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Nach Sondierungs-Aus Union und Grüne fallen über FDP her

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.11.2017, 00:19  |  1851   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Aus der Sondierungsverhandlungen fallen Union und Grüne über die FDP her. "FDP wollte eigentlich schon heute morgen abbrechen, suchte dafür Schulterschluss mit Union", twitterte Grünen-Unterhändler Reinhard Bütikofer in der Nacht auf Montag. Als die Union nicht mitgemacht habe, habe sich die FDP "zunächst zum Weiterreden gezwungen" gesehen.

Die Liberalen hätten schon eine Presseerklärung über den Abbruch der Gespräche abgegeben, bevor Lindner sich aus der Spitzenrunde verabschiedet habe, so Bütikofer. Auch Renate Künast (Grüne) nahm kein Blatt vor den Mund: "Diese Rede ist menschlich, ökologisch, sozial kalt", kommentierte sie die Worte von FDP-Chef Christian Lindner, der erklärt hatte, dass die Liberalen die Sondierung abbrechen. "Das kann man so machen, wie die FDP es tat, muss man aber nicht", sagte CDU-Vize Julia Klöckner. "Gut vorbereitete Spontanität", kommentierte sie den Auftritt Lindners. "Aber wir gehen weiter respektvoll mit allen um und respektieren die Entscheidung. Anständig wär` es gewesen, wenn alle Parteivorsitzenden gemeinsam den Abbruch hätten verkünden können", ärgerte sich Klöckner.


4 Kommentare

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Kommentare

Erst denkan, dann schreiben, habe ich mir vorgenommen.

Die Prinzipientreue der FDP ist lobenswert, jedoch die Inhalte teilt nicht jeder in vollem Umfange. ( Wahlergebnis zeigt den Anteil der Zustimmung auf)

Die eigenen Prinzipien völlig aufzugeben um damit, ohnmächtig an die Macht zu gelangen, ist nicht gerade das Löblichste.
Wünschenswert wäre eine unabhängige ,ökologisch-soziale Partei, welche diesen Namen auch verdient. Eine schlagkräftige Oppossition welche ihren Werten treu ist, kann wertvollere Arbeit leisten, als eine schwache Regierungspartei.
Jetzt wird die Partei, welche ihren Prinzipien treu bleiben möchte, zum Sündenbock gemacht, das ist für die Grünen, die CDU samt CSU der einfachste Weg von ihrer Verantwortung abzulenken.

Es sollte alles in Betracht gezogen werden, in einem Punkte bin ich mir sicher, es darf nicht alles nur den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden, das wichtigste ist unsere Welt, Umwelt, die Natur, und alle Menschen.
Wir brauchen ein verantwortliches, umweltverträgliches, menschliches Handeln.
Also ein ausgewogenes Gemisch aller Interessen.
Was für überflüssige Zeilen , hier schreibt ein einzelner für ganz Deutschland.
Oder hier von Fleischtöpfe zu schreiben, da weiss ich ja gleich das der Schreiber nichts von Herrn Lindners Vergangenheit weiss und in welchen Firmen dieser Herr war ja und was diese Firmen für Fördergelder bekommen haben aber egal die Firmen gibt es ja nicht mehr, auch ja der Staat hat diese Gelder auch nie wieder gesehen und dann hier von Fleischtöpfe zu schreiben das zeigt ja die totale Unwissenheit von diesen Herrn und seiner Partei !
Lindner hat mit dem was er sagt völlig Recht, und dass er abgebrochen hat, spricht für ihn, schließlich wäre für ihn ganz sicher ein gut dotierter Posten herausgesprungen. Auf alle Fälle hat er, wenigstens zunächst, diese grüne Verräterpartei, die sich nur nach den Fleischtöpfen sehnt, aber auf Deutschland spuckt, klassisch ausgebremst.
Herzlichen Glückwunsch an Herrn Lindner, dass er den prinzipienlosen Schwarzen und den ohnehin unintegrierbaren Grünen die rote Karte gezeigt hat. Ich hoffe damit auf ein Ende der Merkel-Ära, die mit deren europaweit einzigartigen Flüchtlingsegomanie ein gut begründetes Ende gefunden hat.

Deutschland sagt: Danke, Christian Lindner!

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