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St. Martin "Und plötzlich ist nichts mehr wie es vorher war!"

Gastautor: Dieter Fromm
08.11.2017, 16:44  |  502   |   |   

Deutschlandweit sind Laternenumzüge eine gute, alte Tradition. An trüben Novemberabenden zieht eine bunte Schar von Kindergarten- und Grundschulkindern durch viele Gemeinden und hellt die Stimmung auf. Doch was passiert bei einem Unfall? Und wer zahlt, wenn Kinder dabei ernsthaft verletzt werden?


Eltern sollten stets dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs auch beim Martinssingen gut abgesichert sind. (© Karin & Uwe Annas)

Jedes Jahr um den 11. November herum gedenken die Kinder von Kitas und Grundschulen der Barmherzigkeit des Heiligen Martin. Der hatte, so besagt es die Legende, seinen wärmenden Mantel mit einem Bettler am Straßenrand geteilt. Im überwiegend protestantischen Norden fehlt zwar meist das ausdrückliche Gedenken an St.Martin. Doch auch hier erleuchten Laternenumzüge in vielen Dörfern alljährlich den herbstlich-trüben Frühabend.

Doch die heitere Stimmung schlägt schnell um, wenn Kinder während des Zuges zu Schaden kommen. Denn immer wieder passieren Unfälle - etwa durch Funkenflug des Martinsfeuers, weil das Ross des heiligen Mannes nicht zu bändigen ist oder weil Autofahrer den Zug übersehen. Meist kommen die Kinder mit harmlosen Blessuren davon, die rasch vergessen sind. Doch was passiert, wenn ein Kind mit ernsthaften Unfallfolgen zu kämpfen hat? So wie nach einem schweren Unfall in Lüdenscheid, wo Vater und Sohn schwer verletzt wurden. “Nichts ist seither wie es vorher war”, sagte der Familienvater ein Jahr später bei einem Prozess aus.

Inwieweit können sich Eltern in solchen Situationen auf die Kinder- und Schülerunfallversicherung verlassen?

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