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Baumot nach Kapitalherabsetzung - Beliebteste Beiträge


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Zunächst: Niemand weiß genau, wie es mit möglichen Hardware-Nachrüstungen und mit Baumot weitergehen wird. Deshalb blende ich hier für meine Anlageentscheidung Wortmeldungen von vornherein aus, die entweder das Totenglöckchen läuten oder den sicheren Tenbagger sehen.
Unzweifelhaft gibt es bei dieser Aktie hohe Chancen, aber auch hohe Risiken.

In einem solchen Fall versuche ich, Wahrscheinlichkeiten zu identifizieren.

Aus meiner Sicht gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die nun beschlossenen Software-Lösungen NICHT ausreichen werden. Die Gerichte wiegen bei potentiellen Gesundheitsgefährdungen nicht gegen monetäre Aspekte ab, letztere sind dann immer nachrangig. Würde mich wundern, wenn simple Updates für die Einhaltung der Grenzwerte genügen würden. Die Gerichte werden meines Erachtens den Druck erhöhen.

Nach der Bundestagswahl gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Jamaica-Koalition mit den Grünen. Und es gibt wiederum eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen verbindliche Hardware-Nachrüstungen als Teil des Koalitionsvertrages einfordern werden. Sowohl Cem Özdemir als auch Anton Hofreiter haben in den letzten Wochen Baumot besucht. Sie werden sich an die dort gewonnenen Informationen erinnern. Nicht zuletzt ist Anton Hofreiter ein möglicher Kandidat für das Amt des Verkehrs- oder Umweltministers.

Baumot hat bereits nachgewiesen, dass die Firma über ein auch im Straßenverkehr leistungsfähiges System zur NOX-Reduktion verfügt. Sollten verbindliche Hardware-Nachrüstungen kommen, gibt es eine gute Wahrscheinlichkeit, dass Baumot ein erhebliches Stück des Kuchens abbekommt. Die Bedenken bezüglich der Zulassung teile ich nicht. Das ist eine rechtliche Frage, die bei politischem Willen sehr schnell positiv zu beantworten ist. Fraglich ist eher, inwieweit die Automobil-Firmen oder sonstigen Zuliefer-Konkurrenten nun wettbewerbsfähige Systeme auf den Markt bringen. Ich erwarte aber angesichts des derzeitigen Vorsprungs von Baumot nicht, dass die Firma völlig leer ausgehen wird.

Angesichts der derzeit noch niedrigen Marktkapitalisierung von Baumot ergibt sich für michinsgesamt eine gute Chance auf nennenswerte Kurssteigerungen. Daher bin ich vor einigen Tagen eingestiegen.

Ich werde nun weiter beobachten, wie die o.a. Entwicklungen verlaufen werden. Sollte es z.B. keine Jamaica-Koalition geben oder die Software-Nachrüstungen gigantische Erfolge zeigen, muss die Lage jeweils neu bewertet werden. Sofern aber meine Vermutungen Stück für Stück bestätigt werden, wird die Aktie jeweils zulegen. Ich erwarte schon bis Ende des Jahres einen Kurs von deutlich über 2€, sofern eine Jamaica-Koalition gebildet wird und die Grünen das Thema NOX bzw. Nachrüstungen dabei thematisiert haben. Falls verbindliche Nachrüstungen bereits in den nächsten Monaten beschlossen werden und es Signale für eine mutige Klärung der rechtlichen (Zulassungs-)Hürden gibt, rechne ich mit einem Kurs von mehr als 3€.

Falls dann die Wettbewerbslage noch so ist, dass Baumot einen guten Teil der Aufträge erwarten kann, wären aus meiner Sicht Kurse von mehr als 5€ keine Überraschung. Wohlgemerkt sind das alles Kursbewegungen wegen Phantasie, bis dahin ist noch kaum ein € Umsatz geflossen. Für die weitere Kursentwicklung wichtig ist deshalb, dass danach auch das reale Geschäft anläuft. Angesichts erwarteter Kurssteigerungen von mehr als 200% bis dahin würde ich aber in diesem Stadium zumindest über einen Teilausstieg nachdenken.

So, das sind meine Gedanken. Bin gespannt, wie es die nächsten Wochen weitergeht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.325.176 von dig101 am 14.07.17 13:05:00
Wiederholungen nach 180-Grad-Wendung
@dig101

Wie häufig willst Du Dich noch wiederholen.

Als Du investiert warst, hast Du so etwas von PRO Baumot geschrieben, seit Deinem Verkauf eine 180-Grad-Wendung und nun bashst Du das Forum voll, als ob es keinen Morgen mehr geben würde.

Du solltest an dieser Stelle mehr Deinen Charakter hinterfragen, als die Geschäftspolitik der Baumot.

Dass Du durch Deine Aktionen hoffst, den Kurs wieder in die andere Richtung treiben zu können -um niedriger wieder einzusteigen- ist so offensichtlich und es wurde hier ja auch schon von anderer Seite angesprochen.

Selbst wenn Du das vor hast (jeder muss ja seinen eigenen Charakter selbst hinterfragen), aber dann verschone uns bitte mit ständigen Wiederholungen (Du hast es jetzt deutlich genug gesagt und wir wissen alle über Deine neue(!) Meinung Bescheid).

by
Sky
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.779.146 von MoneyDee am 24.09.18 09:35:09Es macht Sinn, sich in die einzelnen Rollen zu versetzen.

Die Politiker benötigen eine Lösung für bis zu 25% der PKW in Deutschland.
Als Mittel stehen Ihnen durchaus Gelder aus diversen Töpfen zur Verfügung
(Luftreinhaltung, Umweltschutz, Verkehrsentwicklung, Wirtschaftsförderung, Diesel-Strafzahlungen usw.). Die Politiker benötigen zeitlich dringend eine Lösung (Wahlen in Hessen und Bayern).
Daher wird es wohl auch eine deutliche staatliche Kostenbeteiligung geben.

Viele Hersteller werden die Nachrüstung so weit wie möglich auslagern wollen,
denn ihr Kerngeschäft ist der Verkauf von Neuwagen.
Nur wenige Hersteller werden auch versuchen selbst Lösungen anzubieten in Zusammenarbeit mit Zulieferern und Partnern.

Manche Hersteller werden mehr Kosten übernehmen müssen bei Betrugsmotoren.
Manche Hersteller werden weniger Kosten übernehmen wollen,
wenn Ihre Motoren compliant sind (BMW).
Manche Hersteller haben einen Mix aus Betrug und Compliance.

Die Baumot AG hat 27 Patente und ist technologisch führend bei der Diesel-Nachrüsttechnik.
Als Vorstand kann man eine Kapitalerhöhung nur erfolgreich platzieren,
wenn man den professionellen Investoren einen erfolgversprechenden Ausblick geben konnte.
Diese Investoren können durchaus auch strategische Interessen haben und Geschäft mitbringen.
Während der Verhandlungen mit neuen Geschäftspartnern kann der Vorstand
nicht über diese Gespräche berichten. NDAs werden üblicherweise abgeschlossen. Hinter den Türen ist immer viel mehr bekannt als in der Presse stehen kann.

Die meisten Halter wollen Ihre gut funktionierenden Euro 5 Autos nicht verschrotten, um einen Neuwagen zu kaufen.
Auch sehr viele Euro 6 a-b-c Diesel müssen noch nachgerüstet werden. In einer Studie zur Umwelt-Prämie aus dem Juli 2018 schreibt Dudenhöffer: „Viele Euro-6-Diesel haben zum Teil im normalen Fahrbetrieb einen höheren Stickoxidausstoß als alte Euro-4-Diesel.“ Die Umwelthilfe kommt bei Untersuchungen zum gleichen Ergebnis. Um Fahrverbote zu verhindern, brauche es laut Dudenhöffer Hardware-Nachrüstungen. Immerhin schließt Scheuer diese nicht mehr aus: „Wir denken nach allen Seiten“. Die meisten Euro-6-Diesel werden noch betroffen sein, weil sie teilweise mit schlechteren Stickoxid-Werten unterwegs sind als ältere Diesel. Es würde zu Klagen kommen, ließe man schlechte Euro-6-Diesel in die Städte rein, Euro-4-Diesel aber nicht. Da wird sich ein sehr großer Nachrüstmarkt entwickeln, auch wenn die PKW-Hersteller am liebsten gleich neue Autos verkaufen würden. Viele Hersteller liefern erst seit 6 Monaten Euro 6d Diesel aus, die keine Nachrüstung benötigen. VW hat nach dem letzten Diesel-Gipfel in mehreren Aktion extrem viele solcher Euro 6 Fahrzeuge mit älterer Dieseltechnik verkauft.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasbelastung-diesel…

Dass Baumot ein deutliches Stück von diesem Kuchen abbekommen wird, ist meine Einschätzung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.780.040 von kalorex am 24.09.18 10:56:33Frage: Kauft ihr alle 2-3 Jahre einen neuen Fernseher?
Nein??? Warum nicht. Ein neuer dürfte doch auch statt 180 KWh nur noch 177 KWh brauchen.
Laut Hersteller eine DEUTLICHE Einsparung...
Seht ihr anders? Genau, ich auch....



Wir haben aus der Abwrackprämie nichts gelernt....
Hier wurden 8 Jahre alte Autos auf den Schrottplatz gestellt, die noch vollkommen in Ornung waren.
Und jetzt soll man sich von 3 Jahre alten Autos trennen?

Das dürfte doch jedem einleuchten, dass das der Umwelt auch nicht hilft.
Apropos Klagen....
Wenn das keine saubere Lösung wird, wird sich vermutlich JEDER der Betroffenen entschließen, sich der ab November möglichen ADAC Musterklage anzuschließen.

Mal sehen, ob das den Autobauern dann mehr schmecken wird oder ob sie nicht doch einer Nachrüstung auf deren Kosten zustimmen.

Was ist das kleinere Übel?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.961.388 von Apollonius am 15.10.18 14:24:31Kfz-Verbandsvize - Peckruhn kooperiert mit dem Autozulieferer Baumot.
„Das System funktioniert problemlos“, sagt Peckruhn. Er hat es zuletzt bei einem Vor-Ort-Termin der Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vorgeführt. Laut Peckruhn können so die Emissionen eines Diesel Euro 5 unter Realbedingungen um 88 Prozent gesenkt werden. „Damit liegen wir sehr deutlich unter den Grenzwerten.“ Die Kosten für ein solches Reinigungssystem inklusive Einbau beziffert der Kfz-Obermeister auf 2.000 bis 2.500 Euro. Das Kraftfahrtbundesamt prüft derzeit solche Systeme.

Mit einer Zulassung wird jedoch frühestens Anfang 2019 gerechnet. Kurz: Sie sind noch nicht auf dem Markt. Für deutsche Werkstätten wäre der Einbau ein gutes Geschäft. Betreibt der Kfz-Verbandsvize also Politik in eigener Sache? Nein. Denn auch der Automobilclub ADAC hält technische Nachrüstungen für eine gute Lösung.

Quelle: https://www.mz-web.de/wirtschaft/diesel-skandal-hallescher-a…
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.082.866 von herthafan am 29.10.18 12:14:02Da haste Recht, bei den beiden letzten Wahlen (Bayern u. Hessen) haben die Grünen enorm zugelegt und waren die eigentlichen Gewinner !

Die Grünen sind, soviel ich bisher gehört hatte, eindeutig für Hardware-Umrüstungen von Diesel-Fahrzeugen.

Die Chancen für Baumot sind daher wieder deutlich gestiegen.

Wundert mich auch etwas, dass der Aktienkurs immer noch so niedrig ist ?
nochmal abschließend: mir geht es nicht um schuldzuweisung oder vorwürfe, dass bringt uns nicht weiter. aber es ist wichtig zu sehen, dass man mehr eigenverantwortung übernehmen muss. die demokratie ist der einzig gangbare weg, der dem mensch gerecht wird. auch denen, die anders denken als ich, aber genau das macht das leben ja auch spannend. wenn alle das selbe denken und sich so verhalten, wäre das leben ja auch langweilig. ich lehne halt nur gewalt ab!
Es ist gut, wenn diese Aktie zwischendurch immer mal wieder ordentlich fällt. Da werden wir Zukunftsaktionäre dann die Angsthasen und „schwachen Hände“ los.
Erfreulich ist ebenso, dass es z.T. auch Käufer für grosse Blöcke mit Einzelunsätzen jenseits der50.000 Euro gibt ! Das sind Aktionäre mit Kapitalkraft und Zukunftsvertrauen. Schade, dass es selbst oft nur für wenige Tausend Baumot reicht ! Aber hergeben kommt nicht in Frage, bevor der Kurs nicht zweistellig ist.
Baumot Group | 2,450 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.352.096 von Grid-Party am 19.07.17 08:42:42Nimm es einfach als das was es ist: ein Zock. Gestern 1,60 €, heute wieder 2,50 €.
Man darf hier nur niemals den Fehler machen, das Unternehmen zu analysieren. Hier geht's um den Kurs und darum nicht als Letzter am Tisch zu sitzen, wenn die Einsätze rausgenommen werden. ;)
Das sagt mir ganz einfach die Erfahrung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.412.324 von Wertefinder1 am 28.07.17 13:34:58Na klar, mal wieder meine Vorurteile bestätigt - ein professioneller "Aktienhändler".

Also von ernsthaft rechtschaffenmder Arbeit im Sinne von etwas Herstellen oder einer nicht-finanziellen Dienstleistung zu erbringen hälst Du wohl nichts, das erklärt auch Deine Meinung, die Du hier zum Besten gibst.
Stattdessen gerierst Du Dich hier als "mahnend", weil Du ja für uns nur unser Bestes willst.... Typisch! Schmarotzst nur rum, handelst mit dem Geld anderer Leute, und spielst dann noch den weißen Ritter, der die Lemminge vor ihrem Schicksal bewahrt. Selbst noch wie was durch ehrliche harte Arbeit verdient oder was? Sachliche Argumente sind Dir fremd, stattdessen wird hier gestänkert, polarisiert und "fundamentalisiert", dass es nur so kracht.

Ich dagegen habe meine Brötchen mit ehrlicher Arbeit und hart seit gut 30 Jahren verdient, ich investiere hier meine eigene Kohle! Und nur die! Aber sowas wie Du ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Nicht, dass ich auch eine kritische Meinung schätze, aber Du fokussierst Dich einzig und allein auf die finanziellen Aspekte, was schon sehr verdächtig ist!

Ja bitte, verschone uns hier mit Deinen Ergüssen, würde viel entspannter sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.428.072 von mando1975 am 31.07.17 17:32:22Der Kolke vom Adac hat es in dem Wiso Video noch einmal ganz klar gesagt:

Ein SW Update bei nicht-SCR Dieseln bringt max. 25% bessere NOx Werrte pro Auto. Angenomen, 50% der Gesamtanzahl an Diesel KFZ werden per Software mit diesen max. 25% Verbesserung versehen, dann sind das in Summe gerade einmal 10% Verbesserung NOx Werte insgesamt, wobei eigentlich über den Daumen jeder Diesel mind. 400% über den Grenzwerten liegt.
D.h. statt 400% Überschreitung nur noch 350%. Prost Mahlzeit! Wenn sich die Politik damit wirklich abspeisen lässt, verliere ich endgültig den Glauben an unsere Politik und es unterscheidet uns kein Deut mehr von einer Bananenrepublik!

Um es mit Heine zu sagen: "Denk' ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht,"
und nachgelegt, Koeln 04 hör auf mit deinem dummen Geschwätz, das stinkt doch schon zum Himmel
Baumot zieht schon Aufträge auch im Ausland an Land, absolute Kaufkurse
Kaufprämien echt ein Witz! Wer kann sich denn ein Neufahrzeug leisten, wenn er heute eine alte Möhre fährt. Das dürften die wenigsten sein.

Armes Deutschland! Wie können sich die Politiker absichtlich so blenden lassen und das dann als tolles Ergebnis darstellen?? Ich bin massiv enttäuscht von dem ganzen Mist!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.676.235 von koeln04 am 06.09.17 08:02:06
Mir stellt sich ....
... die ganze Zeit eine Frage.

An welcher Persönlichkeitsstörung leiden Sie, dass Sie hier nimmermüde und zwanghaft den Basher spielen müssen?
Ich lese hier still seit vielen Monaten mit und habe mich heute angemeldet, weil ich von Ihren Tiraden echt völlig genervt bin. Wenn Sie mit irgendwas auf dieser Welt nicht klarkommen sollten, dann klären Sie das bitte sonstwo aber nicht in diesem Forum.

Ich bin hier selbst dick investiert, es wäre schön, wenn Baumot sein Häppchen vom Kuchen abbekommt, wenn nicht, dann ist es halt so (was ich aber nicht glaube).

Toben Sie sich bitte einfach in der realen Welt aus, da können Sie Ihr Aufmerksamkeitsdefizit wesentlich sinnvoller kompensieren!
...just saying.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.063.648 von Napaloni am 19.02.18 19:38:52Der W dürfte tatsächlich überlegen sein, bei dem K bin ich mir nicht sicher. Der ist in jedem Fall ein ziemliches Ärgernis, er vertritt ganz offensichtlich eine politische Agenda, will diese aber nicht offenbaren. Das macht man für gewöhnlich nur, wenn man etwas zu verbergen hat, das angewendete Mittel - in dem Fall seine Basherei - also unredlich ist. Dabei sind seine Einwände ja keinesfalls alle falsch, er betont jedoch mit ganz gewaltiger Schlagseite die negativen und risikoreichen Aspekte und blendet die positiven komplett aus. Das ist alles nicht verboten, aber es ist eben auch kein Teil eines rein sachgeprägten Diskurses. Ich habe bspw. kein Problem damit zu sagen, dass ich Baum-Aktien halte und mir wünsche, dass sie steigen. Deswegen überlese ich (hoffentlich) noch lange nicht alle bilanziellen Probleme und poste stattdessen jeden Tag dieselbe Meldung eines Uraltauftrages in der Hoffnung, ich könne damit vielleicht jemanden zum Kauf animieren. Genau das - nur andersrum - tut jedoch der K. Ist grundsätzlich nicht verboten und seine Privatsache. Die Penetranz, mit der dabei vorgeht, nervt jedoch ziemlich. Mit altruistischem Schutz der Baum-Aktionäre hat das jedenfalls nichts zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.241.537 von herthafan am 10.03.18 09:49:40soweit die rechnerische Theorie.
Nur - eine Kapitalherabsetzung findet nicht zum Spaß statt, sondern ist eine bilanzielle Rettungsmaßnahmen für ein notleidendes Unternehmen.
Ich denke, der Kurs wird das Montag ausdrücken. Und Maydorn hat die Leute mal wieder verarscht, siehe Millenium, siehe Mogo, siehe Tesla usw. usw.
casta
https://www.comdirect.de/inf/news/detail.html?ID_NEWS=668852…
Das System für den Passat wurde gerade zufällig heute fertig, schon seltsam???
Kurspflege für die zeitnahe Kapitalerhöhung???
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0401-05…

Bundesrat Drucksache 448/18 13.09.18

Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0720-2946

Antrag
des Landes Hessen

Entschließung des Bundesrates - Hardware-Nachrüstungen statt Fahrverbote
Der Hessische Ministerpräsident Wiesbaden, den 13. September 2018

An den
Präsidenten des Bundesrates Herrn Regierenden Bürgermeister Michael Müller

Sehr geehrter Herr Präsident,

die Hessische Landesregierung hat beschlossen, dem Bundesrat die anliegende
Entschließung des Bundesrates - Hardware-Nachrüstungen statt Fahrverbote
mit dem Antrag zuzuleiten, die Entschließung zu fassen.

Ich bitte Sie, die Vorlage gemäß § 36 Absatz 2 der Geschäftsordnung des Bundes-rates in die Tagesordnung der 970. Plenarsitzung am 21. September 2018 aufzu-nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Bouffier



Entschließung des Bundesrates - Hardware-Nachrüstungen statt Fahrverbote

Der Bundesrat möge beschließen:

1. Der Bundesrat stellt fest, dass bereits in mehreren Städten gerichtlich ange-ordnete Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge zur Verbesserung der Luftqualität verhängt wurden.

2. Der Bundesrat stellt fest, dass viele Diesel-Fahrzeuge de facto nicht den Ab-gasnormen entsprechen und sieht dringenden Handlungsbedarf. Hardware-Nachrüstungen stellen die wirksamste Methode zur Emissionsreduktion dar. Diese Nachrüstungen können in vielen Städten generelle Fahrverbote vermei-den und einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung leisten.

3. Der Bundesrat bittet die Bundesregierung,

• zeitnah die Zulassungsvoraussetzungen für technisch umgerüstete Die-sel-Fahrzeuge, die die Abgasnormen erfüllen, zu schaffen,

• die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass für die betroffenen Diesel-fahrzeuge eine Hardware-Nachrüstung erfolgen kann,

• dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller in die Verantwortung für die Kosten zu nehmen sind.
Begründung

Die Nachrüstung der Dieselfahrzeuge ist die wirksamste Methode, um die Luftqualität in den Städten nachhaltig zu verbessern, die EU-weiten Grenzwerte einzuhalten und somit generelle Fahrverbote zu vermeiden. Saubere Luft ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Menschen.

Verbraucherinnen und Verbraucher, die ein vermeintlich emissionsarmes Diesel-Fahrzeug gekauft haben, dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

Die entscheidenden Schritte für die Vermeidung von Fahrverboten und für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kosten durch Nachrüstungen können nur durch die Bundesregierung vorgenommen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.779.785 von ZuercherGnom am 24.09.18 10:30:44
Zitat von ZuercherGnom: Nachrüstlösungen lohnen sich für die von Fahrverboten betroffenen Dieselfahrzeuge überhaupt nicht. Der Restwert dieser PKW dürfte im niedrigen vierstelligen Bereich liegen. Die Autoindustrie wird wenn eine Prämie beim Umtausch bezahlen. Davon wird Baumot dann nicht profitieren.

Das dürften solche Autobesitzer etwas anders sehen, deren Investitionszyklus sich an ihrer Brieftasche bemisst und nicht am Restwert ihrer 3 oder 5 Jahre alten Wagen.
Die Älteren unter uns - und, da Baumot grundsätzlich kein Zockerpapier ist (außer derzeit)- erinnern sich an die Einführung des Kats. Was haben sich die ehrenwerten deutschen Autobauer gewehrt, "nicht so schnell umsetzbar, Testphase dauert Jahre, viel zu teuer" - dabei waren die deutschen Autos, die in die USA gingen, seit Jahren mit Kats ausgerüstet. Als es verpflichtend wurde, waren ruckzuck die Kats vorhanden und angeboten. So muss es nach der Währungsreform gewesen sein, als die leeren Läden mit Ausgabe der 40 DM umgehend gefüllt waren.
Und die Politiker wundern sich, dass die AFD immer mehr Stimmen bekommt!
@enuxx, danke für den Link. Man muss sich mal durchlesen was Scheuer sagt!!

"Eine attraktive Tauschaktion",
ist klar, da sich jeder einen Neuwagen leisten kann und/oder sich jeder über die 50% Wertverlust in den ersten 3 Jahren freut!
"Investition in alte Fahrzeuge",
selbst Euro 6 Fahrzeuge sollen zum Teil nachgerüstet werden, für ihn sind offensichtlich Autos, welche älter als 1-2 Jahre sind alt.
Hardware-Nachrüstungen sind keine Umbauten am Motor, sondern am Abgassystem, die Motorelektronik bleibt unbeeinflusst davon.

Solche Aussagen machen mich fassungslos!!
Scheingefechte..., denn ob der Staat 600 Euro dazuzahlt ist vielen egal.
...der Staat kann beispielsweise auf rund 20% Gewinn aus Mehrwertsteuer verzichten.
Ob die Hersteller die 600 Euro mit bezahlen, auch egal.

Wenn man in der Stadt wohnt braucht man eine NOX-Nachrüstung.
Wenn man in die Stadt pendeln muss ebenfalls.

Um diese absehbar nötige Genehmigungen sollte sich Scheuer seit Jahren kümmern
und das hat er bisher nicht gemacht. Die Stadt-Luft könnte schon deutlich weniger NOX enthalten.
Ich ordne dies vorsätzliche Versäumnis als
Umweltvergehen im kriminellen Ausmaß ein und
als schwere Untreue gegen seinen Amtseid.
Scheuer sollte Montag zur Verantwortung gezogen werden und das Ministerium verlassen IMHO.
Die Zittigen verlassen das Schiff! Danach gehts wieder bergauf.

Grundsätzlich wird Baumot profitieren. Viele Dieselfahrer wollen nicht tauschen! Bei Handwerkern, Bussen und bei Privatleuten. Die Erwartungen waren einfach von vielen viel zu hoch!
Fahren die Politiker Diesel? Dann könnten sie auch nicht mehr nach Berlin und “regieren“. Würde wahrscheinlich keinem auffallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.924.569 von Vogelnarr am 11.10.18 07:22:53Nur noch 5.000 €!?! Es wird immer weniger!

Von den deutschen Politikern und der Automobilindustrie haben wir nichts zu erwarten.

Der Druck kommt seit Tagen von den Gerichten (Fahrverbote) und der EU (Gleichbehandlung und Exportverbote).
Wir können ja mal Wetten abschliessen:

Merkel hat bis heute von den Autokonzernen 1,8 MRD an Strafen eingenommen, das ist angesichts der möglichen 12 MRD von VW und 3,5 MRD von Daimler das sehr traurige Ergebnis einer Losertruppe, aber immerhin würde es reichen um die Nachrüstsätze zu 50% vom Staat von 1,4 Mio Fahrzeugen zu bezahlen. Da ja eh nicht ALLE Euro-5 nachrüsten wollen, die können, würde das locker reichen, wobei ich bei dieser Masse mit 2500,- Euro pro Kfz gerechnet habe. Man könnte sogar noch die stinkdreckigen Euro 6 a-c einbeziehen.

Insgesamt könnte man Merkel so nicht den Vorwurf machen, dass man den Steuerzahler bezahlen läßt, weil die Strafe direkt mit dieser Maßnahme zusammen hängt. Zudem sehe ich nur bei 50% Beteiligung eine echte Chance, die Industrie zur Mitbeteiligung von ebenso 50% zu verpflichten.

Wenn auch das nicht klappt, weil Scheuer der Autoindustrie unbedingt weiterhin den Allerwertesten auskratzen möchte, dann könnte Merkel immer noch 700.000 PKW voll auf Staatskosten umrüsten lassen. First come, first serve, das ist bei Fördergeldern ja auch üblich.

Einfach mal was machen, muß sie jetzt und sich nicht weiter vorführen lassen vom den alten dicken Männern in ihren stinkenden SUV-Dieseln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.633.924 von pegasusorion am 15.01.19 12:20:30stimmt, da wurde nie betrogen. da wurden die leute gleich an der mauer erschossen oder ab nach bautzen. langsam wird es echt übel, was du hier von dir gibst. denke vllt mal an die armen hinterbliebenen der ganzen sed-opfer. ich lebe lieber hier in freiheit und lasse mich von politikern verarschen, als nur eine sekunde in einer drecks-diktatur.

ich kann mich hier frei entfalten, kann jeden tag entscheiden, was ich mache und wo ich es mache. was hatte ihr ossis? kein strom und keine heizung im winter 78/79. frag mal nach den nox-werten im alten ostblock, die waren so hoch, da gab es gar kein messgerät dafür. alleine das ist schon ein beweis, dass die ganze grenzwert-debatte ein witz ist. eigentlich hätte im osten im winter niemand überleben dürfen.

man merkt, du hast auch nach 30 jahren "einheit" rein gar nichts verstanden. aber jammer ruhig weiter, dann hast du wenigstens jemanden, den du dafür verantwortlichen machen kannst. ich bin sicher, mit der jüngeren generation aus der zone wird es besser, die sind dann schon eigenverantwortlicher aufgewachsen. meine zig-tausende euros an soli sollen ja nicht umsonst gewesen sein. alle anderen erledigt die natur, die wir doch alle so beschützen wollen:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.640.614 von pegasusorion am 16.01.19 07:48:31
Zitat von pegasusorion: Übrigens 1 ist sicher, das aktuelle Gesellschaftssystem wird nicht das Letzte sein, das zeigt sich immer mehr :-)


ja, leider, wegen dir und den anderen, die der demokratie den gar ausmachen wollen. werden ja immer mehr, die lieber untergehen, als ihre chance zu nutzen. weltweit gibt es kein anderes system, in dem sich der einzelne uneingeschränkter entwickeln kann, aber da ihr leer seit und nichts zum entwickeln da ist, zerstört ihr halt lieber. ironie ist, dass die ostalgiker und die pegida-kranken gemeinsame sache machen. das sollte aber nicht wundern, denn links und rechts wollen eigentlich das gleiche, deswegen nannten sich die nazis ja auch nationalSOZIALISTEN.

ich wußte es schon 89, als ich in prag auf dem wenzelsplatz mit freunden demonstriert habe. 1 jahr später kamen dann die ossis und haben mit der neuen d-mark in der cssr den dicken max gemacht. vorher wollte ja keiner die alu-münzen haben, aber auf einmal war man ja wer. da ist man dann lieber im trabi zu seinen ehemaligen sozialistischen einheitsbrüdern gefahren und hat mal schön den protz gemacht. mit der harten d-mark war das ja auf einmal möglich. der größte strassenstrich der welt in den 90er an der sächsich-tschechischen grenze ist doch der beste beweis gewesen.

und dann kam der soli und der westen, der jetzt aussieht wie die ddr von 89, hat schön bezahlt.
und jetzt 30 jahre später schreien die einen nach honi, die anderen nach höcke.:laugh:
egal, dass ist ein typisch deutsches problem. der deutsche denkt mit der linken und handelt mit der rechten. aber mach du mal, wenn die kranken, egal ob links oder rechts wieder an die regierung kommen sollten, bin ich hier eh weg.

noch nie wurde so viel geld in die sozialen systeme gepumpt wie aktuell. es gibt für alles mögliche unterstützung. gegen eingewachsene fussnägel, gegen schlechten empfang und jetzt sogar gegen feinstaub. und was macht der mensch? jammert, dass es von allem zu wenig ist. ich weiß, früher war alles besser. und dann trauert man dem nach und meint, man könnte die zeit zurückholen. der catch 22 https://de.wikipedia.org/wiki/Catch-22_(Dilemma) des lebens.

so und damit bin ich aus der diskussion raus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.952.850 von pegasusorion am 25.02.19 07:46:15BMVI: „Das Ministerium erlaubt die Zusammenfassung von Autotypen in Motorenfamilien“. Die Kriterien für diese Familienbildung seien weit gefasst, was eine pragmatische Zulassung für viele Automodelle ermögliche.
Dass es nun eine qualitative Änderung gibt, ist eine gute Nachricht. Wahrscheinlich ist der Fortschritt aber auch ein Ergebnis des Drucks der Händler: Diese sitzen auf jungen und quasi-unverkäuflichen Euro 5-Pkw. Es ergibt einfach keinen Sinn, Millionen relativ neuer Diesel-Pkw erst durch Fahrverbote zu entwerten und dann deren Nachrüstung zu torpedieren.

Baumot hat inzwischen nicht nur Volumenmodelle von Volkswagen vorbereitet.
Auch die Volumenmodelle von BMW werden nun als durchaus leicht nachrüstbar erklärt.
Quelle: ZDF
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_8…

Neue bundesweite Daten - Grenzwert für Stickoxid in 57 Städten überschritten - 17.06.2019, 11:01 Uhr

Zitat:
Für Nachrüstungen der Abgasreinigung direkt am Motor hat die große Koalition die rechtlichen Grundlagen gelegt, sie sind an Pkw aber noch nicht angelaufen. Nachrüstunternehmen hätten erste Anträge auch für Pkw gestellt, sagt UBA-Präsidentin Krautzberger. "Nun kommt es darauf an, dass der Genehmigungsprozess rasch durchlaufen wird." Alle Autobauer seien dazu aufgerufen, "die Nachrüstunternehmen technisch und die Kunden beim Kauf der Systeme finanziell zu unterstützen".




@KaterMohrle
Ob die Zahlen schlecht oder grottenschlecht sind, ist nicht wirklich relevant. Selbst wenn noch ein kleine Kapitalerhöhung kommt, die kurzfristigen und mittelfristigen Aussichten sind schon sehr sehr positiv. Schau dir den Artikel in meinem Link an,
es besteht wirklich dringender Handlungsbedarf bezüglich der Hardwarenachrüstung, damit die Städte unter die 40er Schwelle kommen. Die Million fachen Softwareupdates, speziell die vom VW-Betrugskonzern (ca. 3 Mill.) haben keinerlei messbaren Auswirkungen. Der Deal, ist aus meiner Sicht nur zwischen VW und dem KBA gemacht worden, damit beide wieder halbwegs legitim in der Öffentlichkeit da stehen. Aber, ich bin sicher, dass auch hier die Justiz den "Vorhang" noch herunter reißen wird!
Anträge für VW-Gruppe wurden gestellt
Jeder kann beim KBA auf der Internetseite nach den aktuellen Genehmigungen schauen...
https://www.kba.de/DE/Typgenehmigung/Typgenehmigungen/Typge…

Ein Anruf bei Baumot und die Auskunft des netten Mitarbeiters ist recht aufschlussreich.., https://ir.baumot.de/portfolio/applikation/bnox-scr-system/

Telefonnummer lautet: +49 (0) 2244 9180-40

Der nette Baumotmitarbeiter teilt mit, dass die Anträge für die VW-Gruppe für die 1.6er und 2.0er Diesel eingereicht wurden...

Also.., abwarten, Tee trinken und auf bessere Kurse warten...
Baumot Group | 1,798 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.229.949 von KaterMohrle am 12.08.19 11:53:49Die HV ist jetzt abgeschlossen und war sehr interessant. Die Vorstände haben den Lagebericht vorgetragen und dabei beide deutlichen Optimismus zum Ausdruck gebracht.
Die Aktionäre und Aktionärsvertreter haben viele Fragen gestellt, welche dann recht umfassend beantwortet wurden.
Ergebnis:
Habe mir inzwischen recht günstig weitere Baumot-Aktien gekauft.
Die Einschätzung der ABE-Situation seitens der beiden Vorstände ist für mich sehr überzeugend.
Baumot Group | 2,085 €
Baumot AG Hauptversammlung heute:

Dass ich heute Königswinter
zur Hauptversammlung gefahren bin,
war im Rückblick betrachtet
eine sehr gute Entscheidung.

Heute früh war ich wirklich bereit,
ganz nach Verlauf der Hauptversammlung
sowohl die meisten meiner Aktien zu verkaufen
als auch zusätzliche Aktien zu erwerben.

Und beides hab ich dann gemacht.
Vorsichtshalber habe ich vormittags rund 90% meiner Position verkauft,
als der allgemeine Lagebericht vorgetragen war
und dann die vielen kritischen Fragen der Aktionäre gestellt wurden.
Aber bereits die Antworten des Aufsichtsrats waren ausführlich, qualifiziert und zielführend
und dann haben mich insbesondere ebenso die Antworten der beiden Vorstände überzeugt,
sodass ich wieder alle meine Aktien zurückgekauft habe (günstiger),
und entschieden habe noch einmal mehr zu kaufen (ebenfalls günstiger).
Beides spiegelt sich sogar ganz gut im Kursverlauf wieder.

Man könnte zwar auch versuchen sich aus den Medien über das Internet zu informieren,
aber beispielsweise aus diesen beiden fehlerhaften Meldungen
hätte ich keine guten Entscheidungen ableiten können.
Angesichts der Beobachtungen vor Ort steht da größtenteils Blödsinn!
https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=sto…
https://www.finanztrends.info/baumot-aktie-boese-ueberraschu…

Beeindruckt hat mich, dass 2019 bereits Ende April der Vorjahresumsatz 6,2 Mio. erreicht wurde.
Sowie weil zusätzlich weitere Bestellungen im Umfang von über 9,9 Mio bis zum Juli vorlagen.
Und weiteres Geschäft ist inzwischen bereits in der Pipeline ( bereits avisiert - gemäß Vorstand).
Und weiterhin tippe ich auf ein eher starkes Q4 aus meiner eigenen Einschätzung
von zyklischen Effekten und nunmehr erfahrungsgemäß auftretenden Budget-Mechanismen.
Allein dadurch sollte der "sichere" Umsatz mehr als 3-fach so hoch sein wie im Vorjahr
(ich tippe jedoch aus guten Gründen auf mehr). Das schlägt sich auch überproportional
im Erfrag nieder (Gewinn).

Jetzt aber zu der großen Frage der Erteilung der ersten ABE
für PKW-Nachrüstsysteme der Baumot AG.
Der Vorstand rechnet noch im August mit der Erteilung der Genehmigung und
hat dafür bereit eine Nummer mitgeteilt bekommen.
Es gibt sehr gute Gründe warum es etwas länger dauerte.
Der Antrag für VW deckt verschiedene Modelle und auch PKW
von Audi und Skoda mit ab und ist daher komplexer.
Außerdem rechnet das KBA die zwei Wochen etwas anders,
weil alle Unterlagen zuvor vorliegen müssen, auch Unterlagen,
die nicht von der Baumot AG stammen (sondern...).

Ob es nun noch zwei Tage sind oder noch 10 Tage,
darauf kommt es nicht an, sondern, dass die ABE im August kommt.

Meine Einschätzung (Frage), dass dann nur wenige Wochen später
(nicht erst im Dezember) die ersten Systeme in Werkstätten
für Kunden eingebaut werden können, hat der Vorstand bestätigt.

Und es gibt noch viel mehr zu berichten, aber das wird hier und
heute Abend zu lang und die nächsten Tage ist auch noch Zeit.

Wo schätzt ihr den Kurs ein, wenn die ABE veröffentlicht wurde?
Baumot Group | 2,165 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.276.821 von unruhhr am 16.08.19 15:47:22
Zitat von unruhhr: :keks: Sorry da hab ich nicht richtig geschaut. Waren "nur" über 2 Mio. 🤒


Nein, es waren gestern und heute - unter Berücksichtigung aller Handelsplätze - ca. 3,5 Mio. gehandelte Stücke insgesamt. Davon gestern über 2,2, Mio. (alleine nur bei Tradegate über 1,145 Mio.) und heute (bisher) ca. 1,25 Mio.

Hege durchaus auch die Vermutung, dass nun die Kurse der letzten beiden Tage gleich mal genutzt wurden um ... zumindest einen größeren Teil ... der 2,4 Mio. Aktien, die im Juni zu 1 Euro ausgegeben wurden (s. Link) wieder abzugeben.

https://ir.baumot.de/adhoc_message/baumot-group-ag-staerkt-d…
Baumot Group | 2,585 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.291.885 von valueanleger am 19.08.19 16:17:57
Zitat von valueanleger: Lange Gesichter bei Baumot.
Es gibt doch den alten Börsenspruch "Kauf das Gerücht und Verkauf bei Fakten" - grobe deutsche Übersetzung von mir. (“Buy the rumor, sell the fact”)
Bei Baumot wird dies wieder unter Beweis gestellt.
Wer auf die Zulassung spekuliert hat konnte deutliche Gewinne erzielen und hat diese inzwischen mitgenommen.
Wer gegen die Börsenweisheit gehandelt hat sitzt nun auf Verlusten.

Gruß
Value

Sagt der, der den ganzen Kursanstieg auf über 2 € verpasst hat. Du hattest doch offensichtlich etwas sehr frühzeitig mit Mini-Gewinn geschmissen? Ich sitze bei 2,40 € immer noch auf ordentlichen Kursgewinnen und kann mir kaum vorstellen, dass die Newslage der nächsten Wochen und Monate nochmals Kurse von weniger als 2 € ermöglicht.

@Growth2012: Das ist auch für mich schwer. Für eine erste Teilgewinnmitnahme hatte ich definitiv einen Euro mehr beim Kurs als aktuell erwartet. Ich sehe eine Marktkapitalisierung von 60 bis 70 Mio € für gerechtfertigt. Montega geht von ca. 80 Mio Umsatz in 2020 aus, 2021 dann 120 Mio €. Wobei ich denke, wenn jemand noch umrüstet, dann spätestens nächstes Jahr. Ob man 2022 nochmal 120 Mio € Umsatz mit PKW-Umrüstungen macht, hängt dann doch von Fahrverbotsausweitungen oder Auslandsmärkten ab. Deshalb denke ich, 2020 könnte das Peak-Jahr werden mit weit mehr als 120 Mio € Umsatz.


Wie bereits geschrieben: Aktuell hat Baumot ein PKW-Nachrüstungs-Monopol für VW-Audi-Skoda. Hat Pley überhaupt ABEs für diese Marken beantragt? Auch ist hier der Zuschuss von 3.000 € offiziell. Bei Pley's Volvo-ABE stellt sich die Frage, wie viele da überhaupt nachrüsten, wenn Volvo nichts beisteuert.
Baumot Group | 2,430 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.302.022 von Artikel14 am 20.08.19 18:16:57Alles unseriöse Abzocke.

Es gilt für 15 Städte - von über 2.000 Städten in Deutschland.

Ich MUSS nicht nachrüsten - ich kann nachrüsten. Wenn ich nicht in die Grünzone fahre, habe ich keinen Bedarf für eine Nachrüstung.

Ein Neuwagen bzw. ein gebrauchter Euro6-Wagen bietet nicht nur das Fahren in die Grünzone, es bietet auch einen neueren Innenraum z.B. mit einem Navi, bessere Sicherheitsausstattung mit vllt. Seitenairbags, Notbremsassistent etc..

Man hat Papierkram. Man hat Unsicherheit - man weiss nicht, ob das Auto nach dem Einbau nicht doch Probleme macht - wer zahlt dann weitere Werkstattbesuche?

Da fährt man sein Auto doch lieber weiter - ging ja jetzt auch schon jahrelang so! Bzw. fährt es solange, wies es reif für den Verkauf nach Afrika ist. Und least sich einen Neuwagen oder jungen Gebrauchten.

Wahrscheinlich hat Baumot ein Produkt entwickelt, für das es fast keinen Bedarf gibt, weil es eben keinen Zwang zur Umrüstung gibt.
Baumot Group | 2,450 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.303.099 von Wertefinder1 am 20.08.19 20:16:48Fehlt nur noch, dass du Stickoxyd als Verschwörungstheorie abstempelst ;)

Der Großteil der "Förderungsberechtigten" wird nachrüsten, so meine Meinung, da
1. koscht nix
2. der Fahrzeugwert unmittelbar steigt

Im Idealfall senkt anschließend VW per Softwareupdate noch die AGR-Rate, und schon wäre die Verkokungsproblematik ebenso erledigt.
Baumot Group | 2,430 €
Die Möglichkeiten was hier kommen könnte sind vielfältig. Unabhängig vom Ausgang des Dieselgipfels am 02.August. Großstädte wie eben auch London müssen mit gutem Beispiel voran gehen und Schadstoffe in der Luft reduzieren. Da bietet sich die Nachrüstung an und ist billiger als 5000 Busse neu anzuschaffen. Wie viele Großstädte in Deutschland besitzen noch eine alte Busflotte und sehen sich gezwungen mit gutem Beispiel voran zugehen? Hier gibt es jede Menge Potential

Selbst wenn die Automobilhersteller mit einer Softwarelösung nachrüsten. Das geht nicht bei allen Modellen. Nur bei einigen Modellen mit EURO 5. Und bekommen dann diese Autos zum späteren Zeitpunkt auch die blaue Plakette? Dies wird im Moment noch verschwiegen. Auf der sicheren Seite ist jeder Dieselbesitzer, der Hardwaretechnisch nachrüstet. Das Auto bleibt wertstabil, da man dann in die blaue Umweltzone fahren kann und von keinen Fahrverboten betroffen wäre. Mit Sicherheit gibt es bei ca. 12 Millionen Dieselfahrzeugen in Deutschland allein viele Dieselbesitzer, die sich für diese Lösung entscheiden würden. So auch ich. Eine Woche in Baumot investiert und schon sind die Kosten für den möglichen Umbau abkassiert. Feine Sache.

Sollte die Politik alle älteren Dieselmodelle EURO 2,3,4 stillegen wollen, bräuchte sich keiner der Politiker zur nächsten Wahl aufstellen lassen. Denn dies käme einer Enteignung gleich. Nicht jeder wird sich, wenn auch bezuschußt über eine Abfrackprämie, ein neues Auto leisten können. Hier wäre der Deal für die älteren Modelle, gestaffelt, einen Zuschuß für die Hardwarelösung und für die Baumot-Technik freizugeben. Es wird nicht die eine Lösung in diesem Fall geben. Es wird eine Kombination aus Softwareupdate, Hardwareumrüstung, Zuschuss und Abfracken geben, je nach Alter, Modell und eigenen Geldbeutel. Politik, Automobilhersteller und Autobesitzer müssen dies gemeinsam bewältigen. Und Baumot kann hier ein großes Stück vom Kuchen abbekommen. Die Blue Umweltzone wird kommen!

Die Autohersteller, die weiterhin Diesel-PKW verkaufen wollen, müssen in Abgastechnik investieren. Baumot hat auf sein System ein Patent. Jeder Autohersteller könnte hier über eine Lizenzgebühr auf die Technik zurückgreifen. Der Vorteil ist die schnelle Verfügbarkeit und einfache Integration. Jede Menge Potential sobald es hier eine Nachricht zu gibt. Elektromobilität und Wasserstoffmobilität wurden bisher von der Politik und den Herstellern verschlafen. Es fehlt die Reichweite, die Bezahlbarkeit der Modelle und Tankstellennetz dafür. Dies aufzuholen würde trotzdem 3-5 Jahre dauern, bis sich die Technik und die Autos durchsetzen. Jetzt wird eine Lösung benötigt.

In Übersee USA steht anscheinend noch eine Zulassung für das Bnox-System aus. Auch dies könnte einen weiteren Schub auslösen.

Über eine Zulassung in Deutschland wurde noch nicht gesprochen. Dies wäre ein weiterer Garant auf Phantasie und Kurszuwächse. Ich wäre der erste, der sich so ein Ding einbauen läßt. Wenn ich es richtig verstanden habe, belaufen sich die Kosten für Adblue auf etwa 40 Cent pro 100km. Bei einem Tankinhalt von ca. 18 Liter käme man je nach Fahrweise 10.000 km. Auch der Aufwand 2-4 mal im Jahr AdBlue zu tanken ist äußerst gering. Bitte um Korrektur, wenn Ihr noch andere Zahlen habt.

Als Automobilhersteller würde ich die Firma Baumot Group AG aufkaufen. Die Technik in meine Autos integrieren und den anderen Herstellern die Technik als teure Lizenz verkaufen. Ruckzuck hätte ich meine Investition zurück. Und am 2. August bin ich der einzigste Automobilhersteller, der sich für eine Hardwarelösung stark macht und diese mit der Politik durchsetzt. Aktuelle Marktkapitalisierung ca. 80 Millionen €. Freefloat 54 % bei 27,64 Millionen Aktien. Und Übernahme heißt immer Fantasie.

Bei den Möglichkeiten mehrere Millionen Fahrzeuge in Deutschland, in Europa und in Übersee nachzurüsten oder entsprechende Lizenzen zu vergeben, ist diese Marktkapitalisierung noch ein Witz. Z.B. bei Lizenzvergabe an einen Hersteller oder Ausrüster mit z.B. 5 % Lizenzgebühr auf 1500,- € der Gerätekosten, sprechen wir hier von 75,- €. Bei 1 Million Fahrzeuge von 75 Millionen € für die Vergabe ohne sich selbst nochmal die Hände dreckig zu machen. Aber vielleicht gibt es von einem Investor auch bald ein Angebot und Baumot wird mit finanziellen Mitteln und Herstellungsresourcen ausgestattet.

Baumot steht vor einer absoluten Neubewertung, sobald auch nur eine Nachricht, der oben beschriebenen Punkte kommen sollte, dann holla die Waldfee!
Die verschiedenen Hersteller werden ihre eigenen Lösungen bevorzugen, damit diese nichts offenlegen müssen. Der Einsatz für Baumot wird sich auf einige (wenige - jedenfalls im Verhältnis) Diesel Fans beschränken, die umweltbewusst sind und auch noch Geld übrig haben.

Am 02.August wird die erste offizielle Diskussion stattfinden - an diesem Tag wird auch keine Entscheidung getroffen und erwartet!!! Bis eine offizielle Entscheidung getroffen wird, wird noch sehr viel Zeit vergehen. Warum? Weil es unabhängige Analysen geben wird, weil die Hersteller Lösungszeiträume erhalten werden, weil Politik dieses Jahr eine Rolle spielt (Wähler), weil das ein typisches SOMMER-LOCH Thema ist...

In einem Bericht wurde der Ausstoß eines Container-Schiffs mit der in Deutschland "vorhandenen" Diesel-Problematik/Diskussion verglichen und das Fazit war: Die Deutschen haben kein Problem - nur ein einziges Schiff "pustet" mehr raus.
Die Bodenbildung wird sich um einen Euro (1 Euro) festlegen. Warum nach einer solchen Nachricht ab 1,8 Euro wieder gekauft wird, ist nicht nachvollziehbar.

Momentan gibt es keinen Trendkanal mehr. Erfahrungsgemäß - ohne ECHTE positive Nachrichten - ist ein Kursrutsch wie oben beschrieben zu erwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.418.933 von biopadawan am 29.07.17 16:16:18
Zitat von biopadawan: Würde mich und sicher auch andere investoren/mitleser sehr interessieren was du da zu Tage fördern kannst. Denn letztlich bleibt nur eine Hardware Lösung so dass es nur noch darauf ankommt, welche Konkurrenzlösungen bestehen.

Die Vorteile der Baumot-Lösung wurden ja schon schön zusammengefasst.




Ich bin auf eine Reihe anderer, z.T. großer Unternehmen gestoßen, die eigene SCR-Kat-Lösungen anbieten, von Tenneco (Autozulieferer aus den USA mit 28 Mrd. USD Umsatz im Jahr 2014) bis zu BASF (die nicht nur im stationären Bereich tätig ist, sondern auch Nutzfahrzeuge mit NO-Reduktionssystemen ausrüstet). Ich bin noch am lesen. Es dürfte jedenfalls ein Fehler sein, den Blickwinkel auf Baumot zu reduzieren.

Hat zwischenzeitlich jemand in Erfahrung gebracht, welche Unternehmen bei der Nachrüstungen der Londoner Busflotte sonst noch zum Zuge gekommen ist?
Ein wirklich innovatives Verfahren hat der Automobilzulieferer Faurecia entwickelt. Eine leicht verständliche Zusammenfassung findet sich auf der Unternehmenshomepage -> http://www.faurecia.de/innovationen/asds

Weniger originell, aber ebenfalls sehr wirkungsvoll ist das von Plastic Omnium promotete DINOx-System.

Ich möchte und kann aus Zeitgründen nicht alle Anbieter auflisten. Tatsache ist jedenfalls, dass es eine Menge Hersteller gibt, die im Hardware-Markt mit unterschiedlichen Lösungsansätzen konkurrieren. NO-Reduktion um 95 % bis 99 % unter nahezu allen denkbaren Temperaturbedingungen scheint Standard zu sein.

Es bleibt somit völlig ungewiß, in welchem Ausmaß Baumot bei einer etwaigen Hardware-Nachrüstung zum Zuge käme.


PS: Dieselmotoren könnten wirklich extrem emissionsarm sein. Es ist eine Schande, mit welcher Ignoranz Automobilindustrie und Politik Vertrauen verspielt haben und dabei sind, eine wichtige Technik zu Grabe zu tragen. Diese ignorante Kurzsichtigkeit ist zum verzweifeln!
Schade
Wie kann man sich über die Verluste anderer freuen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.588.207 von koeln04 am 24.08.17 09:43:33
Zitat von koeln04: Wolfsburg. Nach der Kritik von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks an den Beschlüssen des Dieselgipfels hat VW auf die Umweltfreundlichkeit seiner neuesten Motoren verwiesen und lehnt Hardware-Lösungen weiter ab.
"Beim Dieselgipfel gab es einen vernünftigen Kompromiss", sagte ein Volkswagen-Sprecher. "Verabredet wurden technische Nachbesserungen und Umtauschprämien, die schnell umsetzbar und nachhaltig sind. Bis verlässliche Hardware-Lösungen in der Fläche verfügbar und von den Behörden freigegeben wären, würden mehrere Jahre vergehen."

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/dieselgipfel-…


Baum wird in der Insolvenz enden aber als Zockerwert ideal aktuell




ab wann man still sein sollte davon auch keine ahnung:eek:?
stell dir mal vor irgendeiner hat dein idiotisches gefasel für bare münze genommen und ist nicht dabei.....entschuldige dich sofort:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.606.379 von Fliese79 am 27.08.17 14:59:25Natürlich nützt die Hardware-Lösung, selbst bei den vom UBA unterstellten 70 %-Einsparungen. Sie nützt angeblich nur noch nicht genug, um in den betroffenen Städten die Werte unter die Grenzen zu drücken. Aber besser als die nicht einmal 10 % mit Software-Updates ist es allemal.

Lassen wir uns hier mal nicht verarschen. Und ich hoffe, das Thema spielt im Wahlkampf weiter eine Rolle. Lächerliche 3,7 Mrd. werden als Kosten angegeben. Das bezahlt VW aus der Portokasse (gerade mal ein Drittel des Vorsteuergewinns von letztem Jahr), fällt halt die Dividende etwas geringer aus. Die Merkel wird sich nicht hinstellen und sagen können, dei Gesundheit der Menschen interessiert sie weniger als die Dividenden der VW- und Daimler-Aktionäre.

Und die beste Arbeitsplatzsicherung ist die Nachbesserung auch. Damit endlich die Schluderei ein Ende findet und Made in Germany nicht gänzlich von Pfusch in Germany oder Lug und Betrug in Germany abgelöst wird. Denn das kostet weltweit ganz sicher am meisten Absatz und somit Arbeitsplätze.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.617.725 von Ahwas am 29.08.17 10:43:04
Zitat Angela:
Softwareupdate alleine reicht nicht ... !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.687.005 von Merrill am 07.09.17 11:04:23Was waren das für "politische Fachleute" (ist das nicht ein Widerspruch in sich?)?

Ein Kostenproblem sehe ich nicht. 1.500 EUR je Auto wären ein moderater Betrag, im Fall einer breiten Nachrüstung lägen die tatsächlichen Kosten aufgrund von Mengeneffekten vermutlich sogar deutlich darunter. Gleichwohl gehe ich erst einmal nicht davon aus, dass es eine Pkw-"Hardware-Lösung" geben wird. Chancen sehe ich aber im öffentlichen Nahverkehr (Busse, Müllabfuhr etc.). Ein zeitnahe Umstellung der öffentlichen Busflotten auf Elektroantrieb wäre nicht machbar, der Gesamtaufwand für die Hardware-Umrüstung hält sich im Rahmen, Konflikte mit Automobilherstellern oder einzelnen Wählergruppen gäbe es nicht, der positive Effekt auf die Umwelt wäre groß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.695.429 von awsx am 08.09.17 08:55:29
Politisch ist BNOX gestorben ... Wie kommt man seriös zu so einer Einschätzung??
Das BNOx-System von Baumot ist ständig in den Medien als Möglichkeit für die Umrüstung. Politiker aller Parteien besuchen die Firma und sprechen sich für die Zulassung und die Nutzung des Sytsems aus. Es gibt überhaupt nicht die Herstellungskapazitäten für Batterien um Millionen von E-Autos herzustellen bzw. auch die E-Auto Hersteller können nicht so schnell liefern! Siehe Tesla. Die aktuellen Euro5 und 6 Fahrzeuge fahren mindestens noch 10 Jahre und das mit illegaler Abgasreinigung. Im Moment ist es so das wohl fast alle Diesel PKWs die Abgasreinigung erst ab 9C einschalten (nach Update vorher teilweise ab 18C) und das bedeutet die Hälfte des Jahres gibt es keine Abgasreinigung.

Ist auch Unsinn wenn man es wirtschaftlich betrachtet. Ein E-Bus kostet ca. 700.000€ => neuer Diesel-Bus 300.000. Update der Abgasanlage 20.000€. Also für einen 1 E-Bus kann man 35 Diesel sauber machen und dann noch einige Jahre fahren. Das sollte wohl aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoller sein. Will man mehr Nahverkehr, braucht man sowieso mehr Busse. Also sollten E-Busse wohl nur als Ergänzung gehen. Nebenbei die Betriebskosten sind bei E-Bus und Diesel-Bus auch fast identisch. Wie die E-Busse allerdings im Winter funktionieren, weis man noch nicht.

In gut zwei Wochen sind Wahlen. Im Moment sehen Umfragen keine Mehrheit für CDU/FDP und das die SPD noch einmal in eine große Koalition geht ist unwahrscheinlich. Damit gibt es als einzige Möglichkeit eine Jamaika Koalition. Die Grünen haben als Bedingung gemacht das die Blaue Plakette kommt. Also auch Politisch ist alles mehr als offen.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.705.413 von Tom8000 am 09.09.17 20:08:24@ Tom8000
Der Inhalt Deines Postings ist absolut inakzeptabel und wirft kein gutes Licht auf Dich. Wie befinden uns in einem öffentlichen Diskussionsforum, in dem sachlich und kontrovers über Aktien debattiert werden soll. Dass Koeln04 quasi reflexartig wie eine tibetanische Gebetsmühle Insolvenzgefahren der Baumot-Group beschwört, ohne sich weiter an einer sachbezogenen Diskussion zu beteiligen, darf kein Grund sein, Koeln04 in dieser üblen Form zu beschimpfen. Die Diskussionsplattform dient nicht dazu, sich wechselseitig in der jeweiligen Meinung zu bestärken ... da könnte man sich auch vor einen Spiegel stellen und Selbstgespräche führen. Sinn des Forums ist es, eine Vielzahl unterschiedlicher Meinungen zusammenzutragen. Wer das nicht aushalten kann, ist hier fehl am Platz.


Ich möchte zum eigentlichen Thema zurückkommen: Heute Abend ist auf HR Info ein langes Interview mit Anton Hofreiter gesendet worden, in dem dieser für die Grünen eine PKW-Nachrüstung mit BNOx-Systemen gefordert hat. Auch wenn Hofreiter den Namen Baumot verständlicherweise nicht in den Mund genommen hat, war klar, wer gemeint war (deutscher Hersteller, Nachrüstung London, 1.500 EUR Einbaukosten usw.). Hofreiter vertrat im Übrigen die Ansicht, besagter deutscher Ausrüster sei im Ausland gut positioniert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.750.092 von koeln04 am 15.09.17 10:41:30Ich verweise nochmal auf meinen Beitrag vom 22.7. wo ich die Thematik ausführlich dargelegt hatte: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1250532-851-860/…

Dort steht auch das Patent noch einmal, so dass es auch Kölner lesen können...:mad:
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