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SMA -Weltmarktführer bei Wechselrichtern - Beliebteste Beiträge



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Sehe kein Problem, da ich nicht investiert bin.

Wenn Ihr zurückblättert, werdet Ihr lesen, dass ich die Entwicklung genau so vorhergersehen habe.

SMA ist der Erfolg leider zu Kopf gestiegen. Arrogant wie sie sind, haben sie grundsätzlich alles andere belächelt. Ob das die aufstrebenden Chinesen sind oder die Fraktion der Microinverter. Jetzt werden sie dafür bestraft.

Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, den Standort in der Provinz bei Kassel zu besuchen? Hier ist ein kleines Königreich entstanden. Nicht kleckern sondern klotzen dachte sich die Oberen und haben nur die feinsten Materialien verbaut. Ähnliches kann man im HQ von Solon sehen. Geld spielet keine Rolex. Auch der Messestand ist reinster Gigantismus! Der ganze Spaß wurde finanziert durch üppige Renditen auf dem Rücken der Stromverbraucher. Die unverschämten Renditen von >20% EBIT haben schließlich Begehrlichkeiten geweckt und den beinharten Wettbewerb angezogen. SMA ist selbst dafür verantwortlich!

Und hier mein Blick nach vorne:
Die verwöhnte und übersatten alte SMA Manager-Riege wird/muss das Schiff verlassen und das wird gut sein. Es muss ein neuer Gedanke her. Innovation gepaart mit Pragmatismus. Nicht die schönste Fertigung am falschen Ort, sondern die kostengünstigste Fertigung in der Nähe der zukünftigen Absatzmärkte, evtl. bei Fertigungspartnern. SMA wird das schaffen und seinen Weg machen (evtl. übernommen werden), aber die Marktführerschaft über kurz oder lang verlieren. Ich sehe hier Bosch, ABB und Konsorten vorne. SMA muss schleunigst nach Asien und sollte dort lieber Partnerschaften eingehen als alles selber aufziehen zu wollen. Das geht schneller und kostet weniger Geld.

Die Aktie geht vorher unter die 10 EUR. Dann kann man auch eine erste Position aufbauen. Aktuell drängt sich kein Investment auf.

Darauf mein
Ehrenwort
SMA Solar wuchs jahrelang sehr stark und ließ darüber lange Zeit völlig die Kosten außer acht. Immer tolle Stimmung, jedes Jahr mehrere Monatsgehälter leistungsunabhängiger Bonus für alle und jeder, der auf Kosten hinwies, wurde mitleidig angegrinst: "Wir machen das über Qualität und Wachstum".

Und wenn man mal die Leute dort fragte, wo das in den nächsten Jahren herkommen wird... erst betretenes Schweigen, dann das Eingeständnis, dass immer, wenn die Solar-Subventionstöpfe in einem Markt versiegten, bislang immer noch anderswo neue, noch größere aufgemacht wurden - und es fröhlich weiterging. Irgendwo halt.

Offenbar in der Annahme, dass was bis dahin geklappt hatte, auch immer so weitergehen müsse. Für den Einwand, dass das einem Schneeballsystem ähnele, wurde man sofort erschossen.

Diese Beobachtungen datieren von 2010, als der Kurs der SMA Solar bei seinem Peaks bei 100 € lag.
Ich denke es sollte mal die Frage gestellt werden, warum und welche Produkte China günstiger anbieten als dt. Hersteller. Bei den Solarmodulen, -zellen, -wafern, etc. hat man eine sehr kapitalintensive Fertigung und entsprechend hohe Finanzierungskosten und eine energieintensive wie umweltbelastende (Chemikalien) Produktion. Bei diesen drei Dingen kann China günstiger sein, aufgrund

- zinsgünstiger Darlehen vom Staat
- sehr günstige Strompreise
- geringe Umweltschutzauflagen (Entsorgung in den nächsten Fluß)

Aber diese Vorteile existieren bei Wechselrichtern nicht. Die Produktion ist nicht kapitalintensiv, nicht energieintensiv, erzeugt keinen Sondermüll und ist auch nicht Lohnkostenintensiv. Warum sollte also die Produktion nach China ausgelagert werden?

Die gesunkenen Margen bei SMA sind teils marktbedingt (schwächere Nachfrage, dadurch höhere Fixkosten; teils schärferer Wettbewerb), aber m. E. mindestens ebenso sehr hausgemacht (zu komplexe Schaltpläne, zu viele teure Bauteile in den Schaltplänen). Dass man zusätzliche Entwickler einstellt kann durchaus Teil der Lösung sein, denn um die Schaltpläne zu vereinfachen, werden mehr Entwickler benötigt. In der Kostenstruktur von SMA ist F&E ca. 5-7% vom Umsatz, Bauteile von Vorlieferanten jedoch 50-60% vom Umsatz. Es kann also durchaus Sinn machen, 2%-punkte mehr für F&E aufzuwenden, wenn ich damit 10%-punkte bei den Bauteilen einspare.
Die Zahlen sind schon mehr als enttäuschend und wenn man selber noch sagt man hätte von Vorzieheffekten profitiert scheint das 3.Quartal auch nicht besonders gestartet zu sein.
Die Anhebung am unteren Ende kann ja nicht überraschend kommen.Wenn ich ein Ebit von knapp 90 schon nach der Hälfte habe, ist das erreichen von 100 nicht wirklich überraschend. Die sinkenden Margen und die fehlende Nachfrage aus Europa vorallem Italien und Deutschland scheinen deutliche Spuren zu hinterlassen.
Was hier auch einige Ansprechen ist der enorme Kostendruck auch noch durch Forschung Personal.
Die Luft nach oben sollte erstmal raus sein.
Auch dieses fette Subventionsschwein wird geschlachtet werden.

Kursziel 0 (in Worten: "null").
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.495.167 von mediacool am 05.12.14 07:13:30....es ist doch oft die gleiche Leier:

da wird von verschobenen Projekten ins nächste Jahr gesprochen und dann im nächsten Jahr wird der Umsatz - der ja jetzt um diesen Nachholeffekt deutlich steigen müsste - ebenfalls wieder unter Plan liegen.

wsgambler
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.506.213 von wsgambler am 06.12.14 15:00:27
Vorstand schläft

SMA hat einen unglaublich guten internationalen Ruf und im Kleinbereich eine führende Technik für Kleinanlagen.

Bei Großprojekten nicht mal ansatzweise wettbewerbsfähig, weder Kundenzugang noch passendes Preislevel.

Die Restrukturierungsmaßnahme sind nicht ansatzweise ausreichend. Die Fixkostenstruktur ist völlig starr und überhöht und ohne neues Geschäftsmodell (Großprojektentwicklung) wird SMA seine gute Liquidität auffuttern und irgendwann als pennystock verschwinden.
SMA hat bereits heute einen Auslandsanteil von 70%. über die zukunft wird nicht in deutschland entschieden.
die frage lautet her kann sich SMA dauerhaft als globaler Zulieferer etablieren?
Auch Produktionsverlagerungen sollten dabiei kein tabu sein.
hierfür fehlt allerdings das geld, aber auch das mindset.
SMA hat wertvolle jahre verloren, was die anpassung an ein marktumfeld angeht. leider.
kleiner exkurs

wenn ich jetzt spontan lese, das man nicht unerhebliche forderungen abschreiben muss, sagt mir dies folgendes

zum einen passiert dies nicht in 4 wochen zwischen q meldung und gewinnwarnung. traurig.
zum anderen heißt dies, dass im forderungsmanagement einiges schiefläuft. unser heutige ceo war vorher cfo. wenn er nicht die verantwortung tragen muss wer dann. der kleine abteilungsleiter.

urbon kauft für euro 360.000 euro aktien. tut er dies wegen sma oder um seinen arsch zu retten? 360.000 sind bei einer vertragsverlängerung mit möglichen cash out wegen auflösung keine große summe. da geht es dann in den millionenbereich, zumal bei einem managementwechsel, der kurs sofort anziehen dürfte, was seinem investment gut tun würde.

der gehört definitiv weg wegen erfolglosigkeit und kapitalvernichtung!
Bei SMA scheint der Boden immer noch nicht erreicht zu sein. Die Kosten die SMA monatlich zu händeln hat, sind einfach zu hoch. Die Umstrukturierung kommt meines Erachtens zu spät und greift nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.315.361 von Turnaroundspekulant am 12.03.15 21:00:39Moin,

keine KE, hoher Wettbewerb, zu hohe Kosten, überfordertes Management...
Zitat von Friseuse: Denkste;)

Es wird 2011 massive Mengenzusammenbrüche im PV Markt geben.

Eine SMA wird Auslastungsprobleme haben, Umsätze schmelzen wie Eis in Frankreich, es wird von Traummargen zu Brotkastensprüngen kommen.

Bei meiner Marktsicht der Dinge hält mich allein das gut positionierte Unternehmen und das fähige Management von einer Insolvenzankündigung ab.

Moving Markets, komm damit klar.



Jetzt habe ich mir deinen Rat doch zu Herzen genommen, und meinen Sonntagmittag mit Lesen des Threads vergeudet. Hier eine besonders lustige Aussage von vor fast einem Jahr. Wenn du so dogmatisch weitermachst, kannst du dir bald nicht mal mehr deine Internetflatrate leisten. Lass dir das mal gesagt sein.
@ ruditzku:
Ich sehe das anders. Der Markt stagniert. Aufgrund der Überkapazitäten werden die Margen schneller fallen als die Kosten. Der Profit wird deutlich schrumpfen, und das gerade jetzt, wenn in das globale Wachstum investiert werden muss. Hier werden Global Player ala Bosch, Siemens, ABB eindringen. Alles in Allem kein Umfeld, in dem Aktionäe Ihre Freude haben werden. Der Kurs wird weiter nachgeben.

Darauf mein
Ehrenwort :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.729.021 von Stoni_I am 18.10.12 23:41:00wieso eigentlich?

ich finde es mutig, ein unbegrenztes verlustrisiko einzugehen, wenn man davon überzeugt ist, dass der markt etwas falsch bewertet

und was definiert einen "ehrlichen Kleinanleger" bzw. gibt es "unehrliche Kleinanleger"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.701.313 von outsmart am 11.10.12 10:29:47Wenn überrascht das? SMA hat geschlafen und schläft immer noch. Man hat die eigenen Möglichkeiten überschätz und feiert sich immer noch wegen der über die EEG garantierten Erfolge. Hier wurden Millionen aufgehäuft, die nun wieder verbraten werden. So ist der Gang der Dinge. Wenn sie sich halten wollen, dann müssen sie in China erfolgreich werden und hier habe ich meine Zweifel.

Darauf mein
Ehrenwort
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der SMA Solar Technology-Aktie per Stopp-Buy-Limit von 30,11 EUR auf die Lauer. Das Kursziel sehe man bei 50 EUR. (Ausgabe 41 vom 13.10.2012)

Die Experten...:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.731.273 von Biologe_1 am 19.10.12 15:53:40Das ist nicht lachhaft, das ist bittere Realität bei einer ganzen Reihe von EE-Firmen, die mehr oder weniger in die Verlustzone gerutscht sind. Ich habe streckenweise 90 % meines Geldes mit diesen Werten in nur einem Jahr verloren.

Nettogewinnmarge SMA:
2010: 19 %
2011: 11 %
2012: Zum Halbjahr 6,8 % - komplett vllt. deutlich weniger
2013: Verlust kann nicht ausgeschlossen werden
2014: ?

Hier eine Hold-Strategie zufahren, kann nach meinen ganz bitteren Erfahrungen mächtig teuer werden. :cry:
"In der dunkelsten Stunde der Nacht beginnt der neue Tag" - Ich befürchte, dass wir es hier aber erst mit der Abenddämmerung zu tun haben.

Ich frage mich, wie lange unsere Politiker noch diesem globalen Treiben ungeniert zuschauen können. Fakt ist doch, dass anderenorts (selbst in Europa) die heimische Industrie sehr viel mehr politische Unterstützung bekommt als bei uns.

Lge für SMA Aktien schon mal regelmäßig etwas zurück und freue mich auf den Einstieg bei 10,05 €
was mich extrem negativ macht ist das general electric und siemens den solarmarkt verlassen die haben da sicherlich sehr detaillierte analysen gemacht. dies deckt sich auch mit der gewinnwarnung von sma. eine der ehrlichsten in der schönrederei der branche. die 10 euro werden wir mindestens sehen. wenn nicht sogar darunter. dies ist schade da sma ein sehr gutes unternehmen ist. allerdings ein einproduktunternehmen ohne risikodiversifikation. im moment finger weg oder raus!
da hast du leider recht. urbon ist ein blender und komplettversager. er ist als beziehungskind halt nachgerückt. leider.
ich hoffe die großen shareholder ziehen endlich konsequenzen. mal davon abgesehen, dass seine prognosen noch nie gestimmt haben und immer nach unten revidiert wurden.
zum q bereicht nennt er 45 mio miese als untergrenze.
4 wochen später revidiert er auf 105 mio miese also 60 mio mehr. ich wiederhole nach 4 wochen.
der umsatz wird nochmals ich wiederhole nochmals um 100 mio nach unten revidiert.
der hat doch einen in der birne.
sma braucht ein neues management. definitiv. der markt ist da. das unternehmen hat substanz. doch der ceo hat ne klatsche.
ein schlimmes beispiel. die solarindustrie hat erst ne chance, wenn solche leute weg sind. wir sind hier nich bei jugend forscht, sondern in einem wettbewerbsintensiven markt mit schneller entwicklung.
da haben solche leute nichts zu suchen. ich heute heute schon die dummen bzw saudummen begründungen auf der hv.
verschobene projekte....... etc..... bei dem hat sich einiges verschoben.
deine verquickungen s&p nd noch das sahnehäubchen und passen ins bild ....leider
Hauptsache?
Dieses Papier ist einfach nur schräg.
Die wichtigsten Kennzahlen von den Quartalsberichten und Ad Hoc Mitteilungen sind regelmäßig 6 Wochen vorher schon im Börsenkurs eingepreist.
Ein bestürzend geringer Anteil der Aktien ist überhaupt im freien Handel. Und selbst die 1,25 Mille, die der Ex-Vorstand dem Jetzt-Vorstand schenkt, um den Kurs zu stützen ... selbst das bewirkt .... gaaaar nix.
SMA hat technologisch den Anschluss verloren ... was die können ... das können die anderen längst. Wo bleibt die Vision mit Smart Home, Internet of Things und was weiss ich ?

Nachdem in den Boom-Jahren riesige Berge an Zukaufteilen und Material eingekauft wurden um Engpässe zu vermeiden ist es ein Wunder, dass SMA diesen Schrott zwischenzeitlich verbauen und verkaufen konnte. Jahrelang haben die den Markt mit quasi-antikem Plunder bedient um die exorbitanten Lager abzubauen.

Und am Ende feuert die Bude die Entwicklungsmannschaft von der mittleren Managementebene ABWÄRTS? Statt AUFWÄRTS?

Jaja, laber Du mal. "Hauptsache aufwärts" ... ich lach mich kaputt. Nach dem Abfindungsprogramm ist vor dem Abfindungsprogramm, und dazwischen liegen Hunderte von Arbeitsgerichtsprozessen. Und jetzt rechne du das mal zusammen und erklär mir mal "Hauptsache aufwärts".
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.681.581 von pipendecke am 09.12.10 15:53:22
..... und seit dem Post wieder 5,- € dazu......

Gruß Pipe
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.706.000 von pipendecke am 14.12.10 12:00:19Hier scheinen einige die Schwächeperiode (des Kurses wohlgemerkt) zu nutzen und sich noch fürs nächste Jahr gut zu positionieren. So schwarz wie die Zukunft hier gemalt wird, könnte es nicht werden. Die Politiker müssen auch nach Cancun Taten folgen lassen. SMA ist im internationalen Vertrieb erstklassig aufgestellt und hat als Marktführer mit 40% Marktanteil eine erstklassige Ausgangsposition. Ausserdem positiv zu werten aus shareholder value Sicht ist der vorsichtige Umgang mit Leihpersonal.

Fallen die Q4 Zahlen überraschend gut aus, ist hier noch eine Menge Luft nach oben. :cool:
Ich finde das beeindruckend wie nun in dem Thread das grosse heulen losgeht. SMA hat doch bisher ausschliesslich, wie fast alle Marktbegleiter, seine hohen Gewinnne aus den hohen Subventionen generiert. Nun werden die gestrichen und man ist bei SMA angesichts dieser Tatsache vollkommen übermannt.

Jetzt wird SMA ein ganz normales Unternehmen das nicht mehr in der subventionierten Komfortzone leben kann, welches kostensensitiv arbeiten muss, sich die Frage stellen muss ob Deutschland noch der richtige Produktionsstandort ist für 0815 Wechselrichter ist, seine Marktanteile in einem Verträgungswettbewerb bei massiv sinkenden Preisen behaupten muss und sich an den asiatischen Mitbewerbern messen muss die mittlerweile genauso effiziente Wechslrichter für den halben Preis bauen.

Die Dividenden und die Phantasie sind aus dieser Aktie raus. M.e. rette sich wer kann.....
SMA mit 23 ist sehr optimistisch...ich sehe die Aktie demnächst in der Einstelligkeit.:look:

SERVUS:cool:
...die 30 wird nicht mehr lange halten,
die einseitige Ausrichtung mit Wechselrichtern, ein fataler Fehler.
....strong short ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.980.809 von Benx am 30.03.12 17:20:28wenn die shorties sich diesen Wert vor nehmen dann hat auch SMA keine Chance

SMA wird sicherlich überleben aber die Aktie wird demnächst zu einem ganz anderen Preis zu haben sein

in 6 Monaten reden wir nochmal darüber .....
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.087.523 von marvessa am 25.04.12 17:54:29Das ist ein Hersteller von morgen alten elektrischen Geräten, eine Ahnung vom Fixkostenblock ist im Vorbeiflug auf der Autobahn gewinnbar.

Marktfähige Technologie will jeden Tag neu gestellt sein, die gibts nicht als Erbmasse. Die Leute von SMA sind smart und tough bisher gewesen, ob sie künftig ihre eigene Zukunft erneuern können muß erst noch erarbeitet werden.

Für irgendwelche Upsidefantagruselchen ist überhaupt nicht die Zeit, SMA läuft der solaren Margenfäulnis nach. Der allseitige Erneuerungsbedarf ist irre, wer weiß bei positiv und negativ unkalkulierbaren Managern schon deren künftigen Resultate:rolleyes:

Da kann man auch Lotto spielen, Fondsverwalter oder Analyst werden:laugh:
Die Analysten haben endlich gemerkt das SMA weitere Marktanteile verliert, Solutronic wird mit Siecherheit nicht die Nr. 1, aber im mittleren und kleinen Bereich im dem Sie tätig sind, Wechselrichter bis 12 KW sind sie echt stark und gewinnen Marktanteile. Außerdem haben Sie das beste Speichersystem am Markt. Sind sehr inovativ. Sind Stand heute so bewertet als ob Sie pleite gehen aufgund des schlechten Halbjahres Ergebnisses. Market Cap 5 Mio, das machen Sie dieses Jahr alleine Umsatz mit einem Kunden wie IKEA. Von daher mein absoluter Geheimtip mit einem riesen Hebel. Ich gehe davon aus das die Aktie wieder in Richtung 7-8 Euro geht nach den Zahlen am 11.6. :-))
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.232.641 von Instant_Wealth am 31.05.12 15:27:22viele Aktien guter Firmen notieren oftmals unter Buchwert
warum sollte es hier anders sein .. :confused:
etliche longies werden noch kalte Füße bekommen + ihre shares schmeißen
die nächste Verkaufswelle mit hohen Umsätzen wird bald kommen... :rolleyes:
Dr. Karl Kuhlmann von der Intersolar Europe 2012:
o Wechselrichter derzeit zwischen 30 und 50 % zu teuer
o Europäische Hersteller werden unter Druck von Herstellern aus China und Korea kommen
o Man selbst sei dabei, Hersteller in Asien zu identifizieren und Gewährleistungsmodelle zu finden

http://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=22263
also ich kenn mich bei SMA ehrlich gesagt überhaupt nicht aus. Ausser dass sie Wechselrichter herstellen weiß ich nichts.

Aber sind die nicht Weltmartkführer?

ich sehe insgesamt bei der Solarbranche eine Konsolidierung. Wenn in ein, zwei Jahren die Subventionen ausgelaufen sind u. die Preise noch weiter im Keller sind, wird die Branche aber einen erneuten Aufschwung erleben, weil es sich dann erst so richtig lohnt. Wenn man mal an die Sonnenstaaten der USA denkt od. überhaupt an Sonnenstaaten u. welche Potentiale da möglich sind, dann sollte auf lange Sicht alles gut gehen.

Die Frage ist nur ob SMA diese Durststrecke überleben kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.731.341 von Biologe_1 am 19.10.12 16:06:12100 Euro, na prima, ein Taschengeldzocker macht so wild hier ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.731.686 von crimson am 19.10.12 17:19:54"Aber selbst im Worst Case ergäbe sich eine EBIT-Marge von ca. 7,7%, was im Kontext der zurückliegenden Jahre sehr beschaulich sei."

Jaja, die Expärden !!!! :laugh:

Grünschnäbel ohne Ahnung von Praxis und von der Industrie und können nur die alten Zahlen fortschreiben.

Dafür gäbe es sogar in einer Pro-Seminar-Arbeit eine schlechte Note !!!

Mega-peinlich !!! :D
Zitat von marvessa: mit Zellenherstellern nicht zu vergleichen, auc wenn Preisdruck zunimmt, wo liegt denn nun die Bewertung ? irgendwann wirds interessant, denn man wird Marktführer bleiben! kurzfristig könnts abver schon noch runter gehen


Die heutige Bewertung ist egal. Die Börse preist die Entwicklung 2013 ein.

Bei Wafer-, Zellen-, und Modulherstellern ist nichts mehr zu holen. Auch bei den meisten Polysiliziumherstellern nicht mehr - siehe z.B. Margenverfall und erhebliche Produktionskürzungen bei diversen Herstellen. Taiwanesische Zellenhersteller haben nach Berichten jetzt eine Preisuntergrenze definiert unter der sie keine Zellen mehr verkaufen, sondern dann lieber nicht produzieren. Die chinesischen Anbieter machen das nicht, da die Verluste die Staatsbanken oder der Staat direkt ausgleichen. Auch die sonstigen Materialbereiche - Verkapselungsfolien, Glas, Gestelle - stehen schon länger unter hohem Kostendruck. Bei Aluminium oder Silber hingegen ist das anders, weil dort der Solarbereich nur ein Nachfrager unter vielen ist.

Mit den starken Förderkürzungen bzw. größer 10 MW-Fördereinstellungen in Deutschland und der kurz bevorstehenden kompletten Fördereinstellung in Italien bricht seit ca. September viel zusammen. China weigert sich nachwievor im größeren Maßstab in Photovoltaik zu investieren, weil es noch immer 3 mal mehr als Kohle kostet. Umweltauswirkungen sind in dieser kommunistischen Diktatur egal - wer heftig demonstiert, der kommt in ein Arbeitslager.

Der starke Wettbewerb aus Asien dürfte wie bei bisher allen elektronischen Geräten nur eine Frage der Zeit sein. Dazu jetzt der erhebliche Marktrückgang in Europa und die bei SMA nicht mit Europa vergleichbare Aufstellung in anderen Ländern, wo alle bei null angefangen sind oder anfangen.

Man weiss derzeit nur, das Solarfirmen die Verlust machen, von der Börse gnadenlos abgestraft werden. Und SMA Solar wird nach der gestrigen Ankündigung 2013 wohl einen Verlust machen. Dito muss man mit schlimmstenfalls ähnlichen Bewertungen wie bei anderen bereits total abgestürzten Solaraktien rechnen.

Also z.B. 20 % vom Eigenkapitalwert. Macht derzeit einen Kurs von ca. 4,50, bei kommenden Verlusten entsprechend weniger. Oder z.B. KUV 0,1. Macht an der Untergrenze der 2013er-Prognose einen Kurs von 2,50 Euro.

Man kann derzeit m.E. nur 3 Klassen von Solaraktien empfehlen:
1. Profiteure (Bestandshalter) von Solarparks. Z.B. Capital Stage.
2. Die weltweit führenden Anbieter, die auf jeden Fall überleben werden und die absurd abverkauft wurden. Z.B. HSOL.
3. Firmen, die nicht wie SMA Solar ein Geschäftsmodell haben, das stark von staatlichen Einspeisevergütungen abhängig ist, sondern auf den freien Wettbewerb. D.h. hier Anbieter die sich auf kleinteilige Photovoltaik am Ort des Verbrauchs für den Eigenverbrauch spezialisiert haben. Beim ruinösen Preiswettbewerb aus China ist da eine Empfehlung aber derzeit riskant.
Ohne positive Nachricht sicher einstellig vor dem Komma die nächsten Wochen.
Leute, lasst derzeit die Finger weg von Solartiteln. Das Risiko ist im Moment zu groß. Selbst wenn man denkt, dass ein Wert schon sehr günstig ist, kann sich der Wert immer noch halbieren. Guckt Euch seriöse Titel wie Beispielsweise Wacker Chemie an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.783.869 von Shark_Reloaded am 04.11.12 12:01:27diese Texte habe ich schon bei Solarworld, Q-Cells, Solon .... und und und .... gelesen

we will see ..
Gerade erst gesehen, dass der Vorstand um eine kompetente Finanzdame erweitert wurde:

"Lydia Sommer wird Finanzvorstand bei SMA Solar

Hamburg, 18.10.2012: Der Solartechnikkonzern SMA Solar hat eine Frau zum Finanzvorstand bestellt. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, wird Siemens-Managerin Lydia Sommer zum 1. November 2012 das Ressort Finanzen und Recht von Pierre-Pascal Urbon übernehmen, der dieses Ressort bisher in einer Doppelrolle als Vorstandssprecher und Chief Financial Officer verantwortet hat. Urbon wird sich als Vorstandssprecher zukünftig auf die Themen Unternehmensstrategie und Internationalisierung konzentrieren, so der Konzern. Mit der Bestellung von Sommer vergrößert sich der Vorstand des Technologie-Unternehmens auf fünf Mitglieder.
Die Entscheidung, dem Ressort Finanzen einen eigenen Vorstandsposten zu gönnen, begründet SMA Solar mit einem schwierigen Marktumfeld. Das Unternehmen sorgte erst im vergangenen Monat mit einem Gewinneinbruch für Schlagzeilen. Das dritte Quartal lief extrem schlecht für SMA Solar; der Umsatz lag etwa 25% unter den Zahlen des Vorjahrs. Für das Gesamtjahr hält man jedoch an der Umsatz- und Ergebnisprognose fest. Das Unternehmen leidet vor allem unter den sinkenden Fördergeldern für Solaranlagen.

„Unter den veränderten Rahmenbedingungen der internationalen Solarmärkte sind die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie sowie die Fortführung der Internationalisierung der SMA für den langfristigen Unternehmenserfolg entscheidend“, so Vorstandssprecher Urbon. „Die Erweiterung des SMA-Vorstands ermöglicht es mir, mich voll auf diese Themen zu fokussieren.“ Finanzexpertin Lydia Sommer soll den Karren nun aus dem Dreck ziehen. Ihre Bestellung ist die richtige Reaktion auf die aktuelle Finanzsituation des Unternehmens.

„Mit Lydia Sommer haben wir zusätzlich zu unserem bewährten Vorstandsteam eine weitere international erfahrene Managerin für das Vorstandsressort Finanzen und Recht gewonnen“, bestätigt auch Günther Cramer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SMA Solar Technology AG. „Während Pierre-Pascal Urbon die strategischen Weichen für den zukünftigen Unternehmenserfolg stellt, wird sie die finanzielle Unabhängigkeit der SMA ausbauen und die Kostenoptimierung vorantreiben.“

Lydia Sommer war für den Siemens-Konzern im In- und Ausland in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Finanzen und Controlling tätig, unter anderem als CFO der Mobile Devices Devision und Senior Vice President Controlling für BenQ Mobile. Von 2007–2011 war sie Vorsitzende der Geschäftsführung von Nokia Siemens Networks in München.
Von Jutta Thiel "


http://www.manager-news.de/lydia-sommer-wird-finanzvorstand-…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.manager-news.de/lydia-sommer-wird-finanzvorstand-…




Qualifiziert man sich als Finanzvorstand, wenn man vorher eine Bude vor die Wand gefahren hat und bei NSN nur Verluste produziert hat ???

Wurde die bei SNS gefeuert ??? War immerhin "Vorsitzende der Geschäftsführung". Wer hat die Verluste sonst zu verantworten ????

5 Vorstände bei SMA sind mindestens 2 zuviel und Ausdruck davon, dass keiner so richtig das Heft in der Hand hat.

Wie sieht die Zukunftsstrategie aus ????

Auch jendseits der WR ??

:confused::confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.952.537 von marvessa am 21.12.12 13:04:36Die Dame hatte auch Centrotherm auf buy kurz vor der Insolvenz; Ziel 15-20 Euro damals :-)))))))
Die schöne Finanzfrau nimmt dem Strategen Arbeit ab und er hat Luft, das passt schon. Mehr als ordentliche Buchführung und Kostenmecki muß sie nicht bringen. China in Absatz, Beschaffung und Produktion erschließen ist überfällig, gerissen ist mit der Übernahme wenig.
Im Zuge von einigen Wochen mehr Hausse über die gesamte Börsenlandschaft kann die Aktie auch leicht nach oben gespült werden. Es bleibt beim strategischen Preiszerfallsmarkt, dem Solarelend nach. Vielleicht wird sich SMA agiler und erfolgreicher bewegen können, das Aktionäre längerfristig eine vernünftige Chance haben sieht doch anders aus.

2013 wird die Aktie die 9€ sehen, der kurze Uptrend als Fahne gegen den Wind klar werden.

Immerhin sind die rührig;)
Simple, heute -8%, obwohl vor Monaten ein schwaches 2013 angekündigt wurde, ist man negativ überrascht vom Umsatzrückgang, können die Leute nicht lesen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.977.373 von Stoni_I am 03.07.13 20:18:19Mal eine ganz einfache Antwort

ca. 75% liegen bei den Gründern.
1000 Ings in der Entwicklung.
Was leisten die??
Der max. Wirkungsgrad ist erreicht.
Die Schaltungen können nur noch
mit neuen / weniger Bauteilen angepasst werden.
Welche neuen Massen Produkte sollen kommen,
um die Anzahl zu benötigen.

Die Verteilung der Mitarbeiter
Entwicklung zu Verwaltung zu Produktion stimmt nicht.
Besichtige das Werk und vergleiche das was du siehst
mit anderen Werken.

Die sind zu schnell gewachsen.
Bis die wieder Gewinne machen, wenn überhaubt
wird es Jahre dauern.
Durch den Anstieg der Solarmodulpreise in der EU könnte der Preisdruck auf die anderen Komponenten - namentlich Wechselrichter - nochmals zunehmen. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.242.609 von Stoni_I am 13.08.13 19:16:52Wenn du nur auf Deutschland schaust.

Damit Solarstrom wirtschaftlich ist,
Muss die Ausrüstung billig sein.

Die Solarzellen kommen fast alle aus China.
Warum sollen die Wechselrichter nicht auch von da kommen.
Ein Handy ist von der Elektronik höher entwickelt.

Warum kann die zugekaufte Firma mit
500 Leuten Entwickeln, Produzieren, und Weltweit vertreiben.
Und SMA selber braucht 1000 Ings?


Da wird im Cent bereich gerechnet.
Wer von 60 % auf 25% absinkt, der verliert den mengen Vorteil.

Die schlechten Produktions / Verkaufsmonate kommen
jetzt erst. SMA konnte sich dafür in den ersten Monaten keinen Speck anfressen.


Die Gründer haben 75% , also keine Übernahme.
Die Zahlen, stehen auf Verlust.
Die Kasse wird kleiner.

Die Kurse sagen jetzt zwar etwas anderes,
Ich jeden falls habe darum Puts gekauft
Die Marktkapitalisierung ist immer noch jenseits von Gut und Böse, da lasse ich besser die Finger weg.
in 2 Jahren um die 3 Euro, leider.......die Asiaten kommen. Im neuen 5 Jahres Plan der Chin. Regierung steht sogar das 2020 80% der Maschinen auch aus China kommen sollen (müssen)für den Solarbereich....
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.541.781 von godly32 am 11.12.14 00:23:21
Zitat von godly32: ...Was wir nicht lesen ist, dass China zur neuen Supermacht bei erneuerbaren Energien aufsteigt, um seine Luft zu retten...


Leider lesen wir das immer wieder und selbst den Chinesen wird dies immer oefter aufgetischt. Es ist aber blanker Unsinn.

Wie in der Graphik unten zu sehen ist, hat man in Deutschland z.B. die Staubbelastung durch die Energieerzeugung (DER Massenkiller in punkto Umweltverschmutzung) seit 1990 ganz massiv verringert. So stark, dass deren Beitrag im Chart gar nicht mehr sichtbar ist.

Und gelungen ist dies durch effiziente und sehr preiswerte Filterung der Abgase.

Zu behauptern, man muesse auf erneuerbare Energien umsteigen, um die Luft in China zu verbessern ist voelliger Bloedsinn und massivste Ressourcenverschwendung. Man kann das zum einen durch Filterung viel billiger machen, zum andern bleiben bei diesem Ansatz auch die uebrigen, heite bei uns viel groesseren Quellen wie Verkehr und Industrieprozesse, unangetastet.

Antwort auf Beitrag Nr.: 49.315.361 von Turnaroundspekulant am 12.03.15 21:00:39Ein beeindruckender Immobilienbestand, ein sagenhafter intelektueller Kapitalabfluss. Ein aufgebrauchter Innovationsvorsprung und ein kürzlich verstorbener Innovationsmotor.

Wettbewerbsdruck aus allen Richtungen, wenig wettbewerbsfähige Preise, ein schlechter "Coolnessfaktor" und eine immense Welle mit bevorstehenden Arbeitsgerichtsprozessen.

Da kann noch so viel Geld auf dem Konto sein.

So siehts "kurz gesagt" aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.428.284 von omegas777 am 26.03.15 11:36:42
Zitat von omegas777: Da solltest du aber noch mal darüber nachdenken.

ist die Politik schuld daran,
das der Markanteil von SMA von 60% auf 20%
gesunken ist?
Die Politik ist schuld
Die Finanzmärkte sind schuld
Nur die Führung nicht.

Warum hat man bis auf die Bahn
alles ander abgebaut?
Warum hat man nicht nach anderen Geschäftsfeldern gesucht?
Was ist mit den Fehlkäufen?

Da sollten mal Chef Köpfe fallen




So sieht's aus.

Die Politik ist nicht für eine fehlende Unternehmensstrategie verantwortlich und die Schönwetterkapitäne sind nicht in der Lage sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Die sind anscheinend noch immer nicht aufgewacht, oder schlicht und ergreifend unfähig.


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