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Formycon AG - Informationssammelthread - Beliebteste Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.541.984 von Comedy am 11.04.15 09:44:20
Genau
Volle Zustimmung.
Der Absturz war dann der Blase des damaligen Neuen Marktes geschuldet. Es betraf alle Aktien die von den Analysten utopisch hochgejubelt wurden.
Evotec wurde für 800 DM empfohlen. Morphosys für 1000 DM usw. Die Bewertungen waren für den damaligen Stand der Entwicklung wirklich nicht zu rechtfertigen. Morphosys war in der frühesten Phase und erst 5 Jahre später gelang die Auslizensierung an Novartis. Weitere Auslizensierungen folgten 15 Jahre hat Morphosys eine Pipeline die in etwa der damaligen Bewertung gerecht geworden wäre.

Formycon hat jetzt bald einen Wirkstoff in der Phase 3 und ist somit schon in der Entwicklung eines Wirkstoffes weiter als Morphosys. Insgesamt haben sie 3 Wirkstoffe in der Entwicklung. Die nächste Auslizensierung steht an. Sehr wahrscheinlich ist eine weitere Kapitalmaßnahme nicht mehr nötig ist.
Weiter noch gravierender Vorteil wäre bei der nächsten Auslizensierung. Es wird nicht nur die Entwicklung des Wirkstoffes bezahlt. Sondern man hat dadurch auch genug Kapital um beim 3 Wirkstoff die Umsatzbeteiligung durch eine Kooperation je nach Ausgestaltung auf 25-30% anzuheben. Durch diesen Deal würde man jetzt von der durchschnittlichen Umsatzbeteiligung von ca 12% auf etwa 16-18% steigen.
Die weitere Folge wären in der Zukunft noch höhere Beteiligungenmöglich sind. das in der langfristigen Entwicklung durch Kooperation oder sogar durch eigene Entwicklung die Umsatzbeteiligung bei weit etwa 25% oder noch höher liegen wäre die Folge der jetzigen Faktenlage.
Im Gegensatz zu Morphosys damals ist Formycon in der Entwicklung schon viel weiter.
Die ersten Einnahmen dürften etwa in 2018 generiert werden um dann in der Folge enorm anzusteigen.
Man benötigt keine Kapitalmaßnahme mehr
Die Umsatzbeteiligungen werden in den nächsten Jahren bei enorm steigenden Umsätzen laufend erhöht.
Ich halte Formycon gravierend unterbwertet wenn man die fundamentalen Fakten gewichtet.
Dies kurz meine Einschätzung zu Formycon. Und ich möchte jetzt auch mal so mutig sein wie Förtsch damals bei Morphosys. Er hat bei seiner Prognose einfach den Zeitfaktor nicht berücksichtigt. Bei einer positiven Entwicklung von Morphosys recht. Nur hat er sich um 15-20 Jahre vertan.
Formycon ist jetzt schon im Vergleich zu Coherus gravierend unterbewertet und ein Kurszielkorridor von 500 € -600 € in 5-6 Jahres ist bei bei Formycon durchaus denkbar.
Natürlich sind jederzeit Konsolodierungen bei Formycon möglich, aber aufgrund der starken fundamentalen Daten rechne ich eher mit stark weiter steigenden Kursen.

Das in Kürze meine Ausführung zu jetzigen Situation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.300.339 von infomi am 28.11.17 17:00:13Die Meldung zu den 9-Monatszahlen birgt noch weitere Informationen:

Bei Aflibercept wird mit einer hoch produktiven Zellkultur der scaling up-Prozeß, quasi der Industriemaßstab, entwickelt.
Außerdem sind verschiedene Rezepturen, Puffer und die Plastikspritze patentiert.

Von den ab 2020 fließenden royalties für ranibizumab kann aus heutiger Sicht der finanzielle Aufwand für den 30% Eigenanteil am ustekinumab-Projekt getragen werden.

Zu berücksichtigen ist, daß Biosimilars, die mit ertragreichen Zellkulturen und Methoden aus jüngster Zeit produziert sind, einen starken Kostenvorteil gegenüber den Altentwicklungen der Originalia haben.

Das wird sich weniger bei ranibizumab, wo die Einzeldosis 0,5mg beträgt, auswirken.
Bei aflibercept wird jedoch schon 4mg benötigt,
bei ustekinumab mit üblicherweise 90mg (Psoriasis) bzw. 120mg für weitere Indikationen spielt eine ergiebige Zellkultur schon eine zentrale Rolle.

Darüber hinaus ist der Goldstandard an Biotechnologie-Unternehmen immer die, welche fast ohne Kapitalerhöhungen bis zur Marktreife ihrer Produkte auskommen.

Formycon ist ein solches Unternehmen.

Pfenex, epirus und coherus waren es nicht!
Bei den beiden Erstgenanten ist das business-Modell weggebrochen, bei coherus droht ein ähnliches Szenario (immer nur Zeit-Dritter oder Vierter macht nicht satt, "The winner takes it all")

Wer auf zukunftsträchtige biosimilar-pureplays setzen möchte, mit nachvollziehbarer Bilanzierung,
(im Gegensatz zu celltrion und samsungbioepis aus Südkorea), kommt an formycon nicht vorbei!

Ich bin froh, das rechtzeitig erkannt zu haben :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.956.177 von watchingtheflood am 14.10.18 19:51:07Formycon update

fyb201: Hat weiterhin 18 Monate Vorsprung vor sb11 von samungbioepis und, um durch den Patentablauf vorgegebenen Zeitrahmen einzuhalten, sollten hier bald Auswertungen zur klinischen Studie, und die Einreichung bei der FDA erfolgen.

fyb202: Das Leitmolekül ustekinumab entwickelt sich erfreulich, morbus crohn Indikation dieses Jahr über 1 mrd Dollar, ulcerative colitis Studie erfolgreich, SLE- Phase 3 Studie begonnen.
https://www.biopharmadive.com/news/jjs-top-seller-stelara-lo…

fyb203: 3-Monats-Spritzintervall von eylea etabliert

Darüber hinaus ist einer der letzten unabhängigen biosimilar-Hersteller, momentapharma, ins Trudeln geraten, und hat die Hälfte seiner Belegschaft entlassen. Man will sich jetzt hauptsächlich auf neue Moleküle mit moduliertem Fc- Teil konzentrieren, die momenta-mylan-Kooperationen wurden abgestoßen.

Nur adalimumab und aflibercept sollen als cash cows für die zukünftige, teure Forschung, weiter klinisch entwickelt werden.
Ob das klappt, bleibt abzuwarten. Mir fehlt etwas der Glaube, an eine gewinnbringende Auslizenzierung des xten Humira Biosimilars in Europa (USA erst nach 2022).
Darüber hinaus ist die im September gestartete aflibercept- Studie mit 325 Patienten sehr knapp gehalten (formycon und samsungbioepis bei rani jeweils 700 Patienten).

@watchintheflood, nicht ungeduldig werden, dreistellig sollten schon drin sein mittelfristig ;).
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.101.525 von Minelli1962 am 23.12.13 08:24:34Das Volumen von 5 Mrd. € für das Originalpräparat ist eine Zahl, die nur Herr Pröbstl nennt, weder die Wiwo noch die Original-Meldung zu dem Deal enthalten diese Info. Für das zweite, im Sommer begonnene Bio-Similar-Projekt nennt Formycon als Umsatzerwartung des Original-Vorbilds mehrere Mrd. $.

Als Gesamtsumme, die Formycon aus Meilensteinen und Lizenzgebühren erhalten KÖNNTE, wenn alles perfekt läuft, was heute kein Mensch weiß, liegt im 3-stelligen Mio. €-Bereich.

By the way: Wer sagt eigentlich, dass es nur einen einzigen Nachbauer von Biotech-Medikamenten geben wird?

Warum sind die Strüngmanns an der Firma nicht beteiligt, letztlich arbeiten da alte wichtige Mitarbeiter von ihnen aus Hexal-Zeiten in verantwortlicher Position?
Zitat von BFremdlich: :laugh::laugh:lol und wen interessiert das?:laugh::laugh:

warst du etwa der einzige, der die 115 stück *GRÖHL* auf tradegate gekauft hat

tagesumsatz 115 stück an allen börsen, wie geil ist das denn udn das trotz einer nachricht

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


von deinen Postings kann man wirklich etwas lernen: nämlich, dass es immer noch dümmer geht als bereits schon gezeigt
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.040.789 von EndeGelaende11 am 11.02.15 16:20:17die Phase III Studie soll in Q3 2015 starten, ich denke spätestens dann werden sie es bekannt geben müssen.
Ob vielleicht schon bald wird man sehen, ich denke diese "Verkündigung" ist ein wichtiges event und viele warten darauf - ich z.B.
In der aktuellen Ausgabe des Aktionärs steht auf Seite 35 Technologieführer bei Biosimilars..Formycon Kaufempfehlung mit Kursziel 30,- Euro
Na ja

wenn das Ganze an Morphposys und co erinnert wäre mir momentan nicht Angst und Bange. Auch damals waren die Kulmbacher, d.h. Förtsch der Treiber. Nur zur Erinnerung. Morphosysis kamen damals von rund 20 DM auf 380 mit Kursziel 1000 DM (Originalton Förtsch). Na ja da hätten wir ja noch reichlich Luft. Ganz zu schweigen von der Marktkapitalisierung von über 3000 Mio DM. Der anschließende Absturz war dafür um so heftiger.

Nochmal zum Vergleich zu Coherus. Coherus arbeitet derzeit schwerpunktmäßig an Biosimilars der zweiten Welle und versucht diese Produkte an den Markt zu bringen. Hierzu wurden mehrere KE´s durchgeführt. D.h. es dürften mittelerweile über 250 Mio USD in der Kriegskasse sein. Dafür belaufen ich aber alle Kosten auf rund 80 - 100 Mio USD pro Jahr. Auch die Aktienzahl ist mit derzeit bereits rund 40 Mio Stück deutlich größer als bei Formycon.

Formycon will ja selbst keine Medikamente an den Markt bringen. Es verzichtet damit auf die ganz großen Umsätze, bekommt aber mit Sicherheit ordentliche Zahlungen und hat das kleinere Risiko. Auf der anderen Seite bedeuten viele Produkte bis Phase I einschließlich auch mehr Chancen und damit langfristig ordentliche Erträge bei deutlich geringerem Risiko.

Wenn den Investoren eine Coherus bereits jetzt rund 1000 Mio € Wert ist dann dürfte da für Formycon noch viel Luft nach oben sein.

Gruß Comedy:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.011.849 von BICYPAPA am 04.01.17 20:58:59@bicypapa

Recherchiere bitte folgende Dinge

- wie lange dauert die Biosimilar-Entwicklung eines Produkts in den regulierten Märkten
- wie hoch sind dle Listenpreise Lucentis USA, Deutschland, sowie die entsprechenden Preise von eylea
- Gibt es Abschläge auf die Listenpreise, die zu Gegenbewegungen der Umsatzverlagerung von lucentis zu eylea geführt haben?

- Wie haben sich Gesamtumsätze von Originatorwirkstoff inclusive biosimilarWirkstoff nach Auftreten der biosimilars nach Ablauf des Patentschutzes entwickelt, Suchhilfe GB und filgrastim.

- Wie ist die Umsatzentwicklung von eylea im letzten Quartal ( prozentual)

Wenn du gründlich recherchiert hast, weißt du, daß die genannten Umsatzrelationen lucentis- Leitsubtanz 1,2billion Dollar Gesamtumsatz zu 8 billion Dollar Eylea in 2022 eher unwahrscheinlich sind.

Zum ranibizumab-Wettbewerb aus Indien, bitte ich dich ebenfalls zu recherchieren: Stichwort intas

Imho ist das Geschäftsmodell, im unregulierten Markt ein biosimilar zu entwickeln, und es dann für die regulierten Märkte weiterzuentwickeln, wie einen Automotor in Indien zu bauen, und dann im Nachhinein diesen Motor in einem BMW 7, made in germany, einzupassen.

An diesem Unterfangen ist beispielsweise epirus Konkurs gegangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.811.492 von question-mark am 26.04.17 16:55:01Ein Anruf bei der IR-Abteilung genügt, ein Besuch der formycon-HV ebenfalls.

Richtigstellung: gegenwärtig sind die Strüngmann-Brüder nicht aktienmäßig bei formycon investiert.

Family-offices und Gründer halten ca. 75 % Aktienbesitz.
Namen nenne ich nicht. Die sind zur Einschätzung des Unternehmens nicht notwendig.
Generell von Bedeutung ist, daß die 2 (älteren) Vorstände am Unternehmen beteiligt sind.

Santo ist, wie bekannt, bei den beiden Biosimilarprojekten fyb 201 und fyb 203 engagiert.
Diese Produkte sind auslizenziert.

Die Strüngmann-Brüder haben enge persönliche Beziehungen zum Vorstand, der für Hexal die Biosimilarsparte (ery, fil, soma) in den 90er Jahren aufgebaut hat.
Daher rührt der hohe Vertrauensvorschuß zu Beginn der Entwicklung des fyb201 und dessen schneller Auslizenzierung her.

Formycon ist eine exzellent geführte Firma, die sich in der Qualität ihrer Arbeit nicht hinter der ehemaligen merck-serono-Biosimilar-Sparte verbergen muß.

Die erfolgte Übernahme durch fresenius/kabi hat das Augenmerk von Investoren auf diesen hoch interessanten Bereich gelenkt (vgl auch Kurssteigerung coherus gestern).

Vergleichbar sind beide Unternehmen jedoch nicht.
Wesentliche Unterschiede sind z.B. die Pipeline-Projekte, wo Merck/fresenius in keiner Weise ein Alleinstellungsmerkmal hat (adalimumab, peg-filgrastim) Das hat formycon zumindest bei rani für die absehbare Zukunft.

Interessant für Investoren, die mit ewtas Fleiß in das Thema tiefer einsteigen wollen, ist der conference call von fresenius, CEO Stephan Sturm.
Der hat den deal nicht als aquisition bezeichnet, sondern eher als cooperation, was man anhand der langfristigen Verknüpfungen von fresenius und merck-serono erkennen kann (royalties, milestones, Produktionskapaitäten, Netzwerk für den regulatorischen Bereich).

Aus dem Kaufpreis eine aktuelle Bewertung für formycon abzuleiten ist schwer, hier gibt es bessere Modelle (DCF).

Aufgrund der Forum-Diskussionen hier müßte man eigentlich einen großen Bogen um das Unternehmen machen. Der zufällig auf diesen thread stoßende Leser, der nicht weiterforscht, wird das leider auch tun.
Bisherige Zeitschriften-Artikel (Aktionär) fördern auch eher die Achterbahnfahrt des Kurses, als nachhaltiges Interesse am Thema und Unternehmen.

Die "Ernte" wird der informierte Aktionär ab 2020 und folgende einfahren.
Für viele ist das ein zu weiter Zeithorizont.
in USA nimmt man die in der jüngsten Meldung enthaltene wichtige Nachricht wahr und versteht, dass die Zusammenstellung der Registriuerungsunterlagen ein äußerst positiver Vorgang ist.

Hierzulande wird stattdessen nur an den völlig unbedeutenden laufenden Zahlen heruminterpretiert.
Nichts ist unwichtiger als dies.

In 24 Monaten wird Formycon´s ranibizumab-Biosimilar der einzige Nachahmer auf einem Milliardenmarkt sein.

Wann wacht man in Deutschland auf?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.245.350 von Probody am 11.03.18 09:29:56Der Maximalumsatz von Lucentis war 4,2 billion Dollars (2015/2016), ein denkbarer Umsatz nach 2020 und folgende könnte in etwa die Hälfte sein. Dazu noch sequentiell die lange Reihe an Wettbewerbern, und die gegenwärtig feststellbaren Abwehrmechanismen der Originalhersteller (Exklusivverträge) lassen das anfänglivhe Umsatzpotential von formycon schrumpfen.

Bei der Umsatzeinschätzung kann ich dir ungefähr zustimmen. Allerdings ist es so, dass nur etwa 1/3 aller Betroffenen (wetAMD) derzeit behandelt werden - bei gleichzeitiger starker Zunahme der Patienten. Das Potential der Anwenderausweitung aufgrund fallender Preise ist enorm.

Was der Link zum Thread bedeutet, erschließt sich mir nicht. Den Inhalt kann man getrost größtenteils in der Pfeife rauchen.

der link ist aus Versehen da mit hineingeraten, war keine Absicht[/red]

Es bleibt dabei, formycon ist gegenwärtig nicht massiv unterbewertet.

das Gegenteil ist der Fall, sie sind stark unterbewertet; versuch einfach mal eine grobe NPV-Berechnung anzustellen - in 2023-24 können sie selbst bei vorsichtiger Bewertung mit Lizenzeinnahmen in Höhe von 50-100 mio € rechnen; was ist dann so ein Unternehmen wert?


Falls der Marktzyklus, ausgehend von den USA, wieder auf Crash-Modus stellt, ziehen angloamerikanische Investoren ihr Geld ab, und der Kurs wird nicht (zeitnah) von europäischen Anlegern abgefedert. Ein Zugriff bei purzelnden Preisen traue ich nur Anlegern mit starken Nerven,fachmännischen Weitblick und großer Geldbörse zu, die sehe ich im Aktionariat momentan nicht.

kann sein, kann nicht sein; schau dir mal die Aktionärsstruktur an: der echte free-float beträgt max. 1,5 bis 2,0 mio Aktien, der Rest ist in festen Händen. Ich bezweifle, das da das breite US-Publikum verkaufen wird, denn die sind da garnicht dabei. Dabei ist ein US-Healthcare Fond, der aber eher langfristig engagiert ist.
Vielmehr könnte es so sein, dass aufgrund der Materialknappheit bei positiven Meldungen der Kurs deutlich nach oben gehen wird.


Auch die Konkurrenzsituation ist günstig: im wetAMD-Geschäft(ca. 9-10 Mrd US$-Markt) mischen hauptsächlich 2-3 Substanzen mit. Außer Lucentis sind das Eylea und Avastin. Für alle gibt es auf absehbare Zeit kaum echte Konkurrenz außer die Biosimilars. Es wird von NOV, Roche und Bayer leediglich life-cycle Management betrieben, d.h., verbesserte Darreichungsformen (Einmalspritze), aber da hat Formycon eine patentierte, silikonfreie Alternative bereits fertig entwickelt.

Echte Konkurrenz ist etwa von Regenxbio mit seinem RGX-314 zu erwarten, welches die wiederholten Injektionen vermeiden könnte. Das ist aber erst in Phase 1 und über das Pricing möchte ich gar nicht spekulieren. [/red]
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.456.329 von bödel am 04.04.18 09:44:41Es wäre sehr nett, wenn Du Deine inhaltslosen Kommentare einstellen würdest!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.536.192 von bödel am 13.04.18 13:23:52man liest bei deinem Avatar automatisch ein "L"mit.
Die Erfolgsmeldung der ersten klinischen Studie von formycon war lange erwartet worden.
Für Fondsmanager stellt das ein entscheidendes Investitionskriterium dar.

Zusätzlich Rückenwind erhält formycon derzeit durch sich stabilisierende und wachsende Umsätze bei lucentis.

Novartis konnte hier ein 16%iges Wachstum in seinem Distributionsgebiet (ROW), Hoffmann la Roche 6%iges Wachstum in den USA einfahren (jeweils 1.Quartal 2018).

Der Vorteil der prefilled-Spritzenvariante hat hier für Rückenwind gesorgt.

Für ethisch denkende Augenärzte ist diese Applikationsform, mit der Garantie auf vernachlässigbare Schwebstoffteilchen, gegenüber kurz vor der Anwendung gemischten Spritzen sowieso vorzuziehen.

Auch die in compounding pharmacies aus avastin-vials vorkonfektionierten Spritzen können dieses Qualitätskiterium nicht 100%ig gewährleisten.

Wie auch immer geartete, möglicherweise leicht eingetrübte Lösungen in den Glaskörper des Auges zu spritzen, wäre medizinisch ein "no go".

Jeder Hobbyfotograf schaut akribisch auf Staubfreiheit in seinem Kamera-System, gleiches sollte der Augenarzt und der Patient bei der Therapie der wet-AMD einfordern.

Damit weist sich eine patentierte Spritzenvariante durch formycon, als wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen biosimilar-Anbietern wie Koreanern, coherus oder Indern, aus.

Der Markt wird die hohe Qualität der formycon-Spritze in absehbarer Zeit honorieren.

Ein weiteres Thema, welches Rückenwind verschafft, ist die Tendenz, daß beim Aufkommen von biosimilars die Patientenzahl bezüglich eines Wirkstoffs an sich wächst. Das war bei filgrastin/neupogen zu beobachten, und zeigt sich in ähnlicher Parallelität bei infliximab/remicade und etanercept/enbrel in Europa.


https://www.presseportal.de/pm/59267/3928646

"Patientenzahlen steigen

Im Falle der biosimilars für Etanercept und Infliximab, die in ähnlichen Therapieumfeldern wie Adalimumab eingesetzt werden, wuchsen die Patientenzahlen nach Ende des Patentschutzes deutlich. Nachdem im Februar 2016 das erste Biosimilar für Etanercept auf den Markt kam, stieg die Zahl der Patienten mit Etanercept-Verordnungen um 20 Prozent auf 12.000 im Januar 2018 an. Im Fall von Infliximab stieg die Zahl der Patienten nach Biosimilareinführung innerhalb von drei Jahren sogar um 80 Prozent."


Ich erwarte in den kommenden Jahren zunehmende Klarheit über das Marktpotential von biosimilars und die Ausnahmestellung von formycon.
Guten Tag, eine Bemerkung am Rande: Mit der heutigen Meldung (13.5.2019) liefert Formycon nicht ab. Bislang kommunizierte das Unternehmen stets, dass FYB201 im Jahr 2020 (es war von Mitte 2020 die Rede) in den USA auf den Markt kommen soll. Nun heißt es, die Zulassung in den USA werde für 2021 erwartet. Da scheint plötzlich eine erhebliche Verzögerung aufzutreten - es wäre interessant zu erfahren, warum. Auch die Einreichung von FYB201 bei der FDA soll nun später als bislang kommuniziert stattfinden - bisher war von der ersten Jahreshälfte 2019 bzw. Jahresmitte 2019 die Rede. Nun also das vierte Quartal. Der Kursverfall heute dürfte zum erheblichen Teil auf diese Verzögerung zurückführen sein.
Die Aussagen sind mit etwas Fleiß überprüfbar und somit valide.


Hältst du dich an deinen eigenen Ratschlag?

„Wenn du an diese Aussagen glaubst, dann rate ich dir die Finger von Formycon zu lassen.“
Formycon | 32,50 €
Die wichtige und umsatzträchtige Indikation Colitis ulcerosa für stelara ist heute von der FDA genehmigt worden.
Formycon hat ja bekanntlich mit seinem fyb202 am biosimilar-Projekt 24,9% Anteil.

Stelara könnte in 2024 ein 7,5b-Produkt sein.

https://www.thepharmaletter.com/in-brief/brief-fda-approves-…
Formycon | 32,00 €
Anti-VEGF-Biosimilars von ranibizumab könnten aufgrund der hygienischen Bedingungen in Schwellenländern relevante Marktanteile erobern. Das gilt besonders für vorabgefüllte Spritzen, wie beim formycon-Patent entwickelt.
Die Bevacizumab-off-label Herstellungen in dort selten vorhandenen compounding pharmacies werden in Teilportionen eines avastin-vials unter klimatisch ungünstigen Bedingunen präpariert.
Das führt zu dort häufig beobachteten Augenentzündungen nach Applikation.


„There is a need of biosimilars especially in developing countries where the presence of compounding pharmacies is rare. It is an opportunity for ophthalmic biosimilar manufacturers globally.
Strict pharmacovigilence and the careful choice of immunogenicity testing assay prior to market approval can reduce the nocebo effect around these molecules.[4]“
http://www.ijo.in/article.asp?issn=0301-4738;year=2019;volum…
Formycon | 31,20 €
Was hat Formycon in der Pipeline? http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=1678… Wenn man bedenkt, dass der Patenschutz bei Biopharmazeutika 8-10 Jahre dauert und man einen Wirkstoff entschlüsselt hat, dessen Patentschutz nach 2020 abläuft, kommt Belimumab (Benlysta) in Frage, ein seit 2011 zur Verfügung stehendes Biopharmazeutikum, das gezielt in die Entzündung eingreift! http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=44003&no_… Oder ist es etwas völlig Neues? Die Firmen des Strüngmann-Portfolios versuchen sich an revolutionären Konzepten, die im Erfolgsfall eine Vielzahl von Wirksubstanzen und Therapieansätzen generieren könnten. Sie wagen sich wissenschaftlich auf Gebiete, an die sich die großen Arzneimittelfirmen nicht mehr trauen. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/biotechnol… Nicht ohne Risiko, aber auch im Erfolgsfall ein wahrer medizinischer Fortschritt und auch lukrativ für die Anleger!
Die Strüngmanns wissen schon was sie tun. Mit Biotechnologie kennen die sich aus. Die investieren nicht in eine Klitsche! Die investieren in Menschen. Wenn die Zahlen aber nicht mehr stimmen, greifen die aber auch durch wie 2008 mit dem ehemaligen Vorstandssprecher der Südwestbank geschehen, der geschasst wurde. Und das Geld für die Forschung sollte Formycon durch die kapitalstärkste Privatbank Deutschlands so schnell nicht ausgehen! Ohne Risiko kein Profit!! Fehlschläge bei der Medikamentenentwicklung dürfen nicht vorkommen. Aber danach sieht es aber nicht aus bei der derzeitigen Entwicklung mit Biosimilars. http://www.tegernseerstimme.de/struengmanns-stecken-1-millia…
ich würde dem Einbruch gestern nicht viel Bedeutung zumessen, viele Leute sitzen auf hohen Gewinnen und die Aktie ist nicht sehr im Fokus, das geht es volatil zu.
Heute geht es schön hoch, vielleicht müssen einige wieder rein, deren SL gestern gerissen wurden

Einen schönen grünen Tag wünsche ich allen
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.456.562 von TOPPNEWS am 30.03.15 16:32:03
Er ist
Er ist nicht negativ. Er hat einfach keine Ahnung von Biotechwerten in dieser Entwicklungsphase. Diesen Fehler machen selbst angeblich professionelle Analysten nach dem aktuellen Zahlen zu bewerten, selbst wenn in zwei bis vier Jahren Einkünfte in Höhe von bis zu mehreren hundert Millionen € anstehen. Coherus ein Vergleichswert in ähnlicher Situation wird fast mit einer Milliarde $ an der Börse bewertet. Übernahmen solcher Biosimilar laufen mittlerweile im Bereich von mehreren Milliarden $.
Den Wert mit den jetzigen Einnahmen zu bewerten hat mit seriöser Analyse nichts zu tun. Wer sich danach richtet hat selber keine Ahnung von solchen Biotechwerten. Man sollte zumindestens mal recherchieren wie die Perspektiven der Formycon Pipeline im Augenblick bewertet werden. Und dann ist Formycon einfach ziemlich krass im Vergleich zu Coherus unterbewertet. Kurse zwischen 60 € und 80 € würden in etwa ein gleiches Bewertungsniveau bedeuten. Dabei hat Formycon noch andere Vorteile die noch lange nicht eingepreist sind.
@twizelz: Der Vergleich mit Morphosys bezog sich auf die (angesichts der Kursentwicklung verständliche) euphorische Stimmung ("Milliarden Marktkapitalisierung in 1-2 Jahren").

Übernahme? Macht ja keinen Sinn, denn Santo hat sich ja die Rechte an FYB201, dem am mit Abstand am weitesten fortgeschrittenen und wertvollsten Biosimiliar von Formycon, schon gesichert. Wäre ja Quatsch, wenn sie Formycon jetzt komplett kaufen. Und ein anderer Pharmakonzern wird deshalb nicht kaufen, weil die Rechte für FYB201 eben bei Santo liegen.

@question-mark: Genau das ist der Punkt, dass eben viele die gleichen Originalpräparate nachbilden wollen, nämlich die, die die meisten Umsätze haben. Focus Money (wobei die mit Vorsicht zu genießen sind) vermutet in der Ausgabe vom 08.04., dass der Zielwirkstoff von FYB201 Ranibizumab (gegen wet, age-related macular degeneration, eine Augenerkrankung) ist. Das wird in den USA von Genentech (gehören zu Roche) und außerhalb der USA von Novartis unter dem Namen Lucentis vertrieben.

Mal angenommen Focus Money liegt richtig, dann hat Formycon mit Pfenex schon mal einen harten Rivalen in den USA. Die haben nämlich bereits öffentlich gemacht, dass sie an einem Biosimilar für Lucentis arbeiten.

Zwar soll dort die Phase III erst Anfang 2016 beginnen (Formycon hätte also einen Zeitvorsprung, wenn das mit Q3/2015 stimmt), dafür hat Pfenex aber einen Exklusiv-Deal für PF582 (so heißt FYB201 bei Pfenex) mit Hospira abgeschlossen und dafür eine Anfangszahlung von satten 51 Millionen US-Dollar kassiert. Hospira selber ist ja bekanntlich von Pfizer aufgekauft worden. Einen viel finanzstärkeren Rivalen für Formycon kann es kaum geben.

Formycon hatte Ende 2013 eine Sofortzahlung "in einstelliger Millionenhöhe" erhalten (Gesamtumsatz 2014 12,8 Mio.). Das ist schon mal ein gewaltiger Unterschied.

Pfenex hatte aus dem Börsengang Ende 2014 zudem noch eine Summe von 45,7 Mio. US-Dollar an Cash, der Cashbestand geht also Richtung 100 Mio. US-Dollar, während Formycon bei 9,2 Mio. Euro Cash liegt.

Formycon hat derzeit drei Biosimilars in der Entwicklung, Pfenex hat eine noch umfangreichere Pipeline:

"The company also develops PF530, an interferon beta-1b biosimilar candidate to the Betaseron to reduce the relapses in patients with relapsing forms of multiple sclerosis; PF694, an interferon alpha-2a biosimilar candidate to the reference product Pegasys; and other biosimilar candidates. In addition, it develops PF708, a teriparatide generic peptide product candidate to the reference listed drug Forteo; Px563L, an anthrax vaccine candidate based on a recombinant modified form of the protective antigen; and Px533, a prophylactic vaccine candidate to protect against malaria infection."

Mal angenommen, Formycon und Pfenex teilen sich den Biosimilars-Markt für Lucentis (was schon großzügig gerechnet ist, denn es dürften noch weitere Player aktiv sein/werden), dann müsste man die Schätzungen von Pröbstl/EamS ("rund 20 Mio. Euro für Formycon jährlich ab 2018") schon mal auf 10 Mio. Euro halbieren. Sowieso läuft ja der Patentschutz in den meisten und wichtigsten Ländern noch bis 2020!

Und schließlich gibt es ja immer auch noch das Risiko, dass FYB201 gar nicht zugelassen wird.

@Comedy: Coherus ist nochmal eine andere Liga. Über 200 Mio. US-Dollar Cash und das erste Biosimilar soll schon 2016 auf den Markt kommen, noch dazu für den Blockbuster Enbrel, das Medikament mit den weltweit dritthöchsten Umsätzen in 2014 überhaupt.

Ich will Formycon keinesfalls schlecht reden, wir können froh sein, dass endlich mal eine deutsche Biotechfirma in einem hoffnungsvollen Segment ganz vorne mitmischt, aber etwas Realismus kann nichts schaden und nur auf Basis von eher hanebüchenen Überschlagskalkulationen Kursziele von 50 Euro auszugeben, halte ich nicht für seriös.

Natürlich kann Formycon kurzfristig auf 50 Euro steigen, es sind weniger als 2 Mio. Aktien frei handelbar und wenn der Hype sich noch verstärkt ist vieles möglich, aber ich sehe den fairen Wert deutlich niedriger.

Beispielsweise hat Epirus (EPRS), ein weiteres US-Biosimilars-Unternehmen, das in Indien sogar schon ein Biosimilar auf dem Markt hat, aktuell eine Marktkapitalisierung von 198 Mio. US-Dollar bei einem Cashbestand Ende Q1/2015 von 68 Mio. US-Dollar.
Formycon liegt in US-Dollar gerechnet jetzt schon bei einer Market Cap. von über 300 Mio. (wie gesagt bei 9 Mio. Cash). Pfenex bei 389 Mio. US-Dollar (übrigens auch mit neuem Hoch am Freitag).
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.546.901 von ArminBrack am 12.04.15 19:17:56D' accord

Vergleich Vermarktung bezog sich auch eher auf Coherus. Vielen Dank auch für die Infos zu den anderen von dir genannten Werte. Lese auch sehr gerne deinen Börseninfos.

Nichts desto trotz gehe ich von einem weiteren Anstieg von Formycon aus und auch det snderen Biosimilarhersteller.

Ich kann auch jedem empfehlen sich mit der Geschichte von Hexal, dem CEO von Formycon und wie von dir auch schon beschrieben die Verbindung zu den Strüngmannbrüdern anzuschauen.

M.E. Ist der Markt für Biosimilars eine der interessantesten Entwicklungen für die nächstrn 15 Jahre.

Gruß Comedy:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.546.901 von ArminBrack am 12.04.15 19:17:56
Man kann doch
Man kann doch Formycon nicht vorwerfen, das sie in dieser Phase einen optimalen Deal abgeschlossen haben und der Cashstand nicht so hoch ist wie bei den anderen Werten. Sie benötigen ja auch einfach bei der jetzigen Faktenlage nicht mehr. Sehr wahrscheinlich ist es sogar so, dass durch die geringe Upfrontzahlung eine höhere Umsatzbeteiligung vereinbart werden konnte.

Was wurde erreicht.

Santo übernimmt die gesamten Kosten für die Entwicklung des 1. Wirkstoffes.
Von den Upfrontzahlungen konnten die weiteren Wirkstoffkandidaten entwickelt werden.
Praktisch der gesamte Betrieb ist durch diese Auslizensierung finanziert
Die gesamte Ausstattung von Formycon konnte von dem Geld bezahlt werden.
Es wurde eine für diese Phase wohl optimalste Umsatzbeteiligungen von ca 10% wahrscheinlich eher 12 % vereinbart.
Es ist mit diesem Konzept sehr wahrscheinlich überhaupt keine verwässernde und kursschädigende Kapitalmaßnahme mehr nötig. ( Dies ist überhaupt das größte Hindernis fast aller deutscher Biotechwerte )
Schon mit der nächsten Auslizensierung mit ähnlichen Konditionen kann man die durchschnttliche Umsatzbeteiligung durch Kooperation von derzeit 12% auf ca 16-18% steigern.
Dabei liegt fast das gesamte Entwicklungsrisiko bei Formycon beim Lizenznehmer.
Bei deinen genannten Werten liegt hier das Risiko bei den genannten Firmen.
Ein Scheitern würde wahrscheinlich in der Phase 1 stattfinden. Somit wird Scheitern als nicht so dramatisch gesehen und man könnte schnell mit einem neuen Kandidaten starten.
Bei einem Phase 3 Kandidaten liegt die Zulassungswahrscheinlichkeit bei ca 90%


Vielleicht lautet die Entscheidung ja gar nicht für oder wider Coherus und Formycon. Sondern man ist mit einem kleinen Biosiliar Depot besser beraten.

Selbst bei 2 Mitbewerber und 4 Wirkstoffe in der Wertschöpfungsphase läge die Umsatzbeteiligung bei etwa 800 Millionen bis 1 Milliarde für Formycon. Das bedeutet in etwa bei einem Kapitalverbrauch eine Nettodividende von ca 50€ -60 € pro Aktie.

Natürlich ist das ein langer Weg und bis zu diesem Punkt wird es etwa 6-8 Jahre dauern. Die Gefahren und Risiken sind groß. Aber das Szenario ist nicht unrealistisch.
Deshalb kam ich auch langfristig auf die Kursziele von ca 500-600€ in 5-6 Jahren da bei den Biotechs bei klaren Zukunftsperspektiven oft 2-3 Jahre vorweggenommen werden.

Ich halte langfristig alle etablierten Biosimilarwerte für lohnende Aktien. Nur ist das Risiko bei Formycon für mich noch am geringsten.
Natürlich sind das alles grobe Schätzungen und es wird im Laufe der Jahre wohl Korrekturbedarf nach unten oder oben bestehen. Doch bei einer positiven Entwicklung sind diese Zahlen auch belastbar. Bei groben Rechenfehlern bitte ich um eine Korrektur. Denkt aber bitee das es ind dieser Phase nicht mehr als eine grobe Schätzung sein kann.
So, jetzt geh ich ins Bett. Angenehme Woche noch.

Übrigens finde ich diese Diskussion und die verschiedenen Sichtweisen als äußerst positiv. Nur so kann man seine eigenen Standpunkte und Annahmen am kritischsten hinterfragen. Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge. Es ist hier im Board sehr selten geworden
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.555.199 von cathunter am 13.04.15 22:22:15Auf Postings

direkt zu antworten mache ich eigentlich nur wenn es Sinn macht. Aber manchmal auch wenn es keinen Sinn macht. Keine Regel ohne Ausnahme.

Nun zur Aktie
Du hast ja dankenswerter Weise auch den Chart seit 2011 gezeigt. Da war der Kurs auch schon Mal bei 8 €. Und zu diesem Zeitpunkt war das Geschäftsmodell noch nicht auf Biosimilars ausgerichtet.

Die meisten Übertreibungen reichen vom Start bis zur Übertreibung vom Faktor 5 - 20 oder noch höher. Kann dir gerne genügend Beispiele geben.

Der Neue Markt denn du gerne zitierst hat viele sog. 1000 % zu Tage gefördert. Auch heute gibt es noch solche Beispiele ohne das es fundamental nicht gerechtfertigt wäre. Schau dir nur die Spitzenwerte im Nasdaq Biotech an.

Und du bist nicht der einzige der bereits am Neuen Markt an der Börse war. Natürlich wird auch hier die Entwicklung nicht geradlinig nach oben gehen.

Die von dir angegebene Verflechtung mit den Strüngmannbrüdern halte ich für sehr vorteilhaft. Die haben nämlich genügend Geld in der Kasse, um einige Phasen III zu finanzieren. Der Verkaufspreis für Hexal betrug 2005 nämlich rund 6000 Mio € und da ist noch genug übrig geblieben.

Nur meine Meinung.

Gruß Comedy:)
Ich stimme der Meinung von Comedy voll zu. Eine kurzfristg angelegte Anlegerstrategie bzw. zu große Nervosität wird Erträge dieser Aktie verhindern.

Die letzten Wochen haben gezeigt, welches Potential die Formycon-Aktie hat. Sicherlich steckt viel Phantasie in diesem Wert, allerdings stehen wir kurz vor der Veröffentlichung der Blockbuster, an den Formycon entwickelt. Ein Marktpotential von EUR 8 Mrd wurde bereits genannt (EURO am Sonntag - Georg Pröbstl). Die Erfahrungen von Hexal haben gezeigt, dass Nachahmerprodukte durchaus kurzfristig 40% des Marktpotentials erzielen können. Allein diese wenigen Fakten zeigen, vorausgesetzt natürlich Formycon arbeitet weiterhin so zielstrebig und erfolgreich an der Zulassung der Präparate, dass Formycon und die Aktie enormes Potenial birgt.

Für mich ist und bleibt Formycon ein klarer Übernahmekandidat, der sowohl für die bestehenden Player interessant ist, als auch für Unternehmen, die diesen Markt erobern wollen.
Bin bei Formycon gestern auch mit einer ersten Position zum Zuge gekommen.
Baue mir weiterhin ein Biotechdepot zusammen.
Meine Cashreserve hat sich im Gegenzug auf 15% reduziert.
Formycon Epirus Polypharma
Heute nachmittag schockte Epirus den Biosimilar Markt mit folgender Meldung.

Item 1.03. Bankruptcy or Receivership.

On July 25, 2016, the Company filed a voluntary petition for relief under the provisions of Chapter 7 of Title 11 of the United States Code, 11 U.S.C. §§ 101 et seq. (the “Code”) in the United States Bankruptcy Court for the District of Massachusetts (the “Bankruptcy Court”). As a result of this filing, a Chapter 7 trustee will be appointed by the Bankruptcy Court and will assume control of the Company. The assets of the Company will be liquidated and claims paid in accordance with the Code.

Wir haben jetzt folgende Aspekte zu beachten. Formycon entwickelt seine Wirkstoffe in der Tochterfirma bioeq. Diese Entwicklung wird finanziert durch Santo und Polypharma.
Polypharma hat aber gleichzeitig von Epirus 5 Biosimilarwirkstoffe einlizenziert. Es könnte also gut möglich sein, dass bei einem Konkurs von Epirus die einlizenziert Polypharma Wirkstoffe dann in irgendeiner Form bei bioeq weiter bearbeitet werden. Doch dies ist jetzt erst mal eine Spekulation. Ich kenn die Verträge zwischen Polypharma und Epirus leider nicht. Doch sollte man die Sache mal genau verfolgen. Dies könnte dann Formycon in einer Form zugute kommen, da Polypharma mit Santo praktisch die Finanzierung der Formycon Wirkstoffe FYB201 und FYB203 übernommen haben. Sie dürften aber auch massgeblich bei der Entwicklung von FYB202 und FYB205 beteiligt sein. Eine Ausweitung auf die Epirus Kandidaten wäre in einem Konkursfall für die einlizenzierten Gebiete zugunsten von Formycon für mich denkbar.

EPIRUS Biopharmaceuticals and Polpharma Group Enter Into a Multi-Product, Multi-Region, Profit-Sharing Collaboration to Advance Biosimilar Portfolio Targeting $6 Billion Addressable Innovator Market

ir.epirusbiopharma.com/releasedetail.cfm?releaseid=921883

Quelle Epirus:

BOSTON, July 14, 2015 (GLOBE NEWSWIRE) -- EPIRUS Biopharmaceuticals, Inc. (Nasdaq:EPRS) and Polpharma Group today announced the signing of a multi-product, multi-region profit-sharing collaboration for select EPIRUS biosimilars, including BOW015 (infliximab, reference biologic Remicade®), BOW050 (adalimumab, reference biologic Humira®) and BOW070 (tocilizumab, reference biologic Actemra®), representing $6 billion in innovator sales in the specified territoriesi. Polpharma Group is a leading generics company based in Poland with annual sales of approximately $1 billion and a strong commercial infrastructure, including a salesforce of over 1,700 employees globally.

With EPIRUS leading the global product development and clinical programs, both parties will jointly fund clinical development and collaborate on regulatory filings in the specified territories. EPIRUS will also be responsible for process development, scale-up and manufacturing, with Polpharma Group overseeing commercialization across the territories. Clinical development costs and eventual operating profit will be split 51 percent Polpharma Group and 49 percent EPIRUS. Polpharma Group will contribute approximately $30 million towards clinical development costs, as well as cover product launch costs across all three programs.
Formycon Pfenex Pfizer
Pfizer bündelt Biosimilars und bewährte Arzneimittel in neuer Tochter-Gesellschaft

Seit 4. Juli 2016 bündelt Pfizer seine bewährten Arzneimittel sowie die Medikamente von Hospira in der neuen Tochter-Gesellschaft Pfizer Pharma PFE. Man hatte das Unternehmen Hospira im letzten Jahr übernommen, die Integration ist nun abgeschlossen.

Das Portfolio der neu gegründeten Gesellschaft umfasst mehr als 100 Medikamente und wird – wie alle anderen Pfizer-Geschäfte – unter dem Dach der Pfizer Deutschland geführt. Das Unternehmen hat nun drei Biosimilars in der Produktpalette, vier weitere Biosimilars sind zurzeit in der Entwicklung.

http://www.chemanager-online.com/news-opinions/nachrichten/p…

Unter diesen Biosimilars befindet sich auch der von Pfenex einlizenzierte Wirkstoff PF582, der ebenfalls bei Formycon als FYB201 als Lucentis Biosimilar entwickelt wird. Ich wollte eigentlich nach den Quartalszahlen ein Update zu den Biosimilarkandidaten zu Lucentis machen. Doch nach dieser Meldung mache ich dies hier in Kurzform
Ein Biosimilar zu Lucentis ist in Indien schon zugelassen und wird dort von Intas vertrieben.
Weitere Entwicklungen gibt es von:
1. Formycon Phase 3 in Europa und USA schon Ende letzten Jahres gestartet
2. Pfenex unter Pfizer/ Hospira. Start Phase 3 in Kürze geplant.
3. Coherus CHS 3351. Vorklinisch Start Phase 1 wahrscheinlich nächstes Jahr.

Die Verkaufszahlen gehen nach Einführung von Eylea dramatisch mit ca 15% jährlich zurück und unterschreiten gerade die 3 Milliarden Grenze.

Verkaufsschlager ist im Augenblick Eylea mit enormen Steigerungsraten. Eylea wird schon gegen Ende des Jahres die 6 Milliarden Umsatzgrenze überschreiten. Formycon ist im Augenblick die einzige Firma die Eylea als Biosimilar entwickelt. Mit FYB 203 steht Formycon schon kurz vor dem Start der Phase 1. Entwicklungsvorteile sind schon durch eingereichte Patentanmeldungen wahrscheinlich.
Das Zukunftsszenario sieht so aus, dass die Verkaufszahlen bei der Markteinführung für Lucentis bei etwa 1,5-2 Milliarden Dollar liegen Bei Eylea wird wohl der Umsatz über der 7 Milliarden Grenze sein. Wie oben bereits erwähnt ist hier Formycon bisher der erste Entwickler. Es ist aber wie bei Lucentis anzunehmen, dass auch hier Wettberber auftreten werden.
So stellt sich die Lage bis jetzt folgenedermassen dar. Bei Lucentis streiten sich dann 4 Anbieter mit einem Biosimilar um die Marktanteile von etwa 1,5-2 Milliarden Dollar. Sollte kein weiterer Player zu Eylea auftreten wäre bis jetzt Formycon der einzige Anbieter eines Biosimilars für einen Marktanteil von über 7 Milliarden $. Dies jetzt erst mal in Kürze zu der Lucentis/Eylea Thematik. Die anderen Wirkstoffe lasse ich jetzt erst mal weg, da sie nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Formycon XBrane Lucentis
XBrane hat eine Partnerschaft mit Intas dem indischen Hersteller von Lucentis Biosimilar. Nachdem Pfizer nun ausgestiegen ist, versucht sich XBRANE Biopharma an Lucentis. Noch sind sie in der vorklinischen Phase. Die Entwicklung einfach mal beobachten. Coherus möchte sich wohl auch noch beteiligen. Damit hätten wir mit Formycon in Phase 3 in USA und Europa und Coherus und Xbrane Biopharma zwei Wettbewerber in der vorklinischen Phase. Die pronostizierte Zeit bei XBrane scheint nach jetzigem Stand aber doch recht optimistisch. Wir werden sehen wann und wo die klinischen Phasen laufen. Zu Coherus habe ich bisher keine Neuigkeiten zum Lucentis Biosimilar, so dass man im nächsten Jahr mit einem klinischen Start rechnen kann. Formycon wird wohl nächsten Monat im Jahresbericht zum neuesten Stand berichten. Pfenex ist mit senem Biosimilar PF582 ohne Partner auch noch beim Lucentis Biosimilar Wettbewerb vertreten.

http://xbrane.com/press-release/xbrane-biopharma-initiates-s…

XBRANE BIOPHARMA INITIATES SCALE-UP OF PRODUCTION OF ITS RANIBIZUMAB BIOSIMILAR XLUCANE AHEAD OF PLAN


Xbrane Biopharma AB has entered into an agreement with Biotechpharma UAB regarding scale-up of the production of Xlucane, Xbrane's Ranibizumab biosimilar, in GMP approved facility, further process optimization, the required biochemical characterization and development of the CMC documentation.

"The development of Xlucane has proceeded faster than expected, enabling us to proceed from process development in pilot scale earlier than planned. We are pleased to take the step into production of Xlucane in a by EMA GMP certified facility. This ensures us to get the material and the head-to-head in-vitro comparability study required to initiate clinical trials. We have reached an important milestone in taking our first biosimilar into GMP production", says Martin Åmark, CEO of Xbrane Biopharma AB."

"We are proud to help Xbrane to achieve its goals and to enter clinical trials rapidly", comments Vladas Bumelis, CEO Biotechpharma. "The Xlucane-project fits perfectly to our capabilities to manufacture high-quality biopharmaceuticals in our cGMP-certified production plant and to execute the broad analytical characterization based on Biotechpharma's extensive experience in this field", adds André Markmann, VP Business Development.

Es lohnt sich auch mal die Präsentation von X Brane anzuschauen. Demnach laufen schon in einigen Länder in 2018 die Lucentis Patente aus. Mit Formycon als einziger Anwärter in Phase 3 könnten sich damit große Chancen ergeben. Es wurde aber auch schon mal in einem Artikel erwähnt. Nur Indien scheint nun erst mal an Intas vergeben.
Formycon-Factsheet:
Wenn man sich den 1-Monatschart von Formycon anschaut, sieht man ganz deutlich, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung des Kurses am 08.Dezember begann, genau einen Tag nach der Münchner Kapitalmarktkonferenz am 07.Dezember.
Offenbar ist bei den Zuhörern sehr gut angekommen, was dort präsentiert wurde!
Im Factsheet kann man sehen, dass Formycon von einer annähernden Umsatzverdoppelung und einem deutlich positiven Ergebnis in 2017 ausgeht:

http://www.formycon.com/wp-content/uploads/2016/12/Factsheet…
Viel wichtiger, als das Zusammentragen von Sekundärliteratur über formycon durch das Aktionärsblättchen ist die Tatsache, dass die FDA nun endlich im Januar ihre interchangeability-guidelines herausgebracht hat.

Außerdem hat die Obama-Administration noch viele Richtlinien, auch für den Gesundheitssektor auf den letzten Drücker durchgeboxt, bevor Donald Trump das Steuer übernommen hat.

Der Weg für biosimilars im wichtigsten Markt, den USA bleibt hierdurch weiterhin frei.

Die Guidelines für interchangeability erhöhen die Anforderungen an klinische Studien.
Biosimilars, die die höchsten FDA-Weihen erhalten sollen, müssen am gleichen Patienten im Austausch mit dem Original verwendet werden und die Austauschbarkeit somit klinisch nachweisen.
Die Firmen, welche für ihre Produkte diesen Status erringen können, sind gegenüber anderen Anbietern über den gesamten life cycle des Produkts im Vorteil.


Der käufliche Aktionärs-Artikel wird dennoch für Aufmerksamkeit sorgen, und die Unterbewertung von formycon gegenüber anderen Biosimilarherstellern ausgleichen helfen.
Weiterhin wird er das im Vergleich zur Biotech-Branche entschieden geringere Risikoprofil skizzieren.

Wenn bioeq ( Lizenznehmer des ranibizumab, 50:50 joined venture von santo und polpharma)
ihr Produkt in den USA an einen starken Vertriebspartner auslizenzieren sollte, wird formycon auch in den USA mehr Zuspruch finden.

Die am US-Markt anklopfenden monoklonalen Antikörper, wie infliximab, adalimumab, Trastuzumab und Bevacizumab sind Volumen-Produkte, die den US-investor auf die pure-play-biosimilar-Hersteller aufmerksam werden lassen.

Im wesentlichen sind das an fortschrittlichen Biosimilar-Entwicklern mit Erfolgsaussichten celltrion, coherus und formycon.

Da asiatische Firmen, auch was Bilanzierungsregeln betrifft, schwer einzuschätzen sind, bleiben nur 2 übrig.
Wenn Fondanbieter mit Produkten das Thema bespielen wollen, könnte formycon bei der Marktenge des Werts positiv auffallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.812.668 von BICYPAPA am 26.04.17 18:45:53
Zitat von BICYPAPA: Dir steht es frei in einer Gegenrede falsche Behauptungen richtig zu stellen. Dafür ist diese Board da. Ich bin dankbar für eine fruchtbare Diskussion um den Sachverhalt aufzuklären. Nur sollte man seinen Boardkollegen nicht immer als Arschloch hinstellen. Dies ist keiner Diskussion dienlich. Etliche dieser Vermutungen stammen aus Veröffentlichungen zu Formycon, an denen Formycon ja wohl hinterher nicht widersprochen hat. Sich dann hinterher als Besserwisser hinzustellen ist dann kein Kunststück. Die Intransparenz liegt ja wohl auch an der ungenügenden Information seitens Formycons gegenüber den Aktionären. So ist man dann halt anfällig für solche Berichte aus den Analysen der Börsenblätter.
Kaum einer hat die Absicht hier Unsicherheit zu schüren. Du empfindest das nur so. Im Gegenteil sind hier fast alle an qualitätsvolle Beiträge interessiert. Ihr braucht euch nur beteiligen. Dann ist ja alles klar. Zusammenarbeit war schon immer besser als Anfeindungen.


Scheinbar bist du ja willens, dazu zu lernen, das ist gut. Dann les' dir mal das Posting von StefanR durch, da stimmt jeder Satz. Am sinnvollsten wäre es, wenn du mal die HV besuchen würdest, da kannst du im persönlichen Gespräch mit allen AR+Vorstandsmitgliedern deine Vermutungen validieren. Da wird sich auch deine Einschätzung zur Informationsverhalten des Unternehmens einiges ändern. Bei der Art Geschäft und der Entwicklungsphase in der sich das Unternehmen befindet gibts halt nicht so viel zu berichten wie bei anderen Firmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.851.362 von valueanleger am 03.05.17 07:36:59Wichtiger als die höheren Entwicklungskosten des 4 Monate zurückliegenden vergangenen Geschäftsjahres ist wohl diese Aussage:

...Dr. Nicolas Combé, Vorstand und CFO von Formycon, sieht das Unternehmen auf einem guten Weg: "Wir rechnen bis zum Jahresende mit der Erreichung weiterer bedeutender Meilensteine in unseren Entwicklungsprojekten. Diese sollten unter anderem die klinische Prüfung unseres Biosimilarkandidaten FYB201 betreffen. Wir erwarten zudem Neuigkeiten bei FYB202, dessen Kommerzialisierungsrechte noch vollständig im Besitz von Formycon sind. Aufgrund seiner soliden finanziellen Lage und der laufenden Einnahmen befindet sich Formycon in einer sehr gesunden Verfassung. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir mit einem Jahresumsatz im Bereich von 25 Millionen Euro."...
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.915.224 von hinz12 am 10.05.17 23:22:26
Hinz12 und andere
Ich denke, das sehr spannende an dieser Nachricht - und ja es ist noch sehr früh, das alles zu übersehen - sind die weiteren Einsatzmöglichkeiten von FYB02:

"Weiteres Umsatzpotenzial kann sich zudem durch eine mögliche Zulassung von Stelara® für zusätzliche Indikationen, beispielsweise zur Behandlung weiterer schwerwiegender gastrointestinaler Erkrankungen, ergeben. Die Vermarktung eines Biosimilars für Stelara® sollte nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfristen gegen Ende des Jahres 2023 in den USA und ab Mitte des Jahres 2024 in Europa möglich werden."

Neben Schuppenflechte und Morbus Chron wird der Wirkstoff nun auch für gastrointestinale Erkrankungen eingesetzt. Und das ab 2023 und nicht 2024.

Dr. Brockmeyer und sein Team haben mit der bisherigen Auswahl der Medikamente bewiesen, das sie sich auf die Wirkstoffe konzentrieren, die die höchsten Einnahmen versprechen.

Unabhängig von der Nachricht:

Die sehr großen Tagesumsätze bei steigenden Kursen zeigen neue Käuferschichten auf hohem Niveau. Der Ausbruch aus der langfristigen Konsolidierung, wenn man es überhaupt so sehen möchte, nach dem fulminanten Anstieg in 2015, steht kurz bevor.

Das Setup ist phantastisch und wird die Aktie dieses Jahr noch weit höher hieven.

Zumal die Bewertung mit 300 Mio Euro immer noch viel Luft nach oben hat, wenn man zukünftige Einnahmen (allein von FYB01) abdiskontiert.

Was für Nachrichten könn(t)en kommen?
z.B.:
Wie läuft die Studie für FYB01?
Wie wird FYB01 vertrieben?
Verpartnerung FYB02? (Vielleicht mal nicht die Santo Holding, sondern ein bekannter Großer aus der Branche??
Neues von FYB03?

Phantasie ist daher genug vorhanden!

Und vielleicht hören wir ja Neues von der HV... wir werden sehen!

Ach ja:
Ich kenne einige, die in den letzten Jahren Aktien von Formycon gekauft haben, da tradet keiner, die machen alle einen auf "Buy and Hold" und werden keine Stücke geben... nur mal so als kleiner Tipp für andere Aktionäre!!

Gruß
GuruNNN
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.941.120 von GuruNNN am 14.05.17 17:20:04"Die Kosten für die unverpartnerten Produktewerden durch Auftragsarbeiten gedeckt"

Auftragsarbeiten ( ohne die lizensierten Produkte) spielen kaum eine Rolle.

Diese Aussage in der ersten Zeile ist somit nicht richtig.

Formycon verbraucht durch die bisher nicht verpartnerten Produkte fyb 202 und fyb 205 schon Geld.
Das vorhandene Liquiditätspolster ist jedoch so groß, daß man geruhsam eine Phase 1 angehen könnte, und erst später fyb 202 verpartnern müßte.

Insofern herrscht kein Druck, und man kann zum strategisch/ökonomisch günstigsten Moment das mit der Zeit werthaltiger werdende fyb 202 verpartnern.

Dieser Schritt würde die Liquidität aufs Neue wesentlich stärken, und möglicherweise Personal für neue Aufgaben freiwerden lassen.

Ein Teil des Geschäftsmodells ist tatsächlich die verwässerungsfreie Weiterentwicklung der Pipeline und des Unternehmens.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.437.684 von 007coolinvestor am 01.08.17 20:05:55
Zitat von 007coolinvestor: Coherus hat noch 150 Mio cash, dass müsste bis zur Zulassung auseichen. Dafür haben die die Entwicklungskosten komplett aufgebracht. Wenn die Zulassung erfolgt ist, könnnte jederzeit weiteres Kapital aufgetrieben werden. Ich halte COHERUS für deutlich billiger als Forycon; zumindest sind Zulassungsrisiken eingepreist, während das bei Forycon nicht der Fall ist; dort wird nur von einem blauer sonnestrahlenden Himmel geträumt, ohne dass nur im Ansatz klinische Daten oder Zulassungshürden genommen worden sind.

Trotzdem ist Forycon sehr interessant, wenn der preis zurückkommt.


CHRS ist billiger-wirklich?

CHRS hat 3 zulassungsnahe Biosimilars: CHS1701 (Neulasta), CHS 0214 (Enbrel) und CHS 1420 (Humira). Alle drei in P 3. Sollten diese alle zugelassen werden, kann sich Neulasta auf ca 5 Biosimilar-Mitbewerber freuen, Enbrel auf ca. 25 (!) weitere Biosimilars und Humira auf ca. 15 (!).
Für Formycons Ranibuzumab ist so schnell keiner in Sicht und auch für Eylea dürften nicht soviele anstehen.

CHRS hat einen Marktwert von ca. 1 Mrd € (Börsenwert+Schulden-Cash) und Formycon von ca. 350 mio €.

jetzt würde mich das mal interessieren, wie du darauf kommst, dass CHRS billiger ist als Formycon zumal die beiden ein ziemlich unterschiedliches Geschäftsmodell haben mit höchst unterschiedlichen Margen-&Kostenstrukturen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.599.436 von bödel am 03.01.18 13:54:45Genau! Und solange die Klappe halten!
@bicypapa Danke für die Info zum Phase 3 Beginn von momenta und mylan bei aflibercept.

Zu den jeweiligen Umsatzpotentialen in 2020 gehe ich eher von einem Zielumsatz ranibizumab von bis zu ca. 3 mrd Dollar aus, bei aflibercept von bis zu 7 mrd Dollar. Gründe: Roche USA und Novartis ROW haben die Indikation von ranibizumab durch Studien auf diabetische Retinopathie und CNV ausgeweitet.
Außerdem ist erst vor wenigen Monaten zum ersten Mal in den USA eine Lucentis Glasspritze eingeführt worden (Vorher Glasdurchstechflasche mit umständlichen Spritze aufziehen) Beide Maßnahmen haben den Lucentis Umsatz im 3. Quartal wieder wachsen lassen.

Weiterhin ist Lucentis trotz geringerer Convenience (alle 4 Wochen statt alle 8 Wochen bei aflibercept) teurer als eylea, sowohl in USA als auch in ROW. Fyb 201 besitzt in etwa einen 2-Jahresvorsprung zum nächsten Wettbewerber, wobei der nächste keinen uncle sam Hut aufhat, sondern aus dem Osten kommt.

Bei Aflibercept gibt es erwarteterweise mehr Wettbewerb. Zu Momenta kommen laut Marktgerüchten noch ein weiterer deutscher Wetbewerber, und möglicherweise 2 Asiaten dazu. Das wären eine Handvoll Entwickler. Ob alle 5 die ca. 100 mio für die klinische Entwicklung und Zulassung aufbringen werden, bleibt abzuwarten.

Auch hier gibt es die Problematik patentierte Spritze (regeneron/bayer bzw. formycon) gegenüber Durchstechflasche. Zumindest darf man erwarten, daß formycon spätestens Anfang 2019 die eigene pivotale klinische Entwicklung startet, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Erfahrungen aus der fyb201 Entwicklung werden hier etwas Rückenwind geben.

Inwieweit die Strategien der Originalhersteller die jeweiligen Zeitpläne beeinträchtigen, wird die Zukunft erweisen.

Im Fazit ist die Biosimilarbranche ein pharmazeutischer Zweig mit enormen Potential, welches die etablierten Firmen wie Sandoz, amgen und celltrion schon erfolgreich bespielen. Sandoz und amgen gehen inzwischen aktiv auf Ärzte, Apotheker und Krankenkassen zu, um den Markt für ihre branded biosimilars zu bereiten.
Die amerikanischen peers haussieren momentan.

Momenta, der eylea-Nachahmer, mit plus 17%.
Pfenex, die in den vergangenen Monaten gnadenlos für ihre Konzeptlosigkeit abgestraft worden waren, können heute ebenfalls 12% zulegen.

Formycon, die bei allen 3 Biosimilarprojekten mit vorne dabei sind, werden von den Amerikanern noch nicht hochgekauft.

@infomi
Tatsächlich bietet bayer in Deutschland noch nicht die prefilled syringe an.
Das ist mir entgangen und erstaunt mich.

In USA haben regeneron und genentech jedoch schon vorgefüllte Spritzen am Markt.
Beide haben dadurch nach Einführung Umsatzzuwächse gehabt.

Anbei ein älterer Artikel (2013),welcher die Schwierigkeiten bei der Einführung von sterilen, vorgefüllten Spritzen in den USA beschreibt:

„Regeneron Sets Future Direction

Provides broad overview of strategic path.

BY JERRY HELZNER, SENIOR EDITOR

■ Speaking at the recent Goldman Sachs Annual Global Healthcare Conference, Michael Aberman, MD, Regeneron vice president of Strategy and Investor Relations, provided a carefully stated but informative outline of how the company intends to build upon its initial major success with its Eylea (aflibercept) anti-VEGF treatment for retinal diseases. One piece of new information he offered was that the company has been working with the FDA to obtain approval for a pre-filled syringe version of Eylea, rather than the vials that are currently used for all anti-VEGF eye drugs.

Dr. Aberman said the FDA has set “a high hurdle” for pre-filled syringe packaging to ensure sterility at every step of the process from manufacturer to the time the physician opens the blister pack and performs the injection.“

https://www.retinalphysician.com/issues/2013/july-aug/subspe…

Der Artikel unterstreicht den Ehrgeiz von formycon, sowohl in USA als auch in EU mit Markteinführung für beide Wet Amd Produkte eine moderne Applikationsform, die Plastikspritze (leicht und weniger zerbrechlich als Glas, sowie keine potentielle Tröpfchenbildung im Glaskörper durch Silikonöle)

anzubieten.

Irgendwann kapiert das auch uncle sam.😅
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.230.362 von BICYPAPA am 09.03.18 06:56:07Ja, aber bei Coherus mangelt es meist in der Umsetzung...aus meiner Sicht müsste Formycon doppelt so hoch bewertet sein (MK), die Frage wird sein wann.
formycon hat mit ihrem am weitesten entwickelten Projekt auf ein älteres Pferd gesetzt, welches bei Überschreiten der Ziellinie weit weniger kraftvoll ist, als beim Start.
Die Lucentis-Therapie scheint doch etwas „aus der Zeit“ geraten, und dennoch gibt es zahlreiche Wettbewerber, die das gleiche Zielobjekt adressieren.
Angefangen mit pfenex, intas, xbrane, coherus und samsungbioepis, die sich alle um den ab Mitte 2020 patentfrei werdenden Umsatz sukzessive streiten werden.

Gleichzeitig sind modernere Therapien in der Entwicklung, die den Gesamtumsatz der lucentis range weiter einschränken werden.

Bei eylea wird gerade das Dosierungsintervall auf 3 Monate erweitert, vergleichbar mit dem neuen anti-vegf von novartis.
Darüber hinaus scheinen hier momenta und alteogen die Nase in der klinischen Entwicklung vorne zu haben, die beide noch dieses Jahr ihre Phase 3 beginnen werden.

Da formycon bei allen 3 Produkten nur „Minderheitspartner“ ist, ist das Umsatzpotential dem Entwickler aus Martinsried auch nicht komplett zuzusprechen.

Coherus, als alleiniger Eigentümer der Entwicklungsprojekte, darf da schon eine höhere Bewertung haben, zumal deren Sitz nun mal in den höher bewerteten USA liegt.
Im ersten Halbjahr sollte eine Auswertung zur Phase 3 Studie vorliegen.
Hier erwarte ich eine hohe Biosimilarität zum Original. In so einer Vergleichsstudie wird die gleichwertige Wirksamkeit belegt, die pharmakokinetischen Parameter wie auc, cmax, HWZ vergleichend festgestellt.
Darüber hinaus werden NW dokumentiert, wie allergische Reaktionen an der Einstichstelle, sowie die Bildung von Autoantikörpern gegen das Antikörperfragment.

Wie der Markt reagiert? Keine Ahnung.

Im nächsten Jahr sollten 2 klinische Studien mit aflibercept und ustekinumab begonnen werden, damit mit ausreichend Zeitpuffer zum Patentablauf 2023 die formycon Biosimilars am Start sind.

Spätestens dann kann der Markt die Qualität des Unternehmens nicht mehr übersehen.

Die royalties für ranibizumab werden aus den USA ab dem 3. Quartal 2020 fließen, das bedeutet in ca 30 Monaten.

Das polstert den Finanzbedarf für formycon für die Zukunft komfortabel ab und verschafft einen Vertriebsvorsprung vor dem nächsten Wettbewerber, der die Startlinie mitlerweile überschritten hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.438.833 von BICYPAPA am 01.04.18 12:41:10Milestones bei biosimilars sind logischerweise nicht so spektakulär, wie für inds.

Auf ranibizumab bezogen, wären das:

Veröffentlichung der Phase 3 Studie (vor der HV)

Einreichung der Zulassungsunterlagen bei der FDA und EMA

Patent dance mit dem Originator, idealerweise vor Zulassung (dauert 6 Monate)/Das bedeutet, daß der Biosimilar-Hersteller alle seine Herstellungs-und Aufreinigungsschritte, seine Aplikationsform(hier Plastikspritze) sowie die Rezeptur des zuzulassenden Arzneimittels dem Originator offenlegen muß, und der dann Patentverletzungen anmelden könnte.

Bekanntgabe, wem santo den Vertrieb in den USA übertragen will

Erteilung der Zulassung in den USA, den patentfreien ROW- Ländern, und 2022 in Westeuropa.

Irgendwelche größeren milestones Zahlungen, wie bei neuen Wirkstoffentwicklungen üblich, gibt es hier wohl nicht.
Formycon ist Dienstleister der Entwicklung und erhält für seine weiteren Entwicklungskosten eine über den eigenen Kosten liegende Aufwandsentschädigung.

Das business modell von formycon ist gegenwärtig die resourcenschonende Entwicklung von biosimilars, mit sehr wesentlichen royalties nach Marktzulassung, die zu großem Teil dann an die Aktionäre ausgeschüttet werden können.

Im Fazit:

Vielleicht ab 2022 beginnend Aldi-Eier im Nestchen, ab dem Kalenderjahr 2024 (aflibercept US, ustekinumab USA, sowie royalties fyb 201 und EU) original belgische Pralinen.

Darüber hinaus hat formycon vor Veröffentlichung der Pipeline immer von 10-12 MRD Dollar Originatormarkt der 3 Produkte zu Patentablauf gesprochen.

Nach heutiger Einschätzung könnten es 14-15 Mrd Dollar sein, die die formycon biosimilars adressieren.

Frohe Ostern und wohl bekommˋs😀🍾😎
Formycon AGForGermany / Biopharmaceuticals Xetra RATINGBUYPRICE TARGET € 52.00 Bloomberg: FYB GR Return Potential 37.2%ISIN: DE000A1EWVY8 FYB201 achieves primary end point of phase III trial Risk Rating HighSUCCESS OF FYB201 PHASE III TRIAL IS A MAJOR MILESTONE Simon Scholes, Tel. +49 (0)30 - 80 93 96 94 FINANCIAL HISTORY & PROJECTIONS 2014 2015 2016 2017E 2018E 2019E Revenue (€ m)12.67 17.15 19.66 28.20 29.30 24.20 Y-o-y growth 29.7% 35.4% 14.6% 43.4% 3.9% -17.4% EBIT (€ m)0.87 0.54 -4.07 0.11 0.15 -4.67 EBIT margin 6.9% 3.1% -20.7% 0.4% 0.5% -19.3% Net income (€ m)0.86 0.58 -4.07 0.29 0.36 -4.50 EPS (diluted) (€)0.10 0.06 -0.45 0.03 0.04 -0.48 DPS (€)0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00 FCF (€m)-0.63 -0.24 -6.40 1.87 -1.01 -5.82 Net gearing -70.4% -81.6% -66.9% -81.2% -76.5% -65.1% Liquid assets (€ m)9.22 20.30 13.97 21.34 20.34 14.51 RISKS Product failures, lack of funding, change in regulatory environment, new product innovations making biosimilars obsolete COMPANY PROFILEFormycon AG is a Munich, Germany based pharmaceuticals company specializing in the development of biosimilars, e.g. generic versions of biotechnology products. MARKET DATAAs of 02 May 2018Closing Price € 37.90Shares outstanding 9.34mMarket Capitalisation € 354.13m52-week Range € 28.30 / 39.32Avg. Volume (12 Months) 11,823Multiples 20162017E2018EP/E n.m. n.m. n.m. EV/Sales 17.312.011.6EV/EBIT n.m. n.m. n.m. Div. Yield 0.0% 0.0%0.0% STOCK OVERVIEW26.828.830.832.834.836.838.840.8Apr-17Jun-17Aug-17Oct-17Dec-17Feb-18Apr-18450500550600Formycon AGDAXsubsector BiotechnologyCOMPANY DATAAs of 30 Jun 2017 Liquid Assets € 14.42mCurrent Assets € 16.84mIntangible Assets € 0.89mTotal Assets € 21.25mCurrent Liabilities € 1.60mShareholders’ Equity € 17.98mSHAREHOLDERSInstitutional Investors 50.0%Founders and Management 20.0%Free Float 30.0%FYB201 has achieved the primary endpoint of its phase III trial, thereby keeping Formycon on track to reach its target that its biosimilar products will be the first to market following the expiry of the patents on their reference products from 2020 onwards. We have raised our price targetfrom €48.00 to €52.00 to reflect the reduction in risk entailed by this news. We maintain our Buy recommendation. Success of FYB201 phase III trialFormycon has announced that based on interim results FYB201 has achieved the primary endpoint of its phase III trial. The primary endpoint of the trial is confirmation of comparable efficacy between FYB201 and the reference product, Lucentis, in the indication neovascular age-related macular degeneration. FYB201 is the furthest advanced of the biosimilar candidates Formycon is currently developing. Bioeq GmbH began recruitment of patients for a global phase III trial with the compound in February 2016. The last patient in the trial, in which patients are treated for a total of 48 weeks, is expected to complete treatment later in the current quarter. We expect the release of final results from the trial during Q3 of this year and the submission of a Biologics License Application (BLA) to the FDA in either Q4 2018 or Q1 2019. Patent expiry for Lucentis is June 2020 in the US and January 2022 in the EU.Formycon’s management expects that the company’s biosimilar products will be the first to market following the expiry of the patents on their reference products from 2020 onwards. The news that FYB201 has achieved the primary endpoint of its phase III trial keeps Formycon on track to achieve this goal. Combined Lucentis/Eylea sales up 9.3% in 2017 Formycon is focused on the “third wave” of biosimilars, i.e on biosimilars whose reference products go off patent after 2020. Besides FYB201, the company currently has three other biosimilars under development as shown in figure 1 overleaf. The reference product for FYB203 is Eylea. (p.t.o.)
http://www.centerforbiosimilars.com/news/trumps-plan-to-lowe…


„Trump's Plan to Lower Drug Prices Includes Encouraging Biosimilar Competition“

Coherus ist heute im Tagesverlauf um 10 Prozent gestiegen.
Der Markt scheint sie als Profiteur von Trump‘s Äußerungen über zu hohe Arzneimittelpreise in den USA anzusehen.

Auch formycon hat mit seinen Projekten den US- Markt im Fokus, und hat bei ranibizumab sogar für mindestens 18 Monate biosimilar- Alleinstellungsmerkmal.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Aussichten von formycon am heutigen Tag politisch (Trump), und wahrscheinlich auch regulatorisch (FDA), sowie durch reimbursement von amerikanischen Krankenkassen, verbessert.


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