DAX+0,45 % EUR/USD+0,07 % Gold+0,03 % Öl (Brent)0,00 %

Große Bildungskonferenz in Baku soll produktives Denken und bessere Lernmethoden entwickeln

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
19.11.2017, 14:11  |  350   |   |   

BAKU, Aserbaidschan, November 19, 2017 /PRNewswire/ --

Mehr als 600 Lehrer, Schulleiter und pädagogische Leiter aus allen Teilen der Welt trafen sich im aserbaidschanischen Baku zur 2. Internationalen Lernkonferenz, die vom Aserbaidschanischen Zentrum für Lehrerfortbildung (ATDC) in Zusammenarbeit mit The European Azerbaijan Society (TEAS) veranstaltet wurde.

Die Teilnehmer an der Konferenz mit dem Thema ,Lehren lernen' befassen sich damit, wie effektives Lernen aussehen sollte und wie Lehrer produktives Denken fördern können.

Mahabbat Valiyeva, Leiterin des städtischen Amts für Bildung von Baku, sprach im Namen von Bildungsminister Mikail Dschabbarov: "Die Konferenz im letzten Jahr wurde heiß diskutiert und von der Bildungsgemeinschaft sehr positiv aufgenommen. Wir sind überzeugt, dass auch diese Konferenz erheblich zur Erweiterung von Lernmethoden beitragen wird."

"Lehrer bilden das Herzstück für die Verbesserung einer Nation - aller Nationen", sagt Graeme Pollock, ein Neuseeländer, der für das ATDC als Direktor fungiert. "Wenn Sie also für die Zukunft planen, müssen Sie Lehrer unterstützen, entwickeln und ermutigen."

Das ist in Aserbaidschan vielleicht noch wichtiger als in anderen Ländern. Im Laufe der letzten 25 Jahre hat sich die ehemalige Sowjetrepublik neu aufgebaut, und dazu gehört auch die Umstellung von alten Lehrgewohnheiten.

"Die Vergangenheit unseres Schulsystems ist im Kommunismus verankert", so TEAS-Vorsitzender Tale Heydarov. "Deshalb ist es unabdinglich für ein junges Land wie Aserbaidschan, unser Bildungssystem ständig zu aktualisieren und dabei internationale beste Praktiken zu integrieren. Die Bedeutung von Lehrern und ihrer Ausbildung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Führende Lehrkräfte trafen sich zu dieser dreitätigen Konferenz in Baku um das wichtige Problem der beruflichen Weiterbildung zu lösen, darunter auch Lane Clark aus Kanada und Matt Bromley aus dem Vereinigten Königreich.

"Ich sehe den Enthusiasmus, die Begeisterung und den dringenden Wunsch, mehr zu wissen und zu tun", sagt Clark. "Aber um Menschen zu befähigen und ermächtigen, muss man das nötige Werkzeug und ein Gerüst bereitstellen. Genau diese Unterstützung bietet das Aserbaidschanische Zentrum für Lehrerfortbildung in Form der so dringend benötigten Ausbildung."

"Keine Schule und kein Schulsystem kann besser sein als die Qualität des Lehrkörpers", sagt Tristian Stobie, Director of Education bei Cambridge Assessment International Education, einem Unternehmen, das in mehr als 160 Ländern, 10.000 Schulen und 27 Ministerien Bildungsdienste bereitstellt. "Aserbaidschan investiert in die Bildung und wird damit Erträge erzielen."

Eine der Prioritäten des ATDC sind Programme zur Förderung des Englischunterrichts in Schulen. Außerdem richtete das Zentrum englische Konversationsclubs ein, die sich spezifisch mit Bildungsthemen befassen.

Bromley betont die Bedeutung von Englisch, da die Sprache den aserbaidschanischen Schülern Zugang zur Welt gewährt: "So können sie sich besser entwickeln und mit größerer Erfahrung nach Aserbaidschan zurückkehren. Daher fördert eine Weiterentwicklung des Englischunterrichts den Aufbau des Landes und seinen Erfolg auf der Weltbühne."

Das ATDC bildet ca. 3.000 Lehrkräfte pro Jahr aus, und dies wirkt sich direkt auf die 100.000 Schüler aus, die von Änderungen und besseren Lehrmethoden profitieren. Zudem richtete das Zentrum - gemeinsam mit dem ECIS (European Council of International Schools) - ein internationales Lehrerzertifizierungsprogramm in Aserbaidschan ein.

Detaillierte Informationen finden Sie unter http://www.azteachers.az.

Mehr zum Thema
EuroEURKanadaLand


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel