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DAX-Hausse; Aktien; Chartsignal; Trading Möchte jemand über 13200 den Nachholbedarf des DAX beziffern ?

Gastautor: Holger Struck
28.10.2017, 15:01  |  3016   |   |   

Absurd ? Nach 15 % Kursanstieg seit Jahresbeginn und nun beständig neuen Allzeithochs darf man sich mal seine Gedanken zum "Nachholbedarf" des DAX machen.

DAX:
Ein bisschen zu steil ? Zumindest mit Blick auf den Tageschart kann man das wohl so sagen. Der heute hier interpretierte Wochenchart dagegen mäßigt den Betrachter bezüglich allzu großer Bedenken. Stabil aufwärts, trendgerecht, klar und sauber - viel mehr fällt einem da gar nicht ein und auch der klassische P&F-Chart (Reversal 3, Box Size 1 %) hält keine andere Aussage bereit als "bullish". Mit dem einmal mehr von Draghi bzw. der EZB dominierten Donnerstag der Woche hat der DAX erneut und mit Dynamik neue Allzeithochs gemacht. 13249 ist nun die fortan zu überbietende Bestmarke und bei einem Close von 13217 wurde die Woche beendet. Also munter oder gar sorglos weiter ? Von dem "alten Hoch" bei 12951 bzw. der obligatorischen Re-Test-Möglichkeit dorthin redet jedenfalls kaum noch einer, von im August im Tief gehandelten 11868 erst Recht nicht. Mit 162 % der Sommer-Korrekturwelle 12951-11868 wurde das Extensionsziel von 13620 Punkten hier frühzeitig benannt und stellt (für mich) weiterhin so etwas wie das ideale Jahresendniveau dar. Schaut man auf den Dow Jones, der seit seinem Ausbruch im Sommer 2016 ja Woche für Woche und Monat für Monat zeigt "was machbar ist", so sind mit genügend Zeit im Wandergepäck auch höhere, fast visionär anmutende Zielideen methodisch völlig legitim: Gemessen vom 2015er-Hoch bei 12390 bis zum 2016er-Tief bei 8699 steht seit dem Ausbruch über 12390 sogar ein Ziel von 14672 im Raum. Wie gesagt, man bringe genügend Zeit dafür mit und wem der Glaube fehlt, der schaue nochmals auf den Dow Jones. Legt man normale, durchschnittliche Aktienmarktrenditen zugrunde (und nicht etwa ein Korrekturjahr), so wäre das mit + 7 % p.a. kalkuliert, in deutlich weniger als 2 Jahren zu schaffen ... . Also dann - ausgerechnet per Ultimo Oktober und v.a. über 13200 Punkten beginnt bzw. läuft jetzt die saisonal stärkste Jahresphase und auch der nun wieder leichter tendierende EUR/USD gibt den deutschen Standardwerten zunehmend Rückenwind. Bleibt mit Verweis auf den ersten Satz (zu steil, zu schnell gestiegen ?) ein Gap-Close bis 13144 als etwas völlig Normales einzustufen, ein Rückfall unter 12940, 12931, 12911 und 12890 hingegen als Indiz einer weiterführenden Korrektur.        
 
 
 
Dow Jones:
Same procedere as ... . Seit dem Ausbruch im Sommer 2016 bzw. spätestens nach "Trump" läuft es hier schlichtweg weiter wie an der Schnur gezogen. Seit dem Kaufsignal des Sommers 2016 wurden nunmehr + 27,6 % zugelegt ! Seit dem damals wahrhaft gut sichtaren Tiefs des Doppelbodens Anfang 2016 sind es mittlerweile + 51 Prozentpunkte in weniger als 2 Jahren. Kennen Sie einen Investor, der (ungehebelt) diese Renditen erzielt hat ? Die Dividenerträge zweier Jahre kommen übrigens noch hinzu. Solange der Dow Jones nicht mindestens (!) unter 23300 zurückfällt bleibt der "Industriedurchschnitt" amerikanischer Standardaktien ein Königreich für jedes Trendfolgemodell.
 
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Holger Struck

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