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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots - Beliebteste Beiträge



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Wie schön, Deutschland einig Meckerland... Kleiner Chef erbringt hier eine kostenlose Leistung, stellt kostenlos umfangreiche und fundierte Investmentcases zu Werten vor, die ansonsten kaum jemand hier auf dem Schirm hätte und in die noch weniger Leute ohne KCs Analysen sich trauen würden, jemals einen Cent zu investieren - aber es hagelt vor allem Kritik. Er tut dies nicht genug, er tut das nicht genug, und dann macht er das auch noch so und so... Nörgeln und Rummeckern an anderen fällt jedem leicht. Selbst besser machen ist angesagt! Da kann sich jeder Kritiker beweisen! Scheint ja ganz einfach zu sein, wenn so viele so vieles besser wissen. Ansonsten einfach mal die bedeckt halten und/oder einfach dankbar sein für die viele Mühe, die KC hier reinsteckt. KC macht es so, wie er es will. Niemand muss hier mitlesen, keiner wird gezwungen, sich hier kostenlos an seinen Analysen zu bereichern! Also... von mir gibt es ein fettes Dankeschön an KC. Ich finde seine Analysen stets interessant und sie bringen mir immer einen Mehrwert. Was bei vielen (anderen) Kommentaren/Vorstellungen nicht der Fall ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.812.905 von Ralph100 am 23.02.16 10:49:13
Abstimmung !! Es reicht !!
Ich bin dafür, dass Ralph 100 das Forum verlässt und keine Beiträge mehr schreibt !!

Mit ist bewusst, dass das keine rechtliche Wirkung hat und auch nur eine Anregung für Ralph 100 sein soll !!
Aber solche Kommentare brauchen wir hier nicht und bei entsprechender Beteiligung wird auch Ralph100 das wohl noch realisieren !!
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Danke für das positive Feedback an alle Teilnehmer!
Ich möchte mich herzlich für das positive Feedback der letzten
Woche bedanken. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle die letzte Woche abhaken, weil so
hoffe ich Vergangenheit.

Deshalb gilt es nach vorne zu schauen. Ich werde dem Thread hier erhalten bleiben,
so wie sich die Kultur in den letzten 10 Jahren dargestellt hat. Wie schwer das sein kann, haben
wir beispielhaft erlebt.

Was sich ändern wird ist, daß ich mich deutlich mehr zurücknehmen werde im Forum aus
verschiedensten Gründen, nicht zuletzt auch wegen hohen Aufmerksamkeit die dieser
Thread mittlerweile hat. Manchmal ist dann weniger doch mehr.

Wenn ich also nicht auf jedes Post eingehe, bitte ich um Verständnis. Da die Qualität der
Teilnehmer so hoch ist, muss ich nicht an jeder Diskussion beteiligt sein. Es gibt im Frühjahr
auch gerade an den Wochenenden anderes zu tun als nur Börse. Das Wochenendupdate wird
es in abgespeckter Form geben, bzw. es wird auch mal ausfallen müssen.

Mein Depotanpassungen von letzter Woche werde ich heute abend posten.

Gruß
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Softing
Für ein humoristisches Highlight sorgt auch dieses Jahr wieder der gerade erschienene Geschäftsbericht von Softing, welcher diesmal folgendes zu berichten weiß:

"Die EU steht immer noch schwach da, die Briten schaden sich und uns mit ihrem Brexit und anstehende Wahlen in Frankreich und Deutschland haben das Risiko, Radikale an die Macht zu katapultieren: Der Front National in Frankreich und die als „Linke“ bekannten Kommunisten in Deutschland, die in Koalition mit einer plötzlich von Schulz-Vertrauen betrunkenen SPD, dafür aber mit trockenem Kandidaten und den nicht minder linken Grünen, zweistellige Milliarden Beträge als vermeintliche Wohltaten umverteilen wollen. Das würde schon kurzfristig das Ende der derzeit guten Wirtschaftslage in Deutschland bedeuten."

Bei Softing selbst ist das "operative" EBIT übrigens in 2016 von 7,1 Mio. auf 6,7 Mio. gesunken. Dieses "operative" EBIT wird bei Softing übrigens um aktivierte Eigenleistungen und deren Abschreibungen sowie um PPA-Abschreibungen korrigiert. 2016 kamen Softing jedoch auch zwei Einmaleffekte zugute: Eine Versicherungsleistung in Höhe von 0,7 Mio. EUR und eine um 4,1 Mio. EUR geringere Earn-Out Zahlung. Von den "operativen" 6,7 Mio. sind also offenbar lediglich 1,9 Mio. EUR tatsächliche operative Einnahmen. Somit scheinen die Einnahmen effektiv von 7,1 auf 1,9 Mio. EUR gepurzelt zu sein.

Dies hindert Herrn Trier allerdings zum Glück nicht daran, 2016 eine saftige Erhöhung der Vorstandsbezüge begrüßen zu dürfen, die dieses Jahr von 1,5 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR gestiegen sind. (Wie in den Vorjahren dürfte der größte Teil davon Herrn Trier selbst zugute gekommen sein.) Man ist hier also zum Glück nochmal knapp der kommunistischen Umverteilung entgangen, die Herr Trier so fürchtet, und wirtschaftet den größten Teil der Unternehmenseinnahmen direkt in die eigene Tasche.

Damit dieses System der Umverteilung von Kapital (Aktionäre) zu Arbeit (CEO) auch in Zukunft nicht durch aufmüpfige Unternehmenseigner gebremst wird, hat man bei Softing übrigens zwei zusätzliche Maßnahmen ergriffen, die den Geldfluss an den Vorstand auch für die Zukunft solide absichern:

Zum einen zahlt man dem Kontrollorgan Aufsichtsrat eine sehr ansehnliche Vergütung, die als Schweigegeld ihren Zweck erfüllen dürfte: Allein der Vorsitzende erhielt dieses Jahr 89.000 EUR, was auf die Stunde umgerechnet wohl ein ganz angenehmes Salär sein dürfte. Denn allzu aufwändig kann das Aufsichtsratsamt bei Softing offenbar nicht sein: immerhin schafft es eines der AR-Mitglieder neben seinem Hauptberuf als Wirtschaftsprüfer, noch 13 Aufsichts- und Verwaltungsratsmandate wahrzunehmen.

Darüber hinaus versorgt man Aufsichtsratsmitglieder bei Softing bei Bedarf auch noch mit weiteren Bezügen. So erhielt Aufsichtsratsmitglied Fuchs neben seiner direkten Vergütung von 67.000 EUR noch weitere 147.000 EUR für seine "beratende" Tätigkeit bei der Integration des Softing IT Netzwerkes. Ich hoffe, der Arme musste sich nicht total verausgaben für das Unternehmen.

Kurzum: es lebt sich offenbar recht angenehm im Aufsichtsrat von Softing. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer dieser Herren dem CEO Trier den Selbstbedienungsladen vergrault, dürfte somit überschaubar sein.

Um jedoch ganz auf Nummer sicher zu gehen, dass niemand dem Spuk ein Ende setzt, hat Herr Trier sich noch eine zweite Sicherheitsmaßnahme einfallen lassen: einen Golden Parachute, den er sich selbst in den Arbeitsvertrag geschrieben hat. Dieser besagt, dass Herrn Trier ein Sonderkündigungsrecht mit ca. 2 Jahren Gehalt als Schmerzensgeld zustehen, falls ein anderer Aktionär in der Zukunft auf 25% der Stimmrechte kommen sollte (und Triers Monarchie somit in Gefahr geraten könnte).

Kurz, wenn ihr echte Fans des Trierschen Kapitalismus seid: Sorget Euch nicht! Die Gefahr ist gering, dass ein grüner Aufsichtsrat oder kommunistische Aktionäre seiner Hoheit beim Regieren in die Quere kommen könnten. Auch wenn politisch die Welt untergeht, weil die vaterlandslosen Gesellen im Anmarsch sind: zumindest Softing-intern bleibt die Gefahr einer Umverteilung weg vom Geldbeutel des CEO auf absehbare Zeit gebannt!
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Ich finde die Investmentcases von Kleiner Chef immer interessant und im Gegensatz zu vielen anderen legt er seine Argumente sehr gut dar. Damit macht er sich angreifbar, aber das ist ja auch eines der Ziele, die er mit diesem Forum verfolgt: kritische Punkte vorgehalten zu bekommen und diese im Idealfall argumentativ widerlegen zu können. Oder einsehen zu müssen, dass man/er etwas Entscheidendes übersehen oder falsch bewertet hat, um seinen Investmentcase zu korrigieren.

Klar ist, dass jedes Investment Schwächen und Risiken hat. Und es kommt am Ende auf das Chance-Risiko-Verhältnis an, ob man sich finanziell engagiert, oder nicht.

Ebenso klar ist (oder sollte sein), dass jeder sich seine eigenen Gedanken machen sollte, bevor er Geld investiert. Wer lediglich als Follower auftritt und nur den Aktionen anderer hinterher hechelt, wird kaum eine gleiche oder gar bessere Rendite als sie einfahren. Und immer abhängig von der Meinung anderer sein. Ich empfinde es allerdings als geradezu lächerlich, wenn die bekanntesten Copy-Trader des Forum nun hier den Stab über KC brechen. Also ob der/die jemals einen eigenen validen Investmentcase auf die beine gestellt hätten. Unterirdisch dieses Verhalten!

Ich bin in den letzten Jahren in so manchem Wert engagiert gewesen (und auch heute noch drin), den KC hier vorgestellt hat. Ohne das jetzt zu überprüfen denke ich, dass in der Mehrzahl der Fälle er vor mir investiert war. Was für mich allerdings auch keine Rolle spielt - weder ob er investiert, oder wann. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und dabei helfen mir die Darlegungen von KC sehr oft. Er legt die Fakten sehr gut dar, auch wenn ich bei den Schlussfolgerungen nicht immer mitgehe. Und schon gar nicht investiere.

Was seine in letzter Zeit häufiger vorkommenden sprunghaften Wechsel angeht, teile ich die Kritik einiger Leute hier. Das kann ich auch nicht immer nachvollziehen. Muss ich aber auch nicht, denn ich bin nicht in KCs Situation/Position. Und auch bzgl. seiner hohen Gewichtung von KBH oder UET hatte und habe ich so meine Bedenken. Denn jeder liegt man falsch mit seinem Investmentcase und bei marktengen Werten ist es dann umso schwerer Aktien halbwegs preisgerecht platzieren zu können. Wie man an den genannten Beispielen sieht.

Aber auch hier gilt, dass jeder für seine Investments selbst verantwortlich ist. Und wenn jemand der Meinung ist, dass es ihm keine schlaflosen Nächte bereitet, 20% seines Investmentvermögens in eine marktenge Turnaroundspekulation zu stecken, dann ist das seine ureigene Entscheidung. Es muss nun aber niemand so tun, als wäre irgend jemand anderes dazu gezwungen, ebenso zu verfahren.

Am Ende bleibt mir nu, mich bei Kleiner Chef für den hervorragenden Input zu bedanken, den er hier seit vielen Jahren bietet. Und bei einer ganzen Reihe von Usern, die ebenfalls hervorragende analytische Arbeit abliefern und/oder die Diskussionen bereichern. Ich denke, die betreffenden wissen, dass ich sie meine...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.187.885 von Wertefinder1 am 11.07.18 16:04:08
Zitat von Wertefinder1: Der Thread sollte geschlossen und unter dem Titelvorschlag "Extreme Micro-Caps für Hochrisiko-Spezialanleger" weitergeführt werden.

Navigator Equity Solutions und all der Murks drumzu ist doch das No-Go schlechthin an der Börse.


Ich wirklich keine Lust mehr darauf einzugehen. Ihr tut ja so, als ob

a) Ihr gezwungen werdet hier mitzulesen und
b) in Handschellen gefesselt seid, um den Empfehlungen zu folgen.

Gruß
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Guten Tag,

ich habe den User Junolyst vorerst bis zur Klärung gesperrt.

Mit freundlichen Grüßen
MODernist
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.254.787 von tzadoz2014 am 23.11.17 11:00:39
Zitat von tzadoz2014: Wenn man das Glück hat, treue Follower hinter sich zu haben, wieso sollte man dies nicht ausnutzen.
- Einstieg bei Aktie xy
- Vermeldung des Kaufes
- Abwarten bis die Follower folgen und den Kurs hochkaufen
- Freuen über den Kursanstieg

Wobei das natürlich nur bei "Nebenwerten" geht. Bei Dax oder MDax Werten würden die Follower natürlich nicht ausreichen.


Hier muss man schon deutlich unterscheiden zwischen Leute wie KC, die kostenlos ihre Analysen zur Verfügung stellen und in epischer Breite ihren Investmentcase vorstellen, nachdem sie intensiv Research betrieben haben und anderen, die nur ihre Aktien zu puschen versuchen mit Phantommeldungen und/oder marktschreierischen Aufreißertiteln. Ich nenne mal explizit Sharedeals. Wenn Leute KC folgen und dann die Kurse "seiner" Aktien steigen, ist das doch okay. Niemand zwingt andere, genau diese Aktien und zwar sofort und möglichst noch unlimitiert zu kaufen. Selber schuld, wenn dann die Kurse hochschnellen und im Anschluss wieder zurückkommen. Ich gebe gerne zu, dass ich auf einige Titel nur durch KCs Recherchen aufmerksam geworden bin. Das war aber nie ein Grund für mich, diese Aktien zu kaufen. Sondern ein Grund, mir die Unternehmen selbst genauer anzusehen. Und ggf. dann ebenfalls einzusteigen. Und wenn man das mit Zeitverzug zu KC tut, dann kriegt man in der Regel auch halbwegs vernünftige Kurse. Und ich verkaufe auch nicht panisch meine Aktien, nur weil KC es tut. Bei Opera habe ich mich sehr auf KCs Einschätzung zur Entwicklung der Geschäftsfelder verlassen und habe mit ihm Schiffbruch erlitten. Ist aber nicht sein Fehler, sondern meiner, wenn man es überhaupt so nennen will. Die Annahmen sind eben nicht eingetroffen, das liegt aber nicht an KC, sondern am Unternehmen. Und mein Verlust liegt an meiner Einschätzung, auch wenn ich mich hierbei schon an KCs Meinung/Einschätzung orientiert habe. Und bei PEH Wertpapier war ich schon investiert, bevor KC die hier vorgestellt hat. Und ich bin es auch jetzt noch, nachdem sie recht schnell wieder von seiner Liste verschwunden sind. So what...

KC bietet hier großen Mehrwert für Nebenwertefans und das völlig kostenlos. Zeit, dafür einmal Danke zu sagen. Was jeder einzelne daraus macht, ist seine eigene Sache.
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Ausgewählte Aktien in wikifolios
Hatte heute Abend mal Langeweile und habe ein paar Nebenwerte auf ihren wikifolio-Anteil überprüft. Also wundert euch nicht über das lang gezogene Posting durch die 7 Bilddateien!

Falls jemand einen bestimmten, anderen Nebenwert gerne mal dahingehend überprüft haben möchte, sende er mir doch eine Boardmail. Geht relativ fix in 15 Minuten, da meine Excel-Datei schon standardisiert ist.














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Favoriten 2018 Userranking
Hallo zusammen,

wie versprochen habe ich die 2018er Favoriten wieder in eine kleine App gesteckt, die ein User-Ranking bastelt. Standardmäßig ist nach risikoadjustiertem Gewinn (Sharpe Ratio) sortiert.

https://smallcapthread.shinyapps.io/2018/
https://smallcapthread2.shinyapps.io/2018/ <- Ersatz falls die Laufzeit für die erste Adresse aufgebraucht sein sollte :)

Die Umstellung der Datenquelle von Yahoo auf Ariva ist mir leider nicht geglückt, da Ariva die Anzahl Zugriffe auf 500 pro Tag beschränkt. Daher ist Yahoo nun weiterhin die Hauptquelle. Aktien mit Listing in Hamburg laufen aber vereinzelt über Ariva. Allerdings habe ich einige Flaschenhälse entfernt und das ganze Dinge stark verschlankt, so dass die Seite jetzt deutlich schneller lädt.

Falls ihr bei euren Picks einen Fehler entdeckt oder sonstige Anregungen habt, gerne bei mir per BM melden. Man sieht in der Spalte "Ticker", welchen Yahoo Ticker ich als Grundlage verwende. Dort wo kein Ticker steht ist die Quelle die ISIN, die man sehen kann, wenn man dem Link auf Ariva folgt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 51.835.210 von Ralph100 am 25.02.16 14:21:58
Ralph100 - das sind wir hier nicht gewohnt ... und wir wollen das auch nicht !!
Zitat von Ralph100: ... das ist doch wenigsten einmal eine solide Alternative mit Perspektive zu den "Maticas" und "Lions" dieser Welt. Aber die "Lion-Glücksritter" lassen heute schon wieder mit Minikäufen den Kurs steigen.


Was sollen solche Äußerungen!!

Wir sind es hier gewohnt, dass man Meinungen zu Werten / Aktien mit Argumenten austauscht und nicht mit unterschwelligen Verunglimpfungen !!

Vermutlich merkst Du das noch nicht einmal !!??

Hier werden Aktien besprochen anhand von Sachargumenten und nicht ... die Aktie ist 20% gefallen, dann wird sie auch wieder steigen ....
Jede Aktienbesprechung basiert i.d.R. auf Argumenten und auch Du kennst die Analysen von KC und Anderen hier im Forum.

Alle an diesem Forum Interessierte gefällt es, dass man sich mit Argumenten und Fakten austauscht und auch gegensätzliche Positionen bezieht ... aber doch nie, in dem man die Meinung des Anderen "in den Dreck zieht" !!

Also: Halte Dich an diese Art und Weise der Kommunikation / Diskussion oder geh', wohin der Pfeffer wächst!!

Es ist hier im Forum eben ein "Freundeskreis" und wir begegnen uns mit Achtung!
Wer sich daran nicht hält, hat hier nichts zu suchen !!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.109.031 von Junolyst am 18.01.17 12:52:33
Werbung in eigener Sache?
Hallo Junolyst,
ich bin hier meist nur stiller Mitleser, muss mich aber eindeutig den anderen Forumsteilnehmern uneingeschränkt anschließen. Deine Art wirkt auch auf mich provozierend und frech.
Die angesehenen und von mir sehr geschätzten User Katjuscha, Aliberto oder Halbgott, um nur einige zu nennen, sind hier schon sehr lange aktiv und wir schätzen sie und ihren Meinungen.
Diese schnöselige Art des Umgangs habe sie und andere hier nicht verdient.
Respekt und Anstand sind Themen, an denen Du mMn arbeiten solltest, wenn Du langfristig Erfolg haben möchtest... Darauf achten auch Geschäftspartner sehr
Für mich jedenfalls, kommt es überhaupt nicht in Frage, auf Deine Seite zu schauen, geschweige denn auch nur einen Euro für eine Studie auszugeben.
Meinungen sind hier gefragt, auch gerne kontrovers geführt, aber respektvoll. Du machst Dir hier jedenfalls momentan keine Freunde, willst Du bestimmt auch nicht, Du wirbst aber auch nicht für Deine kostenpflichtigen Produkte, und ich denke, das willst Du schon.

Meine Meinung mag Dich wenig interessieren, aber anscheinend sind noch andere hier dieser Auffassung..

Viel Glück und Erfolg für Deine Zukunft.

Gruß

up
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.365.365 von Kleiner Chef am 20.02.17 14:01:43@Kleiner Chef

Du kannst ihm die Begründung für den Verkauf und den Kauf kostenpflichtig zukommenlassen.
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Drei Sätze zu Auden & Co!
Um es vorweg zu nehmen. Auden ist für mich ein No-Go, übrigens auch die
in den vergangenen Tagen diskutierte GSG.

Was in Ordnung ist, wenn solche Werte hier vorgestellt werden.
Was nicht in Ordnung ist, wenn man diese Werte täglich oder ich
sage regelmässig in diesem Thread immer wieder in den Mittelpunkt
stellt und die Reichweite dieses Forums für sich versucht auszunutzen.
Und: Wenn man solche Werte hier vorstellt, dann sollte man
auch die Risiken in den Vordergrund stellen. Dann erst ist eine
Vorstellung wirklich glaubhaft.


Ich hoffe diese Abgrenzung bringt die Intention zum Ausdruck, die
ich vermitteln möchte.

Gruß
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Mein 2016 Depot bzw. Top 5
Sorry für das lange Posting, aber fällt halt so nebenbei mal an, wenn man das Jahr 2015 auswertet und sich überlegt was könnte 2016 Sinn machen. Hab noch genug andere Werte weggelassen, die auf der erweiterten Watchlist waren. War dieses Mal auch echt schwer, weil sich halt keine klaren Favoriten mit sehr viel Potenzial ergaben, wie in den Vorjahren. Hängt natürlich mit den gute gelaufenden Gesamtmärkten zusammen, so dass auch die meisten Nebenwerte zumindest schon mal entdeckt wurden, wenn auch nicht immer schon ihren fairen Wert erreicht haben. 30-50% Chancen bei 10-20% Risiko gibt es aber noch genügend, was so in etwa meinem Risikoprofil entspricht.

Top 5

AT&S – AUS.DE – WKN 922230 – MK 561 Mio – 20% - Kurs 14,435 €
Borussia Dortmund - BVB.DE - WKN 549309 - MK 369 Mio € - 20% - Kurs 4,013 €
Ecotel - E4C.DE -WKN 585434 – MK 30 Mio € - 20% - Kurs 8,40 €
Norcom – NC5A.DE - WKN A12UP3 – MK 12 Mio € - 20% - Kurs 5,298 €
Tom Tailor – TTI.DE – WKN A0STST – MK 136 Mio € - 20% - Kurs 5,21 €


AT&S – Das Geschäftsjahr beginnt hier erst am 1.April 2016. Aufgrund derzeit sehr hoher Investitionen in die Infrastruktur (vor allem im China baut man eigene Werke), wird das 2.Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 und das 1.Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 von diesen hohen Investitionen belastet sein. Das könnte ein psychologisches Problem für die Aktie sein, denn bei den nächsten 2-4 Quartalsmeldungen wird es entsprechend Gewinnrückgänge geben. Zudem baut sich eine deutlich höhere Nettoverschuldung auf. Ich habe AT&S trotzdem ausgewählt, weil man trotz dieser Investitionen mit einem EV/Ebitda von 4,5 moderat bewertet ist. Und sobald sich diese Wachstumsinvestitionen auszahlen, kann man schon für das Geschäftsjahr 2017/18 auf ein EV/Ebitda unter 3,5 kommen bzw. Ebitda-Multiple von rund 2,5 und ein KGV von etwa 8. Ich hoffe einfach mal, dass der Finanzmarkt so viel Weitsicht beweist. Für mich jedenfalls ein Verdopplungskandidat, aber unter Umständen wird sich das erst 2017 zeigen. Wäre dann Pech für mich.

Borussia Dortmund – Da gehen die Meinungen ja oft auseinander. Für mich bleibt dieses Unternehmen stark unterbewertet. Mit dem KGV kann man hier schwer argumentieren, da es eine ganz eigene Bilanzierung der Spielerwerte gibt und wie diese abzuschreiben sind. Der BVB bilanziert allerdings auch äußerst konservativ, so dass sich die Werte oft erst zeigen, wenn einzelne Spieler mal gewinnbringend verkauft werden, was aber nicht Ziel eines Fussballvereins sein kann, der sich sportlich in der Spitze Europas festsetzen will. Trotzdem verkauft man ab und zu Spieler, wie aktuell Jonas Hofmann, aus der zweiten Reihe. Im Fall von Hofmann bringt das gleich mal 6-8 Mio € Vorsteuergewinn, da der Spieler (wie so viele BVB Spieler) mit Null in der Bilanz steht und mindestens 6 Mio Ablöse plus Nachschussprämien bringt. Der verbliebene Kader und die Cashposition übersteigen im Wert bereits die aktuelle MarketCap. Zudem macht der BVB etwa 50 Mio € Ebitda jährlich, was noch steigerbar ist, da man nächste Saison wieder ChampionsLeague spielen dürfte, und sich ab 2017 höhere Einnahmen aus verschiedenen margenstarken bereichen ergeben dürften, allen voran die Vermarktung der Bundesliga-Rechte, an denen der BVb stark partizipiert. Gelegentliche Gehaltsaufstockungen bei manchen Spielern müssen eingeplant werden, aber Watzke und Zorc sorgen schon dafür, dass sich diese nur proportional zu den steigenden Umsätzen ergeben. Im Branchenvergleich ist der BVB stark unterbewertet, egal ob man sich Topvereine wie die Bayern, MaNu, Arsenal oder Juve anschaut oder schlechtere Teams wie den HSV oder Hertha, für die Summen für Unternehmensanteile aufgerufen werden, die beim BVB mindestens eine Verdopplung oder gar Verdreifachung des Marktwertes entsprächen. Mein Kursziel liegt bei 6,5 € fürs laufende Geschäftsjahr. Trigger sind insbesondere eine ChampionsLeague-Qualifikation durch einen Platz unter den Top3 der Bundesliga, sowie die Neuvermarktung der Bundesligarechte. Beides wird im Frühjahr 2016 entschieden. Beides könnte dann auch einen Rattenschwanz an anderen guten News nach sich ziehen, wie die Verpflichtung oder/und den Erhalt von Topspielern oder die Ausweitung alter und neuer Sponsorenverträge. Alles hochmargige Angelegenheiten.

Ecotel – Der einzige Wert, der aus dem 2015er Depot übrig geblieben ist. Man könnte sagen, Ecotel ist einfach zu langweilig. Ein bißchen Pech beim Timing hinsichtlich gewisser News spielte im 2.Halbjahr sicherlich auch eine Rolle. Grundsätzlich hat sich aber trotz der schlechten Performence von minus 15% in 2015 mein Investmentcase bestätigt. Ebitda und Cashflow Entwicklung sind in etwa so wie ich es erwartet hatte. Der Markt hat sich wohl leider immernoch auf die nettogewinne versteift. Man kann nur hoffen, das ändert sich 2016. Ich gehe stark davon aus, da Ecotel ab jetzt viel Nettocash aufbauen wird oder die Dividenden stark erhöht. Ich rechne mit 30-32 Cents Dividende für 2015, die sich 2016 auch auf 40-45 Cents pro Aktie erhöhen könnte. Trotzdem würde der Nettocashbestand wohl auf 4,5-5,0 Mio € bis Jahresende 2016 und rund 7 Mio € bis Ende 2017 ansteigen. Bleiben die Ebitdas bei rund 8,5 Mio € und die Minderheitenanteile von rund 1 Mio € konstant, würde das ein EV/Ebitda von 2,8-2,9 für 2016 hinauslaufen. Das KGV wird zwar weiterhin mit etwa 13 nicht wahnsinnig attraktiv wirken, aber hier sollte man seinen Blick unbedgingt auf die nun auflaufenden Cashflows und Dividenden richten, die den Kurs bei 7,5-8,0 € nach unten absichern dürften. Selbst ein Verbleiben in der Kursrange 7,5 bis 12,5 € ergibt also ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis.

Norcom – tja, damit hat wohl hier niemand gerechnet. Ich bis vor 2-3 Tagen selbst nicht. Norcom ist eigentlich ziemlich überpusht. Innerhalb weniger Wochen von 2-3 € auf fast 10 € gestiegen, teilweise nur aufgrund wagen Gerüchte von zukünftigen Auftragsmeldungen, die durch Börsenbriefe und Forenuser gestreut wurden. Insofern wundert auch nicht, dass sich der Kurs vom Novemberhoch wieder halbiert hat. Jetzt hat man sich wieder etwas von 4,8 € auf 5,3 € erholt. So viel zur Kursvergangenheit. Ich war also erstmal skeptisch, hab mir das aber die letzten Tage mal genauer angeschaut. Aufgrund der hohen Verlustvorträge und der durchaus sauberen Bilanz wird Norcom die nächsten Jahre kaum Zinsaufwendungen und Steueraufwendungen haben. Allein das führt dazu, dass vom voraussichtlich etwa 1,2-1,4 Mio € Ebitda relativ viel unterm Strich hängen bleiben wird. Aufgrund der aktuellen Bilanz und eins FreeCashflows von rund 1 Mio € im kommenden Jahr lässt sich zudem eine leichte Nettocashposition schließen, so dass der EV auf 10 Mio € zu taxieren ist. Das heißt, schon leichtes Umsatzwachstum in 2016 dürfte zu einem KGV von 10 oder tiefer führen, ohne dass man die großen Auftragseingänge erwarten muss, die da gerüchteweise gestreut wurden. Trotzdem gibt es auch ein paar Risiken in der Kostenstruktur und im Geschäftsmodell, und der Kurs kann nach dem starken Anstieg auch durchaus nochmal allein aufgrund von Gewinnmitnahmen oder Enttäuschungspotenzial nach verfehlten Quartalserwartungen in den bereich 4,0-4,5 € fallen, zumal bei 4,5 € noch ein Up-Gap offen ist. Insofern sollte man für das 1.Quartal noch nicht viel erwarten. Aber das hier ist ja ein Jahresdepotwettbewerb. Wenn sich die Spekulanten hier abgearbeitet haben, könnte Norcom mittelfristig was für echte Investoren sein. Es ist aber sicherlich neben Tom Tailor meine spekulativste Position. Man braucht halt auch mal etwas Action. ;)

Tom Tailor – auch eher untypisch und spekulativ für meine sonstigen Aktienwerte. Hier hat mich einfach der Turnaroundcharakter und die Ebitda-Multiple von unter 2 überzeugt. Ja klar, Tom Tailor und deren Tochter Bonita stehen nicht gerade für angesagte Modemarken. Und ja, der Vorstand hat enorme Fehler bei der Integration von Bonita gemacht. Dennoch glaube ich, dass der Kursverfall eher durch ausländische Fonds zustande kam, die aus internen Gründen raus mussten bzw. auch aufgrund des SDax Rauswurfs am Jahresende. Dazu kam dann noch windowdressing bis Mitte Dezember. Leider ist mir der Kurs jetzt in den letzten zwei Wochen schon sehr weit gestiegen. Unter 4 € wäre TomTailor wohl zu 25% oder gar 30% gewichtet worden. So hab ich es jetzt bei 5,2 € bei 20% Gewichtung belassen. Das Unternehmen ist allerdings auch mit rund 200 Mio € netto verschuldet. Das heißt, der Vorstand ist bei einem Capex von 30 Mio € gezwungen, die Ebitda bei 70 Mio stabil zu halten. Nur dann bleibt die Aktie interessant, weil man dann genug Cash aus dem operativen CF hätte, um sowohl die Zinsen zu bedienen als auch die Verbindlichkeiten so zu tilgen, dass man dann 2017 auf ein vernünftiges Zielmaß einer 2fachen Ebitda Verschuldung kommt. Das größte Risiko liegt also weiterhin darin, dass man sich bei Bonita verzettelt und die Ebitdas sinken. Allerdings ist bei diesen Gewinn und Cashflow Multiplen auch schon einiges an Negativem eingepreist. Sollte man die Ebitdas von 70 Mio auch in 2016 und 2017 halten können, wird man auch wieder höhere Multiplen am Markt zahlen, so dass sich allein aufgrund dieser Bewertungsanpassung ganz ohne Wachstum ein Kurspotenzial von 50% ergibt.



Knapp aus der Top 5 gefallen sind:

Francotyp Postalia – Niedrige Bewertung hinsichtlich denkbarer operativer Gewinne und Cashflows, dazu Übernahmefantasie und über 80% Anteil wiederkehrender Umsätze. Eigentlich also genau das Richtige für ein Jahr, von dem man konjunkturell und börsentechnisch noch nicht so recht wissen kann wo es bis Jahresende hingehen wird. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob der Markt endlich das Potenzial des Unternehmens erkennen wird, zumal es wieder quartalsweise starke Gewinnschwankungen geben dürfte, auch weil es 2015 starke Ausreißer durch Währungseffekte gab.

IVU Traffic – Hab ich jetzt seit drei Jahren im Depot und hinreichend bekannt, wieso ich umfassend investiert bin. Sehr seriöse Geschäftsführung mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze. Dazu hohe Cashposition, hohe Verlustvorträge. Dazu Fantasie auf 1-2 sehr umfangreiche Großaufträge aus Weltmetropolen. Deshalb bleibt IVU bei mir auch im Depot im 10% hochgewichtet. Wieso es nicht ganz in die Top5 gereicht hat, liegt überwiegend daran, dass ich mal Neues in den Top5 wagen wollte. Kleinere Risiken bestehen bei IVU lediglich in der Frage, wann und in welchem Umfang die Kosten für Zukunftsinvestitionen hochgefahren werden. Der Markt könnte höhere Personalkosten zweitweise vielleicht nicht so gut aufnehmen, obwohl das völlig normal ist, um das sich anbahnende Wachstum stemmen zu können. Zeitweise könnte das aber das Gewinnwachstum etwas bremsen. Dennoch mit cashbereinigtem KGV von etwa 10-11 für 2016 weiterhin kaufenswert.

Softing – Der CEO ist mir politisch zu neoliberal und hasst solche Kommunisten wie mich. :laugh: :laugh: :laugh: ;)

Hypoport – eigentlich stimmt hier alles. Wachstumschancen nach wie vor hoch. Bewertung trotz KGV15 von 30 noch relativ moderat für einen Fintech-Wert mit starken Skaleneffekten. Dazu keine Finanzschulden und aktionärsfreundliche Politik. Vorstand machte auf der letzten HV auf mich einen sehr guten Eindruck. Charttechnisch zudem gerade wieder mit Kaufsignalen, weshalb ich auch mit Kursen von 90-100 € schon im 1.Quartal rechne. Für die Top5 hat es knapp nicht gereicht, weil mir die Erwartungen bei manchen Anlegern (siehe Foren!) ein wenig zu groß sind und mir da die durchaus auch vorhandenen Risiken ausgeblendet werden. Das an sich würde mich gar nicht so sehr stören, weil ich die Chancen als höher einschätze, aber ich befürchte bei 1-2 unter den Erwartungen liegenden Quartalszahlen, dass dann der Kurs mal etwas stärker im 2.Halbjahr konsolidieren könnte. Deshalb passt Hypoport vielleicht nicht in ein Jahresdepot 2016. Mittelfristig (3-4 Jahre) aber ein echter TopPick.

S&T – hier gibt es 2-3 große Trigger für den Kurs. Erstens die ppa Abschreibungen und die negativen Sondereffekte des Jahres 2015, die zukünftig geringer ausfallen oder ganz wegfallen. Zweitens die Fantasie auf Großaufträge im appliance Segment. Und drittens die Chance im laufe des Jahres in den TecDax aufrücken zu können, wahrscheinlich im September. Das könnte alles zusammen dazu führen, dass S&T zumindest ähnlich bewertet würde wie Branchenkollegen im TecDax, also wie Bechtle und Cancom, was zu Kursen von 8-9 € führen würde (KGVs von rund 17). Hier gilt aber das gleiche wie bei IVU. Mein umfangreiches Engagement bei S&T ist ja bekannt. Kleinere Risiken gibt es hier ähnlich wie bei IVU bei den Margen, falls die Aufträge im appliance Segment entgegen der Erwartungen eher margenschwach sind und S&T in Personal investieren muss. Ich glaube aber, sollte S&T im September in den TecDax kommen, wird man auf solche „Kleinigkeiten“ nicht wirklich gucken. Kann dann ähnlich laufen wie bei GFT.

SAF Holland – Der Kurs konsolidiert jetzt seit im Grunde 2 Jahren den starken Kursanstieg der Vorjahre aus. Mittlerweile beträgt das KGV nur noch knapp 11, was auch an der Sippenhaft mit einigen Autowerten in diesem Jahr liegen dürfte. SAF hat aber bewiesen selbst in diesem Jahr trotz der Probleme in Russland und Brasilien die Erträge stabil halten zu können. Aktuell hat man sich sehr stark Kapital (zinsgünstig) besorgt, um bis 2020 das Ziel 1,5 Mrd Umsatz bei Margen um die 9% erreichen zu können. Das belastet erstmal die Ergebnisse und die EV-Multiplen, aber dennoch ist SAF für das Wachstum, das man anstrebt, relativ günstig. Rausgefallen aus den Top5 ist man, weil sich schwer einschätzen lässt, wann die Branche und in welchen Teilmärkten haussiert oder mal eine Baisse sehen wird. Zudem wird man 2016 wohl im Gewinn ohnehin eher stagnieren, was mit Sonderfaktoren in 2015 zu tun hat. Trotzdem denke ich, dass SAF mittelfristig betrachtet bei Kursen um die 12 € ein klarer kauf ist. Kann man zudem technisch ganz gut unter 11,5 € absichern.

Euromicron – im Grunde wie schon seit langem mit einer Ebitda-Multiple von knapp 3,5 spekulativ interessant für einen Turnaround. Hab deshalb in meinem spekulativen wikifolio auch eine sehr kleine Position aufgebaut. Problem an der Sache ist, dass der alte Vorstand so viel Porzellan zerschlagen hat, dass ich auch in den kommenden Quartalen noch Sonderabschreibungen und andere Belastungen erwarte. Auch das Bruttoergebnis leidet, weil es der Vorstand nicht hinbekam durch eine echte Integrationsstrategie in einer Hausse ein Gewinnwachstum zu erreichen. Stattdessen kaufte er blind Unternehmen zu, um Umsatzwachstum ausweisen zu können. Nach Jahren der Misswirtschaft ist er nun zurückgetreten, aber ich glaube, bevor es besser wird, wird es erstmal noch ein wenig schlimmer werden. Und bei einem konjunkturellen Einbruch könnte das Unternehmen aufgrund der relativ hohen Verschuldung (daher auch EV/Ebitda von etwa 8 nicht sonderlich günstig) in ernsthafte Probleme kommen. Daher ist EUC eher ein typischer Wert für die Watchlist, den man sich nach Quartalszahlen immer mal wieder anschauen kann, inwiefern sich was operativ zum besseren gewandelt hat.

Als Ölwerte bzw. Goldwerte hatte ich mir spekulativ Yamana Gold und DNO rausgesucht. Hier halte ich das Kursniveau allemal für günstig. Problem ist aber naturgemäß die Abhängigkeit vom Rohstoff/Edelmetallpreis. Beim Öl bin ich mittel-bis langfristig klar bullish eingestellt, erwarte aber erstmal in 2016 noch tiefere Kurse. Deshalb ist das auch bei DNO eine Timing-Frage. Man kann ab und zu mal traden, aber genau mit dem Ziel 31.Dezember 2016 ist das mir nicht sicher genug, zumal auch die politische Fragen in Syrien und dem Irak bei DNO eine entscheidende Rolle spielen, wobei ich da ganz optimistisch bin, dass das irakische Kurdengebiet die ganze Krise überstehen wird, wo DNO aktiv ist. DNO kauft mittlerweile auch eigene Aktien zurück. Yamana hingegen sollte normalerweise auf dem Niveau einen Boden bilden. Ich kann aber schwer einschätzen wie stark ein weiterer Goldpreisverfall da ins Konto haut. Und genau diesen Goldpreisrückgang erwarte ich. Ich kann die ganzen Goldpreisbullen nicht verstehen. Hab noch nie verstanden wieso das ein sicherer Hafen sein soll. Dennoch sollte langsam die Phase beginnen, wo sich aufgrund der stark gesunkenen Margen ein Bereinigungseffekt ergeben sollte, aus dem Yamana dann mittelfristig gestärkt hervorgehen könnte. Ob das allerdings bis Ende 2016 genau auf diesen Stichtag geschieht, lässt sich nicht abschätzen. Daher auch diese Aktie nicht in den Top5.



Ein Frohes und erfolgreiches Neues Jahr wünsche ich allen User/Investoren!


katjuscha
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Bin seit längerem stillen Mitleser und werde es auch kurz machen. Es ist auffällig, das dieser Thread von seinem ursprünglichem Glanz viel verloren hat. Hier melden sich vermehrt (ich nenne bewußt keine Namen) neues ID´s und kleine Werte mit zumindest fragwürdigen Fundament werden gepusht.
Ich könnte für die letzten Monate genug Werte nennen, die sicherlich interessant waren, Hoffnung und Fakten jedoch weit auseinander liefen und der Kurs entsprechend auch wieder einbrach oder erst gar nicht ins laufen kam. Sicherlich war auch der eine oder andere "Glücksgriff" dabei, wenn jedoch das Prinzip Hoffnung über Zahlenwerk und Realismus siegt, nenne ich das einfach nur ein "Push". Mit einem gewissen "Frontrunning" kann man hier natürlich trotzdem seinen Schnitt machen. Dies sollte jedoch unter der Würde dieses Threads oder des einen oder anderen Teilnehmers sein.
Es wäre schön (von mir ein klarer Wunsch), wenn wieder vermehrt Werte in den Fokus gerieten, welche in diesen wackligen Zeiten auf einem guten bereits bestehenden Zahlenwerk stehen, konjunkturunanfällig sind und in erster Linie noch unter dem Radar laufen. Ich will jetzt für keinen Wert "pushen". Aber es ist auffällig, dass so mancher unauffällige langweile Wert zugunsten der schnellen Kohle zur Seite geschoben wird und die Haltedauer beschränkt wird auf die Zeit "solange man die Welle reiten kann". Der Thread hatte mal eine andere Zielrichtung und ich fände es "schön", wenn man zumindest bemüht wäre, wieder dorthin zurück zu gelangen.
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Nebenwerte
Ich habe am WE einem Kumpel eine Email zu Nebenwerten geschrieben, weil er dort investieren möchte. Den Inhalt findet Ihr nachfolgend. Anmerkung: Ich bin in allen 16 Titeln investiert (16 von 50).

Da viele der nachfolgenden Unternehmen sich in einer Übernahmesituation befinden oder potentielle Übernahmekandidaten sind, nachfolgend deshalb zunächst das kleine Übernahme-ABC:

30%: Kauft ein Aktionär 30% oder mehr Prozent an einem anderen Unternehmen, ist er verpflichtet allen anderen Unternehmen ein Übernahmeangebot zu unterbreiten (Voraussetzung: Aktien notiert im regulierten Markt, also nicht Freiverkehr). Dabei muss das Angebot Vorerwerbe der letzten 12 Monate berücksichtigen, d.h. hat der Käufer in den letzten Monaten zu einem höheren Kurs als derzeit Aktien gekauft, muss er den höheren Preis anbieten. Fanden keine Vorerwerbe oder keine Käufe oberhalb des derzeitigen Kurs statt, muss als Untergrenze der volumengewichtete Kursdurchschnitt der letzten drei Monate geboten werden (also der durchschnittliche Handelskurs der letzten drei Monate).

75%: Ab 75% Besitz kann ein Aktionär einen so genannten Beherrschungs-und Gewinnabführungvertrag (BGAV) einfordern. Das führt dazu, dass der Hauptaktionär beim Unternehmen schalten und walten kann wie er möchte, aber auch für Verluste des Unternehmens gerade stehen muss. Im Rahmen des Abschlusses des BGAV muss er den restlichen Aktionären ein Abfindungsangebot unterbreiten, wobei die Abfindung von einem (vermeintlich) neutralen Gutachter berechnet wird. Als Untergrenze muss auch hier der 3-Monatsschnitt fixiert sein. Wer das Angebot nicht annimmt, kann seine Aktien behalten und bekommt im Gegenzug eine jährliche Ausgleichszahlung (zu deutsch: Garantiedividende), die in der Regel bei Abschluss des Vertrags zwischen 3-6% liegt. Das Gutachten kann im Rahmen einer Spruchstelle überprüft werden, wobei sich diese Überprüfung in der Regel über Jahre sich hinzieht. Während dieser Zeit ist der Hauptaktionär verpflichtet immer und jederzeit Aktien zum Gutachterwert zurückzunehmen. Der Gutachterwert stellt somit im Grunde einen Tiefstkurs dar, der außer in Panikreaktionen auch an der Börse nicht unterschritten wird. Ein BGAV ist vom Hauptaktionär grundsätzlich kündbar (frühestens nach 5 Jahre), was in der Praxis aufgrund der häufig stattfindenden Verzahnung der beteiligten Unternehmen bislang noch nicht vorkam.

90%/95%: Ab 90 bzw. 95% kann der Hauptaktionär fordern, dass ihm die restlichen Aktien übertragen werden müssen (Squeeze Out = SO). Auch hierfür muss ein Gutachten erstellt werden, in dem ein Abfindungsbetrag ermittelt wird und auch wie zuvor dient der Kursschnitt der letzten Monate als Untergrenze. Wenn man also nach Ankündigung eines SO Aktien zum Durchschnittskurs der letzten Monate bekommt, ist es quasi ein fast kostenlose Spekulation auf eine höhere Abfindung, wobei die gutachterliche Berechnung etwa 3 Monate Zeit benötigt. In der Praxis wird man tendenziell immer einige Prozent auf den Durchschnittspreis hinzu bezahlen müssen. Nach Durchführung des SO, also nach der Übertragung der Aktien auf den Hauptaktionär, kann auch hier über eine gerichtliche Überprüfung des Abfindungsbetrags auf Fehler im Gutachten überprüft werden. Dabei werden Nachzahlungen mit 5% p.a. verzinst.

Die folgenden vorgestellten Aktien sind klassische Small Caps, die sich außerhalb von Indizes befinden und teilweise nur begrenzt liquide sind. Die Kursentwicklungen der meisten Aktien weisen keine oder nur eine geringe Korrelation zum Gesamtmarkt auf. Generell gilt insbesondere für Aktien, die sich mehrheitlich in fester Hand eines Großaktionärs befinden, die erhöhte Gefahr eines Delistings (Rückzug von der Börse). Der Gesetzgeber hat hier in den letzten Jahren für den Kleinaktionär katastrophale Entscheidungen und Gesetzesänderungen getroffen. Einige der vorgestellten Aktien könnten ebenfalls Delistingkandidaten sein bzw. es wurde bereits bei den Aktien versucht, ein Delisting umzusetzen.

7c Solarparken (WKN A11QW6, Kurs 2,45€)

7c betreibt deutsche PV-Parks, die über das deutsche EEG eine 20jährige Einnahmesicherheit genießen. Durch Optimierungsarbeiten an den übernommenen Anlagen wird die Effizienz deutlich erhöht. Die Einnahmeseite unterliegt keinen konjunkturellen Schwankungen. Aufgrund des Zinsniveaus erfolgt eine sehr günstige Refinanzierung, so dass die EK-Rendite hoch ist. Ab 2017 soll eine Dividende von beginnend 0,10€ gezahlt werden. Mit dem Erreichen der Grenze von 100 mw im kommenden Jahr kann die Aktie zum Übernahmekandidaten werden.

Kursziel: 3,50€

C.A.T. Oil (WKN A0JKWU, Kurs 6,41€)


Die C.A.T. oil AG gehört zu den führenden Anbietern von Öl- und Gasfeld-Services in Russland und Kasachstan. Der Konzern bietet eine breite Palette an Dienstleistungen an, mit denen Öl- und Gasproduzenten die Lebensdauer ihrer Quellen verlängern bzw. unerschlossene Öl- und Gasquellen zugänglich machen können. Aufgrund der russischen Geschäftspartner und der Rubel-Abhängigkeit notiert die Aktie sehr günstig. Das Unternehmen ist für die nächsten zwei Jahre vollständig ausgelastet. Seit dem Übernahmeangebot zu 15,23€ Anfang 2015 hält der Aufsichtsratsvorsitzende Dijols (ehemaliger Top-Manager von Schlumberger) etwa 90% der Aktien. Ein Squeeze Out hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit. Der Aktienkurs hat eine gewisse Abhängigkeit vom Ölpreis. Zusammengefasst bekommt man mit der Aktie aktuell ein Unternehmen, das zwar ungeliebt ist, dafür aber günstig bewertet und obendrein ein 1a-Squeeze Out-Kandidat ist. Im Fall eines Squeeze Outs sollte eine Abfindung von etwa
12€ zu erzielen sein.

Kursziel: 10-12€

Matica (WKN A0JELZ, Kurs 0,89€)

Die Matica Technologies AG (ehemals Digital Identification Solutions AG) ist ein führender Anbieter hochentwickelter und sicherer Identifikationslösungen. Mit zertifizierten Vertriebspartnern versorgt die Gesellschaft Unternehmen, Banken, Regierungsbehörden und Verbände mit maßgeschneiderten Systemlösungen, die Identifikationssoftware, Biometrie, spezielle Bildaufnahmemodule, eine große Auswahl an Kartendruckern und Laminiermodulen umfassen, und ermöglicht somit Händlern, Universitäten, Krankenhäusern, Flughäfen und Hotels, ihren Personenkreis zu identifizieren und Betrieb sowie Eigentum zu schützen.
Der Kurs litt in der Vergangenheit enorm, weil der italienische Großaktionär völlig überteuerte Sachkapitalerhöhungen durchführte. Diese Einbringung von Unternehmensteilen, die abgeschlossen ist, führte auch zu den hohen Abschreibungen in 2015 (verkündet 2016), so dass ein hoher nicht zahlungswirksamer Verlust entstand. Zudem wurde in 2016 ein Delisting angekündigt, welches aber nicht vollständig erfolgte, da die Börse Hamburg wie so oft, die Börsennotiz auf eigene Kosten beibehalten hat. Die fundamentale Bewertung ist sehr günstig. Für 2016 wird bei einer Kapitalisierung von 13 Mio. Euro ein EBITDA von 5 Mio. Euro erwartet. Der italienische Großaktionär hält nahezu 90% der Aktien. Auf der kürzlich erfolgten HV ist ein Aktienrückkaufprogramm verabschiedet worden, was die Möglichkeit bietet, deutlich oberhalb des aktuellen Kursniveaus ein Angebot zu unterbreiten („mindestens EUR 0,80€, höchstens EUR 1,70 je Aktie“). Auch ein Squeeze Out oder ein Komplettverkauf des Geschäfts sind im Bereich des Möglichen.

Kursziel: 1,50 – 2€

Wincor Nixorf (WKN A0CAYB, Kurs 62,49€)

Die Wincor Nixdorf AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von IT-Lösungen für Retail-Banken und Handelsunternehmen. Der Kursanstieg in 2016 ist Folge eines Übernahmeangebotes eines strategischen Investors und dem darauf folgenden Verlangen des Investors nach einem BGAV. Der Beherrschungsvertrag, der noch in den kommenden Wochen durch die HV abgesegnet werden muss, soll folgende Parameter haben: Abfindung 53,34€ oder alternativ eine Ausgleichszahlung von 2,85€. Auf den heutigen Kurs bezogen, ergibt sich somit eine Dividendenrendite von 4,5%. Auf Sicht von 2-4 Jahren sollte der strategische Großaktionär Diebold einen Squeeze Out anstreben.

1. Kursziel: 70€ (höhere Kurse von operativer Entwicklung abhängig)

Dürkopp Adler (WKN 629900, Kurs 26,33€)

Die Dürkopp Adler AG ist ein führender Hersteller von Lösungen und Produkten in den Bereichen Näh- und Fördertechnik. Zu der Zielgruppe zählen Unternehmen aus der Bekleidungs-, Schuh-, Automobilzuliefer- und Polsterwarenindustrie sowie die Verarbeiter technischer Textilien. Der chinesische Großaktionär hält 95% der Aktien, so dass Dürkopp ein SO-Kandidat ist. Operativ läuft ist seit geraumer Zeit glänzend. Dürkopp wird in 2016 voraussichtlich etwa 3€ je Aktie verdienen. Die niedrige Bewertung der Aktie resultiert aus der geringen Liquidität der Aktie, einer gewissen Konjunkturabhängigkeit und aus dem Misstrauen gegen chinesische Investoren. Um den wahren Wert der Aktie zu heben, wird es eines Sueeze out Bedarfen. Für Käufe Kursrückgang auf < 25€ abwarten. Der Makler in Frankfurt wird schon für tiefere Kurse sorgen, weil es seine Kernkompetenz ist, den Kurs umsatzlos herunter zupflegen.

Kursziel: 35-40€

Celesio (WKN CLS100, Kurs 25,18€)

Die Celesio AG ist eines der führenden europäischen Handels- und Dienstleistungsunternehmen rund um Arzneimittel. Die zwei Geschäftsbereiche Patient and Consumer Solutions sowie Pharmacy Solutions decken die gesamte Bandbreite des Pharmahandels und der pharmabezogenen Dienstleistungen ab. Nach der Übernahme durch einen britischen Konkurrenten notiert Celesio nicht mehr im MDAX. Der Großaktionär hält mehr als 75% der Aktien. Bei Celesio existiert ein BGAV mit folgenden Parametern: Abfindung 22,99€ bzw. 0,83€ Ausgleichszahlung. Das laufende Spruchstellenverfahren zur Überprüfung des BGAVs ist hier besonders interessant, da beim Übernahmeangebot in 2013 Inhaber von Wandelanleihen durch Zahlung eines deutlich höheren Preises (etwa 27€) gegenüber den Aktionären (23€) bevorteilt wurden, was laut Übernahmegesetz fraglich ist. Aufgrund der Nähe des aktuellen Kurses zum Abfindungspreis sollte die Aktie im Grunde kaum Verlustrisiken aufweisen. Die Ausgleichszahlung sichert einen regelmäßigen Zahlungsfluss von etwa 3,5%. Bei einer guten operativen Entwicklung oder einem Fortschreiten der Übernahmesituation hat die Aktie auch Kurspotenzial.

1. Kursziel: 27€+

SNP (WKN 720370, Kurs 30,90€)

Die SNP AG ist führender Anbieter von Software und Software-related-Services für Optimierungen und Transformationen von IT-Systemen, wie sie beispielsweise im Zuge von Mergers & Acquisitions, Splits, Harmonisierungen oder System-Upgrades notwendig werden. Die SNP AG unterstützt Unternehmen, ihre IT-Landschaft schneller und wirtschaftlicher an neue Rahmenbedingungen anzupassen, und ermöglicht ihnen, die Geschwindigkeit, mit der Veränderungen umgesetzt werden, zu erhöhen.
Das Unternehmen ist in eine Phase eines beschleunigten Wachstums eingetreten. Auftragslage sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind sehr dynamisch, so dass sich die optisch nicht ganz günstige Bewertung relativiert. Die größte Herausforderung bei der Bewältigung des Wachstums ergibt sich aus dem Personalbedarf, weshalb SNP auch Übernahmen in den letzten Monaten getätigt hat. Zuletzt wurde eine relativ große Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht zu 25€ am Markt platziert, was kurzzeitig den Kurs unter Druck gebracht hat. Es ist zu erwarten, dass SNP mit diesen Mitteln nochmals am Markt zukauft oder weitere Partnerschaften eingeht. Wie alle Aktien, die in kurzer Zeit stark im Kurs gestiegen sind, weist die Aktie eine erhöhte Schwankungsbreite aus. Werden die operativen Ziele erfüllt, ergeben sie hohe Kursziele.

Kursziel: 40-45€+

MAN (WKN 593700, Kurs 93,46€)

Die MAN SE ist die Holdinggesellschaft der MAN Gruppe. Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas. Das Unternehmen mit Sitz in München ist ein Anbieter von Lkws, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen und Kraftwerkskomponenten. Nach der Übernahme durch VW notiert MAN nicht mehr im DAX. Der Großaktionär hält mehr als 75% der Aktien. Bei MAN existiert ein BGAV mit folgenden Parametern: Abfindung 80,89€ bzw. 3,07€ Ausgleichszahlung. Das laufende Spruchstellenverfahren zur Überprüfung des BGAVs birgt viel Potenzial. Das zuständige Landgericht machte einen Vergleichsvorschlag, die Abfindung auf knapp 90€ zu erhöhen, was aber von den klagenden Aktionären als zu niedrig abgelehnt wurde. Die Forderung liegt bei 110€. Die operative Situation bei MAN ist als herausfordernd zu bezeichnen. Sobald sich die Geschäfte bei MAN wieder normalisieren, kann dies den Kurs beflügeln. Der Kurs sollte nach unten wie seit Beginn des Beherrschungsvertrages durch den geringen Abstand zur Abfindung gut gesichert sein. Risiken bestehen eventuell eher aus dem VW-Skandal.

Kursziel: 100€ +

Beta Systems (WKN 522440, Kurs 2,915€)

Die Beta Systems Software AG gehört europaweit zu den führenden mittelständischen Anbietern von Softwarelösungen für Großunternehmen. Die Gesellschaft verfügt sowohl in Deutschland als auch innerhalb Europas, in den USA, Afrika und Asien über eigene Konzerngesellschaften. Beta Systems Software bietet Kunden branchenübergreifende Softwareprodukte im Bereich Sicherheit und Nachvollziehbarkeit in der IT und zur automatischen Verarbeitung größter Daten- und Dokumentenmengen. Die Aktie litt jahrelang darunter, dass kein Geld verdient wurde (aber positiver Cash Flow). Zudem versuchte der Großaktionär Dt. Balaton (Beteiligungsgesellschaft) immer wieder über nicht notwendige Kapitalerhöhungen zu 1€ (bei Kursen von 1,60 – 1,80€) den Anteilsbesitz auszubauen und hält mittlerweile oberhalb von 50% der Aktien. Durch Cash Flow-Entwicklung und Kapitalerhöhungen beträgt die Nettoliquidität allein etwa 1,60€. Bis Jahresanfang wurde das Unternehmen nur auf Cashniveau bewertet, d.h. das das operative Geschäft quasi mit Null bewertet wurde. Mit der Ertragswende (in H1 wurden 0,15€ pro Aktie verdient) kam es zu hohen Kursgewinnen. Sofern sich der Ertragstrend in H2 fortsetzt, hat die Aktie, trotz des bisherigen Kursanstiegs, noch deutlich Kurspotenzial. Auf der vorletzten HV wurde die Aufgliederung des Geschäfts in drei Teile beschlossen. Dies lässt den Schluss zu, dass ein Verkauf des operativen Geschäfts in Teilen möglich ist, um den Wert der Gesellschaft zu heben. Aufgrund der Skrupellosigkeit des Großaktionärs ist ein Delisting nicht auszuschließen.

Kursziel: 4,50-5€.

Homag (WKN 529720, Kurs 37,37€)

Die Homag Group AG zählt zu den international führenden Anbieter von Maschinen und Anlagen sowie Dienstleistungen für die holzbearbeitende Industrie. Die Produkt- und Dienstleistungspalette reicht von der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Holzbearbeitungsmaschinen über das Engineering und die Installation von Fertigungsanlagen bis hin zur Projektierung von ganzen Fabriken. Hauptabnehmer der Produkte der HOMAG-Gruppe sind Produzenten aus den Bereichen Möbelfertigung, Bauelementefertigung und Fertighausbau. Im Jahr 2014 gab das heutige MDAX-Unternehmen ein Übernahmeangebot zu 26,35€ ab. Der Großaktionär hält mittlerweile mehr als 75% der Aktien und hat einen Beherrschungsvertrag mit folgenden Parametern abgeschlossen (Abfindung 31,56€ bzw. 1,01€ Ausgleichszahlung). Dürr hat für Homag das klare Ziel definiert, dass Homag die gleichen Margen erzielen soll wie Dürr. Die Margen bei Dürr liegen etwa doppelt so hoch. Erreicht Homag diese Ziele besteht noch deutlich Kurspotenzial. Ist es zu erwarten, dass Dürr bei Homag weiter zukaufen und früher oder später einen Squeeze Out durchführen wird. Der Kurs notiert zwar etwa 20% oberhalb der Abfindung, dennoch ist mit keinen nennenswerten Kursschwankungen zu rechnen.

Kursziel: 45€+

Mobotix (WKN 521830, Kurs 15,50€)

Die Mobotix AG ist ein europäischer Systemanbieter von digitalen, hochauflösenden netzwerkbasierten Video-Sicherheitssystemen sowie Video-Management-Software und Systemzubehör. Kern der Technologie von Mobotix sind die von ihr selbst entwickelten und produzierten vollständig digitalen Netzwerkkameras. Diese ermöglichen die Weiterleitung von Video- und Audiodaten über digitale Computernetzwerke statt wie herkömmliche analoge Kameras über Koaxkabel sowie eine Speicherung auf digitalen Medien, wie z. B. Festplatten. Durch die Nutzung des weltweiten TCP/IP-Internet-Protokolls können die Videodaten standardisiert und kostengünstig über alle Medien (Kupfer, Glasfaser, drahtlos oder UMTS) unter Nutzung bestehender Komponenten der IT-und Internet-Technologie übertragen werden.
Mobotix ist das letzte an der Börse befindliche Unternehmen in der Branche. Alle anderen Unternehmen wurden per vollständiger Übernahme bereits von der Börse genommen oder sind nicht börsennotiert. Vor kurzem hat die japanische Konica mehr als 50% der Aktien vom Vorstand übernommen. Ein Pflichtangebot wegen Überschreitung der 30%-Schwelle war nicht erforderlich, da das Freiverkehrslisting dies nicht verpflichtend vorsieht. Konica hat dem alten Großaktionär etwa 20€ pro Aktie überwiesen. Bei vergleichbaren Übernahme wurden etwa 25-27€ bezahlt. Operativ hat Mobotix in der Vergangenheit die Erwartungen häufig verfehlt. Für kurzfristige Kursgewinne sollte es deshalb einem Übernahmeangebot seitens Konica an den Streubesitz Bedarfen. Japanische Unternehmen agieren bei Übernahmen in der Regel sehr fair. Allerdings ist auch hier ein Delisting alles andere als auszuschließen, eventuell im Verbund mit einem freiwilligen Übernahmeangebot. Bei einem Übernahmeangebot sollten mindestens 20€ geboten werden.

Kursziel: 20€+

U.C.A. (WKN A12UK5, Kurs 12,75€)

Die U.C.A. AG beteiligt sich als Investment- und Beratungshaus an kleinen und mittleren Unternehmen und berät Management und Eigentümer mittelständischer Gesellschaften bei Kauf und Veräußerung von Unternehmensanteilen, bei der Aufnahme von Kapital sowie bei Börsengängen. U.C.A. ist schuldenfrei und notiert nahezu auf Cashniveau. Fantasie kommt über ein /zwei vorhandene Beteiligungen und der Möglichkeit einer Sonderausschüttung/Aktienrückkauf auf. Der NAV sollte etwa bei 18/19€ liegen. Die Aktie ist extrem markteng, sollte aber durch den Cashbestand nach unten keinen oder kaum Spielraum haben. Es ist eine stetige Dividende von 3-5% zu erwarten.

Kursziel: 16€

Deufol (WKN A1R1EE, Kurs 0,825€)

Die Deufol SE ist ein international tätiges Systemhaus, das Verpackungsdienstleistungen und logistische Komplettlösungen für die Industrie, den Handel und für Dienstleister entwickelt und anbietet. Die Gesellschaft übernimmt für ihre Kunden Pre- und Post-Packaging-Services und bietet individuelle Verpackungslösungen. Analog zu Matica wurde hier versucht ein Delisting durchzuführen, allerdings ist auch hier der Handelsplatz Hamburg erhalten geblieben. Da der Großaktionär gleichzeitig der Vorstand ist, konnte das Delisting auf kurzem Wege umgesetzt werden. Bereits wenige Monate nach versuchtem Delisting gab es über offizielle Aktienrückkaufprogramme Angebote zu zunächst 0,48€ und dann 0,76€. Der Buchwert der Aktie beträgt 3€, allerdings sollte man hier vorsichtshalber Geschäfts- und Firmenwerte zumindest teilweise abziehen, so dass man vielleicht eher von einem Buchwert von 2€ ausgehen sollte. Die aktuelle Unterbewertung kann man auch dadurch erkennen, dass Deufol bereits in H1 0,07€ verdient hat. Vor allem auf Basis des EBITDA ist die niedrige Bewertung der Aktie ersichtlich. Bei einer Kapitalisierung der Aktie von knapp 35 Mio. Euro soll in 2016 ein EBITDA von 14,5 Mio. EUR und 16,5 Mio. Euro erzielt werden. Es ist anzunehmen, dass weitere Übernahmeangebote folgen. Das könnte vom Vorstand als auch von Deufol selber resultieren. Die Basis wurde zumindest auf der kürzlich erfolgten HV geschaffen, indem man sich absegnen ließ, dass der Kaufpreis bei Rückkäufen bei mindestens 0,10€ und höchstens 4€ liegen darf. Trotz der guten Zahlen sollte man keine Dividenden erwarten.

Kursziel: 1,50€

Endor WKN 549166, Kurs 7,80€

Endor AG ist ein IT-Unternehmen, dessen Kerngeschäft in der Entwicklung und Vermarktung von High-End Eingabegeräten für Spielkonsolen und PCs liegt. Gemeinsam mit Technologiepartnern entwickelt Endor vorwiegend in Deutschland neue Produkte und Prototypen. Produziert wird in Asien. Endor verkauft seine Produkte in Asien und Europa unter der Marke Fanatec. Die Aktie notierte bis Ende letzten Jahres bei knapp über 1€. Mit Verkündung der Jahreszahlen 2015 sprang die Aktie stark an, weil sämtliche Kennzahlen durch die Decke gingen. Dazu löste man die Refinanzierungsproblematik, denn teilweise konnte man in der Vergangenheit aufgrund von Liquiditätsproblemen nur stark zeitverzögert produzieren und ausliefern (Insolvenzgefahr war vorhanden). Erst in der zweiten Jahreshälfte 2015 konnte eine dauerhafte Lieferfähigkeit sichergestellt werden. Für 2016 wird Endor voraussichtlich 1€ je Aktie verdienen, was nach den Ausführungen auf der HV eher konservativ erscheint. Ab einem zweistelligen Kurs könnte es eine Kapitalerhöhung geben.

Kursziel: 12-15€

IFA Hotel & Touristik, WKN 613120, Kurs 7,11€

Die IFA Hotel & Touristik AG ist ein Touristikunternehmen, dass sich auf die Bewirtschaftung und Vermarktung von Ferienhotels und Ferienclubs konzentriert. Die IFA arbeitet mit den großen deutschen und europäischen Reiseveranstaltern zusammen, ergänzend hierzu ist sie auch im Eigenvertrieb tätig. Die IFA-Gruppe verfügt über einen Angebotsmix der bei Ferienhotels, -appartements und -clubs nachgefragten Qualitätsstufen (3 bis 4,5 Sterne). Über ihre Gruppengesellschaften betreibt sie derzeit zahlreiche Ferienhotels und -anlagen. Des Weiteren ist das Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Rehabilitation sowie Senioreneinrichtungen tätig. Das Unternehmen ist eines der großen Profiteure des weltweiten Terrors, denn IFA hat sämtliche Hotels in krisenfreien Ländern (Spanien, Dominikanische Republik). Der niedrige Aktienkurs ist Ausdruck des Streits der beiden Großaktionäre sowie einer dreisten Mega-Kapitalerhöhung, die eigentlich den kleineren Großaktionär zwingen sollte, seine Anteile zu verkaufen. Dazu hat der Großaktionär noch mehrere spanische Hotels in die Gruppe eingebracht. Über die Bewertung der eingebrachten Hotel gab es den nächsten Streit. Überraschender Weise wurde eines dieser Hotels jetzt nach kurzer Zeit mit einem massiven Gewinn weiterverkauft. Dies brachte den Kurs auch erstmalig wieder auf die Beine. Obwohl man mit allen Mitteln versucht, den Gewinn niedrig ausfallen zu lassen, notiert die Aktie auf einem KGV von 10. Nimmt man das verkaufte Hotel als Indikator für die Werthaltigkeit der Aktie käme man auf Kurse oberhalb von 20€. Bei der Aktie ist Sitzfleisch mitzubringen, denn die Aktionäre bekämpfen sich seit Jahren. Es ist zu erwarten, dass früher oder später ein Squeeze Out erfolgen wird.

Kursziel: 15€

Vectron, WKN A0KEXC, Kurs 43,05€)

Die Vectron Systems AG hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von intelligenten Kassensystemen und Kommunikations-Software zur Vernetzung von Filialbetrieben spezialisiert. Die vom Unternehmen angebotenen Produkte werden von Vectron entwickelt und gefertigt, wobei bei Hardwarekomponenten (z. B. Elektronikbaugruppen) zur Entwicklung und Fertigung auf externe Partner zurückgegriffen wird.
Ein ganz wesentlicher Faktor für die weitere Wachstumsentwicklung von Vectron sind die Gesetzesvorbereitungen zur Fiskalspeicherpflicht bei den Registrierkassen. Der BMF-Referentenentwurf für ein Gesetz zum Schutz vor Manipulationen bei digitalen Grundaufzeichnungen wurde am 18. März 2016 in den Bundestag eingebracht, wie Herr Stümmler berichtete. Nach einer praktischen Vorbereitungsphase für Industrie und Wirtschaft sind elektronische Aufzeichnungssysteme ab dem 1. Januar 2019 durch eine wirksame technische Sicherheitseinrichtung zu schützen. Die elektronischen Kassensysteme müssen dann entsprechend modifiziert werden. In Österreich wurde bereits ein ähnliches Gesetz vor zwei Jahren eingeführt. Hier laufen derzeit die Umstellungsarbeiten. Kassensysteme erhalten dabei einen zertifizierten Sicherungsmechanismus. Dies geschieht in der Regel durch den Einbau einer entsprechenden Chipkarte. In Österreich haben sich die Umsätze dadurch fast verfünffacht. Die Aktie wirkt auf Basis der Gewinne 2016 teuer, der Blick auf 2017 relativiert dies allerdings, denn für 2017 wird ein Gewinnanstieg auf über 3€ erwartet. Wie bei vielen Aktien mit hohen Kurssteigerungen in der Vergangenheit dürfte die Aktie volatil bleiben.

Kursziel: 60€
12 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Zitat des zuvor moderierten Postings 54.357.136
Grundsatz des Forums
Ich rege an, dass wir uns wieder an folgenden Grundsatz halten sollten:

Jeder darf seine Meinung sagen - möglichst sachlich und mit handfesten Argumenten untermauert

Wir sollten allerdings persönliche Angriffe einfach weglassen!!
Jemanden als "dumm" oder "des Lesens nicht mächtig" zu bezeichnen, befriedigt zwar die persönliche Wut und den persönlichen Ärger ... hiflt aber in der Diskussion nicht weiter !

Wir sind alle an der Börse unterwegs und insoweit muss es gegensätzliche Meinungen geben, sonst kämen Verkäufe und Käufe nicht zustande !

Wir sollten daher unsere Meinung sachlich vortragen und nicht persönlich verunglimpfen !

Die Börse wird uns dann in der nahen oder fernen Zukunft schon zeigen, wer richtig oder falsch lag!

Mehr braucht es ja nicht!
Und wir sehen doch in der Welt, wo es hinführt, wenn vor allem die Emotionen sprechen ....
Ich habe am 01.12.2017 einem Kumpel ein kleines Depot zusammengestellt. Aus diesen Unternehmen werden sich vermutlich auch meine 5 Favoriten zusammensetzen, die ich erst nach Weihnachten benennen werde. Die Einzeltitel habe ich ihm vorher erläutert (siehe unten). Wegen der für ihn unbekannten Begriffe von Strukturmaßnahmen habe ich ihm zuvor noch die wesentlichen Strukturmaßnahmen erklärt.

30%: Kauft ein Aktionär 30% oder mehr Prozent an einem anderen Unternehmen, ist er verpflichtet allen anderen Unternehmen ein Übernahmeangebot zu unterbreiten (Voraussetzung: Aktie notiert im regulierten Markt, also nicht Freiverkehr). Dabei muss das Angebot Vorerwerbe der letzten 12 Monate berücksichtigen, d.h. hat der Käufer in den letzten Monaten zu einem höheren Kurs als derzeit Aktien gekauft, muss er den höheren Preis anbieten. Fanden keine Vorerwerbe oder keine Käufe oberhalb des derzeitigen Kurs statt, muss als Untergrenze der volumengewichtete Kursdurchschnitt der letzten drei Monate geboten werden (also der durchschnittliche Handelskurs der letzten drei Monate).

75%: Ab 75% Besitz kann ein Aktionär einen so genannten Beherrschungs-und Gewinnabführungvertrag (BGAV) einfordern. Das führt dazu, dass der Hauptaktionär beim Unternehmen schalten und walten kann wie er möchte, aber auch für Verluste des Unternehmens geradestehen muss. Im Rahmen des Abschlusses des BGAV muss er den restlichen Aktionären ein Abfindungsangebot unterbreiten, wobei die Abfindung von einem (vermeintlich) neutralen Gutachter berechnet wird. Als Untergrenze muss auch hier der 3-Monatsschnitt fixiert sein. Wer das Angebot nicht annimmt, kann seine Aktien behalten und bekommt im Gegenzug eine jährliche Ausgleichszahlung (zu Deutsch: Garantiedividende), die in der Regel bei Abschluss des Vertrags zwischen 3-5% liegt. Das Gutachten kann im Rahmen einer Spruchstelle überprüft werden, wobei sich diese Überprüfung in der Regel über Jahre sich hinzieht. Während dieser Zeit ist der Hauptaktionär verpflichtet immer und jederzeit Aktien zum Gutachterwert zurückzunehmen. Der Gutachterwert stellt somit im Grunde einen Tiefstkurs dar, der außer in Panikreaktionen auch an der Börse nicht unterschritten wird. Ein BGAV ist vom Hauptaktionär grundsätzlich kündbar (frühestens nach 5 Jahre), was in der Praxis aufgrund der häufig stattfindenden Verzahnung der beteiligten Unternehmen bislang noch nicht vorkam.

90%/95%: Ab 90 bzw. 95% kann der Hauptaktionär fordern, dass ihm die restlichen Aktien übertragen werden müssen (Squeeze Out = SO). Auch hierfür muss ein Gutachten erstellt werden, in dem ein Abfindungsbetrag ermittelt wird und auch wie zuvor dient der Kursschnitt der letzten Monate als Untergrenze. Wenn man also nach Ankündigung eines SO Aktien zum Durchschnittskurs der letzten Monate bekommt, ist es quasi eine fast kostenlose Spekulation auf eine höhere Abfindung, wobei die gutachterliche Berechnung etwa 3 Monate Zeit benötigt. In der Praxis wird man tendenziell immer einige Prozent auf den Durchschnittspreis hinzu bezahlen müssen. Nach Durchführung des SO, also nach der Übertragung der Aktien auf den Hauptaktionär, kann auch hier über eine gerichtliche Überprüfung des Abfindungsbetrags auf Fehler im Gutachten überprüft werden. Dabei werden Nachzahlungen mit 5% p.a. verzinst.

Delisting: In vielen fortgeschrittenen Übernahmesituationen versucht der Großaktionär den Streubesitz zu verunsichern, indem er ein Delisting der Aktie initiiert. Sofern die Aktie nicht nur im Freiverkehr notiert, ist der Großaktionär verpflichtet, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten, wobei als Kursuntergrenze der volumengewichtete 6-Monatsschnitt geboten werden muss. In der Regel kann die Aktie auch nach einem Delisting an der Börse Hamburg weitergehandelt werden, weil die Börse Hamburg fast immer eine Notiz freiwillig aufrecht erhält. Aus diesen Börsenlistings entspringen für die Emittenten keine Verpflichtungen. Mit einem Delisting wird der Informationspflicht gegenüber den Aktionären häufig nur noch über die Veranstaltung der HV und der Veröffentlichung eines GB nachgekommen. Bis auf in wenigen Ausnahmen zielen diese Maßnahmen auf den Erhalt der restlichen Aktien, so dass am Ende häufig ein Squeeze Out steht.



7c Solarparken (WKN A11QW6)

7c betreibt deutsche PV-Parks, die über das deutsche EEG eine 20jährige Einnahmesicherheit genießen. Durch Optimierungsarbeiten an den übernommenen Anlagen wird die Effizienz deutlich erhöht. Die Einnahmeseite unterliegt keinen konjunkturellen Schwankungen. Aufgrund des Zinsniveaus erfolgt eine sehr günstige Refinanzierung, so dass die EK-Rendite hoch ist. Ab 2017 soll eine Dividende oder ein Äquivalent von beginnend 0,10€ gezahlt werden. Der Cash Flow liegt bei 0,50€ je Aktie. Mit dem Erreichen der Grenze von 100 Mwp ist die Aktie zum Übernahmekandidaten geworden. Besonders interessant hierzu ist die getätigte Aussage des Vorstands: "Es ist noch zu früh zu sagen, ob wir letztendlich in einem industriellen Zusammenschluss, als Teil einer größeren börsennotierten Gruppe enden oder einen größeren finanziellen Investor anziehen können. Aber zuerst möchten wir den vollen Wert realisieren, basierend auf den aktuellen Ressourcen, welche 115 MWp und das bestehende Asset-Portfolio verwalten können."


Accentro Real Estate (WKN A0KFKB)

Die Accentro Real Estate AG (ehemals ESTAVIS AG) ist ein börsennotiertes Immobilienunternehmen. Kerngeschäft ist die sozialverträgliche und mieternahe Wohnungsprivatisierung, die von dem Tochterunternehmen Accentro GmbH übernommen werden. Die Aktivitäten in diesem Bereich umfassen den Verkauf von Einzelwohnungen aus eigenen, zu diesem Zweck erworbenen Beständen sowie Privatisierungsdienstleistungen im Auftrag Dritter. Zielgruppen sind nicht nur Kapitalanleger sondern auch am Kauf ihrer Wohnung interessierte Mieter sowie Erwerber von Wohneigentum zur Selbstnutzung. Außerdem kauft die Accentro Wohnungsbestände, die anschließend im Eigenhandel privatisiert werden.
Der Aktienkurs war in den letzten Monaten hohen Schwankungen unterworfen, was in erster Linie auf ein sehr großes wikifolio zurückzuführen ist, das die Aktie hoch gewichtet hatte. Zunächst führten starke Mittelzuflüsse im wikifolio dazu, dass der Kurs von Accentro in die Höhe getrieben wurde. Mit der Verkaufsentscheidung kam es zu starken Kursverlusten, weil der Markt die hohen Stückzahlen nicht schnell genug aufnehmen konnte.
Grundsätzlich weist Accentro im Verhältnis zu vergleichbaren Unternehmen eine eher günstige Bewertung auf. Überraschend kam kürzlich ein Wechsel beim Großaktionär. In Folge dessen ist der neue Großaktionär verpflichtet, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Die genaue Ausgestaltung des Angebots ist noch nicht bekannt, da die Angebotsunterlagen erst von der Bafin freigegeben werden müssen. Zwar ist zu erwarten, dass man nur den gesetzlichen 3-Monatsschnitt bieten wird, allerdings dürften die weiteren Übernahmeaktivitäten für deutlich höhere Kurse sorgen, was auch jetzt schon der Kurs impliziert. Risiken für den Aktienkurs bestehen wie bei allen Immobilienunternehmen in einem Anstieg des Zinsniveaus.


Berliner Effektengesellschaft (WKN 522130)

Die Berliner Effektengesellschaft AG fungiert als Finanzholding, ohne ein eigenes operatives Geschäft zu haben. Es gibt drei wesentliche Beteiligungen, wobei die Beteiligung an der quirin bank AG und an der Ventegis Capital AG gegenüber der Beteiligung an der Tradegate AG fast schon zu vernachlässigen sind. Die Tradegate AG bietet Finanzdienstleistungen verschiedenster Art. Neben dem klassischen Privatkundengeschäft liegt der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit in der Betreuung des Börsenhandels tausender in- und ausländischer Wertpapiere insbesondere an den Börsenplätzen Tradegate Exchange, Frankfurter Wertpapierbörse und Börse Berlin. Tradegate ist kurz gefasst ein Börsenplatz. Dieser Börsenplatz erfreut sich seit Jahren schon einer hohen Beliebtheit, da die Handelsgebühren gegenüber den Präsensbörsen wie Frankfurt, Stuttgart und Co geringer sind.
Die einzelnen Beteiligungen der Berliner Effektengesellschaft sind in Summe deutlich mehr wert als der Kurs der Aktie der Berliner Effektengesellschaft es anzeigt (derzeit 15€ zu 22,15€). Dies wird auch täglich aktuell auf der Homepage der Berliner Effektengesellschaft aufgearbeitet: http://www.effektengesellschaft.de/ir/aktie.htm?DE=ja&OK=on
Wesentlich für die zukünftige Kursentwicklung wird die Entwicklung bei Tradegate sein. Tradegate wächst nach wie vor kontinuierlich. Die Deutsche Börse hat bereits ein Auge auf Tradegate geworfen und über zwei Optionen 20% an Tradegate von der Berliner Effektengesellschaft erworben. Aktuell hält die Berliner Effektengesellschaft noch 56% an Tradegate. Ein Großteil der Aktien an der Berliner Effektengesellschaft liegt beim Vorstand (82%). Dennoch gibt es hier keine große Übernahmefantasie. Dies zeigt auch die kontinuierliche Dividendenpolitik, die Dividendenrendite liegt etwa bei 4%.


Beta Systems (WKN A2BPP8)

Die Beta Systems Software AG gehört europaweit zu den führenden mittelständischen Anbietern von Softwarelösungen für Großunternehmen. Die Gesellschaft verfügt sowohl in Deutschland als auch innerhalb Europas, in den USA, Afrika und Asien über eigene Konzerngesellschaften. Beta Systems Software bietet Kunden branchenübergreifende Softwareprodukte im Bereich Sicherheit und Nachvollziehbarkeit in der IT und zur automatischen Verarbeitung größter Daten- und Dokumentenmengen. Die Produktpalette im Bereich Infrastruktursoftware steigert die Leistungsfähigkeit der Unternehmens-IT in den Bereichen Verfügbarkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit. Kunden in 30 Ländern verwenden IT-Lösungen von Beta Systems Software, darunter die Deutsche Bank, HUK-Coburg, Deutsche Telekom, Siemens, Swisscom, BMW, Daimler Chrysler, Dow International und Volkswagen.
Die Aktie ist unter mehrere Gesichtspunkten interessant. Rein fundamental ist die Aktie trotz eines stärkeren Kursanstiegs nicht besonders teuer, wenn man berücksichtigt, dass 7€ Nettocash in der Bilanz stehen, Tendenz steigend. Die hohe Liquidität stammt aus dem operativen Geschäft und einigen unsinnigen Kapitalerhöhungen der letzten Jahre zu 1€, bei denen es nur darum ging, dem Großaktionär Deutsche Balaton mehr Anteile zu zuschustern. Auch wenn die Deutsche Balaton über 50% der Aktien hält, ist Beta eher kein Squeeze Out-Kandidat, denn die Deutsche Balaton ist nicht selten bei vollständigen Übernahmen als Streubesitzaktionär mit am Ruder und weiß daher nur zu gut, wie teuer die letzten Anteile werden können. Die Neustrukturierung von Beta in drei Geschäftsbereiche nährt eher die Vermutung, dass man das Unternehmen filetieren könnte. Beta ist sowohl unter fundamentalen Gesichtspunkten als auch unter dem Gesichtspunkt einer Aufspaltung deutlich mehr wert. Die kürzlich erfolgte Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 5:1 wäre eine Voraussetzung für eine Sonderausschüttung.


Blue Cap (WKN A0JM2M)

Die Blue Cap AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die hauptsächlich in süddeutsche mittelständische Nischenunternehmen investiert. Dabei konzentriert sie sich auf operativ tätige Gesellschaften mit bestehendem profitablem Kerngeschäft, die sich in Umbruch- oder Sondersituationen befinden. Hauptsächlich investiert sie in sanierungsbedürftige oder insolvente Unternehmen, Konzernausgliederungen und in Gesellschaften mit ungelöster Unternehmensnachfolge. Die vorgelegten Zahlen für 2016 zeigen die Richtung an, in die es nach dem Kauf der Vermögensgegenstände der Neschen AG gehen sollte. Einsparungen und Synergieeffekte sollten den Gewinn je Aktie zukünftig deutlich beflügeln. Welche enormen stillen Reserven bei Beteiligungsunternehmen lauern können, hat Blue Cap gerade erst vor einigen Wochen bewiesen, den Blue Cap hat gerade eine ihrer wichtigen Beteiligungen verkauft. Der Verkaufserlös der Beteiligung wird bei etwa 40 Mio. Euro liegen. Mit den Mitteln liegen die Nettofinanzschulden bei null. Berücksichtigt man, dass Blue Cap noch Grundstücke und Gebäude von 30 Mio. Euro besitzt und die Gesellschaft lediglich mit 70 Mio. Euro an der Börse bewertet wird, werden sämtliche verbleibende Beteiligungen mit lediglich 40 Mio. Euro bewertet. Aufgrund der hohen liquiden Mittel könnte auf der nächsten HV eine Sonderausschüttung zur Debatte stehen.


McKesson, ehemals Celesio (WKN CLS100)

Die Celesio AG ist eines der führenden europäischen Handels- und Dienstleistungsunternehmen rund um Arzneimittel. Die zwei Geschäftsbereiche Patient and Consumer Solutions sowie Pharmacy Solutions decken die gesamte Bandbreite des Pharmahandels und der pharmabezogenen Dienstleistungen ab. Nach der Übernahme durch einen britischen Konkurrenten notiert Celesio nicht mehr im MDAX. Der Großaktionär hält mehr als 75% der Aktien. Bei Celesio existiert ein BGAV mit folgenden Parametern: Abfindung 22,99€ bzw. 0,83€ Ausgleichszahlung. Das laufende Spruchstellenverfahren zur Überprüfung des BGAVs ist hier interessant, da beim Übernahmeangebot in 2013 Inhaber von Wandelanleihen durch Zahlung eines deutlich höheren Preises (etwa 27€) gegenüber den Aktionären (23€) bevorteilt wurden, was laut Übernahmegesetz fraglich ist. Aufgrund der Nähe des aktuellen Kurses zum Abfindungspreis sollte die Aktie wenig Verlustrisiko aufweisen. Die Ausgleichszahlung sichert einen regelmäßigen Zahlungsfluss von etwa 3,5%. Bei einer guten operativen Entwicklung oder einem Fortschreiten der Übernahmesituation hat die Aktie auch Kurspotenzial.


Data Modul (WKN 549890)

Die Data Modul AG ist ein weltweit tätiger Hersteller und Anbieter von Flachdisplays, kompletten Informationssystemen, Software und Dienstleistungen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt in Deutschland, Europa, Asien und den USA Displays, elektronische Baugruppen und Systeme für die Bilddarstellung, -erfassung und -übertragung. Die Zentrale der Data Modul befindet sich in München, die Produktion erfolgt in Weikersheim nahe Würzburg. Abnehmer der konfektionierten oder individuell gefertigten Produkte sind Hersteller für Medizintechnik, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik, Verkehrsbetriebe, Telekom, Maschinen- und Anlagebauer sowie die Automotive-Industrie.
Die Aktie befindet sich in einer fortgeschrittenen Übernahmesituation. Der Großaktionär hält knapp 70% der Aktien. Anfang der Woche wurde der angekündigte Beherrschungsvertrag abgesagt. Der Kurs gab darauf 10% nach. Ein Grund für die Absage wurde nicht mitgeteilt. Interessant klingt in der dazu veröffentlichen Adhoc-Mitteilung folgende Formulierung: "Arrow beabsichtigt, im Hinblick auf ihre Beteiligung an der DATA MODUL AG alle strategischen Optionen zu prüfen." Das letzte Wort scheint somit noch nicht gesprochen zu sein. Man kann also damit rechnen, dass hier die nächsten Wochen noch etwas passieren wird. Möglich wäre ein weiteres Übernahmeangebot, aber auch ein Verkauf der Beteiligung bis hin zur Absicht eines Delistings. Eventuell hat der Großaktionär auch davor gescheut, in die nächste HV zu gehen, ohne 75% der Stimmrechte zu haben, denn ein Beherrschungsvertrag muss mit mindestens 75% der Stimmrechte verabschiedet werden. Die Bewertung der Aktie ist cashbereinigt mittlerweile nicht mehr teuer. Das hohe in Aussicht gestellte Wachstum rechtfertigt höhere Kurse.


Diebold-Nixdorf (ehemals Wincor-Nixdorf, WKN A0CAYB)

Die Wincor Nixdorf AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von IT-Lösungen für Retail-Banken und Handelsunternehmen. Der Kursanstieg in 2016 ist Folge eines Übernahmeangebotes eines strategischen Investors und dem darauffolgenden Verlangen des Investors nach einem Beherrschungsvertrag. Der Beherrschungsvertrag beinhaltet folgende Parameter: Abfindung 53,34€ oder alternativ eine Ausgleichszahlung von 2,85€. Auf den heutigen Kurs von etwa 72€ bezogen, ergibt sich somit eine Dividendenrendite von 4%. Wincor ist auf Sicht von 2-4 Jahren ein Squeeze Out-Kandidat. Auch wenn die Aktie mittlerweile deutlich oberhalb der angebotenen Abfindung notiert, sollte der Kurs aufgrund des Beherrschungsvertrages schwankungsarm bleiben.


Ecotel (WKN 585434)

Die ecotel communication AG ist ein deutsches Telekommunikationsunternehmen, das netzunabhängig agiert. Der Konzern bietet ein integrierbares Produktportfolio von Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen als Komplettpaket aus einer Hand. Dabei konzentriert sich das Unternehmen insbesondere auf mittelständische Unternehmen und offeriert diesen neben standardisierten auch individuelle Telekommunikationslösungen. Zudem vermarktet sie anderen Telekommunikationsanbietern und branchenfremden Vermarktern über moderne Enabling- und Vermittlungsplattformen Zugriff auf das gesamte Produktportfolio der ecotel Gruppe. Der Konzern besitzt verschiedene Tochtergesellschaften und Beteiligungen und baut in enger Zusammenarbeit mit ihnen das Angebotsportfolio stetig aus. Zu den Tochterunternehmen gehören easybell, mvneco, nacamar, toBEmobile sowie ecotel private. Wer sich das Unternehmen oberflächlich anguckt, wird keinen Investitionsgrund vorfinden. Das KGV sieht nicht günstig aus. Die Dividendenrendite ist mit 3% nicht schlecht, aber isoliert betrachtet auch kein Kaufgrund. Etwas anders verhält es sich, wenn man das EBITDA von 7 Mio. ins Verhältnis zur Kapitalisierung von 30 Mio. Euro setzt. Ecotel ist bei 3 Mio. freie Mitteln schuldenfrei . Der EBITDA-Faktor beim Wettbewerber QSC ist doppelt so hoch wie bei Ecotel. Bei Beibehaltung der operativen Entwicklung sind deutliche Kursgewinne möglich.


Funkwerk (WKN 575314)

Die Funkwerk AG bietet technologische Kommunikations-, Informations- und Sicherheitssysteme. Die Konzepte des Unternehmens werden von Bahnbetrieben, Industrieunternehmen und Institutionen verwendet, um Arbeitsabläufe zu managen, zu rationalisieren und operative Abläufe in Verkehr, Logistik, Gebäuden sowie öffentlichen Einrichtungen zu optimieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem mobilen Schienenverkehr. Offeriert werden professionelle Kommunikations-, Überwachungs-, Informations- und Leitsysteme. Des Weiteren stellt das Unternehmen Kommunikationseinrichtungen sowie mobile Systemlösungen zur Überwachung und Steuerung für Fahrzeuge her. Funkwerk befindet sich auf der Ziellinie einer erfolgreichen Restrukturierung und ist nach dem Einstieg eines Großaktionärs mittlerweile ein Squeeze Out-Kandidat auf Sicht von 12-24 Monaten. Das Unternehmen hat sich von verschiedenen Problembereichen getrennt und wächst mittlerweile wieder. Der Großaktionär Hörmann hält aktuell etwa 78% der Aktien.
Schon im GB 2016 wurden sämtliche Register gezogen, um den Gewinn möglichst niedrig ausfallen zu lassen: http://boersengefluester.de/funkwerk-alle-register-gezogen/
Die spiegelt sich auch bereits im dritten Jahr in Folge bei der Unternehmensprognose wider , denn wie jedes Jahr wird die Prognose massiv übertroffen. Auch für 2017 wurde bereits Ende August die Prognose angehoben. Das ist wenig überraschend, denn Funkwerks Prognosen beinhalten stets nur das, was schon an Umsätzen sichtbar ist. Auch eine Übererfüllung der angehobenen Prognose ist recht wahrscheinlich. So würde es nicht überraschen, wenn beim Ergebnis am Ende des Jahres nicht nur die prognostizierten 5 Mio. Euro , sondern eher mindestens 6-7 Mio. Euro verdienen wird. Bei einem EBIT von 7 Mio. Euro, von dem aufgrund eines hohen Verlustvortrages kaum Steuern abgehen und einem Faktor von 15, käme man auf rund 90-100 Mio. Euro faire Bewertung. Oben drauf kommen nochmals 18 Mio. Nettocash. Die Aktie ist aktuell mit etwa 65 Mio. Euro bewertet. Insofern hat die Aktie noch deutlich Luft. Aufgrund des geringen Free Floats ist Funkwerk ein Delistingkandidat.

IFA Hotel & Touristik (WKN 613120)

Die IFA Hotel & Touristik AG ist ein Touristikunternehmen, dass sich auf die Bewirtschaftung und Vermarktung von Ferienhotels und Ferienclubs konzentriert. Die IFA arbeitet mit den großen deutschen und europäischen Reiseveranstaltern zusammen, ergänzend hierzu ist sie auch im Eigenvertrieb tätig. Die IFA-Gruppe verfügt über einen Angebotsmix der bei Ferienhotels, -appartements und -clubs nachgefragten Qualitätsstufen (3 bis 4,5 Sterne). Über ihre Gruppengesellschaften betreibt sie derzeit zahlreiche Ferienhotels und -anlagen. Des Weiteren ist das Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Rehabilitation sowie Senioreneinrichtungen tätig. Das Unternehmen ist eines der großen Profiteure des weltweiten Terrors, denn IFA hat sämtliche Hotels in krisenfreien Ländern (Spanien, Italien, Deutschland, Dominikanische Republik). Der niedrige Aktienkurs ist Ausdruck des Streits der beiden Großaktionäre sowie einer dreisten Mega-Kapitalerhöhung, die eigentlich den kleineren Großaktionär zwingen sollte, seine Anteile zu verkaufen. Dazu hat der Großaktionär noch mehrere spanische Hotels in die Gruppe eingebracht. Über die Bewertung der eingebrachten Hotels gab es den nächsten Streit. Überraschender Weise wurde eines dieser Hotels jetzt nach kurzer Zeit mit einem massiven Gewinn weiterverkauft. Der Verkauf brachte den Kurs auch erstmalig wieder auf die Beine wird. Mittlerweile wurden drei weitere Hotels verkauft, die den inneren Wert der Aktie nochmals besser aufzeigen. Würde man alle Hotels zu gleichen Faktoren verkaufen, läge der innere Wert nach Abzug der Verbindlichkeiten bei 26€ je Aktie. Mit dem Verkauf der drei Hotels ist der Buchwert auf 13,69€ je Aktie gestiegen. Bei einem Kurs von knapp unter 10€ ist die Aktie der IFA als echter Sachwert sehr günstig. IFA sollte perspektivisch erheblich höhere Gewinne erzielen, da mit dem Abschluss des Neubaus eines Hotels in der Dom Rep hohe Gewinnbeiträge entstehen sollten. In den Neubau wurden bislang 20 Mio. Euro investiert. Auf den Konten liegen aktuell weitere Mittel von etwa 140 Mio. Euro. Diese Mittel werden sukzessive in den Hotelneubau, in Darlehen und in weitere Einheiten eines weiteren Objekts investiert.

Immovaria Real Estate (WKN A0JK2B)

Die Immovaria Real Estate AG ist eine Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeimmobilien in nord- und ostdeutschen Ballungsräumen. Des Weiteren hält die Gesellschaft Beteiligungen an Unternehmen im Bereich Immobilienbewirtschaftung. Entscheidende Investitionskriterien sind Lage und Wirtschaftlichkeit der Liegenschaften. Das Unternehmen fokussiert sich im Kerngeschäft auf Kauf und Entwicklung sowie den Weiterverkauf von lastenfreien Immobilien. Das Portfolio besteht aus eigenen Gewerbeimmobilien in Berlin-Friedrichshain, einer 94-prozentigen Beteiligung an der IMMOVARIA Plauen Grundbesitz GmbH, welche über Wohn- und Gewerbeimmobilien in Plauen, Sachsen verfügt sowie einer Beteiligung an der Immobilienobjektgesellschaft Q1 Management GmbH, die ein Ärzte- und Bürohaus in Berlin, Lichtenberg unterhält.
Immovaria ist mit 12 Mio. Euro Kapitalisierung ein Microcap. Ende 2015 wurde ein Squeeze Out angekündigt, allerdings dann wieder abgesagt. Ein offizieller Grund für die Absage wurde nie mitgeteilt. Vermutlich hatte der Großaktionär entweder nicht die erforderliche Mehrheit, um einen Squeeze Out durchzuführen oder scheute die Zahlung der Grunderwerbsteuer, die angefallen wäre, sobald das Unternehmen in vollständigen Besitz übergegangen wäre. Der Großaktionär hält nach letztem Stand knapp 87% der Aktien. Das Übernahmeangebot aus 2014 belief sich auf 1,10€. Kürzlich wurde auf der letzten HV die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Der Bilanzwert der Assets beläuft sich auf 1,49€. Allerdings wird nach HGB bilanziert, so dass höhere stille Reserven zu vermuten sind. Erst kürzlich wurde eine kleinere Gewerbeeinheit verkauft, so dass der Buchwert vermutlich auf 1,60€ angestiegen ist. In Summe erscheint ein Liquidationswert oberhalb von 2€ als realistisch. Die Feuerversicherungswerte für die Immobilien summieren sich auf 5,37€. Das ist allerdings nicht mehr als eine Indikation.


Kabel Deutschland (WKN KD8888)

Die Kabel Deutschland Holding AG (KDH) ist ein Kabelnetzbetreiber und gilt als einer der größten Anbieter des Landes. Neben digitalem und hochauflösendem (HDTV) Fernsehen bietet der Konzern ein analoges TV-Angebot, Video-on-Demand, Angebote rund um digitale Videorekorder und PAY-TV. Ergänzend zu diversen analogen Fernsehprogrammen offeriert das Unternehmen digitale TV-Kanäle und zahlreiche Hörfunkprogramme. Das Produktspektrum der digitalen TV- und Rundfunkprogramme reicht über Basis-Kabelanschluss hinaus und umfasst zusätzliche Abonnement- Zugriffe auf Spielfilme, Serien, Dokumentationen, Unterhaltung, Sport und Kinderkanäle. Des Weiteren sendet die Gesellschaft über das Produkt Kabel Digital International TV-Kanäle in türkischer, russischer, polnischer, englischer, italienischer, spanischer, portugiesischer und griechischer Sprache. Ergänzt wird das Portfolio von Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel sowie Mobilfunkdienste über Partnerunternehmen. Kabel Deutschland betreibt Kabelnetze in 13 Bundesländern und versorgt rund 8,4 Millionen angeschlossene Haushalte.
Kabel Deutschland ist eine weitere Aktie in Deinem Depot mit einem Beherrschungsvertrag. Wie bei den anderen Werten sollten Kursausschläge nach unten gar nicht oder kaum auftreten. Falls Dich das laufende Spruchstellenverfahren interessiert, kannst Du Dir hier einen Überblick verschaffen: https://www.spruchverfahren-direkt.de/incoming/Kabel-contra-…
Die Wahrscheinlichkeit für eine deutliche Anhebung der Parameter des Beherrschungsvertrages ist hier recht hoch. Darüber hinaus läuft es operativ bei Kabel Deutschland sehr gut. Langfristig wird es vermutlich einen Squeeze Out geben.


L&S (WKN 645932)

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wurde 1996 gegründet und ist seit dem Jahr 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukten ist die Haupttätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als operative Holdinggesellschaft von zwei weiteren Konzerngesellschaften: Lang & Schwarz TradeCenter AG und Lang & Schwarz Broker GmbH. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft und ihre Tochtergesellschaften sind an den Börsen Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Wien (Österreich) und auf XETRA und an der EUREX zur Teilnahme am Handel zugelassen. Die Unternehmen sind Market-Maker auf Quotrix und haben Zugang zu den internationalen Handelsplätzen. L&S hält 5% der Anteile an wikifolio.
Es gibt bei L&S zwei wesentliche Einnahmequellen: Zum einen sind dies Erfolgsprämien aus wikifolios, zum anderen die Maklereinnahmen aus dem Börsenhandel von verschiedensten Wertpapieren (u.a. für wikifolio), wobei die Maklereinnahmen wesentlich relevanter sein sollten. Das verwaltete Volumen bei wikifolio steigt aktuell stark an, was daran liegt, dass man über Kooperationen (u.a. comdirect) enorm die Reichweite erhöht. Die kürzlich gemeldeten Zahlen haben erneut die starken Wachstumstendenzen aufgezeigt. Auch für 2017 wird es eine hohe Dividende geben. Die Rendite wird etwa bei 6% liegen.


MAN (WKN 593700)

Die MAN SE ist die Holdinggesellschaft der MAN Gruppe. Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas. Das Unternehmen mit Sitz in München ist ein Anbieter von Lkws, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen und Kraftwerkskomponenten. Nach der Übernahme durch VW notiert MAN nicht mehr im DAX. Der Großaktionär hält mehr als 75% der Aktien. Bei MAN existiert ein BGAV mit folgenden Parametern: Abfindung 80,89€ bzw. 3,07€ Ausgleichszahlung. Das laufende Spruchstellenverfahren zur Überprüfung des BGAVs birgt viel Potenzial. Das zuständige Landgericht machte einen Vergleichsvorschlag, die Abfindung auf knapp 90€ zu erhöhen, was aber von den klagenden Aktionären als zu niedrig abgelehnt wurde. Die operative Situation bei MAN ist als herausfordernd zu bezeichnen. Sobald sich die Geschäfte bei MAN wieder normalisieren, kann dies den Kurs beflügeln. Der Kurs sollte nach unten wie seit Beginn des Beherrschungsvertrages durch den geringen Abstand zur Abfindung gut gesichert sein. Risiken bestehen eventuell eher aus dem VW-Skandal.


Maternus-Kliniken (WKN 604400)

Die MATERNUS Kliniken AG ist eine deutsche Klinikgruppe, die sich innerhalb des Gesundheitsmarktes auf die Bereiche Kliniken, Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen sowie ergänzende Dienstleistungen spezialisiert hat. Das Unternehmen setzt auf eine systematische Verzahnung von Klinik-, Pflege- und Serviceleistungen, wobei der Schwerpunkt der Unternehmensaktivitäten im Bereich der stationären Pflege liegt. In Kooperation mit der Cura Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH arbeitet der Konzern im Bereich Seniorenpflege und hat ein starkes regionales Netzwerk privater Pflegeeinrichtungen etabliert. In Deutschland betreibt MATERNA insgesamt 23 Einrichtungen.
Maternus kommt aus einer Restrukturierung, weshalb die Bewertung, trotz einem starken Kurszuwachs, immer noch günstig ist (Preis pro Pflegeplatz). Der Großaktionär hält mittlerweile 81% der Aktien und es ist mit einer Komplettübernahme zu rechnen. In der Branche herrscht gerade ein Übernahmefieber. Gerade erst wurde bekannt, dass mit der MK Kliniken ein weiterer größerer Betreiber übernommen wird. Auch aus diesem Deal kann man deutlich höhere Kurse für Maternus ableiten.


msg life (WKN 513010)

Die msg life AG (ehemals COR&FJA AG) gehört zu den führenden Software- und Beratungsunternehmen für die europäische Finanzdienstleistungsbranche mit den Schwerpunkten Banken und Versicherungen sowie Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung. Das Leistungsangebot umfasst neben Standardsoftwareprodukten umfangreiche Consulting-Dienstleistungen sowie die Übernahme des IT-Betriebes (Application Service Providing). Dabei entwickelt die Gesellschaft anspruchsvolle IT-Systemlösungen und berät Kunden bei der Umsetzung passgenauer IT-Konzepte. Die angebotenen Softwarepakete decken dementsprechend die vollständige Wertschöpfungskette der Finanzdienstleitungsbranche ab und enthalten Komplettlösungen für alle Versicherungssparten oder Privat-, Retail-, Pfandbrief- und Universal Banken. Themen wie Lebensversicherung und betriebliche Altersversorgung, Provisions- und Vergütungssysteme, aktuarielle Fragestellungen oder Kreditprozesse, Kapitalertragsteuern, Wertpapierabwicklung und Meldewesen/ internes Reporting/ Rechnungswesen bilden des Weiteren die Schwerpunkte der Beratungsservices. Auch msg befindet sich in einer fortgeschrittenen Übernahmesituation, auch wenn der namensgleiche Großaktionär nur 54% der Anteile hält. Umso dreister war deshalb die Ankündigung des Vorstandes ein Delisting durchzuführen. Das Übernahmeangebot zum gebotenen 6-Monatsdurchschnittspreis von 2,38€ nahm kaum ein Anleger an. Das Ganze war in mehrfacher Hinsicht dreist, weil erst kürzlich mehrere große Aufträge vermeldet wurden, so dass das zum Zeitpunkt deutlich höhere Kursniveau sich nicht im Kursschnitt widerspiegeln konnte. Zudem reichte der Vorstand die selber gehaltenen Aktien zum Übernahmeangebot ein, obwohl eine Beteiligungsgesellschaft für die Stücke einen höheren Preis bot. Die Annahme eines schlechteren Angebots ist nichts anderes als eine Veruntreuung von Aktionärsvermögen, was auch die Beteiligungsgesellschaft so sah und auf der HV einen Sonderprüfer bei Stimmausschluss des Großaktionärs durchbrachte. Da die Börse Hamburg auch hier die Kursnotiz weiterführt, lief das Delisting größtenteils ins Leere. Früher oder später wird der Großaktionär zukaufen und einen Squeeze Out anstrengen. Durch das hohe Wachstum von msg spielt hier die Zeit dem Streubesitz in die Karten. Je länger eine Komplettübernahme dauern wird, umso teurer wird sie.


MyHammer (WKN A11QWW)

MyHammer betreibt das Online-Portal MyHammer. Auf diesem ist die Suche nach Handwerkern und Dienstleistern möglich, des Weiteren ist dort auch eine Plattform integriert, die die Onlinevergabe von Handwerks- und Dienstleistungsaufträgen im deutschsprachigen Raum und in Großbritannien ermöglicht. Die Besonderheit: Auftraggeber können sich auf MyHammer anhand von Bewertungen, Qualifikationen und Referenzen eingehend über Handwerker und Dienstleister informieren, bevor sie einen Auftrag erteilen. Auftragnehmern bietet MyHammer die Möglichkeit, auf einfache Art und Weise auch überregional nach Aufträgen zu suchen und sich (potenziellen) Kunden im MyHammer-Branchenbuch eingehend zu präsentieren. Das angebotene Spektrum reicht von kompletten Baumaßnahmen über Reparaturen, Wohnungsrenovierungen und Umzügen bis zu Babysitting und Unterricht. Jeden Monat verzeichnet das Portal über sechs Millionen Suchanfragen. Daneben betreibt die Gesellschaft noch das Internetportal Abacho.de und vermarktet ein umfangreiches Domainportfolio. Nach zahlreichen Verlustjahren erreicht MyHammer in 2016 erstmalig die Gewinnzone. Auch für 2017 wird ein signifikanter Gewinnanstieg erwartet. Vor einigen Monaten hat der Wettbewerber HomeAdvisor 70% der Anteile des langfristigen Ankeraktionärs Holtzbrinck Digital zu 5,14€ je Aktie übernommen. HomeAdvisor hat folgend ein Übernahmeangebot zu 6,50€ an den Streubesitz abgeben. Mit Hilfe dieses Angebots und eines Aktientauschs hat der Großaktionär den Anteilsbestand auf über 80% erhöht. In den Angebotsunterlagen zum Übernahmeangebot wird konkret beschrieben, dass ein Beherrschungsvertrag bei Überschreitung der 75%-Schwelle geplant ist. Somit ist zu erwarten, dass der Großaktionär den Prozeß zum Abschluss eines Beherrschungsvertrages auf absehbarer Zeit einleiten wird. Sowohl unter dem Aspekt einer Fortsetzung der Übernahme als auch unter Bewertungsgesichtspunkten bietet MyHammer ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.


Petro Welt Technologies AG (WKN A0JKWU)

Petro Welt Technologies AG gehört zu den führenden Anbietern von Öl- und Gasfeld-Services in Russland und Kasachstan. Der Konzern bietet eine breite Palette an Dienstleistungen an, mit denen Öl- und Gasproduzenten die Lebensdauer ihrer Quellen verlängern bzw. unerschlossene Öl- und Gasquellen zugänglich machen können. Aufgrund der russischen Geschäftspartner und der Rubel-Abhängigkeit notiert die Aktie sehr günstig. Das Unternehmen ist für die nächsten zwei Jahre vollständig ausgelastet. Seit dem Übernahmeangebot zu 15,23€ Anfang 2015 hält der Aufsichtsratsvorsitzende Dijols (ehemaliger Top-Manager von Schlumberger) etwa 90% der Aktien. Ein Squeeze Out hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit. Der Aktienkurs hat eine gewisse Abhängigkeit vom Ölpreis. Zusammengefasst bekommt man mit der Aktie aktuell ein Unternehmen, das zwar ungeliebt ist, dafür aber günstig bewertet und obendrein ein 1a-Squeeze Out-Kandidat ist. Ein Squeeze Out sollte einen erheblich höheren Kurs zum Vorschein bringen.


Pironet (WKN 691640)

PIRONET AG agiert als Unternehmensgruppe im IT-Markt mit spezialisierten Unternehmen in den Geschäftssegmenten Cloud Computing und Content Management. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ein breites Lösungsportfolio, welches Beratung, Software, Integrations- sowie Betriebsdienstleistungen umfasst. Der Konzern betreut und unterstützt sowohl kleinere als auch große Konzerne in Industrie und Handel sowie in der Finanzbranche bei der Planung und Verwirklichung von Konzepten im Feld der Informationstechnologie. Die PIRONET AG wurde 1995 gegründet und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter.
Seit dem Jahr 2014 gehört das Unternehmen mehrheitlich zum Konzernverbund der CANCOM SE. Ein Großteil der Aktien erwarb Cancom über das damalige Übernahmeangebot zu 4,80€. Bis auf 95% stockte Cancom im Sommer 2016 auf, nachdem eine Beteiligungsgesellschaft über eine Anfechtung von HV-Beschlüssen ein weiteres Übernahmeangebot erzwungen hatte. Bei diesem Übernahmeangebot wurde neben dem Preis von 6,75€ allen Andienern zugesagt, dass Cancom innerhalb der nächsten 2 Jahre freiwillig die Differenz zu einem höheren Preis im Fall eines Squeeze Outs nachbessern wird. Diese Frist endet im Juni 2018. So wie es aussieht, wird Cancom diese Frist aussitzen wollen. Mit Ablauf der Frist besteht dann eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf einen Squeeze Out. Eine fundamentale Bewertung von Pironet ist nicht ohne weiteres möglich, weil Pironets Zahlen mittlerweile mit im Cancom-Konzernbericht intransparent verarbeitet werden. Wenn man das Wachstum des Cloudgeschäfts früherer Jahre hochrechnet, dürften auf den heutigen Kurs noch einige Prozent im Fall eines Squeeze Outs hinzukommen. Bei der Aktie hat nach dem ersten Übernahmeangebot ein Delisting stattgefunden. Seitdem hält die Börse Hamburg die Kursnotiz freiwillig aufrecht.


RCM Beteiligungs AG (WKN A1RFMY)

Das Geschäftsmodell der 1999 gegründeten RCM Beteiligungs AG umfasst hauptsächlich den Erwerb, die Verwaltung und den Verkauf von vorwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien unter Durchführung von Substanzverbesserungen und Realisierung damit verbundener Wertschöpfung. Der Immobilienbestand befindet sich hauptsächlich in Dresden. Die Bilanz sollte über hohe stille Reserven verfügen, denn RCM bilanziert nach HGB, so dass Zuschreibungen auf die Kaufwerte in der Vergangenheit nicht vorgenommen werden konnten. Besonderes Interesse bei mir hat erweckt, dass der Vorstand am 15.05.2017 Optionsscheine auf RCM gekauft hat (Vorstand ist auch Mehrheitsgesellschafter). Damit dieser Kauf sich für ihn auszahlt, müsste der Kurs deutlich anziehen. Denkbar wäre eine Liquidation der Gesellschaft. Ein kleineres Portfolio bestehend aus 12 Einzelimmobilien hat RCM kürzlich im Volumen von ca. 11 Mio. Euro veräußert. Mit diesem Verkauf sind laut RCM die kumulativen Konzerngeschäftsziele für 2017 und 2018 bereits jetzt schon überschritten. Die Dividende für 2017 soll auf 0,06€ angehoben werden (etwa 3%). Zudem soll in 2018 das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm weitergeführt werden. In Anbetracht des vom Vorstand getätigten Optionsgeschäfts, bei dem die Option erst bei deutlich höheren Kursen gewinnhaltig wird, ist in den nächsten Monaten mit weiteren kurssteigernden Maßnahmen zu rechnen.


SinnerSchrader (WKN 514190)

Die SinnerSchrader AG gehört zu den führenden Agenturen im Bereich digitales Marketing. Die Gesellschaft entwickelt interaktive Strategien, Plattformen und Applikationen und bietet sowohl in- wie auch ausländischen Firmen ein breit gefächertes Dienstleistungsspektrum für die Nutzung digitaler Technologien zur Weiterentwicklung und Optimierung ihres Geschäftes. Im Vordergrund steht dabei vor allem der Einsatz des Internets für den Vertrieb von Waren und Services (E-Commerce), für Marketing und Kommunikation sowie für die Gewinnung und Bindung von Kunden. Die Dienstleistungen von SinnerSchrader reichen hier von Beratung, Entwicklung von Strategien und kundenindividueller Konzeption und Gestaltung von Websites, Internetanwendungen sowie mobilen Applikationen über Konzeption, Umsetzung und Durchführung von digitalen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, insbesondere unter Einsatz von E-Mail-Technologie und sozialen Netzwerken, bis hin zur Planung und Durchführung von Onlinewerbemaßnahmen mit dem Schwerpunkt auf performanceorientierter Displaywerbung. Des Weiteren ist die Agentur auch in den Bereichen Auslieferung und Erfolgsmessung von Werbemitteln über ein Software-as-a-Service-Modell, Vermarktung und Betrieb eines Retargeting-Netzwerkes sowie Aufbau und Management des Vertriebskanals Internet samt Logistik, Zahlungsabwicklung und Shopmanagement tätig.
Am 6. Dezember wird auf der HV über die Beschlussvorlage eines Beherrschungsvertrages abgestimmt. Obwohl der Großaktionär weniger als 75% der Stimmen auf sich vereinen kann, sollte die Abstimmung mit den Stimmen des Großaktionärs eindeutig ausfallen, um eine Dreiviertelmehrheit zu erreichen. Der Beherrschungsvertrag sieht folgende Parameter vor: Abfindung 10,21€, Ausgleichszahlung 0,23€. Die Aktie notiert zwar stärker oberhalb der gebotenen Abfindung, allerdings sollten die hohen Wachstumsaussichten diesen Aufschlag auch rechtfertigen.


U.C.A. AG (WKN A12UK5)

Die U.C.A. AG beteiligt sich als Investment- und Beratungshaus an kleinen und mittleren Unternehmen und berät Management und Eigentümer mittelständischer Gesellschaften bei Kauf und Veräußerung von Unternehmensanteilen, bei der Aufnahme von Kapital sowie bei Börsengängen. Der NAV sollte oberhalb von 18€ liegen. UCA ist schuldenfrei, die Liquidität beträgt 8,4 Mio. Euro (= 13,40 € pro Aktie) und die Marktkapitalisierung 11 Mio. Euro (16,30€). U.C.A. hält eine Vielzahl an Beteiligungen, deren Wert sich nicht im Kurs widerspiegelt, da U.C.A. nach HGB bilanziert. Als Wartezeitentschädigung für höhere Kurse gibt es eine regelmäßige Dividende von 3-4%.


WCM (WKN A1X3X3)

WCM ist auf Gewerbeflächen wie Büro- und Einzelhandelsimmobilien spezialisert. Zum Portfolio zählen über 50 Objekte an großen Bürostandorten wie Hamburg, Frankfurt oder München. Die WCM hielt ursprünglich vor allem Finanzbeteiligungen an börsen- und nicht börsennotierten Unternehmen, meldete 2006 Insolvenz an, die 2010 aufgehoben wurde. Ende 2014 richtete sich das Unternehmen operativ neu aus und konzentriert sich seither auf den Immobiliensektor. Erst kürzlich erfolgte ein Übernahmeangebot des Konkurrenten TLG für die WCM. TLG bot 4 Aktien TLG für 23 Aktien WCM. Das Angebot endete recht erfolgreich, denn TLG konnte sich zum Ende der Andienungsfrist 86% der Aktien an WCM sichern. In den Angebotsunterlagen zum Übernahmeangebot wurde bereits recht deutlich die Absicht zum Abschluss eines Beherrschungsvertrages geäußert. Dieser ist wirtschaftlich sinnvoll, denn die WCM verfügt noch aus früheren Zeiten über erhebliche Verlustvorträge. Der Beherrschungsvertrag wurde gestern Abend bereits konkretisiert. Wie bei Immobilienunternehmen üblich wird keine Barabfindung geboten, sondern eine Abfindung würde bei Annahme in Aktien erfolgen. Das Angebot ist analog zum Übernahmeangebot. Die jährliche Ausgleichszahlung wurde auf 0,13€ festgelegt, so dass eine zum Kaufpreis dauerhafte Grundverzinsung von 3,7% vorhanden ist. Früher oder später sollte auch hier eine Komplettübernahme erfolgen. Ein Squeeze Out mit nur 90% sollte nicht zielerreichend sein, denn bei einem Squeeze Out im Rahmen einer Verschmelzung würden die vorhandenen Verlustvorträge verloren gehen. Da WCM an den einzelnen Objektgesellschaften größtenteils nur 94,9% hält (so genannte Platzhalterregelung), könnte TLG ab 95% der Aktien einen aktienrechtlichen Squeeze Out durchführen, ohne dass auf die Immobilien die Grunderwerbssteuer zu zahlen wäre. Die Aktie sollte im Gegensatz zu den anderen Aktien mit Beherrschungsvertrag einen Tick mehr schwanken. Ursache hierfür ist die Abfindung in TLG-Aktien, so dass sich Kursänderungen der TLG-Aktie auf WCM übertragen könnten. WCM notiert noch im SDAX. Somit bleibt abzuwarten, auf die folgende Herausnahme aus dem Index kurzzeitig Druck auf den Kurs erzeugen könnte.


W&W (WKN 805100)

Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) ist eine unabhängige Finanzdienstleistungsgruppe mit Sitz in Stuttgart, die 1999 aus der Fusion von Wüstenrot und Württembergische hervorgegangen ist. Geboten werden Leistungen für Wohneigentum, Vermögensbildung, Zukunftssicherung und Risikoschutz aus einer Hand. Dabei gilt das Bauspar- und Baufinanzierungsgeschäft als Kerngeschäft des Wüstenrot-Außendienstes, während das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft die Basis für die Betreuer der Württembergischen ist. Die Aktie weist eine fundamental günstige Bewertung auf. Das KGV liegt bei 9, die Dividendenrendite bei über 3% und der Buchwert bei annähernd 40€. Vor einigen Wochen gab es ein sehr wichtiges Urteil des BGH zugunsten der Bausparkassen, dass hoch verzinste Bausparverträge gekündigt werden können, die schon seit langer Zeit zuteilungsreif sind. Des Weiteren steht W&W kurz davor die Wüstenrot-Bank zu verkaufen. Insgesamt sollte der Kurs seinen stabilen Aufwärtstrend fortsetzen.


Zapf Creation (WKN A11QU7)
Zapf Creation AG ist ein bekannter Hersteller von Spiel- und Funktionspuppen sowie von dazugehörigen Spielkonzepten und passendem Zubehör. Ende 2012 war das Grundkapital der Gesellschaft mehr als zur Hälfte aufgebraucht und das Unternehmen stand kurz vor der Insolvenz. Diese konnte durch eine Kapitalherabsetzung und Verlängerung der Kreditlinien abgewendet werden. Inzwischen ist Zapf wieder profitabel und Ende 2016 sollte das Unternehmen schuldenfrei sein. Größte Anteilsinhaber sind zwei amerikanische Investoren (Isaac Larian und Sohn), die jeweils mehr als 25% der Anteile halten. Isaac Larian ist Gründer, Eigentümer und CEO von MGA Entertainment (Bratz Puppen, Lallaloopsy, Little Tikes), einer größten börsenunabhängigen Spielwarenhersteller der Welt. MGA Entertainment ist über zahlreiche Vereinbarungen eng mit Zapf Creation verbunden. Ein Zukauf der Großaktionäre war bis kurzem problematisch, da ansonsten der Verlust der hohen Verlustvorträge von Zapf drohte. Mittlerweile ist die Gesetzgebung so geändert, dass ein Zukauf folgenlos möglich ist, was auch relativ schnell über ein Übernahmeangebot zu 10€ genutzt wurde. Unmittelbar danach wurde noch ein größeres Paket zu 11€ erworben. Die HV war hoch interessant, denn die Anwälte von MGA liefen den beiden anwesenden größeren Aktionär hinterher, um die Aktien abzukaufen. Dies scheiterte in einem Fall, weil MGA die Bedingung stellte, dass nach dem Kauf der Verkäufer keine Zapf-Aktien mehr kaufen sollte. Im zweiten Fall wurde man sich auch nicht handelseinig, weil der Preis für die Paketgröße an Aktien zu hoch war. Der Großaktionär hatte schlichtweg Angst, dass der hohe Kaufpreis für gerade einmal 1% der Aktien an die Öffentlichkeit gelangen könnte. Warum MGA so bemüht ist, Aktien einzusammeln, zeigte sowohl der GB 2016 als auch die Ausführungen des Vorstandes auf der HV. Der Gewinn steigt stark an. In 2016 wurde bereits ein Gewinn je Aktie von 1,38€ erzielt. Folgte man den Ausführungen des Vorstandes auf der HV, konnte man schon spekulieren, dass in 2017 bereits ein Gewinn Richtung 2€ möglich ist. Genau dies wurde am 29.11.2017 Adhoc verkündet. Auf Basis der neuen Prognose erwartet Zapf jetzt ein Ergebnis von um die 2€ je Aktie. Selbst nach dem Kursanstieg notiert die Aktie jetzt noch knapp unterhalb eines KGVs von 10 und da ist noch nicht berücksichtigt, dass Zapf über eine Nettocashliquidität verfügt. Zudem ist beachtlich, dass Zapf überhaupt diese Art von Zwischenmitteilung herausbringt, denn Zapf berichtet nur in Ausnahmefällen unterjährig. Beim letzten Mal als Zapf eine Zwischenmitteilung veröffentlichte, folgte ein Übernahmeangebot. Insofern sollte man nicht überrascht sein, wenn in den nächsten Wochen bis Weihnachten noch eine frohe Botschaft verkündet wird. Angesichts eines seit dem letzten Übernahmeangebot verdoppelten Aktienkurs zeigt sich wieder einmal, dass Sparsamkeit bei Übernahmeangeboten einem später teuer zu stehen kommen kann. Hinweisen muss man allerdings, dass Zapf lediglich im Freiverkehr notiert, so dass ein Delisting ohne Übernahmeangebot möglich ist. Sofern der amerikanische Großaktionär sich mal vernünftig beraten lässt, könnte er ein Delisting mit einem akzeptablen Übernahmeangebot verbinden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.716.125 von howdeep am 26.01.19 09:32:46
Profilneurotiker wie Dich braucht keiner!
Zitat von howdeep: Was viele hier vergessen :

Kleiner Chef zahlt keine Ordergebühren,

er zahlt keine Abgeltungssteuer, etc.


Die Miniwerte hat er zuerst im Depot. Dann kommen die Follower und kaufen hoch. Heute Einstieg alles super, morgen irgendein Vk-Grund...Kopfschüttel

Am Jahresende wird dann mit der tollen Performance geprahlt.


Wenn Du so einen destruktiven Abfall absonderst wie in dem
zitierten Post, dann ist das eine Beleidung für jeden Teilnehmer
in diesem Kreis, da es auch auf bewusst falsche und verlogene
Inhalte abstellt. Ich erinnere an meine Übersicht der Gewinner
und Verlierer im Depot von 2018.

Du haust hier jeden Monat ein solches Post raus, übrigens in
einer häufigeren Frequenz als ich die von Dir betitelten hochge-
puschten Kleinstwerte.

Ist Dir heute morgen Deine Frau weggelaufen und Du musst den
Frust an eine Gemeinde abgeben, die es nicht verdient hat, weil
Du immer wieder Sachen raushaust, wonach immer die anderen
Schuld an Deinem gestörten Persönlichkeitsprofil sind. Wahrschein-
lich verhält es sich noch schlimmer, weil es keine Frau mit Dir aus-
hält und Du als Profilneurotiker das anonyme Netz dafür brauchst.

Denk mal darüber nach, was Du hier innerhalb der letzten Monate
abgesondert hast. Nur negative, oft sogar auf andere Personen
abgezielte Beiträge. Richtig ist allerdings dabei, das Du der einzige
bist, der mit seinen Beiträgen dieses Forum nur beleidigt hat und
in der Sache "Null" zur Diskussion beiträgt. Mit so jemanden muss
ich hier im Forum nicht diskutieren, weil mein Zeitbudget das verbietet,
weil aber jeder Beitrag in diesem Kontext von mir mehr als überflüsssig
ist.

Gruß
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.107.471 von Aliberto am 18.01.17 09:53:07
Zitat von Aliberto: In einem kostenlosen Thread mit ziemlich hoher Fach- und Analysekompetenz auf eine eigene Seite mit einer kostenpflichtigen Studie hinzuweisen, ist schon mehr als dreist und dumm!!


Und dann verlangt er in diesem kostenlosen Thread hier noch von anderen Usern mehr Details und Konkretisierungen. Anmaßend bis zum geht nicht mehr und arrogant genug zu denken, seine kostenpflichtigen Angebote müsse man doch unbedingt wahrnehmen, weil er ja so ein toller Analyse-Hengst ist. :D

Aber ist vielleicht langsam die Folge dieses viel frequentierten Threads. Hier werdem kaum noch Analysen gemacht, sondern zu 90-95% nur noch News der Einzelaktien gepostet, die man gerade selbst gekauft bzw. zugekauft hat. Und dadurch erhofft man sich Aufmerksamkeit für die Aktie, was ja oftmals schon reicht. Manche News sind teilweise selbst in den dafür vorgesehen Threads zu den Einzelwerten relativ unbedeutend, und werden trotzdem hier gepostet. :rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.303.296 von Junolyst am 13.02.17 01:33:41
Junolyst
Ich lese hier wirklich schon eine Weile mit und bin entsetzt, wie dieser Junolyst ein ehemals äußerst seriöse Forum wie dieses zerstört.

Deine Katshare Wikifolio gebashe finde ich schon grenzwertig, aber wie du deine Luftnummern und AKtionärEmpfehlungen hier zu pushen versuchst, ist echt lächerlich.

Auf Facebook versuchst du das ganze ja auch, zum Glück mit äußerst mäßigem Erfolg. Du kaufst dir ja sogar deine Likes für deine Beiträge, hier deine Likes:


Personen, die darauf reagiert haben
15


Shaxawan Noaman
Senchy Deljevic
Moayad Moayad Abo Willyam
Bakhtawar MirXa
محمد حلوانجي
أحمد السمعو
Fars Xaiat
Shadi Kalalib
Hassen Raoudha Nabli
Singh Ranbir
سعيد شرف
Zeeshan Mehar
فارس سليمان علي
Pedro Fernandes
اظهار افغان

wusste gar nicht, dass du auch im arabischen Raum so aggressives Marketing betreibst :D Wenigstens kann sich Facebook über dein Geld freuen.

Tue uns bitte den Gefallen und reduziere deine Beiträge hier etwas.
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Diskussionsbeiträge und Inhalte & der Umgang miteinander!
Hier mein Kommentar zur aktuellen Situation.
Das Forum hat durch den Umfang an Teilnehmern,
Beiträgen und damit Klicks ein Umfang erreicht, der
es schwerer macht, diesem Forum zu folgen. Das ist
kein Vorwurf sondern eine Feststellung.

Wenn das so ist und wir die Qualität aufrechterhalten
wollen, dann muss man feststellen, das geht nur mit
der Priorität Qualität vor Quantität.

Bedeutet: Man muss nicht zu jedem Beitrag seinen Senf
dazu geben. Auch gehört dazu, daß man Beiträge erst
einmal richtig aufnimmt, bevor man antwortet. Eine Kette
von Beiträgen - ohne auf den anderen einzugehen - führt
zur aktuellen Diskussion - was gehört hierher und was
nicht. Wenn dann noch der Umgangston bei einigen, ganz
wenigen Usern nicht dem Standard entpricht, dann macht
die Diskussion überhaupt keine Spass mehr.

Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen. Nur soviel. Ich äußere
mich hier nur zu dem obigen Thema, wenn es sein muss.

Zu den Inhalten und zur Umgangsform möchte ich nur zwei
Posts von mir wiederholen, in denen ich mich hierzu geäußert
habe, das erste also Post 1 zu Threaderöffnung und das letzte
am Wochenende:

Das Post 1 ist übrigens über 12 Jahre alt und diese Diskussion
führen wir vielleicht zum dritten Mal. Hier das Post:


@all Mit dem angeführten Titel möchte ich eine Diskussion eröffnen, die die Frage beantworten soll, ob es in Deutsch-land Unternehmen der 3. Reihe gibt, die sich als Langfristinvestment für eine Privatdepot eignen. Folgende Kriterien sollen Grundlage eines solchen Investments sein:

a)Unternehmen - Marktkapitalisierung von < 100 Mio. Euro - Unternehmen erwirtschaftet Gewinne - Gesunde Bilanzrelationen werden vorgefunden - Überzeugendes Management - Funktionierndes Geschäftsmodell mit vielversprechendem Produktangeot

b)Zeitrahmen Das Investment sollte auf mindestens 1 Jahr angelegt werden.

Freue mich auf die Diskussion.

Eine Bitte: Kurze Vorstellung der vorgeschlagenen Unternehmen als geeignete Diskussionsgrundlage. Gruß Kleiner Chef PS: Werde natürlich auch auf das eine oder andere Unternehmen hinweisen.

Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/937146-1-10/deuts…


Hier das letzte Posting vom Wochenende:

Pantaleon: Den Fall werden wir hier und jetzt nicht lösen!


Wow, habe nicht gedacht, daß hier eine solche, emotionale Debatte rund um Pantaleon ausgelöst wurde, nicht zuletzt durch mein Wocheupdate.

Wie immer, wenn es um Zukunftsszenarien geht, wird es kontrovers zugehen. Eine Diskussion darüber ist auch wünschenswert. Nicht die Anzahl der Posts entscheidet dabei über den Infogehalt. Ich habe versucht im Wochenupdate auch zu beschreiben, das in diesem Zusammenhang jeder selbst dazu eine Meinung bilden muss.

Was wir aber nicht sollten in diesem Zusammenhang ist:

a) Diese Diskussion unendlich in die Länge ziehen, gerade, wenn die Meinungen wie in diesem Fall kontrovers sind. Dialoge auf der Grundlage von Rückfragen aber ausdrücklich ja

b) Ganz wichtig: Der Ton macht die Musik. Wenn also der Ton passt, nur dann macht auch der Austausch spass.

c) Bitte versucht nie den jeweils anderen die eingene Position aufzudrängen. Dafür ist dieses Forum ausdrücklich nicht der richtige Platz.

Positiv formuliert:
Auf dieser Grundlage wird jeder die für sich wichtigen Informationen filtern um daraus seine Schlüsse zu ziehen, aber auch ggf. Fragen stellen. Und dazu ist dieses Forum da.

Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/937146-26331-2634…
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PANTAFLIX:
Habe mich ja bereits negativ zu dem Wert geäußert.
Verstehe nach wie vor eines nicht.
Das bestehende Geschäft rechtfertigt die bestehende Marktkapitalisierung (da sind sich alle einig) nicht ansatzweise. Nicht einmal wenn alle Prognosen eingehalten werden, was nicht gesichert ist.
Für den potentiellen Kurstreiber werden die verantwortlichen Personen und ihre Aussagen kritisch gesehen. Ob das Geschäftsmodell auch nur ansatzweise eine schwarze Null schreibt, gar irgendwann erfolgreich ist, gibt es derzeit keine zuverlässigen Prognosen.
Unabhängig davon, wie die Rechtslage ist.
Streaming = Internet. Eine EINSPRACHIGE Website die derzeit wenig konkurrenzfähig ist, denkt mit etablierte Kanäle mithalten zu können? Bei dem was an Streamingangebote weltweit verfügbar ist?
Wenn sich damit Geld verdienen ließe, bräuchte Amazon, Netflix, Maxdome und wie sie alle im In-/Ausland heißen nur eine weitere Tonspur anbieten. Ausländische Untertitel gibt es meist, Tonspuren im Orginal werden oftmals auch angeboten. Also von daher sehe ich hierbei noch nicht einmal eine Lücke. Von drittklassigen Content der niergendwo gelistet wird einmal abgesehen.
Aber daneben ist es ein leichtes Filme aus Heimatländern zu streamen. Legal oder illegal oder halblegal. Ich erinnere mich an die Diskussionen, als man MP3/FLACS von russischen Servern im Grunde als Privatperson legal für einen Bruchteil deutscher Anbieter KAUFEN konnte.
Das alles wurde nur dadurch verdrängt, indem man TOP-Content für günstiges Geld aus der Illegalität heraus nehmen konnte.
Musik-Streaming-Flatrates für 5-6€ oder Amazon-Prime mit Top-Serien und Filmen (gratis) für 5€ monatlich sei als Beispiel genannt.
Ich sehe schlichtweg keinen Platz für eine billige Website, auch wenn irgendwo der Name Schweighöfer auftaucht, was mir im Grunde gar nichts bedeutet und einem Russen, Inder, Türken etc. vermutlich genauso wenig. Vor allem dürfte das wie schon von zig-Seiten plausibel geschildert nicht wirtschaftlich tragfähig sein. Zur Kostenseite wurde hier noch gar nichts dargestellt. Und aus anderen Gründen dürfte man mit viel Tam-Tam auch nicht versuchen den Kapitalmarkt zu nutzen.
Es ist mir unverständlich, wie eine Aktie auf dem Niveau in diesem Forum tatsächlich ernsthaft diskutiert wird. Anstatt abzuwarten das Fakten auf den Tisch liegen, vor allem bei dem anrüchigen Hintergrund. Und wenn es nur erst einmal hochkarätige Filme/rechte sind und zumindest eine gepflegte mehrsprachige Website.
Ich würde jedenfalls nicht auf einer türkischen Website nach deutschen Filmen schauen.

Hier wurden zig Aktien mit deutlich mehr Fleisch am Knochen dargestellt.
Warum gibt man ausgerechnet einer solchen "Abzockaktie" eine solche Plattform?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.685.362 von WissenMacht am 11.01.18 13:32:56Das kann doch nur nen Witz sein, mit Auden. :rolleyes:

Betrugsfirma ohne Finanzberichte, geschweige testierte.

Ob die Beteiligungen überhaupt so bestehen wie von dir angegeben, und ob die auch nur annähernd diese Werte haben, ist noch gar nicht geklärt.


Also ich fand es ja schon fragwürdig, dass du bei Greiffenberger und UET immer nur die Chancen angesprochen hast und die Risiken komplett vernachlässigst, aber jetzt hier mit Auden anzukommen, setzt dem Ganzen die Krone auf.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.691.608 von MaximilianVonMexiko am 11.01.18 22:06:15
Microcaps
Noch ein allgemeiner Kommentar zum Thema Microcaps: Ich habe den Eindruck, dass hier mittlerweile immer mehr User mitlesen und mitinvestieren, die selbst nur beschränkte Börsenerfahrung haben oder kein Interesse an tieferer Eigenanalyse mitbringen und deshalb gerne den Tipps Dritter folgen. Das ist natürlich total OK und kann eine sinnvolle Strategie sein um Geld zu verdienen. Dieser Thread ist ja nicht nur wegen der kollektiven Expertise so erfolgreich, sondern nicht zuletzt auch wegen der hervorragenden Renditen, die KC Jahr für Jahr erzielt.

Wenn sich jemand von dieser Charakterisierung angesprochen fühlt, dann wäre ein Tipp, den ich geben würde, beim Nachkaufen von Microcaps nicht zu gierig zu sein. Wenn ein erfolgreicher User um 10:00 einen Wert empfielt, der nur 10 Mio. Marktkapitalisierung hat und nur an einer Regionalbörse gehandelt wird, und jetzt ist es 11:00 und die Aktie ist bereits 8% hochgeschossen, dann muss man diesem Zug nicht hektisch hinterherlaufen. Tendenziell sind die kleinsten Aktien, die hier besprochen werden (<50 Mio. Marktkapitalisierung, nicht auf XETRA handelbar, kleiner Freefloat etc.), eher nix für's blinde Nachkaufen.

Kann natürlich jeder machen, wie er mag, und ich verstehe den Reiz mit Microcaps schnelle Verdoppler anzupeilen. Aber wenn man sich selbst noch als Börsenanfänger betrachtet, könnte es vernünftiger sein, sich erstmal an den größeren hier besprochenen Werten abzuarbeiten. In meinen Augen sind Werte wie MIC, Navigator oder Solvesta eher etwas für erfahrene Anleger.

Nur um das klarzustellen: Das macht sie in keiner Weise zu schlechten Aktien! Aber ich denke der Wert dieses Threads liegt im Lernen, da wir uns gegenseitig hier alle zu besseren Investoren machen können. Blindes Nachkaufen von Microcaps macht man auf eigene Gefahr...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.366.244 von Highjumper2 am 20.02.17 15:30:37
Kritik an KC
Man kann KC ja gerne kritisieren, aber die beiden letzten Postings über seine Strategie sind in meinen Augen nicht angebracht.

Zum Thema Haltezeit der Aktien:
Wer ein wenig zurückblättert (ich meine Ende 2016 Anfang 2017) wird sehen und lesen können, dass KC sein Handeln an die aktuelle Marktbewertung angepasst hat. Er sagte deutlich, dass es immer schwieriger wird, unterbewertete Aktien zu finden und er deshalb sein Handeln zum Teil etwas kurzfristiger gestalten möchte. Kann man mögen oder auch nicht.
Auf jeden Fall wurde es angesagt!

Zum Thema Verkauf schon am Samstag hier posten:
Für wie blöd schätzt du KC eigentlich ein? Er betreibt immense Researcharbeit, stellt die Ergebnisse (KOSTENLOS!) zur Verfügung und postet Käufe und Verkäufe direkt nach Ausführung. Warum sollte er denn bitte den Verkauf am Wochenende bekannt geben? Damit seine Follower vielleicht vor ihm blind werfen und ihm seinen Ausstieg vermiesen?
Selten so ein dämliches Posting gelesen...

Über die derzeitige Depotstruktur lässt sich sicher streiten, aber über die oben genannten Kritikpunkte nicht.
Von KC's Werten finden sich in meinen Depots nur noch wenige Übereinstimmungen.

Bavaria Industries (bleibt für mich ein Basisinvest)
AT&S (habe ich sogar höher gewichtet, da ich sie für klar unterbewertet halte, heute noch knapp über der 200-Tage Linie zugekauft)
Deutsche Rohstoff AG: Hier möchte ich erstmals einen Versuch starten, mich auf den Research primär von Wiener aber auch von KC zu verlassen (wenig eigenes Research betrieben)

Gerade die letzten Käufe passen nicht zu meinem Anlageverhalten. Aber kann er machen, wie er will. Der Erfolg gibt ihm weitestgehend recht.

Abweichend von KC halte ich zum Teil größere Positionen in IVU, Agfa Geveart, Francotyp (schon vor KCs Einstieg), Ecotel, Monsanto (Abschlag zum Kaufangebot von Bayer möchte ich ausnutzen), GFT Technologies oder Hypoport.

Es geht also auch ohne KC. Trotzdem maße ich mir nicht an, ihn zu kritisieren.

Bringt diesen Thread doch bitte wieder auf ein sachliches Niveau. Hut ab vor Rainolaus, der sich nach meiner Kritik an der Frequenz seiner Postings seitdem zurückgehalten hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei ihm bedanken!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.412.072 von Rainolaus am 25.02.17 19:50:11Ich bin hier meist stiller Mitleser, finde aber seit Junolyst dieses Forum "bereichert" leidet die Qualität erheblich. Inzwischen lese ich konsequent keinen Beitrag mehr von ihm.
Gerade habe ich erstmalig die Funktion "Beiträge des Benutzer ausblenden" bewusst wargenommen. Vorschlag in die Runde, jeder der ähnlich denkt nutzt diese Funktion.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.135.728 von senna7 am 22.01.17 11:17:30@senna7: Durch lautes Schreien in Fettschrift und rot wird Unwissen auch nicht auf einmal zur Wahrheit. Es ist auch nicht Zweck dieses Smallcapforums politische Slogans zu plärren. So kommen wir jedenfalls nicht weiter (weder in Deutschland noch in diesem Forum).
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.641.046 von Straßenkoeter am 07.01.18 11:54:37
Verhaltensweise/Einflussnahme in Börsenforen zu Small-Caps!
Zitat von Straßenkoeter: Studie über die Macht von Foren und Blogs die Kurse bei Microcaps zu beeinflussen

Dies ist ja immer mal hier auch ein Thema. Der User Artinvestor hat unter Billigung von wallstreet-online so eine Studie gemacht. Anhand der Aktien German Startups Group, NAGA, Endor und Auden hat er über einen längeren Zeitraum die Auswirkungen von Bloggern und Foren auf die Kursentwicklung diese Aktien untersucht. Die Verhaltensmuster der User, psychologische Effekte und auch das Verhalten der Moderatoren von w:o.. Finde ich sehr interessant. Einen offiziellen Bericht zu seinem Studium gibt es noch nicht. Aber ein Abschlussstatement zu seinem Studium. Sehr interessant, wie ich finde. Hier der Link:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1230976-1041-105…


Meine Anmerkungen dazu

1. Für mich ergeben sich aus einer solchen Studie keine neuen Erkenntnisse, da alle Verhaltensmuster hierzu schon dutzendmal ausgetauscht wurden, ohne sie hier an dieser Stelle jetzt zu wiederholen.

2. Ich stimme durchaus zu, das für eine bestimmte Zielgruppe hierzu auch neue Erkenntnisse gewonnen werden können.

3. Mir ist es ein Rätsel, wie man einem solchen Forumsteilnehmer über mehrere Monate eine "Arena" geboten hat, in der er sich austoben konnte.

4. Dieser Teilnehmer hat in Bezug auf meinen Investmentcase von Endor "null" Informationen beigesteuert und damit hatte er auch keine Autorität/Akzeptanz in seiner sich verstandenen Rolle.

5. Hinzu kommt, das er im Fall von Endor ausserdem die falschen Schlüsse zieht.

Fazit: Ich höre gerne Leuten zu, die hier informativen Input leisten (siehe Beispiel ARCA). Wie
man aber einem Pausenclown über mehrere Monate eine Arena liefert, in der er agieren kann und sich anschließend noch bestätigt fühlt, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.069.807 von Kampfkuh am 26.06.18 14:48:04Sind wir jetzt schon soweit, dass kritische Kommentare und begründete Ausagen hier keinen Platz mehr haben? Ich finde sachliche Kritik immer gut und da kann man seine eigene Meinung auch mal kritisch hinterfragen; ausserdem könnt ihr meine Äusserungen ja einfach durch Fakten wiederlegen.

Ohne den Darlehensverzicht 2016 hätte es den "uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wohl mit ziemlicher Sicherheit nicht gegeben" und ihr stellt es hier so da, als ob dieser Darlehensverzicht im Rahmen der Neustrukturierung eine abgesprochene Massnahme und ohne Not war. Dies war wohl die Grundvoraussetzung zur Abwendung einer "früheren" Insolvenz.

Was erwartet ihr denn nun ganz konkret für Zahlen für 2017 ? Könnt ja gerne mal hier eure Prognosen vorstellen und dann schauen wir mal nach Veröffentlichung der tatsächlichen Zahlen, wie es aussieht.....?! Ich erwarte überhaupt nix, da ich nicht investiert bin !!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.581.814 von trustone am 08.01.19 10:13:06Hallo Wiener,
ich sehe den Thread hier eher als Vorstellung von Investmentcases und teils Austausch von grundsätzlichen Marktentwicklungen sowie Anlagestrategien an und weniger als newsticker zur Entwicklung aller jemals besprochenen Aktien.
Siehst du das anders?
Falls ja, so könnte ich hier auch täglich jede Analystenstimme zu meinen ca. 25 Depotwerten einstellen. Wenn Valueanleger mit seinen 100+ Aktien dann noch mitmacht, wäre der Thread dann allerdings ziemlich schnell ziemlich voll. :confused:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.452.347 von valueanleger am 10.09.19 17:46:44
Zitat von valueanleger: Leider werden in diesem Forum immer wieder die gleichen Titel diskutiert.
Wir hatten schon mal die Frage nach den Aktien welche trotz der Wirtschaftskrise gute Daten liefern.
Mit LPKF und Ceotronics haben diese Woche zwei Aktien positiv überrascht.
Wie ist die Meinungslage hierzu?

Gruß
Value




Dann mach du doch bitte dazu mal Analysen!

Ich les von dir immer nur (auch in den Threads der einzelnen Aktien) Einzeiler nach dem Motto, die Zahlen sind gut und ich habe nachgekauft oder bin noch investiert und sitze auf dicken Gewinnen. Aber wenn LPKF oder Ceotronics für dich ein Kauf sind, dann begründe das doch hier ein wenig ausführlicher. Dann kann sich daran auch eine Diskussion anschließen. Ansonsten wird es halt leider (und da geb ich dir ja recht) bei den immer gleichen Aktien hier bleiben.


Wobei auch die Frage ist, was gewollt ist. Man könnte beispielsweise manche Aktien auch mal unter Trading-Aspekten (auch manchmal nur nach Chartlage) erwähnen und dazu Chartanalysen/Bilder posten und erklären. Ich weiß aber nicht, ob das hier gewollt ist, zwecks Übersichtlichkeit und Kernthema des Threads.
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Kleiner Chef hat mal wieder falsch gelegen. Ärgerlich für ihn, ärgerlich für alle, die seine Investments einfach nachmachen. So what? Das passiert, Risiko und Chance sind die beiden Seiten der selben Medaille. KC rotzt hier nicht einfach irgendwelche Kauf- und Verkaufsempfehlungen in den Strang in der Hoffnung, es würden sich schon genug dumme Leute finden, die ihm folgen und die Aktien hochkaufen. Nein, er teilt seine Investments mit, gibt seine Depotgewichtung bekannt. Und vor allem... er begründet ausführlich, warum und weshalb er sich für oder gegen ein Investment entschieden hat. Diese Begründungen, die ausführlichen und substanziellen Darlegungen seiner Recherchen und Schlussfolgerungen machen diesen Strang zu etwas Besonderem, nicht die vielen Kommentare von Leuten, die es besser wissen. Vor allem hinterher... Gerade im Bereich der Spezialwerte, wo KC die unentdeckten kleinen Perlen herauszufischen versucht, stecken enorme Potenziale (siehe Hypoport und Lion), aber eben auch große Risiken (siehe Max21 und Matica). Man kann das eine nicht ohne das andere bekommen. Und wer hier im Strang mitliest und sich kostenlos und unverbindlich die hervorragende Expertise von KC abholt, der sollte vielleicht seinen eigenen Strang aufmachen oder es KC hier in ähnlicher Qualität und Detailtiefe nachmachen. DAS wäre eine Bereicherung für das Forum, persönliche Anfeindungen, Beleidigungen, Neid und Missgunst sind es jedenfalls nicht!

Ich hoffe, KC kriegt seine verständliche Wut wieder eingedampft und ignoriert bestimmte Leute einfach. Man sollte nie vergessen, dass nur die Erfolgreichen Neider und Missgünstige auf den Plan rufen. Wer keinen Erfolg hat, wird auch nicht beneidet. KC, sieh es also als Auszeichnung, dass sich einige Wichtigtuer hier an Deinem Missgriff aufgeilen und hochziehen. Mund abwischen, weitermachen. ..
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.811.045 von Kleiner Chef am 23.02.16 07:37:41KC macht hier seit vielen Jahren in Summe eine herrvorragende "Arbeit". Ich kann hier nur sagen, weiter so!

Ralph100 hat außer Kritik (wobei er im Falle von Matica im nachhinein betrachtet zugegebenermaßen recht hatte) NICHTS geleistet. Weiter ist es sehr befremdlich, dass Ralph100 zwar laufend austeilt, jedoch selbst sehr sachlich gehaltene Rückantworten nicht "vertragen" kann und mit Anzeigedrohungen um sich wirft.

Weiterhin hat Ralph100 das Konzept der Diversifikation/Risikostreuung, welches von KC seit Jahr und Tag hier betrieben wird, anscheinend nicht verstanden. Dass da hin wieder ein Wert "ausfällt" gehört an der Börse ebenso dazu, wie eine Verfielfachung der Marktkapitalisierung (z. Bsp. Hypoport, wo ich leider viel zu früh ausgestiegen bin).

In Summe hat KC über die Jahre hinweg hier mit seinem Depot herausragende Renditen erzielt!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.083.789 von Kleiner Chef am 14.01.17 13:59:33
Pantaleon
Ich hab in einem früheren Job mal für eins der großen Streamingportale in einem Beratungsprojekt gearbeitet.

Mein Eindruck war damals, dass die "Großen" (Amazon, Netflix etc.) im Wettbewerb eigentlich nur auf andere große Streamingportale schauen. Selbst iTunes wurde da meinem Gefühl nach nicht wirklich als Konkurrenz angesehen, weil es kein Abomodell ist.

Gegeben, dass Amazon Prime und Netflix so günstig sind, ist die Bereitschaft der Konsumenten für Einzeldownloads zu zahlen generell rückläufig. Kunden nutzen iTunes und andere Dienste mit Einzeldownloads immer weniger, dafür aber Netflix, Maxdome etc. immer mehr.

Klar ist, dass Pantaflix nur mit einer Nischenstrategie Erfolg haben kann gegen diese Wettbewerber. Man versucht es jetzt damit, Expats Filme aus ihrer Heimat anzubieten. Grundsätzlich halte ich das für eine mögliche Nische. Allerdings ganz sicher keine mit Monopolstellung.

Auch Streamingportale sind sich dieses Marktes bewusst. So bietet Maxdome offenbar mittlerweile türkische Serien an. Außerdem schauen Expats natürlich regelmäßig über Satellit Sender aus ihrer Heimat. Außerdem haben auch andere Portale Zugang zu ausländischen Film-Libraries. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es laufende Kartellverfahren gegen Copyright-Einschränkungen im EU Ausland gibt. Wer weiß: vielleicht können Deutsche im EU Ausland irgendwann auch das deutsche Sky abonnieren, was ihnen bisher nicht erlaubt ist.

In meinen Augen wird der Erfolg von Pantaflix letztlich primär mit der Qualität der Filme stehen und fallen. Hier will man durch Ausschalten der Mittelsmänner den Produzenten deutlich höhere Margen offerieren (75% statt 10%!). Werden sich die Mittelsmänner ausschalten lassen? Das wird sicher ein sehr, sehr schwieriger Kampf. Aber: wenn er gelingen würde, könnte Pantaflix natürlich sehr groß werden theoretisch. So gute finanzielle Konditionen bietet den Filmproduzenten keine andere Plattform!

Dabei ist es in meinen Augen unumgänglich absoluten Spitzencontent anzubieten. Bei den Streamingportalen wird ganz bewusst der Katalog sauber gehalten, weil Portale mit 10,000en Schrottfilmen in der Vergangenheit immer gefloppt sind. Kein Mensch hat Lust, sich durch dutzende olle Kamellen zu wühlen, bis man mal einen interessanten Film findet.

So hat Maxdome am Anfang offenbar massenhaft alte TV Filme im Katalog gehabt. Man hat das dann aber bereinigt, weil die "Tiefen" des Katalogs ohnehin nie gestreamt werden, dafür aber die Qualitätswahrnehmung reduzieren.

Insofern finde ich bei Pantaflix Bewertungsansätze à la "100.000 Filme x 4 Downloads pro Film" nichtssagend. Es wird elementar auf die Qualität der Filme angekommen, wie oft sie gedownloaded werden!

Wenn die Qualität so hoch ist wie auf Netflix, dann werden die Filme auf Pantaflix auch heruntergeladen werden. Aber mit dem Backcatalogue von Super-RTL wird die Anzahl an Downloads bei den allerallermeisten Filmen exakt null mal pro Jahr sein.

In meinen Augen kann das nur klappen, wenn man einen bombastisch guten Katalog zusammenstellt--selbst in der Nische für Expats. Ein veralteter Gemischtwarenladen dürfte keine Chance haben.
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Wochenupdate: Einschätzungen zu den Depotwerten!
Die letzten Wochen verliefen im Depot alles andere als erfolgreich. Aus Zeitmangel hat sich auch die Transaktionsaktivität im Depot verlangsamt. Die größten Verlierer der vergangenen Wochen waren die Rohstoffwerte mit Nevada Zinc und die DRAG. Auch Petrowelt musste nach einem Zwischenspurt wieder zurück zum Start. Ursache ist der Rücksetzer beim Ölpreis. Aus diesem Grunde möchte ich nachfolgend kurz auf die 14 Depotwerte eingehen.

Eins vorab: Ich nehme keine Anpassungen der Einschätzungen und der Kursziele vor, da ich diese Werte auch heute noch kaufen würde, wäre ich noch nicht investiert. Justierungen müssen dennoch in der nahen Zukunft vorgenommen werden, da ich zu 100 % aktuell investiert bin. Ich gehe bei den Werten nicht darauf ein, ob sie in das neue Segment Scale wechseln, da viele Werte im Entry-Standard notiert sind. Einige Werte dürften die Voraussetzungen nicht erfüllen, andere dürften nicht bereit sein, höhere Abgaben an die deutsche Börse zu akzeptieren, denn ein Gewinner steht heute schon fest, die deutsche Börse. Wem das Segment helfen wird, bleibt abzuwarten. Die Einschätzungen nach der Depotgröße:


Blue-Cap: „Umsatz und EBITDA verbessern sich 2017 in allen Beteiligungen!“

Aktuell konsolidiert Blue-Cap zwischen 10-11 Euro. Völlig normaler Verlauf nach dem Verdoppler der letzten 12 Monate. So wie ich vor 6 Monaten die Ergebniserwartung eines EBITDA´s von über 11 Mill. Euro geäußert habe, so sehe ich weiteres, deutliches Potential, weil Em-Tec, Biolink in 2018 bereits für einen Gegenwert allein von 60 Mill. Euro stehen könnten. Carl Schäfer dürfte den Umsatz in kommenden Jahren vervielfachen, wenngleich die hohen Erwartungen für 2016 mit 14 Mill. Euro nicht eingetreten sein dürften. Nimmt man als Peer Vergleich AGOSI, die mit einem KUV von 0,5 bewertet sind, so könnte Carl Schäfer, die aus der Insolvenz übernommen wurden, bereits einen Wert von 15 Mill. Euro erreichen, denn man weitet das Produktangebot stetig aus.

Diese drei Beispiele zeigen, welche Potentiale in den 11 Beteiligungen schlummern. Und: Die Beteiligungen befinden sich nach einer teilweisen Restrukturierung auf Wachstumskurs, denn der CEO stellte im Interview zuletzt fest, das er bei allen 11 Beteiligungen mit Umsatz und EBITDA Zuwächsen in 2017 rechnet. Alle Beteiligungen haben gegenüber dem Einstand an Wert gewonnen. Und das aktuelle Beteiligungsportfolio dürfte weiter erhöhen, denn der CEO scheint nicht nur ein guten Draht für Unternehmen in Spezialsituationen zu haben, wie die letzten Transaktionen belegen. Blue-Cap bleibt ein Basisinvest, wenngleich die überdurchschnittliche Gewichtung überdacht wird.


DRAG: Profitiert von der US-Steuerreform im Sommer 2017


Die Steuerreform in den USA wird viele deutsche Unternehmen, die exportlastig agieren, belasten. Die Steuerpläne bestehen aus zwei Komponenten. Einerseits bestimmt „America First“ die Pläne, Importe stärker zu belasten. Gleichzeitig sollen die Steuersätze deutlich gesenkt werden. Im aktuellen Research rechnet FB ab 2017 mit einer Steuerquote von 35 %. Angenommen diese sinkt auf 25 %, denn es ist von einer Senkung der Körperschaftssteuer von 35 % auf 20 % die Rede, so gleicht man Dollarskrepanz zwischen den Ölpreisannahmen von 55-57 Dollar zu aktuell 50 Dollar aus durch die Steuererleichterungen.

Hinzu kommt in diesem Szenario, daß der Dollar gegenüber dem Euro weiter aufwertet, was den Kennzahlen der DRAG in Euro weiter zugutekommt. Wer auf die Steuererleichterungen in den USA setzt findet auch Unternehmen auf dem deutschen Kurszettel, die davon profitieren. Die DRAG und FMC wären zwei Beispiele. Die aktuelle Konsolidierung begreife ich insofern als Kaufkurse.


Petrowelt: Die Rahmenbedingungen sprechen für Petrowelt

Das Comeback von Petrowelt basiÖlpreisdrei Annahmen: Erstens gehe ich von einem stabilen Ölpreis ausgehend von der 50 Dollar Basis aus. In diesem Umfeld dürfte sich die Volkswirtschaft Russland weiter erholen wie auch der Einfluss der westlichen Sanktionen nachlassen wird. In diesem Umfeld sehe ich stabile Rubel-Kurse, ausgehend vom aktuellen Niveau von 62,5 Rubel zum Euro.

Petrowelt ist der Technlogielieferant für die russischen Ölmulties und auf Jahre ausgelastet. Ein erstarkter Rubel-Kurs zu 2016 erhöht die Umsätze von Petrowelt proportional in 2017 und verbessert die Ertragskennzahlen. Alle diese Entwicklungen sind bei einem Kurs von 8,2 Euro nicht eingepreist. 2017 wird deshalb zu einem Comeback der Petrowelt führen und könnte deshalb bereits wieder das stärkste Jahr der Unternehmensgeschichte werden.


AT&S: Wann richtet man hier den Blick endlich nach vorn?

AT&S: Wann richtet man hier den Blick endlich nach vorn?
AT&S könnte im folgenden GJ ertragsseitig positiv überraschen, weil die Phase II Invests nicht vor 2018 zum Tragen kommen. In diesem Szenario ist AT&S zu einem einstelligen KGV zu haben und die Bilanzrelationen dürften sich verbessern. Die Risiken für die Investphase II dürften dann anders gewichtet werden und entsprechenden Einfluss auf die Bewertung haben.


Polytec: Dürfte in den kommenden Quartalen weiter überraschen!

Die aktuelle Konsolidierung ist bei Polytec nicht überraschend, nachdem es zuvor ein Rally gab. Mit einem EPS von > 50 Cent im Q4, trauen die Investoren dem Unternehmen keine Wiederholung zu. Kann man das Ertragsniveau nur annähernd bestätigen, so dürfte einer weiteren Höherbewertung nichts im Wege stehen.


Bavaria: Veröffentlichung der Rekordergebnisse 2016 stehen bevor!

Mein Investmentcase ist eine dritte Verdopplelung mit Bavaria mit Überschreitung der 70 Euro Marke mit Veröffentlichung der 2016er Ergebnisse. Ich erwarte einen Überschuss in dreistelliger Mio. Höhe nach dem Tristone Verkauf. Klar ist auch, daß Bavaria für die weiteren Perspektiven weitere Übernahmen braucht.


7C Solarparken: Der Liboro in der Mannschaft!

Den Wert kann man laufen lassen, weil die Risiken begrenzt sind. Deshalb ist 7C der Liboro in der Mannschaft. Das Kurspotential, was bis über 3 Euro gesehen wird, könnte dann mit der Strategie 2018 gehoben werden. Ob 7C dann übernommen wird, ist dabei dann eine Option.


Navigator: Bewertungstechnisch die wahrscheinlich günstigste Aktie!

Ich hatte vor ein paar Wochen ein Update zu Navigator hier eingestellt. Von der Bewertung her dürfte Navigator die günstigste Aktie auf dem deutschen Kurszettel sein. Auch durch die (vorübergehende) Stagnation der Hauptbeteiligung ITC ändert sich daran nichts. Da ITC aber der Trigger für die Aufmerksamkeit der Navigator Aktie ist, ist hier Geduld gefragt.


M4E: Maue 2016er Zahlen dürften die Trendwende einleiten!

Wie Studio100 zum Börsen-Listing von M4E steht, bleibt abzuwarten. Klar ist, daß Studio100 der Türöffner für das avisierte Wachstum von M4E ist. Fundamental dürfte die Verkündung von mauen (an der Null-Linie im Überschuss) 2016er Zahlen die Wende im Kurs einleiten.

Die Agentur-Themen Super Wings, YO-Kai-Watch und Beyblade Burst laufen in 2017 hoch. Alle Themen sind in 2017 in den Medien. Für Yo-KAI-Watch läuft die zweite Staffel im April an und in der zweiten Jahreshälfte steht ein Kinofilm in DE auf der Agenda. Die Vermarktung läuft in Westeuropa nach VIZ-Media über den Erwartungen. Für alle drei Themen besitzt M4E die Lizenz für das deutschsprachige Merchandisíng und verdient an den Umsätzen etwa 25 % bei wenig Risiko.

Die dritte Staffel Mia & ME läuft im Mai im deutschen Fernsehen an. Die Auslieferung der dritten Staffel „Tip the mouse“ ist für Ende 2017 geplant. Ich bleibe dabei, das M4E operativ 2017 die Wende einläutet und 50 Cent/Aktie verdienen kann.


UET: Mit Bilanzbereinigung und Kostenoptimierung vor dem Turnaround

Ich mache in der Überschrift kein Fragezeichen, weil UET ist eine typische Turnaround-Story ist und aktuell Massnahmen ergreift, die ich als Aktionär unterschreibe. Nach dem Schuldenschnitt über 7 Mio. Euro mit der Ausgabe von 3 Mio. Aktien steht man nur vor dem Verkauf des „Manufacturing Segmentes“ für 4 Mio. Euro. Beide Transaktionen reduzieren das Risiko deutlich und verbessern die Bilanzrelationen. Parallel werden doppelt besetzte Positionen im Segment Systems abgebaut und die in 2015 erworbene Albis mit Elcon könnte dann in 2017 der Turnaround gelingen.

Es verbleibt nach den Transaktionen eine AG mit knapp 60 Mio. Euro Umsatz, da sich der Aussenumsatz durch die Verkäufe nicht signifikant tangiert ist durch den Verkauf des Segmentes Manufacturing. Gelingt dann in 2017 beim Überschuss der Turnaround, so ist UET ein Kursverdoppler und wäre selbst dann mit einem KUV von 0,2 nicht teuer.


SHS-Viveon: Enttäuschender Kursverlauf!


Der Kursverlauf der letzten Wochen spricht nicht dafür, das das Q4 2016 gut verlaufen ist. Es bleibt abzuwarten, ob in 2017 der Turnaround gelingt. Vor dem Hintergrund eines sehr zufriedenstellenden Auftragseingangs ist der Turnaround in 2017 weiterhin valide.


Cytosorbents: Wird 2017 das Jahr des Durchbruchs?


Cytosorbents ist schon lange bekannt als Depotwert. In 2016 hat man die Umsätze verdoppelt und für 2017 hält das Unternehmen weitere Trigger bereit, wie die verbesserte Kostenerstattung der deutschen Krankenkassen. Das Netzwerk der Cytosorb Vermarktung dringt in immer weitere Länder vor. Ausgedehnte Kooperationen z.b. mit FMC sind Gütesiegel für einen erfolgreichen Rollout über Deutschland hinaus.

Mögliche Studien ab 2017 in den USA sind aktuell Risiken in Bezug auf den Kapitalbedarf des Unternehmens. Kann man hier einen Partner präsentieren, der wesentliche Kosten übernimmt, so kann dies der Durchbruch für Cytosorbents bedeuten. Der operative Turnaround ist für die nächsten 12-24 Monate avisiert.


Nevada Zinc: Anhaltender, positiver Newsflow in 2017 erwartet!

Die Zink-LagerbeständeZink arbeitet man mit Hochdruck an einer ersten Ressourcenschätzung bis Mitte 2017. Ebenfalls prüft man im Low Capex, low cost projekt Lone Mountain alle Möglichkeiten, um ein Szenario aufzustellen dieses Projekt in eine Produktion, sei es auch nur in begrenztem Umfang, zu überführen. Ebenfalls rücken die Gold-Projekte in Yukon-Gebiet in 2017 in das mediale Interesse, nachdem man ankündigte, erste Bohrungen dort abzusetzen.



Überraschend war nach den Bohrergebnissen der Rücksetzer im zweistelligen Prozentbereich in den letzten Wochen. Für einen Younior Explorer aber auch nicht überraschend. Das Bild kann sich wieder schnell drehen aufgrund der Zink-Marktsituation wie oben ausgeführt. Dies löst Übernahme-Fantasie aus, da man mehrere Projekte bereithält an denen die „Grossen“ Interesse haben dürften.


ITC: Vorübergehende Wachstumsdelle erfordert Geduld!

ITC hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Auf diesem Wege gibt es naturgemäß Rücksetzer, weil nicht alle Projekte den Erwartungen entsprechend verlaufen. So auch bei ITC, nach der Meldung über die vorläufigen Kennzahlen für 2016 und ein erstes Quartal, was von Stagnation und roten Zahlen geprägt ist.

Andererseits konnte man in den letzten Monaten weitere Abschlüsse tätigen, die die Grundlage für eine Rückkehr auf dem Wachstumspfad sein dürften. Wenngleich hier mehr Geduld eingeplant werden muss, ändere ich mein 12-Monats-Kursziel nicht.


Jahresperformance liegt bei 3 %!

Wie ausgeführt verliefen die letzten Wochen nicht gut im Depot. Die Jahresperformance liegt bei 3 %, nachdem die Rohstoffwerte deutlich abgegeben haben und andere, hochgewichtete Werte konsolidieren.

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@ KC: Ich werde das Gefühl nicht los, dass deine bisherige Performance in 2017 dich irgendwie dazu "zwingt", in riskante Micro-Caps zu investieren, in der Hoffnung, eine zweite Lion E-Mobility, Endor oder was weiß ich zu erwischen. Damit entfernst du dich meines Erachtens immer weiter von den ursprünglichen Investmentansätzen, die dich in den Vorjahren so ausgezeichnet haben.
Aktuell ist fast ein Drittel deines Depots in Werte investiert, die in meinen Augen ein ziemliches Risiko beinhalten (aber auch große Chancen). Solide 10-20% sind scheinbar nicht mehr ausreichend auf Sicht von 12-24 Monaten.

Eine Bavaria wird beispielsweise komplett verkauft, obwohl die Risiken nach unten stark begrenzt sind (Chancen aktuell natürlich auch begrenzt). Dennoch ist hier das Chance-Risiko-Verhältnis immer noch positiv zugunsten der Chancen. Zumindest eine Halteposition wäre dieser Wert allemal, zumal eh nicht hoch gewichtet in deinem Depot.

Eine Francotyp fliegt relativ schnell wieder aus deinem Depot, obwohl sie im Vergleich zur Peer recht attraktiv bewertet ist und das neue Effizienzprogramm bereits in 2016 gezeigt hat, dass die Richtung stimmt (+ solide Dividendenpolitik und charttechnisch gute Ausgangslage). 80% wiederkehrende Umsätze sind auch hier dafür verantwortlich, dass auf dem jetzigen Niveau die Chancen deutlich höher sind als die Risiken.

Eine Elring Klinger wird nach dem ersten Anstieg direkt verkauft, obwohl auch hier die Aussichten mehr als solide sind. Eine Reduzierung hätte ich ja noch verstehen können, aber nicht den vollständigen Verkauf, wenn man vorher einen so umfassenden Investmentcase hier im Forum nieder schreibt.

Dein aktuelles Statement zu Alexanderwerk unterstützt meine These.

„Bei einem Kurs von 6,9 Euro, ist das Aufschlagspotential begrenzt - 20 % würde ich hier veranschlagen. Das ist meine Sicht der Dinge.“

20% Aufschlagspotential finde ich schon enorm. Das wäre für mich schon ein Grund (nach intensiverem Studium des Unternehmens und den Zahlen), hier eine kleinere Position aufzubauen (bin nicht investiert). Scheinbar reicht es aber nicht, um in dein Depot aufgenommen zu werden.

Stattdessen schlummern eine UET, eine m4e, eine Cytosorbents oder eine Nevada Zinc in deinem Depot, was ich nicht ansatzweise in der Menge und in Summe in der Gewichtung nachvollziehen kann.

Ich für meinen Teil, nutze dieses Forum mittlerweile nur noch gelegentlich für Anregungen. Die Frequenz meiner Besuche ist in den Jahren deutlich zurückgegangen. Zum einen, weil der langfristige Ansatz hier nicht mehr vorhanden ist (was du aber zu Jahresbeginn begründet hast, von daher i.O.), zum anderen kann ich mich mit der Anlagestrategie aktuell nicht mehr identifizieren. Hier ziehe ich es mittlerweils vor, anderen Forenteilnehmern aktiver zu folgen, da deren Anlagestrategie eine größere Schnittmenge zu meinem Portfolio aufweist und diese User zudem einem langfristigen Ansatz über einen längeren Zeitraum konstant treu geblieben sind.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die ursprünglichen Ansätze dieses Forums wieder stärker in den Vordergrund deiner Handelsweise rücken. Mit dem Kauf einer Polytec inklusive der Gewichtung bist du diesem Ziel wieder etwas näher gekommen (günstige Bewertung, solide Gewichtung, Nebenwert, kein Micro-Cap). Bleibt abzuwarten, wie lange dieser Wert in deinem Portfolio verbleibt und ob weitere solcher Werte folgen. Zur Info: Eine Polytec befindet sich aktuell nicht in meinem Depot. Ich habe sie lediglich als Beispiel herausgepickt.

Ich wünsche dir und allen Forenteilnehmer weiterhin viel Erfolg an der Börse und, was noch viel wichtiger ist, Gesundheit!

In diesem Sinne genießt die letzten Stunden des langen Osterwochenendes und geht gestärkt in die anstehende Berichtssaison.
Guten Morgen,
hier nun eine kurze Zusammenfassung der Bff-Online Tour 2017 von gestern in München.
9 Jahre steigende Kurse an den Börsen trotz politischer Unsicherheit – wie lange noch?
Dieses Thema schwebte den ganzen Tag im Raum.
Die Überbewertung der US-Märkte im Vergleich zu Europa wurde vor allem durch massive Aktienrückkäufe ausgelöst.
Die Zinswende ist in USA angekommen – in Europa wird es spätestens 2019 so weit sein.
Die Fondsgesellschaften geraten wegen der ETF’s massiv unter Druck – es wird zu weiteren Übernahmen und Fusionen kommen.
Bei den Zukunftsinstrumenten der Kapitalanlage sieht man die Robo Advisor und die Blockchaintechnology (u.a. Bitcoin) mit dem meisten Potential.
2017 werden 340 Mrd US$ durch Robo Advisor gemanaget – 2021 soll diese Summe auf 1350 Mrd US-Dollar steigen.
Aktuell sind in Deutschland Robo Advisor von 30 verschiedenen Firmen aktiv.
Die Commerzbank (Cominvest) und die Deutsche Bank steigen in diesem Jahr ein.
Es wird zu einer Marktbereinigung kommen und nur die großen werden überleben.
Quirion wurde positiv erwähnt.
Der Vortrag von Dr. Bruns wurde leider durch einen Schwächeanfall zum Ende etwas abrupt beendet.
Der Aktienboom in Deutschland wird von den deutschen Anlegern immer noch ignoriert.
Die jährlichen Sparerverluste von 100 Mrd€ wurden ebenfalls genannt.
Volkswirtschaftlich gibt es natürlich auch positive Effekte zu bedenken.
Die Sparquote in D liegt trotzdem bei 9,7% - der Aktienanteil am Gesamtvermögen liegt bei 7%.
Von den 20-24 jährigen investieren nur noch 7% in Aktien (2001 waren dies 17,5%), obwohl die stattliche Rente wohl sehr mau ausfallen wird.
Dr. Bruns ist in seinen Loys Global MH selbst stark investiert (Performance letzten 12 Monate = 32%).
Eines seiner Zugpferde ist die Einhell AG, welche auch gestern gute Zahlen geliefert hat.
Von Mainfirst wurde das starke Wachstum in Europa aufgezeigt.
Noch ihrer Meinung sind Autoaktien und zyklische Aktien zu billig.
Als Favoriten wurden u.a. Schäffler und Bertrand genannt.
DHCA Invest favorisiert Internet Werbeagenturen bzw. Firmen welche die Googledaten zur gezielten Werbung auf allen Medien verwenden.
Weitere Favoriten sind IT-Unternehmen mit Schwerpunkt Cloud und IT-Securitiy (z.B. Atos AG aus Frankreich).
Nordea sieht ein doppeltes Rückschlagpotential bei den Anleihen und setzt ebenfalls mehr auf den Aktienmarkt.
Der BHF Trust ist ebenfalls positiv für die europäischen Aktien gestimmt, hat aber seine Aktienquote auf 25% reduziert.
Favoriten sind Atos und PayPal.
Fazit:
Die Zinswende kommt auch in Europa – nur wann?
Das aktuelle Umfeld zwingt einen zu Aktieninvestments – die Cashquote sollte aber für Rückschläge gut gefüllt sein.
Neue Anlageinstrumente werden der Fondsbranche mit ihren Produkten Probleme bereiten.
Den Fintechs gehört die Zukunft, sie werden aber nicht alle überleben bzw. selbstständig bleiben.
Für Dr. Bruns hoffe ich, dass sein Schwächeanfall keinen ernsten Hintergrund hat.

Allen Mitlesern viel Erfolg beim Traden und Anlegen.

Gruß
Value
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.851.252 von trustone am 29.09.17 14:32:54Herzlichen Dank für die 8 grünen Daumen bisher für mein letztes Posting!
(hätte ich nicht unbedingt erwartet)

ich werde hier auch durch katjuscha und co. immer wieder in den Mittelpunkt gezerrt,
(was ich eigentlich gar nicht will und mit katjuscha verstehe ich mich eigentlich ganz gut! - ich schätze Ihn sogar dass weiß er, )

mal ein schwenk in mein "Trading Leben" und dann bin ich hier bis Montag erstmal weg, versprochen!

ein großer Börsianer meinte mal, sei immer vorsichtig sei immer erstmal skeptisch,
aber wenn du eine klare Chance am Markt siehst (Unterbewertung) dann schlage auch beherzt zu und gewichte diese über,
mein Motto ist, investiere nicht in 10-20 gute Aktien sondern in die 3-4 besten Werte aktuell am Markt,

die Börse, oder genauer gesagt die Fundamental Analyse von Firmen ist die letzten Jahre meine Leidenschaft geworden,
bevor ich in einen Wert investiere kenne ich diesen im Prinzip in und auswendig,
Vergangenheit - Gegenwart -Zukunftsaussichten, (alles dass muss mir klar sein sonst investiere ich nicht, siehe Opera)

entscheidend ist, dem Markt ( der breiten Maße) voraus zu sein
(bei Myhammer, Lotto24, wallstreet-online, BVB war wir klar dass das mindestens verdoppler oft vervielfacher werden)
wie schafft man das?
durch Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit (Zeitaufwand)

ich fahre mittlerweile regelmäßig auf Hauptversammlungen quer durch Deutschland (tlw. Europa)
und ich trete mit jedem Management einer interessanten Aktie in Kontakt und versuche etliche Fragen zu stellen und ein gewisses Verhältnis aufzubauen,

bestes Beispiel zuletzt bei der DRAG,
ich führte vor ein paar Wochen ein Interview mit dem CEO und da wurde bekannt dass z.b die almonty Beteiligung schon wieder in etwa auf Buch Niveau notiert und bekam Antworten wie viele Ölquellen die nächsten Monate in Produkten gehen werden,
die DRAG ist an Ölquellen teilweise mit 80 oder auch nur 8% beteiligt,
ich hatte hier vor einigen Tagen die Idee diese verschiedenen Ölquellen Beteiligungen auf "ganze" Quellen umzurechnen,
und siehe da genau diese Umrechnung findet sich heute nun auch im DRAG Halbjahresbericht wieder,
mag Zufall sein oder auch nicht, ;)
ich hatte diese Beteiligungen umgerechnet um auch Usern mit wenig Zeit einen klaren Blick zu verschaffen, die DRAG hat das nun scheinbar übernommen, ob nun zufällig oder nicht.........

egal, diese Infos sorgten dafür dass die DRAG alleine heut um 5% gestiegen ist, die letzten Tage um mehr als 10%, obwohl ich diese Fakten hier bereits vor 2-3 Wochen gepostet hatte, (weil ich das Unternehmen eben wie oben beschrieben fast auswendig kenne)

und ja, bei den aktuellen Rahmenbedingen bin ich ober Bullisch für die DRAG Aktie,
liegt der Ölpreis die nächsten 12 Monate um die 50 Dollar wird sich der Wert in etwa verdoppeln,
das ist wie so oft eine klare Ansage vor mir,

was ich damit sagen will,
in Zeiten wo alles und jedes nur noch online und Digital abläuft kann z.b ein Besuch einer Hauptversammlung Gold wert sein , dort erlebst du den CEO live, dort kannst du auch mal zwischen den Zeilen lesen und direkt Fragen stellen oder anschließend in einem kurzen 4 Augen Gespräch viel erfahren, (Myhammer, Lotto24, DRAG, Medios, wallstreet online, überall war ich schon auf der HV und überall lief es sehr erfolgreich........Zufall? ich denke nicht)

da mich der Bereich IT/Internet sehr interessiert ( da mann da viel über Werte in Erfahrung bringen kann)
habe ich hier die letzten Jahre ja immer meinen IT/Internet Jahres Favoriten vorgestellt,
2015 - MyHammer,
2016 - Lotto24
2017 - wallstreet online
auch für den 2018er Kandidaten habe ich schon eine enge Watchlist samt CEO Anfragen usw. in Arbeit,

ich suche und finde durch harte Arbeit auch aktuell immer noch Werte die fundamental klar unterbewertet sind,
und ja ich stelle diese Aktien dann hier auch lautstark und klar und deutlich vor,
so bin ich das ist genau meine Einstellung, bitte respektiert das oder blendet mich ganz einfach aus,
danke,

für mich gibt es hier nur eine Instanz, nämlich wenn kleiner Chef mich auffordern würde den Thread hier zu verlassen würde ich das sofort akzeptieren und umsetzen,
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Watchlist Favoriten 2018 ist fertig
Ich habe jetzt alle Tipps in eine Watchlist eingearbeitet. Ihr könnt die Favoriten 2018 über folgenden Link aufrufen:
https://www.wallstreet-online.de/watchlist/detail/39692497/p…

Wer noch Interesse an den alten Favoriten der Vorjahre hat, findet hier eine Übersicht getrennt nach Jahren:

2017:
https://www.wallstreet-online.de/watchlist/detail/39630810/p…

2016:
https://www.wallstreet-online.de/watchlist/detail/304400/pub…

2015:
https://www.wallstreet-online.de/watchlist/detail/287870/pub…

Die alten Watchlisten werden nicht mehr gepflegt. Somit sind Sonderausschüttungen, Splitts und ähnliches, was nach dem betroffenen Jahr stattgefunden hat, nicht mehr berücksichtigt.

Da dieser Thread sehr stark frequentiert ist, findet ihr den Link im dazugehörigen Thread:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1205936-neustebe…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.915.666 von Rainolaus am 02.02.18 17:38:35
Zitat von Rainolaus:
Zitat von Schewardnadze: Was willst du den mit so einer peinlichen Karre?


die einen sagen so, die anderen so...

Gegen diese Corvette ist ein Porsche langweilig



Mein Fiesta (BJ 2005) hat heute seinen TÜV bekommen. Ick freu mir wie Bolle. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.328.749 von Kleiner Chef am 23.08.19 16:34:33
Unternehmenskommunikation Endor = 6 setzen !
Endor veröffentlicht nur Halbjahreszahlen und schafft es dann nicht einmal zum Halbjahr ein Konzernergebnis zu veröffentlichen?! Für mich ist so eine Unternehmenskommunikation (egal ob jetzt bei Endor, KBH etc.) ein absolutes NO-GO und ich mache daher um solche Unternehmen einen großen Bogen.

Es kann und darf in der heutigen Zeit einfach nicht sein, dass ein Management nicht in der Lage oder Willens ist (ist beides miserabel), in einer Halbjahresmitteilung kein Konzernergebnis zu veröffentlichen. Dann sollen sie sich halt von der Börse fernhalten...oder die Mindestanforderungen (brauchen ja keine Quartalsmeldungen machen) doch zumindest erfüllen.

Aus der Vergangenheit habe ich gelernt, dass es meistens im nachhinein Gründe für solch eine miserable Kommunikationspolitik gab.
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Aus der Sicht des Lemmings....
Nun hat KC eventuell mit UET vielleicht mal ins Klo gegriffen, was ja überhaupt noch nicht feststeht.
Dass nimmt der eine oder andere zum Anlass, unter seinem Stein hervorzukriechen und Häme oder grundsätzliche korruptive Strukturen zu entlarven, Frontrunning etc. wo die blöden Lemminge die Leidtragenden sind.
Ich bin blöder Lemming von KC (habe daneben die Wikis von Katjusha, Wertefinder und Junolist im Auge, früher Zyperus) und versuche mir aus den Informationen, die diese Leute nach intensiver Recherche absondern und die ich mir KOSTENLOS!!!! abgreife, ein eigenes Depot zu bilden.

Ich käme als Lemming und als kein-Input-Geber nie auf die Idee, nachträglich einem der Genannten zu erklären, wie mies die Vorgabe war (Ausnahmen sind Bitten um Erläuterung, wenn sich Wiki-Maßnahmen für mich als Oberlaien nicht mit den Aussagen in Foren decken...)

KC hat sich in der Vergangenheit KOSTENLOS!!! die Zeit genommen und hat auf Nachfrage von Anlegelegasthenikern wie mir in kritischen Situationen seine Investmentcases nochmals erläutert.
Was ich daraus mache, ist einzig mein Problem. Und ich weiß auch nicht, ob einer der Profiteure des Trüffelschweins (Lion, Hypoport etc.) sich gemüßigt gefühlt hat, freiwillig angemessene Provisionen für die Investmentideen an KC abzuführen.

Ich finde die teilweise in unangemessener Weise vorgetragene Kritik an KCs OFFEN geführtem Depot in dieser Form nicht akzeptabel und bitte diesbezüglich um Mäßigung.

Gruß
himbaertoni
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@Moin Mods

Wir feiern hier fast das 10-jährige Jubiläum in diesem Forum und es war und ist immer sachlich geblieben, mit einem Schuss Ironie angereichert.

Vor diesem Hintergrund einen Wunsch von mir zu Weihnachten. Was hier ein themenfremder Inhalt
ist, das sollte man schon den Forumsteilnehmern überlassen. Ihr könnt sicher sein, das kriegen wir hin, ansonsten melden wir uns, versprochen....

Wenn die Posts eliminiert werden, wie die beiden zuletzt, dann ist keine Spass auf dieser Welt mehr erlaubt, und der gehört doch dazu, oder?
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