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Mutares AG - Beliebteste Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.398.095 von Schif am 26.07.17 17:55:28
Mutares
Zitat von Schif: Heute wird die Aktie massiv verkauft, die Party ist vorbei



na, das nenn´ich mal eine fundamentale Analyse :D

Gruß und schönen Abend

up
Ich kann immer gar nicht vollziehen, dass sich so viele Anleger ausschließlich am Aktienkurs festhängen als Gradmesser dafür, ob ein Investment gut und richtig ist. Es geht doch um die Unternehmensentwicklung, der Kurs hat damit nur im Idealfall etwas zu tun. Denn der Markt ist NICHT effizient, der Kurs spiegelt nicht alle Informationen wieder, sondern die WERTUNG derjenigen, die gerade diese Aktien kaufen oder verkaufen. Wenn man also der Meinung ist, Mutares sei unterbewertet bei 12 Euro, wieso sollte man dann seine Aktien VERkaufen? Ich schnall das einfach nicht! "Preis ist was du bezahlst, Wert ist, was du bekommst", erklärt Charlie Munger. Man muss als Anleger Aktien beWERTen, nicht bePREISen. Also, ist Mutares unterBEWERTET? Dann kauft oder haltet die Aktien. Die Aktienpreise ändern sich täglich, die Aktienwerte nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.907.686 von FranzSchild am 05.06.18 00:11:53Und wie kommst du auf die 11 Euro?

Rechne mal vor Ralf, Jörg, AktienResearch oder nun FranzSchild.
Interview mit CEO Robin Laik nach A+F-Verkauf
Auf der 4investors-Seite; kopieren untersagt, verlinken geboten.

Ein Money Multiple(Cash Multiple) von 8,5 wurde mit dem Verkauf eingefahren.
Tochterfirmen zunehmend auch im Europa gesucht,
wenn sie zu einem der fünf investierten Sektoren passen.

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=1…
Ist Mutares bald die bessere MBB? IPO Pläne für STS?

Mutares hat gestern bekannt gegeben, dass man mögliche Optionen für die Beteiligung an der Gesellschaft STS Group AG, einem Truck-Zulieferer, prüfe. Hierzu sei im Rahmen eines Teil-Exits auch ein Börsengang möglich. Erst am Montag hatte das Unternehmen den eigens berechneten Net Asset Value (NAV) veröffentlicht, der bei einer gesamten Portfoliobewertung von 398,7 Mio. € zum 31.12.2017 einem NAV pro Aktie von 25,70€ entspricht. Im Vergleich zum 30.09.2017 ist dieser damit von 20,80€ deutlich angestiegen. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf das Segment Automotive. Hier sind zum einen die Beteiligung an der STS Group AG und andererseits an der Elastomer enthalten. Im Conference Call zur Veröffentlichung des NAV am Montag gab der Vorstand bekannt, dass dabei auf die STS ein Wert von 220 Mio. € entfällt und damit der Großteil des gesamten Werts von rund 240 Mio. €. Zudem betonte man, dass dieser Wertansatz jedoch "conservative" sei.
In der Vorwoche hatte dazu Hauck & Aufhäuser die Coverage für die Mutares Aktie mit einem von 20€ auf 31€ erhöhten Kursziel wieder reaktiviert und hierzu eine 21-seitige Studie veröffentlicht. Sollte es also tatsächlich zu einem IPO kommen, dürfte es naheliegend sein, dass dies von Hauck & Aufhäuser durchgeführt wird. Anderenfalls ist es nicht nachvollziehbar, dass sich die Analysten eine solche Arbeit machen. Auch hatte Mutares angekündigt, dass man seine Bilanzierung von HGB auf IFRS umstellen wolle, wenngleich der Vorstand im Conference Call betonte, dass man hierdurch keine nennenswerten Änderungen erwartet. Blickt man in die Studie von Hauck & Aufhäuser, die auf der Unternehmenshomepage von Mutares abrufbar ist, zeigt sich, dass STS bis 2020 eine EBITDA-Marge von 12% anstrebt. Dazu wird in der Unternehmenspräsentation geschrieben, dass der Umsatz von STS mittelfristig von aktuell 400 Mio. € auf 500 Mio. € steigen soll. Setzt man diese beiden Komponenten zusammen, ergibt sich für 2020 ein potenzielles EBITDA von 60 Mio. €. Setzt man nun einen vorsichtigen EBITDA-Multiple von 6 an, ergibt sich ein Wert von 360 Mio. €. In Abhängigkeit der Nettoverschuldung, die jedoch meines Wissens nicht bekannt ist, würde sich der Wert noch etwas nach oben oder unten bewegen. Nimmt man jedoch aus vereinfachungsgründen diesen Wert und setzt diesen anstatt der zuletzt ermittelten 220 Mio. € im NAV für Mutares an, würde sich dieser für das Segment Automotive auf rund 380 Mio. € erhöhen (da der Anteil, der abgegeben wird reine Spekulation ist keine Zurechnung zum Cash) und der gesamte Unternehmens-NAV auf rund 538 Mio. €, entsprechend einem Wert von 34,70€ pro Aktie. Dies würde im Vergleich zum zuletzt ermittelten Wert von 25,70€ nicht nur einen weiteren Zuwachs von 35%, sondern im Vergleich zum aktuellen Kurs von ca. 19€ ein Upside-Potenzial von fast 83% ergeben.

Sollte es daher wie von mir erwartet letztlich zu einem Börsengang für STS kommen, der von Hauck & Aufhäuser begleitet wird, ist davon auszugehen, dass dieser ein Erfolg werden wird. Dies hat die Privatbank bereits zuletzt eindrucksvoll beim Börsengang von Stemmer aber auch im vergangenen Jahr mit Aumann und Voltabax gezeigt. In diesem Fall dürfte die Mutares Aktie deutlich profitieren. Daher ist die Aktie derzeit für mich ein Wert mit viel Kurspotenzial und geringem Rückschlagsrisiko.
Was man haben will und was man bekommt sind eben zwei unterschiedliche paar Schuhe.

Was ist passiert?

Mutares geht mit einer hohen Forderung in den Ring.

Die Instis wollen eine solche Bewertung nicht bezahlen.

Ergebnis, man trifft sich irgendwo in der Mitte und alle sind glücklich. Die 300 Mio. Euro waren der Dampfhammer, den hat man nicht durchbekommen. Wenn aber bei 150-190 Mio. Euro die Instis bereit sind einzusteigen und den Laden zu finanzieren wäre das immer noch ein großer Erfolg.

Hätte Mutares gesagt, ach zahlt uns einfach weniger als den NAV hauptsache wir bekommen das Ding los wäre das sicherlich nicht die bessere Strategie ;)

Man muss da auch mal die Kirche im Dorf lassen, das trommeln gehört im PE Bereich dazu. Da werden die Bewertungen wochenweise nach gusto angepasst. Mal 1% im DCF gedreht und schon passt es.

Wenn STS zu dieser Bewertung an die Börse kommt wird Mutares vermutlich über 20 steigen. Dann sind für nächstes Jahr auch schon mal 1,50-2 Euro Dividende je Aktie gesichert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.834.479 von Tobi177 am 25.05.18 17:47:01Das hat jetzt meines Erachtens nichts mehr mit seriös Investieren zu tun. Das ist eher wild rumzocken. Gekauft hat er bei 12.41, jetzt liegt der Kurs schon unter 12. Ich hab mir gestern erlaubt, ihn ein wenig maßzuregeln, mir hat es einfach gereicht, wenn neben dem Vorstand laut ihm nun sogar auch die Banken einen schlechten Job gemacht haben sollen, nur er nicht. Lächerlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.835.064 von heinzconrad am 25.05.18 18:55:44
Zitat von heinzconrad: Das hat jetzt meines Erachtens nichts mehr mit seriös Investieren zu tun. Das ist eher wild rumzocken. Gekauft hat er bei 12.41, jetzt liegt der Kurs schon unter 12. Ich hab mir gestern erlaubt, ihn ein wenig maßzuregeln, mir hat es einfach gereicht, wenn neben dem Vorstand laut ihm nun sogar auch die Banken einen schlechten Job gemacht haben sollen, nur er nicht. Lächerlich.


Gemaßregelt :laugh:

Was denken Sie eigentlich wer Sie sind? Die Börsenpolizei? Das ist echt lächerlich wie Sie sich hier aufführen! Keinerlei konstruktive Beiträge aber Hauptsache rumstänkern.
Immer das gleiche "gepushe" immer dieselben Verdächtigen
Das Mutares wohl eine "Blase" ist erschließt sich wohl jedem, der sich einmal die Hochschreibung der Assets im Automotive Bereich genauer ansieht. Die Probleme aufgrund möglicher Sanktionen werden offensichtlich ignoriert.

Es fällt auf, dass die üblichen "Verdächtigen" aktuell wieder in diversen Foren und Börsenblättchen den Wert wohl um jeden Preis hochpushen wollen, weil man offenbar das sinkende Schiff auf Kosten der Follower verlassen will.

Fazit - mein Tipp: Sachliche eigene Analysen anstellen, die kritischen Punkte hinterfragen und selbst entscheiden! Bloß nicht "Follower" sein und auf dubiose Machenschaften von Börsenblättchen- und Webseitenbetreiber hereinfallen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.616.048 von sirmike am 29.08.17 07:57:52Richtig - "Nur" 2% seines Depots wurden verkauft.
Nur bei den neuen Wert den er gekauft hat wäre ich lieber in Mutares geblieben.
Aber hoffentlich hat er diesmal mehr Glück als bei Nevada Zinc - ich verspüre bei kanadischen Pennystockaktien eine gewisse Abneigung - das ganze hat immer den Geschmack nach Sharedeals. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.821.585 von Junolyst am 24.05.18 10:50:36junolyst das kann ich nicht glauben. Gut ich denke das hat man dir auf Nachfragen mitgeteilt. Dennoch glaube ich das nicht. Wer verkauft dann die ganzen Stücke? Diese Frage solltest du dann beantworten können. Ansonsten sehe ich nur den ausgeschiedenen Gründer, der ja keine Meldungen machen muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.855.621 von AssetResearch am 29.05.18 12:38:57
Zitat von AssetResearch:
Zitat von Junolyst: NAV würde dann bei 22€ liegen. Jetzt besteht aber wegen dem geringeren Platzierungspreis die Möglichkeit, dass sich die Aktie nach dem IPO am Freitag positiv entwickelt und daran partizipiert auch Mutares.

Und es ist nur eine Frage der Zeit bis der Verkäufer fertig ist. Gleichzeitig wird auf dem Niveau auch massiv gekauft sodass der Kurs recht stabil bleibt. Das ist auch ein positives Zeichen! Bin gespannt auf heute Nachmittag.


Klar, unser Junolyst ist natürlich wieder schlauer als der ehemalige CEO! Oder wer hat sonst so viele Aktien, die er noch schnell in den Markt drücken will.

Man spricht dann einfach mal von völlig hanebüchenen NAV von 22 Euro pro Aktie, um noch andere in Mutares hineinzulocken, denn die Wikifolio-Chaoten müssen ja irgendwie aus dem Schlamassel wieder raus.

Komisch nur, dass der Verkäufer nichts von dem "Phantasie"-NAV ahnt.

Wer jetzt noch Aktien besitzt, wird die schlauerweise nach einer positiven STS-Meldung in den Markt drücken, so wie die Wiki es wohl machen werden. Wer die Aktie nicht hat, der bleibt schlauerweise der Aktie fern.

Mutares hat dann nur noch Balcke Dürr und dann ist der Laden im Grunde "tot". Und die Zahlen im Juni werden noch so manchem "Analysten" die Augen öffnen!


Was ein unsinniges Gerede wieder. Die 22€ NAV errechnen sich ganz einfach in dem man die Bewertung für STS (27€) einsetzt. Wenigstens einmal nachdenken bevor man ws schreibt und nicht so ein Gepöbel wieder auffahren von wegen Hanebüchen.

Es nervt wirklich immer diese einseitigen negativen Kommentare zu lesen. Auf mögliche Käufer wird natürlich wieder nicht eingegangen.

Das einzige was AssetResearch kann ist Dinge madig reden. Genauso wie sein bester Kumpel heinzconrad. Eigene Ansätze kommen nicht. Das zeigt sich auch da er nur bei den/über die Aktien schreibt die schlecht gelaufen sind. So jemand will und braucht niemand hier im Forum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.885.240 von Junolyst am 01.06.18 11:14:46Lieber Junolyst,
Du hast in Deinem Bericht vor wenigen Tagen zu Deinem Telefonat mit dem Mutares Vorstand (CFO) geschrieben:
"Wichtig war zudem das Feedback, dass der ehemalige Vorstand offenbar keine Aktien verkauft habe und sich das Gerücht diesbezüglich nicht bestätigt hat. Vielmehr war dies offenbar durch amerikanische Investoren geschuldet, da vermehrt Nachmittags Verkäufe in der Aktie getätigt wurden."

Nun entnehme ich Deinem Beitrag, dass Du auch davon ausgehst, dass der ehemalige Vorstand, Herr Geuer, verkauft. Ich zitiere: "Herr Geuer ist aber wie man sieht nicht daran interessiert das schonungslos durchzuführen sondern will Herrn Laik und der Mutares eins auswirschen. Genau deswegen schmeißt er wie ein Verrückter seine Aktien auf den Markt."

Was hat Deine Meinungsänderung bewirkt? Hast Du in der Zwischenzeit wieder mit dem Mutares Vorstand telefoniert?

Grüße!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.313.870 von Renditenfuchs am 09.04.19 15:49:19naja, der IPO von sts group war ein Riesenerfolg von mutares.
es war ein Teilexit (Mutares AG hat EUR 28 Mio. (!) als Bruttoemissionserlös erhalten) und zudem floss weiteres Geld für die Restrukturierung zu einer hohen Bewertung in sts group:

"Nach einem Anfangsinvestment in Höhe eines symbolischen Kaufpreises im Jahr 2013 wurde STS in den vergangenen beiden Jahren durch mehrere Transaktionen strategisch geformt, aufgebaut und ergänzt. Der Umsatz wurde in dem Zeitraum um mehr als das Dreifache auf 425 Mio. Euro (pro forma Basis) in 2017 gesteigert.

Der Buchwert der verkauften Aktien bei der Mutares AG beträgt 1,3 Mio. Euro."

mehr als ein Teilexit war wirklich nicht drin, es musste sogar ein investmentfonds des joint bookrunners main first als 8% zeichner einspringen:
https://www.dgap.de/dgap/News/pvr/sts-group-veroeffentlichun…

das problem ist, einmal ist das gelungen, beim nächsten mal werden sich interessierte investoren nicht so leicht veräppeln lassen...
Ich verstehe dieses ständige in-Verbindung-bringen des Mutares Aktienkurses mit dem der STS Group AG nicht.

Fakt scheint zu sein, das in der STS Group Aktie einer oder mehrere falsch positioniert sind und verkaufen. Das kann die bloße Überlegung eines Fonds sein, aus allem was mit Auto und LKW zu tun hat, auszusteigen. Mit manchen Positionen macht man dann dick Kasse, mit andern wie der STS Group herbe Verluste. Irgendwann ist das aber vorbei mit dem Ausverkauf und hat an sich nichts mit der Werthaltigkeit der STS Group zu tun, sondern mit den Dispositionen von einzelnen Anlegern in der Aktie. Es gibt gerade im Autosektor zur Zeit sehr viele Aktien, die massiv unterhalb ihres Eigenkapitalwertes notieren. 50 % und noch weniger sind da keine Seltenheit.

Mutares ist doch viel mehr als "nur" STS: https://mutares.de/beteiligungen/. Darüber muss man hier doch diskutieren.
Kursziel angehoben
Analystenupdate von heute:

SMC-Research gehe ohnehin davon aus, dass diese eher statische Kennzahl das Potenzial von Mutares unterschätze, das durch den dynamischen Buy & Build-Prozess geschaffen werde. Das Researchhaus habe diesen in dem Bewertungsmodell abgebildet und die Schätzung nach den starken Ertragskennzahlen für 2018 angehoben. Infolgedessen sei der faire Wert auf 17,10 Euro je Aktie (zuvor: 15,50 Euro) gestiegen, was die Basis für ein unverändertes Votum „Buy“ darstelle.

Mutares: Starke Ertragskennzahlen über den Erwartungen | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11412185-mutares-…


Gruß

upanddown1
NAV mit 319,4 Mio. Euro angegeben, Börsenkurs notiert bei 12 Euro mit 40% Abschlag


mutares veröffentlicht NAV zum Halbjahr 2017

Die mutares AG (ISIN: DE000A0SMSH2) hat einen NAV von EUR 319,4 Mio. zum Halbjahr 2017 veröffentlicht. Haupttreiber war das Segment "Automotive".

Mutares wird zur Erhöhung der Transparenz den NAV des Portfolios von nun an quartalsweise veröffentlichen. Stärkster Treiber für den NAV war das Segment "Automotive", das von der Übernahme des Truck-Zuliefergeschäfts von Plastic Omnium sowie durch starkes organisches Wachstum profitiert hat. Der leichte Rückgang im Segment "Engineering & Technology" ist getrieben von GeesinkNorba, für das kein Wert mehr angesetzt wurde. Wie nach dem Verkauf von Grosbill bereits angekündigt, wird mutares im Zuge der weiteren Profilschärfung stärker Geschäftsmodelle forcieren und ausbauen, die sich durch eine starke technische Entwicklungskompetenz und eine eigene Produktion differenzieren.

Segment NAV zum 30.06.2017 (in Mio. EUR) Automotive 144,0 Wood & Paper 40,0 Construction & Infrastructure 43,0 Engineering & Technology 60,5 Consumer Goods & Logistics 14,0 Cash bei Holding 17,9 Gesamt 319,4

Aufgrund der nachhaltig attraktiven Transaktionspipeline rechnet der Vorstand mit weiteren Transaktionen in den kommenden Monaten. Der Vorstand sieht mutares für das Erreichen der Wachstumsziele gut gerüstet.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-08/41534436…
Mutares übernimmt Donges Steeltec
Mutares (ISIN: DE000A0SMSH2) hat Donges Steeltec, eines der führenden Stahlbauunternehmen Deutschlands, von Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe übernommen. Donges erwirtschaftet einen Umsatz von EUR 36 Mio. mit 200 Mitarbeitern. Das Unternehmen bietet ein signifikantes Synergiepotential mit Balcke-Dürr, Mutares' Hersteller von Kraftwerkskomponenten.

Mutares hat Donges Steeltec von Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe übernommen. Donges ist eines der führenden Stahlbauunternehmen Deutschlands mit Sitz in Darmstadt. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von EUR 36 Mio. mit 200 Mitarbeitern. Das Produktangebot umfasst Brücken, Kraftwerksbauten, Sportstätten, Hangars sowie Industrie- und Verkehrsbauten. Besonders das dynamische Brückengeschäft wird Donges in den kommenden Jahren beflügeln.

Der Verkauf von Donges war von der Fokussierung auf das Kerngeschäft bei Mitsubishi Hitachi Power Systems getrieben. Donges passt ideal in Mutares' Industriesegment "Engineering & Technology" und verspricht ein signifikantes Synergiepotential mit Balcke-Dürr, insbesondere in den Bereichen Einkauf, Vertrieb und IT. Die operative Erfahrung von Mutares und Balcke-Dürr wurde vom Verkäufer sehr wertgeschätzt, was einmal mehr die einzigartige Positionierung von Mutares bestätigt.

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/mutares-uebernimmt-do…
Großauftrag für Donges Steel-Tec

STAHLBAU Darmstädter Spezialist fertigt Startanlage für Trägerrakete Ariane 6 / Zehn-Millionen-Euro-Order

PARIS/DARMSTADT - (red/apd). Die Donges Steel-Tec GmbH aus Darmstadt hat einen Großauftrag an Land gezogen. Der traditionsreiche Stahlbauspezialist, unter anderem Lieferant des Skeletts beim Berliner Hauptbahnhof, hat in Paris den Vertrag über die Realisierung von Stahlkonstruktionen für die Startanlage der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 unterzeichnet. Volumen: zehn Millionen Euro.

Der Vertrag wurde im Rahmen eines Festaktes im Museum „Cité des Sciences et de l’industrie“ in Paris von Geschäftsführer Oliver Stein und Dr. Michael Heber, verantwortlicher Geschäftsbereichsleiter, unterzeichnet. Als Raumfahrtvertreter nahmen Professor Jan Wörner, General Direktor der ESA, sowie Jean-Yves Le Gall, Präsident der französischen Raumfahrtbehörde CNES, teil.

Donges Steel-Tec verantwortet den Angaben zufolge Planung, Fertigung und Montage der beiden Stahlkonstruktionen für Starttisch und Versorgungsturm der Startanlagen am ESA-Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Dabei werden im Werk Darmstadt die Segmente des Starttisches und des Versorgungsturms gefertigt und vormontiert. Für den Seetransport werden die Konstruktionen wieder in versandfähige Teile zerlegt. In Französisch-Guayana auf dem Areal des Weltraumbahnhofs erfolgt dann die Endmontage. Starttisch und Versorgungsturm stellen zwei wesentliche Komponenten der gesamten Startanlage dar.

„Dieser Auftrag ist für unser Unternehmen ein wichtiger Meilenstein, mit dem wir erneut unser Know-how als erfahrener Stahlbauspezialist für Luftverkehrs- und Raumfahrtbauten unter Beweis stellen können“, sagte Steel-Tec-Geschäftsführer Oliver Stein. „Nun liegt es in den Händen der beteiligten Projektteams die technischen und terminlichen Herausforderungen anzunehmen und der Freude über den Vertragsabschluss die richtigen Taten folgen zu lassen.“

Brückenbau und Aufträge für Raumfahrt immer wichtiger

Das Unternehmen, das bereits mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet wurde, beschäftigt in Darmstadt rund 200 Mitarbeiter und setzt im Jahr etwa 60 Millionen Euro um. 2008 hatte Hitachi Power Europe die in die Insolvenz geschlitterte, 1872 gegründete Donges Stahlbau GmbH übernommen. Nachdem der Kraftwerksbau, einst eine Stütze, fast zum Erliegen gekommen ist, wird Brückenbau immer wichtiger. Und solche Aufträge, wie jetzt für die Raumfahrt.

http://www.echo-online.de/wirtschaft/wirtschaft-suedhessen/g…
Die Diskussion hier ist nicht zielführend. Im Grunde ist der NAV nutzlos. Das Problem war bis Anfang 2017 das dass Geschäft nicht funktioniert hat. Jetzt beginnt es langsam zu funktionieren, da die Strategie umgestellt wurde. Die Hebel sind sehr hoch bei erfolgreichen Restrukturierungen und die Martkkap. im Gegensatz zu einer Aurelius noch sehr klein. Da liegen die Hebel. Nicht ob der NAV bei 19,20 oder 21 genau liegt.
Mit der heutigen Bekanntmachung der Übernahme der HTP-Sparte von STF für Balcke-Dürr unterstreicht mutares seine Strategie der clusterbildung. Mir gefällt sehr gut, dass man in mutares endlich Konsequenz sieht. So langsam scheinen das auch die Investoren zu bemerken - es geht endlich aufwärts. Ich freue mich im volatilen Jahr 2016 und auch Anfang 2017 nicht verkauft zu haben. Es geht hier in kleinen Schritten vorwärts, das Ganze macht einen soliden Eindruck. Weitere Geduld wird sich wohl auszahlen. Momentan bei 18€ meiner Meinung nach noch sehr fair bewertet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.759.034 von Junolyst am 15.05.18 00:26:17
Zitat von Junolyst: Das was der Vorstand hier abzieht ist wirklich eine Unverschämtheit. Noch vor 2 Wochen auf der MKK, und jetzt kann man es ja sagen, sprache er im Einzelgespräch davon, dass man 300 Mio. Market Cap anstrebe. Auch anderen Investoren ggü. wurde dies kommuniziert. A la wir wollen mit STS unsere jetzige Market Cap abdecken. Jetzt erreicht man nicht mal den eigenen NAV für STS. Das ist wirklich verarsche und zeigt die Unprofessionalität mit der man unterwegs ist. Aber auch die Banken haben in dem Fall einfach keinen guten Job gemacht. Bin mal gespannt wie man sich den nächsten NAV Wert zusammenbestaltet.


Du hast dir ein Ei drauf gebraten, dass sich der Vorstand mit dir im 1-to-1 trifft und bist überrascht, dass er dir was vom Pferd erzählt hat? Mir scheint, du musst noch viel lernen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.768.199 von Junolyst am 15.05.18 23:56:31
Zitat von Junolyst:
Zitat von Effektenkombinat: ...

Du hast dir ein Ei drauf gebraten, dass sich der Vorstand mit dir im 1-to-1 trifft und bist überrascht, dass er dir was vom Pferd erzählt hat? Mir scheint, du musst noch viel lernen.


Ah, es ist also zu viel verlangt von seinem Gegenüber zu erwarten, nicht angelogen zu werden? Sorry aber in welcher Welt leben wir denn?!


Nein, das ist nicht zuviel verlangt. Aber wer davon ausgeht, von einem Vorstand NICHT angelogen zu werden und sein Gesabbel für bare Münze nimmt, ist schlicht naiv.
Sorry, ich bin 20 Jahre lang im Geschäft und habe eine lange schwarze Liste mit solchen Leuten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.839.393 von Junolyst am 26.05.18 19:21:12
@Junolyst
Bezüglich Mutares gab es genug "Alarmsignale". Sowohl der Aufsichtsrat hat zuvor kräftige Verkäufe gemeldet als auch die mehrfache Anhebung des NAV war transparent veröffentlich.

Das das Börsenklima seit Februar extrem schleicht wurde für den Börsengang von Mutares haben sie offenbar auch nicht mitbekommen. Nur weil in den letzten 3 Wochen eine spürbare Erholung von den Tiefstständen in diesem Jahr erfolgte, ist das IPO-Klima für den Börsengang der STS noch lange nicht berauschend. Es war deshalb für jeden Analysten ersichtlich, dass der STS-Börsengang nicht mit der erhofften Marktkapitalisierung an die Börse gebracht werden konnte. Mutares hatte keine andere Wahl als mit dem Zeichnungspreis deutlich nachzugeben.

Nur weil Ihnen die Kompetenz fehlt, um Unternehmen auch nur ansatzweise zu analysieren, müssen Sie jetzt nicht die Schuld bei Hauck & Aufhäuser oder Mutares suchen und behaupten, dass diese einen schlechten Job gemacht hätten. Jeder TecDax ETF hat sich in einem Jahr besser entwickelt und weniger Risiken als ihre Wikifolios.

Und noch eine Bitte. Unterlassen Sie das Anpöbeln anderer User hier im Forum, nur weil diese sich sachlich äußern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.840.617 von AssetResearch am 27.05.18 09:29:05
Zitat von AssetResearch: Bezüglich Mutares gab es genug "Alarmsignale". Sowohl der Aufsichtsrat hat zuvor kräftige Verkäufe gemeldet als auch die mehrfache Anhebung des NAV war transparent veröffentlich.

Das das Börsenklima seit Februar extrem schleicht wurde für den Börsengang von Mutares haben sie offenbar auch nicht mitbekommen. Nur weil in den letzten 3 Wochen eine spürbare Erholung von den Tiefstständen in diesem Jahr erfolgte, ist das IPO-Klima für den Börsengang der STS noch lange nicht berauschend. Es war deshalb für jeden Analysten ersichtlich, dass der STS-Börsengang nicht mit der erhofften Marktkapitalisierung an die Börse gebracht werden konnte. Mutares hatte keine andere Wahl als mit dem Zeichnungspreis deutlich nachzugeben.

Nur weil Ihnen die Kompetenz fehlt, um Unternehmen auch nur ansatzweise zu analysieren, müssen Sie jetzt nicht die Schuld bei Hauck & Aufhäuser oder Mutares suchen und behaupten, dass diese einen schlechten Job gemacht hätten. Jeder TecDax ETF hat sich in einem Jahr besser entwickelt und weniger Risiken als ihre Wikifolios.

Und noch eine Bitte. Unterlassen Sie das Anpöbeln anderer User hier im Forum, nur weil diese sich sachlich äußern.


Der einzige der sich hier nicht sachlich äußert sind Sie. Egal unter welchem Account Namen. Von daher der eindringliche Rat: Verschonen Sie uns hier mit Ihren Beiträgen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.856.866 von AssetResearch am 29.05.18 14:51:59Ihr habt beide einen kleinen Rechnenfehler gemacht...NAV war 220 Mio Euro bei Mutares angegeben, nach IPO sieht die Rechnung wie folgt aus:

Mutares hat noch 3,7 Mio Aktien im Bestand (ich rechne nur mit IPO Preis 26), demzufolge 96,2 Mio Euro wert

Dazu hat Mutares 1,3 Mio Aktien im besten Fall zu 26 Euro verkauft, macht 33,8 Mio Euro Cash

In der Summe genau 130 Mio, da 1 Mio Stücke KE ist...

Auf den Gewinn (Verkauf des Altaktionärs) müssen noch Steuern gezahlt werden und die andere Frage ist, ob der IPO-Preis überhaupt gehalten werden kann. Bei einer oder mehreren Platzierungen müssen Paketabschläge gewährt werden und ein guter Exit gelingt nur dann, wenn die Aktie eine Erfolgsstory. Das ist zumindest fraglich für die kommenden Monate und dies weniger wegen dem Umfeld mit politischen Störfeuern, sondern primär durch den verfrühten Börsengang dieses zusammengeschusterten Unternehmens. Es muss erst einmal beweisen, dass es nachhaltig wesentlich bessere EBIT-Margen erzielen kann. Die zyklische Ausrichtung des Geschäftes ist ohnehin kein Bonuspunkt für das IPO.

Ich würde es bereits als enormen Erfolg ansehen, wenn Mutares das IPO zu 26 schafft.

Insofern ist der Abschreibebedarf bei Mutares signifikant und die Investoren hinterfragen sehr deutlich die Werthaltigkeit der Unternehmen bzw. setzen deutlich niedrigere Werte an.

Wer profitiert von der hohen Dividende? Die alten Vorstände, auch wenn einer davon in letzter Zeit bereits massiv reduziert. Er wird wissen, warum...vor einigen Jahren hatten sie bereits ebenfalls einmal eine hohe Dividende (10 Euro, vor Split) gezahlt), die Nachhaltigkeit fehlt. Und dies ist ein weiterer Grund, warum mutares in der Wahrnehmung keine Erfolgsgeschichte a la Gesco, Indus etc. schreibt.

Liebe Grüße
Hirse
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.857.985 von heinzconrad am 29.05.18 16:49:00wenn es wirklich der ehemalige CEO ist, der Aktien aufgrund der Trennung heraus verkauft, verkauft er diese emotional gesteuert um jeden Preis. Diejenigen die aber die enormen Stückzahlen aufsaugen sind nicht nur Kleinanleger, sondern diese werden sich ein genaues Bild von der Situation gemacht haben, denn diese werden nicht emotional handeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.862.458 von valueanleger am 30.05.18 07:33:07
Fakten anschauen
Ich finde jetzt sollte es mal etwas Ruhe reinkommen.
Ich habe mir nochmal alle ausgewiesenen NAVs zum 31.12. angeschaut. Die Notierung von STS erfolgt nun zu 144 Mio. € anstatt zu 220 Mio. € (NAV 31.12.)
Abschlag beträgt somit 35%. Natürlich jetzt auch noch durch das unruhige Marktumfeld geschuldet. Bei 26 € IPO ohne die Italieneskapaden, wären es bei 26€ 30 % gewesen.

Ich bin nun hingegangen und habe angenommen, dass alle ausgewiesenen NAVs 35% zu hoch ausgewiesen waren. Kann ich mir nicht vorstellen, aber ok. Man muss ja immer beachten, dass jetzt einzelne Bewertung mit einem DCF Verfahren ermittelt wird und der Terminal Value macht dabei immer einen großen Teil aus. Aber unter welcher Unsicherheit der bestimmt wird, wird eben so hingenommen.
Also ich sehe meine Schätzung als sehr konservativ an.
Im Rahmen dieser Berechnung sehe ich aktuell einen NAV von 17€. Somit ist die Aktie für mich extrem unterbewertet und ich werde noch weiter aufstocken bzw. verbilligen. Hinzu wird noch der Run auf die Dividende kommen. Die ist zuletzt auf der Conference in Copenhagen erwähnt worden.

Realistisch halte ich einen durchgehenden Abschlag von 20%. Aber das Rechenspiel kann ja jeder selbst für sich vollziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.863.190 von AssetResearch am 30.05.18 08:42:59STS ist ja selbst in China :laugh:

Balcke Dürr Dauerproblem? Da läuft doch gerade erst der Buy and Build Prozess :laugh:

Problembuden? Ja klar, Problembuden sind das Geschäft von Mutares. Übrigens auch von Aurelius, Bavaria und BlueCap :laugh: Wenn von 10 Stück 7 pleite gehen 2 so lala laufen und die zehnte ein Volltreffer wird funktioniert das Geschäftsmodell. Bavaria hatte auch zig Pleitefälle im Portfolio und 2 davon waren dann halt 200 Mio. Euro Volltreffer.

Eine schlechte wirtschaftliche Entwicklung hat in der Vergangenheit dazu geführt das die Restrukturierer zukaufen konnten weil sich dann große Konzerne gerne von Problemsparten trennen.

Mutares wird auch weiter stark zukaufen und den annualisierten Umsatz in 2 Jahren wohl Richtung 2 Mrd. Euro bringen.

Das Geschäft ist nicht tot weil man gerade ein Unternehmen an die Börse gebracht hat. Alleine die Logik daraus das man gerade viel Geld eingenommen hat und nun mit dem vielen Geld alles schlechter sein soll als vorher erschließt sich mir nicht :rolleyes:

mutares ist sicherlich kein Witwen und Waisenpapier. Warum ein Vergleich mit MBB? Die haben ein völlig andere Geschäftsmodell?



Zitat von AssetResearch: Value, Mutares muss froh sein, dass sie diese Automotive-Bude überhaupt an der Börse unterbringen konnten. Man hat an allen Ecken gespart, um irgendwie ein positives Ergebnis zeigen zu können. So etwas geht nicht auf Dauer. STS stellen u. a. Plastikkotflügel für Lkw und Plastikarmaturenbretter her. So etwas kauft man heute mein Chinesen billiger.

Nun bleibt nur noch das Dauerproblem Balcke Dürr übrig, was aufgrund der starken wirtschaftlichen Erholung schnellstens an die Börse gebracht werden muss, bevor die Bude auch wieder Verluste ausweist. Und dann? Dann ist das Geschäftsmodell von Mutares tot.

Der Rest sind nur Problembuden, die weiter Geld verschlingen und niemals an die Börse gebracht werden können. Wenn Du nur auf eine einmalige Dividende schaust, dann wirst Du aber mit Mutares schnell in die "Röhre" schauen.

Mutares hat schlicht keine Perspektive, weil das Management in den vergangenen Jahren unfähig war. Gäbe es jetzt nicht die starke wirtschaftliche Erholung, dann gäbe es Mutares schon nicht mehr. Es gibt eindeutig bessere Beteiligungsgesellschaften, wie MBB. Die Geldverbrennermaschine Mutares ist selbst jetzt noch viel zu hoch bewertet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.863.190 von AssetResearch am 30.05.18 08:42:59Ich kann nicht verstehen warum Menschen in so einem Saftladen Geld investieren und ihr Geld auf Risiko setzen. Viele davon sitzen auf -30% und hoffen, dass alles wieder gut wird.

Dann wird die miese Lage noch rosarot dargestellt, der schwache Börsengang mit Italienkrise, unruhiges Marktumfeld und was auch immer begründet, dann alles nochmal schön mit dem Taschenrechner gerechnet...

Dabei ist nur eine Frage für die Investitionsentscheidung relevant: "Wird das Unternehmen in den nächsten 5 Jahren mit dem aktuellen Management und die aktuellen Produkten erfolgreich wachsen?"

Und wenn hier die Antwort kein sicheres "JA" ist, dann ist meine Empfehlung das Geld irgendwo zu investieren, wo es sicher ist und Rendite bringt.
Der EX - CEO hat 26 % der Anteile gehabt. Aber das ist doch uninteressant. Es ist doch viel wichtiger, die Werte und das Management korrekt bewerten zu können. Hier gibt es immer wieder dämliche postings. Viele haben kaum 100 Aktien und spielen sich als „Anleger“ und „Analysten“ auf. Keiner von denen ist auf der HV oder im Call und stellt seine fundierten Fragen dem Management. Ich bin für seriöse Analyse. Das Management hat einiges zu erklären. Warum kauft der Vorstand keine Aktien ? Wer hat H&A für das IPO ausgewählt? Warum wurde die Bewertung so massiv verfehlt? Es war bis vor Kurzem von 300 Mio € für STS die Rede? Das ist katastrophal und das Management wird sich auf der HV rechtfertigen müssen. Wie soll man unter diesen Umständen das NAV ernst nehmen? Das Management hat viel Vertrauen verspielt und die Kapitalmarktkommunikation ist eine Katastrophe- es wird davon gesprochen , dass die Platzierung von STS „geringfügig“ unter der Preisspanne lag? Was? 26 - 32 € waren bereits „konservativ „ lt CEO und jetzt freuen wir u s über 24€? Das kann ich nicht nachvollziehen.

jeder Investor sollte seinen NAV selbst berechnen, Ratings sind nichts wert - das hat man mal wieder gesehen - SMC, Baader, H&A , alles Lemminge.

Macht eure Augen auf, sprecht mit den Entscheidern, geht in die Firmen. Wer nur 50 Aktien hat der macht das nicht, sollte aber auch sein Maul in den Foren nicht so aufreißen!

Euch allen viel Erfolg.

Dextella
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.949.401 von katjuscha-research am 09.06.18 17:36:45
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von FranzSchild: https://www.handelszeitung.ch/invest/mutares-hohe-dividende-…


Das mit dem Hedgefonds ist doch auch Blödsinn.


Wer lässt sich denn immer sowas ausdenken, was komplett unlogisch ist?


Manchmal hab ich das Gefühl, manche Anleger hoffen immer, irgendein Shortie hat ihre ach so unterbewertete Aktie geshortet, damit sie sich selbst wohler mit ihrem Investment fühlen können. So nach dem Motto, wenn der Hedgefonds/Shortie mal wieder aufhört oder gar eindecken muss, gehts wieder hoch.


Dabei macht das bei Mutares NULL Sinn. Denn kein Shortie dieser Welt würde bei 15,5 Mio ausstehenden Aktien hundertausende oder gar über 1 Mio shorten, wenn er erwarten muss, dass der Wert des Unternehmens weit über dem Kurs liegt, bei dem er leerverkauft. Das wäre ihm viel zu gefährlich.

Also entweder es gibt den Shortie nicht, oder wenn doch, wird er irgendwas internes wissen, was für fundamental für fallende Kurse spricht. Ich glaube an Ersteres.


Viel wahrscheinlicher ist weiterhin, dass schlichtweg Geuer verkauft. Und bei dem muss man auch nicht zwingend rätseln wieso er verkauft. Wenn er aus dem Unternehmen geht, gibt es doch keinen Grund länger so umfangreich investiert zu sein. Wenn er seit 2-3 Wochen im Schnitt zu 12 € rausgegangen ist, hat er über 50 Mio € erlöst. Davon kann man ganz gut leben oder teils irgendwo investieren, wo man bessere Kurschancen sieht.


So sehe ich das auch. Pröbstl schreibt als wenn er unter "Halluzinationen" leiden würde. Er kann schließlich seine Behauptung zu den angeblichen Hedgefonds nicht ansatzweise erklären.

Ein User meinte hier im Forum, dass Geuer lediglich verkaufen würde, um Mutares bzw. dem aktuellen CEO eins "auszuwischen". Aber auch solche unsinnigen "Analysen" zeugen nur von Dummheit und mangelnder Erfahrung. Denn ein Herr Geuer wird kaum seine Aktien zu billig verkaufen wollen, um nur vorübergehend den Kurs zu drücken. Denn jedes "Kursdrücken" zeigt nur temporär und nie dauerhaft Erfolg, so dass Geuer bei so einem Spiel nur selbst verlieren würde.

Sollte also wirklich Geuer hinter den Verkäufen stecken, was auch ich vermute, dann muss er auch davon überzeugt sein, dass Mutares nicht mehr wert ist. Ich habe jedenfalls durch den CEO den Eindruck gewonnen, dass außer Balcke Dürr kaum noch eine Beteiligung werthaltig ist. Da man bisher vorab nur "EBITDA" genannt hat, die Veröffentlichung der Zahlen auf einen Termin nach dem Börsengang verschoben hat, erwarte ich auch hier eine eher negative Überraschung.

Mutares muss jetzt auch noch die finanzielle Belastung wegen des Börsengangs tragen. Wenn ich davon ausgehe, dass Mutares nur noch die Balcke Dürr als interessante Beteiligung hat, neben den STS-Aktien, weiß ich nicht, wie Mutares in Zukunft operativ noch erfolgreich sein will.

Wegen der extrem günstigen Finanzierungsmöglichkeiten und weil viele Unternehmen viel Cash aufgrund der guten Konjunktur angesammelt haben, sind Unternehmensbeteiligungen sehr teuer geworden. Beteiligungsgesellschaften sind für mich deshalb "Frühzykliker", die nach der Finanzkrise günstig Unternehmensbeteiligungen erwerben konnten. Jetzt ist die Zeit für Beteiligungsunternehmen aus meiner Sicht schlicht abgelaufen, weil es fast unmöglich ist, noch günstige Unternehmensbeteiligungen zu erwerben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.370.370 von STBDO am 03.08.18 17:47:43
Zitat von STBDO: vielen Dank für die Info. Da die Nachricht von heute ist, kann der Vergleich nicht das Problem gewesen sein. Sie gehen also vermutlich davon aus, dass der offene Rechtstreit den Kurs negativ beeinflusst hat.

Ich habe die Risiken aus dem Rechtstreit im Geschäftsbericht gelesen und ging davon aus, dass die Risiken in den Rückstellungen zutreffen eingeschätzt worden sind. Das war wohl nicht ganz der Fall und andere Anleger konnten das offensichtlich besser einschätzen. Kann das aber wirklich der Grund für den Kurssturz sein?

aktuelle Börsenbewertung 159.650.000 €;
EK lt. Bilanz 31.2.2017 166.400.000 € ./. Ausschüttung 15.500.000 € zuzüglich Gewinn 1-6/18 (dieser sollte unter Berücksichtigung der Belastung aus dem Vergleich immer noch 20 Mio. betragen.
Das Eigenkapital sollte also weiter gestiegen sein.

Mal sehen was die Börse aus der Nachricht über die gerichtliche Einigung macht. Die Reaktion sollte trotz der Ergebnisbelastung eher positiv ausfallen. Damit wurde Klarheit geschaffen und die Geschäftsleitung kann sich voll und ganz mit die Entwicklung der "Töchter" beschäftigen.


Die Höhe der Rst dafür wurde auch auf der HV vor kurzem kommuniziert.

Für mich ist die heutige Meldung ebenfalls klar positiv, da der Einigungswert deutlich unter dem Streitwert und das Thema bzw. das Risiko nun endlich vom Tisch ist. Mutares macht aktuell seine Hausaufgaben. Das sind positive Schritte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.212.465 von AlteMetallmuehle am 27.03.19 19:42:27
Zitat von AlteMetallmuehle: unter welchen Umständen würden Sie mit einem Dividendenausfall rechnen, wenn der Herr Leik Mutares gut gewappnet gegenüber den Markterwartungen sieht?


Das Ergebnis lässt eigentlich keine vernünftige Dividende zu.
Wenn Leik dies nun trotzdem ankündigt wird es wohl so sein.
Ich würde das Geld lieber in weitere Beteiligungen stecken - die Marktpreise sind auch im außerbörslichen Bereich stark zurückgekommen.

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.311.941 von Offlineshopper am 09.04.19 12:00:39
Die Kursentwicklung bei STS ist der Gradmesser für MUTARES
Ein Börsengang ist ein zweischneidiges Schwert. Die Altaktionäre kassieren bei einem weitgehenden Exit viel Geld. Bleiben sie aber wie Mutares mit einer 2/3-Beteiligung am Unternehmen hängen, bleibt die tägliche Börsennotiz wie ein Damoklesschwert über ihnen hängen und drück auf die eigene Kursperformance.

Diese Situation wird umso misslicher, je schlechter sich der Kurs dieses Tochterunternehmens entwickelt. Hier ist die STS Group ein katastrophales Paradebeispiel. Mit 7,82 € wurde heute ein neues All-Time-Low erreicht. Die IPO-Käufer vor gerade mal 10 Monaten haben ihren Kurseinstieg zu 24 € sicher schon oft bereut, aber der Emissionserlös von 31 Mio € ist auch für Mutares zu einem Scheinerfolg geworden. Der eigene Kursverfall übersteigt diesen Wert um ein Vielfaches.

Wenn es bei STS bei diesen Ausverkaufspreisen nicht zu einer Kurswende kommt, wird sich auch der Kurs von Mutares nicht nachhaltig verbessern.
Würde doch in die DONGES-Gruppe ** passen ;)

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11397960-dgap-new…

TrefilUnion ist in der Herstellung von Produkten aus verschiedenen Stahlsorten tätig. Die Gesellschaft produziert in ihren beiden französischen Werken Drähte und Stahlseile mit einem Produktportfolio, das vom dünnen Federdraht für den Automobilmarkt über schwere Speziallösungen für Brücken bis hin zum Spannbetonmarkt reicht. TrefilUnion bedient Kunden aus verschiedenen Branchen, darunter die Energie-, Bau-, Haushalts-, Landwirtschafts- oder Automobilindustrie.


** https://mutares.de/beteiligungen/donges-steeltec/

Gruß
Fozzybaer

PS.: Master Laik wird sich schon was dabei denken, wenn er sein ( soviel ) Kapital in´s " eigene " Unternehmen investiert ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.208.444 von Wertefinder1 am 08.08.19 16:31:53Oder um es ganz einfach zu schreiben mit einem Beispiel:

Eine Firma hat eine Fabrikhalle samt Maschinenpark für einen Buchwert von 10 Million Euro in der Bilanz stehen. Macht mit den produzierten Produkten aber Verlust. Die Maschinen sind individuell auf die Firma zugeschnitten - vllt. eine Regallager. Ein Verkauf wäre nur zum Altmetallwert möglich.

Was ist die Firma dann wert? - Jedenfalls nicht den Wert den die Firma für ihr Anlagevermögen mal ausgegeben hat. Wenn man nur Verluste macht, wird der Mutterkonzern vllt. nur einen kleinen Betrag als Kaufpreis erzielen können und den Rest dann in seiner Bilanz abschreiben.

Umgekehrt wird der Käufer der Firma - hier Mutares - das Anlagevermögen so wie es ist in seine Bilanz übernehmen. Da es einen viel geringeren Kaufpreis zahlt, kann es via "Bargain Purchases" bzw. Badwill die Differenz als Gewinn ausweisen. D.h. aber noch lange nicht, das man einen in der Zukunft einen Käufer findet, der diesen Wert auch bezahlt. Den wird man nur finden, wenn die Firma saniert ist und Gewinne schreibt. Dann sind Käufer auch bereit für das Anlagevermögen zu bezahlen, weil es eine positive Rendite bringt.

Sprich mit der Verbuchung des Badwills hat man bereits heute die Gewinne auf eine Wette in der Zukunft verbucht.
mutares | 9,470 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.212.655 von Willy1901 am 01.12.15 13:13:55Ich würde das genauso sehen wie valueanleger. War hier früher schonmal erfolgreich investiert und liege bei meinem zweiten Engagement jetzt auch modert hinten.

Wichtig ist values Punkt zum Thema KGV: das sagt GAR NICHTS aus bei Restrukturierungsgesellschaften. Bloß nicht solche Aktien kaufen, weil sie ein niedriges KGV haben (bzw. verkaufen, weil sie ein hohes KGV haben)!

Zur Erklärung: Restrukturierungsgesellschaften wie Mutares (oder Aurelius oder Bavaria) kaufen Sanierungsfälle. Die operativen Gewinne der Beteiligungen sind daher meist negativ oder nur moderat positiv. Mutares restrukturiert diese Firmen dann über ein paar Jahre, verkauft sie dann aber auch direkt wieder, sobald sie profitabel arbeiten. Daraus kannst Du folgende Rückschlüsse ziehen:

1. Niedriges (oder gar negatives) KGV wegen Verlusten der operativen Businesses muss nichts negatives sagen. Die Sanierungungen können super im Plan sein und dennoch kann der operative Gewinn noch negativ sein.

2. Der größte Anteil der Gewinne von Mutares wird nicht durch operative Earnings verdient, sondern durch Exits: den Komplettverkauf von sanierten Töchtern.

3. Daher sagt auch ein niedriges KGV in einem Einzeljahr oft nicht viel aus. Wenn man gerade eine große Tochter verkauft hat, entsteht ein hoher Buchgewinn. Dieser Buchgewinn lässt sich aber nicht in die Zukunft fortschreiben, da die verkaufte Tochter ja nur einmal verkauft werden kann und nicht immer wieder.

Kurz: Finger weg vom KGV bei solchen Aktien! Wenn überhaupt macht eine KGV-Betrachtung hier nur über sehr lange Zeiträume hinweg Sinn. In meinen Augen noch nicht mal dann.

Wie also Unternehmen wie Mutares bewerten? Die Analysten machen das normalerweise über eine "sum of the parts" Bewertung, wobei der Wert der einzelnen Töchter prognostiziert wird. Auf diesen net asset value (NAV) kann man ggfs. noch einen Aufschlag oder Abschlag geben, je nachdem, ob man denkt, dass der NAV in Zukunft stärker oder schwächer als der Markt wachsen wird (was vom Talent des Managements abhängt). Mutares wird z.B. mit einem Abschlag zum NAV bewertet momentan, während Aurelius einen Aufschlag erhält.

Die Einzelbewertung in der Sum of the Parts Berechnung ist übrigens recht schwer und ungenau, da man auch hier wegen der negativen Earnings keine KGV-Multiples anwenden kann. Man muss daher sehr genau in die Töchter einsteigen und versuchen, deren Sanierungsgrad zu verstehen/erahnen, um einen NAV sinnvoll mit einem DCF Modell berechnen zu können. Die einfachere Variante ist es, einfach dem Unternehmen selbst zu vertrauen, das ja auch einen NAV ausrechnet und veröffentlicht (in meinen Augen recht optimistisch gerechnet).

Lies Dir die Analyst-Reports auf der Homepage durch, dann siehst Du, wie die Analysten hier vorgehen. Allerdings legt Deine Frage nahe, dass Du Mutares eher auf gut Glück gekauft hast und Dir nur mal 2 Minuten ein paar Kennzahlen auf Onvista angeschaut hast. Auch wenn ich persönlich davon ausgehe, dass bei Mutares eine Chance auf zufriedenstellende Wertsteigerung besteht, würde ich mir daher an Deiner Stelle überlegen, ob Du wirklich in solche Aktien investiert sein willst.

Ist echt nicht böse gemeint, aber Restrukturierungsfirmen sind nicht ohne und mit "das hab ich im Aktionär gelesen und hatte ein KGV von 5" kann man dann ganz schön auf die Nase fallen. Vielleicht lieber einfach einen ETF kaufen oder einen größeren Wert, den man einfacher mit simplen Methoden wie KGV beurteilen kann?
Hmm... Also operativ fette Verluste lt. Geschäftsbericht. Geesink und Grosbill wohl kurz vor der Insolvenz. Kasseposition stark geschrumpft. Würde tippen Kapitalerhöhung ante Portas.
mutares AG: „Wollen unsere Ziele übererfüllen“

Die neue Plattform-Strategie der mutares AG trägt Früchte. „Unsere Transaktionspipeline war noch nie so gut gefüllt wie aktuell“, sagt mutares-CEO Dr. Axel Geuer im Exklusivinterview mit financial.de. Die mutares-Aktie sieht er aufgrund des hohen Abschlages zum NAV von 20,47 Euro je Aktie „stark unterbewertet“. Financial.de sprach mit dem Gründer und Vorstand über das rasante Wachstum im Nutzfahrzeugsektor, interessante Exit-Kandidaten im Portfolio und einen wichtigen Meilenstein für die mutares-Gruppe.

> zum Interview
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.132.766 von upanddown1 am 13.06.17 17:27:05Diese Kursziele waren auch schon letztes Jahr bei meinem Einstieg (11,30 €) ausgegeben. Mutares ist ja offenbar auf einem guten Weg und ich hoffe, daß diese krasse Unterbewertung auf den NAV in nächster Zeit abgebaut wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.420.214 von Choleriker am 29.07.17 23:43:29
habe nachgekauft
nachdem ich mit investor relation wegen des Kursverfalls telefoniert habe , und man mir sagte , es sei auch ihnen ein Rätsel , es gäbe keinen bekannten Grund , keine kapitalmassnahme sei geplant , habe ich ordentlich den Ausverkauf bei Tradegate bzw. Quotrix genutzt. ich stellte ausserdem die Frage , wenn sie jetzt Kohle hätte , ob sie diese in Mutares investieren würde. Sie antwortete mit ja , es ist eine Kaufgelegenheit . Gesagt getan
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.736.499 von Straßenkoeter am 13.09.17 21:18:51Und Mutares hat eine weitere Problembeteiligung abgestoßen, die Geesinknorba. Die Neuausrichtung ist weiter voll auf Kurs!
Die Mutares-Gruppe (ISIN: DE000A0SMSH2) hat heute ihren Bericht für das 1. Halbjahr 2017 veröffentlicht. Das Geschäft war von reger Transaktionstätigkeit und strategischen Entwicklungen geprägt und wurde mit einem signifikanten organischen Umsatzwachstum sowie deutlicher Profitabilitätssteigerung im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen.

Die Umsatzerlöse der Mutares-Gruppe konnten im 1. Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um EUR 117,5 Mio. bzw. 38 Prozent gesteigert werden und belaufen sich nun auf EUR 428,1 Mio. (H1-2016: EUR 310,6 Mio.). Das operative Ergebnis (EBITDA) der Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls signifikant um EUR 11,5 Mio. bzw. 288 Prozent auf insgesamt 15,5 Mio. EUR (H1-2016: EUR 4,0 Mio.) gestiegen.

Im Portfolio haben sich insbesondere die Beteiligungen A+F, Zanders, Elastomer Solutions und Balcke-Dürr im vergangenen Halbjahr durch herausragende operative Fortschritte hervorgetan. Die STS-Gruppe wurde durch eine Add-on-Akquisition der Autoneum-Gruppe in Brasilien strategisch weiterentwickelt. Als Ergänzung im Segment Construction & Infrastructure wurde das Stahlrohrgeschäft der Aperam-Gruppe erworben.

Neben den beiden Akquisitionen wurde im Jahresverlauf durch den Erwerb des Nutzfahrzeugzuliefergeschäfts der Plastic Omnium-Gruppe ein Meilenstein für die Entwicklung von STS gelegt. Auf der Verkaufsseite gelangen im 1. Halbjahr zwei Exits. EUPEC Deutschland und FTW wurden an strategische Investoren veräußert. Im weiteren Jahresverlauf wurden auch Grosbill und Geesinknorba verkauft und somit bereits sieben Transaktionen in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Darüber hinaus hat Mutares ihre strategische Entwicklung mit einer stärker nach Sektoren orientierten Organisationstruktur und weiteren personellen Verstärkungen, vor allem im operativen Bereich, vorangetrieben. Durch diese Maßnahmen wird die Basis für eine optimale Betreuung und Weiterentwickelung unseres wachsenden Portfolios geschaffen.

www.dgap.de/dgap/News/corporate/...hresbericht/?newsID=10268…
www.mutares.de/...s-veroeffentlicht-halbjahresbericht-2017/d…
Kritisches zu Mutares

Die Halbjahreszahlen fand ich eigentlich ganz gut, auch den Ausblick. Was mir auch gefällt ist der Strategiewechsel zu den Clustern, dass man also Unternehmen durch gezielte Zukäufe stärker macht, besser positioniert.

Was mich aber überrascht hat, dass über 13€ trotz verstärktem Kaufinteresse der Kurs einfach nicht vorankommt. Habe das Gefühl, dass wir eher wieder unter die 13€ gehen, als dass wir die 14€ knacken. Nach meiner Beobachtung wird hier abgeladen was geht und das obwohl doch scheinbar alles gut aussieht.

Was mir Sorge macht ist der laufende Prozess mit Diehl. Diehl fordert ja 22 Millionen Schadensersatz inklusive Zinsen und Mutares tat die ganze Zeit so, dass dies völlig aus der Luft gegriffen gewesen wäre. Mutares hat ja nach Übernahme des Geschäftsbereiches Photovoltaik von Diehl eine Erklärung abgegeben, dass Mutares den vollen Kaufpreis zahlt, selbst wenn das übernehmende Unternehmen das zum Mutares Konzern gehört in die Insolvenz geht. Genau dies ist eingetreten und Mutares möchte nun trotz Patriatserklärung nicht bezahlen, da sie der Ansicht sind Diehl hätte sie getäuscht. Mutares ist auch der Meinung, dass sie formalrechtlich rechtzeitig gegen diese Zahlungsverpflichtung vorgegangen wären. Laut Geschäftsbericht 2015 haben sie lediglich eine Rückstellung hinsichtlich der Prozesskosten gebildet, da sie Diehl chancenlos sehen. Das Gericht hat angeregt, dass sich Mutares und Diehl außergerichtlich einigen. Gespräche laufen immer noch, aktuell erwarte ich aber eher ein Urteil des Gerichtes, das jederzeit kommen könnte. Mutares und Diehl können sich augenscheinlich nicht einigen. Sehr irritierend finde ich, dass Mutares nun plötzlich im Geschäftsbericht 2016 Rückstellungen für die Forderung von Diehl gebildet hat. Also nicht nur für die Prozesskosten, wie im Geschäftsbericht 2015. Insoweit hält es nun auch Mutares für wahrscheinlicher, dass sie verlieren oder zumindest teilweise eben doch zahlen müssen. Bisher betrug der Streitwert 22 Millionen. Da immer mehr Zinsen anfallen, sollte er nun schon deutlich höher sein. Sollte Mutares verlieren oder je nach Zahlungsverpflichtung teilweise verlieren könnte das ein herber Rückschlag sein. Die liquiden Mittel betragen ca. 17 Millionen und könnten mit einem Schlag weg sein. Zumal die Verschuldung im Konzern sehr hoch ist, wäre dies sehr kritisch.

Ja ich habe die Befürchtung, dass da Ungemach auf Mutares zukommt und dies die hohen Abgaben von Aktien auf der Verkäuferseite erklärt. Rein von der zeitlichen Schiene her kann aus meiner Sicht das Urteil nicht mehr so lange dauern und insoweit könnte es eine Menge Insider geben die da mehr wissen. So eine Tendenz was da auf Mutares nun zukommt wird es geben und das lässt sich nicht verheimlichen. Die Kursentwicklung und die Umsätze machen mich da sehr vorsichtig.
Papierfabrik Zanders schmiedet Zukunftspläne trotz roter Zahlen
Als Zanders im Mai 2015 von der finnischen Metsä Group verkauft wurde, war das erklärte Ziel der Münchener mutares AG als Käufer, das Unternehmen innerhalb von dreieinhalb Jahren wieder zu verkaufen. Der genannte Zeitraum hatte einen einfachen Grund, denn Zanders wurde nicht klassisch verkauft, sondern die Finnen legten nach unbestätigten Berichten eine mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch, nur um von allen Verpflichtungen bei Zanders befreit zu werden. Die letzten Zahlen, die die finnische Mutter über Zanders veröffentlichte, waren jährliche Verluste in Höhe von rund 20 Millionen und einen Umsatz von 85 Millionen.

Ein Zandrianer, der namentlich nicht genannt werden will: „Aber in Wirklichkeit war es ja viel schlimmer. Bei ehrlichen Rechnungen wurden in Gladbach durchschnittlich sogar 40 Millionen Euro verbrannt.“ Umso erstaunlicher, welche Zahlen inzwischen kommuniziert werden. Die Verluste sollen inzwischen nur noch einen einstelligen Millionenbetrag ausmachen. Dabei muss das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro jährlich an Werkspensionen überweisen.

http://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladb…
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.010.879 von Straßenkoeter am 24.10.17 00:39:26
Ein bisschen weit hergeholt ist das ja schon ...
Zitat von Straßenkoeter: Mutares muss ganz klar vertraglich an Diehl bezahlen und aufgrund der langen Zeit kämen in erheblichem Umfang Zinsen hinzu. Mutares möchte sich seiner verpflichtung entziehen, weil sie behaupten Diehl hätte sie getäuscht. Außerdem sagt Mutares, dass sie die Täuschung durch Diehl formal rechtzeitig aus ihrer Sicht zur Anzeige gebracht hätten. Klar macht Mutares in diesem Zusammenhang eine Gegenrechnung auf. Das gericht muss nun mangels außergerichtlicher Einigung entscheiden, ob Mutares tatsächlich formal rechtzeitig die Täuschung durch iehl angezeigt hat und ob auch eine Täuschung vorliegt. Wenn man angeschlagene Unternehmen günstig übernimmt, dann liegen immer Risiken vor und Mutares hat eben gesagt, dass sie selbst wenn das übernommene Unternehmen in die Insolvenz geht dann die Kaufpreisraten übernehmen. Den Supergau hat man also einkalkuliert und den ließ sich Diehl absichern. Diese Vereinbarung hat ja schon das Risiko beinhaltet und nun behauptet Mutares Diehl hätte sie getäuscht und deshalb wollen sie nicht zahlen. Also ehrlich gesagt da bin ich mir nicht sicher, wie die gerichte entscheiden. Ein Profi wie Mutares möchte die Risiken nicht erkannt haben? Mich wundert eher, dass Mutares sich auf solche vertragsestaltungen überhaupt einlässt und sich bereit erklärt im Falle der Insolvenz die kaufpreisraten abzusichern. Aus meiner Sicht muss man unterstellen, dass sich ein Profi wie Mutares nicht so leicht täuschen lässt und dass es eher eine Schutzbehauptung ist. Mag sein, dass dies nun Gelaber von mir ist, da ich weder die genauen Umstände kenne, noch den rechtlichen Hintergrund habe. Dennoch bin ich nicht bereit aufgrund diesen Umsatandes hier ins Risiko zu gehen zumal der Kurs ja eher schwächelt. Für mich istDiehl der Grund. Und ja ich unterstelle die verkäufer wissen da mehr.


Naja, ist das nicht ein wenig weit hergeholt, hier zu unterstellen, dass der Kurs wegen Insidergeschäften aufgrund eines potenziell negativen Ausgangs des Diehl-Verfahrens den Rückwärtsgang eingelegt hat?

Wir wissen doch überhaupt nicht, wie weit die Verhandlungen mit Diehl bereits fortgeschritten sind und ob überhaupt schon abzusehen ist, dass das Verfahren für Mutares negativ verläuft. Vielleicht ist Mutares tatsächlich von Diehl getäuscht worden (auch wenn dies durch eine gute Sorgfaltsprüfung eigentlich ausgeschlossen werden sollte). Was mich in dieser Sache ein wenig stutzig macht ist die Tatsache, dass Mutares gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter der Platinum GmbH (neuer Gesellschaft für das Photovoltaics Geschäft von Diehl) gegen Diehl klagt. Warum sollte der Insolvenzverwalter das tun, wenn die Sache eindeutig für Diehl spricht?

Zur Begründung des rückläufigen Kurses könnte man zudem anführen, dass bei fast allen deutschen Beteiligungsgesellschaften die Kurse in den letzten Tagen gefallen sind (DBAG, Aurelius, Blue Cap, MBB, etc.). Generell scheint die Beteiligungsbranche im Moment also nicht mit einer hohen bzw. mit einer negativen Aufmerksamkeit gesegnet zu sein. Warum sollte Mutares sich dem entziehen können?

Natürlich möchte kein Mutares-Aktionär, dass Mutares den Rechtsstreit gegen Diehl verliert. Dennoch kann man optimistisch für die Gesellschaft sein:

- Hoher Bewertungsabschlag zum NAV (>100 Mio. €)
- Plattformstrategie scheint langsam Früchte zu tragen – die Folge werden ein steigender NAV und steigende Verkaufserlöse sein
- Unprofitable und strategisch irrelevante Beteiligungen wurde man zuletzt los
- Mutares geht mit großen Schritten auf 1 Mrd. Konzernumsatz zu
- Man stellt derzeit viel Personal ein, was darauf hindeutet, dass man optimistisch in die Zukunft blickt
- Rückstellungen für den Diehl-Rechtsstreit sind bereits gebildet, könnten bei positivem Ausgang aber auch ergebniswirksam aufgelöst werden
- Diehl Rechtstreit könnte sich noch einige Zeit hinauszögern oder per Vergleich geschlossen werden, zu einem deutlich geringeren Betrag als vielleicht derzeit angenommen

Man kann die ganze Sache also auch positiv sehen, wenn man will.


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