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Plusvisionen-Analyse Die Deutsche Börse und das Kengeter-Problem

Gastautor: Wolfgang Raum
25.10.2017, 09:40  |  356   |   |   

Wie lange hält sich noch der Chef der Deutschen Börse Carsten Kengeter? Jüngst platzte ein Deal wegen Insiderhandels. Die Aktie leidet, etwas.

500.000 Euro wollte der Carsten Kengeter, der Chef der Deutschen Börse, aus seinem Privatvermögen zahlen, damit das Ermittlungsverfahren wegen möglichen Insiderhandels eingestellt wird. Doch der Deal platze. Offensichtlich war der Justiz das Angebot zu niedrig. Vielleicht ist aber auch Kengeter einfach inzwischen zu prominent, dass eine relativ niedrige Zahlung ausreicht. Doch generell wird es für den Börsen-Chef nun sehr eng, denn sein zum 31. März 2018 auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert – und er wird es wohl auch nicht, solange juristische Auseinandersetzungen laufen.

Die Börsen-Aktie (581005) leidet aktuell darunter, sie verliert am Dienstag rund zwei Prozent. Die EInschätzung zur Aktie lesen Sie hier bei Plusvisionen

 

Für Kurzfristanleger kommt ggf. ein Bonus-Zertifikat mit Cap von der HVB ins Spiel (HU98C3). Es bringt eine Maximalrendite von 8,1 Prozent (12,4 Prozent p.a.), wenn die Aktie bis zum 15. Juni 2018 stets über der Barriere bei 70 Euro (Puffer: 22,5 Prozent) notiert. Gelingt dies nicht, drohen Verluste. Denn die HVB tilgt dann in Form von Aktien, die dann vermutlich weniger Wert sind als das Zertifikat zum jetzigen Zeitpunkt.

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Deutsche Börse, Aktie, Kengeter, Chart


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