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Investmentsteuerreformgesetz Neues aus der Steuerschmiede

Gastautor: Dieter Fromm
22.11.2017, 10:36  |  1094   |   |   

Am 1.Januar 2018 treten neue Steuerregelungen für private Fondsanleger in Kraft. Das bisherige System wird damit auf den Kopf gestellt. Erfahren Sie, was auf Sie zukommt, wenn Sie bereits Fondsanteile besitzen und wie Sie die Änderungen zu Ihrem Vorteil nutzen können.


Mit einer guten Vorbereitung bereiten Ihnen die neuen steuerlichen Regelungen kein Kopfzerbrechen. (© sdecoret)

Ab 2018 bleibt bei der Besteuerung von Investmentfonds kein Stein auf dem anderen. Denn dann tritt das im vergangenen Jahr beschlossene Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) in Kraft. Ziel ist dabei, die steuerliche Gleichstellung von inländischen und ausländischen Fonds.

Drei Punkte, die sich ab 2018 ändern
 

Es ist keineswegs so, dass es bisher simpel war, Erträge von Fonds zu versteuern.

1) Neue Steuer für in Deutschland anlegende Fonds

Bisher hat der Fiskus bei in Deutschland aufgelegten Fonds lediglich den Anleger besteuert, nicht aber den Fonds selbst. Das ändert sich zum Jahreswechsel. Dann fallen 15 Prozent Steuern auf Dividenden, Mieterträge und Veräußerungsgewinne aus Immobilien an, sofern diese in Deutschland erzielt wurden. Den fälligen Betrag müssen Kapitalanlagegesellschaften aus dem Fondsvermögen zahlen. Damit werden sie steuerlich genauso behandelt wie ausländische Fondsanbieter.

Als Ausgleich für die zusätzliche Belastung gewährt der Gesetzgeber privaten Anlegern für Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne eine Teilfreistellung auf die Kapitalertragssteuer.

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