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Lang & Schwarz, LUS, WKN 645932 - WIKIFOLIO und nun? - Neueste Beiträge zuerst


ISIN: DE0006459324 | WKN: 645932 | Symbol: LUS
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06.12.19
Tradegate
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Ich habe einen Blick auf die Aktie, jedoch auf Wochenschlusskursbasis weigert sich der Kurs, den Abwärtstrend zu verlassen. Es muss aber noch in diesem Jahr technisch die Entscheidung fallen, wie es mit dem Kurs weitergehen wird. Grundsätzlich habe ich bemerkt, dass bei einer Hausse die Erträge von L&S steigen und umgekehrt fallen. Das 4. Quartal ist jetzt nicht so schlecht, was die allgemeine Marktlage angeht, es könnte eine positive Überraschung geben. Zudem steigt seit ein paar Wochen der Druck, Spargelder in Aktien umzuschichten, ob direkt oder über Fonds. Dieser Druck dürfte weiter zunehmen und nun ungeachtet der wirtschftlichen Entwicklung für steigende Kurse sorgen. Die Luftballone für eine Blasenbildung werden gerade gezückt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.971.311 von cebulonby am 20.11.19 13:51:38
Zitat von cebulonby: …. es bleibt also immer noch ein gut Teil Unsicherheit


Es gibt niemals Sicherheit. Und es ist immer davon auszugehen, dass die aktuelle Sachlage komplett eingepreist ist. Somit ist die Zukunft immer vollkommen ungewiss. ZUKÜNFTIGE positive News werden uns die AKTUELLEN Berichte über die niemals erzählen. Sie sagen uns immer nur, was war, nicht aber, was sein wird. Durch Steuernews fällt EINMAL der Kurs oder steigt. Aber dann spielt das Steuerthema keine Rolle mehr. Berichte über die Vergangenheit stecken im Preis drin. Nur zukünftige News können was am Kurs ändern. Die dürfen aber nicht mit den aktuellen News verwechselt werden.

Gibt es irgendeine systematische Reduktion der Gewinnerwartung, dann fällt der Kurs bei der Bekanntgabe dadurch nicht dauerhaft sondern einmalig. Und wenn bereits vermutet wurde, dass die zukünftigen Gewinnerwartungen kleiner werden, dann fällt möglicherweise der Kurs bei der Bekanntgabe schon gar nicht mehr, sondern steigt sogar, weil das Thema dann endlich vom Tisch ist.

Es kann prinzipiell über die Zukunft nur spekuliert werden. Unsicherheit über die zukünftigen Kursveränderungen kann durch keine News der Welt auch nur irgendwie gemildert werden. Die letzten News bestimmen den IST-Kurs der Aktie, nicht aber die zukünftigen Kursveränderungen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.971.311 von cebulonby am 20.11.19 13:51:38gut, das kann ich nachvollziehen, aber ich möchte Dir meine Gedanken beim Lesen des Textes nicht vorenthalten:

"Unsere Handelsergebnisse im dritten Quartal 2019 haben sich positiv entwickelt."
ja, das ist wohl richtig

"Operativ sind wir damit auf einem guten Weg."
auch das lässt sich nicht leugnen

"Für das vierte Quartal 2019 gilt es diesen Weg fortzuschreiben."
eine Floskel, denn zu sagen, Q3 war so gut, wir schalten jetzt mal einen Gang zurück, hätte einigen Aktionären sicher auch mißfallen

"Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein viertes Quartal durch den Dezember jeweils eine verminderte Anzahl an Handelstagen aufweist."
gut erkannt, und nicht vergessen, in Q1 hat der Februar weniger Tage als der März und der Januar

"Dies kann sich entsprechend im Handelsergebnis bemerkbar machen."
ja, ca im Verhältnis 17,5/21, d.h. die Erwartungshaltung mal 17% runterschrauben für den
Monat Dezember, aber nichts genaues weiß man nicht, denn Prognosen sind immer etwas unsicher, gerade wenn sie die Zukunft betreffen, deshalb steht dort "kann" und nicht "wird"


Fazit:
Es ist die erste Quartalsmeldung, in der sich Herr Klanten als Vorstand zu Wort meldet, und da will er sicher mehr richtig als falsch machen, deshalb sagt er im Grunde nichts, was hinterher gegen ihn ausgelegt werden könnte, denn wenn er die Erwartungshaltung zu hoch schraubt, haben wir im Februar wieder ein böses Erwachen.

Ich wünsche mir für Q4 ein "underpromise and overdeliver"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.966.355 von DAX7003 am 19.11.19 23:36:47Am 14.11.2019 in der ad hoc steht folgender "Ausblick":

Vorstandskollege Torsten Klanten führt aus: „Unsere Handelsergebnisse im dritten Quartal 2019 haben sich positiv entwickelt. Zugleich konnte ein leichter Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen erreicht werden. Operativ sind wir damit auf einem guten Weg. Für das vierte Quartal 2019 gilt es diesen Weg fortzuschreiben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein viertes Quartal durch den Dezember jeweils eine verminderte Anzahl an Handelstagen aufweist. Dies kann sich entsprechend im Handelsergebnis bemerkbar machen. Im Hinblick auf den Themenkomplex § 8b Abs. 7 KStG und unsere Anstrengungen hierbei um Abstimmungen mit den Finanzbehörden erfolgen weiterhin zielorientierte Gespräche mit den zuständigen Stellen.“

Lang & Schwarz, LUS, WKN 645932 - WIKIFOLIO und nun? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/11…


...und das quasi nach der großen "Halbzeit" des 4 Quartals, da die verbleibenden 6 Wochen es ja nicht mehr "reißen" werden, zumal idR. dann spätestens am 20.12. die großen Jungs die Bücher zumachen und das Volumen einschläft.

Die Aussagen von H. Klanten klingen halt nicht so, als wäre das Q 4 bislang gut gelaufen oder könnte das Jahr nochmals ertragsmäßig angehoben werden … bleibt die Hoffnung, dass noch eine Meldung mit der steuerlichen Einordnung kommt … aber auch da werden die Damen und Herren aus der Finanzbehörde sich sicherlich kein Bein ausreißen, um den komplizierten Fall endlich auf die richtigen Beine zu stellen
…. es bleibt also immer noch ein gut Teil Unsicherheit
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2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
bzgl. Überbewertung Trade Republic:

inspiriert von @Detriment aus dem Diskussionsstrang zu Tradegate, notiere ich mir seit ein paar Monaten nahezu täglich die Umsatzzahlen der Top10, wie sie auf den Websiten von Lang&Schwarz zu finden sind und danach ergibt sich folgendes Bild:

Durchschnittlicher Umsatz/Tag LS-X
Aug 1,7 Mio EUR
Sep 2,2 Mio EUR
Okt 3,9 Mio EUR
Nov 4,4 Mio EUR

Ja, es ist in absoluten Zahlen wenig
ja, es sind meist die margenarmen DAX Titel in den Top 10
und ja, dort vor allem der Wirecard geschuldet

aber, es wird eindeutig mehr, und es kann nicht allein an der Anbindung der Comdirect liegen, und
es ist additives Geschäft, denn auch die Umsätze im LS-Tradecenter sind im Zeitraum leicht angezogen - man kannibalisiert sich also nicht selber, sondern wächst tatsächlich

und wenn ich dann in der jüngsten AdHoc seitens des Unternehmens lese "Die LS-X etabliert sich und wird immer mehr von der Kundschaft angenommen", dann passt doch alles wunderbar zusammen...

aber anstatt derlei Fakten zur Kenntnis zu nehmen, steht hier in den ersten Reaktionen auf die Unternehmensergebnisse

"... wo ist die Fantasie..."
"... kein tragfähiges Geschäftsmodell..."
"... Sammelklage..."


und bzgl. der Finanztransaktionssteuer machen wir uns Gedanken, wenn die Details bekannt sind - wie immer ergeben sich hieraus für LUS Risiken, aber auch Chancen...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.963.475 von DAX7003 am 19.11.19 18:35:15
Zitat von DAX7003: Du wirst mich jetzt auslachen, aber wenn das Modell No-Cost-Broker sich durchsetzt, die LS Exchange ihr Alleinstellungsmerkmal in dem Segment halten kann, dann haben wir hier auf Sicht von 5 Jahren eine "Tradegate reloaded" 😀


Solche Sachen wie TradeRepublic sollte man nicht zu hoch bewerten. Zielgruppe sind Menschen, die mit Kleinbeträgen ein paar Orders absetzen werden. Das große Geld fragt nach anderen Dingen als Kosten und Gebühren. 15 Billionen steckt in negativ verzinsten Anleihen.

Wenn die Finanztransaktionssteuer kommt, dann wird man sowieso nur mit Derivaten traden. Da wird man eher zu CFD Broker oder Future-Broker gehen.
Lang & Schwarz | 14,30 €
Da hast du vollkommen recht, aber von Trade Republic und Justtrade bin ich nicht gerade überzeugt. Grund ist der Mangel an Börsenplätzen, ist nichts für Trader und in stark fallenden Börsen gibt es dann für die Kunden massive Probleme.
Lang & Schwarz | 14,58 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.963.637 von Crowww am 19.11.19 18:48:24- weil der Wettbewerb in Deutschland schneller reagiert als Charles Schwab & Co auf Robinhood in USA

- weil die No-Cost-Broker an den Negativzinsen scheitern, denn in USA konnte Robinhood auf die Einlagen noch eine Zinsmarge verdienen


derlei sollte einen Anleger in LUS jedenfalls mehr beschäftigen als prä-historische Steuerbescheide oder Anwälte auf Mandantensuche
Lang & Schwarz | 14,58 €
Wieso sollte das nicht möglich sein?
Lang & Schwarz | 14,58 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.963.172 von Crowww am 19.11.19 18:07:23ich fürchte nicht, wenn ich mir die letzte Bilanz vom 31.12.2017 ansehe

abgesehen davon gibt es wahrscheinlich auch bei keinem der Beteiligten ein entsprechendes Interesse, es kam mir nur in den Sinn, weil es der Kombination in Stuttgart und Berlin entsprechen würde und sich ja mittelfristig die Frage stellen könnte, was ist die "LS Exchange" wert und wem gehört sie eigentlich?

Du wirst mich jetzt auslachen, aber wenn das Modell No-Cost-Broker sich durchsetzt, die LS Exchange ihr Alleinstellungsmerkmal in dem Segment halten kann, dann haben wir hier auf Sicht von 5 Jahren eine "Tradegate reloaded" 😀
Lang & Schwarz | 14,58 €
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