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Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040 - Beliebteste Beiträge



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Easter screening ...
... Da blieben zu Ostern am 17.4.17 im etwas Richtung stärkeren Wachstum modifizierten Raster ja

on top:
A2 Milk
ALGN
LMAT


mit knapp verfehlter/verfehlten Randbediungung/en:
AdMedSol
Biotage
CellaVision
NEOG


mit schwächerer roa yoy, aber immer noch 2-stelliger roa:
Abcam
ABMD
EW


mit einer aktuellen Performance seither in % (in Landeswährung; ohne etwaige Div.)

+284
+110
+44

+18
+58
–5
+49

+48
+134
+44

Benchmark SP500: +13

=> So ganz verkehrt scheint so ein screening also nicht zu sein ... – Weshalb ich es wiederhole, :D

Easter screening 2018

=> finanzgesunde Wachstumswerte aus den klassischen 'Gewinner'branchen wie im thread eruiert inkl. softIT via https://markets.ft.com/data/equities?expandedScreener=true mit folgenden Parametern:

a) country (Unternehmensitz)
Europe => D, CH, A, FIN, NL, P, E, B, DK, F, I, N, S, GB, IRL, ISL, L
America => CDN, USA
Asia Pacific => NZ, AUS

b) sector
basics => chemicals
consumer goods => food, personal, household, beverages
healthcare => all
tech => software & svs.

c) equity attributes (USD-Basis)
market cap => ~0,25 ... ~25 Mrd
opm => 8 ... 32
rev growth 5y => 9+
rev growth yoy => 10+
roa => 8+
roa 5y => 7+
quick ratio => 2+
current ratio => 2+
dpr => 0 ... 50
short selling activity => low


+ Randbedingungen
=> roa aktuell vs. 5y verbessert
=> rev yoy vs. 5y verbessert


BewertungsUNabhängiges [über die P/Es brauchen wir nicht diskutieren, :D] Ergebnis geranked nach Randbedingung (bzw. nach unten hin theoretisch relativ größerem Verbesserungspotenzial):

A2 Milk
Abcam
Adv. Med. Sol.
Biotage
CellaVision
Straumann
Neurones
EBS


Umsatzrandbed. knapp verfehlt:
Atoss Softw.

roa yoy schwächer aber immer noch 2-stellig:
GMED
Stratec Biomed.


--> EBS hat die Randbedingungen nur knapp erfüllt; auch sind deren absolute (Wachstums)größen relativ gesehen nicht top. Dennoch eine gefällige Verbesserung, die sich fortsetzen könnte.
Ähnliches gilt für Neurones.

--> ANET mit guten Fundamentaldaten, aber nicht in der 2. Gruppe, da rev gr yoy doch deutlich schwächer vs. rev gr 5y.

--> A2 Milk's rev gr yoy nur knapp über rev gr 5y aber immer noch sehr hoch.

=>> Erweitert man die market cap nach unten bis ~150 Mio => ad 1.Gruppe:
Micro Systemation
Medistim


Auch ohne dem ein schön flaggendiversifiziertes Tableau, welches @Timburg nur erfreuen dürfte, *g* ...
– Und gerne vernehme ich Meinungen zu einzelnen Werten, ggf. auch Suppenhaare, sowie natürlich Korrekturen und Verbesserungen.

=> In der Auswertung für 2017 zeigt sich, dass die Erfüllung der Randbedingungen wohl nicht ganz unwichtig ist (2. Gruppe rel. schwach), allerdings eine roa-Abschwächung yoy bei einer 2-stelliger roa Mr.M. praktisch nix ausmacht (rel. stärkere 3. Gruppe).

=> Freilich könnte man bei den op. Margen einen deutlich strengeren Maßstab anlegen (den bis auf Neurones alle erfüllten), aber im Gegenzug fielen m.M.n. über Gebühr Verbesserungsoptionen unter den Tisch.

---
Natürlich macht eine screening-Schwalbe keinen Sommer-screen, aber vlt. kann man über die Jahre ja ein gutes screening parameter tableau generieren ... aus dem man dann mit Ulf's roa/peg>10 vlt. (in/nach nächster unterjähriger Marktkorrektur) auch noch was »seriös« Kaufenswertes findet ...

Natürlich alles ohne investival's Gewähr.

– Damit von hier aus allen Gewogenen hüben+drüben ein genüssliches Osterfest.
10 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
benny, wäre schön, wenn du mal aufhören würdest Menschen nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht etc. einzuteilen. Das beleidigt die Intelligenz dieses Threads. Bitte! Danke!
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Easter Screening
Ostern 2017 [17.4.17]
verblieben im etwas Richtung stärkeren Wachstum modifizierten Raster wie einst hier kommuniziert

on top:
A2 Milk
ALGN
LMAT


mit knapp verfehlter/verfehlten Randbedingung/en:
AdMedSol
Biotage
CellaVision
NEOG


mit schwächerer roa yoy, aber immer noch 2-stelliger roa:
Abcam
ABMD
EW


mit einer aktuellen Performance seither in % in jew. Landeswährung (gerundet; ohne etwaige Div.)

+392
+147
+5

+21
+175
+105
+27

+45
+106
+88

Benchmark SP500: +25

[Performance-Ermittlung via www.tradingview.com]

---
Ostern 2018 [1.4.18]
verblieben im etwas Richtung stärkeren Wachstums modifizierten Raster wie l.J. hier kommuniziert

on top:
A2 Milk
Abcam
Adv. Med. Sol.
Biotage
CellaVision
Straumann
Neurones
EBS


mit knapp verfehlter/verfehlten Randbedingung/en:
Atoss Softw.

mit schwächerer roa yoy, aber immer noch 2-stelliger roa:
GMED
Stratec Biomed.


mit einer aktuellen Performance seither in % in jew. Landeswährung (gerundet; ohne etwaige Div.)

+28
+/–0
+4
+75
+120
+39
–17
+1

+25

–12
–15

Benchmark SP500: +10

[Performance-Ermittlung via www.tradingview.com]

---
Trotz insgesamt doch gemischter, stark unterschiedlicher Jahresergebnisse 2018-->19 und weil ja alle guten Dinge 3 sein sollen, *g*

Ostern 2019

=> finanzgesunde Wachstumswerte aus den klassischen 'Gewinner'branchen wie im thread eruiert inkl. softIT via
https://markets.ft.com/data/equities?expandedScreener=true
mit folgenden, vs. Vj. etwas ausgeweiteten [*/**] Parametern:

a) country (Unternehmensitz)
Europe => D, CH, A, FIN, NL, P, E, B, DK, F, I, N, S, GB, IRL, ISL
America => CDN, USA
Asia Pacific => NZ, AUS

b) sector
basics => chemicals
consumer goods => food, personal, household, beverages
healthcare => all
tech => software & svs.

c) equity attributes (USD-Basis)
market cap => ~0,25 ... ~25/...50 Mrd *
opm => 8 ... 32/40 **
rev growth 5y => 9+
rev growth yoy => 10+
roa => 8+
roa 5y => 7+
quick ratio => 2+
current ratio => 2+
dpr => 0 ... 50
short selling activity => low

* Das Wachstumspotenzial nimmt mit zunehmender market cap gemeinhin ab; >25 Mrd sind deshalb nachrangig geranked
** >~32/40 % scheint mir das Margenerosions-/rückschlagrisiko auf der timeline grundsätzlich hoch resp. das Margenerhöhungspotenzial weitestgehend ausgeschöpft; >32 % werden nur Verbesserungen yoy berücksichtigt


+ Randbedingungen
=> roa aktuell vs. 5y verbessert
=> rev gr. yoy vs. 5y verbessert


BewertungsUNabhängiges über die P/Es brauchen wir immer noch nicht diskutieren, :D Ergebnis; geranked nach Randbedingungübererfüllung bzw. nach unten hin theoretisch relativ größerem Verbesserungspotenzial:

Lululemon
CellaVision
USNA
GMED


-mit op. Marge >32% yoy verbessert:
A2 Milk

-mit market cap ~25...50 Mrd:
ILMN

roa yoy schwächer aber immer noch 2-stellig:
Straumann

--> ANET, SKX und Fevertree nicht aufgenommen wegen deutlicher Verfehlung der Umsatzrandbedingung, was gut als Bewertungskorrekturgrund plausibel sein könnte. [– Wobei das Umsatzwachstum mit yoy >30 % bei ANET + Fevertree per se betrachtet immer noch exzellent ist]

---
=> So die 2y-Ergebnisse für 2018 n.J. wieder stimmen und die 2017er Ergebnisse qualitativ Bestand haben, mag man weiter sehen.

Mir schwant und es würde mich nicht wundern, dass es ohne eine Eingrenzung auch der Bewertungsmaßstäbe und/oder einer qualitativen timing-Komponente = Berücksichtigung der Chartsituation im screening auch bei top-soliden growth companies aber nicht gehen wird. [Und wahrscheinlich zielführender, die Parameter branchenspezifisch festzulegen; healthcare, it, staples und personal goods im screening zu trennen]

Man möge ggf. noch Asien einbeziehen, aber es gibt nicht nur meinerseits größere ? hinsichtlich dortiger Bilanzierungsusancen und ich kann schlecht Schlittschuh laufen, *g* [Wenn, dann wäre wohl Japan prädestiniert]

Alles ohne investival'sche Gewähr. Es sind Momentaufnahmen zur Information und keine Kaufempfehlungen

Damit auch hier den thread-Gewogenen schöne Ostertage.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer bei fast allen,
nur Valueisten blühen auf,
ihr Gewinn liegt im Einkauf.

Munter kaufen diese Knaben,
Dinge, die sich noch nicht haben,
geht der Absturz richtig los,
wird der Preis erst ganz famos.

Leichter noch bei solchen Taten,
tun sie sich nach Attentaten,
wenn die Angst erst gut haussiert,
wird die Wirkung potentiert.

Wenn in der Krise Kurse krachen,
die Valuisten ham gut lachen,
diese Runde geht aufs Haus,
alles muss jetz billig raus.

Ächzen dann die großen Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken,
und die Spekulantenbrut
zittert nun um Hab und Gut.

Soll man Pöstchen denn gefährden?
Nein, da muss eingeschritten werden,
Bankers Boni bleibt privat,
den Verlust bezahlt der Staat.

Dafür gibt die FED Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in diesem Land,
die Notenbanker in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen,
hat der kleine Mann zu blechen,
und das ist das feine ja,
nicht nur in den USA.


Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Dann und wann wolln dumme Massen,
sich das nicht mehr bieten lassen,
johlt links dann in der Wahltagsnacht,
dannach wird alles platt gemacht.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Valueline war gestern... jetzt gibts Larryline!

https://tinyurl.com/y6wbexvp

Immer noch in der Beta, aktuelle Version: 0.0.1

200 Unternehmen sind bislang drin, muss da noch ein bisschen dran klöppeln... :p
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
GHDX
Hab mir nach @HenryScheinulf Aufzählung GHDX näher angeschaut.
Finde den Wert interessant und für 2019 stehen einige positive Trigger an.

>Kurz zum Unternehmen:
Genomic Health wurde im Jahr 2000 – just in dem Jahr, in dem das menschliche Genom erstmals sequenziert wurde, gegründet.
Mittlerweile weltweit führender Anbieter von genombasierten diagnostischen Tests zur Ermittlung einer Überbehandlung bzw. optimalen Behandlung von Krebserkrankungen im Frühstadium, einem der größten Probleme in der Gesundheitsfürsorge derzeit.

Ihr „Auftrag“: Bereitstellung klinisch verwertbarer Diagnoseverfahren und Labordienstleistungen für Patienten, die Auswirkungen auf Therapieentscheidungen und Behandlungsergebnisse haben.

Ihre „Vision“: Die Revolutionierung der Krebsbehandlung über den gesamten Therapieverlauf hinweg.

Ihr Oncotype IQ Portfolio liefert diagnostische Tests und Dienstleistungen, klinisch bedeutsame genomische Informationen, die Auskunft über die individuelle Tumorbiologie geben.
Oncotype DX – ihre Top-Produktlinie von Genexpressionstests - analysieren die Aktivität ausgewählter Gene im Tumorgewebe eines Patienten, um auf der Grundlage personalisierter biologischer Informationen bessere Behandlungsentscheidungen bei Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs treffen zu können.

Angebot an Tests und Dienstleistungen wird ständig erweitert. Gegenstand laufender Produktentwicklungsprogramme sind u. a. gewebe- und flüssigkeitsbasierte Genmutationspanels, Tests zur Überwachung des Tumorstatus und eine benutzerfreundliche, internetbasierte Informationsplattform, um künftig Patiententestergebnisse erfassen und auswerten zu können.
Tests sollen Antworten auf entscheidende Behandlungsfragen in jedem der zahlreichen Stadien der Krebserkrankung geben!!! (Habe ich Krebszellen in meinem Körper? ++Wie lautet die exakte Klassifikation meiner Krebserkrankung? ++Spricht meine Erkrankung auf eine Behandlung an? ++Spricht die Krankheit weiterhin an? ++Hat meine Krebserkrankung gestreut oder haben sich Metastasen gebildet oder ist meine Erkrankung resistent gegen meine derzeitige Behandlung geworden? ++Ist meine Krebserkrankung noch in Remission? ++Welche Therapie zeigt möglicherweise bei mir die beste Wirkung? ++Hat meine Therapie die gewünschte Wirkung?)




>Die Highlights aus dem letzten Earnings Call vom 20.0219 für mich:
https://seekingalpha.com/article/4242700-genomic-health-inc-…
- 2018 erstes Jahr mit Gewinn - Umsatz von 394,1 Millionen US-Dollar bzw. einen Zuwachs von 18% und einen Gewinn von 39,7 Millionen US-Dollar auf Non-GAAP-Basis (2017 Verlust von 1,6 Millionen US-Dollar), 14 Quartale in Folge verbesserte Profitabilität erzielt
- die liquiden Mittel und kurzfristigen Wertpapiere des Umlaufvermögens beliefen sich zum 31. Dezember 2018 auf 209,8 Mio. USD, eine Steigerung von 80,2 Mio. USD gegenüber dem Vorjahr; 2018 ein bereinigtes EBITDA von über 72 Mio. USD und damit die Erwartungen von Anfang 2018 deutlich übertroffen – dies führte Ende 2018 zum deutlichen Anstieg der Cash-Position
- 2019 bereinigtes Non-GAAP-EBITDA von über 90 Mio. USD erwartet
- Anstieg der Ausgaben im vierten Quartal 2018 (bis Q119) - entspricht historischen Trend, der hauptsächlich auf die Senkung der Personalkosten im neuen Jahr sowie auf Schulungs- und Schulungsprogramme zurückzuführen ist

- steigende weltweite Nachfrage und Umsatz für den Oncotype DX Breast Recurrence Score-Test sowie die fortgesetzte Akzeptanz und zunehmende Erstattung für Oncotype DX
- Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie „Trial Assigning IndividuaLized Options for Treatment (Rx)“ oder kurz „TAILORx“, die den positiven Nutzen von Oncotype DX zeigen (Die lange erwarteten Ergebnisse dieser größten Studie zur Behandlung von Brustkrebs, zeigen klar, dass der Oncotype DX Breast Recurrence Score Test 70 Prozent der Brustkrebspatientinnen im Frühstadium identifizieren kann, die nicht von einer Chemotherapie profitieren und allein mit einer endokrinen Therapie effektiv behandelt werden können. Zusätzlich erkannte der Test die 30 Prozent der Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium, für die eine Chemotherapie lebensrettend sein kann.)
- einen erwarteten Erstattungsentscheidung von GBA in Deutschland in den kommenden Monaten in Kombination mit dem anhaltenden TAILORx-Momentum sollte 2019 zu einem bedeutendem Wachstum im Kerngeschäft mit invasivem Brustkrebs führen
- National Institute for Health & Care Excellence (NICE) in England gab erneut aktualisierte Leitlinien heraus, in denen der Oncotype DX Breast Recurrence Score-Test für den Einsatz in der klinischen Praxis empfohlen wurde
-im Urologie Bereich, mit zwei marktführende Prostatakrebstests (Oncotype DX- Genomic Prostate Score (GPS) -und Oncotype DX AR-V7 Nucleus Detect Test), besteht eine Wachstumschance auf mehr als 500 Millionen USD
- seit Dezember 2018 exklusive Zusammenarbeit mit Biocartis, um auf deren Idylla(TM) Plattform eine IVD (In-vitro-Diagnostikum )-Version des Oncotype DX-GPS-Tests in den USA zu entwickeln und zu erweitern; klinische Validierungsstandorte in Frankreich und Deutschland rekrutiert, und es wird erwartet, dass IVD-Instrumente an diesen Standorten 2019 platziert werden
- durch den Einsatz von Oncotype DX in den letzten 15 Jahren ist eine zunehmende Deeskalation unnötiger Chemotherapien in der klinischen Praxis und die damit verbundenen Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem zu verzeichnen
- zum Prostatakrebs: im letzten Monat veröffentlichte die Zeitschrift Urology die Ergebnisse einer multizentrischen Studie bei Männern, die nach Erhalt des Oncotype DX GPS die sofortige radikale Prostatektomie wählten -mit diesen Ergebnissen wurde GPS zum ersten genomischen Test mit prospektiver Validierung zur Vorhersage unerwünschter Pathologie bei neu diagnostizierten Patienten
-mit den 200 Millionen Dollar Cash wollen sie flexibler werden - Inhalte identifizieren, die in die Idylla-Plattform passen; nutzen unseren bestehenden Onkologie- und Urologiekanäle, sowohl in den USA als auch international, um weitere Tests einzuführen; keine Aktienrückkaufprogramme


Unternehmenspräsentation:
http://investor.genomichealth.com/static-files/40f17fe7-d74f…


Das wachsende Selbstbewusstsein der Bevölkerung hinsichtlich Gesundheit sollte weiter zu höheren Umsätzen und Einnahmen bei GHDX führen.
GHDX ist profitabel und schuldenfrei – im Gegensatz zu bspw. NVTA, die mit jedem Test Geld verlieren.
"If You Like Illumina, You'll Love Genomic Health" – wenn man das eine verpasst hat wahrscheinlich :)
Werde meinen schmalen Fuß mal in die Tür halten.

Bin gespannt wie sich die Unternehmen entwickelt haben, wenn Investival bis 2040 noch mal in Erscheinung tritt ;)

Gruß
flying.kangaroo
7 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Ich stimme dir in dem Punkt zu das Trump ein typischer (Rechts)Populist ist (autoritär und protektionistisch) und seine Wählerschaft hervorragend "spielt". Damit ist er keinen Deut besser als die (Links)Populisten die bei uns rumlaufen.

Ich empfinde die Berichterstattung allerdings als sehr einseitig. Das "Straf" ist von deutschsprachigen Medien in den Raum geworfen worden. Es sind Zölle, nicht mehr, nicht weniger. Die gewichteten Zölle von US Waren im EU Raum betragen etwas über 5% und umgekehrt auf EU Waren im US Raum betragen diese knapp 3%. Man echauffiert sich allerdings über die "Straf"zölle... "Straf"zölle die auch schon viele US Präsidenten vor Trump eingeführt haben, auch der in deutschsprachigen Medien als Heilsbringer stilisierte Obama ("Buy American") führte neben Zöllen auf Autoreifen auch Zölle auf Stahl ein (dies betraf zwar nicht Europa aber mit 266% war die Quote wirklich "Strafe"). Die (mMn minderwertigen) US Autos werden zB mit 10% besteuert, umgekehrt 0%. In seiner Abschlussrede hat Trump der G7 eine Freihandelszone vorgeschlagen, warum sind die anderen nicht drauf angesprungen?...

Trump fokussiert sich zu sehr auf die Handelsbilanz, diese ist aber nur eine Unterbilanz der Leistungsbilanz. Denn es gibt eben nicht nur Warenströme zwischen Nationen sondern auch Dienstleistungen, Kapitaltransaktionen und Kapitalerträge und die USA haben eine sehr starke Dienstleistungs- und Kapitalbilanz im Gegensatz zu klassischen "Exportnationen" wie Deutschland. Letztere schuften und die Erträge des in Deutschlands investierten Kapitals fließen in die USA zurück.
Trump schießt sich jedoch auf die Handelsbilanz ein, da es für den Trumpwähler greifbarer ist und diese idR wohl kaum dem Finanzadel angehören und über Investitionen profitieren.

Es stimmt zwar das in den USA einige Gruppen extrem stark verschuldet sind, es gibt aber auch andere extrem wohlhabende Gruppen, es stellt sich in Europa aber kaum anders dar, die Spitzen sind nur noch so extrem ausgeprägt. Konsum auf Pump ist in Europa genauso verbreitet wie in den USA und das viele Produkte schlicht nicht bezahlbar wären (oder anders die Margen stark sinken müssten) gilt auch für viele Bevölkerungsteile in Europa wenn sie hier hergestellt werden würden.

Den Schulden der USA als Gesamtstaat stehen enorme Vermögenswerte, politischer Einfluss und militärische Stärke zur Seite. Wenn man die Staatsverschuldung mit derer in Europa vergleicht (und auch Schattenforderungen gegenüber den Staaten wie Renten und Pensionen mit einbezieht) steht die USA keinen Deut schlechter da. Die Unternehmen sind bilanziell sehr gesund, haben im Schnitt niedrigere Verschuldungsgrade und sind international sehr gut aufgestellt.

Verlorene Arbeitsplätze in der Industrie sind verloren und werden auch weiterhin verloren gehen, das gleiche gilt aber auch für Europa. Schuld sind neben hohen Lohnkosten auch die Automatisierung. So what? "Arbeit" ist in stetem Wandel, waren vor 100 Jahren noch Schuhputzer und Pferdekutscher gefragt, so sind es nun AI Programmierer und Finanzfachleute. Wer als Mensch nicht flexibel ist verliert, hier sehe ich eher ein Mentalitätsproblem in Europa, auch was Scheitern betrifft.

Das US-amerikanische Produkte auch vielmals schlechter sein mögen als europäische Pendants mag für die Autoindustrie stimmen, gehen wir jedoch in den High-Tech Bereich sehe ich kaum große europäische Player (SAP, Dassault, ok aber dann?)...

Man sollte immer beide Seiten der Medaille betrachten.

Cheers,
Larry
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Von einem stillen Mitleser @ alle:
Als stiller Mitleser dieses Treads durfte ich in den vergangen Jahren vieles aus diesem Thread für mich "herausfiltern".
Heute bin ich was mein Anlageverhalten betrift wohl am besten als KOMOCL-Purist zu beschreiben. Was wohl damit zu tun hat, dass ich zuviel in diesem Thread gelesen habe.
Wie eine Glucke auf Ihren Eiern, sitze ich auf meinem KOMOCL-Depot, lese allabendlich diesen Thread und habe, außer Nachkäufe bereits vorhandener Firmen aus den Dividendenerträgen 2012, nichs getan.
Offenbar habe ich, wieder mit der Hilfe aller Beiträge in diesem Tread, zufällig(?) das für meine Person/Anlegertyp richtige Anlageverhalten gefunden.:)
Ob es dann aus der Sicht von 2040, ich werde dann 91 sein:cry:, die richtigen Unternehmen aus den "Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040" sein werden? Schau’n mer mal und dann wer’n mer scho’ seh’n.
Dass ich nicht aktiv an der Diskussion in dieses Threads teilnehme hat zwei Gründe.
Zunächst fehlt mir die Zeit mich neben meiner Arbeit intensiv mit der Börse zu befassen.
Desweiteren ist mir das Niveau der Disputanten in diesem Thread nicht gegeben, so dass ich auch hier einen in diesem Thread oft gelesenen Rat folge: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

In diesem Sinne möchte ich allen, die ihre Beiträge in diesem Thread hineinstellten, danke sagen, dass ich mitlesen und wie ich meine, davon profitieren durfte/konnte. Der Thread "Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040" , da bin ich mir sicher, ist schon was ganz besonderes bei W:O, möge er trotz aller Fährnisse noch lange leben.
Von Herzen wünsche ich allen aktiven und passiven Threadteilnemern Gesundheit, Glück und Liebe im neuen Jahr 2013.
Liebe Grüße Lung Ching
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.846.113 von filmen am 27.01.18 00:13:56Du rennst bei mir offene Türen ein,

ich bin ausgesprochen reiselustig, Auto, Klamotten, Wohnkultur etc. bedeuten mir nichts, aber ich habe alle Erdteile bereist.
Und in welchem Land war ich wohl mit großem Abstand am häufigsten? Richtig, in den USA :)
Gerade was die Vielfalt spektakulärer Landschaften angeht, sind die USA unerreicht (mit großem Abstand vor vielleicht NZ und Namibia, wobei, alles habe ich auf dem Planeten natürlich auch nicht gesehen).
Auch die Menschen sind im Vergleich zu D oft eher hilfsbereiter und aufgeschlossener, ein kleiner Small Talk ergibt sich häufig von selbst.

Nur ist es wichtig, nicht zu verallgemeinern. Es ist im Rahmen eines solchen Postings nicht möglich, jeden Einzelaspekt zu würdigen, da fällt immer was unter den Tisch.
Umgekehrt existiert bei vielen Menschen ein starker Hang zu vereinfachen, die Welt in Gut und Böse einzuteilen. Und das wird den Realitäten nicht gerecht.
So trifft in der Tat beides zu, es gibt (@ Simon) das liberal-fortschrittliche Kalifornien mit viel Multi-Kulti (würde es da allen US-Fans hier politisch gefallen :p ? ), genauso wie es extrem religiös (Evangelikale oder Mormonen/Utah etc.) geprägte Regionen gibt oder verarmt provinzielle Regionen (Rostbelt) mit massiven Drogenproblemen (weiße Unterschicht), Frust und Perspektivlosigkeit.

http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-drogen-sind-die-neue-…

Alles, was ich beschrieben habe, auch der Waffenwahn, ist ebenfalls Teil der amerikanischen Realität .
(Ich erlebte den Überfall auf eine Tankstelle und ich erlebte, wie nervös US-Polizisten zwangsläufig bei Personenkontrollen sind, weil tatsächlich jeder im Prinzip eine Knarre dabei haben kann).

Schau dir bei deinem Link

https://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwick…

den Abschnitt "sehr hohe menschliche Entwicklung" an, da führt Norwegen, vor Aus, Ch und D, die USA kommen an 11. Stelle und Sonderfaktoren, wie die oft fehlende soziale Absicherung im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit sind nicht berücksichtigt, ebensowenig der Faktor Kriminalität oder tödliche Unfälle im Zusammenhang mit Schusswaffen, religiöse Bigotterie, der jetzige Präsident, den auch Kalifornier aushalten müssen und selbst die Lebenserwartung in den USA sinkt (gegen den Trend!) wieder wegen vieler Faktoren, teils von mir benannt, zudem die verbreitet ungesunde Ernährung und Lebensweise dort:

https://www.nzz.ch/international/amerika/nicht-nur-wegen-der…

Fazit, Pros und Contras gibt es überall, aber alles zusammengefasst wollte ich keinesfalls in den USA leben, dann schon deutlich lieber in D, trotz aller , teils unnötiger Entwicklungen/Fehler der letzten Jahre.
Und wenn ich es hier nicht mehr aushielte (und noch entsprechend jung wäre), würde ich mich in NZ, Ch, A, Skandinavien, klimatisch (auch ein Faktor) vielleicht noch auf den Kanaren oder Südfrankreich umsehen.

Na jetzt wirst du aber polemisch, zuviel "Zeit" und "Spiegel" gelesen?
Soviel zum durch linke Medien "aufgeklärten Europäer".

Hier in D herrscht ein ausgeprägtes Lagerdenken vor, teils provoziert durch Ereignisse der letzten Jahre.
Etwas überspitzt und vereinfacht auf der einen Seite der dominierende Mainstream (Altparteien von Merkel über SPD, Grüne bis zu Linken, ein Großteil der Medien), man kann auch sagen "Gutmenschen", die ihr vereinfachtes Weltbild pflegen, mit klarer Aufteilung in Gut und Böse,
also "Gut" u.a. Willkommenskultur, Flüchtlingshilfe, Euro, "political correctness",
ganz böööse, jeder, der das in Zweifel zieht, "rechts" ist, AfD wählt etc.

Auf der anderen Seite, und beide Seiten trennt ein massiver Riss, teilt man die Welt ähnlich auf, nur anders herum,
Gut ist also alles, was das vorherrschende Establishment infrage stellt, und sei es ein Trump, der ja nur von unserer linksliberalen Lügenpresse gebasht wird, um von unseren eigenen hausgemachten Problemen abzulenken,
ganz böööse ist alles, was links-alternativ-liberaler common sense ist.

Beiden Seiten scheint dabei nicht aufzufallen, wie ähnlich sie sich sind in ihrer stark eingeschränkten Wahrnehmung und Interpretation, angesichts all der real vorhandenen komplexen Zwischentöne und permanenten Veränderungen.
Nein, sicher und stark fühlt man sich nur mit klarer Feindbildpflege/Abgrenzung und Fokussierung auf die Aspekte, die zum eigenen und vereinfachten Wunschbild passen.

Das erstaunt bei Börsianern noch mehr, denn wir können doch nur erfolgreich sein, wenn wir stets flexibel auf alle Feinheiten/Details und Veränderungen achten und reagieren.

Nebenthema "Exportweltmeister",
keine Frage, die deutsche Exportwirtschaft profitiert auch vom Konstrukt Euro (billiger als die DM).

Aber auch da gibt es nicht nur "schwarz und weiß", ein anderer realer Aspekt ist tatsächlich, dass in vielen Branchen (wie Maschinenbau) die USA mit D nicht mithalten können (auch schon vor Euro-Einführung), die eigentlichen Wettbewerber sind China und Japan.
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.964.728 von otho am 07.02.18 19:06:03Volle Zustimmung. Mit GME setzt du allerdings - falls noch investiert(?) - und wie schon öfter von mir geschrieben aufs falsche Pferd. Vor zehn Jahren war ich noch recht skeptisch was diese Branche angeht, mein Hauptbedenken war Medientypisches Floppotential und die große Raubkopiererszene. Hat mich damals bei Pontis EA Einwurf abgehalten, aber die Zweifel haben sich im Laufe etwas zerstreut und decken ganz gut den Megatrend "digital consumer" ab.

Mittlerweile haben alle Großen (dazu zähle ich EA, ATVI, TTWO, UBI) Blockbustermarken und konstante Serien etabliert und bringen jedes Jahr neue Ableger die gerne gekauft werden. Warum werden die gekauft? Weil die meisten dieser Serien auf Multiplayer ausgelegt sind und die Multiplayergemeinde immer das Neueste spielen muss (vor allem bei Sportspielen). Die Auslegung auf Multiplayer verhindert auch gleichzeitig die starke Verbreitung von Raubkopien, was durch Fokussierung weg von PC hin zu Konsolen nochmal verstärkt wird.

Oben genannte gefallen mir ungefähr auch in der Reihenfolge. EA ist aufgrund der durch sie etablierten Mikrotransaktionen in Spielen am unbeliebtesten hat aber mit ihren Sportspielen wunderbares Serienpotential entfaltet und gleichzeitig auch eine recht beliebte Shooterreihe. Was gefällt mir als Investor? EA hat das beste Zahlenwerk und "GAAS" mit ihrem Abomodell (EA Vault, aktuell nur auf Xbox-Plattformen) etabliert. ATVI dürfte dank Blizzard über die treueste Spielegemeinde verfügen. Genau wie bei Blizzard werden auch die Spiele von TTWOs Rockstar Studio über die höchsten Töne gelobt. Die Fokussierung auf wenige Blockbuster ist aber recht stark, siehe die letztwöchige Verschiebung des neuesten Titels mit entsprechendem Kurseinbruch.

Ob MSFT bei einem der genannten zugreifen möchte? Ich glaube es eher nicht und denke das man hier und da ein kleines Studio akquiriert. Aber wenn, dann wohl am Ehesten EA oder TTWO. Die starke Fokussierung auf wenige Marken und PC Strategie-Hits dürfte letztere ganz gut passen lassen. Erstere haben schon einen Xbox-exklusiven Service und dürften dank GAAS in die Cloudstrategie passen.

Meine Erwartung: langfristig wird sich cloudbasiertes Game-Streaming ähnlich Netflix durchsetzen. Die Anbieter benötigen Content und das macht erfolgreiche Studios sehr begehrt! Was der Spieler an Hardware zu Hause stehen hat wird auf der anderen Seite aber irrelevant. Ein Gamepad am Fernseher, oder ein alter Computer werden reichen. Hier mischt übrigens auch NVDA mit (und kannibalisiert damit früher oder später ihre on-premise GPU Umsätze).

Potential: eSport wird olympisch :D
Gefahr: Regulierung Richtung Verbot von Micro Transactions, oder Suchtpräventation (wobei das bei digitalen Gütern wohl leichter umgangen werden kann als bei Zigaretten und Alkohol ;))
8 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Ich hab mir vor drei Tagen nach Längerem mal wieder die Berkshire-Zeitreihe angeschaut und dabei ist mir etwas sehr klar geworden: Es spricht sehr vieles dafür, den Anlagestil noch mehr in Richtung Small (und Value) zu verändern.

Wenn man die Berkshire-Buchwert-Zeitreihe mal als Grafik darstellt, fallen mehrere interessante Aspekte ins Auge.
Erstens: Es gab zwei transformierende Jahre für Buffett, 1976 und 1998.
In den Jahren dazwischen lieferte er herausragende um 25-30% p.a. Buchwerterhöhung, dabei viele Jahre mit sogar 40%.
Davor und vor Allem danach gelang es ihm den Buchwert im längerjährigen Schnitt bestenfalls um 10-15% p.a. zu erhöhen.
Irgendetwas passierte also 1976 und 1998. Ich vermute: Davor feilte er wohl noch an seiner Methode, lernte noch dazu und verbesserte sich so weiter, danach war er zu gross geworden und konnte nicht mehr in die interessantesten Aktien investieren.

Zweitens und eben das ist der ganz wichtige Punkt: Je grösser er wurde, desto mehr näherte sich seine Buchwert-Performance der Performance des breiten Marktes an, weil er gewissermassen selbst immer mehr zum Markt wurde.
Man hat es zwar ja schon mal gehört und gelesen, aber wenn man es sich selbst erarbeitet und als Grafik sieht, ist das noch viel eindrücklicher.


1977 betrug sein Portfolio um 100 Mio – davon 2/3 in Zeitungen und Werbeagenturen... - , heute fast das 2000-fache davon.
Bis 1987 war das Portfolio auf 2 Mrd gewachsen, davon fast alles in Medien und Versicherungen. Aber offensichtlich immer noch klein und wendig genug.
Bis 1997 wuchs es auf über 30 Mrd, davon fast die Hälfte in Coca-Cola.

Mit den heute um 150 Mrd, die alleine sein Aktienportfolio umfasst, könnte er sich zwar fast die gesamten 1000 kleineren Aktien des Russell2000 kaufen. Das bedeutet aber, er kann sich aber nicht mehr auf die besten Titel darin konzentrieren, die würden aufs Gesamtportfolio fast keinen Unterschied machen. Und wenn er halt fast nur noch die grossen Titel, die den Markt repräsentieren, kaufen kann, dann nähert sich logischerweise auch die Performance immer mehr der des Marktes an. Buffetts grosse Zeit war ca. 1975-1998, da hatte er richtig gute Ergebnisse.

Grafisch sieht das beeindruckend aus, wie sich seine Perfomance insbesondere in rollierenden 10-Jahres-Perioden asymptotisch immer mehr der Marktperformance annäherte und seit Kurzem in den 5-Jahres-Perioden sogar darunter liegt. Letzteres liegt aber wohl an der ausgeprägten Growth-Stil-Bevorzung in jüngster Zeit, gegen die er nicht ankam. Das wird sich wohl eher wieder zu seinen Gunsten verändern.

Berkshire Performance als Vielfaches der S&P500-Performacne in der jeweiligen 10-Jahres-Periode.



Für mich ist das alles ganz klar eine Bestätigung der Smallcap-Outperformance-These. Solange Buffett noch klein war und kleine Aktien kaufen konnte, erreichte er sehr gute Outperformance. Als er immer grösser wurde, ging ihm diese Möglichkeit verloren.

Ich werde also meinen Anlagestil verändern bzw. die mal begonnene Schwerpunktsetzung wieder fortsetzen.
Wir machen das alles ja schliesslich nicht zum Spass (jedenfalls nicht nur...), sondern um Ergebnisse zu erreichen und auch etwas als intellektuelle Herausforderung.


Und bezüglich der Rendite gibt es historisch gut belegte Strategien, die mind. 5 % Mehrrendite bringen. Man muss sich aber entsprechend positionieren und den Mut haben, stark vom Markt abzuweichen.

Es ist ziemlich sicher eine Zeitverschwendung, sich Gedanken über AAPL, GOOG, MSFT und AMZN zu machen. Ich diskutier die auch nicht mehr. Viel zu gross. Das erste Dezil – das sind eben gerade mal diese vier Aktien - sollte man völlig meiden. Schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis. Zwar wohl besser als Treasuries und Bonds, aber schlechter als der Markt. Und wieso sollte man etwas kaufen, das schlechter als der Markt ist? Da kauft man sich dann in der Tat gleich besser einen Index-ETF.
Es ist zwar das genaue Gegenteil der aktuellen Wahrnehmung und die Behauptung scheint extrem ketzerisch, aber zwei bis vier der vier obgenannten Aktien werden underperformen. Ich traue mir nicht zu, den einen eventuellen Outperformer darunter zu finden.
Anzunehmen, diese vier Aktien würden den Markt outperformen und dann gar noch stark outperformen, was ja wohl aktuelle Mehrheitsmeinung ist, widerspricht allen Erfahrungen der Kapitalmarkthistorie, wäre geradezu eine Umkehrung dieser. Auch wenn es heute noch nicht absehbar ist, wird irgendetwas passieren, das die vermeintlich nicht unterbrechbaren Erfolgsgeschichten dieser Unternehmen beendet oder doch zumindest stark verlangsamt.
Passend dazu:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/digital/wie-der-web-er…
Nutzer selbst bestimmen kann, wer Zugriff auf die dort hinterlegten Daten hat. ...Die Macht der Megakonzerne wäre gebrochen.


Zumindest gilt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass AAPL nicht nochmal einen 100-Bagger macht, zumindest nicht in den nächsten 15 Jahren... ;-)
Sollen sich die grossen Kapitalsammelstellen doch mit diesen Dinosauriern beschäftigen und ihr Geld darin versenken, für Privatanleger gibt es viel fruchtbarere Felder. Dazu gleich mehr.

Vermutlich ist es nichtmal eine gute Zeitverwendung, sich mit dem S&P500 zu beschäftigen. Es macht viel mehr Sinn, sich mit 500 kleinen Aktien zu beschäftigen, zumal man hier viel eher Expertenstatus erreichen kann. 90% der Zeit sollte man mit dem Russell2000 und nicht mit dem S&P500 verbringen.

Die stärkste (Size)-Prämie gibt es eben erst für kleinere Aktien, nämlich für das zehnte Dezil. Und darin insbesondere wiederum für das kleinste Dezil. Das entspricht ca. 2-3 Mrd Marketcap als Obergrenze und darin insbesondere der Bereich 0,05 – 0,5 Mrd Marketcap.

Mir waren bislang eher wenige Smallcaps besonders positiv aufgefallen. Das liegt aber wohl daran, dass ich bislang dem Kriterium Stetigkeit der Chartoptik zu viel Bedeutung beimass. Smallcaps haben wegen ihrer geringeren Liquidität naturgemäss volatilere Kursverläufe. Das heisst aber nicht, dass sie langfristig uninteressanter sind. Im Gegenteil bieten volatilere Kursverläufe sogar häufigere Einstiegschancen.



Jetzt kommt begünstigend dazu, dass in den letzten Jahren die beiden Faktoren Small und insbesondere Value vom Markt stark vernachlässigt wurden, sie mutmasslich derzeit noch grössere Chancen darstellen als ohnehin schon. Nutzen wir sie.
Bis der der Markt seine derzeitige Präferenz für LargeGrowth verliert, werden noch ein paar Jahre vergehen, eine gute Gelegenheit, grossartige SmallQualityValue-Aktien einzusammeln. Das ist am Ende wohl ein übersichtliches Kandidatenfeld von einigen hundert Titeln.
Und damit jedenfalls nicht schwieriger überschaubar als der S&P500, aber wesentlich aussichtsreicher.

Theoretisch kann sich diese Umpositionierung in einigen Jahren als falsch herausstellen, aber letztlich geht wie so oft um Wahrscheinlichkeiten. Und irgendeine Meinung und Positionierung muss man ja schliesslich haben. Fast alles spricht aber für die Umpositionierung in Richtung SmallQualityValue.
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Was sehen meine müden Augen?

Der staubige KOMOCL Gewinnerthread wirft die alten Hüllen ab und wandelt sich zur Multibagger/Lynchwerte Diskussionsrunde? Das erfreut mein Herz!

Habe vor einigen Tagen "der Börse einen Schritt voraus" zu Ende gelesen und muss schon sagen über weite Teile war das Buch eine Offenbarung, ich gehe sogar soweit dem Werk den Titel "Bibel des Kleinanlegers" zu verleihen :) Hätte es mal vor 10 Jahren lesen sollen, eine Amazon, Visa, Google oder Netflix wäre dann wohl nicht nicht in mein Depot gewandert, bzw Jahre eher...

Aber gut, auch für die mentale Qual der entgangenen Gewinne hat Lynch ja ein bisschen Trost auf Lager.

Viele Mechanismen und Dynamiken die an der Börse immer wiederkehren und die man, wenn man denn länger dabeibleibt auch irgendwie mehr oder weniger diffus wahrnimmt, benennt und erklärt er ganz klar.

Mir persönlich hat besonders geholfen: die 6 Unternehmensunterteilungen die er vornahm, sowie natürlich der Wechsel von der einen in die anderen. --> daraus resultierend eben die Aktion/Reaktion des Anlegers.
Imho einer der größten Herausforderungen (zumindest für mich) der richtige Exitzeitpunkt. Wobei ich hier eher das Problem der Gewinnmaximierung als das der Verlustbegrenzung meine.


Weitere gute Tipps die ich mitnahm:

-weitestestgehendes Ignorieren makroökonomischer bzw politischer Faktoren-->erspart unnötige mentale Belastung,
(die Kurse klettern an einer Mauer der Angst empor, die "Meute" macht sich immer über irgendwas Sorgen bzw findet etwas über das sie sich Sorgen machen kann) In Zeiten des Internets leider wohl 10xmal so schlimm wie vor 30 Jahren. -->Problem?: man kommt vor lauter News lesen nicht mehr zum selber nachdenken.
die freigewordene Aufmerksamkeit/Energie lieber fürs screenen nutzen.

-Zumindest was potenzielle Multibagger angeht flexibler mit Zahlen umgehen. Mehr als grobe Konturen im Nebel erkennt man zu Beginn numal nicht, (wie bei Studpoker, über die Zeit wird eine Karte nach der anderen aufgedeckt und das Bild wird klarer) -->Reaktion
Sture KGV, PEG, PB Limits sind sinnlos, lieber überlegen wie groß die potentielle Nachfrage/Markt in Zukunft sein könnte und wie steinig der Weg dorthin werden könnte. (Wettbewerb, Regularieren, Managmentfehler?)
Es sollte trotzdem schon ein tragfähiges Geschäftsmodell vorhanden sein, Storys die mit null Substanz unterlegt waren hat auch Lynch nicht gekauft. (in dem Falle lieber warten. Wenn die Geschäftsidee wirklich so toll wie versprochen ist, kann man auch ein oder zwei Jahre später noch einsteigen)

-Lynch war immer voll investiert. Immer zu 100%. Fertig. Wann aussteigen?, mit welcher Quote? -->Verschwendung von Zeit, Aufmerksamkeit und Energie für potentiell nutzlose, makroökonomische und politische Überlegungen. (die im Zweifel sogar Performance kosten, wenn man falsch aussteigt) (hier was zu versuchen, ist wirklich allerhöchste Kür)
Lynch konnte in seiner Laufbahn kein einziges Mal große breite Kurseinbrüche vorhersehen. Von daher ist seine Entscheidung logisch und im gewissen Sinne auch befreiend. Eine unnötige Baustelle weniger.
Im Falle des sich Versuchens am breiten Markettiming ist es glaube ich sehr sinnvoll die Perspektive zu ändern und hier mehr auf die Gefahren als denn auf die möglichen Vorteile zu schauen.

Hab das Niederschreiben jetzt auch mal zur Rekapitulation genutzt, wenn wer was rausziehen konnte dann umso besser. Kann auch gerne noch weiter vertieft werden hier in der Runde!

Gruß filmen.
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Ganzheitlich wie ich es sehe.

Die Bewertung einer Aktie setzt sich für mich aus folgendem zusammen:

25% fundamental=Zahlenwerk

25% technische Verfassung der Aktie

25% Makroökonomie

25% "Bauchgefühl" = Eigenempfinden wie die Aktie auf die diversen externen Einfüsse im jeweiligen Umfeld reagieren wird.

man kann jetzt als Anleger beliebig viel Zeit und Mühe im jeweiligen Viertel verbringen, wird aber dauerhaft gute Ergebnisse nur liefern können, wenn die Ausgewogenheit gewahrt bleibt.

Über allem schwebend und entscheidend wichtig für den Anlageerfolg, halte ich die jüngst öfters thematisierte Eigenpsychologie - d.h. die wirkliche tiefste innere Einstellung zu Geld und Erfolg.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.860.280 von Pontiuspilatus am 25.11.12 16:37:52Pontiuspilatus schrieb am 07.11.11 11:49:37

@ponti:

Was hälst du eigentlich von HPQ?

Ich bin am Wochenende zufällig in der Financial Times auf den Wert gestossen und war doch sehr verblüfft wie extrem niedrig (P-E-Ratio 5.5) diese Firma mittlerweile bewertet wird.



hab sie doch am 22.09 zu knapp über 22 als langfristinvestment ( bei den kursen war das eigentlich keine frage ) gekauft und das auch hier im thread verkündet


ich geb dir recht hpq ist in relation bei der bewertung sogar interessanter als nok aber viel nehmen sich beide nicht.

die branche ist zwar nicht das was sich eigentlich für investitionen anbietet aber bei den bewertungen dann schon doch wieder

evtl. solltest du dir aktuell auch sne angucken das was für nok und hpq gilt gilt für die noch stärker (Japan malus )
aktuell würde ich nicht mehr in nok und hpq gehen sondern in die noch billigere sne.


Man kann es drehen und wenden wie man will, Fakt ist das du gleich dreimal kräftig in die Scheisse gegriffen hast. Gib es doch einfach zu! Ist das sooo schwer? :)
Ich als relativer Anfänger im Vergleich zu dir hab keinen der drei Werte gekauft, weil mir diese angeblich so offenkundige Unterbewertung spanisch vorkam. Während du geblendet vom eigenen angeblich überragenden Intellekt dachtest du wärst schlauer als der Markt.


Und jetzt hab endlich soviel Arsch in der Hose und gib zu das zumindest damals mit deinen Einschätzungen kräftig danebenlagst. Und lass weiteres Schöngerede, wäre nur noch peinlich.
So wie du krampfhaft versuchen Fehleinschätzungen zu kaschieren oder schönzureden ist ein Zeichen von charakterlicher Schwäche, offen damit umzugehen dagegen ein Zeichen von Stärke;)
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Easter screening
=> finanzgesunde Wachstumswerte aus den klassischen 'Gewinner'branchen wie im thread eruiert inkl. softIT via
https://markets.ft.com/data/equities?expandedScreener=true
mit folgenden Parametern:

a) country (Unternehmensitz)
Europe => D, CH, A, FIN, NL, P, E, B, DK, F, I, N, S, GB
America => CDN, USA
Asia Pacific => NZ, AUS

b) sector
basics => chemicals
consumer goods => food, personal, household, beverages
healthcare => all
tech => software & svs.

c) equity attributes
market cap => ~0,25 ... ~25 Mrd
opm => 8 ... 32
rev growth 10y => 8+
rev yoy => 7+
roa => 8+
roa 5y => 7+
quick ratio => 2+
current ratio => 2+
dpr => 0 ... 50
short selling activity => low

+ Randbedingung => roa aktuell vs. 5y verbessert

BewertungsUNabhängiges – über die P/Es brauchen wir nicht diskutieren, :D – Ergebnis geranked nach Randbedingung (bzw. nach unten hin theoretisch relativ größerem Verbesserungspotenzial):
CellaVision
Nichols
* Vitrolife
* ALGN
* LMAT
ILMN

Die Randbedingung nur knapp/zufällig übertroffen oder verfehlt haben
* Advanced Medical Solutions
NEOG

* = Steigerung auch des Umsatzes yoy vs. 10y

Vlt. auch interessant:
* Diasorin
* EW
* ABMD

die zwar zuletzt ihre roa verschlechterten, aber da immer noch 2-stellig sind.

[Und wie erwartet, das meiste = healthcare equipment]

---
RICK

Deren aktuelles p/e istdurch einen Einmal(steuer)effekt positiv beeinflusst.
RICK ist aber in der Tat auf einem guten Weg angekommen, was Mr.M. eigentlich noch nicht »richtig« würdigt (derweil aber schon extrem niedriges short of free float); einer der raren name changer, die so es aussieht auch ansonsten eine Art transition point abliefer(te)n:
+ in den letzten Jahren gutes rein organisches Wachstum bei verstetigt guten Margen
+ gute Bilanz mit immer besserer EK-Qualität (zunehmend gewinnrücklagenbasiert)
+ begonnene Dividendenzahlung und Aktieneinzüge
+ Chance auf Markt-/Reputationsdominanz in einem stark zersplitterten Markt
+ (evtl. wachsende) Stille Reserve in Immobilien
– immer noch neg. fcf infolge (noch) stg. capex
– nachwievor mickrige Kapitalrenditen
– Kurs stark quartalsabhängig; segmenttypisch hochgradig sss-sensibel
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.435.489 von filmen am 12.12.17 23:17:40Danke für deine Gedankengänge zum Bitcoin, ich möchte diesen zwar hier nicht zum Hauptthema machen, nehme aber gerne einmal die Gegenposition ein.

Bitcoin in seiner jetzigen Form ist nicht geeignet für Transaktionen und eine riesengroße Verschwendung von Elektrizität aufgrund des Proof-of-Work Konzeptes. Für Transaktionen ist es unglaublich langsam (im Vergleich zu den großen wie V, MA, PYPL ein Witz) und zu Spitzenzeiten wie zB Ende letzter Woche auch unglaublich teuer ($1‘000 Gegenwert für eine Fee von $20 transferieren? Da lachen sich die SEPA Mitglieder sicher schlapp). Dazu kommt das es aufgrund der hohen Preisvolatilität und den technischen Hürden für viele gar nicht interessant sein dürfte. Wer gibt Geld aus wenn er weiß das es morgen 20% mehr wert ist? Die ersten großen und seriösen Akzeptanzstellen springen schon ab (Valve mit Steam!). In seiner jetzigen Form kann Bitcoin keine echte Währung ersetzen, ein Block enthält ~2‘000 Transaktionen bzw. 12‘000 Transaktionen pro Stunde können durchgeführt werden. Es gibt innerhalb der Mining-Community Bestrebungen dies zu ändern und manche Bitcoin Forks sind schneller; auch Litecoin erfüllt die Transaktionskomponente eher. Aber zum Vergleich: Visas Netzwerk kann 56‘000 Transaktionen durchführen… pro Sekunde!

Bitcoin basiert auf einer Ideologie die Anfangs mit denen der Gold Bugs vergleichbar war, ist mittlerweile aber zum reinen Spekulationsobjekt verkommen. Bitcoin Transaktionen sind nicht vollkommen anonym. Es ist ein leichtes IP Adressen nachzuverfolgen und auch jede Bitcoin Transaktion ist für immer öffentlich einsehbar in der Blockchain gespeichert. Bargeld ist wesentlich anonymer. Es gibt auch keine echte Dezentralisierung, da der Großteil der Miner in China sitzt. Die maximale Summe der mit 21 mln, abzüglich derer die in Wallets mit verlorenen Keys oder Datenträgern gespeichert sind, ist zwar theoretisch begrenzt und sorgt für eine nette Nachfrage>Angebotsspekulation, aber letzten Endes obliegt die Obergrenze dem Konsens der Miner und durch Forks (=Splits) werden auch wieder neue Abkömmlinge geschaffen, die wiederum eine abgespaltene Blockchain mit 21 mln Einheiten kreieren. Schon während des Internethypes haben wir gelernt das der Preis einer Aktie sich weniger halten kann je mehr Angebot für das Börsengeld auf den Markt kommt, was mich zum Punkt bringt das es aktuell über 1‘300 verschiedene Cryptocurrencies gibt und jedes drittklassige Unternehmen einen ICO (=Coin IPO) plant. Diese ganzen Altcoins sind größtenteils offener Betrug (am Besten finde ich ja den PonziCoin :D). Das trifft mEn jedoch nicht auf Bitcoin zu, Ziel war es ein dezentrales P2P Zahlungsnetzwerk zu erschaffen, was ihnen gelungen sein dürfte. Effizienz stand allerdings nicht oben auf der Prioritätenliste…

Im Bitcoin involviert sind auch viele Personen mit fragwürdigem Hintergrund, es wird für illegale Aktivitäten genutzt, Betrug steht Tür und Tor geöffnet. Interessant finde ich die ganzen Verlustträchtigen börsennotierten Companys die sich nur in Blockchain XY umbenennen oder eine ad hoc 'wir machen jetzt in Crypto und verkaufen Token' herausbringen müssen um den Kurs um mehrere 100% in wenigen Tagen explodieren zu lassen (im Internethype hat man einfach .com an den Unternehmensnamen drangehangen). Ganz witzig fand ich vor kurzem diese Meldung:

Biotech company Bioptix Inc. (NASDAQ: BIOP) saw its stock surge following the announcement that it would rebrand as Riot Blockchain and shift its focus to cryptocurrency and blockchain-based investments.

'Bio' im Namen geht den Ankerinvestoren nicht schnell genug…

Ich sehe (wie immer mal wieder in Klammern erwähnt) viele Parallelen zur dot-com Bubble, es gibt jedoch auch einige wesentliche Unterschiede: damals bekam man für sein Geld echte Assets, Unternehmensanteile, Mitarbeiter, Markennamen. Wer heutzutage in ICOs oder Cryptos investiert der bekommt nichts, nada, heiße Luft und hat die Hoffnung das es zu einem späteren Zeitpunkt noch jemanden gibt der mehr Geld für dieses 'Nichts' bereit ist zu zahlen. Auch der Investorenkreis ist anders, früher waren Retail und Insti-investoren gleichermaßen berauscht, heutzutage kommt nun eine Anlegergeneration die in Bitcoin und anderen Cryptocurrencies 'investiert' hinzu die noch nie einen Crash mitgemacht haben und die ihre eigene Verlusttoleranz gar nicht kennen. Die meisten Bitcoin liegen noch in der Hand weniger, gefühlt durch Werbung, Berichte und Zeitungsartikel - auch SeekingAlpha ist voll davon - sind wir mittlerweile in der nach klassischer Börsenweisheit Distributionsphase angelangt und man erreicht das breite Publikum um einzucashen. In meinem Umfeld gibt es mehr und mehr Menschen die Aktien nicht mit der Kneifzange anfassen möchten, aber bei Cryptos gerne dabei sind. Bei der dot-com Bubble ging es schnell, wenn beim Bitcoin und anderen Crypots alle zur Tür rausmöchten könnte es noch deutlich schneller gehen. Viel Spaß den Investierten wenn die Börsen wieder zusammenbrechen, oder wieder gehackt werden, oder Zahlungsunfähig sind, oder von den Regulierern geschlossen werden, oder oder oder…

Davon losgelöst zu sehen ist die Blockchaintechnologie, die sich in Teilen der Finanzwelt sicherlich durchsetzen kann, dafür braucht es aber keinen Bitcoin. Ich gehe davon aus das uns der Bitcoin erhalten bleibt, neben anderen wie Litecoin, Iota, Ethereum, Ripple; den Wert kann ich nicht bestimmen, den Preis mit technischer Analyse schon viel eher (siehe Punkt Anleger). Der aktuelle Runup im Bitcoin und Co. kann sehr schön mit 'greater fool', 'fear of missing out', oder 'positive feedback loop' beschrieben werden. Euphoriegetriebene Spekulationsblasen können sehr lange dauern, mal schauen wann der Trend bricht und was der Auslöser sein wird. Ich tippe auf Al Gore und die Grünen, sollten sie je herausbekommen das Cryptomining früher oder später das Klima killt. :p

Cheers,
Larry

PS und jetzt für den Leser das Überraschende: den Original Bitcoin Client hatte ich mir aus Neugierde schon vor ~7 Jahren heruntergeladen, ich wollte das Mysterium für mich verstehen und entschlüsseln…
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Covalon
Ich bin da vor ca. 3 Wochen beim Screenen drauf gestoßen. Gefallen hat mir die Branche medcare und infection prevention als Branche mit Wachstumsperspektive und zumindest mittelmäßigen Eintrittsbarrieren (Zulassungsverfahren + Forschungsaufwand/Patente). Dazu stimme ich investivals Aussage zu „Prävention > Therapie“ gestern im Timburg-Thread zu und sehe, dass Covalon mit der Sparte „infection prevention“ in diesem interessanten Bereich einen Fuß drin hat. Dazu sind die Produkte wenig kapitalintensiv und ermöglichen auch in Zukunft hohes Wachstum aus eigenem Cashflow. Die Vorwärtsintegration von einem hauptsächlich Forschungs- und Dienstleistungsorientierten Unternehmen zu stärkerer Kommerzialisierung der eigenen Produkte geht mit dem Einsatz des neuen CEOs einher und könnte als transition point festgemacht werden. Die Vorwärtsintegration hin zu stärkeren Eigenmarken erinnert mich zudem an Advanced Medical Solutions und auch Hochdorf. Scheint mir in „neueren“ Segmenten eine interessante/ erfolgsversprechende Strategie. Aufgrund der verschiedenen Technologiebasen, die Covalon hat, könnte ich mir in 10 Jahren gut ein über noch mehr Produkte diversifiziertes Unternehmen vorstellen, dass gut über eigene Forschungsergebnisse als auch über passende Akquisitionen wachsen kann.

Als Risiko sehe ich aktuell noch die Abhängigkeit von großen Kunden und gerne würde ich von Verkaufs-Erfolgsmeldungen aus Nordamerika oder Europa lesen. So bin ich, auch aufgrund fehlender eigener Recherche, noch nicht vollends von den Produkten überzeugt bzw. kenne die Vor- und Nachteile ggü. Konkurrenzprodukten noch nicht und bin auch nicht investiert.
In geringem Maße stört es mich auch etwas, dass Covalon im Microcapclub schon seit Sept. 2013 bekannt ist und somit ggf. gute+finanzkräftige Mikrocapinvestoren dabei sind, ggü. denen ich vllt. einen Informationsnachteil habe.



Die ganze Liste: https://microcapclub.com/about/company-performance/ (u.a. sind auch SLP und RICK dabei)

Diskutiert wird Covalon zudem unter:
http://investorshub.advfn.com/Covalon-Technology-Limited-TSX…

Schöne Neujahrsgrüße an alle!
Millionenbank
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Corindus Vascular Robotics
- Corindus Vascular Robotics, Inc. ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen für robotergestützte Gefäßchirurgie
- die CorPath ® -Plattform des Unternehmens ist das erste von der FDA zugelassene medizinische Gerät, das die Präzision von Robotern bei perkutanen koronaren und vaskulären Eingriffen (PCI) verbessert
- CorPath ist in Japan zugelassen - der größte Markt für PCI; Erstattung für Roboter-PCI durch das japanische Versicherungssystem wird angestrebt; strategische Partnerschaft und Vertrieb mit Japan Medicalnext Co., Ltd., einer Tochtergesellschaft von Mitsubishi Corporation

Heute wurde der Abschluss einer Privatplatzierung über 15 Millionen US-Dollar bekannt gegeben.

Aktuelle Präsentation:
https://s21.q4cdn.com/154318946/files/doc_presentations/2019…
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Senseonics Holdings
Senseonics Holdings, Inc. ist ein Medizintechnikunternehmen. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Design, die Entwicklung und die Vermarktung von Glukose-Messsystemen. Das Unternehmen ist im Segment der Glukose-Messsysteme tätig. Es bietet ein System zur kontinuierlichen Glukoseüberwachung (CGM), Eversense, das ein implantierbares CGM-System zur kontinuierlichen Messung des Glukosespiegels bei Menschen mit Diabetes ist. Das Eversense-System des Unternehmens besteht aus Komponenten wie einem Sensor, der von einem Gesundheitsdienstleister subkutan in den Oberarm eingeführt wird; einem externen abnehmbaren intelligenten Sender, der die Daten vom Sensor empfängt, bewertet und weiterleitet und auch Vibrationsalarme bereitstellt, und einer mobilen Anwendung, die Daten vom Sender empfängt und Echtzeit-Glukosemessungen, Warnungen und andere Daten auf der mobilen Vorrichtung des Benutzers, wie beispielsweise ein Smartphone, Apple Watch oder ein Tablett, bereitstellt.

Mitarbeiteranzahl : 94 Personen.

- jährlicher Markt für diabetische Produkte weltweit wird zukünftig auf $ 85 Mrd. geschätzt
- sehr erfahrenes Managementteam
- Eversense Geräte haben letztes Jahr die FDA Zulassung erhalten
- Zusammenarbeit und Vertrieb mit Roche - wurde erst im Februar bis 2021 verlängert, Roche hält 16% an Sens
http://www.senseonics.com/investor-relations/news-releases/2…
- Eversense System ist in Deutschland von der Krankenkasse erstattbar
(https://www.eversense.de/beantragung.html#kostenerstattung

Vorteil gegenüber anderen CGM Geräten:
- keine wöchentlichen Sensoreinsätze - ein Gesundheitsdienstleister platziert den Sensor im Oberarm und kann bis zu 3 Monate lang genutzt werden - bei den neuen Eversense XL Systemen 6 Monate
- in klinischen Studien wurden innerhalb von 15 Minuten 95% der hypoglykämischen Episoden (70 mg / dl) und 99% der hyperglykämischen Episoden (180 mg / dl) detektiert
- Warnmeldungen können visuell, akustisch oder mit Körperschall sein (Sicherheitsvorteil auch im Schlaf)
- Diskret und flexibel: Sensor kann entfernt und wieder angeschlossen werden, ohne einen Sensor zu verschwenden

Aktuelle Finanzdaten:
Senseonics Holdings (NYSEMKT:SENS) announces 4Q18 preliminary revenue of $8M against consensus of $7.7M; FY18 revenue of $19.7M (noch ohne USA)

Cash and cash equivalents were $136.8M and outstanding indebtedness was $67.7M as of 31st December 2018.

The company expects FY19 revenue in the range of $28M-$32M

The company to continue its distribution agreement in Europe, the Middle East and Africa, excluding Scandinavia and Israel with Roche Diabetes Care till January 31, 2021.

The company will expand its exclusive distribution rights with Roche in 17 additional countries, including Brazil, Russia, India and China, as well as select markets in the Asia Pacificand Latin American regions.

Gute Präsentation von August 2018:
http://www.senseonics.com/~/media/Files/S/Senseonics-IR/repo…

Top Video zu CGM und Eversense:
https://www.youtube.com/watch?v=V7D3XnydYns

Hab den Wert im GB-Musterdepot. Bietet Potenzial für einen Multibagger.

cheers
flying kangaroo
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Vor allem sollte man im Laufe der Zeit zu einer eigenen Strategie kommen, die man dann konsequent verfolgt, und nicht nach Großwetterlage, dem neuesten Guru nachlaufen. Natürlich kann man die mit zusätzlichen Informationen verfeinern. Aber selbst wenn die Strategie primitiv ist (KOMOCL immer dann kaufen wenn ihre Dividendenrentite X% überschreitet), dürfte sie besser funktioniern, als dauerndes hinundher und verzetteln (in tausend Winzigstpositionen).
benny_m/ignatz1945 Dein braunes Gesülze ("südlich von Krakau", "ein Deutscher wehrt sich", usw.) ist einfach nur unerträglich.
Kann gar nicht verstehen, dass Du sowas nötig hast. Deine Arbeit in Deinem Thread find ich sehr beachtlich. Evtl. wäre es besser wenn Du Dich auf das konzentrieren würdest anstatt Dich ständig an kommunizierten oder nicht-kommunizierten Käufen/Verkäufen aufzureiben.

Wenn es Dir besser geht wenn Du weißt wer Dich gemeldet hat, ist das doch kein Problem.
Ich hab Dich gemeldet.
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Manchmal ist es nicht nur Inkonsequenz sondern auch Illiquidität die es einem nicht ermöglicht jede Invest-Idee weiterzuverfolgen. Und manchmal bin ich im Nachhinein auch echt froh darum nicht jede Invest-Idee weiterverfolgt zu haben. ;) Ich habe generell mehr Ideen als verfügbares Geld und dann muss man mal abwägen was man u.U. aus dem Depot entfernt... und mir persönlich fällt nichts so schwer wie verkaufen.
Außerdem darf man ja erwarten ein Invest in mittelfristigen Zeitintervallen auf den erneuten Prüfstand zu stellen und in der Zwischenzeit auch mal seine Meinung zu ändern. Konsequente Sturheit ist an der Börse nicht zielführend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.161.234 von seaplane am 19.02.13 23:59:48Denke nicht, dass Aktienfonds die Verlierer sein werden; die bleiben a) meist liegen und b) fallen dort meist weit höhere Anschaffungskosten an ('Gelddruckmaschinen der Banken').

Verlierer werden auch nicht Aktien per se sein - die werden dann halt weiter verstärkt von Ausländern gekauft ... So gibt es auch künftig was aus der rot- und braunsozialistischen Ecke zu monieren (Heuschrecken, Überfremdung).

Verlierer wird auch nicht der dt. Finanzplatz sein - der wird nur weiter bzw. schneller Richtung Kasino umgebaut ... Was dann ja auch gut in die Argumentationskette eg. Subjekte passte - freilich: so sie dann noch verfängt.

Verlierer wird, nach der - noch - überwiegend leistungsbereiten bzw. -fähigen Klientel der Steuerpopulisten, va. die deutsche Volkswirtschaft resp. deren Refi sein. Die Nachkriegsleistung der Deutschen kommt letzendlich ad acta, resp. die Erträge daraus, auch in Form geistiger Leistungsfähigkeit, werden weiter verstärkt ins Ausland strömen.

Dass Sozialisten partout nicht kapieren oder gar verleugnen, dass ihnen mit ihrem Steuerpopulismus die Refi-Grundlage für ihre Umverteilung abhanden kommt, ist das eigentlich Tragische - und, aus nüchterner deutscher Sicht, Gefährliche.
- Und dass CDU und va. FDP das gerade mitmachen, ist da nicht minder schlimm.

Gewinner werden also einmal ausländische Unternehmen (und Volkswirtschaften) sein, in dem sie sich tendenziell billiger in Dtld. einkaufen, dort ansässige Konkurrenz konsolidieren und Knowhow einverleiben können - soweit nicht vorher schon ins Ausland geflüchtet.
Wird es ihnen in Dtld. dann zu bunt oder ungemütlich, werden die Leute entlassen und das Knowhow halt woanders umgrsetzt - und die Leute hätten es sich verdient, da sie zuvor diese Politik kopflos gewählt haben.
Möglicherweise würde eine Mauer errichtet, um Leute+Kapital im Land zu halten - darin haben dt. Sozialisten ja Erfahrung ... Es würde den Untergang immerhin beschleunigen; 40 Jahre wird's ganz sicher nicht nochmal dauern.

Zum anderen werden die Gewinner sein, denen man offiziell an die Wäsche will: die Finanz- bzw. Derivateindustrie. Was sie an Direktgeschäft durch die 0,01 % verlieren, holen sie locker über den Exodus aus den 10-fach besteuerten Aktien- und Anleihenmärkten, auch via Derivatekonstrukte, wieder herein.
- Hie und da vernehmbares Jammern aus deren Ecke gehört nur zum Handwerk: Man hat vorzubeugen, dass einem das Zusatzgeschäft nicht gleich wieder madig gemacht wird.

- Sozialisten als Steigbügelhalter für eine Diktatur des Kapitalismus.
Die ganze Rettungspolitik, die Sozialisten bezeichnenderweise am lautesten einfordern, ist schon so angelegt.

Wie gesagt: Geistig umnachtet in historisch verquasteter Euromanie (zum Schaden Europas), oder korrumpiert von Erzkapitalisten.

- Der Gedanke, via short BuFu die Nachderwahlära zu hedgen, gefällt mir übrigens immer besser.
Nebenbei hält uns der Simon über sein Wohnsitzresearch auf dem Laufenden, ;) :)
8 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Zitat von Simonswald: Daneben möchte ich in meinem Depot, solche Titel ausbauen, die niedrigkapitalisiert sind und denen ein 5- oder auch mal ein 10-Bagger binnen einer Dekade zuzutrauen ist. Ich denke hierauf werde ich einen Schwerpunkt meiner Analysetätigkeit 2014 legen.



Hallo Simon,

Bitte nicht neunmalklug verstehen, aber dazu doch mal einen Einwurf.
Wenn Du soetwas erreichen möchtest, dann möchte ich mal Zweifel daran anmelden ob es, dafür, "reicht" die 'langjährigen Statistiken', Rendite pro Jahr, durchzugehen.
Ich kann euren Besprechungen hier schon einiges abgewinnen und finde eure Vorgehendweisen interessant, aber ich würde mal sagen für so ein "Ziel" wird man kaum drum herumkommen dann auch genauer bei Einzelunternehmen zu schauen. Was die denn nun genau machen, ob/warum das Sinn machen sollte, warum die vielleicht besser sein sollten als andere, und solche Sachen.

Gruß
P.
Für dieses Jahr mach ich die Bücher zu. Unterm Strich bleiben ca. 15% vor Steuern. Genaue Statistik hab ich da keine.

Held des Jahres (Bereich: Kampf): SNE

Helden des Jahres (Bereich: "ich hab es ja immer gewusst"): MSFT, INTC

Depp des Jahres (Bereich: fallendes Messer): Tesco

Deppen des Jahres (Bereich: Bling Bling): ABX, IAG

Neueinstellungen: COH, PAYX, IBM, CVX, LDR (Probezeit wieder entlassen)

Nach guten Diensten verabschiedet: BRCM, HPQ, JWN, UTHR, PETM

Wegen Erfolgslosigkeit entlassen: NSPH, FHCO

Zeitarbeiter des Jahres (rein und raus): PETS

Wertvollste Mitarbeiter: CSCO, MSFT, JNJ

Der Rest hat sich redlich bemüht :D
Da muss ich mich doch glatt auch mal wieder melden. Ich finde die Diskussion hier offen gesagt erschreckend.

Konsensfähig dürfte sein, dass das menschliche Handeln (in welchem Umfang auch immer) klimarelevant ist, und das CO2, Methan et al. klimawirksame Gase sind. Konsensfähig dürfte auch sein, dass es natürliche Klimafaktoren gibt. Und konsensfähig dürfte schließlich sein, dass die Vorhersagen über eine mögliche Erwärmung der Atmosphäre mit großer Unsicherheit behaftet sind, Politiker Interesse an Macht haben, Forscher meist in öffentlich finanzierten Institutionen arbeiten, auch nur Menschen sind und die bisherigen Versuche, z.B. den CO2-Ausstoß einzudämmen, ziemlich erfolglos waren. Und, last but not least, dass die Masse nicht immer recht hat, sollte auch Konsens sein. Und – vielleicht – ist es auch Konsens, dass in der Presse eine mehr oder weniger diffuse“Grundmeinung“ vorherrscht.

Das alles taugt aber nicht als Beleg, der menschliche Einfluss sei entgegen der überwiegenden Meinung der Wissenschaft zu vernachlässigen.

Natürlich ist die Politik nicht immer mit Fachwissen gesegnet, wollen Politiker wieder gewählt werden und können der einen oder anderen Einflüsterung nicht entgehen - aber im Vergleich zu Automobil-, Stahlindustrie, Maschinenbau und Energieversorgern et al. sind Dämmstoff- und Solarpanelproduzenten marginal. Und ein „weiter so“ wäre immer einfacher als fundamentale Änderungen – Gründe für Steuererhöhungen findet man auch anderswo. Und natürlich können Wissenschaftler irren und folgen oft auch einer Mehrheitsmeinung (nur die war bestimmt historisch nicht, dass es einen menschgemachten Klimawandel gebe).

Aber losgelöst davon und viel wichtiger: Mit der Argumentation, die hier gegen einen signifikanten durch den Menschen verursachten Klimawandel angeführt wird, kann man analog auch begründen, weshalb
- der Kreationismus
- die biologische Aktivierung von Leitungswasser durch energetische Verwirbelungen
- die Landung von Außerirdischen in Roswell
eigentlich richtig sein sollten (gegen alle wehrt sich nämlich das „Establishment“). Ja, und die Amerikaner sind auch nicht auf dem Mond gelandet.

Kurz gesagt: Eine von der Mehrheit abweichende Meinung zu haben, ist kein Qualitätsmerkmal an sich, erst recht nicht im wissenschaftlichen Umfeld. Und wenn die Politik eine wissenschaftliche Lehrmeinung aufgreift, ist das auch noch kein erschreckendes Warnsignal.

Und solange man nicht selbst Klimaforscher mit anders lautender Meinung ist, erscheint es doch höchst plausibel, die Mehrheitsmeinung der Forschung als wahrscheinlich richtig anzusehen – eine Restskepsis schadet dabei natürlich nicht. Und es wäre plausibel, beim Thema Klima risikoavers zu agieren (das freilich wird wohl nicht passieren).

Man wird natürlich letztlich erst ex post wissen, ob a) die Klimaprognosen eingetreten sind und b) (eventuell) auch die Begründung derselben korrekt sind.

Die gute Nachricht: Für den Anlageerfolg bis 2040 dürfte das aber alles gefühlt keinen großen Einfluss haben.
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Jetzt muss ich es einfach mal loswerden, warum ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr grün wähle:
Weil diese Gutmenschen zu fundamentalistischem Fanatismus neigen. Ich war seinerzeit als Gast auf den ersten Gründungsveranstaltungen der Grünen und war erschrocken, wie viele latent ultrakonservativ bis faschistisch Denkende dabei waren. Nicht wenige vertraten den Vorschlag, jeder Mensch bekäme bei seiner Geburt ein Gutscheinheft für seinen persönlichen CO2-Ausstoß, womit er dann Porsche fahren oder nach Mallorca fliegen könne. Wenn das Guthaben aufgebraucht sei, dann müsse man ihn jedoch leider zwangsweise entsorgen.
Jeder darf hier seine Meinung vertreten, aber keiner braucht andere bekehren.

Ich bin selbst als Dipl.-Ing. im Sektor Energie/Umwelt berufstätig (deshalb aber kein Experte) und was mich maßlos aufregt ist die Tatsache, dass die Deutschen keinen Blick für das Wesentliche haben. Wenn Klimaschutz ein Thema ist, dann ein globales, denn es ist völlig egal, wo auf diesem Planeten ein kg CO2 in die Umwelt geblasen wird. Was machen wir? Wir erlassen BImmSchV, EnEV, Feinstaubplaketten usw. damit mit Milliardenaufwand an Steuergeldern oder per staatlich verordnetem Umsatz ein paar kg CO2 eingespart werden, während in China (jährlicher Kraftwerkszubau in Kohle entspricht der Kraftwerksleistung von GB) oder in Russland (Norilsk Nickel) mit einem Bruchteil des Aufwandes ein Vielfaches an Klimaschutz geleistet werden könnte.
Noch ein Beispiel für schwachsinnige (Danke Ponti) Politik. Da lassen Bürgermeister die fast nagelneuen Öl-/Gas-Wärmeerzeuger von z.B. Schulen abreißen und bei gleichem Verbrauch und nicht verbesserter Energieeffizienz durch Holzheizungen (Hackschnitzel oder Pellet) ersetzen und brüsten sich damit, dass sie den Anteil der regenerativen Energienutzung gesteigert hätten. Das ist Greenwashing und mutwillige Ressourcenverschwendung pur und hat mit Umwelt- oder Klimaschutz nicht das Geringste zu tun.


anyway
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.400.153 von Pontiuspilatus am 23.03.15 17:43:02vom umfang her Brockhaus Enzyklopädie oder max und Moritz ?

wird ein hard-boiled-thriller a la Raymond Chandler:

"The big-bear-sleep-dumb-deeds" :D

wenn ich alles gehalten hätte, was danach tierisch gelaufen ist, wäre ich längst dauerhaft in Ferien.

meine Höhlen-Erkenntnis daraus: mein Problem ist nicht die Auswahl, sondern die Sitzfähigkeit. :eek::eek::eek:

die Kunst ist zu erkennen, was man halten und was man verkaufen muss. :D:keks:

das ich hier so etwas einmal schreiben würde ... :D

man braucht mein Genie :D :laugh: und simon-ponti-larry-florian'sches sitzfleisch:cool:
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Patisserie Holdings
Guten Abend,

habe lang überlegt, ob ich tatsächlich schreiben soll,
da ich ja Verbot in diesem Forum habe, möchte ich trotzdem noch meine Versprechung wahrmachen und kurz über meinen Besuch in London berichten.

Bewusst hab ich auch auf die Peergroup in der Stadt geachtet. Neben SBUX fiel vor allem Costa Coffee mit starker Präsenz auf.


Müsste mir eigentlich noch mal ein paar Food-Blogs ansehen, damit ich das hier vernünftig berichten kann. :laugh:

Ich war gestern bei Patisserie Holdings, Old Compton Street, in London gegen Nachmittag.

Ambiente doch sehr stilsicher. Habe für ein britisches Unternehmen mit belgischen Wurzeln mehr GB-Einfluss erwartet.
Hell, modern, mit großer Glastheke, bei der die Backkünste (speziell die Weddingcakes fielen ins Auge) eindrucksvoll präsentiert worden sind.

Ich habe verschiedene Fruchttartes gegessen, die sehr lecker waren. (mixed fruit, strawberry)
Pro tarte zahlt man zwischen 2,70 GBP und 3,50 GBP, was nicht günstig, aber auch nicht sonderlich teuer ist im lokalen Vergleich. Einen Cappuccino gab es auch dazu, der leider nicht qualitativ hochwertig ist. Konnte die Maschine nicht sehen, wohl kein Siebträger. (aber auch Costa und SBUX schaffen es nicht (da muss man wohl auf illy zurückgreifen, die es als Kette immerhin verstehen einen cremigen Kaffee zu erzeugen)

Das Café war gut besucht, die Jahreszeit wurde mit einem Außenbereich gut genutzt, zudem gab es auch Milkshakes und andere saisonale (!?) Angebote. Habe einen Store-Manager gefragt, ob er zufrieden ist mit dem Geschäft. Er meinte, dass es allgemein ganz gut läuft und dass jetzt auch mehrere campusnahe Läden aufgemacht werden sollen (Oxford z.B.).

Interessant war zudem, dass man von den Kellnern gut beraten worden ist (auch im Hinblick auf health/diet).

Weiterhin auffällig war eine große Auswahl an Teesorten (da kommt das britische hervor).

Zudem gab es kostenloses wifi. Publikum war auch entsprechend jung.

Fazit: Ganz nett, aber nicht überragend. Vergleichbar mit in Deutschland präsenten Konzepten wie beispielsweise "la maison die pain".

ms
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++++



Zum 10-jährigen Sräd-JUBILÄUM :) :) :)

Wirklich alles richtig gemacht, liebe Mitbürger und -innen:
Mit Healthcare, Tech und Konsum auf die richtigen Branchen gesetzt. Mit den USA auf die richtige Region/Währung gesetzt. Besser kann man`s nicht machen ! :)

Financials, Energy, Telecoms und Utilities waren die Underperformer dieser Dekade.

[/url]

[/url]


IYC... US Consumer Services
IYK... US Consumer Goods
IYE... US Energy
IYF... US Financials
IYH... US Healthcare
IYJ... US Industrials
IYW... US Technology
IYZ... US Telecomm.
IDU... US Utilities





++++

Und hier die 100 besten (US) Aktien seit Sräd-Beginn:

PCLN ..... 3472,53%
NFLX ..... 3226,22%
AMZN ..... 1847,95%
EBIX ..... 1822,36%
REGN ..... 1757,65%
STRZA ..... 1640,11%
INCY ..... 1623,12%
NHTC ..... 1577,33%
BOFI ..... 1549,06%
BIDU ..... 1415,84%
DORM ..... 1344,51%
ALJJ ..... 1326,67%
CLFD ..... 1302,10%
NXST ..... 1295,70%
BSTC ..... 1268,42%
ALXN ..... 1207,95%
OPK ..... 1190,59%
AXGN ..... 1169,23%
BTX ..... 1152,83%
MKTX ..... 1130,43%
SGEN ..... 1117,07%
EGHT ..... 1100,85%
NTES ..... 1096,09%
HA ..... 1058,16%
AXDX ..... 1030,00%
CMN ..... 1027,64%
RGEN ..... 1022,42%
PLUS ..... 1020,57%
AGX ..... 1009,40%
SWKS ..... 986,58%
TARO ..... 964,90%
MA ..... 960,11%
TCX ..... 933,82%
NEOG ..... 931,96%
SPNS ..... 928,00%
TYL ..... 922,19%
XPO ..... 849,21%
TDG ..... 841,00%
AAPL ..... 840,18%
CALM ..... 837,06%
ROST ..... 823,14%
ALK ..... 809,06%
PATK ..... 796,40%
DLTR ..... 774,68%
IMAX ..... 765,69%
ORLY ..... 760,76%
CRUS ..... 733,72%
ODFL ..... 733,16%
ABMD ..... 729,22%
ULTI ..... 718,57%
MIDD ..... 715,13%
AOS ..... 712,62%
MNST ..... 684,56%
CRM ..... 681,02%
GTT ..... 671,55%
EW ..... 668,45%
BCPC ..... 667,17%
AGN ..... 638,57%
PEGA ..... 636,58%
NEU ..... 626,72%
STMP ..... 625,08%
CFI ..... 623,30%
MPWR ..... 623,04%
MMS ..... 616,18%
RLGT ..... 612,73%
ALGN ..... 605,94%
MLAB ..... 604,17%
TPL ..... 601,38%
AZO ..... 594,96%
TSCO ..... 592,82%
EXPO ..... 591,32%
CCF ..... 591,22%
MANH ..... 590,43%
GIB ..... 575,86%
CORT ..... 573,17%
HSTM ..... 570,89%
HDSN ..... 559,82%
DXCM ..... 559,33%
BWLD ..... 557,52%
ISRG ..... 551,94%
CACC ..... 551,01%
AFSI ..... 549,59%
CMG ..... 549,12%
MITK ..... 543,56%
VASC ..... 538,60%
AAON ..... 536,67%
OZRK ..... 530,49%
NEO ..... 528,00%
ILMN ..... 526,81%
TLGT ..... 524,14%
ALGT ..... 514,93%
PZZA ..... 507,17%
TREX ..... 505,50%
CF ..... 503,55%
OTEX ..... 502,36%
KWR ..... 500,32%
LKQ ..... 496,61%
IDXX ..... 496,42%
LDL ..... 493,89%
EVI ..... 492,17%
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The Top 20 Small Public Companies In America
Guten Morgen,

lange nicht mehr geposted. Wird sich hoffentlich die nächsten Monate ändern.

Möchte euch aber nicht die neue Forbes Liste (allerdings auf 20 dieses Jahr limitiert) zu den
Top 20 Small Public Companies in America vorenthalten:

https://www.forbes.com/pictures/mli45gdjh/top-20-small-compa…

Noch nicht final gescreent meinerseits, aber steht auf der Agenda.

Habe die Ehre,
specialist-
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Die angekündigte...

(US-Börsen) Rückschau 2012 -2017

Ich hab mal die Russell1000-Aktien aus den Bereichen Staples, Tech und Healthcare seit Ende 2012 angeschaut:

-Die Kurse stiegen schneller als die Gewinne, es war insofern eine einfache Zeit und ein gutes Umfeld zum Investieren; man hätte weit mehr erreichen können als man wohl erreicht hat; dazu hätte es gereicht ausserhalb der Topp100 oder Topp200-Aktien zu schauen
-Es hätte so einfach sein können, einfach die Signale des Markts etwas genauer beobachten, Erfolgsgeschichten erkennen, Gewinne laufen lassen,
-Small- und Midcaps liefen besser als Largecaps
-Den „Smallcap-Effekt“ konnte man (Fisher hat hier wohl Recht!) bereits ab Marktkap-Rang 150 oder 200 einfahren (DPS vs KO, CLX vs PG, BDX vs MDT, ,UTHR vs PFE, ABDE vs MSFT, MCHP vs INTC), man brauchte dazu gar nicht mal in der Unübersichtlichkeit des Russell2000 umzuschauen
-Dabei waren die Gewinnwachstumsunterschiede zwischen Large- und Midcaps kleiner als die Performance-Unterschiede vermuten lassen, PG/CLX bspw im Gewinn gleichauf, im Kurs CLX jedoch verdoppelt, PG nur +40%, JNJ erhöhte den Gewinn sogar stärker als SYK, SYK aber fast verdreifacht, JNJ nicht ganz verdoppelt
-Man stellt sich damit zwar krass ausserhalb des Marktes (nochmals zur Erinnerung: die 100 schwersten Aktien machen bereits über 50% der Marktkap aus, die 500 schwersten schon 75%), aber in der meisten Zeit lohnt es sich wohl ausserhalb der 100 oder 200 schwersten Aktien zu schauen, das gilt aber wohl nicht für die Endphasen eines Bullenmarktes sowie für Baissen
-Staples+ Healthcare waren in diesem Zeitraum unterdurchschnittlich, über einen (für unsere Zeit wohl typischen) gesamten Konjunkturzyklus seit 2005 bspw. waren sie jedoch überdurchschnittlich und damit wohl weiter empfehlenswert
-Ehrlich gesagt gehört Largecap-Staples sogar im Largecap-Umfeld zu den schlechtesten Aktien seit 2012, schlechter war nur Öl und Versorger
-Wenn man die Outperformer der nächsten 5 Jahren erahnen kann, reicht es eigentlich, sich alle 5 Jahre entsprechend neu zu positionieren, es sei denn die Wahrscheinlichkeit die Outperformer des kommenden Jahres zu finden wäre höher als die der kommenden 5 Jahre
-Stand heute ist es wohl einfacher, die besseren Titel der nächsten 5 Jahre – also über die nächste Korrektur/Baisse hinweg – zu prognostizieren als die fürs nächste Jahr. Vermutlich werden recht defensive Qualitätstitel bis 2022 vorne liegen.
-Trotz aller Anstrengungen wird man die herausragenden/überraschenden Aktien im Vorhinein wohl nie mit ausreichender Wahrscheinlichkeit finden können. STZ oder TSN wären seit 2012 in ihrer Branche herausragend gewesen, man hätte sie aber nur mit Glück im Depot gehabt, nach meiner Erinnerung waren sie vor 5 Jahren sogar ziemliche Aussenseiter. Ähnliches gilt wohl auch für TTWO/ATVI/EA im Tech-Bereich oder HUM/CI im Healthcare.
-Gewinnwachstum war der wichtigste Treiber für den Kurs
-Allerdings stiegen auch die KGVs bei diesen gewinnwachstumsstarken Aktien besonders deutlich an und sind wohl daher zur Zeit überbewerteter als Aktien mit mässigem Gewinnwachstum
-Largecaps einer Branche kommen in Umsatz und Gewinn nur noch schwierig voran, während sie bei den Small/Midcaps scheinbar mühelos steigen; ab 2 bis 3, spätestens aber ab circa 5 oder gar 10 Mrd Umsatz scheint es trotz aller Anorganik, die die Largecaps ja betreiben, mit Wachstum mühsam zu werden
-Die zuletzt gute Entwicklung vieler Bankaktien rührt in (gefährlich?) hohem Masse von einer KGV-Ausweitung her
-Das Feld der 100 schwersten Aktien verändert sich binnen 5 Jahren erstaunlich wenig, nur wenigen gelingt der Aufstieg (NFLX, NVDA... sind da die grosse Ausnahme), nur wenigen droht der Abstieg

-Was den Zusammenhang fundamentale Qualität und Performance angeht, muss man wohl sagen, dass in den letzten 5 Jahren Qualität ein eher nachrangiges Thema war. Niedrigqualitativere bzw. zyklischere Aktien performten – passend zur Konjunkturphase – besser.
Aktien, die ich ca 2013 als langfristige Wachstumswerte klassifiziert hatte, sind in der oberen Hälfte der Performance-Rangliste der letzten 5 Jahre nur unterdurchschnittlich häufig vertreten. Und dabei die mit der allerbesten Langfristchartoptik sogar noch unterdurchschnittlicher. Allerdings lagen sie nur knapp unterm Durchschnitt. Vermutlich werden sie ihre Qualität im nächsten Börsenabschwung ausspielen und dann über einen ganzen Börsenzyklus hinweg erneut in der Performance überdurchschnittlich sein. Ich würde sogar sagen, dass gerade solche zuletzt etwas zurückgebliebenen aber im Grund hochqualitativen Aktien momentan besonders interessant sind, damit kann man das Depot auch schon für einen etwaigen Abschwung vorbereiten.


-Und entscheidend: MSFT performte klar besser als AAPL – und dabei sind die höheren MSFT-Dividenden noch gar nicht mal berücksichtigt ;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.842.636 von Algol am 26.01.18 18:19:35Das Trump-Bashing einfach fortzuführen ist m M n etwas billig und entspricht der Berichterstattung die wir tagtäglich seit Monaten im GEZ-Stream haben. Bin kein sonderlicher Fan von Trump aber Schweigen wie Merkel ist noch billiger entspricht aber der deutschen Gesellschaft nicht den Mund aufzumachen, nicht zu demonstrieren und stattdessen zu kuschen.

Da das Wort "Exportweltmeister" erwähnt wurde möchte ich Dich mal Folgendes fragen:
a) Welches Großprojekt hat Deutschland in den letzten 16 Jahren zustande gebracht?
b) In welcher Technologie ist Deutschland noch Marktführer?

Man darf nicht immer dieses eine Wort"Exportweltmeister" nennen sondern muss bspw. im Umkehrschluss auch mal den Kapitalexport benennen der dazu führt dass dt. Firmen im Ausland und nicht in Deutschland Werte schaffen und dies weiter zunehmen kann und wird.
https://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article161673513…

Man sollte sich mal fragen was die eigenen Politiker im Lande für die Bevölkerung des Landes leisten (haben wir eigentlich gemerkt dass wir seit Wochen keine Regierung haben?).

MfG, speakingvolume
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.824.126 von investival am 24.05.18 15:46:20
Trends, Situation und Zukunft . und Meinungen und Erfahrungen
THE FUTURE OF CLOUD COMPUTING: 4 PREDICTIONS FOR 2018

- Everything as a Service

- Increased Storage

- The Evolving Internet of Things (IoT)

- Security Will Still Be An Issue

- Process Centric - End to End Process (Konvergenz der Branchen)

- Industry Focus


http://www.telehouse.net/resources/blog/january-2018/the-fut…



Unterschied: SaaS,IaaS und Pass






Hier anbei einige Anmerkungen:

Die "Bigs" heute MSFT, SAP, Oracle, Amazon, SalesForce,.... IBM rechne ich nicht mehr dazu, zu grosser Rückstand ... werden die o.g. Geschäftsfelder belegen....
- Cloud Services im B2B , B2C aussen vor - MSFT, Amazon sowie Tencent... auch SAP ... sind in den Gebieten stark auch Salesforce, Workaday usw...

Die Frage wird sein, wer welche Themenfelder, in welchem Markt positionieren wird und wer folgreich
sein wird (Marge und Lösungen) Hier spielen die Grossen MSFT und SAP eine wichtige Rolle... beide gute Long Invests..

...habe viele Kunden, gut positioniert, global agierenden, decke viele neue IT Themen ab... vieles hat eine tiefen "Moat Charakter" ..

Das Cloud Geschäft wird weiter an Fahrt gewinnen - IT Personen werden immer mehr gefragt (Nachfrage deutlicher > als Angebot) da nützen auch die Off Shore Center wenig Tata, Infoys...
sie haben auch Ihre Marktanteile, aber sie haben nicht die Qualitäten und Flexibilitäten .. aber sind immer preisafiner .... wird sich auch mal ändern.. wohl. ... die "Innovationen" kommen immer noch aus den USA ...,aber China kommt auch bald in Fahrt ... siehe Tencent ist mehr als eine Kopie... !

Darüber hinaus gibt es viele " Marktnischen Anbieter die ebenso Top sind... Adobe oder Inuit.. Atos sowie Accenture .... Adobe und Inuit mit ihren Lösungen... beide Unternehmen siehe Charts ..haben super erfolgreiche Zeiten gehabt und werden dies haben..

Dann die Dienstleister die hier viele Lösungen von MSFT, Salesforce, SAP usw.. erweitern, modifizieren oder sogar von den Bigs Entwicklungspartner sind... EY, Deloitte, PWC, KPMG, Cap Gemini..

Mein: Favorit: Accenture ggf. in Europa Atos....

Das Themenfeld Big Data, Security, Cloud Business und Branchenexpertise wird weiter die kurzfristigen Themen und plays.. seien ...

Screenings: "MOAT" Charakter

Security: QLYS, PFPT, FEYE, PANW

Data:AXY, MDSO, VRNS

Industry: VEEV (Life Science)

Auch die Unternehmen die investival genannt gehören auch dazu...keine Frage...

..es ist ein weites und offenes Feld..... der Sektor hat erst angefangen sich zu erstellen...

die "Bigs" werden Ihren Weg machen.. aber die PL zyklen und Services zyklen werden kürzer, Komplexer und dynamischer ... dann kann sich auch viel schnell verändern.. Risiken/Chancen muss man persönlich Aabwegen..

Oberkassler
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@ Larry, @ Simon

Zwei schlaue , aber konträre Aussagen:

"let's agree to disagree" und

Übertriebene vermeintliche Konsenskultur kann aber auch dazu führen, dass Probleme nicht mehr gelöst sondern nur noch weggeschwiegen werden. Und am Ende stehen zwei Lager völlig feindlich gegenüber.

Die Wahrheit liegt wohl wie so oft in der Mitte, das erstere ist erstrebenswert kann aber wie man aktuell in den USA sieht zum zweiten führen.

Trump ist weltweit überwiegend Risiko und Belastung, am schlimmsten trifft es freilich die Amerikaner selbst, primär natürlich die, die all seine Defizite erfassen. (Will nicht unken und mag übertrieben sein, aber der verbreitete Waffenbesitz könnte in der Zukunft zum echten Problem werden, so wie die beiden Lager auseinander driften).

Auch @ investival möchte ich nochmal antworten (bekanntlich interessieren mich solche Themen noch mehr als die Börse):

Im Medium TWTR schallt es nur zurück wie man hinein ruft, wenn auch nicht immer adäquat. Man sollte dieses Medium wirklich nicht überbewerten.

Twitter erlaubt einen unverfälschten Eindruck auf den Menschen mit dem "größten Atomkopf" und wie der sich verhält, ist einfach nur abstoßend und erschreckend:

http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/d…

„Es ist ein trauriger Tag für Amerika, wenn der Präsident seine Zeit damit verbringt, zu mobben, zu lügen und schäbige persönliche Angriffe auszuspeien, statt seinen Job zu machen.“

Das kann man nur unterstreichen, ein Primitivling sondergleichen als Präsident, armes Amerika.

lauter Konjunktive mit 1:1 adaptierter mainstreammedialer Spekulation ohne jedweden Anhaltspunkt geschweige denn mit Realitätsbezug

Nein, ein deutlicher Realitätsbezug, denn ausschließlich die diversen Rechtspopulisten in Europa haben ein Faible für Trump (und umgekehrt) , das erlaubt Rückschlüsse auf ihre Art der Politik, sofern sie dazu je Gelegenheit bekommen sollten.

Befass' Dich mal mit dem Personal der AfD im Bundestag, welches nicht im Spekulations- und Ablenkungsfadenkreuz der 'MSM' steht.

Ich zähle bekanntlich nicht zu denjenigen, die jeden AfDler oder gar deren Wähler, kollektiv als Nazi diffamieren und mundtot machen (und habe mich diesbzgl. hier deutlich geäußert). Aber es gibt eben auch klare Aussagen relevanter Vertreter dieser Partei, die ähnlich wie Trump für sich sprechen. Nicht meine Welt.

aber da halte ich mich in Sachen Differenzierungsbemühung doch lieber an Medien, die sich solch' eklatante Gesinnungsblößen nicht gaben+geben.

Da genau liegt imho dein Problem, informationsmäßig hast du keine Chance, wenn du dich nur noch einseitig bei Tichy & Co informierst, sämtliche Mainstream-Medien auf ewig und grundsätzlich in die Schublade "Lügenpresse" einsortierst, abstempelst und ignorierst. (Das ist i.Ü. dieselbe selektive Wahrnehmung, die du Altparteien und Mainstreammedien vorwirfst, nur anders herum, schon bemerkt?).
Z.B. dein Tichy-Link letztens, er arbeitet sich nur an Merkel und Medien ab, bedient seine Klientel (er lebt ja auch davon...), aber verfehlt komplett das Thema, denn es ging ja diesmal um Trump und nicht um Merkel.

Als reflektierter und informierter Mensch hat man auch die Möglichkeit, Informationen KRITISCH zu lesen und sich damit ein möglichst umfassendes Bild zu verschaffen.
Wenn du zu Aktien recherchierst, wirst du dich doch auch nicht auf eine Quelle verlassen?
Ich habe sogar gelernt (und du sicher auch), die kritischen Informationen zu meinen Invests besonders aufmerksam und selbstkritisch zu lesen (Verlustprävention).

Wenn man so viel ausblendet und sich nur einseitig informiert, dann bekommt man eben nicht mit, was sich alles stetig ändert.

Kleines aktuelles Beispiel zur Asylpolitik:

https://www.bild.de/politik/inland/deutschlandtrend/mehrheit…

Welch ein Unterschied zur selbst-beseelten Willkommenskultur 2015.
Aber kein Wunder, wenn so häufig Nachrichten so ähnlich wie diese zu lesen sind:

https://www.express.de/koeln/terror-verdacht-in-koeln-noch-m…

Der Mensch bewegt sich z.T. eben doch. Und ist auch reflektiert genug, dann nicht gleich mit den besagten 62% eine Partei wie die AfD zu wählen.

Wer in einer einseitigen Informationsblase lebt, bekommt solche Entwicklungen freilich nicht mit.

Ansonsten danke für die guten Wünsche + dito. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.045.798 von Simonswald am 22.06.18 16:40:34@Simonswald,

Du willst hoffentlich nicht ernsthaft abstreiten, dass Merkel's völlig unvermittelte 180°-Kehrtwende in der Energiepolitik den da bereits darbenden dt. Energieversorgerkonzernen den berühmten Rest gab, denen so ihre letzte Sanierungschance entzog.
Und dass der dt. auch Steuerzahler das letztendlich ausbaden soll bzw. muss.

Analog soll die Entwicklung ganz offensichtlich für die dt. KFZ-Industrie laufen, die, wie bei den Energieversorgern freilich selbst auch nicht schuldlos, ohnehin auch nicht mehr auf Rosen gebettet ist – und die ist nunmal für die dt. Volkswirtschaft nochmal eine andere Hausnr. Mir und immer mehr Landsleuten erschließt sich da nur UNsinn.

Mal abgesehen davon, dass US-Vehikel in punkto Schadstoffe nicht zuletzt aufgrund drüben anders gelagerter Modell- bzw. Verbrauchspräferenzen insgesamt eine andere Hausnr. als europäische (ex LKW-Dieselinflation aus aller Herren Länder) sind:
Der US-Pleite-Bundesstaat kann sich eine 'Grenzwerthysterie' ob seiner immer noch beeindruckend wachsenden ökonomischen Potenz namentlich in IT resp. ob seiner Kapital+Kopfeinfuhr und -ansiedelung abseits der Güter produzierenden Industrie locker erlauben. [– Jetzt komm' bitte nicht noch mit TSLA, :D]
Die EU resp. D hingegen kastriert die eigene ökonomische Potenz – meint nur, sich das locker erlauben zu können.

Kalifornien (wie im übrigen auch die USA) würde sich ökonomisch never ever kastrieren – findet es nicht nur wegen TSLA freilich klasse, was in der EU passiert: Erneuter Punktsieg im Wettbewerb um Köpfe+Kapital für ihre Ökonomie, was deren Schuldenproblematik weiterhin relativiert.
Man hat da mit 'stupid german money' ja schon einschlägig beste Erfahrungen gemacht – warum nicht nochmal, wo das in D hoffähige (Öko-)Sozialisten halt nicht begreifen wollen oder können, das einfach klasse finden.

>> Mehr Selbstvertrauen = mehr Investitionen = mehr Konsum = mehr BIP-Wachstum. <<
An 'Selbstvertrauen' mangelt es auch in der EU gewiss nicht; viel mehr an Kopfgebrauch.
Und nicht zuletzt deshalb hat die EU seit längerem ein Investitionsproblem.

– Auch bei allem ökologischen Verbesserungsgebot das Kinde mit dem Bade ausschütten ist nicht zielführend. Das kann man exemplarisch an Merkel's Energiepolitik festmachen, wo D nun Strom von ausländischen maroden AKW (die darüber länger als vorgesehen um nicht zu sagen -zuträglich laufen) beziehen muss, derweil schon zunehmend flächig Landschaften und Immobilen mit Propellern entwertet hat, was schon allein die Akzeptanz so einer Politik zu recht erodiert.

Aber schnurz; top-down bis zum Erbrechen aka letztendlichem Zauderinvestieren :D ist ja Dein Steckenpferd weshalb ich mir eine weitere Reflexion Deiner anderen Punkte erspare. Und da brauchst natürlich auch selbst Deine Beiträge nicht soo ernst nehmen, :yawn:
Meine TOP 15 IT-(Software)peers für in/nach Dips:

MSFT
SAP
ADBE
INTU
VEEV
ATVI
ANSS
JKHY
FISV
CERN

+

Craneware
Dassault

+

EA

+

ACN
CTSH

Bei Security IT tue ich mich sehr schwer, da kommt auch alle paar Monate ein IPO, zuletzt CBLK; starke Fragmentierung und zusätzlich Konkurrenz durch Hardware. Aktuell 10/15 der Genannten im Bestand + Internets + Hard ITs + Financials wie V, MA, PYPL etc. (die manche auch dazu zählen mögen). Grenzen sind fließend.

Liste darf gerne ergänzt werden. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.075.137 von Simonswald am 27.10.18 23:22:11Mit Aktien ist nichts zu verdienen.

Um deine Litanei noch zu ergänzen ;) :

Oder man versucht das Desaster abzumildern, indem man einen absehbaren Pleite-Wert wie TSLA shortet, welcher dann aber überraschend einen Quartalsgewinn hervorzaubert und quasi als einziger Wert in die Höhe schießt. :cry: :D

Also ich gebe ohne Beschönigung zu, dass es mich momentan auch massiv erwischt hat.

Aber die wichtige Frage, mit der wir uns vielleicht mal beschäftigen sollten, lautet in der Tat ( @ Popeye ) :

What to do in HoffnungsLOSIGkeit?

Momentan sieht es ohne Zweifel, ziemlich besch... aus, aber auch da lohnt sich eine differenzierte Analyse.
Zum einen ist auch das eine Momentaufnahme, und in näherer oder weiterer Zukunft kann es bereits wieder ganz anders aussehen
Zum anderen sind wir dem ja nicht hilflos ausgeliefert, wir können reagieren.
Zudem bleibt festzuhalten, es finden sich immer noch viele Gewinnpositionen im Depot, teils sogar X-Bagger , ich nenne mal konkret zB NVDA, ANET, ALGN, da ist relativ wahrscheinlich absehbar, dass deren Gewinndynamik den Kurs auch wieder in die Höhe treiben wird.
Was die Reaktionsmöglichkeiten angeht, ich habe die Depots in den letzten Wochen (vorsichtig) umgebaut, das wirkte zumindest Verlust-abmildernd.
Da kann man einmal fragliche Wackelpositionen verkaufen oder zu große Positionen reduzieren, um cash aufzubauen, um später auf Einkaufstour gehen zu können, falls das Ganze wieder nach oben dreht.
Dann findet man in solchen Phasen Werte relativer Stärke, in die man umschichten kann, was ebenfalls die Abwärtsdynamik bremst (sofern sie nicht auch noch unter die Räder kommen), ich nenne für mich (Ergänzungen willkommen) mal JKHY, Biotage, ULTA, GPN, ADBE, Lonza u.a.
Dann kann man die earnings-calls genau verfolgen, um z.B. festzustellen, dass die Schublade "Zykliker" bei den Chipwerten, welche bereits besonders billig sind, möglicherweise zu allgemein und zu eng ist (positiver Ausblick/Zahlen zB bei LRCX und INTC).
Neben cash kann man das Aktienuniversum ganz verlassen, ich habe weitere Rubelanleihen gekauft (immerhin 8% Rendite, aber bei Währungsrisiko, wobei der gestiegene Ölpreis für Russland spricht).
Und ja, ich habs mal wieder getan, in der Vergangenheit oft verfrüht und verlustbringend, weswegen ich die Nachahmung nicht empfehle, ich habe (moderat) Short-Zertifikate vor allem auf die Nasdaq gekauft, die (bisher und diesmal) abmildern.

Um uns der möglichst optimalen Vorgehensweise annähern zu können, sollten wir vor allem diskutieren, was möglicherweise alles hinter der momentanen Entwicklung steckt.
Denn entscheidend ist die Frage, ist das alles nur eine normale Korrektur oder der Beginn einer Baisse? Im ersteren Fall besteht kein großer Handlungsbedarf, wir könnten es einfach aussitzen, im letzteren Fall wäre Verlustbegrenzung/Umschichtung empfehlenswert (wer sich traut und sicher fühlt, sich weit aus dem Fenster zu lehnen kann mit entsprechender Positionierung sogar in solchen Phasen Gewinne schreiben).
Ich fühle mich nicht sicher und habe auch keine Glaskugel, aber der Versuch zu verstehen und dadurch die Performance zu verbessern, lohnt sich imho immer.
Hilfreich sind gute Informationsquellen, die wir ja dank Internet haben, letztens las ich auch dazu was in der WiWo.
Also für das (eher harmlose) Korrektur-Szenario spricht (imho) vor allem das Sentiment, von Euphorie keine Spur, im Gegenteil.
So schlecht ist die reale Wirtschaftsentwicklung auch gar nicht, allerdings sind erste Bremsspuren teils nicht zu übersehen.

Leider gibt es auch einige Aspekte, die momentan für mehr als eine normale Korrektur sprechen:
Die Bewertungen sind unterm Strich (Shiller-KGV ) immer noch hoch, auch das KBV.
Die Anleihe-Renditen sind gestiegen, nähern sich in den USA bereits einer kritischen Grenze, wo Liquidität aus Aktien hin zu Zinspapieren abfließt, die FED wird vermutlich vorerst nicht gegensteuern (Inflationsgefahren wg Ölpreis, steigender Löhne (Vollbeschäftigung), Handelskrieg).
Die Wertpapierkredite in den USA sind nahe einem Rekordhoch (drohende margin calls).
Die Marktbreite (Anstieg) nahm immer mehr ab, die Vola nimmt drastisch zu.
Die Rendite-Differenz zwischen lang- und kurzfristigen Bonds ist gefährlich geschrumpft (war in der Vergangenheit ein guter Crash-Indikator).

Weltpolitisch kann ich nur wiederholen Trump, Trump und nochmals Trump, mag sein, dass einflussreiche Marktteilnehmer vor den Midterm-Wahlen auch ein Zeichen setzen wollen (Abstimmung/Wahlbeeinflussung per sell-button?)
Bevor ich hier wieder von der üblichen Seite "angemacht" werde, auf das Thema Politik/Trump werde ich bei späterer Gelegenheit nochmal gesondert eingehen

Das führt auch dazu, dass etliche Schwellenländer wieder gefährlich kriseln (Verschuldung in Dollar).

Daneben gibt es natürlich noch weitere politische Krisenherde, zB die EU, speziell Italien, auch der Brexit.

Fazit, ich bin mir absolut nicht sicher, aber halte es für möglich, dass wir es momentan mit mehr als einer normalen Korrektur zu tun haben, andere Meinungen?
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Ich hab jetzt eine Datenbank/ Tabelle, von der ich früher immer nur geträumt habe. Übersichtlicher als bloomberg, aber mit wohl ähnlich alles relevanten Daten.
Umfang aktuell die 500 Titel des S&P500 und ähnlich viele Small- und Microcaps.

Aber ob mich das weiterbringt? Ob das meine Auswahlqualität erhöht? Ob sich der weitere Ausbau lohnt?

Je mehr Daten ich habe, desto unsicherer bin ich, damit überhaupt die besseren Titel finden zu können. Dazu müsste man wissen, welche Kriterien wichtig und bevorzugenswert sind und für eine Überrendite stehen.

Mit einer detaillierten Tabelle kann man mühelos die besten Titel nach verschiedenen Kennziffern identifizieren, (vergangenes) Umsatzwachstum und Gewinnwachstum, Bilanzkennzahlen, Renditekennziffern usw. . Aber sind diese Daten überhaupt relevant? Findet man damit auch die besserrentierenden Titel? Oder sogar gerade nicht? Kommt es statt auf Gewinnwachstum doch eher auf niedriges KGV an? Eine detaillierte Datenbank nutzt nichts, wenn man nicht weiss, worauf es darin ankommt.

Eigentlich würde man doch denken, es sei einfach, zielsicher Titel aus dem besten Viertel oder wenigstens der besseren Hälfte des Kurszettels zu finden.
Aber je mehr Informationen und Überlegungen, desto mehr kann man den Eindruck bekommen, immer nur genau das Falsche machen zu können.


In diesem Sinne wünsche ich ein glückliches und gesundes 2019. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.945.917 von Algol am 23.02.19 08:46:34
The future
Ja keine Frage die Growth Werte werden weiter gut laufen. Der Anbieter von Digitalisierungslösungen werden weiter stark angefragt werden, hier stehen wir am Anfang der Entwicklung.

Welche Themen und Anbieter im B2B und B2C Markt sind sehr: ?

Der Onlinehandel wird sich weiter entwickeln und unterschiedliche Lösungen anbieten:

Unterscheid Amazon versus Alibaba

Alibaba-Chef Jack Ma treibt seinen Angriff auf den globalen Onlinehandel voran

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter…

Dies gilt auch für das B2B Geschäft in vielen Branchen Chemie, Pharma, Maschinenbau usw...

Themenfelder: kundenzentrische Plattformen früher als CRM Lösungen bekannt mit unterschiedlicher Aufgabenstellung und Technologie.

Anbieter: SAP, MSFT, Zendesk, CRM, Oracle usw..

Neue Themen in diesem Zusammenhang:

Mobile Unterstützung von kundenzentrisches Plattformen

CRM und KI konkret — Machine Learning

Die Hyper-Individualisierung, auch „tiefe Personalisierung“ genannt, umfasst die Erfahrung, die der Kunde durch Service oder Kontakt mit einem Unternehmen macht. Der Kunde erwartet nicht nur das für ihn richtige Produkt zu erhalten, sondern ein „rund-um-sorglos-Paket“.

Veränderung von Kauf zur Miete und Abomodell Charakter dadurch verändern sich Abrechungsmodelle und Bezahlungsmethoden ....

Anbieter von Subskription Modelle z.b. Anbieter wie Zuora

Digitales Marketing und CRM

IOT Internet of Things und CRM


https://emea.nttdata.com/blog/de/2018/02/21/iot-und-crm/


https://uk.pcmag.com/gallery/119262/8-iot-trends-to-anticipa…

Hier gibt es viele Optionen des Invests .....

Zur Zeit im Depot 2019

B:C Alibaba

B:B SAP und Zendesk

Darum Growth und Tech Titel weiter laufen wie MSFT, Adobe, CRM, Workaday, Oracle, ...Autodesk, Dassault usw...

Was machen die Mittelgroßen Unternehmen der Szene .... TTD, Service Now, New Relic, Twillio, VEEV,

Einige Unternehmen der genannten haben eine guten Branchenfokus gesichert, den man nicht unterschätzen sollte z.b. VEEV

Eine spanende Frage wird sein, wie diese genannten Unternehmen im B2B damit umgehen Branchenkokus versus übergreifender Anbieter zu sein !

Es gibt viele sehr gute Unternehmen in den einzelnen Segmenten, die diesen Weg der Realisierung der Digitalisierung viel Geld verdienen werden und sehr gute Invests für die Zeit bis 2030 sind.

Oberkassel
Als Wallstreet:Online vor 21 Jahren online ging waren die Brennstoffzellenaktien der erste Hype der hier durchs Dorf getrieben wurde. Noch vor den Internetaktien. Die damaligen Lieblinge waren Fuelcell Energy und Ballard Power. Letzere mit Kooperationen u.a. mit Daimler. Der Kursverlauf beider ist allerdings ein reinstes Trauerspiel. Da sich in meinem Umfeld auch Börsenunerfahrene plötzlich für Nel und Powercell interessieren und mich fragen was ich davon halte, verweise ich meist auf die Erstgenannten und frage mich woher diese beiden Werte plötzlich kommen? Der Aktionär? Haben die letzteren beiden die Brennstoffzelle (endlich) zur Serienreife gebracht? Was ist mit den Pionieren? Die scheinen ja auch noch aktiv. Ich lese das 2022 mit Bosch zusammen das ganze marktreif sein wird. Wirklich? Ich bin ja eigentlich 101% der Zeit dem Optimistenlager zuzurechnen, aber hier traue ich dem Lachs nicht so recht. Jedoch habe ich weder Einblick in Markt noch in die Technologie. Das einzige dessen ich mir sicher bin, ist das nicht zu 100% Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren werden. Insgesamt ein Bereich der für mich kein Invest darstellt - am Ehesten würde ich aber wohl auf die Lösungen LMTs Energy Branch setzen wollen (oder auf die Industriegase).

Du bist ja noch nicht so lange auf W-O aktiv :p, daher zur Illustration et pour l'amusement:




:eek:

Ich weiß, du weißt was du tust, aber sei dennoch achtsam.

Cheers,
Larry
9 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Okay, meine derzeitigen GB Positionen (mittel bis klein) :

Halma
Bioventix
Ashtead

Insgesamt überwiegen anzahlmäßig trotz Ausdünnung weiterhin die USA in den Depots:

TTD
EPAM
ANET
VEEV
GPN
JKHY
ADBE
LRCX
ALGN
BLFS
CPRT
VCEL
BCPC
LULU
PAYC
SYK
ILMN
XLNX

S :
Biotage
Cellavision
Vitrolife

D:
Eckert+Ziegler
Rational

AUS :
Appen
Pro Medicus

A:
Fabasoft
S&T AG

I:
Reply
Diasorin

DK:
Genmab

NZ:
A2 Milk

NL:
ASML

China:
Tal Educational S.

Israel:
CYBR

Short Positionen:

TSLA
BA

Die größten Positionen sind: A2 Milk, Appen, TTD, EPAM

Anregungen, Kritik, Suppenhaare sind wie stets willkommen, Grüße Algol
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Zitat von sublaw: >>Möge man mir 3 in Deutschland notierte Titel mit ähnlich kontinuierlicher Kurshistorie zeigen!

vollkommen unwichtig. <<

Gäbe es mehr oder überhaupt solche Titel in Deutschland, gäbe es besteimmt meht Kleinanleger und die Aktienkultur wäre, behaupte ich auch eine andere in Deutschland.

Für die die hier genügend Zeit mitbringt oder beruflich mit zutun hat ist es sicher unrelevant, oder die hier ihren Lebensunterhalt erwirtschaften.
Was aber für die Masse eher nicht zutrifft.


Aktienkultur und die Häufigkeit solcher Titel hat die gleichen Ursachen. Die in D übliche Stigmatisierung von allem was sich vom grauen Mittelmaß abzuheben wagt, die in dementsprechende (steuer)politische Maßnahmen mündet.
Der Bürger wird mit Besteuerung von ertragbringenden Anlagen abgehalten und mit Steuervorteilen in Kapitalverschleuderungsanlagen gedrängt (Ostimmos, Hollywoodfonds etc.). Die deutsche Politik verfolgt das Ziel das Kapital ihrer Bürger zu vernichten, um den Wähler schön brav an der Sozialstaatstitte zu halten. Im Ergebnis werden Politiker von Menschen gewählt, die mehrheitlich finanziell von ihnen abhängig sind (Rentner, Arbeitslose, Beamte, Pensionäre, GEZ-Mitarbeiter etc.).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.354.912 von benny_m am 05.07.12 10:57:52>> fürs Auge <<
Abgesehen davon, dass Du in punkto Frauen hoffentlich einen besseren Geschmack hast, :D ;): Wieviel 1000 senile Schwachhirne hast denn da eingelagert? - Entsprechende Massen sind ja immerhin rel. diebstahlsicher, *g* ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.790.025 von investival am 06.11.12 10:02:18Des weiteren aus og. Quellen - speziell für den Telefonbuchliebhaber Simon, *g* - in grosso modo bestätigend aus meinen Tableaus (ohne Komplett-Anspruch):

BASF 26,4
BDX 25,8
CNI 26,8
COH 31,0
CVX 43,3
GOOG 21,0
KO 24,5 (wie Nestlé eher niedrig für einen food&beverage staple)
L'Oreal 29,6
Linde 23,2
MCD 31,3
NKE 25,5
ORCL 23,0
PX 27,6
QCOM 19,9
SBUX 32,8
TROW 38,2
XOM 42,4
---
ANSS 31,8 *)
ARG 36,3
ATR 33,2
BCR 35,8 (die Jahre davor wie PFE deutlich niedriger)
Beiersdorf 41,1
Biogaia 27,0
BWLD 30,8
CHRW 37,9
CMG 38,5
CMP 24,5
EXPO 40,4
Fielmann 27,7
FIZZ 34,2
FLIR 28,4
IDXX 31,0
JJSF 34,5
JKHY 33,1 *)
LKQ 37,4
MCO 31,2
NEOG 33,7
PII 34,3
RMD 23,2 (stark erodierend seit Krisenausbruch)
ROP 29,4
SIAL 28,6
Softship 36,5
Sonova 12,6 (!)
Stratec 27,7
TECH 30,7
VAR 28,3
VRSK 38,6
WAT 15,0 (!)
WDFC 30,3
WHG 36,4

*) für ITler wie bei FDS eher ungewöhnlich "hoch" (und das nachhaltig)

Fazit-Ergänzung:

=> Man sollte das Unternehmenssteuersparthema zwar öffentlich intensivieren und da Abhilfe schaffen, aber auch deshalb nun nicht die gesamte Aktienwelt in Grund und Boden verdammen wollen: Die Mehrheit schon unter den largecaps sieht "steuerloyal" aus.
=> Die anhaltende rel. Niedrigbewertung der major techs erklärt sich aufgrund dererseits in den letzten Jahren überdurchschnittlich beanspruchter Steuereffekte durchaus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.587.471 von Ulf-Imat am 08.05.13 01:15:40Dass der DAX zB. vs. dem DJIA anno 2013 weniger Substanz als vor 10-15 Jahren enthält und damit schwächer daher kommt, liegt auch*) an der rigiden Substanzausdünnung namentlich bei den Finanzwerten im Zuge der Entflechtung der sog. 'Dtld.-AG', die mit Beteiligungsverkäufen (vieler NichtDAX-Aktienpakete) zu Tiefkursen der letzten Baisse einhergingen - promoviert im übrigen durch Eichel's Steuerfreistellung dieser Transaktionen.

*) Neben der besagten bilanzaufgeblasenen DT (die Eichel damals zu 65 vor der KE öffentlich als attraktiv befand) mit ihrem damals exponierten Indexgewicht. Auch die investmentbankerseits provozierten überteuren Aquisitionen diverser DAX-Größen nach der neweconomy crisis mit anschließenden Abwertungungen trugen zur Substanzausdünnung bei.

- So begann, im Zuge der oktroyierten EUR-Einführung, die, bezeichnenderweise im EU-Hauptfinanziererland Dtld. dann rigidest betriebene, Vorbereitung der finanziellen Repression ... Nachdem man zunächst institutionelles Anlagekapital weg von Aktien hin zu Schuldpapieren lenkte, kam der gemeine dt. Vorsorgesparer dran: Zum Renditeausgleich für die Versicherer gab's, adressiert an den besagten Sparer, Riester. Und für die Banken gab's zum Renditeausgleich neue Derivate zum Zocken; Stichwort Kreditverbriefung. Auch die Privatanleger durften die Banken mit Zockerpapieren hyperinflationieren, die woanders zT. vertriebsverboten waren und sind.

Hernach bemühte sich namentlich Eichel's Nachfolger, ohnehin schon ausgedünnte private Eigenkapitalinvestments von Inlandsseite via ausnahmsloser Doppel- und Inflationsbesteuerung in Richtung Schuldpapiere zu desavouieren - ungeachtet schon sehr mäßiger EK-Ausstattung der dt. Wirtschaft, und zunehmenden Auslandseinflusses nebst negativer Fiskal- und auch Arbeitsmarkteffekte.

Und nun propagiert dieser Nachfolger nebst seinem politischen Umfeld unbenommen dreist eine schnellere Entwertung der umgelenkten Kapitalanlagen; mit an der Realität vorbei konstruierten, hanebüchenen Fiktionen. Dass er zuvor schon Mrd.schäden auf institutioneller und letztendlich fiskalischer Seite in seinen Kontrollfunktionen maßgeblich mit zu verantworten hat, geht ihm dabei einfach am Ar... vorbei.

- Und besagte, wohl durch seine hyperventilierte Kavallerierhetorik paralysierte Medien lassen ihn dabei, und palavern in epischer Breite seinen den gemeinen Wähler ablenkenden Steuerpopulismus; derweil sich andere gerade anstrengen, das zu übertreffen, um in diesen Medien bloß keine Präsenz einzubüßen.

Nur passend dazu das, im übrigen nicht neue, Mediengeschwafel von Aktienblase und Aktienzockern.
Für den der in USD ist war es ein erfolgreiches Jahr, da der USD mächtig aufgewertet hat, ich liege mit meinem realen Depot mit heutigem Datum mit +25% vorne für 2014 (exkl. Dividenden). Ich bin aber zu 75% im USD investiert, Man muss auch sagen das KOMOCL prinzipiell besser gelaufen sind als small- oder midcaps.

Laut Peter Lynch sollte man nach Dividenden auf 12-15%pa langfristig (nach allen Kosten) Rendite kommen, sonst ist man mit ETFs besser aufgehoben.

Mein 10Jahresschnitt liegt bei 13%, trotz aller Kurskapriolen der letzten Jahre.
Damit ihr unten geschriebenes einordnen könnt: Ich beschäftige mich seit fast vier Jahren mit Aktien, bin Ingenieurstudent und lese schon länger mit. Da der Sräd mich also bei meiner Investmentphilosophiebildung beeinflusst hat, werde ich kaum viele neue Aspekte einbringen können. Hätte ich diesen Thread nicht so früh entdeckt, wäre ich wahrscheinlich nicht fast von Beginn an so stark auf US-Aktien fokussiert gewesen. Danke dafür also an den Sräd, und IB (für die niedrigen Handelskosten).

Zu den Small- und Midcaps bis p/e 25:
ANSS, FDS, JKHY, MLAB, RMD und UTMD im Bestand.

ATR, FELE, EXAC, Carl Zeiss:
Nicht interessant für mich, da ich als Absicherung vor Fehlinvestments bei etablierten Unternehmen einen dauerhaften ROE von 15% fordere.

WHG, ARG:
In Segmenten, mit denen ich mich (noch) nicht eingehend beschäftigt habe bzw. dauerhaft beschäftigen möchte, tendiere ich dazu in einer allgemeinen Branchenkorrektur in einen der größten Player zu investieren. Kleine Unternehmen schaue ich mir lieber in Branchen an, wo es eher Disruptionen gibt, v.a. in vielen Healthcare-Bereichen und softIT.
Es sei denn es fällt mir ohne sehr intensives Research ein sehr guter Grund ein warum ein bestimmter Smallcap in Zukunft outperformen wird. Oder ich werde auf einen solchen Grund gestoßen. So habe ich aktuell noch WETF, auch mein Dank hierfür Larry.

Ansonsten aus der Liste von investival und Larry für mich grundsätzlich interessant:
Abcam, ATRI, DCI, Diploma, Fuchs, MKC, MTD, Rational
und WCN: ROE meist zwar nur bei 10%, mit FCF gerechnet komme ich für die letzten 5 Jahre auf Werte zwischen 13 und 17%, evtl. mache ich bei dieser Firma mal eine Ausnahme von meiner 15%-Regel, wenn dafür der Preis stimmt. Aktuell mir aber aufgrund der Bilanz zu teuer. Obwohl die Bilanz im Branchenvergleich eher gut aus sieht und da in den letzten Quartalen einiges an Schulden getilgt wurde.

Den Rest habe ich mir noch nicht angeschaut bzw. ist auf den ersten Blick nicht wahnsinnig interessant.


Aktuell interessant finde ich neben obigen, noch folgende Werte:

AVEVA*: Ist mein Öl-Play. Aktuell im Umsatz- und Gewinn stark gesunken, jedoch sind nach meiner Einschätzung die Projekte zwar verschiebbar, aber nicht auf lange Zeit, denn wenn ein Ölproduzent langfristig bestehen will, kommt um den Einsatz guter Software nicht drum herum – egal was der Ölpreis macht. (Die These gilt natürlich mehr oder weniger für alle Öl-Service-Unternehmen.)

CYBX*: Das größte Risiko sehe ich hier in möglichen Schadensersatzforderungen, an die Superpille mit der alle Patienten medikamentös behandelbar sind glaube ich nicht; mit einer neuen Pille werden mehr Patienten medikamentös behandelt werden können, aber bei weitem nicht alle. D.h. Vagusnervstimulatoren werden m.M.n. höchstens sehr schleichend durch Medikamente substituiert. Die Vision von großem organischem Wachstum besteht darin, dass die Stimulatoren neben der Epilepsie auch vermehrt bei der Behandlung von Depressionen und Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Allerdings scheint es hier seit Jahren keine großen Fortschritte zu geben. Also reicht es nur zu einer Swing-Trade-Position unter verstärkter Beobachtung.

Admiral Group*: Hier hat letztendlich die gute Unternehmenskultur und shareholder-Freundlichkeit den Ausschlag für ein Investment gegeben; gute Unternehmensanalyse z.B. vom valueandopportunity Blog.
8 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Der Vorstoß der SPD-Linken zur Erbschaftssteuer für Familienunternehmen fällt bei der CDU durch. Vize-Fraktionschef Michael Fuchs ging mit dem Vorschlag aus den Reihen des Koalitionspartners hart ins Gericht. "Der Vorschlag hat das Potential, die Existenz von Unternehmen zu gefährden und könnte zu einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen führen", schimpfte Fuchs. Die Union werde sich deshalb dafür einsetzen, dass die Substanz von Unternehmen im Erbfall erhalten bleibt.

Der prominente:laugh::laugh::laugh: SPD-Linke Ralf Stegner und die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe hatten sich dafür ausgesprochen, Firmenerben stärker zu belasten als jetzt. Damit die Unternehmen daran nicht zerbrechen, soll es den Erben erlaubt werden, ihre Steuerschuld mit Unternehmensanteilen zu begleichen. Die Länder, denen die Einnahmen zufließen, könnten diese Beteiligungen in einem Sondervermögen zusammenfassen. Einfluss auf die Geschäftspolitik sollen sie nicht nehmen.



ich finde jetzt reichts langsam.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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