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Endor AG - offizieller Thread mit Beteiligung des Vorstands - Beliebteste Beiträge


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Über einen like (Daumen hoch) zu meiner persönliche Orientierung ob die Arbeit hier überhaupt in dem Maße erwünscht ist würde ich mich freuen.

:D
Ich komm eben von der HV zurück, kurze eine erste Einschätzung: Die Aussichten sind sehr positiv. Jackermeier betonte, dass sie deutlich über den Umsatzschätzungen liegen, die er noch im Mai abgegeben hat. "Der Laden brummt, wir sind auf Anschlag mit der Produktion. (...) Auch das generische Wachstum ist massiv, auch ohne Podium“" Die Lieferschwierigkeiten sind allerdings die Kehrseite der Medaille, Jackermeier hat betont, dass sie das angehen wollen, aber das wird sicher eine Baustelle bleiben. Er hat sich sehr positiv über die F1-Lizenz geäußert, auch wenn sie sehr viel Geld gekostet hat (wieviel wollte er nicht sagen). Endor hat laut ihm in diesem Jahr jetzt schon mit der Lizenz mehr Deckungsbeitrag erzielt als sie kostet.

Er gab sich auch sehr sicher, dass das vergangene Jahr angesprochen Umsatzziel von 50 bis 100 Mio in zehn Jahren früher erreicht wird. Aber auch hier bliebt er vage. Eine genaue Vorausschau scheint nicht nur bei der Stückzahl der Produkte keine Stärke von Endor zu sein...

Über die Vorstandsgehälter wurde lange diskutiert, aus meiner Sicht mit keinem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis. Jackermeier betonte, dass er mehrere Jahre lang in den schlechten Zeiten sein Gehalt zugunsten von Endor gestundet habe. Und damals ausgemacht gewesen sei, dass er in guten Zeiten wieder deutlich mehr bekomme. Die Aktienoptionen stammten auch aus alten Zeiten. Der Aufsichtsrat betonte, dass es von 2010 bis 2012 Versuch gegeben habe, Jackermeier abzuwerben, und sie damals deshalb diese Vereinbarung mit den Aktienoptionen getroffen hätten. Niemand wollte sich aber zB dazu äußern wie denn die über 860k zwischen den beiden Vorständen aufgeteilt sind. Der größte Teil des Gehalts ist aber Festgehalt, weil wohl gesetzliche nur 25 Prozent variabler Anteil erlaubt sind, wenn man als CEO wie JAcermeir soviel viel Aktien der Firma hält. Macht die hohen Bezüge aus meiner Sicht nicht besser.

Es wurde aber immer wieder betont, wie stark Edno wächst: Sie stellen angeblich ständig neue Leute ein und planen auch ein neues Gebäude in Landshut, weil es zu eng wird (finanziert über Bankkredit).

Mein Eindruck: Die Produkte sind stark, die Kommunikation und das Management wirken im Vergleich dazu deutlich schwächer, das wird Endor aber nicht daran hindern, stark zu wachsen. Es ist aber auch klar, dass es erstmal um Wachstum und eine Steigerung des Umsatz geht, eine Gewinnsteigerung wird wegen der nötigen Investitionen sicher noch dauern.

Obwohl Jackermeier dann noch sehr vage eine Dividende für die Zukunft in Aussicht gestellt hat. Aber das blieb so vage wie die Frage, ob Endor mal das Börsensegemnt wechseln wird (im Prinzip ja hieß die Antwort, nur wann weiß keiner...)

Ich habe jedenfalls vorhin zugekauft. Es ist zwar bei weitem nicht alles perfekt, aber Endor ist ein wachsendes Unternehmen mit tollen Produkten in einem wachsenden Markt. Die Aussichten stimmen.
ENDOR | 13,50 €
Zitat von EndorCEO: Ich kenne keinen Mitbewerber der die genauen Verkaufszahlen seiner Lenkräder veröffentlicht und dies hat wohl auch seinen Grund.


Das mag stimmen, aber vermutlich hat auch keiner von denen derartige Probleme mit dem Kapitalmarkt, die werden vermutlich keine 20% Zinsen zahlen müssen. Ich sag das mal ganz frech wegen Ihres Hinweises auf eine KE, denn die wird nicht funktionieren, wenn so wenig an Infos rüberkommt.
hier nun mein kurzer HV Bericht,

grundsätzlich möchte ich sagen dass sich Endor sicherlich in einer interessanten Nische bewegt,
viele Strukturen und das wurde auch auf der HV betont sind jedoch schon etwas veraltet wie der webshop oder die Warenmanagement Datenbank und waren eigentlich nur für geringeres Volumen ausgelegt,
man möchte da noch heuer nachziehen und einiges investieren und erneuern,
und ja, drei solcher Geräte für über 1000 Euro an Wert wurden in Australien aufgrund von Server Problemen tatsächlich für 1. Euro verkauft, das solle aber nicht zur Normalität werden meinte der Vorstand augenzwinkernd, ;)

generell ist zu sagen dass einiges noch nicht so ganz perfekt aufeinander abgestimmt ist was Angebot und Nachfrage betrifft,
gutes Beispiel dafür ist z.b der Formel 1 Deal,
obwohl der Vertrag bereits läuft und man für die Lizenz bereits Geld bezahlt hat man die Produkte mit F1 Branding für die F1 Zielgruppe noch gar nicht am Markt, das wird noch ein paar Monate dauern,
es wurde auch gesagt dass man solch eine F1 Lizenz nicht geschenkt bekomme und man doch eine ganze Menge an Lenkrädern verkaufen müsse um das Geld wieder zu verdienen,
genaue Zahlen dürfe man aus Vertragsgründen nicht veröffentliche, aber ganz allgemein soll diese Kooperation natürlich auch ein Türöffner für weitere Firmen und Kooperationen sein,

grundsätzlich würden solche Linzenz Deals etwa 4-10% des Umsatzes kosten wurde uns als grober Richtwert gesagt, wobei 4% dann sicherlich günstig wäre, und die 10% doch teuer...........

zum zweiten Halbjahr wollte man sich nicht konkreter äußern da das Spekulation sei zum aktuellen Zeitpunkt,
das zweite Halbjahr des Vorjahres war aufgrund vieler neuer Spiele Erscheinungen sehr stark und man müsse sehen ob bzw. wie man das heuer übertreffen könne,

es gab dann einen sehr guten Bericht des CEO zu den Entwicklungen und langfristigen Aussichten des Unternehmens,
darin wurde gut erklärt warum fanatec einen sehr guten Ruf und eine starke Marktstellung geniest, und es wurde auch gesagt dass man das grundsätzliche Umsatzpotential der Firma in 5-10 Jahren bei 50-100 Mio. sieht,
man werde sicher nicht die nächste amazon aber man wolle in dieser Nische die Nr1 werden hieß es in etwa so wörtlich

was für mich auch Neu war ist die Tatsache und das wurde auch so betont,
ist das diese Play Station Lizenz erstmal nicht die großen Umsätze bringen dürfte,
in diesem Bereich habe die Konkurrenz einen Jahrelangen Vorsprung, das müsse man nun langsam aufholen, den überwiegenden Teil der Umsätze macht man wohl mit den PC Spielern,

ein Aktionär hatte sich auch lange darüber „aufgeregt“ dass sich die Personalkosten auf 2 Mio. fast verdoppelt hätten gegenüber dem Vorjahr, da die Mitarbeiterzahl selbst nur von 32 auf 36, also um 4 Personen gestiegen sei,
ich sehe das nicht dramatisch da mit Umsatzwachstum immer auch die Personalkosten mit anziehen,

sehr wohl ein Problem habe ich aber wie bereits erläutert mit den viel zu hohen Zinsen von 6-8%, hier müsste dringend ein neuer Rahmenzinssatz mit einer wohl neuen Bank gefunden werden der irgendwo zwischen 3-4% liegen müsste,
im aktuellen 0% Zinsumfeld stolze 6-8% Zinsen zu zahlen entspricht einem Rating das eigentlich nur ganz schlechte Schuldner aufweisen, und dazu gehört Endor meiner Meinung nach nicht, scheinbar ist man aber erstmal an dieser doch recht teuren Finanzierung gebunden, die Bank habe da auf das sehr geringe Eigenkapital bei den Zins Verhandlungen verwiesen,

für mich jedenfalls eine interessante und kurzweilige HV, ich bin abschließend aber auch noch zu keinem endgültigen Fazit gekommen,
wie bei jeder AG gibt es auch hier klare Chancen aber auch Risiken, zu aktuellen Höchst Kursen werde ich eine Position erstmal wohl eher nicht unbedingt aufbauen,
Verehrte Aktionärinnen und Aktionäre der Endor AG

Willkommen im offiziellen Thread über unser Unternehmen. Wir haben uns entschieden Sie über diesen Weg über aktuelle Ereignisse zu informieren und mit den Anteilseignern und potentiellen Aktionären zu diskutieren. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dass der Vorstand nur auf Fragen eingehen kann wenn dies das operative Geschäft nicht gefährdet.

Fragen zur Produktentwicklung werden in meinem Blog auf www.911wheel.com ausführlich behandelt und mit unseren Clubmitgliedern diskutiert. Ich lade jeden Aktionär ein sich auch dort einzubringen wenn er/sie das möchte.

Ich hoffe dass wir damit die Kommunikation zu unseren Aktionären deutlich verbessern können und auÃerdem bin ich der Meinung dass diese Art der Kommunikation zur generellen Marketing- und Kommunikationsstrategie des Unternehmens sehr gut passt..

Mit freundlichem GruÃe,

Thomas Jackermeier
Vorstandsvorsitzeder der Endor AG
Hier mal im direkten Vergleich
Es sind deutlich parallelen zu erkennen.





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Der Ausbruch nach oben bei Guillemot liegt an den Halbjahreszahlen die Guillemot gestern gemeldet hat.
Umsatzanstieg im Bereich Lenkräder und Zubehör um 51%

This growth accelerated during the second quarter, at +31%, with turnover of €15.1 mi llion . Wholesalers as well as retail and e - tail chains are putting a significant focus on Thrustmaster’s new PC and console accessories, for the launches of blockbuster video games (Gran Turismo ® Sport, Forza Motors port ® 7, Project CARS® 2...) very highly an ticipated by the communities of gamers on PS4™, Xbox One® and PC
http://www.guillemot.com/dmdocuments//CA%20S12017_27juillet2…

Auch für Guillemot/Thrustmaster steht ein deutlich besseres zweites Halbjahr bevor. Einerseits wegen dem Weihnachtgeschäfts und andererseit wegen den 3 Top Spielen die in Q3 - Q4 erscheinen werden.
Endor CEO sprach von einem Umsatzschub im zweiten Halbjahr.

Auch der dritte große Anbieter Logitech hat seine Zahlen vorgelegt und einen Umsatzanstieg von 38% vermeldet im Gaming Bereich. Umsatztreiber ist dort unter anderen das Lenkrad G29
Schätzungsweise konnte Logitech ebenfalls einen Umsatzanstieg bei dem Lenkrad von über 50% verzeichnen.

Im zweiten Halbjahr sind möglichweise dann 75% Umsatzanstieg machbar.

Da Endor nahezu überall Testsieger geworden ist und die Gamer enorm viel Geld für ihre Hardware investieren, gehe ich davon aus das Endor ähnliche Wachstumsraten vorweisen kann.

Für mich persönlich waren jetzt die Guillemot Zahlen der Beweis das wir hier an der richtigen Stelle sind.
Ein ungeheuerlicher Vorgang aus meiner Sicht. Aus meiner Sicht gibt es nur einen einzigen Grund für den Verkauf dieser lächerlichen Tausend Stück.

Bislang sind mehr als 20000 Stücke gehandelt worden. Mal abgesehen von etwas Tradingvolumen hat auch jemand die günstig gekauft.

Ich kann nur eins empfehlen. Auf die HV gehen, Redezeit beantragen, ungemütliche Fragen stellen. Was bei Bayer im großen Stil geht, geht auch bei Endor im Kleinen.

Ich hätte diesen geringschätzenden Stil den Kleinaktionären gegenüber nicht erwartet.
Der CEO wieder mal auf Tauchstation, wen wunderts. Wetten, daß die Bilanz für das GJ 2010 wieder nicht testiert wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.993.846 von fredolin22 am 07.02.11 12:22:18das paßt zur Endor-IR. Wenn der Vorstand nicht mehr weiter weiß, kommen Fredo & Co um die Ecke und ergreifen Partei.
Einerseits suchen Sie private Darlehengeber für die Endor AG und andererseits verweigern Sie aktuelle Angaben zur Aktionärsstruktur. Das paßt nicht zusammen. Wenn Sie wirklich Erfolg mit dem offerierten Darlehensprojekt haben möchten, müssen Sie transparenter agieren und vor allem mitteilen, ob Sie als Großaktionär nun 30, 40 oder 50% des Grundkapitals halten. Das ist alles andere als eine Nebensächlichkeit. Sie erwarten doch nicht, daß jemand das Unternehmen mit einem Darlehen unterstützt, wenn Sie gleichzeitig mauern und nicht kundtun, wie sich die Aktionärsstruktur seit dem
IPO entwickelt hat. Letztendlich schneiden Sie sich mit dieser Geheimniskrämerei ins eigene Fleisch. Ohne eine offene und klare Antwort auf die Frage zur Aktionärsstruktur werden Sie keine externen Investoren finden, die sich auch nur halbwegs ernsthaft für ihr Darlehensprojekt interessieren. Es wäre schlicht eine Grundvoraussetzung, daß Sie mitteilen, wie viele Stimmen Sie als Großaktionär gegenwärtig noch halten. Es liegt mir fern, Ihnen Ratschläge zu erteilen - aber denken Sie mal darüber nach, ob es wirklich so klug ist, einerseits zu mauern und andererseits zu hoffen, daß man der Endor AG einen Kredit (ohne Sicherheiten) gibt. Auch wenn der Zinssatz für das Darlehen sehr hoch ist, so können Sie nicht erwarten, daß man Ihnen einen Blankoscheck aushändigt. Das wäre naiv und das sind Sie nicht.

In diesem Sinne, Aktienschach
Deine Unterstellungen sind dreist. Habe Dich gemeldet mit dem Ersuchen um Sperrung.
Das rate ich den anderen Usern hier auch.

Die meisten hier wissen das Endor bei so manchen Nebenwerte Profis wie zb KC im Depot liegt.
Und das ich zb auch in viele andere Aktien wie Guillemot investiert bin.

Die ganzen Informationen sind öffentlich zugängich und nachlesbar.
Es gibt User die machen sich die Mühe und es gibt User die ihre Zeit mit sinnlosen Postings verschwenden während der Kurs von Tag zu Tag weiter steigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.491.232 von Glanzhose am 19.12.17 15:26:43Reaktion übertrieben

Hier bekommen grad viele mächtig Panik oder wurden durch SL rausgeworfen. Dazu ein marktenger Wert und schon rauscht es 30% abwärts.

Analysieren wir doch mal nüchtern:

- Erwartungen wurden durch Wissenmacht extrem hochgeschraubt. Da war die Rede von 25Mio Umsatz und ca. 4 Mio Gewinn und ein Kursziel von 45€.

Beim Umsatz wird er wohl extrem daneben liegen, da hier die Rede von 60% Steigerung ist. Somit liegt der Umsatz bei "nur" 16 Mio. Beim Gewinn ist die Rede von ca. 1,7 Mio.

Der Kurs liegt aktuell bei 13€

Somit haben wir eine MKap von 24 Mio, was einem KGV von 14 entspricht.

Somit also fair bewertet?
Ich sage Nein. Warum?

Im Bericht steht etwas von "Trotz enormer F&E-Investitionen" liegt der Gewinn auf 2015er Niveau. Was heißt nun "enorm" bei einem Unternehmen was einen Umsatz von 16 Mio macht und eine Rohmarge von 50% hat und dennoch "nur" 1,7 Mio Gewinn macht? Irgendwo muss das ganze Geld ja hingeflossen sein. Mich würde es also nicht wundern wenn wir hier von ca. 2 Mio F&E-Kosten reden. Ist natürlich sehr spekulativ - aber dieses Wörtchen "enorm" lässt viel Spielraum zu.

Nehmen wir also mal an, dass bei einem "normalen" Jahr nur halb soviel in F&E geflossen wäre. Dann hätten wir einen Gewinn von 2,7 Mio. Bei einem KGV von 14 müsste der Kurs dann bei 20,43€ stehen.

Nur mal rein spekulativ und als Beispiel, wie sehr sich die Kursziele verschieben: Angenommen die F&E-Kosten sind noch höher und man hätte einen Gewinn von 3,7 Mio eingefahren - dann wäre bei einem KGV von 14 der Kurs bei 28€.

Ich hatte beim Umsatz auch deutlich mehr erwartet und bin aufgrund der Recherche von Wissenmacht etwas enttäuscht und kann mir diesen Umsatz so erstmal nicht erklären. Bin gespannt wie viel tatsächlich in Amerika umgesetzt wurde.

Den Gewinn finde ich okay, wenn man bedenkt was alles in der Mitteilung steht.
Würde man nicht so stark expandieren, stünde hier wohl locker ein Gewinn von 5 Mio in den Büchern.

Offensichtlich ist man gewillt sich nicht nur auf den Erfolgen auszuruhen, sondern geht schon 2 Schritte weiter nach vorn, um der Konkurrenz immer voraus zu sein. Dazu die Expansion in andere Regionen. Ist nicht das Dümmste, was der CEO da macht ;) Kurzfristig also für viele enttäuschend - langfristig sichert man sich aber die Zukunft in einer Branche, die boomt. Erinnert mich etwas an Amazon, die jahrelang nur Verluste geschrieben haben und jeden Cent in Wachstum gesteckt haben.

Sicherlich tut der Absturz hier erstmal weh, aber ich halte meine Aktien fest. Die Story ist mehr als intakt - ich meine, schaut euch die Nachricht an, da stecken bis auf den "geringen" Gewinn nur positive Nachrichten drin. Und das der Gewinn eben nicht bei, 4, 5 oder 6 Mio liegt, ist der Tatsache geschuldet, dass man eben nicht stehen bleibt, sondern kontinuierlich weitergeht und alles auf die Karten Wachstum und Innovation setzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.297.523 von derwahrepeanuts am 25.07.18 12:28:23
Zitat von derwahrepeanuts: Bin nun 35 Jahre mit dem Thema Börse beschäftigt.
Ich werde niemals verstehen, warum Menschen Haus und Hof versetzen um dann mit allem was geht, in die letzten Drecksbuden ihre ganze Hoffnung setzen.

ABER hier, wo wir alles auf dem Platintablett serviert bekommen, es eine fast unglaubliche Unternehmensentwicklung in den letzten 5 Jahren gibt, ist kaum Resonanz!


Warte mal ab, bis irgendein Pusherblatt, Börsenbrief, "Experte" sich positiv zu Endor äußert. Dann drehen wieder alle durch und kaufen, ohne vorher zu rechnen. Aber selbst Menschen, die eigentlich rechnen können, stehen hier nur an der Seitenlinie und warten oder haben Zweifel (siehe KC-Thread).

Da wird eine Hammer-News nach der Nächsten rausgehauen und die Leute konstruieren sich aus fehlenden Infos irgendwas Negatives zurecht. Ja, die IR ist ausbaufähig, ja - einige Fragen bleiben unbeantwortet. Und? Bei anderen Unternehmen versteht man nicht mal das Geschäftsmodell, da werden CEOs, CFOs, etc beliebig ausgetauscht - aber Hauptsache man hat eine tolle IR. Da werden unglaubliche Blasen gebildet mit KGVs jenseits der 100, ohne aber wirkliches Wachstum vorweisen zu können. Der Absturz kommt dann irgendwann. Siehe Staramba, Pantaflix oder irgendwelche Buden, die mit BlockChains assoziiert werden können.

Und hier? Hier haben wir einen CEO, der weiß was er tut. Weil er eben nicht alle paar Jahre weiterzieht, sondern sein Baby groß macht. Hier gibt es unglaubliche Umsatzsprünge und man bietet mit Abstand die beste Qualität im Massenmarkt. Der Vorsprung in Qualität und Preis ist überragend.

Und was mache die Leute hier? Oh nein, der Gewinn lag nur bei 1,54 Mio. Bei 18,43 Mio Umsatz juckt mich das einen Scheiß, wenn man schätzungsweise mindestens 2 Mio ZUSÄTZLICH in F&E gesteckt hat, um die DD-Base zu entwickeln. Diese wird auf die nächsten 5 Jahre gerechnet locker 12,5 Mio Umsatz machen. Das wären nur 2.500 Einheiten jährlich von der günstigen DD-Version. Und ganz ehrlich, ohne Pushen zu wollen. Insgeheim rechne ich mit viel mehr. Aber wir wollen ja mal nicht übertreiben und selbst dann sieht man mal, wie sinnvoll diese Investition war. Aber Hauptsache der kleine dumme Lemming lässt den Kurs auf 10€ stürzen, weil er nicht denken und rechnen kann.

Wenn Endor in 2-3 Jahren die 40 Mio Umsatz Marke knacken wird, dann interessiert mich doch der Gewinn von 2017 nicht die Bohne. Solange die "Gewinne" in sinnvolle Projekte gesteckt werden, sind die Ausgaben von heute die Umsätze von morgen.

Zweifeln würde ich erst, wenn die Community anfängt schlecht über Fanatec zu reden. Denn dann sind die hohe F&E Kosten leider wenig effektiv. Aber im Moment glaube ich nicht daran.

Aktuell steht Endor bei 17,20€. Hat somit eine Mkap von 31,82 Mio.

Nimmt man den Gewinn von 2017 wäre das ein KGV von 20,66
Ich gehe davon aus, dass man in den nächsten 1-2 Jahren bereits 3 Mio Gewinn mindestens machen wird. Das wäre dann ein KGV von 10,6! Das ist mittelfristig. Langfristig wird das Unternehmen noch ganz andere Dimensionen erreichen. Schaut euch nur mal an was Guillemot (Thrustmaster) an Umsatz macht. 80,45 Mio in 2017. Ich glaube ca. 3/4 davon im Bereich Lenkräder. Das Tolle ist aber, dass man denen nicht mal Marktanteile klauen muss. Der Markt wächst so dynamisch, dass man wunderbar koexistieren kann, zumal die Kunden von Thrustmaster potentielle Neukunden für Endor sind.

Endor hat unglaublich schlanke Vertriebsstrukturen, anders als Logitech und Thrustmaster. Dazu kommt, dass die Produkte generell eine höhere Rohmarge haben. Hier wird am Ende des Tages deutlich mehr Gewinn hängen bleiben. Was möglich ist, sieht man an den 2015er Zahlen. 10,9 Mio Umsatz und 1,36 Mio Gewinn. Und das wird mit der DD-Reihe nicht anders werden.

Schon jetzt sagt der CEO ja, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr hängen bleibt. Alles über 10% ist wirklich gut und so rechne ich auch in meinen excel-Tabellen. Obwohl ich eher davon ausgehe, dass es viele Jahre geben wird mit Überraschungen - sowohl nach unten, als auch nach oben.

Für 2018 rechne ich mit mindestens 25,8 Mio Umsatz - Gewinn wäre dann bei ca. 2,58 Mio. 20er KGV, den man hier mindestens ansetzen muss meiner Meinung nach (eigentlich noch mehr bei diesen Wachstumsraten - alleine der F1 Deal mit Millionen-Zuschauern wird hier den ein oder anderen noch überraschen) ergibt dann ein Kurs von 27,89€. Und das ist für dieses Jahr!

Für 2019 kann sich dann jeder selbst ausrechnen. ich veröffentliche meine Zahlen erstmal nicht - sonst bin ich wieder ein böser Pusher...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.588.463 von Boerdeboy am 17.05.19 09:17:17Fuer so ein kleines Unternehmen 2 Vorstaenden insgesamt 865k zu zahlen ist schon ne frechheit. Selbstbedienung hoch10. Der Commerzbankvorstand hat ne Zeit lang nur 500k verdient, vermutlich auf einem Level wie der CEO von Endor. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.595.396 von smartcash am 18.05.19 13:06:20
Zitat von smartcash: Die aktivierten Eigenleistungen sind nicht die entscheidende Frage. Aus meiner Sicht ist das auch richtig.

Fakt ist vielmehr dass die Aussagen aus dem Interview in der Vorstandswoche nicht mit dem Prognosebericht- der in meinen Augen eher ein Risikobericht ist- in Einklang sind. Und die Vorstandswoche ist wahrlich kein Pusherblatt.

Endor könnte sich von dem Gehaltsvolumen neben dem CEO noch locker einen COO und CFO leisten, wenn der Mehrheitsaktionär auch mit dem Wertzuwachs der Aktien zufrieden wäre. Aus meiner Sicht muss Endor jetzt anders geführt werden als bisher.

Wer geht auf die HV?


Ich werde leider nicht auf der HV sein können. Das Thema Gehalt muss auf den Tisch. Hier muss man in einem Redebeitrag ganz klar den AR ansprechen. Das Gehalt ist unverschämt hoch. Von mir aus können Aktienoptionen ausgegeben werden. Die müssen dann aber einen Optionspreis beinhalten, der die Ziele der Kleinaktionäre berücksichtigt. Das heißt nicht unter 20, eher 25€. Ich weiß nicht, aus welchen Zeiten, die aktuellen 1€ Optionen herrühren. Sollten Sie aus Uraltzeiten stammen, ist das ok, aber natürlich bei der Entwicklung aus heutiger Sicht unglücklich. Ich glaube, dass ein Vorstand mit 200k plus Optionen gut bezahlt ist. Zudem muss man den CFO, aber auch wieder den AR schärfen, verbesserte Bericht abzuliefern. Ich will keine 150 Seiten, aber transparentere Berichte. Ich kann aus diesem übersichtlichen Bericht wenig konkrete Schlüsse ziehen. Dazu möchte ich auch beim Gewinn klare Ziele benannt haben. Das kann auch eine Spanne sein, aber ich möchte sehen, dass man die Prozesse im Griff hat. Man hat mit Baader einen Finanzmann im AR. Hier gilt es, ihn aufzufordern, dass die unterirdische IR-Leistung verbessert wird. Das Unternehmen steuert auf einen Umsatz von 30 Mio. Euro zu. Das ist keine Pommesbude mehr. Ob in einem höheren Segment oder nicht, es müssen HJB her. Es kann nicht sein, dass man als Aktionär versuchen muss, über irgendwelche Produkte Umsatz- und Gewinnerwartungen abschätzen zu müssen. Es muss einen Finanzkalender mit festen Terminen geben. Jackermeier ist sicher auf der Produktseite ein guter Mann, aber beim Rest braucht er fähige Leute um sich herum, die eigenständige Entscheidungen in ihrem Bereich treffen können. Das gilt insbesondere für den CFO.

Ich bleibe dabei, dass die Aktie über enormes Potenzial verfügt. Der enorme Kurssturz basiert meines Erachtens auf mehreren Gründen. Erstens auf eine unzureichende Kommunikation. Ein Erwartungsmanagement muss durch den CEO/CFO gesteuert werden. Zweitens durch eine hohe Anzahl kurzfristig engagierte Anleger. Drittens und ich kann nach wie vor nicht glauben, dass das bewusst gemacht wurde und ich auch keinen Sinn in der Aktion sehe, dass ist der kleinere Aktienverkauf. Wie kann ich für Taschengeld ein paar Aktien in so eine Mitteilung verkaufen, wenn ich CEO und Hauptaktionär bin? Das macht ja fast den Eindruck als wollte er den Kurs crashen.

Ein Wort noch zu den Zahlen. Das Zahlenwerk selber für 2018 fand ich ok. Die Umsatzsteigerung ist gut. Da muss man sich nur die Konkurrenz angucken, gerade vor dem Hintergrund, dass bei Endor im Dezember Produktverzögerungen eintraten. Der Gewinn ist mehr als nachvollziehbar. Vorleistungen müssen erbracht werden. Der Ausblick ist instransparent und risikoorientiert und für mich die Ursache für den Kurssturz. Ich kann jedenfalls nicht sagen, wo man in 2019 umsatz– und gewinnseitig herauskommen wird. Da wären wir wieder beim Thema Kommunikation und Erwartungsmanagement.

Beim Kurs habe ich die Hoffnung, dass jetzt alle raus sind, die raus wollten. Der Aufbau von neuem Vertrauen wird lange dauern. Hoffentlich sieht man von Seiten Endors die HV als Chance für eine Zeitenwende an. Von Seiten der Aktionäre sollten dort sehr deutliche Aussagen kommen, denn so wie es jetzt läuft, darf es nicht weitergehen.
Ich denke, hier kommen einige Faktoren zusammen, die zum Kurssturz geführt haben:

1. Der Umsatzwachstum konnte nicht ansatzweise in Gewinn umgemünzt werden; auch wenn das einige hier so prognostiziert haben wollen, denke ich, dass der Großteil einen wesentlich höheren Gewinn erwartet hat

2. Sehr vorsichtige Prognose; evtl im Zusammenhang mit den kostenlosen Lenkrädern

3. Vergütung des Vorstandes

Für mich ist der letzte Punkt sogar ehrlich gesagt mit am entscheidendsten, da so ein technologiebasiertes wachstumsstarkes Unternehmen in solch einer Nische eigentlich jedes Geld benötigt, um schnell Marktanteile und einen Technologievorsprung zu gewinnen/auszubauen und durch den Ges'er-GF um Wachstumschancen beraubt wird (insb. wenn man die abgewendete Insolvenz bedenkt).
Zudem ist meiner Ansicht nach gerade bei Micro-Caps das Vertrauen in das Management enorm wichtig (da wesentlich weniger Informationen durch Q-Berichte, Analysten-Coverage, spezifische Markt-/Branchenentwicklungen etc vorliegen) und durch das Verhalten des Vorstands zeigt sich halt ganz klar, dass der Kleinaktionär hier völlig nachrangig behandelt wird.
Ich will hiermit auch gar nicht die operative Stärke/Entwicklung Endors schlecht reden, aber es zeigt sich manchmal (wie bei mir auch in den letzten 12 Monaten bei Blue Cap), dass diese nicht allein ausschlaggebend ist, sondern das gesamte Umfeld einigermaßen stimmen muss.
Zu guter Letzt kann es hier bestimmt auch nochmal richtig rapide abwärts gehen, wenn bei schlechten vorläufigen Zahlen (die ich absolut nicht ausschließen will) alle durchs sprichwörtliche Nadelöhr wollen.
Ich warte vorerst an der Seitenlinie, schaue mir die nächsten Zahlen und den HV-Bericht an und entscheide dann in Ruhe über einen Einstieg.
Zitat von Aktienschach:
Zitat von Aktienschach: http://www.seligenthal-apotheke.de/

hat Endor seinen Sitz nicht auch in Landshut in der Seligenthaler Straße 16 ???? :eek:

Ist man Untermieter in der Apotheke oder hat man dort ein Zimmer unter`m Dach angemietet?

Eine börsennotierte Gesellschaft im Haus einer örtlichen kleinen Apotheke :laugh::laugh::laugh:

Google-Maps und Google-Earth liefern auch ganz interessante Einblicke.

Endor AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden mit einer kleinen Bude im Haus einer Apotheke. Wie peinlich ist dann denn. Griiiins - es kommt alles raus. :D

Zu Risiken und Nebenwirkungen einer KE fragen Sie Ihren Thomas oder die Apotheke :laugh::laugh: Kleiner Spaß am Rande


zum Beweis: http://www.endor.de/23.html


Danke wallstreet-online. Die Bitte um Streichung wurde abgelehnt. Wenn man auf die Zahl klickt, kommt nun

Dieser Beitrag wurde bereits an unsere Moderatoren gemeldet. Falls Sie sich direkt an die Mitarbeiter der wallstreet:online AG wenden möchten, nutzen Sie bitte die Kontaktinformationen auf der Webseite.

Dies bedeutet, daß die Meldung erfolglos war.

Tja, die Information bzgl. des Wohnsitzes und Unternehmenssitzes ist ja auch hochinteressant und sollte allen potentiellen Anlegern bekannt sein. Von daher Lob an wallstreet-online.
hirnowitsch am 21.06. um 23:27h

Schulden führen so lange nicht zu einer Überschuldung wie auf der Gegenseite der Bilanz Gegenwerte geschaffen werden.

hirnowitsch am 23.06. um 19:23h

Jeder weiss das Endor überschuldet ist.



...der schwindelt ja noch mehr als Meister Jackermeier :laugh:

Beim CEO gab es bei den Aussagen wenigstens eine Halbwertszeit von 1-2 Wochen, bei hirnowitsch sind es nicht einmal 2 Tage. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.741.116 von Artinvestor am 14.09.17 12:49:40
Zitat von Artinvestor: Wenn ich meine, dass es vorteilhaft wäre, intransparent zu sein (das findet man im Kunstmarkt), dann gehe ich nicht an die Börse.

Ihr Endor-Begeisterten werdet einmal alle auf die Nase fallen, wenn das Unternehmen keine professionelle Strukturen hat. Und das wird dann irgendwann zum Problem, selbst wenn man gute Produkte haben sollte. Es sei denn Jackermeier erkennt das rechtzeitig und schafft die Transformation. Ausschließen will ich das auch gar nicht.

Wozu Intransparenz führen kann sieht man z.B. an Auden. Einfach mal reinschauen ...


Also eine Verbindung zu Auden herzustellen, ist fehl am Platz.

Auden ist im Prime Standart - Endor nicht
Auden kommuniziert permanent reißereisch und Halbwahrheiten- Endor nicht
Auden hat kein Produkt - Endor serwohl und das ist gut
Auden hat permanent KE durchgeführt - Endor nicht

Ich bin jetzt bei Endor zwei Jahre am Ball. Es gab eine einzige Prognoseverfehlung und die ist durchaus nachzuvollziehen. Das es hier nur ein Freiverkehrlisting und wenig Kommunikation gibt, wusste ich vorher.

Ich denke, dass es jetzt keinen Sinn ergibt, wenn man Woche für Woche die gleichen negativen Argumente liest. Spätestens mit der Veröffentlichung des GB 2017 schlägt die Stunde der Wahrheit. Sollte es da eine Prognoseverfehlung geben, hast Du recht gehabt. Ansonsten macht es keinen Sinn, das beide Seiten permanent die gleichen Argumente vorbringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.900.306 von Artinvestor am 07.10.17 01:00:48
Zitat von Artinvestor: Warum sollen die denn irgendwelche Fragen beantworten? Du machst das doch als Sprachrohr für Endor viel besser als die es je hinbekommen könnten? Und so lange Du für Endor die Geschichten erzählst haben die nicht einmal Probleme mit der Marktmissbrauchsverordnung. Ist doch ein perfektes Zusammenspiel!?

Und nichts kann man besser pushen als ein Unternehmen, das keine Zahlen nennt ....


Natürlich muss erst einmal alles am Ende durch Zahlen belegt werden, aber wie viele Indikatoren brauchst Du noch? Du siehst doch das gute Marktumfeld mit vielen neuen Spielen, Du siehst was die Konkurrenten abliefern, Du siehst den Trafic auf der Homepage und Du siehst, was wöchentlich in die USA verschifft wird. Was brauchst Du noch mehr?

Für mich wird das mit dem GB 2017 ein Dejavue vom April 2016 als ich hektisch aus meinem Hotelzimmer in Paris orderte, weil ich den Ausführungen im Thread von KC keiner Beachtung schenkte bzw. ich die Indikatoren erst einmal in Zahlen umgewandelt sehen wollte. Dadurch ist mein Einstand meines Erstkaufes 100% höher als ich es Ende 2015 hätte kaufen können.
So, dann mal meine Infos von der HV.

Nach den Formalitäten begann Herr Jackermeier mit seinen Ausführungen:

Aktuell liefe es "sehr gut" für Endor. Um die steigende Bekanntheit besser darzustellen, erzählte er eine kleine Anekdote von einer zufälligen Begegnung mit einer Bedienung in einem Restaurant, welche auch ein Fanatec Lenkrad besitzt und dass Jackermeier solche Begegnungen desöfteren habe.

Vorne an den Rednertischen waren drei Lenkräder mit Directdrive Technologie aufgebaut, welche bisher weder veröffentlicht waren und in dieser Form/Farbe auch nicht veröffentlicht werden. In die Entwicklung wurden mehrere Jahre und mehrere 100.000€ gesteckt.

Für die kommende Zeit wolle man das Team weiter ausbauen, auch sei die Zusammenarbeit mit Sony und Microsoft stärker, als es nach außen den Anschein habe (betont mit einem Augenzwinkern).

Zur Formel 1 hatte er folgendes zu sagen:
Für die Bereitstellung der lizenzierten Lenkräder ist der BlackFriday als Ziel anvisiert. Dazu ist man bei allen F1-Rennen vertreten, beispielweise in der FanZone. Endor hat das Recht, Fanatec Produkte dort zu bewerben, bspw. mit Filmen und auf Bildschirmen. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, Fanatec Produkte direkt zu kaufen, welche dann nach Hause geleifert werden.
F1-Fahrer fahren virtuell die Strecke mit Fanatecprodukten vor jedem SimRennen ab.
Man hat sich 4 Social Media Posts zusichern lassen, was bei der enormen Reichweite der F1 natürlich massives Werbepotenzial hat.
Die einzelnen F1-Rennställe (bis auf Ferrari) bauen aktuell auch parallel zu den 2 realen Fahrern jeweils 2 eSports Fahrer auf, welche dann auch die Rennen fahren.
Zu den Kosten meinte er, dass diese auf 5 Jahre gesehen "überschaubar" seien, aber natürlich nicht billig. Man rechnet aber damit, dass "Geld verdient wird".

Zu den Zahlen lies er folgendes durchblicken:
Die Rohmarge liegt höher als letztes Jahr, Man ist auf einem guten Weg zu 30Mio Umsatz, wenn auch noch nicht dieses Jahr. Umsatzpotenzial sieht er bei 50-100Mio. Und das aktuelle Tempo wird aufrechterhalten (50-70% Wachstum/Jahr also?).

Zu den Antworten auf die vielen Fragen habe ich mir folgendes notiert:

*Auf der Gamescom wurde kein eigener Stand genutzt, sondern die von Partnern.
*Da sich die Zukunftsplanung immer ändert, werden nicht andauernd Prognosen kommuniziert.
Hier hatte ich aber den Eindruck, dass die Verantwortlichen auf die Frage nach konkreten 3 bis 5 Jahresplanungen ausweichen und sehr schwammig antworten, da hätte ich mir mehr gewünscht. Generell soll der Gewinn positiver im Vergleich zum Umsatz wachsen.
*Zwecks Finanzierung der Warenbestände besteht aktuell jederzeit die Möglichkeit die Kreditlinie zu erhöhen, dies sollte auch bis zu einem Umsatz von 30Mio ausreichen. Aktuell gibt es mit der Warenfinanzierung keinerlei Probleme.
*Dividende ist nicht gepant bis eine Wachstumssättigung eintritt
*Der überproportional gestiegene Wareneinsatz liegt an dem unterschiedlichen Produktmix, da der DB bei der kleineren Serie natürlich etwas geringer ausfällt.
*Der MA-Aufwand ist aufgrund teurer, neuer MA aus dem Ausland sowie aufgrund Geahltserhöhungen bestehender MA gestiegen.
Auch hier waren mit die Antworten sehr schwammig und es war nachvollziehbar, warum der ein oder andere Aktionärskollege da länger und tiefer hineingebohrt hat. Man konnte aktuell auch nichts zur Fluktuation der MA sagen. Sowas sollte man zur HV dann doch schon wissen, so groß ist Endor nun auch nicht.
*Die Lizenzverträge kosten ca. 4-1ß% vom Umsatz, die Kosten hierzu sind im sbA drin.
*Der Termin zur HV war dieses Jahr wieder recht spät, da es Probleme aufgrund der komplizierten Abschlusserstellung gab, Krankheiten legten MA-Ressourcen flach und die Verhandlungen mit der F1 haben auch Kapazitäten gebunden.
*Im UV wurden RHB abgeschrieben, da ein Lieferant insolvenz ging und die Teile nicht verwertet werden konnten. Hier will man sich weiterhin breit aufstellen und notfalls auf Sub- sowie Sub-Sub-Unternehmen zugreifen, um Ausfälle zu vermeiden.
*In Australien wurden tatsächlich 4 Produkte weit unter Preis verkauft, dies verbucht man aber als Marketingkosten, soll aber in Amerika und Europa besser werden.
*Auf eine Frage zwecks den Lizenzdeals zeigte Jackermeier eine Grafik der Verkaufszahlen. Zur Bekanntgabe des Deals mit McLaren ist ein massiver Ausschlag nach oben zu erkennen. Scheint sich also nicht unbedingt negativ auszuwirken ;)
*Mit Bentley gibt es ein tolles Projekt, wobei dazu leider noch keine Infos herausgegeben werden dürfen.
*Wie schon erwähnt sind die Zinsen aufs FK sehr teuer. Auch wenn Herr Semsey einwarf, dass die FK-Kosten nur 1% vom Umsatz ausmachen, ändert das nichts an der Tatsache, dass hier nachgebessert werden muss.
*Ein Aktiensplit sowie ein Handelsplatzwechsel oder eine KE sind aktuell nicht geplant.
*Die Fahrschulsimulatoren kommen gut an, hier kann aber nicht viel gemacht werden, da der Vogel-Verlag den Vertrieb inne hat.


Insgesamt war es eine schöne und auch spannende HV, auch wegen der ganzen Fragen.
Ich hatte nicht immer das Gefühl, dass die Verantwortlichen detaillierte Antworten geben wollten oder die Antwort auf Fragen wussten. Teilweise wurde recht deutlich ausgewichen und vom Thema abgeschweift.

Nichtsdestotrotz ist das Fazit positiv und wenn wir noch bei 10€ stehen würden, könnte man sich einen netten Brocken gönnen.
Auf Basis der 17er Zahlen sind wir mit den 20€ wohl gut bezahlt, mit den Vorhersagen dürfte es aber tatsächlich nicht lange dauern, bis wir im Bereich 25-30€ sind. Und das dann wohl sogar nachhaltig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.589.095 von sulp002 am 17.05.19 10:37:32Haha, Gefahr auf Abwerbung. So ein Käse. Und diesen Insiderverkauf kapiert auch keiner. Was will man den damit erreichen? Wenn man es positiv auslegen will, dann ist es der Versuch Panik zu erzeugen,
damit man dann auf noch tieferem Niveau wieder Aktien einsammeln kann.

Aber leider macht man hier gerade den Eindruck, dass man die Aktionäre als Melkkuh sieht und sich selbst die Taschen vollsteckt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.628.018 von picardie am 22.05.19 23:23:36Grotesk ist hier in erster Linie deine Schönmalerei!

Andere User schlecht dastehen lassen, ohne auf Argumente einzugehen unterstreicht deine Haltung (argumentum ad hominem).

Auszug aus dem GB 2018
Das abschließende Jahresergebnis nach Steuern von 912 TEUR (-42,1%) lag deutlich unter dem Ergebnis von 2017 (1.575 TEUR).

Die sehr hohen Investitionen werden das Ergebnis auch in den nächsten Jahren stark belasten, aber langfristig wird sich die Investition in die Marke auch positiv im Gewinn zeigen.
http://www.endor.de/images/pdf/2019/ENDOR-AG-Jahresabschluss…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.endor.de/images/pdf/2019/ENDOR-AG-Jahresabschluss…


Kurz- bis mittelfristig würde ich nicht auf steigende Kurse setzen. Dafür brauchst es m. E. neue Impulse seitens des Unternehmens, die ich aufgrund des Prognoseberichtes aber erstmal für unwahrscheinlich halte.
Ich konnte vom ersten und wichtigsten Teil der Rede des Vorstands ein vollständiges Stenogramm anfertigen. Folgende Aussage sind also überwiegend Wort-gleich mit den original Sätzen des Endor Vorstands Herrn Jackermeier.

Sehr geehrte Aktionärinnen/Aktionäre ich begrüße Sie recht Herzlich.
Das Interesse an der Endor AG scheint zu wachsen genau wie auch die Gesellschaft selbst.

Anfangen möchte ich meinen Bericht mit einer Feststellung die wir erst kürzlich treffen mussten.
Wir haben Anfang des Jahres eine Meldung raus gegeben dass die Umsätze im Januar um 27% gestiegen sind. Wenn ich mir nun aber die Umsätze bis Mai ansehe muss ich leider feststellen dass dies einen sehr verzehrten Blick auf die aktuelle Lage gibt.
Die tatsächlichen Umsätze bzw die tatsächliche Steigerungsrate liegt also deutlich daneben.
Und zwar in die richtige Richtung nach oben. Der positive Trend der sich schon im Januar abgezeichnet hat, der hat sich nun also nochmals massiv verstärkt. Wurde natürlich auch vom launch der neuen Podiums Serie unterstützt die extrem gut am Markt ankommt. Gefolgt von einer sehr erfolgreichen Strategie mit dem neuen Formel 1 Spiel welches mit den Lenkrädern „gebundelt“ wurde was ebenfalls zu massiven zusätzlichen Umsätzen führt.
So dass wir momentan sagen können das der Laden absolut brummt. Wir sind komplett auf Anschlag mit der Produktion. Haben diese enorme Steigerung der Nachfrage nicht vorhersehen können. Also wir waren schon positiv und optimistisch, aber das (extrem starke Nachfrage) haben wir ehrlich gesagt alle nicht erwartet. Was dazu führt das wir in einigen Bereichen ausverkauft sind. Es gibt einige Produkte die weltweit nun mit einer Lieferzeit belegt sind. Wobei man aber auch da sagen muss das wir entsprechend reagiert haben und die Produktionskapazitäten weiter hoch gefahren haben und noch weiter hoch fahren werden. Weil das ganze ist nämlich kein einmal Feuer, das ganze ist ein langfristiger Wachstumstrend der auf die Beliebtheit und immer weiter steigender Bekanntheit der Marke Fanatec zurück zu führen ist. Also auch wenn man den Podium Launch und die Formel 1 weg nimmt ist auch das generische Wachstum ganz massiv. Ich werde hier nun keine konkreten Zahlen nennen aber auch im zweiten Halbjahr haben wir den black Friday und das Weihnachtsgeschäft. Wir haben da auch heuer super interessante Angebote und sind auch positiv gestimmt das wir auch im Gesamtjahr die Umsätze weiter ganz deutlich steigern werden. Das enorme Wachstum führt aber natürlich Organisatorisch zu einigen Herausforderungen. Wir stellen einige neue Leute ein um auch neue Chancen anzunehmen. Der Formel 1 Deal den wir gemacht haben hat eine ganze Reihe an neuen Möglichkeiten aufgetan. Das heißt dass fast alle Betreiber die irgendwas mit Sim Racing zu tun haben uns kontaktiert haben oder mit uns reden. Und für uns daraus hervorragende Möglichkeiten sich ergeben wo man schlecht Nein sagen kann. So ganz genau kann man es natürlich nicht sagen wie sehr sich dieser Formel 1 Deal lohnt. Was ich aber jetzt schon sagen kann ist das wir bereits jetzt im ersten Halbjahr nur mit den Formel 1 Lizenzierten Produkten mehr Deckungsbeitrag erwirtschaftet haben als und die gesamte Formel 1 Jahreslizenz kostet. Da nicht mit eingerechnet sind weitere Produkte die diese neuen Kunden neben den Formel 1 Produkten kaufen wie Pedale, Schalthebel usw. Was auch nicht mit eingerechnet ist, was der Deal für einen riesen Effekt auf die Marke fanatec an sich hat. Ich bin heuer auf mehreren Formel 1 Rennen schon gewesen und im Motorsport Bereich kennt uns mittlerweile jeder.
Die ganzen Rennfahrer, die Teamchefs im ganzen Auto-Motor Bereich. Was insofern wieder gut ist weil wir dadurch für die wieder der erste Ansprechpartner für interessante neue Projekte sind. Ich würde jetzt liebend gerne erzählen was das für Projekte sind, tu ich aber nicht. Da wir da auch teilweise der Verschwiegenheit unterliegen. Aber da werden jetzt die nächsten 2-3 Jahre was wird da in der Pipeline haben noch sehr sehr interessante neue Produkte kommen. Selbst heuer kommen noch eine ganze Reihe neuer Produkte auf den Markt. Am black Friday z.b einige Überraschungsprodukte aber auch das neue Porsche Lenkrad was wiederum Basis wird für das ganze Porsche E-Sports arrangement. Und es ist allgemein so, dieser ganze E-sports und Sim Racing Markt ist gerade eine riesen Welle und wir schwimmen da richtig oben drauf.


Das war im Prinzip so ziemlich wortgleich sein erster Teil der Rede. Es war natürlich auch der interessanteste und zu gleich euphorischste und positivste Part. Danach folgten noch einige Ausführungen quer durch die Gesellschaft. Auch ein paar Baustellen wurden klar angesprochen. Warum sich die neue Homepage verzögert, warum man über amazon derzeit kaum etwas macht. Einiges zum geplanten neuen Gebäude zu den Fahrschulsimulatoren usw.
Ich leite aus seinen Aussagen jedenfalls ab, dass das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr wohl ganz deutlich über diesen 27% Wachstum vom Januar liegen dürfte. Etwa 40-50% Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2019 erscheinen deshalb realistisch. Was natürlich eine überragende Entwicklung darstellen würde. Das ein oder andere Konkurrenz Unternehmen kann den Umsatz gerade mal stabil halten oder wächst vielleicht ganz leicht. Die Marke fanatec überrennt da gerade dieses Feld des Sim Racings und gewinnt wohl massenhaft neue Kunden und Marktanteile.
Ebenfalls noch unter speziell oder auch positiv hatte ich folgendes notiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende und ebenfalls Großaktionär hat unter anderem folgendes zu dem sehr hohen Gehalt des Vorstands gesagt. Entweder der Gewinn geht die kommenden Jahre deutlich hoch oder das Vorstandsgehalt wird wieder deutlich sinken. Jackermeier meinte später, ihm sei natürlich die erste Variante am liebsten.
Am Ende war ich von dieser Hauptversammlung doch sehr positiv überrascht. Es wurde ein Bild gezeichnet dass die Kunden Endor aktuell fast schon überrennen und das aktuelle Wachstum ganz deutlich über den schon positiven Erwartungen des Vorstands liegt. Auch wurde mehrmals erwähnt dass dieses Wachstum kein Strohfeuer sei sondern sich quer durch alle Märkte und vor allem Produktgruppen ziehe. Ein Ende dieser starken Wachstumsphase sei aktuell nicht abzusehen. Selbst dieses erwähnte Umsatzziel in einigen Jahren 50-100 Mio. Umsatzgröße zu erreichen wurde bestätigt und das erreichen eher früher als später in Aussicht gestellt ob der dynamischen Entwicklung aktuell. Für heuer dürfte man schon sehr sehr nahe an die 30 Mio. Umsatz kommen wurde noch gesagt.
Neben der ganzen zweifelsohne noch vorhandenen Baustellen die solch starkes Wachstum in kleinen Unternehmen zwangsläufig auch mit sich bringen frage ich mich wie lange die Endor AG noch so bewertet wird. Mit dieser mittlerweile globalen Marktstellung wird man aktuell nicht mal mit dem einfachen des Jahresumsatzes bewertet.

Meiner Meinung nach stand die Endor AG in Ihrer Geschichte nie besser da als heute. Deshalb sind auch neue Höchststände beim Aktienkurs für mich nicht eine Frage ob sondern nur noch wann.
ENDOR | 14,50 €
Nun auch meine Anmerkungen.

Begonnen wurde mit dem Bericht des AR-Vorsitzenden Potthof:
In 2018 wurde im AR ja einmal gewechselt, Wohlfahrt ging raus, Baader kam rein. Es gab 4 Sitzungen, 3 x 100% Teilnahmequote, einmal hat einer wegen Krankheit gefehlt.
In 2018 wurde eine neue Geschäftsordnung eingeführt, da die vorherige mittlerweile fast 15 Jahre alt war.
In 2018 gab es die ersten Lizenzaufwendungen bzgl. des Deals mit der F1, aber noch kaum Umsätze damit, dies wird erst in 2019 voll zur Geltung kommen (s. auch Aussagen Jackermeier).

Zum Vortrag von Jackermeier schreibe ich wenig, da dieser ja fast vollständig bereits gepostet wurde:
In 2020 kommt die XBOX auf den Markt, die Geräte sind mit der aber alle soweit kompatibel. Bzgl Kompatibilität mit der neuen PS5 ist man sich aber noch nicht sicher.
Heuer soll, wenn möglich, die neue Website noch launchen, hier tut man sich mit der Programmierung aber scheinbar schwer und der Dienstleister wurde wohl auch nicht optimal ausgewählt.
Die Erlöse sollen dieses Jahr ganz stark in Richtung 30Mio gehen, ein Ende der Wachstumsphase ist nicht in Sicht.

Nun zu den Fragen:

Zu der Lizenz und den Kosten konnte wie üblich nichts gesagt werden, außer dass der DB bisher diesen Jahr eben schon über den Kosten des ganzen Jahres liegen soll. Die vereinbarten Punkte im Lizenzvertrag wurden wohl alle umgesetzt, insgesamt ist man äußerst zufrieden mit der Vereinbarung.

Zu den Vorstandsgehältern wurde schon ein bisschen gesagt, dass dies auch aufgrund der schlechten Zeiten so gestaltet wurde. Herr Jackermeier sagte während der Diskussion auch, dass die Gehälter in den Vorjahren ebenfalls so hoch gewesen seien und sich daran keiner gestört habe, sondern erst jetzt, weil es offengelegt wurde. Dementsprechend sollte es keinen Unterschied machen.
Sehe ich ehrlich gesagt nicht so, da auf der letzten HV die Personalkosten ebenfalls angesprochen wurden und hier auf die teuren Mitarbeiter verwiesen wurde, die man bezahlen müsse, Nun zeigt sich, dass ein sehr großer Batzen im Vorstandsbereich liegt. Da kann man dementsprechend leichter von Seiten Jackermeier einsparen als bei Technikern, Programmierern etc, die man benötigt. Insgesamt also nicht sehr zufriedenstellend das Ganze.

Das neue Geschäftsgebäude befindet sich scheinbar noch in der Verhandlungsphase. Hier hat die Stadt Landshut ein Grundstück zu günstigen Konditionen angeboten, auf dem dann Gebäude "4" errichtet werden soll. Das soll für gut 100 Leute ausreichen, notfalls ist auch eine Aufstockung auf 150-200 möglich.

Der Vertrag mit CFO Semsey wurde dieses Jahr erst verlängert, Jackermeier ist nächstes Jahr dran (Gehaltsmodifizierungen?). Diese laufen 5 Jahre.

Bezüglich der RSt wurde erwähnt, dass der lange Rechtsstreit 2018 verloren wurde und deshalb zusätzlich 150.000€ zurückgestellt wurden. Damit ist dies nun aber erledigt.
Die hohen GewährleistungsRSt sind aufgrund eines Risikos in den Produkten zugeführt wurden, da dort ein Teil ein hohes Fehlerpotenzial hat. Die RSt wurde aber so gewählt, dass diese das komplette Gefahrenpotenzial abdeckt.

Die Abstimmungen wurden alle mit jeweils 100% JA-Stimmen durchgewunken.

Danach war die HV nach etwas über 2 Stunden abgeschlossen.

Das war aus meiner Sicht das interessanteste der HV. Insgesamt wieder einmal ein sehr positives Bild, wobei man das mit Vorsicht geniesen sollte. Angedeutet wurden ja Umsätze im Bereich 25-30Mio, das sollte sich dann auch entsprechend im Gewinn zumindest etwas niederschlagen.
In Summe ein positives Fazit und wieder einmal eine sehr interessante HV.
ENDOR | 14,50 €
Zitat von fredolin22: Ich verstehe das so, daß bei Fanatec mittlerweile mit Bestellungen überrannt wird.


Das ist ja das Schöne an diesem Thread, da kann man solche Fragen dem CEO stellen. Nur würde er sie vermnutlich nie beantworten, was dann ja auch eine Antwort wäre. :D
Zitat von hirnowitsch: Ich wünschte jedenfalls die Fragen "Wurde versucht ein Testat zu bekommen" wäre einfach mit einem "Nein" beantwortet worden.
Wenn er diese Frage mit "Nein" beantworten würde, wäre das gelogen, und sowas kann böse ins Auge gehen. Deshalb eiert er herum, wie bei vielen anderen Fragen. Diese ständige Eierei kann jeder in diesem Thread nachlesen.
Da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen :D

Bei etlichen meiner letzten Beiträge findet man, sofern man auf die Zahl klickt, den Zusatz

Dieser Beitrag wurde bereits an unsere Moderatoren gemeldet und wird zurzeit bearbeitet.

Da ist anscheinend jemanden nicht recht, daß ich die den Sachverhalt recherchiert habe.

Ich schätze wallstreet-online aber so ein, daß man sich von dieser Meldung nicht beeinflussen läßt. Ich halte das Rechercheergebnis für sehr aufschlußreich und für die Anleger und Leser hier ist dies sicher von Interesse.
Zitat von EndorCEO: Verehrte Aktionärinnen und Aktionäre der Endor AG

Willkommen im offiziellen Thread über unser Unternehmen. Wir haben uns entschieden Sie über diesen Weg über aktuelle Ereignisse zu informieren und mit den Anteilseignern und potentiellen Aktionären zu diskutieren. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dass der Vorstand nur auf Fragen eingehen kann wenn dies das operative Geschäft nicht gefährdet.

Fragen zur Produktentwicklung werden in meinem Blog auf www.911wheel.com ausführlich behandelt und mit unseren Clubmitgliedern diskutiert. Ich lade jeden Aktionär ein sich auch dort einzubringen wenn er/sie das möchte.

Ich hoffe dass wir damit die Kommunikation zu unseren Aktionären deutlich verbessern können und auÃerdem bin ich der Meinung dass diese Art der Kommunikation zur generellen Marketing- und Kommunikationsstrategie des Unternehmens sehr gut passt..

Mit freundlichem GruÃe,

Thomas Jackermeier
Vorstandsvorsitzeder der Endor AG


Dies war das Eingangsposting vom lieben Thomas, als er den Thread eröffnete. Ich denke schon, wenn sich hier jemand als "Vorstandsvorsitzender der ENDOR AG" bezeichnet und somit eine gewisse Größe und Erwartungshaltung bei den Lesern weckt, dann ist es für die Anleger ebenfalls von Belang, daß dieser "Vorstandsvorsitzende" zusammen mit dem ehemaligen AR-Mitglied Dagmar Hansen zusammenwohnt und dies zugleich auch noch der Unternehmenssitz ist. Darüber hinaus befindet sich die Wohnung als auch die Firma im Haus einer kleinen Landshuter Apotheke. Ich finde dies hochinteressant und äußerst ungewöhnlich für eine börsennotierte Gesellschaft. Man sollte dies auf der nächsten HV einmal thematisieren.
Weiter gehts mit der Glaubwürdigkeit des Endor-Vorstands Jackermeier. Diesen Thread, in dem wir hier schreiben, eröffnete Jackermeier am 2. Februar 2009 mit den Worten:

"Willkommen im offiziellen Thread über unser Unternehmen. Wir haben uns entschieden Sie über diesen Weg über aktuelle Ereignisse zu informieren und mit den Anteilseignern und potentiellen Aktionären zu diskutieren."

Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass er heikle Fragen entweder gar nicht oder nur ausweichend beantwortet. Wiederholt wird er ausfallend oder verweist auf die HV, auf der man ihm Fragen stellen könne. Wer kritisch mitgelesen hatte, konnte schon bald den Eindruck gewinnen, dass es Jackermeier gar nicht um die Diskussion über die Endor AG ging, denn schon nach knapp zwei Wochen, nämlich am 15. Februar 2009 schreibt er in #54 dies hier:

"Ich möchte hier mal die Gelegenheit ergreifen um unsere Aktionäre um Unterstützung zu bitten. (...) Unser größtes Problem ist momentan die Finanzierung des Wareneinkaufs. (...) Jeder Ratschlag oder Unterstützung in diesem Bereich ist sehr willkommen denn es ist nichts ärgerlicher als es sich nicht "leisten" zu können Geld zu verdienen."

Später wird er deutlicher, es geht um Kredite von Lesern dieses Threads. Dabei verschweigt er, dass die Endor AG im gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2008 bei nur 480.000 Euro Umsatz einen Verlust von knapp 1.200.000 Euro eingefahren hat sich mangels Liquidität in allergrößten Schwierigkeiten befindet.

Das alles sind Fakten, die jeder in diesem Thread nachlesen kann. Aus meiner Sicht ist solch ein Verhalten hochgradig unseriös. Es steht natürlich jedem frei, das anders zu beurteilen.
Laut GTPlanet, einem der größten Sim-Racing Foren mit über 260.000 Mitgliedern, wird 2017 das beste Jahr in der Sim-Racing Geschichte.

https://www.gtplanet.net/the-5-reasons-2017-will-be-the-best…

Die Trigger sind demnach:

- der Aufstieg von Sim-Racing als eSport mit entsprechenden Wettbewerben und immer hochwertigeren Preisen und Preisgeldern.

- neue Hochkarätige Spiele wie Forza 7, pCARS 2 und GT Sport die in den Startlöchern stehen.

- nicht zu unterschätzen ist auch der Wegfall der EA exklusiven Porsche Lizenz. Diese hat Jahre lang verhindert, dass andere Entwickler original Porsche Fahrzeuge in ihre Spiele einfügen durften. Die Spiele werden damit in Zukunft auf jeden Fall attraktiver. Fanatec ist hier mit dem Porsche 918 Lenkrad sehr gut aufgestellt. So manchen Porsche-Fan könnte die Möglichkeit das passende original Lenkrad zum Fahrzeug im Spiel zu besitzen durchaus zum Kauf bewegen.

Ich vertrete hier seit Jahren die Auffassung, dass Endor mit dem Sim-Racing Markt steigt und fällt.
Im eSports Bereich ist Erfolg praktisch nur mit hochwertigem Equipment möglich. Die steigende Popularität führt also direkt zu einem erhöhten Lenkradabsatz.
Neue Spiele vergrößern dazu noch den Kundenkreis auf sämtlichen Plattformen.
Nicht zu vergessen, dass man durch die Sony Lizenz von nun an den kompletten Markt (X-Box, Playstation und PC) abdecken kann.
Unter diesen Voraussetzungen, wird 2017 aller Voraussicht nach, ein extrem gutes Jahr für Endor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.492.660 von MgTbvb am 19.12.17 17:02:03Achja, eins ist mir noch wichtig. WissenMacht sollte man hier keinen Vorwurf machen, auch wenn er die Erwartungen extrem hochgeschraubt hat. Schließlich hat er uns hier mit den ExportListen und anderen News extrem gut versorgt. Und da eben alles sehr plausibel dargelegt wurde, kann auch ich den Umsatz nicht ganz nachvollziehen und hätte mit über 20 Mio Umsatz gerechnet.

Wie dem auch sei, am langen Ende ist jeder selbst für sein Handeln verantwortlich.

Ich bleibe hier entspannt und gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr die 20€ wieder von oben sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.497.664 von Artinvestor am 19.12.17 23:47:03
Kursziel Update
Geb doch mal ein neues Kursziel aus, dass letzte war im September 9 Euro von Dir wenn ich mich richtig erinnere. Da liege wir ja noch schön drüber ;) Und bitte lass doch einfach Deine Spitzen gegen Wima. Erstens ist er kein Guru, sondern ein engagierter Faktenlieferant, oder kannst Du eine Falsche Aussage nennen? Und zweitens ist jeder der keine eigenen Entscheidungen treffen kann an der Börse fehl am Platz. Mein Dank noch mal an Wima für die Infos. Bin halt momentan nur noch 30% im Plus, aber der Einstieg in den asiatischen Markt plus Transparenz bei den Zahlen werden den Kurs wieder antreiben. Geduld ist auch eine Tugend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.498.033 von fohlenpelzig am 20.12.17 06:24:56Ich sehe das genauso und Endor dürfte für mich sogar bei dem Kurs ein Favorit für 2018 sein.
Genauso war es doch bei Hypoport mit dem neuen Geschäftsmodell InsureTech. Dass hier logischerweise im ersten Jahr Anlaufverluste entstehen ist doch ganz normal. Nur wird sich dies in den Folgejahren erst auswirken können wenn das ganze mal so richtig läuft und Umsätze macht, Anlaufkosten weniger werden usw.

Schade dass mein Limit gestern nicht gegriffen hat, war ja noch tiefer als der tiefste Umsatz. Ich hatte gehofft dass im Laufe des späten Nachmittags vielleicht noch ein paar in ihr Depot schauen und vielleicht unlimitiert verkaufen. Aber was nicht ist kann ja immer noch werden. Mal schauen was heute passiert.

PS: Ich bin ganz tiefenentspannt und Kurse bei 13 sind für mich eindeutig Kaufkurse wobei man gerade bei so marktengen Werten und Handel nur in München und jetzt seit ein paar Tagen in Hamburg natürlich immer etwas problematisch ist.

Das wars dann für mich und die User die jetzt nur noch auf anderen rumhacken stehen bei mir eh alle auf Ignore. Denn von diesen Usern kommt auch kein einziger Beitrag den man lesen muss bzw. irgend etwas bringt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.233.210 von Mademyday am 17.07.18 15:20:28Am Finanzplatz München ist die Baader Bank eine Institution. Ein Freund meinte vor einiger Zeit zu mir, irgendwann arbeitet jeder mal beim Baader. Uto Baader hat in den 80er Jahren als einfacher Börsenhändler begonnen und daraus eine international tätige Investmentbank entwickelt. Viele andere Maklergesellschaften sind schnell wieder verschwunden, Baader gibt es immer noch. Das ist schon eine große unternehmerische Leistung. Die Aktie steht heute ungefähr da, wo sie vor 10 Jahren war. Das mag für viele Aktionäre enttäuschend sein, mancher Deutsche Bank- oder Commerzbank-Aktionär mag sich aber wünschen, damals doch Baader gekauft zu haben.

Wie auch immer, Uto Baader hat unternehmerische Erfahrung und ist Top vernetzt. Er ist unter anderem seit einer Ewigkeit Aufsichtsratsvorsitzender der Börse München. Ich sehe es als gutes Zeichen, das ENDOR jemanden wie Herrn Baader als Aufsichtsrat gewinnen konnte.
Jetzt weiß ich wieder, warum ich nullcheck seit seinem ersten Post ausblende.
Nur dümmliche Einzeiler mit null Substanz!
Ich werde dort sein und dann natürlich einen kleinen Bericht hier einstellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.264.356 von valueanleger am 21.11.18 07:01:18
Zitat von valueanleger: Viele Anleger glauben wenn die Kurse fallen muss etwas schief laufen.
Das stimmt aber nicht generell.
Deshalb ist es sehr wichtig mit den Fundamentaldaten des Unternehmens und der weiteren Geschäftsentwicklung zu beschäftigen.
Kurse werden oft sehr stark von Emotion und Charttechnik getrieben - langfristig setzt sich aber die operative Entwicklung durch und spielt somit den Langfristanlegern in die Karten.

Gruß
Value


Wir erleben dieser Tage wieder verstärkt den Irrsinn, meiner Meinung nach auch die Dummheit, vieler Anleger bei sehr vielen Aktien. Der dümmste Grund eine Aktie zu verkaufen, ist, weil sie in einem schlechten Gesamtmarkt fällt. Man konnte streiten, ob eine Wirecard bei 200€ teuer war. Die Aktie aber bei 150€ zu verkaufen, macht spätestens gar keinen Sinn, auch wenn die Aktie heute tiefer steht. Vielleicht geht die Aktie noch deutlicher bergab, aber am Ende wird es für die meisten Verkäufer so aussehen, dass sie dann gar nicht mehr dabei sind, wenn der Wert neue ATH erreicht, weil sie nach dem Verkauf wie ein Kaninchen vor der Schlange sitzen. Jeder weitere Kursverlust gibt ihnen in ihrer Verkaufsentscheidung „recht“, nährt aber ihre Angst, dass es noch weiter bergab gehen könnte. Am Ende sind sie so gelähmt, dass sie auf ihrem Geld sitzen bleiben.

Bei Endor ist das auch zu beobachten, aber durch die fehlende Liquidität natürlich anders. Spätestens nach der Veröffentlichung des GBs bzw. der HV ist der Weg vorgezeichnet, wenn man in 2-3 Jahresintervallen denkt. Umsatz und eventuell beim Gewinn zeitverzögert werden die Kennzahlen deutlich zulegen. Dennoch denken viele Anleger, dass sie den optimalen Zeitpunkt bei Kauf finden müssen. Dabei könnte der Kurs mit einer Mitteilung massiv zulegen, so dass man nur noch hinterher guckt. Gerade bei so einem markengerecht Titel wie Endor geht das fix. Insofern verstehe ich auch nicht, was sich kürzlich verändert hat, dass Wiener jetzt erst investiert hat und nicht schon vor ein paar Monaten. Dann gibt es noch die Investierten, die sich immer Sorgen machen bzw. ins Selbstzweifeln kommen, wenn mal wieder einer 500 Aktien ins bid geworfen hat. Diese Anleger werden niemals so erfolgreich sein, wie sie sein könnten, weil sie analog zum Autofahrer, der bei zwei von zehn roten Ampeln, nur die roten Ampeln wahrnimmt und sich dann ärgert bzw. in Frage stellt.
noch ein letztes Posting von mir zu diesem heinzconrad,
er ist in den Foren erst sehr kurz aktiv,
und wurde bereits von bekannten und sehr lange angemeldeten Usern als Troll uns Spammer bezeichnet,

in mehreren Thrads taucht er plötzlich auf und legt gegen alles los,

ich kann nur Warnen vor diesem User,
seine heutige Spam Orgie hier bestätigt dass eigentlich zu 100%
wallstreet online unternimmt leider nichts gegen diesen User heinzconrad obwohl es wirklich schon mehrere Beschwerden wegen dieser Spam Anfälle gibt,

er sucht sich veschiedene User raus, droht diesen dann mit rechtlichen Schritten und verfolgt diese quer durch diverse Threads,
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.794.095 von tzadoz2014 am 05.02.19 11:35:57Da ich das in dem anderen thread geschrieben habe, ergänze ich mal:

Endor:

Umsatz 2015: 8,7 Mio EUR
Gewinn 2015: 1,7 Mio EUR (AG-Basis, aber inkl. 1,2 Mio Beteiligungserträge, also "quasi" Konzernebene)

Umsatz 2018: 22.4 Mio EUR (+157 %)
Gewinn 2018: <= 1,5 Mio EUR (-10%)

KGV: 20

Man kann durch einfache Basisverschiebung (hätte ja auch das Jahr 2014 oder 2016 als Basis nehmen können) ganz tolle Effekte ereichen, nicht wahr, wiener ;)

Endor hat (auf Umsatzbasis) in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen, aber dass sie diese PS auf die Straße bringen können, müssen sie erst noch nachweisen (werden sie wahrscheinlich auch, aber so ein Selbstläufer wie im letzten halben Jahr seit der HV erneut im thread dargestellt wird das nicht)

Und weil ja Wiener im Guillemot-thread so gern und episch über Endor schreibt, hier ein kleines PS:

Guillemot:

Umsatz 2015: 65,8 Mio
current op. income 2015: 2,4 Mio (Herausrechnung u.a. der Ubisoft-Effekte)

Umsatz 2018: 81,2 Mio (+23%)
curent op. income 2018 geschätzt: 6 Mio EUR (+106%)

KGV: ca. 10 ohne Ubisoft-Anteil, sonst ca. 3 (ok, vor Steuern).
Gefühlt jedes Jahr die gleichen Diskussionen wenn die Zahlen rauskommen... Ich bin jetzt schon etwas länger dabei und bei einem Aktienwert von ~1€ eingestiegen.

Jedes Jahr gibt es hier die Pusher die schnelles Geld machen wollen und die Leute die alles kaputt schreiben. Da es bei Endor extrem wenige Informationen gibt und ich glaube hier das Forum eines der wenigen Informationsquellen für die Aktie ist machen leider auch viele Ihren Kauf/Verkauf von hier getätigten Aussagen abhängig...

Wer schon länger dabei ist sollte wissen dass der CEO mehr Wert auf das Produkt legt als auf die Zahlen. Allerdings darf man nie vergessen das wir hier schon deutlich schlechtere Zahlen/Zeiten hatten. Für mich ist wichtig, dass der CEO es geschafft hat auf dem Markt ein einmaliges Spitzenprodukt zu schaffen, das früher extrem unbekannt war und jedes Jahr immer mehr Bekanntheit aber auch ganz wichtig Ansehen auf dem Markt bekommt. Außerdem ist das Produkt in einem Markt der die nächsten Jahr immer weiter wachsen wird. Wer das bezweifelt....
Ich glaube viele vergessen immer noch wie klein das Unternehmen ist und das man es quasi alleine schafft sich zu vergrößern. Hier sind keine dubiosen Geldgeber vorhanden, der CEO versucht nicht irgendwelche externen Geldquellen anzuzapfen usw. Die Endor AG wird die nächsten Jahre in jedem Fall immer weiter wachsen, der Gewinn zwangsläufig auch! Wer daran nicht glaubt und dachte 2018 müssen schon die 30Mio Umsatz stehen mit 5 Mio Gewinn, der sollte sich am besten eine andere Aktie suchen.
Mit der Selbstbedienungsmentalität ist das so eine Sache....

Klar sollen und dürfen Vorstände gut verdienen, gerade wenn es auch gut läuft, aber es kommt halt auf die Verhältnismäßigkeit.

Das die Vorstände (inklusive Aktienoptionen) mehr bekommen als das Unternehmen überhaupt an Gewinn ausweist, das ist schon dreist.

Wer so jemanden sein Vertrauen in Form von gekauften Aktien des Unternehmens schenken möchte kann das gerne tun, mir ist es zu heikel zumal der Ausblick jetzt nicht gerade so euphorisch klingt.

LG
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.589.651 von kronos01 am 17.05.19 11:57:32
Zum Thema Vorstandsgehälter:
Zitat "Klar sollen und dürfen Vorstände gut verdienen, gerade wenn es auch gut läuft, aber es kommt halt auf die Verhältnismäßigkeit. Das die Vorstände (inklusive Aktienoptionen) mehr bekommen als das Unternehmen überhaupt an Gewinn ausweist, das ist schon dreist."

Gemäß Deiner Logik müssten Vorstände im Umkehrschluss ihre Gehälter wieder zurück überweisen und noch draufzahlen, wenn das Unternehmen Verluste schreibt.

Zum Thema Zuschreibungen immatrieller Vermögenswerte:
Hat hier eigentlich schon einmal jemand darüber nachgedacht, was mit den ganzen Geldern geschieht, die in Forschung und Entwicklung investiert werden? Man kann sich nicht einerseits darüber freuen, dass Endor Technologieführer ist und andererseits erwarten, dass dies zum Nulltarif geschieht. Die durch F&E geschaffenen Werte werden dann entsprechend in der Bilanz angesetzt. Im Verhältnis zu den mehreren Millionen an Ausgaben sind weniger als 1 Million nicht exzessiv. Gleiches gilt übrigens auch für die Lizenzen mit der Formel 1 und den diversen Autoherstellern bzw. Vertriebslizenzen etc. Die werden da alle mit drin sein und insofern ist das alles noch sehr im überschaubaren Rahmen. Theoretisch wäre es ja auch denkbar, dass Endor bspw. seine Technik an Lizenznehmer verkauft, die dann eigene Produkte damit ausrüsten.

Zum Thema Insiderverkäufe:
Der CEO hat da tatsächlich ein Eigentor geschossen. Er hält selbst einen sehr großen Anteil der Aktien und schürt hier merkbar Verkaufspanik mit der Veräußerung von lächerlichen 1000 Stück. Dadurch fällt der Kurs deutlich weil Marktteilnehmer so etwas immer als schlechtes Zeichen werten und sein eigenes Vermögen (die übrigen von ihm gehaltenen Aktien) sollte sich deutlich stärker verringert haben als die Erträge durch den Verkauf der 1000 Aktien heute. Entweder ist er vollkommen unbedarft was den Kapitalmarkt betrifft, es ist ihm alles egal oder er will den Kurs auf niedrigerem Niveau haben damit er oder friends & family günstig wieder rein kommen können. Alles nur Spekulation, aber mir gefällt die ganze Angelegenheit überhaupt nicht.

Zum Thema Zahlen:
Ich bin gar nicht so pessimistisch. Angesichts des schwachen Marktumfelds (hat man ja bei Guillemot sehr deutlich gesehen) hat sich Endor 2018 bei den Umsätzen sehr stark entwickelt. Der Gewinnrückgang ist angesichts der hohen Investitionen okay. Den Ausblick sehe ich aufgrund der Aussagen zum Thema Fahrschulsimulatoren etwas negativer als vor den Zahlen, aber weiterhin positiv. Mein Investmenthorizont ist auf 10 Jahre angelegt und davon sind noch 8 übrig. Ich vergleiche daher immer mit der Situation vor Einstieg und schaue, ob die Richtung noch stimmt. Ist hier für mich der Fall. Die Umsätze liegen höher, das Unternehmen hat sich vertrieblich und produkttechnisch weiter entwickelt und man könnte am Markt auch noch höhere Preise durchsetzen um die Margen zu erhöhen. Es gibt da draußen eine steigende Anzahl Leute, die genug Geld haben um sich auch sehr teure Spielzeuge zu leisten.

Zum Thema Zollrisiken:
Hier sehe ich anders als Pep gar kein großes Risiko. Da Endor ein inzwischen international aufgestelltes Unternehmen ist können Lieferungen anstatt durch Direktvertrieb und -versand von China nach USA auch einfach nach Deutschland geschickt, dort zwischengelagert und ggf. umetickettiert werden und danach dann nach USA gehen. Wer mal bei Logistikunternehmen reingeschnuppert hat (wie ich in meiner Studienzeit), der weiß, dass so etwas üblich ist. Das ist auch noch nichtmal illegal.
Nebenbei: Auch die ganzen Sanktionen zwischen der EU und Russland werden so unterlaufen, wobei die noch schärfer formuliert sind, da es sich um Verbote eindeutig klassifizierter Waren und Herkunftsländer handelt.
@Picardie: Das ist jetzt aber nicht dein Ernst das du meinst, dass der Verkauf vom Vorstand keine Bedeutung hätte an so einem Tag????

Wenn er nicht gerade geistig umnachtet ist dann kann das m.E. nur sein um den Kurs nochmal gezielt nach unten zu drücken (damit andere gut reinkommen?) und für Unruhe zu sorgen.

Das er bei dem Gehalt mal eben 13.5000 Euro braucht die er sonst nicht hat oder über Dispokredit bekäme, das halte ich für abwegig.

LG
Wenn es nicht möglich ist zu 20 p.a. Prozent frisches Geld zu beschaffen sollte man nicht unbedingt davon ausgehen dass es viel leichter sein wird über Kapitalmaßnahmen an Liquidität zu kommen.

Es ist schade das nicht über konkrete Stückzahlen gesprochen wird (werden kann?). Die Situation ist für potentielle Investoren nur sehr schwer einzuschätzen.

Sind nun 100 Lenkräder geordert um das Lager wieder zu füllen oder sind es 50.000 Stück? Und ist die komplette Menge schon wieder verkauft? Wann wird dann erneut geliefert?

Für mich als Aktionär ist die Lage einfach zu undurchsichtig. Unter solchen Bedingungen wird keine Aufstockung meines Investments erfolgen.
hallo superwin, ja, ja, meine erste Million. Da sprichst Du ein sensibles Thema an. Aber das wird schon. Bin auf gutem Wege. Klar, mit Endor im Depot würde ich dem Ziel schnell entrinnen, aber ich möchte mich ja darauf zu und nicht weg bewegen :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.115.300 von Rainolaus am 23.08.16 08:42:59
Börse München
Ich fühle mich geehrte Rainolaus! Vielen Dank!

Ich habe gestern Abend noch eine Antwort der Börse München erhalten. Für alle die, die sich wundern warum das verschleiere mit einer Aktie im Bid und Ask auf einmal aufgehört hat.

Meine Email an die Börse München:


"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Klärung eines mich ständig nervenden Sachverhalts im Orderbuch der Endor Aktie.
Mir ist bewusst, dass es sich bei der Aktie um einen Nebenwert handelt bei dem vergleichsweise wenige Aktien gehandelt werden jedoch ist das "handeln" des Market Maker der Börse München für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Ich schilder mal kurz das Vorgehen. Der Kurs der Aktie wird aktiv durch einstellen von einer Order im Bid und Ask verschleiert. Es wird immer nur eine Aktie z.B. ins Ask gestellt und der nächsthöhere Kurs somit gedrückt.

Dieses Vorgehen war auch wieder um 12:43 zu beobachten. Es wurde ein Paket Aktien zu 7,80 gekauft und danach 100 Stück zu 8 EUR und prompt steht wieder eine Aktie zu 7,85 EUR im Ask. Das keine Aktien im Orderbuch vorhanden sind, kann nicht sein, weil ich selbst eine Verkaufsorder zu 10 EUR eingestellt habe.

Es ist nicht so, dass es sich hierbei um einen einmaligen Vorfall handelt. Dies ist täglich zu beobachten und spiegelt meiner Meinung nach keine Transparenz der Börse München wieder.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Inhaberschuldverschreibung"


Die Antwort eines Mitarbeiter/Mitarbeiterin aus München


Sehr geehrter Herr Inhaberschuldverschreibung,

vielen Dank für ihren Hinweis. Die Anzeige marktnaher Ordereinstellungen ist Pflicht, marktferne Orders dagegen werden i. d. R. durch Taxen mit Size Null in der Anzeige "ersetzt". Die Entscheidung darüber, welche Orders als marktfern einzustufen sind, liegt grundsätzlich im Ermessen des Skontroführers. Im vorliegenden Fall war diese Situation jedoch nicht gegeben, die im Buch stehenden Orders hätten angezeigt werden müssen. Der Skontroführer wurde darauf hingewiesen.

Bitte zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, sollte sich nochmals der Eindruck einstellen, dass die Quotierung nicht konsequent bzw. nicht nachvollziehbar ist.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen / Kind regards,

So ich hoffe wir können jetzt mit dem Thema abschließen und der MM tut das wofür er auch weiterhin bezahlt wird. Mir ist noch eine kleine Sache aufgefallen die ich auch noch anmerken werde. Sollte dabei noch etwas herauskommen, informier ich euch selbstverständlich!

Mir fällt grade noch ein. Hatte nicht schonmal einer zur Börse München geschrieben und genau den selben Sachverhalt bemängelt? Einmal ging es doch auch schon um nicht ausgeführte Order.
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