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Euro fondsxpress Weltspartag sollte zum Nachdenken anregen

Gastautor: Jörn Kränicke
27.10.2017, 14:51  |  1399   |   |   

In längst vergangenen Zeiten war der Weltspartag, der jedes Jahr in der letzten Oktoberwoche zelebriert wird, ein wichtiger Termin. Die „kleinen“ brachten ihre Spardose zur Bank und freuten sich darüber, dass es Jahr für Jahr Zinsen gab. Heute ist der Weltspartag fast zum Non-Event geworden. Gespart wird zwar immer noch, aber inzwischen zinsfrei und mit Kaufkraftverlust. Dennoch schlummern in Deutschland immer noch über 2200 Milliarden Euro auf nahezu unverzinsten Sparbüchern. Dort ist das Geld vermeintlich sicher angelegt, allerdings sollte sich jeder vor Augen halten, dass in Deutschland die Inflationsrate bei nahezu zwei Prozent liegt. Um diesen Prozentsatz schrumpft das Sparvermögen real jedes Jahr.

Daher sollte jeder darüber nachdenken, ob das Geld nicht doch besser etwas risikoreicher am Kapitalmarkt angelegt wird. Hier kann man zwischenzeitlich durchaus auch einmal Geld verlieren, aber je länger man anlegt, umso geringer ist die Gefahr eines dauerhaften Verlusts. Europäische Aktien gingen zwar in den Jahren zwischen 1980 und 2016 im Verlauf des Jahres durchschnittlich 15,6 Prozent nach unten, dennoch haben in den 37 Jahren nur acht Jahre tatsächlich mit einem Minus abgeschlossen.

Ich wünsche Ihnen ein ruhiges Wochenende
Jörn Kränicke
Chefredakteur



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