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Akasol - IPO - Neueste Beiträge zuerst (Seite 12)



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Na das waren doch ein paar schön grüne Tage, jetzt kann's erstmal stabilisierend seitwärts laufen.
AKASOL baut großen neuen Hauptsitz in Darmstadt
27.3.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11339562-dgap-new…

=>
* Im Südwesten von Darmstadt entsteht auf 20.000 Quadratmeter ein neues Hauptverwaltungsgebäude mit Produktionsstätte, sowie Test- und Prüfzentrum

* Geplantes Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, Finanzierung des Grundstücks durch Emissionserlöse des erfolgreichen Börsengangs im Juni 2018

* Geplante Eröffnung der neuen AKASOL-Firmenzentrale Mitte 2020

* Ausweitung der Produktionskapazität stärkt dynamischen Wachstumskurs; modernes Test- und Prüfzentrum dient Ausbau einer technologischen Marktführerschaft für Hochleistungsbatteriesysteme in Nutzfahrzeugen
Ist hier jemand aus der Region Darmstadt, der vielleicht etwas mehr weiß wie weit der Fortschritt bei der Verdoppelung der Produktionskapazitäten ist?
Focus Money Nr. 11 vom 06.03.2019, Seite 17 "Extrem hohes Wachstum"
Extrem hohes Wachstum

Dividendenüberraschung
So einen Ausblick gibt es selten: Der Hersteller von Lithium-Ionen-
Batterien für Busse, Nutzfahrzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge
will im Gesamtjahr 2018 zwischen 22 bis 24 Millionen Umsatz erzielt
haben. Nach neun Monaten beliefen sich die Verkaufserlöse auf 13,6
Millionen Euro, was bereits ein Plus von 45 Prozent bedeutete. Der Umsatz
im Schlussquartal sollte rund 70 Prozent dessen betragen, was in
den ersten drei Quartalen zusammen erzielt wurde. Die Ergebnisse für
das abgelaufene Geschäftsjahr werden Mitte April bekannt gegeben.
Die rasante Expansion dürfte vorerst weitergehen. Bis Ende des Jahres
soll die Produktionskapazität im Stammwerk in Langen von 300 auf
600 MWh verdoppelt werden. Damit liegt Akasol circa neun Monate
vor dem ursprünglichen Zeitplan. Gleichzeitig soll ebenfalls bis Ende
2019 in den USA ein Werk mit einer jährlichen Kapazität von 300 MWh
an den Start gehen. Die Gesamtkapazität wird damit binnen eines Jahres
glatt verdreifacht.
Da die Akkus für den amerikanischen Markt in den USA produziert
werden sollen, sieht das Management kein erhöhtes Risiko durch
mögliche Sanktionen gegen die EU. Die Nachfrage nach den Akkus
von Akasol ist, gemessen an der bisherigen Größe des Unternehmens,
gigantisch. Der Auftragsbestand bis 2024 belief sich zuletzt auf 1,47
Milliarden Euro.
Einziges Manko: In den ersten neun Monaten schrieb das Unternehmen
rote Zahlen. Gründe waren die spürbar gestiegenen Personalkosten
sowie die Anschaffung von Produktionsanlagen für die Serienfertigung
der Batterien. Dazu kamen noch die Kosten für den Börsengang.
Zumindest im dritten Quartal erreichte Akasol eine schwarze Null.

Enttäuschendes IPO:
Die Aktie kam Mitte Juni für 48,50 Euro an die Börse.
Der Preis lag damit am unteren Ende der Angebotsspanne.
Danach ging es weiter bergab. Seit Anfang
2019 zeichnet sich allerdings eine Bodenbildung ab.
Wenn für Q4 schwarze Zahlen ausgewiesen werden
sollten, könnte es spürbar bergauf gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.866.615 von cd-kunde am 13.02.19 19:52:24Möglich, aber wird sich zeigen.

Es werden ja bei Autos auch heute schon die allermeisten Teile zugekauft. Eigene Batteriefertigung mit importierten Zellen könnte vielleicht aus Gründen der Logistik, Beschaffungssicherheit usw. einen Sinn machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.866.420 von markleb79 am 13.02.19 19:37:19
Zitat von markleb79: Vermutlich weil es nicht viel zu holen gibt. Als Daimler Aktionär ist es mir persönlich auch wichtiger wenn das Unternehmen in Technologien für autonomes Fahren investiert. Da ist wesentlich mehr Differenzierung möglich als durch die vergleichsweise primitive Fertigung von Batterien.


Ich würde eher vermute, dass man sich mal eine Generation liefern lässt und danach kauft Daimler die Batterien selbst in China und baut sie selbst zusammen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.851.621 von cd-kunde am 12.02.19 12:59:34Vermutlich weil es nicht viel zu holen gibt. Als Daimler Aktionär ist es mir persönlich auch wichtiger wenn das Unternehmen in Technologien für autonomes Fahren investiert. Da ist wesentlich mehr Differenzierung möglich als durch die vergleichsweise primitive Fertigung von Batterien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.851.252 von Purdie am 12.02.19 12:22:04
Zitat von Purdie: ich glaube, dass ist ein Riesenunterschied zur Solarbranche. Akasol bezieht die Batteriezellen ja auch kostengünstig aus China. Aus diesen verschiedenen Batteriezellen gilt es dann aber erstmal das für die Kundenanforderung entsprechende Batteriesystem zu entwickeln, wo es neben der Reichweite auch um Themen wie Reichweite und Zuverlässigkeit geht.


Und warum entwickelt der Kunde es nicht selbst? V.a. wenn man diverse Arbeitsplätze von Verbrennungsmotor auf Elektro die nächsten Jahre umschulen muss ... Eigentlich ziemlicher Quatsch was VW/Daimler da machen.
sollte natürlich heißen, dass es neben Reichweite auch um Themen wie Haltbarkeit und Zuverlässigkeit geht ;)
ich glaube, dass ist ein Riesenunterschied zur Solarbranche. Akasol bezieht die Batteriezellen ja auch kostengünstig aus China. Aus diesen verschiedenen Batteriezellen gilt es dann aber erstmal das für die Kundenanforderung entsprechende Batteriesystem zu entwickeln, wo es neben der Reichweite auch um Themen wie Reichweite und Zuverlässigkeit geht.
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