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Biofrontera - Heiße Turnaround-Spekulation - Beliebteste Beiträge


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Liebe Mitaktionäre,

ich habe gestern Abend einen Gegenantrag für die HV 2018 gestellt und mich (Mark Sippel) mit diesem für den vakanten Aufsichtsratposten vorgeschlagen.

Der Streubesitz endet zunehmend als Kollateralschaden von Machtspielen. Ich möchte an dieser Stelle einen Kommentar von 1975colo zitieren: „Wir wollen hier vorrangig euch Störenfriede loswerden, alles andere ist jetzt zweitrangig!“ Ich habe das Gefühl, dass wir als Streubesitz schon seit langer Zeit „zweitrangig“ sind - zumindest was die Kommunikation mit uns angeht. Die alten Hasen erinnern sich bestimmt noch an die KEs im Frühjahr 2016. Biofrontera selbst war es, die einen schon damals für seinen Aktivismus bekannten Aktionär fest in den Sattel hob (siehe damalige kritische Kommentare WO) und uns Aktionäre aus dem Streubesitz in Sachen Bezugsrecht/Mehrbezug leer ausgehen ließ. Verdutzt über dessen Aktivismus, will man nun abermalig zu Lasten des Streubesitzes diese „Störenfriede“ wieder loswerden. Ich erachte eine laute Stimme aus unserem Kreis bei diesem Machtkampf als dringend notwendig. Das verkorkste IPO war bereits von genau diesem Machtkampf sowie den gewohnten Verhaltensmuster geprägt und hat am Ende in erster Linie dem Streubesitz geschadet. Ich hätte dem Vorgang in dieser Form so niemals zugestimmt.

Gleichwohl es ein Erfolg dieser „Störenfriede“ ist, dass sich das Wording bezüglich der Maruho-Kooperation drastisch geändert hat (siehe dazu auch Aufstellung auf Balaton-Homepage und Protokoll WO zum GB). Wie kommt dies zustande? Was ist mit der Exklusivität? (siehe SEC-File) In jedem Fall: Nachdem Biofrontera nun unter hohem finanziellen Risiko einen eigenen US-Vertrieb aufgebaut hat, muss der Vertrieb der potentiellen Blockbuster auch von eben diesem durchgeführt werden. Im Mindesten besteht bei diesem, wie auch vielen anderen Themen (z.B. dem IPO), von kommunikativer Seite erheblicher Verbesserungsbedarf.

Verdeutlicht man sich den Stimmrechtsanteil des Streubesitzes von 60% bei Biofrontera, finde ich einen Vertreter im AR als konsequent.

Ich wurde von einigen Forumsmitgliedern gefragt auf wessen Seite ich denn stehen würde. Besonders wichtig ist mir zu betonen, dass ich unabhängig bin. Ich finde ein Schwarz-Weiß-Denken fehl am Platze. Auch stehe ich in keiner geschäftlichen Beziehung zu Balaton oder Biofrontera, wie andere AR-Mitglieder.

Die Maxime nach der ich zukünftig Entscheidungen treffen und Gedankenspiele einbringen würde, wäre das eigene Investment in Biofrontera. Mein Handeln wäre stets mit der Frage verbunden, welche Entscheidung sich bestmöglichst auf den Aktienkurs auswirkt.

Sollte Herr Zours sein Ankündigung der letzten Telko wahr machen und einen Kandidaten aus dem Streubesitz unterstützen, räume ich dem Unterfangen AR aus dem Streubesitz durchaus Chancen ein.

Im Übrigen und das ist mir ganz wichtig: Ganz viele Dinge laufen bei Biofrontera verdammt gut, weswegen ich und auch Ihr hier investiert seid! Dennoch fühlt man sich als Aktionär aus dem Streubesitz bei einigen Handlungen benachteiligt oder nicht richtig abgeholt. Dies möchte ich in Zukunft ändern und die Schnittmenge in unsere Richtung verschieben.

Danke an dieser Stelle für die vielen lieben Telefonate und Mails in letzter Zeit!

Ich bitte um Eure Unterstützung und lasst wenigstens uns an einem Strang ziehen, damit wir etwas in unserem Interesse bewegen können.

Liebe Grüße

Mark
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Ich lese hier seit einiger Zeit mit und staune immer wieder über die Unverfrorenheit mancher Teilnehmer. Ich fasse mal zusammen:
Wir haben ein Unternehmen, das von seinem Management von Null auf einen Börsenwert von weit über 200 Mio gebracht wurde. Dieses Unternehmen hat sich lange gegen den Wunsch einiger Investoren (z.B. Maschmayer) und, wie sich heute herausgestellt hat, zu Recht, einen frühzeitigen Verkauf seiner Assets widersetzt hat. Das Unternehmen entwickelt sich prächtig, sowohl regulatorisch als auch kommerziell. Was konkret hätte denn das Management in den letzten Jahren anders machen sollen? Vertrag mit Maruho: Super, jedes andere Unternehmen wird für einen solchen Vertrag gefeiert. Nasdaq Listing? Klar hat das etwas Geld gekostet, aber wo war der Börsenkurs vorher und wo ist er heute? Verkäufe Ameluz? Der Aufwärtstrend ist wohl klar und glaubt tatsächlich einer, er könnte das schneller? Wenn es in USA leicht wäre, hätte Galderma das wohl auch mit Metvix hingekriegt. Zulassungen? Gibt es ähnlich gelagertes Unternehmen, dass erfolgreicher war?

Plötzlich kommt ein Herr Zours, der keinerlei spezielle Branchenkenntnisse hat, und glaubt, er wisse etwas, das das Management nicht weiss. Und er müsse dies dadurch umsetzen, dass er mal gleich das komplette Management (und den Aufsichtsrat) so austauscht, das es ihm hörig ist und seinen Anweisungen Folge leistet. Welche Typen er da im Auge hat, kann man sich ja leicht vorstellen, wenn man sich mal die Lebensläufe seiner Vorstände bei Balaton, Delphi, Heidelberger Beteiligungsgesellschaft etc. ansieht. Prima, da wäre ich stolz drauf! Die würden bestimmt einen großen Wert in kürzester Zeit schaffen!
Was bezweckt eigentlich Herr Zours mit diesen ständigen Angriffen? Ganz offensichtlich ja nur eines (denn alles andere hat er ja nicht hingekriegt, da er vor Gericht und in der Hauptversammlung immer gescheitert ist): Einfach so viel Unruhe schaffen, dass der Kurs unter Druck gerät und er wieder billiger einkaufen kann. Genau wie mit seinem betrügerischen Angebot, das mit Recht von der Bafin verboten wurde.
Ich sage es einmal klipp und klar: Zours tut alles, was in seiner Macht steht, um dem Unternehmen und seinen Aktionären zu schaden, zu seinem eigenen Vorteil. Interessant ist ja durchaus, wie er sich auch bei anderen Unternehmen verhalten hat. Gegen eine kleine Gebühr über den Beteiligungswert hinaus ist er bereit, Ruhe zu geben und seine Anteile zu verkaufen.... Dass er sich dabei auch noch als Fürsprecher der Kleinaktionäre aufspielt, ist der blanke Hohn. Gott sei Dank sind nicht alle Kleinaktionäre zu blöd, um das zu merken. Biene: Du kannst deinem Zours ausrichten, dass er seine Aktien mit großem Gewinn verkaufen kann und das auch tun soll und dann endlich zulassen, dass sich der Kurs entwickelt ohne ständig mit seinen Attacken auf das Unternehmen dagegen zu arbeiten.
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Hallo zusammen,

ich versuche nun einmal die Fakten & Highlights zur HV möglichst objektiv zu schildern (so wie diese diskutiert wurden).

Stimmungslage - High-Level:
a) Im Vergleich zur letztjährigen HV insgesamt positiver.
b) Stimmung der Anwesenden in Bezug auf Strategie und deren Umsetzung war deutlich besser als bspw. innerhalb dieses Online-Forums.
c) Stimmung der Anwesenden in Bezug auf derzeitigen Börsenkurs. Sehr schlecht, Ähnlich wie hier im Forum. Auch die Geschäftsführung kann sich diesen Kurs nicht rational erklären und spricht von einer deutlichen Unterbewertung.


Stimmungslage - Detail:
Ich habe innerhalb der verschiedenen offline-Gespräche die ich mit anderen anwesenden Aktionären führte, das Gefühl gewonnen, dass man
a) von einer schnelleren Anlaufkurve im Vertrieb ausgegangen ist
b) hiervon entsprechend enttäuscht ist
c) und man insbesondere deutlich höhere Erwartungen an den Kurs hatte.

Die Stimmung objektivierbar:

Strategie & Umsetzung - Ziele 14/15:

1) Ausbau des Geschäfts in Deutschland sowie insbesondere im europäischen Ausland und anderen regionalen Märkten

=> Verläuft insg. aufgrund der heterogenen nationalen Bestimmungen langsamer als erwartet, da sehr aufwendig. Nichts neues hierzu.
=> Kein "Schönreden" fand statt. Unterm Strich bleibt ein Plus aus Produktabsätzen (ohne Upfront) gegenüber Vorjahr von 60%.

2) Die Zulassung von Ameluz® in USA

=> Im Juni finden Abstimmungsrunden mit der FDA statt

=> Als ambitioniertes Ziel wurde die Einreichung der Zulassungsunterlagen für März 2015 gesetzt

=> Im Durchschnitt dauert es ab dieser Einreichung 10 Monate bis zur Zulassung

=> Biofrontera erwartet eine Zulassung innerhalb von 12 Monaten

=> Die Probleme, die innerhalb des fragmentierten Europäischen Marktes auftreten, werden laut Herrn Prof. Dr. Lübbert in USA nicht auftreten. Grund hierfür sind die zentralisierte Abwicklung über Gesundheitsbehörde und entspr. proffessionelle Einkäufer, die offen gegenüber innovativen Value Propositions ("signifikant bessere Heilungsrate und kosmetisches Ergebnis als bspw. Konkurrenzprodukt Metvix").

=> Es werden weiterhin mit vielen großen Pharma-Partnern ernsthafte Gespräche bzgl. Vertriebspartnerschaft geführt. Man geht davon aus, innerhalb dieses Jahres, bis spätestens Q1 2015 einen "großen" Partner vorstellen zu können (Mein pers. Hinweis: Hier besteht auch kein Zeitdruck. Dieser wird vom Aktienmarkt "künstlich" aufgebaut. Bessere Verhandlungsergebnisse sind wichtiger als schneller Newsflows.

=> 90% aller AK-Umsätze werden in USA gemacht!

=> Jährliches Marktvolumen: Ca 120 Mio € bei MArkteintritt in 2016

3) Erweiterung der europäischen Zulassung um die Indikation Basalzellkarzinom (BCC) (auch für USA)

=> Sehr schnell wachsender und sehr attraktiver Markt. In USA werden bspw. 2,8 Mio MEnschen jedes Jahr mit BCC behandelt.

=> Zulassung ist zusätzlicher Beschleuniger für Ameluz (Konkurrenzprodukte haben eine solche Zulassung nicht). Ärzte die für BCC Ameluz einsetzen, werden mit größerer Wahrscheinlchekit auch für AK Ameluz einsetzen.

Weitere Punkte, die diskutiert wurden:
1) Partner - wie bereits oben erwähnt: Man geht davon aus, innerhalb dieses Jahres, bis spätestens Q1 2015 einen "großen" Partner vorstellen zu können.

2) Kaufinteressenten: Es gab eine Wortmeldung eines Aktionärs, der mitteilte er hätte einen sehr guten Kontakt zu einem ausländischen Investor, der das Unternehmen gerne komplett aufkaufen würde.
Herr Lübbert entgegnete, dass auch bei ihm bereits mehrere Unternehmen/Investoren informell vorgefühlt hätten. Er habe jedoch jedes Mal entgegnet, dass ein solches Angebot offiziel (über die Börse) zu machen ist UND dass er den Aktionären, sollte das Angebot nicht BEI WEITEM über dem aktuellen Kurs liegen definitiv abraten würde.

3) Kosmetikmarkt und unterschätzte Flächentherapie: Dieser Punkt wurde durch eine weitere Wortmeldung eingebracht. Ich persönlich hatte diesen bislang immer überlesen, da ich Sie als nicht wirklich kursrelevant und lediglich als Teil des Zulassungsprozesses verstanden hatte. Nach genauerem Verfolgen der Diskussion und dem "vorsichtigen" Feedback von Herrn Lübbert zum Thema "Kollagen" wird jedoch deutlich, dass Biofrontera hier durchaus auf den attraktiven Kosmetikmarkt schielt, jedoch aufgrund gesetzlicher Aspekte nicht offen mit dem kosmetischen Ergebnis werben darf. Genau hierfür benötigt man die Flächentherapie und Studie.
Details:
Der Wirkstoff Ameluz regeneriert im Gegensatz zu anderen teuren Cremes tatsächlich die Kollagen-Struktur, weil sie dort ist wo das Kollagen ist - in der Dermis. Falten in der Stirn erläuterte Herr Lübbert erfolgen durch degeneriertes/gebrochenes Kollagen in der Dermis. Erhältliche Anti-Falten-Cremes gehen nur bis zur oberen Schicht, der EpiDermis. Sie helfen insofern nicht.
Analogie:
=> Botox hat seine Zulassung nur für chronische Migräne. Eingesetzt wird es aber in anderen Feldern (bspw. mehr bei Starlets in Hollywood...)

=> Wenn die Ergebnisse auf "natürliche Weise" durch PDT zu erzielen wären, wäre das für den ein oder anderen ggf. die "bessere Wahl".

=> Botox gehört Allergan. Das gibt mir Phantasie (Allergan kennt den Kosmetikmarkt und ist laut Aussagen von Herrn Lübbert vom letzten Jahr einer der Partner mit denen man zwecks Partnerschaft spricht).

4) Protektionismus USA:
Diese kritische Wortmldung wurde von einem Redner als große Gefahr dargelegt.
=> Herr Dr. Granzer (Aufsichtsrat) führte aus, dass er für andere Firmen hier seit 25 Jahren Zulassungen beantrage und dass diesebzüglich mit keinen Gefahren in diese Richtung zu rechnen ist. Die Zulassung erfolgt sehr professionell und transparent.

___
Soviel zur HV von meiner Seite. Zum Abschluss noch mein Wort zum Sonntag: Mir hat die HV sehr viel Sicherheit gegeben. Die Panik innerhalb der letzten Tage ist mit fundamentalen Fakten nicht mit der Unternehmensentwicklung zu erklären, sondern vielmehr auf die hohen Erwartungen zurückzuführen.
Innerhalb der persönlichen Gespräche und offenen Diskussionen hatte ich stets das Gefühl, mit sehr rationalen, erfahrenen Persönlichkeiten zu tun zu haben. Alle sind natürlich über den derzeitigen Kurs enttäuscht. Aber ohne jetzt irgendjemanden hier im Forum zu nahe zu treten: Ich würde mir wünschen, einige der Forums-Trolle hier würden sich mal die Zeit nehmen auf die nächste HV zu kommen.
Aus meiner persönlichen Sicht ist diese Primärinformation Gold wert. Auf anonyme Sekundärinformationen wie in einem solchen Forum sollte man sich nicht verlassen...
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Nepper, Schlepper, Optionsscheinkäuferfänger

Die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des Angebotes und seiner Annahme mal ganz beiseite gelassen, können einem schon die Konditionen des Optionsscheines den Angstschweiß auf die Stirn treiben – aber natürlich nur, wenn man sich diesen zulegen möchte.

Hier die sympathischen Regelungen zum Laufzeitende des Optionsscheines:

„Der Optionsschein kann bis zum Ablauf des 30. November 2020 an jedem Bankarbeitstag mit Ausnahme bestimmter Zeiträume, die in § 3 Absatz 2 der Optionsbedingungen näher dargestellt sind, ausgeübt werden.“ (Seite 28)

„Nach Ablauf des 30. November 2020 können vorbehaltlich einer Verlängerung aus dem Optionsschein keine Rechte mehr geltend gemacht werden, siehe § 3 der Optionsbedingungen.“ (Seite 29)

§3 „(4) Für Optionsscheine können nach Ablauf der Laufzeit Rechte auf Übertragung von Biofrontera-Aktien oder andere Rechte nicht mehr geltend gemacht werden. Dasselbe gilt, wenn der Optionsschein innerhalb des Ausübungszeitraums nicht ausgeübt wird. Der Optionsschein wird dann mit Endfälligkeit wertlos ausgebucht. (Seite 76)

Und nochmal, weil es so schön ist: „Werden die Optionsscheine nicht innerhalb der Ausübungsfrist ausgeübt, verfallen sie, was zu einem Totalverlust für den Investor führt.“ (Seite 97)

Im Klartext: wenn man, warum auch immer, vergißt oder nicht in der Lage dazu ist, den Optionsschein mit einem schriftlichen Procedere einzulösen, schaut man in die Röhre. Man hat einen Euro bekommen, die Aktien behält Balaton, sorry, meine natürlich Balaton Biotech.

Kann nicht passieren? Wer noch nie etwas wichtiges vergessen hat, werfe die erste Aktie. Vielleicht hat man ja auch einen Unfall und liegt lange im Krankenhaus im Koma. Vielleicht fällt einem ein Ziegelstein auf den Kopf und man segnet das Zeitliche. Schade für die Erben, daß es ein paar Monate dauert, bis sie die Verfügungsgewalt über das Depot haben – denn der Optionsschein ist dann leider, leider schon wertlos ausgebucht.

Aber für den Fall der Fälle gibt es schon einen Abnehmer: "Zur Sicherung des Anspruchs der Optionsscheininhaber auf physische Lieferung des Basiswerts wird die Emittentin die angebotenen Biofrontera-Aktien treuhänderisch auf die Prisma Equity AG übertragen. Die Prisma Equity AG als Treuhänderin wird diese Biofrontera-Aktien insolvenzsicher gesondert von ihrem restlichen Vermögen halten und während der Laufzeit der Optionsscheine nur im Zuge von Ausübungen von Optionsscheinen an die Optionsstelle zur Lieferung an die Optionsscheininhaber übertragen. Eine Rückübertragung an die Emittentin ist ausgeschlossen sofern diese nicht ein Erlöschen einer entsprechenden Anzahl von Optionsscheinen nachweisen kann. Die Prisma Equity AG ist ein mit der Emittentin über deren gemeinsames Mutterunternehmen Deutsche Balaton AG verbundenes Unternehmen.“ (Seite 116/117)

Aber die Einlösung des Optionsscheines ist doch wenigstens einfach, oder? Naja, geht so, siehe hier:

„§ 6 Ausübung der Optionsrechte
(1) Zur wirksamen Ausübung des Optionsrechtes
a) muss der Optionsscheininhaber eine unwiderrufliche schriftliche Erklärung gemäß dem als Anlage diesem Optionsschein beigefügten Muster der
Ausübungserklärung (die „Ausübungserklärung“) gegenüber seiner Depotbank (die „Depotbank“) abgeben, die u. a. folgende Angaben erhält:
(i) Name und Anschrift der ausübenden Person;
(ii) die Zahl der Optionsscheine, für die das Optionsrecht ausgeübt werden soll;
(iii) die Bezeichnung des Wertpapierdepots des Optionsscheininhabers, in das die Biofrontera-Aktien geliefert werden sollen.
b) hat die Depotbank des Optionsscheininhabers an die Optionsstelle (siehe § 7) den Kaufpreis (siehe § 1) entsprechend der Anzahl der ausgeübten Optionsscheine in Euro zu zahlen und
c) sind die Optionsscheine auf das Konto der Optionsstelle bei der Clearstream zu liefern.
(2) Das Formular für die Ausübungserklärung wird bei der Optionsstelle zur kostenlosen Abholung bereitgehalten. Das Formular für die Ausübungserklärung wird außerdem bei der Emittentin zur kostenlosen Abholung bereitgehalten. Es steht auch unter der Internetseite der Emittentin zum Download bereit."


Das sollten sich vor allem spätere Käufer der Optionsscheine möglichst zügig herunter laden. Denn für den Fall, daß die Emittentin pleite gehen sollte, darf man sich das Exemplar persönlich bei der Optionsstelle abholen. Wäre ja auch zuviel verlangt, daß es bei denen ebenfalls zum Download bereitstehen könnte.

Hm, aber ist das nicht alles normal? Ist halt ein Optionsschein, oder? Nö, ist nicht normal. Normal bei einem Call-Optionsschein ist, daß man das Wertpapier, ohne darum bitten zu müssen, am Ende der Laufzeit eingebucht bekommt: http://www.handelsblatt.com/archiv/nicht-alle-optionsscheine…

Zitate daraus: „Das Problem taucht allerdings immer seltener auf: Papiere ohne automatische Ausübung werden kaum noch aufgelegt. So gibt die SG [Société Générale] etwas seit August 1999 nur noch Automatik-Scheine heraus. Lediglich die Citibank emittiert nur Scheine ohne diesen Service.“ Und selbst die Citibank ist kulant (sagt sie): „Olav Blasberg vom Branchenführer Citibank findet daran nichts besonderes: "Für uns gehört diese Kulanz zum Kundenservice. Kein Emittent kann es sich heute leisten, werthaltige Scheine einfach verfallen zu lassen."

Keiner außer einem offensichtlich. Der Artikel ist übrigens aus dem Jahr 2000!

Und weiter geht’s: „Die zur Erfüllung der Ansprüche unter den Optionsscheinen erforderlichen Biofrontera-Aktien werden von der Prisma Equity AG treuhänderisch gehalten.“ (Seite 95)

Ein schon etwas älteres Schaudiagramm (in wieweit es aktuell ist, ist nicht zu ersehen) zeigt die Verflechtung der Prisma Equity AG im Balaton-Konglomerat:
https://www.northdata.de/Prisma+Equity+AG,+Heidelberg/Amtsge…

Da stellt sich schon die Frage, warum man nicht einen unabhängigen Treuhänder genommen hat.

Weiter im Text auf Seite 95 heißt es: „Sämtliche Ausschüttungen, sonstigen Zahlungen und anderen Leistungen, die die Biofrontera AG an ihre Aktionäre vornimmt, wird die Emittentin bzw. die Treuhänderin über die Zahlstelle an die Optionsscheininhaber weiterleiten. Die Ansprüche der Optionsscheininhaber sind ranggleich mit allen unbesicherten, nicht nachrangigen Ansprüchen gegen die Emittentin.“

Man vertraut also der Balaton Biotech seine Aktien zu treuen Händen an. Dann werden sie bei der Prisma Equity sicher geparkt. Bei eventuellen Ausschüttungen seitens Biofrontera muß man dann allerdings hoffen, daß Balaton Biotech noch solvent ist. Ansonsten hat man nur unbesicherte Ansprüche gegen Balaton Biotech - gleichrangig zu jedem x-beliebigen Lieferanten, obwohl man ihnen seine Aktien überlassen hat!

Und auf Seite 117 ist zu lesen: „Options- und Zahlstelle ist derzeit die Quirin Privatbank AG, Kurfürstendamm 119, 10711 Berlin. Die Emittentin kann während der Laufzeit eine andere Options- und Zahlstelle bestimmen. Diese muss jedoch ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder einer vergleichbaren Aufsichtsbehörde in der Europäischen Union beaufsichtigtes Kreditinstitut sein.“

Interessant, daß man sich hier nicht auf Deutschland beschränkt. Da ist zu hoffen, daß das Institut dann nicht gerade auf Zypern oder Malta sitzt.

Und auch zum Mitverkaufsversprechen bei Paketverkauf von Balaton-Anteilen stehen interessante Details im Angebot:

㤠5 Mitverkaufsrechte der Optionsscheininhaber
(1) Sofern die Deutsche Balaton AG, Heidelberg, für ihren eigenen Bestand an Biofrontera-Aktien vor dem Ende der Laufzeit der Optionsscheine einen Paketverkauf (ein „Paketverkauf“ ist ein Verkauf von mindestens 2,5 Mio. Aktien der Biofrontera AG durch die Deutsche Balaton AG innerhalb von zwei Wochen) vornehmen möchte, wird die Deutsche Balaton AG den Optionsscheininhabern anbieten, zu dem gleichen Preis, zu dem die Deutsche Balaton AG ihre Aktien verkaufen kann, die auf den jeweiligen Optionsscheininhaber entfallende(n) Optionsaktie(n) mitzuverkaufen. Die Deutsche Balaton AG hat sich gegenüber der Optionsstelle entsprechend verpflichtet.“
(Seite 76)

Sollte Balaton da später keine Lust mehr darauf haben, sieht‘s schlecht aus mit direkten Beschwerden:

„Die Deutsche Balaton AG hat sich vertraglich gegenüber der Optionsstelle verpflichtet, ihren Verpflichtungen aus den Optionsbedingungen, insbesondere denen nach § 3 Abs. 2 Buchstabe a) und § 5 der Optionsbedingungen nachzukommen. Diese Verpflichtungen sind nicht von den Optionsscheininhabern durchsetzbar, aber von der Emittentin und der Optionsstelle.“

Aber man kann sich sicher darauf verlassen, daß Balaton Biotech oder Prisma Equity die Balaton vor Gericht bringen werden, falls es da Probleme gibt.

Aus gegebenem Anlaß noch ein Blick auf ein bei Balaton ja nun bereits erprobtes Mittel zur Aktionärsvergraulung (http://www.deutsche-balaton.de/news/freigabeverfahren-zur-ka…) – die Kapitalherabsetzung. Was würde passieren, wenn Balaton bei Biofrontera die nötige Mehrheit zusammen bekäme und gleiches täte – sagen wir mal im Verhältnis 1:1000?

„§8 Dividenden und Kapitalmaßnahmen bei der Biofrontera AG, Anpassungen
(4) Wenn die Biofrontera AG während der Laufzeit der Optionsscheine eine Kapitalherabsetzung ohne Kapitalrückzahlung oder eine Zusammenlegung von Aktien durchführt, ändert sich die Anzahl der bei Ausübung eines Optionsscheins zu liefernden Biofrontera-Aktien entsprechend, die Biofrontera-Aktien-Lieferung wird angepasst. Eine Anpassung des Kaufpreises findet deshalb nicht statt. Bruchteile von Aktien können nicht übertragen werden, stattdessen wird bei Ausübung der Optionsscheine ein Ausgleich in Geld entsprechend dem Xetra-Schlusskurs der Biofrontera-Aktie am Ausübungstag erfolgen.“
(Seite 121)

Im Klartext: Alle Altaktien, die zusammengelegt keine Neuaktie ergeben, werden ausgezahlt. Wohin ein Aktienpreis von z.B. 6.000,00/Stück die Aktie schicken würde, kann man sich vorstellen. Wäre dann eine schöne Zukaufgelegenheit für Balaton.

Aber das man das Geld für die überschüssigen Aktien bekommt, ist ja bestimmt sicher, oder? Keine Ahnung, aber die enstprechende Klausel enthält einen ganz kleines Detail, das stutzig macht, bzw. es fehlt ein kleines Detail. Bei den Nummern (1) bis (3) steht immer „wird die Optionsstelle“. Diese Wortgruppe fehlt in Nummer (4). So das die Frage ist, von wem man dann das Geld erhält. Von der dann hoffentlich noch nicht insolventen 50.000 €-AG Balaton Biotech?

Fazit: Da gibt es eine Menge Klauseln mit Beigeschmack - einiges davon natürlich nur im Ausnahmefall (z.B. Insolvenz oder Auflösung Balaton Biotech) relevant. Aber vieles auch einfach eine Zumutung. Den Vogel abgeschossen hat aber auf jeden Fall der Verlust der verliehenen Aktien, falls man nicht rechtzeitig den (nicht ganz unkomplizierten) Rückkauf einleitet. Allen, die unverdrossen weiterhin Appetit auf die Optionsscheine haben: "Wohl bekommm's!"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.220.722 von translator am 02.12.15 11:01:40
Mal schauen wer hier das Rad (mit)dreht...
Kritisch
Ich bin derzeit mit einem befreundeten guten Anwalt im Aktienrecht in Kontakt und wir sichten und bereiten derzeit das Datenmaterial auf um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt gegen die aktuelle Marktmanipulation vorzugehen (ob und inwieweit das Mgmt hierbei beteiligt ist, wird sich früher oder später zeigen...).

Es haben aber schon andere gemeint das große oder das smarte Rad zu drehen, aber das geht zum Glück nicht immer gut (siehe hierzu auch http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/das-familienim… ).

Ich für meinen Anteil bin hier mit über 60K€ investiert und werde es auf jeden Fall aussitzen, da ich vorallem der Überzeugung bin, dass die einzig richtige Antwort auf diese Zermürbungstaktik ein langer Atem ist. Auch glaube ich, dass die in 2017 fälligen Optionen so oder so der Schlüssel sein werden...

Das Management um Lübbert und Schaffer ist offensichtlich echt zu doof (oder stellt sich doof) und vertut jede Chance , den Kapitalmarkt durch Transparenz und Zuverlässigkeit hinter sich zu bringen. Aber wir als Aktionäre sind bislang auch zu doof, denn wir wehren uns nicht!!!

Verhalten optimistisch:
Mittlerweile bin ich überzeugt, dass der erschaffene Asset doch deutlich mehr wert ist als die ganze Marktkapitalisierung von B8F (Cytotools mit 0€ Umsatz war doppelt soviel Wert wie B8F - ein Witz!).

Würde mir Levulan gehören und würde ich sehen dass eine kleine illiquide und defizitäre Bude mir meine 160Mio Jahresumsatz streitig machen will, dann würde ich aber auch gleich die Muskeln spielen lassen und den Übernahmekandidaten in eine ganz schlechte Verhandlungsposition bringen.
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Hallo,
vorab möchte ich noch ein paar Dinge schreiben die nicht unmittelbar mit der Beantwortung von Fragen zu tun haben.
- Ich stand den gesamten Tag mit einem sehr netten älteren Herr in Kontakt, der hier fleißig mitließt. (Beste Grüße an dieser Stelle. Sie sind wirklich sehr sympatisch). Er hat sich bereits mehrmals mit Ameluz an versch. Stellen seines Körpers behandeln lassen. Das Resultat sah wirklich sehr gut aus. V.a. wenn ich die BCC-Behandlung meines verstorbenen Opas damit vergleiche. Er war am Ende völlig vernarbt. Es ist wirklich eine Schweinerei, dass unsere GKK solch lahmen Enten sind. Aber gut. Ich fragten ihn dann nach den Schmerzen. Er meinte, dass er so gut wie keine gehabt hätte. Etwa vergleichbar mit einem mittelschweren Sonnenbrand. Was dann auch noch sehr interessant war, sind seine Berichte von dem behandelten Arzt. Der Arzt meinte, dass das Produkt überragend ist, aber einen Biofrontera-Vertriebler wird er nicht mehr ins Haus lassen, da bisher alle überheblich waren und auf einem hohen Ross reiten. Das hatte mich ein wenig schockiert. (Ich hoffe ich durfte, dass hier schreiben)
- Bei einigen Fragen hätte ich gerne nochmal etwas nachgebohrt, bzw. wurden manche gar nicht beantwortet. Ich wäre auch nochmal auf die Bühne, allerdings hatte Herr Zours bereits die Katze aus dem Sack gelassen. Es erschien mir unpassend, mir danach nochmal Rederecht einräumen zu lassen.
- Auch wenn die Kapitalia nicht beschlossen wurden, ist Bio in der Lage sich voll durch zu finanzieren. Dies inkludiert auch den US-Eigenvertrieb. So zumindest die einhellige Meinnung von Finanzexperten nach der HV. Ich hatte hier ja bereits geschrieben, dass ich durch die Ablehnung durchaus Chancen sehe, dass die Großen ab jetzt auch vermehrt über die Börse einsteigen.
- Ich werde die Infos einfach runterschreiben, die ich so auf meinen Zetteln stehen habe. Ich hoffe ihr verzeiht mi die Unsortiertheit und dass ich in Stichpunkten schreiben werde. Ich habe momentan sehr wenig Zeit.
- Dünwald hat flammende Rede gehalten:
- Es brodelt gerade bei Bio. Es geschieht gerade ein großer Wandel
- Erste 5 Monate in Spanien so viel Ameluz in Spanien verkauft, wie das gesamte letzte Jahr. (Anmerkung: Das geht auf sein Konto, ich weiß, dass er sich hier sehr intensiv drum gekümmert hat) Umsätze noch nicht so groß wie in D, aber auf gutem Weg dahin.
- Begeisterung bei Hautverjüngung. ABER: Erst Konzentration auf AK. Dann tritt man als seriöser Anbieter auf. Wenn das geschafft ist, kommt Hautverjüngung dran
- Levulan wurde nur noch als CashCow gemolken. In US bereits sehr positive Resonanz auf rotes Licht
- Über 1000 Bewerbungen aus USA bekommen. Müssen richtig gute Leute dabei sein (sogar welche vom Konkurrenten)
- Auf der Bühne und im persönlichen Gespräch hat er gesagt, dass er völlig frei handeln darf, was den Aufbau der Vertriebsstrukturen angeht. Er ist der Boss.
- Dünwald ist mit keinem teuern Auto vom Hof gefahren. Das macht ihn für mich außerordentlich sympatisch. Er hat sein komplettes Jahresgehalt in Aktien von Biofrontera gesteckt. Er glaubt felsenfest an einen krassen Erfolg.
Kosten AIM-Listing?
300 k + 70k p.a.
Wo liegt Patentportfolio?
Bioscience
Wo entstehen Gewinne?
AG
Wo wird Dünwald leben?
In D, aber 70% seiner Zeit in USA. In D ist seine Aufgabe größer.
35%-65% des Umsatzes gehen an Vertriebspartner. Wer ist das mit 65%? Warum?!
Zshg. mit Downpayment. Im Schnitt gehen 50% an Bio. Bio zahlt Herstellung + Lizensaufrechterhaltung
Kosten Market Access USA in GB?
1.Projekt: 150k // 2. Projekt: 150k // Key Opinion Leader: 8 Leute à 8k p.a.
Key Opinion Leader: Hier berichteten mir gleich mehrere Leute, dass Bio da die Creme de la Creme an der Angel hat
Patenterteilung / Beantwortung USA. Nanoemulsion USA Laufzeit?
USA: Schwebender Amtsbescheid: Patent muss neu und erfinderisch sein: Gutachter haben viel Spiel, Bio geht aber davon aus es zu keinen Problemen kommen sollte.
Der Rest rund um das Patentthema wurde hier ja schon ausführlich geschrieben.
Wie setzt sich Finanzierung zusammen?
EK signifikant, aber FK auch nicht auszuschließen. V.a. Wandelanleihe
Übernahme?
Sie Arbeiten nicht darauf hin. Derzeit kein Angebot. Sie gehen davon aus, dass Unternehmen in naher Zukunft ganz anders bewertet wird.
Wieso Eigenvertrieb?
Das Übliche: PDT ist erklärungsbedürftiges Produkt. Sie gehen von etwa 40 Vetrieblern in USA aus.
Warum Q1 so schlecht in D?
Abbau von Lagerbeständen. 2 neue Vertiebler in 2 Gebieten. Werden eingelernt. Ein unbestzes Gebiet, dass erst seit letzten Montag wieder besetzt. Sehr großer Kongress in Hamburg dieses WE mit 110 dermatologen. Bio geht von großer Resonanz aus.
Hohe Forderungen aus LL?
Kunden kommen ihren Rechnung nach. Q1 wieder normalisiert.
Toter Mann Maruho?
Traditonelles japanisches Unternehmen. Bis 1999: Einlizensierung von Medikamenten aus USA und verkauf in Japan. Dann auch Vertrieb USA, weil nur 1 Behörde. Sie kauften US-Unternehmen. Dann auch Ausweitung auf EU. Partner: Bio. Aber: Phase 3 geplatzt. Versuchen zurzeit neue Strategie für EU zu entwickeln, danach kooperieren und investieren sie weiter mit / in Bio.
Kurs jemals wieder auf IPO?
Sind stolz auf Überleben der Bankenkrise. Ein großer Teil hatte es geschafft.
Warum in AR ein Banker?
USA soll Rechnung getragen werden. 1 x Markt Access, 1x Zugang zu Investoren/Wie ticken diese , Marketing und Vertriebs Know-how
KE zu 2 € + Zeitpunkt?! Warum Cancelling BZR?
Vorher hatte sie Probleme KE unter zubringen. Balaton-Garantie, dass sie die abnehmen, egal was ist. Hatte nichts mit Liquiditätsengpass zu tun.
Cash Burn Rate Bio?
800k, wird 2 Jahreshälfte wegen USA nach oben gehen
Wie viel Geld benötigt Bio noch?
15 bis 20 Mio. bis Breakeven. + Anleihe / Breakeven 2018


Zulassung Fläche später
Daylight später
BCC später
Q1-Zahlen grottenschlecht
Umsatzprognosen; 2013, 2014 verfehlt und 2015 nur mit Ach und Krach
Vertrauen ist futsch! Wie möchte der Vorstand diesem dauerhaften Vertrauensverlust am Kapitalmarkt begegnen? Wie verwenden Sie in nächster Zeit Ihre Arbeit?


Dünwald:
Warum KIWI als Werbesymbol?
Weil Haut KIWI schält sich und darunter kommt „heile Haut“ zum Vorschein. Ich glaube es ging auch um die Säure der KIWI. Auf Messen sind nur alte Männer oder junge Frauen zu sehen, man will sich abheben. Meine Meinung: Bei einem Fachpublikum mag das ein gutes Argument sein, aber bitte nicht für Allgemeinheit verwenden. Die KIWI weckt für einen Außenstehenden keinerlei Assoziationen die in diese Richtung gehen. Vorstand und ich sind hier geteilter Meinung. Ist für mich völlig in Ordnung. Sie tragen ja die Verantwortung… Habe nur meine Bedenken geäußert.
Welche Resonanz der US Dermatologen ist wenige Wochen nach der Zulassung festzustellen, sowohl für Ameluz als auch für die Lampe ?
Ja ist definitiv da.

Wieviele Lampen werden am 1. September zur Auslieferung vor Ort bereitstehen? Wieviele Lampen hofft man zum Vertriebsstart platzieren zu können? Welche Mengen (Tuben) Ameluz wird man vor Ort haben?
100 - 300 bis Ende des Jahres

Wird man den Termin 1. September für den Vertriebsstart einhalten können?
JA!!! Aber: Davor wurde erzählt, dass die Tubenverpackung 2 bis 3 Monate dauert… Juni, Juli, August… Ähhh, da ist ja schon der September… Naja! Hoffen wir das Beste!

Wurden die drei regionalen Vertriebsleiter schon eingestellt?
Sind so gut wie eingestellt.

Wie weit sind die Preisverhandlungen mit MediCare fortgeschritten? Bekommt man die gleichen Vergütungsmodi wie Levulan oder gar etwas Bessere wegen besserer Wirksamkeit und Fläche? Kann DUSA die Preise senken oder müssen die sich an den festgelegten Preis halten?
Geht erst los, wenn Zulassung da. Preiswahl ist frei. MediCare orientiert sich an Gegebenheiten.

Wie groß - prozentual gesehen - ist der Anteil am Gesamtmarkt AK den man zu Beginn bedienen kann?
Über 50 %
Wie ist das Wertesystem der Leute die Dünwald einstellt.
Dünwald hat er gesagt, dass der Pharmamarkt von ganz viel Schrott- und Abzockermedikamenten und Cremes geprägt ist. Ameluz ist das anders. Es hilft wirklich. Er sucht Leute die darauf heiß sind ein ehrliches Produkt zu verkaufen. Die Antwort war noch länger und machte einen super Eindruck. Der Mann hat ein Konzept und zieht es durch!
Welchen Marktanteil in % erwartet man in den nächsten 2 Jahren (2017/2018) in den USA?
Leider keine Antwort.

Wie soll Vertrieb Belixos gesteigert werden? Belixos USA? Belixos Spanien?
In Spanien bis jetzt sehr kundenunfreundlich! Darstellung Versandapotheken unterirdisch! (Beschreibung und Bilder fehlen, keine Schlagwörter?
Spanien geht nix online. Über 18 k Apotheken. Da wird das Business gemacht. Probleme beim Versandapotheke: Sind aufgenommen und sind da dran! Gibt bereits erste Verbesserungen. Um Belixos kümmern sich 1 bis 2 Frauen. 1 x medizinische Sichtweise, 1 x kosmetische Sichtweise

Wie kommt man mit IndoorLux voran? Zeigen sich schon erste Umsätze? Wieviele Systeme sind schon installiert worden?
3 Systeme bereits installiert. Es wird Ameluz benutzt

Geschätzter Umsatz AK in Spanien nächstes Jahr? Positiver operativer Cashflow?
Siehe oben. Sind bereits am / über Breakeven

Wie hat er denn die Vertriebsstrukturen verändert? Bitte im Vergleich zu vor seiner Zeit. 
Bewegungsründe zu Biofrontera zu wechseln? —>Welche Chance sehen Sie?
Keine Antwort

Wie soll Hautverjüngung vermarktet werden? Ich sehe keinerlei Fortschritt! Keine Ausreden!! Soll hier Indoorlux helfen? Sind sie unteranderem wegen Hautverjüngungseffekt gekommen? Sehen Sie die Möglichkeit, dass man Botox Konkurrenz macht? Frage gilt auch Prof. Lübbert!
Siehe oben / Wird auf jeden Fall endlich angegangen. Das klang vor 2 Jahren für mich alles noch ganz anders. Ich glaube bei diesem Punkt hat Bio seine Sichtweise geändert. Zumindest wirkt es nach außen so. Trotzdem: Für mich könnten sie auf dem Gebiet noch einen Zahn zulegen. Das ganze Thema ist ein großer schlummernder Schatz. Ich vertraue Dünwald da. Er kommt ja schließlich vom Botox-Konzern.
Schaffer:
Ablöse Anleihe:
Ich denke da läuft was im Hintergrund, was Früchte tragen sollte. Details gibt es aber erst wenn alles in trockenen Tüchern ist.
Letzte HV: Laut Vorstand war für US Investoren die Eigenvermarktung verpflichtend für Finanzierungszusagen. Wo sind die US Investoren ? —> Ist man nun bei Verhandlungen endlich mal am längeren Hebel? Weiterhin Ramschpreise?? Gamechanger! Breite Brust!
Ja Eigenvertrieb Voraussetzung für US-Investoren. Letzte KE gab es signifikantes Interesse seitens US-Investoren. Es gab unterschrieben Zeichnung, bzw. den Willen dafür. Konnte nicht bedient werden.
In dem Zuge. Wird es ein Listing an einer amerikanischen Börse geben? Gleichen Fehler zwei mal machen??
Ziel Zugang zu Investoren. Kapital konnte in London eingeworben werden. Investoren gefunden. Wurde aufgegeben weil sie es jetzt nicht mehr brauchen. Listing USA ist noch Überlegung

Wie erklärt der Vorstand, dass man öffentlich publiziert, solide und langfristig denkende Investoren gefunden zu haben, einer dieser beiden Investoren jedoch nach nicht mal 2 Monaten bereits 20 % seiner zu 1,90 bezogenen Aktien verkauft hat. Unterliegt der Vorstand hier einer gewaltigen Fehleinschätzung ? Ist davon auszugehen, dass namentlich Axxion weitere Anteile verkauft/verkauft hat.
Keine Anmerkung, da Geheimhaltung
Warum wurden keine Haltefristen für die Aktien vereinbart ?
Nicht beantwortet.

Gibt es schon Planungen für weitere KE's? Mit BZR, ohne BZR?
Er konnte noch nicht darüber sprechen.
Wie sind die Planungen für die Anleihe Ende 2016?
Siehe oben.

Was ist mit Maruho? Steht Maruho noch zu seinem Invest? Hat Maruho noch Interesse an Europa und in diesem Zuge an einer Kooperation mit Biofrontera. Wie will man mit dem toten Mann umgehen? Gefährdung jeder KE!
Siehe oben.

Welche Rolle spielt Balaton? —>Bsp’s Balaton Gibt es etwas schriftliches?
Garantie Abnahme KE. Keine mündl. oder schriftl. Abmachungen.
Recherche Zitate zu Balaton:
Euro am Sonntag:
„Eigentlich gehört es zum guten Ton einer börsennotierten Aktiengesellschaft, die Öffentlichkeit ordentlich zu informieren. Das Berliner Softwarehaus Beta Systems scheint davon nicht viel zu halten.
Das liegt wohl daran, dass der Großaktionär Deutsche Balaton mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent die anderen Aktionäre irgendwie nicht als Partner, sondern eher als Gegner betrachtet, die es gilt, preiswert aus dem Unternehmen zu drängen.“
WIWO:
„Überschrift: Virtuoses Spiel auf der Klaviatur des AG-Rechts Darunter: Deutsche Balaton
Darunter: „Der aktivistische Aktionär geht häufig gegen Unternehmen vor“
„Beim Autozulieferer W.E.T. hatte Balaton einen Beherrrschungsvertrag mit dem Großaktionär angefochten und zwei Mal eine Sonderprüfung beantragt. Das mündete in einem Vergleich mit dem Aktionär, der Balaton deren W.E.T.-Aktien abnahm. Der Deal brachte über 50 Millionen Euro.“
„Erfolgreich genervt hat Balaton auch bei Aleo Solar. Haupteigner Bosch wollte die Firma von der Börse nehmen. Mitaktionär Balaton hielt mit einem Sonderprüfungsantrag und Klagen dagegen und ließ sich die Aktien schließlich von Bosch für sechs Euro pro Stück abkaufen. Die anderen Aktionäre mussten sich später mit einer Abfindung von nur knapp zwei Euro zufrieden geben.“
„Aktuell prozessiert Balaton gegen die Computerbauer Hyrican. „Im Januar 2012 kam Balaton-Chef Rolf Birkert auf mich zu und forderte, dass ich der Balaton fünf bis zehn Millionen Eoro aus unserer Firmenkasse gebe. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht machen kann“, sagt Hyrican-Chef Miale Lehmann. Balaton bestreitet das.“
„Ähnliche Attacken muss der Medizintechniker Drägerwerk erdulden. Dräger hat Genussscheine ausgegeben, deren Dividende sich nach einer Kapitalerhöhung im Jahr2010 reduzierte – eine Steilvorlage für die Balaton. Sie kaufte ab 2011 Genussscheine auf und klagte auf eine adäquate Entschädigung.“
Divergieren oder Korellieren die Interessen der Kleinaktionäre?
Keine Antwort

Hat der Vorstand Erkenntnisse über Short-Selling in der Aktie und gibt es ggf. Hinweise auf eine bevorstehende Übernahme ? 2.20 € vor KE… Wer war das?!
Können es nicht einsehen. Mmmh… Naja!

Hatte Biofrontera Kenntnis von der Spekulation um Almirall?
und falls, in welchem Umfang, gab es gegebenenfalls Handlungsbedarf, zum Beispiel 
KE noch vor Zulassung USA mit Absicherung von 2 Investoren unter anderem Balaton?
Nein.

Warum ging die KE ohne Bezugsrechte und die Absicherung der letzten KE nicht an US Investoren. Gibt es schlichtweg keine oder hat es andere Gründe?
Siehe oben.
Prof. Lübbert:
Aus dem Geschäftsbericht Seite 15 (Interview Dünwald)
...generell bin ich davon überzeugt, dass uns das Prinzip, mit Hilfe unserer patentierten Nanoemulsion Wirkstoffe in tiefere Hautschichten zu befördern und sie dort mit Licht zu aktivieren, viel Spielraum für die Entwicklung zukünftiger Produkte gibt…
Wie lange besteht der Patentschutz für die Nanoemulsion?

2027, aber für USA nicht relevant, siehe Anmerkungen letzte HV!

Ab wann wird die Forschung und Entwicklung wieder aufgenommen?

Nächsten 2 bis 3 Jahre, Fokus auf Ameluz




Wie kommen Verhandlungen mit GKK voran. Zieht sich jetzt schon seit Jahren. Konkreter Termin wann hier endlich mal Dampf in den Kessel kommt. Positiver Einfluss durch FDA-Zulassung?
Quality of Life: Siehe Präsentation zur HV. Hoffe die wird bald hochgeladen
Ingesamt Schwierig: Kein vorgegebener Verhandlungsweg. Aber positives Echo. Ab 1. Juli MA der sich nur darum kümmert.

Verbesserung Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden soll ? Die Einsicht ist seit geraumer Zeit da, nur ändern tut sich nichts……
Kann sein. Sie verstehen es nicht, warum Öff.arbeit als schlecht angesehen wird. Ich soll konkrete Hinweise geben.

Welche Rolle / unterstützende Funktion übernehmen die US AR Mitglieder im Hinblick auf die Vermarktung und Finanzierung in den USA ?
Sie oben.

Hat Prof. Lübbert noch Pfeile im Köcher? Mit Ameluz oder etwas völlig Neues?
Gebärmutterhalskrebs / Genitalwarzen?
Keine Antwort.

Kanada / Australien?
Lohnt sich nicht: Australien hat 15 Mio Einwohner, AK-Rate nur doppelt so hoch, Austalier haben keine Lust für Gesundheit was drauf zu legen.
Einwohnerzahl falsch / Ich hoffe bei AK-Rate hat Bio die „richtigen“ Quellen, ich habe jedenfalls Quellen in denen was anderes steht / Gestern auf Hochzeit wieder mal mit einer Australierin geredet: „Great. Is it already available in Australia? In Germany? We definitly would pay for it. Nearly my whole older family has AK. Skin cancer is the issue in Australia“ Ich bekomm immer wieder die gleichen Aussagen bei dem Thema von Australiern zu hören.




Wo bleibt Zulassung Flächentherapie? Dezember +3 Monate?!
Innnerhalb der nächsten paar Wochen. Es gab noch Rückfragen

Von wem wurde die Entscheidung getroffen, in den USA den Weg der Eigenvermarktung anzugehen ? Ist diese Entscheidung auch nur ansatzweise im Sinne der Interessen der Aktionäre zu verantworten ? Wie erklärt sich diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass offensichtlich alle Großaktionäre diese Entscheidung nicht mitgetragen und somit den Kurs immens unter Druck gebracht haben ?
siehe oben.

Wie stehen die Chancen das man eine weniger stark eingeschränkte Zulassung für BCC in Europa erhält als Metvix. Zur Info die Zulassung eh für Metvix.
Sehr ähnliche Zulassung.

Welche Hürden gibt es bei der Zulassung BCC USA? Wieso hat dies noch kein Konkurrent geschafft? Wahrscheinlichkeit in Zahlen, dass man sie bekommt?
Keine Antwort.

Warum hat Herr Lübbert bei den vergangenen 3 KE´s mit BZR (seit Mai 2015) nur einen Bruchteil der ihm zustehenden Aktien gezeichnet, all dies vor dem Hintergrund einer angespannten finanziellen Situation ??
Vorletzte KE war seine Zeichnung sehr hoch.
Gehalt Frau?
Bei Bayer würde sie ein vielfaches bekommen. Ohne sie wäre Zulassung nicht so gelaufen.

Baumann:
Warum Verkauf in einer sensiblen Phase?
Umstrukturierung Depot

Was ist aus Verkauf Belixos über Shoppingkanal geworden?
Risikant, weil wenn Kanal Stückzahlen nicht verkauft belibt Bio draif sitzen
Marge klein
Gibt weltweit gar nicht genug Indianerwurzelpflanzen, um die Menge herzustellen, die Shoppingkanal wollte
+ Spezialfrage Meine Oma: Erlebt sie es noch mit, dass bei Bio Dividende gibt?
Dann wenn es soweit ist

Sonstige Infos:
Antrag BCC: Anfang diesen Monats. Mai gab es keinen Termin
Break-Even auch jetzt? Ja Kosten könnten soweit gedrückt werden.
In EU gab es schon dieses Jahr 4 Veränderungen an Zulassung. Zulassungserhaltung ganz schön viel Arbeit und erfordert Knowhow
Downpayment kan von Louis Widmer
Umsatzkosten: Herstellung Ameluz u. Lampe, Qualitätssicherung
Kosten Kapitalbeschaffung: 2015: 495 k / 2014: 200k
Kosten Wirtschaftsprüfer in Ordnung. Wird ohnehin neu ausgeschrieben
Aus Mitarbeiteroptionsprogramm können keine neuen Aktien mehr ausgegeben werden
Belixos: Positiver Beitrag zum Geschäft. 200k Umsatz Verdopplung / Erfahrene Produktmanagerin konnte gewonnen werden
Patent wird abgeschrieben
Studien Analysten geben Meinung der Analysten wieder
Woher Zahl DUSA-Umsatz: War an Börse gelistet, daher hat man von 2014 noch Zahl. Davor ist es jedes Jahr 25% gestiegen und sie haben noch eine 10 % Preiserhöhung reingerechnet.

Dann ging die Show los. Wie schon alle mitbekommen haben, wurde überfallartig mit sehr harten Bandagen gekämpft. Bio schien völlig überrumpelt. Baumann hatte Probleme die Lage in den Griff zu bekommen. Zünglein an der Waage war am Schluss, die Art der Vollmacht von Maruho. Bio ging als Sieger vom Platz. Es war denkbar knapp. Ist in dieser Angelegenheit das letzte Wort gesprochen? Bio ist jetzt in jedem Fall gewarnt. Wäre sehr interessant gewesen inwiefern Balaton Bio „flott“ gemacht hätte. Was mir aber auch erst die letzten Tage klar wurde: Prof. Lübbert wäre denke weg gewesen. Glaube nicht, dass er weiter gemacht hätte. Das hätte den Kurs verprügelt.
Zours wollte Marketingprofessorin in AR wählen lassen. Deren Auftritt war peinlich zum Quadrat. Eine Marketingprof. die sich nicht selbst vermarkten kann… Habe mich mit 2 Leuten unterhalten, die erst für Balaton stimmen wollten und nach deren Auftritt einen Rückzieher gemacht haben.
Zours hatte einen sehr souveränen Auftritt und hielt eine flammende Rede für Kleinaktionäre. Seine Fragen waren sehr borend.
Vorstand sah sehr angefressen aus. Besonders bei manchen Kommentaren entglitten den Jungs manchmal völlig die Gesichtszüge. Wer weiß was da alles im Hintergrund gelaufen ist!
Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen. V.a. wegen Dünwald bin ich positiv gestimmt. Entschuldigt die Rechtschreibfehler und die fehlende optische Aufbereitung, ich habe momentan nur sehr wenig Zeit!
Korrigiert mich falls ich was falsch wiedergegeben habe! Oder ihr eine andere Sichtweise habt!

Liebe Grüße

Owehh
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Anmerkungen vorweg:

Ich war gestern in den Alpen wandern und die Tage zuvor hatte ich sehr wenig geschlafen. Auch wenn sehnsüchtig erwartet, hoffe ich, dass Ihr die Verzögerung versteht.

Bevor ich die Antworten auf meinen Fragenkatalog wiedergebe eines vorweg: Da es hier im Forum zwei verschiedene Lager gibt, versuche ich so neutral wie es nur geht zu berichten.

Ich möchte mit ein paar Anmerkungen beginnen, die mir und auch meinen Begleitern nach der HV im Magen gelegen sind:

- Apropos im Magen liegen: Während der gesamten Hauptversammlung gab es (mit Absicht - es wurde mir bestätigt) nichts zu essen. Erst danach wurde es „freigegeben“. Ich frage mich, was der Blödsinn soll. Da kommen jede Menge hochrangige Investoren und dann gibt bei einer 10-Stunden Marathonveranstaltung aus Kalkül nichts zu essen. Ich hoffe nicht, dass da dem ein oder anderen Investor der Appetit (auf Bio) vergangen ist. Ein Beispiel: In der Pause hatte ich mich bei den Jungs an der Getränke- und späteren Essenstheke beschwert, sie mögen nun die Schnittchen freigeben (Schnittchen übrigens von einer Qualität die auf jeder Kegelveranstaltung für einen Affron gesorgt hätten). Ein Mann stand neben mir und bettelte förmlich man möge ihm was zu essen geben, er habe Zucker. Auch er bekam nichts. Da er nicht gut aussah, bat ich meine Freundin darum, ihn ins nächste Einkaufszentrum zu begleiten und was zu Essen zu kaufen. Kann sein, dass der gute Mann nur 100 Aktien hat… Aber was gibt das den für ein Bild ab?! In meinen Augen, aus vielerlei Hinsicht völlig verfehlt.

- Man kann zu Herrn Zours stehen wie man möchte (die letzte HV war mit Sicherheit nicht die feine englische Art), aber er ist Aktionär und hat an diesem Tag interessante und berechtigte Fragen gestellt. Ich erwartete (nach dem völligen Aussetzer von Herrn Dr. Baumann im letzten Jahr) insbesondere von einem hochdekorierten und erfahrenen Mann wie Herrn Dr. Granzer, dass er professionell und eben nicht kindisch (z.B. nachäffen, Augen verdrehen und über Fragen lachen) reagiert. Was gibt das bitte für ein Bild vor Investoren ab? Herr Prof. Lübbert schaute während der Fragen demonstrativ weg. Auch wurde Herrn Zours vorgeworfen, er ziehe die Veranstaltung in die Länge. Dem entgegnete Herr Zours, dass er lediglich präzise -also keine politisch schwammigen- Antworten auf seine präzise gestellten Fragen haben möchte. Erst als Herr Zours seine Fragen und die erfolgten Antworten zu Protokoll gegeben, wurde darauf adäquat geantwortet. Warum nicht gleich? Die Nachfragen hörten tatsächlich auf, als Herr Zours die entsprechenden präzisen Antworten erhielt. Hätte sich das irgendjemand von uns getraut so hartnäckig zu bleiben? Ich denke nicht (mich eingeschlossen). Auch hat Herr Zours in diesem Zusammenhang erst nähere Informationen bezüglich des Maruho Deals rauspressen können. Man kann den Sachverhalt auch aus einer anderen Sichtweise heraus betrachten: Das Management ist eindeutig gegen Zours. Mir ist es daher schleierhaft, wie man dem Mann permanente Angriffsfläche bieten konnte, worauf er doch wartet nur gewartet hat. Der Einzige der durchwegs souverän blieb war Herr Dünwald.

- In diesem Zusammenhang: Die Modalitäten der Abstimmung wurden dermaßen schnell vorgetragen, dass selbst ich, obwohl ich in der Thematik stecke, kaum folgen konnte. Ein älterer Herr hinter mir kam überhaupt nicht mit und bat Herrn Dr. Granzer darum, die Modalitäten nochmal langsam und verständlich vorzutragen. Als dies beim zweiten Versuch nicht erfolgte, verließ er die HV. Das tat mir Leid, da er ja sehr lange durchgehalten hatte.

- Befremdlich fand ich auch, dass die Maruhomitarbeiter abgeschottet wurden und vor mir weggerannt (Ja, wirklich weggerannt, also nicht gelaufen) sind. Ich wollte lediglich vorschlagen, dass sie nach den vielen harten Vorwürfen doch vom Podium aus ein wenig Aufklärungsarbeit leisten sollten. War von meiner Seite aus wirklich nett gemein. Aber gut. Japaner ticken da völlig anders und ich bin evtl. auch einwenig zu forsch gewesen.

- Herr Plaggemars wurde nicht entlastet. Das hätte ich nicht gedacht. Denn man muss ihm schon anrechnen, dass er offenbar nicht Informationen über den EIB-Deal weiter gegeben hat. Sonst hätte Herr Zours ja nicht die Entgegenhaltung entsprechend ausgelegt, da Biofrontera damit ohnehin durchfinanziert ist. Hat ihm ja schließlich Zeit und Geld gekostet. Im gleichen Zug muss man sich allerdings Fragen warum Herr Reeth nicht entlastet worden ist und zwar offensichtlich durch Maruhos-Stimmen. Was muss denn da vorgefallen sein ? Welche Informationen sind denn an Maruho gewandert, dass diese veranlasst hat so abzustimmen? Ist in meinen Augen, das Selbe bloß in grün.

- Ich möchte nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich weder Pro-Balaton noch Pro-Vorstand bin. Ich möchte mein eigenes Geld vermehren und bin daher Pro-Kleinanleger. Das Verhalten seitens der Herren auf dem Podium war an vielen Stellen für mich nicht verständlich.

- Was ich auch noch erwähnen möchte: Auf meine / unsere Fragen wurde detailliert und freundlich eingegangen.

Nun zur Mitschrift:

- EU + FDA -Zulassung für so ein kleines Biotech-Unternehmen im Grunde einzigartig (Nach meinen obigen Vorwürfen: Ja stimmt! Super Job, insbesondere von Herrn Dr. Granzer und Herrn Prof Lübbert und natürlich den Biomitarbeitern).
- US-Produkteinführung in Rekordzeit gelungen
- Prognose 2017 bestätigt
- Siehe Anwendungsbebiete Metvix vs. Ameluz vs. Levulan aus der Präs. des Vorstandes
- Daylight wird nächste Woche eingereicht - Zulassung etwa 9 Monate später
- Prof. Lübbert versuchte die Vorteilhaftigkeit des Maruho-Deals heruszuarbeitem (siehe hierzu Präs.)
- Im späteren Verlauf: EU Markt für die neuen Medikamente um zigfaches kleiner als US-Markt. Wenn es richtig verstanden habe: Nanoem. wird mit Wirkstoffen verbunden, die hohe Umsätze machen und deren Patentschutz bereits abgelaufen ist. Hier würde ich mir nochmal explizit seitens des Managements Aufklärungsarbeit wünschen! Das wäre wirklich ratsam! Es geht ja nicht darum, zu wissen an welchen Wirkstoffen geforscht wird, sondern um mehr Transparenz und Verständlichkeit. Auch hatte ich ein Gespräch mit einem Vertreter und der meinte, dass der Offenlegungsantrag durchgehen würde, wenn z.B die DSW in Form von Herrn Tüngler diesen gestellt hätte. (Betonung auf „hätte“) Es war von „Geschmeckle“ die Rede.
- Widerspruch: Keine weitere Verwässerung mehr. Aber gleichzeitig soll eine kleine KE ohne BZR für das NASDAQ-Lisiting durchgeführt werden.
NASDAQ-Kosten: Man sprach von jeder Menge Kostenerleichterungen. Tatsächliche Kosten: 500-700K im Vorfeld; 40k p.a. Gebühren + 1 zusätzlicher MA für Reporting + etwa 7-9% Gebühren für Bank. Bei einer 10 Mio KE also etwa 1,5 bis 2 Mio Kosten für die nächsten 3 Jahre.
- Dünwald stellte Wichtigkeit des Hautverjüngungseffekts heraus
- Neuer Vertriebler braucht etwa 6 Monate bis er Umsatz generiert (Schulungen etc.)
- Derzeitiges Problem für Umsatz: Erstattung (allerdings viele Probleme bereits gelöst)
- 100 % Erstattung durch Medicare
- J-Code beantragt
- MA von namhaften Pharmakonzernen wechseln zur kleinen Bio, weil sie Potential sehen
- Ameluz wurde auf Keynote in Las Vegas erwähnt: „Wird schwer sein, dass in den nächsten Jahren zu toppen“
- Aus der Erfahrung heraus müsste sich der Markt in den USA mit Ameluz verdoppeln —> 200 Mio
- BCC Zulassung wäre sehr großer Wettbewerbsvorteil für Ameluz
- Planen größere Leuchte zur Zulassung zu bringen
- Dünwald hat 2 Nettojahresgehälter in Bio investiert
- 1. Anleihe: Noch unter 100k übrig, Rest gewandelt
- 2. Anleihe: Etwa 50% gewandelt
- Tüngler will BAFIN einschalten
- Tüngler stellte sich klar gegen Balaton und pro Vorstand, ebenso ein Profiredner, dessen Namen ich vergesse habe und mit lediglich 500 Aktien anreiste
- EIB-Deal: Über 6 % Zinsen (Ich hoffe ich gebe die Andeutung richtig wieder) / Keine Sicherheiten nötig / 1. Meilenstein: Umsatz / 2. Meilenstein: EK-Zufuhr in gleichem Umfang
- Bonus 2016 nicht ausgezahlt
- Herr Zours fragte warum im Aktionär der Breakeven 2018 angekündigt wird und nicht in gleichem Atemzug als Ad-hoc, da dies kursrelevant sei. Hat jd. die Antwort noch im Kopf? Ich meine mich zu erinnern, dass es eine Vorausschau sei und dass die Planungen dies vorsehen und es aus heutiger Sicht mgl. ist.
- Prof. Lübbert verwendet 10 % seiner Arbeit für Uni, hat keine Auswirkung auf das Gehalt
- Gehalt der Frau im unteren Bereich (Habe 130k im Kopf)
- Verträge Vorstand bis 2020, außer Dünwald bis 2017
- Keine weiteren Benefits, außer die im Jahresbericht veröffentlichten
- Prof. Lübbert: Protokolle der jetzigen Machbarkeitsstudien gehen an Maruho, neues Wissen (IP) gehört beiden Parteien
- Was ist der Vorteil für Maruho: Meinung Prof. Lübbert: Rechte Japan, aber das wurde nicht diskutiert
- Kosten IR-Agentur: 20k im Monat, davon Teil in den USA
- Herstellungskosten Ameluz ändern sich bei größeren Umsatz: Einsparung 10 bis 15 % / Keine Verträge die das verhindern
- Optionen nach Monte Carlo Verfahren
- Liquidität ist auf Festgeldkonto: Zins sehr niedrig
- Herr Schaffer: BZR-Handel macht keinen Sinn (Bei DB z.B hat es Sinn gemacht, wg Abstand zum Kurs)
- Herr Schaffer: KE und Maruho-Deal stehen in keinem Zusammenhang, dies wurde auch geprüft durch Wirtschaftsprüfer
- EU-Vertrieb wird nicht außer Acht gelassen
- UK-Logistik bereits unter eigener Verantwortung, ab jetzt MA wg. BCC
- Frankreich: Preis sehr niedrig, Protektionismus weil Galderma mal zu L’Oreal gehört hat
- Hürden USA: V.a. J-Code, da sonst viel Bürokratie für den Arzt und es lange dauert bis er sein Vorleistung wieder bekommt (Mein Gefühl: Umsätze USA werden in 2018 einen ganz gewaltigen Schub bekommen)
- Novartis hat 2 MA von Bio abgeworben (Anmerkung von mir: Novartis ist im Markt für schwere BCC tätig)
- US-Nachfrage weitet sich derzeit aus, allerdings fluktuieren die Bestellungen noch sehr
- US-Ziele werden erreicht
- Ameluz besser als Luxerm v.a. wegen Konsistenz
- Vereisung Vorteil: Arzt kann schnell 50 bis 100 Dollar machen
- Vereisung v.a. für andere Behandlungen
- DUSA off-Label: keine Angabe, aber jede PDT-Behandlung mit Levulan off-Label, da Einwirkzeit 14 bis 18h und selbst wenn das ein Arzt macht, dann hat der Patient gigantische Schmerzen. Folge: Noch schlechtere Heilungsrate bei Levulan
- Die kurze Einwirkzeit bei Ameluz hat daher einen großen Wettbewerbsvorteil
- Blaue Lampe hat ähnlich gute Heilungsraten wie die Rote bei AK, bei BCC wird aber def. die tiefere Eindringtiefe von rotem Licht gebraucht
- Blaue Lampe seit 1999 vorhanden (3000 Stück), Beharrungskräfte zu wechseln
- Große Praxen: Gute Rabattverträge
- Bei Bio will man das Spiel nicht mit machen, da Rabatte nach hinten raus den Preis versauen. On the long run wird DUSA die dezeitige Vorgehensweise mit den großen Praxen nicht durchhalten können
- DUSA betreibt Preisspirale nach oben, kleine Ärzte mächtig sauer darauf
- Ab 1. Juli hat man erst überall eine State License für die Lampe (Derzeitiges Hemmnis beim Lampenverkauf)
- Umsatzsprung mit J-Code kann nicht gesagt werden
- Belixos wird geprüft für Kosmetikzulassung in den USA
- 40 % des Lohnes eines US-Vertrieblers ist variabel
- Bio ist bei Personalverhandlungen gut aufgestellt
- Hautverjüngung: Falten verschwinden nicht. Die Qualität des Hautbildes wir jedoch gesteigert. In USA gitb es hierfür ein Webtutorial.
- Bei Klage eines Patienten ist man produkthaftpflichtversichert. Arzt sichert sich aber ohnehin durch Unterschrift ab.
- BCC mit gleichem J-Code
- Vergütung AK-PDT: 135-200 Dollar, BCC niedriger / Ameluz wird aber immer erstattet
- Zahl von 58 Mio AK-Patienten stimmt definitiv, viele lassen sich aber nicht behandeln
- Umsatzschätzung falsch, da angenommen Extrapolation der Umsätze falsch
- DUSA nun integriert in SUN, DUSA sucht immer noch MA, diese müssen nun aber noch andere Medikamente vertreiben
- Zahlungen an Dr. Reinhold: Normal
- Bei Daylight hat man nicht verschlafen, sondern Glück gehabt, dass Schweden das zugelassen hat
- Daylight USA macht keinen Sinn, da Arzt nur für mechanische Behandlung bezahlt wird. Das kann man auch anders sehen. Evtl. sollte man mit bestehenden Daten eine Zulassung wagen, da dies für den Hautverjüngungseffekt ein Mehrwert für den Kunden darstellen würde. Außerdem. Scheitert man, hat man den Markt dafür in den USA abgesperrt.
- Studie Aknebehandlung mit Levulan: Praktisch kein Unterschied zu Plecebo
- Indoorlux: Hoher Aufwand/Kosten diese in den USA zuzulassen
- BCC Zulassung USA: FDA hat Regeln umgestellt, reichen Daten der EU-Studie. Alle Fristen, dass sich FDA meldet sind vorbei. Es wird vorsichtig Druck gemacht
- Australien: Metvix für Daylight zugelassen (War erste Zulassung überhaupt) Kosten Zulassung etwa 0.25 Mio, man könnte sich vorstellen dorthin zu expandieren
- Kanada Kosten Zulassung etwa 0.25 Mio, man könnte sich vorstellen dorthin zu expandieren
- Momentan: Kanalisierung der Ressourcen au USA
- Daher momentan auch kein Anstoß der Erweiterung auf Wundheilung oder Gebärmutterhalskrebs
- Nächste Indikation: SCC oder schwere Akne
- Zulassung + Vertrieb als Geschäftsmodell: momentan nicht angedacht
- Pipeline: wird nicht verfolgt, wg USA
- Prof. Lübbert sieht momentanen Wert bei über 10 Euro je Aktie

Abschlussplädoyer: Ich sehe USA+Ameluz wirklich auf einem guten Weg. Die gewohnte Vertröstung „nächstes Jahr wird es aber besser, weil…“, ist diesmal keine Vertröstung mehr. Man macht in den USA einen hervorragenden Job. 2018 werden die Umsätze nochmal sehr deutlich anziehen. Ich hoffe wir sind bis dahin eigenständig. Eines wurmt ein bisschen und das ist das NASDAQ-Listing zum jetzigen Zeitpunkt. Bei diesen Umsätzen finde ich knapp 2 Mio. + gebundene Zeit des Managements zu teuer. Auch ist man momentan üppig mit Mitteln ausgestattet. Ich fände das Geld in z.B. Australien besser investiert.

Beste Grüße und Entschuldigung für Rechtschreibfehler
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Nachdem ich bis jetzt immer nur stiller Mitleser war, nun mal eine kurze Zusammenfassung vom heutigen Aktionärsabend, an dem ich zum ersten Mal teilgenommen habe:

Die Präsentation wurde gehalten von Dr. Lübbert, Herr Schaffer und Herr Dünnwald. Diese und auch weitere Mitarbeiter standen im Anschluss auch für pers. Gespräche zur Verfügung.
Schade fand ich, dass die Folien der Präsentation komplett auf Englisch verfasst waren. Hätte ich auf einem dt. Aktionärsabend anders erwartet.

Dr. Lübbert "flog" auch ziemlich schnell durch die Folien, erklärte aber viel.

Infos aus Präsentation sowie aus Fragen und Gesprächen:

Die Änderung der Abrechnungscodes zugunsten der PDT wird als Riesenchance gesehen, um den Anteil der PDT Behandlungen gegenüber der Vereisung zu erhöhen und natürlich wird hier großes Potential für Ameluz gesehen. Die Anpassung der Codes und Stärkung der PDT insgesamt wurde von Dünnwald als die Nachricht schlechthin bewertet und er meinte das die Auswirkungen vielen noch gar nicht bewusst geworden seien..!
Gem. Lübbert werden die Codes für die Abrechnung so alle 3-5 Jahre angepasst, d.h. die neuen sind jetzt erstmal wohl auch so lange gültig.
In den USA werden wohl alle Daten zu Verschreibungen von Ärzten gesammelt. Bio interessiert sich nun für Auswertungen zu Ärzten welche bisher nur Vereisungen genutzt haben, um dann gezielt dort PDT zur Sprache zu bringen.

Das nächste "Highlight" soll die Zulassung der Daylight für Europa werden, mit der in I/2018 gerechnet wird und den Markt für Ameluz in Europa öffnen soll. Für die Anwendung reicht übrigens Tageslicht und eine Temperatur über 10 Grad Celsius. Sonne nicht zwingend erforderlich.

Der nächste Gamechanger:
Bisher gilt die Zulassung von Ameluz ja nur für den "Kopfbereich". Begründet sich daraus, dass bisher überhaupt nur Studien im Kopfbereich gemacht wurden. BF betreibt derzeit eine Studie zur Anwendung auf den Körperbereich, die wohl ziemlich weit fortgeschritten ist. Und für den ersten der so eine Studie abschließt, eröffnet sich weiteres Potenzial.

Lübbert nahm sehr oft das Wort "Übernahme" in den Mund und das man natürlich für die Aktionäre, wenn es denn soweit kommen sollte, das höchstmögliche rausholen möchte. Dabei wäre für einen Übernehmer auch ein Ankeraktionär mit 20% Anteil kein Hindernis, sondern für uns Aktionäre eher gut.

Eine Schätzung fürs nächste Jahr wurde nicht abgegeben. Hierzu wird man sich wie gewohnt in den Geschäftsberichten äußern.

Über Nasdag Listing wird laut nachgedacht und es wurden viele angebliche Vorteile aufgezeigt. Kosten halten sich für Unternehmen mit unter 1 Mrd Umsatz im Rahmen. (45.000.- plus "Kleinkram")
Bilanzierung wie gehabt nach IFRS weiterhin möglich. Die sonstigen Voraussetzungen/Berichte erfüllt man bisher eh in Deutschland schon.

Anwendung Ameluz ist für Hautverjüngung OffLabel wohl möglich. Aber nur von Ärzten, nicht von der Kosmetikerin. Die hautverjüngende Wirkung ist den Ärzten in den USA bekannt und es gibt auch Anfragen/Nachfrage aus diesen Bereichen.
Levulan wurde wohl früher in Verbindung mit weiteren "Maßnahmen" in "Schönheitspaketen" von entsprechenden Kliniken auch dazu genutzt. Interessanterweise hat man den Preis für Ameluz bewusst etwas unterhalb der Schwelle angesetzt, an der Levulan damals für die Anwendung dieser Pakete zu teuer wurde. Auch dieses Feld scheint bei Bio genau betrachtet zu werden.

Es gibt noch 6 ehemalige Mitarbeiter von Sun/Dusa bei Bio USA. 5 von denen zählen zu den besten/erfolgreichsten bei Bio USA. Von 3 ehem. hat man sich getrennt weils nicht passte...
Angeblich hat Sun/Dusa in USA schwer zu kämpfen.

Lübbert hat auf Nachfrage auch einiges zur Kooperation mit Maruho erzählt. Ursprünge und Hintergründe erläutert.
Von den 4 neuen Wirkstoffen die in Entwicklung/Test gehen sollen sind die Tests von 2 abgeschlossen und für positiv gefunden. Die Tests zu den anderen beiden laufen noch.
Wenn diese beiden ausstehende Ergebnisse vorliegen wird über weiteres Vorgehen entschieden.

Belixos Reihe würde man gerne in den USA auf den Markt bringen. Allerdings würden diese dann wohl aufgrund der US Regularien und Zusammensetzung als Medizin-Produkt eingestuft werden. Zulassung wohl kein Problem, aber da z.B. in der Beli-Protect europ. Sonnenmilchprodukte enthalten sind, müssten diese für den US Markt durch amerik. ausgetauscht werden.
Bisher war keine Zeit und Manpower vorhanden, da man sich auf wichtigeres konzentriert.

Man scheint bei Bio auch hier mitzulesen, da bekannt war das einer Fragen gesammelt hat um diese zu stellen. Dazu hatte man seitens Bio schon zwei Folien mit Fragen und Antworten vorbereitet...

Insgesamt bin ich sehr positiv gestimmt. Ich denke die Firma hat sich sehr gut aufgestellt, vieles wirkt durchdacht und ich gehe davon aus, dass die Umsätze steigen werden. Die Frage ist nur wie schnell und wie hoch.

Hoffe ich konnte mich mit dieser Zusammenfassung für die vielen anderen bisherigen Beiträge anderer User hier im Forum etwas revanchieren...
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Balaton hat ein Glaubwürdigkeitsproblem!

Es gibt viele kritische Punkte, die ich ebenso sehe und auch unterstützen würde, allerdings ist DB bisher immer den Beweis ausgeblieben, dass es mit ihren Vorschlägen besser wird.

Mir ist wichtig, dass der Vorstand endlich zu einer Linie zurück findet, wo man Werte für die Aktionäre schaffen will und sich nicht als Spielball zwischen Maruho und DB aufreibt.

Ich erinnere an das Interview, wo Lübbert voller Überzeugung und gegen den Rat der „Experten“ gesagt hat, wir machen den Eigenvertrieb in den USA und gehen den langen und steinigen Weg, der uns aber in ein paar Jahren viel mehr Wert bringen wird.

Damit hat er Recht gehabt und ich bin froh darüber.

Ähnlich sehe ich es auch beim Cutanea Deal, wo ich übrigens die Kritik von DB überhaupt nicht nachvollziehen kann. Alle Punkte und Eventualitäten sind ausverhandelt und kommuniziert worden.
DB stellt den Vorstand aber unter Generalverdacht, immer etwas mit Maruho zu mauscheln und das ist auch keine Basis und deutet leider auch die zukünftige Strategie von DB an. Da sind wir dann wieder bei der Glaubwürdigkeit. Wenn man alles kritisiert und trotzdem Aktien kauft ohne Ende, dann stimmt doch etwas nicht. Mir wäre es lieber, man hätte in ein paar Wunden den Finger gelegt und klar aufgezeigt, wie man dagegen etwas tun möchte. Allerdings mit Standard-Sonderpüfern und den üblichen AR Kandidaten ist wenig Kompetenz zu erkennen, die eine Verbesserung zum IST-Stand ermöglicht.

Den Nutzen von Plaggemars im AR ist auch für keinen Privataktionär erkennbar, damit trifft das Argument für Borer zwar zu, dass der hoffentlich mal ersetzt wird, aber ob eine Wahl von Zours zu Befriedung beiträgt, ist doch stark zu bezweifeln. Hätten wir eine Garantie, dass es so wäre, dann hätte er sofort meine Stimme. Ich bezweifle aber stark, dass ich als Aktionär davon profitiere, wenn Zours im AR sitzt. Ich habe den Eindruck, dass nur DB davon profitiert wenn Zours im AR sitzt und sonst niemand.

Daher bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass eine Zustimmung der DB TOPs und Gegenanträge für mich keine Besserung bringt und kann daher keine Zustimmung verantworten.

Umgekehrt erwarte ich mir aber vom Vorstand, dass er deutliche Zeichen setzt, auch kurzfristig den Wert des Unternehmens zu heben und nicht für Maruho eine Kursbremse zu spielen.

Die Gehälter der Vorstände, wie in den Gegenanträgen geschrieben, sind tatsächlich hoch und auch die Vergütung bei einer Übernahme sollte unbedingt nochmal auf den Prüfstand. Diese Punkte sollte sich jeder Aktionär mal in Ruhe durchlesen und zwar aus neutraler Sicht.

Die Aktion hier vom Weltuntergang hat mir aber auch überhaupt nicht gefallen und die Tatenlosigkeit in Bezug auf die Balaton Käufe haben mir Schweißperlen auf die Stirn getrieben.

Ich weiß auch nicht, ob der bisherige Cutanea CFO noch im Unternehmen ist oder ob er schon auf die Straße gesetzt wurde, aber hier werde ich wahrscheinlich dem TOP 15 zustimmen, da er keine Konsequenzen nach sich zieht, aber meinen Unmut zum Ausdruck bringt und ich mir erwarte, dass mit Blick auf die auslaufenden Vorstandsverträge zumindest laut über eine Änderung beim CFO Posten nachgedacht wird. Eine Alternative wäre dann z.B. der bisherige CFO von Cutanea.

Mit einer gewissen Vorlaufzeit und Gehältern von über einer halben Millionen Euro (inkl. Boni und Optionen) sollte sich aber durchaus jemand finden lassen.

Ich stärke also nochmal dem Vorstand den Rücken, lehne DB als Alternative ab, möchte aber einen Denkzettel verteilen und erwarte mir in Zukunft einen professionellen Umgang auch mit DB, denn sie sind nun mal der größte Aktionär und man kann nicht so tun, als ob sie nicht da wären.

Bei den Maruho Kooperationen erwarte ich mir ebenso eine sehr transparente Lösung und einen roten Faden, den jeder Aktionär versteht und auch neue Investoren überzeugt hier zu investieren.

Denn eine etwas breitere und ausgewogenen Aktionärsstruktur ist dringend notwendig, da nun fast alle abgesprungen sind. Hier meine ich keinen dritten Großaktionär, sondern ein paar Fonds die sich mit 1 bis 3% beteiligen wollen.
Biofrontera | 8,020 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.470.569 von Szymaniak am 19.12.18 14:37:38Und ich habe zu meinem heutigen Post nochmals einen hervorragenden Beitrag von Szymaniak gefunden, der genau das bestätigt. Das solltet ihr "bei aller Liebe zu Balaton" durchaus mal zu Gemüte führen....

Zitat von Szymaniak: Lieber Schwabinho,

wir sind uns vermutlich einig in der Einschätzung, dass Klagen gegen die Firmen, in die gerade investiert wurde, zum Geschäftsmodell von Balaton gehört. Man kann es sogar noch schärfer formulieren: die permanente Klagepraxis ist ein Kernbereich ihrer Investmentstrategie. Beispiele dürften für jeden leicht verfügbar sein.

Sie folgt damit einem bestimmten angelsächsischen Stil, wie man ihn von G.Wyser-Pratte oder C.Icahn kennt. Beide versuchen ihre Investmentobjekte von möglichst vielen Seiten unter Beschuss zu nehmen, so auch bevorzugt in Hauptversammlungen, die infolge dessen zu Spektakeln verkommen. Die Mitglieder der Organe müssen schon über ein gehöriges Maß an Gelassenheit und Nervenstärke verfügen, um diesem stetigen Strom an Anwürfen bis hin zur offenen Feindschaft zu begegnen. Viele werfen auch irgendwann hin, lassen sich abkaufen oder gehen, siehe die Demissionen von Hiesinger und Lehner bei Thyssen-Krupp.

Und hierin liegt der Sinn der Klagewellen. Es geht nicht so sehr darum, hinter die Kulissen einer bestimmten Geschäftspraxis zu schauen, sondern es geht zentral darum, die Macht im Unternehmen neu zu ordnen. Also, auch wenn Klagen für alle Beteiligten hohe Kosten verursachen, Geld, Zeit, Sach- und Vertrauensressourcen, wird dies lange Zeit hingenommen, sofern das übergeordnete Ziel relevant bleibt.
Im Forum wurde häufiger die Ansicht vertreten, der Einstieg Balatons sei schon deshalb zu begrüßen, weil der Vorstand zu einer höheren Transparenz, das große Zauberwort all derer, die mit den natürlichen Unsicherheiten an der Börse nicht zu leben verstehen, gezwungen sei. Da ist durchaus etwas dran. Ich halte es allerdings für völlig überbewertet, denn mit dem neuen, breit gefassten Amerikavertrieb wäre der Marken- und Informationsauftritt der Firma automatisch gewachsen. Nein, die Störmanöver Balatons schaden. Inwieweit, lässt nicht kaum seriös quantifizieren. Sie binden enorme Kräfte und vor allem: sie lähmen den Einstieg neuer Investoren. Ein junges aufstrebendes Unternehmen, das im gerichtlichen Dauerstreit mit einem seiner Hauptanteilseigner liegt, hat keine gute Visitenkarte. Diesen feinen Zusammenhang solte man beim Lesen der Geschäftszahlen, von Mark immer wieder vorzüglich seziert ( ein herzliches Dankeschön !), niemals vergessen.

Alles Gute - Szymaniak
Biofrontera | 7,465 €
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Bei Biofrontera dürfte sich in Kürze entscheiden, ob es dem Unternehmen gelingt, die Finanzierung bis zum angestrebten Break-even im Jahr 2011 sicherzustellen. Gelingt dies, steht die Aktie vor einer völligen Neubewertung.

Interessantestes Medikament in der Pipeline ist BF-200-ALA gegen Aktinische Keratose. Eine erste Phase-III-Studie hat hier bereist hervorragende Ergebnisse geliefert, die zweite soll noch bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Eine gesicherte Finanzierung und gute Phase-III-Ergebnisse vorausgesetzt seh ich Kurse von 3 bis 4 Euro in den nächsten zwölf Monaten für durchaus gerechtfertigt, die aktuelle Marktkapitalisierung liegt unter 10 Millionen Euro.

Performaxx, auf die ich persönlich aber nix gebe, haben neulich sogar ein Ziel von über 8 Euro errechnet.

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&type=CONNE…

Kurs springt heute schön an...

VG blb
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So hier meine Aufzeichnungen, ist was ausführlicher, viel Spaß beim lesen :-)

Hr. Lübbert:
5,4 Millionen betroffene Personen in USA in 2012 von BCC und SCC (Stachelzellkarzionom)
Über 60 jährige sind ca. 50% der Männer und ca. 30% der Frauen betroffen
Hautverjüngungseffekt in Europa ist offiziell in der Broschüre enthalten.
80% der Behandlungen in den deutschen Krankenhäusern sind BCC ! – Zulassung 2017
Metvix hat einen sehr hohen Aufwand betrieben um Daylight zuzulassen. 2 Std. Aufenthalt im Freien reichen hier aus um die Wirkung zu entfalten. Biofrontera hat nun eine Phase 3 Studie in Deutschland und eine in Spanien laufen um die Zulassung für Daylight zu bekommen, deutlich weniger Aufwand als Metvix damit. Daylight wird in Deutschland automatisch von allen Kassen erstattet. Je dicker die AK, desto weniger gut wird Daylight funktionieren.
Die Dermatologen bekommen nur 13 Euro je Anwendung mit Ameluz für ca. 30 min. Aufwand, als Pauschale von den Krankenkassen, deshalb wird PDT sehr wenig von Kassenärzten verwendet sondern viel mehr für privat versicherte Personen, hier bekommt der Arzt 250 Euro nur für die Behandlung + das Medikament !
In den USA wird insgesamt zu ca. 80% Cryo verwendet und der Rest PDT und topische Mittel, jeweils ca. 10%. Hier werden die Ärzte anders als in Deutschland für die Therapie bezahlt. Deshalb ist hier die Chance für PDT sehr groß zu wachsen. Deshalb ist aber auch Daylight kein Thema für USA, weil die Ärzte hieran nichts verdienen. Im PDT Markt alleine ist Levulan mit ca. 25-30% Wachstum im letzten Jahr unterwegs gewesen und das sind alleine ca. 100 Millionen USD was die mit 70 Mann, davon ca. 40-50 im Außendienst geschafft haben.
Frage hinsichtlich Auswirkungen durch Trump auf Obamacare hat nach Einschätzung von Hrn. Lübbert überhaupt keine Auswirkungen auf die Erstattung von PDT, da es einen anderen Bereich der Krankenversicherung betrifft.
Direktvertrieb wird in Deutschland, Spanien und UK durchgeführt. Spanien: Seit Allergan vor 1 Jahr als Vertriebspartner abgelöst wurde durch Direktvertrieb ist Spanien um 150% gestiegen. Akt. 3 MA in Spanien, in Kürze 4 MA.
Der Vertrieb PDT generell sehr komplex im Vergleich zu anderen Dermatologie Produktion. Hier geht es nicht über den Preis, sondern ist technisch aufwendig zu erklären, andere Verkäufer werden hierfür benötigt. Dies war vor 2 Jahren der Grund den Vertrieb in den USA alleine zu machen und nicht zu lizensieren. Man wollte auch in der Bilanz die Umsätze im Kernbereich behalten
USA: Es gab viele unglückliche MA bei Dusa, weil SUN Pharma vor 1-2 Jahren angefangen hat sich in den USA ins Geschäft einzumischen und hier scheinbar nicht alles richtig gemacht hat, was auch zu Lasten der Außendienstler ging, deshalb war die Wechselbereitschaft sehr hoch hier. Der Außendienst in den USA ist komplett anders von den Regeln: Der Außendienst MA darf nur über den Preis reden und über das was im Beipackzettel steht. Alle anderen Fragen müssen von einem anderen MA speziell für alle anderen Fragen (off label use etc.) beantwortet werden.
Ca. 2 Personen sind nur für die Produktion von Ameluz in der Schweiz zuständig, ist aber nicht genau zuzuordnen weil die Aufgaben vielfältig sind.
3 Leute bauen in Leverkusen die Lampen zusammen. Der Grund warum die Lampen selbst gebaut werden ist die FDA Zulassung gewesen. Die externe Firma vorher hätte nicht die Anforderungen an ein QS – Management System nach FDA erfüllen können.
USA: Von Dusa wurden auch 3 Leute aus der Ebene 2 wie er sie genannt hat abgeworben. Also die 1. Ebene unterhalb der GF.
Maruho: die 4 neuen Produkte: sind komplette Neuentwicklungen von Medikamten. Ende nächsten Jahres wird die Definitionsphase abgeschlossen sein. Für USA ist noch nicht entschieden wer die Vermarktungsrechte erhält! Die Kosten für die Entwicklungen werden voll von Maruho übernommen.
Belixos: Man ist zufrieden mit dem Verlauf. Die Marke zu entwickeln kann nur über Geld oder Zeit erfolgen. Bisher und im Moment ist das Geld an anderer Stelle (USA etc) gebunden deshalb ist hier Zeit gefragt.
BF derm1 macht in den nächsten 1-2 Jahren keinen Sinn zur Markreife über entsprechend teure Studien zu bringen. Vorher werden die Erweiterungen von Ameluz auf z.B. Akne etc. erfolgen, weil schneller, günstiger und mehr Geld bringt. Langfristig aber wieder ein Thema.

Hr. Schaffer:
Die Erstattung der 2 Millionen von der FDA für die Zulassung ist erst in 2016 an Bio geflossen, diese sind verbucht unter sonstige Einnahmen, ging nicht anders.
Die Wandelanleihe ist mit 4,999 Millionen Euro aufgelegt worden, weil ab 5 Millionen Kapitalmaßnahme ein teurer und aufwendiger Börsenprospekt erstellt werden muss.
Marktkapitalisierung war im Dezember 2015 bei 47 Millionen – aktuell bei 113 Millionen, Stand gestern.
Die genannten 10 Millionen Wandelanleihe die im Börsenprospekt der Kapitalerhöhung genannt wurde, ist aufgeteilt in die 4,999 Millionen die aktuell läuft. Was mit dem Rest ist, ist noch unklar und noch nicht entschieden wann was gemacht wird. Auch hier, wenn die gleiche Form wie aktuell ist man über 5 Millionen und muss den Prospekt machen was man vermeiden möchte.

Hr. Dünnwald:
Zeigte einen Chart mit dem prozentualen Marktanteil der Ameluz an der PDT in Deutschland. Hier lag man in den letzten 1-2 Jahren bei ca. 60-70 %. In 2016 ist dieser von Januar – Juni auf ca. 45% eingebrochen, jedoch im Oktober schon wieder auf 60% gestiegen. Nichts hierzu gesagt von ihm. Effekt schätze ich mal aufgrund der Daylight und BCC Zulassung von Metvix.
USA: Sun hat in den USA einen anderen Focus als den Kerastick und PDT, genaue Ausführungen warum habe ich nicht aufgeschrieben und erinnere mich nicht genau.
Im gesamten Pharma Markt gab es in 2016 für die USA nur 50 Zulassungen die die FDA bewilligt hat. Bio ist eine davon. Davon gab es nur 2 Zulassungen in der Dermatologie, ebenfalls 1 davon war Bio.
Sein Hinweis in Bezug auf den Aktienkurs war, dass er da noch einiges erwartet und allen Aktionären nur den guten Rat geben kann die Aktien zu behalten, das hat er sehr selbstbewusst und überzeugend rüber gebracht.
Für den USA Start ist aus seiner Sicht genug Ameluz und Lampen vorproziert worden.
Er beschrieb die Schwierigkeiten und Hindernisse die Logistik komplett für USA neu aufzubauen und die Produkte ein den USA zu importieren. Riesen Leistung das alles in so kurzer Zeit für so ein kleines Unternehmen aufzubauen. In einen Container haben nur 24 Lampen am Anfang gepasst. Jetzt mit neuer Verpackung passen 36 Lampen in einen Container.
Für die Stellen in den USA hat man ca. 2.000 Lebensläufe / Bewerbungen erhalten, alle wurden gesichtet. 7 von 9 Territory Manager kommen von DUSA. Ameluz kostet 270 USD / Tube. Der Kerastick von Dusa kostet 330 USD / St.
Der Arzt muss für die Behandlung komplett in Vorleistung gehen und sich über die Erstattung das Geld von den Krankenkassen wieder holen. Der spezifische Code für Ameluz wird noch etwas dauern, ca. 1 Jahr, damit wird eine Abrechnung viel schneller gehen für den Arzt. In der Zwischenzeit kann ein sonstiger Code verwendet werden, da dauert es aber wieder länger bis der Arzt sein Geld bekommt. Zahlungsziele werden teilweise auch gewährt aber Cash Flow muss im Auge behalten werden. Rabatte dürfen in den USA für große Bestellungen zwar gegeben werden, jedoch darf man sich den Marktpreis hierdurch auch nicht kaputt machen.
Bei der Markteinführung in Las Vegas hat „Ted Rosen“ (MD) einen Satz gesagt über Biofrontera der dort große Wellen geschlagen hat: 91% Heilungsquote, das wird schwer zu schlagen sein. Dies hat er ohne Zutun oder ähnliches von Biofrontera gesagt und ist eine super Werbung gewesen. Danach war / ist Ameluz und Bio in jeder Munde dort.
Aktuell 4 Regionen in den USA, nächstes Jahr sollen es 5 sein. Der Manager wird noch gesucht, ggf. kurz vor dem Abschluss.
Aus den Top 6 Verkäufern vor DUSA, nach offiziellen Rankings der Verkaufszahlen, hat man jetzt 5 Leute bei Bio an Bord. Den 6. Wollte man nicht von Bio aus, hat nicht gepasst. Hinweis von ihm kam, dass die Leute richtig teuer sind aber eine gute Investition sind.
Allergang hat zur Zeit in den USA 24 offene Stellen, es sind also nicht alle zu Bio gegangen, sondern generell dort weg. Aktuell müssten noch ca. 30 Stellen dort im Vertrieb besetzt sein.
Fragen am Ende:
Das Geld nach der aktuellen Runde sollte bis Herbst 2017 reichen. Also Geld wird break even nochmal benötigt aber muss keine Kap. Erhöhung sein, ggf. Fremdkapital, die Bilanz lässt dies jetzt wieder zu.
Es wurden bisher 80 Lampen in den USA installiert.
Maruho will unter 25% bleiben, weil Bio sonst einen Teil des Verlustvortrags verlieren würde. Der aktuelle Verlustvortrag beträgt ca. 120 Millionen Euro.

Subjektive Einschätzung von mir:
Alle 3 haben einen sehr guten Eindruck gemacht. Vor allem Hr. Dünnwald hat aus meiner Sicht begeistert und die Leute motiviert dabei zu bleiben und ist auch zurecht mit breiter Brust aufgetreten, nachdem was man in den letzten 12 Monaten alles geschafft hat und wie man zur Zeit da steht und welche Aussichten für die Zukunft man hat. Schade, dass nicht mehr Aktionäre da waren (ca. 25-30 geschätzt) die das Gefühl übermittelt bekommen haben.
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Aktionärsabend
Morgen zusammen,

Mr. Old hat es mitunter alles bestens zusammengefasst.
Ich werde mal jede Frage aus dem Katalog samt Antwort hier rein kopieren.

Da ich leider Arbeitsbedingt ca 40 min zu spät kam habe ich Dr. Lübberts Beitrag verpasst.

Auszüge von Herrn Dünnwald

-Fokus auf PDT in der Zukunft (hinsichtlich auch auf die Behandlung vom Basalzell-Karzinom mit RhodoLED) USA
-Daylight in EU in Q1 2018, sollte auch einen schub in EU geben da einfachere Erstattung.
-Daylight in EU nur 10% vom gesamt Kuchen (Topica) = 12Mio€
- Spanien & Schweiz haben sich sehr gut entwickelt.

USA
-500 Kunden
- 4000 vorhandene Lampen (blue)

Ich hatte die Gelegenheit viele Einzelgespräche zu führen...
viele Antworten gebe ich Teilweise aus der Erinnerung wieder teilweise konnte ich mit schreiben.

- Geographische Erweiterungen in den USA (und andere englisch Sprachige Länder zB Australien)?
Herr Dünnwald hat starkes Interesse daran zB Kanada, dass er auch in Zukunft gerne angehen würde aber aktueller Fokus liegt auf USA & EU. Auf die Frage ob US Vertriebler auch in Kanada arbeiten dürften wusste er auf die schnelle keine Antwort.


- Möglichkeiten in Asien ?
gibt Anfragen aus Asien / Korea bezüglich der Akne Medikamente, Biof. ist auch sehr interessiert daran aber wie schon oben beschrieben ist der Focus erst einmal auf USA & EU, weil nicht genug Kapazitäten. Man will aber auch die Akne Medikamente wieder fördern.

- Sind die gemeldeten „überzeugten 450 Kunden“ Wiederholungstäter?
Ja, es gibt Großkunden mit Bestellungen in der Größenordnung 100k - 200k $, die wiederholt bestellen.

- Was heißt Kunde bei Bf, die Klinik oder Praxis oder der behandelnde Arzt?
es gibt 14000 Dermatologen, mehrheitlich Gruppen. 50% mit mehr als 3 Dermatologen. 13% mit mehr als 10 Dermatologen. 1 Kunde gleich eine Praxis/Gruppe
Dermatologie Sektor ist im Umbruch -> es bilden sich immer mehr Dermatologie-Ketten, größere Zentren kaufen kleinere auf. Da will man dann möglichst schnell rein.

- Wie ist die Fluktuation bei den Vertrieblern?
Fluktuation ist amerikanisch geprägt. Schlechte Vertriebler fliegen raus oder gehen von selbst. Gute und Ehrgeizige bleiben weil diese an die Story glauben.
Vertriebler bleiben meist 1 Jahr danach entweder weg oder lange da.

- Spürbare Reaktionen von Dusa mit Auswirkungen auf das Geschäft?
Fluktuation bei Dusa sehr stark, Vertriebler mögen die Politik von Dusa nicht sind unzufrieden, wechseln oft zu anderen Pharmas.
Herr Dünnwald meinte das Dusa die Kuh nur noch am melken ist, diese aber kaum noch füttert.
Preiserhöhung / Rabat politik wird so nicht mehr lange funktionieren.
Dusa kümmert sich kaum noch im die Ärzte und Praxen.
Sun konzetriert sich eher auf Vertrieb von hochpreisigen "Biologicals"

- Ist Levulan im Offlabel-Use mit dem teuersten J-Code erstattungsfähig ist oder nicht?

wahrscheinlich ja, aber Ohwehh hat ja dazu schon eine schöne Beispiel Rechnung gemacht.
Herr Dünnwald will mit den neuen erstattungscodes vermehrt vom Kryo-Kuchen abgreifen.

- Gibt es bereits Verträge oder Zusagen über Bestellungen durch die US Veteranen Krankenhäuser?
Man steht jetzt auf der Liste der Medikamente bei den Veteranen-Krankenhäuser, so wie ich das verstanden habe fehlt da aber eine Ansprechperson/Arzt, soll so schnell wie möglich angegangen werden.

- Geht der Fokus im Vertrieb eher Richtung Konkurrenz, dh Markanteile zu Lasten von Levulan zu gewinnen oder ist der Vertrieb eher und verstärkt darauf ausgerichtet, Marktanteile zu Lasten der Vereisungstherapie zu generieren, insbes. vor dem Hintergrund der Neufassung der J-Codes ab Januar 2018.


beides, aber die neuen Codes sind prädestiniert um im Kryo-Markt zu wildern, da müssen jetzt die Vertriebler überzeugungsarbeit leisten.
Old hat es trefflich geschrieben, man will Daten auswerten wo in den USA zum teil nur mit Kryo gearbeitet wird und da möglichst schnell Fuß fassen. (RIESEN MARKT)

Lampen
-Fokus lag nicht auf dem Lampen da Offlabel-Use. Herr Dünnwald hat im persönlichen Gespräch aber gesagt dass er sich im neuen Jahr voll konzetrieren wird möglichst viele Lampen zu vermitteln auch im Hinblick auf das Basalzell-Karz. und generell die bessere behandlung mit der RhodoLED
Größere Lampe ist ebenfalls in der entwicklung! Für BCC Behandlungen werden aber eher kleinere Lampen gebraucht weil die Stellen die behandelt werden meist klein sind.
Mit der Daylight in US sollte die größere Lampe wie von den Dermatologen manchmal gewünscht wird obsolet.

Vertrieb US
Außendienst arbeitet bei 1000 verkauften Ameluz-Tuben kostendeckend.

Kassenbestand
13,3 Mio-€

Patent
Ameluz bis 2027

Bafin

Untersuchungen laufen aktuell keine neuen Infos

Maruho

gab eine Vorgeschichte wie wann udn warum Maruho damals eingestiegen ist (und zwar zu weit aus höheren Preisen )
wie es weiter gehen soll hat old schon geschrieben.
2 Produkte sind ausformuliert wo man JA sagt
2 Produkte sind noch in der Formulierung, man braucht Zeit um zu sehen ob die Formel bestand hat.

Klagen gegen Biofr. in USA

keine


Belixos

würde man gerne in USA einfrühren auch als Kombi-Paket aber wären dort quasi auch wie Medikamente zu behandeln.
Ergebnis offen, womöglich in naher Zukunft.

so hab erstmal alles ausgespeichert... falls offene fragen da sind raus damit vlt fällt mir noch was ein.
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Ich kann es immer wieder nur wiederholen: Lieben Dank für das entgegengebrachte Vertrauen!
(Am Liebsten wäre es mir, wenn wir uns alle auf der HV sehen würden. Dann kann sich jeder selber ein Bild machen.)


Was anderes: Ich habe das Gefefühl, dass Prof. Lübbert im Aktionär das erste Mal so richtig Werbung für die Eroberung des großen US-Markts der Vereisung macht. Vorher hielt er sich da immer recht bedeckt. Ist das schon ein Indiz darauf, dass aus der Ecke Nachfrage kommt?

Für alldiejenigen, die sich noch nicht so intensiv mit Biofrontera beschäftigt haben und der irrigen Annahme verfallen waren, man könne solche Daten der Equity Story entnehmen:

- Ca. 13 Mio AK-Behandlungen jährlich, der größte Teil durch Vereisung
- Seit 1.1.18 ist PDT mit Ameluz nun deutlich besser gestellt als die Vereisung (CPT-Codes)
--> Der Arzt bekommt für die Verwendung der wirksamsten Behandlungsmethoe auch das meiste Geld
--> Diese Konitionierung der Ärzte führt zu großen Einsparungpotentialen im US-Gesundheitswesen
- Gleichzeitig ist die Abrechung von Ameluz seit 1.1.2018 nun deutlich vereinfacht (J-Code)

Annahme: Biofrontera holt einen Marktanteil von 10 % in den USA
- Umsatz: 1,3 Mio Behandlungen * ca.230 Euro = 300 Mio Umsatz
- Kosten: 10% Umsatzkosten für Ameluz, ca. 200 Mitarbeiter a 150 k Kosten (v.a. teure Vertriebler), Sonstige Kosten für z.B F&E, Messen, etc. 30 Mio = 90 Mio
- Gewinn v. St. ca. 200 Mio
- Firmensitz ist in Delaware und man hat noch den Verlustvortrag: G.n.St: ca. 170 Mio

--> Bei einem für ein wachsendes Biotechunternehmen konservativem KGV von 20 komme ich auf eine Marktkapitalisierung von 3,4 Mrd. Euro. Dies entspräche einem Kurs von um die 75 Euro.

Ich weiß: Hört sich alles sehr fantastisch an. Man kann gerne noch die Kosten höher ansetzten, oder das KGV geringer, etc. In jedem Fall ist Biofrontera, durch die Umstellung der Codes im November ein super interessanter Übernahmekandidat geworden. Noch dazu hat Biofrontera noch einiges mehr zu bieten als die AK in den USA. (BCC, Hautverjüngung, Technologieplattform Nanoemulsion für die Blockbuster Atopische Neurod. und Schuppenflechte)

--> Daher finde ich es gut, dass Herr Zours nun einfach mal vorgeprescht ist und auch in unserem Sinne einen Pflock bei 7 Euro reingehauen hat, so dass ein Übernahme schon mind. für 10 Euro laufen müsste.

- Ich für meinen Teil, werde garantier nicht für unter 20 Euro verkaufen! Und so wie ich es rauslese, sehen es hier viele ähnlich.

--> Einige Herrschaften sind nun gezwungen in vielerlei Hinsicht zu handeln.
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ein paar beruhigungspillen für das forum
guten abend allerseits....

so ein paar infos aus erster quelle für alle interessierten....


Q4-Zahlen: man hätte von der Prognoseanhebung und der Q3 Zahlen eigentlich ausrechnen können wie hoch die Q4 Zahlen ausfallen würden. Man solle sich doch mehr auf die Zahlen von Biofrontera bzw. die Researches von SMC und auch von den Amerikanischen Banken / Partner verlassen. Amerikanische Researches absolut unabhängig sind

Übernahme: kurzfristig sieht man bei Biofrontera KEINE Übernahme. Weder hübscht man die Biofrontera für eine Übernahme auf noch frisiert man irgendwelche Bilanzen für eine Übernahme. Der Verlustvortrag wurde aktiviert weil es so den Regeln entspricht. Das Datum war vorher nicht Abzusehen (telko Dezember), aber bei der Abschlussprüfung mit den Prüfern wurde das diskutiert, bestimmte Parameter ermittelt --> das die Pharma GmbH schon gewinne machte und definitiv Gewinne in der Zukunft machen wird und man sich somit zu diesem Schritt entschied.

wie schon geschrieben, geht man hier nicht in nächster Zeit von einer Übernahme aus. Was in ein paar Jahren passiert weiß niemand. Die Übernahme wird kommen. Dr. Lübbert hat aber noch Vertrag bist 2020 den er auf jeden Fall erfüllen wird.

Investoren: keine Investoren da keine KE (auch keine weitere KE geplant, das definitiv !) Größere Pakete an der Börse schwierig zu kaufen --> Kurs ins unermessliche, somit unattraktiv

Nasdaq Listing:.

Das Nasdaq Listing hat eher Softfaktoren aktiviert, die man nicht gleich monetär zählen kann... das wäre der Bekanntheitsgrad, Glaubwürdigkeit, man nimmt Biofrontera nicht als deutsches sondern als Amerikanisches Unternehmen wahr- Soll ungemein bei Verkäufen sprich im Operativen helfen.

Mittlerweile sind wir im Visier von viel größeren Banken und Institutionen. Die kaufen nicht gleich Millionen von Aktien, aber man ist auf deren Radar und man beobachtet Biofrontera im Operativen Geschäft.

ADS Verkäufe: man führt es auf den gesamten Biotechsektor zurück. Der ganze Sektor ist ja absolut abgeschmiert und es gab viele Fonds / Banken die haben natürlich die Gelegenheit genutzt mit den ADS- Verkäufen die eigenen Bilanzen zu verbessern.

Man muss aber auch sagen dass die Biofrontera sich ziemlich gut gehalten hat. Dau habe ich ja schon etliche Vergleiche zu Biotech/Pharma Indizes als Chart mit Biofrontera ins Forum gestell.

Zum Focus Money Moneyel: bei Biof. wusste man nichts davon und es hat auch niemand mit Biof. gesprochen. Angesprochen auf den letzten satz Gewinnzone Ende 2021 musste man lachen. Aussage: Es wird definitv früher:look::lick::lick::lick:

Man geht davon aus, dass das Jahr 2019 ebenfalls super laufen wird.

Neu Prognose erst zum Jahresabschluss

also... macht euch weniger Verrückt, der Zug rollt.
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Es wundert mich wirklich sehr, dass der Kurs so dermaßen träge ist und der Markt sämtlich positive Fakten der letzten Wochen (Akne, Prognose, XEPI, etc...) einfach ignoriert.

Und weil mich das so wurmt habe ich mal versucht diese Fakten in Zahlen festzuhalten. Gleich vorweg: Das dargestellte Zahlenwerk ist meine Meinung und stellt keine Handlungsempehlung oder Sonstiges dar. Auch stellt es nur einen Gedankenanstoß dar und ich beanspruche damit keinesfalls die Deutungshoheit.

Erläuterungen zur Tabelle:
Wachstum AK:
Stellt in Teilen das Borsalin-Szenrio dar. Also nicht das optimistischere Owehh-Szenario ;)
Marktanteil AK (1%=36M€):
1% = 36 Mio € da ich den europäischen Markt mit eingerechnet habe. Insbesondere möchte ich darauf hinweisen, dass in dem Modell in 5 Jahren mit einem Marktanteil von 5,7 % gerechnet wird. Nicht gerade vor Euphorie sprühend, wenn man an die hervorragende Vergütung der PDT und überlegene Wirksamkeit von Ameluz in den USA denkt.
Umsatz BCC EU (Schätzung):
Ich gehe von zaghaften Umsätzen aus, da der Vorstand bisher nicht sonderlich Euphorie versprüht. Der mögliche Umsatz ist bei Erfolg und des großes Marktes natürlich viel größer. Ergo: Ebenfalls eher konservativ.
Umsatz BCC USA (SMC-Schätzung):
Hier habe ich die Schätzungen von SMC übernommen. SMC schreibt selbst, dass die Prognosen eher konservativ gehalten sind.
Umsatz Akne:
Die Umsätze beginnen 2021. Warum? Ich gehe davon aus, dass bis dahin erste Daten aus den Studien bekannt sein sollten. Damit wird der off-Label Vertrieb besser möglich sein, der ja bereits jetzt erfolgen dürfte, wenn sogar US-Ärzte auf deren HP Akne und Ameluz in einem Atemzug nennen und bewerben. Außerdem bin ich sehr zuversichtlich, dass sich Ameluz + PDT als überlegene Behandlungsmethode bei Akne heraustellt. Weiterhin gebe ich zu bedeknken, dass Bio die Indikationserweiterung Akne in ein bestehndes Netz an PDT-Kunden ausbietet. Wenn man dann noch bedenkt, dass wesentlich mehr Akne-Patienten als AK-Patienten bei den Darmatologen aufschalgen, sehen die Umsatzzahlen gar nicht mehr so hoch aus, bzw. stellen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten dar.
Umsatz Akne 50% Risikoabschlag:
Um aber die Euphorie etwas zu bremsen habe ich einen Risikoabschlag von 50 % auf die möglichen Umsätz vorgenommen und damit weitergerechnet. Man weiß ja nie was passieren kann. Erhält Bio die Zulassung? Stehen Marktmechanismen einem Erfolge entgegen (sowie in der EU bei der PDT)? Was macht die Konkurrenz?
Umsatzkosten in %:
Bisher etwa 20 %. Transcript der englischen Telko deutet daauf hin, dass diese auf 15 % sinken. Die ersten 3 Moante des Jahres 2019 wurde noch alte Bestände abgebaut, daher die 16,25 %. Des weiteren sinken die Umsatzkosten in dne nächsten Jahren konstant, da sie einen fixen Bestandteil entahlten (Aussagen Prof. Lübbert auf HV) und mit einer Preisstaffelung zu rechnen ist, bzw. einer weiteren Erhöhung der Loßgröße.
Kosten Boni Vertrieb 7% am Umsatz:
Die Vertriebskosten habe ich aufgeteilt. So ist nun ein umsatzabhängigen Erfolgsanteil von 7% enthalten. Wenn ich da Vergleichswerte aus dem Bekanntenkreis heranziehe ist das übbig. Man kann es auch anders rechnen: Ich gehe im Jahr 2022 von 100 Vertrieblern aus, die dann kanpp 100k € Boni pro Jahr zusätlich zum Gehalt erhalten würden. Und falls jd. die Anzahl an Vertrieblern zu gering findet: In den USA gibt es ca. 14.000 Dermatologen (=1 und mehr Ärzte). Rechnung: (Marktanteil*Anzahl Dermatologen)/Vertriebler = Dermatologen pro Vertriebler. (...ist durchaus überschaubar ;))
F&E-Kosten:
Diese steigern sich erheblich, da ich davon ausgehe, dass Bio anfangen wird die Potentiale der Nanoemulsion aus eigener Kraft zu stemmen. (Aussage Lübbert: Erkentnisse aus Maruho-Kooperation können auf andere Wirkstoffe übertragen werden)
XEPI:
Da tu ich mir noch ein wenig schwer. Ich habe mal versucht eine konservativere Rechnung aufzumachen, die am Ende von einem Marktanteil von 4% in 5 Jahren ausgeht. Den Startpunkt habe ich bei 4 Mio € gesetzt, da sich dies mit den Aussagen aus dem GB decken könnte. Die Kosten setze ich mit einem fixen Anteil von 7 Mio € sowie einem umsatzabh. Anteil von 20 % an.
KGV:
Ich gestehe Bio ein hohes KGV in der Anfangszeit zu, da sich Bio sich im Wachstum befindet und noch jede Menge Potential unter der Oberfläche schlummert sowie postive Überraschungen eintreten könnten, die nicht im Modell enthalten sind:
- Ameluz als Prophylaxe bei bereits eingetretener BCC (Nachbehandlung)
- Höhere Marktanteile AK/ BCC / XEPI
- Akne stellt sich als Blockbuster für Bio heraus
- Schönheitsmarkt kommt in die Gänge
- Lizenzzahlungen aus Asien
- Neue Produkte und Märkte durch Nanoemulsion
- Ameluz-Erweiterungen wie z.B. Warzen oder Gebärmutterhalskrebs
- Geographische Erweiterungen





Was muss eigentlich noch passieren, damit hier mal so richtig Kaufinteresse aufkommt? Bzw. wie lange dauert es noch? Anscheinend bekommen die operativen Erfolge nur die Aktionäre mit, die bereits investiert sind... Beide Großaktionäre wollen aufstocken bzw. stocken in erheblichem Maße auf, Dünwald kauft sich die Seele aus dem Leib ;) und selbst ich habe mich dabei ertappt wie ich nocheinmal nachgelegt habe, obwohl ich mir das Gegenteil geschworen hatte.

Liebe Grüße
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Sozialamt. Tue uns bitte den Gefallen und suche dir ein anderes Forum. Deine Art der Kommunikation ist niveau- und respektlos, diskreditiert das gesamte Forum und geht mir persoenlich brutal auf die Nerven!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.489.715 von bruder-nikolaus am 26.08.15 09:13:36
Bist Du an ehrlicher Diskussion bemüht
oder bist du im Auftrag von Biofrontera hier!
Alles was Dir nicht paßt, versuchst du zu ironisieren oder kleinzureden.
Biofrontera hat ein Kostenproblem und Lübbert ist Teil davon. Dünwald ist
anscheinend ein Profi, aber er hat es nicht geschafft, in Spanien die
Krankenkassen auf Linie zu bringen. Aber4 ich gebe dem mal Vorschusslorbeeren!
Ich bin Aktionär von BF und werde am Freitag in Leverkusen sein. Ich möchte,
daß BF Erfolg hat. Aber ich will keine Scheuklappen aufsetzen und mir keinen
Sand in die Augen streuen lassen von einem Weihnachtsmann.
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Hallo,
einige unserer Fragen wurde mit viel rhetorischer Raffinesse durch die Aktionärsvertreter vor mir gestellt. Die Antworten darauf packe ich hier ebenfalls mit rein. Auch sind mein mitgereister Kumpel und ich mit Aufsichtsrat und Vorstand nach dem offiziellen Teil ins Gespräch gekommen. Die HV wurde ursprünglich mit 2 h veranschlagt, dauerte dann aber aufgrund der vielen Fragen 5h. Ich habe alles in Word geschrieben und hier rein kopiert. Entschuldigt bitte daher Formatierungsfehler...

- Erwartete Umsätze in Spanien / Ab wann Kostendeckung erwartet? Probleme mit Behörden?

Erwartete Umsätze 300‘ bis 500‘ / Schon dieses Jahr wird kostendeckend gearbeitet

Behördliche Probleme: Wenn man behandelt wird, muss bei Ameluz der Patient einen behördlichen Spießrutenlauf durchmachen, um Ameluz zu bekommen (Visum / Inspektor, etc) Diese Restriktion hat Metvix nicht und es liegt direkt im Behandlungszimmer des Arztes. Die Konsequenz ist, dass der Arzt den Weg des geringeren Widerstandes für sich und den Patienten geht und mit Metvix behandelt. ABER: Diese Einschränkung fällt in den nächsten Tagen/Wochen für Ameluz weg und man ist komplett gleichgestellt.

Zusatzinfo: Im August haben fast alle KHs in Spanien geschlossen. Daher hat man so gut wie keine Umsätze verpasst.

- Vertriebsaktivitäten Italien / Polen / Frankreich + weitere EU-Länder


Extrem aufwändig in EU Ameluz zu verkaufen, aufgrund der behördlichen Kleinstaaterei und extremen Schwachsinns. Bsp. Italien: Ameluz müsste für jede italienische Region mit hohen Kosten einzeln geprüft werden. Sollte man diesen behördlichen Marathon dann tatsächlich geschafft haben, dann erlaubt einem das italienische Gesundheitssystem maximale Gewinne von 1 Mio. Euro. Daher wird man wahrscheinlich nie in Italien aktiv werden (Informationen Gespräch Schaffer)

In Frankreich ist man gerade dabei mit den Behörden zu kämpfen. Hier muss man wie in Italien ebenfalls, jede Region einzeln bearbeiten.

Auch in Spanien gilt diese Kleinstaaterei. Man ist aber aufgrund der hervorragenden Arbeit von Herrn Dünwald bereits in allen Regionen zugelassen.

- Austalien als nächste Vision wegen perfektem Kosten/Nutzen Verhältnis?

Wäre von den Krankheitsfällen gut. ABER: Extrem hohe Zulassungskosten und KK‘s zahlen PDT Behandlung nicht, was in Australien schlecht ist, da Studien gezeigt haben, dass Australier keinen Cent zusätzlich beim Arzt zahlen wollen. Als nächstes Land will Prof. Lübbert Kanada ins Auge fassen.

- Gemeinsamer Bundesausschuss? EU-Richtlinie bezüglich Magistralrezepturen durchsetzen?

GB: Man beantragt dort die Untersuchung und bekommt etwa 2 Jahre später eine Ziffer. Diese Ziffer ist dann ausschlaggebend, für den Preis den man noch bekommt. Das Risiko ist nun hoch, dass man hier eine viel zu geringe Ziffer bekommt und sich damit den Preis versaut. Der Ansatz der momentan schon eifrig verfolgt wird (um auch die Kassenpatienten in den Genuss einer kostenfreien Behandlung kommen zu lassen) geht über die Krankenkassen. Hier versucht man mit der Kosteneffizienz zu überzeugen. Würde das gelingen, würden sich die Umsätze in D in kurzer Zeit verzehnfachen.

MR: Ärzte bewegen sich auf dünnem Eis. Eigentlich verboten, was da gemacht wird.

- Woher weiß man, dass man 70 % Marktanteil bei PDT hat? + Hautverjüngung
Infos muss man sich von einer (Apotherker?)-Datenbank kaufen.


Hautverjüngung darf nicht beworben werden. Allerdings soll er sehr deutlich herausgestellt werden. Sogar mit einem Hinweis auf der Packung. Auf jeden Fall wird das Thema, soweit es der rechtliche Rahmen zulässt, angegangen.

- Vermarktung Belixos? Über Amazon in weiteren EU-Ländern? Neue Produktmanagerin? Shopping Kanal?


Wenn man es in anderen Ländern bringt, müsste es zumindest minimal beworben werden, damit der Stein ins Rollen kommt. Z.B. ist in Spanien Amazon gar nicht so groß, wie in D und daher auch nicht für die Vermarktung entscheidend.

Die aktuelle Dame ist in Mutterschaft. Deswegen wird jd. zusätzliches eingestellt.

Gespräch Baumann: Von der Idee „Shopping Knal“ nicht abgeneigt und man wird es prüfen lassen. Es geht v.a. erstmal darum den Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Auch wenn nicht EU. Einführung in Schweiz sehr wichtig, da hochpreisiger Pharmamarkt.

Schweiz und Israel in diesem Jahr noch Zulassung erwartet.

- Können Umsätze Belixos und Ameluz separat ausgewiesen werden? + Angabe über die verkaufte verleasten Lampen?


Bisher wurde eine einzelne Lampe geleast. Alle anderen wurden gekauft. Auch macht es keinen Sinn Ameluz und Belixos separat auszuweisen, weil damit erhebliche Kosten verbunden wären.

Gespräch Schaffer: Eine Lampe kostet in der Herstellung ca. 3200 Euro. DUSA hat davon etwa 2000 bis 3000 in USA verkauft. (Bei min 2000 war er sich aus einem mir entfallenen Grund sicher) Für die Marktdurchdringung in USA ist das, so finde ich eine sehr wertvolle und positive Information.

Die Kosten bei Amazon + deren Versand sind übrigens günstiger als wenn Bioforntera selbst über DHL verschicken würde. Hier kam von Herrn Buhlmann (Aktionärsvertretung) die Kritik, dass man sich zu sehr abhängig macht.

Belixos Protect wurde als Anti Aging Produkt tituliert.

Belixos Umsatz: 100‘ bis 200‘ Euro. Befindet sich am Break-Even

- Welche Hoffnungen verbindet man mit Herrn Dünwald?

Herr Dünwald durfte leider nicht sprechen. Im persönlichen Gespräch mit Prof Lübbert hat er mir aber verraten, dass Herr Dünwald der extrovertierte Counterpart ist, den er gesucht hat. Er soll auch bei Gesprächen mit Investoren dabei sein. Ich muss sagen, dass mich die Ehrlichkeit um die persönliche Einschätzung seiner selbst sehr positiv überrascht hat. Dünwald wird übrigens 200‘ im Jahr bekommen. Das finde ich nicht zu viel. Er wird sich v.a. um die Internationalisierung kümmern. Der bisherige Vertriebschef hat dann die Leitung in Deutschland. Beim Verabschieden von Prof Lübbert sagte er mit Leuchten in den Augen, dass es sich schon sehr auf seine neue Aufgabe freut. Er war übrigens mit seiner Frau da, als Aktionär. Herr Baumann untersagte es, dass Her Dünwald sich vorstellt.

- Zusammenarbeit Maruho? Sitz nicht mehr in Düsseldorf sondern in Leverkusen in den Räumlichkeiten von Biofrontera?

Ja, Maruho ist mittlerweile bei Biofrontera eingezogen. Die zahlen aber die Räumlichkeiten selber. Hier kam es auch zu einer Andeutung, dass hier etwas hinter den Kulissen passiert von dem Bio profitieren würde, aber noch nichts fest unterschrieben ist. Die Antwort war sehr politisch. Es wurde nochmal betont, dass Maruho einen Partner in der EU will und an einer Übernahme nicht interessiert ist. Wollen wir es mal hoffen…

- Gründe Ausstieg CM?

CM wurde von allen nur der „Mann aus Hannover“ genannt. Gründe wurden nicht genannt. Zumindest habe ich mir nichts aufgeschrieben. CM ist auf jeden Fall komplett raus.

- Hat man mittlerweile einen neuen Investor gefunden?

Hier ist man ist man viel unterwegs. Man war z.B. auch bei sehr konstruktiven Gesprächen in NY. Dort hat man die ganz klare Aussage bekommen: „Entweder macht ihr Eigenvertrieb oder ihr braucht nicht wieder kommen“

- Kontakt zu Nestle/Galderma oder DUSA/Sun Pharma(WIN-WIN-Situation)?


Aufgrund der beiderseitigen Vorteile gab es Gespräche mit DUSA. Als allerdings DUSA von Sun übernommen wurde, kam es zu einem Bruch. Seitens Biofronteras hat man wiederholt das Gespräch gesucht, ist aber auf Ablehnung gestoßen.

- Große KE richtet auf diesem Niveau für uns Aktionäre großen Schaden an. Finanzierung FK? Auch Bankkredit?

Hier war es sehr wertvoll, dass Herr Schaffer mit mir und meinem Kumpel, der aufgrund seines Studiums sehr tief in der Materie steckt, das Gespräch gesucht hat. Wenn man ehrlich ist, wird man um eine KE nicht rum kommen. Was das Thema FK betrifft, wird aber noch versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Herr Schaffer kannte sich auf jeden Fall sau gut aus und machte auf diesem Gebiet einen äußerst kompetenten Eindruck. Auch werde man sich nicht wie, das ein oder andere Biotech-Unternehmen, bei einer KE von einen Hedgefonds prostituieren lasssen.

KE wird im Herbst kommen, evtl / hoffentlich mit Beimischung FK. Hier wurden Andeutungen zu amerikanischen Investoren gemacht.

- Weiß man mittlerweile mehr über den Verkäufer?

Nein weiß man nicht, bzw. Aussage Prof. Lübbert: man kann es nicht sagen. Es soll aber in den nächsten Wochen aufhören. Herr Schaffer sprach das sogar selber im Gespräch an, dass man momentan unter der 2,30 gehalten wird. Mehr wollte er nicht sagen.

USA:

- Wahrscheinlichkeit, dass man PDUFA-fee zurück bekommt? (Im Bericht heißt es nur noch "möglicherweiße" und "sollte")

Man bekommt die FEE nach jetziger Rechtsprechung eindeutig zurück. Allerdings weiß man noch nicht wann. Wahrscheinlich erst nach dem man die Zulassung erhalten hat.

- Strategie Marktdurchdringung! Anzahl Mitarbeiiter, Kostenerstattung, etc.?


Man wird erstmal die großen Städte abdecken. Auch wird man versuchen möglichst schnell den Markt mit Lampen zu sättigen indem man sie „verschenkt“. Ab 2018 brauchen die Ärzte für BCC die Lampe, dann werden sie dafür auch zahlen müssen. Levulan wird übrigens NIE für BCC zugelassen werden, da blaues Licht nicht tief genug eindringt. Hier war von 1,5 Mio (von jährlich 3 Mio Erkrankungen) potentiellen Kunden die Rede, die man als Monopolist dann bearbeitet.

Man wird wahrscheinlich erstmal den Preis von DUSA bekommen und dann höher ansetzen dürfen, weil man bessere Heilungsraten hat. Auch hat man sich darum gekümmert, wie die Ärzte mitverdienen. Dies geschieht über Rabatte. Die Differenz bekommt der Arzt. Apotheken gibt es nämlich in den USA nicht. Es geht alles über den Arzt. Außerdem hat man sich auch um die Erstattung gekümmert. Hier fielen Begriffe wie ObamaCare, MediCare, Codes etc.
Ingesamt macht die Herangehensweise USA einen sehr guten Eindruck. Man hat ganz offensichtlich aus den Fehlern AK und Europa gelernt. Auch scheint Frau Tamborini einen guten Job gemacht zu haben.

Endgültige Entscheidung Q4 15 / Q1 16.

- Markteintrittsbarrieren? (Z.B durch DUSA)

Patentrechte sind in den USA für Biofrontera nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass man mit unterschiedlichem Licht arbeitet. Im Prinzip schützt das dortige System vor einer Patentklage. Wenn ich es richtig verstanden habe, gilt das auch für den Ablauf des Patents. Man genießt also vollen Schutz durch das System (evtl. hat hier jd. besser mitgeschrieben als ich).

- Geplante Kosten USA?

Ein guter Vertriebsmitarbeiter wird etwa knapp 200‘ Dollar kosten. Wichtig in den USA ist ein Aktienoptionsprogramm für die MA bzw. gute MA. Dafür wird ein Listing in USA nötig. London hat übrigens 300‘ Euro gekostet. Dort „lagern“ mittlerweile 2 Mio Aktien.

- Daylight

Galderma pusht hier momentan Metvix und will den Markt mit den topischen Cremes über die Daylight-Zulassung angreifen. (Siehe Kuchen im Diagramm) Hier hat Galderma schon sehr viel Geld investiert, weil durch die verschiedenen Breitengrade der EU hindurch Studien gemacht werden müssen. Zulassung dazu hat man vor ein paar Wochen bekommen. Der Knaller ist nun, dass Galderma die Pionierarbeit (Drecksarbeit) schon gemacht hat und Biofrontera sich jetzt eiskalt in Windschatten klemmen kann. Das heißt man muss jetzt a) mit den bisherigen Studien AK nur noch zeigen, dass man besser ist als Metvix und b) eine Studie mit gerademal 15 Patienten anstoßen. Die Kosten schätzt man auf läppische 750 €. Wie gesagt, Galderma hat hier bluten müssen und man profitiert nun davon.

- Prozentualer Anteil der Arbeitszeit an Uni?

90 % seiner Arbeitszeit widmet er Biofrontera. Würde mal sagen, dass es etwa 60 bis 70 h sein könnten. Er macht auf mich den Eindruck eines Arbeitstiers. Er macht übrigens dieses Jahr auch keinen Urlaub. Die restlichen 10 % widmet er der wissenschaftlichen Ausrichtung der Forschungsarbeit am Lehrstuhl. Hiervon profitieren wir ungemein. Zu seiner Professur muss man wissen, dass der Ruf nach Biofrontera kam, was sehr ungewöhnlich für Profs ist, die eine eigene Firma haben bzw. lenken.

- Gehlalt:

Hier hat sich Herr Baumann nicht lumpen lassen und Prof. Lübbert mit Lob überschüttet. Er kann im Prinzip alles und daher ist sein Gehalt auch mehr als gerechtfertigt.

Gründe Eigenvertrieb


-Sehr guten Kontakt zu einem Unternehmen in Bremen die den Schritt Eigenvertrieb in den USA gewagt und geschafft haben.
- DUSA hat auch erfolgreichen Eigenvertrieb.
- Beide Unternehmen hatten erst auslizensiert und waren damit gestolpert. Der Erfolg kam erst mit dem Eigenvertrieb.
- US-Investoren gibt es nur mit Eigenvertrieb.
- Ein Übernahmeangebot wäre ohne Eigenvertrieb uninteressant.

Übernahme

- Derzeit kein Übernahmeangebot
- Prof. Lübbert geht fest davon aus, dass ein Übernahmeangebot kommen wird
- Momentan würde er es ablehnen.
- Mein Gefühl ist, dass er mit einem Übernahmeangebot in 2 bis 3 Jahren rechnet und dann den Preis nach oben pokern würde.

BCC
- Ergebnisse vor Weihnachten oder Anfang Januar erwartet.

Entwicklungskosten für ein Produkt wie Ameluz etwa 250 Mio. Man ist aber schon einen Schritt weiter. Lübbert: „ Wenn es jd. schafft, weltweit auch nur ein Unternehmen zu finden, dass ähnliches für 130 Mio. geschafft hat, dann spendiere ich eine Kiste mit sehr gutem Wein“

Auch habe ich gestern auf dem Podium gefragt, ob man die Präs. online stellen könnte und wie ich den Diskussionen entnehmen kann, ist sie es bereits. Sehr gut!

Man ist sehr zuversichtlich alle Meilensteine 2016 zu erreichen!!!

Was ich auch positiv finde, ist der Umstand, dass man sich zu allen Fragen schon Gedanken gemacht und ausführlich antworten konnte. Es macht zwar nach außen hin eventuell den Anschein, aber man befindet sich auf gar keinen Fall mehr im Blindflug (Ähnlich wie AK in EU).

Ich werde noch Rücksprache mit meinem Kumpel halten, ob er noch etwas Zusätzliches aufgeschrieben hat. Auch bitte ich euch, zu ergänzen oder zu korrigieren. An der ein oder anderen Stelle bin ich nicht mitgekommen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Frau zur Mühlen und Herrn Schaffer. Kontaktieren Sie mich bitte einfach per Mail, falls ich etwas nicht ganz korrekt oder unvollständig wieder gegeben habe.

Auch wurden wir auf breiter Front für unsere konstruktiven Fragen gelobt. Ich meinte dann, dass man die Beantwortung auch auf dem kleinen Dienstweg im Forum erledigen könnte. Damit würde sich die HV nicht mehr wie ein Kaugummi in die Länge ziehen. Verständlicherweise wurde dies sehr skeptisch gesehen, da manche hier, wie zum Beispiel gewisse Ämter, nicht in der Lage sind, sachlich miteinander zu diskutieren. Das finde ich wirklich sehr schade. Ich / Wir wurden dann noch sehr herzlich auf den Aktionärsabend eingeladen.

Wünsche allen ein schönes Wochenende und drückt die Daumen, dass der Kurs endlich mal in faire Regionen steigt! Es macht alles einen sehr guten Eindruck!!!

Beste Grüße euer Owehh

P.s. Grüße an alle die gestern da waren! War ne sympathische Truppe!
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morgen zusammen,

ich war gestern auf dem Aktionärsabend... und es war ganz gut. die Stimmung war ebenfalls locker und positiv.
Herr Lübbert hat als Einleitung etwas über Biofrontera und ihre Produkte erzählt...

Herr Lübbert

was ich mir so notiert habe

Lübbert:
-Studienergebnise anfang Januar -> Danach Antrag für Daylight (Europa)
-PDT (Behandlungen) wächst 25 -30% pro Jahr in den USA
- Frage von Auswirkungen bei einem aus von ObamaCare = keine

Von einer Folie habe ich dann ein paar Stichpunkte abgeschrieben...
Q4 2016 Phase 3 Study Daylight PDT (bezieht sich auch auf den ersten Spiegelstrich)
Q1 2017 BCC approval in EU
2017 Daylight PDT approval

Mitarbeiteranzahl zum Jan 2017
66 Mitarbeiter Deutschland
24 USA -> nur Vertrieb und Marketing

Frage zur Lampenproduktion
3 Leute in Leverkusen (wo auch die FDA die Abnahme machte)

Zukunft...
nächste Indikation vermutlich ein Medikament gegen Akne (schwere Akne)

Maruho 4 Projekte entwickeln (keine Prozeduren, normale Medikamente) bis ende 2017, danach klinische Tests.

BF-derm1 (anti hystermin ist aktuell in Phase 2 und auf hold, aktuell keine weitere Entwicklung)

zu den Finanzen hab ich mir nicht viel aufgeschrieben... falls fragen offen sind versuche ich diese aus dem Kopf zu beantworte...


Dünnwald

lustiges Kerlchen, ein typischer Verkäufer ! (er kann es auf jeden Fall )

Frage zu Lampen: 36 Lampen pro "Verpackung" (zum Versenden)
aktuell 80 Lampen in den USA

Dusa leute die bei uns sind: letztes Jahr haben Dusavertriebler die wir eingestellt haben allein 25 Mio Umsatz erzielt.

Abrechnung: Jeder Vertriebler braucht eigentlich einen speziellen Code (der dann immer Fix ist für die Behandlung und das Podukt) ist aktuell noch nicht vergeben, dauert bis zu einem Jahr bis dieser generiert wird... aktuell läuft es quasi über randomized Codes...

Produktvergleich$$$ = Ameluz vs Levulan 270$ zu 330$

Frage= wie lange bleibt Biofrontera liquide (ohne Umsätze einzurechnen) = bis Herbst 2017

Cash wird noch einmal benötigt bis break Even, heißt nicht dass es unbedingt eine KE sein muss...

bezüglich Übernahme durch Maruho... eher nicht.
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Sehr viele interessante Beiträge und Meinungen hier im Forum, daher gebe ich meinen Senf heute auch dazu, obwohl ich am Wochenende frei machen wollte.

Es geht wohl vielen so wie mir, dass man bei der Unterstützung für den Vorstand und Balaton hin und her pendelt und man am Ende merkt, dass man bei beiden sich nicht optimal vertreten fühlt.

Die Zeit Richtung HV läuft aber unaufhaltsam.

Daher würde ich es begrüßen, wenn wir hier im Forum einen "10-Punkte-Plan" oder Forderungskatalog (kurz und knackig) aufstellen und ein Team von drei oder fünf Personen benennen, die sich im Vorfeld darüber mit Balaton und dem Vorstand unterhalten, natürlich an zwei getrennten Terminen und auch nur wenn jeweils dem Termin zugestimmt wird.

So könnten man bei einem Erfolg der Gespräche die Tagesordnungspunkte so wählen, dass man einen Stimmrechtsbeauftragten die Stimmrechte überträgt oder bereits die Weisung erteilt, wie abzustimmen ist, denn es gibt wohl doch einige unter uns, die lieber anonym bleiben und nicht alle Daten offen legen wollen.

Dem Termin mit Balaton würde ich aber Priorität einräumen, denn wie hier gut im Forum aufgezeigt wurde, ist die kritische Beteiligung von Balaton ein Garant dafür, dass die so manche Ungereimtheiten aufgedeckt werden. Zwar immer sehr überspitzt, aber wie Biene es richtig geschrieben hat, muss man es wohl in der Form des "Bösen Aktionärs" machen, um etwas zu erreichen. Ich kann nur nochmal zur Lektüre den Antrag auf Sonderprüfung zum Maruho Deal empfehlen, der auf der Balaton Homepage zu finden ist. Der zeigt wie wichtig dieses Thema ist und dass die simplen Antworten darauf nicht ausreichend, sondern möglicherweise irreführend sind für uns Aktionäre.

Die vielen Ärgernisse der KE und des IPO mit widersprüchlichen Aussagen werde ich jetzt nicht wiederholen, dazu gibt es hier in den letzten Stunde sehr gute Beiträge die diese Problematik genau auf den Punkt bringt.

Man sollte Balaton die Möglichkeit geben (sofern sie es wollen) ihre Punkte den übrigen Aktionären zu erläutern und gegebenenfalls auf unseren Forderungskatalog einzugehen.

Das halte ich für wesentlich sinnvoller, als sich auf den Showdown bei der HV zu warten. Denn geht es dort drunter und drüber, kann man von keinem Stimmrechtsvertreter, der dies privat macht erwarten, dass er den Überblick behält und die richtigen Entscheidungen trifft.

Wenn sich Owehh dazu bereit erklärt, sollte man ihn als Kopf dieses w:o-Forums benennen und er soll ein Team von drei bis fünf Helfern zusammenstellen, die diese Gespräche im Vorfeld führen.

Dann bleibt genug Zeit, um sich vor der HV zu verständigen, ob und wie man da gemeinsam vorgeht.

Man darf auch nicht vergessen, dass dies viel Zeit und somit auch Geld kostet. Daher sollte der Aufwand möglichst überschaubar gehalten werden und ich bin der Meinung, dass wir die Themen für den Forderungskatalog nicht geheim, sondern durchaus hier im Forum transparent diskutieren, denn es geht ja nicht darum dem einen oder anderen etwas auszuwischen, sondern für die Zukunft einen Vorstand und AR zu haben, der die Ziele der Aktionäre im Auge hat und sein Handeln danach ausrichtet.
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Liebe Biofrontera-Aktionäre,

vielen lieben Dank für Euren Zuspruch und Euer Vertrauen.

Kurz zu meiner Person: Ich bin Wirtschaftsingenieur, promoviere derzeit in der Hochfrequenztechnik und beschäftige mich seit 15 Jahren erfolgreich mit dem Thema Börse. Entscheidungen werde ich stets aus dem Blickwinkel eines Aktionärs des Streubesitzes treffen, was meiner Meinung nach bitter nötig ist.

Besonders erfreut haben mich die Posts die meinen zeitlichen und finanziellen Aufwand ansprechen. Geld würde ich hierfür nicht annehmen, aber trotzdem Danke! Beim zeitlichen Aufwand wird es nun schon ein wenig kniffliger, vor allem in Hinblick darauf wie heterogen das Meinungsspektrum ist. Daher fand ich den Post von Schwabinho auch sehr gelungen.

Wir - der Streubesitz - könnten bei der anstehenden HV das Zünglein an der Waage werden. Damit also richtig entschieden werden kann, benötigen wir/ ich im Vorfeld mehr Informationen. Nach einigen Telefonaten heute, würde wir/ich vorschlagen, dass dies zunächst mit einem Fragenkatalog geschieht.

Zudem war ein Ergebnis der heutigen Telefonate, dass dem Vorstand noch die Chance eingeräumt werden soll, bis zur Veröffentlichung des GBs, bzw. dessen anschließender Telko die drängensten Fragen aus der Welt zu schaffen:

- Konditionen der Maruho-Kooperation: Wird Biofrontera die gefundenen Kandidaten tatsächlich nur in Europa vertreiben dürfen? Hat Maruho sich für gerade mal 2,3 Mio Euro die Rechte für den Rest der Welt gesichert?

- IPO: Warum hat der Vorstand die ablehnende bzw. skeptische Haltung der Aktionäre von Anfang an ignoriert und nicht auf der HV darüber abstimmen lassen? Warum wurde das AR-Mitglied Borer bzw. dessen Firma mit der Durchführung beauftragt? Warum wurden z.B. noch auf dem Aktionärsabend oder auf der Telko falsche Angaben bzgl. des IPOs gemacht, obwohl dieses schon sehr weit voran geschritten war? (bei diesem Punkt hab ich besonders viel Wut aus den Mails herausgelesen) Warum wurden relevante Informationen zumindest nicht zeitgleich mit der Veröffentlichung der SEC-Unterlagen auch auf Deutsch den deutschen Aktionären zugänglich gemacht? Und, und, und....

Liebe Vorstände, bitte nehmen Sie diese Fragen ernst. Bedenken Sie, eine Initiative, samt Internetseite, etc. ist in den Startlöchern.

Ein weiterer Aspekt, der sich in den Telefonaten, bzw. Mails herauskristallisiert, ist das Misstrauen beim Thema Übernahme. Es besteht die Angst, dass unsere Bedürfnisse ganz weit hinten stehen werden, sodenn es dazu kommt. Bündelt man aber unsere Stimmen und folgt einem Schulterschluss mit Zours, dann wäre wir auf einmal der größte Player am Pokertisch. Eine charmante Situation. Ich werde auf der HV versuchen etwas anzustoßen.

Dann möchte ich gerne noch eine Lanze für Herrn Zours brechen. Habt Ihr schonmal daran gedacht, dass er an die 100 Beteiligungen hat? Auch hat er deutlich formuliert, was seine Agenda auf der HV sein wird. Ohne ihn wären einige Aspekte über die wir uns hier die Mäuler zerreißen, gar nicht erst ans Tageslicht gekommen. Und: Keiner hätte von uns die Kraft und die Mittel in dieser Form nachzuhaken. Der Vorstand hätte wohl einen Blankocheck. Man kann ja skeptisch sein, aber das sollte man zumindest mal anerkennen. Damit nützt er uns!

Ich werde diesen Post an Biofrontera weiterleiten.

Liebe Grüße
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na ja wie erwartet --- Balaton will letztlich ohne Einsatz finanzieller Mittel Aktien an Land ziehen

machen einen auf dicke Hose , haben aber nicht genügend Finanzkraft um in der ersten Liga mitzuspielen -- Tendenz eher Regionalliga

kann nur jedem empfehlen, dass Angebot NICHT anzunehmen

wenn man in einem Unternehmen einen Machtwechsel fordert, dann soll man auch Geld in die Hand nehmen und nicht versuchen über billige Abzocke Stimmen zu fangen

insgesamt auch völlig dilettantisch in der Umsetzung

Hinweis: der Kurs stand exakt vor Bekanntgabe am 16.3.2018 bei 7,00 Euro

das beste für alle Aktionäre der b8f wäre wenn Balaton sein Paket verkauft und sich vom Acker macht

kein Investor beteiligt sich an einem Unternehmen, an dem so ein Kasperleinvestor und Dauerkläger 15 % der Stimmen auf sich vereint
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Hallo,

ich hatte gestern ein sehr interessantes Telefonat mit einem absoluten Vollprofi im Derma-Vertrieb. (Vielen Dank nochmal dafür an dieser Stelle und auch danke, dass ich hier darüber in Teilen berichten darf)

- Im ersten Jahr ohne J-Code überhaupt so viel zu verkaufen ist eine große Leistung. Biofrontera ist noch dazu als Noname in den USA angetreten.
- "Seine" Vertriebler brauchten ein halbes bis dreiviertel Jahr bis überhaupt mal erste nennenswerte Umsätze reinkamen --> Im Pharmavertrieb dauert alles länger! Ich soll bei meinem Modell locker 6 Monate oben drauf rechnen. Rechnungen Umsatz/Vertriebler sollten diesen Verzug berücksichtigen.
- Biofrontera erst zum Jahreswechsel 18/19 voll "kampfbereit".
- Es wird "Klick" machen und dann werden die Umsätze explodieren - wenn man hart arbeitet. Also wenn man auf jeder Konferenz, Messe, etc vertreten ist. Ein Pharmavertrieb beruht auf zwischenmenschliches Vertrauen. Das Produkt spielt da erst mal die zweite Geige.
- Es könnte evtl. Sinn machen ein "Ameluz-Daylight" auf den Markt einzuführen, damit die Ärzte keine Angst vorm Abrechnen haben
- Die Nanoemulsion ist ne ganz große Sache!
- Er schätzt auch die Prognose als zu konservativ ein.
- Ameluz ist ein überragendes Produkt. Er lobte inbesondere die Galenik. Levulan ist richtig sch***. Ursprünglich ein Akne-Medikament.
- "Schmerz" spielt eine große Rolle für den Arzt. In den USA wird daher mittlerweile auch so eine Art Semi-Daylight gemacht. Das erspart dem Arzt auch, dass er in der Praxis rumlungert. Rote Lampe = Hohe Eindringtiefe = Großer Schmerz
- Viele Ärzte sind nicht die Pfiffigsten. --> Die kommen nicht von alleine auf die Idee, dass sie nun aus monetären Gründen von Cryo zu PDT wechseln müssten.
- Bio ist auf einem verdammt guten Weg. Wir haben auf das richtige Pferdchen gesetzt.

LG
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Hallo,

ich möchte mich ganz herzlich für die Unterstützung vor und während der HV bedanken.

Danke auch an die Live-Kommentatoren und der online gestellten HV-Präsentation! Damit brauche ich nicht die Informationen zur Verfügung stellen.

Noch ein paar Anmerkungen:

Redezeit:
In der Tat stimmt es, dass ich für etwa eine halbe Minute lauter geworden bin, was nicht meiner Art entspricht. Ich habe mich im Anschluss dafür auch entschuldigt. Ich hatte mich bloß im hohen Maße ungerecht behandelt gefühlt. Warum? Soweit ich das bei der Meldung als Redner sehen konnte, hatte ich mich als Erster eingetragen. In jedem Fall vor Herrn Zours und Frau Steg. Kam dann aber gefühlt nach allen anderen und einer halben Ewigkeit dran, also z.B. nach Herrn Zours, den Schutzvereinigungen, den Biomitarbeitern, Frau Steg usw. Kurz vor mir wurde zusätzlich die Redezeit auf 10 min beschränkt. Was ausgerechnet bei mir durch Herrn Dr. Granzer knallhart durchgezogen wurde. Und mit knallhart meine ich, dass Herr Dr. Granzer zügig die Security kommen ließ. Gleichzeitig kamen viele Einwürfe aus dem Publikum, dass ich fortfahren solle. Ich möchte noch erwähnen, dass ich mich vorher auf eine Redezeit von 15 min vorbereitet hatte. Wem ich wirklich Danke ist an dieser Stelle Herrn Baumann und seiner ruhigen Art, der in meinem Rücken sitzend die richtigen Worte fand. Alles in allem war das eine (von beiden Seiten?) unglückliche Situation, die (beide Seiten?) so nicht gewollt hatten. Schade auch, dass ich meine lobenden Worte nicht vortragen konnte.
BTW. Nicht nur mir ging es so... Auch Herr Dünwald durfte an einer Stelle seine 2 Kommentare abgeben.

Streit Biofrontera vs. Balaton.
Auch wenn es turbulent zuging und die bekannten Argumente vorgetragen worden sind, hat sich eines geändert: Beide Seiten ließen Friedenangebote durchblicken. Ich finde das enorm wichtig, da dieser Steit auf dem Aktienkurs lastet.

Operatives Geschäft:
Die Rede Herrn Dünwalds nebst seiner Präs. geht leider in der Diskussion etwas unter:
- 850 US-Kunden (!) --> Der durchschnittliche Zuwachs von 50 Kunden (bei 14000 möglichen Kunden) pro Monat ist bärenstark und bestätigt die Annahmen aus meinem Modell. Pro Jahr sind das 4,2 % und bei anheltendem Kundenwachstum wären es Mitte nächsten Jahres 10 %.
- In den USA wurde in 2018 die Umsätze bisher verdreifacht (!!) im Vergleich zum Vorjahr. Hält man diese Geschwindigkeit, dann würde man in Q4 kanpp 9 Mio. Euro Umsatz in den USA erzielen.
- Plus: Die Umsätze im traditionell starken Q4 aus der EU die ebenfalls schöne Steigerungsraten aufzeigen (1,5 Mio?). ...Bei Kosten im Q1 von 8 Mio...
- Die Markteinführung der Daylight-PDT muss wohl bombig gelaufen sein und die jetzt schon erzielten Umsätze sind nennenswert. Dies verwundert mich nicht, weil damit nun endlich die bürokratischen Wirrungen der EU umgangen werden können und sich der Markt ver-X-facht hat.
- England liefert jetzt schon Umsätze und wird wohl rasch kostendeckend arbeiten. Meine Vermutunng: Zum Jahreswechsel.
--> Saubere Arbeit Herr Dünwald+Team!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.288.370 von karja am 24.07.18 14:25:37Hallo Karja,

Deinen Vermutungen kann ich mich nur anschließen. Absolut.

Bei unseren wild gewordenen Freunden "Spon ..." wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Auftragsschreiber handeln. Die permanente Anwesenheit und die manchmal unterschiedlichen Schreibstile deuten auf mindestens zwei Personen hin. Es wird auch kein einsamer Rentner sein, dafür stimmt die Sprache nicht.
Vorstellbar ist ebenfalls, dass die Heidelberger Factory für Ahnungslose (HFA) im Sinne einer Zermürbungs- oder Verwirrungsstrategie dahinter steht. Das klingt zunächst etwas abenteuerlich, ist aber Gang und Gäbe in diesem Metier. Man kämpft mit allen Mitteln, an allen Fronten und ist sich nicht zu schade, gelegentlich auch die unterste Grenze nochmals zu strapazieren.

Heute morgen habe ich die W:O-Moderation angeschrieben. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie gewillt sind, eine weitere Versumpfung des Forums hinzunehmen.

Der Vorschlag, Trolle mit konkreten Fragen zu beharken, ist gar nicht schlecht.
Nur, hilft er auf Dauer? In gewisser Weise gehören Trolle zur Online-Kommunikation wie Mücken zu einem Badesee. Sie sind mal hier, mal dort, aber immer da.
Wenn man in einem persönlichen Gespräch unter vier Augen (face to face) bei einer Frage entweder Wirrsinniges oder 13 Mal das Gleiche aufgetischt bekäme, wäre die Sache schnell vorbei. Man trennt sich. Im Onlineverkehr fehlt dieser Aufhebungsmodus, da der Andere sich nicht an Regeln und Verbindlichkeiten orientieren muss. Er kann auch 37 Mal die falsche Antwort aufsagen. Darin liegt das (unlösbare) Problem.


Allen Investierten weiterhin gute Nerven ! - Szymaniak
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.319.291 von biene463 am 27.07.18 16:03:45
Zitat von biene463: Es ist doch ganz einfach: es liegt nach eigener Aussage des Vorstands eine aktuelle Unternehmensplanung vor. Auf dieser Planung aufbauend wird dann der Unternehmenswert ermittelt, um im Rahmen einer Fairness Opinion zur Angemessenheit der 6 Euro Stellung nehmen zu können.

Warum sollte dieser ermittelte Unternehmenswert nun nicht veröffentlicht werden? Weil man Angst hat, falsch zu liegen? Dann könnte man zukünftig aber ganz einfach sagen, dass die Balatonus noch fälscher lagen. Eine bessere Ausrede kann man sich als Vorstand ja wohl kaum wünschen, als dass der Gegner noch fälscher lag.

Ich habe hier eher die Vermutung, dass man einen fairen Unternehmenswert nicht näher beziffern will, um eine zukünftige Übernahme durch Maruho nicht unnötig teuer zu machen.

Man muss aber endlich mal erkennen, dass man hier mit einer derartigen zweigleisigen intransparenten Strategie keine Blumentöpfe gewinnen könnte. Sowas geht meist nach hinten los.


Es reicht.

WIR HABEN ES WIRKLICH ALLE KAPIERT. WARUM ZUM TEUFEL DIESE ANDAUERNDEN WIEDERHOLUNGEN?

Wenn alles so schieße ist, dann verkaufe endlich und jeder ist glücklich. Wie lebst denn du? Schon mal gehört, dass es Pessimisten schlechter geht als Optimisten? Ich will nicht wissen wie du dich ernährst, könnte ja überall eine Gefahr lauern...

Wer so viel Zeit hat immer und immer hier im Forum zu schreiben hat einfach zu viel Zeit. Da wird wann notorischer Nörgler. Keine Kinder oder irgendwas anderes schönes dieser Welt zur Hand?

Wieso tut ihr euch das an, du und Spondon? Kritik ist ja schön und gut, aber es macht hier alles kaputt. Man kann als Normaler nicht mehr mitlesen und wird abgeschreckt, selbst Beiträge zu verfassen. Dazu bewegt sich das Ganze mittlerweile auf einem Niveau, welches unterirdisch ist. Beleidigungen etc. Und gerade du Biene hegst den Anspruch auf Qualität. Lächerlich.

@all: Für mich bedeutet das, DASS ICH GENAU IN DIE RICHTIGE AKTIE INVESTIERT HABE, sonst würden hier nicht so viele ihre doofe Meinung in Dauerschleife wiederholen.

Musste ich einfach mal loswerden!
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Überaus erfreuliche Nachricht gestern, da man nun davon ausgehen kann, dass das H2/18 3,5 bis 4 Mio Euro Umsatz in der EU liefern könnte. Sehr stark!
...nächstes Jahr könnten man damit schon um die 10 Mio Euro Umsatz aus der EU rechnen.

Rechnung:
In Q3 17 hat man etwas über einer Million Euro Umsatz gemacht. Da die D-PDT auch im Sept. noch fkt., gehe ich davon aus, dass das Wachstum im kompletten Q3 anhält. Somit wären wäre man etwa bei 1,7 Mio Umsatz in Q3 18.
In Q4 17 hatte man in der EU etwa 1,5 Mio Umsatz, wobei das Wachstum derzeit ohne Daylight etwa bei 30 % liegen dürfte. Daher gehe ich in etwa von 2 Mio Euro Umsatz in Q4 aus.

Wenn man nun das Wachstum hält und ich gehe stark davon aus, da man erst im ersten Jahr des Vertriebes D-PDT, BCC und UK war, dann sollten nächstes Jahr etwa 10 Mio Euro Umsatz drin sein.

Was stehen demgegenüber für Kosten, um den DB1 abzuschätzen?
- 12 % Umsatzkosten: 1,2 Mio Euro
- Etwa 25 Vertriebsmitarbeiter in EU mit Gesamtkosten von 150 K Euro: 3,75 Mio Euro
- 1 Mio sonstige unmittelbar zurechenbare Kosten
--> Bleiben etwa 4 Mio Euro übrig.

Schade, dass der Markt die gestrige Meldung nicht ein wenig mehr feiert.

Zur USA und der Stagnation der DUSA-Umsätze, bzw. Rückgang der verkauften Einheiten. FAKTEN (!!!) und weitere Feiergründe:

1) DUSA hat (hatte) versucht mit Mustern Bio das Leben schwer zu machen. (siehe US-Klage od. cafepharma) Ich glaube in den USA gibt 15 % Selbstzahler. Als DUSA hätte ich genau in der Höhe Muster rausgegeben.

2) Bio hat sich einen Teil des Umsatzes geholt.

3) DUSA hat viele gute Vertriebsmitarbeiter verloren.

4) Ihr Preismodell hat bei den kleinen Ärzten zu einer Politik der verbrannten Erde geführt. —> Umsatzrückgang in diesem Bereich.

5) Wichtigster Grund: Preisspiele mit Foundation Care, damit die US-Ärzte über ein illegales Preissystem profitieren konnten. DUSA verkaufte dafür im großen Stile Pakete an FC. (Ich rate dazu einfach mal den ASP über die versch. Quartale in eine Tabelle einzutragen und dann zu überlegen, wie ich a) aus DUSA-Sicht den Arzt zu einem max. Proftit verhelfen kann sowie b) Biofrontera max. schaden kann, v.a. in Hinblick auf den J-Code und dabei ins Kalkül zu ziehen, dass GJ für Sun im März endet)

Zu 5) DUSA/Sun stecken meiner Meinung nach bis zum Hals in der Sch*** und der Umsatzrückgang ist für mich ein überaus positives Zeichen:
- FC Seite ist in aktiv —> Warum bloß???
- Keine übliche Preiserhöhung, viertes Quartal in Folge ohne Preiserhöhung —> Warum bloß??
- Untersuchungen des Department of Justice gegen SUN /DUSA. Aus dem SUN GB:
“On September 26, 2017, the company received a civil Investigation demand from the United States Department of Justice relating to the promotion of Levulan Kerasticks.” Das Justizministerium ist also in Bezug auf Levulan bereits aktiv geworden bevor Biofrontera Klage erhoben hat…
Das wurde glaube ich hier noch gar nicht im Forum angesprochen, ist aber für mich ne Knallermeldung!!


Ab jetzt wieder Spekulation: Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Vorteil von DUSA, nämlich ihr Verkaufssystem, Geschichte ist. Ein Teil der Kunden wird sich Bio zeitnah krallen. Dafür sollte man wissen, dass DUSA probiert hat große Mengen mit entsprechenden Rabatten an die Ärzte zu vertreiben, um auch hier Bio das Leben schwer zu machen. Ich denke wenn deren Läger leer sind, dann wird ein Teil zu Bio wechseln.

In jedem Fall hat DUSA mittlerweile eine deutlich schwächere Position als noch vor 18 Monaten.

Noch entscheidender wird allerdings zu beobachten sein, wie sich die neuen CPT-Codes zu Gunsten der PDT/Ameluz und zu Ungunsten der Vereisung auswirken. Aber auch hier bin ich äußerst positiv gestimmt, sonst geht ja „Owehhs seine 40 Euro Spekulation“ ja gar nicht auf. ;)

Oder wie hat es neulich eine netter Herr aus dem Nachbarforum formuliert: "Die werden bald in Liquidität ersaufen."

In diesem Sinne!
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Anbei meine Umsatzschätzung für 18 und 19. Ich war wohl gestern bei einer Überschlagsrechnung ein wenig übermütig ;)

Ich habe versucht meinen Optimismus zu bremsen. Auf der Oberseite könnte allerdings die Anzahl der verkauften Tuben pro Arzt in den USA für eine dicke Überraschung sorgen, da hier immer noch ein krasses Missverhältniss zum Durschnitt herrscht. Auch sollte man bedenken, dass ich bei diesem Zahlenwerk von etwas mehr als einem Prozent AK.Marktanteil in den USA ausgehe - beim besten Produkt am Markt mit der besten Vergütung für den Arzt auch nicht gerade größenwahnsinnig.

LG

Mark


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Aufgrund einer größeren Herz-OP werde ich ab nächste Woche
voraussichtlich für ein paar Wochen hier nicht mehr zugegen sein.

Also nicht denken, dass ich verkauft habe.
Ich bin seit Dezember all-in und wünsche
mir eine gute Genessungshilfe durch
weiter steigende Kurse und gute
Unternehmenszahlen.

In diesem Sinne: Glück auf
Paluru
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.965.444 von Spondon am 26.02.19 12:23:26Ganz im Gegenteil ;)

Biofrontera geht nun seinen Gang. Da besteht für mich überhaupt kein Zweifel. Für Herrn Dünwald anscheinend auch nicht, sonst würde er nicht regelmäßig kaufen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich der Forums-Pusher bin:

Best-In-Class Produkt + lukrativste Vergütung für den US-Arzt + Voll aufgebautes prämiertes eigenes US-Vertriebsteam + multimilliarden Markt + keine Abrechnungsprobleme mehr = Überragende Ausgangsposition für die kommenden Monate bzw. Jahre

Der Gegener lautet Vereisung. Ich habe fleißig alle Blinkwinkel recherchiert/genetzwerkt und einfach keine handfesten Argumente gefunden, warum es keine Wachablösung hin zur PDT geben sollte.
Daher: Kann jemand von euch mit Quellen belegen, warum das nicht möglich sein sollte?

Gleichwohl war ich von den Q4-Zahlen ernüchtert. Ich hatte fest mit einem Umsatz von 22+X gerechnet. Umso mehr bin ich nun auf die Q1 Zahlen gespannt. Dürften wohl irgendwo zwischen 7,5 bis 9 Mio ausfallen. Wenn die Sonne weiter so fleißig scheint, wäre ein Schnaps mehr auch willkommen ;)
Nur zu Erinerung: Vor gerademal 36 Monaten lag der Umsatz im ertsen Quartal bei 1 Mio Euro. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch viele andere Biotechs analysiert. Ich bin ganz zufrieden mit der Entscheidung pro Biofrontera.

Gespannt bin auch auf die Prognose der Kosten im April. Daran wird man ablesen können wie lukrativ das Geschäftsmodell Ameluz + PDT ist.

Dass das mit der Kooperation so lange dauert und Herr Hamada von Maruho nicht mehr tätig ist, ist für mich ein gutes Zeichen. Ich würde es begrüßen, wenn Bio das alleine durchzieht. Hier schlummert super viel Potential. Wie ich bereits vorgerechnet hatte, würde ich die Kosten hierfür auf etwa 20 Mio € p.a. schätzen. Wenn mich nicht alles täuscht, könnte Bio so ein Projekt bereits nächstes Jahr aus eigener Kraft, also dem Umsatzwachstum stemmen. Man könnte ja bereits dieses Jahr auf Sparflamme anfangen. Bin schon gespannt wann hier etwas kommt und wie der Markt das dann bewerten wird.

Ich bin momentan viel beschäftigt... Haltet die Ohren steif! ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.047.354 von borsalin am 07.03.19 23:21:48Wenn ich mal 4 Szenarien skizzieren darf:

Worst Case:
2019: 50 % Umsatzwachstum
2020: 40 % Umsatzwachstum
2021: 30 % Umsatzwachstum

Borsalin Case:
2019: 80 % Umsatzwachstum
2020: 65 % Umsatzwachstum
2021: 50 % Umsatzwachstum

Best Case:
2019: 100 % Umsatzwachstum
2020: 85 % Umsatzwachstum
2021: 70 % Umsatzwachstum

Owehh Case:
2019: 100 % Umsatzwachstum
2020: 100 % Umsatzwachstum
2021: 100 % Umsatzwachstum

Wenn ich nun die einzelnen Fälle mit den Zahlen aus meinem vorherigen Post füttere und ein KGV von 20 sowie 45 Mio Aktien ansetze, kommt jeweils für das Jahr 2021 folgendes raus:

Worst Case:
Umsatz. 57,3 Mio €
US-Markanteil AK: 1,7 %
Gewinn: 10,7 Mio €
MK: 214 Mio / 4,75 € pro Aktie

Borsalin Case:
Umsatz. 93,5 Mio €
US-Markanteil AK: knapp 3 %
Gewinn: 41,5 Mio €
MK: 830 Mio / 18,44 € pro Aktie

Best Case:
Umsatz. 128 Mio €
US-Markanteil AK: knapp 4 %
Gewinn: 70,8 Mio €
MK: 1416 Mio / 31,46 € pro Aktie

Owehh Case:
Umsatz. 168 Mio €
US-Markanteil AK: gute 5 %
Gewinn: 104,8 Mio €
MK: 2096 Mio / 46,57 € pro Aktie


Mir ist völlig klar, dass das eine Überschlagsrechnung ist und der Teufel im Detail steckt. Gerade bei den Best-Case Szenarien dürften wohl die Kosten höher liegen. Es geht mir nur um die Stoßrichtung und die lautet: Bio fängt gerade an richtig Spaß zu machen, da bei fortgesetzten Wachstumskurs jeder zusätzlich verdiente Euro eine irrsinnig hohe Marge abwirft.

Der Pudels Kern ist für mich derzeit, ob irgendetwas dagegen spricht der Vereisung in den USA ein paar Prozent abzusaugen. Darum geht es derzeit bei unserem invest mit Prio 1. Alles andere ist Diskussion zweiter und dritter Ordnung. Auch wenn es nervt: Hat hier jemand etwas systemimmentes gefunden, dass da dagegen spricht? Ich hab mir die Nächte um die Ohren geschlagen, um etwas zu finden und hab alle mir zur Vefügung stehenden Quellen angezapft um irgendwas rauszufinden - ganz ohne rosarote Bio-Brille. Als Besipiel was ich meine, möchte ich die EU anführen, wo eben der Arzt für die eigentliche PDT-Behandlung nicht bezahlt wird und daher ein Flop vorbestimmt war, was sich nun mit der Daylight geändert hat.
Für mich ist der Status Quo in den USA: Produkt mit der besten Wirksamkeit trifft auf die höchste Vergütung für den Arzt.

Was ich mich frage und daher hab ich auch so fleißig recherchiert: Warum sind Bio in den letzten Monaten/Jahren reihenweise die Profiinvestoren davon gelaufen und warum um alles in der Welt bekommt man die oben skizzierten Szenarien nicht an neue Investoren verkauft?! Ich hab mich jahrelang gefragt, ob die besser recherchiert haben als ich und bisher lautet die Antwort schlicht nein. Sind die alle so doof?
Auch wenn das bei dem ein oder anderen Forumsteilnehmer sofort Reflexe auslöst. Hier muss sich dringend etwas ändern und zwar für und im Sinne Biofronteras. Rückblickend auf die letzten Jahre ist der Track Record auf dieser Seite vernichtend. Anders kann man es leider nicht ausdrücken.
Noch dazu schlummert noch derart viel Potential unter der Oberfläche was durch die obige Rechnung nicht im geringesten abgedeckt ist. BCC, Schönheitsmarkt, Wachstumsschub durch Daylight, Indikationserweiterungen wie Akne, Weiterentwicklung Nanoemulsion (Edelgenrika für Milliardenmärtken) - das sind alles in den letzten Jahren geschaffene Werte. Warum interessiert sich scheinbar niemand dafür??

Was bedeutet das eigentlich für die Q1-Zahlen:
Ohne Maruho hat man in Q1 18 einen Umsatz von 4,6 Mio gemacht. Dem Borsalin-Szenario folgend sollte nun ein Umsatz 8,2 Mio rausspringen, auch wenn die Quartale natürlich noch Schwankungen unterliegen. Ich bin schon sehr gespannt!

Was mir auch noch durch den Kopf geht: Ich hatte Ende 2015 in dem Leberabverkauf für einen gewissen Betrag Aktien zu 1,601 gekauft. Wenn nun das Borsalin Szenario eintrifft, dürften wir Ende 2021 bei etwa 18 € stehen. Ich hätte mein eingestztes Kapital mehr als verzehnfacht und das in 6 Jahren. Wenn man das dreimal hinterinander schafft, dann macht man aus 1000 € eben 1 Mio. € in 18 Jahren (ohne Steuern natürlich).
Und genau deswegen verkaufe ich meine Bio Aktien auch nicht unter 20 €! ;)

In diesem Sinne und liebe Grüße
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!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: bitte das Threadthema beachten, bleiben Sie bitte sachlich
Man muss schon sagen, dass nach "Bereinigung" des Forums die Grundstimmung ordentlich verändert hat....der Shareholder ähhh....Moderator hat also genau das erreicht, was er wollte.....

Hier wird immer verklärt, was Balaton hier anfangs wollte: massive Erhöhung von AR-Vergütungen, als BF noch keine Liquidität hatte, einige mehr als fachlich zweifelhafte Kandidaten für den AR und letztendlich das Sagen bei Biofrontera.....und es gibt übrigens keinen Nachweis, ob sie dann immer noch im Sinne der Kleinaktionäre gehandelt hätten....wenn sie an das Sagen bekommen hätten und die Mitarbeiter (Forscher/Registrierer) inkl. einzelner Vorstände gegangen wären, wüsste ich nicht, wie es heute speziell auf dem US-Markt stehen würde.....

Also Leute, mag sein, dass der Moderator hier die Historie ebenfalls plattgemacht hat, aber wenn ihr immer noch den Heiligenschein um Zours und Balaton legen wollt, dann schaut Euch mal die Vergangenheit dieses Blogs an.......

Das soll nicht heißen, dass sich die Rolle von Balaton mittlerweile gewandelt hat, trotzdem waren ihre ursprünglichen Ziele komplett anders und wie sie mit wenig sie von z.B. Kleinaktionärsinteressen halten, kann man bei den zahllosen börsennotierten Beteiligungen sehen....und natürlich bei dem Verein Balaton selbst.....ich sage nur "Reverse Split" bei den Aktien...die Begründung dazu sollte sich jeder auch noch einmal durchlesen.

Gruß, Smine
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.888.819 von Recol am 25.06.19 18:41:56ich fasse zusammen.

auf keine einzige meiner fragen geantwortet.

keine ahnung haben - aber ganz viel meinung

bist du mit spondon verwandt? schon ganz komisch, der eine geht der andere kommt...

keine einzige konkrete antwort auf simple fragen.

typisches balaton muster. da frage ich auch nach deren strategie - keine antwort... kommt dass denn niemandem komisch vor?

der größte schreihals (balaton) der immer nach transparenz schreit - zeigt kein bisschen transparenz - nein zeigt gar nix.

leute lasst euch nicht blenden. die kurse von 8 euro werden bald passe sein, aber bestimmt nicht mit balaton am ruder, denn die haben KEINE strategie. ich sage euch, mit denen wird niemand zusammenarbeiten wollen bei biofrontera. die klügsten werden schleunigst die biege machen... und dann ? dann ist nix mit cutanea, nix mit weiterer forschung, nix mit weiteren indikationen, nix mit weiteren märkten, nix mit weiteren umsätzen.

wer das will darf gerne balaton unterstützen oder seine stimmrechte verfallen lassen.

wer kurse im zweistelligen bereich haben will, der stimmt für die AG und das jetzige gesamte team. dann wird es auch was mit zweistelligen kursen in ein paar jahren.

nicht balaton haben wir die entwicklung der firma zu verdanken, sondern dr. lübbert und seinem ganzen team. das sind die FAKTEN.

balaton spielt eindeutig besser am kapitalmarkt, wie es sich nun mal für einen hai gehört, aber wie gesagt wer langfristig erfolg haben will - der stimmt für die gesellschaft

ich wette drauf dass balaton versuchen wird den laden zu übernehmen, was meint ihr warum die ihre ganzen beteiligungen aktuell ausquetschen un den letzten penny da raus holen.


jeder sollte sich gedanken machen wie es mit der firma weitergehen soll.
Biofrontera | 7,350 €
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mein Resume der HV 2019
Hallo zusammen,

anbei mein Resume der HV 2019..


Start:

Da Herr Granzer wegen Krankheit abwesend war, hat Herr Eyring die Versammlung geleitet. Er hat es wunderbar gemacht! Der Ton war streng aber konform. Es gab direkt Verwarnungen für Querulanten die meinten, dass gewissen Spielregeln für sie nicht gelten würden. Ansonsten kam jeder dran der Fragen/Anmerkungen hatte.

Der erste Part war eigentlich ein Non-Event, es wurde die Strategie der Biofrontera AG vorgestellt. Was bisher Erreicht wurde, wo man noch hin will.
Es kamen Zahlen (Schaffer und Dünnwald).

Dann kamen die Stellungnahmen von Biofrontera und Maruho zu den Erwerbsangeboten der DB & Co. bzw. wurden Beispiele gebracht was die DB & Co. so in ihrer Jüngsten Vergangenheit gemacht haben (Übernahmen, was mit den Kleinaktionären passiert ist usw.)

anbei nochmal die Punkte die ich mir zu dem Zeitpunkt notiert habe

Zours/Balaton reiten auf dem Punkt CG (Corporate Governance)

konter von Dr. Lübbert:

- bei Balaton gibt es keine seit 2014
- Balaton lehnt die CG für sich ab und hat diese nicht unterzeichent, es wurde ein schreiben präsentiert wo auch herr zours als unterzeichner dargestellt ist - sprich zours ist gegen eine CG

Kooperation mit Maruho

-Balaton lehnt eine Prüfung durch ein Schiedsgerich ab (Das Landgericht Köln hat Balaton schon mehrmals aufgefordert es anzunehmen)

Balaton lehnt immer noch das Friedensangebot von Biofrontera ab

keine Strategie von Balaton wie es mit der Biofrontera weiter gehen soll (nach ihrer oder unter ihrer Kontrolle)


Für die beiden Statements von Biofrontera und Maruho gab es einen enormen Beifall aus dem Publikum, ich denke die Leute die vor Ort waren bzw. den Leute die vor Ort waren wurden nochmal die Realität vor Augen geführt was Balaton da bisher getrieben hat und womöglich noch weiter treibt. Zu ALLEN Vorwürfen Seitens Balaton gab es eine für mich und scheinbar auch viele weitere Aktionäre einleuchtende Erklärungen seitens des Vorstanden!
Aber wer natürlich eher einem aktivistischem Aktionär der vor nichts zurückschreckt eher glauben schenkt als dem Vorstand, naja der sollte sich mal selbst hinterfragen ob er wirklich sein Geld in die richtige Firma investiert hat.

Man hat klar dargelegt, dass Biofrontera stark wächst und noch weiteres enormes Potential hat, das man zusammen mit dem Partner Maruho erreichen will.

Wer hier immer noch von einer "billig Übernahme" durch Maruho träumt, dem halte ich entgegen das ein reiner Populist und Schwätzer ist.

Die Zieel von Maruho sind schwarz auf weiß für alle einsehbar.

Von Balaton jedoch NICHTS

Das was dann Balaton und Co vorgetragen haben, war eher langweilig und 1 zu 1 kopiert aus 2018. Es gab absolut nix neues, außer dass sie ja mittlerweile 30% am unternehmen halten -> jo Glückwunsch, schön den Preis sich selbst hoch getrieben und alle damit kirre gemacht.

Diese sogenannten Freien / Privaten / Kleinaktionäre die sich da so vorgestellt haben, hingen genau mit der Zours / Balaton Clique zusammen... aber Palu hat ja schon den ein oder anderen Namen recherchiert, man konnte sehen wie unabhängig diese Sprecher waren.

Aber der Brüller war dann wirklich der oder die SDK Vertreter... es tut mir leid aber da würde ich meine Stimmrechte eher meiner Katze anvertrauen als diesen Leuten.

Da wird doch tatsächlich das Fass aufgemacht, dass den Kleinanlegern nicht mal das Parkhaus erstattet wird.... Der nächste kommt dann mit dem privaten Hubschrauber an, der nächte mit der eigenen Yacht... wo kommen wir da hin ?
Selbiger SDK Vertreter labert da was, von Firma macht seit Jahren minus und wird es wahrscheinlich noch Jahre lang so weiter machen...
Kein Wort dazu, dass der Kurs seit dem Tief bei 1,90€ mittlerweile bei über 7€ steht, jeder darf sich die Gewinnspanne selber ausrechnen, auch die die nicht bei 2€ gekauft haben sind dennoch alle im Plus!

Naja so ging diese geplänkel in DAUERSCHLEIFE über Stunden.

Mann muss Balaton zugute halten, dass sie sich dieses Jahr deutlich besser im Zaum gehalten haben als letztes Jahr.

Meine Spukulation geht dahin, dass die Klage in den USA deutlich druck macht - und man sich natürlich auch dem Free Float als der Gute präsentieren wollte - Stichwort: Honig um den Mund schmieren.... das eine sagen das andere tun... usw.

Halten wir fest bis dato hat Balaton immer noch nichts zu Ihrer Strategie preis gegeben... worauf/woran soll sich also der Free Float orientieren ob Balaton besser wäre oder nicht ?

Das Ergebnis der Abstimmungen sprich Bände !!!

das waren Fette Klatscher für die Balaton und Co.

Mein persönliches Wort da hier im Forum alle so auf Herrn Schaffer schimpfen... er hatte quasi nur die Balaton & Co + noch ein paar sympathisanten gegen sich aber scheinbar hat der Großteil des Free Floats nichts gegen ihn. Sollte man mal vllt zur Kenntnis nehmen.

Meine eigene Interpretation....

die 25% die ihre Stimmen nicht abgegeben haben (auf der HV waren insgesamt 75% aller Stimmrechte vertreten) rechne ich persönlich zwar nicht aktiv zum Biofrontera und Maruho Lager...aber passiv.
Erklärung meinerseits in kurz : Schweigen ist Zustimmung

Und da scheinbar diese 25% nicht gegen Biofrontera gestimmt haben und auch nicht für die Punkte der Balaton, ist denen schlicht egal was da passiert oder sie sind mit der aktuellen Situation zufrieden und wollen nichts ändern!

Ich finde das sollte auch noch Gehör finden...

Das ist weder meine Meinung noch habe ich es mir ausgedacht, bevor mir etwas vorgeworfen wird.

Zur späten Stunde kamen noch Kleinaktionäre in unsere Ecke (Radiesel, Force8, Moneycant..) und haben mich ungläubig gefragt was mit Mark (Owehh) los sei?
Warum Mark direkt bei Zours sitzt (direkt hinter Zours, den ganzen Abend) und warum sie sich so oft ausgetauscht haben.
Des weiteren wurde auch gefragt warum Mark auf einmal so extrem kritisch geworden ist dass es quasi dem Balaton speech ähneln würde (und das sind nicht meine Worte sondern ich gebe sie nur wieder wie es gesagt wurde).
Auch hat der ein oder andere Mark beim abstimmen beobachtet udn gefragt ob er irgendwie gemeinsame Sache mit Zours machen würde....

Ich konnte jedoch keien einzige Frage beantworten, da ich nicht Mark bin und auch nicht weiß was er besprochen hat und wie er abgestimmt hat.

Ich persönlich habe Mark nichts vorzuwerfen, obwohl wir dieses Jahr auf der HV eigentlich kaum Kontakt hatten... fand ich sehr schade.

Vllt mag mag Mark diesen Leuten ja selber hier im Forum mit einem eigenen Beitrag antworten...

anbei unten nochmal die für mich wichtigsten Punkte dieser HV quasi die Highlights.

Zitat von Paluru: Tatsächlich....

Hier die Ablehnung der Corporate Governance der Deutschen Balaton AG
unterschrieben von Zours als Aufsichtsratsvorsitzender.

Seite 2.....und Unterschrift zum Schluss

http://www.deutsche-balaton.de/wp-content/uploads/2015/07/be…
Biofrontera | 7,370 €
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Um hier eines klar zu stellen:

Ich vertrete auschließlich mich selber!

Einfach eine krasse Unverschämtheit von Dir!

Soll mich etwa wegsetzen, wenn Herr Zours sich vor mir setzt?! Ich saß voher da und Herr Zours kam nach Beginn der Hauptversammlung. Rechts neben mir saßen Bio Mitarbeiter - sind das jetzt auch Balatonies, weil die in der Nähe von Zours sitzen?

Davon abgesehen: Herr Zours ist ein sehr intelligenter Mensch mit einem sensationellen kaufmännischen und aktienrechtlichen Wissensstand, mit dem es Spaß macht sich unterhalten - ganz einfach.

Und wenn es dem Vorstand eben immer noch peinlich genug ist, die "Vorteile des NASDAQ-Listings" nach dem Verlauf der letzten Monate zu zeigen und ich eine spitze Bemerkungen dazu verliere, Herr Zours sich umdreht und sich auch darüber amüsiert - SO WHAT?!
Biofrontera | 7,360 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.507.109 von greenhorn1929 am 28.08.15 08:22:37Den Termin kann ich bestätigen - wurde von Prof. Lübbert heute auf der HV genau so mitgeteilt.

Ich selbst musste die HV wegen eines Geschäftsrmins vorzeitig verlassen.
Habe die Fragerunde noch mitbekommen, die Antworten leider nicht mehr.
War bis dahin aber eine ganz nette Veranstaltung.

Hier schonmal ein paar Stichworte - die Antworten zur Fragerunde wird sicherlich Oweeh nachliefern:

Allgemeines:
Eine unabhängige Vergleichsstudie aus Schottland belegt die Überlegenheit von Ameluz soeohl gegenüber Wettbewerbern als auch anderen Heilmethoden.
Patentschutz Ameluz bis 2027.

Europa:
Ergebnisse Vergleichsstudie BCC werden erwartet für Ende 2015/Abfang 2016.
Zulassung in der Schweiz und in Israel erwartet für Ende 2015.

USA:
Zulassungsanstrag AK wurde gestellt
Zwei Monate nach Einreichung -> 08.09.2015! - acceptance to Filing
Sechs Monate nach Einreichung - mid term review
Zwölf Monate nach Einreichung - final review -> Mitte 2016

Sollte die US-Zulassung erteilt werden, wird auch dort die Indukationserweiterung auf BCC angestrebt.
Hierzu wird eine weitere Phase III-Studie nötig werden.
Die Studie könnte Mitte 2016 starten, die Zulassung wäre dann Ende 2017/Mitte 2018 möglich.

Das US-Konkurrenzprodukt in der PDT-Behandlung der AK hat keine Zulassung in der Indikation BCC.
BCC kann mit Levulan wg. der zu geringen Eindringtiefe des verwendeten Blauen Lichtes nicht behandelt werden.
In der PDT wäre Ameluz in den USA damit konkurrenzlos.
Erwartetes Umsatzvolumen Levulans in den USA in 2016: § 160 Mio.

Der US-Vertrieb wird höchstwahrscheinlich in Eigenregie erfolgen.
Die Entscheidung erfolgt in Q4/2015 bzw. Q1/2016.
Prof. Lübbert bestätigt, dass bereits Gespräche geführt wurden.
Er signalisiert, dass die potentiellen Investoren zu einem Eigenvertrieb raten/drängen.

Das ist das, was mir auf die Schnelle eingefallen ist - muss wieder zum Kunden.
Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich noch ein paar Sachen ergänzen.

Ich denke aber, andere werden sicherlich ausführlich berichten.
Bin sehr auf die Ergebniss der Fragerunde gespannt, die ich leider nicht miterleben konnte.

Das war´s für´s Erste.



Belixos:
Umsatzerwartung zwischen EUR 100.000 und 200.000 - arbeitet kostendeckend.
13 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Hallo!

Da habt ihr was verpasst! Es war wirklich krass!

Balaton ist mit seinem Gegenantrag gescheitert. Es wurde für die Verwaltung gestimmt.

Abstimmung der TOP teilweise grottenschlecht.
Entlastung Vorstand: 99 %
Entlasung AR: 85,7 %
Baumann: Nur! 66,5 %
Borer: Nur! 61,3 %
Granzer: 99,2 %
Plaggemars: 90,3 %
Reeth: 89 %
Weber: 64 % (dies verwundert mich ein wenig)
TOP 5: 87 %
TOP 6+7: etwa 62 % --> ABGELEHNT!! Was das genau bedeutet?? Ich glaube: KE ohne BZR nicht mehr möglich. Speziell Herr Zours hatte sich im Sinne der Kleinaktionäe dafür stark gemacht. Weitere Auswirkungen sind mir noch unklar.

Es wurden ab nachmittag von einem (professionellen??) Aktionär juristische Spielchen getrieben. (Gesaltung HV, seine Redezeit, Anträge, etc.) Notar und Baumann kamen extrem ins Schwitzen... Der Typ war heftig, lustig, gerissen, mit allen Wassern gewaschen!

Ich werde hier noch den lagen Bericht einstellen. Die 4-stündige Autofahrt nach Hause hat nicht gereicht, um die Geschehnisse des heutigen Tages zu verarbeiten. Evtl wird es erst am WE den Bericht geben. Bin nun sehr eingespannt.

Dünwald macht sehr guten Eindruck. Er wird Bio endlich dort hin bringen, wo sie hin gehört.

LG und gute Nacht
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.640.839 von greenhorn1929 am 07.01.18 11:14:44@Greenhorn: Gut, dass Du es ansprichst, sonst hätte ich es vergessen, ich musste gestern weg.
"es" = Schmerzen und Zeitaufwand
Ausgehend von dem gestern geposteten US-Derm-Journal (Achtung da sind gleich 2 super interessante Artikel drin!!https://issuu.com/pulsemarketing/docs/skinmed_v15i2) hab ich mir die Quellenangaben zur Brust genommen. Wenn ich mich recht erinnere, bin ich darauf über einen Artikel zu BCC gestoßen, in dem stand, dass eigentlich 2 PDTs medizinisch sehr sinnvoll wären - die meisten Patienten aber aufgrund der Schmerzen nicht bereit seien, dies dann auch zu machen. So und jetzt kommts: Es gibt anscheinend schon eine Reihe von Dermatologen, die im Grunde schon so eine Art Daylight-Behandlung in den USA durchführen. Wenn ich mich recht erinnere, läuft das so ab, dass der Patient Ameluz aufgetragen bekommt und dann erstmal aus der Praxis geschickt wird. Nach einer gewissen Zeit kommt er wieder in die Praxis und bekommt einmal ganz kurz die volle Dröhnung Rotlicht ab. Es wurden viele Vorteile genannt: Geringerer Zeitaufwand für den Arzt, die Patienten "lungern" nicht in der Praxis rum, weniger Schmerzen während und nach der Behandlung und v.a. gleiches Ergebnis, da argumentiert wurde, dass die Sonne die meiste Arbeit schon gemacht hat und für die tiefen AKs nur kurz und intensiv rotes Licht, dass tiefer in die Haut eindringt, völlig ausreicht.
Ich werd den Artikel nochmal rauskramen, aber eigenltich ist das ne Frage für die nächste Telko/HV. Es wäre ja der Hammer, wenn die Ärzte in den USA eine Quasi-Daylight Therapie durchführen - ganz ohne Studie. Die Vorteile sowohl für die Ärzte als auch die Patienten sind enorm.

Mit dem Argument "PDT wird sicher nicht alle anderen Methoden verdrängen" hast Du Recht. Bedenke aber, dass PDT mit Ameluz die mit Abstand effektivste Behandlungsmethode in den USA darstellt und nun auch noch die Codes seitens der Behörden derart gestaltet worden sind, dass Ameluz im besonderem Maße davon profitiert. Holt man sich einen Marktanteil von 10 % bei AK in den USA, wird sich der Kurs mal locker verzehnfachen. Hinzu kommt, dass der sich einzige Konkurrent in der PDT gerade in seine Einzelteile zerlegt.

@Biene: Ja das stimmt. Die 20 Euro hatte ich genannt, als wir bei 2 Euro standen. Ich finde allerdings, dass sich die Lage seit dem substantiell geändert hat. 20 Euro je Aktie würden bedeuten, dass Ameluz in den USA bis 2021 nicht über 3 % Marktanteil in der AK kommt. Das halte ich für abwegig. Realisitischer finde ich 10 % bis 2021 (etwa 250 Mio Umsatz), dazu noch etwa 100k BCC Bheandlungen (etwa 25 Mio Umsatz) und 100k Off-Label Behahandlungen (Akne, Hautverjüngung, etc). Aus Europa werden nicht mehr als 20 Mio Umsatz kommen. Mit einem Risikoabschlag von 50 % für dieses Szenario und einer Abzinsung mit 10 %, komm ich so auf einen "fairen" Wert von etwa 40 Euro je Aktie, bei 40 Mio Aktien. (Kann jeder aber gerne für sich anders beurteilen...!) Mein neues Motto lautet damit keine Aktie für unter 30 Euro aus der Hand!

Vor dem Hintergund kann ich umso weniger vestehen, wie dämlich da letzte Woche die Aktien verkauft worden sind. Vor Weihnachten gab es wenigstens noch gute Gründe: Anleihen, Boni, Umschichtungen, steuerliche Gründe... Aber jetzt?!

Der Übernahmetanz könnte begonnen haben. Warum der Übernehmer aber nicht sofort zuschlägt ist mir ein Rätsel. Evtl. wird nocht Zeit benötigt...

@Borsalin: Danke für die Info! Da sieht man, was wir eigentlich Wert sein dürften...

Nur meine Meinung!
Keine Geschenke
Googlet einfach mal "entwicklungskosten medikamente". Dann werdet ihr feststellen, dass man unter 1 Mrd. Kosten nicht weg kommt. (Statista gibt sogar 5,8 Mrd. Dollar pro Medikament an). Die hohen Kosten liegen v.a. an den vielen Irrwegen die ein Konzern bestreitet. (Bemerkung: Bei Biofrontera darf man nicht die gleichen Maßstäbe ansetzten - Meine Einschätzung: Durchschnittlich 0,5 Mrd)

Dabei muss man feststellen, dass man dann "nur" ein verkaufbares Medikament in der Hand hat. Leidvoll mussten wir feststellen, dass man zusätzlich noch andere Aspekte berückstichtigen muss: Erzielbarer Preis und Häufigkeit der Krankheit, Akzeptanz im Markt, Erstattung der Krankenkassen, Konkurrenzprodukte und -verhalten. Meine Einschätzung (nach Recherchen) ist, dass max. etwa jede zweite kleine Pharma- oder Biotechfirma jemals an den Punkt kommt an dem sie mit ihrem zugelassenen Produkt auch Geld verdienen bzw. für einen hohen Aufschlag übernommen wird.

Was bedeutet das? Als Investor muss ich 1 Mrd. in die Hand nehmen und viele kleine Biofronteras im Entwicklungsstadium kaufen, damit am langen Ende eine erfolgreiche Firma übrig bleibt, die mir mein eingesetztes Kapital zurückverdient. (Schaut Euch einfach mal die üblichen Verdächtigen an! Die machen 20 bis 30 Mio Gewinn und sind alle samt im Mrd.-Bereich bewertet)

Nun zur Situation bei Biofrontera: Bei Biofrontera kommt es nun auf DIE eine kleine Meldung an, wie sich der J-Code und die vorteilhaften CPT-Codes auf die Verkaufszahlen auswirken und ob man damit zeitnah Break-Even ist (Einfache Einschätzung durch Marktdurchdringungskurven!). Kommt die Meldung geht der Kurs wie eine Rakete ab.

Allerdings klafft momentan ein "GAP" von mehreren 100 Mio Euro zwischen "vor" und "nach" der Meldung. Dies kann man allein schon charttechnsich erkennen. Brechen wir über die horizontalen Widerstände aus (4,86 bis 5,30), dann ist erstmal verdammt viel Luft nach oben.

Insofern gibt es nun 3 Szenarien, unter den Annahme, dass es in den USA gut läuft:

Szenario 1:
Man gibt vor der KE eine Meldung raus - der Kurs geht durch die Decke. Ich werde wahrscheinlich nicht zeichnen. Es müssen weniger Aktien ausgegeben werden (weniger Verwässerung!) und die Amis bezahlen den fairen höheren Preis.

Szenario 2:
Man gibt während der KE eine Meldung raus - der Kurs geht durch die Decke. Ich werde natürlich zeichnen, da ich nochmal "günstig" (CRV ist dann ein ganz anderes!) Aktien kaufen kann. Die Amis schauen in die Röhre. Es bleiben nur wenige Aktien für sie übrig.

Szenario 3:
Man gibt nach der KE eine Meldung raus - der Owehh geht durch die Decke. Es wurden krasse Geschenke an Amis verteilt. Ich werden einen totalen Aufstand auf der HV bauen.

Mal im Ernst: Szenrio 3 dürften wir uns nicht bieten lassen. Wir - der Streubesitz- haben bei Zusammenschluss viel Macht und dürfen uns das nicht gefallen lassen. Sinnbildlich gesprochen könnte man dann auch gleich Geld von seinem auf irgendein US-Konto überweisen.

Meine Forderung: Gleiche Rechte und Informationen für alle!
(Dazu gehört übrigens auch, dass man die vielen guten Infos aus dem IPO-Dokument auf die eigene HP einpflegt. Man will doch schließlich, dass der Kurs steigt, oder etwa nicht?!)
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Zu den gestrigen Punkten:

1) Cafepharma Beitrag war wohl ein Blender. Keine stichhaltige Antwort auf die gestellte Frage. Ich denke, dass dies keine Grund zur Sorge sein sollte.

2) Offener Brief: Wir - als Streubesitz - sollten uns schon einmal vor Augen führen, dass wir den größten Firmenanteil besitzen. Vor diesem Hintergund würde man sich eigentlich schon wünschen, dass man von Seiten des Mangaments hofiert wird. Insebsondere dann wenn in diesem, mir nicht nachvollziehbaren, Umfang Geld benötigt wird. Wünschenswert und angebracht wäre doch eine devote Informationspolitik:
- Warum brauchen wir das Geld?
- Welche Referenzen haben wir, um zu zeigen, dass damit gewinnbringend umgegangen wird?
- Wie soll der Wert meines bisherigen Anteils bzw. meines neuen Einsatzes gesteigert werden?
- etc.
Leider ist das Gegenteil der Fall.
Darüberhinaus sollte es in der Natur der Sache liegen die Modalitäten der KE so angenehem wie möglich zu gestalten.
Was muss man nun daraus schließen, wenn wir als größter Anteilseigner derart mit Füßen getreten werden? Ich beantworte mir diese Frage in zwei Dimensionen:
1) "Wir" werden nicht gebraucht - Nachfrage nach Biofronteraaktien ist in den USA reichlich vorhanden. Höhere Nachfrage = Höherer Kurs
2) Die mangelhafte Informationspolitik soll "uns" vom zeichnen abhalten. Es stehen Abhängigkteiten im Raum.
Für mich folgt daraus, dass ich voll zeichnen werde, da zu vermuten ist, dass der Kurs diese Informationen und die des SEC-Files nur bedingt eingeprießen hat.
Daneben finde ich den Umgang mit "uns" nicht in Ordnung, fast schon respektlos. Vor allem vor dem Hintergund, dass wir Biofrontera in schwereren Zeiten die Treue gehalten haben.

Welcher Kampf bzw. welche Ziele werden da auf unserem Rücken ausgetragen? Der Brief von Herrn Zours hinterfragt doch schlicht alle Möglichkeiten, warum es soweit kommen konnte. Ich finde dies muss geklärt werden. Nach vielen Telefonaten mit Aktionären muss ich festellen, dass dies auch "unsere" Fragen und Sorgen sind. Ergänzend: Es teilen verständlicherweiße nicht alle diese Anwürfe.

Was mich maßlos ärgert ist, dass "wir" ("WO-Forum"/Streubesitz) auf der HV durch mich vorgetragene Fragen gestellt haben und diese zumindest mangelhaft beantwortet worden sind. Ich habe z.B. nach den TCO-Kosten (Beginn + 3 Jahre) des Nasdaq-Listings gefragt. Wäre mir mit den Fakten aus dem SEC-File geantwortet worden, hätte eventuell anders reagiert und agiert. Das ärgert mich maßlos. Der Experte (AR-Mitglied!!) war ja im Raum.

Für "uns" sollte insbesondere Punkt 5d) noch von Interesse sein. Ich finde den Vorschlag von Herrn Zours mehr als fair. Wenn 2 sich streiten freut sich der Streubesitz. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich viele hier im Forum mit einer anderen Leidenschaft mit Biofrontera auseinander setzen als die meisten der jetzigen AR-Mitglieder. Außerdem hätten einer oder eine von "uns" wahrscheinlich nicht dem jetzigen Vorgang zugestimmt. Zynsiche Anmerkung: Wie viele Aktienkäufe gab es die letzten 2 Jahre durch AR-Mitglieder?

Da ich schon einige Anfragen erhalten habe, möchte ich mich in aller Bescheidenheit für diesen Posten ins Spiel bringen. Eure Meinungen hierzu könnt Ihr mir auch gerne per Boarmail schicken.

Über die geforderten "kaufmännischen Fähigkeiten" und "ein gutes Verständnis des Aktienrechts" verfüge ich. Ein Adlat von Herrn Zours werde ich in keinem Fall sein. Ich möchte - so wie Ihr - mein Vermögen vermehren und ich denke es wird Zeit, dass man als "kleiner" Aktionär die Gewissheit haben darf, dass bei jedem Entscheidungsfindungsprozess unsere Bedürfnisse und unsere Gewinnmaximierung eine tragende Rolle spielen - zumindest aber überhaupt berücksichtigt werden.

Liebe Grüße
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Hallo liebe Mitaktionäre,

ich habe die neuen Informationen in meinem Modell angepasst. Danke an die Protokollanten!

In meinem Beitrag Nr. 27.727 vor einem halben Jahr ging ich von 31,8 Mio € Umsatz exkl. Maruho-Koop. aus, unter der Annahme, dass der Kundengewinn 80 Ärzte pro Monat sei. Gleichzeitig bezifferte ich die Kosten auf 40 Mio. Durch die seit gestern neuen Informationen müssen diese Annahmen adjustiert werden.

1) Umsätze:

Die Umsätze werden geprägt sein durch die Kundengewinnung in den USA und ob man es schafft die Anzahl der verkauften Tuben pro Kunde (= auch Praxen mit mehreren Dermatologen!) auf den Mittelwert von etwa 70 Tuben zu erhöhen. Da mir bei Letzterem die Infos fehlen, gehe ich von den momentan vorhandenen Informationen aus. Bei Ersterem wissen wir seit gestern, dass Ende April 750 Kunden gewonnen werden konnten. Verknüpft mit der Meldung von Mitte Okt. (425 überzeugte Kunden) bedeutet dies, dass man pro Monat 50 Kunden gewinnen konnte. Da sich der Vertrieb immer noch im Aufbau befindet und somit mehr Vertriebler im Laufe von 2018 unterwegs sein werden, gehe ich davon aus, dass man das Kundenwachstum bis Ende des Jahres halten wird.

Die Anzahl der Tuben für die jeweiligen Monate habe ich aus einem Mix aus zugänglichen Daten zwischen DUSA und Bio angesetzt. Weiterhin habe ich 230 Euro pro Tube angesetzt.

In der EU gehe ich für 2018 bei der Standard-AK von gleichen Umsätzen wie 2017 aus (V.a. wg. Kanibalisierung des Wachstums durch Daylight). Daylight veranschlage ich mit 1 Mio. Umsatz (Schätzung 25k Behandlungen, Marktanteil Ameluz 20 %). BCC scheint nicht so richtig zu ziehen, womit ich die Umsätze auf 0,3 Mio reduziere. Belixos reduziere ich ebenso auf 0,3 Mio. Keine Einnahmen aus Maruho Kooperation. Israel-Einnahmen sind offenbar zu vernachlässigen und CH hab ich nun in EU gepackt.



2) Kosten
Laut GB werden die Kosten (Vertrieb, Verwaltung, F&E, Zinsen) im besten Fall 32 Mio betragen. Diesen „besten Fall“ setzte ich an, da sich Bio in der Regel am unteren Rand des geplanten Kostenrahmen bewegt (siehe Screenshot). Zusätzlich kommen Umsatzkosten in Höhe von 2,7 Mio Euro (12 % der Umsätze) hinzu. Daraus resultieren 34,7 Mio Gesamtkosten und damit 5 Mio weniger als bei meiner Schätzung von vor einem halben Jahr.



3) Geschätztes Ergebnis
Im Ergebnis gehe ich von einem Verlust von 12,1 Mio aus und damit 6 Mio mehr Verlust als von mir im Nov. 17 geschätzt. (Ohne Maruho-Kooperations-Einnahmen und ohne das Wissen, dass man 2 Mio für ein NASDAQ-Listing raushaut!!!)

Anmerkunegen:
- Es klafft eine große Lücke zw. dem Marktanteil unter Dermatologen (etwa 5% --> eig. ein Grund zum Feiern) und den Behandlungen (0,5 %). Ich denke hier steckt großes Potential, sollte es man schaffen auch einen Fuß in die Tür bei größeren Praxen zu bekommen und sich dem Wert von 70 annzunähren.
- Ich möchte nochmal auf die von mir eingestellte Analyse von Dawson hinweisen. Da diese das IPO begleitet haben, hatte ich damals schon die Vermutung angestellt, dass deren Zahlen sich evtl. an den Planzahlen von Bio orientieren könnten. Auffällig dabei: Deren Umsatzprognose ist die goldene Mitte der offiziellen Prognose.
https://dawsonjames.com/report-biofrontera/



- Q1 liegt etwa 20% über den Dawson-Schätzungen für Q1. Schreibt man diese Lücke über das Jahr fort, käme man in etwa auf meine Prognose. Daher finde ich die Q2-Zahlen wirklich sehr wichtig. Kann man diese gemessen an Q1 einigermaßen halten, wäre das ein positives Signal.
- Ingesamt erachte ich die Bio-Prognose als konservativ. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann hat man im Grunde seine eigene Prognose auf Nachfrage schon in der Telko wieder kassiert... Ich denke man möchte seitens Bio ein bisschen Pulver trocken halten, um in Hinblick auf die HV ein positives retadierendes Moment zu erzeugen. Auch gehört es in den USA zum guten Ton seine eigene Prognose zu übertreffen. Und: Man hat ein wenig Spielraum um auf Balaton reagieren zu können.
- Ich denke, dass man weiterhin auf den Break-Even im Oktober zusteuert und durchfinanziert sein sollte.
- Ich für meinen Teil habe beschlossen bei schlechten Q2-Zahlen (also ein deutlcihes Wegbrechen der Umsätze) einen Teilverkauf vorzunehmen. Dann ist was faul.
- Ingesamt hätte ich mich vor 2 Jahren darüber gefreut, wenn man Ende 2018 den Break-Even dann tatsächlich mal erreicht. Das, so denke ich, hätten viele sofort nach all den Jahren und des eingegangenen Risikos unterschrieben. Auch lesen sich für Nicht-Invstierte die verkündeten Wachstumszaheln toll. ABER: Durch die neuen CPT-Codes ist nun die Story eine völlig andere- beste Behandlungsmethode für den Patienten und im Gegensatz zur EU für das Portemonnaie des Arztes ...ein Silbertablett. Dafür finde ich 0,5% Marktanteil in 2018 in den USA schlicht zu wenig, so sehr ich die Bemühungen und Hemnisse bei der Markteinfühungen auch anerkenne. Allerings ist 2018 auch noch nicht gelaufen und wir erleben hier noch die eigentlich zu erwartende Dynamik...

In diesem Sinne und nachdem Herr Zours gestern die Aufstellungen in der Telko erwähnte, hoffe ich auf Anregungen und (Gegen-) Meinungen und wünsche allen noch einen schönen Feiertag!

LG
Mark
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.707.293 von Schwabinho am 07.05.18 10:36:50Ich sehe hier einige interessante Argumente, die ich etwas kommentieren möchte:
1.) Ich bin Aktionär der Biofrontera, da ich an das Unternehmen und seine Produkte und seine Strategie glaube.
2.) Wenn ich nicht an das Management glauben würde, hätte ich nie Aktien gekauft, denn das ist die erste Maxime bei Technologie-Investitionen: Management, Management, Management
3.) Balaton sieht offenbar ebenfalls einen sehr großen Wert in Biofrontera, sonst würden sie dieses ständige Theater ja gar nicht machen. Allerdings ist es mit dem Ego eines Herrn Zours offenbar unvereinbar, dass er nicht absolut das Sagen hat, egal wie klein seine Beteiligung ist. Und nur darum geht es hier. Lübbert und Schaffer widersetzen sich einfach ungehörigerweise seinen klaren Anweisungen. Na so etwas! Offenbar sieht er diese Gefahr bei Dünwald geringer. Anders ist wohl kaum zu verstehen, warum ständig ausgerechnet und ausschließlich Lübbert und Schaffer für nicht eingetroffene Erwartungen bei dem Umsatzzahlen verantwortlich gemacht werden. Die fallen doch gar nicht in deren Vorstandsressorts.
4.) An dem Maruho-Vertrag gibt es ganz offensichtlich nichts einzuwenden, da sowohl der AR inklusive Plaggemars dem zugestimmt haben und dieser Vertrag, wie in der HV 2017 sehr ausführlich diskutiert, ein Prüfungsschwerpunkt für das Geschäftsjahr 2016 war und von den Prüfern für absolut in Ordnung befunden wurde. Auch 2017 wurde der Vertrag oder die Beziehung zu Maruho keineswegs von den Prüfern oder dem Prüfungsausschuss mit seinem Vorsitzenden Plaggemars bemängelt, obwohl alle Vorwürde, die Herr Zours sich da so ausdenkt, längst bekannt waren. Sie werden ja auch permanent von seinen Sprachrohren wiederholt.
5.) Auch bei der HV in 2017 wurden Einzelheiten des Vertrags den Aktionären offengelegt inklusive von Herrn Lübbert vorgelesener Passagen, gegen die damals auch Herr Zours nichts mehr einzuwenden hatte. Offensichtlich geht es Herrn Zours aber gar nicht um den Maruho-Vertrag.
6.) Dass die Sprachrohre der Balaton, z.B. Biene und Spondon, behaupten, "plötzlich" habe der Vorstand auf Druck des Herrn Zours den bestehenden Vertrag mit Maruho beendet, ist ja wohl auch vollkommener Unsinn, da immer schon bekannt war und immer wieder betont wurde, dass es sich bei dem Vertrag lediglich um eine kurzfristige Machbarkeitsstudie handelt, die gegen Ende 2017 auslaufen wird.
7.) Dem Vorstand kriminelles Verhalten vorzuwerfen, obwohl es dafür keinerlei Beleg gibt, ist wohl bezeichnend für diese Leute.
8.) Auf seiner Telefonkonferenz hat Herr Zours selber geschätzt, dass die von ihm beantragte Sonderprüfung das Unternehmen ca. 500.000 bis 1 Mio Euro kosten wird. Mit anderen Worten: ein Bekannter von Herrn Zours, offensichtlich aus seinem Umfeld, der ja in dem Antrag bereits namentlich genannt wird, darf nach Belieben mal in die Kasse des Unternehmens greifen und ohne Begrenzung Geld herausnehmen. Unser Geld!!! Mein Geld, das ist mein Unternehmen, ich bin Aktionär!!! Natürlich stimme ich einem solchen Verhalten nicht zu, das ist skandalös!
9.) Dass der Vorstand sich dem widersetzt, entspricht wohl eher seiner Sorgfaltspflicht als irgendwelcher Angst vor den Ergebnissen.
10.) Ich wiederhole: Das Ziel von Zours ist keineswegs, irgendetwas zu Tage zu fördern oder auch nur diesen Sonderprüfungsantrag genehmigt zu bekommen (er hat bei seiner Telco selber gesagt, dass er die Chancen für sehr gering hält). Bisher wurden schließlich alle seine Klagen gegen das Unternehmen und Anträge an die HV abgelehnt. Sein erneutes "Angebot an die Aktionäre" ist wohl juristisch eine ganz klare Umgehung des Angebotsverbots der Balaton. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Bafin das anders sieht. Zours' Ziel ist es, andere Aktionäre durch das Verunglimpfen des Unternehmens und des Managements zu verunsichern und dazu zu bringen, sich von dem Investment zu verabschieden und ihm die Aktien in die Tasche zu spülen.
11.) Dazu ist ihm jedes Mittel Recht. Er überzieht das Unternehmen mit unbegründeten Klagen und verursacht dabei enorme Kosten, die wir, die Aktionäre, bezahlen müssen. Ganz abgesehen davon, dass sich das Management auf das Unternehmen und sein Geschäft konzentrieren soll, nicht auf die Klagen des Herrn Zours. Dafür werden sie von uns bezahlt, nicht für juristisches Gerangel mit Herrn Zours.
12.) Hat eigentlich jemand mal genau untersucht, unter welchen Umständen Balaton eigentlich in die Biofrontera hereingekommen ist? Wie ist die damalige Situation eigentlich entstanden und wo kommen die Aktien der Balaton her? Das wäre doch mal eine interessante Frage für die nächste HV...
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Kaum erklimmt die Aktie dieses Jahr einen weiteren Rang an Aufmerksamkeit, beginnt das Forum merklich an Niveau zu verlieren. Schade und zugleich unvermeidbar.

Es muss für manche unfassbar schwer sein, die Beiträge anderer, selbst wenn man sie nicht teilt, wenigstens zu verstehen. Und noch schwerer muss es dann sein, auf das, was man nicht verstanden hat, nicht zu antworten. Dabei wird kein Argument besser, indem man es zum sechsten Mal wiederholt. Im Gegenteil.


Zu Biofrontera :

Kürzlich wurde auf ein älteres und ausgiebiges Interview mit Lübbert verwiesen.
Jeder erkennt rasch, dass es sich bei ihm um keinen gewieften rhetorischen Feuervogel handelt. Sein Revier ist die Bedächtigkeit. Die Konzentration um der Sache willen, ruhig und klar im Vortrag.

Das Interview, immerhin vier Jahre her, hat mich insofern überrascht, als dass die angekündigte Strategie Punkt für Punkt eingehalten wurde, auch gegen große Widerstände und Querelen.
Man kann es wie ein statement zum substantiellen Aufbau eines forschungsbasierten Marken- und Vertriebsunternehmens lesen und zur Treue gegenüber den eigenen Planungen und Zielen.
Kein Wunder, dass "der Herr aus Hannover" sich mit Lübbert überwarf und seinerzeit den abrupten Ausstieg, den Maxit wählte.

Für alle Investierten hält die Darstellung jedoch eine wichtige Lektion bereit: Die Geschäftsführung, und ich denke ebenfalls ihre Mannschaft, haben eine sehr weit gefasste Generalstrategie und werden diese konsequent verfolgen. Dass mag für manche eine Enttäuschung bedeuten, erst recht für diejenigen, die in jedem Biotech-Unternehmen die potentielle Chance auf flotte Kursgewinne wittern. Hier ticken Lübberts Uhren entschieden anders. Nochmal, jeder/jede konnte sich auf diesen Weg einstellen, vor vier Jahren, vor zwei Jahren, oder aktuell.


Sein Geld in eine Aktiengesellschaft zu stecken, heißt in der Regel, auf mehr oder weniger gute Gewinne zu hoffen. Je kleiner das Unternhmen ist, desto entscheidender werden bestimmte Personen, in unserem Fall Lübbert und sein Team.
Eine solche Konstellation birgt viele Ungewissheiten, die man niemals vollends im Griff haben kann und mit denen man beim Investieren leben muss. Die Marke "Lübbert und Biofrontera" bürgt für eine üppige Portion Eigensinn. Aber ebenso für exzellente Forschung und Entwicklung, und für eine hohe Verlässlichkeit. Dieses Paket zu bewerten und zu beurteilen, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist, stetig hinzuzulernen, wäre schlußendlich die hohe Kunst des Investierens.


Allen alles Gute - Szymaniak
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Also ich bin ja auch schon lange hier in diesem Forum aktiv....früher deutlich aktiver....heute fast nur noch passiv....was ich hier einmal loswerden muss....

Das Niveau dieser Runde hat deutlich an Qualität verloren !!

Früher diskutierten wir über Veröffentlichungen oder Studien und deren Auswirkungen auf BF. Heute werden hier persönliche Kleinkriege zwischen irgenwelchen Möchtegernexperten ausgetragen. Es ist doch in Ordnung, unterschiedliche Meinungen zu haben, aber immer wieder dieselbe Leier, lassen bei mir den Verdacht hochkommen, dass diese Personen nichts anderes zu tun haben, als das Forum zuzumüllen....und damit etwas für Ihr angeschlagenes Ego zu tun, aber nichts für das Ziel dieses Forums zu leisten.....

Viele "gute" Forenmitglieder sind nicht hier mehr zu sehen, aber viele dieser selbstverliebten "Meinungsvertreter" (also deren eigener!), die seit Wochen nicht eine einzige wirkliche Neuigkeit von sich gegeben haben, außer dass sie wieder jemanden auf "Ignore" gesetzt haben.....sind hier leider äußerst aktiv.

Ich habe früher mehere Male am Tage das Forum besucht.....heute reicht mir ein Filter über den jeweiligen Tag mit einem Überfliegen der Beträge ....es macht keinen Sinn, die wortreichen, aber inhaltsarmen Texte von lesen....allein gestern wieder 78 Beiträge....wenn es hochkommt, waren da 3 lesbar....

Vielleicht legen sich gewisse Autoren einmal eine Selbstverpflichtung auf, es bei einem Beitrag pro Tag zu belassen (?).

Man wird ja noch mal Träumen dürfen.....

Gruß, Smine
Hallo liebe Mitaktionäre,

nach längere Durststrecke mal wieder ein Kommentar.

Zunächst noch zur Telko:

USA:
- Saisonalität in den USA konnte wohl im April und Mai ausgeglichen werden, was ich für eine sehr wichtige und zugleich erfreuliche Nachricht finde, da dies im vgl. zu Q1 25 % Wachstum bedeuten würde (Herr Holger Steffen ließ bei diesem Thema auf eine charmante Art und Weise nicht locker während der Telko)
- 200 installierte Lampen in USA zum 30.4
- 750 Kunden zum 30.4
- Definition Kunde: 1 oder mehrere Dermatologen in einer Praxis; mind 1 mal bestellt
- Großteil der Kunden bestellt regelmäßig
- Preismodell DUSA: Prof. Lübbert hält es für nicht legal. Man will „leise Vorgehen“, da man ja seine späteren Kunden nicht vergraulen will
- Höchster CPT-Code (250$): Der Arzt darf den zwar off-Label verwenden, es ist aber nicht sicher, dass er von der Krankenkasse eine Erstattung erhält. DUSA darf diesen Code nicht bewerben.
- Wechsel der Vereisungsärzte: Hier hab ich 2 Aussagen mitgeschrieben. 1) „Es ist noch zu früh um etwas zu sagen“; 2) Zuwächse v.a. wg. der Wechsel der Vereisungsärzte zu Biofrontera. Hat hier von Euch das noch exakt im Kopf? Würde 2) stimmen wäre dies eine fantastische Nachricht.
- CPT-Codes wirken sich bereits positiv aus
- Umsatz pro US-Vertriebler > EU-Vertriebler
- Ende des Jahres 35 Verkäufer + 5 RSM (Anmerkung meinerseits:+ Etwa 20 sonstige MA, wie z.B. Medical Liaison Manager) (2. Anmerkung: Damit dürften etwa doppelt so viele aktive MA in Q4 18 wie in Q4 17 tätig sein, was für einen ordentlichen Schub sorgen dürfte)
- Ab Sept. sehr dynamisches Wachstum erwartet

England:
- Team in England: 5 erfahrene MA von Galderma, Umsätze noch dieses Jahr
- 10 -12k PDT Behandlungen in England (BCC)
- Die insgesamte Anzahl an möglichen BCC-Behandlungen mit PDT in England zu beziffern ist schwierig. Meine Recherchen [1,2] im Vorfeld der Telko ergaben, dass es derzeit zwischen 130k und 150k sein könnten. Prof. Lübbert meinte, dass es keine verlässlichen Daten gibt, man aber von den verlässlichen Daten aus den USA ausgehend, diese auf die UK- Bevölkerung herunterbrechen könnte. Wenn ich das mache komme ich auf etwa 180k mögliche Behandlungen pro Jahr.
- Behörden Schottland haben Ameluz empfohlen, v.a. auch wg. kosmetischen Effekt. (Anmerkung meinerseits: Schottische Empfehlung gilt dann auch in ganz UK)

EU:
- Ab 1. Juli Erstattung BCC in Spanien
- Daylight-PDT erfolgreich in den Markt eingeführt

- Forschungskooperation:
- Machbarkeitsstudie um die Stabilisierung der potentiellen Kandidaten zu erforschen
- Ergebnisse können auch auf andere Wirkstoffe angewendet werden
- Märkte in denen es Generika gibt und der Preiskampf hoch ist, weswegen man dann schon deutlich besser sein müsste
- Ingesamt hatte ich den Eindruck, dass vermittelt werden sollte dieses Thema nicht so heiß zu kochen. Dann würde sich natürlich die Frage stellen, wieso überhaupt in diese Richtung geforscht wird wenn es ein so schwieriger und umkämpfter Markt aufgrund der ganzen Generika ist
- Hatte jd. einen anderen Eindruck?
- Bin gespannt, ob dazu noch vor der HV was kommt. Wenn nein hätte ich dann noch einige offene Fragen.


Ich hab die neuen Infos in mein Modell eingebaut:



Anmerkung:
- Die höhere Anzahl an aktiven MA in den USA dürfte sich zunehmend dahingehend bemerkbar machen, dass nun auch größere Kunden gewonnen werden und damit mehr Tuben pro Kunde verkauft werden (Der Durchschnitt liegt bei etwa 70 AK-Behandlungen pro Praxis un Monat). Ich gehe weiterhin von 50 neuen Kunden pro Monat aus.
- Die Kosten in Q4 dürften etwa bei 10 Mio Euro liegen, womit man dann im Q4 Break-even wäre.


Spannend fand ich in letzter Zeit die Diskussion rund um das Preismodell von DUSA. Ich bitte aber zu Bedenken, dass noch viel wichtiger ist das Vergütungsmodell der Vereisung zu verstehen, da dieser Markt Faktor 25 größer sein dürfte.

Das hat mich gestern an den Rand der Verzweiflung getrieben, da eindeutige und konsistente Angaben schwierig zu finden sind.








USW!!!!

Man merkt schnell, das passt alles hinten und vorne nicht zusammen. Ich hab dann aber doch noch eine vertrauenswürdige Quelle gefunden:




Wenn nun der durchschnittliche Patient 7 Aks hat, wären dies für den Arzt 100 $. (Ist hier ein Arzt oder PDT-Experte unter uns? Ist die Annahme 7 AKs i.O.?)
Bei einer PDT mit Ameluz kommt der Arzt wohl durchschnittlich auf etwa 200 $.
Nun muss man das noch in Relation zur Arbeitszeit setzen. Auch wenn die reine Behandlungszeit bei der Vereisung kürzer sein dürfte, wird der Arzt wohl mit Ameluz + PDT mehr verdienen.


Der Link-Post von Master-of-Disaster zerbricht mir auch gerade den Kopf:

"AWM Investment Company, Inc. initiated holding in Biofrontera AG. The purchase prices were between $12.18 and $17.87, with an estimated average price of $15.18. The stock is now traded at around $13.94. The impact to a portfolio due to this purchase was 0.99%. The holding were 302,418 shares as of 2018-03-31."

Wie kommen die an die 302,418 Aktien zu dem Preis? Warum nicht die 4 Euro aus dem IPO? Haben die zu Tiefst- und Höchstkursen über die Börse gekauft? Irgendwie haut das nicht hin....


Zum Abschluss: Ganz lieben Dank für Eure Unterstützung beim Thema AR aus dem Streubesitz!
Da sich offenbar einige Forumsteilnehmer das Aktienregister auf der letzten HV genau angesehen haben: Es ist in der Tat so, dass es mir und meinem Umfeld um die positive Entwicklung unseres Investments in Biofrontera geht. Dabei ist der Einsatz groß genug, dass sich der Aufwand lohnt. Gleichzeitig haben wir aber nicht die Handlungsoptionen wie Maruho oder Balaton. Insofern decken sich meine Interessen mit denen eines Aktionärs aus dem Streubsitz. ;)

Liebe Grüße

Mark



[1] Non-melanoma skin cancer in England, Scotland, Northern Ireland, and Ireland
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4090732/
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.957.570 von biene463 am 11.06.18 13:42:52Biene, ich denke eine Antwort auf deine Frage hat sich inzwischen erledigt, da mir BF da ein bisschen zuvor gekommen ist.

In deinem Eintrag von gestern wirfst du mir weiterhin unterschwellig vor, dass ich bereits vor Bekanntgabe der Meldung bereits gewusst haben soll, dass hier die US Vorschriften nicht eingehalten werden sein könnten. Und ja, das habe ich tatsächlich geglaubt. Bevor du mir jetzt allerdings irgendwelches Insiderwissen bei Biofrontera andichtest, lies doch bitte einfach nochmal die Bekanntmachung der BF vom 30.5. und geh ein bisschen in den Forumseinträgen zurück. Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich Borsalin nach der ersten Bekanntgabe der Einreichung des Angebots der Balaton bei der BaFin bereits verwundert darüber geäußert, dass es lediglich bei der BaFin und nicht der SEC eingereicht wurde. Dazu kam dann, dass BF in besagter Bekanntmachung genau diesen Umstand nochmal hervorgehoben hat. Jeder der sich das also alles nochmal vor Augen führt und 1 und 1 zusammen zählen kann, dürfte da doch auch zu dem Entschluss gekommen sein, dass hier noch etwas kommt. Und das ohne jeglichen Hintergrund im relevanten US Recht. Hundertprozentig wusste ich das zu dem Zeitpunkt natürlich nicht, sondern ich habe lediglich meine persönliche Einschätzung abgegeben. Weiterhin hätte ich mit entsprechenden Konsequenzen eher von Seiten der Behörden gerechnet und nicht ausgehend von Biofrontera.

Daher muss ich sagen, dass ich von der Klage durch BF und vor allem ihres Umfangs durchaus überrascht bin - und das im absolut positiven Sinne. Es wird endlich Zeit, Balaton und dem Gehabe seiner Mitarbeiter, Aufsichtsratsvorsitzenden und Anhängern einen Riegel vor zu schieben, um den Fokus endlich auf wirklich wichtige Dinge legen zu können. Das permanente Störfeuer durch die Balaton hat ja auch nicht erst mit der Klage und auch nicht mit dem Angebot durch die Balaton begonnen, sondern reicht viel weiter zurück.

Interessant finde ich auch, dass es anscheinend völlig in Ordnung zu sein scheint, wenn Balaton BF verklagt - und zwar wenn ich mich richtig erinnere, bisher ausschließlich erfolglos - was auch jedes mal ordentlich Geld und Kapazitäten gebunden hat bzw. immer noch bindet. Es gibt aber ein riesen Aufschrei, wenn sich Biofrontera auch endlich mal zur Wehr setzt. Einige hier, sind ja regelrecht empört und vielleicht auch durchaus nervös. Das verstehe ich nicht, wenn die entsprechenden Personen wirklich die Kleinaktionäre ohne Verbindung zu Z und der Balaton seid die ihr vorzugeben versucht, habt ihr doch nichts zu befürchten. Abgesehen von den Kosten die natürlich unschön sind, wird das doch sicher auch zumindest in einem gewissen Rahmen, zu mehr Transparenz führen. Danach wird hier doch immer wieder ausdrücklich verlangt. Aber wie man es macht, macht man es eh immer falsch.

Ich denke außerdem nicht, dass hier weitere große Investoren abgeschreckt werden und entsprechender Schaden angerichtet wird. Zumindest nicht zu dem Schaden, der durch die immer wiederkehrenden Klagen, offenen Briefe und Ähnlichem seitens der Balaton ohnehin schon angerichtet wird. Ich denke im Gegenteil, dass es durchaus wichtig und auch von Vorteil ist, auch endlich mal zu zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lässt und auch mal in die Offensive zu gehen bereit ist.

Ich werde mich jetzt auf jeden Fall erstmal entspannt zurücklehnen und das Schauspiel in den nächsten Tagen und Wochen bis zur HV genießen.

In diesem Sinne noch allen einen schönen Tag.
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Moin,

sitze hier mit Walle auf einer echt interessanten HV. Ich habe sicher nicht alles zu 100% notiert, aber einfach mal das was ich für wichtig erachtete:

Lübbert, Dünnwald und auch Schaffer haben sich souverän präsentiert. Stichpunktartig nur was ich so protokolliert habe (ohne Wertung):

Lübbert
- Potential in Europa ist sehr groß (10% des Marktes topischer Mittel würde zu 100.000 Tuben Ameluz führen)
- Potential in USA gigantisch (1% des Kryo Marktes würden 100.000 Tuben bedeuten)
- keinerlei Patente gehen an Maruho
- es gibt eine gezielte Kampagne von Balaton gegen Schaffer und Lübbert
- Lübbert erntet großen Applaus bei seinem Statement gegen Balaton und dass die lediglich die Absicht haben billig die Kontrolle am Unternehmen zu gewinnen.

Dünnwald:
- im Prinzip nochmals das Potential hervorgehoben und dass man jetzt kurz vor dem großen Erfolg steht

Schaffer:
- Nasdaa Listing: höhere Liquidität angestrebt, Research in USA ist (!) unabhängig
- KE konnte nicht zu 6 Euro durchgeführt werden, weil der Kurs künstlich hochgezogen wurde und kein Investor diesen Preis zahlen wollte
- Fehler in der Berechnung der BZR Formel zugegeben, die aber keinerlei Auswirkungen hatte
- Balaton riskierte absichtlich die Insolvenz der Firma durch die Klage gegen die KE. Machte aber dann ein Angebot über 3 Mio Aktien zu 4,40. Das ergibt keinen Sinn...

Dann Hecht vom DSW:
- wann schwarze Zahlen?
- 17 Mio Ausgaben für Vertrieb, woher kommen die hohen Kosten
- EIB gut, aber ungünstige Konditionen. Es wird wohl eine Rückzahlung von 4 Mio geben 2022. Wieso?
- was ist das für eine Patentklage in USA?
- Maruho Kooperation - Sinn und Nutzen? Ergebnisse?

Dornkaat (SdK):
- Wieso Nasdaq? Welche Kosten hier in der Zukunft?
- Borer, Weber - welche Aufgaben und Nutzen bringen die für Biofrontera
- Vergütungen Vorstand zu hoch - hier sollte man an der Schraube drehen

Zours:
- geht eindringlich in die Maruho Kooperation ein und sieht hier das größte Problem
- Maruho hat nicht bei der KE zu 1,90 und 2 Euro mitgemacht als es Biofrontera schlecht ging, aber dann die KE zu 3 Euro garantiert und darüber und über Wandelanleihen wieder an Einfluß gewonnen
- Lübbert stellt sich seinen AR nach seinem Gusto zusammen, der AR ist nicht unabhängig
- IPO USA hat geziegt, dass Schaffer ungeeignet ist
-

ab hier wurde mir das zu langwierig. Zours spricht seit mehr als einer Stunde und ich habe leider mental abgeschaltet.... Sorry... Ansonsten geht die HV recht gesittet ab, bis auf einen Zwischenrufer alles recht harmlos.

Aber Walle und MArk persönlich kennengelernt, das ist doch auch schon was... :D:D

Evtl. mehr später...
so, jetzt habe ich eine Nacht darüber geschlafen, gut gefrühstückt und bin kurz vor dem Heimweg ins Schwabenländle...

Deshalb wollte ich noch mal einige Dinge schreiben, die mir im Kopf geblieben sind. Mit Wertung - da ich offen zugebe, nicht zum Balaton Lager zu gehören, aber auch immer versuche kritisch Dinge des Vorstandes/AR zu betrachten. So empfand ich im übrigen, dass Mark hier genau den richtigen Ton gefunden hatte. Er geriet etwas aus deer Fassung, weil man ihm das Wort entzogen hatte, hatte sich aber später entschuldigt nicht sachlich geblieben zu sein. Fand ich gut und in Ordnung - er hat den Streubesitz gut vertreten. Leider hat es bei der Wahl nicht geklappt, aber zumindest eine beeindruckende Prozentzahl hat er bekommen... Und ja, die Wahl ist tatsächlich merkwürdig verlaufen - die Reihenfolge wurde von Herrn Granzer so verkündet. Ich persönlich glaibe aber nicht, dass es das Ergebnis geändert hätte. Dafür waren die Abstimmungsergebnisse zu einseitig. Damit will ich sage, dass es klare Lager für die eine und die andere Seite gab. Sieht man z.b. sehr gut bei den Prozenten der Punkten 7-20, wo es immer ca. 31-34 % Ja Stimmen gab. Aufgrund der Tatsache, dass 61% der Stimmrechte anwesend waren, ergibt das alleine für den Balaton Block ca. 25-30% aufgrund der 15,4% Anteile an Biofrontera (habe jetzt keine Lust genau zu rechnen).

Im Nachhinein betrachtet wird man tatsächlich den Eindruck nicht los, dass das Ziel von Zours einzig und alleine das war, die Dauer der HV zu sprengen und auf nach 24 Uhr zu drücken. Eine extrem lange und ohne roten Faden geführte Wortmeldung von weit mehr als einer Stunde machte hier den Anfang. Weitere Wortmeldungen von ihm wurden von Herrn Granzer abgebrochen, die er erstmal völlig ignorierte und einfach weiter sprach. Anschließend wurde auf den Notar eingewirkt, dass man doch zu Protokoll nehmen soll, dass seine Fragen nicht beantwortet wurde. Eine einzige Farce. In meinen Augen belegt wird meine Annahme, dass Herr Zours bei der Auswertung der Abstimmung seiner (bzw. Balatons) Punkten 7-20 gar nicht mehr anwesend war!

Aber eines muss man hier halt klar festhalten - der Gewinner wird in jeden Fall Balaton sein. Funktionieren die Störfeuer irgendwann, werden sie eine gute Möglichkeit haben, billig an ein Unternehmen kommen mit einem Super Produkt. Funktionieren die Störfeuer nicht, weil Biofrontera richtig durchstartet, dann sind auch sie die Gewinner, weil sie durch die erste KE sehr günstig an 10% der Firma gekommen sind und nun hohe Kursgewinne blühen. Für uns Aktionäre des Streubesitzes hoffe ich natürlich inständig auf den zweiten Fall.

Zugute halten muss man Balaton, dass mir durch die Blume bestätigt wurde, dass man damals bei der ersten KE quasi keine andere Möglichkeit hatte als sich auf Balaton einzulassen. Die haben halt die Gunst der Stunde gesehen und auch genutzt. Sie waren damals offensichtlich der Retter in der Not. Nun ist es halt deren Geschäftsmodell, das Maximum an Gewinn aus solchen Invests zu ziehen, wie auch immer der erreicht wird. Aber eins ist klar, sicher nicht, weil sie Sprecher des Streubesitzes sind, sondern weil sie einfach die eigenen Interessen verfolgen.

Sehr bemerkenswert fand ich die Rede eines ehemaligen selbständigen Vertrieblers (weiß seinen Namen nicht mehr). Er sprach tatsächlich von einem äußerst beeindruckenden Produkt und auch das Klima in der Firma zwischen den Mitarbeitern und Vorstand sei bemerkenswert gut. Er hatte auch das Thema Frau Lübbert und Sohn erwähnt (weil sie angestellt sind) und gemeint, die machen eine hervorragende Arbeit! Das fand ich deshalb besonders gut, weil ich gerade selbst in einem Unternehmen tätig bin, wo die komplette Geschäftsführung und viele Angestellte aus einer Familie und deren Verwandtschaft besteht. Diese Firma leistet hervorragende Arbeit insbesondere auch, weil sich gerade die Familienmitglieder besonders reinhängen. Und mal ganz ehrlich - hätte ich eine Firma mit Angestellten, würde ich mich freuen, mein Sohn oder meine Tochter würden in meiner Firma arbeiten. Ich sehe hier keinerlei Konflikt, es sei denn, man weißt nach, dass die Arbeit nicht erbracht wird.

Maruho war großer Diskussionspunkt auf der HV (hauptsächlich lanciert von Balaton, aber auch Mark wollte die Verstrickungen aufgeklärt wissen). Die hielten sich aber komplett zurück und gaben keine Äußerungen von sich. Auf mich wirkte das aber eher wie "typische" japanische Zurückhaltung und diese wurde Konsequent eingehalten. Im Endeffekt hatte ich schlicht den Eindruck bzw. das war mein Verständnis, dass die Kooperation mit Maruho schlicht dem Zweck diente zu sondieren, ob man etwas mit der Nanoemulsion weiterentwickeln kann. Dafür haben sie bezahlt und werden möglicherweise nun intern besprechen wie es weiter geht. Aber zugegeben - die Firmenverstrickungen sind da etwas undurchsichtig und bieten dadurch halt Angriffsfläche. Vielleicht schafft der Vorstand hier einfach mal Klarheit?

Ansonsten - sehr interessante Veranstaltung - ich werde sicher nicht das letzte mal dabei sein und kann jedem nur empfehlen da selbst mal zu kommen. Man lernt extrem viel, es ist nicht langweilig. Verpflegung aber zur Sicherheit mitbringen (ich war gut vorbereitet) :laugh::laugh:

Ich hoffe durch meinen Beitrag kann sich hier jeder ein möglichst gutes Bild machen und die richtige Entscheidung pro/contra Biofrontera treffen. Ich jedenfalls habe einen guten Eindruck bekommen und werde sicher nicht in diesem Stadium (1m vor der Ziellinie) aussteigen...

Evtl. mag Walle meinen Aufsatz hier noch um ein paar Punkte ergänzen, die ich evtl. vergessen habe oder für mich nicht so wichtig waren... :kiss:
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