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Prokon Genussrechte - Beliebteste Beiträge



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Zitat von Wolfgang-Siegel: Das sind die Früchte unserer (Freunde von Prokon) harten Arbeit.

Herr Siegel, mit Verlaub: Sie sind ein Held!
Aber wenn Sie Bestätigung und Lob haben wollen, dann holen Sie sich diese doch besser bei Ihrem Supervisor. Oder bei den Lemmingen, die Sie in Ihrem Verein FvP eV um sich scharen.

Ich finde es reichlich neben der Spur, hier jetzt auftrumpfen zu wollen – während Sie und Ihresgleichen zu Jahresbeginn Ihren achsotollen »offenen Diskurs« mit teils üblen Mitteln mundtot gemacht haben – zu Zeiten, an denen nicht nur ahnungslose, weltfremde Speichellecker an Ihren Lippen (und Webseiten) hingen!
Denn, ebenfalls mit Verlaub: Das, was die FvP da abgeben seit Ende 2013, könnte, wäre es nicht so bitter für viele ahnungslose GRI, auch als theaterreife Groteske durchgehen!

Trotz allem: Jedem kann ein Fehlinvestment passieren. Niemand ist davor gefeit, bauernschlauen bis grenzwertig smarten Rattenfängern auf den Leim zu gehen. Ist der Schaden dann erstmal da, fällt man meist recht schmerzhaft auf den Boden der Realität. Und lernt daraus für die Zukunft!

Was Sie und Ihre FvP mit Ihrem Gefasel von der besseren Welt, der besseren Idee und der besseren, nein, neuen Insolvenzkultur da nun aber seit geraumer Zeit abziehen, ist m.E. nicht weniger kritisch zu betrachten als des Windkraft-Bagwhan Carsten Rodbertus in die Welt herausposaunte Parolen von »wir sind besser!« bis zu »die pösen Banken und die pöse Journaillie macht unser tolles Geschäft madig!«.

Also ist endweder bei Ihnen und Ihresgleichen der Boden der Realität tatsächlich noch nicht erreicht. Oder hier bertreibt schlechterdings ein kleiner Kreis kaum ein anderes Spiel mit den GRI als Prokon zuvor!

Wenn Sie sich fragen, wer das hier schreibt: Ja, ich bin genau der lucky.eddie, der in Ihrem tollen »offenen« Forum u.a. die Hochrechnung der Bestands-WEA in Form einer Excel-Tabelle zum Diskurs gestellt hatte.
Und, leider, sehe ich mich durch die bereits jetzt vom IV angekündigte Wertberichtigung (Abschreibung) auf die WEA zum Teil bestätigt.
Notabene: Die immer so lautstark postulierten »stillen Reserven« hießen bei Prokon wohl stille Reserven, weil sie sich still und heimlich aus der Bilanz geschlichen haben …

Ich wünschen Ihnen, Ihren Kampfgenossen sowie den geschätzten Forenteilnehmern hier ein angenehmes Wochenende und die Gelegenheit der Reflektion!

lucky.eddie
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Zitat von VolkerLangeHH: Habe ich Ihnen jemals erlaubt mich zu Duzen ?

...

PS: Ich verzichte auf eine öffentliche Entschuldigung für Ihre manipulative Art und schäme mich für Sie fremd.


Lieber Herr lange, ich schätze Ihr Engagement sehr und manchmal verstehe ich auch annähernd, was die vielen Zahlenkollonen in Ihren Beiträgen bedeuten sollen und bestaune die Mühe, die sie sich machen. Allerdings sollten Sie trotzdem nicht vergessen, dass auch Sie fehlbar sind und Irrtümern unterliegen können, vor allem, da es Ihnen genau wie uns an echtem Insider-Wissen zu Prokon mangelt. Man muss daher bei uns allen immer eher von Wahrscheinlichkeiten, Vermutungen und Thesen reden als von Wahrheiten.
Außerdem wurden Sie schon früher ab und an gebeten, ihre Beiträge verständlicher abzufassen. Obwohl Fortschritte erkennbar sind gilt dies immer noch. Und je verständlicher ein Beitrag, desto sachlicher kann man darüber diskutieren..
Sorgen machen mir allerdings die Postings der letzten Tage. Sie verfallen zunehmend in einen sehr aggressiven Ton, der die Diskussion ein Stück weit vergiftet. Sie sollten sich definitiv etwas zurück nehmen und vllt. wirklich auch mal an was anderes denken, zur Entspannung.. Nicht dass das endet wie bei Frau Rodorff auf Facebook, gewisse Parallelen sind leider schon zu beobachten.

Also, auf hoffentlich zukünftig für Alle produktivere Diskussionsrunden als zuletzt!

MfG :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.458.183 von GregorStrempel am 07.08.14 15:42:27@GregorStrempel

Sie haben sich doch als Rechtsanwalt geoutet. Oder täusche ich mich da? Ferner gibt hier ein Forum "Neus zur Anwaltswerbung" wo Sie auch ihren Namen und ihren Beruf angegeben haben. Und diese Daten stammen aus 2012. Gleiches haben Sie bereits in 2011 im Forum Neues zu Abofallen" getan.

Der Facebook Generation wirft man vor, ohne "Verstand" vorzugehen und Dinge preiszugeben, die Ihnen später vorgehalten werden könnten.

Wer also solche Daten preisgibt, der hat seine Persönlichkeitsrechte selbst aufgegeben. Und wenn ich jetzt ihre sonstigen Angaben auch hier posten würde, dann müssten Sie damit leben.
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Schade und äußerst schlimm - einer der sachlichsten und vernünftigsten WO-Threads der letzten Jahre wird von einem Gregor Strempel quasi "zerstört" ...

@Herr Strempel was soll dass??? Lass Sie es doch einfach gut sein und suchen Sie woanders "Diskussionsfreunde" (und neue Kunden)!

Mit Ihrem letzten Statement haben Sie sich in meinem Augen endgültig ins Abseits katapultiert - solche Unterstellungen sollte sich ein leidlich gebildeter Mitteleuropäer ersparen ... so etwas wirkt ganz sicher beleidigend ...

... Sofern Sie sich durch dieses Posting strafrechtlich relevant beleidigt fühlen maile ich Ihnen gerne meinen Klarnamen. Ich will schließlich nicht als Denunziant und feiges Pseudonym verschrien werden. Kleiner Hinweis: ich habe hier keine Mehrfachacounts, wo ich mich versehentlich falsch einloggen kann,


Zitat von GregorStrempel: @rmx-1
Sie sind daher nichts anderes als ein kleiner selbstgefälliger und selbstgerechter Denunziant, der sich noch dazu feige hinter einem Pseudonym versteckt, um andere User verdeckt beleidigen zu können. Ich finde Sie einfach nur ekelhaft.
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Zitat von VolkerLangeHH: Sorry, aber HELIBEN hat doch eigentlich Recht.
Es war deutlich im Bild zu sehen gestern Abend ZDF/FRONTAL21 ab 21.00Uhr,
2. Beitrag (s. mittlere meiner 3 Verlinkungen gleich danach; vorspulen bis 4Minuten50Sekunden).
WMW ging es darum, daß es sich nicht um ein Dorf sondern um eine Stadt handelt. Mein Rat bei aller verständlichen Aufgeregtheit: Erst langsam LESEN, dann langsam NACHDENKEN, dann langsam POSTEN. Das ergäbe weniger Spam und weniger Mißverständnisse.
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Zitat von GregorStrempel: @mopswombard

Ich frage mich, wie Sie reagieren würden, wenn Sie unter Angabe Ihres Namens, Ihres Berufs, Ihrer Adresse und Ihrer E-Mail in einem öffentlichen Forum fortwährend beleidigt würden.

Und noch eines:

Meine persönlichen Daten (Beruf, Adresse, Wohnort, E-Mail) wurden hier von einigen Teilnehmern wiederholt gepostet, ohne dass ich diese Daten in diesem Forum zuvor jemals offen gelegt hätte oder zur Offenlegung meine Zustimmung erteilt hätte.

Vielleicht schauen Sie sich den Werdegang einmal genauer an.

Das hier ist kein Spaß, sondern Ernst.


Noch einmal, auch wenn es sicher alle schon nervt:

Ihren Namen und Ihren Beruf haben Sie selbst zum Besten gegeben, mittels Ihres öffentlichen Profils bei "wallstreet:online" und der darüber abrufbaren Beiträge in diesem und anderen Foren dieser Plattform.
Von ihrer E-Mail-Adresse habe ich nirgends etwas gesehen, ebenso wie von ihrem Wohnort. Die Tatsache, dass ein Gregor Strempel sich mittels seiner eigenen Webseite öffentlich als Anwalt in Offenburg vorstellt, heisst ja nicht zwingend, dass dieser auch dort wohnt. Es heisst eigentlich auch nicht, dass Sie und diese Person identisch sind, was aber wiederum durch Sie selbst in Form ihrer Einlassungen hier bestätigt und öffentlich kund getan wird.

Ich fordere Sie hiermit nochmals auf, Ihre wahrheitswidrigen Behauptungen, Sie wären hier beleidigt und Ihre Persönlichkeitsrechte verletzt worden, zurückzunehmen.

Gleichzeitig möchte ich die Moderation bitten, den User "GregorStrempel" endgültig zu sperren, da er es offfensichtlich darauf abgesehen hat, die bislang weitgehend sachliche Diskussion in diesem Forum zu sprengen und da er weiterhin, wie von mir nachgewiesen, in einem anderen w:o-Forum ("cinerenta Medienfond") mehr als ein Jahr lang mit unterschiedlichen Identitäten (GregorStrempel und Anleger65) agiert und sich dabei selbst angesprochen hat (Sockenpuppen-Verhalten). Dies ist ein schwerer Verstoss gegen die Foren-Regeln!
Zitat von Oligarch1986: was macht Prokon eigentlich, was ist das Geschäftsmodell?
Das Geschäftsmodell seit einigen Jahren ist, nachrangige Anlegergelder einzuwerben und damit ein äußerst aggressives Wachstum zu finanzieren. Dabei hat man sich anscheinend kräftig verhoben.

Auf der Homepage und in den Geschäftsberichten gutmenschelt es bedrohlich, Banken und große Konzerne sind ‚böse‘, und der Mensch an sich ist gut, so der Tenor.

War man ursprünglich nur Windparkentwickler, durch Banken fremdfinanziert, wollte man seit etwa 2005 die Finanzierung umstellen auf Anlegergelder von Kleinanlegern, da einem die (strengen, kleinkarierten) Auflagen der Banken und deren restriktive Kreditvergabepolitik auf den Nerv gingen.
Man stelle sich vor: die Banken haben darauf bestanden, dass sich Prokon gegen Betriebsrisiken, wie z.B. Ausfall einer Windmühle durch Sturm, Hagel, Blitzschlag usw. versichert, und die Versicherungsleistungen an die Banken als Sicherheit abtritt. Gierige Bänker sind das!

Mit Privatanlegern hoffte man, sich von solchen kleingeistigen Sicherheitsansprüchen freizustrampeln. Denen, so glaubte man, reicht es aus, wenn man ihnen was davon erzählt, dass ihre Einlagen durch Windkraftanlagen unterlegt sind, denen gemäß EEG garantierte Stromabnahme zu garantiertem Preis und damit sichere dauerhafte Einnahmen gewährt sind.
Ein Beispiel wie es ‚ohne Banken’ weitergehen soll: man will jetzt, für die mit Genussrechtekapital finanzierten Windmühlen, die Versicherungen kündigen, das spart Geld und erhöht die Rendite, und das Risiko, dass mal eine Windmühle ausfällt, muss man dann halt in Kauf nehmen (man hat ja genügend andere). So viel zu dieser Firmenphilosophie in einem kleinen Ausschnitt.

Was machte man nun mit dem eingeworbenen Privatgeldern? Man expandierte in folgende Geschäftsfelder:

* Biodiesel/Rapsölgewinnung (bisher eher mit Problemen behaftet, da das erhoffte Geschäft „Biodiesel“ in den letzten Jahren zusammenbrach, und nur die mengenmäßig geringere Beimischung zum klassischen Diesel geblieben ist)
* Holzindustrie (ähnlich wie das Rapsölgeschäft kein Zweig, in dem sich bisher gut Geld verdienen ließ)
* Neuprojektierung von WKA in Polen und Finnland (dort gibt es statt 9 Cent wie hier 11 Cent Einspeisevergütung, man baut also auf einen staatlich regulierten erhöhten Ertrag)

Probleme:

Der letzte testierte GB 2011 zeigt, dass es damals relativ knapp möglich war, die 8% für die Genussrechteinhaber zu bezahlen, großer Puffer bestand aber nicht. Wenn also 2012 nur ein wenig schlechter lief, wurde es knirsch. Ob das so ist kann man von aussen nicht beurteilen, denn ein geprüfter und testierter GB 2012 steht immer noch aus - das schafft Unsicherheit darüber, ob es 2012 überhaupt möglich war, die 8% für das (dynamisch ansteigende) Genussrechtekapital aus eigenen Überschüssen zu zahlen.
Es bestehen vorrangige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 157,6 Mio, zudem gibt es Bürgschaften für die Tochtergesellschaften, 1 Mio für die Holzfirma und 6,5 Mio für die Rapsölfirma (an der Prokon zu 82% beteiligt ist).
Viele Anlagen befinden sich in der Projektierung und im Bau. Diese Projektstadien eignen sich in der Krise üblicherweise nicht zur Verwertung, jedenfalls nicht zu ökonomisch sinnvollen Preisen.
Im Fall einer Insolvenz sind diese ‚angearbeiteten’ Projekte (die Projektpipeline) also im Feuer.

Auch der Verkauf von Assets, um kündigenden Genussrechteinhabern ihr Geld zurückzuzahlen ist sehr krisch zu sehen, denn man verkauft damit a) Ertragsbringer und b) sind da genau die Bankkredite drauf, man wird also (gerade bei einem Notverkauf) kaum etwas für die Nachrangverbindlichkeiten hereinholen können.

Die Geschäftsführung (Herr Rodbertus&Co.) haben zwar behauptet, ihre Windparks ließen sich leicht am Markt zu guten Preisen verkaufen (Anlagealter ca. 7 Jahre im Schnitt), aber an dieser Prognose würde ich persönlich gewisse Zweifel anmelden. Denn wenn der Verkauf so vorteilhaft und einfach möglich ist, warum realisiert man ihn dann nicht?

Fazit: in dieses Geschäftsmodell würde ich persönlich keinen Pfennig neues Genussrechtskapital investieren, da abzusehen ist, dass ein teil dieses Geldes verloren sein wird.
Was man machen könnte, wäre ein Darlehen an die Gesellschaft zu vergeben, das vorrangig zum Genussrechtskapital steht. Bei diesem Darlehen hätte man die große Chance, es wiederzusehen. Voraussetzung dafür wäre, die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft einsehen zu können, um eine Fortführungsprognose stellen zu können.

Wenn die Uhr nicht so schnell ticken würde, würde man den ‚Freunden von Prokon“ raten, sich zusammenzutun und der Gesellschaft als GbR ein Rettungsdarlehen, niedrig verzinst (z.B. 2%) zur Verfügung zu stellen, um den Laden fortzuführen.
Ein Windhundrennen zu eröffnen um mehr Genussrechtskapital einzuzahlen als andere abziehen ist ein sinnfreies Unterfangen, und zudem müßte sich Prokon, schon aus Gründen des Anlegerschutzes, eigentlich weigern, in der derzeitigen Lage noch neues Genussrechtskapital anzunehmen oder gar einzuwerben.

Es kann natürlich sein, da man über eine Milliarde Genussrechtskapital eingeworben hat, dass die Quote trotz Nachrang relativ hoch ausfallen könnte (z.B. 50 oder 60%). Aber das ist sehr unsicher, denn wie gesagt, belastbare aktuelle Geschäftsberichte fehlen, und das wird seinen Grund haben.

Ich traue diesem Herrn Rodbertus und seinen Aussagen nicht über den Weg, zu nebulös und wolkig äußerte er sich bisher. Lauf Geschäftsverteilungsplan ist er im Unternehmen auch eher für das Einwerben von Anlegerkapital zuständig gewesen, vom operativen Geschäft oder gar von Krisenmanagement scheint er nicht ganz so viel Ahnung zu haben wie vom Geschäft der Aquise. Ein typischer Schönwetterkapitän eben.

Vor allem diese „bei uns ist alles in Ordnung, wir können nur eine Massenkündigung unseres Gesellschaftskapitals nicht abfangen“ ist widersprüchlich in sich. Wenn alles in Ordnung wäre, könnte man stehenden Fußes ein niedrig verzinsliches Darlehen hereinnehmen, um die nachrangigen Genussrechte abzulösen, bzw. hätte bereits im Vorfeld entsprechende Kreditlinien eingerichtet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 46.912.752 von Wolfgang-Siegel am 02.05.14 16:54:43Lieber Herr Siegel,

Es waere an der Zeit, anzuerkennen, dass die FvP bis zum Bruch mit CR zwar glaubten, im finanziellen Interesse der Anleger zu agieren, es de facto aber nicht taten, sogar im Gegenteil. Die FvP agierten im Interesse der ehemaligen GF, was von zahlreichen "Nichtfreunden" auch erkannt und angesprochen wurde, hier wie auch praktisch ueberall sonst. Ich nehme an, Ihre Anwaeltin hat Ihnen den Zahn letztlich gezogen, wozu man ihr gratulieren muss.

Auch das sehr zweifelhafte Vorgehen auf den von FvP kontrollierten Diskussionskanaelen begruendet Misstrauen, denn nur auf den Seiten der FvP wurden kritische Diskussionsbeitraege, wem die FvP wirklich nutzen, ob ein anderer Weg als Zusammenarbeit mit CR vorzuziehen sei, ob man ihm und Gronau alles glauben soll etc., entfernt. Es ist mehr als nur eine gelinde Ironie, dass dann ausgerechnet CR's Autokratie den Bruch zwischen CR und FvP ausgeloest haben soll.

Dazu kommen Argumentationslinien bei den FvP, die sich auch heute (oder nur bis heute? Es waere zu wuenschen) noch nicht vollstaendig von den Vetriebsmythen Prokons geloest haben, so z.B. das Festhalten wollen an der am Markt chancenlosen P3000, Deckung durch stille Reserven etc.

Alles in Allem wuerde ich Prokonanlegern empfehlen, sich auf andere Interessenvertretungen als die FvP zu verlassen.

Ob die gleichrangige Behandlung aller GRI tatsaechlich so eine Grosstat ist, wage ich uebrigens zu bezweifeln: Vor allem Neuanleger 2013, die noch gar keine oder nur eine Ausschuettung auf dem Konto haben, werden das nicht so sehen. Gegenueber Altanlegern, die nicht nur mehrere wirtschaftlich nicht gerechtfertigte Ausschuettungen erhalten haben, sondern auch nicht am bis Ende 2012 aufgelaufenen Verlust beteiligt werden, durften Neuanleger 2013, immerhin rd. 400Mio Kapital, sich benachteiligt sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.940.302 von V.L.-HH am 07.05.14 21:24:50Sag mal, gehst Du gernicht mehr raus an die fruische Luft? Das ist gut fürs Hirn.
Zitat von Windmuehlenwelt: Nur dass Su hier mit leerem Inhalt die Diskussion kaputtmachst, gefällt mir nicht.
Es wäre besser, wenn dieser ad-personam-Spam endlich aufhört. Das bläht den Thread unnötig auf und führt zu weiteren Spannungen, denn es kommt vom Angesprochenen meist eine ähnlich persönliche Antwort. Wer Regelwidrigkeiten feststellt, sollte diese melden, die Moderatoren kümmern sich dann darum. So sind zum Beispiel alleine gestern 10 Postings des von dir angesprochenen Users gelöscht worden. Wer ständig gegen die Regeln verstößt, muß außerdem damit rechnen, dass ihm die Schreibrechte entzogen werden.

Niemand ist verpflichtet, sich mit jedem auf eine Diskussion einzulassen, selbst wenn der andere hartnäckig ist. Manchmal ist es besser, diesen Usern wenigstens für einige Zeit aus dem Weg zu gehen, auch um die eigenen Nerven zu schonen. Wenn man sich regelmäßig über bestimmte User bzw. deren Postings ärgert, kann man die Beiträge dieser User außerdem ausblenden -> Linksklick auf den Namen im Postingkopf, danach auf "Beiträge des Nutzers ausblenden". Dann muß man die Steine des Anstoßes nicht mehr lesen. Ganz einfach! :)
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Der „Rostlaube“–Beitrag 2.802 (46.943.054) vom 08.05.2014 bewog mich, hier meinen (allerersten) Diskussionsbeitrag einzustellen. Wird er als hier unangebracht vom Moderator beanstandet?

Seit zwei Monaten lese ich als Genussrechtsinhaber (GRI) hier Forenbeiträge. Foren–Beiträge sind eher kurz und folglich meist auf nur einen Aspekt fokussiert. Mich stört es nicht, wenn ein Beitrag nicht ausgewogen ist, denn ich lese auch die anderen Beiträge, versuche mitzudenken und aus allen von mir gelesenen Beiträgen Informationen zu erhalten und bewusst (oder unbewusst) zu beurteilen und zu gewichten. Ich verstehe langsam immer mehr. Positiv in diesem Sinne ist für mich ein sachlicher, emotionsferner Austausch von Informationen und Meinungen – anderes irritiert mich, finde es schade (zumindest als vermeidbare Verschwendung menschlicher Ressourcen). Mich berührt es, wenn Mitmenschen getroffen werden oder sich getroffen fühlen (Empathie?).
Für mich haben die Beiträge von VolkerLangeHH, Querdenker05, HelicopterBen, rmx-1 und sam252 am ehesten dazu beigetragen, „heute“ hinsichtlich der Prokon-Insolvenz die vermutlich wahrscheinlichste(n) Entwicklung(en) erkennen (erahnen) zu können. Ich bin dazu allein nicht fähig, deswegen bin ich dankbar für alle von mir gelesenen Beiträge.

Ich besaß ausschließlich Prokon-Informationsmaterial. Am stärksten hat mich die sehr kurze Bindungsfrist und die als sicher dargestellte jährliche Rendite (≥ 6%) angesprochen, danach erst das nachhaltige Engagement in Umwelt und Sozialbereich. Mir wurde der Gedanke nicht bewusst, mich auch anderweitig zu informieren. Dies liegt (auch) daran, dass „Sich informieren“ persönliche Anstrengung bedeutet, ich „bequem“ und gutgläubig bin (gutgläubig, weil ich im Innersten so sein möchte). Seit elf Monaten bin ich nun GRI, seit einiger Zeit auch Mitglied im „Die Freunde von Prokon e.V.“ Nach der Zeichnung der Genussrechte verstärkte sich sogar (automatisch?) die Gewissheit in mir, bei einer „guten Sache dabei zu sein“.

Jetzt bin ich von mir selbst verblüfft, wie leichtsinnig ich bei meiner Geldanlage vorgegangen bin. Meine Meinung über mich selbst muss ich nun kräftig revidieren. Meine eher geringe emotionale Bindung zum Geld hilft mir, den in der Höhe bedeutsamen Verlust nun „halbwegs gelassen hinzunehmen“ und demnächst „abzuhaken“. Ich bin verantwortlich, mir große Mühe zu geben, um nicht „betrogen“ zu werden. Gemäß meines Menschen– und Weltbildes möge sich auch jeder meiner Mitmenschen ebenfalls Mühe geben, mich nicht zu betrügen.

CR hat bewusst (entgegen seinen Aussagen über „sichere“ Prokon-Genussrechte für alle GRI) Forderungen aus bestehenden Genussrechten mit neu gezeichneten Genussrechten ausgeglichen – meine Meinung dazu: ein zumindest „Unehren Wertes“ Kaufmannsverhalten.
GRI, die später gezeichnet haben, sind schlechter gestellt – vereinfachtes Beispiel (unveränderte Investitionshöhe, 8% Zinssatz, ausbezahlter Zins, 2.Halbjahr 2013 thesaurierter Zins, 40% Insolvenzquote, keine Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes):
1. seit 2005 investiert: Gesamtgewinn ca. 9,6%
2. seit 2013 investiert: Gesamtverlust ca. 54,4%
Für die Insolvenzquote der Genussrechte gehe ich eher von 30% als von 50% aus.
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Vor allem ist es wohl mehr als ein schlechter Scherz, das Wort "Bilanzmanipualtion" ausgerechnet in den Wortmeldungen eines Carsten Rodbertus zu lesen - und zwar nicht etwa, wie man erwarten könnte, als "mea culpa", sondern als Vorwurf an Andere.. Da dreht es einem ja den Magen um!
Zitat von GregorStrempel: Die meisten der letzten Beiträge hatten für mich leider keinen Erkenntnisgewinn mehr. Einzig den Beitrag von Windmühlenwelt Nr. 4335 fand ich interessant und hilfreich.

Sachliche Diskussionen sind hier ohnehin scheinbar nicht gewünscht.

Um die von mir vertretenen GRI mache ich mir deswegen allerdings keine Sorgen, denn aufgrund der wirtschaftlichen Zwänge wird es "PROKON 2.0" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geben. Und falls doch, werden meine Mandanten den Insolvenzplan anfechten und aussteigen.

Dazu habe ich offen und unter meinem Namen alles gesagt, was zu sagen ist. Alle, die es interessiert können das jederzeit nachlesen.

Hier auch noch den Letzten zu überzeugen war und ist nicht meine Absicht und dafür habe ich auch gar keine Zeit. Mögen diejenigen, die anderer Meinung sind, ihre Meinung hier gerne weiterverbreiten; nützen wird es ihnen nichts.


Ein echter Strempel zum Abschied..?
Warum mag er die Fragen nicht beantworten, die ich ihm gestellt habe? nun denn, seine Sache. gespannt bin ich allerdings, was aus der angekündigten Insolvenzplananfechtung wird.

Meine Vermutung: GAR NICHTS.

Warum? Wenn von rund 75.000 GRI jeder Einzelne den Plan wegen vermuteter (!) wirtschaftlicher Nachteile anfechten könnte, dann könnte der IV sich die Mühe, einen aufzustellen, definitiv sparen..
Auch wenn ich das Insolvenzrecht nicht detailliert kenne, aber ich vermute mal sehr stark, dass man für eine erfolgreiche Anfechtung des Insolvenzplanes entweder eine bestimmte qualifizierte Mehrheit unter den Gläubigern oder aber eine massivst hieb- und stichfeste Begründung (sprich: Beweis) der wirtschaftlichen Nachteiligkeit des Planes benötigt.

Für beide Varianten wird sich Herr Strempel wohl enorm abstrampeln müssen.
Und ich fürchte für ihn, umsonst...
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@windmühlenwelt:

Insofern meine Toleranz anderen Meinungen gegenüber verbesserungsbedürftig ist, bin ich gern bereit mich mit Kritik auseinanderzusetzen und dazuzulernen.

Es geht bei der leidigen Auseinandersetzung mit einem bestimten User aber nicht um dessen Meinungen, sondern um dessen Auftreten. Sowohl Klagedrohungen als Mittel der Diskussion (hier) als auch das verdeckte Agieren mit unterschiedlichen Identitäten (im anderen Thread, zwei der mutmaßlichen Sockenpuppen sind mittlerweile gesperrt, nur der Spieler nicht) sind für mich nicht tolerabel. Durch so etwas wird jeweils die gesamte vielfältige Diskussion zerstört respektive entwertet.

Deine Bemerkung zum "24h-Fulltime - Foristen" find ich im übrigen despektierlich und auch falsch, werde Dich aber nicht verklagen.. ;)
Der, auf den Du anspielst, hat eben nicht nur online recherchiert, sondern war persönlich mindestens bei Veranstaltungen in Hamburg und Bremen und hat anderswo Unterlagen eingesehen. Er hat infolge dessen hier eine Reihe von wertvollen Informationen eingebracht, die online nicht verfügbar gewesen und somit für mich schon aus Gründen der räumlichen Entfernung unbekannt geblieben wären. Auch die zusätzliche permanente Online-Recherche seinerseits war für mich hilfreich, weil ich manche Information dort sonst eben auch nicht bemerkt hätte.

Und Du sicher auch nicht, jedenfalls nicht so schnell.
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Zitat von Windmuehlenwelt: Sie haben hier noch keinen Beitrag erstellt. Jetzt mischen sie sich plötzlich in die unsachliche Verunglimpfung von Herrn Strempel ein.

Können wir endlich wieder sachlich diskutieren?
Ihr Beitrag war jedenfalls nicht sachlich.

Welche Meinung haben Sie denn zu den sachlichen Themen, die wir hier diskutieren?


Ich erlaube mir ganz einfach eine andere Meinung zu haben als windmuehlenwelt - ergo bin ich unsachlich ... ???

Ich bin der Meinung Herrn Strempel sachlich kritisiert zu haben ...
Windmuehle ist der Meinung, dass das eine unsachliche Verunglimpfung war ... so what

Bevor Leute wie Strempel oder windmuehle nicht aufhören sich über freie (und diskriminisierungs- sowie beleidigungsfreie) Meinungsäußerungen aufzuregen ist dieses Board tot - äußerst schade.

Wenn jemand einen ersten Beitrag schreibt "mischt er sich ein" - so sieht es jedenfalls die Windmuehle - Bravo - solch eine Diskussionsoffenheit braucht Deutschland ...
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Neues* vom SdKe.V. :

http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon…
NEWSLETTER Nr. 15 *v.Mi.6.8.’14; 2 Seiten
...mit diesem Newsletter möchten wir unsere Vollmachtgeber einladen uns ihm Rahmen einer Umfrage ihre Vorstellungen und Wünsche für die Fortführung der Prokon mitzuteilen.
Mit der Umfrage möchten wir uns ein Bild über die Meinungslage unserer Vollmachtgeber machen.
Die Ergebnisse der Umfrage werden wir in den Diskussionsprozess mit der Insolvenzverwaltung und auch gegenüber anderen Beteiligten, wie etwa Die Freunde von Prokon e.V. (FvP), einbringen.
Bitte beachten Sie, dass nur diejenigen an der Umfrage teilnehmen können, die der SdK auf der Gläubigerversammlung der Prokon am 22. Juli 2014 eine Vollmacht zur Vertretung Ihrer Genussrechte erteilt haben.
Bitte führen Sie die Umfrage bis spätestens den 17. August 2014 durch.
. . .


per Formular wie avisiert
http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon…
UMFRAGE ZUR FORTFÜHRUNG DER PROKON; 3 Seiten
1.) bis 6.) u. 7.) Bemerkungen

Zum Vergleich dazu siehe vorhandene FvP.e.V.-Ergebnisse von Mitte Juli hier komprimiert gepostet,
oder ausführlicher www.freunde-von-prokon.de>Regionaltreffen>Köln>Präsentation; S.3-5

PS:
@Kollegen <Vielen herzlichen D a n k für den sehr netten Zuspruch der meisten aktiven und manch passiven Foristen !!!
Die große Anerkennung war Motivation in unseren guten Thread als einer unter anderen Kompetenten nochmal einzusteigen.
@WMW <wem meine diversen Beiträge zu Abkürzungslastig/langatmig/angeblich "rechthaberisch"/usw. sind,
der kann sie doch ohne extra persönliche Mehrfach-Erwähnungen meiner individuellen Schreibweise einfach überlesen,
oder bei gesteigertem Ignorierungsbedarf gar per Funktion das vermeintlich nervige "ständige" Erscheinen ausblenden.
Ich werde auch weiter gerne versuchen den web-Detektiv zu spielen, mit sportlichem Ehrgeiz z.B. Artikel etc. früh zu finden,
wissentlich das jetzt Spätsommer+Herbst deutlich ruhiger werden, bis danach zur aktualisierten IV-Konzeptvorlage.
Es machte übrigens Sinn, Veröffentlichungen gleich als Zitat bei uns in kursiv komplett hinein zu kopieren=bewährte Technik,
weil C.R.ARGE teils auf seiner hp daran Veränderungen vornahm,
genauso wie der Freunde-Verein vereinzelt Überschiften u. Einleitungen nachträglich anpasste.
So konnte man dokumentiert deren PR-Entwicklungen besser nach vollziehen.
Wichtiger, es können dann alle Diskutanten bequem interessante Absätze als Basis für eigene Kommentare verwenden.

Ich freue mich auf eine spannende Fortsetzung mit Ihren Ansichten zu dem brisanten Dauer-Thema PROKON !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.453.681 von sam252 am 30.11.14 11:35:08sam252

Grundsätzlich kann auch ein Genoanteil im Wert steigen. Die Bewertung ist die Frage der Definition in den Statuten. Da im Regelfall eine Geno nicht zur Wertsteigerung gegründet wird, ist die Frage meisten überflüssig.

Um es mal ganz Böse auszudrücken. Was erhalten die Herrschaften an Kickback oder sonstigen Vergütungen für diese Genogründung?

Der Prokonanleger macht 50% Verlust. Der Rest ist Geno und Anleihe.

Die Anleihe wird minimal verzinst und irgendwann zu pari zurückgezahlt= keine Aufholung des Verlustes.
Der Genoanteil wird zum Nennwert herausgegeben und der Anleger erhält eine Verzinsung. Ein Verkauf des Anteils ist zum Nennwert vorgesehen= keine Aufholung des Verlustes.

Im Klartext: Der Vorstand der Freunde boykottiert durch dieses Modell jegliche Aufholung der Verluste für einen weiten Teil der Anleger.

Nutzniesser dürften nur ein paar Wenige sein, die gut dotierte Jobs im vorstand bzw. Aufsichtsrat der Geno erhalten werden. Deren Verlust verringert sich damit auf Sicht erheblich.

Was wäre anderst bei einer AG: Eine Wertaufholung des Verlustes ist möglich. Eine feindliche Übernahme sogar ausgrücklich erwünscht. Denn die steigert im Regelfall den Aktienkurs erheblich und würde damit die Chance auf Teilaufholung oder mehr erfüllen.
Mitspracherechte sind auf der HV oder in den Gremien ähnlich möglich.

Fazit; Eine faire Interessenvertretung würde diese Frage ihren Mitgliedern stellen und sich dem Votum der Mehrheit beugen. Also liebe mitlesende Freunde, bald ist Mitgliederversammlung, verlangt die Möglichkeit zur Beantwortung , andernfalls muss man unterstellen, dass gewisse Kreisen ihre eigene Chance näher ist als das Hemd der Solidargemeinschaft.
Zitat von Eberhard01: Melde dich doch beim Insolvenzverwalter als Assistent, sagst ja selber wie lukrativ das ist. Schnapp dir einen ordentlichen Bissen vom angerichteten Häppchen.
ich bin kein WiPrü und kein RA. Außerdem kann jeder Gläubiger, z.B. ein PROKON-Stromkunde, der noch Abschlagszahlungen offen hat, den Insolvenzeröffnungsbericht einsehen. das würde mir völlig reichen. Bevor ich im Laden viel Geld für einen Krimi ausgebe, würde ich lieber PROKON 10 Euro leihen, und so an diese Lektüre kommen, die spannend werden wird.

Mitarbeiter von Insolvenzverwaltung sind eh Daueranfeindungen ausgesetzt, ähnlich wie Sonderprüfer will sie niemand im Haus haben.#Bei PROKON kommt erschwerend hinzu diese Verschwörungsnummer, man rennt dort herum und wird dauernd als „Vertreter einer dunklen Macht“ mißbeäugt. Wär nix für mich, trotz sicher nettem Salär.

Ich freue mich. All unsere Mutmaßungen werde in den nächsten Monaten auf einen neutralen Prüfstand gestellt, und verifiziert oder falsifiziert.

Wenn PROKON ein gesundes Unternehmen ist mit Gewinnen und Fortführungsperspektive, dann wird es auch fortgeführt, das ist dann ein Erfolg für den Insoverwalter und für Rodbertus gleichermaßen - die win-win-Situation.

Die GRI werden dann trotzdem teilrasiert (werden müssen) - an dieser Front ist aber dem Insoverwalter die Sache egal, denn alle werden gleichbehandelt, und er hat das Insolvenzrecht hinter sich. Die Teilrasur der GRI dient ja geradezu der Fortführung des Unternehmens, das ansonsten zusammenbräche und liquidiert werden müßte.

Manche GRI werden die zukünftig guten Nachrichten aus dem Hause PROKON fehldeuten. Gute Nachrichten, also Fortführung einzelner Geschäftsbereiche, bedeuten Streichung eines Teils des Genussrechtskapitals, das dann erst wieder aufgefüllt werden müßte, bevor auch nur ein neuer Cent Zinsen auf diese gezahlt werden darf.

In einem (Fortführung-)Szenario, also „alles prima“ bei PROKON, müßte das GR-Kapital um ca. 50% gekürzt werden. Hätte die „neue PROKON“ Nettogewinne von 6% p.a. auf die Nominale (1,3 Mio, also 78 Mio Nettogewinn p.a.), brauche ich exakt (50/6) 8,3 Jahre, bis PROKON wieder ausschüttungsfähig wird. Also im Jahr 2023. Rechnung verstanden? Ich ja.

Da ich davon ausgehe, dass nicht „alles prima“ ist bei PROKON, wird die Rechnung m.E. noch betrüblicher aussehen. get real! Kann ich nur jedem raten.
Bericht erste FvP/FvPeV-Info-Veranstaltung in Hbg. heute Mo.17.3.14 18.30-20.30(3 gingen zur Halbzeit)
PROKON-Büro in Alsternähe mit 28 Teilnehmern im Stuhlkreis, Alters-Schnitt Ü60, die meisten mit schlechten Kenntnissen, tw. ohne internet-Anschluss.
Nach der Einführung des Freunde/Vereins-Moderators setzte sich gleich jemand aus dem Hintergrund mit blauem Sweat-Shirt bedruckt mit orangem Logo an den Sprecher-Tisch und stellte sich als GRI in Personalunion Vertriebsleiter vor,
outete sich auf mein Nachhaken mit Namen Rüdiger Gronau.
Im Laufe der erstaunlich offenen Ausführungen mit ein paar ehr kurzen Fragen und langen Antworten 3 K n a l l e r :

1.)A.) Der summierte Verlust per Ende 2013 könnte WP-bestätigt "bis zu 400Millionen" Euro betragen !!!
Ich intervenierte sehr erstaunt;
Defizite aus 2012 129Mio.€ + 11/2013 61Mio.€ = 190Mio.€ Minus, zuzüglich ein windreicher Monat plötzlich verdoppelt ??? Ja...

B.) TACKE&MARACKE hat 2011 testiert, 2012 wg. der strittigen stillen IFRS-Reserven HGB-verweigert.
Jetzt begutachtet PWC die Windparks, eine andere bekannte WP-Gesellschaft will den letzten Abschluss R.E.GmbH bis Ende März, Konzern bis Ende April fertig haben.

2.) Die gekündigten GR belaufen sich auf ebenfalls "bis zu 400* Millionen" Euro !!!
Ich intervenierte abermals sehr erstaunt;
RODBERTUS schrieb im 95%-Frist-Brief Anfang Jan. ca.150Mio.€, im Nachtrag Hauptprospekt Mitte Jan. ca.200Mio.€, GRI-Befragung lt. homepage Ende Jan. ca.227Mio.€.
Finale Meldung ca.110Mio.€ Rücknahmen identisch neuen Kündigungen bei ungefähr 2/3 Rückläufern, also plötzlich ebenfalls verdoppelt ??? Ja...
*wie wird diese Zahl wohl steigen, wenn der desaströse Punkt 1 öffentlich wird.

3.)A.) Inzwischen glaubt man dort auch tendenziell eher, das die Rechtsgutachten doch einen Insolvenz-Grund sprich jur. Anerkenntnis der überfälligen eigentlich nachrangigen Anleger-Forderungen als echte kfm. Verbindlichkeiten bringen könnten.
Sprich keine bilanzielle jedoch gegebene Liqui.-Überschuldung.

B.) Eine Anfang Mai anschließende geregelte Plan-Inso. sei zur gesteuerten Aufstellung für eine gemeinsame Zukunft nicht die schlechteste Lösung.

C.) Es gibt bereits eine Genossenschaft in Gründung, mit formal Standard-Satzung u. Mindest-Besetzung C.RODBERTUS, H.MAU, R.GRONAU persönlich haftend während der i.Gr.
Später Vorstand/paritätischerAufsichtsrat/ausführliche Satzung.
Ich intervenierte neugierig;
also die beiden GF, aber ohne den anderen für Technik R.DOHMAN ??? Ja, der kümmert sich dann um die Projektierungs/Betreiber-Firma...

D.) Es könnte womöglich auf einer Gläubiger-Versammlung ein Angebot durch geänderte Rechtsform geben.
D.h. zu den dann aktuell z.B. unter 70% reduzierten Genuß-Buchwerten mit Besserungsschein umzuwandeln,
endlich statt wie früher kritisiert stimmlos nun wie gewünscht Mitsprache-berechtigter Genosse zu werden !!!
Auch dafür dient das parallele GLS-Konto mit angeblich bereits Zusagen im niedrigen 2-stelligen Mio.€-Bereich...
Es reicht zur Annahme Fortführungs-Konzept die einfache Mehrheit.

Der FührungscrewMitarbeiter/unerfahreneKleinInvestoren-Tenor >die anhaltend negativ berichtende Presse trage eine große Mitschuld an der jetzigen Misere> hielt sich hartnäckig.
Nächstes Treffen in 4-5Wochen.
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Bitte mit dem spammen aufhören! Persönliche Konflikte können per Boardmail ausgetragen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.949.632 von Rostlaube am 09.05.14 08:46:56Moin Rostlaube. Einen der grünen Daumen hast Du von mir.

Ich weiss. Im Grunde hast Du recht.

Ich reagiere allerdings auf sachlich falsche oder ungenaue Inhalte. So wurde z. B. einmal behauptet, dass in der P3000 neodym magnete verwendet werden. Obwohl er dieses nicht wusste. Das passte aber gut in die Stimmung des Beitrages. Auf Grund dieses Dialoges haben wir hier gemeinsam herausgefunden, dass tatsächlich diese Magnete in der P3000 eingesetzt werden. So wird eine gute Diskussion draus. Vermutet hätte ich es auch (Es passt zu Prokon. Etikettenschwindel allüberall: beim Stromhandel, nachhaltige Waldwirtschaft, Ölmühle, EGM, bei dem Einwerben von Kapital, falsche Wertermittlung bei den Windparks... ) , hätte es aber niemals behauptet, wenn ich es nicht gewusst hätte.

Genausowenig kann man einen Jahres-Energieertrag aller Windparks von Prokon auf Basis der ersten vier Monate prognostizieren.

Und weitere falsche Behauptung oder suggestive Stimmungsmache habe ich stets angekreidet. Das mag manchmal in einer persönlichen Fehde enden. Neue Informationen, herausragend gute Beiträge habe ich entsprechend positiv kommentiert.

Ich bin hier, um möglichst viel zu erfahren, gemeinsam mit anderen zu recherchieren und zu erarbeiten. Viele haben hierzu beigetragen. Prokon ist ein Lehrstück.

Ich habe selber projektiert (auch Windgutachten angefertigt), bin Betreiber von Windkraftanlagen, habe Projekte von der grünen Wiese bis zur Inbetriebnahme und weit darüber hinaus entwickelt und betreut.

Als Ingenieur und Kaufmann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.008.962 von V.L.-HH am 19.05.14 16:48:36Na endlich - das Warten wird belohnt: Auf www.prokon-ag.de werden wieder Informationsveranstaltungen angeboten!
http://www.prokon-ag.de/index.php/informationsveranstaltunge…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.prokon-ag.de/index.php/informationsveranstaltunge…


"Gerne wollen wir ein mögliches Konzept auf Informationsveranstaltungen vorstellen und darstellen was dafür zu tun ist. [...] Damit diese Veranstaltungen stattfinden können, bitten wir die Freunde von PROKON um ihre Mithilfe. Sprechen Sie uns an, stimmen Sie einen Termin mit uns ab und unterstützen uns bei der Suche von Vereins- oder Sportgaststätten in Ihrer Region, möglichst ohne Saalmiete. Laden Sie diejenigen Anleger ein, mit denen Sie oder weitere Interessierte im Kontakt stehen. Herr Gronau oder Herr Rodbertus werden an allen Veranstaltungen, die wir auf unsere Internet-Seite veröffentlichen persönlich teilnehmen."

Ja, so läuft es vertriebstechnisch in Itzehoe. Schon seit Jahren, und nun geht es offensichtlich - wie von mir seit Monaten befürchtet - offiziell in die Verlängerung.

Die Freunde werden auf dieses "Angebot" eingehen, ganz klar. Oder hegt da irgendjemand irgendwelche Zweifel?!

Carsten Rodbertus ist ein Archetyp der Resilienz. Mir wurde (hier und in der realen Welt) oft gesagt, ich würde CR überschätzen. Ich wünschte, es wäre so. Aber da ich seine geschäftlichen Aktivitäten seit einigen Jahren "begleite", fürchte ich, dass ich mit meiner Einschätzung recht nah dran bin...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.012.612 von Un-Social-Media am 20.05.14 11:01:40Das Alfons-Sattler-Interview der Welt lässt mich nicht los:
http://investigativ.welt.de/2014/05/20/prokon-der-ex-chef-wa…


"Welt: Wissen Sie denn überhaupt, wie viele Vollmachten in Hohenaspe, bei der Privatadresse von Carsten Rodbertus, mittlerweile eingegangen sind?

Sattler: Sie fragen ja immer das gleiche. Hören Sie auf damit. Zu den Vollmachten sage ich nichts."


Da klingt Herr Sattler als Aufsichtsratsvorsitzender einer AG aber recht unvorbereitet und unsouverän. Hat er seinen Text nicht gelernt? Oder hat nur der Souffleur gefehlt? ;)
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Dass die Vollmachten nicht anerkannt wurden, mag juristisch und moralisch korrekt sein, im Ergebnis wird es aber trotzdem vor allem einem nutzen: Rodbertus wird bis an sein Lebensende erklären, dass die Mehrheit der vertretene Anhänger auf der Gläubigerversammlung hinter ihm stand und er ohne die Justiz Prokon gerettet hätte….

Dass das nur ein Bruchteil aller Anleger (20%) war und das auch primär die uninformierten, überrumpelten Kleinstanleger, während die informierten, größeren Anleger (die große Mehrheit der Stimmen) längst anderweitig vertreten waren. Das wird er für immer Verdrängen.

Insofern könnte das ein taktischer Fehler gewesen sein, die gesammelten Stimme auszuschließen. Selbst wenn Alfons Sattler wirklich ein Strohmann war (was ziemlich wahrscheinlich ist) : Im Ergebnis dient das nur der Dockstoßlegendenbildung des CR. Eine krachende Niederlage wäre viel besser gewesen.



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PS: Aus der Serie: Wiederauferstehende Anlegervertreter:
Die SG für Prokonanleger (= GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte) waren ja hier ganz in Vergessenheit geraten.

Das sieht wirklich so aus, als agierten oder wilderten GRÖPPER KÖPKE jetzt im Rodbertuslager. Anders lässt sich die aktuelle Darstellung des Insolvenzverwalters als der einseitig giftig attackierende Gierige nicht erklären:
http://www.bankrecht24.de/index.php?id=219&tx_ttnews%5Btt_ne…

Ich glaube nicht, dass sie jetzt zum Robertusumfeld gehören. Dazu ist CR viel zu nachtragend und er wurde in der Vergangenheit ja auch kräftig kritisiert. Ich vermute, sie wildern nun einfach als Trittbrettfahrer mit denselben Argumenten, um Anleger aus dem Rodbertuslager (kostenpflichtig) einzusammeln, wenn diese zwar von CR abfallen, aber seine Töne noch im Ohr haben.
Alle anderen Kuchenstücke im Anlegervertretungsspiel bei Prokon sind ja anscheinend schon verteilt.

Mit ihrer bisherigen Strategie hatten sie anscheinend noch nicht genug Erfolg, dabei beinhaltet sie durchaus eine Pointe:
Eine Homepage: In Orange und mit Prokon im Namen: http://www.sg-fuer-prokon-anleger.de/. *

Bis vor einer Woche recht zahm aber dann am 19.7. schlagartig die Angriffe auf den Insolvenzverwalter und die Anlegerschutzkonkurenz: Und jetzt nutzt man große Bühne auf der Gläubigerversammlung für den Kundenfang.

Gegen den Insolvenzgrund haben sie allerdings schon immer angeschrieben. Natürlich völlig uneigennützig und nicht weil ihnen ein anderes Szenario viel lieber gewesen wäre: Jede Menge Einzelklagen (am besten vertreten durch GRÖPPER KÖPKE) bis auch das irgendwann in der Insolvenz geendet wäre.

• PS: Auch witzig: Sie haben bereits mit Klagen gegen Homepagenamen Erfahrung: http://www.bankrecht24.de/index.php?id=219&tx_ttnews%5Btt_ne…
Hm, um durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien unbedarfte GRI zu animieren, ausweglose Klagen zu erheben? Sarkasmus Ende;)
Zitat von GregorStrempel: Die Kritiker meiner Beiträge haben offenbar nicht verstanden worum es mir geht. Es geht doch nicht darum jemanden zu einem aus meiner Sicht wirtschaftlich unsinnigen Prozess zu animieren. Es geht darum, dass aufgrund der unnötigen Aberkennung der Stimmrechte von 15.000 Gläubigern derzeit niemand weiß, ob die anlässlich der letzten Gesellschafterversammlung gefassten Beschlüsse wirksam sind und dass dies jetzt erhebliche Risiken für PROKON und deren Gläubiger mit sich bringt.

Auch wenn es meine Kritiker sicherlich nicht gerne hören: Ich sehe noch weitere Risiken.

So frage ich mich z. B., wer eigentlich den Insolvenzverwalter und dessen Handlungen/Entscheidungen überprüft. In erster Linie sollte das der Gläubigerausschuss sein. Der ist aber vorwiegend mit Rechtsanwälten und Personen besetzt, die von den Prokon-Geschäften wenig verstehen dürften und die mit ihren Anträgen auch noch dafür gesorgt haben, dass kritische Stimmen mundtot gemacht werden.

Der Insolvenzverwalter scheint ohnehin noch nicht genau zu wissen, wo die Reise hingehen soll, denn seine Prognose, dass die Gläubiger voraussichtlich mit einer Quote von 30% - 60 % rechnen könnten, zeugt von erheblicher Unsicherheit. Es macht nun aber einmal einen wesentlichen Unterscheid, ob man nur 40 % oder 70 % seiner Forderung verlieren wird und in Anbetracht dessen, dass PROKON in der Vergangenheit erhebliche Verluste erwirtschaftet hat und man bei PROKON immer wieder mit unangenehmen Überraschungen rechnen muss, schließe ich nicht aus, dass der Verlust der Gläubiger letztlich noch deutlich höher liegen könnte.

Auch muss man sich fragen, ob die Gleichstellung der GRI mit anderen Gläubigern eigentlich rechtlich in Ordnung ist. So haben die GRI bewusst eine mit erheblichen Risiken behaftete Genussrechtsbeteiligung gezeichnet und dabei auf (unrealistische) Gewinne spekuliert. Sollen diese Spekulanten jetzt z. B. mit einem Arbeitnehmer oder einem Lieferanten von PROKON auf einer Stufe stehen? Ist so etwas eigentlich moralisch vertretbar?

Mir ist bewusst, dass ich damit weiteren Widerspruch auslösen werde, aber es nutzt nichts, sich nur rückwärtsgewandt an den unbestreitbaren Verfehlungen der ehemaligen Geschäftsführung zu ergötzen oder gar in kollektivem Selbstmitleid zu ergehen. Man muss vielmehr die Zukunft im Auge haben, und alles dafür tun, dass der Schaden für die Gläubiger so gering wie möglich ausfällt und dazu gehört nun auch einmal sachliche Kritik - auch wenn die schwer zu ertragen sein mag.


Wie Sie im selbst geposteten Link nachleses können, waren es nicht 15 Tsd, sondern amtlich festgestellt nur gut 12 Tsd Stimmen, deren freiwillig (und vermutlich größtenteils ahnungslos und unbedarft) an einen Rodbertus-Strohmann abgetretene Stimmrechte vorläufig annuliert wurden.
Die Formulierung "kritische Stimmen mundtot gemacht" schlägt allerdings dem Fass den Boden aus. Wissen Sie eigentlich, worüber Sie reden?

Was das Gericht mit seiner dankenswerten Entscheidung verhindert hat, war nicht eine kritische Auseinandersetzung mit den Konzepten des IV, sondern eine vorhersehbare reine Obstruktionspolitik aus Eigeninteresse durch durch den offensichtlich und zu Unrecht über diese Stimmrechte Verfügenden.

Wer den Insolvenzverwalter und dessen Handlungen überprüft? Ich dachte, Sie sind aus dem Metier.. Dann sollten Sie die Antwort kennen: Gläubigerausschuß, Gläubigerversammlung und Insolvenzgericht haben entsprechende Aufgaben und Kompetenzen. Wer sollte Ihrer Meinung nach noch dazu kommen - CR? :rolleyes:

30 - 60%.. Was werfen Sie dem IV vor? Dass er nicht nach dem ersten Blick in die chaotischen Bücher sagen konnte "54,3%, zahlbar am 1.1.2015!"? Natürlich gibt es erhebliche Unsicherheiten in diesem Verfahren, dass sollte doch nun auch der letzte Träumer begriffen haben. Trotzdem halte ich die Wahrscheinlichkeit für hoch (nach allem was man so zwischen den Zeilen lesen und hören konnte), dass die Quote letztlich eher oberhalb 50% liegen wird als darunter - wenn man Penzlin jetzt in Ruhe arbeiten lässt..

Und die Frage der Gleichstellung der GRI ist juristisch abschliessend beantwortet, egal wie man dazu steht. Das wissen Sie doch auch, oder?

Also nochmal, WARUM wiederholen Sie Ihre gewagten (und teilweise haltlosen) Behauptungen hier so penetrant? Was ist Ihr Interesse?
Zitat von Windmuehlenwelt: Im Gegensatz zu Dir und allen andern legt Herr Strempel seine Identität und seine Interssen offen. Das macht hier sonst niemand. Es ist unfair, wie Du damit ungehst. Ich erinnere mich, dass auf der Seite der FvP Beiträge gelöscht und unliebsame Kommentatoren wie rmx extrem beschimpft wurden. Von Zensur sprachen wir hier. Und ich bat diese unfair behandelten Kommentatoren, hier her zu kommen. Bis dahin war dieses Forum frei. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, das rmx-1 dieser rmx ist. Das passt nicht zusammen. rmx war feingeistig und fair.


Zunächst mal Danke für das Kompliment an rmx - ich werde es weiter geben, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das wird sicher auch Ro Lo auf Facebook erfreuen, der wohl die Beiträge von rmx auch sehr eng verfolgt hat.

Ansonsten muss ich Dich aber auf einen wesentlichen Unterschied zwischen mir und Herrn Strempel aufmerksam machen: Er verfolgt im Gegensatz zu mir wirtschaftliche Interessen in diesem Verfahren - Eigeninteressen, denn er wird seine Mandanten nicht aus Selbstlosigkeit vertreten. Und es hat sich leider sofort mit seinem Auftauchen hier vor ein paar Tagen bei mir das Gefühl eingeschlichen, dass er dieses Forum auch als Mittel begreift, um seine Interessen durchzusetzen. Sei es, um sich argumentative Munition für eventuelle Prozesse zu suchen oder um schlicht neue Mandanten zu finden. Oder auch, um hier von ihm vermutete mitlesende Entscheidungsträger zu beeinflussen. Das ist alles legal, aber es sollte auch zu deutlich größerer Offenheit bezüglich seiner Person verpflichten, als dies bei uns anonymen "Gedankenbeisteuerern" der Fall ist.

Deswegen habe ich Herrn Strempel um Beantwortung einiger Fragen gebeten, was er bisher jedoch ignoriert hat. Und wenn Du Dir nochmal anschauen würdest, wie er letzte Woche hier reingeplautzt ist, dann würdest Du vielleicht weder meinen Ton noch seinen vorrübergehenden Ausschluß (der auch nicht auf meinem Mist gewachsen ist) für so unfair erachten.
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Zitat von GregorStrempel: @Windmuehlenwelt

Dass in diesem Forum nachgetreten wird, war mir klar. Was soll man auch schon von einem Forum halten, in dem Beiträge, die nichts anderes als Beleidigungen von Teilnehmern beinhalten, mit bis zu 6 grünen Daumen bedacht werden und in dem der ein oder andere offenbar nichts besseres zu tun hat, als mit dem Mauszeiger sehnsüchtig auf einem Profil herumzusuchen, ob ein Teilnehmer endlich gesperrt wurde.

Aber mal ehrlich, interessiert Sie oder irgend jemand so etwas? Mich jedenfalls nicht. Ich wollte in diesem Forum lediglich die (stillen) Leser auf einige kritische Dinge hinweisen, denn nicht nur die von mir vertretenen Genussrechtsinhaber haben Angst um ihr Geld und fragen sich wie es weitergehen soll, sondern sicherlich auch alle anderen GRI.

Das interessiert die meisten Teilnehmer dieses Forums, die sowieso keine Genussrechte gezeichnet haben, zwar scheinbar nicht, denn sonst würden sie nicht versuchen Diskussionen abzuwürgen und kritische Beiträge löschen lassen.

Sehr geschätzt habe ich jedoch Ihre Beiträge, weil sie sachlich waren und eine Position dargestellt haben, mit der sich meine Mandanten und ich schon seit geraumer Zeit ernsthaft auseinandersetzen. Wie ich bereits geschrieben habe, gehe ich jedoch davon aus, dass es Prokon 2.0 nie geben wird. Dazu sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen viel zu schlecht und die innere Zerrissenheit der GRI wird ein Übriges dazu beitragen, dass das Unternehmen nicht in Eigenregie fortgeführt werden kann - von wem auch - etwa von den FvP?

Ich freue mich dennoch weiterhin auf interessante Beiträge von Ihnen. in diesem Forum werde ich allerdings nur noch stiller Mitleser sein, wie wohl die Meisten.


Och je, Herr Strempel..

.. machen Sie jetzt auf beleidigte Leberwurst? 6 grüne Daumen gibts nicht oft, das muss also mein Beitrag Nr 4343 sein. Wenn Sie also bitte die Güte hätten, mir zu erklären, wo sich dort ernsthaft Beleidigungen verstecken? Ein, zwei kleine Spitzen würde ich zugestehen, aber um daraus "Beleidigungen" zu machen, muss man schon das Hinterfragen von Standpunkten für eine Art Gotteslästerung halten.

Die Wahrheit ist, dass ihre Ausführungen hier allesamt vor allem mit Selbstgewissheit begründet sind; dass Sie auch gern mal zum plumpen Zurechtbiegen der Aussagen Anderer neigen (zB Ihr Beitrag 4285 als Antwort auf VLHH 4279); dagegen aber kaum mit Fakten oder logischen Folgerungsketten aufwarten.

Stattdessen zeigen Sie immer wieder Ihre mangelnde Kenntnis der Zusammenhänge - insbesondere der wirtschaftlichen - bei Prokon, so auch im obigen Beitrag. Wieso sollten die wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Kerngeschäft - also die Entwicklung, Bau und Betrieb von Windparks - denn schlecht sein? Die vorhandenen Windparks werfen 80 - 100 Mio Euro brutto an EEG-Einnahmen pro Jahr ab, dazu kommen mögliche Einnahmen aus dem Verkauf von Projektierungsleistungen. Davon lässt sich bei sachgerechter Geschäftsführung ohne weiteres der Betrieb und ein Teil des Werterhalts durch Ersatzneubauten finanzieren. Durch die Beteiligung von Investoren, die damit auch wesentlich die künftigen Geschäftsentscheidungen bestimmen werden, wird das Kern-Unternehmen insgesamt wieder auf gesunden Füßen zu Stehen kommen. Dass die FvP in der Lage wären, dafür Mittel in der Größenordnung mehrerer Hundert Millionen Euro aufzubringen, darf bezweifelt werden. Daher wird ihr Einfluß auf die künftige Geschäftspolitik (und damit die Wirkung ihrer inneren Zerrissenheit) gering bleiben. Wäre dies wider Erwarten doch anders - da gebe ich Ihnen recht - wäre das allerdings fatal für Prokon. Eine von den Träumen und Wünschen der FvP abhängige Geschäftsführung würde das Schiff zweifellos in den Untergang steuern.


PS: Ich warte übrigens immer noch auf Ihre Antworten auf meine (sicher berechtigten) Fragen aus Beitrag 4311. Die "stillen Leser" hier, die Sie so gern auf Ihrer Seite wähnen, sicher auch - schon um überhaupt mal ein wenig Ihre Glaubwürdigkeit beurteilen zu können.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.459.338 von rmx-1 am 07.08.14 17:11:05@rmx-1 und andere

Ich glaube wir sollten alle so langsam aber sicher versuchen Herrn Strempel in diesem Forum zu ignorieren, es sei denn er hat innhaltlich etwas beizutragen.

Jeder kann sich ja wohl anhand der viel zu vielen Beiträge, die sich nur mit der Person beschäftigt haben selbst ein objektives Bild machen.

Ich weiss, so was fällt schwer, wie eigentlich der gute Vorsatz endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich werde es zumindest versuchen. Wenn es mit dem Rauchen schon nicht klappt, dann eventuell bei Herrn Strempel:)
Ich finde es sehr bedauerlich, dass ein wichtiger Forist, der in erheblichem Maße zum Informationsgehalt dieses Forums beigetragen hat, indem er u.a. mit sehr hohem persönlichen Aufwand Recherche betrieben und sich persönlich an Orte des Geschehens begeben hat, um Fakten beisteuern zu können, die Online nicht zu erhalten gewesen wären, nun - u.a. aufgrund von Moderationsentscheidungen infolge der Aktivitäten eines Trolls - aus dem Forum vertrieben wird.

Ich bitte die Moderatoren darum, hier ihre Maßstäbe zu überprüfen! Wie ist es möglich, dass Beiträge, die sich kritisch mit dem Troll auseinandersetzen, gelöscht werden, während sich ein Beitrag mit folgendem Inhalt unbehelligt wiederfindet:

"@GoetzHeinemann
Sie haben versucht meinen Account sperren zu lassen, nachdem ich einige Beiträge hier im Forum gepostet habe und sich anschließen auch noch damit gebrüstet. Genau das ist, es was ich auch in Zukunft von Ihnen und Ihren Freunden befürchte."

Ist das ein inhaltlicher Beitrag zum Thema dieses Forums?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.475.325 von mopswombard am 09.08.14 11:33:59Entspannt euch alle wieder, das Forum hier bleibt ein Ort der Meinungs- und Interessenvielfalt, wer das nicht berücksichtigen kann sondern meint, es gäbe nur eine Wahrheit, der hat wenig bis nichts verstanden.
Auf juristischem wie ökonomischem Gebiet sind stets mehrere Wege möglich, abhängig von der Interessenlage der jeweils Beteiligte

Sachlichkeit kann dabei weiterhelfen, Getöse, Beschimpfungen und Unterstellungen nicht.

Auch Herr Strempel hat die Diskussion bereichert, man muss ja nicht seiner Meinung sein, aber man kann diese sich einfach mal anhören.

Auch wenn CR oder andere hier posten würden, wäre es eine Bereicherung. Indirekt geschieht es ja auch, viele von CR's Meinungen und Positionen wurden hier 1/1 dargestellt und diskutiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.488.681 von Querdenker05 am 11.08.14 20:17:47Sehr gut zusammengefasst Querdenker. Ich selbst verfolge die Diskussion hier eher als Lurker passiv seit vielen Monaten. Ab und zu tauchen in Foren Poster auf, nach deren Erscheinen man einen signifikanten Abfall der Qualität der Auseinandersetzung wahrnehmen kann. Das kann auf der reinen Troll-Ebene geschehen oder durch die Verfolgung eigener, zumeist finanzieller Interessen (Stichworte MLM, Finanzvertriebe, Unterschwellige Werbung für Anwalts-Dienstleistungen)

Besonders Anwälte haben es ja im Blut Diskussionen die nicht in ihrem Sinne verlaufen zu unterwandern und zu demontieren
- Gegner denen sie argumentativ nicht gewachsen sind durch die gebetsmühlenartige Wiederholung von Scheinargumenten zu zermürben
- einer Umleitung der Diskussion auf andere Ebenen
- emotionale Defensivtaktiken
- oder der plumpen Drohung einfach Gott und die Welt zu verklagen, weil alle so furchtbar böse sind und das ureigene Verständnis von "Demokratie" jetzt und hier genau an dieser Grenze ausgefochten werden muss

In diesem Sinne noch mal mein Lob an alle die hier über viele Monate viel Energie in das Thema gesteckt haben um einen sachlichen Diskurs zu führen - lasst euch nicht unterkriegen!
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Einen herzlichen Dank an Herrn Stempel, der mit seiner komplett vorausberechenbaren Reaktion dokumentiert hat, das er zu recht in die Schublade gesteckt gehört in die er so vehement nicht möchte.

Ihr blindes um sich schlagen hat mich erneut köstlich amüsiert. Wie Sie die geringe Anzahl meiner Beiträge seit dem Jahr 2008 (als Leser auch schon Jahre vorher aktiv) als regelmäßige Teilnahme ansehen ist mir schleierhaft. Ich komme aber nicht umhin zu bemerken, dass sich sicherlich viele Mitleser hier wünschen würden, dass auch ihre Beiträge hier auf eine ähnliche "Regelmäßigkeit" abgesenkt werden sollten.

Ich überlasse gern Foristen das Schreiben, die wesentlich tiefer in der jeweiligen Materie stecken als ich, was aber nicht bedeutet dass ich diese Themen nicht mit hohem Interesse verfolge. Wenn ein Thread den ich schätze und lange verfolge aber durch Einzelne unterwandert wird komme ich nicht umhin dies auch ab und an, gern auch etwas derber zu kommentieren, auch um den aktiven Schreibern zu zeigen, dass hier mehr Leute mitlesen als die, die sich regelmäßig zu Wort melden.

Rein geschäftlich ist mir unklar was Sie hier bezwecken. Wenn Sie wirklich das reine Interesse am Thema treibt, hätten Sie gern anonym ohne Bezug auf Ihre Person und Ihre Kanzlei posten können. Wenn ich mich in einen potentiellen Mandanten für Ihre Kanzlei hereinversetz, der hier einen Querschnitt ihres Schaffens lesen würde ... rein vom Selbst-Marketing tun Sie sich mit so einem Auftreten sicherlich keinen Gefallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.495.533 von GregorStrempel am 12.08.14 15:21:20@gregorstrempel

Ist das wirklich ihr Ernst ?

Bei Anleger65 geht es nicht darum dass sie sich falsch eingeloggt haben sondern dass dieser account anscheinend dazu benutzt wird ihrer Meinung Gewicht, Zuspruch zu verleihen und damit vielleicht Kundschaft.

Und wenn sie tatsächlich bereits "Maßnahmen" gegen rmx eingeleitet haben fehlen mir echt die Worte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.494.900 von GregorStrempel am 12.08.14 14:17:51@GregorStrempel

Als inhaltliche Antwort auf Ihre genannten kritischen Punkte

1. Der ihres Erachtens unnötige Ausschluss der rund 15.000 Stimmrechte oder in Wirklichkeit nur 12.000 egal.

Zustimmung in der Hinsicht, dass der Ausschluss im nachhinein suboptimal war. Es wäre besser gewesen CR hätte auf der Versammlung eine krachende Niederlage erlitten. Nur gelaufen ist gelaufen und hinterher ist man immer klüger.

CR bzw. sein Sattler mit seinen Positionen steht doch so ziemlich genau für das Gegenteil von dem, was z.B. sie Herr Strempel für Ihre Mandanden erreichen wollen. Als CR mit der Behauptung kam er habe sogar an die 17.000 Vollmachten (äh Sattler natürlich) bestand ein nicht unerhebliches Risiko, dass der Mann doch noch etwas auf der GV reißen kann. Hätten sie in Unkenntniss seiner wahren Stärke (nur 200 Millionen GR Kapital) nicht auch jedes legitime Mittel ausgenutzt Sattler auszuschließen?
Egal, DSW, SdK und FvP (über Madsen) haben es jedenfalls getan.

Dies hinterher als unnötig zu klassifizieren halte ich nicht gerade für fair. Die hatten ein Recht einen Antrag zu stellen, und haben von diesem Recht gebrauch gemacht. Sollte gerade ein Jurist anderen zugestehen.

Dann stellt sich nur noch die Frage ob die Entscheidung juristisch richtig oder falsch war. Da geht es in meinen Augen nur darum war Sattler zulässig oder nicht (wir lassen ihn mal zu, weil zu klein scheidet aus).

Meiner Meinung nach war die Entscheidung eindeutig richtig, und wir werden ja sehen ob sie Bestand hat.

2. Die geringe Liquidität von Prokon.

Was bitte meinen sie denn damit?!

CR hatte die Absicht die Genehmigung zur Einwerbung weiterer 10 Milliarden GR Kapital einzuholen (oder hatte sie schon?). Jedenfalls hat er an diesem Größenwahn seine Finanzplanung ausgerichtet. So pi mal Daumen 500 bis 1.500 Millionen netto Kapitalzufluss jährlich. Natürlich wer er schon dabei z.B. die projektierten Windparks dieser finanziellen Springflut anzupassen.

Falls auch nur ein großer Teil davon verwirklicht werden soll, reicht die Liquidität in der Insolvenz natürlich hinten und vorne nicht.

Nur wo ist das Problem?

Alles was mangels Liquidität nicht realisiert werden kann, wird liquidiert und kommt damit doch auch den Interessen Ihrer Mandanten entgegen.

Was die Aufrechterhaltung des operativen Geschäfts angeht, schwimmt Prokon ja schon fast im Geld. Selbst die PPÖ soll kostendeckend laufen. Alles andere ist oparativ profitabel.

Schon jetzt besteht also kein Risiko aufgrund fehlender Liquidität. Wenn dann auch noch PPÖ, HIT und nicht realisierbare Windparkprojekte liqidiert werden sollen, ist sogar Geld für Abschlagzahlungen oder Investitionen in der Kasse.

Wenn sie es so sehen, besteht das Risiko nicht in fehlender Liquidität, sondern vielmehr darin, dass die vorhandene Liqidität eventuell nicht im optimalen Interesse der Anleger verwendet wird.

3. Der starke Einfluss der FvP auf den Insolvenzverwalter und den Insolvenzplan.

Wenn sie darin ein Risiko sehen, dann willkommen im mainstream dieses Forums.

4. Die ungeklärete Frage, wer in Zukunft bei Prokon die Geschäfte führt.

Ebenfalls willkommen im mainstream. Darüber rätzeln hier so ziemlich alle und alle diskutieren über Chancen und Risiken potentieller Lösungen insbesondere unter Einbeziehung der FvP

5. Die geringe Quote bei einem Insolvenzplan von nur 30-60%

Soll das ein Witz sein? Ich unterstelle jetzt mal, dass sie für GRI und nicht eventuell für einen Lieferanten sprechen.

Wenn man mit einem Genussrecht in einen Laden einsteigt, der denn glorreich vor die Wand fährt, dann sollte man bei einer in Aussicht gestellten Quote von 30-60?% Gott und der Welt für sein Glück danken. Normalerweise geht es bei GR eher in Richtung Totalverlust.

Sinn macht dass für einen RA, der GRI vertritt eigentlich nur, wenn er seinen Mandanten vorher 100% in Aussicht gestellt hatte (z.B. Prospekthaftungsklage...) und nun mächtig frustriert ist, dass nach der Gerichtentscheidung (Ungültigkeit aller GR und Einstufung als normale Forderung) nur noch 30-60% rauskommen und ein nettes Verfahren weg ist. So ein ungerechter Mist auch.

Da bekommt das nette Wort "Anlergerschutzanwälte" einen ganz neuen Beigeschmack. Falls einige für Ihre Mandanten 100% erreicht hätten, dann ja wohl nur auf Kosten der anderen Anleger.
Anlegerschutzanwalt klingt hier viel zu nett und verharmlosend. Jeder Anwalt hat nicht nur das Recht sondern die Pflicht für seine Mandanten und eben nur für die das Beste rauszuholen. Ob andere dabei ins Gras beisen ist irreleavant! So gehen zumindest gute Anwälte vor.

Inwieweit ein Anwalt xy seine Mandanten dan richtig berät und unnötige Prozesse vermeidet sollte jeder Mandant mit seinem RA ausdiskutieren.

So und nicht anders sollte man das ganze sehen! Kommmt der Realität näher als ihrgenwelches Geschwafel von auch so tollen "Anlegerschutzanwälten"

Punkt 6 und 7 verschiebe ich auf später.

Zumal die Antworten darauf zwangsläufig eine Mischung aus innhaltlicher und persönlicher Kritik sind.
@GS: Glauben Sie ernsthaft, der Rest der Welt könne weder lesen noch Eins und Eins zusammenzählen? Dass die Moderatoren Sie hier gewähren lassen ist das eine, aber deswegen müssen Sie nicht glauben, dass Sie alle anderen nassforsch für dumm verkaufen können.
Und für das, was Sie mir da an den Kopf knallen, hätten Sie jeden anderen schon lange vor den Kadi gezerrt...

Macht keinen guten Eindruck!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.500.273 von Windmuehlenwelt am 13.08.14 01:06:16@Windmuehlenwelt

Du hast scheinbar eine relativ hohe Meinung von Herrn Strempel. Gut
Andere Dinge scheinst du auszublenden, oder sie sind dir nicht so wichtig. Okay

Ich habe eine sehr hohe Meinung von rmx-1. Gut
Andere Dinge blende ich eventuell auch aus Okay.

Darum geht es längst nicht mehr. Der Disput zwischen Gregor Strempel und rmx-1 hat eine Form angenommen, die jenseits von gut und böse ist. Herr Strempel wollte bereits Foristen verklagen, rmx-1 sieht mitlerweile hinter jedem, der Strempel verteidigt eine Sockenpuppe (bei Anleger65 wohl zu Recht, bei den anderen??!).

Die Frage wer im Recht ist und wer mit was angefangen hat, ist für diese Forum längst irrelavent geworden. Der Streit zerstärt, wenn er weiter geht das Forum. Das Forum ist wichtiger, als die Rechthaberei von 2 Foristen.

HotMod hat in Beitrag 4.440 die einzig richtige Entscheidung getroffen.

Entweder die betreffenden Personen stellen die themenfremden Beiträge ein und das Forum gewinnt, oder sie machen weiter und werden entfernt. Auch in diesem Fall ist es ein Gewinn. Ob es jemanden von den beiden trifft, hat jeder selbst in der Hand. Wenn es einen oder beide trifft, ist es kein Verlust mehr.

Alle anderen Foristen sollten sich das ebenfalls zu Herzen nehmen.

Das dümmste was man machen kann, ist sich in einen absolut bescheuerten Stellvertreterkrieg ziehen zu lassen.

Du weinst VolkerLangeHH also keine Träne nach. Unbedeutender Kollateralschaden also. Was ist wenn du selbst oder ein anderer Forist hier die Segel streicht? Soll dann auch jemand kommen und sagen wieso ist doch kein Verlust? Wohin soll der ganze Quatsch noch führen?

Jeder kann den thread hier und auch bei cenerenta medienfonds rückverfolgen und sich eine eigene Meinung über die beiden Personen bilden. Es wäre nur gut, wenn er in diesem speziellen Fall seine Meinung nicht mehr veröffentlicht.

Also bitte auch an dich und andere hört auf einen von den beiden zu verteidigen, und fangt endlich an den Streit der beiden so lange zu ignorieren (ausgenommen sachbezogene Beiträge), bis über die Sache genügend Gras gewachsen ist.
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Zitat von GregorStrempel: Meine Mandanten, die diese Diskussionen hier selbstverständlich aufmerksam verfolgt haben sind sich nämlich jetzt absolut sicher, mit PROKON 2.0, den FvP, dem SdK , dem DSW und diesem von wallstreet:online betriebenen Forum nichts mehr zu tun haben zu wollen und den von den FvP, DSW und SdK initiierten Insolvenzplan mit allen Mitteln zu bekämpfen.


Und genau mit dem von mir zitierten Absatz machen sie für mich ihre wahre Motivlage ihrer Teilnahme an diesem Forum deutlich.

Alle sind böse, selbst w:o und seinem/dem höchst genutzten Forum zum Thema Prokon, könnt ihr nicht vertrauen, genauso wenig den für einen Bruchteil ihrer Honorare tätigen DSW, SDK und den FvP. Der IV ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.

Aus all diesen Gründen liebe (schon) Mandanten (also min. 2 ;)) und vielleicht kommenden, mandatiert mich um alle Mittel bis zum Ende durchzuziehen, dann hat sich mein Einsatz (zumindest für mich) sehr gelohnt.

Ob diese Schritte zielführend sind?
Nur so ein Gedankenspiel.

Ihre nun gefühlt zum 27. Mal vorgebrachten Fragen 1-7 wurde geklärt, oder sind es schon seit Wochen und Monaten, daher ist das Wiederholen der immer gleichen Fragen nicht notwendig.

Da sie sich ja nun von hier verabschiedet haben wünsche ich ihnen persönlich alles gute, ob ich ihnen gute Geschäfte wünschen soll?
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.156.845 von V.L.-HH am 29.10.14 00:05:11
Sowas kommt von so was
Es ist doch klar: wer sich die Historie von FvP ansieht, erkennt die Probleme der Struktur der Mitglieder.
Zuerst jubelte man CR zu, und hielt ihn für den einzig Wahrhaftigen, Ehrlichen und Aufrichtigen in einem Meer von Lügen und Verrat. Nun soll die Rolle des Ehrlichen plötzlich Herrn Penzlin zustehen, während CR im Lager der Bösewichte und Kapitalvernichter verortet wird.

Diese Rolle seitwärts kam auf die FvP-Mitglieder blitzartig im April/Mai 2014 zu. Grund: Siegel & Co. hatten langsam bemerkt, auf wen sie sich da eingelassen hatten, und dass ihnen in einer 'neuen' Prokon nur eine Statistenrolle zugebillgt werden würde.

Da kommt doch das einfach gestrickte FvP-Mitglied, viele älter, ohne Internet, und nur auf Rundbriefe von Prokon, FvP und von Herrn Penzlin angewiesen, einfach nicht mehr mit. Dieses Mitglied, nennen wir ihn "Otto Kleininvestor", hat im Mittel einige tausend Euro "im Feuer" (ca. 16.000 im Schnitt) und 3 zentrale Interessenlagen:

a) wann bekomme ich wie viel meines eingezahlten Geldes zurück (welche Quote gibt es)?
b) wird meine Wartezeit bis da hin verzinst, und wenn ja, wie hoch?
c) werde ich nun zum "Langzeitinvestor wider Willen", und mit welchen Schritten meinerseits kann ich das vermeiden?

Wer mit 6 Monaten Kündigungsfristen und dem Versprechen "auf Wunsch gibts Geld zurück" geworben wurde, hat überhaupt keinen Bock darauf, Aktien, GmbH-Anteile, Geno-Anteile oder Wandelanleihen zu halten ohne Fungibilität, auf Jahre gebunden, mit der Chance auf Wertaufholung allenfalls im Jahre 2025+X, denn da ist Otto Kleininvestor bereits über 80 (weil er ist ja jetzt schon 70).

Der Riss geht vermutlich mitten durch die FvP, und ich fürchte und kann mir gut vorstellen, dass eine Mitgliederzahl oberhalb der 50% der FvP genau diesem "Otto" entspricht, dem auch das ganze Öko-Gutmenschgedusel langsam auf den Docht geht. Denn davon fließt kein einziger Euro zurück. Wobei jeder weiß, dass Windmühlen zwar nicht so schädlich wie Atomkraftwerke sind, aber auf Grund ihrer strukturellen Eigenschaft, nur Strom zu liefern, wenn der Wind gerade bläst, und daher in ihrer Masse die Energiewende nicht günstig befördern, da man den Windstrom nicht speichern kann, also konventionelle Kraftwerke in der zweiten Reihe brummen müssen, damit das Licht nicht ausgeht in der Flaute.
Zudem produzieren Windmühlen immer dann so richtig schön Strom, wenn dessen Marktwert gerade in den Keller sackt (systembedingt), also am 'freien' Energiemarkt chancenlos sind. Nach Ende EEG sind Windmühlen daher Hochrisikoinvestments, mit dem jederzeitigen Risiko, zum Schrottwert minus Abbbruchkosten ausgebucht werden zu müssen.

Fazit: die breite Masse der FvP will raus, aus diesem Investment, notfalls mit Abschlägen.

Die Lebenslüge von FvP, die da lautet "Unsere Mitglieder sind ökologisch interessiert, wollen PROKON langfristig stabilisieren und im Ganzen erhalten, und sind dazu bereit, nicht nur auf eine gewisse Zeit auf Rückzahlung ihres Kapitals bzw. der Quote zu verzichten, sonder eventuell sogar noch zuzahlungebereit."

Die These des durchhaltewilligen Anlegers ist graduell eben einfach falsch, sie dürfte nur für eine Minderheit der 'Freunde' zutreffen. Gut abzulesen ist das am "Erfolg" der GLS-Konteneröffnungen der 'Nachschusswilligen'.

Für alle Freunde, die raus wollen, ich nehme an, es werden täglich mehr, für die hat FvP keine praktikable Lösung vorbereitet. Die Lösung hieß wahlweise andere Kleinanleger, die einsteigen wollen, diese dürfen aber bei FvP nur 'mitspielen' wenn sie schon GRI sind.
Oder der /die Großinvestoren, die einsteigen? Da kommt schnell wieder die Angst auf, dass diese dann mit den Kleininvestoren Schlitten fahren, also bevorzugt eigene Interessen wahren. Wer wollte es ihnen verdenken?

Oder eine Bank, die Fremdkapital gibt? Man scheint die Anleger darauf einstimmen zu wollen, wohl wissend, dass mit dem Einstieg einer Bank die gerade abgeschüttelte Nachrangigkeit wieder an Bedeutung gewinnen würde. Denn Banken steigen ja nur ein, wenn sie erstrangig abgesichert sind. Sie dürfen nur dann einsteigen.

Und CR? Er ist nun mal Insider, und er wird zumindest versuchen, das, was in seiner Macht steht, an Prokon zurückzuholen, sozusagen aus seiner Sicht zu "retten", und sei es nur einen Betriebsteil, den er, mit neu eingeworbenem Geld, rauskauft.

Wenn der Preis dabei marktgerecht ist, sollten die FvP sich nicht dagegen stemmen.

Vielleicht findet Rodbertus wohlhabende Russen oder Rumänen, oder reiche Bauern (in Norddeutschland soll es solche ja geben) die einige -zig Milliönchen übrig haben und anlegen wollen. Dass er Investoren mit spannende 'Storys' überzeugen kann, ihm Geld anzuvertrauen, hat er ja bereits mehrfach bewiesen.

Und erfahrene Investoren wissen: Nach der 3. Insolvenz ist jedes Projekt wirtschaftlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.183.730 von V.L.-HH am 22.06.17 10:20:44
@all, die Interesse an den langweiligen Details zur Herkunft dieser URL haben
https://www.vereinslogistik.com/files/Vereine/0037/Infos/201…

Ich gehe nun Punkt für Punkt den Beitrag von @VolkerLangeHH (von mir nun in kursiver Schrift dargestellt) durch:


Selbstverständlich haben Sie das getan, sogar ganz bewusst.
Von Ihnen bei uns so eingestellt: https://www.vereinslogistik.com/files/Vereine/0037/Infos/201…


Was genau meinen Sie mit "das getan"? Und was genau vermuten Sie, geht in meinem Bewusstsein vor?
Was ich getan habe, ist folgendes: Ich habe die URL gestern Vormittag hier im Thread veröffentlicht und entsprechend verlinkt. Ich habe keinesfalls den gesamten Text der PDF hier per copy@paste veröffentlicht - das mache ich grundsätzlich nicht. Den Grund dafür habe ich zuvor @Querdenker06 genannt: urheberrechtliche Gründe.


(d.h. Sie sind zahlendes FvPe.V.-Mitglied ?

Ich bin kein Mitglied des FvP e.V. und zwar weder ein zahlendes, noch ein nicht zahlendes.


oder hatten Kontakt zu so Jemanden und haben dessen persönlichen Code benutzt ?
Mitgliederbereich https://www.freunde-von-prokon.de/index.php?page=login oder über einen quasi Informanten bereit gestellt ?)


(Ist Ihnen eigentlich klar, was Sie mir mit dieser Frage unterstellen, @VolkerLangeHH?)
Bezogen auf diesen Link und bezogen auf die Generalversammlung 2017 hatte ich keinerlei Kontakt zu "so jemanden". Weder zu einem Mitglied, noch zu irgendjemandem aus dem Umfeld eines Mitgliedes. Ich habe zu keiner Zeit irgendwelche persönlichen Codes/Passwörter/Kennungen anderer Menschen benutzt. Weder im Zusammenhang mit Prokon, dem FvP e.V., noch in anderen Bereichen meines Lebens.

Und wenn Sie mit dem Begriff "quasi Informanten" jemanden meinen, der mir gezielt Informationen zukommen lässt: so jemanden gibt es nicht.


Wenn man das schon macht, nämlich g a n z und sogar im O r i g i n a l ein Schreiben aus dem ursprünglich abgegrenzten Bereich heraus zu verbreiten, sollte man auch das Stückchen Format besitzen dazu zu stehen ! statt hier noch zu versuchen die Leute mit einer kleingedruckten Ausrede zu täuschen...

Nun geht es ins Eingemachte: Ich habe aufgrund Darstellungen von @VolkerLangeHH den Eindruck, ihm ist der (vor allem auch urheberrechtliche) Unterschied zwischen einer (verlinkten) URL und dem copy&paste eines kompletten Textes nicht bewusst.

Auch, wenn ich mich wiederhole: Ich habe lediglich eine URL eingestellt und verlinkt. Und (aus urheberrechtlichen Gründen) ganz bewusst/absichtlich nicht den kompletten Text veröffentlicht.

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Und falls es nun irgendjemanden noch interessiert, woher ich die URL denn nun habe ...
Ich habe gestern Vormittag mittels Google recherchiert. Suchbegriff: Prokon. (Meine individuellen Sucheinstellungen sind an dieser Stelle nicht von Belang.) Google präsentierte mir lediglich wenige Treffer (<5) und der erste war: www.freunde-von-prokon.de

Ich bin dort hingesurft, befand mich dort auf der Startseite. Musste mich zunächst ein wenig orientieren - die Seite ist meines Erachtens recht unübersichtlich.

Inhalte der Startseite (Stand: gestern am mittleren Vormittag, habe leider keinen Screenshot gemacht):
Pos. 1: irgendein Frageformular für Bundestagsabgeordnete (???, kann mich wirklich nur sehr vage erinnern)
Pos. 2: irgendetwas, was mich überhaupt nicht interessiert hat
Pos. 3: Die Prokon-Generalversammlung. Dort stand der Link. Absolut ungeschützt, offen zugänglich.

Es war für mich nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass der Link von der freunde-von-prokon.de wegführt (hin zur: vereinslogistik.com). Erst beim mouse-over habe ich das gesehen. Ich habe geklickt und siehe da: Ich kam zur Vereinslogistik.com und eine pdf öffnet sich. Ohne Passwort/Kennung/Code blabla... Offen. Ungeschützt.

Ich habe die pdf (also den Freunde-Bericht bzgl. Generalversammlung) quergelesen und mir gedacht, dass sich dafür vielleicht auch andere interessieren. Habe die URL hier im Thread gepostet und verlinkt.

So war das. Und bereits kurz später (halbe Stunde?) war der Link nicht mehr auf der Startseite vorhanden.

Als @Querdenker06 mich "ansprach", irgendjemand möchte doch bitte eine Kopie machen, stand ich tatsächlich auf dem Schlauch: Kopie? Was meint er? Ich habe doch den Link gepostet? Er kann doch hinsurfen. Will er etwa eine Papierkopie??? ( ;) Wirklich, hab ich gedacht.) Ach, vielleicht möchte er gern, dass jemand den kompletten Text hier reinkopiert. (Sowas mach ich grundsätzlich nicht - Urheberrecht!) Habe ihm mitgeteilt, dass ich mir die pdf downgeloadet hätte. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen: Jeder, der möchte, kann mit Hilfe seines Browsers externe Daten (also in diesem Fall die pdf) downloaden und sichern.

@Querdenker06: Danke für Ihre wohlwollenden Einschätzungen des möglichen Ablaufs. Ein Whistleblower bin ich zwar nicht, habe es dennoch als Kompliment aufgefasst.
:)

Ich hoffe, ich konnte nun etwas Licht ins (vermeintliche) Dunkel bringen.
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Zitat von Eberhard01: Prokon schreibt am 16.12.2013 an die Prokon GR-Inhaber:

"Sollten sie dringenden Kapitalbedarf haben, können sie uns dies mit der beiliegenden Faxantwort, per Fax, E-Mail oder Brief innerhalb von 8 Monaten nach Versand dieses Schreibens mitteilen. Wir werden die Auszahlung dann zeitnah veranlassen."

Bis heute ist weder Gegenteiliges noch irgendeine Auszahlungsschwierigkeit bekannt geworden.


Weswegen gibt es denn dieses Schreiben, wenn es keine Auszahlungsschwierigkeiten gibt? Sind denen nur die Überweisungsformulare ausgegangen? :D

Wenn dieses Schreiben vom 16.12. bislang weder auf der Homepage auftaucht noch in diesem Thread erwähnt wurde, dann sagt das doch ALLES über die Transparenz von Prokon und seinen Anlegern. Mit dieser verlogenen Bande sollte man sich keine weitere Minute mehr befassen.

Was sich da bei den "Freunden von Prokon" abspielt ist doch der reinste Psychoterror. Da werden die GS-Inhaber, die von ihrem ganz normalen Kündigungsrecht Gebrauch machen, wahlweise mal als fehlgeleitete Opfer und mal als "Kameradenschweine" hingestellt, die durch ihre Kündigungen das ganze wohldurchdachte Konzept gefährden. :D

Interessant fand ich die Diskussion zu einem alten SPON-Artikel

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/prokon-anlage-in-oe…

Da wird mehrfach darauf hingewiesen, dass sich die ganzen Bürgerwindparks nicht mit 6% rentieren. Von daher kann das Prokon-Modell mit 8%-Verzinsung und deutlich höherem Vertriebsaufwand gar nicht rechnen. Meinen Hinweis darauf, dass es hirnrissig von Rodbertus war, auf billiges Banken-FK zu verzichten, hätte ich mir hier sparen können. So schlau waren die SPON-Kommentatoren schon vor 2 Monaten.

Es ist wohl alles zum Thema Prokon gesagt, man muss nur ein bisschen im Internet suchen, bis man es findet. Leider ist die Prokon-Homepage die ungeeignetste Stelle, um an wichtige Informationen zu gelangen.

Der Vergleich mit Cargolifter ist gut, die gab es ja auch noch. Da war ich damals einer der ersten Investoren (irgendwo auf dem Dachboden liegen noch die Carli-Anstecknadeln und die Zwischenscheine rum, da können meine Enkel mal mit auf den Flohmarkt gehen) und ich erinnere mich jetzt, wie wütend ich auf diesen FT-Journalisten war, der ständig schrieb "Das Ding kommt nieals über die Alpen". Letztendlich musste ich froh und dankbar sein, dass es solche frühzeitigen Warner gab, denn ich bin noch vor dem Börsengang via Schnigge mit einem ordentlichen Gewinn aus der Nummer herausgekommen. Hoffentlich ist es für die Prokon-Anleger dafür noch nicht zu spät.
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Prokon hat keine Schulden, weder bei den Mitarbeitern und den Sozialversicherungen, noch bei den Lieferanten und den Banken.

Ebse, Prokon hat genau 1,3x MRD an schulden und zwar bei der ungeduldigsten Gruppe, welche es gibt, ahnungslose Privatanleger in Panik.

Die Assets werden weit unter Anschaffungswert verkauft werden und der Insoverwalter wird sein goldenes Kalb jahrelang auf der fetten Weide grasen lassen.

Das komplette operative Versagen wird erst die nächsten Monate ans Licht kommen.

In spätestens zwei Tagen wird der gute Carsten mit 4 Lastwagen voller Postsäcke zum Insolvenzgericht rennen, um sich nicht auch noch wegen Verschleppung strafbar zu machen.

Traumtänzer, welche jetzt noch von einer Rettung ausgehen, sollten sich schleunigst ein Sparbuch suchen, weil Sie zur Lämmerherde gehören, welche der Markt langfristig auffrisst.

Die 2% Chance Politikum/systemrelevant dürfte nicht ziehen, weil mit Übernahme der überlebensfähigen assets auch die meistemn Arbeitsplätze erhalten bleiben.

das Porto für die Kündigung kann man sich seit dem Wochenende auch sparen, da geht kein cent mehr raus.

Game Over.

selbst bei Dir, trotz täglichen Quatsch im sangui Thread, empfinde ich allerdings keine Schadenfreude. Hier ist nur jeder Anleger zu bedauern. wer allerdings meint Ahnung zu haben und hier über die letzten Monate noch investiert war, naja...

ich rechne mit 50& best case, 15 % worst case in vielen Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.285.007 von Eberhard01 am 23.01.14 10:41:45sag mal, tickst du noch richtig???

Ben hat also nichts zum Thema geäußert???

Seit Tagen zählt Ben hier auf dass Prokon nicht funktionieren kann. Bis ins kleinste Detail hat er erläutert dass das Gescäftsmodell nicht läuft!!!

aber Eberhard du glaubst wohl immer noch an Prokon, man man man. Leute gibts...:eek::O
Habe ich eben gelesen, da steht nur Blödsinn drin. Der Autor kapiert nicht, was Abschreibungen wirklich sind und glaubt offenbar, daß industrieelles Anlagevermögen so wie der Rotwein ins einem Keller von Jahr zu Jahr wertvoller wird. Außerdem hat er die Nummer mit dem rumänischen Wald (80 Mio. € versenkt) unterschlagen so wie den Schwindel mit den angeblich 1300 Beschäftigten, die zum großen Teil zur HIT und nicht zu Prokon gehören.
@noch-n-zocker

Na bevor der Aufpasser kommt und ich hier mit meiner Meinung nicht mehr durchkomme.

Auch ich bin FvP und zwar zu 100% aus moralischer Überzeugung
Wobei sich die Frage stellt wofür das F steht.

Mich erinnern die, die bei dem komischen Verein mitmachen im Prinzip
an Werwölfe.

Prokon war schon lange nicht mehr und nicht weniger als eine doppelte Lüge.
mit dem Ziel die Anleger zu verblenden. Was ja auch gut funktioniert hat.

1. Teil der Lüge:
Die Mächte des Bösen. Großkonzerne und (Groß) Banken. Wenn das die lieben verblendeten Anleger erst einmal verinnerlicht haben, dann kann man Kritiker (Ro Lo VolkerLangeHH, Presse....) einfach zur Achse des Bösen rechnen und gut ist. Selbst wenn Zahlen präsentiert werden, die vernünftige Menschen mehr als zweifeln lassen, wer an die Achse des Bösen glaubt ist immun gegen die Wahrheit.

2. Teil der Lüge:
In Prokon war ja nie drin was eigentlich drauf stand. Angefangen von den real erwirtschafteten Gewinnen, die nie auch nur annähernd die Ausschüttungen gedeckt haben (Nach Umwandlung der KG s plötzlich alles gut), bis hin zu der Frage wo bitteschön bei der HIT und dem Wald in Rumänien öko und Moral seien sollen.

Es ist auch ein Teil von Gerechtigkeit, dass die Prokoner dort wo die Lüge am größten war jetzt am meisten in Form von Kreditausfall einfahren.

Alles was der Ferein FvP versucht ist diese Lüge ihrgendwie am Leben zu erhalten.

Erst hat man gemeinsam mit CR die Presse, Banken bis hin zu den Verbraucherzantralen an den Pranger gestellt. D.h. es wurde munter weiter gelogen.

Als die Zahlen nicht mehr zu leugnen waren und CR verschwunden ist, wird auch in Frage von Schuld fleißig umgebucht.

Kritik an der Presse? Nein mit der Presse will man in Zukunft positiv zusammenarbeiten. D.h. nach der alten Logik mehr als Banken und Grfoßkonzerne für gute Berichterstattung schmieren?:)

Banken? Mit der GLS will man auf einmal zusammen arbeiten. Waren die nicht alle! böse?

Und für die ganzen Verluste hat man ja bald auch den wahren Schuldigen. Prokon ist gut und muss erhalten werden. Alles was nicht gut war ist alleine die Schuld von CR (der, der bis vor kurzem noch zu gut für diese Welt war). Da CR weg ist kann man ja jetzt mit dem guten Prokon weitermachen.

Die FvP sind in meinen Augen Lügner von vorne bis hinten. Neu ist nur das man ab sofort ohne CR lügt und der Mann immer mehr zum wahren Bösen mutiert.

1. Teil der Lüge:

Man will mit Prokon weitermachen gaukelt auch Aktivität mit den ganzen tollen Arbeitsgruppen vor und kaschiert so, dass man überhaupt kein finanziell tragfähiges Konzept hat, was noch dazu die Zustimmen der Mehrheit der GRI findet. Zahlen sind doch nur was für Leite wie VolkerLangeHH und co.

2. Teil der Lüge:

Man versucht den Eindruck zu vermitteln Prokon würde gebraucht bzw. die Welt würde mit Prokon etwas verlieren.

Wenn alle Vermögenswerte von Prokon bestmögliche verkauft würden und damit für die GRI die höchstmögliche Quote erreicht würde, somit also das Ende von Prokon.

Hat dann nicht jeder GRI z.B. bei der GLS Bank die Möglichkeit sein Geld ökologisch und moralisch korrekt zu investieren? Wer will kann da sogar Genosse werden mit Mitbestimmung und allem drum und dran.

Was ist eigentlich der große Unterschied zwischen Prokon und GLS.

Prokon hat unter anderem der GLS mit 6% + x Rendite das Kapital abgeworben. Die GLS bietet für Genossen nämlich nur 2 - 4%. Während Prokon nur Lug und Trug war, sieht es so aus, dass das System GLS für die, die wirklich nicht auf Rendite aus sind funktioniert. (Die GLS Bank nehme ich nur als Beispiel, da sie von FvP selbst ins Spiel gebracht wurde) Wer sucht wird viele andere finden.

Also liebe FvP wofür braucht ihr Prokon? Nur um wieder oder weiter Teil einer (eurer) großen Bewegung zu sein, die vorgibt besser als der Rest zu sein?

Wenn Ihr aufhört euch selbst und andere zu belügen, werdet Ihr vielleicht erkennen dass die Wahrheit manchmal ganz einfach ist. Z.B. sollten Leute, die gelebte Transparenz nicht von korrekten Bilanzen unterscheiden können nicht auf die Idee kommen ein Unternehmen zu führen oder zu erhalten.
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> Aber die Zielsetzung ist m.E. inzwischen rational und geerdet: 51% GRI/GR-Kapital für die Gläubigerversammlung hinter sich bringen, ggfs. in Kooperation mit SdK et.al. Dort versuchen, den Verkauf der Assets so weit wie möglich zeitlich zu strecken, um die Hoffnung auf höchstmögliche recovery auszuleben. Legitim. Menschlich verständlich.

... aber nicht sehr realistisch. Sie größte Gefahr für Kapital in einer Insolvenz nach Entfernung der alten Geschäftsführung bleibt stets die Masse der teils unbedarften, teils rachsüchtigen, teils illusorisch hoffnungsfrohen, grundsätzlich aber immer schön gegeneinander und oft konsequent emotional und frontal gegen die eigenen Interessen handelnden Kleinanleger - mitsamt ihren freudig und kostenträchtig mit- und gegeneinander agierenden Anwälten.

Beispiele dafür gibts im Dutzend - wo eine Gläubigerversammlung entweder der eigenen Enteignung mehrheitlich zugestimmt hat (wie bei WGF, wo die maximal utopischen Zahlungen bis 2023 weniger als die bis dahin kumuliert auflaufende Zinssumme ausmachen, das Eigenkapital von >200 Mio also im Konsens verschenkt wurde) oder renitent das genaue Gegenteil beschlossen wird (wie bei ESCADA, wo ein Haircut auf 40% erst vehement abgelehnt und erwartungsgemäß dann später für um 15% massenhaft abverkauft wurde). Da scheint absolut zu stimmen, dass die Masse immer genau falsch liegt und für sich maximal ungünstig entscheidet. Dazu kommen dann noch die notorischen Querulanten, die eine Abwicklung mit Klagen und Revisionen um Jahre verzögern - ohne dass dabei für irgendwen außer deren Anwälte etwas Nennenswertes herauskäme.

Grenzgeniales "Ausleben" wäre, wenn sich jemand dazu durchringen könnte, die GS-Insolvenzquoten zukünftig börslich handelbar zu machen - was praktisch eher kein großes Problem darstellt. Skontroführer würden sich um die 1.4 Mrd Volumen vermutlich reißen, der IV müsste nur zustimmen und regelmäßiges Reporting abliefern, einen Zulassungsantrag kann praktisch jeder stellen wenn IV und Makler abgenickt haben. Die Graumarkt-Prospektbeschränkungen zur Übertragbarkeit sind ohnehin fragwürdig, teils hinfällig und sollten daher ohne große Verrenkungen auszuhebeln sein.

Damit wäre aus dubiosem Graumarkt-Öko-Dreck ein solide handelbares Asset geworden, wer aussteigen will oder das Restkapital braucht kann problemlos kurzfristig raus, wer investieren will kann jederzeit reingehen, wer washt kann die Steuergutschrift auf realisierte Verluste verrechnen, wer antizyklisch handelt seine Verluste teils oder ganz kompensieren oder bestenfalls im Zeitlauf sogar noch in Gewinne verwandeln.

Die gehandelten Marktpreise würden mindestens nach einer volatilen Anlaufphase einen relativen Anhalt auf den realen inneren Wert liefern und Illusionen über Restquoten von 85% oder 70& Nennwert in Richtung einer angemessenen Bewertung parallel zu zukünftig veröffentlichten Zahlen und Abwicklungsfortschritten zerstören. Die diversen Amateurvereinigungen, bürokratisch-formaljuristischen Interessenvertreter und emotionalen Querulanten würden an Einfluss verlieren - zugunsten halbwegs nüchterner institutioneller Investoren.

"Zeitlich strecken" und "Hoffnungen ausleben" bringt in der Regel allenfalls endlos blockierende Streitereien und langsam kostenträchtiges zu Tode verwalten - sodass die "höchtstmögliche recovery" nach vielen Jahren zwangsweise passiver Anteilnahme mit ziemlicher Sicherheit noch deutlich geringer ausfällt als bei konsequenter Abwicklung.
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Irgendwie haben die FvP wohl garnichts verstanden.
Prokon betreibt mit ihrem Stromhandel ETIKETTENSCHWINDEL !

Und die FvP auf Ihrer Seite werben weiter für den fast dreckigsten Strom , den es auf den Markt gibt (verlogen unter einer "grünen" Fahne). Soll sie der Deibel holen.

Ich rufe alle Stromkunden von Prokon auf, zu kündigen und sich eine wirkliche Alternative zu suchen. Informiert euch ausnahmsweise einmal und handelt dann vernünftig. Es gibt unabhängige zertifiztierte Ökostrom-Anbieter. Prokonstrom gehört NICHT dazu!
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@Kaktusbluete75

Deine bisherigen Beiträge waren ganz okay. Mit Forum schließen liegst du aber vollkommen daneben!

Ich wüßte nicht, wo man sich aktuell besser über Prokon informieren kann. Gerade weil hier die Diskussion offen geführt wird. Und der zeitliche Verlauf jederzeit rückverfolgt werden kann.

Bei den FvP gab es 2 Foren. Erst auf der homepage und parallel bei facebook. Auf der homepage wurden schon vor geraumer Zeit alle Beträge gelöscht, bei facebook wird gerade Ro Lo liqidiert. Warum eigentlich?

Okay Ro Lo hat ein paar kritische Beträge geschrieben und noch dazu Frau Rodorff etwas beleidigt? Aufgrund der Beiträge ironisch zu Recht.

Ich glaube es geht den FvP eher um den zeitlichen Ablauf von Diskussionen. Dieser wird für Sie zur ernsten Gefahr.

Die FvP wollten das Treuhandkonto: Ein Rohrkrepierer rechtlich unmöglich.

Die FvP wollten die Insolvenz verhindern: Hat ja super geklappt.

Die FVP haben den SdK und die Verbraucherzentralen diskreditiert: Jetzt versucht man mit denen zusammen zu arbeiten, weil man sieht dass man alleine zu schwach ist.

Die FvP haben CR wie kein anderer verteidigt (insbesondere ein gewisser Herr Siegel) und waren sogar stolz, dass CR gemeinsam mit Ihnen die GENO auf den Weg bringen will: Mit CR will man heute noch nicht einmal mehr reden, die GENO hängt in der Warteschleife.

Die FvP haben Betrug ala Schneeballsystem oder Ponzi kategorisch ausgeschlossen: Heute halten Sie ein Schneeballsystem bei Prokon für möglich, weil es die beste Erklärung für die Verluste ist, zumal man CR die alleinige Schuld geben kann. Die Alternative würde ja bedeuten, dass die Mehrzahl der Investitionen unrentabel ist und das ist garnicht gut für die phantastische Zukunft von Prokon.:)

Die FvP waren der Meinung, dass IV schlecht für ein Unternehmen sind und ein Insolvenzverfahren generell durch die entstehenden Kosten viel zu große Werte vernichtet: Aktuell sieht man im IV und dem Verfahren die Rettung von Prokon aus den Händen des bösen CR

......

Die FvP müssen die Foren schliesen, und die Beträge löschen, weil sie der eindeutige Beweis für Ihre Inkompetenz sind. Andere waren im Erkennen der Wahrheit immer um Welten schneller und besser.

Und aus genau diesem Grund ist diese Forum zu jeder Zeit sinnvoll und für eine objektive Meinungsbildung wichtig (denken muss allerdings jeder Leser selbst). Dies gilt auch und gerade für angeblich schlechte Beiträge.

Falls die FvP hier mitmachen, umso besser im Sinne der freien Meinungsbildung. Hier kann man nicht den Schwanz einziehen und Beiträge oder soger das ganze Forum löschen.

P.s.

Auch für jeden "normalen" GRI von Prokon ist es interessant zu erfahren wo seine Intressen eventuell gerade nicht bestmöglich d.h. vor allem kompetent vertreten werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.914.028 von lucky_eddie_eddie_lucky am 02.05.14 19:28:08Selbstreflektion sollte einem Psychologen wie Herrn Siegel eigentlich gelingen können. Natürlich muss er dazu etwas Abstand zu dem vorgang selbst gewinnen, aber dabei könnte er sich professioneller Hilfe (z.B. eines Kollegen) bedienen, dann klappt das schon.

Nur Herr Siegel hat ein Problem: er hat zu viele Pirouetten gedreht in den letzten 4 Monaten.
CR wandelte sich in seien Augen vom Ehrenmann, dem die verängstigten Anleger davonliefen, weil 'böse' Presse und 'böse' Verbrauherschützer diese verunsicherten, zu einem Menschen, den es zu bekämpfen gilt, da er Anlegerinteressen verriet.
PROKON selbst wurde vom kerngesunden schuldenfreien Unternehmen, bei dem es als Gläubiger nur und ausschließlich die GRI gibt, zu einem Pleiteiunetrnehmen ´mit fast einer halbe milliarde verlusten, Übesrchuldung, zahlungsunfähigkeit und einem tragfähigen Kerngeschäft das weniger als ein Drittel der gesamten Firmenaktivitäten ausmachte (also die Windparks).

Diese Wandlungen waren natürlich keine realen, PROKON war auch schon im Dezember 2013 überschuldet und akut insolvenzgefährdet, und CR war auch schon im Dezember 2013 keiner, der Anlegerinteressen als seine Priorität ansah, aber Herr Siegel mußte diese Erkenntnisse erst sukzessive gewinnen.

Nun zum Kern: den Verlusten.

Ich selber schätze sie mit gut 300 Mio. ein und wurde dafür als Pessimist gescholten, geworden sind es nun 474 Mio.

Dieses verlustgebirge in einem Jahr aufzubauen ist schon extrem sportlich, udn zeigt die Schieflage, in die PROKON geraten war.
Ich bin der Auffassung, diese Schieflage hätte sich, wenn man die Entwicklung des Unternehmens durch vernünftiges Controlling und einen nachvollziehbaren Geschäftsplan laufend überwacht hätte, schon 2010/2011 angedeutet. So was kommt nicht 'über Nacht'!

Der Verdacht liegt weiterhin nahe, durch "Bilanzschubserei" kombiniert mit mangelhafter Planung hat man den drohenden Zusammenbruch der PROKON zwar am Horizont heraufdämmern sehen, glaubte aber, mit immer neuen Tricks das alles aufhalten zu können.

Bedeutende Fehlentscheidungen waren sicher die Entwicklungsschiene P3000, Beteiligung an der Ölmühle, der HIT-Rettungskredit und als Krönung das waldinvestmnt in Rumänien.

Dazu kam der exponentiell wachsende Aquiseaufwand mit den 150 Vertrieblern und 9 Büros, damit waren die ersten 10% der Anlagesumme schon weg bevor der erste Euro in irgendein Windrad hätte fließen können.
PROKON hatte also viel zu hohe weiche Kosten, dazu kamen unternehmerische Fehlentscheidungen in Größenordnungen.

Die Aufgabe wird nun sein, das Ganze geordnet so weit herunter rückabzuwickeln bis das gsunde, also tragfähioge kerngeschäft übrigbleibt, als da wäre
* Betrieb und Wartung der Windparks
* ggf. an guten Standorten Neuentwicklung von Windparks
alle anderen Geschäftsbereiche bringen nichts oder zu wneig ein, udn sind abzuwickeln, also zu veräußern.

Da PROKON selbst überschuldet ist, werden auch die Windparks und die Windparkprojektierung abgestoßen werden, und da (aber auch nur da) sind noch Chancen für irgendwie aufgestellte Freunde, die etwas fortführen wollen.

Da Penzlin, im Sinne seiner Gläubiger, nicht das schnelle Verramschen der Parks nach vorne stellt, sondern, wenn ich es richtig verstehe, das Jahr 2014 zur Käufersuche nutzen will und das Closing bis Beginn 2015 unter Dach und Fach haben will, müßten also die Freunde, und auch CR selbst, wenn sie "fortführen" wollen, bis Q3/2014 die Kohle zusammen haben, um Herrn Penzlin die Parks oder zumindest einige Parks abkaufen zu können.

CR hat dabei den Vorteil, dass er Herrschaftswissen besitzt, also "die Parks kennt", und genau weiß was er wofür zahlen kann bzw. darf oder auch nicht, dieses Wissen fehlt den FvP. CR wird nur die Rosinen nehmen, den FvP droht, dass man ihnen Brosamen andreht.

Also in diesem Punkt schon mal 1:0 für CR

CR weiß auch, wie man Anleger beschwatzt, hat also im Gegensatz zu den FvP die besseren Chancen, an Anlegergelder ranzukommen, er weiß wie man so was hochzieht, welche Argumente man bringt, wie man Geld einwirbt, sammelt und damit dann Einkäufe tätigt.
Mit Penzlin ist er vielleicht nicht gut Freund, aber zumindest kennt er ihn, und weiß, sicher auch durch Infos aus der Firma heraus, die ihm ehemalige Weggefährten zuspielen, wann genau welcher Park mit welchen Preiserwartungen durch Penzlin in die Vermarktung gegeben wird, in all diesen Punkten stehen die FvP weniger vernetzt und verdrahtet und vor allem mit weniger Erfahrung da.

Damit steht es 2.0 für CR.

Wenn CR dazu noch Zugriff auf die 75.000 Kundendaten hat und FvP aber nicht, dann steht es uneinholbare 3:0 für CR.

Ich finde den Halbgott aus Hohenaspe zwar auch unsympatisch, und werfe ihm vor, in voller Kenntnis der Lage seines Unternehmens Anlegergelder eingeworben zu haben, von denen er ganz genau wußte, dass ein Teil verloren sein wird, aber faktisch ist er, solange keine Handschellen klicken, momentan nach wie vor in einer günstigeren Situation als alle FvP zusammengenommen. Firmenwissen, Aquisefähigkeiten gemeinsam mit Kompagnon Gronau, und Vernetzheit sind sein Trumpfkarten. Das muss ich anerkennen.

Ich wage eine Prognose:

Wenn es irgendeinem der beiden, FvP oder CR, überhaupt gelingen könnte, Teile von PROKON sich zu schnappen und fortzuführen, dann ist das CR, und sonst niemand.

Ansonsten kaufen die Windmühlen irgendwelche Heuschrecken, mittelständische Investoren oder sogar Konkurrenten.

FvP sind schon manpowermäßig nicht in der Lage, mehrere Millionen plus Fremdkapital für den Erwerb einer tragfähigen Menge an Windmühlen zu stemmen, zudem haben sie 0 Kompetenz im Betrieb von Windparks, und müßten eine Firmenstruktur (Genossenschaft!?) erst mühsam aufbauen. Das schaffen sie nicht bis Q3/2014, schätze ich.

CR dagegen kennt seine Leute, und wird keine Probleme haben, entsprechende Kompetenz entweder gleich mit einzukaufen oder dem Penzlin im Zweifel sogar abzuwerben. Seine Firmenstruktur (diese "AG von der Stange"/Vorrats-AG) ist er bereits dabei, wieder aufzubauen.

Das Schicksal der PROKON RE GmbH i.I. ist sowieso besiegelt: sie wird abgewickelt, alle Vermögensgegenstände, also auch alle Windmühlen werden veräußert, 2015 ist Zahltag für die Gläubiger bzw. GRI, und dann wird diese GmbH im HR gelöscht, und das war es dann auch.

Die Musik liegt in den Assets, die Penzlin loswerden muss, um auszahlen zu können, und an die CR gerne rankommen würde. Und dabei schafft er momentan gerade die Voraussetzungen:look:. Was man von den FvP nicht behaupten kann:(
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