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Aktien Gute Vorzeichen für weitere Kursgewinne - doch dann naht eine Gewitterfront!

Gastautor: Thomas Hellener
26.10.2017, 07:20  |  4877   |   |   

Die Weltwirtschaft zeigt sich weiterhin robust und entsprechend gut ist die Stimmung in den Unternehmen. Das hebt auch die Laune an den Börsen, die besonders an der Wallstreet immer neue Rekorde erklimmen. Und auch für den DAX gilt: Er klebt derzeit zwar an der Marke von 13.000 Punkten, doch die Stimmung ist insgesamt gut. Und das zu Recht,  wenn man die guten Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindex zu Grunde legt, der die Lage und Erwartungen von Deutschlands Unternehmen misst. In das grundsätzlich positive Sentiment mischen sich jedoch zunehmend mahnende Stimmen, die in den jüngsten Höchstständen die Vorboten eines nahenden Kurseinbruchs sehen. Die beiden Manager unseres global anlegenden Mischfonds PRIMA – Globale Werte, Frank Fischer und Yefei Lu sehen jedoch für die nächsten Wochen noch keine großen Gefahren.

„Wir sind nicht ganz so pessimistisch“, so Fischer. „Denn noch stehen die Zeichen für weitere Kursgewinne an den Börsen gut.“ Was die Zahlen für die laufende Berichtssaison betrifft, so gibt es vor allem bei den Unternehmen im Dow Jones und beim S&P 500 mehr gute als schlechte Nachrichten. „Doch die Luft wird dünn, denn es fällt den Unternehmen immer schwerer, die hohen Erwartungen der Analysten zu übertreffen“, ergänzt Lu, der dabei auf die guten Zahlen von SAP verweist, die aber nicht mit den hohen Erwartungen Schritt halten konnten.

Steuersenkungen in den USA könnten weiter beflügeln

Was die Märkte aber noch eine Weile treiben könnte ist die Aussicht auf Steuersenkungen in den USA. Der US-Senat hat ja den Weg zu den von US-Präsident Trump geplanten Steuersenkungen freigemacht. Und die Republikaner könnten das Budget nun mit eigener Mehrheit verabschieden. Es ist aber nicht sicher, dass Trump die Unterstützung aller republikanischen Senatoren erhält. Das bleibt ein Risiko.

Wenn es zu sinkenden Steuern in den USA kommt, ist das natürlich positiv für die Märkte und würde eine Neubewertung der Unternehmen nach sich ziehen. Dann könnte die Rally an den Börsen durchaus weitergehen. Doch die Märkte sind im Vergleich zu den letzten Jahren schon sehr hoch bepreist. Deshalb wurde die Aktienquote im PRIMA – Globale Werte auch auf rund 70 Prozent heruntergefahren und Cash generiert, um zu gegebener Zeit entsprechend günstiger einkaufen zu können.

Ryman Healthcare und Novo Nordisk

Das heißt jedoch nicht, dass auch weiterhin günstig bewertete Aktien keinen Eingang ins Portfolio finden. So wurde etwa  Ryman Healthcare, ein neuseeländisches Unternehmen, das sowohl  Seniorenwohnheime als auch Kliniken betreibt, zugekauft. Die Firma wird von diesem langanhaltenden Trend überproportional profitieren. Auch die Position im dänischen Pharmariesen Novo Nordisk wurde aufgestockt. Der auf die Behandlung von Diabetes spezialisierte Konzern musste zu Beginn des Jahres  zwar einen heftigen Dämpfer hinnehmen, weil US-Präsident Donald Trump die Preise für Medikamente in den USA deckeln wollte, so auch für Diabetes-Präparate. Novo Nordisk ist aber Weltmarktführer in seinem Bereich. Und weltweit sind mehr als 400 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Im Jahr 2040 wird es wohl 650 Millionen Zuckerkranke geben. Davon wird Novo Nordisk weiter profitieren.

Korrektur von bis zu 25 Prozent möglich

„Derzeit befinden wir uns noch in einem saisonal guten Umfeld, dann aber erwarten wir gegen Ende dieses, Anfang kommenden Jahres eine Korrektur, die durchaus das Ausmaß eines Crashs haben kann – das heißt, ein Minus von 20 bis 25 Prozent wäre nicht überraschend. Die Gewitterfront kommt näher“, mahnt Fischer. Das gelte auch für den DAX.  Doch dann werde schnell reagiert, wenn Gefahr in Verzug ist. Dann werden die bewährten Absicherungsstrategien umgesetzt, um die Anleger vor höheren Verlusten zu bewahren. Und Cash, um dann wieder günstig bewertete Aktien zu kaufen, ist ja vorhanden.

 

  

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