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CS Euroreal, 39/39,60 gute Kaufbasis - Beliebteste Beiträge


ISIN: DE0009805002 | WKN: 980500
8,385
19.02.18
Baader Bank
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Antwort auf Beitrag Nr.: 45.801.328 von Besserwisser1234 am 10.11.13 11:51:33Es handelt sich meines Erachtens um ein "schneeballähnliches System". Es werden Gutachterwerte festgestellt, die nicht den Marktwerten entsprechen. Da z.B. alle in Abwicklung befindlichen Fonds die Immobilien in Holland um ca. 50 % abwerten mussten, haben die weiterhin im Vertrieb befindlichen Fonds nichts getan. Für die weiteren Problemmärkte (Italien, Spanien, Frankreich usw.) mussten auch nur die in Abwicklung befindlichen Fonds ihre Immobilien mit Verlust verkaufen bzw. haben deutliche Abwertungen vorgenommen. Hausinvest hat hier wohl keine Objekte, die nach "Abwertungen" schreien?? Anteilsrückgaben können beim Hausinvest und den noch offenen Fonds durch neue Gelder bezahlt werden. Und die "Neueinsteiger" zahlen halt dem jetzt Abgebenden einen überhöhten Preis. Dieser Kaufpreis entspricht in keinem Fall, dem tatsächlichen Marktpreis.
Ich kenne von Vertriebsorganisationen, dass bei Anteilsrückgaben der Berater einen "Malus" in Form einer "negativen Provision" erhält. Er kann diese nur wettmachen, wenn er neue Anleger hierfür gewinnt.
Wenn "Besserwisser1234" wirklich glaubt, dass die in Abwicklung befindlichen Fonds nur die schlecht geführten waren, dann tut er mir leid.
CS, AXA, Aberdeen waren nicht unbedingt die "Unfähigen", aber der Vertrieb ist weggebrochen und daher musste aufgelöst werden. Und wenn ein Produkt nur funktioniert, wenn laufend Gelder hereinkommen oder keine Objekte verkauft werden müssen, dann ist dies eben ein "schneeballähnliches System".
Zitat von babbelino: Ok, ich versuchs mal an einem Beispiel zu erklären. Die direkt in der Avenida Diagonal in Barcelona gehaltene Immobilie hat ausweislich des Jahresberichts eine Nutzfläche von 15.351 qm und soll bei einer gutachterlichen Bewertungsmiete von 3,9 Mio. Euro 63,45 Mio. Verkehrswert haben. Aus den Vermietungsinformationen geht hervor, dass diese Immobilie im letzten Geschäftsjahr einen tatsächlichen Mietertrag von 1,7 Mio. Euro hatte und im lfd. Jahr 2,8 Mio. abwerfen soll.

Mithin beträgt die Istmietrendite 2,7%, die prognostizierte Mietrendite 4,5% und die gutachterliche Mietrendite 6,1%. 10jährige Staatsanleihen notieren aktuell bei 5,9%. Niemand, aber auch absolut niemand wird angesichts der aktuellen Situation in Spanien den vermeintlichen Verkehrswert von 63,45 Mio. bezahlen (entspricht übrigens 4.133 Euro pro qm). Immobilien dieser Art gehen aktuell nicht mal für 10% Mietrendite weg. Den Abschreibungsbedarf alleine dieser Immobilie taxiere ich angesichts des hohen Leerstands auf mindestens 20 Mio. Euro. Und genau dieses Problem (Overrents, falsche Kapitalisierungsfaktoren insbesondere in den südeuropäischen Ländern) zieht sich wie ein roter Faden durch den Fonds.



Ich will mich nicht zum Verteidiger der OIF's aufschwingen, nur müsste doch jedem klar denkenden klar sein, dass bei Kursen von 38-38 Euro für den CS Euroreal das Verlustrisiko minimal ist.

Die meisten Anleger verwechseln Risiko und Unsicherheit. Ich sehe ein, dass hier Unsicherheit vorherrscht. Aber Risiko?

Eine Momentaufnahme zu verwenden, um langfristige Kursprognosen abzugeben halte ich für falsch. Mit der selben Einstellung haette man vor 10 Jahren bei Gold = $350 oder Silber = $5 noch pessimistisch sein können.

Dass die Preise für Büroimmobilien in Spanien im Eimer sind, ist allseits bekannt. So what? Ich könnte hier ein Dutzend Katalysatoren dafür aufführen, warum innerhalb der naechsten 5 Jahre (!) die Preise wieder anziehen könnten.

Wir erleben z.B. in Europa einen Linksruck. Sollte naechstes Jahr eine linke Regierung in Deutschland an die Macht kommen, ist es Essig mit dem Sparpaket. Dann würden wir Keynesianische Wirtschaftspolitik bekommen mit allem was dazugehört, Inflation und Flucht in die Sachwerte inklusive.

Der Spread für spanische und italienische Staatsanleihen würde fallen, da eine SPD geführte Regierung mit einer sozialistischen Regierung in Frankreich zusammen auch Eurobonds einführen würde. Und schon waere das Ausfallrisiko Spaniens oder Italiens nur theoretischer Natur, wie Nobelpreistraeger Paul Krugman uns ja immer erklaert, indem er auf die sehr niedrigen Kreditspreads für die höher als Spanien verschuldeten Japaner oder US-Amerikaner hinweist.

Der Markt hat immer vor zweierlei Angst.

1. Dass er sein Geld nicht zurückbekommt (siehe Griechenland)
2. Dass er mit entwertetem Geld bezahlt wird (siehe Weimarer Republik)

Nur ist die erste Angst akut, der Trigger für die zweite Angst liegt ganz weit in der Ferne, wie Japan oder die USA belegen.

Verstehe mich nicht falsch. Ich bin gegen Schuldenmachen. Nur ist es eben so, dass der Markt zur Zeit keine Angst vor Geldentwertung per se hat. Und diesen Bonus werden die linken Regierungen in Eintracht mit einer linken US-Regierung ausbeuten und inflationieren. Über Inflation werden die Schulden entwertet werden und solange es gelingt, die Inflation unterhalb der kritischen Marke zu halten, wo oben genannter Punkt zwei getriggert wird, ist alles im Lot. Ob es gelingen wird, weiss ich nicht. Dass es versucht werden wird, ahne ich sehr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.151.202 von Cocodrillo am 17.02.13 17:59:01Die immer wieder feststellbare Ungeduld bei den Fonds-Anlegern bestätigt die Richtigkeit der Käufer-Verhaltensweise. Es kann nur billiger werden

Die Fond-Anleger (ich bin übrigens keiner) haben doch überhaupt kein Macht mehr bei den abzuwickelnden Fonds; noch Einfluss. Oder wie meinst du das?
Die können doch verscherbeln oder Bewertungen manipulieren wie sie wollen.. wie man bei den Degis anschaulich gesehen hat..
Ich hab nur mal wieder das CS Euroreal Ziel in Frage gestellt, alle Immos in nur 5 Jahren verkaufen zu können.
Ich kann mir so eine undurchführbare Zielvorgabe bei 100 Immmos nur so erklären, dass sie rechtlich in Schwierigkeiten kommen würden, wenn sie einfach ehrlich sagen würden, dass ca. 50-60 verkaufte Objekte in 5 Jahren realistisch sind. Als Beispiel. Ich find das nun schon seit Jahren immer wieder festzustellende unehrliche Geschwafel (oder Schweigen) einfach nur zum kotzen. Angefangen von der Ankündigung der Wiedereröffnung.. Mehr nicht.
Offenbar ist der Optimismus der Anleger hinsichtlich der offenen Immobilienfonds nicht auszurotten. Bedenkt bitte die wahre Bedeutung des Wortes NAV:

NAV = Nur Anleger Verarsche
Zitat von wallstreetmarc: Zwar schon zwei Monate alt, aber wurde hier glaub ich noch nicht gepostet:


Man, man, man, diese dürftige Uralt-Studie wurde nun wirklich schon häufig genug bei WO gepostet - die kostet zwar im Original 449 EUR, bietet aber m. E. eine weit schlechtere Grundlage für eine Investitionsentscheidung als dieser Thread! ;)
Zitat von Trendfighter: Fakt ist ich habe zu 27,50 vor Ausschüttung gekauft und konnte die Position zu 27,25 nach Ausschüttung schliessen.

Mit so einem Trade kann ich gut leben :-)

Tja, in Internetforen ist der Anlegertypus, der immer zum Tiefstkurs kauft und zum Höchstkurs verkauft, weit verbreitet. Leider gelingt mir das fast nie ... :cry:
Also zumindest beim AXA bin ich der Meinung, dass er bei der Bewertung des NAVs auch Fakten ignoriert werden:

Nehmen wir doch mal den aktuellen Fall mit dem Verkauf in den Niederlanden:

Mit eindeutigen Fakten:
- Die Immobilien gehen Stand heute immer noch mit einer Bewertung von ca 270 Mio in die Berechnung des NAV ein, es wurde noch keine Abwertung vorgenommen (die ca. 2,70 Eur rechnen wir immer noch im Kopf mit ein)
- Es gibt seit dem 31.5. ein in Gutachten der AXA, das den Portfolio nur noch einen Wert von rund 142,6 Millionen zumisst. (Der Abschlag gegenüber einer unabhängigen „Red Book“-Bewertung vom 31.05.2013 in Höhe von 142,6 Millionen Euro beträgt 1,8 Prozent. ... Die Methodik des Royal Institute of Chartered Surveyors Red Book ist ein anerkannter internationaler Standard zur Bewertung von Immobilien.)
- Spätestens am 21.06. wurden Verträge über einen Verkaufspreis von 140 Millionen Euro unterzeichnet.

Und was macht die AXA? Nichts! Sie belässt die Bewertung einfach bis zum Eigentümerübergang Anfang Juli bei 270 Mio. ("...Der Kaufpreis beträgt
140 Millionen Euro und die Eigentumsübertragung findet voraussichtlich Anfang Juli 2013 statt... Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, wird sich das Fondsvermögen daher um rund 130 Millionen Euro verringern...")


Ja, man könnte sagen, das sind ja nur ein paar Tage und die Fakten sind doch informierten Anlegern trotzdem bekannt.
Aber jetzt schauen wir uns dazu auch nochmal die Gebührenregelung des Fonds an:

"...Die Gesellschaft erhält für die Verwaltung
des Sondervermögens eine
vierteljährliche Vergütung von bis zu
0,15 %1 des zum Schluss des jeweiligen
Quartals vorhandenen Wertes
des Sondervermögens...."


Aha. Dann rechnen wir mal nach: Das bedeutet, wenn die Abwertung nicht im Juni, sondern im Juli vorgenommen wird, dann bringt alleine das dem Fond ca. 195.000 Euro mehr an Gebühren, da ein Quartalsende dazwischenliegt.

Wer mir jetzt logisch erklärt, warum das genau so bilanziert werden muss und warum die Axa damit keine Chance hat auf die ca. 195.000 Euro zu verzichten bekommt ein Bier von mir.
Zitat von Besserwisser1234: Wer bei einem OIF von einem Schneeballsystem spricht hat doch keine Ahnung.Und einen Fonds wie den Hausinvest auch gleich schlecht zu reden ist doch auch nur blöde Polemik. Schaut euch die Wertentwicklung der Vergangenheit einmal an. Da werdet ihr feststellen, das er zum guten Teil nicht die Traumrenditen anderer Fonds erwirtschaftet hat. Könnte das daran liegen, das nicht jede kurzfristige Chance zur Aufwertung von Immobilien wahrgenommen wurde? Oder das andere Immobilien zwischenzeitlich auch abgewertet wurden? Für mich sieht die langjährige Rendite nicht nach Traumrenditen aus sondern nach einer realistischen Rendite von 2% + x nach kosten. Und Verkäufe wurden auch getätigt. Also ein wenig Differenzierung ist sicher angebracht.


Könnte es sein, dass du bei einer Bank eine Vertriebsposition inne hast oder bei Hausinvest arbeitest?

Hausinvest ist kein Deut bessser als der Rest und damit das gleiche Grundprodukt, das den Anlegern unter falschen Vorraussetzungen angedreht wurde, als diejenigen Produkte, die heute abgewickelt werden.

Wer etwas anderes erzählt und denkt, ist absolut verblendet und hat, obwohl das Gegenteil mittlerweile bewiesen ist, keine Ahnung. Das Schlimme daran ist leider, das HI und die anderen offenen Fonds nur überlebt haben, weil zigtausenden von Anlegern dieser Schrott nach der Finanzkrise unter deinen Argumenten verkauft wurde.

Ich kann nicht verstehen, wieso man allen Ernstes der Argumentation folgen kann, während drumherum ein anderer Teil gerade den Anlegern um die Ohren fliegt.
Das die Lobby derjenigen Fondsgesellschaften funktioniert hat, um die leidige Konkurrenz aus den Markt zu drücken, haben wir feststellen müssen. Denn wenn nicht, hätte es keine Abwicklung geben müssen, da mit einer einfachen Umschreibung jeder Anleger für alle Altfälle nur eine Summe x innerhalb eines Jahres hätte zurückgeben können.
Im übrigen könnte mir das auch alles egal sein, weil ich keine alt Anteile besitze. Manchmal ist es halt gut, sich für Geschichte zu interessieren. Dann wäre manch Einem klar geworden, was alles passieren kann. Und mancher, heute aufschreiender Anleger, hätte daraus seine Lehren gezogen und nicht gekauft.
Im übrigen wares es auch damals die Vertriebler der anderen Fonds, denen so etwas natürlich nie passieren kann, weil ........
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.799.600 von mopswombard am 09.11.13 18:53:10Ich kann "mopswombard" hier nur voll zustimmen.
Wer heute noch das System "offene Immobilienfonds" verteidigt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank oder ist wirklich schlecht informiert. Es könnte allerdings auch ein "Vertreiber" dieser Produkte sein, der entweder die "Märchen" seiner Vorgesetzten glaubt oder eben ohne zu Denken die Fonds an andere Ahnungslose verscherbelt. Alles gleich schlecht.
Ok, ich versuchs mal an einem Beispiel zu erklären. Die direkt in der Avenida Diagonal in Barcelona gehaltene Immobilie hat ausweislich des Jahresberichts eine Nutzfläche von 15.351 qm und soll bei einer gutachterlichen Bewertungsmiete von 3,9 Mio. Euro 63,45 Mio. Verkehrswert haben. Aus den Vermietungsinformationen geht hervor, dass diese Immobilie im letzten Geschäftsjahr einen tatsächlichen Mietertrag von 1,7 Mio. Euro hatte und im lfd. Jahr 2,8 Mio. abwerfen soll.

Mithin beträgt die Istmietrendite 2,7%, die prognostizierte Mietrendite 4,5% und die gutachterliche Mietrendite 6,1%. 10jährige Staatsanleihen notieren aktuell bei 5,9%. Niemand, aber auch absolut niemand wird angesichts der aktuellen Situation in Spanien den vermeintlichen Verkehrswert von 63,45 Mio. bezahlen (entspricht übrigens 4.133 Euro pro qm). Immobilien dieser Art gehen aktuell nicht mal für 10% Mietrendite weg. Den Abschreibungsbedarf alleine dieser Immobilie taxiere ich angesichts des hohen Leerstands auf mindestens 20 Mio. Euro. Und genau dieses Problem (Overrents, falsche Kapitalisierungsfaktoren insbesondere in den südeuropäischen Ländern) zieht sich wie ein roter Faden durch den Fonds.
Also ich war heute bei der Postbank und kann mal von meinen Beobachtungen berichten:
- ausser mir 3 weitere Personen im Beratungscenter, alle wegen dem CS Euroreal-
- alle - ausser mir - wollten "definitiv" verkaufen. Meine Argumente, dass es aus den hier schon diskutierten Argumenten eventuell klüger wäre den Fonds zu halten, wurde mit Unverständnis reagiert. Andererseits rechnete keiner der 3 damit, dass es mit der Auszahlung klappt.
- Es hat lt. Berater eine Videokonferenz zwischen der Credit Suisse und allen beratern der Postbank gegeben. Über die Fakten scheinen Sie duchaus gut informiert zu sein (soweit ich dass mit meinen beschränkten kenntnissen beurteilen kann)
- Die Briese der Postbank an Ihre Kunden sollen heute bei diesen eintreffen.
- Die Berater der Postbank sind offenbar gehalten sich absolut neutral zu verhalten. "Wir können Ihnen nur die Fakten nennen, entscheiden müssen Sie selbst."
- Auf meine Frage wie denn das Verhältnis zwischen Kunden sei, die zurückgeben und die halten wollen: "Von den Anlegern mit wenigen Anteilen will eine Mehrheit raus. Bei denen mit höheren Einlagen sei das Verhältnis besser." Konkreter wollte er leider nicht werden. Auf meine Frage wo denn höhere Anlagebeträge bei der Postbank anfangen: "So ab 60.000 EUR".
- Bei den Kunden der Postbank liegen lt. Auskunft des Beraters CS Anteile von ca. 1 Mrd. EURO (alsoo ca. 20 % des Fonds).

Mein Fazit nach dem besuch: Das mit der Öffnung wird nie im Leben etwas.
Für mich ist klar, daß abgewickelt wird. Nur die CS Mutter könnte das verhindern, indem sie Immobilien übernimmt.
Seht es doch mal aus Sicht der Gesellschaften. 5 Jahre weiteres Mandat bei Abwicklung. Das Interesse, die OIFs weiterleben zu lassen scheint überschaubar.

Wenn man auf 5 Jahressicht relativ sicher den Festgeldzins schlagen will, kann man m.E. an der Börse kaufen und die Abwicklung mitmachen.

Das Ganze Genöle von wegen "wenn alle vernünftig sind" ist Unfug.

Schönen Gruß st
Berechnung nach Halbjahresbericht unter Berücksichtigung von Verkäufen Vinoly (140m)+340m:

Annahmen:

1. Vorfälligkeitszinsen vernachlässigbar. Grund: nur 4 spanische Immos mit Wert 224m und 45%FK => Vfz kleiner 10m. Für andere Immos ist FK-Anteil weiterhin risikoarm und Banken dürften wenig Interesse haben ihr FK zurückzufordern.

2. Verlust inkl. Verkaufsnebenkosten gegenüber NAV 18%. Grund:
80% mit 10% Verlust. Grund für 80%: >80% vermietet, Handelsimmos, Lage hauptsächlich in D,F,GB,NL, viel Liqui auf Käuferseite (andere OIFs), Wertsteigerung durch Flucht in Sachwerte. Verluste durch Verkaufszwang, Nebenkosten und Steuern.
20% mit 50%: 20% ausreichend für alle Problemländer und wenige Problemlagen in guten Ländern. Starker Verlust da kaum Käufer ins Risiko gehen wollen (Euro-Aufspaltung etc.) und weil Neuvermietung an bonitätsstarke Mieter schwierig wird

3. Mieteinnahmen gegen Instandhaltung, Verwaltungskosten und Diskontierung: -2% pro Jahr auf Restbestand => bei 3 Jahren gewichteter Durchnittslaufzeit -6% auf Gesamtvolumen


Bruttoliqui-FK: 1741m+140m+340m-1404m=817m
Forderungen, Zinsen etc.: 449m
NAV-Immowert incl. Beteiligungen: 4724m: -18% => 3873m
Abschlag latente Steuern: -210m
Abschlag nach 3.: -360m
=> Nettofondsvermögen: 4569m

=> geschätzter Wert heute: 44,8EUR, für EUR-Tranche 43,8EUR

Also halte ich einen Kurs von 35EUR für übertrieben pessimistisch. Ich erwarte auch eine zunehmende Flucht in Immowerte (siehe Geldzufluss OIFs) und damit eher eine Wertsteigerungstendenz. Mieten sind meist inflationsgeschützt.
Mal eine Bitte: Können die allgemeinen steuerlichen Fragen bitte außerhalb dieses Threads diskutiert werden? Dann könnten wir hier beim Thema bleiben. Danke.
@Herbert H
So viel ist hier im Thread nicht los und immerhin geht es um ca 30%.Einfach überspringen,uns interessiert es halt!!Und hat mehr Substanz alles manch Anderes.Nur das ist richtig:Wir sollten es im SEB-Thread diskutieren.
Moin,

ich kann Euren Unmut gut verstehen.

Heute wurde veröffentlicht, dass zwei der Immobilien des CS Euroreal mit dem DGNB-Zertifikat ausgezeichnet wurden. Offengestanden kann ich nicht beurteilen, ob derlei "Auszeichnungen" eine Bedeutung haben oder nicht. Aufgefallen ist mir nur, dass der Westfalentower in Dortmund jetzt nur noch mit 73 Mio. Euro Verkehrswert geführt wird. Per Halbjahresbericht waren es noch 76,6 Mio. Euro. Macht rund 5% Bewertungsminus für die Immobilie!! Diesen Bewertungsverlust in einer "Erfolgs"-Zertifizierungsmeldung quasi zu verstecken befremdet mich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.879.318 von morimori am 30.11.12 12:35:13Mit Einleitung der geordneten Auflösung des CS EUROREAL Ende Mai 2012 werden insbesondere die Erlöse aus den
Immobilienverkäufen – abhängig von der gegebenen Liquidität – im halbjährlichen Turnus an die Anleger ausgezahlt. Nach der
ersten Ausschüttung Anfang Juli 2012 erfolgt die zweite Ausschüttung
am 11. Dezember 2012 in Höhe von 4,40 EUR/Anteilschein.
Nach der Auflösungsankündigung setzen sich die Ausschüttungen
einerseits aus anteilig erwirtschafteten ordentlichen und außerordentlichen
Erträgen sowie andererseits aus einer auf die Fondssubstanz entfallenden Rückzahlung zusammen.


...bitteschön, sieht nicht ganz so schlecht aus, wie viele hier orakelten...

nanu
@chiro

Die CS hat momentan vermutlich andere Probleme als dass sie sich noch ein paar Immobilien aus unseren Fonds anlachen wird. Das hätte zum Zeitpunkt, als es darum ging, die Schließung zu vermeiden, mehr Sinn gemacht. Das Thema ist jetzt durch.
"D.h. das Portfolio müsste grob um mehr als 50% billiger verkauft werden als es jetzt in den Büchern steht, damit man in den Verlust laeuft. Ich kenne bei diesen Kursen kaum ein besseres Chance-Risiko-Profil an den deutschen Wertpapiermaerkten."

Auch wenn der letzte Satz nicht ganz falsch ist, mehr als 26% Abwertungsreserve kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Selbst wenn man berücksichtigt, daß (noch !) die Bewirtschaftungskosten niedriger sind als die Bewirtschaftungserlöse, es sind nur ungefähr die Hälfte der Rückstellungen für Verkaufsnebenkosten und Steuern vorhanden (und diese gesamte Summe ist in jedem Fall bereits weg !). Der größte Teil der Mietverträge läuft während der Auflösungsphase aus, je nach verbleibender Restmietvertragsdauer wird das aktuelle Mietpreisniveau ggf. für Abwertungen sorgen. Dazu kommen Revitalisierungskosten. Die bisherigen Verkäufe können zum Teil als Maßstab für die erwarteten Belastungen herangezogen werden. Zu prüfen ist, daß keine Abwertungen (auch nicht mit "Schamfrist") vor dem Verkauf vorgenommen wurden, um dann Verkaufserfolge vorweisen zu können. Mehr als 26% kann ich danach nicht erkennen.
Über die weitere Entwicklung von CS,aber auch SEB u.Kanam kann nur spekuliert werden.

Wenn man sich die Fonds in fortgeschrittener Abwicklung ansieht...exemplarisch Degi Europa...dann kann einem da schon anders werden, was aus dieser Anlage geworden ist. Sie steuert stramm auf 40% Verlust zu. Vielleicht werden es am Ende gar 50%. Und das bei dem ältesten aller OIF, der einst zu den Top-Performern dieser Anlageklasse gehörte.

Vielleicht droht den anderen doch auch noch ein Verlust in dieser Größenordnung.Wer hätte es für möglich gehalten, dass der Degi vielleicht einmal mit 40-50% Verlust am Ende rauskommt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.384.819 von big_mac am 08.04.13 13:35:56ad Ebertstraße: wenn die angegebenen gut 250.000 gutachterliche Jahresmiete tatsächlich erlöst werden sollten die 3,6 mio ok sein.
Moin,

in den Beiträgen vieler User dieser Threads taucht immer wieder das Wort "Inflation" auf. Welche Inflation? In den südeuropäischen Ländern, den Niederland und Frankreich sinken die Immobilienpreise. Und in Deutschland haben lediglich die Wohnimmobilienpreise eine merkliche Aufwärtstendenz. Warum sprecht ihr also immer von Inflation?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.477.091 von Espada am 20.04.13 17:18:17Es wird wahrscheinlich am Ende der Liquidation mehr als der heutige Börsenkurs herauskommen - aber das ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob dieses "mehr" unter Berücksichtigung der Risken und der möglichen Alternativen das Beste ist, das man mit seinem Kapital machen kann.
E.on ist mir auch in Erinnerung geblieben als mustergültiges Beispiel für ein grottenschlechtes Timing. Einstieg wenige Tage vor Fukushima...

:cry:

Übrigens: Bei mir erfolgte der Einstieg in die Großmutterpapiere des Immoinvest Ende 2002/Anfang 2003 nach drei nervenaufreibenden und verlustreichen Börsenjahren. Statt auf die längst überfällige Erholung am Aktienmarkt zu setzen dachte ich damals: Lieber weniger Rendite,aber dafür ruhiger schlafen - so war es wenigstens geplant.

Und nun haben wir den Frost,und die Rüben stecken noch.
Zitat von waldheim:
Zitat von Trendfighter: ...


Das ist auch einer der wenigen Dinge die Du kannst :-)

Das ist kleines 1 x 1. Zumindest wen man weiss wie Preisbildung an den Parkettbörsen funktoniert.
Der Börsenmakler versucht einen ausgewogenen Ausführungspreis zu bilden, die je nach Angebot und Nachfrage für Käufe rund Verkäufer fair sind.

Du magst vielleicht was von Immobilien verstehen, von Börse scheinbar nichts!

Wer natürlich nur die Endkurse jeden Tag betrachtet der kann gewisse Dinge nicht erkennen....


Wenn man nicht einmal weiss, welche Folgen Verkaufsdruck für die Preisbildung hat, dann sollte man es besser im Spielcasino versuchen.
Aber hier strickt sich so mancher seine kruden Theorien.


Ein nichtssagender Beitrag....
dan nschau mal im Lehrbuch nach wie die Preisbildung an Parkettbörsen funktioniert.
Kennst Du den Unterschied zwischen Xetra und Parkettbörse?

Kritisieren aber sonst sich möglichst nicht aus dem Fenster lehnen......

Mein Ansatz bei den OIF´s funktioniert nachweislich......
Wenn ich nur das OIf Trading nehme habe ich eine Rendite von knapp 12% pro Jahr erreicht.

Neulich stand die Schweitzer Tranche des CS bei 37, ich habe Kampfhundstreichler empfohlen etwas abzubauen.... ok wollte er nicht....

Mir war klar das es wieder runtergeht .... kann man hier alles nachlesen....
und den Chart daneben legen.

Fakt ist das der CS diese Woche einen Versuch nac hoben unternommen hat, Fakt ist auch das dieser erstmal gescheitert ist.
Was fehlt ist eine Initialzündung wie ein weiterer Verkauf zu guten Konditionen oder weitreichende Neuvermietungen.

Bei OIF´s funktioniert News-Trading im Gegensatz zum normalen Börsenmarkt....
Man muss nur antizyklisch handeln........
Zitat von rollybolly: Wie wärs, wenn jeder einfach nur mitteilt, wenn er was (besser) weiß? Dann haben wir alle was davon..

Gibt es eigentlich chiro noch? Vielleicht ist er vor dem letzten Kursrückgang rechtzeitig ausgestiegen..


Mir scheint es so das frustrierte NAV anleger hier de nDingen haaren die da kommen.

Wenn ich keine Hoffnung sehen würde einen höheren Abwicklungserlös zu erzielen würde ich aufhören über OIF´s zu schimpfen und alles an der Börse verticken, basta!

Hier gibt es aber Leute die nur rum Muffeln und stänkern.
Keiner dieser Personen hat jemans gepostet wo er kaufen und wo er verkaufen würde ...... aber dann mir unterstellen das ich nicht wüsste wie die Preisbildung funktioniert.

Was bringen so Aussagen?
die Leute sind genervt wenn ich bei 27,60 zuschlage und zu 29 wieder einen Teilverkauf mache etc.....
... währrend sie wohl nur zuschauen und befürchten das Ihr Geld weniger ist.

In der Phase vor Abwicklung habe ich den SEB 2 mal zu ü 50 verkauft und zu 42 wieder zurückgekauft.....
Dazu war kein zusätzlicher Kapitaleinsatz notwendig....

Aber Gespür dafür reicht nicht.....

Ich habe aber auch keine Lust mehr mit diesen Leuten zu diskutieren.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.524.815 von Trendfighter am 27.04.13 14:13:18wer trotz freundlicher Hinweise weiter so einen Unsinn verzapft, der schafft es ganz leicht auf meine Ignore Liste.

Und trschüss Einen schönen Tag noch.
Tolle Diskussion, selten so gelacht...

wallstreetmarc:
623 zu 596 grüne Daumen...
Ein echter Knaller...
Du bist echt ein Tier...
Trendfighter wird es mit Sicherheit nicht mehr wagen, sich mit dir anzulegen!
Und wenn es mit der Börse mal nicht mehr klappt, kannste ja noch Gärtner werden

Er/Sie/Es hat tatsächlich behauptet, er/sie/es sei eine Psychologiestudentin, die hier eine Untersuchung macht. Kann man das irgendwo noch nachlesen?

zu Trendfighter:
Ich habe keine Ahnung, ob die Prognosen von ihm - so wie er sagt - viel gebracht haben, das kann ja gerne jemand nachrechnen. Ich tue mich sehr schwer damit mit Immofonds zu traden, aber bitte. Zumindest ist er transparent.

Cocodrillo:
Von dem habe ich noch nichts vernünftiges gelesen, Entweder blabla oder aus der Luft gegriffene Behauptungen oder persönliche Angriffe und alles extrem selbstherrlich. Dazu passt natürlich die Drohung jemanden auf seine Igno-Liste zu setzen. Fast so schlimm wie Stadionverbot bei 1860 München. Und in einem anderen Thread hat er wohl jemandem, den er auf publikumswirksam auf Igno gesetzt hat geantwortet.
Ein Troll einfach
Ach ja, der Nick ist wirklich falsch geschrieben...

Allgemein:
Ich sehe hier kaum substanzielle Beiträge, was schade ist, da ja alle im gleichen Boot sitzen.
Über die Fonds, die echte Chancen bieten wird kaum geredet, wie z.B. der p2-Value. Seit dem Verkauf des Trianon mein Hauptinvestment. Warum ? Hoher Abschlag zum NAV und gleichzeitig geringer Leverage.

Ich erwarte hier nichts, aber als belustigung dient das Forum schon.

Vielen Dank

P.S.: Krieg ich nen grünen Daumen, bitte, bitte
Das wird ja immer hohler. Statt Fakten nun eine bunte Mischung von Wasserstands- und gruene Daumen Meldungen.
Wer hier eine nachvollziehbare Aussage zum inneren Wert seiner Anlage finden will, der muss schon lange suchen.
Meiner Ansicht nach sind vollmundige Aussagen in Berichten und Prospekten gerade einmal soviel wert wie der track record der Spruecheklopfer hergibt. Wer seine Vorhersagefaehigkeiten (und damit ist keine Erbsenzaehlerei gemeint sondern eine eingetroffene Richtungsangabe) nachgewiesen hat, dem kann man wohl zutrauen, auch in Zukunft solide Einschätzungen zu liefern. So gesehen hinken die bisherigen Verkaufsbemuehungen den Management-Prognosen (oder dem was schlichteren Gemütern so suggeriert wurde) hinterher und die von der Immobilienwirtschaft veröffentlichten Prognosen haben auch eher den Charakter eines 10-Jahresplans eines Ostblockstaats.
Wer den Fonds mit den grössten Börsenumsätzen seit Jahren lso Illiqiuide bezeichnet, naja.

Umsätze von 30 000-40 000 alleine in Hamburg sind keine Seltenheit......

Zudem gebe ich mein Handeln oft vorab bekannt - rede also keinen Stuss.

Und wen man bislang clever und mit etwas Glück agiert hat, so konnte man durchaus die Kursbewegungen für sich nutzen.
Aufwärtsbewegungen von 1.5-2.5 Euro waren recht häufig ........
wenn die Herren meinen, dass diese Art von Investmentstrategie sinnvoll ist, dann viel Glück dabei. Ihr werdet es brauchen.

Zum Selbstschutz ( man ist dann doch irgendwie geneigt zu antworten) werde ich Teilnehmer, die nur durch seichtes geplappere und Wasserstandsmeldungen ("Kaufe bei 26, verkaufe bei 27; Warum ist der Kurs da; Habe Limit bei 25,55") ignorieren.

Trendfighter ignore
Rollybolly ignore

Schönen Tag
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.968.101 von Espada am 02.07.13 17:53:58Als überwiegend Altanleger bin ich schon lange nicht mehr optimistisch. Zu Beginn war ich es...insofern, daß ich glaubte mit moderaten Verlusten rechnen zu müssen. Dies sicherlich den "tollen" Aussagen des Managements geschuldet. Blumige Worte..."wertstabiles Portfolio"..nach der 3% Abwertung wurde gesagt: "keine größeren weiteren Verluste aus heutiger Sicht"..usw.,usw...alles heiße Luft. Wenn ich mir die Entwicklung bis dato ansehe, dann rechne ich mit erheblichen Verlusten. Erheblich heißt: 30% Minus im Vergleich zum NAV bei Schließung. Dazu noch jahrelang Renditeverlust, da das Geld nicht verfügbar ist. Wie gesagt: aus der Sicht des Altanlegers
Zitat von Espada: Was nun? Sollen wir jetzt zum weißgottwievieltem Male die "günstigen Einstiegskurse" zum Zukauf nutzen,in der Hoffnung,die Brocken dann in einigen Wochen zu 26,xx€ mit "sattem" Gewinn wieder loszuwerden?

So langsam geht mir dieses Herungeklecker einfach nur noch auf den Keks und wenn auch dieses Jahr selbst im "traditionell stärkeren" vierten Quartal keine nennenswerten,sprich kursbewegenden Verkaufsmeldungen kommen gehen eben auch noch meine letzen Anteile unter Einstiegskurs über die Wupper.

Bei aller Bewunderung für diejenigen,die sich darauf eingerichtet haben,die Abwicklung bis zum bitteren Ende auszusitzen,aber Geduld ist leider nicht meine Stärke - und wer möchte schon Wetten darauf abschließen,daß wir hier über kurz oder lang nicht ähnliche Abwertungen erleben werden wie beim Degi Europa?

Aber ist schon klar - wir haben ja das wieviel bessere Portfolio...:laugh:


Wer die Stücke zum Zocken gekauft hat, hat in den letzten 2 Jahren absolut nichts dazugelernt. Es mag ja mal sein, dass es Übertreibungen nach unten gegeben hat und man diese zu einem kurzen Zock benutzen konnte. Aber Fakt ist und bleibt, die Dinger werden keinen Gewinn vor Ende der Auflösungsperiode abwerfen. Und beim CS sprechen wir von 2017. Daher kannst du in 2016 mal anfangen, dir Gedanken über einen Einstieg zu machen. Bis dahin gibt es mit hundertprozentiger Sicherheit wesentlich interessantere Anlagemöglichkeiten
Zitat von Felsenschwalbe: .....

Ferner kam vor kurzem in Focus Money eine Performance-Aufstellung von OIF`s, auch solchen in Abwicklung. Sie werden es sicher erraten: Die noch offenen weisen eine positive Wertentwicklung aus, die in Abwicklung befindlichen Fonds eine negative. Möglicherweise liegen die Objekte der Fonds oft gar nicht so weit auseinander. Das ist keine Empfehlung für die noch offenen.


Eine Frage habe ich mir in diesem Zusammenhang schon des öfteren gestellt: Wie würden die Bewertungen der einzelnen Objekte wohl ausfallen,wenn die "unabhängigen" Gutachter nicht wüssten,welche Gebäude nun zum Bestand eines noch "funktionierenden" Immofonds gehören und welche zu einem OIF in Abwicklung?

Dürfte spannend werden,wenn die "Experten" keine Ahnung hätten,ob ihr Wertgutachten nun lediglich für die nächste Halbjahresbilanz benötigt wird oder ob die Hütte tatsächlich nahe diesem Schätzwert einen Käufer finden soll.

;)
Wenn CS ihre "hochwertigen" Immos weiter in dem Tempo verkauft dann dauert die Abwicklung noch 10 Jahre. Aber jetzt kommt ja das "traditionell" starke Quartal.
Kanam wurde ja das "hochwertigste" Portfolio mehrfach bescheinigt. Auch hier ist das Ergebnis bisher sehr bescheiden.
Ich entschied mich damals für den CS, da er über viele Jahre neben dem SEB die besten "Noten" bekommen hatte hinsichtlich Immos,Management usw.
Nun sind wohl die Immos doch nicht so hochwertig und das Management hat mich schon lange enttäuscht hinsichtlich seiner Statements und dem IST-Zustand.
Zitat von mopswombard: (...) Anderst als bei GR-Anleihen wurde hier keineswegs gezockt, sondern das Gegenteil war der Fall.
... und das Fondsmanagement hat auch nicht gezockt?

Zitat von mopswombard: (...) und Milliardenverluste (addiert incl. der geschlossenen Dachfonds bzw. Instifonds)würden vermieden.
Die Milliardenverluste kann man kaum vermeiden, allenfalls ihre kurzfristige Offenlegung. Die Überbewertung vieler in den OIFs enthaltenen Immobilien ist mittlerweile offenkundig. Bei den geschlossenen OIFs wird sie relativ brutal aufgedeckt, bei den weiter offenen OIFs wird die Überbewertung über langjährige Schmälerungen der - ohnehin geringen - Renditen aufgearbeitet werden müssen.
Ich las einen netten Artikel von irgendeinem Banker bzgl. Empfehlungen zur Geldanlage in diesen Zeiten...u.a. sollte man OIF im Depot haben, auch wenn sie etwas in Bedrängnis gekommen seien.Man bräuchte halt einen guten Berater bei der Auswahl des Produktes. So jemanden könnte ich ins Gesicht springen. Hätte man dcen Herrn vor 5 Jahren gefragt, was er von CS,SEB,Kanam hält, dann hätte er wie Stiftung Warentest und viele andere auch diese Fonds als Spitzenprodukt dieser Anlageklasse verkauft,v.a. wenn er sie zusätzlich noch vertrieben hätte. Da kriegt man n Hals. Apropos: das traditionell starke 4.Quartal läuft.Was für eine Verarsche diese Spitzenprodukte sind.
Zitat von nanunana: Und dann wird z.B. aus einem CS-Euroreal, der in den 90-er-Jahren/anfang 2000 - going concern - immer unter den Bestperformern lag - ich hatte den damals für meine Schwiegermami bis 2003 als risikoarmes Investment im Depot - auf einmal ein illiquides Discountmonster mit bis zu 50 % ( !!! )
( Börsen-)Abschlag auf die Immowerte - er hat großteils noch diesselben und vergleichbaren Immobilien, die damals auch die Geno- und Sparkassenfonds hatten und immer noch haben dürften. Nur: er ist i.L., die anderen sind going concern...deshalb der Preisunterschied.


Dieser Erklärungsversuch ist nicht zutreffend. Eine solche Unterscheidung ist bei operativ tätigen Unternehmen zwar sinnvoll, nicht aber bei reinen Bestandhaltern (und darum geht es hier).

Im übrigen muss man ja nur einen Blick auf bestimmte Problemmärkte wie z. B. die Niederlande werfen, um zu erkennen, dass die Verkaufspreise der OIFs i. L. dem auch ansonsten dort gehandeltem Preisniveau durchaus entsprechen. Es sind also keine Notverkaufspreise bei den OIFs i. L., sondern teilweise schlicht Mondpreise in den Bilanzen der noch offenen OIFs.
Sein Vermögen streut man aber besser nicht dadurch, dass man es in Anlagen steckt die überbewertet sind...

Also ganz klar zurückgefragt:
- Warum soll man in einen Fonds investieren, bei dem zumindest Teile des Portfoloios deutlich über deb Marktpreisen bewertet sind.
- Warum soll man für einen Fonds 100% des NAVs + Gebühren Zahlen, wenn es andere Fonds (mit inzwischen abgewerteten Beständen) gibt für die Du nur 50% Zahlst
- Woher nimmst Du die Sicherheit, dass der Hausinvest nicht in der nächsten Krise dran ist?

Das Investieren in "geschlossene OIF" ist natürlich bei allem Wissen was man sich aneignen kann auch ein Stück Zockerei.
Aber das Investieren in einen "offenen OIF" ist nichts anderes: Man muss darauf spekulieren, dass ein System was seine grundsätzlichen Schwächen längst bewiesen hat im Einzelfall trotzdem noch so lange funktioniert wie man investiert ist... Ja, das kann gutgehen. Aber es ist Zockerei mit niedrigen Renditecancen.

Natürlich gibt es bessere und schlechtere Fonds. Aber speziell der Hausinvest hat doch nicht deswegen überlebt, weil er der bessere Fonds ist. Wenn man nur einmal die DEGI Fonds mit dem Hausinvest vergleicht, dann sieht man, dass der Tod des DEGI und das Überleben des Hausinvest vor allem einen einen Grund hat:

Und das war nicht in erster Linie das (zugegbenerweise schlechte) Management. Nach der Fusion mit der DREBA hatte die Commerzbank einen Fonds zuviel, und erst die DEGI verkauft um dann massiv Anlegergelder in den Hausinvest zu verschieben. Das ganze in einer generellen Finanzkrise und schon überlebt einer und stribt der andere.

Ähnliches beim CS, wo der wichtige Vertriebspartner Postbank plötzlich im deutschen Bank-Reich war.

Was nimmt die Dich Sicherheit, dass die Commerzbank nicht Opfer der nächsten Finanzkrise ist? Wie wird der Hausinvest dastehen, wenn irgendwann seine Vertriebsorganisation wegbricht? Der Hausinvest hat nicht wegen XX Jahren gutem Management überlebt, sondern vor allem auch wegen seines Glücks in den Wirren aus Bankübernahmen und Finanzkrisen. Hätte die Allianz damals nicht die Dreba sondern die Commerzbank gekauft und dann wieder abstoßen wollen, dann...

http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/offene-immobilienfonds-…
Der hausinvest hat doch selbst schon einen Discount an der Börse. Ich sehe da fast 4 %? Klingt natürlich wenig, aber wenn man über die heutigen Zinsen nachdenkt, wäre es doch für Leute die sowas mögen schon fast zu überlegen, da einzusteigen (über die Börse natürlich), fristgerecht zu kündigen und nach 24 Monaten sich auszahlen lassen. Wenn die Jungs mittlerweile weiterhin ihre ca. 2 % Rendite "darstellen", ist das eine Gesamtrendite die von "sicheren" Anlagen heute bei weitem nicht mehr erreicht wird.

Gefühlsmäßig wird das wohl klappen, aber man kann sich da täuschen...Ich sehe gerade dass der Anteilsumlauf des hausinvest http://downloads.commerzreal.com/fileadmin/downloads/website… ("Auf einen Blick") in den letzten 3 Jahren fast konsistent um 5 % pro Jahr fällt.

Freilich umfasst das die Zeit vor der Einführung der Mindesthaltedauer.

Also ich lehn mich mal aus dem Fenster und sage, für ein Jahr oder so könnte man das wohl noch unbeschadet machen...kaufen, kündigen, kassieren. Aber mir ists absolut gesehen zuwenig Rendite. :rolleyes:

Der Witz ist ja dass auf der hausinvest Seite nirgendst darauf hingewiesen wird, dass man das Ding billiger kaufen kann. Oder hab ichs nur nicht gesehen?
Zitat von mini-investor: Und der NAV fällt weiter, um 0,11% bzw 0,05€. Was steckt dahinter? Nur Abwertungen oder doch Verkäufe?


Verkäufe????...lach. Wir haben doch das traditionell starke 4. Quartal. Wo sollen da Verkäufe herkommen?????

Das ist sicher ne Abwertung des "wertstabilen" Portfolios..
Quintessenz des Ganzen scheint mir zu sein,

a) ja, das hochbezahlte und hoffnungslos überarbeitete Managementteam des CS Euroreal findet noch Zeit und Musse, hier in unseren Thread einen Blick hineinzuwerfen und

b) nein, der Leistungsnachweis des Kalenderjahres 2013 regt dort wohl keinen zu innerer Einkehr und Besinnung ein (obwohl doch die vorweihnachtliche Jahreszeit sich herrlich dazu eignen würde).




Meine Email vom 29.11.


Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin Fondsanleger beim CS Euroreal (EU Tranche) und ich finde die Ausschüttungshöhe von 2 Euro eine Unverschaemtheit. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass alle anderen in Auflösung befindlichen OIF's es schafften, deutlich höhere Anteile des Fondsvolumens auszuschütten, ist Ihr Verhalten nicht akzeptabel.

Ich weiss nicht, ob Ihnen bewusst ist, dass Ihr Abverkaufstempo dem einer Schnecke aehnelt. Sie haben in einem geschlagenen Kalenderjahr nicht mal eine Handvoll Immobilien verkaufen können.

Sie bekommen einfach nichts verkauft, weil sie sich um die notwendigen Abwertungen drücken. Deshalb spielen sie eben auf Zeit in der doppelten Hoffnung, dass die über die Jahre anlaufenden Mieteinnahmen einerseits und evtl. anziehende Gewerbeimmobilienmaerkte andererseits das Endergebnis aufhübschen. Sollten die Gewerbeimmobilienmaerkte nicht anziehen, dürfte es am Ende für uns Anleger superbitter werden.

Es mag natürlich auch der hinterhaeltige Gedanke im Spiel sein, sich um die Abwertungen zu drücken, um den Verkaufsprozess in die Laenge ziehen zu können,
damit

a) die eigenen, hoffnungslos überbezahlten Arbeitsplaetze noch ein paar Jahre laenger genossen werden können und

b) die fetten Provisionen noch ein wenig laenger eingestrichen werden können.

Gerade in den einschlaegigen Internetforen wie www.wallstreet-online.de wird plausibel spekuliert, dass es Ihr Ziel sei, dass Fondsvolumen so lange wie möglich aufgeblaeht zu belassen, um die Anleger noch ordentlich mit Gebühren für Nichtstun melken zu können
. Sie müssen zugeben, diese Logik draengt sich bei Ihnen einem zwingend auf.

Mit unfreundlichem Gruss,



Ihr kampfhundstreichler




Antwort vom 29.11.

Sehr geehrter Herr kampfhundstreichler,



das wünschen wir gerne zurück.



Allerdings würde uns schon interessieren welche anderen sich in Auflösung befindlichen OIFs so viel besser da stehen sollen als wir. Wenn Sie der Meinung sind, dass man höhere Ausschüttungen durch eine höhere Fremdfinanzierungsquote darstellen soll, nun gut. Der Ansicht sind wir eben nicht. Ansonsten verweisen wir auf das letzte Bulletin.



Eine Frage haben wir noch: haben Sie Ihren eigenen Post in diese Mail reinkopiert?



Schöne Grüße




Reantwort vom 30.11.


Hallo, hallo!

Ihre Frage möchte ich zuerst beantworten. Ja, habe ich.

Wobei ich nicht verhehlen möchte, dass ich mehr als überrascht bin, angenehm überrascht bin, dass Sie die Zeit und die Musse finden, die einschlaegigen Boards zum CS Euroreal zu verfolgen. Nicht, dass ich Sie je im Verdacht hatte, sich bei Ihrem Tun zu überarbeiten; nur dachte ich, Sie würden Ihre reichlich bemessene Freizeit eher dazu nutzen, um im Internet zu chatten, sich auf Facebook bzw. Twitter umzusehen oder sich auf Youtube Videos anzuschauen.

Anyway, falls Sie es mir nicht krumm nehmen, möchte ich doch noch den ungefragten Rat loswerden, sich demnaechst eher bei Linkedin oder Xing herumzutreiben, da ich die reale Gefahr sehe, dass Sie diese Seiten noch öfter bei Ihrer zukünftigen Berufsplanung benötigen werden.

Sie wissen es ja so gut wie ich, selbst eine Schnecke kommt irgendwann ans Ziel. Und an dem Tag, an dem die letze Immobilie verkauft wurde, oder leider viel wahrscheinlicher, der Depotbank übertragen wurde, dürfte es auch für Ihre Arbeitsplaetze eng werden. Ich weiss zwar nicht, wieviele von Ihnen sich dann in die Frührente retten können, nur der Rest von Ihnen dürfte sich dann noch schwerlich in dieser Branche herumtummeln. Und ist Hartz 4 wirklich eine Alternative?

Ich will nicht verhehlen, dass ich als nachtraeglicher Börsenanleger Ihres Fonds in Nuancen andere Praeferenzen habe als Ihre armen Altanleger (die mir wirklich leid tun). Mir waere es eben lieber, Sie würden schnell und sauber abwerten, anstaendig abverkaufen und dann ausschütten, so dass ich weiterziehen kann.

Ihre armen Altanleger hingegen könnten evtl. andere Interessen haben und mehr Wert auf den Endauszahlungsbetrag legen. Ich will das nicht verhehlen und sollte dies Ihre wirklich einzige Motivlage sein, Ihre Fondsanleger so gut wie noch irgend möglich aus dieser Malaisse herauszuführen, waere dies für mich der einzige akzeptable Grund für Ihre (Nicht)Performance des Kalenderjahres 2013.

Nur seien Sie mir nicht böse, aber dass Ihnen Ihre Altanleger, die ja noch ordentlich mit Ausgabeaufschlag zur Ader gelassen wurden (!), nun auf einmal so sehr am Herzen liegen sollen, dieser Gedanke erscheint mir lebensfremd. Ansonsten haette man ja mal erwarten können, dass Sie, nachdem Sie den Karren an die Wand fuhren, zumindest in der Gebührenpolitik die Geschmeidigkeit an den Tag legen, die sie bei der Prosa Ihrer Bulletins Monat für Monat dokumentieren.

Sie mögen jetzt zu Recht lamentieren, dass die anderen, noch offenen OIF's, keinen Deut besser sind und natürlich haben Sie damit recht. Nur die Vertriebsstaerke dieser Fonds ermöglicht es denen, dieses "Schneeballsystem" weiterzutreiben, waehrend bei Ihnen der Hammer fiel, da Sie als Schweizer Bank eben nicht genug "Drücker" mobilisieren konnten.

Mein Studium habe ich mir als Schwarzmarkthaendler finanziert, der deutschland- und europaweit vor Stadien und Veranstaltungshallen Eintrittskarten verscherbelte. Es kam zwar dann und wann vor, dass ein Kunde sauer war, weil er glaubte, abgezockt zu werden, nur bekam er immer transparent Kosten und Nutzen mit. Er zahlte vielleicht 150 DM real anstatt 65 DM nominal für eine Rolling Stones Karte, wusste aber dafür auch genau, was er bekam (Block L, Reihe 25, Platz 9). Und ich behauptete auch nie, dass die Karte mündelsicher waere.

Wenn ich es mir jetzt so recht überlege, müsste man mir, nachdem ich mich naeher mit dem Management von OIF's beschaeftigt habe, noch nachtraeglich für meine damalige Zeit das Bundesverdienstkreuz verleihen. Ob ich mich mal bewerbe?

Mit freundlichem Gruss,



kampfhundstreichler, Antalya
Zitat von Strikerdude: Bei 40% Abschlag zum NAV und einer steuerfreien Rückzahlung der Ausschüttungen muss allerdings noch eine MENGE schiefgehen, dass ich mit diesem Fonds bis zur Endabwicklung schlechter als mit Anleihen gefahren bin.

SD


Das stimmt schon. Nur sieht nicht jeder die Anlage in OIF's als Alternative zu seinen Anleiheinvestments.

Bei mir z.B. sieht es so aus, dass ich auf "schnelle" Kursgewinne aus bin, was leider beim CS Euroreal, vor allem auch aufgrund meiner eigenen Dummheit, nicht funktioniert hat. Der Katalysator für Kurssteigerungen an der Börse und für das Wegknabbern des Börsenrabatts sind Verkaeufe.

Sehr gut dabei ist, dass die OIF's in Abwicklung unterschiedliche "Laufzeiten" haben. So konnte man, wenn man hier die Boards intensiv beobachtete, sich z.B. die Analysen des degispezi zu eigen machen, und vor ein paar Monaten, sehr risikoarm in den Degi Europa einsteigen. Der naeherte sich seiner Abwicklungsfrist und gab auf einmal Gas mit den Verkaeufen, nach dem Motto "alles muss raus."

Nachdem man dort ein gutes Stück mitnahm, haette man sich die Analysen von fungo zunutze machen können und auf den Axa Immoselect Zug aufspringen können, der naechstes Jahr seinen Übertrag auf die Depotbank hat und vor einigen Monaten anfing richtig Gas zu geben mit den Verkaeufen.

Was kommt nach dem Axa Immoselect, wenn dort das "einfache" Geld aufgehoben wurde? Ich weiss es wahrlich nicht, nehme aber eben an, dass es noch nicht der CS Euroreal sein wird, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass im Jahre 2014 bei denen ordentlich was verkauft werden wird.

Und ohne Verkaeufe kein Katalysator für Kurssteigerungen, dies habe ich mittlerweile gelernt.


Der CS Euroreal wird dann interessant, wenn er endlich anfaengt, seine Immobilien herauszukehren. Und so wie ich das Management dort einschaetze, wird dies erst Ende 2015 so weit sein, dass hier der Zug Fahrt aufnimmt.

Es kann gut sein, dass man dann nicht mehr ganz zu den jetzigen Kursen in den CS Euroreal hineinkommt, nur haette man eben bis dahin die Möglichkeit, noch die Reise bei anderen OIF's mitzumachen.

Wer einen Discount sucht, die Investments in OIF's als reine Rentenalternative sieht und nicht so viel hin- und hertraden will, sondern bis zu Ende zu halten gedenkt, der sollte sich vielleicht eher die Dachfonds ansehen, wo man auf den Discount noch einen weiteren Discount bekommt.

Stratego Grund, Santander und andere bieten sich da an. Die sind zwar illiquide, nur ist dies ja für Rentenanleger kein Nachteil, da die Rückführung des Kapitals hauptsaechlich durch die Ausschüttungen erfolgen soll und man eh nicht gedenkt, hin- und herzutraden, so dass man auf Liquiditaet auch nicht angewiesen ist.
CS EuroReal

Vielleicht sollte sich, der werte Herr Weise, auch einmal die BaFin ansehen !
Dann könnte es ja sein, dass er erkennen kann, die BAMF steht nicht als einzige Behörde allein auf weiter Flur, bei der es so unterirdisch schlecht läuft.

"Die neue Leitung hat in ihrer beruflichen Erfahrung noch nie einen so schlechten Zustand einer Behörde erlebt", diese Aussage aus dem Jahr 2017 von Herrn Weise, kann dann vielleicht ergänzt oder relativiert werden. Schließlich waren ja die wenigsten Innen-, Finanz- oder Verteidigungsminister mit großem Fachwissen gesegnet.

Der Kurs des CS Euroreal hat sich in den letzten Wochen in Hamburg zwischen 8,41€ und 8,45€ bewegt. Ist ja auch kein Wunder, denn es gab keine News. Der Kurs bewegte sich zusammen mit den Kursen seiner Peer-Gruppe, den Anteilen von KanAm Grundinvest und dem AXA Immoselect.

Doch am 29.5.2018 ist auf einmal – bei hohen Umsätzen – ein negativer Trend zu erkennen, dieser verstärkt sich dann am 4. und 5. Juni.

Am 5. Juni wird bei ONVISTA eine Abwertung von 0,05€ gemeldet.
Am 6. Juni kommt die Meldung der Abwertung auch bei Wallstreet-Online an.

Die Abwertung ist mit ca. 5.000.000,00€ und einem Tagesverlust von 0,49%, alsdo einem Verlust auf das Jahr gerechnet in Höhe von 178,85% p.a, nicht gerade eine Kleinigkeit.

Aber bis jetzt am 6.6.2018 um 11:45 Uhr ist keine Information bei der Commerzbank AG und auf ihrer Internetseite zu erkennen: https://www.commerzbank.de/portal/de/privatkunden/wertpapiere-und-maerkte/depot/regulatorik/immobilienfonds-in-abwicklung/investmentvermoegen-in-abwicklung.html

Diese „Spiel“ geht nun schon seit Monaten so. Eine Depotbank, die die Abwicklung von mehreren Fonds übernommen hat und dafür entsprechend bezahlt wird, vernachlässigt ihre Pflichten geradezu fahrlässig ! Hier ist in meinen Augen klar ein Insiderhandel zu erkennen, begünstigt durch die Unterlassung der Informationspflicht an die Öffentlichkeit.

Dieses alles unter den Augen der BaFin.

All das geschieht nicht nur beim CSEuroReal , sondern noch viel schlimmer beim CS Property Dynamic. Wo die Anleger bereits seit Wochen rätseln dürfen, auf was die fast täglichen Abwertungen in Höhe von 1 – 2 Cent zurück zuführen sind !

Das schäbigste Kommunikation von einer gerade vor dem Konkurs geretteten Bank, bei der, wenn sie heute liquidiert werden würde, den Steuerzahler hohe Verluste für seine Rettungsaktion treffen würde. Wohl den gleichen Steuerzahler, der als Anteilseigner an den alten Immobilienfonds, bereits kräftig rasiert worden ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.741.827 von big_mac am 13.02.12 12:44:24Bin zu 41,xx beim CS euroreal raus, plus 4 %.

Er scheint bei 41,xx zunächst nicht weiterzukommen und ohne fundamentale news nicht die 43/44 zu schaffen.
Daher habe ich erstmal Gewinne mitgenommen.
Reentry bei 39/40....

Der kurs ist übertrieben niedrig, ic hkann mir das nur so erklären das im CS noch zuviel Weidereröffnungsfantasie war und daher noch enttäuschte Anleger gibt die auch auf dem Kursniveau bereit sind zu verkaufen.

Ich lege mic hier auf die Lauer und investiere in der Zeit mal etwas im AXA Immoselect, der bei aller negativen Fakten, im Moment komplett unterbewertet ist.
Erinnert an Nov.2011 als auch ohne offizielle Meldung der Kurs einbrach und danach bekannt gegeben wurde, dass es mit der Eröffnung im Dez.nichts wird.
Einige der Diskutanten sollten sich erst einmal klar werden, dass ihre veröffentlichte Meinung keinerlei Auswirkung auf die Rückgabequote hat.

Es ist absolut lächerlich, für wie bedeutend sich viele halten.

Ja, ich habe auch CS Eurorealanteile. Die Öffnung wird zu 100% nicht funktionieren, weil jeder bei dem geringen Abschlag von 3,5% rausgehen möchte.

Mein Tipp: Einfach relaxter werden und sich die Phrasendrescherei sparen. Der Fonds wird abgewickelt werden. Und dies meiner Meinung nach zu weitaus besseren Bedingungen, als ein Börsenkurs von 39,XX Euro indiziert.

An der Nichtwiedereröffnung ist am wenigsten die Credit Suisse schuld.

Schuld haben die Fondsgesellschaften, die seit Beginn der Rücknahmeaussetzung auf Abwicklung gesetzt haben (Degi, Axa usw.) und Frau Knoblach, die den Potsdamer Platz vor allem deshalb nicht verkauft bekommen hat, weil sie den Verkauf des Potsdamer Platzes in einer Telefonkonferenz als sicher hingestellt und somit die potentiellen Käufer dazu animiert hat, noch einmal nach zu verhandeln.

Frau Knoblach hat dermassen dämlich agiert, dass es eigentlich fast nicht für möglich gehalten werden kann.

Nach den Fehlleistungen der Konkurrenz hätte der CS Euroreal wahrscheinlich 50% Liquidität benötigt, um die Rückgabewünsche zu stemmen.
Hallo an Alle CS Anleger, die hier mitlesen.

Ihr habt Euer Schiksal in der Hand.
Wer eine halbe Stunde Zeit hat, lest einmal beim Forum über den SEB nach, was dort vor gut einer WOche (gleiches Stadium wie CS heute) diskutiert wurde. Die Beiträge von Resy lege ich besonders ans Herz.
Wer jetzt beim CS noch zurückgibt ist ein Selbstmörder.

Wenn wir uns alle ruhig und nachdänklich verhalten, hat der CS und wir eine gute Zukunft (besser als die offenen Fonds von Deka und Union).

Ich werde kein Anteil anbieten und jeder der nur ein Funken Verstand hat, kann nicht anderst handeln.
Ist der Mensch nach der SEB Erfahrung nicht lernfähig?????, zumal der CS gegenüber SEB einige langfristige Vorteile hat!!!!

Viel Spaß beim Denken
Die immer wieder bemühte These, höhe Börsenumsätze und das "Aussteigen der Instis über die Börse" sei ein Indikator für eine Nicht-Wiedereröffnung erweist sich bei näherer Betrachtung als Kokolores:

Diejenigen Instis, die partout über die Börse 'raus sind, sind bereits 'raus und können am 21.05 nicht mehr zurückgeben. Die Käufer hingegen haben keinen rationalen Grund zur Rückgabe am 21.06. Die "Belohnung" bei Wiedereröffnung ist bekanntlich deutlich höher. So gehöre ich zu denjenigen, die sukzessive über die Börse erwerben von denjenigen (Instis) die 'raus wollen. Zurückgeben werde ich nichts. Ich kenne zahlreiche andere Private, die sich ebenso verhalten ohne allerdings behaupten zu wollen, wir seien repräsentativ.

Ein Risiko habe wir dabei nicht. Sollte der Intelligenzquotiont des Schwarms tatsächlich die Kühlschranktemperatur nicht deutlich überschreiten, wird mein Durchhalten halt mit einer geringeren Redite belohnt, die allemal größer ist als dasjenige, was beim Zeichnen anderer nicht geschlossener OIF erwartet werden darf.

Alles wird gut. :lick:

Gruß LK


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