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Ballard, Sofa - Beliebteste Beiträge



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Offener Brief ...
... in Bezug auf den Beitrag von Gregor Honsel „Eines der klimafeindlichsten Autos überhaupt“ im Technology Review auf Heise Online vom 07.07.2014

Die Meinungen zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen im Auto sind unterschiedlich. Das ist normal. Sie sind aber auch unterschiedlich qualifiziert. Wir veröffentlichen hier die Entgegnung unseres Mitgliedsunternehmens TÜV SÜD auf einen Beitrag, der Anfang Juli bei Heise online im Technology Review erschien.

Offener Brief in Bezug auf den Beitrag von Gregor Honsel „Eines der klimafeindlichsten Autos überhaupt“ im Technology Review auf Heise Online vom 07.07.2014

http://www.heise.de/tr/artikel/Meinung-Eines-der-klimafeindl…

Sehr geehrter Herr Honsel,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel zum Serienstart des Toyota Brennstoffzellenfahrzeugs gelesen. Ich freue mich immer, wenn Menschen klare Positionen beziehen und somit zur Diskussion in einem so wichtigen Thema anregen. Mit bewundernswerter Selbstsicherheit urteilen Sie in wenigen Zeilen über eine Technologie und deren Auswirkungen, mit der sich zahllose Ingenieure, Forschungseinrichtungen und große Unternehmen seit vielen Jahren intensiv beschäftigen. Nun ist dies alleine natürlich kein Beweis für die Richtigkeit eines Technologieansatzes und schon gar nicht für deren Sinnhaftigkeit, trotzdem unterstellen Sie damit natürlich gleichzeitig einer großen Gruppe von Menschen eine gewisse Kurzsichtigkeit. Sie rechnen dem geneigten Leser mit mehr oder weniger richtigen Annahmen den kollektiven Irrtum eben dieser Gruppe vor. Das induziert folglich Fragen darüber, in welchem Kontext Sie diese Aussagen treffen. Es stellt sich mir vor allem die Frage nach dem Beweggrund für diesen Artikel und worum es Ihnen eigentlich geht. Für kaum einen Technologieansatz existieren so umfangreiche und transparente Studien zur Gesamtbilanzierung der Umweltauswirkungen wie im Thema Brennstoffzelle und Wasserstoff.

In der Sache muss es uns allen doch darum gehen, den gesamten Verkehrsbereich langfristig klimaneutral zu gestalten, zumindest wenn es um die Frage der Antriebsenergie im Fahrzeug selbst geht. Das Ziel des Deutschen Bundestages, die Gesamtemissionen bis zum Jahr 2050 um 80%-95% zu reduzieren, ist nicht trivial. Trotzdem begreifen wir Ingenieure es als gesellschaftliche Gesamtaufgabe, mit den Mitteln der Technik zu dieser Zielerfüllung beizutragen. Daneben mag es natürlich andere Wege geben, dieses Ziel politisch zu verfolgen. Für den Verkehrsbereich – genau wie für die Erzeugung von Elektrizität - bleiben in diesem Zielszenario eigentlich nur wenige Prozentpunkte dann noch erlaubter Treibhausgasemissionen übrig. Fossile Kraftstoffe, so sie überhaupt noch bezahlbar sind, spielen emissionsbedingt ab 2050 keine Rolle mehr, müssten aber eigentlich schon weit früher ausgephast werden. Der Sprung auf „Null“ gelingt nicht erst in 2049, sondern markiert einen Prozess, der heute schon beginnt.

Für die Erreichung der Reduktionsziele steht uns nach heutigem Erkenntnisstand im Verkehrsbereich eine Anzahl von Technologieoptionen zur Verfügung. Unabhängig von der Technologie lässt sich in solch einem ambitionierten Szenario der Energie- und der Verkehrsbereich nicht mehr wie in heute gewohnter Weise voneinander trennen; wir müssen also deutlich stärker in energetischen Gesamtsystemen denken. Ohne eine konkrete Lösung vorhersagen zu wollen, wird es zur Energiebereitstellung vornehmlich um erneuerbare Energieerzeugung (also hauptsächlich Sonne, Wind und Biomasse) und im Fahrzeug um elektrische Antriebsformen gehen. Wobei der Verbrennungsmotor, betrieben mit biogenen Kraftstoffen oder Wasserstoff/Erdgas, ebenfalls eine legitime Option darstellt, insbesondere im Güterverkehr (Biogas/Power to Gas). Jedoch sollte uns bewusst sein, dass die regenerativen Energiepotenziale durch eine direkte Stromnutzung, also in Batterie- oder Brennstoffzellenfahrzeugen, wesentlich besser ausgeschöpft werden. Auch sind die Potenziale für biogene Kraftstoffe stark beschränkt.

Deutliches Kennzeichen zukünftiger emissionsreduzierter Konzepte wird die Verknüpfung der elektrischen Energieversorgung mit dem Mobilitätssektor sein. Es geht zum Beispiel um Speicherbarkeiten und um Fragen von Energie und Leistung im Netz. Energie- und Leistungsspeicher werden leider gerne unzulässig vermischt. Im Kontext der Energieversorgung ist ein batterieelektrisches Fahrzeug eher ein Leistungsspeicher, während etwa eine Wasserstofftankstelle mit lokaler Wasserstoff-Produktion eher ein Energiespeicher sein kann. Beides sind in jedem Fall dynamische Lasten.

Die von Ihnen vollzogene Berechnung ist in einigen Einzelannahmen nicht ganz korrekt, in der Tendenz lässt sich ein Effizienznachteil des Wasserstoffs aber natürlich nicht bestreiten. Im schlechtesten Fall benötigt man im System “Brennstoffzelle” die doppelte Energiemenge (Well-to-Wheel) für den gleichen Vortrieb wie im Batteriefahrzeug, aber eben auch nur die Hälfte der Energie eines modernen Verbrennungsmotors. Ich glaube, da wird Ihnen kein Protagonist der Wasserstofftechnik widersprechen. Das markiert allerdings eine ideale Verwendung des batterieelektrischen Fahrzeugs; wenn wir Themen wie Schnellladung oder induktives Laden in die Betrachtung einbeziehen, verändern sich die Effizienzwerte des Systems “Batteriefahrzeug” teils deutlich.

Dies gilt auch für die Effizienz im Fahrzeug selbst, denn je nach angestrebter Reichweite kommt im Batteriefahrzeug ein Gewichtsproblem hinzu. Schauen wir uns die Spitzenwerte beider Fahrzeugklassen an, also Fahrzeuge mit etwa 500 km Reichweite, dann ist das Brennstoffzellenfahrzeug um mehr als 500 kg leichter als sein Pendant, das batterieelektrische Fahrzeug. Das sind im Automobilbau Welten! Daraus ergibt sich natürlich auch ein deutlich höherer Ressourceneinsatz pro Fahrzeug. Zwar wird der Abstand bei kleineren Fahrzeugen geringer, er bleibt aber in jedem Fall signifikant.

Diese Vorteile des Brennstoffzellenfahrzeugs werden in Kalifornien (und in 9 weiteren US-Bundesstaaten) bei der Erfüllung der Nullemissionsanforderungen entsprechend honoriert. In Japan wurde das Thema jüngst zu einer der fünf wichtigsten strategischen Zukunftstechnologien erhoben.

Wirklich zur Diskussion stellen möchte ich zudem Ihre These, dass der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für Elektrofahrzeuge volkswirtschaftlich günstiger ist als ein Netz von Wasserstoff-Tankstellen. Mit 1000 Tankstellen lässt sich Deutschland recht gut versorgen. Da diese unabhängig von Erdgasnetz errichtet werden können, lassen sich diese intelligenter positionieren als heutige pipelinegebundene Erdgastankstellen. Vielleicht sind es einmal 2000-3000 Tankstellen, auch das wäre relativ klar überschaubar. Ladepunkte für Elektrofahrzeuge hingegen sind definitiv eine flächendeckende Angelegenheit, da ein Ladepunkt pro Fahrzeug obligatorisch ist und eine Steckdose keinen Ladepunkt darstellt. Hinzu kommt eine noch strittige Anzahl von öffentlichen/ halböffentlichen Lademöglichkeiten und Schnellladestationen. Von Laternenparkern gar nicht zu sprechen. Auch stellt sich die Frage, wie im eingeschwungenen Zustand der Spitzenbedarf sinnvoll abgedeckt werden können. Man stelle sich eine Autobahntankstelle am Wochenende vor, wie viele Schnelllader wollen Sie dort denn installieren? Ganz zu schweigen von der dann dort ebenfalls nicht existierenden elektrischen Anschlussleistung, die zudem permanent vorgehalten werden muss. Eine Wasserstoff-Tankstelle kann erhebliche Mengen Energie preiswert bevorraten und der Betankungsvorgang dauert 3 Minuten, dies ist überschaubar und analog zu heutigen Strukturen. Während der Woche oder in der Nacht wird der Wasserstoff abhängig vom Energieangebot erzeugt.

Bezogen auf Ihre Aussage “klimaschädlichstes Fahrzeug überhaupt” möchte ich gerne entgegenhalten, dass man mit dieser Rechnung natürlich auch ein Batteriefahrzeug schlecht rechnen kann. Ihrem Ansatz folgend ist ein Brennstoffzellenfahrzeug dann im Negativfall doppelt so schlecht. Nur: Ist dieser Ansatz sinnvoll? Beide Technologien haben das Potenzial, vollständig auf Basis erneuerbarer Energie zu funktionieren und nur dann machen sie langfristig wirklich Sinn. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor haben aber beide Technologien das Potenzial (auch bei Fahrzeugen, die bereits auf der Straße sind) sukzessive die Emissionen im Verkehrsbereich zu senken, in dem man durch Zubau von Erneuerbaren die Primärenergie schrittweise sauberer macht. Darin liegt die wesentliche Stärke gegenüber dem Verbrennungsmotor, eine schrittweise Integration sauberer Energie basierend auf verschiedenen Erzeugungstechniken ist möglich.

Am Ende des Tages ist vielleicht die finale Effizienz gar nicht mehr das ausschlaggebende Kriterium, denn in der Tat werden wir, in einem fortgeschrittenen Szenario von nahezu 100% erneuerbarer Energie, immer Zeiten großer Überkapazitäten im Netz erleben. Und da ist Wasserstoff absehbar eine der preiswertesten Speichertechnologien, wenn es um große Energiemengen geht. Wirklich relevant sind schlussendlich nur Gesamtemissionen und Kosten und natürlich die Akzeptanz des Kunden. Dieser wird im Rahmen der geltenden Emissionsvorgaben die Kaufentscheidung zugunsten einer für ihn funktionierenden Technologie treffen. Und da finde ich es gut, dass wir beide E-Mobilitätsoptionen haben. Jede mit spezifischen Vorteilen.

Eine nicht richtige Darstellung gilt es dann doch zu korrigieren. Ein Brennstoffzellenfahrzeug betrieben mit “grauem” Wasserstoff (Wasserstoff aus Erdgas) ist in der Gesamtemissionsbilanz (Well-to-Wheel) immer noch bis zu 30% besser als alle fossilen Optionen im Verbrennungsmotor, auch im Erdgasbetrieb! Dies liegt am hohen Teillastwirkungsgrad der Brennstoffzelle und des Elektroantriebs gegenüber dem Verbrenner. Dies haben Industrie und Europäische Kommission in zahlreichen Arbeiten theoretisch und mit Messungen sehr transparent belegt.

Aus meiner Sicht ist das Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle definitiv keine Sackgasse, sondern eine immens wichtige Technologieoption. Im Wasserstoff selbst steckt ganz erhebliches Potenzial auch weit jenseits des Fahrzeugantriebs. Wasserstoff ist dazu geeignet, einmal die Bedeutung heutigen Erdöls als sauberer sekundärer Energieträger zu übernehmen.

Mit herzlichen Grüßen

Volker Blandow Leiter Elektromobilität

TÜV SÜD AG München.


21.07.2014



Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff-Verband e.V. (DWV), Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin


http://www.dwv-info.de
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Antwort auf Beitrag Nr.: 48.170.956 von Darth_Plaguis am 30.10.14 10:46:41Hi there,

fallende Ölpreise sind immer ein Hemmschuh für das Wachstum alternativer Energien - aber sowohl BALLARD als auch PLUG POWER haben sich vom Ölpreis unabhängige Märkte mit Riesenpotenzial erschlossen:

Telekom Backup Power : in mobilfunkmäßig unterentwickelten Ländern mit klimatischen Extrembedingungen (Karibik, Phillipinen, Asien) best-value-for-money für große Provider mit zig Millinoen Kunden, in Amerika und wahrscheinliichh auch bald Europa der zukunftsweisende Weg für "Network Hardening", damit z.B. die USA bei Umweltdesastern infrastrukturell nicht dastehen wie eine Bananenrepublik (Superstorm "Sandy")

Material Handling : hier sind die FuelCell Gabelstapler den Batterie- und Dieselvehicles derart überlegen, dass sich Lagergiganten wie WALMART und (hopefully soon) IKEA aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile ( 3 Minuten tanken statt 2 Stunden laden = 30 % mehr Durchsatz wegen Arbeitszeitgewinn/ keine Storage Space für Tonnen von Batterien / kein Leistungsabfall bei nur noch halbvoller Batterie / Hallenbetrieb auch in 24 Stundenschichten aufgrund der Emmissionsfreiheit möglich - Gas- und Diesel verbietet sich hier ...) mittelfristig für Fuel Cell entscheiden müssen.

Seit PLUG mit GEN KEY ein geniales Single-Source Paket einschließlich Betankung, Treibstoffbereitstellung, Komplettservice und Finanzierungs-förderung anbietet ist hier die Brennstoffzelle unschlagbar - was für PLUG und BALLARD gut ist, da PLUG´s Gabelstapler bis mindestens 2017 mit den marktführenden Zellenstacks von BALLARD laufen werden.

Siehe hierzu SEEKING ALPHA heute:

http://seekingalpha.com/article/2614695-update-plug-power-se…

Emissionsfreie Busse : für die Smog Notstandsgebiete in China und anderswo entwickelt sich hier ein Riesenmarkt - in der Preiskalkulation rechnen die betroffenen Metropolen mittlerweile realistisch, nämlich: Verlust durch verkehrsemmissionsbedingte Gesundheitschäden gegen höhere Einführungskosten für dann aber emmissionsreduzierenden Verkehr ... da stehen wir gerade für den Automotive Hauptabsatzmarkt China vor einer baldigen Trendwende hin zu E-Mobility:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2251610/Faehrt-…

Mit VAN HOOL hat BALLARD in Europa einen Superpartner, der aktiv an der Ausweitung und Etablierung der Fuel Cell Technology im Nutzfahrzeugsektor mitarbeitet - belegt u.A. durch den kürzlich gemeldeten Aufbau eines gemeinsamen Servicecenters in Belgien.

Engineering Support : (nicht nur) für die Automobilindustrie. VW kooperiert so eng mit BALLARD, um sich in alle Richtungen auf den bevorsttehenden Schwenk weg vom ineffizienten Verschmutzer/Verbrenner vorzubereiten (Batterie, Brennstoffzelle, Gas und Hybride mit diesen 3 Antriebskomponenten).

Genau das müssen auch die anderen großen Autohersteller tun, und FORD und DAIMLER sind da meiner Meinung nach immer noch eng mit BALLARD verbandelt.

Neben diesen Kerngeschäftsfeldern gibt´s auch neue Ideen: Mikrosysteme, Luftfahrt, Eisenbahn, Hauskraftwerke ... da wird noch Einiges kommen.

Deshalb habe ich die Mitschrift des gestrigen BALLARD Investor Call´ auuch mit bestätigtem Optimismus gelesen. Der positive Ausblick für BALLARD und den Brennstoffzellensektor findet sich ganz gut im Rededebüt des neuen CEO Randall MaccEwen - "Randy" - begründet und zusammengefasst:

"I'd now like to discuss why I've returned to the hydrogen fuel cell industry and why now.

Over the past decade, I've continued to closely follow the fuel cell space. The industry has undergone significant and needed transformation during this time. Three key changes are important to highlight.

First, the macro context for fuel cells has never been stronger. The trisector of energy security, climate change and air quality remain strong secular drivers. But now, over the past few years, extreme weather and power reliability have emerged as sustainable long-term and global drivers for fuel cells.

Second, in parallel to these macro drivers, the industry has driven significant technology advancements over the past decade. Measured progress has been made on reliability, durability, performance, functionality and cost reduction. Both the wind and solar industries have vividly demonstrate how critically important cost reduction as demand growth and demand effusion, particularly, as cost approach and attractive levelized cost of energy.

Third, the fuel cell industry has undergone significant structural change over the past decade. The industry has undergone rationalization and consolidation. Survivors have made fundamental changes out of necessity. There's been a move away from R&D spend and cash burn associated with exposure to automotive products to near-term commercial opportunities.

Today, many of the survivors are stronger, leaner and more focused. They're making clear strategic choices on the markets and the customers they serve. They're working hard to provide fuel cell products and services that deliver economic value to targeted customers, while trying to drive attractive gross margins for their own business. The industry is now seeing accelerated sales growth and repeat business, including Material Handling, and Backup Power. Green shoots are also emerging in developing verticals, including bus and distributed generation. Given the progress the industry has made, the capital markets are now revisiting fuel cell companies. Understandably, given the industry's history, the remains of where you see attitude from many investors. But the interest level today and indeed over the last year has been higher than any at other time since 2004...."

So, meine Tippfinger werden langsam wund, lest selber die Mitschrift:

http://seekingalpha.com/article/2613785-ballard-power-system…

Ciao for now: Weltgeist
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Das ist leider das Elend hier auf w:o, wenn eine Aktie mal ein paar Tage hintereinander gut läuft: es kommen sofort irgendwelche Lemminge, die
- zu Höchstpreisen einsteigen und dann jammern, wenn sie sich die Finger verbrennen
- rumheulen, wenn ein volatiler Titel mal verliert, anstatt das eingesetzte Taschengeld innerhalb einiger Tage zu verdoppeln
- Schuldige dafür suchen, anstatt die Verantwortung selbst zu übernehmen
- Fragen stellen, die man innerhalb von 10 Sekunden mit Google beantworten kann
- Analysen fordern, anstatt einfach mal einen Blick in die Geschäftsbericht oder die Bilanz zu werfen
Auch mir wäre es lieber gewesen wenn das 2014-er Ergebnis besser ausgefallen wäre. Das der cc in vielen Aussagen vage bleibt habe ich bereits geschrieben, trotzdem habe ich dem cc auch positive Informationen entnommen.
Bevor ich da ins Detail gehe möchte ich eine Lanze für Mr. MacEwen brechen, meine Güte, der Mann ist 5 Monate im Amt, da finde ich es sehr angenehm, das er sehr klar zum Ausdruck bringt das er keine Aussagen für die Zukunft macht, die aktuell noch mit Risiken behaftet sind - ich habe in diesem Zusammenhang den Eindruck der geplatzte Vertrag mit Azure hat Spuren hinterlassen.
MacEwen sagt aber auch sehr deutlich das es zu gegebener Zeit handfeste Informationen geben wird ( voraussichtlich im September ).

Nun zu dem positiven Inhalt des cc:
- die Vertriebsmannschaft ist verstärkt worden
- aus dem VW-Deal ist bereits in Q1/2015 eine Zahlung geflossen, insgesamt stärkt der VW Deal die Liquidität
- MacEwen sagte sinngemäß er wolle dem weit verbreiteten Irrglauben Ballard sei für die Automobilindustrie "nur" Engineering-Dienstleister entgegentreten und betonte sehr deutlich Ballard werde auch Komponenten zuliefern
- Ballard ist nicht mit VW/Audi verheiratet sondern frei Engineering auch an andere Hersteller zu liefern
- MacEwen ist persönlich stark in Asien/China unterwegs und in vielversprechenden Gesprächen mit Unternehmen im Bereich Bus und Straßenbahnen; ich habe den Eindruck da verspricht er sich viel von
- in diesem Zusammenhang ist erfreulich das ein neues Bus-Modul, die HD7, in der Pipeline ist
- zu guter Letzt: die Partnerschaft mit Plug ist nach wie vor ein starkes Standbein!

Mit dieser Liste erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Ergänzungen und Verbesserungen sind ausdrücklich willkommen!

Die Ballard Aktie bietet sowohl für Zocker als auch für langfristige Anleger Chancen. Für mich ist es auch ein Papier für meine Rente!

Alles reine Spekulation, keine Propaganda, Kauf- oder Verkaufsempfehlung etc. Blabla... !
Hallo Leute, hiermit möchte ich nicht Subkutan Konkurrenz bieten, sondern es fällt auf, daß außer den Themen, die unmittelbar mit unserem Baby zu tun haben, Interesse besteht, sich auszutauschen über z.B. verwandte Aktien, oder Themen allgemeinerer Natur. Neulich hat einer die Idee gehabt, mal alle Bedenken und Einwände zusammenzutragen. So was in der Art könnte das hier werden. Das würde den Ballard Thread entlasten, von Dingen, die dort nicht so dierekt reinpassen. Ich taufe das jetzt mal einfach:

Ballard, Sofa

Mal sehen

Viele Grüße
Heizkessel
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.914.167 von Mainstern am 11.12.12 11:24:44Hallo Leute und Liebhaber von Ballard Power...
Hier ein sehr interessanter Bericht über die Zukuft der Brennstoffzlle im allgemeinen..
Viel Spaß dabei..:laugh::laugh::laugh::laugh:

Cashkurs Trends: Brennstoffzelle
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Cashkurs-Trends-Brenn…

Dienstag 11.12.2012, 12:47 Uhr

Die elektrochemische Reaktion einer Brennstoffzelle könnte uns auf dem schwierigen Weg zu den Erneuerbaren Energien ein gehöriges Stück weiterbringen. Insbesondere die stagnierende e-Mobilität könnte durch die Brennstoffzelle einen Quantensprung machen. 2014, das versprechen die Automobilkonzerne, werden die ersten Brennstoffzellen-Autos aus den Werkshallen rollen. Ein abgestürzter Liebling des Neuen Marktes erhält verdientermaßen seine zweite Chance.

Wenn man sich bis vor kurzem mit Automobil-Managern unterhielt, zauberte bei ihnen das Thema Brennstoffzelle immer nur ein mitleidiges Lächeln aufs Gesicht: Spinnerei, Zukunftsmusik, Freak-Technologie...2050. Aber Steve Jobs war auch ein Freak, und die Brennstoffzelle ist von ihrem technologischen Vermögen so überzeugend, dass sich ein genauerer Blick auf Status Quo und Potenzial auf jeden Fall lohnt. Keine Frage, die Brennstoffzelle war bislang eine Orchideentechnologie. In Zukunft wird sich das ändern. Bundesweit übersprangen die Umsätze der Brennstoffzellen-Branche (ohne Auto- und Busantrieb!) im Jahr 2011 erstmals die Grenze von 100 Millionen Euro.

1. Was den Zukunftsmarkt Brennstoffzelle antreibt

Was leisten Brennstoffzellen? Zukunftsweisende Neuerungen wie der Einbau einer Direct Methanol Fuel Cell (DMFC) in den tragbaren Computer genauso wie der Betrieb einer Solid Oxide Fuel Cell (SOFC) als Kraftwerk für das Privathaus, haben sich längst im Alltag bewährt. Das Wirkungsprinzip der verschiedenen Techniken ist dabei gleich: Ein Energieträger (zum Beispiel Wasserstoff, Erdgas oder Methanol) reagiert in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff aus der Luft. Dabei werden Elektrizität und Wärme freigesetzt. Auch die Proton Exchange Membrane Fuel Cell (PEMFC), die sich besonders für den Antrieb von Fahrzeugen eignet, funktioniert so. Sie wird mit Wasserstoff betrieben, als einzige Emission entsteht Wasserdampf.

Wasserstoff ist unendlich oft wiederverwendbar, deshalb lässt er sich überall mit Strom aus herkömmlichen oder am besten aus regenerativen Energiequellen durch Spaltung von Wasser gewinnen. Wasserstoff ist deshalb ein optimaler Energieträger und ein begehrter Rohstoff. Das Gas lässt sich durch Elektrolyse (Übertragung von Elektronen durch Strom) aus Wasser gewinnen, etwa mit Hilfe von überschüssigem Öko-Strom. Das wiederum geschieht entweder direkt mit am Ort gewonnener Energie – zum Beispiel durch einen Windpark neben dem Elektrolyseur. Oder der nachhaltig erzeugte Strom wird über das Netz geliefert. Wasserstoff kann fast überall dezentral hergestellt werden – wer wünschte sich keinen solch allgegenwärtigen und preiswerten Energieträger!

Wir haben uns bereits in der „Cashkurs-Trends“-Ausgabe vom April 2011 intensiv mit dem Thema Wasserstoff beschäftigt. Die Brennstoffzelle war dabei ein Unterkapitel. Aber auch schon in dieser Analyse zeichnete sich ab, dass Brennstoffzellen neu bewertet werden müssen. Galten sie bislang als futuristischer Zukunftsentwurf, der jedoch frühestens im Jahr 2050 einmal marktrelevant werden könnte, legen die folgenden Fakten eine neue Bewertung nahe:

Wasserstoff ist:

• hoch flexibel in allen Energiesektoren (Verkehr, Wärme und Stromerzeugung) einsetzbar.

• relativ kostengünstig in Salzkavernen ohne große Lagerverluste speicherbar.

• mit Einschränkungen hinsichtlich der Beimischung in das vorhandene Erdgasnetz einspeisbar.

• in dezentralen Infrastrukturen lokal und dezentral speicherbar, zum Beispiel zur Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen.

Brennstoffzellen könnten den weltweiten Automarkt revolutionieren. Eine dezentrale Energieversorgung unserer Fahrzeuge durch Wasserstoff würde unsere leidvolle Abhängigkeit vom Erdöl beenden und erlaubte es, Automobilität in Begriffen regionaler Wertschöpfung komplett neu zu definieren. Im vergangenen Jahr wurden weltweit gut 60 Millionen Autos verkauft. Für 2020 erwarten Fachleute etwa 90 Millionen Neuwagen, im Jahr 2030 sogar mehr als 110 Millionen neue Autos. Benzin, Diesel, Gas und die sogenannten Biokraftstoffe werden den dafür zu erwartenden Energiebedarf kaum noch decken können. Langfristig spricht alles fürs Fahren mit Strom. Allerdings werden die e-Autos der Zukunft nicht mit schweren Batterien, sondern mit Brennstoffzellen unterwegs sein.

Volkswirtschaftliche Effekte der Brennstoffzelle lassen sich ebenfalls schon beziffern. Bis ins Jahr 2030 wird die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der neuesten Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien alleine in Baden-Württemberg auf 20.000 ansteigen, das prognostiziert eine aktuelle Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).In diesem Zeitraum soll die Zukunftstechnologie – nur im „Ländle“ – für jährliche Umsätze in Höhe von 4,5 Milliarden Euro sorgen. Bis ins Jahr 2050 weist die von mehreren Ministerien finanzierte Großstudie sogar Umsätze pro Jahr in Höhe von 25 Milliarden Euro inklusive zu erwartender Beschäftigungseffekte aus. Diese Umsätze werden nicht nur über die e-Automobilität der zweiten Generation erzielt, sondern durch eine breite Anwendung von Brennstoffzellen im gesamten Energiemarkt generiert.

Minikraftwerke, virtuelle Kraftwerke – die Brennstoffzelle steht im Zentrum

Wie wir alle wissen, gehört die Wärmeversorgung zu den größten Energieverbrauchern auf dem Planeten. Energie spart nicht nur die Industrie – auch private und öffentliche Gebäude haben das Potenzial dazu. Hier drängen sich stationäre Energieversorgungssysteme auf Brennstoffzellenbasis nahezu auf. Experten erwarten bereits ab 2015 ein nennenswertes Plus beim Absatz von Brennstoffzellensystemen auf dem Heizungssektor.

Für die zukünftige Nutzung von Energie, für unsere Heizungen und Energiesysteme der Zukunft, spielt die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle in vielen Unternehmen tatsächlich eine immer wichtigere Rolle. Der Elektronikkonzern Panasonic will auf dem deutschen Markt den Durchbruch für die Brennstoffzellen-Technologie schaffen. Die Japaner konnten dafür den deutschen Heizungsbauer Viessmann als Partner gewinnen. Viessmann sammelt gerade Erfahrungen bei der Markteinführung von Mikro-Kraftwerken auf Basis einer Brennstoffzelle. Panasonic verkauft Brennstoffzellensysteme seit drei Jahren auf dem japanischen Markt. Bislang wurden 18.000 Anlagen in Japan verkauft. Die beiden Unternehmen verkündeten nun, Feldtests zu starten, die bis 2013 ausgeweitet werden sollen.

Auch bei der Frage, wie die Kraftwerke von morgen aussehen werden, hält die Brennstoffzelle kreative Antworten bereit: In Aachen wurde kürzlich das erste dezentrale Brennstoffzellen-Kraftwerk Deutschlands ans Netz gebracht. Dabei werden 25 Kleinst-Blockheizkraftwerke bei Stadtwerken und Kunden zu einem Verbund zusammengeschaltet und zentral wie ein einziges Kraftwerk gesteuert.

Experten erwarten in den nächsten drei bis vier Jahren einen deutlichen Anstieg der Nachfrage für Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (Auskopplung von Nutzwärme bei der Stromerzeugung) in allen Größen. Laut den Beratern von CapGemini könnten allein 2017 rund 50.000 Stück verkauft werden. Ein Mini-Kraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Effizienter kann der Gas-Brennstoff nicht genutzt werden. Ein modernes Kohlekraftwerk kommt lediglich auf einen Wirkungsgrad von 43 Prozent.

Warum sich jetzt ein Momentum für die Brennstoffzelle auftut

Von der Politik kommen erste Signale, die auch die Hersteller von Brennstoffzellen-Fahrzeugen stärken. Im Oktober hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Versicherungssteuergesetzes und des Kraftfahrzeuggesetzes vorgelegt. Demnach sollen Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Krafträder zehn Jahre lang von der Kraftfahrzeugsteuer befreit werden, wenn sie reine Elektrofahrzeuge sind, oder mit einer Brennstoffzelle betrieben werden. Der Finanzausschuss sowie die Mehrheit der Koalitionsfraktion haben diesem Vorschlag zugestimmt. Die Industrie sollte die vielleicht einmalige Chance wahrnehmen und jetzt auf Elektromobilität auf Basis der Brennstoffzelle setzen.

Ja, die Fehlprognosen, was die Massenmarkttauglichkeit der Brennstoffzelle angeht, schossen ins Kraut: Daimler prognostizierte vor zehn Jahren, dass bis ins Jahr 2005 rund 100.000 Brennstoffzellen-Fahrzeuge hergestellt würden. PricewaterhouseCoopers schätzte im Jahr 2001, dass bis 2010 pro Jahr eine Million Autos, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, verkauft würden. Nach dem Ende des Hype um die Jahrtausendwende dümpelten die Kurse der reinen Brennstoffzellen-Werte jahrelang auf niedrigem Niveau. Das Erreichen der Gewinnzone rückt bei den aktuellen Trends am Energiemarkt allerdings wieder näher. Ballard Power beispielsweise, das kanadische Pionierunternehmen, kratzte schon im vierten Quartal 2010 operativ an der Nulllinie. Bei SFC Energy sind schwarze Zahlen in den nächsten Jahren absehbar.

Was zeichnet die Brennstoffzelle besonders als Autotechnologie aus? Sie ist ein hocheffizienter Energiewandler. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, der auf einem thermodynamischen Prinzip basiert, also Wärme in Bewegung umsetzt, wandelt die Brennstoffzelle den Kraftstoff Wasserstoff direkt in elektrischen Strom um, mit dem dann ein Elektromotor betrieben wird. Fahrzeuge mit Brennstoffzelle sind also Elektroautos, bei denen der Antriebsstrom für den Motor nicht aus einer Batterie gezogen wird, sondern eben aus dieser Brennstoffzelle. In ihr läuft eine Knallgasreaktion von Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) zum Abgasprodukt Wasser (H2O) ab, durch die elektrische Energie freigesetzt wird.

Die Null-Emissionstechnologie Brennstoffzelle steht vor einem weiteren Entwicklungsschub. Dieses Mal könnte es der entscheidende „Tipping Point“ sein, der aus einer technologisch-futuristischen Phantasterei endlich einen Markt macht. Und das vor allem auch aus den folgenden sozioökonomischen Gründen:

* Fehlendes Vertrauen der OEMs in die klassische e-Mobilität:e-Mobilität, so wie sie bislang als Alternative zu den Verbrennungsmotoren entworfen wurde, steckt in einer Sackgasse. Bislang werden fast alle e-Auto-Modelle bei den Autoriesen auf Konversionsplattformen gebaut. Das heißt, nach wie vor gibt es noch kein eigenständiges Setup für die industrielle Produktion von e-Automobilen. Verständlich, dass solche Hintergründe das Vertrauen in die e-Mobilität Stand 2012 wenig unterfüttern

* Klassische e-Mobilität stagniert:Jede Menge technologischer Details halten die OEMs immer wieder von der entschlossenen Serienfertigung der e-Autos ab. Die im elektrochemischen Speicher enthaltene Energie eines Elektroautos reicht nach wie vor nicht für lange Autobahnetappen. Außerdem sinken im Winter die Außentemperaturen, wenn die Innenräume beheizt werden müssen, sinkt die Reichweite der e-Autos bis auf die Hälfte des Normwerts. Es macht wenig Sinn, die klassischen e-Automobile als Großlösung anzupreisen. Sie werden bis 2030 – wenn überhaupt – als Zweit-, beziehungsweise Drittwagen-Option ihre Käufer finden.

* Der Konsens für erneuerbare Energien bröckelt:Es braucht einen neuen Impuls in der Diskussion um die Erneuerbaren Energien. Von der Regierungskoalition wird nach wie vor das Bekenntnis zu den Renewables hoch gehalten. Gleichzeitig droht die Energiewende durch die Diskussion um das Erneuerbareenergiengesetz (EEG) und die drohenden Strompreiserhöhungen zu zerbröseln. Umweltministerium und Wirtschaftsministerium kreuzen die Klingen – auf der Strecke bleibt dabei eine klare Perspektive, wie wir in Zukunft Energie nutzen und mobil sein wollen.

Autos, die mit Brennstoffzellen ausgerüstet sind, machen die Vision einer emissionsfreien Fortbewegung im Automobil greifbar. Der Wirkungsgrad von automobilen Brennstoffzellen liegt bei gut 60 Prozent, die restliche Energie wird als Wärme frei und kann zum Heizen des Innenraums genutzt werden. Ein schönes Beispiel, um sich die Zukunft der automobilen Fortbewegung einmal konkret vor Augen zu führen, ist die Fahrstrecke von Berlin nach Hamburg: knapp 300 Kilometer. Wer diese Distanz mit einem klassischen e-Auto zurücklegen möchte, der muss sich auf mindestens eine längere Pause zwischendurch einstellen. Mit einem Elektrofahrzeug, das von einem Brennstoffzellenmotor angetrieben wird, wird die Fahrt zum emissionsfreien Genuss ohne größere Unterbrechungen. In unserer „Wasserstoff“-Ausgabe vom April 2011 sind wir noch von Kosten für Wasserstoff-Zapfsäulen in Höhe von zwei Millionen Euro ausgegangen. Experten haben diesen Betrag mittlerweile deutlich nach unten korrigiert. Die Kosten für den Bau einer Wasserstoff-Tankstelle werden mittlerweile zwischen 200.000 und 700.000 Euro eingeschätzt. Bislang gibt es noch kein Tankstellennetz für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen, es sind genau 15 an der Zahl und soll bis 2015 auf 50 Wasserstoff-Zapfsäulen ausgebaut werden. Wasserstoff zu tanken ist ein relativ unspektakulärer Vorgang und kann grundsätzlich an den momentan vorfindlichen Benzintankstellen durch eine zusätzliche Installation möglich gemacht werden.

Aber wie sieht die Zukunft der Automobilität mit Brennstoffzellen aus?

2. Die Roadmap: Der Zukunftsmarkt Brennstoffzelle

Autos mit Brennstoffzellenantrieb werden in den kommenden Jahren den Mobilitätsmarkt verändern. Die Brennstoffzelle ist kein Futurismus und keine Fiktion mehr, wir werden sie bald auf unseren Straßen bewundern können. Der „ZEIT“-Autotest bemerkte angesichts einer Testfahrt im Daimler B-Klasse F-Cell nahezu euphorisch: „Mercedes-Benz und die Brennstoffzelle passen gut zusammen. Der Hersteller stellt an sich den Anspruch, Komfort zu bieten – und ein Elektromotor ist wegen der Vibrationsfreiheit selbst bei hohen Geschwindigkeiten kultivierter als ein Achtzylinder.“

Die folgenden 6 Wegmarken werden die Einführung der Brennstoffzellentechnologie in den kommenden Jahren prägen. Unternehmen, die auf diesen Zukunftsmarkt fokussiert sind, müssen sich an ihnen abarbeiten:

1. Endlich sinken die Preise für die Brennstoffzellen-Technologie:Brennstoffzellen-Autos müssen endlich bezahlbar werden. Die Aussichten dafür verbessern sich. Momentan kostet ein Brennstoffzellen-PKW noch rund 100.000 Euro. Toyota, Daimler etc. gehen davon aus, dass der Serienpreis in ein paar Jahren zwischen 30.000 Euro und 50.000 Euro liegen wird. Das Teure an Brennstoffzellen ist der Einsatz von Platin. Forscher arbeiten zurzeit unter anderem an einem Platinersatz, der durch einen Katalysator aus Eisen, Kobalt und der organischen Verbindung Polyanilin entsteht. Die Produktionskosten der Brennstoffzellen-Stacks sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken (s. Kapitel 3: Ballard Power).

2. Das Auto bleibt Mobilitätsoption Nummer 1:Es sieht nicht so aus, als würden wir die Ära der individuell-mobilen Gesellschaft nicht so schnell verlassen. Aber grenzenlose Mobilität wie im 20. Jahrhundert gibt es in unserem Jahrhundert wahrscheinlich nur über die Brennstoffzelle. Denn nur mit der Elektromobilität, die ihre Energie über Brennstoffzellen gewinnt, können wir Strecken von gut 500 Kilometern emissionsarm, beziehungsweise emissionsfrei überwinden, ohne längere Wartepausen einkalkulieren zu müssen.

3. Testmarkt Nordeuropa:Toyota, Nissan, Honda und Hyundai wollen künftig gemeinsame Wege gehen. Die Hersteller planen das Vorantreiben von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und den Aufbau einer passenden Wasserstofftankstellen-Infrastruktur zwischen 2014 und 2017 in Skandinavien. Die skandinavischen Länder eignen sich deshalb für den Aufbruch in die Brennstoffzellen-Ära, weil sie schon heute führend bei Wasserkraft- oder Windenergie sind. Bis 2015 soll in Norwegen, Schweden, Island und Dänemark ein flächendeckendes Netz an Tankstellen entstehen. Toyota plant die Serienversion seines FCV-R Wasserstoff-Konzeptfahrzeugs im Norden Europas für 2015.

4. Energie-Mobilitäts-Grid:Das Zeitalter der dezentralen Energieversorgung schmückt alle Willensbekundungen des Umweltministeriums und der Mehrheit der politischen Klasse. Die Umsetzung wird jedoch definitiv nicht binnen fünf Jahren vonstatten gehen. In dem Konzept der dezentralen Energieversorgung hat das Brennstoffzellenauto einen festen Platz. Ein verlockendes Zukunftsmodell sieht so aus: Indem der fahrbare Untersatz nach Gebrauch direkt an das häusliche Energiesystem eines Hauses angeschlossen wird, kann es wenn nötig Energie abgeben, die gerade fürs Wäschewaschen gebraucht wird. Autos stehen nicht mehr dumm rum, sondern überbrücken bei Microgrids Spitzenzeiten in der Energienutzung.

5. ÖPNV als Schlüsselmobilität für Megacities:In den USA werden gerade alternative Mobilitätskonzepte entdeckt. Zum ersten Mal haben die Amerikaner im Jahr 2011 mehr Kleinwagen als Straßenkreuzer geordert. Sie entdecken auch den Öffentlichen Personennahverkehr und das Carsharing. Die Ausstattung der Innenstädte mit Brennstoffzellenbussen wir in den nächsten Jahren vorangehen. Megacities mit mehr als zehn Millionen Einwohnern werden bis 2030 in Asien und speziell in China aus dem Boden schießen. Auch hier werden Brennstoffzellenfahrzeuge im ÖPNV verstärkt zum Einsatz kommen. Prototypen der elektrischen Daimler-Linienbusse sind – beispielsweise Hamburgund Köln– seit Jahren im Alltagseinsatz erfolgreich, mit einer Brennstoffzelle als internem Stromlieferanten. Und mit einer Wasserstofftankstelle auf dem entsprechenden Betriebshof ist die Versorgung der Stadtbusse problemlos sichergestellt

6. Klimaziele werden mit Brennstoffzellen (etwas) realistischer:Last, but not least: Brennstoffzellen-Fahrzeuge werden einen großen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrsbereich leisten. Zukunftsszenarien weisen der Technologie eine wichtige Rolle zu und gehen von Marktanteilen in der Größenordnung von 20 bis 50 Prozent am Fahrzeugabsatz weltweit im Jahr 2050 aus. Die Markteinführung wird im Zeitraum 2014 bis 2015 beginnen.

3. Die Unternehmen

Wie häufig bei unseren Marktanalysen haben wir es auch hier mit Unternehmen zu tun, die aus zwei Richtungen auf den Zukunftsmarkt Brennstoffzelle zumarschieren. Zum einen tun sie das als ausgesprochene Automobilexperten, die sich mit zunehmender Begeisterung auf das Thema Brennstoffzelle stürzen. Zum anderen sind es Technologiepioniere, die der Brennstoffzelle das Laufen beigebracht haben und mit der Technologie eine Vision verbinden: dezentrales Energiemanagement.

1. Toyota: Weltmarktführer der ökoeffizienten Autos
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Hallo Darth,
Hier ist der Schlaadt, Altaktionär seit der ersten Stunde....
Das war bis heute wirklich ein langer Leidensweg, sehr, sehr schmerzhaft, aber ich habe immer daran geglaubt und kein Stück verkauft. Ich habe immer noch von damals 6000 Aktien, immer noch in den Miesen, aber die hole ich mir locker und dreifach zurück und die Gewinne sind dann steuerfrei :laugh:
Ich bin dann wieder mal eingestiegen mit frischem Kapital, mal verkauft und dann wieder gekauft all die Jahren.
Wie dann VW angekündigt hat, dass sie mit BP zusammenarbeiten war mir schnell klar, dass dies der Wendepunkt ist. Ich habe meine gesamten Aktien verkauft und habe jetzt nur noch Ballard im Depot. 86.000 Stück, ich habe mir gesagt, rot oder schwarz wie beim Rollet. Die Wette ging glaube ich auf, wann im Leben hat man die reale Chance Millionär zu werden mit einem Einsatz der fast kein Risiko darstellt, oder?
Meine Situation genieße ich gerade ein wenig an der Seitenlinie, es ist eine innere Befriedigung für mich alles richtig gemacht zu haben. Aber wir sollten unserem Baby etwas mehr Zeit geben, es kommt doch nicht darauf an in einem Jahr 50, 70 oder 100% zu machen, nein..... Wir machen hier sicherlich alle 1000% in ein Paar wenigen Jahren.
Geduld zahlt sich aus, wir stehen vor einem mega Anstieg, vergleichbar mit der Solarbranche, Windbranche etc.
Wenn es aber in 2-3 Jahren zu viele Brennstofffirmen sind und die Chinesen einsteigen ist die Zeit gekommen zu ernten...
Beste Grüße
Der Schlaadt
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.247.461 von Schlood am 05.12.15 11:25:47
Meine Meinung
Wie im letzten Quartalsbericht dargelegt, läuft der Bereich Telekommunikation nicht wie gewünscht. Es wurde mal was von einem Folgeauftrag von 300 - 400 Einheiten gesagt, der wohl nicht kommen wird.

Interessant ist immer ein Blick auf die freien Stellen bei Ballard. Im Sommer waren es ca. 14 freie Stellen, nun sind es nur noch drei Stellen. U.a. wir ein Testingenieur für telecom back-up power systems und für fuel cell stacks for zero emissions passenger vehicles gesucht. Das deutet darauf hin, dass Ballard weiter am Telekom-Markt festhalten wird. Und auch ein Produktionsingenieur wird lt. Stellenbeschreibung mit telecom back-up power systems zu tun haben. In der Stellenausschreibung für einen Testingenieur ist von stationary (fuel cell power generator) die Rede. Ich sehe dies als positives Signal. Man bleibt an Telecom-Markt dran, vermutlich sind die Geräte noch zu teuer um sich am Markt durchzusetzen aber auch an Stationäre Anlagen wir weiter gearbeitet. In diesem Bereich bleib meiner Meinung nach offen ob die PEM-Brennstoffzelle eine Daseinsberechtigung hat, da sie nur mit reinen Wasserstoff arbeitet. Der Einsatz wäre erst vorteilhaft wenn aus Windkraft oder Solar Wasserstoff erzeugt und über eine PEM-BZ zurückverstromt wird.

Die Einstellung von Mr. Nees ist sehr wichtig. Man hat den Eindruck, dass sich Ballard noch, jedenfalls zum Teil, noch als R&D-Unternehmen sieht. Alle werkeln so gemütlich ohne viel Geschwindigkeit vor sich hin. So einen Eindruck kann man bekommen, wenn man die Bewertungen zu Ballard im Arbeitgeber-Bewertungsportal Glasdoor liest. Jeder neue Direktor bringt hier hoffentlich frischen Wind rein. Mit seinen erstgenannten Fähigkeiten, Unternehmenswachstum und M&A, holt sich Ballard Verstärkung in den Bereichen, wo sie am meisten Unterstützung benötigen.

Hoffentlich bringt er was von der "vertically integrated solar energy company" mit. Meiner Ansicht nach ist hier Ballard nicht optimal aufgestellt. Ballard ist nicht vertikal diversifiziert. Plug Power verkauft seinen Kunden gleich eine Tankstelle mit, Hydrogenics hat diesen Bereich auch im Portfolio, Ballard bietet die Bereitstellung von Wasserstoff nicht an. Auch fehlen weitere Produkte für den industriellen Endkunden.

MacEwen ist jetzt ein Jahr am Ruder, 2015 bis 2017 wird er das Schiff in die richtige Richtung lenken. 2015 war schon mal ein guter Anfang, die Grundsteine für den Bus-Bereich ist gelegt, mit weiteren Aufträgen ist hier zu rechnen. Für 2016 muss sich was im Telecom-Bereich tun, hier liegt ja scheinbar großes Potenial. Hat jemand eine Idee warum in dem Bereich keine Aufträge kommen. Ich vermute der Telecom-Brache ist die Umrüstung auf BZ zu teuer. Zu beachten ist, dass Intelligent Energy keinen Auftrag für die Installation von BZ in Indien bekommen hat, sonder die Betreuung von 27.400 Telecom-masten übernommen hat. Sie bekommen dafür Geld, das diese Türme funktionieren wie sie sollen. Ob da BZ-Laufen oder nicht ist den Telekomunternehmen egal, für die zählen nur die Kosten.

Meine Hoffung ist, und das Investment von Nisshinbo Holdings spricht dafür, dass in naher Zukunft BZ ohne Platin und somit deutlich preiswerter hergestellt werden können. Abgaswerte und Umweltvorschriften sind schön und gut, aber es geht immer um die Kosten. Da kann der Wirkungsgrad eines BZ-Fahrzeuges im Vergleich zu einem Batteriefahrzeug noch so schlecht sein, was zählt in unserer Welt sind die Kosten. Eines Tages wird die BZ billiger in der Herstellung sein als ein Verbrennungsmotor / Dieselmotor.
Das Fossile-Zeitalter wir nicht an Mangel an Öl zuende gehen, sonder weil es keine mehr haben möchte. So wie mit der Braunkohle.

Ich denke wir Aktionäre sind langfristig hier auf der richtigen Veranstaltung bzw. in der richtigen Branche, ob wir mit Ballard auf das richtige Pferd gesetzt haben wird sich zeigen. Die Chancen dafür stehen aber gut.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 44.846.711 von Hoffnungstraeger am 13.06.13 22:53:17Na, die letzten Tage wieder schwer aktiv?

Deine Auftritte beruhigen mich immer wieder. Je öfters Du auftauchst, umso zuversichtlicher werde ich;)

Gruß
vom Nasenbaer
kaum ist der Kurs einbisschen gestiegen, fangen einige an zu zittern.
Die BZ-Technologie hat jetzt über 10 Jahre gebraucht um jetzt wahrscheinlich die gereiften Früchte zu tragen und ihr seid nicht dabei?
Hi schon wieder,

conference call just over – management team made an excellent impression on me!

Höfliche Fragen der Analysts, to-the-point Antworten von CEO, CFO und CTO:

positive bis sehr positive Outlooks kurz- und mittelfristig ... Asien (Methanol Telecom Backup), Australien und USA als main targets der territorialen Expansion … Busmarkt, evtl demnächst auch Straßenbahnprojekte in China in der Entwicklungspipeline – vielversprechend, aber 2014 noch nicht im Produktionsstadium … weiter enge Zusammenarbeit und Schulter-an-Schulter Wachstum mit PLUG (material handling) …
engineering weiter wachsend (nicht nur VW) …

Der conference call wird auf der BALLARD homepage archiviert:

http://ballard.com/investors/investor-resources/default.aspx

Mit dem link kommt man in den Investors Bereich der Homepage – dort rechts oben auf das blaue Symbol „Quarterly Results“ klicken (wird aber noch ein Weilchen dauern bis die´s eingestellt haben).

Bin persönlich sehr happy über die Entwicklung & drücke uns Investierten die Daumen (nach all den Leidensjahren).

Cia for now: Weltgeist
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Vielleicht kehren wir mal zu den Fakten zurück...

Ballard und FuelCell haben guten Zahlen abgeliefert...

Schaut Euch die Vergangenheit in den Charts an... da ging es auch
rauf und dann gings aber auch mal runter... danach wieder rauf...

Wir haben doch gute Zeiten vor uns... und so ne Korrektur war doch
klar, dass die kommt..nur wann und wo weiß keiner.. sowas gab es
vor kurzem bei Plug auch schon mal...

Wir gehen weiter rauf... garantiert... morgen sieht die Welt evtl.
schon wieder anders aus... laßt Euch nicht verrückt machen...
Schaut euch die NEWS an.....
Das zeigt das großartige Vertrauen in Ballard, alle Investierten können sich getrost zurücklehnen und ihr Betrag im Depot wir von Jahr zu Jahr anwachsen...
http://www.newswire.ca/en/story/1322609/anglo-american-plati…
Hallo Leute, auch wenn es eher zu Plug Power gehört, möchte ich es doch hier posten, da ja derzeit Zweifel an Plug Power und der ganzen Industrie aufkommen!


Herr Nindel von HyPulsion spricht auf der Hannover Messe (Vortrag in englisch, Folien in deutsch), einem Joint Venture von Air Liquide und Plug Power.

Ballard Power ist auch auf einer Folie zu sehen (zumindest die Komponenten von Ballard, siehe Folie 7).



Hier der direkte Link: https://www.youtube.com/watch?v=TFxii8YJ2iU

Sind einige interessante Sachen zu sehen: Plug Power hat z. B. 152 Patente.
Der Partner Air Liquide dagegen ist ein Schwergewicht mit ca. 1,5 Milliarden Gewinn in 2013.

Es wird auch GenDrive erklärt, vor allem die Vorteile gegenüber Batterien.

Folie 16 ist wahnsinnig spannend: das JV hat rund 44 Kunden, rund 9.000 Befüllvorgänge finden täglich statt und ca. 6 Tonnen Wasserstoff werden täglich befüllt! Auf Folie 17 sind die Menge der eingesetzten GenDrives bei Kunden wie BMW, Mercedes, Coca Cola etc. :)

BMW in Leipzig setzt die Teile auch ein ;)
Außerdem bei IKEA und jetzt kommt es: Honda in Großbritannien wird gerade qualifiziert! Das könnte der neue OEM sein, der ggfs. bald verkündet werden soll :)

Also wenn die so weiter machen und die Menge an geforderten GenDrives kommen sollen, dann werden die das ohne einen guten Partner mit ordentlich Volumen nicht stemmen können. Hoffen wir der Vertrag mit Ballard wird verlängert!
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@necar5:
Das ist ein typisches w:o-Phänomen, wie mir scheint. Sobald eine Aktie über mehrere Wochen oder Monate steigt, kommen Lemminge, die von der Story angelockt werden und denken, sie könnten innerhalb weniger Wochen ihr eingesetztes Kapital mindestens verdoppeln – risikolos versteht sich. Dann kommen die ersten Rücksetzer – weil die NASDAQ mal gehustet hat, weil der Markt übertrieben hat, weil Shorties aufgesprungen sind, jemand bei Seeking Alpha gebasht hat oder eine Analystenerwartung verfehlt wurde. Dann geht hier das Geheule los. Es fallen Begriffe wie Klitsche, Luftnummer und es wird auf das Management geschimpft. Das war in der in der New Economy-Blase so, im Solar-Boom, bei den Seltenen Erden und jetzt hier bei den BZ. Mit dem Unterschied, dass ich der BZ-Industrie wesentlich mehr zutraue als Solar und REE.

Ehrlich gesagt verstehe ich diese Leute nicht. Wir reden hier über Small Caps, Technologietitel, Unternehmen, die z.T. noch Start Ups sind und eine Branche, in der technische Innovationen den Markt noch komplett umkrempeln können. Wer glaubt, risikolos sein Geld vervielfachen zu können, ist hier einfach falsch. Ihr solltet Euch mal eins klar machen: wenn ihr am Aktienmarkt Geld verliert, liegt das in 95% der Fälle nicht daran, dass das Management der entsprechenden Unternehmen unfähig ist, sondern schlicht und einfach daran, dass ihr eine falsche Investment-Entscheidung getroffen habt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.055.982 von RelaxWalt am 08.03.19 21:21:28
Zitat von RelaxWalt: Mit Logik hat die Aktie nichts zu tun.
Es kommt vielleicht mal eine Hammernachricht und wir steigen, um kurz danach wieder vom Sägezahn gefressen zu werden. Kaufen und Verkaufen ist hier reine Glückssache. Hab hier nur ca. 3% meines Geldes investiert. Wenn’s klappt ok. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.
Tagesstrategie wie CJ ist auch nicht verkehrt, großes Geld kann man damit aber vermutlich nicht machen. Ich warte jetzt erst mal ein paar Tage , um evtl. nochmal etwas zu verbilligen.


Du musst die spezielle Logik von Brennstoffzellenaktien bedenken. Die traditionell sehr hohen Bewertungen in fast der gesamten Branche sind ja von der Idee getrieben, dass die PEM-Brennstoffzelle (und der zugehörige Wasserstoff) eines Tages ihren großen kommerziellen Durchbuch haben und quasi in fast allen jetzt noch mehrheitlich von Verbrennungsmotoren besetzten Bereichen eine relevante Marktposition einnehmen wird in der Zukunft.

Und diese Hoffnung / Erwartung speist sich vor allem aus relevanten Ankündigungen von Unternehmen und Politik.

Mit der Hoffnung auf den schnellen Durchbruch in China hat Ballard in 2017 eine Marktkapitalisierung von rund einer Milliarde Dollar zwischenzeitlich erreicht und das bei viel weniger ausstehenden Aktien und weit weniger Cash als heute.

Ähnliche Anstiege gab es damals z.B. auch bei Hydrogenics oder sogar FuelCell Energy, obwohl die letzteren mit PEM-Brennstoffzellen gar nichts zu tun haben und auch mit Wasserstoff nur sehr wenig.

Bei NEL hoffen z.B. alle auf den Durchbruch von Nikola Motor und deren Brennstoffzellen-LKW. Ohne diese Erwartung würde der Aktienkurs nur einen Bruchteil des heutigen Preises betragen.

Ganz ähnlich bei PowerCell - winziger Laden mit sehr geringen Umsätzen und im Prinzip alles nur Pilotprojekte. Aber Kooperationen mit großen Namen und viel PR-Getröte haben den Kurs in gewaltige Höhen getrieben.

Plug Power ist in 2014 mal bis auf 10 Dollar gestiegen nachdem sie einen großen Deal mit Wal-Mart bekannt gegeben hatten. Dieser Deal hat sich im Nachhinein als so schlecht verhandelt erwiesen, dass das Unternehmen beinahe in die Pleite gerutscht wäre und sich nur mit einer Riesenladung Aktienoptionen bessere Refinanzierungsbedingungen von Wal-Mart erkaufen konnte.

Grundsätzlich gilt für alle Hochrisikoaktien, deren Bewertung nicht auf fundamentalen Daten beruht:

Je besser das Börsenklima, desto risikobereiter die Anleger. Das ändert sich jedoch sehr schnell, wenn es mal länger in die andere Richtung geht - nach den Turbulenzen im letzten Quartal 2018 war Ballard Power z.B. bis auf knapp 2 Dollar abgeschmiert, nur um dann wieder 70% zuzulegen in der Spitze - und das ohne jede relevante News, nur aufgrund der allgemeinen Markterholung.

Und so wird das auch bleiben, besonders die nordamerikanischen Aktien sind da sehr empfindlich. Die Aktie eignet sich daher sehr gut zum Swingtrading nach dem Motto "Buy low, sell high" und eben auch manchmal zum Daytrading (wie gestern) oder Arbitrage-Trading (wie fast jeden Montag).

Als Halteposition ist sie derzeit dagegen immer noch ungeeignet, da sich der Aktienkurs ohne begleitende fundamentale Entwicklung nicht nachhaltig nach oben bewegen kann. Diesbezüglich können wir nächstes Jahr dann noch einmal nachsehen, aber auch 2020 würde ich keine Wunder von Ballard erwarten. Das JV in China fängt dann gerade erst an und die Probleme des Landes in Sachen Wasserstoff-Infrastruktur werden in 12 Monaten nicht zu beheben sein. Auch in anderen Ländern passiert ja nach wie vor nur wenig, egal ob Busse, LKWs oder Züge.

Die Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit in den Medien sowie den vollmundigen Ankündigungen von Politik und manchen Unternehmen und der tatsächlichen Umsetzung in der Realität könnte größer nicht sein. Ich habe die Branche seit vielen Jahren verfolgt und einige elementare Erkenntnisse gewonnen in dieser Zeit:

1) Alles dauert immer viel länger als angekündigt oder erwartet.

2) Vieles. was angekündigt wird, passiert nie.

3) Was umgesetzt wird, endet oft im Disaster.

4) Den Entscheidern bei den kleinen, börsennotierten Unternehmen gehen oft elementare betriebswirtschaftliche Kenntnisse ab. Anstatt ein funktionierendes Business Model zu entwickeln, verstricken sie sich viel zu oft in unrentable Unternehmungen und Projekte oder gar Akquisitionen.

5) Den meisten Anlegern fehlt der notwendige Hintergrund um die Zusammenhänge zu durchschauen und Promotion von wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu unterscheiden. Oft werden die Aktien von Privatinvestoren aufgrund von einseitigen Empfehlungen in großen Börsenmedien gekauft, gerne aus einer Begeisterung für neue und womöglich sogar umweltfreundliche Technologien heraus. Damit einher geht oft ein fehlender kaufmännischer Hintergrund beim Privatinvestor - viele Käufer von Aktien im Bereich der erneuerbaren Energien sind Ingenieure / Techniker / Lehrer / Ärzte etc.
Sie sind im Berufsleben oft erfolgreich (sonst könnten sie sich die Aktieninvestition auch nicht leisten) oder verdienen aufgrund ihrer Stellung einfach gut. Dafür fehlt jedoch beinahe jede Kenntnis in Bezug auf betriebswirtschaftliche Zusammenhänge oder dem Verständnis von Geschäftsmodellen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.575.225 von Cemby am 15.05.19 14:57:26
stromschnellen!
passend dazu ein auszug aus dem handelsblatt morining briefing:

Die Heldin des Tages heißt Clara Mayer, ist Schülerin, demonstriert bei „Fridays for Future“ und trat gestern auf der VW-Hauptversammlung auf. Dort beschuldigte sie, unter Applaus des Publikums, den Konzernchef Herbert Diess, er tue trotz radikaler Hinwendung zu E-Mobilität nicht genug für die Umwelt: „Wer glaubt, tonnenschwere Elektro-SUVs seien klimafreundlich, hat das Problem nicht ansatzweise verstanden.“ Diess hatte seine neue SUV-Flotte als „Motor des Erfolgs“ bezeichnet. Und überhaupt, lederte Mayer weiter, sei Volkswagen spät dran mit der neuen Strategie, die ersten Länder schafften Verbrennungsmotoren ja schon 2025 ab: „Niedlich, dass Sie jetzt versuchen, hinterherzurennen.“

und das sagt eine schülerin zum verstand ääääh "Vorstand". sind die kids von heute nicht SUPER????!!!!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 44.745.991 von marlies18 am 30.05.13 09:29:14Tag Marlies, so "nett" hätte ich mein Rat nicht formuliert...:rolleyes:

Später fragt er dir dann was 'due diligence' bedeutet & wieso du Ihn nicht angemailt hast als er verkaufen müsste/sollte...typen gibts:look::O
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@Hoffnungstraeger:
Auf Dich ist halt Verlass !!
Geht es runter tauchst Du unweigerlich auf, geht es rauf hört und sieht man nichts von Dir.
Bravo, Du bist mein persönlicher Forumskasper;)

Gruß
vom Nasenbaer
Muss gestehen, dass ich aktuell mit dem Verlauf sehr positiv gestimmt bin. Meine dabei nicht nur den Aktienkurs!
Ballard hat einige Tests am laufen und ich kann mir nicht vorstellen, dass daraus bei dem ein oder anderen Keykunden nicht auch schöne Aufträge folgen.
Sollte dann die Gewinnzone zu erreichen sein, dann kann aus meiner Sicht der Kurs nur nach oben gehen....
China, Indien, wenn hier mal ein fetter Auftrag ins Haus flattert könnte der Umsatz von 2013 mal schnell verdoppelt werden. Bei so einer Meldung rappelt es.
Und für mich sieht es absolut danach aus, dass was kommt. Das Produkt ist gut und serientauglich.
Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre.... Die Zeit des Wartens hat ggf. Doch ein Ende.
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Zitat von cyrosos: Gibt es hier fundamentale Gründe zum Einstieg? 60 % ist das Ding ja schon gestiegen.


Nein, das Unternehmen produziert Dampfmaschinen, hat also keine ernsthafte Zukunft vor sich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.351.142 von yoigo am 31.01.14 11:39:07“Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.”

- Kaiser Wilhelm II. (1859-1941)
Zitat von Hoffnungstraeger: ich denke sie werden übernommen und plug gleich mit


Hoffentlich wird der Hoffnungstraeger bald übernommen und wir müssen deine tollen Beiträge nicht mehr lesen. Deine Prognose war vor Wochen noch, dass BLDP wieder unter einem Dollar fallen wird! Kannst du dir die aktuelle Entwicklung erklären? Oder hören wir jetzt bei steigenden Kursen nur noch, dass es Übernahmen gibt. Sag mal ganz ehrlich, warum machst du dir immer wieder Mühe, hier so einen Stuss zu schreiben.
Mh, warum antworte ich eigentlich immer wieder, vielleicht sollte ich mich dies auch mal fragen! :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.570.515 von Casablanka83 am 05.03.14 18:39:47Schön für Dich.
Aber wenn jeder seine 500 €-Gewinne hier ins Forum stellen würde, wären wir bei Seite 2000. Ich glaube hier sind einige Forum, die haben mehrere tausend Euro in den letzten Tagen realisiert.

Der Genießer schweigt :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.626.987 von GaiasSohn am 13.03.14 22:39:33Hi there,



so sieht der BALLARD Intraday Chart für heute aus: 3 - 4 deutliche "Peaks" und "Valleys", Abschluss in USA und bei FLATEX annähernd auf Tageshöchststand.

Für mich good news in mehrfacher Hinsicht:

1. haben die Anleger den "PLUG POWER fair value = 50 Cent!" Blödsinn als genau solchen erkannt und die underlying motivation der interessierten Shorter komplett ignoriert, somit deren Absichten durchkreuzt - sonst hätte BALLARD heute nicht so gut performt

2. konnte der tradingorientierte Anleger die Valleys zum Einstieg und die Peaks zum profitablen Ausstieg nutzen

3. ist auch der holdorientierte Anleger at the end of the day deutlich im grünen Bereich

4. ist die abgefuckte "Destroy & Sell" Strategie der (institutionellen) Shorter nicht aufgegangen :-)

Good day for me, hope, for you,too!

Sweet dreams: Weltgeist
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Ich hab's jetzt noch mal nachvollzogen:

2007 übernehmen Daimler und Ford das Stack-Geschäft von Ballard Power Systems und gründen das Gemeinschaftsunternehmen AFCC. Ballard ist zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung dabei.

2008: AFCC wird neu strukturiert:
http://gb2009.daimler.com/de/konzernabschluss/anhang/34-bezi…

2009: Ballard verkauft seine Anteile an AFCC, wenn ich das richtig verstehe:
http://www.fuelcelltoday.com/news-archive/2009/december/ball…
... behält aber die "intellectual property rights" und liefert weiterhin "technical Services".

2009 übernimmt die Daimler AG außerdem den 50% Anteil der Ford Motor Company an der NuCellSys GmbH. Die NuCellSys GmbH wird damit zu 100% eine Tochtergesellschaft der Daimler AG.

2011 folgte dann das folgende Update bzgl Ballard und Daimler:
http://www.ballard.com/about-ballard/newsroom/news-releases/…
"Ballard will continue supplying its FCvelocityTM products for Daimler’s fuel cell car and bus programs until the end of the current supply agreement. In addition, Ballard will continue supplying Automotive Fuel Cell Cooperation (AFCC), a private company majority-owned by Daimler, with contract manufacturing and technical engineering services."

Aktuell taucht Ballard auf der AFCC-Webseite nicht mehr auf. Auf der Ballard-Seite heißt es allerdings nach wie vor: "
Ballard supplies Automotive Fuel Cell Cooperation (AFCC), a Burnaby, B.C.-based joint-venture private company owned by Daimler AG and Ford Motor Company, with technical engineering services to support the development of fuel cell stacks for automotive applications. "
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Also Leute, was für eine Sch.... Manche hier schreiben ist ja nicht auszuhalten! Der CEO hat nie behauptet, dass bald die 10 stehen werden. Und mir ist lieber, er labert nicht viel herum sondern schaut nach Partnern und Umsätzen. Jetzt ist der Kurs wieder etwas runter gekommen und alle fangen an zu schreiben wie schlecht der CEO und Ballard gegenüber Plug wäre. Als der Kurs stieg, war Alles super, schon klar. Dass Ballard nicht auf 10 und ohne Rücksetzer dann weiter auf 30 geht war doch klar. Sagt mal, wie blöd sind denn manche hier, ich dachte es gibt nur einen hier im Forum, der sich ab und zu dann meldet um Sch..... zu labern. Solange keine Dicken Umsätze kommen, sollten wir über Kurse von 2-3 Euro dankbar sein, versteht das doch endlich und hört auf, so einen Mist zu schreiben.
Warum habt ihr denn Alle nicht bei 6 Euro verkauft? Wenn Ballard eh nix macht und der CEO auch so eine Null ist. :-)
Zitat von Leviathan5: Danke für die vielen Argumente. Das bestätigt meine Meinung (zu Brennstoffzellen und deren Investoren) und die Studie.

Bin dann wieder weg, sonst kommt noch die übliche w.o.-Anpatzerei von wegen "Basher, der günstiger rein will" oder "bezahlter Poster". Diese Lemming-Kultur mit ihren Lemming-Argumenten hat sich seit 10 Jahren hier nicht geändert.

Ciao.


Also ich bin ja wirklich mehr als freundlich und einfühlsam. Aber für dich ist es wirklich besser dass du raus bist :-)
Legt uns eine halbe Diplomarbeit hin mit Studien aus dem Jahre 2000 und will von uns wissen, warum Brennstoffzellen
technisch gut sind um in Ballard zu investieren oder dabei zu bleiben.

Wenn die Technik von allen geliebt werden würde, wenn es nur noch Zellen geben würde und jedes Auto könnte
man problemlos sofort umrüsten weil es überall tolle Wasserstofftankstellen mit Solarzellen auf dem Dach gibt,
dann hätten wir heute Kurse von über 200 Euro....

Dann wärst du sicherlich auch raus :-)

Also, was willst du eigentlich von uns wissen? Ob sich diese Technik in Massen durchsetzt, ob es irgendwann auch Tankstellen geben wird und und und..... ich weiß es einfach nicht, die Zeit wird es zeigen. Aber genau aus diesem Grund habe ich Ballard, und das nicht zu knapp.... was soll ich mir da über so eine halbe Diplomarbeit Gedanken machen. Es gibt tausende Studien und Beiträge im Netz die das Gegenteil behaupten, ja und? Bringen tut halt überhaupt nichts, ob so oder so.....
Oder stellst du jetzt wegen diesen Seiten Alles in Frage? Dann bist du auch kein Ballardianer :-)

Toyota wendet sich von Elektroautos ab
:eek::eek::eek:

Toyota glaubt nicht an den Erfolg rein batteriegetriebener Elektroautos. Der Autogigant beendet seine Zusammenarbeit mit Tesla und investiert stattdessen in die Brennstoffzelle: Kalifornien wollen die Japaner mit einem Netz von Wasserstoff-Tankstellen überziehen.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/auto…

Für Tesla ein Schlag ins Kontor mit erheblicher Symbolkraft. :eek::eek::eek:

Fühle mich in meiner Meinung bestätigt, hatte allerdings so früh noch nicht damit gerechnet. :lick: Bin gespannt, wie Tesla und BMW darauf reagieren werden.

Für die Brenstoffzellenhersteller, insbesondere auch für Ballard als "Altmeister" ein sehr positives Signal, auch wenn sie nicht direkt davon profitieren können. Bin gespannt, wie sich das auf unsere Kurse auswirkt.

:lick::lick::lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.264.916 von Darth_Plaguis am 05.07.14 11:40:40Es gibt inzwischen keinen Automobilhersteller mehr, der sich nicht mit Fuelcell-Technologie beschäftigt. :)

Das gibt der Fcell-Branche insgesamt Aufwind und hebt diese zukunftweisende Technologie zunehmend ins öffentliche Bewußtsein.:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Spannend bleibt, wie die Markteinführungsphase der Fcell-PKW verläuft: Wird es Kinderkrankheiten und Rückschläge geben? Die Automobilhersteller haben eigentlich genügend Erfahrung in sorgfältiger Vorbereitung auf die Markteinführung neuer Produkte und Technologien. :)

Spannend bleibt, wie die einzelnen Fcell-Firmen darauf reagieren und inwieweit ihre Börsenkurse davon profitieren.:confused::confused:

Wir können optimistisch die kommende Entwicklung abwarten. :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.302.228 von Darth_Plaguis am 12.07.14 22:40:49Danke für den Hinweis. Habe selber falsche Daten eingepflegt. Das liegt daran das teilweise die Firmen ihre Fact Sheets nicht aktuallisieren. Ich habe noch mal alle Daten recherchiert und ein Feld mit der Steigerung mit dem Prozent beigefügt. So dürfte die Liste jetzt wohl richtig sein.
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Habe die Liste mal ein wenig erweitert. Man soll sich aber nicht alleine auf die Kennzahlen stützen. Es ist immer eine ausführliche Recherche nötig. Die anderen Werte habe ich erst mal in eine Watchlist genommen und werde sie bei nach einer Beobachtungszeit bei Bedarf mit aufnehmen. Ich hab jetzt die Prognosen bis 2016 eingetragen, wie sie von den Analysten oder von den Firmen veröffentlicht wurden. Der Bewertungsfaktor bezieht sich in dieser Tabelle aber auf die Prognose von 2014.
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Nach den ganzen negativen Voraussagen und Deutungen (Sheridan verkauft seine Aktien, das 1. Halbjahr wird grottenschlecht...) finde ich die Zahlen fürs 2. Quartal wirklich bemerkenswert. Das Umsatzziel 2014 von 80 Mio. ist weiterhin mehr als realistisch und der Turnaround in die Gewinnzone nicht mehr weit weg.

Die Richtung passt - eine positive Entwicklung ist zu sehen, wenn es auch kleine Schritte sind!
Jetzt noch den ein oder anderen größeren Auftrag vermelden und wir haben uns alle lieb :kiss: :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 47.399.588 von Hydrogenium am 30.07.14 15:34:08Ich stimme Dir voll zu
Keine Großaufträge gemeldet, und trotzdem auf Kurs. Ist bei einem Unternehmen in diesem Stadium nicht unbedingt,
immer so. Das Asien erst nächstes Jahr läuft hat CEO ja schon immer gesagt.Ich denke das Ballard mit seinen letzten Zukäufen auch in Bezug auf Patente noch sehr viel besser aufgestellt hat.
Ich bin wirklich sehr Positiv gestimmt und wer den Quartalsbericht mal genau durchliest kann das auch sein.
Die kurzfristigen Kursbewegungen der Glücksritter interessieren mich gar nicht.
[b]Interessantes Abschiedsinterview mit John Sheridan in The Globe and Mail [/b]

Ballard Power's John Sheridan on downsizing the dream


Brenda Bouw
Special to The Globe and Mail
Published Thursday, Sep. 25 2014, 2:21 PM EDT
Last updated Thursday, Sep. 25 2014, 3:34 PM EDT

When John Sheridan took over as CEO at Ballard Power Systems Inc. in February, 2006, he understood the Herculean task that lay ahead.
Having previously served as chairman, Sheridan knew that the company’s dream of putting fuel cells in every car was dead for the foreseeable future. His job was to promote the technology for more suitable uses, such as powering forklifts, while also managing a skeptical audience. That included investors who were still sore from the stock’s crash to Earth earlier this century.
While Ballard’s stock is still volatile, the company is forecasting a break-even fiscal year for the first time in its history. That’s a cue for Sheridan, 60, to exit the role later this year.

What were your expectations when you started this job?
I thought this would be a three-year turnaround exercise. This company needed a new strategy, a new business model. We had to start to develop new commercial markets. That wasn’t quite what unfolded. What I got was a few surprises along the way. Rather than three years, it was more like five or six to complete the turnaround.

What are some of the most challenging parts of the job?
The travel. I’ve travelled on average about 250,000 miles a year. That’s a killer. Seeing governments that are more focused on fossil-fuel development rather than replacements–I’d put that in the category of worst things about the job. The lack of support by governments around the world is immensely frustrating.

What about dealing with pessimistic investors?
It was a challenge initially. People seemed to build upon this fervour and belief that there were going to be fuel-cell cars everywhere in the short term. People got too carried away. For us, the management team that carried the company forward and transformed it, it was a tremendous learning [experience] to never get ahead of our headlights again. Let’s not promise a dream. Let’s show people a realistic direction. Unfortunately, it took longer than we thought, but I think there’s quite good support there now in terms of potential for the technology and how we can create value for shareholders.

What has been the best part about being CEO of Ballard?
I think [clean energy] is the most important sector. If you travel around the world and look at all of the problems we have…a lot of it all goes back to our long-held dependency on cheap fossil fuels. I think we are lucky in this company to be in clean energy. I think it’s urgently needed. Some people don’t take Ballard seriously. But around the world Ballard is regarded as a global leader in clean energy, so to be CEO and lead that turnaround has been great.


What are your plans after you leave the job later this year?
I’ve made the commitment not to do anything for the first few months. I am going to regroup with my wife, my family and my friends. Nobody would or should feel sorry for a CEO, but it’s been extremely short on personal time. I have a cottage I haven’t been to in four years.

So this isn’t retirement for you?
No, I don’t think so. I expect to still be very active.

What are you planning to take with you on the way out?
I am going to take two photographs: One is when I was with Hu Jintao, the former president of China. It will give me lots of remembrances of my many adventures in China in trying to develop fuel-cell technology there. The other is a photograph of the Ballard soccer team I was on, which was a lot of fun. I was a slow-moving striker playing against 22-year-old co-op students. It was pretty humbling.

This interview has been condensed and edited.
Dumme Sache, aber...
... da müssen wir nun durch. Ich wundere mich nur das jetzt auf einmal "Kollegen" wie zockdiebude, Scheich2000 oder Efeu73 auftauchen und alles schlecht reden. Ich bin zwar nicht so lange investiert wie manch andere hier und habe das "Tal der Tränen" nicht durchschritten, allerdings gibt es noch andere Partner und ohne Azure ist Ballard auch auf einen guten Weg, wenn auch langsamer.

Was mich mehr beunruhigt ist die Tatsache, das Azure Lizenzen und auch soweit ich das verstanden habe Module erhalten hat. Laut Vertrag sollte Azure für China die Module fertigen, d. h. dort liegt nun Schüsseltechnologie zum Kopieren, was ein weitaus größerer Schaden für Ballard werden kann, als ein geplatzter Vertrag. Ich hoffe Ballard kann sich dagegen wehren, wobei Patente in China selbst ja kaum was wert sind... :eek:
Mir bereitet der Widerstand von $114,81 aus Feb 2000 mehr Sorgen :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.062.851 von mfierke am 13.02.15 14:04:47Hin und her macht Taschen leer.
Lg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.082.555 von Magictrader am 16.02.15 12:44:37
Zitat von Magictrader: 2,27 - die von mir erwartete Konsolidierung fällt sogar noch deutlicher aus... Kursziel 3 Euro dieses Jahr ist wohl doch unrealistisch


Sorry, aber solche Aussagen bringen doch überhaupt nix? Wie lange bist du bei BLDP investiert? Die können Ende der Woche unter 2 sein und drei Wochen danach bei 5 stehen!
Nur weil BLDP jetzt wenige Cent unter deinem persönlichem Ziel durch sind, soll es das ganze Jahr nix mehr mit 3 Euro werden... Super Logik, wirklich...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 49.189.421 von Schlaadt am 26.02.15 22:02:50Ja Schlaadt, Zukunft wird schon an der Börse gehandelt, aber nicht die (ungewisse) Zukunft der nächsten 5-10 Jahre. So lange wird es eben noch dauern, bis das Wasserstoffzeitalter beginnen wird.
Mit diesen Umsätzen und weiterhin roten Zahlen ist hier bei Ballard nichts zu reißen. Wie lange hören wir schon von Ballard, dass endlich der Turnaround in die Gewinnzone kommt? Jedesmal werden wir aufs Neue enttäuscht.
Daher kritisiere ich auch alle hier im Forum die kurzfristig und ernsthaft Kurse von weit über 10$ sehen oder 2014 gesehen haben wollen - auch Dich Darth, den Du mich schon als pessimistischer Mobber darstellst.
Eine Aktiengesellschaft wird immer noch an ihren Umsätzen und Gewinnen und deren Aussichten gemessen und die sind einfach (noch) nicht da. Sorry, aber mit 70 Mio. Umsatz lässt sich nie und nimmer eine MK von ca. 1 Mrd. $ rechtfertigen - und das wären diese Kurse von über 10$. Da änderen auch namhafte Partner und Absichtserklärungen nichts, denn die sind erstmal wertlos, siehe Azure. Verbindliche Verträge müssen her oder eine Übernahme, dann kann es durchaus schnell gehen.

So, das musste jetzt mal wieder raus. Bleibe natürlich trotzdem weiterhin Ballard treu, wie die letzten 15 Jahre auch und hoffe natürlich, dass ich irgendwann mit dieser Aktie meinen Lebensabend verschönern kann und das sollte dann in spätestens 15 Jahren soweit sein, so lange lass ich der Aktie noch maximal Zeit und das solltet ihr am Besten auch tun - wenn es denn schon vorher was werden sollte, habe ich natürlich nichts dagegen... :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.727.787 von manuelp am 12.09.17 23:19:18
Gegen das Totreden der Brennstoffzellentechnologie vom ÖKOINSTITUT in den Taggesthemen vom 12.09.2017
Hi there,

bin verwundert und enttäuscht darüber, dass ausgerechnet das ÖKOINSTITUT auf so platte Weise ein vernichtendes Urteil zur Hydrogen FCell Technologie vor den Augen und Ohren der Nation abgibt: " Nischentechnologie! Nur halb so energieeffizient wie Batterietechnologie!" ...

Habe denen eine Mail geschickt, die die wichtigsten Argumente contra Batterie / pro Brennstoffzelle auf den Punkt bringt mit der Bitte um baldige ausführliche Stellungnahme.

Habe denen auch zugesichert, vor ihrer Stellungnahme zum Thema nicht mit meiner "Streitschrift contra Ökoinstitut und seine Vertreter" an die Öffentlichkeit zu gehen.

Werde aber definitiv an die Öffentlichkeit gehen, wenn ich vom - eigentlich von mir hoch geschätzten - ÖKOINSTITUT keine überzeugenden Antworten bekomme.

Schau'n mer mal & Ciao for now: Weltgeist
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Mit der Ankündigung des Termins am 01.03. für den Jahresbericht und den Ausblick hat Ballard imo souverän reagiert. Ich hoffe sehr, das zu den gestrigen Gerüchten von Ballard keinerlei weiterer Kommentar erfolgt, sondern das sie ihr "business as usual" verfolgen!

Mal das schlimmste Szenario angenommen:
Broad Ocean hat sich übernommen und geht oder ist pleite und muss hinschmeissen.
Das finanzielle Risiko von Ballard an dem Joint Venture ist überschaubar und das wesentliche Know How liegt nach wie vor in Kanada.
Dann steht da in China eine ferige Produktionsstätte rum und vergammelt => wohl kaum!!!!
Ich schätze es gibt in China ganz sicher andere Player, die mit Kusshand in das Projekt einsteigen. Das hat dann kurzfristig operative Konsequenzen weil Ballard und der neue Player sich zusammen finden müssen und es zu Verzögerungen kommt, die auch Geld kosten werden, aber mittel- und langfristig kann sich alles wie geplant weiter entwickeln.

Für mich alles heiße Luft mit dem Ziel den Kurs zu drücken. Börse ist für mich zu einem großen Teil nichts weiter als Roulette, daher engagiere ich mich nur noch sehr punktuell. Ballard ist und bleibt für mich eine gute Anlage für die Rente!

Alles reine Spekulation, keine Propaganda, Kauf- oder Verkaufsempfehlung etc. Blabla... !
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.153.867 von Circle_Jerk am 01.03.18 08:57:25
Nonsens a la Circle Jerk
Hi there,

Quataschzitat Nr 1
von Circle Jerk : "Die Zahlen für das abgelaufene Jahr sind völlig irrelevant" ...

Rekordergebnisse und Weltmarktführerzahlen sind nie irrelevant.

Quatschzitat Nr 2 von Circle Jerk: "... das Problem ist der enttäuschende Ausblick ..."

Der $ 91,4 Mio Ausblick ist konservativ und beschreibt garantierte Mindestumsätze, er enthält nicht die aktuelle 40 Engines Order von VAN HOOL und wird wahrscheinlich im laufenden Geschäft nach oben korrigiert. Also erstmal die detaillierte Erläuterung und Verteidigung vor den Analysten vom Chef abwarten, bevor man solche Urteile raushaut.

Wie üblich bei Mr CJ : aufgeblasene statt vorsichtige Sprachwahl mit dem Ziel, die eigene (Schein-) Autorität zu festigen.

Da interessierrt mich doch wesentlich mehr, was der wirkliche Insider Randy Mac Ewan heute mittag um 5 p.m. (sorry für den typo in meinem vorhergehenden Beitrag) zu sagen hat.

Ciao for now: Weltgeist
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.869.045 von NewFuelCell am 04.10.18 14:41:27Also ich verstehe diese ausufernde und teils unter der Gürtellinie liegende Kritik an CJ nicht im geringsten.

Mal ein paar Anmerkungen zum letzten Beitrag vo NewFuelCell:

Leider hat er etwas immer noch nicht kapiert! Wir regen uns ja nicht über seine Google Tätigkeit auf, sondern darüber, dass er uns andere Anlage Strategien mit Ballard immer madig macht!

Ich seh in seiner Haltung kein "madig machen" anderer Anlage-Strategien. Er beschreibt halt die Situation aus seiner eher kurzfristigen Trading-Stategie heraus. Und dass ein ewiges Halten der Ballard-Aktien für sehr viele Anleger bislang nicht die optimale Option war, ist ziemlich unbstreitbar.

Wenn er mit rein und raus aktuelle Erfolge hat, gut für ihn. Ich gehe aber davon aus, dass ich in 1-2 Jahren mit meiner Strategie auch super fahre. Ich habe einen Arsch voll gesetzt, und sollte Ballard sich aus heutiger Sicht nochmals verdoppeln, bin ich bis auf wenige Aktien raus.

Eigentlich sollte man bei einem mittelfristigen Anlage-Horizont von 1-2 Jahren gerade auf die Hinweise hören, die CJ hier so von sich gibt. Über den angeblichen unmittelbar bevorstehenden Durchbruch der Wasserstoff-Technik wird ja nun schon seit Jahrzehnten immer wieder gemunkelt, aber dann stellt sich genau so zuverlässig immer wieder heraus, dass es eben doch noch einige Zeit brauchen wird. Und seine Bedenken gerade im Hinblick auf H2-Infrastruktur halte ich für absolut nachvollziehbar. Aus Sicht von 1-2 Jahren spricht daher durchaus einiges dafür, dass hier auch die aktuellen Zahlen (Umsätze, Gewinne etc.) ganz erheblichen Enfluss auf den Kurs haben werden und nicht nur irgendwelche Zukunftsvisionen. (Was allerdings nicht heißen soll dass es durchaus immer wieder mal größere Ausschläge nach oben geben kann.)

Und dafür benötigt man mehr als nur die Vergangenheit und aktuelle Google Infos. Er soll andere einfach in Ruhe lassen, die eben eine andere Strategie im Kopf haben.

Ihm vorzuwerfen, ausschließlich Google-Infos zu bringen, ist allerdings ziemlich grotesk. Ich sehe es genau andersherum. Die meisten der H2- bzw. Ballard-Enthusiasten bringen hier doch vor allem ungefilterte und nicht nach-recherchierte Meldungen. Entweder aus den Google-Alerts, anderen News-Quellen oder den Original-Pressemeldungen der Unternehmen. Jüngeres Beispiel waren etwa die genauen Details zum Protonex-Verkauf, wo CJ auf die durchaus relevanten Details hingewiesen hat, etwa zur Staffelung des Preises, während hier zunächst nur die in der PR genannte Maximalsumme (die wohl eher nicht erreicht werden dürfte) genannt wurde. Oder aktuell die Klarstellung zum 2000er Auftrag.

Ich halte seine Ausführungen in jedem Fall für äußerst interessant und hilfreich. Und dass, obwohl ich überhaupt kein Trader, sondern ein Langfristanleger bin. Ich hatte Ballard schon seit meinen "Anfängertagen" an der Börse (vor knapp 20 Jahren) auf der Watchlist, bin zum Gück aber erst vor ca. 2,5 Jahren eingestiegen. Eigentlich wollte ich mit Ballard das "Trading" doch mal ausprobieren, hab es dann aber doch sein gelassen. Einerseits recht schade, wenn man die Schwankungen betrachtet, andererseits war mein Einstiegszeitpunkt nicht so schlecht gewählt.

Wenn euch CJ so nervt, dann setzt ihn doch einfach auf Ignore. Wenn vier oder fünf der Hauptprotagonisten hier das machen würden, würde dies nicht einmal das Lesen der Threads erschweren, weil sonst ja nur wenige Nutzer auf CJ-Beiträge antworten. (Dass er einige Male sicher herablassend bis arrogant klingt, mag auch darauf zurückzuführen sein, dass er hier ja ebenfalls recht übel angegangen wird.)

Ich bin in den Foren eigentlich immer sehr froh über abweichende Meinungen. Wohlgemerkt sachlich fundierte Meinungen und nicht dumpfes Negativ-Gebashe von Trollen. Ansonsten verkommen mir die Threads einfach zu sehr zu einseitigen Fan-Veranstaltungen und Jubel-Orgien. Persönlich bin ich vorrangig nur an möglichst objektiven (und überprüfbaren) Informationen interessiert und enstprechenden Diskussionen. Letzter geraten leider häufig ziemlich schnell aus dem Ruder, sodass ich mich da meist raushalte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.938.486 von NewFuelCell am 12.10.18 07:35:07

Guten Morgen Ballard-Gemeinde,

wisst ihr was das schönste ist? Wir wissen alle nicht was morgen kommt. Daher dient es nicht, ob zurecht oder unrecht, der ein oder andere angegriffen wird.

Ich bin mit fast 15.000 Stück in Ballard investiert. Für mich ist das viel Geld. Liege jetzt deutlich im Minus. Aber das stört mich nicht. Der einzige Punkt ist, ich habe mein Kapital gebunden.
Sieht man mal die täglichen Nachrichten an, bin ich froh in solch einem Wert investiert zu sein. Das gibt mir irgendwie ein zufriedenes Gefühl. Denn so, wie wir alle mit der Umwelt umgehen, wird das sicherlich nicht mehr lange gut gehen.

Ob die Brennstoffzelle, die Technologie ist, die sich für Teilbereiche (Schwerlast oder Schiffsantrieb etc.) geeigent ist, wird man sehen. Aber eins kann man nicht weg diskutieren. Die Nachrichten aus diesem Bereich werden zusehens zahlreicher. Asien scheint auch derzeit mehr Interesse an dieser Technologie zu haben. Da sag ich nur, Deutschland als "Mobil-Land Nr. 1" passt auf, dass ihr nicht einen Trend verpennt. Nicht die Automobilindustrie gibt vor, was der Kunde wünscht oder zu kaufen hat. Ich denke das Gegenteil ist der Fall und die Chinesen gewinnen hier immer mehr Boden auf diesen Terrain.

PS. Vor ein paar Tagen habe ich hier die Unterstützung bei 3,80, bzw. 3,60 USD genannt. Aus technischer Sicht hat sich jetzt das Bild wieder deutlich aufgehellt. Na ja Anfang November kommen die Zahlen, ich denke, dass hier noch der ein oder andere auf ein gutes Zahlenwerk spekulieren wird. Dies ist aber keine Kaufempfehlung.

Wünsche allein ein schönes WE und grünes Licht bei ihren Trades oder Investments
bub
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.048.581 von NewFuelCell am 08.03.19 08:26:29
Zitat von NewFuelCell: Der Ausblick bleibt bescheiden, sprechen wir nicht von einer Marketing Blase, bla bla bla

"Arbeite selbst bei einem börsennotiertem Unternehmen, meine Güte, was da alles verzapft wird, das könnt ihr schlicht und ergreifend vergessen."


Bist Du bei dort auch bekannt für Deinen pathologischen Hass auf Kollegen, die sich besser ins Thema eingearbeitet haben und deren Analysen und Strategientscheidungen sich entgegen Deiner Hoffnungen stets als richtig erweisen? ;)
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Ja, der Mirai und der NEXO, das sind tolle Fahrzeuge!!!!

Bin neulich Anfang April extra zur Hannover Messe gefahren und war den ganzen Tag in der Wasserstoffhalle, bei den Ständen von NEL, ITM-Power und Hexagon, ... usw. Die bauen wirklich alle solide Technik, es war echt zum "Anfassen", und die Euphorie der Leute an den Messeständen war deutlich spürbar, das gewisse "Leuchten" in den Augen, und eine Gewissheit, kurz vor dem Durchbruch zu sein. Das hat mir gefallen.

Lange Zeit war das Problem, das es keine Wasserstoffversorgung in der Fläche gab. Warum soll ich mir ein Auto kaufen, das ich nicht betanken kann? Aber das ist seit kurzem kein Thema mehr, denn in jeder größeren Stadt gibt es jetzt Wasserstofftankstellen, insgesamt in der BRD über 70, bis zum Jahresende über 100. Und das gibt natürlich Auftrieb und Anreiz, so ein Fz zu kaufen.
Im MesseForum war ein Sprecher der H2-Mobility anwesend, der einen starken Auftritt hatte mit viel Beifall der Besucher. Wo steht unsere Politik? Welche Lobbyisten sind am lautesten? Offene Frage.

Während der Messe konnte man die Fahrzeuge bestaunen und probefahren, mit längerer Wartezeit. Aber das lohnte sich, Sie sind sauber, geräuscharm, ( man hört nur die Fahrbahngeräusche ) , spurtstark, ( leider war der Parcours nicht so groß ), und sind voll alltagstauglich, sie waren ununterbrochen den ganzen Tag im Einsatz, ohne Einbußen oder irgendwelche Aussetzter. Soweit ich das von der Seitenlinie beurteilen konnte.

hat jetzt nichts direkt mit BALLARD zu tun, aber mich hat die Funktionsreife und der Stand der Technik überzeugt, und ich bin mir zu 100% Prozent sicher, dass alle H2-Firmen eine rosige Zukunft haben, weil dies der einzig richtige Weg ist und ein wichtiger Beitrag in eine Dekarbonisierung unserer Umwelt und der Haus-, Transport- und Energiewirtschaft werden wird.
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Zitat von Schmitt_V: Da war dann wohl ein Griff ins Klo ! Ballard hatte Anfang des Jahres noch Einnahmen von 100 Mio. in Aussicht gestellt ("strong order book"). Rauskommen nur 60 Mio. Kein Wunder dass die Aktie heute abgestraft wird.


Ausserdem hatte das Management für 2012 den break-even in Aussicht gestellt. Heraus kommt jetztdoch wieder -18 mio USD, also in etwa so auf dem Niveau der Vorjahre... Schon erstaunlich, mit welchem Selbstverständnis hier über Jahre hinweg vollmundig Versprechungen rausgehauen und kleinlaut wieder einkassiert werden.
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