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Leoni - Wachstumsaktie 2005 im M-Dax - Beliebteste Beiträge


ISIN: DE0005408884 | WKN: 540888 | Symbol: LEO
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18.10.19
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Heute ist ( so schön neudeutsch ) " Sale " bei Leoni. Was sich zur Zeit bei einigen deutschen Weltmarktführern in der zweiten Reihe abspielt ist schon sensationell. Mal abgesehen von unterirdischen Leistungen der Vorstandsebenen ( z. B. Daimler, VW, Osram, DHL ) Die Regierung opfert die Schlüsselindustrie für einen Klimaplan, dessen Ziel und wie man dort hinkommt noch niemand kennt. Hauptsache die kleine Greta ist zufrieden und die Kinder gehen wieder in die Schule. Es werden tausende und abertausende Arbeitsplätze auf nimmer wiedersehen verschwinden. Ein Wirtschaftsminister schwadroniert über Dinge von denen er nichts versteht. Leerverkäufer verdienen sich im deutschen Markt dumm und dämlich. Was ist die Folge? Ob Osram oder Leoni am langen Ende werden die Chinesen die Buden übernehmen wenn der Preis stimmt. Kommt Zeit, gibt`s Peking Ente auf der HV. Die Zeit der lauwarmen Brühwurst, oder fettigen Bulette ist dann vorüber.
Bin jetzt drin, vielleicht gibt`s ja etwas zu verdienen. Wenn der Vorstand es schafft, das Ruder herum zu reißen wird das langfristig ggf. etwas. Kommt eine Übernahme dann sowieso. Außerdem müssen die Shorties auch irgendwann wieder zurückkaufen. Wenn die nächsten Zahlen einen Silberstreif am Horizont aufzeigen werden sie wohl damit beginnen müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.005.011 von Mmmaulheld am 11.07.19 16:19:58
Zitat von Mmmaulheld: Guter und berechtigter Einwand, erzähle ich Euch morgen mehr zu, hatte heute ein spannendes Investorengespräch!


Wie versprochen ein paar Infos (bevor das Essen kalt wird):

Diese Woche war Herr Aldo Kamper etwas "on the road" um seine aus dem Hut gezauberten (ok, das nehme ich zurück) Pläne zu erläutern. Bei der BÖZ, bei div. Analysten etc. Ich war bei einem Termin dabei.

Wo fange ich an?

Die Abspaltung:

Herr Kamper hat einen IPO der Kabelsparte im Auge, am liebsten in der Schweiz, denn so meint er, dort bekommt man eine höhere Bewertung und es wären dort schon Mitbewerber gelistet. Namen habe ich keine.

Herr Kamper behauptet Kabel und Bordnetze hätten zu geringe Synergien. Sind Kabelnetze und Bordnetze wirklich so unterschiedlich? Zumal mal in beiden Segmenten >50% dieselben Kunden beliefert. Geringe Synergien? Hmmmm.

Die Abspaltung beinhaltet folgende Fakten (YE 2018):

Kabel war für 38% des Gesamtumsatzes und 44% des EBITs verantwortlich. Ist also im KJ 2018 die profitabelste Sparte gewesen. Was aber viel interessanter ist: Kabel hat <10% der Gesamtmitarbeiter!

Man verkauft also einen sehr automatisierten Bereich und auch den profitabelsten Bereich. 3,4% EBIT-Marge ist nicht geil, aber geiler als 2,5% - keine weitere Kommentierung hierzu :rolleyes:

Noch mal zur Erinnerung (Fazit): Man behält 62% des Umsatzes, erzielte dort (im guten Jahr 2018) eine Marge von 2,5% und behält >90% der Mitarbeiter

Wenn ich das kommentiere, verstoße ich gegen meine gute Erziehung.


Die Schulden:

Herr Kamper hat ins Heft diktiert: zu 03/2020 müssen 200 Mio. refinanziert werden.

Bei einer MarketCap, die gen 400 Mio. geht krass viel.

Was er nicht gesagt hat:

Das Gearing (Nettoschulden zu EEK) hat sich von YE 2018 zu Q1 2019 von 73% auf 150% verschlechtert! Man sitzt auf 1,3 Mrd. Schulden herum. Würde mir der Hintern weh tun.


Die (sonstige) Bilanz:

Ganz nebenbei haben sich auch die Pensionsrückstellungen im Q1 (ggü. YE 2018) um 13% erhöht. Das EK ist von 31% auf 25% gefallen.

Wenn man hier weiter so werkelt (130 Mio. Verlust pro Quartal, 300 Mio. negativer FCF pro Quartal), wie weit kommen diese Drahtwerke dann noch?
Leoni | 13,30 €
Verharmlosung der Tatsachen
Nachdem ich mir nun einmal den Halbjahresbericht durchgelesen habe, eine knappe Zusammenfassung.

Der Halbjahresbericht ist sehr positiv formuliert. Einige Soft-facts werden in den Vordergrund gerückt - einige hard-facts, dagegen nur beiläufig erwähnt.

Bspw. wird der starke Rückgang der Eigenkapitalquote von 32% auf nun 24% immer wieder mit der neuen Bilanzrichtlinie begründet, die Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen neuerdings in den Verbindlichkeiten mit ausgewiesen werden müssen. Diese Verbindlichkeiten machen gerade einmal 4% der Bilanzsumme aus. Die Auflösung von ca. 200 Mio. EUR Gewinnrücklagen (ca. 5% der Bilanzsumme), die das EK deutlich mindern, werden hingegen nur beiläufig erwähnt.

Ganz deutlich wird nun die äußerst angespannte Liquiditätssituation, die kaum nenneswerte Erwähnung findet.

Die Finanzschulden sind im Vergleich zum Jahres-Ultimo von 764 Mio. auf jetzt EUR 1.316 Mio EUR gestiegen. Rechnet man die rund 180 Mio. EUR Leasingverbindlichkeiten heraus, landet man immer noch bei rund 1,1 Mrd. EUR.

Alleine die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind von 176 Mio. EUR auf 752 Mio. EUR gestiegen. Das erklärt wohl die Banken-Pool-Sitzung, denn nach meinen Berechnungen sind damit die Kreditlinien bei Banken und anderen nahezu komplett ausgeschöpft.

Damit ist die Situation bei Leoni deutlich dramatischer, als sie nach außen dargestellt worden ist.

Mit meinen Einschätzungen lag ich bisher absolut richtig. Die Liquiditätslage ist existenzbedrohend, aber lösbar. Daher die Banken-Pool-Sitzung. Denn es besteht dringender Handlungsbedarf. Ich gehe davon aus, dass nun händeringend nach einem Investor gesucht wird und hier bereits auch ein enger Kreis in Frage kommender Unternehmen besteht. Hier kommt es aber auf die Konditionen an.

Ein Artikel in einer US-Wirtschaftszeitung, den ich vergangene Woche las, ist vielleicht in diesem Zusammenhang interessant. Darin war zu lesen, Private Equity Firmen halten sehr hohe Cash-Bestände. Allgemein rechnen diese aber in den nächsten ein bis zwei Jahren mit einer Vielzahl sich bietenden Gelegenheiten weltweit und da wird man sehr selektiv vorgehen, d. h. die Konditionen müssen stimmen.

Nach meinen Berechnungen liegt nun die Verschuldung von Leoni bei knapp 1,5 Mrd. EUR. Dramatisch sehe ich dabei, den enormen hohen Anteil an kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Nachdem ich um die 12,50 EUR eine kleine Anfangsposition in diesem Wert aufgebaut habe, diese aber aus diversen charttechnischen, wie auch fundamentalen Gründen wieder um die 12 EUR liquidiert habe, warte ich zunächst die weitere Entwicklung bei Leoni ab.

Die Auswirkungen des Brexit, des US-China-Handelskonflikts hinterlassen erste Bremsspuren in der Konjunktur. Diese werden sich - meiner Meinung nach - noch verschärfen. Fraglich ist auch, ob nach China die EU ins Visier von Twitter Donald gerät. Das trifft dann insbesondere die dt. Automobilindustrie.

Daher lasse ich zunächst die Finger weg von Leoni. Hier muss sich die Gesamtlage erst einmal entspannen.
Leoni | 9,620 €
Abspaltung Kabelsparte
Vor rund einem Viertel Jahr habe ich mir hier den Geschäftsbericht angesehen. Mein Fazit damals: Hier herrscht hoher Kapitalbedarf. Ein Investor wäre notwendig. Eine Investition in die Aktie kommt nicht in Frage - höchstens, die Aktie stünde bei ca. 8 EUR. Bei 8 EUR aber nur eine kleine Anfangsposition.

Nun will man sich von der Kabelsparte trennen.

Die große Frage wird sein: Wie will man sich von der Kabelsparte trennen?
Börsengang oder Verkauf? Ein Börsengang kommt frühestens in drei Monaten.

Die noch größere Frage aber ist: Findet man einen Käufer für die Kabelsparte?

Und damit kommt die Frage aller Fragen: Welchen Preis wird man erzielen und wann fließt dann der Verkaufserlös?

Erinnert mich irgendwie an Metro mit ihren Real-Märkten. Wobei die Erfolgsaussichten für Leoni deutlich höher sein dürften als für die Metro, die ein heruntergewirtschaftetes Unternehmen in einem übersättigten Markt an den Mann bringen wollen. Doch Leoni dürfte hier keine schlechten Karten haben, die Kabelsparte zu verkaufen. Allerdings wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit hoch gepokert werden, um den Kaufpreis zu drücken.

Ob der Verkaufserlös dann ausreichen wird, um die bestehenden Probleme bei Leoni zu lösen, steht auf einem anderen Papier.

Ich sehe diese Variante als durchaus interessant an, auch wenn ich dadurch die Leoni-Aktieauf dem aktuellen Niveau immer noch als recht stolz bewertet ansehe.

Positiv anzumerken ist: Es kommt Bewegung in die Sache. Aber nicht, weil man sich überlegt, wie man den Konzern zukünftig aufstellen will, sondern weil es im Konzern lichterloh brennt.

Im Moment steht die Existenz des Konzerns auf dem Spiel. Das haben bisher noch nicht alle kapiert, wie am Aktienkurs deutlich abzulesen ist.
Leoni | 13,21 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.209.905 von Andrew6466 am 08.08.19 19:15:56
Zitat von Andrew6466: WIWO Externer Sanierer berät angeschlagenen Autozulieferer Leoni

Der angeschlagene Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni setzt laut einem Pressebericht auf die Unterstützung eines externen Sanierers. Wie die Wirtschaftswoche (Wiwo) berichtet, soll der erfahrene Berater Hans-Joachim Ziems Leoni vorübergehend zur Seite stehen, um wieder in die Spur zu kommen. Dies auch vor dem Hintergrund, um Banken und Kreditversicherer zu beruhigen, wie das Blatt schreibt.

Am Montag sollen sich demnach rund 60 Vertreter des Unternehmens, von Banken und Kreditversicherern zu einer Krisensitzung in Frankfurt getroffen haben. Die Liquiditätsrechnung eines Wirtschaftsprüfers habe zuvor auf eine angespannte Finanzlage bei Leoni hingedeutet, wie die Wiwo weiter berichtet. Allerdings hätten die Befürchtungen bei dem Treffen ausgeräumt werden können, da der Prüfer Finanzmittel von Leonis Auslandstöchtern nicht einbezogen haben soll.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht auf Nachfrage nicht weiter kommentieren, bestätigte allerdings, dass Leoni konstruktive Gespräche mit seinen Kreditgebern führe. Das Unternehmen sei mit Unterstützung seiner Kreditgeber weiterhin auf gutem Weg, das volle Potenzial seines Performance- und Strategieprogramms zu erschließen.


Wer Bilanzen analysieren kann, ist hier eindeutig im Vorteil.

Leoni sei - wie man hier lesen konnte - überschuldet. Das ist absoluter Blödsinn!

Die Problematik liegt darin, dass Leoni die Kostenstruktur und Produktionsabläufe nicht im Griff hat.

Wenn man dann bei den Bilanzrelationen noch 200 Mio. Schuldscheindarlehen nicht unter bekommt und die Kabelsparte veräußern muss, dann weiß man, als Außenstehender, was hier gespielt wird.

Die Frage, die sich hier nach wie vor stellt: Bekommt Leoni Kostenstruktur und Produktionsabläufe vor dem Hintergrund einer stark nachlassenden Automobilkonjunktur in den Griff?

Die erste Frage beschäftigt sich natürlich mit dem Management - das wurde ja ausgetauscht. Nun kommt ein Sanierer dazu, was absolut richtig ist und verdeutlicht: Leoni ist ein Sanierungsfall.

Eine Insolvenz bei Leoni schließe ich grundsätzlich nicht aus, sehe den Weg dorthin aber noch sehr weit. Eher gehe ich davon aus, dass hier ein Investor einsteigt und den Laden komplett umkrempelt.

Ob dann das, was von Leoni übrig bleibt, einen Börsenwert von knapp 400 Mio. EUR gerechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt.

Bei aktuellen Kursen ist mir Leoni immer noch zu teuer. Ob ich hier bei 8 EUR mit einer Anfangsposition einsteige, zeigt die Zeit. Hier liegen noch etliche Leichen im Keller.

Entscheidend wird sein, welchen Kapitalbedarf der Sanierer sieht - und auch das muss nicht das Ende der Fahnenstange beim Kapitalbedarf sein.
Leoni | 11,11 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.289.494 von Kostolany76 am 19.08.19 12:01:04Mein Problem bei Leoni ist:

- der Kapitalbedarf wird größer sein, als bisher prognostiziert
- offensichtlich wird händeringend ein Investor gesucht, aber nicht gefunden
- darum wurde auch ein Sanierer eingesetzt
- bleibt Value 21 bestehen oder wird das vom Sanierer umgestoßen, da der noch mehr Sanierungsbedarf sieht
- Value 21 mit einer Dauer bis 2022 dauert zu lange und wird wahrscheinlich von den bevorstehenden Ereignissen überrollt

Mein größtes Problem bei Leoni:
Was bleibt von dem Laden überhaupt übrig und wie wollen die dann Geld verdienen.

In den Nachrichten und dem GB sind zu viele Passagen drin, die mich ständig stutzig machen und zu dem Schluss kommen: Das Management weiß nicht, was an der Front passiert.

Eine Passage, die mir spontan einfällt: "man arbeitet daran die Zahlungsströme zu optimieren"
Was auf deutsch heißt: Man hat die Zahlungsströme nicht im Griff.

Wenn es hier schon anfängt, dann will ich nicht wissen, wie es in den einzelnen Divisionen aussieht.

Was mir aber überhaupt nicht gefällt, ist die Tatsache, dass man über Ergebnisse und Kennzahlen berichtet, aber nicht wie sich diese im einzelnen zusammen setzen. Hier ist sehr viel nebulös. Und so etwas ist in aller Regel ein ganz schlechtes Zeichen.

Letztlich - und das ist für mich kriegsentscheidend: Der gesamten Automobilbranche stehen schlechte Zeiten bevor.

Auf der anderen Seite - trotz aller schlechten Nachrichten: Die besten Zeiten um Aktien zu kaufen sind häufig die, wenn die Nachrichtenlage extrem schlecht ist. Bspw. nimmt Twitter-Donald die dt. Automobilindustrie ins Visier, aber einigt sich mit China. Dadurch könnte sich die China-Nachfrage nach dt. Autos so steigern, dass das die Lücke im US-Handel deutlich übertrifft und nach einem neuen Boom nach dt. Autos auslöst.

Die Entscheidung, was man nun daraus macht, liegt bei jedem selbst.
Leoni | 8,744 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.778.452 von MisterGoodwill am 06.07.16 17:09:45Bin gerade rein. Immer wenn der depperte Mister Goodwill auftaucht, drehen die Werte nach oben! :D
Liebe Foristen,
seit längerem verfolge ich die Diskussion hier und finde diese sehr
interessant. Vielen Dank dafür erstmal.
Allerdings bin ich eher bearish eingestellt und damit seit heute
short engagiert. Die Argumente und das Ergebnis meiner bescheidenen
Analyse der letzten Tage möchte ich euch kurz darlegen:


1. INVESTOREN
-Große Fonds steigen massiv aus - siehe die Meldungen der letzten Tage
-> http://www.ariva.de/news/...i-ag-veroeffentlichung-gemaess-2…
-Short-Engagements wurden in letzter Zeit stark abgebaut.
-> Aus meiner Sicht, wird Luft geholt für die nächsten Attacken ab der kommenden Woche mit Veröffentlichung der Produktionszahlen

2. AD-HOC-MELDUNGEN
-Hier wird gut dargelegt, warum der Leoni-Vorstand in den letzten Jahren absolut unseriös agiert
-> https://www.covacoro.de/2015/10/25/...ealit%C3%A4t-oder-fata…
-interessant ist dabei besonders, dass die Ad-Hoc-Meldungen mit den Ergebnis-Korrekturen immer
in der zweiten Oktober-Woche kommen und immer um Sondereffekte von etwa 20 Mio. EUR (MERKE!) beinhalten.

3. Rückläufige Produktionszahlen in 2017
-Hier zu sehen :https://www.vda.de/de.html
-> Ich würde sagen, die Automobilisten haben nach wie vor ein echtes Problem
-Leoni ist ein reiner Erstausrüster ohne Ersatzteil- oder wiederkehrendes Geschäft
-> das heisst reine Abhängigkeit von den genannten Produktionszahlen

4. Entwicklung E-Automobile
-Mit E-Autos hat LEONI mal gar nichts am Hut. Die dürfen gerade mal einen Prototyp für VW für die Bord-Elektronik entwickeln.
-http://magazin.volkswagen.de/...ulare-Elektrifizierungsbauka…
-> das Bordnetz hat mit E-Auto gar nichts zu tun, die Bordelektronik von einer seperaten Batterie versorgt wird. LEONI ist bei der E-Mobilität
praktisch aussen vor - Die ganzen Bildchen sind nur Show - Außerdem glaube ich dass Tesla und Samsung ihre eigenen Kabelsysteme haben. Es
gibt ja auch seitens Leoni keinerlei Referenzen oder so in diesem Bereich.


5. LEONI verbrennt Cash durch Pannen und Investitionen
-> die Medien haben die Software-Panne wohl ganz schnell vergessen bzw. unter den Teppich gekehrt
-http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...ag-1517…
-Die Panne beträgt - welche Wunder ca. 20 Mio. EUR - da hat wohl jemand zu früh geplappert.
-Weitere Verfahren wg. Patentverletzung Co. sind anhängig und dürften viel Geld Kosten
-http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/...-verweigern/1975…
-Investitionen die "Fabrik der Zukunft" sowie Werke in der Ukraine und Maschinen in Indien - huch! mal wieder ca. 20 Mio. EUR

5. Presse
Schaut euch mal die Videos und Bilder der neuen Fabriken an - kein Vorstandsvorsitzender bei der Eröffnung/Grundsteinlegung solch wichtiger Projekte dabei?
sondern "nur" der Geschäftsführer "Wolfgang Lösch" und AR-Vorsitzender "Klaus Probst"? Ich glaube da läuft sich jemand gerade warm für höhere Aufgaben.
Ich glaube die Ablösung des bisherigen Vorstandes ist bereits ausgemachte Sache und wird auch für den Neuanfang gebraucht.

LEONI "Fabrik der Zukunft"
https://www.youtube.com/watch?v=I2fJKjt0es8

LEONI Ukraine:
https://www.ukrinform.de/rubric-economy/...leoniwerk-in-kolo…


MEIN FAZIT
-LEONI leidet an Größenwahn! - ist ein reiner Billighersteller von Kabeln im Volumensegment ohne wiederkehrendes Geschäft
-Mitarbeiterzufriedenheit ist mittelmässig und Belegschaft relativ alt: https://www.kununu.com/de/leoni3
-Innovation? Fehlanzeige - sehe ich nirgends - der Kauf von Adaptricity (https://www.adaptricity.com/) war wohl in Flop und passt nicht ins Geschäft
-In allen Pressemitteilungen wird nur geschwurbelt, visionäre Hypothesen verzapft und Photoshop-Bildchen gezeigt.
-Der aktuelle LEONI-Vorstand hat den Laden nicht im Griff, ich rechne deshalb in den kommenden Wochen mit einer erneuten Ad-Hoc und der Entlassung.

ALLEN INVESTIERTEN WÜNSCHE ICH VIEL GLÜCK
Leoni ist ein Restrukturierungsfall
Habe mir nun einmal den Leoni Geschäftsbericht und die Zahlen zu Q1 durchgelesen.

Fasse das nun einmal stichpunktartig zusammen, denn sonst wird das ein langatmiger Liebesroman:

Pro:
* Autozulieferer in Quasi-Oligopol-Stellung
* Massives Restrukturierungsmodell läuft an (Value 21)
* Hohe Einmalaufwendungen in Q1 zur Restrukturierung
* In Q2 dürften erneut hohe Einmalaufwendungen zur Restrukturierung anfallen
* Hoher Finanzierungsaufwand wurde durch Schuldscheindarlehen gesichert
* Per 3/2019 freie Kreditlinien in Höhe von ca. 700 Mio EUR

Contra:
* Restrukturierungsprogramm soll erst im Jahr 2022 zu einer Entlastung von 500 Mio. EUR jährlich führen
* Schleppende Konjunktur wird die Automobilkonzerne veranlassen bei Leoni auf die Margen zu drücken.
* Aktuell schlechte Kostenstruktur und rückgehender Umsatz
* Sehr hoher Schuldenstand
* Sehr hohe Aufwendungen zur Restrukturierung

Das war es einmal nur im Groben. Die vielen Feinheiten spare ich mir zunächst einmal.

Die große Frage, die sich hier stellt: Reichen die bereits avisierten Kosten für die Restrukturierung aus? Und: Gelingt die Restrukturierung Überhaupt?

Leoni ist der klassische Fall eines Unternehmens, das wunderbar lief. Bei Erfolg wird bekanntlich nicht großartig nachgefragt, sondern es werden Schultern geklopft. Oft werden auch die eigenen Schultern geklopft. Durch einige externe Gegebenheiten, für die das Unternehmen vielleicht selbst gar nichts kann. kommt das Unternehmen plötzlich böse ins Schlingern. Für Außenstehende ist das oft gar nicht nachvollziehbar.

Gelingt die Restrukturierung sofort, dann ist das ein riesiger Erfolg. Gelingt eine sofortige Restrukturierung nicht, dann ist die Frage, wie lange eine Restrukturierung noch dauert und wie viel Kapital diese Restrukturierung verschlingt.

Positiv: Die Kapitalausstattung ist zunächst einmal gesichert.

Reicht die Kapitalausstattung nicht mehr, dann wird man wohl einen Investor benötigen. Hier kommen in erster Linie die Private Equity Firmen in Frage. Die sog. "Heuschrecken". Das kann aber auch sehr positiv sein, denn viele Unternehmen würden ohne diese "Heuschrecken" schon lange nicht mehr existieren.

Im Extremfall würde ein K.O wie bei Air Berlin eintreten, als der Investor nicht mehr bereit war, jährlich einen hohen Kapitalbetrag aufzuwenden, ohne Aussicht auf Erfolg.

Für die Aktionäre besteht aber die Gefahr einer Insolvenz in Eigenverwaltung (Siehe Gerry Weber) oder die Verwässerung des Kapitals durch Kapitalerhöhungen unter Ausschluss der Altaktionäre.

Bei Kursen um die 14 EUR ist mir eine Leoni aktuell für ein Investment zu teuer. In der Aktie bin ich aktuell nicht engagiert. Dennoch behalte ich die Aktie unter Beobachtung. Ob es dann tatscählich zu einem Engagement von mir in dieser Aktie kommt, kann ich aus heutiger Sicht nicht beurteilen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.869.290 von washington66 am 22.06.19 21:31:05Die Margenschwäche besteht aber nicht erst sei gestern - und man kann auch mit schlechten Margen Dividenden zahlen und neue Investitionen stemmen.
Natürlich ist man in der Krise anfälliger.

Ich denke, um hier mit seinem Investment Rendite zu machen, muss nicht alles was der CEO macht aufgehen. Der Kurs ist soweit nach unten gegangen, dass es bereits reicht wenn die Leoni wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Wenn der Vorstand mit seiner Restrukturierung erfolgreich ist, wäre das natürlich nochmals eine Draufgabe.

Wenn Du den Rückzug der Versicherung als Zeichen für eine drohende Insolvenz siehst, dann frage ich mich, wieso im Dezember 2018 50 Investoren der Leoni noch ein Schuldscheindarlehen idH von 330 Mio gegeben haben. Eigentlich wollte Leoni nur 200 Mio ausgeben, hat dann aber wegen der hohen Nachfrage auf 330 Mio erhöht. Ende 2018 lief die Branche bereits wesentlich schlechter.
Leoni | 14,18 €
Das Unternehmen hat die Jahre 2003 und 2004 für Investitionen in neue Werke in Osteuropa genutzt. Um die neuen Aufträge für 2005 und 2006 stemmen zu können, hat man noch eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Die Bilanz sieht jetzt recht solide aus (EK-Quote bei 43%), und das Wachstum wird sich ab jetzt stark in den Gewinnen niederschlagen. Diese Entwicklung hat sich bereits im Jahr 2004 von Quartal zu Quartal abgezeichnet, und wird sich nun verstetigen.


Hier mal die Umsätze und Überschüsse der einzelnen Quartale 2004:

1.Q. Umsatz 284 Mio € / Überschuss 3,5 Mio €
2.Q. Umsatz 310 Mio € / Überschuss 4,5 Mio €
3.Q. Umsatz 318 Mio € / Überschuss 10,4 Mio €
4.Q. Umsatz 339 Mio € / Überschuss 14,8 Mio €

Man erkennt sowohl die stetig steigenden Umsätze als auch die bessere Nettomarge. Erst im 4.Quartal haben sich die Kostenanpassungen voll niedergeschlagen, und die Investitionen sind weitestgehend abgeschlossen. So konnte eine Nettomarge von 4,37% erreicht werden.

Im Gesamtjahr 2005 soll nun ein Umsatz von 1,4 Mrd. € erreicht werden. Analysten gehen sogar von 1,5 Mrd € aus. Da Leoni eigentlich konservativ prognostiziert nehme ich mal die Mitte von 1,45 Mrd € und setze die Nettomarge von 4.Quartal an, was ich für konservativ halte, da man im 4.Quartal mit einem Umsatz von 339 Mio € kein Viertel von 1,45 Mrd. erreicht hatte.

Bei einer Nettomarge von 4,37% würde der Überschuss 63,5 Mio € betragen, dementsprechend entspricht das bei 9,9 Mio Aktien einem EPS05 von 6,41 €. Das KGV beträgt demnach 9,1.

Leoni dürfte in den nächsten Monaten als eine der echten Wachstumsaktien im MDax gelten, da man sowohl im Vergleich zu den Vorjahren stark bei Umsatz und EPS wachsen wird, als auch genug Phantasie bis ins Jahr 2006 verfügt. Da das durchschnittliche KGV des MDax als auch vom Branchenkollegen Conti derzeit etwa 13-14 beträgt, würde ich dieses KGV auch als faires Niveau für die Leoni-Aktie betrachten. Das ergibt ein Kursziel von etwa 85 €. Sind vom jetzigen Stand immerhin noch über 40% Kurspotenzial.



Aktienkennzahlen:

aktueller Kurs = 58,5 €
KUV05e = 0,40
KGV05e = 9,1
KBV05e = 2,3
Div-Rendite05e = 2,3%


Langfristige Entwicklung bei Umsatz - Überschuss in Mio €:

1999: 618 – 18,7
2000: 962 – 22,3
2001: 1097 – 18,7
2002: 1103 – 47,4
2003: 1080 – 21,2
2004: 1250 – 33,2
2005e: 1450 – 63,5
2006e: 1500 – 70,0

Mal abgesehen von dem Konjunktur -und Investitions-bedingten leichten Einbruch im Jahr 2003 ist Leoni eigentlich ein klassisches Wachstumsunternehmen, aber es wird immer noch wie ein Value-Wert bewertet. Zumindest im Jahr 2005 könnte sich das durch den ständigen positiven NewsFlow ändern, denn alle Quartalszahlen dürften über denen des Vorjahres liegen, und zwar deutlich.


Für mich persönlich ist Leoni ein klarer Kauf. Auch charttechnisch hat sich die Situation mit dem Überwinden des Bereichs von 56-58 € deutlich aufgehellt. Die Aktie konsolidiert gerade den kurzfristigen Anstieg in einer Seitwärtsphase aus. Da in knapp 2 Wochen die Bilanzpressekonferenz (22.3.) und einen Tag später eine Analystenkonferenz stattfindet, sollte man m.E. bereits vorher einen Fuß in der Tür haben.





katjuscha


PS: Chartanalyse folgt nächste Woche.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.412.159 von moltke am 29.11.11 09:49:50Sehr gute Aussage. So präzise und knapp. Vor allem die Begründung gefällt mir
:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.280.172 von LehmanSisters am 13.06.12 17:00:58 Von wem gewollt.

Wenn dann nur noch von den Amis,denn es war die Goldmann und Sachs Bank welche die Bilanzen von Griechenland frisiert haben und die Roten und Grünen waren so blöde das nicht durch die Rechtsabteilung zu prüfen.

Da liegt das Dilemma und die Amis freuen sich,denn der Euro als Gegenwährung des Dollar wäre vom Tisch.

Die SPD hat immer nur mit den Grünen Geld vernichtet.Wer diese wählt,wählt den Untergang,denn sie haben keine Ahnung.

Gruss Springbok:)
Ich habe hier die letzte Zeit noch keine überzeugenden Argumente gelesen, welche die immer wieder genannte "Unterbewertung" begründen.

Dividendenrendite, hängt von der zukünftigen Dividende ab. Wie diese bei rückläufigem Geschäft aussehen wird, kann im Moment niemand vorhersagen.

EPS, hängt hauptsächlich vom Produktionsvolumean ab. Auch hier befinden wir uns im Moment eher im Rückwärtsgang.

Schwierigkeiten mit der koreanischen Neuerwerbung sind noch nicht erledigt. Wundere mich überhaupt, dass es zu einer solchen Fehleinschätzung kommen konnte, wenn man doch bereits vorher einige Jahre in einem JW zusammengearbeitet hat.

Interessant wird es, wenn wir in den Bereich von knapp über 28€ kommen und die von den Heftchenschreibern empfohlenen Stopp-Loss ausgelöst werden.
Sicherlich wird dann wieder bei weiter fallenden Kursen von "krasser Unterbewertung" geschrieben um die eigene Fehleinschätzung/Unfähigkeit zu kaschieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.228.913 von moltke am 12.08.13 10:29:10Bleib doch mal ruhig!
Dir mangelt es einfach nur Geduld. Entweder du glaubst fundamental an Leoni oder eben nicht. Wenn nein, dann steig aus!

Technisch alles völlig normal. Leoni ist in den letzten 12 Monaten genauso gut gelaufen wir der MDax und besser als der Dax. Man befindet sich im Aufwärtstrend, und innerhalb dessen in einem aufsteigenden Dreieck.

Antwort auf Beitrag Nr.: 47.828.306 von Beilagenfresser am 19.09.14 19:03:28ich glaube nicht, dass es bei Leoni Sinn macht bis ins Jahr 2016 zu blicken, ohne volkswirtschaftliche Fragen in die Prognosen einfliessen zu lassen.

wenn Leonis Planungen eintreffen, ist die Aktie ein glasklarer Kauf, aber die ganzen Zulieferer fallen derzeit nicht ohne Grund. Die Analysten und Fondsmanager erwarten offensichtlich Konjunktureintrübungen in für Leoni wichtigen Teilen Europas und bei wichtigen Kunden. Opel hat bereits angefangen in Russland Leute zu entlassen, weil die Aufträge um 26% eingebrochen sind, sicherlich aufgrund der politischen Unsicherheit. Allerdings sieht es auch bei den französischen Großkunden schlecht aus. Auh in Brasilien brechen bereits die Umsätze weg.

Es ist also durchaus denkbar, dass Leonis Planungen viel zu optimistisch sind.

Andererseits gab es die letzten zwei Jahre starke Investitionen, die 2015 wegfallen. Aber die waren in den Planungen halt schon enthalten.

Ich hab Leoni sehr niedrig im Depot gewichtet, aber bin nicht so naiv zu denken, dass die Gewinne nicht schnell mal wegbrechen können. Leoni ist frühzyklisch. Wenn es mit der Konjunktur abwärts geht, kann sich das bei leoni auswirken bevor man als kleinanleger noch reagieren kann. Hab ich bei Leoni schon 2 mal in den letzten 15 Jahren erlebt. Leider hat der Vorstand regelmäßig ein schlechtes Timing bei den Großinvestitionen. Man fängt immer nach 3-4 Jahren Konjunkturhausse an, stark zu investieren. Und dann wenn es sich auszahlen soll, bricht plötzlich die Konjunktur weg. Das könnte diesmal wieder genauso sein.

Aber schwarz malen muss man auch nicht. Das KGV preist schon einen gewissen Gewinnrückgang ein. Leoni ist zudem breiter aufgestellt als früher. Die Investitionen betreffen zu einem guten Teil China. Falls die regierung da keinen Strich durch die Rechnung macht (Stichwort: angedrohter Zwang zu joint ventures), könnte das Wachstum in China den Umsatzrückgang in anderen Regionen ausgleichen.
Ich versuche Aktien dann zu kaufen, wenn Sie "niemand anders" will. Das hat den Vorteil (sofern ich Recht behalte), dass die Nachfrage und der Kurs gering sind. Die spannende Frage ist, wann und wo der Boden erreicht ist. Ich kaufe Aktien in mehreren Chargen, aber nicht erst dann, nachdem der Boden erreicht ist (woher soll man auch wissen, dass es nicht noch weiter runter geht), sondern wenn ich vermute, dass der Boden erreicht sein könnte - oft bereits in der Abwärtsbewegung. Viele sprechen dann vom fallenden Messer. Das ist es aber nur dann, wenn die Gegenbewegung, die irgendwann einsetzt, meinen Einstandskurs nicht relativ bald wieder ein- und überholt. Als Basis für meine Entscheidung dienen die Fundamentaldaten - bezogen auf das jeweilige Unternehmen, sowie die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten. Und für meine Investitionsentscheidung blicke ich nun mal mindestens bis ins Jahr 2016. Auf das hier und jetzt zu blicken, macht für mich keinen Sinn - den heutigen Kurs kann ich einsehen, am Tag des Geschäftsberichtes ist es für Schnäppchen bei den meisten Unternehmen auch zu spät.
Da relativ viele Anleger den Chart als Anlagekriterium nutzen, habe ich knapp unter 46€ einen Boden vermutet - dieser hat nicht gehalten. Meine nächste Tranche würde ich gern bei um die 39€ erwerben. Sollte der Kurs bis dahin fallen, wäre ich sogar glücklich, da ich mich über den günstigen Erwerb freuen würde - auch wenn meine zuletzt erworbene Position dann deutlich im Minus wäre. Negativ würde ich nur eine deutliche Prognose-Reduktion/Sinkende Erträge aufnehmen - sinkende Kurse gehen mir am A. vorbei, sofern diese nicht dauerhaft und begründet sind. Ich verkaufe NIE bei fallenden Kursen, ohne dass sich meine Einschätzung geändert hätte - erst wenn sich fundamental begründet eine Fehleinschätzung heraus stellt, bin ich bereit mit Verlust zu verkaufen. Jeder kann ja mal spaßeshalber in einem virtuellen Depot versuchen, durch Verkäufe und später günstigeres Wiedereinsteigen unter Berücksichtigung der anfallenden Gebühren eine bessere Performance Gesamtperformance zu erzielen, als wenn er die Aktien, von denen er überzeugt ist, dauerhaft gehalten hätte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich damit schlechter fahre. Ich steige dann unten aus, habe ein Minus realisiert, zudem Gebühren und gucke dann dem anspringenden Kurs hinterher und komme nur teurer wieder rein.


Leoni tendiert aktuell schwächer als der Markt und die Automobilbranche schwächelt heute zusätzlich. Man schaue sich beispielsweise eine VW-Aktie an - inzwischen deutlich unter Buchwert - weil sich hier m.M.n. viele Anleger bei ihrer Investitionsentscheidung nur auf die Kernmarke fokussieren - hier wäre eine Umbenennung in "Deutsche Auto-Union" oder ähnliches sinnvoll - gleiches gilt aus dem gleichen Grund für die Porsche SE.

Alle fürchten ein schwächeln der Weltwirtschaft, der EU, der BRIC-Staaten, der Automobilindustrie etc. - seit Jahren! Nur ist das weltweit bisher nicht eingetreten - Absatzrekord nach Absatzrekord. Als ich Ende 2008 und 2009 massiv an der Börse eingestiegen bin, hielten viele mich (und euch?) für verrückt. Jetzt führt bereits ein vorübergehend schwaches Wachstum des weltweiten Automobilmarktes um nur 1-2% dazu, dass einzelne Titel mehr als 1/3 abgeben. In meiner Wahrnehmung brummt die Weltwirtschaft, regional erwarte ich zudem in den nächsten 1-3 Jahren Nachholeffekte. Ob dies eintritt und Leoni hierbei überproportional profitiert, oder deutlich überproportional mit dem Gesamtmarkt einbricht, wird sich zeigen. Als Underperformer habe ich schon Nestle und Co im Depot - neben anderen Titeln soll Leoni in meinem Depot die Outperformance über den Gesamtmarkt liefern.

Ja, Leoni ist spekulativ, aber das ist Börse immer. Ich suche hier keine Sicherheit, sondern Chancen - und die sehe ich auf aktuellem Kursniveau bei Leoni auf Sicht von 2-5 Jahren als mehr als gegeben. Schwer würde ich mich mit einer Investmenthülle wie Alibaba, oder Fantasien wie Amazon, Facebook und Tesla tun.

Gruß
Beilage
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.835.672 von ernestof am 13.10.15 11:18:20Die entscheidende Frage ist eher, ob der Autor dieser Analyse noch alle Tassen im Schrank hat.

Die Fundamentaldaten von Leoni sind wohl jetzt weitgehend bekannt für die nächsten Monate - daraus entweder 47,3€ oder 21,8€ machen zu wollen zeugt von DUMMHEIT! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.841.483 von X-Remi am 13.10.15 20:57:14Wenn Du ernsthaft glaubst, ein Aktiensplit ist mit einer KE gleichzusetzen, dann solltest Du besser nicht in Aktien investieren. Eine KE führt zu einer Verwässerung der Anteile und die Marktkapitalisierung steigt. Jeder Altaktionär hat einen geringeren Anteil und als Ausgleich wird in der Regel ein Bezugsrecht eingeräumt.
Ganz anders ein Aktiensplit: die Marktkapitalisierung bleibt gleich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.841.483 von X-Remi am 13.10.15 20:57:14
Zitat von X-Remi: nach Börsenbezeichnungen und Sprache ist ein Aktiensplit keine Kapitalerhöhung aber Aktiensplit wirkt genau so wie Kapitalerhöhung nämlich der Wert der AG wird dadurch gesteigert...z.b ein Aktie kostet 9€ heute und wird gesplitet in 3 teile zu je 3€ ...bei z.B 1000 Aktie kostet die AG 9000€ auch nach split kostet sie immernoch 9000€ ... aber nach 5 jahre z.B der gesplitete Anteil jetzt 9€ und wir haben 3000Aktien ..dann hat die AG nach 5 Jahre 27000€ und nicht die ursprungliche 9000€....

bei Leoni ist jetzt bei 35€ für den gespliteten Anteil immernoch höher als der eine Aktie vor dem split


Was? Wenn du damit rechnest das sich der Kurs nach 5 Jahren verdreifacht, verdreifacht sich natürlich auch die MK.
Ein Aktiensplit ist rein optisch und hat rein gar nix mit einer KE zu tuen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.898.354 von user78 am 21.10.15 14:59:33Ist halt wie immer. Wenn die letzten Experten wie 'sirmike' oder gestern die Möchtegern-Invetmentbank Oddo Seydler die Aktien noch auf niedrigsem Niveau abstufen, geht es rauf. Sowas sind typische Kontraindikatoren. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.711.766 von gewgaw am 10.02.16 18:24:01Alles ist möglich, kein Problem, habe sie seit 1997, damals noch Leonische Drahtwerke, haben Kurse unter 10,- Euro gesehen und über 60,- Euro, Dividende floss mit einer Ausnahme immer, alles andere hat mich nie interessiert bzw. sollen sich meine Nachkommen darum kümmern, finde es immer sehr lustig, wie bei wallstreet-online um jeden Euro gejammert oder gejubelt wird, schade um die Nerven.
be.
Sowas gefällt mir, Analysten, die auch mal gegen den Strom schwimmen und eigene Nachforschungen anstellen, statt blind das zu übernehmen, was andere schreiben:

ANALYSE/UBS zerstört Leoni-Träume Weniger statt mehr Kabel in Elektroautos Nachrichtenagentur: dpa-AFX | 08.09.2017, 10:28 | 86 | 0 | 0 ZÜRICH (dpa-AFX) -

Die Schweizer Großbank UBS macht beim Kabelspezialisten Leoni die Hoffnung auf ein starkes Wachstum durch Elektroautos zunichte. Die allgemeine Erwartung, dass in Elektrofahrzeugen letztlich mehr Kabel verbaut würden als in Autos mit Verbrennungsmotor, sei falsch, schrieb Analyst Julian Radlinger in einer Studie vom Freitag.

Vielmehr dürfte der Bedarf an Kabeln durch Verbesserungen in der Konstruktion am Ende sogar leicht sinken. Er gehe vor diesem Hintergrund von einer schlechteren mittelfristigen Gewinnentwicklung bei Leoni aus als andere Analysten, erklärte Radlinger.

Da der Kursverlauf der Aktie aber traditionell eng mit der Gewinnentwicklung verknüpft sei, könnte dies das Ende für die Rally des Papiers bedeuten, das seit Mitte 2016 um beeindruckende 120 Prozent zugelegt habe. Der UBS-Analyst nahm das Papier entsprechend mit "Sell" und einem Kursziel von 39 Euro in die Bewertung auf. Die Einschätzung sorgte am Freitagmorgen für deutliche Verluste in der Aktie. Sie brach zwischenzeitlich um mehr als 8 Prozent ein und lag zuletzt noch 5 Prozent im Minus bei 50,69 Euro.

Radlinger untermauerte seine ungünstige Einschätzung in Sachen Elektroautos mit der Analyse aktueller Modelle: Zwar hätten er und sein Team in einem auseinandergenommenen Chevy Bolt tatsächlich wie allgemein erwartet mehr Kabel als in einem vergleichbaren Auto mit Verbrennungsmotor gefunden - und zwar um 40 Prozent mehr Kabel - , doch die Analyse der Konkurrenzmodelle Tesla Model S und Model 3 habe ergeben, dass Verbesserungen in der Konstruktion am Ende zu einem 5 Prozent niedrigeren Kabelbedarf in künftigen Elektroautos führen dürfte.

Radlinger äußerte insofern starke Zweifel daran, dass das durchschnittlich von Analysten erwartete operative Gewinnwachstum von Leoni von 9 Prozent pro Jahr bis 2025 realistisch sei. Dies sei mehr als er seinen Branchenfavoriten Valeo , Delphi , Hella und Conti zutraue. Er selbst gehe von 6 Prozent Gewinnplus (Ebit) pro Jahr aus. Entsprechend habe Leoni nun weniger Spielraum zu patzen, warnte er. Mit der Einstufung "Sell" geht die UBS davon aus, dass die Gesamtrendite der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt./das/ajx/stb

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Ich finde das auch insofern schlüssig als z.B. beim Tesla 3 ja der Kabelbaum für die Armaturen massiv abgespeckt worden ist. Da gibt es ja noch nicht einmal einen Tacho.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.003.301 von senna7 am 19.10.18 13:03:48Danke für die Einstellung dieses sehr schön aufbereiten 10-Jahres-Charts. Danach spricht einiges für einen Einstieg bei knapp unter 25. Denke aber, dass es diesmal nicht ganz so tief gehen wird. Ist aber nur ein Gefühl und hängt natürlich ganz massiv von der allgemeinen Aktienentwicklung ab. Sollte es da richtig krachen sind bei Leoni leider noch deutlich tiefere Notierungen möglich. Bin seit 2008 in Leoni investiert und sitze das Auf du Ab locker aus, weil ich auf das Geld nicht angewiesen bin. Trotzdem ist natürlich ein Absturz von 65 auf unter 30 schon ärgerlich.
NickelChrome und Yogamaus, die Deppen mussten wir schon im Goldforum ertragen. Nur Dünnes und Motzen. Mehr können die armen Wichte nicht!😄
Ich habe mir heute Morgen um 10 Uhr die Telefonkonferenz mit Analysten angehört.
Darin zeigt der neue CEO Aldo Kamper die aktuelle Situation bei LEONI auf und stellt seinen Ansatz zur strategischen Neuausrichtung vor.

Hier der Link zur Präsenation:
https://d3gx8i893xzz0e.cloudfront.net/fileadmin/corporate/pu…

Bemerkenswert finde ich drei Aussagen [sinngemäß aus dem Englischen]:
1. "Glauben Sie mir, ich habe diese Art von Restrukturierung schon einmal gemacht und sie funktioniert. Sie wird auch bei LEONI funktionieren."
2. "Aus heutiger Sicht ist keine Kapitalerhöhung geplant."
3. "Mit dem Effizienzprogramm VALUE 21 wird die EBIT-Marge in 2022 um 2-3%pt über der aktuellen Marge von 2,8% liegen. Der Free Cash-flow soll im gleichen Zeitraum um 4-5%pt steigen."

Aus meiner Sicht macht der neue CEO Aldo Kamper einen sehr kompetenten und glaubwürdigen Eindruck. Ich sehe mit ihm erstmalig eine umfassende Neuausrichtung mit Sofortmaßnahmen und langfristigem Strategiewechsel. Ginge es nur um den CEO allein, würde ich ihm mein Vertrauen schenken.

Was mir allerdings Sorgen macht sind die offensichtlichen Defizite im internen Reporting und den intransparenten Entscheidungsstrukturen. Das klingt in der Präsentation tatsächlich an vielen Stellen an. Abgesehen vom Ausscheiden einiger Schlüsselfiguren gibt es zu diesen internen Schwierigkeiten kaum Informationen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.812.617 von Ines43 am 14.06.19 23:28:15
Leerverkäufer
Ich habe nichts gegen Leerverkäufer, wollen halt auch was vom Kuchen abbekommen, nur in die andere Richtung.

Man sollte sich das eher zu nutze machen, als dagegen zu wettern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.012.586 von Mmmaulheld am 12.07.19 14:04:16
Danke an Mister Maulheld (Das erste M steht doch für Mister, oder?)
Vielen Dank für Deinen aufschlussreichen Beitrag!

Allzu viel Neues stand jetzt für mich nicht in dem Beitrag. Diese Zusammenfassung ist aber enorm wertvoll, denn sie zeigt eins auf:

Bei Leoni geht es einzig und alleine nur ums Überleben!

Die Bewertung ist im Moment noch deutlich zu hoch.

Der beabscihtigte IPO in der Schweiz - naja. Verstehe, dass hier in Dtl. keiner an die Börse will, wenn ich das mit den USA vergleiche. Aber, ob das Sinn macht? Deutlich wird aber, dass man sich mit einem Verkauf der Kabelsparte schon länger beschäftigt hat.

Dass man Kabel behalten muss, sehe ich ebenfalls nicht wirklich. Da ist die technische Entwicklung in den letzten Jahren rasant gestiegen und sich dann noch mit dem operativen Geschäft bei den Kabeln zu beschäftigen? Da müsste der Laden schon glatt laufen, was er ganz und gar nicht tut.

Die Neuverschuldung mit 200 Mio. EUR in Q3 ist saftig. Hatte hier mit 120 Mio. EUR bis 150 Mio. EUR gerechnet.

Wenn der gesamte Laden aktuell mit rund 400 Mio. EUR bewertet wird, was wird dann ein IPO für die Kabelsparte bringen? 200 Mio. EUR oder gar 300 Mio. EUR? 500 Mio. EUR wäre sehr ambitioniert.

Kämen hier tatsächlich 500 Mio. EUR - einfach einmal beispielhaft gerechnet - an frischem Geld rein, dann hätte man immer noch eine Verschuldung von rund 800 Mio. EUR - aktuell(!). Wer weiß, wie sich das operative Geschäft entwickelt. Wenn ich mir die Daimler Zahlen ansehe, schwandt mir da nichts Gutes.

Der aktuelle hohe Verlust und hohe negative FCF kommen aus Einmaleffekten und sind nicht wirklich aussagekräftig.

Gehen wir von einer Verschuldung von 1 Mrd. EUR aus, dann bleibe ich dabei. Hier geht nichts ohne Investor. Egal, ob als stategischer Partner oder als dauerhafte Beteiligung - ggf. auch einer Mehrheitsbeteiligung.

Insgesamt werde ich aber das Gefühl nicht los, dass das Management aktuell immer noch versucht, die Lage deutlich besser darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist. Im Hintergrund scheint es lichterloh zu brennen. Das ist nur mein Bauchgefühl, denn hier werden bittere Tatsachen zu sehr schön geredet, wo es nichts zum Schönreden gibt.

Evtl. wäre Leoni tatsächlich ein Kandidat zum short-Selling. Was mich wunderte: IB bietet tatsächlich 112.000 Stück zum Leerverkauf an bei einem Leihsatz von 9,33% p. a. Der Leihsatz für die Wertpapierleihe ist sehr hoch. Werde einmal die hier angebotenen Leerverkaufsstücke beobachten, denn über IB handeln sehr viele Hedge Fonds.
Leoni | 13,19 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.250.376 von kainza am 14.08.19 11:30:52
Zitat von kainza: Vielen Dank für deine gute Analyse.


Keine Ursache!

Schön, dass sich einmal jemand bedankt.
Leoni | 8,400 €
Nahe der 50-Tage Linie
Schöner Kursanstieg bei Leoni. Das Ganze sehe ich eher als technische Reaktion.

Nun nähert sich das Ding an die 50-Tage Linie heran.

Früher hielt ich das für Blödsinn, die 50-Tage-Linie zu beachten. Offensichtlich orientieren sich aber bei bestimmten Gegebenheiten immer wieder Institutionelle an der 50-Tage-Linie, als auch an der 200-Tage-Linie.

Meine Beobachtung bei stark fallenden titeln -so wie hier bei Leoni: Solange sich charttechnisch keine Umkehrformation gebildet hat oder gerade bildet, halten sich diese Titel nicht lange über der 50-Tage-Linie auf.

Insbesondere der steile Kursantieg schreit schon langsam nach einem Kursrückgang. Dennoch shorte ich solche Situationen ungern, da sie einmal nicht ungefährlich für eine short-Position sind und damit unnötig viel Zeit binden.

Derivate mit Options-charakter kommen hier für mich weniger in Frage, da die impliziete Volatilität so hoch ist, dass man hier dann meist auf der Verlierer-Seite steht.
Leoni | 11,59 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.067.843 von ernestof am 09.09.11 20:03:20Augenreiben, Kopfschütteln ... Leoni eigentlich ein klarer Kauf. Aber was heißt in diesen Zeiten
schon "eigentlich" ? Fundamendaldaten spielen in diesen Zeiten k e i n e Rolle mehr.
Habe allmählich vom unbeschreiblichen Treiben an den Börsen die Schn ...e sowas von voll.
Warte nur noch auf ein günstiges Ausstiegsfenster, und dann geh ich komplett raus.
Was hier in den letzten Jahren abgeht, wo wir Kleinanleger auf die Weide gelockt werden, um dann von angloamerikanischen oder sonstigen obskuren Hedgefonds mit ihren gnadenlosen Computerprogrammen im Nanosekundenbereich abgezockt werden... das muss ich mir wirklich nicht mehr geben. Bin mir allerdings auch ziemlich sicher, dass die Nummer, die derzeit läuft auf einen nie dagewesenen Finanzcrash zuläuft, dessen Auswirkungen und Folgen wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Bin seit über 10 Jahren bei Leoni dabei, die ersten habe ich vor vielen vielen Jahren für 27,90 DM gekauft (vor dem Split). War immer bei Leoni drin, habe auch die bitteren Zeiten um 2008 mit durchgestanden, aber jetzt langts mir endgültig. Habe keine Lust mehr, mich hier als Idiot vorführen zu lassen.
So long
Concorde
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.214.825 von ernestof am 14.10.11 19:21:09Mann ist das ein Irrenhaus hier!
Einmal Kursziel 30, dann kommt urplötzlich eine Prognoseerhöhung ins Spiel und der Kurs soll auf einmal wieder bei 45 sein.

Ich leg mich mal bei 22 auf die Lauer, da kann man nichts falsch machen.
Da hätten wir dann einen schönen Doppelboden, von wo aus es wieder schön langsam aber sicher Richtung Norden gehen kann.
Analysten sind wie eine Fahne im Wind ... selber recherchieren, sich schlau machen und auch mal Mut zum Risiko, dass man ja durchaus absichern kann.

Ich gehe davon aus, dass die Schuldenkrise sich in den nächsten 2-3 Monaten weiter beruhigen wird und die Börsen wieder Richtung steigen
werden. Rezession wird es nicht geben, also werden in erster Linie
die geschundenen Konjunktur-Aktien profitieren und outperformen.

Leoni hat bereits 50% seit dem Tief zugelegt in 2-3 Wochen, der frühe Vogel fängt den Wurm. Jetzt kann man sich zurücklehnen und jede 5% weiter aufstocken.

Ich sehe 40 € bis zum Jahresende als realistisch an, was hat sich seit dem Crash fundamental bei LEONI geändert ? Dazu kommen Übernahmephantasien, die zwar nicht akut sind, aber durchaus möglich in nächster Zeit !

Super Aktie, immer noch, trotz des Kursverlustes in den letzten Wochen. Die Pfiffigen haben bereits bis 25 € neue Positionen aufgebaut und sitzen jetzt auf einem guten Sicherheitspuffer !
MEDIENMITTEILUNG

Leoni hat 2011 Jahresüberschuss mehr als verdoppelt
Vorläufige Zahlen belegen dynamisches Wachstum und gestiegene
Effizienz.


Nürnberg, 14. Februar 2012 – Leoni, der führende Anbieter von Kabeln
und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, hat
nach vorläufigen Berechnungen im Geschäftsjahr 2011 einen
Rekordumsatz von 3,7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit konnte das
Unternehmen seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahr (2010: 2,96 Mrd.
Euro) um ein Viertel steigern.

Somit hat Leoni seine im Laufe des Geschäftsjahres 2011 zweimal auf zuletzt
3,6 Mrd. Euro angehobene Umsatzprognose nochmals übertroffen.
Wesentlicher Grund dafür war die bis Jahresende dynamisch verlaufende
Nachfrage aus der Automobilbranche und der Investitionsgüterindustrie. Aus
regionaler Sicht ist der stark gestiegene Absatz von Kabelsätzen und
Bordnetz-Systemen für Fahrzeuge in den BRIC-Staaten sowie den USA
hervorzuheben

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist Leoni eine stark
überproportionale Steigerung um mehr als 100 Mio. Euro gelungen. Nach 131
Mio. Euro im Jahr 2010 erreichte das Unternehmen im abgelaufenen
Geschäftsjahr die Rekordmarke von 237 Mio. Euro.
Den größten prozentualen Zuwachs weist Leoni beim Konzernüberschuss auf:
Unter dem Strich blieb mit 156 Mio. Euro mehr als doppelt so viel Gewinn übrig
wie im Vorjahr (2010: 67 Mio. Euro). Des Weiteren hat der Kabelspezialist
einen Free Cashflow von mehr als 100 Mio. Euro erzielt – und damit den
Zielwert von 80 Mio. Euro deutlich übertroffen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 geht Leoni davon aus, in Abhängigkeit
von der weltweiten Konjunkturlage den Konzernumsatz auf 3,8 bis 4,0 Mrd.
Euro steigern zu können.

Gruss Springbok:)
Das sind ja super Analysen, wenn der Kurs bereits bei 30€ steht und von 40€ kommt....
Der Kurs berücksichtigt meiner Meinung nach deutlich geringere Gewinne als 275 Mio.

Problem ist derzeit die aktuelle technische Verfassung.

Entscheidend wird wieder mal der Gesamtmarkt werden.

Bei 2 guten Tagen stehen wir ganz schnell wieder bei 31-32 Euro. Wenn der Markt weiter sinkt, geht es weiter runter.

Im Moment scheint mit der Wert wie ein Hebel auf den Dax zu sein.

Allerdings mit zwei Pluspunkten:

1. Die gute und auch stabile Dividenenrendite
2. Die hohen Gewinne und damit günstige Bewertung, die den Wert auch nach unten abpuffern würden. Allerdings wo, kann man nicht sagen.

Alleine wenn die sich anhäufenden Gewinne wieder ordentlich reinvestiert werden oder mindestens verwendet werden, um Zinskosten zu sparen, sollten die Nettogewinne weiter anziehen.

Aber es natürlich sehr riskant, in einen eindeutig bestehenden Abwärtstrend zu investieren!

Ich glaube, der Wert ist im Moment auch ein guter Trading Wert. Kauf bei 29,xx und verkaufen bei 31,xx.
Das Problem ist, dass man schon im 1.Halbjahr ne klare Abwärtstendenz der Profitabilität gesehen hat, auch ohne Sonderfaktor Studer. Insofern sind befürchtungen über eine Gewinnwarnung schon berechtigt. Die Frage stellt sich zwar ebenfalls berechtigt, ob das nicht schon eingepreist ist, aber andererseits hat man in den vorangegangenen Konjunkturzyklen gesehen, dass am Ende der Hausse solche Aktien wie Leoni bereits nachgeben, obwohl man scheinbar mit KGV von 6-7 günstig bewertet ist. Wenn dann die Konjunkturabkühlung kommt, halbiert sich der Kurs meist trotzdem nochmal. Das ist halt das Problem. Niemand weiß wo die Branchenkonjunktur derzeit steht. Was passiert vor allem mit der Binnennachfrage in China und Europa? Da gibt es ja schon negative Tendenzen.
Ich würd deshalb vorsichtig bei Leoni sein, obwohl ich grundsätzlich das Unternehmen klasse finde und auch die Bilanz mit einer Nettoverschuldung in Höhe von nur 250 Mio € ist solide. Insofern muss man in schlechteren Zeiten keine Pleite oder so befürchten und kann stark fallende Kurse in jedem Fall zum Aufbau von Aktienpositionen nutzen. Nur glaub ich, es ist dafür noch zu früh. Ich nehm zumindest an, dass wir die 24 € nochmal sehen werden, in einer Rezession auch die 20 €.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.719.118 von esperanto1979 am 16.10.12 20:15:05Entscheidend sind nicht Buchwert (zumal der teilweise eh fragwürdig ist) oder Umsatz, sondern Gewinn und Cashflow.

Letztlich kommts hier eh drauf an, wie sich die (Auto)Konjunktur entwickelt und ob Leoni etwaige Rückgänge der Aufträge von Autokonzernen wie BMW, VW etc. ausgleichen kann. Manche deutsche Autokonzerne geben ja bereits starke Rabatte auf Neuwagen. Kein guter Frühindikator für die Nachfrage in den nächsten 1-2 Jahren.

Diese Verschwörungstheorien mit negativen Analysen halte ich für Unsinn. Hier hat halt die 28 € Marke nicht gehalten und jetzt gibts entsprechend negative Chartanalysen. Das wirkt dann auch manchmal auf die Fundamentalanalysen, die mit dem Kursverfall ihre Kursziele runternehmen. Macht nicht unbedingt Sinn, aber wenn mans halbwegs gut begründet, ist es ja normal.

Fakt ist, Zykliker werden derzeit, gerade in der Autobranche, ziemlich niedrig bewertet. Das ist ja auch nicht ungewöhnlich, wenn man unterstellt, dass wir uns am Ende einer Konjunkturhausse befinden. Da haben Kennzahlen wie KGV und KUV nicht mehr die große Aussagekraft. Muss man sich ja nur mal die Zyklen und die Kursbewegungen der letzten 15 Jahre anschauen. Leoni ist immer frühzeitig schon gefallen, obwohl anfangs die Gewinne noch stabil waren. Irgendwann kamen dann die fallenden Gewinne. Man ist sozusagen dem Aktienkurs gefolgt, der die Entwicklung gut antizipiert hat.
Obs diesmal genauso kommt, weiß kein Mensch. Leoni ist breiter aufgestellt als früher und die Bilanzrelationen sind halbwegs solide mit ner Verschuldung in Höhe des 1fachen jährlichen Cashflow. Insofern wird Leoni als Aktie sicher nicht mehr einstellig wie in den letzten beiden Rezessionen, aber Kurse von 21 € oder 17-19 € kann man sicher auch nicht ausschließen. Wenn sich aber die Konjunktur hält und Leoni die Probleme mit Peugeot etc. in den griff bekommt, ist man ein klarer Kauf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.719.118 von esperanto1979 am 16.10.12 20:15:05 Könnte es sein dass HSBC und Deutsche Bank hier fast zeitgleich negative Analysen verbreiten, weil sie ihre Knock-out Produkte einsammeln wollen? Aber langfristig werden die Fundamentaldaten entscheiden.

Hier hast Du den Finger auf den wunden Punkt gelegt.Es war in erster Linie die Deutsche-Bank welche mit knock-out Produkten operiert und hat die Leoni im Fisier.Das ist nun mal Tatsache.{Ich weiss es seit gestern}
Die DB zählt zu den gefährlichsten Banken Europas.Ob Ackermann oder ein Inder.Schüttele mit einem Inder die Hand und vergiss nicht deine Finger nachzuzählen.

Gruss Springbok:)
Zitat von Concorde620XT: Vor ein paar Wochen hat der Effektenspiegel auf seiner Seite: "Börsengeflüster" von Übernahmegerüchten bei Leoni schwadroniert, ohne das irgendwie näher zu konkretisieren. Habe mich danach im Netz mal ein bißchen umgesehen aber absolut nichts dazu gefunden. Schaut man sich die Kursentwicklung der letzten Monate an, würde das natürlich schon zu dieser Spekulation passen. Vor einem Jahr waren wir etwa bei 24. Habe damals lamentiert, dass ich die Scheine sofort verkaufen werde, sollten wir nochmal die 40 erreichen. Naja, der nächste Absturz wird aber auch wieder kommen, fragt sich halt nur wann .... Das macht die Börse ja so spannend.


Das macht doch Null Sinn, Aktien zu verkaufen, nur weil sie doppelt so hoch stehen wie vor über einem Jahr.

Nicht die Kursentwicklung ist entscheidend für kauf oder verkauf, sondern die Bewertung im Verhältnis zur Perspektive.

Und Leoni ist auch bei 50 € noch eine der günstigsten Aktien im Mdax.

Solange der Dax nicht deutlicher abstürzt, wird auch Leoni nicht abstürzen. Der dax hat jetzt etwas konsolidiert (m.E. kann es noch etwa 200 unkte weiter abwärts gehen), aber er sieht charttechnisch übergeordnet genauso bullish aus wie Leoni.


Nachdem Leoni das Allzeithoch bei 46,7 € überwunden hat, stehen die Signale auf grün. Aufwärtstrend verläuft etwa bei 49,3 € aktuell. Aber selbst wenn der gebrochen wird, steht darunter bei dem alten Hoch von 46,7 € die wirklich harte Unterstützungszone an.
Warum nicht gleich wieder 20,- Euro!!!

Also fehlt die aktie -> F Ä L L T

Immer kaufen, wenn die Kanonen donnern, noch ist es nicht soweit!!!

be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.990.866 von MisterGoodwill am 09.10.14 21:07:47
Zitat von Huta: Hallo Beilagenfresser !

Ich kann Ihre Ansicht sehr wohl nachvollziehen und ich halte sie auch für vernünftig.

Auch ich beschäftige mich mit einem Unternehmen serh ausführlich und versuche die längerfristige Perspektiven im Auge zu behalten. Zwar gibt es bei w:o erstaunlich viele Teilnehmer, die immer den günstigsten Punkt zum kaufen und verkaufen finden- aber ich gehöre da leider trotzdem nicht dazu;).

Natürlich kann die Konjunktur kippen oder es wieder einen Einbruch an der Börse geben aber der betrifft dann auch alle Aktien gleichermaßen. Leoni halte ich insgesamt für ein sehr gutes Unternehmen- ich habe nur derzeit das Gefühl, dass "der Markt" Leoni nicht mag- daher rechne ich auch mit weiteren Kursrückgängen, wobei auch ich selbstverständlich nicht sagen kann, wann der Boden erreicht ist (vielleicht habe ich ja heute "am Boden" verkauft und morgen dreht sich der Kurs wieder) und von Charttechnik habe ich weder Ahnung noch halte ich etwas davon (kann aber natürlich auch daran liegen, dass ich eben keine Ahnung davon habe;) ).

Leider verfüge ich nicht über unbegrenzte Mittel und habe Leoni verkauft, weil ich mich bei den Automobilzulieferern zwischen Leoni und Dürr entscheiden wollte.

Das "Leonigeld" habe ich komplett in Dürr investiert, weil ich da- auch perspektivisch die größeren Chancen sehe. Dürr ist ebenfalls deutlich im Kurs zurückgekommen und m.E. sind dort die Chancen, die sich durch die Übernahme der Mehrheit bei Homag ergeben noch nicht eingepreist. Da ich Dürr aufstocken wollte- im Prinzip mit den gleichen Argumenten, die Sie für einen Verbleib bei Leoni aufführen- musste ich einen Wert aus meinem Depot veräußern. Ich hatte mich in der letzten Zeit eh etwas "zu breit" aufgestellt und bin generell dabei, die Anzahl meiner Depotpositionen zu verringern.

Insofern würde ich meine Entscheidung nicht so sehr als Entscheidung gegen Leoni sondern eher als Entscheidung für Dürr sehen. Ob ich damit gut fahre, werde ich dann ja sehen.

Allen Investierten bei Leoni wünsche ich viel Erfolg (auch Parade, dem ich ja auch schonmal öfter hier begegnet bin- Init habe ich inzwischen komplett veräußert- auch im Laufe meiner "Depotverkleinerungsaktion"- irgendwie tut sich da nichts wirklich Neues und der Optimismus hinsichtlich der Asienaufträge scheint deutlich zu früh und zu groß gewesen zu sein- sorry fürs "off topic").

Einen schönen Nachmittag noch

Huta


Gratulation! Alles richtig gemacht! Dürr ist bisher deutlich besser gelaufen als Leoni. Leoni hat seit Mitte September 23% gemacht, Dürr gut die Hälfte mehr. Zum Glück hat (nicht nur meine) Leoni das Sparbuch deutlich geschlagen, auch wenn meine 39€-Nachkauf-Order im Oktober nach dem Tief nicht mehr bedient wurde - knapp verpasst. Gehöre halt nicht zu der Masse der Wundertrader, die immer am tiefsten Punkt kaufen.
Muss noch mal anmerken, dass es hier im September eine schöne Diskussion mit Dir, Katjuscha, Parade und Co. war, auch wenn einzelne eine leicht abweichende Meinung vertraten: "

Zitat von MisterGoodwill: Ich denke, dass wir nächstes Jahr auf 12-16 Euro fallen, weil das EBITDA dermaßen einknicken wird mit der sterben Konjunktur.


Gruß
Beilage
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.835.768 von StockCruncher am 13.10.15 11:27:57So etwas kommt meist raus, wenn Chartanalyse unabhängig vom Kontext durchgeführt wird. Das fällt mir bei den godmodes schon des öfteren auf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.840.253 von Szew am 13.10.15 18:42:39
Der starke Kursververfall heut mit über 30% ist übertrieben
Zitat von Szew: Aufgrund der Gewinnwarnung und des schlechteren Ausblicks habe ich meine Analyse und das Kursziel auf 57,50€ deutlich abgesenkt und mir dennoch heute eine erste Position aufgebaut.

http://www.szew-invest.de/analysen/leoni/


Leoni ist einer der deutschen Titel, die ich immer wieder einmal ganz gerne handel. Die Ziele sind sehr ambitioniert, aber der Titel ist grundsolide.

In letzter Zeit war mir der Titel doch sehr ambitioniet bewertet - also kein Schnäppchen. Da steckte sehr viel Erwartung drin.

Seit dem VW-Skandal rühre ich ungern Autoaktien oder Autozulieferer-Aktien an, es sei denn, sie werden brutal abgestraft.

Große Positionen würde ich jetzt nicht unbedingt in Leoni eingehen. Das hängt aber mehr mit dem Gesamtumfeld der Aktienmärkte zusammen. Die sehen im Moment immer noch alle recht angeschlagen aus.

Eine kleine Position auf diesem Niveau muss aber nicht gerade schlecht sein. Dennoch wäre ich hier auf der Hut. Die Aktie wird in den nächsten Tagen der Spielball für die Zocker. Damit meine ich nicht die Daytrader -damit meine ich schwergewichtige Fonds, die unbedingt Performance erwirtschaften müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.898.516 von StockCruncher am 21.10.15 15:12:01:)Ist halt wie immer. Wenn die letzten Experten wie 'sirmike' oder gestern die Möchtegern-Invetmentbank Oddo Seydler die Aktien noch auf niedrigsem Niveau abstufen, geht es rauf. Sowas sind typische Kontraindikatoren. :D
@user78
;) heute schon 30minuten zock 33,70rein 34,65raus , wie ueblich den anstieg heute frueh verpennt
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.443.571 von StockCruncher am 08.01.16 11:37:11Man wurdert sich über nix mehr:

JP Morgan Asset Management baut massiv die Shortposition aus und einen Tag später stuft JP Morgan die Aktie massiv ab. Wie dumm ist die Politik, so etwas zuzulassen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.377.245 von user78 am 21.02.17 21:24:49Schöner Artikel.

Eigentlich!

Wäre da nicht die Passage am Anfang des Artikel in welchem man Professor Wolfgang Gerke zu Wort kommen lässt.
Sozusagen als serieuser Gegenpol zu den nahchfolgend benannten windigen Gurus.

Die Ironie des Artikels liegt darin, dass der vermeintlich honorigen feine Professor Wolfgang Gerke in den Folgejahren durch seine Aktivitäten eben genau wie die Gurus tausende Kleinanleger wohl in die Irre geführt und so grossen Schaden angerichtet hat, währen er sich selbst dabei eine goldene Nase verdiente.

Eine kleine Einführung in die Machenschaften gibt es z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Gerke

Doch das ficht Ihn nicht an. Im Gegenteil. Nicht nur dass der Mann weiter sein üppiges Professorensalär samt Altersbezüge-Anwartschaften behalten durfte.
Nein, mehr noch, er wurde sogar noch als "Fachmann" belobigt indem er zum Präsident des „Bayerischen Finanz Zentrums“ befördert/berufen wurde.

Aber es ist wie immer bei den sogenannten "Eliten" in diesem Land.
Sie selbst Feiern, für die vermeitlich erbrachten grossen Leistungen gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich die Taschen mit üppigen Bezügen und Pensionen die Taschen füllen.
Und die Allgemeinheit also der kleine Mann/Anleger zahlt die Zeche und muss noch Gute Mine zum Bösen spiel machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.113.209 von sirmike am 02.07.18 09:24:49Sirmike schreibt im Juli 2018:
Meine Einschätzung zu Leoni
Mittel- und langfristig wird Leoni einer der ganz großen Profiteure der neuen Trend im Automobilsektor sein und mein Investmentcase, den ich im Februar in meinem Artikel "Leoni: Kabelsalat war gestern..." dargelegt hatte, ist weiter on track.

http://www.intelligent-investieren.net/2018/07/welche-auswir…

In diesem Artikel:
Dennoch ist absehbar, dass Leoni zu den großen Profiteuren der Elektromobilität gehören wird und wenn man wieder dem eingeschlagenen Weg des profitablen Wachstums folgen kann, der Leoni viele Jahre lang ausgezeichnet hat, sollte die Marke von 60 Euro, die 2014 und 2015 mehrmals den Aufwärtstrend des Aktienkurses stoppte, nur ein Zwischenschritt auf dem Weg in neue Kursregionen darstellen.

Ich glaube Sirmike hatte sich nicht geiirt. So wie Krösus den Grenzfluss gegen die Perser überschritt, um ein großes Reich zu zerstören (nämlich sein eigenes), so dringt Leoni in neue Kursregionen vor: Tagesperformance - 10%, Aktienkurs < 40€
Leoni ist einer der TOP Picks im Automotive Sektor für 2019.
Sie stehen bei mir auf Nr. 2 hinter Paragon.


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