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Altersvorsorge Getrennter Lebensabend, geteilte Rente

Gastautor: Dieter Fromm
23.11.2017, 16:59  |  2858   |   |   

Knapp 40 Prozent aller Ehen in Deutschland werden geschieden. Mit der Scheidung endet nicht nur ein gemeinsamer Lebensabschnitt, sondern auch die gemeinsame Finanzplanung für das Alter. Das Familiengericht bewertet die Folgen der Scheidung und befindet über die Aufteilung der Finanzen und Rentenansprüche.


Wenn sich die Wege trennen, gilt es auch die finanziellen Ansprüche aufzuteilen. (© krivinis)

Möchten Ehepartner nicht mehr das Leben miteinander teilen, so müssen sie dies dennoch mit ihren Finanzen und Rentenansprüchen tun. Nach einem Trennungsjahr und beiderseitiger Zustimmung zur Scheidung bzw. nach drei Jahren Trennung und nur einseitiger Zustimmung stimmt das Familiengericht der Scheidung einer Ehe zu und befindet über die Aufteilung des Vermögens und der Rentenansprüche.

Versorgungsausgleich nach Scheidung
 

Das Familiengericht trifft seine Entscheidungen nach gesetzlich vorgeschriebenen Prinzipien, das wichtigste ist der Versorgungsausgleich. Demnach müssen die gesetzlichen, betrieblichen und privaten Renten fair geteilt werden. Dazu zählen auch Pensionen, Riester- und Rürup-Renten sowie andere Altersvorsorge- und Basisrentenverträge.

Haben die Ehepartner unterschiedlich hohe Ansprüche oder speisen sich diese aus unterschiedlichen Versorgungswerken, so ergibt sich ein kompliziertes Hin und Her. Der Versorgungsausgleich dient vor allem dazu, den Partner zu unterstützen, der während der Ehe für die Erziehung von Kindern zurückgesteckt hat. Für Erziehungszeiten vor der Hochzeit gibt es allerdings keinen Ausgleich bei der Rente.

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