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Aktien „A-A-E“ – die Mega-Trends für Outperformance

Gastautor: Thomas Hellener
20.11.2017, 07:31  |  5117   |   |   

Die Akteure an den Aktienmärkten werden zunehmend nervös. Der DAX kämpft mal wieder mit der 13.000-Punkte-Marke. An der Wallstreet werden die Bemühungen um die geplante Steuerreform genau beobachtet – und beim Dow Jones, S&P 500 sowie an der Nasdaq bereits eingepreist. Aber es beginnt Unsicherheit aufzukommen und von weihnachtlicher Vorfreude ist an den Aktienmärkten noch nichts zu spüren. Eher stehen Gewinnmitnahmen auf der Tagesordnung, eine Folge der zuvor heiß gelaufenen Märkte.

Manche Experten beschwören schon das Ende der Hausse, während andere noch relativ ruhig bleiben. Einer derjenigen, der ruhig bleibt, ist Dr. Hendrik Leber, der Manager unseres Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges. „Ich weiß eh nicht, wo der DAX am Ende des Jahres steht. Die Tagesform ist mir auch eher egal“, meint er lapidar. Leber macht sich lieber Gedanken über die Mega-Trends der Zukunft. Dabei haben es ihm vor allem die A-A-E-Trends angetan - der Agrarsektor, autonomes Fahren und Elektromobilität.

Mega-Trend 1: Autonomes Fahren

Beginnen wir mit autonomem Fahren. Leber geht davon aus, dass bis 2025 alle Autohersteller selbstfahrende Autos anbieten werden. Die ersten sind bereits in den Tagesbetrieb integriert. So ist die Google-Tochter Waymo in den USA gerade dabei, die ersten selbstfahrenden Autos in den Straßenverkehr zu entlassen. Man ruft sich das Waymo-Taxi, steigt hinten ein und fährt bis zum Ziel. Ganz ohne Aushilfsfahrer, das Fahrzeug fährt völlig autonom. Und diese Entwicklung geht in einem rasenden Tempo voran. So gibt es bereits heute schon ein Wohnmobil, das in Kanada völlig selbstgesteuert unterwegs ist, während die Passagiere hinten sitzen und Kaffee trinken. Die Folge: Sciencefiction wird blitzschnell zur Realität, schneller, als viele es erwarten oder für möglich halten.

Mega-Trend 2: E-Mobilität

Zweites Thema E-Mobilität. Hier ist es vor allem China, das diesen Bereich in Zukunft beherrschen wird, so Leber. So plant Peking eine E-Mobilitätsquote von 10 Prozent bis 2019. 25 Millionen Autos werden dort pro Jahr neu abgesetzt, das bedeutet 2,5 Millionen E-Autos, die dort jedes Jahr neu in den Straßenverkehr entlassen werden.  Da ist eine Dynamik im Gange, von der wir hier im Westen nur träumen können. In Deutschland muss man ewig suchen, bis man die nächste Ladestation findet, während China in Riesenschritten voran schreitet.  Doch auch die deutschen Autobauer Daimler und BMW sind nicht untätig. Aber es ist vor allem VW, das hier aggressiv investiert. So wollen die Wolfsburger mit Milliarden den tiefgreifenden Wandel in der Autobranche bewältigen. Bis 2022 werden mehr als 34 Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektro-Autos, autonomem Fahren und die Digitalisierung investiert. Und davon ein Großteil in Joint-Ventures in China.

Mega-Trend 3: Agrarwirtschaft

Last but not least: der Agrarsektor. Auch die Landwirtschaft steht einer riesigen Veränderung bevor. So gibt es heute bereits senkrechte Gärten, die bis zu 350 Mal effizienter als konventionelle Landwirtschaft sind. Das amerikanische Startup Plenty, an dem der japanische Telekom- und Technologieriese Softbank beteiligt ist, hat bereits senkrechte Gewächshäuser entwickelt, die bald überall inmitten von Städten stehen sollen. Dort ist Wärme im Überfluss vorhanden, die Transportwege sind kurz – und die Pflanzen werden ökologisch und äußerst effizient bewässert.  Sie werden optimal belichtet, optimal gepflegt und optimal versorgt, und das bei optimal gesparten Raum. Noch rechnet sich das Konzept nicht – aber das soll sich bald ändern. Das Beispiel macht auf jeden Fall deutlich, unter welch ungeheuren Veränderungen auch der Agrarsektor steht.

Und zu allem kommt noch Künstliche Intelligenz, die diesen Fortschritt extrem beschleunigen wird.

Den PRIMA – Global Challenges sieht Leber für diese Mega-Trends gut aufgestellt, so mit Intel und Mobileye beim autonomen Fahren, oder dem niederländischen Halbleiterhersteller STMicroelectronics. Das Unternehmen hat gerade erst einen neuen Chip vorgestellt hat, der höhere Sicherheitsstandards beinhaltet und die Gefahr von Hackerangriffen minimiert. Und auch das amerikanische Softwareunternehmen Autodesk hat die Zukunft im Blick, indem es digitale 2D-und 3D-Design-Software entwickelt, die in den Bereichen Architektur, Gebäudetechnik, Automotive, Maschinenbau, Medien und Medizintechnik eingesetzt wird. Nachhaltiges Investieren und die Mega-Trends der Zukunft passen also gut zusammen.

 

 

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