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NEL ASA - Elektrolyse-Spezialist aus Norwegen - Beliebteste Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.017 von Wertefinder1 am 03.09.18 23:43:22Hallo Wertefinder, es ist schon interessant, jemanden wie Dich über erneuerbare Energien reden zu hören. Jemanden, der ordentlich in die DRAG investiert ist, die ja wohl am schmutzigsten Ende der Energieproduktion steht. Aber klar, Investitionen sollen Geld bringen, und das Geld verdienen hinterfragst Du bei NEL.

Nicht ganz zu Unrecht, denn die aktuellen Zahlen sehen wirklich schauerlich aus. Von daher sollte man ganz sicher nicht größere Teile seines Geldes hier investieren. Aber das Du Wasserstoff als Energieträger komplett seine Wirtschaftlichkeit absprichst, wirkt etwas scheuklappenmäßig.

Natürlich kann Wasserstoff weder wirtschaftlich noch produktionstechnisch derzeit mit anderen Energien mithalten. Aber Wasserstoff steht doch auch noch ganz am Anfang! NEL hat angekündigt, seine Produktionskosten schon allein mit der neuen Fabrik um 40% (!) senken zu können. Was werden da erst für Möglichkeiten bestehen, wenn das ganze wirklich großindustriell angegangen wird.

Gleiches gilt für die momentan irre teuren Autos. Toyota hat schon gesagt, daß sie daran glauben, bereits in wenigen Jahren Brennstoffzellenautos zum Preis heutiger Verbrenner produzieren zu können.

Und auch die Tankstellen- und Speichertechnik wird sich in großen Sprüngen weiterentwickeln.

Natürlich entstehen Energieverluste durch die Umwandlung in Wasserstoff. Aber auch die Übertragung von Strom vom Kraftwerk zur Elektroladesäule sowie die Umwandlung verschlingt Strom. Und Wasserstoff kannst Du im Gegensatz zu Strom, wenn auch technisch aufwändig, relativ problemlos speichern.

Der große Vorteil von Wasserstoff gegenüber Batterieantrieb ist, daß nicht jedes Auto mehrere hundert Kilogramm Batterien mit sich herumschleppen muß. Allein die Energieeinsparung durch die geringere zu bewegende Automasse ist schon einen Umstieg wert.

Und auch vom Aktionsradius her kann die Batterie (momentan) keinesfalls mit Wasserstoff mithalten.

Die Problematik der momentan noch begrenzten Zahl der Betankungen je Tankstelle und Tag führt genau zu den Ergebnissen, die wir jetzt sehen: Wasserstoffantrieb wird sich zuerst in geschlossen Kreislaufsystemen durchsetzen. Ein gutes Beispiel ist der geplante Einsatz von Nikolas bei Anhaeuser-Busch. Die können aufgrund ihrer eingespielten Logistik genau kalkulieren, wieviel Lkw wo wann tanken müssen. Und die Betankung erfolgt firmenintern. Da kann man also genau berechnen, wieviele Tankstellen man benötigt, und diese auch optimal nutzen.

Und wie aus Korea zu lesen war, soll Wasserstoff dort auch vorrangig erstmal in geschlossenen Kreisläufen (Müllabfuhr) eingesetzt werden.

Den Einsatz zuerst einmal im Lkw-Betrieb zu forcieren macht auch deshalb Sinn, weil die Lkw-Logistik absolut kostenoptimiert arbeitet. In einem 40t-Sattelzug muß möglichst viel Ware und soll möglichst wenig unnötige Masse transportiert werden. Einen solchen Sattelzug mit Batterien zu betreiben ist wirtschaftlich nicht vertretbar. Mit Wasserstoff sieht das ganz anders aus.

Von daher ist der Deal mit Nikola auch so toll. Denn die setzen genau auf die Lkw-Karte, und die Transportlogistik wird wohl der erste Bereich sein, in welchem sich Wasserstoff lohnen wird.

Wobei man hinter die Seriösität von Nikolas Versprechungen duchaus ein kleines Fragezeichen setzen könnte. Und wen man ganz bösartig denken würde, könnte man auch die Theorie aufstellen, daß Nikola und NEL über Bande spielen. Nikola und NEL verkünden einen großen Deal. NEL profitiert direkt davon, indem sie unmittelbar danach eine Kapitalerhöhung über Pi mal Daumen 50 Mio. € durchziehen. Und als Provision für den Gefallen gibt NEL dann Nikola eine Finazspritze über 5 Mio. $.

Man muß also schon an NEL und Nikola glauben, um hier zu investieren.

Das Wasserstoff aber eine der, nicht die, Zukunftsenergie(n) sein wird, halte ich für sehr wahrscheinlich.

Als Ende der Achtiger/Anfang der Neunziger die ersten Handys in Deutschland (C-Netz) auftauchten, wogen die Teile 10 kg, hatten die Form eines Aktenkoffers und kosteten mehrere tausend D-Mark. Da hätte man natürlich laut rufen können, daß sich das nie durchsetzt, weil zu teuer, zu unhandlich und überhaupt. Fakt ist, daß heute quasi jeder mindestens ein Handy hat, Du die billigsten für 15 € im Supermarkt bekommst, und ein Edel-Handy-Hersteller die höchstbewertete Firma der Welt ist.

Wenn Wasserstoff und Batterien im Auto erstmal alltagstauglich und günstig und verbreiteter im Einsatz sind, wird es ganz schnell gehen. Dann will keiner mehr ein stinkendes, die Umwelt und dabei vor allem die Fußgänger und Radfahrer vergiftendes, lärmiges Verbrennerauto mehr haben wollen. Und dann wird die Politik, nach gehörig Druck durch die Bürger, Anwohner, Kommunen etc., dem schlußendlich auch einen Riegel vorschieben. Das wird nicht heute, morgen oder in 10 Jahren so sein. Aber in einem Vierteljahrhundert werden die Kinder unserer Kinder vielleicht völlig entgeistert auf die Stinkemaschinen vergangener Jahrzehnte schauen, und sich fragen, wie rückständig man einst war.
Liege mit meinen meisten (8) Wasserstoffaktien im Plus. Reicht von + 220% (Nel) bis - 15% bei Ballard. Bis Gestern war ich auch noch mit ITM im Minus. Vor einem halben Jahr sah das noch ganz anders aus. Gut Ding braucht Weile und Ausdauer, wie im Sport!
Ich lasse all meine Shares liegen, den das Wasserstoffzeitalter ist erst im Entstehen. Vielleicht geht die eine oder andere Firma pleite, vielleicht auch übernommen. Das Hin und Her habe ich mir aber abgewöhnt, denke selten macht man das Richtige. Wer ein gutes Händchen und genügend Zeit hat, wird mit kurzfristigen Trades freilich ein gutes Geld machen können, auch schön!
Einige Jahre dürfte der Hype noch gespielt werden, einmal mehr einmal weniger! Wünsche allen Investieren viel Erfolg!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.926.561 von Chlorophyll am 11.10.18 09:49:39
Zitat von Chlorophyll: Allem Anschein nach scheint der Wasserstoffantrieb doch nicht "das Gelbe vom Ei" sein.
Die Klimaveränderung durch das austreten von Wasser - Wasserdampf - z.B. in Form von Nebel usw.
macht unsicher. Scheint allerdings nicht das einzige Argument zu sein.

Der Markt ist im allgemeinen "sack schwach".


Sagt wer?

Sind Wasserkocher, heiß duschen und Sauna-Aufgüsse dann auch eine Bedrohung für das Weltklima?

:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.070.727 von geldmanager am 26.10.18 22:58:40Boah, GM deine Beiträge nerven! Erstens, deine Art zu schreiben und zweitens, wen interessiert es ...wieviel Tagesgewinn bzw. Verlust du machst
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.546.239 von Circle_Jerk am 03.01.19 00:35:39Erstmal Danke für den ausführlichen Beitrag, ist ja nicht selbstverständlich.

Dennoch sehe ich das ganze nicht so unrealistisch. Mal zu deinen Punkten:

Das Konzept von Nikola erscheint unwirtschaftlich, da sich der Wasserstoff nicht günstig genug produzieren lassen wird.

Daran sieht man eigentlich, dass deine Argumentation auf einer falschen Grundlage basiert. Ich denke hier du hast die Zusammenhänge nicht richtig verstanden. Wasserstoff konkurriert nicht mit dem Diesel. Hier werden neue politische Rahmenbedingungen ausgegeben. Konkurrent wären andere alternative Antriebe.


Dann noch zu den einzelnen Punkten:

- Komplette Neuentwicklung der Fahrzeuge

Es wird doch heute mehr eingekauft als entwickelt, im Fall von Nikola mit Bosch, Powercell etc.
Die Produktion dann hochzufahren wird sicherlich nicht einfach, ich sehe die Kleinserie noch als machbarer an, als dann in weiteren Schritten die Skalierung nach oben...Siehe eben auch bei Tesla die Probleme mit Model 3

- Neuerrichtung der Produktion

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass eine Neuerrichtung in den meisten Fällen einfacher ist als umzubauen...Siehe VW ID mit dem Werk in Zwickau, das passiert auch nicht von heute auf morgen...

- Finanzebene

Das ist für mich auf jeden Fall die undurchsichtigste Ebene, es wäre schon mal interessant zu wissen, wer bisher involviert ist. Bosch, als nicht börsengetriebenes und sehr erfahrenes Unternehmen, wird sich hier aber nicht von einem Start-Up so an der Nase rumführen lassen. Von daher glaube ich nicht, dass es zu größeren Problemen bei der nächsten Finanzierungsrunde kommen wird. Danach muss aber geliefert werden.

- Profitabilität

siehe Eingangspost -> hier mit dem Diesel zu vergleichen ist der falsche Ansatz. Es gibt im Schwerlastbereich derzeit keine wirkliche Alternative unter zukünftigen politischen Rahmenbedingungen.

- Tankstellen

Verlässlichkeit sehe ich auch kritisch, wenn man sich schon öfters die h2 Karte angesehen hat, sieht man immer Ausfälle. Die genaueren Hintergründe kenne ich aber hier nicht. Falls du hier mehr weißt, gerne...

Meine Meinung zu Nikola: Dass sich Produktionen verzögern sehe ich nicht als großes Problem, ist ja nicht ungewöhnlich. Entscheidend wird sein, dass das Produkt stimmt. Hier kaufen sich Kunden keine Spielzeuge wie bei Tesla, hier geht es um Business. Jeder Fehler kostet hier Zeit = Geld. Daher werden Fehler nicht verziehen werden.

Insgesamt denke ich kann Nel hier relativ entspannt an die Sache rangehen. Die erste Charge an Tankstellen werden sie sicher loswerden. Sollte Nikola sich dann nicht am Markt durchsetzen werden andere den Markt bedienen. Auch hier wird Nel nicht leer ausgehen.

Nel hängt an den politischen Vorgaben, wie die gesamte E Mobilität. Der Druck ist volkswirtschaftlich gegeben, es muss neues Wachstum geschaffen werden.

Das sind zumindest meine Gedanken...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.977.261 von luxanleger am 27.02.19 15:40:32
Zitat von luxanleger: Mit "am Boden liegen" meinte ich auch nicht den Aktienkurs sondern die Verluste die Nel "erwirtschaftet".


Mit Verlusten könnte man bei einem Wachstumsunternehmen ja noch leben, NEL investiert ja derzeit viel Geld in die Erweiterung seiner Kapazitäten und hat auch mehr Personal eingestellt. Im Q4-Bericht sagt man auch eindeutig, dass die derzeitige Kostenstruktur bereits auf deutlich höhere Umsätze ausgerichtet ist.

Nun müssten diese Umsätze aber auch mal langsam realisiert werden. Stattdessen ist jedoch der Auftragsbestand über das Jahr 2018 hinweg kontinuierlich gesunken, während die Margen weiter unter Druck gerieten. Nach einem Wachstumsunternehmen sieht das alles nicht wirklich aus - wenn man mal von den hohen operativen Verlusten und der enormen Geldverbrennung als klassischen Merkmalen absieht.
!
Dieser Beitrag wurde von CommunitySupport moderiert. Grund: Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf die Unterstellung krimineller Aktivitäten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.471.695 von urfin am 02.05.19 14:24:19
Zitat von urfin: Milliarden legen Nel zu Füßen

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoff-kracher-nel--n…


Da werden sie auch liegenbleiben.

Nehmen wir mal das Beispiel Tankstellenbau (Benzin, Diesel...) Gibt es einen relevanten Marktplayer? Wird hier das große Geld verdient? Eine Tankstelle kostet ca. 30.000€, eine H2 ca. 1,2 Millionen...noch! Wenn wirklich der H2 Run kommt werden viele auf den Markt drängen (auch Chinesen), Preise und Margen sinken usw., usw........

Es ist schön die Aktie zu reiten solange die Sau durchs Dorf getrieben wird, aber irgendwan wird sie geschlachtet!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.733.998 von bcgk am 04.06.19 19:54:07
Zitat von bcgk: Technischer Rücklauf ist immer möglich. Fundamental ist das Teil völlig überteuert. Da beißt die Maus keinen Faden ab ;)

Disclaimer: Ich habe keine NEL-Aktien und werde auch keine kaufen.


PS: Aber natürlich den Sack voll Shorts die Fett werden müssen! Wir bitten um Verständnis. :cool:;)
Wirtschaftskrieg Elektro contra Brennstoffzelle?
Von den Benzin-, Diesel- Dreckschleudern (mit Milliarden KFZ werden Menschen z.B. in China frühzeitig in den Grossstädten ins Jenseits befördert. Und dies vor allem jährlich tausende Klein-Kinder, weil ihre Nase genau so tief zu liegen kommt beim Spaziergang mit den Eltern, wo am Boden die Schadstoffe am konzentriertesten sich befinden. Auch ein Mundschutz ist da nur naivste Illusion.

Elektroantriebe ist zwar im Ansatz eine gute Absicht,

jedoch viel zu kurzsichtig. Denn kommt der benötigte STROM-Energieträger aus Kohle, Atom- oder Gas-Gross-Kraftwerken, ist die Umwelt-Bilanz noch negativer. Nur bei Wasserstoffantrieben mittels den Brennstoffzellen kommt bei den Auspuffen reiner Wasserdampf heraus, wieder verdichtet als Wasser kann das sogar als Trinkwasser benutzt werden, ohne gesundheitliche Beeinträchtigung. Dies haben praktische Test in den USA ergeben.

Brennstoffzellen mit Wasserstoff

nur diese werden die bessere Zukunft ausmachen. Es gibt bereits sehr viele Nutzungsarten. Natürlich eine Katastrophe für diese "Nieten" von Managern mit Millionengehältern, die sich wohl alle diesbezüglich nur "nachäfften", und alle auf Elektro-Antrieb setzten. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass einer Versuchung, nämlich diese Wasserstofftankstellen bösartig zu sabotieren, zu "entflammen" sich ein zu Macht- & Geldsüchtiger als zu schwach erwiesen haben könnte. Dieses Prinzip in der Taktik hat sich jedenfalls schon mehrmals gezeigt von der Antike bis zu heute.

Die Brennstoffzellen-Antriege in PKW, LKW, Lokomotiven, Schiffen ect. lassen sich dennoch nicht ausschalten. Daher ist NEL eine exellente Langfristanlage, z.B. als Pension oder ein Kapitalzuschuss für unsere Kinder, um schneller selbständig sehr innovativ etwas eigenes aufzubauen.

Wasserstoff im E-Truck 11.10.2017,
Brennstoffzellen-Truck mit Bosch-Antrieb soll fast 2.000 km weit fahren. (zurück in die Zukunft)
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/e…

64 tonne B-train tractor-trailer operated by Bison Transport (CNW Group/Ballard Power Systems Inc.)
https://finance.yahoo.com/news/ballard-next-gen-fuel-cell-04…

Alles erfolgt ohne Gewähr und Haftung., bitte selber recherchieren, sich selber überzeugen, dann ist auch das Vertrauen in die Zukunft einer solchen Investition da, ein Fels in der Brandung des Meeres :)

Den Mutigen gehört die Welt, nicht den Unentschlossenen, Zögerern, Hasardören und Taugenichtse, welche dem Hergott einfach den Tag "abstehlen", mit Harz IV z.B., Abhängigkeit vom Sozialamt ein Leben lang bequem in der Sozialhängematte.

Alles GUTE ALLEN hier, hier bewirken wir mehr als alle aktuellen CO-2 Protestierer, die lauthals auf unseren Strassen protestieren. :):rolleyes:;)
Ich verstehe nicht wieso sich hier Leute über eine überbewertung auslassen. Jedes unterfangen das innovativ ist und dem ein evtl. Ein massenmarkt zugrunde liegt, wird immer mit Vorschusslorbeeren bedacht. So funktioniert Börse.. Manche scheinen einzig und allein der chartanalyse zu folgen.. Wie Analysten halt auch, wobei man ja weiß das 75prozent dieser Analysten mit regelmäßiger Sicherheit daneben liegen.
NEL | 0,722 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.036.324 von awsx am 16.07.19 14:31:39:confused: Was ist der Mann von Beruf. Von der Zukunft hat er auf jeden Fall keine Ahnung.
Es geht nicht um Wirkungsgrad. Es geht um Ressourcen um Emissionen um die Zukunft unserer Kinder und Enkel. All diese Batteriefreunde haben einfach ein gemeinsames Problem. Keinen Durchblick und davon reichlich. Ich habe eine technische Ausbildung bei Siemens gemacht und bin selbstständig in der Logistikbranche. Habe privat und Beruflich mit Autos-Motorrädern-Booten und LKW`s zu tun. Batterien sind immer leer-schwach-kaputt- und Problem Zone Nr.1 ( auch Laut ADAC Pannenstatistik) daran hat sich bis heute nichts geändert trotz 100 Jahren Erfahrung. Brennstoffzellen starten gerade in den Massenmarkt, dafür läuft es schon ganz gut.

Um diesem Markt zum Durchbruch zu verhelfen fehlt einfach die Intelligenz die sich durchsetzen kann.

Weltweit sind in Politik und Wirtschaft meiner Meinung nach nur Schwachköpfe unterwegs.


Viele Grüße an alle Wasserstofffreunde 😀
NEL | 0,738 €
In diesem Thread soll das Unternehme NEL ASA aus Norwegen besprochen werden. Rahmendaten:

Das Unternehmen ist im Bereich Wasserstoff-Produktion mittels Elektrolyse aktiv.

ISIN: NO0010081235
Kurs aktuell: 2,11 NOK (Oslo)
Kursentwicklung 1 Jahr: + 38,97%
Kursentwicklung 1 Monat: + 11,64%
52-Wochen Hoch/Tief: 2,90 / 1,05 NOK
Marktkapitalisierung: 138,64 Mio. EUR
Cash am Ende von Q3 2015: 225 Mio. NOK (24.180.750 EUR)
(Quellen: Börse Oslo, Consorsbank, Geschäftsbericht des Unternehmens)

Webseite: http://www.nel-hydrogen.com

Zur Geschichte: das Unternehmen NEL Hydrogen wurde im September von der Firma DiaGenic ASA übernommen. Nach der Übernahme wurde der Name des Unternehmens in NEL ASA geändert, wobei NEL Hydrogen eine Tochtergesellschaft ist. Der Börsengang erfolgte im Oktober.

http://www.newsweb.no/newsweb/search.do?messageId=362887

Das Unternehmen, das in Deutschland praktisch keine Aufmerksamkeit der Presse hat, ist in den folgenden Geschäftsfeldern aktiv bzw. beliefert Unternehmen aus den folgenden Sektoren:

- Power to Gas
- Polysilicon (Wafer-Produktion für Solarzellen)
- Kühlung von Turbinen in Großkraftwerken
- Glas-Industrie
- Stahl-Industrie
- Chemische Industrie
- Lebensmittel-Industrie
Siehe:http://www.nel-hydrogen.com/category/industries-we-serve/

Besonders interessant: der Bereich Wasserstoff-Tankstellen (Kooperation mit Mitsubishi Kakoki Kaisha) über die Akquisition von H2 Logic im Mai 2015:
Siehe:
http://h2logic.com/h2-logic-as-becomes-part-of-nel-asa/

Im September 2015 kam außerdem noch RotoLyzer® hinzu:
https://fuelcellsworks.com/archives/2015/09/30/nel-asa-acqui…

Die Expertise des Unternehmens ist offenbar enorm und die Geschäftsfelder trotz des Spezialgebietes Wasserstoff breit gefächert. Das Unternehmen beliefert Kunden in 50 Ländern.

H2Logic ist Partner des Hydrogen Mobility Europe project (H2ME). Ebenfalls mit dabei: Daimler, SymbioFCell, Hyundai, Honda, Intelligent Energy, Nissan und die Infrastruktur-Unternehmen Air Liquide, BOC, ITM Power, Linde, McPhy, OMV, AREVA, EIFER, H2 MOBILITY Deutschland, HYOP, Icelandic New Energy, Communauté d’Agglomération Sarreguemines Confluences.

http://www.nel-asa.com/h2-logic-part-of-new-e68-million-hydr…

Die Finanzen werden ausführlich im Jahresbericht 2014 erläutert:

http://wpstatic.idium.no/www.nel-hydrogen.com/2015/06/NEL_a…

bzw. Im Q3-Report 2015:

http://mb.cision.com/Public/115/9856645/a1d8ede6ca305873.pdf

Auch wenn das Jahr 2014 nicht mit einem postitiven EBIT abgeschlossen wurde, finde ich die Chancen auf jeden Fall interessant.

IR-Seite: http://www.nel-asa.com/

Zum Handel: ich habe mehrere Tage lang versucht, die Aktie in Berlin und London zu kaufen. Die Orders wurden dann aber gestrichen – es kam kein Handel zustande. Am einfachsten kauft man das Papier in Oslo, was allerdings leider mit sehr hohen Gebühren verbunden ist.

Aufgrund der Ölpreis-Krise ist die norwegische Krone unter Druck geraten, und die Flucht aus dem Euro in die Krone hat auch nachgelassen. Sollte der Ölpreis wieder steigen oder die Euro-Krise wieder aufflammen, sind hier Währungsgewinne möglich. Für mich sind das allerdings eher zu vernachlässigende Faktoren. Aufgrund der hohen Gebühren und Spreads und der Technologie ist der Titel nichts für Trader, sondern eher für langfristig orientierte Investoren.
Jetzt heißt es zuschlagen...
Enters into exclusive NOK 450 million industrial-scale power-to-gas framework agreement with H2V PRODUCT
http://www.protononsite.com/news-events/nel-asa-enters-exclu…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.989.567 von Saxonias am 20.10.17 10:20:44
auf der Ballard Blog Seite veröffentlicht
Das Interview mit dem NEL ASA CEO ist auf der Ballard Blog Seite veröffentlicht worden.
Das ist kein Zufall! Ballard macht die Fuel Cells und NEL die Infrastruktur, sprich weltgrösster Hersteller von Elektrolyzern und Produktionskapazität von 300 H2 Tankstellen pro Jahr. Die treten nicht miteinander in Konkurrenz, haben aber denselben Kundenkreis, Kooperation macht insofern viel Sinn!
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.410.078 von imperatom am 09.12.17 00:50:29Und was stimmt daran jetzt nicht? Shell hat diese Wasserstofftankstellen *beauftragt*. Das heißt nicht, dass Shell diese Anlagen selbst *herstellt*. Genau deshalb wird in dem Link, den Du gepostet hast, das Unternehmen ITM genannt. Wenn Shell das allein könnte / allein können wollte, bräuchte man ITM nicht.

Zu den Patenten siehe beispielhaft:
https://fuelcellsworks.com/archives/2009/07/10/proton-energy…

http://h2logic.com/h2-logic-launches-next-generation-hydroge…

NEL ist seit der Übernahme von Proton Onsite der größte Elektrolyse-Hersteller weltweit, verfügt über die größten Produktionskapazitäten und hat 90 Jahre Erfahrung in diesem Segment.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.095.850 von tschoki am 29.06.18 10:13:56
Zitat von tschoki: Naja, zunächst einmal passiert ja mal nichts unerwartetes. Ich halte die derzeitigen Hüftschüsse was Kursschwankungen betrifft eher nicht interessant. 1 stunde nach Eröffnung sind 250. mio Teile gehandelt worden es gibt also nicht nur Verkäufer, sondern auch Leute die es ihnen abnehmen, es sieht also mehr wie eine Verschiebung als einen Ausverkauf aus.
Spannend ist doch nur, dass der Auftrag - auch wenn er schon bekannt war - nun formalisiert ist, und dass NEL jetzt dafür Kohle braucht ist aus meiner Sicht auch keine Überraschung. Es ist ein schöner Auftrag, der, wenn es gut geht, eine ungeahnte Menge an Folge / Parallel Aufträgen erzeugen kann. Insofern freue ich mich als klar ausgewiesener Long - investierter, dass die Perspektive zu stimmen scheint. Mehr ist es heute nicht, aber bei meinen Langzeitperspektiven bin ich inzwischen sehr ruhig und zuversichtlich.


Dieser "Auftrag" ist wertlos. Erst wenn Nikola es überhaupt schafft, einen funktionierenden LKW und danach die benötigten Testexamplare in der mit AB vereinbarten Zeit zu bauen UND die Dinger dann auch tatsächlich den Erwartungen entsprechen UND Nikola die Milliarden auftreiben kann, die sie brauchen, um die Serienfertigung zu beginnen, NUR DANN greift dieser Auftrag.

Für den Moment lässt sich das neue Auftragsvolumen ganz konkret mit zarten 1,5 Millionen Dollar beziffern.
Weltweit gewinnt der Ausbau der Wasserstoffbetankungsinfrastruktur an Fahrt. Einer der großen Profiteure ist Nel Hydrogen aus Norwegen. Für Furore sorgte das Unternehmen durch einen Mega-Deal mit dem Start-up Nikola Motor. Doch nicht nur in Übersse agiert Nel erfolgreich und kann Aufträge verbuchen. Auch in Deutschland ist Nel am Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur beteiligt.

Wasserstoff-Station in Niedersachsen eröffnet

Am Autohof Stuhr-Groß Mackenstedt kann fortan Wasserstoff getankt werden. Nel Hydrogen hat für die 45. H2-Tankstelle die nötige Technik geliefert. Pro Tag können nun 30 bis 40 Fahrzeuge mit Wasserstoff befüllt werden – bis 2019 soll ein Tankstellennetz von 100 H2-Stationen in Deutschland entstehen. Auftraggeber für Nel war in diesem Fall das Gemeinschaftsunternehmen H2 MOBILITY, dem unter anderem Shell, Total, Linde und Air Liquide angehören.



Wasserstoff-Tankstellen: Grüner Punkt = in Betrieb, blauer Punkt = in Planung/Realisierung; Quelle: H2 Live

Weitere Aufträge möglich

Der Aufbau der Betankungsinfrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen. Gut möglich, dass Nel in Zukuft weitere Aufträge aus Deutschland bekommt. Anfang Juli 2018 haben die Norweger bereits einen Folgeauftrag für zwei Wasserstoff-Stationen eingeheimst. Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie von Nel eines der aussichtsreichsten Investments im zukunftsträchtigen Wasserstoff-Sektor. Auch von der charttechnischen Seite her stehen die Ampeln auf Grün. Vor kurzem ist das Papier auf ein neues 52-Wochen-Hoch geklettert.

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoffperle-nel--es-ge…
alles demnächst Nikola Nel Kunden ,denn die Tankstellen dürfen alle benutzen, Super für den amerikanisch- kanadischen Markt ,das bringt den Durchbruch dort für Wasserstoff:lick:

Antwort auf Beitrag Nr.: 58.889.532 von cash_is_king am 07.10.18 17:11:10...liebe NEL-ASA Fans!
Sucht jetzt bitte nicht jedes "Haar in der Suppe"; sondern freuen wir uns doch einfach mal alle gemeinsam auf die weitere und spannende Zeit mit unserer NEL-ASA Aktie:):):kiss:
In der Aktionärsstruktur bei NEL haben sich gegenüber der Vorwoche gravierende Änderungen vollzogen.

Schaut man in die jeden Früh aktualisierte Liste der 20 größten Anteilseigner, dann ist zu sehen, daß die Clearstream, welche deutsche Aktienbesitzer bündelt, gegenüber der Vorwoche ihre Aktienzahl um fast 16% erhöht hat - von 79.812.277 auf 92.320.101. Im Gegenzug haben einige Großinvestoren, so die NEL-Aufstellung nicht aus irgendeinem Grunde fehlerhaft ist, ihre Anteile deutlich reduziert. Da der zwanziggrößte Anteilseigner diese Woche 5.970.389 Aktien hält, können alle nachfolgenden Eigner maximal 5.970.388 Aktien halten. Wieviele sie genau halten, kann man allerdings nicht sehen. Es könnten also noch deutlich weniger sein. Da man Zu- bzw. Abnahmen nur für die bereits in der Vorwoche gelisteten Eigner sehen kann, müssen die drei Neueinsteiger in die Top 20 in nachfolgender Übersicht leider außen vor bleiben. Insgesamt stehen auf Wochensicht 4 Zunahmen (1 große + 3 minimale) 5 unveränderten Beständen und 11 Reduzierungen gegenüber. Hier die jeweils 4 größten Veränderungen (alle Zahlen von vor dem heutigen Abverkauf):

Clearstream: 79.812.277 -> 92.320.101 = + 15,7 %
Nordnet Bank: 14.213.758 -> 26.412.380 = + 1,6 %
Taluma Norden: 7.420.000 -> 7.488.500 = + 0,9 %
UBS Switzerland: 12.320.618 -> 12.361.168 = + 0,3 %

SEB Prime Solutions: 13.000.000 -> max. 5.970.388 = - 54,1 %
First Generator: 9.810.571 -> max. 5.970.388 = - 39,1 %
LMS Holdco: 13.392.384 -> 11.200.000 = - 16,4 %
Storebrand: 6.849.295 -> max. 5.970.388 = - 12,8 %


Auch auf Monatssicht gibt es einen klaren Ausreißer nach oben: Clearstream mit + 43,5 %. Mit deutlichem Abstand folgen UBS (+ 9,9 %) und Alfred Berg Gamba (+ 8,5%). Zwei weitere Firmen haben jeweils 1,1 % zugelegt. Dem gegenüber stehen 11 Eigner, die ihre Anteile reduziert haben. Hervor stechen SEB (- 54,1 %), First Generator (- 44,6%), Toluma Norden (- 17,9 %), LMS Holdco (-13,2 %), Mamy Invest (-8,9 %) und Jemo Invest (-7,3 %).

Rechnet man Clearstream aus den jeweils 20 größten Anteilseignern heraus, ergäbe sich ein ungefähr gleichgebliebener Aktienbestand der restlichen. Dies, wie oben bereits geschrieben, unter der Voraussetzung, daß NEL diese Woche kein Fehler bei der Auflistung unterlaufen ist.

Auf jeden Fall aber sticht Clearstream mit + 15,7 % in der Woche und + 43,5 % im Monat extrem heraus. Die Frage ist, ob nunmehr Deutschlands Anleger die Story von NEL durchschaut haben, und entsprechend investieren. Oder ob "Stupid German Money" sich in die nächste Blase (ge)stürzt (hat).
Schon interessant wieviel Zeit einige Basher und Hater auf Ariva und hier versuchen eine Technologie schlecht zu machen, in die gerade Städte Staaten und Unternehmen viele Mrd investieren. Als ich Juli 2017 mit dem H2Investment eine Liste von investierbaren Aktien aufgestellt hat wurde diese Technologie als Totes Pferd und Geldverbrennung betitelt - alles immer gleich in einer Art religiösen Wahn - also ob es hier um einen Krieg der Kulturen geht.

ES geht NUR um EINE Möglichkeit sein Geld zu investieren - und keiner wird gezwungen - Wenn es euch nicht interessiert oder ihr nicht glaubt, dass sich die Mobilität und Energy wandeln wird - dann bleibt doch einfach von den Aktien den Fonds und den Foren weg und kauft oder investiert wo anders - Es ist euch doch keiner böse deswegen.

DASS es auf jeder Internet Bots Hater und Basher gibt, kann man leidernicht vermeiden - hier liegt der Auslöser aber nie in der Aktie oder der Technology sondern daran, dass die Betreffenden persönliche Probleme haben - zudem zuviel Zeit - und ein Ventil für ihre Unzufriedenheit in Form von Streitgesp#chen suchen - Manchmal auch daran, dass sie den billigen Einstieg verpasst haben und jetzt händeringend einen Grund finden wollen warum sie richtig liegen

Aber das kann Anlegern von NelAsa oder PPS mit 100 bis 500% Gewinnen ja egal sein - es gibt die Ignore Liste und schon kann man sich sachlich über weitere News austauschen und weitere Strategien wie und wo man in H2 Geld verdienen kann diskutieren - Da die Technologie bis 2025 ein Volumen von 400 Mrd erreichen soll, wird es noch einige Chancen geben neue Aktien und viele Trades - hier warten 2-4 Aktien die BigPlayer - also Mrd Konzerne werden -
Aber das wird nicht ohne Schwankungen gehen (siehe Apple oder Amazon - wie oft waren die schon pleite oder wurde als Bankrott Aktie gehandelt auch mit grossen Verlusten bevor sie zu Marktführern wurden)

Also lasst euch nicht auf bashing Diskussionen ein - konzentriert euch auf neue Chancen und nicht nur der Aktionär bringt immer wieder neue Aktien ins Gespräch, die Alleinstellungsmerkmale oder gute internationale Konkakte oder Aufträge bringen werden...DAS bringt uns allen viel Geld

allen viel Erfolg - viel Glück - und weniger Hass und Streit...das macht nur krank und hässlich - Siehe Trump...
enjoyyourlive
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.243.629 von GlobalGarant am 18.11.18 16:43:32
Zitat von GlobalGarant: Schon interessant wieviel Zeit einige Basher und Hater auf Ariva und hier versuchen eine Technologie schlecht zu machen, in die gerade Städte Staaten und Unternehmen viele Mrd investieren. Als ich Juli 2017 mit dem H2Investment eine Liste von investierbaren Aktien aufgestellt hat wurde diese Technologie als Totes Pferd und Geldverbrennung betitelt - alles immer gleich in einer Art religiösen Wahn - also ob es hier um einen Krieg der Kulturen geht.

ES geht NUR um EINE Möglichkeit sein Geld zu investieren - und keiner wird gezwungen - Wenn es euch nicht interessiert oder ihr nicht glaubt, dass sich die Mobilität und Energy wandeln wird - dann bleibt doch einfach von den Aktien den Fonds und den Foren weg und kauft oder investiert wo anders - Es ist euch doch keiner böse deswegen.

DASS es auf jeder Internet Bots Hater und Basher gibt, kann man leidernicht vermeiden - hier liegt der Auslöser aber nie in der Aktie oder der Technology sondern daran, dass die Betreffenden persönliche Probleme haben - zudem zuviel Zeit - und ein Ventil für ihre Unzufriedenheit in Form von Streitgesp#chen suchen - Manchmal auch daran, dass sie den billigen Einstieg verpasst haben und jetzt händeringend einen Grund finden wollen warum sie richtig liegen

Aber das kann Anlegern von NelAsa oder PPS mit 100 bis 500% Gewinnen ja egal sein - es gibt die Ignore Liste und schon kann man sich sachlich über weitere News austauschen und weitere Strategien wie und wo man in H2 Geld verdienen kann diskutieren - Da die Technologie bis 2025 ein Volumen von 400 Mrd erreichen soll, wird es noch einige Chancen geben neue Aktien und viele Trades - hier warten 2-4 Aktien die BigPlayer - also Mrd Konzerne werden -
Aber das wird nicht ohne Schwankungen gehen (siehe Apple oder Amazon - wie oft waren die schon pleite oder wurde als Bankrott Aktie gehandelt auch mit grossen Verlusten bevor sie zu Marktführern wurden)

Also lasst euch nicht auf bashing Diskussionen ein - konzentriert euch auf neue Chancen und nicht nur der Aktionär bringt immer wieder neue Aktien ins Gespräch, die Alleinstellungsmerkmale oder gute internationale Konkakte oder Aufträge bringen werden...DAS bringt uns allen viel Geld


Das Problem bei Deinen Beiträgen ist aber, dass sie voller Falschdarstellungen sind - man könnte auch unproblematisch das Wort "Lügen" benutzen. Ich habe gleich eine ganze Serie von diesen Punkten bereits vor einiger Zeit in einem längeren Posting abgearbeitet, wer sich das einmal ansehen möchte, braucht bloß ein paar Seiten zurückzublättern.

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1222113-1501-151…

Mir geht es auch überhaupt nicht um die Frage, ob Wasserstoff eine gewichtige Rolle im Energie-Mix der Zukunft spielen wird oder nicht.

Hier geht es einzig und allein um NEL und die Tatsache, dass der Aktienkurs fast ausschließlich von der Phantasie aus dem Pseudo-Multimilliarden-Auftrag von Nikola Motor lebt, obwohl man dort schon weit hinter dem ursprünglichen Zeitplan ist und das Unternehmen sich zunehmend seltsamer verhält - die Ankündigung des parallelen Aufbaus einer europäischen LKW-Produktion ist da nur das letzte Beispiel. So etwas ist weder finanziell noch auf sonst irgendeine Art und Weise sinnvoll darstellbar. Korrekt wäre, die spärlichen Ressourcen zunächst auf den Hauptmarkt zu fokussieren.

Nächstes und übernächstes Jahr wird Nikola seinen großmäuligen Ankündigungen endlich einmal Taten folgen lassen müssen und dann wird sich zeigen, wie strapazierfähig der unerschütterliche Optimismus der NEL-Aktionäre ist.

Denn abseits von Nikola läuft es nicht so richtig rund bei NEL - seit einigen Quartalen schon sinkt der Auftragsbestand kontinuierlich und die letzten Quartalszahlen waren sogar deutlich unterhalb der Markterwartungen.

Auch Dein Posting oben beinhaltet schon wieder Behauptungen, die nicht der Realität entsprechen. Mir sind jedenfalls keine aktuellen Multi-Milliarden-Investments von Städten oder Staaten in Wasserstoff oder Brennstoffzellen bekannt. Südkorea möchte zwar in den nächsten Jahren 2,3 Milliarden Dollar an Subventionen für Wasserstoff-Infrastruktur und Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen bereitstellen, aber auch das ist erstmal nur ein politischer Plan der seitens der Privatwirtschaft auch Akzeptanz benötigt. Die Hauptausgaben sind zudem erst ab 2020 beabsichtigt. Auch in China ist der erklärte politische Wille zur Förderung von Brennstoffzellenfahrzeugen vorhanden, aber dort kann man aktuell sehr schön beobachten, dass politischer Wille alleine eben nicht reicht.

Tatsächlich ist ja das Hauptproblem von Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger die mangelnde Investitionstätigkeit überall auf der Welt, was den Vorsprung konkurrierender Technologien, vor allem im PKW-Bereich, aktuell immer weiter vergrößert - denn dort gehen die vielen Milliarden an Forschungs- und Entwicklungsgeldern hin, die eigentlich die Brennstoffzelle dringend brauchen würde.

Noch abenteuerlicher erscheint die Behauptung, dass "die Technologie bis 2025 ein Volumen von 400 Milliarden erreichen soll" - für Brennstoffzellen wird bis zu diesem Jahr nämlich nur ein winziger Bruchteil dieser Summe erwartet derzeit. Aber selbst wenn wir stinknormale, umweltfeindliche Wasserstoff-Produktion aus Dampfreformation mit einbeziehen (so wie sie von den Marktführern aktuell betrieben wird), kommen wir nicht ansatzweise auf die von Dir genannte Summe. Das ist übrigens auch heute schon ein $100+ Milliarden Dollar Industriezweig, der bis 2025 auf $180 Milliarden steigen soll. Mit einer CAGR von 5,8% über die nächsten sieben Jahre jetzt auch nicht wirklich atemberaubend.

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10783395-hydrogen…

Das fortwährende Aufstellungen unwahrer oder zumindest äußerst fraglicher Behauptungen ist schlicht und ergreifend unseriös - damit stehst Du zwar sehr schön auf einer Linie mit Nikola Motor, allerdings kann man das nicht durchgehen lassen. Mit Aktien aus dem Bereich Neue Energien sind in den letzten 2 Jahrzehnten schon Millionen Anleger auf die Nase gefallen, sieht man ja auch in der Performance Deines Gesamtportfolios bereits recht gut.

Ich denke auch, dass man sich eben nicht nur auf oft nur hochgejubelte Chancen, sondern vor allem auf die Risiken bei einem Unternehmen konzentrieren muss und diese sind bei NEL halt weit über dem Durchschnitt, da ja fast der gesamte Aktienkurs aus der Nikola-Phantasie besteht. Darauf weist Du aber nie hin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.278.603 von Insiderwissenvoraus am 22.11.18 16:00:21
Zitat von Insiderwissenvoraus: So, jetzt ist die Sache so was von eindeutig!! Circle_Jerk ist ein Lobbyist der sich hier in das Forum eingeschlichen hat, um für seine Elektrofahrzeuge-Lobby Werbung zu betreiben. Nun wissen wir, warum er hier sich hier auch mit seinen Kommentaren so frech und eigenartig verhält:D

Also lasst euch durch diesen Circle_Jerk nicht mehr beirren, denn die Brennstoffzelle wird die Zukunft sein, weil hier die eindeutigen Vorteile gegenüber der Batterie liegen.

Wie gesagt, die sehr sehr kleine handvoll Menschen, die ich kenne, die ein Elektroauto fahren, würden diesen großen Fehler nicht nochmal ein zweites Mal begehen.

Denn, wer schon mal wie mein Bekannter, die Erfahrung gemacht hat, bei einer neuen Ersatzbatterie /-Garantiezeit war vorbei- so viel Geld auf den Tisch legen zu müssen, wie bei einem neuen Kleinwagen (Benziner) und auch die anderen eindeutigen bekannten Nachteile mit hinzuzieht wird diesen großen Fehler kein zweites Mal begehen. Und der große Mist ist, dass mein Bekannter das Fahrzeug nicht mehr los wird, weil es keiner kaufen/haben will. Also ein sehr sehr großer Wertverlust ist auch noch zu berücksichtigen, da ich das Fahrzeug fast verschenken muss.


BEVs brauchen wohl keine Lobbyisten aktuell, sie werden ja von allen Seiten hofiert und die großen PKW-Hersteller haben hunderte von Milliarden an Investitionen bereitgestellt.

Das Problem hier einmal mehr ist, dass Du eindeutig Lügen erzählst. Die Garantie auf EV-Batterien beträgt derzeit zwischen 5 und 10 Jahren oder mindestens 100.000 bis zu 200.000 Kilometer. Nur der Renault Twizy kommt auf 3 Jahre, ist aber auch nicht wirklich ein Auto. Entsprechend kann der von Dir vorgetragene Fall der abgelaufenen Batterie-Garantie nicht vorgekommen sein.

Dazu kommt auch noch, dass Elektrofahrzeuge generell deutlich wertstabiler als Verbrenner sind, kann jeder bequem in dem verlinkten Artikel unten nachlesen.

https://ecomento.de/2018/06/15/wertmeister-2018-elektroautos…

Ich finde eine Investition in Brennstoffzellen und Wasserstoff durchaus legitim, allerdings muss man sich halt der extremen Risiken der Technologie auch bewusst sein - dabei ist es wenig hilfreich, die ganzen Probleme unter den Teppich zu kehren und stattdessen sein Investment durch offensichtliche und unproblematisch zu widerlegende Unwahrheiten zu verteidigen.

Letzten Endes betrügt man auf diese Weise vor allen Dingen sich selbst, hindert aber gleichzeitig auch die Mitleser hier daran, belastbare Informationen aus der Diskussion mitzunehmen.
Diese Gruppe hat jetzt einen Follower weniger. Diese von einigen emotional geführten Debatten sind ja nicht auszuhalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.295.785 von H2OAllergiker am 25.11.18 22:43:53
Zitat von H2OAllergiker: Ja, dank Clearstream gibt es heuer keine kotierten "Wertpapiere" Auslieferungsstücke oder Namensaktien mehr, letztere in geringsten Mengen. Dt. Post etc.

Im schlimmsten Falle aller Fälle - Derivatecrash etc, etwa ausgehend von der DB. - sind alle Aktien wertlos, da nicht zuortbar an den Einzelanleger, was auch ausdrücklich nicht geplant und gewollt ist.
Da nützt auch keine Einlagensicherung, wenn gleichzeitzig etwa der Euro und USD massiv an Wert verlieren.


Totaler Schwachsinn, das ist ja gerade der Sinn von Inhaberpapieren. Sie brauchen nur in der Stückzahl dem Anleger zugeordnet zu sein und das ist natürlich problemlos gewährleistet.

Dagegen war der Unfug von "Global Garant" und "Insiderwissenvoraus" ja fast noch Literatur.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.552.750 von alterknacker am 03.01.19 20:19:34
Es scheint noch Aktien zu geben die sich an Gesetzmäßigkeiten halten.
Ein neues Hoch auf Wochenschlusskursbasis eröffnet 25% Kurspotential, entgegen aller Pessimistenargumentationen. :cool:




Antwort auf Beitrag Nr.: 59.558.282 von Sympathikus am 04.01.19 14:00:59... danke Sympatikus das wir hier die ersten 100% ohne dich einstreichen dürfen …

Du bist mir genau so Sympatikus wie der Troll ;-)

Erzähl uns lieber, wo du dein vieles Geld solange parkst.

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.574.362 von pegasusorion am 07.01.19 13:21:43Das sehe ich ganz genau so.

Zu dem Thema Arbeitsplätze ein Auszug aus dem offenen Brief an die Mitglieder der Bundesregierung und der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung“ vom.28.06.2018.
Zitat:
"Wasserstofftechnologien sind der Erfolgsschlüssel der Energiewende, da sind sich die meisten Experten einig. Nur mit dem Energieträger Wasserstoff wird eine versorgungssichere, nachhaltige und wirtschaftliche Energiewende in allen Sektoren möglich sein.
Aus diesen Gründen fordern wir die Bundesregierung auf, sich aktiv für die Ansiedlung einer Brennstoffzellen- und Elektrolysefertigung sowie einer sektorenübergreifenden Wasserstoffwirtschaft in Deutschland einzusetzen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit diesem Schritt könnten bereits bis 2030 über 70.000 Arbeitsplätze neu geschaffen werden und bis 2050 würde sich ein Marktpotential von weit über 40 Mrd. EUR mit über 150.000 Arbeitsplätzen ergeben."

Hier der Link zu dem offenen Brief:
https://www.dwv-info.de/offener-brief-die-mitglieder-der-bun…
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.624.894 von GlobalGarant am 14.01.19 12:04:01
Zitat von GlobalGarant: interessant sind die Infos , dass nach Sperrfrist F9 angeblich 23 Mio Nel Aktien verkauft hat - also so ziemlich alle Aktien.
einerseits schlecht ... da sie nicht verkaufen würden wenn sie überzeugt wären zukünfitg Gewinn mit nel Aktien zu machen..(oder)
..oder
Sie haben darüber hinaus weitere Aktien und machen nur diesen Anteil (vll aus steuerrechtlichen Gründen ) zu Geld..(kann sein)
..
oder
Gut - weil der Kurs von der Menge an Vekraufsorder überhaupt nicht beeinträchtigt wurde
..
es also genug (grosse) Player gibt, die die Aktien übernommen haben (die vll sogar dir oder indirekt mit F9 verbunden sind und die Aktienpakete nur verschoben wurden)
..
Fakt ist - Wir wissen es nicht - trotzdem ist der Kurs stabil obwohl es seit Dez keine News gab..
..
Ergo .. abwarten und Tee trinken


Mal wieder ein Haufen Falschinformationen - wie immer.

Vorab:

F9 Investments haben 2017 Proton Onsite für teures Geld an NEL verscherbelt und durch den Kursanstieg der Aktien im Zeitablauf einen gigantischen Gewinn eingefahren. F9 hat bereits bei der Kapitalerhöhung im Sommer 50 Millionen Aktien entsorgen können, musste dafür aber einem neuen Lockup für einen Teil der verbleibenden 97,6 Millionen Aktien zustimmen. Dieser ist zum Jahresende ausgelaufen und F9 hat weitere 23,8 Millionen Aktien vertickt. Ob diese über die Börse verkauft worden oder per Privatplatzierung weitergereicht worden sind, ist aktuell nicht bekannt.

Der Lockup für die verbliebenen 73 Millionen Aktien endet am 30.06.2019 - es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass diese Aktien unmittelbar nach Lockup-Ende verkauft werden.
aus dem hegnar.no forum von gestern ...

22 Trigger, die Nel gerade nach oben heben.
der Tiger
NEL
Gestern um 12:11
1242

Hier sind saftige 18 Auslöser, die Nel gerade nach oben heben werden. Jeder Abzug hebt Nel nach oben. Dann warten wir in Erwartung des ersten. Wer kommt zuerst Aktualisierungen von Løkke
- HYON - große Marineprojekte
- Alstom H2 erhielt Vertragsauffüllung mit Zahlen
- H2 Bus Europe-Vertrag mit Zahlen
- Shell Deutschland (mehrere H2-Pumpen)
- Weltweite Einführung einer Revolution des genialen Nel-Patents RotoLyzer (R)
- Vertrag über Shell Raffinerie in Fredricia, Dänemark
- Weitere Aufträge von H2Mobility unter Shell
- Bestellung von neuer Stationslösung für Unibuss / Router in Rosenholm (3 Tonnen / Tag)
- Update zur Produktion von Wasserstoff in großem Umfang außerhalb von Lillestrøm usw.
- Update zur Großproduktion in Glomfjord
- Update zu Tizir, Tyssedal (50MW im Massstab)
- Möglicher zusätzlicher Auftrag aus dem Projekt HYBRIT (SSAB, LKAB osV)
- Aufträge für Stationen aus Schweden (3 Stationen möglich)
- Updates zu Joint Venture mit SunPower
- Südkorea (Nel kann mehr Verträge abschließen)
- China (Løkke war dort und sagt, dass viele Türen für Nel geöffnet sind)
- Japan (Aufträge von Partnerschaften mit Mitshubishi Kakoki Kaisha (MKK) ) - Großauftrag
von Shell in Kalifornien (RFI - Informationsanfrage) - an 100 Stationen)
- Weitere P2G-Verträge
- Yara Großer Ammoniak (Pilbarra) (Yara ist mit nicht bewerteten Wertpapieren unterzeichnet)
- Nikola füllt und neue Verträge in den USA.
- Nikola Europa Verträge
- Nikola Asien Verträge

https://forum.hegnar.no/thread/20860/view
Zumindest konnte man seit Jahresbeginn wieder schöne Gewinne mit h2 Aktien einfahren.

Neben NelAsa konnten besonders
Hydrogenics
Weichai und
McPhy
profitieren

Allerdings mit 15 -30% plus sind das noch keine HighFlyer - aber die News bei Ballard und Co
zeigen weiter in die richtige Richtung - mehr Produkte mehr Aufträge vor allem aber mehr staatliche Förderung (sieh Thüringen Brennstoffzellen Zug)

http://www.deraktionaer.de/aktie/norwegen-rockt-die-boerse--…


Trotzdem erwarte ich den eigentlichen Sinneswandel nach Olympia 2020 in Japan - die Politiker reden zwar gelegentlich vom Wandel der Energie und Mobilität haben aber NULL Ahnung vom wahren Stand der Technologie dem Einsatz dem Fortschritt - und werden wohl noch zuviel von der Verbrenner Öl Lobby geschmiert - anders ist es nicht zu erklären, dass wir eine funktionierende Technologie, die Null Emissionen erzeugt ,Ressourcen spart und Millionen von Test km bestanden hat nicht schnellstens umsetzen.

Bei einem Einsatz im Energie Sektor könnten wir zudem auch auf eine Mrd teure Landschaft verschandelnde Betonierung von Überlandleitungen verzichten.

Bei 40 Mrd Geldverteilung für Kohleausstieg (ein weiteres Geschenk an die Kohle-Kraftwerk und Atomstrom Lobby aus Steuergeldern) ist eine Diskussion über die aktuell noch höheren Kosten übrigends zeitverschwendung. Jeder weiss, dass bei grösserer Nutzung und Verbreitung die Kosten sinken und ausser den Kohle-Atom-Lobby -Politikern bestreitet auch keiner dass schon heute der Wind und Solar Strom billiger ist als der heutige Verbrenner Mix.

Jetzt in H2 einzusteigen ist immer noch riskant - die Umsetzung wird noch mind 1,5 bis 2. Jahre dauern, auch Fzg - Autos Trucks etc werden frühestens 2021 auf der Strasse sein - das zumindest ist die realistische und offen erklärte Planung bei Nikola Motors ebenso wie bei ProtonPowerSystems mit dem e-GoMobile H2 City Auto und dem Proton-Motor - H2 Truck Konsortium.

Wer bedenken hat wartet mit einem Einstieg bis 2020...wer wie ich gierig ist auf ein paar Tenbagger Chancen muss natürlich jetzt versuchen unter den ca 30 Playern die besten Zukunftsaktien zu finden. Während der Dot Com Blase wusste ja auch keiner wo EMTV vs Amazon - AOL vs Google stehen wird. Mulitmillionäre wurden aber nur die, die schon bei 1 Dollar gekauft haben.

viel Erfolg bei der Suche nach dem golden H2 Grahl
Enjoyyourlive
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.856.547 von alterknacker am 12.02.19 20:20:45
Warum Nikola erfolgreich sein könnte.
Ja sicher, Nikola nimmt den Mund recht voll, spuckt goße Töne, ändert schnell mal die Technologie und verschiebt Termine. Kennt man auch mehr oder weniger von Tesla.
Über die Finanzen weiß man nichts genaues.
Fest steht, Nikola hat eine Vision und einen ungefähren Plan, wie die Vision zur Realität werden kann.
Was für Nikola spricht, ist die Person Trevor Milton.
Als junger Unternehmer hat er schon mehrere Unternehmen gegründet und wieder verkauft.
https://www.bizjournals.com/phoenix/news/2018/10/19/trucking…
Genauer gesagt, als Co-Founder von fünf Unternhemen.
https://www.ccjdigital.com/trevor-milton-wants-to-revolution…
Er weiß also, wie man ein Geschäft aufbaut. Wenn er die Geschäft wieder verkauft hat, so gehe ich davon aus, waren diese auch wirtschaftlich ertragreich. Sonst würde niemand ihm Geld dafür bezahlen.
Ein weiter Grund: Er war CEO von dHybrid Systems.
http://www.dhybrid.de/en/case/india-noamundi
"Unser Know-How als Marktführer für hybride Energieerzeugung und deren Steuerung schätzen industrielle Kunden weltweit, um Energiekosten, CO2 Ausstoß und Umweltbelastungen in der bisherigen Stromerzeugung deutlich zu senken."
http://www.dhybrid.de/de/home
Für die Erzeugung von Wasserstoff werden riesige Mengen an kostengünstiger Energie benötigt.
Als CEO von dhybrid hat sich T. Milton genau damit beschäftigt.
Der Mann hat schon einiges geleistet! Das ganze geschieht sicher in einer typisch amerikanischen
hämdsärmligen Manier.
Sie können an ganz vielen Punkten scheitern.

Aber wie sagte unser Dozent: "Es gibt immer wieder innovative Unternehmen, welche etablierte große Konzerne einfach rechts überholen"
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.916.116 von Investor85 am 20.02.19 08:15:46Wir wollen doch bei den Fakten bleiben, oder?

Nel ist mit einer MK von > 600 Mio. keinesfalls günstig bewertet. Sie machen bisher nur Verluste!!!

Man kann an Wasserstoff glauben und investieren, muss aber klarstellen das es eine hochspekulative Anlage ist! Dies scheint hier nicht jedem klar zu sein, so wie die Aktie schöngeredet wird.

Grüße
Lux
!
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!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.975.302 von GlobalGarant am 27.02.19 11:49:29
Zitat von GlobalGarant: Mein letzten Tipps sind bereits 10-20% im Plus - das macht Sinn und ist Mehrwert für Teilnehmer


Halten wir mal fest, dass Dein Brennstoffzellen-Wikifolio 74,8% im Minus liegt. Etwas weniger Selbstbeweihräucherung stünde Dir da gut zu Gesicht.

www.wikifolio.com/de/de/w/wfggrmp003

Wer andere Forenteilnehmer als Psychos, frustrierte Loser, Arbeitslose, die kein Geld zum Investieren haben etc. bezeichnet, sollte sich außerdem nicht über fehlende Moderation beklagen. Das ständige Wiederholen dieser Angriffe Deinerseits nervt einfach nur.
Lasst doch hier bitte einfach das blöde Geschwätz über linke oder rechte Spinnereien. Ihr passt doch alle in den gleichen Sack! Ich möchte hier Austausch über Unternehmen wie NEL und keine politisch motivierten Dummgeschwätze.
!
Dieser Beitrag wurde von MadMod moderiert. Grund: nur Provokationen - bitte nur zum Threadtitel schreiben
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.221.260 von gergeo am 28.03.19 17:27:08Was VW angeht stimme ich Dir voll und ganz zu:

Nachdem sich die Verkehrskommission vor wenigen Tagen nicht auf einen Fahrplan einigen konnte, wie die selbst gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen sind, ist die Diskussion weiter offen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verkehr-in-deutsc…

Die Frage, welche Antriebssysteme für einen emissionsfreien Verkehr künftig besser geeignet sind und welche weniger, ist von höchster Relevanz für die Arbeitsplätze in Deutschland, für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auf dem Weltmarkt und damit letztlich für unser aller Wohlergehen. Die großen deutschen Player BMW, Daimler und VW sind sich in dieser Frage selbst noch nicht ganz einig. VW setzt ausschließlich auf den Batterie-Antrieb und möchte alle Fördermittel auf ihr Produktspektrum lenken. VW-Chef Diess will staatliche Förderungen deshalb, daß staatliche Fördermittel ausschließlich auf E-Autos konzentriert werden, hat mit seinem Vorstoß allerdings BMW vergrätzt. BMW und Daimler plädieren dagegen für Technologieoffenheit und möchten auch Wasserstoff und Brenstoffzelle im Portfolio haben, was ich für sehr vernünftig halte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-bmw-daimler-…

Was diese Entscheidung im Weltmaßsstab bedeutet, diskutiert ein Experte im folgenden hochinteressanten Artikel. Es ist das Beste und Umfassendste, was ich bisher zum Thema gelesen habe. Man sollte ihn gelesen haben, denn diese nicht einfache Entscheidung geht uns alle an und und wirkt sich auch auf die Zukunft unserer Kinder und Enkel aus:

Batterie vs. Brennstoffzelle: Fokus oder offene Flanke?


https://www.electrive.net/2019/03/26/batterie-vs-brennstoffz…" target="_blank" rel="nofollow"> https://www.electrive.net/2019/03/26/batterie-vs-brennstoffz…

Einen Auszug zum Appetit anregen hier schon mal vorab:

"Beide Technologien (Batterie und Brennstoffzelle) haben in der Infrastruktur ihre Herausforderungen, aber mit ein- bis zweitausend Wasserstoff-Tankstellen ließe sich Deutschland zuverlässig versorgen, eine gut abschätzbare und überschaubare Zahl. Bei der elektrischen Infrastruktur ist der finale Bedarf viel schwieriger festzustellen: Ab welcher Anzahl an Ladepunkten schöpft der Kunde wirklich Vertrauen? Was passiert am ersten Ferientag auf der Autobahn, wenn tausende Fahrzeuge gleichzeitig schnellladen wollen? Beide Infrastrukturen haben kaum Synergien und unterschiedliche Akteure, wobei Strom in beiden Fällen quasi die Primärenergie ist, Wasserstoff-Tankstellen sind dezentrale P2G-Anlagen und Energiespeicher. Es wird ohne jede Frage Platz für beide Technologien geben, denn das heimische Laden hat einen nicht zu unterschätzenden Charme. Hat man sich erst daran gewöhnt, wird die Fahrt zur Tankstelle regelrecht zur Qual. Wer aber keine heimische Steckdose Richtung „Auto“ legen kann, für den ist eine Wasserstoff-Tankstelle ein Segen.

Deutschland sollte Brennstoffzelle nicht vernachlässigen"


...und ich würde ergänzend hinzufügen

will man das Feld künftiger Mobilitätslösungen nicht völlig den Chinesen und Japanern überlassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.390.565 von Cemby am 19.04.19 15:01:06Superspeicher für Wasserstoff
LOHC soll Energiewende retten

Ein Artikel von Thomas Horsmann
(Quelle: NTV/ dpa)

Wind- und Sonnenenergie sind fast unbegrenzt verfügbar, aber witterungsabhängig, was zu starken Schwankungen bei der Stromversorgung führt. Die Lösung des Problems: große Energiespeicher. Ein vielversprechender Kandidat ist die Substanz LOHC - sie hat entscheidende Vorteile gegenüber Batterien.

Im Rahmen des Ausstiegs aus der fossilen Energieerzeugung sollen in Deutschland bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Bis 2050 sind von der Bundesregierung sogar 80 Prozent geplant. Der nötige Strom für Haushalte, Industrie und Verkehr soll dann zum großen Teil von Photovoltaik- und Windenergie-Anlagen produziert werden.


Doch Wind- und Sonnenenergie sind witterungsabhängig. Die Stromproduktion schwankt sehr stark. Deshalb gelten diese erneuerbaren Energien als nicht grundlastfähig. Das heißt, sie können Energie nicht dauerhaft und zuverlässig bereitstellen.


Windenergie ist abhängig vom Wetter und daher nicht immer zuverlässig.
(Foto: picture alliance/dpa)
Ein Ausweg: Überschüssiger Strom wird genutzt, um durch Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen. Der kann weiterverarbeitet oder über Brennstoffzellen wieder in Strom verwandelt werden. Ideal um die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen. Wasserstoff hat nur einen Nachteil: Er ist sehr flüchtig und reaktionsfreudig. Deshalb muss er bei hohem Druck oder tiefen Temperaturen gelagert werden, was mit aufwendiger Infrastruktur und hohen Kosten verbunden ist.

Wie eine Pfandflasche
Diese Probleme lassen sich inzwischen jedoch lösen: mit LOHC. Das Kürzel steht für "Liquid Organic Hydrogen Carriers", was übersetzt flüssige organische Wasserstoff-Träger bedeutet. Bei diesem Speicher wird Wasserstoff über einen Katalysator chemisch an eine Trägerflüssigkeit gebunden, was ihn leicht handhabbar macht. In der LOHC-gebundenen Form kann der Wasserstoff genauso wie Diesel bei Umgebungstemperatur und -druck transportiert und gelagert werden.

Wenn Wasserstoff zur Rückverstromung benötigt wird, kann er per Katalysator aus dem LOHC freigesetzt werden. LOHC als Trägerstoff kann also wie eine Pfandflasche für Wasserstoff immer wieder befüllt und entleert werden. Der Trägerstoff ist zudem in großen Mengen vorhanden, umweltfreundlich und billig, was die Kosten der Energiespeicherung deutlich senkt.


In diesen Tanks wird LOHC gelagert.
"Die Eigenschaft von LOHC, Wasserstoff reversibel zu speichern, ist schon länger bekannt und auch die anderen Bestandteile dieser jungen Technologie sind nichts Neues. Wir haben diese Bestandteile verbessert und zu einer Technologie zusammengefügt", erläutert Professor Peter Wasserscheid, einer der Entwickler der LOHC-Technologie von der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und dem Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für erneuerbare Energien.

LOHC-Speicher können in fast beliebiger Größe gebaut werden. Sie sind zudem so sicher, dass sie im Gegensatz zu Wasserstofftanks im Prinzip überall stehen könnten. Hinzu kommt, der unproblematische Transport mit Tanklastwagen, Zügen und Schiffen - Infrastrukturen, die bereits vorhanden sind. "Das sind hervorragende Voraussetzungen, um erneuerbare Energien zu einem weltweit handelbaren Gut zu machen", sagt der LOHC-Experte.

"Global gewonnen und gehandelt"
Derzeit werde die Energiewende zu national gedacht. Es reiche nicht, in Deutschland LOHC-Energiespeicher zu bauen. "Wenn erneuerbare Energien kostengünstig sein sollen, dann müssen sie global gewonnen und gehandelt werden können", so Wasserscheid weiter. Über billige stoffliche Energieträger wie LOHC lasse sich günstige Windenergie aus Patagonien hertransportieren oder Sonnenenergie aus Saudi-Arabien. Es bestehe die Chance, eine Energiewendetechnologie zu exportieren, die weltweit mit vorhandener Infrastruktur funktioniere und kostengünstig sei.

Wasserscheid ist von LOHC überzeugt. Deshalb hat er 2013 die Hydrogenious Technologies GmbH mitbegründet, die die Forschungsergebnisse kommerziell nutzbar macht. So konnten bereits weltweit rund 20 LOHC-Speicheranlagen in Betrieb genommen werden.

In Erlangen wird derzeit auch daran gearbeitet, große Wasserstofftankstellen zu entwickeln, die mit LOHC beliefert werden. Der beladene LOHC-Träger wird im üblichen Tankfahrzeug vor Ort gebracht und dort in den existierenden Tanks gelagert. Bei Bedarf wird der Wasserstoff freigesetzt, komprimiert und zur Betankung von Wasserstoffautos genutzt.


So könnte ein LOHC-Kreislauf aussehen.
(Foto: Hydrogenious Technologies)
Im Prinzip könnten Autos auch gleich mit LOHC-Technologie ausgerüstet werden. "Das ist allerdings der nächste Schritt, es wird noch etwa zehn Jahre dauern, bis die Technologie für kleine Fahrzeuge im Alltag zur Verfügung steht", so der Experte. Für große Fahrzeuge wie Schiffe, Züge und Baufahrzeuge berge die LOHC-Technologie jetzt schon enorme Vorteile. Daher hat die Entwicklung der on-board LOHC-Technologie für diese Fahrzeugtypen derzeit Priorität.

Batterie oder LOHC-Speicher?
Daran arbeitet bereits das Münchner Unternehmen H-Industries SE. Es hat gerade ankündigt, in Kooperation mit dem Luxusjachthersteller Nobiskrug die erste vollelektrische Jacht mit LOHC-Technologie zu bauen. Für die Binnenschifffahrt plant H2-Industries mit dem niederländischen Unternehmen Portliner vollelektrische Lastschiffe mit LOHC-Technologie.

"Bei der E-Mobilität hängt es von der Nutzung ab, ob Batterien oder LOHC-Technologie besser geeignet ist", berichtet Wasserscheid. Batterien seien immer dann interessant, wenn genügend Zeit für den Ladevorgang vorhanden sei, das Fahrzeug also nicht viel genutzt werde. Bei intensiver Nutzung sei LOHC-Technik geeigneter, da der Austausch von entladenen LOHC mit beladenen LOHC nur ein paar Minuten dauere.

Sind nun Batterien oder LOHC-Speicher besser? "Ein wesentlicher Faktor ist auch die Energiemenge, die gespeichert werden soll", so der Experte. Bei Batterien verdoppelten sich die Kosten bei einer Verdoppelung der Speichermenge. LOHC sei deshalb bei großen Speichermengen deutlich günstiger. So würden etwa zur Speicherung von zwei Megawattstunden Energie rund 1000 Liter LOHC benötigt, die bei der Erstbeschaffung etwa 3000 Euro kosten und danach viele 100 Mal wiederverwendet werden können. Bei Batterien müsste man für die gleiche Speichermenge heute einen Millionenbetrag aufwenden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.526.041 von ollerkeim am 09.05.19 13:16:29Willst du jetzt eigentlich täglich Kaffeesatz Leserei betreiben ,kann aber mühsam werden.Wo warst du all die Monate vorher als wir die Kurse auch ohne dich mitbekamen?


Fairerweise poste ich auch die von mir erwarteteten Korrekturziele.
Die 0,50 sehe ich hier erstmal nicht mehr.
Nach dem Verdoppler kann ja jeder mit 50% raus und den Rest als "free Lunch" laufen lassen.
Short würde ich aber dennoch nicht gehen.

LG AWSX
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