, und Anlegestrategien anderer Marktteilnehmer ihr Übriges taten.
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Hammer-News aus den US!!!
Payne, Jr. Introduces Legislation to Expand Colorectal Cancer Screenings to Underserved Communities
Bill seeks to provide Medicare coverage for FDA-approved qualifying colorectal cancer screening blood-based tests
Sep 29, 2016 Issues: Health Care
Washington, D.C. – Congressman Donald M. Payne, Jr. (NJ-10), Co-Chair of the Congressional Men’s Health Caucus, announced the introduction of legislation aimed at extending colorectal cancer screenings to underserved populations. The Donald Payne Sr. Colorectal Cancer Detection Act of 2016 (H.R.6275) would provide Medicare coverage for U.S. Food and Drug Administration-approved qualifying colorectal cancer (CRC) screening blood-based tests.

“Colorectal cancer is one of the most preventable forms of cancer, yet it remains the second leading cause of cancer death in the United States, mainly because 1 in 3 Americans do not stay up-to-date with their screenings. We need new and innovative tools to reach these patients,” said Congressman Payne, Jr. “While the Food and Drug Administration has recently approved a new blood-based screening test, which will enable historically underserved communities to more fully participate in screening, the Centers for Medicare & Medicaid Services reimbursement is not yet aligned with it. For this reason, I have introduced legislation that would include all FDA-approved blood-based screening tests with available screening methods and authorize equivalent CMS reimbursement. By doing so, we can finally close the gap and screen the unscreened.”

In April, the U.S. Food and Drug Administration (FDA) approved a non-invasive test that detects the presence of a DNA marker that may be present in the blood of patients with colorectal cancer. However, the Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) reimbursement for this test is not formally authorized despite the FDA’s rigorous review process.

The Donald Payne Sr. Colorectal Cancer Detection Act would provide Medicare coverage for all FDA-approved blood-based screening tests with available screening methods and authorize equivalent CMS reimbursement. The legislation is named after Congressman Payne, Jr.’s father, the late Congressman Donald M. Payne, who died in 2012 from colorectal cancer that was tragically detected too late for effective treatment.

The bill is cosponsored by Congressman Charlie Dent (PA-15) and Congressman John Delaney (MD-6).
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Hallo!

Irgendwie ist es ein bisschen langweilig hier um die Aktie bestellt. Ich würde von Euch gerne Einschätzungen zu EPIGENOMICS hören und erfahren, was Ihr der Aktie und dem Unternehmen zutraut.

Habe gerade das Orderbuch gesehen und bin einigermaßen schockiert:
Kauf 5,40 900
5,35 2.000
4,90 10.000
4,55 1.420
4,54 1.408
4,52 1.075
4,51 2.000
4,50 650
4,49 2.000
4,48 1.709

Verkauf

500 4,30
2.000 4,27
1.050 4,20
350 4,10
8.000 3,70
250 3,40

Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
12.150 1:1,91 23.162

Bis € 3,70 stehen da in ewta so viel Aktien auf der Kaufseite, wie bis 4,49 auf der Verkaufsseite!

Bin nun kein Orderbuch- und ChartFundamentalist, sondern versuche, immer möglichste alle zur Verfügung stehenden Informationsquellen zu nutzen, das heißt natürlich vornehmlich Fundamentaldaten.

Ich bin der Meinung der Wert ist ein typischer Startup-Zock. Entweder, die können wirklich was (was Produkt und Management angeht), dann kann es sich extrem lohnen, oder die Ideen waren nur solche, erweisen sich als nicht wirtschaftlich nutzbar und das Geld ist weg wenn man zu spät verkauft.

Was meint Ihr?

Gruß, aub
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Jefferies hat gestern ein Investoren Treffen mit Exact Sciences Management organisiert. Nichts neues von CEO Conroy, den üblichen mega-bullischen Ausblick, bis auf ein Detail, was für Epi wiederum sehr positiv ist: Palmetto GBA, der wichtigste der 9 Medicare privaten Sub-Unterhnem hat seine Rückerstattungssätze für die Tier 2 Molekular Tests bekannt gegeben. Der CPT Code 81401, also der wo EpiProColon mitgeführt wird, wird mit USD 139 zurückerstattet. Palmetto ist die Referenz Organisation, die anderen richten sich nach ihr, und der Schnitt aller wird als minimum von CMS landesweit zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt. Tolle News.
Hier etwas sehr Erfreuliches aus den USA zu Epi procolon und zum Konkurrenzverhältnis zu Exact cologuard:

www.effectivehealthcare.ahrq.gov/ehc/assets/File/Cancer-Horizon-Scan-High-Impact-1312.pdf

Es handelt sich dort um eine Aufstellung einer US-amerikanischen Behörde (wie offiziell und welchen Status die Behörde genau hat, weiß ich leider nicht, sie scheint aber zum Gesundheitsministerium zu gehören). Es geht dort um Medikamentenkandidaten und andere medizinische Produkte, die in Kürze einen bedeutenden Einfluß auf das Gesundheitswesen in Amerika haben könnten.

Die Aufstellung erfolgt zweimal im Jahr, für den Bereich "Krebs" zuletzt vor Kurzem im Dezember 2013. Die Behörde hatte zunächst eine Vorauswahl von 38 Krebs-Produkten getroffen, die aus ihrer Sicht vielleicht ein "High Potential" haben könnten. Nach dieser Vorauswahl hat man zu jedem Produkt je 7 Experten befragt hinsichtlich des vermuteten Einflusses auf das Gesundheitswesen (Wirksamkeit/Akzeptanz/Kosten etc.). Nach Rücklauf der Expertenmeinungen hat man für jedes Medikament/Produkt entschieden, ob ihm ein "High Potential" zuzugestehen ist. Von 38 Produkten wurden 17 ein "High Potential" zugestanden, 14 davon wurden in der eingangs erwähnten Aufstellung im Einzelnen nach ihrem Für und Wider dargestellt. Innerhalb der Gruppe "High" Potential" gab es drei weitere Abstufungen: 3x High, 8x Medium, 6x Low.

Und jetzt kommts: Epis procolon wird als "High Potential" beurteilt und gehört zu den auswerwählten 14 einzeln dargestellten Produkten. Zwar wird nur ein "High Potential" im "Low-Bereich" zugestanden, dies ist aus meiner Sicht aber gleichwohl ein sehr, sehr bedeutender Erfolg und läßt auf die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung schließen.

Und es kommt noch besser: Auch cologuard von Exact gehörte zu den 38 beurteilten Produkten und erhielt den Status: "no high potential at the moment"!
Na, hier geht es ja wieder hoch her... ein Blick auf das Wesentliche könnte helfen.

1. In den letzten 2 Tagen sind viele Trader und Zocker in den Wert eingestiegen, die nur auf den schnellen Euro aus sind und kurzfristig die Zulassungsempfehlung handeln wollten und heute früh daher ihre Aktien wieder für den schnellem Gewinn verkaufen wollen und auf den Markt schmeissen. Das war zu erwarten und führt heute Morgen zu sehr grossem Aktienangebot und hindert den Kurs am der Etablierung in der 8€-Region. Dieser Zocker-Verkaufsdruck wird noch den Vormittag über anhalten, das dadurch verursachte Kursniveau könnte aber die letzte Möglichkeit sein, noch günstig in die Aktie einzusteigen.

2. Wir haben die Zulassungsempfehlung der FDA. Das war der nächste vorgesehene Schritt auf den amerikanischen Markt, dieser Meilenstein wurde erreicht und das ist sehr positiv zu werten, denn mehr als das war momentan faktisch auch nicht zu erreichen. Klar hätte ich mir auch ein souveräneres Abstimmungsergebnis gewünscht, aber Hauptsache wir sind durch, haben diesen Auswahltest bestanden und können nun den letzten Verfahrensschritt angehen.
Erster Schritt der Zulassung ist immer die vorherige Empfehlung, das wurde erreicht. Wir sind on track!

3. Der wirklich positive und entscheidende Faktor für die Zulassung hat sich aber gestern nebenbei ergeben und bedeutet für mich, dass wir die Zulassung bei der FDA sicher erreichen werden!
In der Adhoc steht: "Das Unternehmen wird sich nun mit dem FDA-Team, welches den PMA-Antrag geprüft hat, treffen, um die Produktkennzeichnung entsprechend der Bedenken sowie das Design der vorgeschlagenen Studie nach der Zulassung zu diskutieren."
Das heisst, man hat gestern mit der FDA schon klar gemacht, dass man zusammen mit ihren Experten noch einige Verbesserungen entwickelt und durchführt, um so mit einem optimierten Produkt/Antrag die Zulassung zu bekommen (evtl. lassen die Experten sich diesen Beratungsaufwand bezahlen...). Ein sehr eleganter Weg, sich die Unterstützung der FDA zu sichern.
Die FDA berät und hilft uns also, die eigene von ihr vergebene Zulassung zu bekommen!!!!! Man könnte auch sagen: Der Schiedsrichter spielt nun bei uns und für uns mit.

Glaubt hier irgendeiner, dass die FDA eine Zulassung verweigert, wenn ihre eigenen Experten, dass Unternehmen/Projekt/Produkt vorher beraten und unterstützt haben?! Niemals, damit würden sich selber brüskieren und lächerlich machen.

Fazit: Die FDA hat gestern nicht nur schon eine Empfehlung für Epi ausgesprochen, sondern sich selber gleich zur Unterstützung mit zu uns ins Boot gesetzt. Somit ist die Zulassung demnächst so gut wie sicher!

Wenn die Kurzfristzocker heute vormittag erstmal weitgehend aus dem Wert raus sind, kommen Investoren und kaufen sich in dieses attraktive Szenario ein.

Und weiterhin: Stay cool and long :cool:
Also Unterhaltungswert haben sowohl die Aktie als auch insbesondere dieses Forum!

Biotechs sind nunmal der Darkroom der Börse. Alles kann passieren und Überraschungen sowieso.
Mit den meisten klassischen Investmentregeln und traditionellen Bewertungsmethoden kann man da nicht kommen (was für ein Wortwitz).

Epi ist (noch) eine kleine Biotech-Bude, bei der es sich nun entscheidet, ob sie ihr Produkt durchbringen und eine richtige nachhaltige Investmentstory werden können.
Solche Biotechs sind hochvolatil und weisen oft irrationale und zeitweise schizophrene Kursverläufe auf. Hier ist aufgrund der noch geringen Faktenhistorie sowie unsicheren Unternehmensentwicklung viel Spekulation, Hoffnung, Psychologie aber auch Frustrationspotential im Kurs enthalten.
Insofern nur was für hartgesottene Anleger mit gefestigtem Nervenkostüm.

Natürlich ist in der zeitweise bizarren Kursperformance (siehe letzte Tage) auch das Timing für ein Investment wichtig und insbesondere der sog. Herdentrieb (Zur Gewinnmitnahme nach den starken Gewinnen der letzten Monate. Oder zur Verlustbegrenzunng, weil man erst in den letzten Wochen eingestiegen ist) beeinflusst die Kursentwicklung sehr.

Aber aus meiner Sicht entscheidend sind zentrale fundamentale Faktoren, die strategisch hinterfragt werden müssen, um bei dieser Kursvolatilität nicht in unüberlegte hektische Entscheidungen zu verfallen und noch ruhig schlafen zu können (ist ja teilweise besorgniserregend um welche Uhrzeit hier einige vor dem Kasten hängen und posten).

Somit zu den Fundamentals:

Heutige Ergebnismeldung
War in line, entsprach den Erwartungen und war somit o.k.
"Epigenomics bestätigte, dass im Jahr 2013 die Umsatzerlöse um 53 % auf etwa EUR 1,6 Mio. gestiegen (2012: EUR 1,0 Mio.) sind, das Betriebsergebnis (EBIT) um 40 % auf EUR -7,3 Mio. (2012: EUR -12,1 Mio.) signifikant verbessert und der Jahresfehlbetrag um 39 % auf EUR 7,4 Mio. (2012: EUR 12,2 Mio.) verringert werden konnte, was einem Ergebnis je Aktie von EUR -0,62 (2012: EUR -1,38) entsprach. Der Finanzmittelverbrauch belief sich in 2013 auf EUR 6,5 Mio. (2012: EUR 10,9 Mio.) und die Liquidität der Gesellschaft einschließlich marktgängiger Wertpapiere lag am Jahresende 2013 bei EUR 8,0 Mio. (2012: EUR 2,7 Mio.)."

Heutiger Ausblick
Positiv. Zudem haben wir nun ein Management was seine Prognosen einhält und eine faktisch wachstumsorientierte Unternehmensentwicklung tatsächlich initiiert hat.
„2013 war ein gutes Jahr für Epigenomics. Wir konnten sehr erfolgreich wichtige strategische Partnerschaften etablieren, um die Kommerzialisierung unseres Schlüsselprodukts Epi proColon® nach einem möglichen Zulassungsentscheid in den USA zu unterstützen und neue Märkte, wie z.B. China, zu entwickeln."

Zulassung amerikanischer Markt
Empfehlung der FDA liegt vor, das ist positiv
Vor der endgültigen Zulassungsentscheidung noch Beratung und direkte Unterstützung durch die FDA, somit ist die Zulassung m.E. gesichert, denn die FDA wird kein Produkt ablehnen, dass ihre eigenen Experten unterstützen.

Generelle strategische Überlegungen (hier stark komprimiert, habe keine Zeit für ausführliche Analysen)
Epi-Früherkennungstest ist innovativ und hat ein grosses Wachstumspotential für das Produkt. Auch aus meiner Sicht besser als viele andere Methoden sowie für die Gesundheitssysteme und Patientenattraktiver, da mit weniger systemischen und technischen Aufwand in der Anwendung als die anderen Verfahren. (dazu wurde ja hier auch schon viel gepostet)
In Anbetracht der demografischen Entwicklung (Veralterung) der meisten Gesellschaften gibt es aus meiner Sicht 2 besonders riesige Wachstumsmärkte: Krebsfrüherkennung/-behandlung und Alterskrankheiten.
Da sind wir mit Epi produktmässig im erstgenannten Bereich bestens positioniert und die umfassende Markterschliessung ist angelaufen und wird schnell an Dynamik gewinnen.

Zusammenfassend: Epi wird zu einer erfolgreichen Investmentstory mit hohen Aktienkursen werden. Dies geht aber aufgrund der spezischen Besonderheiten junger Biotechwerte mit starken volatilen Kursentwicklungen einher. Das ist sozusagen für diese Branche normal. Daher muss man solche Kurskapriolen mit starken Kursrückgängen, wie in den letzten Tagen auch mal aushalten oder zum aktiven Trading nutzen. Aufgrund der o.g. positiven Fundamentals werden wir zu den alten Kurslevels wieder hochlaufen und diese sogar noch übertreffen.

Somit bleibt es bei: Stay cool and long :cool:

Nur meine Meinung...
ach maik das man dich in foren "manchmal" beschipft ist kein wunder....du bist sehr pupertär was willste da verlangen....
nur zur info meine paar Anteile halte ich sei vorigem jahr Oktober meine kleine mickimaus.........
wenn ich cash gehabt hätte, hätte ich aber vorige Woche noch welche gekauft....so nun geh ein bischen spielen heute ist schönes wetter...
5 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
@CloudMod

Könnten Sie bitte hier im Thread eingreifen und ein paar äußerst niveaulose Beiträge entfernen und etwas gegen die entsprechenden User unternehmen!?!

Für jemanden der sich sachlich mit dem Unternehmen und der Thematik auseinander setzt, bzw. setzen möchte, sind solche Beiträge nur störend!!!

Eine härtere Vorgehensweise würde ich im Sinne des Threads sehr begrüßen!

Vielen Dank!

MfG
es zeigt sich immer wieder wie schwer sich einige tun das Potential von EpiProColon in den Staaten zu erkennen, weil sie ihre deutsche Denkmuster nicht loswerden können.

In USA gibt's keine IQWIG oder NICE wie in Deutschland und Großbritannien. Wenn die PMA Zulassung kommt, wird der Test von den privaten US Krankenkasen (Aetna, BlueShield, Kaiser Permanente und wie die alle heissen) bezahlt. Punkt aus. Das passiert nicht von heute auf morgen aber relativ schnell. Das bedeudet, daß die Erstattung für die 50 bis 65 Jahre alte Bevölkerung kein Grund ist den Test nicht zu machen. Epi selbst hat mehrmals darauf hingewiesen, daß bereits die nicht zugelassenen Varianten des Tests, die LDT Versionen von Quest und ARUP in der Mehrzahl erstattet werden und zwar im Schnitt zu USD 128.

Wie von Lindenbrok darauf hingewiesen, der entgültige Studienplan zur Aktualisierung der US Darmkrebsscreening Richtlinien wurde gerade von der USPSTF veröffentlicht. Der blutbasierte Septin9 Test wird damit auch zum ersten mal evaluiert und 2015 ist es dann so weit. (2008 war die letzte Fassung). Wenn von der USPSTF empfohlen, ist die Frage der Rückerstattung ein für alle male hinter uns. DANN SIND ALLE KASSEN VERPFLICHTET DEN TEST ZU ZAHLEN. Alle Kassen, die öffentlichen (CMS) und die privaten (alle privaten). Von heute auf morgen.

Das heisst aber nicht, daß CMS nicht früher den Test erstattet. Die 2013 erschienene Kosten/Nutzen Studie von Ladabaum wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Diese Verhandlungen stehen noch an, erst muss die Zulassung her. Mit CMS ist die Rückerstattung für die 65 und drüber dann auch gesichert.

IQWIG, AOK und IGEL hin oder her.
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